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Dokumentenidentifikation DE60013553T2 29.09.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001141627
Titel SYSTEM ZUR FERNBEDIENBAREN UNTERHALTUNG/ MANIPULATION/ AUSTAUSCHUNG
Anmelder Burnham, Douglas Peter, Morley, Leeds, GB;
Fielding, Allan, Batley, GB
Erfinder Fielding, Allan, Batley, West Yorkshire WF17 0AX, GB;
Burnham, Douglas Peter, Morley, West Yorkshire LS27 0BX, GB
Vertreter Hebing, N., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 61231 Bad Nauheim
DE-Aktenzeichen 60013553
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.01.2000
EP-Aktenzeichen 009002262
WO-Anmeldetag 05.01.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/GB00/00002
WO-Veröffentlichungsnummer 0000040897
WO-Veröffentlichungsdatum 13.07.2000
EP-Offenlegungsdatum 10.10.2001
EP date of grant 08.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.09.2005
IPC-Hauptklasse F22B 37/00
IPC-Nebenklasse G21C 17/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fernzugriffsystem, das so ausgerichtet ist, dass das Positionieren, Handhaben oder Instandhalten von Einrichtungen/Armaturen, die sich in schwer zugänglichen oder gefährlichen Umgebungen befinden, zu einer leichteren Aufgabe wird.

Beispiele derartiger schwer zugänglicher oder gefährlicher Umgebungen umfassen zum Beispiel Situationen, in denen sich eine Überwachungs- oder Sondierungseinrichtung in einem Bereich befindet, der unter Wasser oder in Maschinen liegt, chemisch aggressiv oder steril ist, oder unter Druck steht, oder sich in einem Bereich biotechnologischer oder medizinischer Isolation, einem Unterdruckbereich, einem Bereich, in dem besonders hohe oder niedrige Temperaturen herrschen, einem Bereich hoch entflammbaren Materials oder in Bereichen, in denen Quellen radioaktiver Strahlung präsent sind, befindet.

Bei typischen herkömmlichen Systemen ist es erforderlich, zum Austausch oder Instandhalten der Einrichtung/Armatur von einer Direktzugriffsposition auf die alte zuzugreifen und sie durch eine neue zu ersetzen. In gefährlichen Umgebungen ist zwischen der Armatur und der in Frage stehenden Umgebung generell eine Abdichtung gegen Umwelteinflüsse vorgesehen, so dass die Einrichtung geschützt und von der gefährlichen Umgebung isoliert ist. Um Teile in derartigen Situationen zu ersetzen, ist es normal, dass die Abdichtung gegen Umwelteinflüsse aufgebrochen und dann wieder hergestellt werden muss. Diese Aufgabe kann gefährlich sein, ist zweifellos zeitaufwändig, kostspielig und allgemein schwierig zu lösen und muss gewöhnlich von geschultem Personal durchgeführt werden.

Um ein praktisches Beispiel zu bringen: Die Instandhaltung einer Schwimmbeckenausrüstung, wie einer Kamera, kann ein teilweises Trockenlegen des Schwimmbeckens erfordern, bevor der Austausch einer Armatur in einer Seitenwand durchgeführt werden kann. Besondere Ausführungen von Schwimmbeckenkameras können ein abnehmbares Teil (oder eine "Kern-Baugruppe") umfassen, das entfernt und an die Oberfläche gebracht werden muss, bevor die Auswechslung/Instandhaltung ordnungsgemäß beginnen kann.

Die US 1,909,404 (Horn) offenbart eine beleuchtete Lichteinheit für Schwimmbecken. In diesem Dokument sind Lampenkästen vorgesehen, die in den Wänden des Beckens eingebaut sind. Die Lampenkästen sind auf der oberen Seite mit einer Öffnung versehen, die mit einer Leitung verbunden ist, die sich durch die Wände bis zum Rand des Schwimmbeckens nach oben erstrecken und die dort mit einem Zugkasten verbunden ist.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist ein System zum Zuführen einer Einrichtung, wie einer Glühbirne, einer Beleuchtungseinrichtung, eines Mikrofons, einer Kamera und dergleichen, von einem Fernzugriffspunkt zu einem geschlossenen Gehäuse vorgesehen, wobei das System aufweist:

ein geschlossenes Gehäuse, in dem bei Benutzung die Einrichtung angeordnet ist, um im Betrieb genommen zu werden;

einen Fernzugriffspunkt, in dem Instandhaltungs/Auswechslungsarbeiten durchzuführen sind;

und ein Führungsmittel,

wobei das Führungsmittel ein erstes und ein zweites Ende aufweist, wobei das erste Ende mit dem geschlossenen Gehäuse und das zweite Ende mit dem Fernzugriffspunkt verbunden ist, wobei das Führungsmittel derart eingerichtet ist, dass es während der Instandhaltungs/Auswechslungsarbeiten die Einrichtung von dem geschlossenen Gehäuse zum Fernzugriffspunkt und umgekehrt führt und während dieses Durchgangs eine Umfangsfläche der Einrichtung umschließt, und wobei das System weiterhin ein Manipulationsmittel zum Bewegen der Einrichtung zwischen dem Fernzugriffspunkt und dem geschlossenen Gehäuse aufweist, das ein erstes Ende hat, das einen mit der Einrichtung verbundenen Einrichtungshalter aufweist, und ein zweites Ende hat, das einen Handgriff aufweist, mit dem eine Bewegung der Einrichtung im Führungsmittel durchgeführt wird, und wobei das Manipulationsmittel elastisch und derart angeordnet ist, dass es in der Lage ist, sich um Krümmungen im Führungsmittel zu biegen, aber sich nicht wesentlich zu verlängern, so dass die Bewegung des Handgriffs es ermöglicht, die Einrichtung und ihren Halter im Führungsmittel in der Bewegung zu und von dem geschlossenen Gehäuse zu führen und dass die Bewegung des Handgriffs es außerdem ermöglicht, die Einrichtung automatisch von einer Energiequelle zu trennen, wenn die Einrichtung in dem geschlossenen Gehäuse angeordnet ist und der Handgriff derart bewegt wird, dass ein Herausziehen der Einrichtung aus dem geschlossenen Gehäuse eingeleitet wird.

Das Manipulationsmittel weist vorzugsweise eine Leitung auf, in der ein Kommunikationsmittel angeordnet ist, das Informationen vom Fernzugriffspunkt zur Einrichtung überträgt. Das Manipulationsmittel kann am zweiten Ende oder neben dem zweiten Ende ein Anschlussmittel zum Übertragen von Informationen und/oder Energie zwischen der Einrichtung und einer oder mehreren externen Einrichtungen aufweisen. Die Verbindung zwischen dem Anschlussmittel und der externen Einrichtung kann durch eine Steckvorrichtung erreicht werden. Beispiele externer Einrichtungen umfassen Energiequellen, Datenaufzeichnungsgeräte, Videosignalempfänger oder andere Einrichtungen.

Der Handgriff kann das Anschlussmittel aufweisen und ein Ergreifen des Handgriffs und seine Bewegung in einer vorbestimmten Richtung bewirken eine Trennung der externen Einrichtung von der Einrichtung. Der Handgriff des Manipulationsmittels kann so angeordnet sein, dass er in ein Handgriffaufnahmemittel zwangsläufig untergebracht wird, wenn sich die Einrichtung in dem geschlossenen Gehäuse befindet.

Wenn eine Instandhaltungs-/Auswechslungsarbeit durchgeführt wird, wird vorzugsweise das zweite Ende des Manipulationsmittels ergriffen und in eine Trennrichtung bewegt, wobei eine weitere Bewegung in der Trennrichtung eine Bewegung der Einrichtung vom geschlossenen Gehäuse zum Fernzugriffspunkt bewirkt.

Das Manipulationsmittel kann ein Mittel zum Trennen der Einrichtung von der externen Einrichtung, zum Beispiel durch Aufnahme eines integrierten Ein/Aus-Schalters, beinhalten.

Das Manipulationsmittel kann ein Mittel zum Schützen der Einrichtung während der Bewegung beinhalten. Dieses Mittel zum Schützen kann ein Mittel zur Aufnahme der Einrichtung aufweisen und zum Verhindern, dass die Einrichtung während der Bewegung mit dem Führungsmittel in Kontakt kommt.

Das Mittel zum Schützen kann einen vergrößerten Einrichtungshalter aufweisen, wobei der Halter eine äußere Abmessung und eine Form aufweist, derart, dass die Einrichtung während der Bewegung zwischen dem Fernzugriffspunkt und dem geschlossenen Gehäuse daran gehindert wird, mit dem Führungsmittel in Kontakt zu kommen.

Das Mittel zum Schützen kann alternativ eine einziehbare Abschirmung aufweisen. Die Abschirmung wird automatisch eingezogen, wenn sich die Einrichtung beim geschlossenen Gehäuse befindet. Die Einrichtung kann mehrere Glühbirnen aufweisen.

Die Abschirmung kann einen Teil des Manipulationsmittels bilden und insbesondere neben dem Einrichtungshalter eine Umhüllung aufweisen, wobei die genannte Umhüllung eine relative Vorwärts-/Rückwärtsbewegung in Bezug auf die Einrichtung ausführen kann, wenn sich die Einrichtung beim geschlossenen Gehäuse befindet. Wenn die Einrichtung aus einer oder mehreren Glühbirnen besteht, kann die relative Vorwärts-/Rückwärtsbewegung derart sein, dass sei ein Strahlenmuster ändern kann.

Das geschlossene Gehäuse kann eines oder mehrere der folgenden Elemente beinhalten: einen Reflektor zum Lenken des Lichts aus dem geschlossenen Gehäuse, eine Schutzwand und/oder ein Gehäuse zum Verbinden von Reflektor und Schutzwand. Die Schutzwand kann eine durchsichtige Linse aufweisen.

Die Schutzwand kann ein Paar Linsen aufweisen, die durch ein Isolationsmaterial voneinander getrennt sind. Das Isolationsmaterial kann zum Beispiel Luft sein.

Durch die Bildung eines Luftspaltes zwischen den zwei Linsen wird eine Übertragung der überschüssigen Wärme von der äußeren Umgebung auf die Einrichtung verhindert.

Der Reflektor des geschlossenen Gehäuses kann wassergekühlt sein. Die Wasserkühlung des Reflektors kann dadurch erreicht werden, dass sich ein Umfangsbereich des Reflektors hinter die Schutzwand erstreckt und mit einem externen Medium in Kontakt steht, wobei dieses externe Medium Wasser ist.

Bei einer alternativen Ausführung, bei der die Einrichtung eine Glühbirne ist und der Einrichtungshalter ein Glühbirnenhalter ist, können ein Dichtmittel zum Abdichten des Glühbirnenhalters an einem hinteren Teil des Reflektors und ein Mittel vorgesehen sein, das ein Wasserstrom aus einer äußeren Umgebung zu einer hinteren Fläche des Reflektors ermöglicht, so dass dieser Reflektor durch Wärmeleitung direkt gekühlt wird, wobei das System derart angeordnet ist, dass der Bereich rund um die Glühbirne gegenüber der äußeren Atmosphäre abgedichtet ist.

Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist ein Dichtmittel zur Bildung mindestens einer teilweisen Abdichtung zwischen einem äußeren Teil des Glühbirnenhalters und einer inneren wand des Führungsmittels vorgesehen. Der Glühbirnenhalter ist vorzugsweise mit einer gasdichten Leitung verbunden, in der Kommunikationsleitungen von Quelle/Empfänger zur Einrichtung geführt werden.

Es kann ein Mittel zur Gaskühlung der Einrichtung des Systems vorgesehen sein. Das Kühlgas kann das Führungsmittel und die Leitung als eine Rückführungsstrecke nutzen oder über eine Entlüftungsöffnung oder durch das geschlossene Gehäuse in die Atmosphäre ausgestoßen werden.

Bei bestimmten Systemen kann ein Gasnebenstromkanal verwendet werden, um die Gaskühlung zu unterstützen und eine Dichtung zu umgehen, die um den Einrichtungshalter herum ausgebildet ist, wenn sich der Einrichtungshalter in Position befindet.

Ein Ausrichtungsmittel zur Änderung der Position der Einrichtung innerhalb des geschlossenen Gehäuses kann vorgesehen sein. Das Ausrichtungsmittel kann eine Kugel/Kugelpfanne-Anordnung aufweisen, bei der die Einrichtung die Kugel bildet. Als Teil des Ausrichtungsmittels kann ein Motormittel zur Änderung der Position der Einrichtung vorgesehen sein. Alternativ kann die Einrichtung durch das Manipulationsmittel positioniert werden. Das System kann einen Träger zum Befestigen des geschlossenen Gehäuses auf einer tragenden Fläche aufweisen. Das Ausrichtungsmittel kann mit dem Träger gekoppelt sein.

Um die Erfindung besser zu verstehen, werden jetzt vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung lediglich an Beispielen im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:

1 eine schematische Querschnittsdarstellung ist, die ein erstes Ausführungsbeispiel eines Systems gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

2A und 2B Details eines Manipulationsmittels des Systems nach 1 zeigen;

3 zeigt, wie ein elektrischer Stecker als Teil des Manipulationsmittels aufgenommen werden kann;

4 eine mögliche Verwendung des Systems nach 1 bis 3 in einer Überkopflage darstellt;

5 bis 8 Alternativen zeigen, die keine Bestandteile der beanspruchten Erfindung bilden;

9 ein Ausführungsbeispiel zeigt, bei der Ausrichtung der Einrichtung geändert werden kann;

10 ein Ausführungsbeispiel des Systems mit einem Montageträger zeigt;

11 eine Anordnung zeigt, bei der eine doppelte Schutzwand vorgesehen ist;

12 eine einziehbare Umhüllung in einer ersten Position (12A) und in einer zweiten Position (12B) darstellt;

13 eine erste Anordnung mit einem wassergekühlten Reflektor zeigt; und

14 eine zweite Anordnung mit einem wassergekühlten Reflektor zeigt.

Bezug nehmend jetzt auf 1 wird nun ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.

In 1 werden im Allgemeinen ein geschlossenes Gehäuse 100, ein Fernzugriffspunkt 200, ein Führungsmittel 300 und eine herausnehmbare Einrichtungsbaugruppe 400 dargestellt.

Das geschlossene Gehäuse 100 weist eine Fassung 110, eine Schutzwand 120, eine Abdichtung 130 gegen Umwelteinflüsse, Schrauben oder Bolzen 140 zur Verbindung der Schutzwand 120 mit der Fassung 110 und zum Einklemmen der Abdichtung 130 gegen Umwelteinflüsse dazwischen, und Befestigungsmittel 150 zum Befestigen des geschlossenen Gehäuses 100 an einer Oberfläche 160 auf, in die oder an die das geschlossene Gehäuse 100 eingelassen oder angebaut werden soll. Die Fassung 110 weist weiterhin eine Einrichtungsaufnahmedose 170 zur Aufnahme eines Einrichtungshalters 410 auf, der die Einrichtung 420 hält und schützt. Der Einrichtungshalter 410 ist auch derart angeordnet, dass er eine Verbindung zwischen Leitungen 430 und der Einrichtung 410 sicherstellt. Die Kommunikationsleitungen 430 sind in einem flexiblen Rohr 440 zwischen dem Einrichtungshalter 410 und dem Fernzugriffspunkt 200 angeordnet. Die Außenfläche des flexiblen Rohrs 440 kann mit einem Führungspuffer oder mehreren Führungspuffern 450 zum Erleichtern des Durchgangs der Einrichtung durch die Führung 300 versehen sein, wobei die Führungspuffer 450 ebenfalls zum Ausrichten der Baugruppe 400 mit der Fassung 110 beitragen. Am anderen, von der Einrichtung 420 entfernten Ende des Rohrs 440 ist ein Handgriff 460 angeordnet, der mit einem Handgriffaufnahmemittel 210 zusammenwirkt, das am Fernzugriffsort 200 vorgesehen ist. Wie später beschrieben wird, weist das Handgriffaufnahmemittel 210 vorzugsweise Kontaktmittel zum Verbinden der Kommunikationsleitungen 430 innerhalb des Rohres 440 mit einer externen Quelle/Empfänger 220 auf. Der Fernzugriffsort weist vorzugsweise auch einen Deckel 230 auf, der in eine Einbaufläche am Fernzugriffsort eingelassen und in Position arretiert werden kann, um einen unbefugten Zugriff auf den Handgriff 460 zu verhindern.

Bezug nehmend jetzt auf 2A und 2B sind nun verschiedene Handgriffanordnungen 460A und 460B ausführlicher dargestellt.

Der Handgriff 460A nach 2A weist ein Griffteil 461A und ein Hauptteil 462A auf, das mit einem Ende des Rohrs 440 (gestrichelt dargestellt) verbunden ist. Der Handgriff 460A wirkt mit dem Handgriffaufnahmemittel 210 zusammen, das in direkter Verbindung mit dem äußeren Führungsmittel 300 ist, so dass der Handgriff 460 zwangsläufig in dem Aufnahmemittel 210 befindet, wenn er sich in seiner Ausgangsstellung befindet, und es kann ein (nicht dargestelltes) Mittel vorgesehen werden, um sicher zu stellen, dass der Handgriff 460A nicht versehentlich vom Aufnahmemittel 210 weg gezogen wird.

2B zeigt eine andere Handgriffanordnung, bei der der Handgriff 461B in Bezug auf das Hauptteil 462B geringfügig abweichend angeordnet ist. Sonst ist der Handgriff 460B effektiv der gleiche und erfüllt die gleiche Funktion wie der Handgriff nach 2A.

Bezug nehmend auf 3 ist ein Handgriff vom Typ 460B in einer Position gezeigt, in der der Handgriff aus dem und weg von dem Handgriffaufnahmemittel 210 gelöst wurde, um eine Steckvorrichtung 220/463B freizugeben, die durch komplementäre Elemente am Handgriff 460B und an der Basisstation (am Handgriffaufnahmemittel) 210 gebildet wird. Ein Zweck der Steckvorrichtung ist der Anschluss an die Leitungen 430, die vom Rohr 440 aufgenommen werden. Das Handgriffaufnahmemittel 210 wirkt gewissermaßen als ein auf der Oberfläche befestigter Anschlussdose zum Anschließen einer (nicht gezeigten) externen Einrichtung über das Rohr 440 an die Einrichtung 420.

Beispiele der Einrichtung 420 können, um einige wenige zu nennen, eine Beleuchtungsausrüstung, Kameras (Photo- oder Videokameras) und Mikrophone umfassen. Beispiele der externen Einrichtungen können, um einige wenige zu nennen, Energiequellen, Videorecorder und akustische Datenaufzeichnungsgeräte umfassen.

Es ist verständlich, dass der Handgriff 460A/460B Sperrmittel zum zwangsläufigen Arretieren des Handgriffs im Handgriffaufnahmemittel 210 aufweisen kann. Dieses Sperrmittel kann auch als ein Ein-/Aus-Schalter zum Trennen der Verbindung mit der Einrichtung 420 wirken, sobald der Handgriff 460A/460B ergriffen wird.

Nun wird die Funktion der Vorrichtung erläutert, die im Zusammenhang mit 1 bis 3 jetzt beschrieben wird. 1 zeigt das System in seiner allgemeinen Betriebsposition. Bei dieser Anordnung steht die Einrichtung 420 über Leitungen 430 über den Handgriff 460/460A/460B und das Aufnahmemittel 210 von einer externen Einrichtung, die an einem Fernzugriffsort angeordnet ist, z. B. einer Energiequelle oder einer Audio-/Video-Anordnung, in Verbindung. Das geschlossene Gehäuse 100 kann z. B. in einer gefährlichen oder einer schwer zugänglichen Umgebung, wie einer Wand eines Schwimmbeckens, angeordnet sein. Bei diesem Beispiel kann der Fernzugriffspunkt 200 ein Kasten sein, der in einem geeigneten Bereich des Bodens um den Schwimmbeckenrand eingelassen ist und durch einen abschließbaren Deckel 230 geschützt werden kann.

Wenn eine Einrichtung 420 eine Auswechslung oder eine Inspektion erfordert, kann der abschließbare Deckel 230 mittels eines Mechanismus, Schlüssels oder eines ähnlichen Werkzeugs geöffnet werden und der Handgriff 460 ergriffen und derart heraus gezogen werden, dass er vom Aufnahmemittel 210 gelöst wird. Das Lösen des Handgriffs vom Aufnahmemittel 210 vermag durch ein Auseinanderziehen der beiden Teile der Steckvorrichtung 220/463B auch die Verbindungen zwischen der Einrichtung 420 und der externen Einrichtung zu trennen. Das Rohr 440 ist derart angeordnet, dass es in der Lage ist, sich bei der Manipulation zu biegen, aber sich nicht wesentlich zu verlängern, und kann aus gelenkigen Abschnitten bestehen. Wenn auf diese Art und Weise am Handgriff 460 gezogen wird, wird der Einrichtungshalter 410 aus seiner Grundposition 170 gelöst und in den Hauptteil der Führung 300 zurückgezogen (die zum Beispiel aus einem Kunststoffmaterial bestehen kann). Führungspuffer 450 verhindern ein Verkanten des Rohrs 440 in der Führung 300 und tragen somit zu ihrem einfachen Entfernen bei. Der Einrichtungshalter 410 schützt auch die Einrichtung 420, indem er sie in ausreichendem Ausmaß von außen umschließt, so dass er verhindert, dass die Einrichtung mit den Wänden der Führung 300 in Kontakt kommt. Es ist verständlich, dass durch eine weitere Manipulation des Handgriffs das Rohr 440 zusammen mit dem Einrichtungshalter 410 und der Einrichtung 420 vollständig aus der Führung 300 herausgezogen werden können. In diesem Zustand kann die Einrichtung überprüft oder bei Bedarf ausgetauscht werden und es können sämtliche Überprüfungen der Verbindungsleitungen durchgeführt werden. Danach kann der komplette Einrichtungshalter 410 mit der Einrichtung 420 in die Führung 300 wieder eingeschoben werden und der Handgriff in seine Ausgangsposition auf dem Aufnahmemittel 210 zurückgedrückt werden, wodurch der Einrichtungshalter 410 wieder in das den Einrichtungshalter aufnehmende Teil 170 der Fassung 110 gelangt.

Es ist eindeutig, dass mit dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel Inspektionen/Austausch der Einrichtung und Überprüfungen der Kommunikationsleitungen leicht durchgeführt werden können, ohne die Notwendigkeit, an der Abdichtung 130 gegen Umwelteinflüsse hantieren zu müssen, wodurch ein sicheres und bequemes Mittel zum Instandhalten an gefährlichen oder schwer zugänglichen Stellen bereit gestellt wird.

Bezug nehmend jetzt auf 4 ist die Verwendung des in 1 bis 3 dargestellten Systems in einer anderen Umgebung gezeigt, wobei der Fernbedienungshandgriff und das System im Allgemeinen zur Unterstützung des Austausches von an Decken befestigten Einrichtungen verwendet werden. Eine weitere Beschreibung dieser Zeichnung wird nicht gegeben, da es offensichtlich ist, dass sie analog zur Beschreibung bezüglich 1 ist.

Das Fernzugriffsystem kann es Konstrukteuren ermöglichen, benutzerfreundlichere Anordnungen zu realisieren, die nicht nur den Austausch und die Instandhaltung erleichtern, sondern ihnen helfen könnten, neue Produkte zu entwickeln, deren Gesamtgestaltung besser ist.

Das System weist ein Gehäuse auf, das in Wände, Dächer, Decken, Bodenstrukturen usw. eingebaut werden könnte, und hat eine Schutzwand mit einer von der Verwendung abhängigen Abdichtung gegen Umwelteinflüsse.

Es ist verständlich, dass die verwendeten Materialien in Abhängigkeit vom Einsatz des Systems unterschiedlich sein können. Anpassungen des Systems könnten auf besonders große Rohrlängen ausgerichtet sein, wenn die Einrichtung und die Anschlussdose in erheblichem Abstand voneinander angeordnet sind.

Wenn eine wärmeempfindliche Einrichtung erforderlich ist, kann durch Verwendung des Rohrs als Zu- und Rückfluss eine Gaskühlung realisiert werden. Die Außenführung 300 kann in Abhängigkeit vom Einsatz an einen geeigneten Anschlussdose und die Fassung auf verschiedene Arten angeschlossen werden. Mit anderen Worten könnte eine einfache Hülsenanordnung oder eine Gewindeanordnung verwendet werden. Selbstverständlich könnten in Abhängigkeit vom Einsatz zum Beispiel Verbindungsmittel unterschiedlich sein. Es könnten Koaxialkabel verwendet werden.

9 zeigt, wie eine Einrichtung, wie eine Kamera, gemäß Ausführungsbeispielen der Erfindung verwendet und weiter manipuliert werden könnte, während sie sich in einer Position befindet, um die Ausrichtung der Kamera zu verändern.

In der Figur wird die Kamera 420 in einer Kugel/Kugelpfanne-Anordnung derart angeordnet, dass die Kamera 420 die Kugel und der Halter 410 die Kugelpfanne bilden. Zur Fernbedienung der Kugel in der Kugelpfanne mittels eines (nicht gezeigten) elektrischen Mechanismus kann ein elektrischer Aktuator vorgesehen sein. Es ist auch klar, dass das Manipulationsmittel selbst Mittel zum Bewegen der Kamera 420 in der Kugelpfanne aufweisen könnte, zum Beispiel durch Drehen eines externen Handgriffs.

10 zeigt eine ähnliche Anordnung, bei der das System am Träger 500 befestigt ist, statt eine mit einer Wand oder einem anderen tragenden Teil einteilige Fassung vorzusehen. Zwischen dem Träger 500 und der Fassung 110 kann eine motorangetriebene Anordnung 520 vorgesehen sein, die Positionsänderungen einer Einrichtung, wie beispielsweise einer Kamera 420, ermöglicht.

11 zeigt eine Anordnung, bei der eine Anordnung mit einer Doppelschutzwand, d. h., einer Doppellinse, vorgesehen ist, bei der ein Paar von Linsen 120A, 120B verwendet werden, die dem geschlossenen Gehäuse 110 zugeordnet sind, wobei zwischen den beiden Linsen 120A, 120B eine Trägerplatte eingeklemmt ist, an der das geschlossene Gehäuse 100 befestigt ist. Zwischen den beiden Linsen 120A, 120B existiert somit ein Luftspalt, der der Isolierung der außenliegenden Fläche der Linse 120A von der Wärme, die von der Einrichtung 420 erzeugt wird, dient. Wenn die Einrichtung 420 eine Glühbirne zur Verwendung bei der Beleuchtung des Innenraums eines Ofens ist, dann wird auf diese Weise eine Übertragung der vom Ofen erzeugten Wärme auf die Glühbirne und ihre elektrischen Leitungen weitgehend verhindert.

Ein anderes neues Merkmal der Anordnung gemäß 11 besteht darin, dass die Einrichtung 420 mit einer steckerartigen Anordnung 470A versehen ist, die mit einer steckdosenartigen Anordnung 470B zusammenwirkt. Diese Steckverbindung kann verwendet werden, um der Einrichtung 420 Energie zuzuführen und, um sicher zu stellen, dass die Energie nur dann zugeführt wird, wenn die Einrichtung 420 vollständig in ihre Ausgangsstellung gedrückt wird, so dass der Stecker und die Steckdose 470A/470B im Eingriff stehen. Auf diese Weise kann das Rohr 440 einfach als ein Manipulationsmittel wirken und braucht selbst keine elektrischen Leitungen zu tragen, wobei anstatt dessen die elektrischen Verbindungen in der Steckdose 470B am Ende der Führung 300 vorgesehen sein können.

Bezug nehmend jetzt auf 12 ist nun eine einziehbare Umhüllung in einer ersten Position (12A) und einer zweiten Position (12B) in Bezug auf die Einrichtung 420 dargestellt. Die Umhüllung 480 ist ein Bestandteil der abnehmbaren Einrichtungsanordnung 400 und ist derart angeordnet, dass, wenn die sich Einrichtung 420 sicher im geschlossenen Gehäusebereich 100 befindet, eine geringfügige Bewegung des flexiblen Rohres 440 in einer Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung zur Änderung eines Strahlenmusters verwendet werden kann, wenn die Einrichtung 420 eine Glühbirne ist.

Wie in 12A dargestellt ist, schirmt die Umhüllung 480 in einer relativ vorderen Position einen Teil des von der Einrichtung 420 ausgestrahlten Strahls wirksam ab, um aus dem Strahl einen schmalen Strahl zu machen, während eine relative Rückwärtsbewegung der Umhüllung 480 (wie in 12B gezeigt ist) einen breiteren Strahl zur Verfügung stellt. Obwohl es in 12A oder 12B nicht gezeigt ist, ist es klar, dass die Relativbewegung der Umhüllung 480 zur Einrichtung 420 dadurch erreicht werden kann, dass die Einrichtung eine Steckverbindung aufweist, die der in 11 gezeigten Anordnung ähnelt, so dass, wenn die Einrichtung 420 vollständig in die Ausgangsstellung gedrückt wird, der Stecker 470A mit der Steckdose 470B im Eingriff steht, um die Einrichtung 420 in ortsfester Position zu halten, wobei weiterhin im flexiblen Rohr 440 ein bestimmtes Spiel verbleibt, so dass das Rohr 440 vorwärts oder rückwärts bewegt werden kann, ohne ein Lösen der Einrichtung 420 aus ihrer Grundposition zu verursachen. Diese begrenzte Vorwärts- und Rückwärtsbewegung kann eine Änderung der Strahlenform bewirken.

13 zeigt eine Anordnung, die ein geschlossenes Gehäuse 110A und einen davon getrennten Reflektor 110B aufweist. Der getrennte Reflektor 110B weist einen Teil 110B1 auf, der der Atmosphäre außerhalb des Gehäuses 100 ausgesetzt ist. Insbesondere wenn die Einrichtung 420 eine Glühbirne ist und der zu beleuchtende Bereich ein Schwimmbecken ist, werden die freien Teile 110B1 dem Wasser ausgesetzt, das dann als Kühlmittel zur Kühlung des Reflektors 110B wirkt. Bei der in 13 dargestellten Anordnung wird der Hauptteil des Reflektors 110B durch eine (nicht gezeigte) Abdichtung gegen Umwelteinflüsse trocken gehalten, die das Eindringen von Wasser zwischen den geschlossenen Gehäusebereich 110A und die abgewandte Seite des Reflektors 110B verhindert. Mit anderen Worten kann diese Situation als eine "trockener Reflektor"-Situation bezeichnet werden.

Im Gegensatz dazu ist in 14 eine weitere Anordnung dargestellt, bei der der Reflektor 110B vom Hauptteil des geschlossenen Gehäuses 110A getrennt ist und bei der der Einrichtungshalter 410 gleichzeitig als eine Dichtung dient, um das Eindringen von Wasser in die Führung 300 oder den eigentlichen Bereich der Einrichtung 420 zu verhindern. Die Rückseite des Reflektors 110B ist jedoch in direktem Kontakt mit der Außenatmosphäre, die wieder eine Schwimmbeckenumgebung sein kann, um eine direkte Wasserkühlung des Reflektors 110B über seine hintere Oberfläche zu ermöglichen. Die in 14 gezeigte Situation kann als eine "nasser Reflektor"-Situation bezeichnet werden.

Eine derartige Reflektorkühlung gemäß den Prinzipien nach 13 und 14 kann auch bei Anordnungen verwendet werden, die außerhalb des Rahmens des Anspruchs 1 dieser Anmeldung liegen.

Ein anderer Punkt, der im Zusammenhang mit 13 anzumerken ist, ist die Tatsache, dass das flexible Rohr 440 derart angeordnet ist, dass es effektiv in einer Endanschlagsposition 490 endet, wobei die zur Einrichtung 420 führenden Leitungen der Energiequelle mit dem Einrichtungshalter 410 mittels einer wärmeisolierenden Umhüllung 495 verbunden sind, die als thermische Trennung wirkt, um eine Übertragung der vom Reflektor 110B erzeugten überschüssigen Wärme zurück auf die Führung 300 zu verhindern.

Andere Varianten umfassen die Möglichkeit, dass der Einrichtungshalter 410 "drahtlos" ausgeführt sein kann und einen Stecker zum Anschluss an das geschlossene Gehäuse mit einer Steckverbindung aufweist, so dass eine Energiezufuhr nur dann stattfindet, wenn sich der Einrichtungshalter in Position befindet. Es ist ebenfalls klar, dass von der dem geschlossenen Gehäuse zugewandten Seite der Einrichtung zurück zum Fernzugriffspunkt oder unabhängig davon ein Gas-/Kühlungspfad vorgesehen werden könnte.

Es ist verständlich, dass die in Frage stehende Einrichtung in einem großen Teil der obigen Beschreibung normalerweise eine Glühbirne/ein Glühbirnenhalter ist, die sich an einer Stelle befinden können, die normalerweise schwer zugänglich wäre, auf die jedoch mittels der beschriebenen Ausführungsbeispiele zur Inspektion/Austausch ein Fernzugriff erfolgen kann.

Abgesehen von den bereits diskutierten Möglichkeiten bezüglich der Einrichtung/des Einrichtungshalters ist es klar, dass die Einrichtung einen Einweg-Charakter haben kann.

Andere Varianten, die im Rahmen der Fähigkeiten des Fachmanns liegen, betreffen den Fernzugriffspunkt. Wenn in den Figuren Steckverbindungen zum Schalten von Energiequellen usw. gezeigt wurden, ist es auch klar, dass andere Schaltvorgänge stattfinden können, die zum Beispiel Infrarot- oder Funkwellenmittel verwenden, um die Schaltvorgänge zu steuern, die die Einrichtung ein- oder ausschalten können usw.

Bei einer anderen Variante kann der Einrichtungshalter selbst eine gewisse Bewegungsfähigkeit besitzen. Zum Beispiel könnte der Einrichtungshalter 410 gemäß 1 ein motorangetriebenes Mittel zum Erzielen einer Bewegungsfunktion zur Änderung der Ausrichtung der Einrichtung aufweisen, sobald sie sich beim geschlossenen Gehäuse befindet. wenn zum Beispiel die Einrichtung eine Glühbirne ist, könnte ein Motor im Glühbirnenhalter integriert oder mit dem Glühbirnenhalter gekoppelt sein, um die Glühbirne in eine gegebene Richtung zu lenken oder ein Lichtmuster der Glühbirne zu bündeln.

Es ist verständlich, dass der Einrichtungshalter 410 ein Glühbirnenhalter sein kann, der eine Mehrfacheinheit ist (d. h. der mehr als eine Glühbirne enthält). Ein derartiger Halter kann eine Umhüllung aufweisen, die die mehreren Glühbirnen beim Durchgang des Halters entlang der Führung 300 schützt und, sobald der Einrichtungshalter 410 das geschlossene Gehäuse 100 erreicht, eine derartige Umhüllung kann derart angeordnet sein, dass sie sich automatisch öffnet, um die einzelnen Glühbirnen freizugeben.

Es ist auch klar, dass eine ausgeklügeltere Ausführung des geschlossenen Gehäuses vorgesehen sein kann, in der in Verbindung stehende, abgeteilte Räume oder Unterbaugruppen vorgesehen sein können, die so angeordnet sind, dass jeder bzw. jede eine Lichtquelle aufnehmen kann und es ist eine Situation vorstellbar, in der mehrere einzelne Glühbirnen zu diesen Räumen mittels eines einzigen Führungsmittels und Manipulationsmittels geführt werden können.

Wenn die Kühlung der Einrichtung erwähnt wurde, ist es eindeutig, dass die geeignete Kühlung auf jede geeignete Art und weise durchgeführt werden kann, d. h. durch Wärmekonvektion, Wärmeleitung oder Strahlung, und wenn ein spezifisches Kühlmittel erwähnt wurde, dass dieses jedes geeignete Medium sein kann.

Wenn ein Ein-/Ausschalten der Energie erforderlich ist, dann, obwohl Steckvorrichtungen am entfernten Manipulationsende erwähnt wurden, ist es auch eindeutig, dass statt dessen eine Steckvorrichtung zum Ein-/Ausschalten der Energie an dem Ende, wo sich das geschlossene Gehäuse befindet, vorgesehen sein könnte.

Der Fernzugriffspunkt kann als ein "Deckkasten" bezeichnet werden (insbesondere dann, wenn das System zur Unterwasserbeleuchtung von Schwimmbecken usw. verwendet wird). Es ist offensichtlich, dass ein derartiger Deckkasten eine Ableitungsfähigkeit besitzen kann, um Regenwasser usw. abzuführen.

Wenn es bei ersetzbaren Glühbirnensystemen verwendet wird, kann das geschlossene Gehäuse 110 einen Reflektor aufweisen, oder es kann ein separater Reflektor vorgesehen sein. Weiterhin ist die Schutzwand 120 des Systems normalerweise eine Linse, die eine breite Gestaltungsvielfalt aufweisen kann, und könnte zum Beispiel eine Linse mit doppelter Stärke mit einem Spalt zwischen zwei Schichten sein, um eine Wärmeisolierung zu bewirken.

Die Führung 300/das geschlossene Gehäuse 100 können unter Druck gesetzt werden.

Wie oben erwähnt wurde, kann der Einrichtungshalter 410 in der Führung 300 durch die Manipulation des Manipulationsmittels bewegt werden, wobei dies durch Schwerkraft oder durch einen Motorantrieb unterstützt werden kann. Weiterhin können der Einrichtungshalter und/oder einer oder mehrere Führungspuffer 450 mit Gleitrollen versehen sein, um ihre Bewegung durch die Führung 300 zu erleichtern.

Die Erfindung ist nicht auf die Einzelheiten der vorhergehenden Ausführung(en) begrenzt.


Anspruch[de]
  1. System zum Zuführen einer Einrichtung, wie einer Glühbirne (420), einer Beleuchtungseinrichtung, eines Mikrofons, einer Kamera und dergleichen, von einem Fernzugriffspunkt zu einem geschlossenen Gehäuse, wobei das System aufweist:

    ein geschlossenes Gehäuse (100), in dem bei Benutzung die Einrichtung angeordnet ist, um im Betrieb genommen zu werden;

    einen Fernzugriffspunkt (200), in dem Instandhaltungs/Auswechslungsarbeiten durchzuführen sind; und ein Führungsmittel (300),

    wobei das Führungsmittel (300) ein erstes und ein zweites Ende aufweist, wobei das erste Ende mit dem geschlossenen Gehäuse (100) und das zweite Ende mit dem Fernzugriffspunkt (200) verbunden ist, wobei das Führungsmittel (300) derart eingerichtet ist, dass es während der Instandhaltungs-/Auswechslungsarbeiten die Einrichtung (420) von dem geschlossenen Gehäuse (100) zum Fernzugriffspunkt (200) und umgekehrt führt und während dieses Durchgangs eine Umfangsfläche der Einrichtung umschließt, und wobei das System weiterhin ein Manipulationsmittel (440) zum Bewegen der Einrichtung (420) zwischen dem Fernzugriffspunkt (200) und dem geschlossenen Gehäuse (100) aufweist, das ein erstes Ende hat, das einen mit der Einrichtung (420) verbundenen Einrichtungshalter (410) aufweist, und ein zweites Ende hat, das einen Handgriff (460) aufweist, mit dem eine Bewegung der Einrichtung (420) im Führungsmittel (300) durchgeführt wird, und wobei das Manipulationsmittel (440) elastisch und derart angeordnet ist, dass es in der Lage ist, sich um Krümmungen im Führungsmittel (300) zu biegen, aber sich nicht wesentlich zu verlängern, so dass die Bewegung des Handgriffs (460) es ermöglicht, die Einrichtung (420) und ihren Halter (410) im Führungsmittel (300) in der Bewegung zu und von dem geschlossenen Gehäuse (100) zu führen und dass die Bewegung des Handgriffs (460) es außerdem ermöglicht, die Einrichtung automatisch von einer Energiequelle zu trennen, wenn die Einrichtung in dem geschlossenen Gehäuse angeordnet ist und der Handgriff derart bewegt wird, dass ein Herausziehen der Einrichtung (420) aus dem geschlossenen Gehäuse (100) eingeleitet wird.
  2. System nach Anspruch 1, bei dem das Manipulationsmittel (440) eine Leitung aufweist, in der ein Kommunikationsmittel angeordnet ist, das Informationen vom Fernzugriffspunkt zur Einrichtung überträgt.
  3. System nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Manipulationsmittel (440) am zweiten Ende oder neben dem zweiten Ende ein Anschlussmittel (460B) zum Übertragen von Informationen und/oder Energie zwischen der Einrichtung (420) und einer oder mehreren externen Einrichtungen aufweist.
  4. System nach Anspruch 3, bei dem die Verbindung zwischen dem Anschlussmittel (460B) und der externen Einrichtung durch eine Steckvorrichtung (220/463B) erreicht werden kann.
  5. System nach Anspruch 4, bei dem der Handgriff (460) das Anschlussmittel (460B) aufweist und ein Ergreifen des Handgriffs und seine Bewegung in einer vorbestimmten Richtung eine Trennung der externen Einrichtung von der Einrichtung (420) bewirken.
  6. System nach Anspruch 5, bei dem der Handgriff (460) des Manipulationsmittels (440) mit einem Handgriffaufnahmemittel (210) zwangsläufig untergebracht wird, wenn sich die Einrichtung in dem geschlossenen Gehäuse (100) befindet.
  7. System nach Anspruch 6, bei dem das Manipulationsmittel (440) ein Mittel zum Trennen der Einrichtung (420) von der externen Einrichtung, zum Beispiel durch Aufnahme eines integrierten Ein/Aus-Schalters, beinhaltet.
  8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Manipulationsmittel (440) ein Mittel zum Schützen der Einrichtung während der Bewegung beinhaltet.
  9. System nach Anspruch 8, bei dem das Mittel zum Schützen einen vergrößerten Einrichtungshalter (410) aufweist, wobei der Halter (410) eine äußere Abmessung und eine Form aufweist, derart, dass die Einrichtung (420) während der Bewegung zwischen dem Fernzugriffspunkt (200) und dem geschlossenen Gehäuse (100) daran gehindert wird, mit dem Führungsmittel (300) in Kontakt zu kommen.
  10. System nach Anspruch 8 oder 9, bei dem das Mittel zum Schützen eine einziehbare Abschirmung (480) aufweist, die so ausgebildet ist, dass sie automatisch eingezogen wird, wenn sich die Einrichtung (420) beim geschlossenen Gehäuse (100) befindet.
  11. System nach Anspruch 10, bei dem die Abschirmung neben dem Einrichtungshalter (410) eine Umhüllung (480) aufweist, wobei die genannte Umhüllung (480) eine relative Vorwärts-/Rückwärtsbewegung in Bezug auf die Einrichtung ausführen kann, wenn sich die Einrichtung (420) beim geschlossenen Gehäuse (100) befindet.
  12. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Einrichtung eine Beleuchtungseinrichtung ist und wobei das geschlossene Gehäuse (100) eines oder mehrere der folgenden Elemente beinhaltet: einen Reflektor (110B) zum Lenken des Lichts aus dem geschlossenen Gehäuse (110A), eine Schutzwand (120) und/oder ein Gehäuse (110) zum Verbinden von Reflektor und Schutzwand (120).
  13. System nach Anspruch 12, bei dem die Schutzwand (120) eine durchsichtige Linse (120A) aufweist.
  14. System nach Anspruch 13, bei dem die Schutzwand ein Paar Linsen (120A, 120B) aufweist, die durch ein Isolationsmaterial voneinander getrennt sind.
  15. System nach einem der Ansprüche 11 bis 14, bei dem, wenn das System zur Beleuchtung einer flüssigen Umgebung, wie eines Schwimmbeckens, verwendet wird, ein mit der Beleuchtungsquelle verbundener Reflektor (110B) zumindest teilweise der genannten Umgebung (110B1) ausgesetzt wird, um eine Kühlung des genannten Reflektors (110B) zu bewirken.
  16. System nach Anspruch 15, bei dem ein Dichtmittel zum Abdichten des Einrichtungshalters an einem hinteren Teil des Reflektors (110B) vorgesehen ist und ein Mittel vorgesehen ist, das ein Flüssigkeitsstrom aus einer genannten Umgebung zu einer hinteren Fläche des Reflektors (110B) ermöglicht, so dass dieser Reflektor durch Wärmeleitung direkt gekühlt wird, wobei das System derart angeordnet ist, dass der Bereich rund um die Einrichtung (420) gegenüber der genannten Atmosphäre abgedichtet ist.
  17. System nach Anspruch 16, bei dem ein weiteres Dichtmittel zur Bildung mindestens einer teilweisen Abdichtung zwischen einem äußeren Teil des Einrichtungshalters (410) und einer inneren wand des Führungsmittels (300) vorgesehen ist.
  18. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ein Ausrichtungsmittel zur Änderung der Position der Einrichtung (420) innerhalb des geschlossenen Gehäuses (100) vorgesehen ist.
  19. System nach Anspruch 18, bei dem das Ausrichtungsmittel ein Motormittel zur Änderung der Position der Einrichtung (420) aufweist.
  20. System nach Anspruch 18 oder 19, bei dem die Ausrichtung der Einrichtung durch Verwendung des Manipulationsmittels (440) veränderbar ist.
Es folgen 7 Blatt Zeichnungen






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