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Dokumentenidentifikation DE69826149T2 22.09.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001039874
Titel ZUSAMMENSETZUNGEN UND VERFAHREN ZUR BEHANDLUNG VON ALOPEZIE
Anmelder Mann, Morris A., Glendale, Ariz., US
Erfinder Mann, Morris A., Glendale, US
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 69826149
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.12.1998
EP-Aktenzeichen 989640842
WO-Anmeldetag 18.12.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/26955
WO-Veröffentlichungsnummer 0099032072
WO-Veröffentlichungsdatum 01.07.1999
EP-Offenlegungsdatum 04.10.2000
EP date of grant 08.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.09.2005
IPC-Hauptklasse A61K 7/06
IPC-Nebenklasse A61K 38/16   A61K 38/17   

Beschreibung[de]
BEREICH DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Zusammensetzungen und Verfahren zur Behandlung von Alopezie.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Bei Alopezie handelt es sich um ein Problem, das die Menschheit und Tiere seit tausenden von Jahren plagt. Bei vielen Personen verursacht Alopezie ein Gefühl der Peinlichkeit, psychologische Probleme, einschließlich Depression, und kann das Selbstbild und sexuelle Gefühle beeinflussen. Es ist angenommen worden, daß der Alopezie bei Männern und Frauen verschiedene Ätiologien zugrunde liegen, wobei an vielen die Steroide der Gonaden beteiligt sind. Alopezie betrifft Männer (z.B. männliche Kahlheit, Male pattern baldness oder androgenetische Alopezie) häufiger als Frauen (z.B. weibliche Kahlheit, Female pattern baldness). Die kosmetische Forschung hat Millionen von Dollar und unzählige Forschungsstunden aufgewendet, um dieses Problem zu lösen.

An sich ist Haarausfall ein natürliches Phänomen. Das Haarwachstum folgt einem Zyklus, an dem die Geburt und Entwicklung des Follikels, eine stationäre Phase und eine Endphase, während der das Haar abgestoßen wird, beteiligt sind. Diese Abwechslung zwischen den Phasen eines Wachstums (die Anagenphase), eines Übergangs (die Katagenphase) und der Ruhe (die Telogenphase) hängt von der spezifischen Sekretion des Haarfollikels ab, das als eine Drüse funktioniert und stufenweise eine Masse an Keratin produziert, die es beseitigt und nach einer Ruhezeit ersetzt. Der Zyklus beginnt mit der Entwicklung des Haarfollikels, das von der Dermis, die eine große Anzahl an Mesenchymzellen enthält, aufragt, was zu der Bildung einer dermalen Papille führt. Im Endstadium (der Anagenphase) teilen sich die Zellen, welche die Dermispapille umgeben, aktiv alle 12 Stunden, um Zellen zu produzieren, die sich in einer Reihe anordnen, länger werden und beginnen, zu keratinisieren. Dies ist das Haarwachstum. Während der Katagenphase erfolgt keine Mitose mehr und der Bulbus löst sich selbst von der Papille ab und erhebt sich gegen die Oberfläche. In der Telogenphase ist das Haar vollständig keratinisiert und bereit, abgestoßen zu werden. Nach 3–4 Monaten beginnt ein weiterer Mitosezyklus in der Keimzone des Haares und ein weiterer Haarfollikel wird gebildet.

Obwohl eine Vielfalt von Techniken eingesetzt worden ist, um Alopezie zu behandeln, besteht auf dem Gebiet der Verfahren und Zusammensetzungen zu diesem Zweck weiterhin ein Bedarf. Die vorliegende Erfindung befriedigt diesen Bedarf und macht weitere, damit zusammenhängende Vorteile verfügbar.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung macht eine Methodik verfügbar, die zur Behandlung von Alopezie wirksam ist und auf der Entdeckung beruht, daß die Hauptursache jeder Alopezie beim Menschen und bei anderen warmblütigen Säugetieren eine Herabsetzung der zellvermittelten Immunität ist. Da die Pubertät mit einer Zunahme an Androgenen und Östrogenen verbunden ist, und da die Alopecia androgenetica sehr selten vor der Pubertät beginnt, sind hormonelle Faktoren daran beteiligt. Es ist bekannt, daß Defizite in der zellvermittelten Immunität für eine Alopecia areata und Alopecia totalis direkt verantwortlich sind. Es ist auch bekannt, daß die Thymusdrüse, welche die zellvermittelte Immunität reguliert, sich in der Pubertät zurückbildet. Daraufhin wurde angenommen, daß es einen hohen Wahrscheinlichkeitsgrad gibt, daß ein infektiöses Agens für den Haarausfall verantwortlich ist. Haarausfall tritt selten ohne eine Entzündung auf. Deshalb wurden Untersuchungen unternommen, um die Ursache der Entzündung, die für die verschiedenen Formen von Alopezie verantwortlich ist, zu bestimmen. Um das infektiöse Agens zu bestimmen, wurden chemische Systeme, die Keratin solubilisieren, und chemische Systeme, die eine wesentliche Exfoliation induzieren, entwickelt.

Überraschenderweise ist festgestellt worden, daß in nahezu allen Fällen von Haarausfall ein Pilz verantwortlich ist. Dieser Pilz befindet sich an der Junktion zwischen Dermis und Epidermis und bei (UV) Bestrahlung durch eine Wood-Lampe eindeutig zu erkennen. Kulturen von Kopfhautzellen zeigen, daß dieser Pilz zu einer Trichophyton-Art mit einer geschlechtsspezifischen Variation gehört. Diese Pilzart, die auf der männlichen Kopfhaut lebt, unterscheidet sich genetisch von der Pilzart, die auf der weiblichen Kopfhaut lebt. Auch wenn nicht gewollt ist, an diese Theorie gebunden zu sein, wird angenommen, daß dieser Pilz der Hauptfaktor für Haarausfall ist. Genauso überraschend ist die Entdeckung, daß dieser Pilz durch einen Ektoparasiten verbreitet wird. Dieser parasitische Organismus ist isoliert und unter dem Mikroskop analysiert worden, und es wurde festgestellt, daß es sich um eine Spezies von Demodicidea handelt. Bis zum heutigen Tag ist dieser parasitische Organismus bei allen Versuchspersonen, die einen Haarausfall erleben, gefunden worden.

Die vorliegende Erfindung macht Zusammensetzungen und Verfahren verfügbar, um das Problem der Pilzinfektion zu lösen und den Ektoparasiten zu beseitigen, wodurch eine Alopezie auf der Kopfhaut eines warmblütigen Tieres, einschließlich Menschen (hier mit dem Sammelbegriff „Patient" bezeichnet), das eine solche Behandlung benötigt, behandelt wird. Wie hier verwendet, bedeutet der Ausdruck „Behandeln von Alopezie" ein Stimulieren und/oder Regenerieren des Haarwachstums durch topische Applikation einer wirksamen Menge an einer Haarregenerierungszusammensetzung dieser Erfindung. Wie hier verwendet, deutet der Begriff „wirksame Menge" eine Menge der Haarregenerierungszusammensetzung, die im Zusammenhang mit einem Haarausfall (wie etwa männliche Kahlheit, Male pattern baldness) das Haarwachstum stimuliert und/oder regeneriert.

Haarregenerierungszusammensetzungen dieser Erfindung enthalten T&agr;1 und/oder T&bgr;4 und können wahlweise ein Steroid, eine Verbindung auf Indolbasis, ein Mitozid, ein Bioflavanoid, ein Antipilzmaterial, entzündungshemmende Fettsäuren und/oder einen Verstärker der Absorption durch die Haut enthalten.

Wie hier verwendet, handelt es sich bei T&agr;1 und T&bgr;4 um isolierte Extrakte der Thymosinfraktion 5; schließt ein Steroid Tamoxifencitrat, Progesteron, Pregnenolon, Spironolacton, Pregneaolon, Dehydroepiandrosteron (DHEA), Diosgenin, Verbindungen auf der Basis von Triphenylethylen und/oder Testolacton ein; schließt eine Verbindung auf Indolbasis Idol, Melatonin, N-[2-(5-Methoxy-1H-indol-3-yl)ethyl]acetamid, Skatol und/oder Indol-3-carbinol ein; ist ein Mitozid eine Lösung aus einem Tensid, einem Duftstoff und einem Hautdurchdringungsmittel, wobei das Hautdurchdringungsmittel PX-13 einschließt, das Tensid Gemtek-Tensid einschließt, und der Duftstoff Menthol, Benzyalkohol, Eugenol, Phenoxyethanol, Isopropylpalmitat, Isopropylmyristat, Benzylsalicylat, Phenylethylsalicylat, Thymol, Isoamylsalicylat, das Tensid Triton X-100, Benzoesäure, Benzylbenzoat, Methylsalicylat, Phenol, Ölsäure, Capronsäure und/oder Carbaryl einschließt; schließt ein Bioflavanoid Querretinmethylchalcon ein; schließt ein Antipilzmaterial Undecensäure, Griseofulvin, Terbinafin und/oder eine Azolverbindung ein; schließt eine entzündungshemmende Fettsäure TES-Triolat und/oder PX-13 ein; und schließt ein Hautabsorptionsverstärker Khellin, Methylnikotinat, MSM-Decylmethylsulfoxid, Diethylenglycol, Zitronensäure, Brenztraubensäure, Phenoxyethanol, Transcutol, das Gemtek-Tensid, Phosphatidylcholin, MCT-Öl und/oder Wasser ein.

Die Verfahren dieser Erfindung zum Behandeln von Alopezie schließen folgende Schritte ein: Reinigen der Kopfhaut eines Patienten mit einem Reinigungsmittel; Behandeln der gereinigten Kopfhaut mit einem Keratinlösungsmittel; Aufbringen einer sauren Schällösung (hier auch als saure Peel-Lösung bezeichnet) auf die keratinbehandelte Kopfhaut; und Aufbringen einer Haarregenerierungszusammensetzung dieser Erfindung auf die säuregeschälte Kopfhaut. Das Verfahren dieser Erfindung schließt weiterhin den fakultativen Schritt ein, der in dem Aufbringen eines topischen Anästhetikums besteht, nachdem die Kopfhaut mit dem Keratinlösungsmittelsystem behandelt worden ist, jedoch bevor die saure Schällösung aufgetragen worden ist. Derartige topische Anästhetika schließen vorzugsweise ein Tensid, das die Penetration verstärken wird, und eine Stabilisierungszusammensetzung, welche die Penetration erleichtern wird, ein. Ein weiterer fakultativer Schritt schließt das Aufbringen einer hyperaktiven Harnstoffgelformulierung ein, um Unebenheiten oder Höcker, die auf der Oberfläche der Kopfhaut vorhanden sind, zu lösen. Dieser fakultative Schritt wird durchgeführt, nachdem die saure Schällösung aufgetragen worden ist, jedoch vor dem Aufbringen der Haarregenerierungszusammensetzung.

Das Reinigen der Kopfhaut kann durch ein Reinigungsshampoo erreicht werden, das ein ethoxyliertes Reinigungsmittel für harte Oberflächen, Gemtek-Lösung, einschließt. Das Keratinlösungsmittelsystem schließt eine Lösung auf Harnstoffbasis, eine Lösung auf Säurebasis und/oder eine Harnstoffgelformulierung ein, wobei die Harnstoffgelformulierung Harnstoff, Zitronensäure, Harnstoffperoxid, Propylenglycol, ethoxylierten Alkohol und Akrylsäure-Copolymer einschließt. Die saure Schällösung schließt eine physiologische Säure ein. Das fakultative Tensid und die Solubilisierungszusammensetzung (hier auch als Löslichmachungszusammensetzung bezeichnet) schließen das Gemtek-Tensid ein. Die fakultative hyperaktive Harnstoffgelformulierung schließt Harnstoff, Zitronensäure, Harnstoffperoxid, 2-Phenoxyethanol, Propylenglycol, Gemtek SC-1000 und/oder Ethyoxydiglycol ein.

Diese und andere Aspekte dieser Erfindung werden unter Bezugnahme auf die folgende genaue Beschreibung offensichtlich werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die Figur veranschaulicht die Reinigung und Isolierung der Thymosinfraktion 5 aus Thymusgewebe.

GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Wie oben erwähnt, offenbart die vorliegende Erfindung Zusammensetzungen und Verfahren zur Behandlung von Alopezie durch topische Verabreichung einer Harregenerationszusammensetzung auf die Kopfhaut eines Patienten, der eine solche Behandlung benötigt. Die Verabreichung der Haarregenerierungszusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann auf jede Weise erreicht werden, die zur Versorgung des Tieres mit einer wirksamen Menge an der Haarregenerierungszusammensetzung, einschließlich einer Versorgung der Haarfollikel, führt. Beispielsweise kann die Verabreichung in einem topischen Aufbringen direkt auf die Kopfhaut oder einen anderen Bereich, wo eine Haarstimulierung erwünscht ist, bestehen.

Die Haarregenerierungszusammensetzung ist zur topischen Verabreichung formuliert. Geeignete topische Formulierungen schließen eine oder mehrere Haarregenerierungszusammensetzungen in Form einer Flüssigkeit, Lotion, Creme oder/und eines Gels ein. Eine topische Verabreichung kann durch Aufbringen direkt auf die Kopfhaut oder einem anderen Bereich erreicht werden. Beispielsweise kann eine derartige Applikation durch Reiben der Zusammensetzung (wie etwa eine Lotion oder ein Gel) auf die Kopfhaut oder durch Spray-Applikation einer flüssigen Formulierung erreicht werden. Jede Menge an der topischen Formulierung, die ausreicht, um die Rate des Haarwachstums zu beschleunigen, ist wirksam, und die Behandlung kann so oft wiederholt werden, wie dies das Fortschreiten des Haarwachstums indiziert.

Dementsprechend wird in einer Ausführung der vorliegenden Erfindung eine Haarregenerierungszusammensetzung verfügbar gemacht, die als einen aktiven Bestandteil bestimmte Extrakte von Thymosin, insbesondere einen Extrakt, der als Thymosinfraktion 5 bezeichnet wird, einschließt. Andere Bestandteile, die in der Harregenerationszusammensetzung der vorliegenden Erfindung auch vorhanden sein können, schließen ein Steroid, eine Verbindung auf Indolbasis, ein Mitozid, ein Bioflavanoid, ein Antipilzmaterial, eine entzündungshemmende Fettsäure und einen Hautabsorptionsverstärker ein. Jeder der oben genannten Bestandteile wird unten genauer dargelegt.

Tymosinfraktion 5

Die Thymosinfraktion 5 (TF5) ist ein teilweise gereinigtes Gemisch aus Polypeptiden, das aus Kalbsthymusdrüsen präpariert wird. TF5 ist routinemäßig aus dem Kalbsthymus präpariert worden. Allerdings kann die Fraktion auch aus Thymusgeweben vom Schwein, Schaf, von der Maus, Ziege, Ratte, vom Huhn und von dem Menschen präpariert sein. Die Präparation und Isolierung von TF5 ist beschrieben worden (Hooper et al., „The purification and properties of bovine thymosin" Ann. NY Acad. Sci. 249:125, 1975). Eine typische Reinigungsstrategie wird in der Figur veranschaulicht. Bei isoelektrischer Fokussierung auf Polyacrylamidgelplatten (pH 3,5–9,5) zeigt sich, daß TF5 aus mindestens 40–50 distinkten Polypeptiden besteht. TF5 ist im wesentlichen frei von Peptiden, Kohlenwasserstoffen und Endotoxinen. Es ist gezeigt worden, daß TF5 bei der Rekonstituierung von Immunfunktionen bei thymusdefizienten oder immundefizienten Tieren, bei Menschen mit primären Immunschwächen und bei immunsupprimierten Krebspatienten wirksam ist. Eine Hauptwirkung dieses Gemischs aus Peptiden ist, die zellvermittelte Immunität zu stimulieren.

Zwei der bedeutendsten biologisch aktiven Inhaltsstoffe in TF5 sind Thymosin &agr;1 (T&agr;1), ein immunmodulatorisches Peptid aus 28 Aminosäuren (Molekulargewicht 3.108 Dalton) (Low et al., „The chemistry and biology of Thymosin I. Isolation and characterization and biological activities of T&agr;1 and polypeptide &bgr;1 from calf thymus", J. Biol. Chem. 254:981, 1979), und Thymosin &bgr;4 (T&bgr;4), ein Aktin-sequestierendes Peptid aus 43 Aminosäuren (Molekulargewicht 4963 Dalton) (Low, T.L.K. and Goldstein, A.L., „Chemical characterization of biological &bgr;4" J. Biol. Chem. 257:1000, 1982). T&agr;1 und T&bgr;4 sind von Natur aus hochkonserviert und ihre Aminosäuresequenzen sind bei den meisten Säugetierspezies identisch. Mehr als ein Duzend TF5-ähnliche Präparationen sind aus Kalbs- oder Schweinethymusgewebe präpariert worden.

Diese Thymusextrakte, wie etwa Thymostimulin (TP-1), TFX, Thymalin, Thymoject, thym-Uvokal und andere sind Variationen der TF5-Formulierung und sind alle teilweise gereinigte Präparationen, die hauptsächlich aus Gemischen von Polypeptiden mit Molekulargewichten von 15.000 oder weniger zusammengesetzt sind. Die bedeutendsten biologisch aktiven Bestandteile von TF5 enthalten T&agr;1 und T&bgr;4, ebenso wie geringere Konzentrationen an anderen gereinigten, gut charakterisierten Thymosinpeptiden, wir etwa Thymosin &agr; (Pro-T&agr;1), T&agr;2 bis T&agr;11 und T&bgr;3, T&bgr; bis T&bgr;13, MB3S, MB40, Ubiquitin, Thymulin (FTS), Thymic humoral factor (THF&agr;2) und Thymopoetin (TP). Die TF5-ähnlichen Extrakte, die durch Variationen des Verfahrens, das ursprünglich verwendet wurde, um TF5 zu präparieren, präpariert wurden, können auch &agr; und &bgr; als Schlüsselinhaltsstoffe und kleinere Mengen an den anderen Peptiden, die als in TF5 enthalten beschrieben wurden, enthalten, wie etwa Pro-T&agr;3, FTS, THF&agr;2, TP, Ubiquitin und MB 35 und MB40.

Die vorliegende Erfindung schließt TF5 und alle TF5-ähnlichen Thymusextrakte ein, die T&agr;1 und/oder T&bgr;4 enthalten. T&agr;1 und T&bgr;4 sind im Hinblick auf ihre Fähigkeit, die zellvermittelte Immunität zu stimulieren und zu regulieren sowie die Wundheilung zu verbessern, charakterisiert worden, sowie hinsichtlich ihrer Fähigkeit, die Abwehr von mikrobiellen Infektionen zu steigern und die mikrobielle Adhärenz zu vermindern (Baumann et al., Preclinical studies of thymosin &agr;1 and thymosin &bgr;4, In: Mauer, H.R., Goldstein, A.L., Hager, E.D., Thymic peptides in preclinical and clinical medicine, W. Zuckschwerdt Verlag München, Bern, Wien, New York, S. 13–17, 1977). Die Begriffe TF5 oder TF5-ähnlich, wie in der vorliegenden Anmeldung verwendet, bezeichnen nur solche Thymusextrakte, die T&agr;1 und/oder T&bgr;4 einschließen. Obwohl andere Peptide in geringer Konzentration in TEF- oder TFS-ähnlichen Präparationen enthalten sein können, ist das Vorhandensein von T&agr;1 und/oder T&bgr;4 in der TF5- oder TF5-ähnlichen Präparation zur Anwendung im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung erforderlich, und vorzugsweise beträgt die Konzentration einen Wert im Bereich von 0,05 bis 0,1 Gew.-% für jeweils T&agr;1 und/oder T&bgr;4.

Die Bedeutung von TF5 oder TF5-ähnlichen Präparationen zur Prävention von Infektionen bei immunologisch beeinträchtigten Patienten wurde zuerst durch Studien an immunsupprimerten Tieren vorgeschlagen (Oates, K., Goldstein, A.L., Thymosin. In: De Vita, D.T. Hellman, S., Rosenberg, S.A. (Hrsg.), Biological therapy of cancer, 2. Auflg. JB Lipencott, Philadelphia, S. 705–718, 1995; Goldstein, A.L., "Clinical applications of thymosin alpha-1," Cancer Invest. 12:545-547, 1994). Erste Studien zeigten eine erhöhte Überlebensrate immunsupprimierter Mäuse, die mit BCO, Candida oder Cryptococcus infiziert waren, wenn diese Tiere mit TF5, T&agr;1 oder TF5-ähnlichen Präparationen behandelt wurden (Collins, F.M. and Morrison, N.E., „Restoration of T-cell responsiveness by thymosin: Expression of antituberculosis immunity in mouse lungs," Infect. Immun. 23:330, 1979; Bistoni et al., „Increase of mouse resistance to Candida albicans infection by Thymosin a 1," Infect. Immun. 36(2):609-614, 1982). Bei T-Zell-depletierten Mäusen ist festgestellt worden, daß TF5 die zelluläre Immunität gegenüber Blastomyces dermatitidis wiederherstellt (Longley, R.E. und Cozad, G.C., „Thymosin restoration of cellular immunity to Blastomyces dermatitidis in T-cell depleted mice," Infect Immun. 26(1):187-92, 1979). In ähnlichen Studien war die zellvermittelte Immunität gegenüber Listeria monocytogenes bei proteinmangelernährten Mäusen nach einer Behandlung mit TF5 gesteigert. Die Verabreichung von TF5 oder T&agr;1 stimulierte auch einen signifikanten Anstieg der Menge an Interferon (IFN), das in Mäusen, die mit dem Newcastle disease-Virus infiziert waren, produziert wurde (Huang et al., „Thymosin treatment modulates production of interferon", J. Interferon Res 1:411, 1981). In ähnlichen Studien an Mäusen steigerte eine Injektion von TF5 oder Toc 1 die Abwehr gegenüber einer Infektion mit Candida albicans (Bistoni et al., „Increase of mouse restistance to Candida albicans infection by Thymosin a 1" Infect. Immun. 36(2):609-614, 1982; Salvin, S.B. und Neta, R., "Resistance and susceptibility to infection in inbred murine strains. I. Variations in the response to thymic hormones in mice infected with Candida albicans, " Cell Immunol. 75:160, 1983). Die gesteigerte Abwehr einer Infektion durch ein infektiöses Agens nach Verabreichung von TF5 ist begleitet worden von einer Steigerung der Freisetzung spezifischer Zytokine, wie etwa MIF und IFN (Salvin, S.B. und Neta, R., "Resistance and susceptibility to infection in inbred murine strains. I. Variations in the response to thymic hormones in mice infected with Candida albicans, " Cell Immunol. 75:160, 1983). Es ist auch gezeigt worden, daß eine Injektion von TF5 und T&agr;1 bei mit 5-Fluoruracil (5FU) oder Morphin immunsupprimierten Mäusen gegen opportunistische Infektionen mit C. albicans, Listeria monocytogenes, Pseudomonas aeruginosa und Serratia marescens schützt (Ishituka et al., „Protective activity of thymosin against opportunistic infections in animal models, "Cancer Immunol. Immunother. 14:145, 1983; Di Francesco et al., „Combined effect of flucoazole and thymosin &agr;1 on systemic candidasis in mice immunossuppressed by morphine treatments, " Clin. Ex. Immuno. 97:347-352, 1994). Die Wirksamkeit von T&agr;1, das in Kombination mit dem antiviralen Wirkstoff Amantadin und Interferon verabreicht wurde, wurde auch bei Mäusen, die mit dem Influenza-Virus infiziert waren, gezeigt. Es zeigte sich, daß dieses neue Kombinationstherapie-Protokoll das Langzeitüberleben signifikant erhöhte, die viralen Titer in den Lungen reduzierte und eine Reihe der getesteten immunologischen Parameter, wie etwa natürliche Killerzell-Aktivität, zytotoxische T-Lymphocyten-Antworten und Subsets von CD4+/CD8+-Lymphozyten, wiederherstellte (D'Agostini et al., „Efficacy of combination therapy with amantadine, T&agr;1, and &agr;/&bgr; IFN in mice infected with influenza A virus", Int. J. Immunopharmacol. 18:95-102, 1996).

Klinische Studien am Menschen unter Verwendung verschiedener TF5- oder TF-ähnlicher Präparationen (z.B. THF, TFX, TP-I) haben gezeigt, daß die Verabreichung von Thymusfaktoren den Verlauf viraler Infektionen (z.B. Herpes zoster, Herpes simplex, Adenovirus, Hepatitis und Cytomegalovirus) verkürzen kann und die T-Zell-Immunität bei diesen Patienten wiederherstellt (Ajiuti et al., "A placebo controlled trial of thymic hormone treatment of recurrent herpes simplex labialis infection in immunodeficient host: Results after a 1 year follow up," Clin. Immunol. Immunopathol. 30:11, 1984; Businco, L. and Rezza, E., "Therapy of viral disease in immunosuppressed patients with TP-1," Thymic Hormones and Thymphocytes (A.F. Wigzel, Hrsg.), Academic Press, New York, S. 295, 1981; Demartino et al., "T-lymphocytes in children with respiratory infections: Effect of the use of thymostimulin on the alteration of T-cell subsets," Int. J. Tissue React. 6:223, 1984; Schulof R.S. and Goldstein, A.L., "Clinical applications of thymosin and other thymic hormones," Recent Avances in Clinical Immunology (R.A. Thompson and N.R. Rose, Hrsg.), Churchill Livingstone, Edinburgh, S. 243, 1983; Trianin et al., "The role of THF a thymic hormone, as a regulator of T-cell differentiation in humans," Current Concepts in Human Immunology and Cancer Immunomodulation (Serrpu et al., Hrsg.), Elsevier Biomedical, New York, S. 295, 1981). Diese Studien legen nahe, daß TF5 oder TF5-ähnliche Präparationen zum Verhüten oder Abschwächen von Infektionen bei immunologisch beeinträchtigten Wirten nützlich sein können.

TF5 und TF5-ähnliche Präparationen sind auch bei klinischen Studien an Patienten mit primären und sekundären Immunschwächen angewendet worden. Eine Reihe von Syndromen, die mit angeborenen Defekten des Immunsystems im Zusammenhang stehen, gehören zu dieser Kategorie. Diese können Defekte der Populationen von T-Zellen, B-Zellen oder beider Lymphozytentypen einschließen. Von einer Zunahme des Prozentsatzes und der Anzahl von rosettenbildenden Zellen in vitro nach Inkubation mit TF5- und TF5-ähnlichen Präparationen ist berichtet worden (Schulof R.S. and Goldstein, A.L., "Clinical applications of thymosin and other thymic hormones," Recent Avances in Clinical Immunology (R. A. Thompson and N. R. Rose, Hrsg.), Churchill Livingstone, Edinburgh, S. 243, 1983).

Mehrere Thymuspräparationen, wie etwa TF5, TP-I, TP-5, Thymulin, THF und TPX, sind in klinischen Studien an Kindern mit primären Immunschwäche-Erkrankungen untersucht worden (Goldstein, A.L.,"Clinical applications of thymosin alpha-1," Cancer Invest. 12:545-547, 1994; Trianin et al., "The role of THF a thymic hormone, as a regulator of T-cell differentiation in humans," Current Concepts in Human Immunology and Cancer Immunomodulation (Serrpu et al., Hrsg.), Elsevier Biomedical, New York, S. 295, 1981; Bach, J.F. and Dardenne, M. "Clinical aspects of thymulin (FTS)," Thymic Hormones and Lymphokines (A.L. Goldstein, Hrsg.), Plenum Press, New York, S. 593, 1984; Davies, E.G. and Levinsky, R.J.," Experience in the use of thymic hormones for immunodeficiency disorders," Thymic Factor Therapy, Bd. 16 (N.A. Byron and J. R. Hobbs, Hrsg.), Serono Symposium Publications, Raven Press, New York, S. 156, 1984; Goldstein, A.L.," Thymosin alph-1: Chemistry, mechanism of action and clinical applications," Combination Therapies 2 (E. Garaci and A.L. Goldstein, Hrsg.), Plenum Press, New York, S. 39–48, 1993; Skotnicki et al., "Biological properties and clinical use of calf thymus extract TFX-Polfa," Thymic Hormones and Lymphokines (A.L. Goldstein, Hrsg.), Plenum Press, New York, S. 545, 1984; Wara et al., "Thymosin fraction 5 therapy in patients with primary immunodeficiency disorders," Thymic Factor Therapy, Bd. 16 (N.A. Byron and J.R. Hobbs, Hrsg.), Serono Symposia Publications, Raven Press, New York, S. 123, 1984). Diese Studien zeigen, daß Thymusfaktoren beim Rekonstituieren von zellulären Immunantworten und Verbessern des klinischen Zustands dieser Patienten nützlich sind.

Die T&agr;1-Fraktion und die T&bgr;4-Fraktion ist vollständig charakterisiert worden und ihre Fähigkeit, eine mikrobielle Adhärenz zu vermindern, die Wundheilung zu verbessern und die zellvermittelte Immunität zu stimulieren ist hervorgehoben worden. Folglich steigert eine topische Applikation diese besonderen Thymusfraktionen die Fähigkeit der Haut, Pilz- und andere Infektionen abzuwehren, und sie scheinen die Fähigkeit der Haut, eine Reaktion gegen den Pilz einzuleiten und ihn zu entfernen, zu unterstützen. In allen Fällen, in denen die Substanz nach den zuvor erwähnten Behandlungen angewendet worden ist, ist ein Haarwachstum bemerkt worden.

Steroide

Eine Vielfalt von Steroiden beeinflußt das Pilzwachstum. Es ist festgestellt worden, daß die Sexualsteroide Dihydrotestosteron (DHT), Testosteron und Östradiol die Pilzhyphen vor einem humoralen Angriff schützen. DHT wirkt stärker protektiv als Testosteron, das wiederum stärker protektiv ist als Östradiol. Andere Steroide unterbinden diese Wirkung. Diese schließen Progesteron, Spironolacton, Pregnenolon und Dihydroepiandrosteron (DHEA) ein. Die zuvor erwähnten Steroide sind im Verhältnis ihrer unterbindenden Wirksamkeit aufgeführt, wobei Progesteron das bei weitem wirksamste ist. Interessant genug ist, daß Diosgenin, ein Progestagen-Analogon aus Pflanzen, fast so wirksam ist wie Progesteron.

Die schließliche Wirkung einer durch Pilze induzierten Entzündung ist eine Steigerung der Produktion von epidermalem Wachstumsfaktor (Epidermal growth factor, EGF). Dies ist bei Onychomykosen klar offensichtlich, bei denen man ein übermäßiges Wachstum von Keratin und eine dieses begleitende Verdickung des Nagels bemerkt. Beim Haar führt dies zu einer Erweiterung der Pore, durch die das Haar wächst. Das Endergebnis ist die Entfernung des Terminalhaares, verbunden mit dem Ersatz durch ein feines Haar vom Lanugo-Typ. Die Dermispapille wird zu dieser Zeit gezwungen, in eine Ruhephase einzutreten. Es sollte auch zur Kenntnis genommen werden, daß DHT, Testosteron und Östradiol die Bildung von epidermalem Wachstumsfaktor fördern (DHT > Testosteron > Östradiol).

Von Substanzen, welche die Aktivität von DHT, Testosteron, Östradiol und EGF unterbinden, wird deshalb angenommen, daß sie bei der Verhütung und Behandlung von Alopezie wertvoll sind. Systemische Antiöstrogene, die verwendet worden sind, schließen Tamoxifencitrat, eine Vielfalt von Verbindungen auf Triphenylethylen-Basis und Testolacton ein.

Pilz

Es wird angenommen, daß der hier beschriebene Pilz durch Demodex verbreitet wird. Der Ektoparasit verleibt sich den Pilz ein, während er an einer gegebenen Follikelstelle gefüttert wird, und verbreitet den Pilz durch Abwandern von dieser Stelle und Defäzieren. Die Beseitigung des Pilzes erfordert geeignete fungizide Wirkstoffe, ebenso wie die Entfernung von Demodex. Geeignete fungizide Wirkstoffe schließen Ketoconazol, Miconazol, Undecensäure und KMnO4 ein, ohne darauf beschränkt zu sein.

Antipilzmaterial

Es ist festgestellt worden, daß die verschiedenen Azole, insbesondere Ketoconazol, eine bedeutende Rolle bei der Behandlung von Alopezie spielen. Ketoconazol ist wichtig, da diese Substanz auch die Aktivität von Testosteron, DHT und Östradiol unspezifisch unterbindet. Allerdings führt die systemische Verabreichung dieser Verbindung über einen langen Zeitraum zu Libidoverlust bei Männern und Frauen. Im Zusammenhang mit einer topischen Behandlung tritt dieses Problem nicht auf, und die Wirkung in Bezug auf Alopezie ist sehr viel bedeutender. Undecensäure und eine Vielfalt systemischer Präparationen können ebenfalls eingesetzt werden. Diese schließen Grisocfulvia, Terbinafin und Fluconazol und andere Azole ein, ebenso wie Ampocertin B und Ampocertin-ähnliche Verbindungen.

Bioflavanoide und EGF

Überraschenderweise können Bioflavanoide die Produktion von epidermalem Wachstumsfaktor (EGF) hemmen. Das wirksamste von diesen, Quercetinmethylchalcon, ist wasserlöslich. Diese Verbindung unterbindet wirksam die Aktivität von EGF bei relativ niedrigen Konzentrationen. Dies reduziert den Haarausfall erheblich und trägt maßgeblich zum Haarwachstum bei. Auch Polyamine weisen diese Fähigkeit auf. Putrescin, Protamin etc. werden alle das Haarneuwachstum fördern, indem die Aktivität von EGF unterbunden wird. Allerdings sind diese Substanzen kosmetisch aufgrund ihres Geruchs zur topischen Anwendung nicht zu bevorzugen. Es ist festgestellt worden, daß Verbindungen, die Bioflavanoide enthalten, insbesondere Quercetinmethylchalcon, den Haarausfall erheblich reduzieren und das Haarneuwachstum erleichtern.

Mitozide

Die Anwesenheit eines Ektoparasiten und dessen Rolle bei Alopezie veranlaßte die Entwicklung eines wirksamen Mitozids. Unter Verwendung von Chemikalien auf Duftstoffbasis, einem Hautdurchdringungsmittel, vorzugsweise PX-13, und einem Tensid wurde entdeckt, daß dieser Parasit wirksam entfernt werden konnte. Gleichzeitig wurde festgestellt, daß diese Zusammensetzung in der Lage war, jede Milbe-, jedes Insekt oder jeden chitingeschützten Organismus wirksam abzutöten. Dies war völlig unerwartet. Obwohl andere die Wirksamkeit von Duftstoffgruppen in einer Aerosol-Ausführung erkannt haben, ist die Neuheit, die diese Erfindung darstellt, auch der gleichzeitigen Verabreichung eines Tensids und einer Antilipasezusammensetzung (wie etwa PX-13) zueigen. PX-13 wird in dem US-Patent Nr. 5,659,055 beschrieben, das hier mit Bezugnahme aufgenommen wird.

Eine quantitative Wirksamkeitsanalyse wurde mit Spezies von Demodex vorgenommen. Diese Milbe ist gegenüber gängigen Insektiziden und Mitoziden (wie etwa Pyrethrinen, Lindan) und anderen typischen Phosphodiesterasehemmern (wie etwa Malathion) besonders resistent.

Typische in vitro-Abtötungszeiten für verschiedene Zusammensetzungen sind in Tabelle 1 aufgeführt und werden mit dem bevorzugten Beispiel verglichen. Die verschiedenen Duftstoffzusammensetzungen werden im Anschluß an Tabelle 1, zusammen mit Bereichsangaben für die Bestandteile aufgeführt. Tabelle 1 Abtötungszeiten von Demodex in vitro 1. Lindan 8 min 2. Gemisch von Pyrethrinen 2 min 3. Malathion 7 min 4. Duftstoff 1 5 min 5. Duftstoff 2 2 min 6. Duftstoff 3 7 min 7. PX-13 3 min 8. PX-13 + Duftstoffe 2 min 9. Kontrolle (Ölsäure) 2 min 10. Kontrolle (Capryl/Capronsäure, mittelkettiges Triglycerid) >45 min

Die oben genannten Inhaltsstoffe werden in Gewichtsprozent (Gew.-%) angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Verbindungen auf Indolbasis

Verbindungen auf Indolbasis haben eine signifikante Wirkung auf den Haarausfall. Diese schließen Indol, Skatol, Indol-3-carbinol und Melatonin ein, ohne darauf beschränkt zu sein. Sie üben ihre Wirkung aus, indem sie die Wirkung von praktisch allen Östrogenen unterbinden. Melatonin ist in hohen Dosen oral als ein wirksamer Wirkstoff zur Geburtenkontrolle verwendet worden, und eine Kombination aus Indol-3-carbinol und Melatonin ist wirksamer als jede Verbindung für sich. Weiterhin weisen diese Verbindungen fungizide Eigenschaften auf. Es sollte auch zur Kenntnis genommen werden, daß sehr hohe Konzentrationen an Indol in Jasminduftstoffen und Duftstoffen auf der Basis von Zitronenblüten, wie etwa Orange und Limone, gefunden werden.

Es ist festgestellt worden, daß Melantonin das zyklische Haarwachstumsmuster bei Nagetieren verändert (Houssay, 1966 a, b; Rose et al., 1984). Melatoninzusammensetzungen und Verfahren zum Anwenden dieser Melatoninzusammensetzungen sind zur Behandlung der kosmetischen und physikalischen Erscheinung der Kopfhaut entwickelt worden (Pierpaoli, W., Regelson, W., Melatonin Compositions and Uses Thereof. US-Patent Nr. 4,746,674 (1988)).

Die Wirkung von Melatonin auf die Steroidhormonproduktion ist in mehreren Systemen beobachtet worden (Ellis, 1972; Frehn et al., 1974; Ogle & Kitay, 1977). Es wurde festgestellt, daß Melatonin die 5-alpha-Reduktase der Hodenkanälchen sowohl für Progesteron als auch Testosteron steigert. Melatonin verringerte die Androgensynthese sowohl in den interstitiellen Zellen als auch den Kanälchen des Hoden (Ellis, 1972). Gegenwärtig werden Wirkstoffe verwendet, welche die 5-alpha-Reduktase modulieren, um die männliche Kahlheit (Male pattern baldness) zu behandeln.

Melatonin hemmt die Östrogen-vermittelte Zellpoliferation bei MCF-7-Krebszellen (Cos, S. Blask, D. E., Melatonin Modulates Growth Factor Activity in MCF-7 Human Breast Cancer Cells. J. Pineal Research 17:25-32 (1994). Molis et al. (1995) haben gezeigt, daß Melatonin die Östrogenrezeptorexpression ab-reguliert. Diese Gruppe hat auch gezeigt, daß die durch die messenger-RNA (mRNA) des Östrogenrezeptors vermittelte Expression durch Melatonin bei MCF-7-Brustkrebszellen gehemmt ist (Molis, T. M., Spriggs, L. L. Hill, S. M., Modulation of Estrogen Receptor mRNA Expression by Melatonin in MCF-7 Human Breast Cancer Cells. Mol. Endocrinol. 8:1681-90 (1994).

Der Hemmechanismus von Melatonin bezieht sich auf Wirkungen auf die Zellzyklusantwort, die auf ein Unterbinden des durch östrogenstimulierten Wachstums zurückzuführen sind, möglicherweise durch Wirkungen auf die Verfügbarkeit des Östrogenrezeptors (Crespo et al., 1994; Hill et al., 1992).

Melatonin ist in der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung enthalten. Obwohl nicht gewollt ist, an irgendeine spezielle Theorie gebunden zu sein, wird angenommen, daß Melatonin die Antwort des Haarfollikels auf die Wirkung von Östrogenen und Androgenen beeinflußt, wodurch die Pilze, die den Haarfollikel besetzten und Alopezie hervorrufen, gehemmt werden. Indole, wie Melatonin, besitzen fungizide Aktivität ebenso wie eine bakterizide Wirkung, wodurch das Wachstum des Pilzes oder anderer Pathogene verhütet oder gehemmt wird (Tsotinis et al., 1997). Auch aufgrund seiner Aktivität als Fänger freier Radikale kann Melatonin dazu beitragen, Haarausfall zu verhüten (Reiter et al., 1997).

Entzündungshemmende Fettsäuren

Eine weitere Substanz, die als TES-Trioleat oder PX-13 (US-Patent Nr. 5,659,055) bekannt ist, ist in der Lage, eine Entzündung erheblich abzuschwächen und aufgrund der Natur ihrer Struktur ein Pilzwachstum zu hemmen. Die Kombination dieser Substanzen als Teil einer Nachbehandlung steigert die Haarregeneration erheblich.

Hautabsorptionsverstärker

Ein Hautabsorptionsverstärker erleichtert die Penetration und Solubilisierung der Haarregenerierungszusammensetzung auf der Kopfhaut des Patienten. Ein Hautabsorptionsverstärker schließt Khellin, Methylnikotinat, MSM-Decylmethylsulfoxid, Diethylenglycol, Zitronensäure, Brenztraubensäure, Phenoxyethanol, Transcutol, Gemtek-Tensid, Phosphatidylcholin, MCT-Öl und Wasser ein.

Die folgende Tabelle 2 macht einen Bereich von Konzentrationen von Inhaltsstoffen verfügbar, die in dem Hautabsorptionsverstärker verwendet werden können. Tabelle 2 Hautabsorptionsverstärker Khellin 0–10 Methylnikotinat 0–20 Decylmethylsulfoxid 0–60 Diethylenglycol 0–90 Zitronensäure 0–45 Brenztraubensäure 0–45 Phenoxyethanol 0–85 Transcutol 0–90 Gemtek-Tensid 0–20 Phosphatidylcholin 0–10 MCT-Öl 0–30 Wasser 0–80

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Die folgende Tabelle 3 macht eine bevorzugte Formulierung des Hautabsorptionsverstärkers verfügbar. Tabelle 3 Hautabsorptionsverstärker Khellin 0,1 Methylnikotinat 0,2 MSM-Decylmethylsulfoxid 2 Diethylenglycol 4 Zitronensäure 4 Brenztraubensäure 2 Phenoxyethanol 6 Transcutol 4,7 Gemtek-Tensid 0,25
Phosphatidylcholin 0,1 MCT-Öl 2 Wasser 74,65

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Ektoparasit

Das sekundäre Problem mit dem Ektoparasiten kann entweder akut oder chronisch bekämpft werden. Eine akute (d.h. schnelle) Entfernung mit Wirkstoffen, wie etwa Carbaryl, Lindan, Malathion und anderen irreversiblen Phosphodiesterasehemmern, ist ein realisierbarer Ansatz. Allerdings haben wir überraschenderweise festgestellt, daß Kupferoleat langfristig ein wirksamerer Wirkstoff ist, da die Substanz das Pilzwachstum ebenso wie den Ektoparasiten beeinflußt. Kupferoleat verursachte den sofortigen Tod des Ektoparasiten in vitro, und eine langfristige Verabreichung hemmte auch das Wachstum. Andere fungizide Substanzen, die sich als wirksam erwiesen haben, schließen die verschiedenen Azolderivate, Undecensäure und andere Substanzen, wie etwa KMnO4, ein.

Obwohl Kupferoleat Demodex wirksam abtötet, kann die Verbindung eine gelbe Fehlfärbung von Haar, das grau oder blond ist, verursachen. Dies macht die Substanz kosmetisch weniger geeignet. Allerdings ist überraschenderweise festgestellt worden, das PX-13 die Penetration von praktisch allen mitoziden Wirkstoffen durch die Chitinhülle von Demodex verstärkt. Dies schließt eine Vielzahl verschiedener Insektizide und Substanzen ein, die gewöhnlich nicht Insektizid wirken. Substanzen, die als wirksame Insektizide bekannt sind, sind bei wesentlich geringeren Konzentrationen wirksam, als dies normalerweise erwartet würde. Zusammensetzungen von Nicht-Insektiziden, die sich als wirksam gegen Demodex erwiesen haben, schließen eine Vielzahl verschiedener Duftstoffreste ein, ohne darauf beschränkt zu sein. Diese schließen phenolische Duftstoffe ebenso wie eine Anzahl von Duftstoffen auf Salicylatbasis in einem Tensid enthaltenden Hilfsmittel ein. Ein typischer Duftstoff auf Salicylatbasis wird in Tabelle 4 dargelegt.

Tabelle 4 Duftstoff auf Salicylatbasis

Zellvermittelte Immunität (CMI) und Alopezie

Die Bedeutung von zellvermittelter Immunität (Cell mediated immunity, CMI) und Alopezie sollte nicht unterschätzt werden. Für eine Vielfalt verschiedener Faktoren ist festgestellt worden, daß sie die CMI verstärken. Diese schließen Thymuspeptide, Inosinpranodex und verschiedene Artverwandte und Interferon und Interferon-ähnliche Proteine ein, ohne darauf beschränkt zu sein.

Es ist bekannt gewesen, daß eine Infiltration runder Zellen ausnahmslos in Verbindung mit Haarausfall auftritt. Die inflammatorischen Cytokine, die als ein Ergebnis dieser Infiltration auftreten, können zum Haarausfall beitragen. Deshalb wird angenommen, daß ein Ungleichgewicht zwischen runden Zellen und Granulocyten für den Haarausfall verantwortlich ist. Deshalb ist es wünschenswert, eine Granulocytenwanderung aus verschiedenen Gründen, einschließlich der Fähigkeit von Granulocyten, Ektoparasiten zu phagozytieren und wirksam abzutöten, zu induzieren. Eine Induktion und Regulierung der Granulocyten- und Makrophagenwanderung kann auf eine Vielzahl verschiedener Wege erreicht werden. Diese schließen die Verwendung von Thymuspeptiden und Granulocytenwanderungsfaktoren, wie etwa jene, die in Tabelle 5 veranschaulicht sind, ein, ohne darauf beschränkt zu sein.

Tabelle 5

Nervenwachstum und Haarwachstum

Einer der ersten Strukturen, die atrophiert, wenn der Haarausfall fortschreitet, ist der Nerv, der den gegeben Haarfollikel versorgt. Deshalb ist es bei allen Formen von Alopezie von Bedeutung, daß das Wachstum und die Regeneration von Nerven die Rückführung des Haars in die Anagenphase positiv beeinflußt. Von einer Vielfalt verschiedener Faktoren ist bekannt, daß sie die Nervenregeneration erleichtern. Diese schließen Nervenwachstumsfaktoren, wie etwa NGF-1, ein Peptid, ein, ohne darauf beschränkt zu sein. Andere Faktoren, von denen bekannt ist, daß sie oxodentritische Verbindungen und das Nervenwachstum steigern, schließen substituierte tertiäre Amine, wie etwa Piracetam, Aniracetam und derartiges ein. Andere Faktoren, die in dieser Hinsicht nützlich sind, schließen Ginkgo biloba-Extrakte in Verbindung mit Substanzen, welche die Durchblutung verbessern, ein. Dies schließt organische Nitrate, Khellin, Minoxidil, Nikotinsäure und Nikotinsäurederivate, wie durch die Inhaltsstoffe in Tabelle 6 veranschaulicht, ein, ohne darauf beschränkt zu sein. Weiterhin sollte zur Kenntnis genommen werden, daß eine Kombination von Nervenwachstumsfaktoren und immunmodulatorischen Faktoren, wie durch die Zusammensetzung in Tabelle 7 veranschaulicht, zum Induzieren des Haarwachstums (d.h. Übergang von der Telogen- zur Anagenphase) besser ist als jeder Faktor für sich.

Tabelle 6
Tabelle 7

Methodik zur Behandlung von Alopezie

Bei dem Verfahren dieser Erfindung werden die folgenden Schritte in der bezeichneten Reihenfolge durchgeführt: (1) Reinigen der Kopfhaut mit einem Reinigungsmittel; (2) Behandeln der gereinigten Kopfhaut mit einem Keratinlösungsmittelsystem; (3) Aufbringen eines topischen Anästhetikums (fakultativ); (4) Aufbringen einer sauren Schällösung; (5) Aufbringen einer hyperaktiven Harnstoffgelformulierung (fakultativ); und (6) Aufbringen einer Haarregenerierungszusammensetzung. Dieses Verfahren hat zu einem Haarwachstum bei 100% der untersuchten Personen geführt, einschließlich Personen mit Alopecia androgenetica, Alopecia totalis, Alopecia universalis, Alopecia areata. Weiterhin haben bei Anwendung der Verfahren und Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung alle getesteten Personen bei Terminalhaaren etwas Haarneuwachstum erfahren.

Schritt 1: Reinigung der Kopfhaut

Das Reinigen der Kopfhaut ist der erste Schritt in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Behandlung von Alopezie. Eine Reinigung erfordert die Anwendung von Substanzen, die eine Vielfalt verschiedener Tenside einschließt, die in der Lage sind, Steroidstrukturen zu solubilisieren, ohne auf diese Substanzen beschränkt zu sein. Die wirksamste Substanz von diesen ist die Gemtek-Lösung, die eine geschützte Zusammensetzung, entwickelt und vertrieben durch Gemtek (Phoenix, Arizona), ist. Diese Zusammensetzung ist ein ethoxyliertes Reinigungsmittel für harte Oberflächen, das in der Lage ist, sogar Lanolin zu solubilisieren. Sie wird in Verbindung mit einer Reihe anderer gegenwärtig erhältlicher Tenside gemischt. Es ist festgestellt worden, daß diese Kombination praktisch alle Strukturen auf Steroidbasis wirksam solubilisiert.

Ein typisches Reinigungsshampoo dieser Erfindung wird in Tabelle 8 dargelegt. Tabelle 8 Reinigungsshampoo Entmineralisiertes Wasser 20,0–50,0 Ethoxylierte Alkohole (Gemtek-Lösung) 0,2–5,0 Natriumlaurethsulfat 5,0–25,0
Teelaurylsulfat 5,0–25,0 Cocamidopropylbetain 2,0–10,0 Cocamid-DEA 1,0–5,0 Zitronensäure 0,1–1,0 Tetranatrium-EDTA 0,1–2,0 Quaternäres Acetamid-MEA 0,1–5,0 Polysorbat-60 0,1–5,0 Polysorbat-80 0,1–5,0 PEG-PPG-Blockcopolymer 0,01–5,0 Duftstoff Nach Bedarf Konservierungsmittel Nach Bedarf Farbstoffe Nach Bedarf

Die oben genannten Inhaltsstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich, mit Ausnahme der ethoxylierten Alkohole, die von Gemtek (Phoenix, AZ) bezogen wurden.

Schritt 2: Aufbringen des Keratinlösungsmittelsys

Nach Verwendung eines geeigneten Materials auf Tensidbasis, um die Kopfhaut oder einen anderen betroffenen Bereich zu reinigen, wird ein Keratinlösungsmittelsystem aufgetragen. Keratinlösungsmittelsysteme schließen entweder Harnstoff, der Keratin wirksam solubilisieren kann, oder Lösungen auf Essigsäurebasis, die Keratin solubilisieren können, ein. Allerdings sollte zur Kenntnis genommen werden, daß bei Harnstoff ein Sicherheitsspielraum besteht, der bei Essigsäure nicht vorhanden ist. Deshalb ist eine Lösung auf Harnstoffbasis umfangreicher verwendet worden. Keratinlösungsmittelsysteme der vorliegenden Erfindung umfassen eine Harnstoffgelformulierung, eine hyperaktive Harnstoffgelformulierung und auch Lösungen auf Essigsäurebasis.

Formel auf Essigsäurebasis

Die folgende Tabelle 9 macht einen Bereich von Konzentrationen von Inhaltsstoffen verfügbar, die in der Lösung auf Essigsäurebasis verwendet werden können. Tabelle 9 Formel auf Essigsäurebasis Essigsäure 0,1–100 Propylenglycol 0,1–99 PEG-40 0,1–99 Phenoxyethanol 0,1–99 Tergitol 1557 0,1–90 PEG-400 0,1–99

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Die folgende Tabelle 10 macht eine bevorzugte Formulierung der Lösung auf Essigsäurebasis verfügbar. Tabelle 10 Formel auf Essigsäurebasis Essigsäure 15 Propylenglycol 50 PEG-40 12 Phenoxyethanol 6 Tergitol 1557 1 PEG-400 16

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Gelformel auf Harnstoffbasis

Die folgende Tabelle 11 macht einen Bereich von Konzentrationen von Inhaltsstoffen verfügbar, die in der Harnstoffgelformulierung verwendet werden können. Tabelle 11 Harnstoffgelformel Harnstoff, Reinheitsgrad 1,0–40,0 Zitronensäure NF 0,1–10,0 Harnstoffperoxid 0,1–5,0 Propylenglycol NF 20,0–90,0 Ethoxylierte Alkohole 2,0–20,0 Acrylsäurecopolymer 0,1–1,0 Zugabe abrasiver Polyethylenkügelchen 0,1–10

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Fakultativer Schritt 3: Topisches Anästhetikum auf Duftstoffbasis

Als nächstes ist es hilfreich, vor der topischen Verabreichung der sauren Schällösung, ein einzigartiges topisches Anästhetikum auf Duftstoffbasis aufzutragen, da das topische Anästhetikum die durch die saure Schällösung hervorgerufenen Beschwerden erheblich vermindert. Diese Zusammensetzung erleichtert auch die Penetration der sauren Lösung, und überraschenderweise zeigte sie in vitro fungizide und antiparasitische Eigenschaften. Die Zusammensetzung verminderte die Beschwerden quantifizierbar um 60% oder mehr und steigerte die Penetration um 35%, wie durch die Fluoreszeinfarbstoff-Technologie gemessen wurde.

Ein typisches Anästhetikum auf Duftstoffbasis wird in Tabelle 12 dargelegt. Tabelle 12 Duftstoff-Anästhetikum Menthol 0–50 Benzylalkohol 0–80 Eugenol 0–50 Phenoxyethanol 0–80 Isopropylpalmitat 0–80 Isopropylmyristat 0–80 Benzylsalicylat 0–50 Phenylethylsalicylat 0–50 Thymol 0–50 Isoamylsalicylat 0–50 Tensid Triton X-100 0–50

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Die folgende Tabelle 13 macht eine bevorzugte Formulierung des anästhetisch wirkenden Duftstoffs verfügbar. Tabelle 13 Duftstoff-Anästhetikum Menthol 9,5 Benzylalkohol 19 Eugenol 0,95 Phenoxyethanol 19 Isopropylpalmitat 19
Isopropylmyristat 19 Benzylsalicylat 1,42 Phenylethylsalicylat 1,42 Thymol 4,75 Isoamylsalicylat 1,21 Tensid Triton X-100 4,75

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Schritt 4: Saure Schälsysteme

Nach dem Aufbringen des fakultativen, topischen Anästhetikums auf Duftstoffbasis folgt das Aufbringen eines Systems auf Säurebasis mit der in Tabelle 6 gezeigten Zusammensetzung. Diese Zusammensetzung schließt eine Reihe physiologischer Säuren ein, einschließlich Zitronensäure und Brenztraubensäure, in Kombination mit einem Tensid, das die Penetration verstärken wird, und einem Solubilisierungssystem, das die Penetration ebenfalls erleichtert. Das saure Schälsystem wird für irgendeinen Zeitraum zwischen 1 Minute bis zu 8 Stunden oder mehr auf der Kopfhaut belassen. Wenn das saure Schälsystem für mehr als 30 Minuten auf der Kopfhaut belassen wird, kann eine abschließende Kappe auf den Kopf gesetzt werden, um die Kopfhaut zu bedecken. Wie hier verwendet, bedeutet eine abschließende Kappe jede Struktur, die, wenn sie auf die Kopfhaut des Kopfes gesetzt wird, verhindert, daß das saure Schälsystem die Oberfläche verläßt.

Die folgende Tabelle 14 macht einen Bereich von Konzentrationen von Inhaltsstoffen verfügbar, die in der sauren Schällösung eingesetzt werden können. Tabelle 14 Saure Schällösung Zitronensäure NF 2,0–30,0 Salicylsäure NF 1,0–20,0
Methylsalicylat 1,0–20,0 1-Menthol 0,1–10,0 Polysorbat-80 0,1–10,0 2-Phenoxyethanol 0,5–10,0 Brenztraubensäure 0,1–20,0 Tergitol 15-S-7 0,1–5,0 Methylnikotinat 0,1–1,0 Ethylalkohol SD-40 10,0–50,0 Entmineralisiertes Wasser 10,0–50,0

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee,WI), erhältlich.

Ein typisches saures Schälsystem wird in Tabelle 15 dargelegt. Tabelle 15 Saure Schällösung Zitronensäure 20,00 Salicylsäure 10,00 Methylsalicylat 10,00 Menthol 1,00 Polysorbat-80 3,00 2-Phenoxyethanol 6,00 Brenztraubensäure 10,00 Tergitol 15-S-7 1,00 Methylnikotinat 0,50 Alkohol SD40 A (190) 23,00 Entmineralisiertes Wasser 15,50

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) verfügbar.

Fakultativer Schritt 5: Aufbrinqen einer hyperaktiven Harnstoffgelformel

Die hyperaktive Harnstoffgelformulierung ist wirksam beim Solubilisieren von Unebenheiten oder Höckern, die auf der Oberfläche der Kopfhaut vorhanden sind, bevor die Haarregenerierungszusammensetzung aufgetragen wird. Die folgende Tabelle 16 macht eine bevorzugte Formulierung des hyperaktiven Harnstoffgels verfügbar. Tabelle 16 Hyperaktive Harnstoffgelformel Harnstoff 20,00 Zitronensäure 4,00 Harnstoffperoxid 1,00 2-Phenoxyethanol 15,00 Pluronic F-127 3,00 Propylenglycol 41,00 Gemtek SC-1000 10,00 Ethoxydiglycol 5,00 Polyethylenkügelchen 1,00

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Schritt 6: Aufbringen einer Haarregenerierungszusammensetzung

Die Substanzen, die in der Haarregenerierungszusammensetzung der vorliegenden Erfindung verwendet werden, sind normalerweise bei Männern und Frauen unterschiedlich. Die Zusammensetzung für Männer enthält keine Wirkstoffe mit Progestagenwirkung, während die Zusammensetzung für Frauen derartige Wirkstoffe enthält. Die Aufnahme von T&agr;1 und/oder T&bgr;34 in die Zusammensetzung unterstützt das Ankurbeln der zellvermittelten Immunität.

Die folgende Tabelle 17 veranschaulicht eine bevorzugte Haarregenerierungszusammensetzung für Männer. Tabelle 17 Haarregenerierungszusammensetzung (Männer) Ketoconazol 1 PX-13 5 Thymosinfraktion 5 0,1 Diosgenin 0,2 Melatonin 0,025 Indol-3-carbinol 0,1 Duftstoff 1 Phenoxyethanol 6 Hautabsorptionsverstärker 10 Pregnenolon 0,2 DHEA 0,1 Querretinmethylchalcon 1 L-Thyroxin 0,003 Hilfsstoff q.s.

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Die folgende Tabelle 18 macht einen Bereich von Konzentrationen von Inhaltsstoffen verfügbar, die in der Haarregenerierungszusammensetzung für Männer verwendet werden können. Tabelle 18 Haarregenerierungszusammensetzung (Männer) Ketoconazol 0–10 PX-13 0–50 Thymosinfraktion 5 0,01–10 Diosgenin 0–20 Melatonin 0–10 Indole-3-carbinol 0–20 Duftstoff 0-10 Phenoxyethanol 0–90 Hautabsorptionsverstärker 0–90 Pregnenolon 0–10 DHEA 0–10 Querretinmethylchalcon 0–50 L-Thyroxin 0–1 Hilfsstoff q.s.

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Die folgende Tabelle 19 zeigt eine bevorzugte Formel für eine Haarregenerierungszusammensetzung für Frauen. Tabelle 19 Haarregenerierungszusammensetzung (Frauen) Ketoconazol 1 PX-13 5 Thymosinfraktion 5 0,1 Progesteron 0,2 Melatonin 0,025 Phenoxyethanol 6 Hautabsorptionsverstärker 10 Duftstoff 1 Indol-3-carbinol 0,1 Pregnenolon 0,2 DHEA 0,1 Querretinmethylchalcon 1 L-Thyroxin 0,003 Hilfsstoff 2,5

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Die folgende Tabelle 20 macht einen Bereich von Konzentrationen von Inhaltsstoffen verfügbar, die in der Haarregenerierungszusammensetzung für Frauen verwendet werden können. Tabelle 20 Haarregenerierungszusammensetzung (Frauen) Ketoconazol 0–10 PX-13 0–50 Thymosinfraktion V 0,01–10 Progesteron 0–20 Melatonin 0–10
Phenoxyethanol 0–90 Hautabsorptionsverstärker 0–90 Duftstoff 0–10 Indol-3-carbinol 0–20 Pregnenolon 0–20 DHEA 0–20 Querretinmethylchalcon 0–50 L-Thyroxin 0–1 Hilfsstoff q.s.

Die oben genannten Inhaltstoffe werden in Gewichtsprozent angegeben und sind von kommerziellen Anbietern, wie etwa Brooks, Sigma (St. Louis, MO) und Aldrich (Milwaukee, WI) erhältlich.

Thymusgewebe


Anspruch[de]
  1. Haarregenerierungszusammensetzung, die T&agr;1, T&bgr;4 oder eine Kombination davon umfaßt, wobei die Haarregenerierungszusammensetzung für topische Anwendung formuliert ist und in der Form einer Flüssigkeit, einer Lotion, einer Creme oder eines Gels vorliegt.
  2. Zusammensetzung nach Anspruch 1 in Kombination mit wenigstens einer Komponente, die ausgewählt ist aus einem Steroid, einer Verbindung auf Indol-Basis, einem Mitocid, einem Bioflavanoid, einem Antipilzmaterial und einer entzündungshemmenden Fettsäure.
  3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, die Thymosin-Fraktion 5 als die Quelle für T&agr;1 und T&bgr;4 umfaßt.
  4. Zusammensetzung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steroid Tamoxifencitrat, Progesteron, Pregnenolon, Spironolacton, Pregneaolon, Dehydroepiandrosteron (DHEA), Diosgenin, Verbindungen auf Triphenylethylen-Basis oder Testolacton ist.
  5. Zusammensetzung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung auf Indol-Basis Indol, Melatonin, N-[2-(5-Methoxy-1H-indol-3-yl)ethyl]acetamid, Skatol oder Indol-3-carbinol ist.
  6. Zusammensetzung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitocid eine Lösung von Tensid, Duftstoff und Hautdurchdringungsmittel ist.
  7. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hautdurchdringungsmittel PX-13 ist.
  8. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tensid Gemtek-Tensid ist.
  9. Zusammensetzung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Duftstoff Menthol, Benzylalkohol, Eugenol, Phenoxyethanol, Isopropylpalmitat, Isopropylmyristat, Benzylsalicylat, Phenylethylsalicylat, Thymol, Isoamylsalicylat, Phenylethylsalicylat, Triton-X-100-Tensid, Benzoesäure, Benzylbenzoat, Methylsalicylat, Phenol, Ölsäure, Capronsäure oder Carbaryl ist.
  10. Zusammensetzung nach Anspruch 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Bioflavanoid Querretinmethylchalcon ist.
  11. Zusammensetzung nach Anspruch 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Antipilzmaterial Undecensäure, Griseofulvin, Terbinafin oder eine Azol-Verbindung ist.
  12. Zusammensetzung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Azol-Verbindung Ketoconazol oder Fluconazol ist.
  13. Zusammensetzung nach Anspruch 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die entzündungshemmende Fettsäure TES-Triolat oder PX-13 ist.
  14. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung T&agr;1, T&bgr;4, ein Steroid, eine Verbindung auf Indol-Basis, ein Mitocid, ein Bioflavanoid, ein Antipilzmaterial und eine entzündungshemmende Fettsäure umfaßt.
  15. Haarregenerierungszusammensetzung nach einem der vorangehenden Ansprüche zur Verwendung in einem Verfahren zur Behandlung von Alopezie, wobei das Verfahren den Schritt des topischen Aufbringens der Haarregenerierungszusammensetzung auf eine Fläche, auf der Haarstimulierung gewünscht ist, einschließt.
  16. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren die Schritte umfaßt: Reinigen der Kopfhaut mit einem Reinigungsmittel; Behandeln der gereinigten Kopfhaut mit einem Keratin-Lösungsmittelsystem; Aufbringen einer sauren Peel-Lösung auf die keratinbehandelte Kopfhaut; und Aufbringen der Haarregenerierungszusammensetzung auf die säuregepeelte Kopfhaut.
  17. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Haarregenerierungszusammensetzung weiter ein Steroid, eine Verbindung auf Indol-Basis, ein Mitocid, ein Bioflavanoid, ein Antipilzmaterial oder eine entzündungshemmende Fettsäure umfaßt.
  18. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigung der Kopfhaut mit einem Reinigungsshampoo durchgeführt wird.
  19. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsshampoo ein ethoxyliertes Reinigungsmittel für harte Oberflächen umfaßt.
  20. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das ethoxylierte Reinigungsmittel für harte Oberflächen Gemtek-Lösung ist.
  21. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Keratin-Lösungsmittelsystem eine Formel auf Essigsäure-Basis oder eine Gelformel auf Harnstoff-Basis ist.
  22. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelformel auf Harnstoff-Basis wenigstens eines der folgenden umfaßt: Harnstoff, Zitronensäure, Harnstoff-Peroxid, Propylenglykol, ethoxylierte Alkohole oder Acrylsäure-Copolymer.
  23. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 22, die weiter den Schritt des Aufbringens eines Oberflächenanästhetikums vor dem Aufbringen der sauren Peel-Lösung umfaßt.
  24. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberflächenanästhetikum einen Duftstoff enthält oder das Oberflächenanästhetikum ein Duftstoff ist.
  25. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 24, welches weiter ein Tensid oder eine Löslichmachungszusammensetzung umfaßt.
  26. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die saure Peel-Lösung wenigstens eine physiologische Säure umfaßt.
  27. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die physiologische Säure Zitronensäure, Ascorbinsäure oder Brenztraubensäure ist.
  28. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß man die saure Peel-Lösung für etwa 1 Minute auf der Kopfhaut belässt.
  29. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß man die saure Peel-Lösung für etwa 1 Stunde auf der Kopfhaut belässt und eine abschließende Kappe über der Kopfhaut aufgebracht wird.
  30. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß man die saure Peel-Lösung für bis zu etwa 8 Stunden auf der Kopfhaut belässt und eine abschließende Kappe auf dem Kopf aufgebracht wird, die die Kopfhaut überdeckt.
  31. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 16, die weiter den Schritt des Aufbringens einer hyperaktiven Harnstoff-Gelformulierung umfaßt, um auf der Oberfläche der Kopfhaut vorhandene Höcker vor dem Aufbringen der Haarregenerierungszusammensetzung löslich zu machen.
  32. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die hyperaktive Harnstoff-Gelformulierung wenigstens eines der folgenden enthält: Harnstoff, Zitronensäure, Harnstoff-Peroxid, 2-Phenoxyethanol, Propylenglykol, Gemtek SC-1000 oder Ethoxydiglykol.
  33. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Steroid Tamoxifencitrat, Progesteron, Pregnenolon, Spironolacton, Pregneaolon, Dehydroepiandrosteron (DHEA), Diosgenin, Verbindungen auf Triphenylethylen-Basis oder Testolacton ist.
  34. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung auf Indol-Basis Melatonin, N-[2-(5-Methoxy-1H-indol-3-yl)ethyl]acetemid, Skatol oder Indol-3-carbinol ist.
  35. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die entzündungshemmende Fettsäure TES-Triolat oder PX-13 ist.
  36. Haarregenerierungszusammemsetzung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitocid eine Lösung von Tensid, Duftstoff und Hautdurchdringungsmittel ist.
  37. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß das Hautdurchdringungsmittel PX-13 ist.
  38. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß das Tensid Gemtek-Tensid ist.
  39. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß der Duftstoff Menthol, Benzylalkohol, Eugenol, Phenoxyethanol, Isopropylpalmitat, Isopropylmyristat, Benzylsalicylat, Phenylethylsalicylat, Thymol, Isoamylsalicylat, Phenylethylsalicylat, Triton-X-100-Tensid, Benzoesäure, Benzylbenzoat, Methylsalicylat, Phenol, Ölsäure, Capronsäure oder Carbaryl ist.
  40. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Bioflavanoid Querretinmethylchalcon ist.
  41. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Antipilzmaterial Undecensäure, Griseofulvin, Terbinafin oder eine Azol-Verbindung ist.
  42. Haarregenerierungszusammensetzung nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß die Azol-Verbindung Ketoconazol oder Fluconazol ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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