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Dokumentenidentifikation DE102004061782A1 29.09.2005
Titel Kraftfahrzeug mit einem Instant-Messaging-Kommunikationssystem
Anmelder Volkswagen AG, 38440 Wolfsburg, DE
Erfinder Bergmann, Carsten, San Jose, Calif., US;
Lee, Chu Hee, Mountain View, Calif., US;
Zhang, Zhaoxia, Los Altos, Calif., US;
Schaaf, Klaus, Dr., 38116 Braunschweig, DE
DE-Anmeldedatum 22.12.2004
DE-Aktenzeichen 102004061782
Offenlegungstag 29.09.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.09.2005
IPC-Hauptklasse H04L 12/54
IPC-Nebenklasse H04L 12/28   G10L 13/08   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug mit einem Instant-Messaging-Kommunikationssystem zur Kommunikation zwischen einem Insassen des Kraftfahrzeuges und einem Kommunikationsteilnehmer über einen Instant-Messaging-Server, wobei das Instant-Messaging-Kommunikationssystem ein Kommunikationsmodul zum Empfang einer einen Nachrichtenstring umfassenden Instant-Messaging-Nachricht und eine Text-to-Speech-Engine zur Übersetzung des Nachrichtenstrings in ein akustisches Signal zur Ausgabe durch einen Lautsprecher umfasst.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug mit einem Instant-Messaging-Kommunikationssystem zur Kommunikation zwischen einem Insassen des Kraftfahrzeuges und einem Kommunikationsteilnehmer über einen Instant-Messaging-Server.

Instant-Messaging-Kommunikationssysteme sind z.B. aus der WO 01/56308 A2 (incorporated by reference), der WO 01/72020 A2 (incorporated by reference), der WO 03/001718A2 (incorporated by reference) und der DE 101 16 246 A1 (incorporated by reference) bekannt.

Eine Instant-Messaging gestützte Kommunikation erfolgt üblicherweise ähnlich wie beim Austausch von e-mail-Nachrichten schriftlich durch Eingabe alphanumerischer Zeichen mittels eines Keyboards eines Computers. Aus der WO 01/72020 A2 ist es zudem bekannt, mittels Instant-Messaging eine zweiseitige Sprachverbindung zwischen zwei Kommunikationsteilnehmern aufzubauen.

Für die Kommunikation von und zu Kraftfahrzeugen ist der Einbau von Telefonsystemen bekannt. Ein Austausch von Nachrichten, wie z.B. der Austausch von Nachrichten via SMS oder e-mail, erscheint dagegen eher ungeeignet.

Es ist Aufgabe der Erfindung, die Kommunikation von und zu Kraftfahrzeugen zu verbessern, ohne dabei die Sicherheit im Straßenverkehr zu beeinträchtigen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Vorgenannte Aufgabe wird durch ein Kraftfahrzeug mit einem Instant-Messaging-Kommunikationssystem zur Kommunikation zwischen einem Insassen des Kraftfahrzeuges und einem Kommunikationsteilnehmer über einen Instant-Messaging-Server, wie z.B. einen Yahoo Messenger Server oder einen MSN Messenger Server, gelöst, wobei das Instant-Messaging-Kommunikationssystem ein Kommunikationsmodul zum Empfang einer einen Nachrichtenstring umfassenden Instant-Messaging-Nachricht und eine Text-to-Speech-Engine zur Übersetzung des Nachrichtenstrings in ein akustisches Signal, z.B. zur Ausgabe durch einen Lautsprecher, umfasst. Eine derartige Text-to-Speech-Engine wird von der Firma AT&T z.B. mit Java API angeboten.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist mittels der Text-to-Speech-Engine ein Name eines Absenders der Instant-Messaging-Nachricht und/oder eine Buddy-Liste in ein akustisches Signal übersetzbar. Unter einer Buddy-Liste kann in Bezug auf Instant-Messaging eines Liste von anderen Kommunikationsteilnehmern verstanden werden, die on-line sind und damit für den Austausch von Instant-Messaging-Nachrichten zu Verfügung stehen.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Kraftfahrzeug ein Display zur Darstellung des Nachrichtenstrings. Dabei ist in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ein auf dem Display angeordneter Touchscreen vorgesehen, wobei durch Berühren einer Position auf dem Touchscreen, unterhalb derer der Nachrichtenstring dargestellt ist, ein Absender der Instant-Messaging-Nachricht als Empfänger einer zu sendenden Instant-Messaging-Nachricht auswählbar ist, und/oder wobei durch Berühren einer Position auf dem Touchscreen, unterhalb derer ein Eintrag einer Buddy-Liste dargestellt ist, besagter Eintrag als der Buddy-Liste Empfänger einer zu sendenden Instant-Messaging-Nachricht auswählbar ist.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Kraftfahrzeug weiterhin ein Mikrofon zur Wandlung eines Sprachsignals in ein elektrisches Aufnahmesignal. Das Instant-Messaging-Kommunikationssystem umfasst in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ein Umwandlungsmodul zur Umwandlung des elektrischen Aufnahmesignals in eine Datei, insbesondere eine MP3-Datei.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Instant-Messaging-Kommunikationssystem ein Übersetzungsmodul zur Übersetzung eines Eintrags einer Buddy-Liste von einer alphanumerischen Form in eine dem Eintrag der Buddy-Liste zugeordnete akustische Information und ein Auswahlmodul zum Vergleich eines mittels eines Mikrophons aufgenommenen Signals mit der dem Eintrag der Buddy-Liste zugeordneten akustischen Information und zur Auswahl des Eintrags der Buddy-Liste als Empfänger einer zu sendenden Instant-Messaging-Nachricht bei im wesentlicher Übereinstimmung des mittels des Mikrophons aufgenommenen Signals mit der dem Eintrag der Buddy-Liste zugeordneten akustischen Information.

Zur Übersetzung des Namens in Form einer akustischen Information wird vorteilhafterweise ein so genanntes Grapheme-to-Phoneme Verfahren angewandt. Einzelheiten eines solchen Verfahrens können z.B. der Internetseite www2.rz.hu-berlin.de/compling/Lehrstuhl/Skripte/CL_2_Speech/Speech-98-121.pdf sowie dem auf der Internetseite www.speech.kth.se/qpsr/tmh/2002/02-44-117-120.pdf veröffentlichten Artikel 'Grapheme-to-phoneme conversion, a knowledge-based approach' von Niklas Torstensson, Dept. of Languages, Högskolan i Skövde, TMH-QPSR Vol. 44 – Fonetik 2002 entnommen werden. Weitere Einzelheiten eines Grapheme-to-Phoneme Verfahrens sind in dem unter der Internetseite acl.ldc.upenn.edu/E/E93/E93-1007.pdf veröffentlichten Artikel ,Data-Oriented Methods for Grapheme-to-Phoneme Conversion' von Antal van den Bosch und Walter Daelemans, ITK, Tilburg University sowie unter der Internetseite www.ub.rug.nl/eldoc/dis/science/i.p.stoianov/c5.pdf offenbart.

Kraftfahrzeug im Sinne der Erfindung ist insbesondere ein individuell im Straßenverkehr benutzbares Landfahrzeug. Kraftfahrzeuge im Sinne der Erfindung sind insbesondere nicht auf Landfahrzeuge mit Verbrennungsmotor beschränkt.

Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Verbundes mehrerer über einen Instant-Messaging-Server miteinander kommunizierender Kommunikationsteilnehmer;

2 zeigt ein Ausführungsbeispiel für ein Instant-Messaging-Kommunikationssystem;

3 zeigt eine beispielhafte Ausgestaltung einer mittels einer Anzeigevorrichtung anzeigbaren Anzeige;

4 zeigt ein Ausführungsbeispiel für ein Verfahren zum Übertragen einer Sprachnachricht;

5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein Instant-Messaging-Kommunikationssystem

6 zeigt eine Zuordnung einer Information in einem akustischen Format zu ihrem Informationsgehalt; und

7 zeigt eine weitere Zuordnung einer Information in einem akustischen Format zu ihrem Informationsgehalt

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN

1 zeigt zwei Kraftfahrzeuge 1 und 2, ein Notebook 3 und zwei Computer 4 und 5. Kraftfahrzeuge 1 und 2, das Notebook 3 und die Computer 4 und 5 bilden einen Verbund mehrerer über einen Instant-Messaging-Server 10 miteinander kommunizierender Kommunikationsteilnehmer. Dabei besteht zwischen dem Kraftfahrzeug 1 und dem Instant-Messaging-Server 10, zwischen dem Kraftfahrzeug 2 und dem Instant-Messaging-Server 10 und zwischen dem Notebook 3 und dem Instant-Messaging-Server 10 je eine drahtlose Kommunikationsverbindung 11, 12 bzw. 13. Zwischen dem Computer 4 und dem Instant-Messaging-Server 10 sowie zwischen dem Computer 5 und dem Instant-Messaging-Server 10 besteht eine je nicht-drahtlose Kommunikationsverbindung 14 bzw. 15. Die Kommunikationsverbindungen 11 und 12 können z.B. als GPRS oder CDMA2000 Kommunikationsverbindungen implementiert werden.

Das Kraftfahrzeug 1 weist ein in 2 dargestelltes Instant-Messaging-Kommunikationssystem 20 zur Kommunikation zwischen einem Insassen des Kraftfahrzeuges 1 und einem Kommunikationsteilnehmer, wie dem Kraftfahrzeug 2, dem Notebook 3, dem Computer 4 oder dem Computer 5 bzw. einem Fahrer oder Insassen des Kraftfahrzeuges 2 oder einem Bediener des Notebooks 3, des Computers 4 oder des Computers 5, über den Instant-Messaging-Server 10 auf. Das Instant-Messaging-Kommunikationssystem 20 umfasst ein – z.B. z.T. mittels JBuddy von Zion Software implementiertes – Kommunikationsmodul 21 zum Empfang und Versand von einen Nachrichtenstring STRING umfassenden Instant-Messaging-Nachrichten IMMSG. Das Kommunikationsmodul 21 kann als Schnittstelle für eine als CDMA2000 implementierte Kommunikationsverbindung 11 z.B. eine PCMACIA Merlin C201 Schnittstelle umfassen. Das Instant-Messaging-Kommunikationssystem 20 umfasst zudem eine Text-to-Speech-Engine 25 zur Übersetzung des Nachrichtenstrings STRING in ein akustisches Signal MSGAC mit dem Informationsgehalt des Nachrichtenstrings STRING, das mittels eines Lautsprechers 26 ausgebbar ist. Zudem ist optional vorgesehen, dass der Name SDR des Absenders der Instant-Messaging-Nachricht IMMSG in ein akustisches Signal SDRAC übersetzbar und mittels des Lautsprechers 26 ausgebbar ist. Eine Text-to-Speech-Engine kann z.B. von der Firma AT&T erworben werden.

In einer optionalen Ausgestaltung ist mittels der Text-to-Speech-Engine 25 eine Buddy-Liste BLST in ein akustisches Signal BLSTAK übersetzbar und mittels des Lautsprechers 26 ausgebbar. Unter einer Buddy-Liste kann in Bezug auf Instant-Messaging eine Liste von anderen Kommunikationsteilnehmern verstanden werden, die on-line sind und damit für den Austausch von Instant-Messaging-Nachrichten zu Verfügung stehen. Gemäß dem vorliegen Ausführungsbeispiel sind die Einträge der Buddy-Liste für das Kraftfahrzeug 1 die Namen des Kraftfahrzeuges 2, des Notebooks 3, des Computers 4 und des Computers 5 bzw. deren Benutzer. Es kann vorgesehen werden, dass die Ausgabe des akustischen Signals BLSTAK nur dann erfolgt, wenn eine optional implementierte Taste 35 gedrückt wird.

In einer optionalen Ausgestaltung umfasst das Kraftfahrzeug 1 eine – mittels einer Anzeigesteuerung 22 steuerbare – Anzeigevorrichtung 28 mit einem Display 23 zur Darstellung des Nachrichtenstrings STRING, des Namens SDR des Absenders der Instant-Messaging-Nachricht IMMSG und der Buddy-Liste BLST und mit einem auf dem Display 23 angeordneten Touchscreen 24. 3 zeigt eine beispielhafte Ausgestaltung einer Anzeige auf der Anzeigevorrichtung 28. Dabei bezeichnet Bezugszeichen 41 ein Message-Anzeigefeld zur Darstellung des Nachrichtenstrings STRING und des Namens SDR des Absenders der Instant-Messaging-Nachricht IMMSG. Liegen mehrere Instant-Messaging-Nachrichten vor, können diese durch Berühren des Touchscreen 24 im Bereich der Dreiecke 43 und 44 erzeugtes Scrollen angesehen werden. Bezugszeichen 42 bezeichnet ein Buddy-Listen-Anzeigefeld zur Darstellung der Buddy-Liste BLST sowie einer zusätzlichen Auswahlzeile ALL. Dabei bezeichnen ,Buddy 2', ,Buddy 3', ,Buddy 4', und ,Buddy 5' die Einträge der Buddy-Liste BLST, wobei ,Buddy 2' der Name des Kraftfahrzeuges 2 bzw. dessen Bedieners, ,Buddy 3' der Name des Notebooks 3 bzw. dessen Bedieners, ,Buddy 4' der Name des Computers 4 bzw. dessen Bedieners und ,Buddy 5' der Name des Computers 5 bzw. dessen Bedieners ist.

In einer optionalen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass durch Berühren einer Position auf dem Touchscreen 24, unterhalb derer ein Eintrag ,Buddy 2', ,Buddy 3', ,Buddy 4', bzw. ,Buddy 5' der Buddy-Liste dargestellt ist, der Eintrag ,Buddy 2', ,Buddy 3', ,Buddy 4', bzw. ,Buddy 5' der Buddy-Liste BLST als Empfänger einer zu sendenden Instant-Messaging-Nachricht bzw. einer e-mail auswählbar ist. Durch Berühren einer Position auf dem Touchscreen 24, unterhalb derer die zusätzliche Auswahlzeile ALL angezeigt ist, werden alle Einträge der Buddy-Liste BLST als Empfänger einer zu sendenden Instant-Messaging-Nachricht ausgewählt.

Üblicherweise ist jedoch vorgesehen, dass Instant-Messaging-Nachrichten grundsätzlich nur an alle Einträge der Buddy-Liste verschickt werden können (so genanntes Broadcast-Verfahren).

Durch Berühren einer Position auf dem Touchscreen 24 im Bereich des Message-Anzeigefeldes 41 und/oder des Buddy-Listen-Anzeigefeldes 42 und oder durch Bedienen einer optionalen in 2 dargestellten Push-To-Talk-Taste 32 wird die Aufnahme einer Nachricht mittels eines Mikrofons 31 zur Wandlung eines Sprachsignals in ein elektrisches Aufnahmesignal eingeleitet.

Das Instant-Messaging-Kommunikationssystem 20 umfasst ein Umwandlungsmodul 30 zur Umwandlung des elektrischen Aufnahmesignals in eine Datei, insbesondere eine MP3-Datei.

Dieses Verfahren zeigt 4. Dabei bezeichnet Bezugszeichen 50 einen Schritt, in dem eine Nachricht mittels des Mikrofons 31 aufgenommen wird. Dem Schritt 50 folgt ein Schritt 51, in dem mittels des Umwandlungsmoduls 30 das elektrische Aufnahmesignal in eine Datei, insbesondere eine MP3-Datei, umgewandelt wird. In einem weiteren Schritt 52 wird eine Instant-Messaging-Nachricht mit der Datei als Anhang von dem Kommunikationsmodul 21 an den Instant-Messaging-Server 10 übertragen. Der Instant-Messaging-Server 10 versendet die Instant-Messaging-Nachricht mit der Datei als Anhang an das Kraftfahrzeug 2, das Notebook 3, den Computer 4 und den Computer 5. In einem Schritt 53 wird die Instant-Messaging-Nachricht mit der Datei als Anhang von dem Kraftfahrzeug 2, dem Notebook 3, dem Computer 4 und dem Computer 5 empfangen und in einem weiteren Schritt 54 als empfangene Nachricht dargestellt. Ein Benutzer des Notebooks 3, des Computers 4 bzw. des Computers 5 kann den Inhalt der Datei, z.B. durch Doppelklick auf ein entsprechendes Symbol, abhören.

In einer alternativen Ausgestaltung ist das Umwandlungsmodul 30 durch eine Spracherkennung ersetzt, die ein Signal in ein als Text darstellbares Format umsetzt. In diesem Fall ist dieser Text Bestandteil einer normalen Instant-Messaging-Nachricht.

5 zeigt ein alternatives, z.B. auf dem Kraftfahrzeug 2 implementiertes Instant-Messaging-Kommunikationssystem 60 zur Kommunikation zwischen einem Insassen des Kraftfahrzeuges 2 und einem Kommunikationsteilnehmer, wie dem Kraftfahrzeug 1, dem Notebook 3, dem Computer 4 oder dem Computer 5 bzw. einem Fahrer oder Insassen des Kraftfahrzeuges 1 und/oder einem Bediener des Notebooks 3, des Computers 4 und/oder des Computers 5, über den Instant-Messaging-Server 10. Dabei bezeichnen gleiche Bezugszeichen wie in 2 gleichartige Elemente. Das Instant-Messaging-Kommunikationssystem 60 umfasst ein Kommunikationsmodul 61 zum Empfang und Versand von einen Nachrichtenstring STRING umfassenden Instant-Messaging-Nachrichten IMMSG. Das Instant-Messaging-Kommunikationssystem 60 umfasst zudem ein Umwandlungsmodul 62 zur Umwandlung eines mittels des Mikrofons 31 erzeugten elektrischen Aufnahmesignals in eine Datei, insbesondere eine MP3-Datei.

Das Umwandlungsmodul 62 weist ein Übersetzungsmodul 63 zur Übersetzung eines Eintrags ,Buddy 1', ,Buddy 3', ,Buddy 4', bzw. ,Buddy 5' (vgl. Bezugszeichen 71 und 81 in 6 bzw. 7) der Buddy-Liste BLST von einer alphanumerischen Form in eine – in 6 bzw. 7 mit Bezugszeichen 70 und 80 bezeichnete – den Eintrag der Buddy-Liste zugeordnete akustische Information ,buddy one', ,buddy three', ,buddy four' bzw. ,buddy five' auf. Die in 6 bzw. 7 mit Bezugszeichen 70 und 80 bezeichneten, den Eintrag der Buddy-Liste zugeordneten akustischen Informationen ,buddy one', ,buddy three', ,buddy four' bzw. ,buddy five' werden mittels eines Auswahlmoduls 64 mit einem mittels des Mikrophons 31 aufgenommenen Signals verglichen und bei ausreichender Übereinstimmung als Empfänger einer zu sendenden Instant-Messaging-Nachricht oder einer e-mail ausgewählt. Entsprechend kann mit einer Auswahloption ,ALL' zur Auswahl aller Einträge der Buddy-Liste BLST verfahren werden.

Entsprechend kann auch in Bezug auf in 7 dargestellte Befehle wie REPLY zum Beantworten der letzten Nachricht, REPEATMSG zum akustischen Wiederholen einer oder der letzten Nachricht, GETBUDDIES zur akustischen Ausgabe der Buddy-Liste und/oder SENDMSGTO zum Senden einer Nachricht verfahren werden. Bei ausreichender Übereinstimmung eines mittels des Mikrophons 31 aufgenommenen Signals mit einer einem Befehl zugeordneten mit Bezugszeichen 80 bezeichneten akustischen Information, ,reply to message', ,repeat last message', ,who is on line' bzw. send' wird dieser Befehl 81 ausgeführt. Die Dauer einer Sprachaufnahme kann dem Instant-Messaging-Kommunikationssystem 60 gegenüber durch Drücken einer optionalen Push-To-Talk-Taste 32 angezeigt werden.

Das Übersetzungsmodul 63 ist als so genannte Grapheme-to-Phoneme-Engine ausgebildet. Einzelheiten eines mittels einer Grapheme-to-Phoneme-Engine durchgeführten Verfahrens können z. B. der Internetseite www2.rz.hu-berlin.de/compling/Lehrstuhl/Skripte/CL_2_Speech/Speech-98-121.pdf sowie dem auf der Internetseite www.speech.kth.se/qpsr/tmh/2002/02-44-117-120.pdf veröffentlichten Artikel 'Grapheme-to-phoneme conversion, a knowledge-based approach' von Niklas Torstensson, Dept. of Languages, Högskolan i Skövde, TMH-QPSR Vol. 44 – Fonetik 2002 entnommen werden. Weitere Einzelheiten eines mittels einer Grapheme-to-Phoneme-Engine durchgeführten Verfahrens sind in dem unter der Internetseite acl.ldc.upenn.edu/E/E93/E93-1007.pdf veröffentlichten Artikel ,Data-Oriented Methods for Grapheme-to-Phoneme Conversion' von Antal van den Bosch und Walter Daelemans, ITK, Tilburg University sowie unter der Internetseite www.ub.rug.nl/eldoc/dis/science/i.p.stoianov/c5.pdf offenbart.

Die Auswahl eines Menüpunktes durch Berühren eines Touchscreens im Sinne der Erfindung kann ein einfaches bzw. leichtes Berühren des Touchscreens durch einen Bediener umfassen. Die Auswahl eines Menüpunktes durch Berühren eines Touchscreens umfasst jedoch vorzugsweise ein Drücken auf den Touchscreen, wohingegen leichtes Berühren eines Touchscreens nicht zu einer Auswahl eines Menüpunktes führt. Letztere Implementierung ist für den Einsatz der Erfindung besonders geeignet.

1, 2Kraftfahrzeug 3Notebook 4, 5Computer 10Instant-Messaging-Server 11, 12, 13, 14, 15Kommunikationsverbindung 20, 60Instant-Messaging-Kommunikationssystem 21, 61Kommunikationsmodul 22Anzeigesteuerung 23Display 24Touchscreen 25Text-to-Speech-Engine 26Lautsprecher 28Anzeigevorrichtung 30, 62Umwandlungsmodul 31Mikrofon 32Push-To-Talk-Taste 35Taste 41, 42Anzeigefeld 43, 44Dreieck 50, 51, 52, 53, 54Schritt 63Übersetzungsmodul 64Auswahlmodul 70, 80akustische Information 71, 81Eintrag/Befehl IMMSGInstant-Messaging-Nachricht BLSTBuddy-Liste BLSTAC, SDRAC, STRINGACakustisches Signal SDRNamen eines Absenders einer Instant-Messaging-Nachricht STRINGNachrichtenstring

Anspruch[de]
  1. Kraftfahrzeug umfassend ein Instant-Messaging-Kommunikationssystem zur Kommunikation zwischen einem Insassen des Kraftfahrzeuges und einem Kommunikationsteilnehmer über einen Instant-Messaging-Server; das Instant-Messaging-Kommunikationssystem umfassend:

    ein Kommunikationsmodul zum Empfang einer einen Nachrichtenstring umfassenden Instant-Messaging-Nachricht; und

    eine Text-to-Speech-Engine zur Übersetzung des Nachrichtenstrings in ein akustisches Signal.
  2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, das Kraftfahrzeug weiterhin umfassend: einen Lautsprecher zur Ausgabe des akustischen Signals.
  3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, wobei mittels der Text-to-Speech-Engine ein Name eines Absenders der Instant-Messaging-Nachricht in ein akustisches Signal übersetzbar ist.
  4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, wobei mittels der Text-to-Speech-Engine eine Buddy-Liste in ein akustisches Signal übersetzbar ist.
  5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, das Kraftfahrzeug weiterhin umfassend:

    ein Display zur Darstellung des Nachrichtenstrings.
  6. Kraftfahrzeug nach Anspruch 5, das Kraftfahrzeug weiterhin umfassend:

    einen auf dem Display angeordneten Touchscreen, wobei durch Berühren einer Position auf dem Touchscreen, unterhalb derer der Nachrichtenstring dargestellt ist, ein Absender der Instant-Messaging-Nachricht als Empfänger einer zu sendenden Instant-Messaging-Nachricht auswählbar ist.
  7. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, das Kraftfahrzeug weiterhin umfassend:

    ein Display zur Darstellung einer Buddy-Liste.
  8. Kraftfahrzeug nach Anspruch 7, das Kraftfahrzeug weiterhin umfassend:

    einen auf dem Display angeordneten Touchscreen, wobei durch Berühren einer Position auf dem Touchscreen, unterhalb derer ein Eintrag der Buddy-Liste dargestellt ist, besagter Eintrag als der Buddy-Liste Empfänger einer zu sendenden Instant-Messaging-Nachricht auswählbar ist.
  9. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, das Kraftfahrzeug weiterhin umfassend:

    ein Mikrofon zur Wandlung eines Sprachsignals in ein elektrisches Aufnahmesignal.
  10. Kraftfahrzeug nach Anspruch 9, das Instant-Messaging-Kommunikationssystem weiterhin umfassend:

    ein Umwandlungsmodul zur Umwandlung des elektrischen Aufnahmesignals in eine Datei.
  11. Kraftfahrzeug nach Anspruch 10, wobei die Datei eine MP3-Datei ist.
  12. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, das Instant-Messaging-Kommunikationssystem weiterhin umfassend:

    ein Übersetzungsmodul zur Übersetzung eines Eintrags einer Buddy-Liste von einer alphanumerischen Form in eine dem Eintrag der Buddy-Liste zugeordnete akustische Information; und

    ein Auswahlmodul zum Vergleich eines mittels eines Mikrophons aufgenommenen Signals mit der dem Eintrag der Buddy-Liste zugeordneten akustischen Information und zur Auswahl des Eintrags der Buddy-Liste als Empfänger einer zu sendenden Instant-Messaging-Nachricht bei im wesentlicher Übereinstimmung des mittels des Mikrophons aufgenommenen Signals mit der dem Eintrag der Buddy-Liste zugeordneten akustischen Information.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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