PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60014204T2 06.10.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001027998
Titel Positionsfehlerkorrektur unter Verwendung von Referenzwerten und relativen Korrekturwerten beim Drucken in zwei Richtungen
Anmelder Seiko Epson Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Otsuki, Koichi, Suwa-shi, Nagano-ken 392-8502, JP;
Yonekubo, Shuji, Suwa-shi, Nagano-ken 392-8502, JP;
Tayuki, Kazushige, Suwa-shi, Nagano-ken 392-8502, JP;
Mitsuzawa, Toyohiko, Suwa-shi, Nagano-ken 392-8502, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 60014204
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.02.2000
EP-Aktenzeichen 001024041
EP-Offenlegungsdatum 16.08.2000
EP date of grant 29.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.10.2005
IPC-Hauptklasse B41J 19/14
IPC-Nebenklasse B41J 2/21   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Sachgebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft eine Technik zum Drucken von Bildern auf einem Druckmedium unter Anwendung einer bidirektionalen hin- und her oszillierenden Bewegung in einer Hauptscanrichtung. Die Erfindung bezieht sich im Besonderen auf eine Technik zum Korrigieren von Druckpositionsabweichungen zwischen Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung.

Beschreibung des Standes der Technik

In den letzten Jahren kommen Farbdrucker, die farbige Tinten von einem Druckkopf ausstoßen, als Computer-Ausgabegeräte in weitverbreiteten Gebrauch. In den letzten Jahren sind derartige Farbdrucker als mehrstufige Drucker entwickelt worden, die in der Lage sind jedes Pixel unter Verwendung von einer Vielzahl von Punkten unterschiedlicher Größe zu drucken. Derartige Drucker verwenden relativ kleine Tintentröpfchen zum Ausbilden relativ kleiner Punkte auf einer Pixelposition, und relativ große Tintentröpfchen zum Ausbilden relativ großer Punkte auf einer Pixelposition. Diese Drucker können auch bidirektional drucken, um die Druckgeschwindigkeit zu erhöhen.

Ein Problem, das beim bidirektionalen Drucken gerne auftritt, ist das der Abweichung in der Druckposition zwischen Druckdurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung in der Hauptscanrichtung, verursacht durch Spiel im Hauptscan-Antriebsmechanismus und durch Verspannung einer Schreibwalze, die die Druckmedien trägt. JP-A-5-69625 ist ein Beispiel einer von den gegenwärtigen Anmeldern offengelegten Technik zum Lösen dieses Problems der Positionsabweichung. Dies umfasst eine vorausgehende Erfassung des Druckabweichungsbetrags in der Hauptscanrichtung und die Verwendung dieses Druckabweichungsbetrags als eine Basis zum Korrigieren der Positionen, an denen Punkte während Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung gedruckt werden.

EP-A-0813973 legt eine bidirektionale Druckvorrichtung offen, die ein Mittel zum Abschätzen der Position von dem Druckkopf umfasst, wenn dieser in beide Richtungen bewegt wird und ein mechanischer Fehlerfaktor bestimmt wird, der die Differenz zwischen dem vorhandenen mechanischen Fehler, wenn sich der Kopf in die eine Richtung bewegt, und demjenigen vorhandenen, wenn sich der Kopf in die andere Richtung bewegt, repräsentiert. Die Druckeinrichtungen sind zum Ausgleichen der Fehler ausgestattet.

Dennoch hat, in dem Fall des bidirektionalen Druckens bei der Verwendung von mehrstufigen Druckern, die zwischen Druckdurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung auftretende Positionsabweichung wenig Berücksichtigung gefunden. Andere Probleme schließen ein, dass, während die Abweichung in Bezug auf eine bestimmte von den mehreren farbigen Tinten korrigiert werden kann, kein Korrigieren der Abweichung in Verbindung mit anderen Tintenfarben stattfindet. Als eine Folge schafft die Abweichungskorrektur wenig Verbesserung in der Qualität des Farbbildes. Die Auswirkungen, die die Positionsabweichung auf die Bildqualität hat, sind insbesondere in Halbtonbereichen erheblich.

KURZFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Verbesserung der Bildqualität durch Verringern der Druckpositionsabweichung, die zwischen den Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung in der Hauptscanrichtung während des bidirektionalen Druckens auftritt.

Um zumindest einen Teil der obengenannten Aufgabe und anderer Aufgaben der vorliegenden Erfindung zu lösen, wird ein Referenzkorrekturwert zum Korrigieren der Druckpositionsabweichung, die zwischen Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung auftritt, mit Bezug zu bestimmten Referenzpunkten gesetzt. Ein Einstellwert wird unter Heranziehung von wenigstens dem Referenzkorrekturwert bestimmt, um die Druckpositionsabweichung zu verringern, die zwischen Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung auftritt. Die Druckpositionsabweichung zwischen Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung wird unter Verwendung des Einstellwertes eingestellt. In einem ersten Einstellungsmodus erfolgt das Bestimmen des Einstellwertes durch Korrigieren des Referenzkorrekturwertes mit einem relativen Korrekturwert, der im Voraus zum Korrigieren des Referenzkorrekturwertes vorbereitet wird.

Diese Anordnung verbessert die Bildqualität unter den verschiedensten Druckbedingungen durch Verringern der Druckpositionsabweichung, die zwischen Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung in der Hauptscanrichtung auftritt.

Wenn der Druckkopf eine Mehrzahl von Düsenreihen aufweist, kann der Referenzkorrekturwert ein Korrekturwert zum Korrigieren der Druckpositionsabweichung sein, die zwischen den Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung auftritt, mit Bezug auf eine Referenzreihe von Düsen, und der relative Korrekturwert kann ein Korrekturwert zum Korrigieren der relativen Druckpositionsabweichung von einer anderen Reihe gegenüber der Referenzreihe sein. Diese Anordnung verringert die Druckpositionsabweichung in Bezug auf eine andere Reihe von anderen Düsen als die Referenzreihe von Düsen.

Die Referenzreihe kann eine Reihe von Düsen zum Ausstoßen schwarzer Tinte sein und die andere Reihe kann eine Reihe von Düsen zum Ausstoßen bunter Farbtinte enthalten.

Der relative Korrekturwert kann gemeinsam auf die Reihen anderer Düsen als die Referenzreihe angewendet werden.

Alternativ können die relativen Korrekturwerte unabhängig auf die jeweiligen Reihen anderer Düsen als die Referenzreihe angewendet werden. Diese Anordnung verringert in wirksamer Weise die Druckpositionsabweichung von jeder Reihe von Düsen.

Der relative Korrekturwert kann unabhängig auf die jeweiligen Gruppen von Düsen zum Ausstoßen der jeweiligen Tinten angewandt werden. Der Betrag der relativen Druckpositionsabweichung hängt von den Eigenschaften der Tinte ab, weswegen die Druckpositionsabweichung durch Anwenden des relativen Korrekturwertes auf einer partikularen Tinte-um-Tinte Basis wirksamer verringert werden kann.

Wenn der Druckkopf in der Lage ist N Typen (wobei N eine ganze Zahl größer gleich 2 ist) von Punkten zu drucken, die sich zumindest in ihrer Größe unterscheiden, können die Referenzpunkte ein Typ von Punkten sein, die aus den N Typen von Punkten ausgewählt werden. In diesem Fall kann der Einstellwert gemeinsam auf die N Typen von Punkten in dem ersten Einstellungsmodus angewendet werden. Auf diesem Wege kann die Druckpositionsabweichung in Bezug auf N Typen von Punkten abgeschwächt werden, was die Bildqualität verbessert.

Die Referenzpunkte sind vorzugsweise die größten von N Typen von Punkten. Es ist daher leicht, wenn ein Testmuster zum Setzten des Referenzkorrekturwertes unter Verwendung der größten Punkte gedruckt wird, die Positionsabweichung auf dem Muster zu erfassen, wodurch das Setzen des Referenzkorrekturwertes erleichtert wird.

Der relative Korrekturwert kann im Wesentlichen eine Differenz zwischen einem Betrag der Positionsabweichung bezüglich Zielpunkten und einem Betrag der Positionsabweichung bezüglich der Referenzpunkte darstellen, wobei die Zielpunkte zumindest einen Typ von Punkten der N Typen von Punkten enthalten, und wobei der mindestens eine Typ von Punkten Punkte enthält, die kleiner sind als die Referenzpunkte. Diese Anordnung verringert die Positionsabweichungen von den Zielpunkten, die die Bildqualität beeinträchtigen.

Die Zielpunkte können die kleinsten von N Typen von Punkten sein. In vielen Fällen wird die Bildverschlechterung tendenziell eher an Stellen erkennbar, an denen die Bilddichte relativ niedrig ist, und die Punkte der kleinsten Größe werden umfangreich verwendet, wenn die Bilddichte relativ niedrig ist. Demnach kann die Bildqualität in Bereichen niedriger Dichte mittels Auswählen der kleinsten Punkte zur Verwendung als die Zielpunkte zum Verringern der Positionsabweichung verbessert werden.

Die Zielpunkte können mehrere Typen von Punkten verschiedener Größen enthalten, und ein Mittelwert von den Positionsabweichungsbeträgen der mehreren Typen von Punkten kann als der Positionsabweichungsbetrag für die Zielpunkte verwendet werden. Diese Anordnung verringert die Druckpositionsabweichung in Bezug auf mehrere Typen von Punkten, die einen relativ großen Einfluss auf die Bildqualität haben.

Die Referenzpunkte können mit schwarzer Tinte ausgebildet sein und die Zielpunkte können mit bunter Farbtinte ausgebildet sein. Die Verwendung von schwarzen Punkten zum Drucken eines Testmusters zum Bestimmen des Referenzkorrekturwertes macht es einfacher die Abweichungen auf dem Muster zu erkennen, wodurch das Setzen des Referenzkorrekturwertes erleichtert wird. Im Falle von Farbbildern beeinflussen in bunten Farbtinten gedruckte Punkte die Bildqualität in einem bedeutenden Ausmaß, sodass die Qualität der Farbbilder durch Vermindern der Positionsabweichung von bunten Farbtintenpunkten verbessert werden kann.

Der Einstellwert kann in einem zweiten Einstellungsmodus bestimmt werden, in dem der Referenzkorrekturwert als Einstellwert verwendet wird. Dieser Einstellwert wird zum Einstellen der Positionsabweichung von mindestens den Referenzpunkten verwendet. Wenn die Positionsabweichung der Referenzpunkte im Besonderen erkennbar ist, verringert dies eine derartige Abweichung.

Die Druckpositionsabweichung kann entsprechend dem ersten Einstellungsmodus während des Farbdruckens eingestellt werden, und entsprechend dem zweiten Einstellungsmodus während des einfarbigen Druckens. Wenn in Farbe gedruckt wird, wird die Gesamt-Positionsabweichung der Reihen von Düsen verringert, wohingegen während des einfarbigen Druckens die Positionsabweichung von lediglich der Referenzreihe von Düsen (schwarze Tintendüsen, in diesem Fall) verringert wird. Somit kann die Druckpositionsabweichung effektiv verringert werden, wenn in Farbe gedruckt wird und wenn einfarbig gedruckt wird.

Der Referenzkorrekturwert kann entsprechend der Korrekturinformation bestimmt werden, die einen bevorzugten Korrekturzustand anzeigt, der aus Testmustern der Positionsabweichung ausgewählt wird, die unter Verwendung der Referenzpunkte gedruckt werden. Dies erleichtert das Setzen des Referenzkorrekturwertes.

Wenn die bidirektionale Druckvorrichtung in der Lage ist das Hauptscannen mit einer Mehrzahl von Hauptscangeschwindigkeiten durchzuführen, können die relativen Korrekturwerte unabhängig auf die Mehrzahl von Hauptscangeschwindigkeiten angewendet werden. Da der relative Grad der Druckpositionsabweichung von der Hauptscangeschwindigkeit abhängt, kann eine derartige Abweichung durch Anwenden partikularer relativer Korrekturwerte für jede Hauptscangeschwindigkeit Effektiv verringert werden.

Wenn die bidirektionale Druckvorrichtung in der Lage ist, Tinte in einer Mehrzahl von Punktausgabemodi mit sich unterscheidenden Tintenausgabegeschwindigkeiten auszustoßen, können die relativen Korrekturwerte unabhängig auf die mehreren von Punktausgabemodi angewendet werden. Da der relative Betrag der Druckpositionsabweichung von der Tintenausgabegeschwindigkeit abhängt, kann eine derartige Abweichung durch Anwenden partikularer relativer Korrekturwerte für jede Tintenausgabegeschwindigkeit effektiv verringert werden.

Der zweite Speicher ist vorzugsweise ein nicht flüchtiger Speicher, der in der bidirektionalen Druckvorrichtung vorgesehen ist.

Des Weiteren ist der zweite Speicher vorzugsweise an dem Druckkopf befestigt, so dass der Druckkopf mit dem zweiten Speicher lösbar mit der bidirektionalen Druckvorrichtung verbunden ist. Daher wird im Falle des Austausches eines Druckkopfs der für den neuen Druckkopf spezifische relative Korrekturwert zum Verringern der Druckpositionsabweichung verwendet.

Spezifische Aspekte der Erfindung können auf vielfältige Typen von Druckvorrichtungen, Druckverfahren, Computerprogramme zum Implementieren der Druckvorrichtungen oder Druckverfahren, Computerprogrammprodukte, die die Computerprogramme speichern, und Datensignale, die in einer Trägerwelle enthalten sind, was die Computerprogramme einschließt, angewendet werden.

Diese und andere Aufgaben, Eigenschaften, Aspekte, und Vorteile der vorliegen Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen mit den Begleitzeichnungen weiter ersichtlich werden.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt den allgemeinen Aufbau eines Drucksystems, das mit einem Drucker 20 der ersten Ausführungsform ausgestattet ist.

2 ist ein Blockdiagramm, das den Aufbau eines Steuerkreises von dem Drucker 20 zeigt.

3 ist eine perspektivische Ansicht einer Druckkopfeinheit 60.

4 veranschaulicht die Tintenausgabestruktur von dem Druckkopf.

5(A) und 5(B) veranschaulichen die Anordnung, wodurch Tintenpartikel Ip mittels der Ausdehnung eines piezoelektrischen Elements PE ausgestoßen werden.

6 ist ein Diagramm, das das Positionsverhältnis zwischen den Reihen von Düsen in dem Druckkopf 28 und den Aktor-Chips veranschaulicht.

7 ist eine auseinander gezogene perspektivische Darstellung des Aktorschaltkreises 90.

8 ist eine Teil-Schnittansicht des Aktorschaltkreises 90.

9 veranschaulicht die Positionsabweichung, die zwischen Reihen von Düsen beim bidirektionalen Drucken auftritt.

10 ist ein Grundriss, der die Druckpositionsabweichung von 9 veranschaulicht.

11 ist ein Ablaufdiagramm der Gesamtverarbeitung durch die erste Ausführungsform.

12 ist ein Ablaufdiagramm, das die Einzelheiten der Prozedur in Schritt S2 von 11 zeigt.

13 ist ein Beispiel eines Testmusters, das zum Bestimmen eines relativen Korrekturwertes verwendet wird

14 zeigt die Beziehung zwischen dem relativen Korrekturwert &Dgr; und der Kopf-ID.

15 ist ein Ablaufdiagramm, das die Einzelheiten der Prozedur in Schritt S4 von 11 zeigt.

16 ist ein Beispiel eines Testmusters, das zum Bestimmen eines Referenzkorrekturwertes verwendet wird.

17 ist ein Ablaufdiagramm der Hauptanordnung, die mit der Korrektur der Abweichung befasst ist, welche beim bidirektionalen Drucken in dem Fall der ersten Ausführungsform auftritt.

18(A)18(D) veranschaulichen die Korrektur der Positionsabweichung unter Verwendung von Referenzkorrekturwerten und relativen Korrekturwerten, wenn schwarze Punkte and cyanfarbene Punkte als die Zielpunkte ausgewählt worden sind.

19(A)19(D) veranschaulichen die Korrektur der Positionsabweichung unter Verwendung von Referenzkorrekturwerten und relativen Korrekturwerten, wenn nur cyanfarbene Punkte als die Zielpunkte ausgewählt worden sind.

20 veranschaulicht den Aufbau eines anderen Druckkopfs 28a.

21 ist ein Blockdiagramm eines Steuerkreises 40a, der in einer zweiten Ausführungsform verwendet wird.

22(a) and 22(b) zeigen die Wellenformen eines Basisansteuerungssignals ODRV, die in einer dritten Ausführungsform verwendet werden.

23 zeigt drei Typen von Punkten, die in der dritten Ausführungsform ausgebildet werden.

24 ist ein Graph, der ein Verfahren des Reproduzierens von Halbtönen unter Verwendung der drei Typen von Punkten veranschaulicht.

25 zeigt ein Beispiel eines Testmusters, das zum Bestimmen von relativen Korrekturwerten in der dritten Ausführungsform verwendet wird.

26(A)26(D) veranschaulichen die Positionsabweichungskorrektur, die in der dritten Ausführungsform implementiert wird.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden Reihenfolge beschrieben werden.

  • A. Vorrichtungsaufbau
  • B. Erzeugung der Druckpositionsabweichung zwischen Düsenreihen:
  • C. Erste Ausführungsform (erstes Beispiel für das Korrigieren der Positionsabweichung zwischen Düsenreihen):
  • D. Zweite Ausführungsform (zweites Beispiel für das Korrigieren der Positionsabweichung zwischen Düsenreihen):
  • E. Dritte Ausführungsform (Korrigieren der Positionsabweichung zwischen Punkten verschiedener Größen):
  • F. Modifikationen:

A. Vorrichtungsaufbau:

1 zeigt den allgemeinen Aufbau eines mit einem Tintenstrahldrucker 20 ausgestatteten Drucksystems, das eine erste Ausführungsform der Erfindung darstellt. Der Tintenstrahldrucker 20 umfasst einen Subscan-Vorschubmechanismus, der einen Papier-Vorschubmotor 22 zum Transportieren des Druckpapiers P verwendet, einen Hauptscanmechanismus, der einen Druckerwagenmotor 24 zum Bewirken der oszillierenden Bewegung eines Druckerwagens 30 in der axialen (Hauptscan-) Richtung einer Schreibwalze 26, einen Kopfansteuermechanismus, der eine Druckkopfeinheit 60 (auch Druckkopfanordnung genannt) ansteuert, welche auf dem Druckerwagen 30 montiert ist und die Tintenausgabe und Punktformation steuert, und einen Steuerkreis 40, der den Signalverkehr zwischen einem Bedienfeld 32 und dem Vorschubmotor 22, dem Druckerwagenmotor 24 und der Druckkopfeinheit 60 steuert. Der Steuerkreis 40 ist mit einem Computer 88 über einen Anschluss 56 verbunden.

Der das Papier P transportierende Subscan-Vorschubmechanismus beinhaltet einen Rädergetriebe (nicht gezeigt), das die Rotation des Vorschubmotors 22 auf Papier-Transportrollen (nicht gezeigt) überträgt. Der Hauptscan-Vorschubmechanismus, der den Druckerwagen 30 hin- und herbewegt, beinhaltet eine Gleitwelle 34, die den Druckerwagen 30 gleitend aufnimmt und parallel zu der Achse der Schreibwalze 26 angeordnet ist, eine Rolle 38, die mit dem Druckwagenmotor 24 über einen Endlosantriebsriemen 36 verbunden ist, und einen Positionssensor 39 zum Erfassen der Startposition des Druckerwagens 30.

2 ist ein Blockdiagramm, das den Aufbau des Tintestrahldruckers 20 zeigt und in dessen Mittelpunkt der Steuerkreis 40 steht. Der Steuerkreis ist als ein arithmetischer logischer Verarbeitungskreis aufgebaut, der eine CPU 41 beinhaltet, einen programmierbaren ROM (PROM) 43, RAM 44, und einen Zeichengenerator (CG) 45, in dem eine Zeichenmatrix gespeichert ist. Der Steuerkreis 40 ist ebenfalls ausgerüstet mit einem Schnittstellen-(I/F)-Schaltkreis 50 zur Koppelung mit externen Motoren oder ähnlichem, einem Kopf-Steuerkreis 52, der mit dem I/F-Schaltkreis 50 verbunden ist und die Druckkopfeinheit 60 ansteuert, um Tinte auszustoßen, und einem Motor-Steuerkreis 54, der den Vorschubmotor 22 und den Druckerwagenmotor 24 ansteuert. Der I/F-Schaltkreis 50 schließt einen Parallel-Schnittstellen-Kreis ein und kann via den Anschluss 56 Drucksignale PS von dem Computer 88 empfangen.

3 ist eine Darstellung, die einen speziellen Aufbau der Druckkopfeinheit 60 veranschaulicht. Wie zu sehen ist, ist die Druckkopfeinheit 60 L-förmig, und kann schwarze und farbige Tintenpatronen (nicht gezeigt) aufnehmen. Die Druckkopfeinheit 60 ist mit einer Trennwandplatte 31 ausgestattet, was den Einbau der beiden Patronen ermöglicht.

Ein ID-Siegel 100 ist an der Oberkante von der Druckkopfeinheit 60 bereitgestellt. Das ID-Siegel 100 weist die die Druckkopfeinheit 60 betreffende Kopf-Kennzeichnungsinformation aus. Einzelheiten der durch das ID-Siegel 100 bereitgestellten Kopf-Kennzeichnungsinformation werden später erläutert.

Die durch den Druckkopf 28 und die Tintenpatronenhalterungen gebildete Druckkopfeinheit 60 wird so bezeichnet, da sie in dem Tintenstrahldrucker 20 herausnehmbar als ein Einzelteil eingebaut ist. Das bedeutet, dass, wenn ein Druckkopf 28 zu ersetzen ist, es die Druckkopfeinheit 60 selbst ist, die ersetzt wird.

Der untere Abschnitt der Druckkopfeinheit 60 ist mit Tintenkanälen 71 bis 76 versehen, über die die Tinte aus Tintenbehältern zu dem Druckkopf 28 geliefert wird. Wenn schwarze und farbige Tintenpatronen nach unten auf die Druckkopfeinheit 60 gepresst werden, werden die Tintenkanäle 71 bis 76 in die entsprechenden Tintenkammern der Patronen eingefügt.

4 veranschaulicht die zum Ausgeben der Tinte verwendete Vorrichtung. Wenn Tintenpatronen auf der Druckkopfeinheit 60 angebracht sind, wird Tinte von den Patronen über die Tintenkanäle 71 bis 76 heraus gesaugt und zu dem Druckkopf 28 geleitet, der an der Unterseite von der Druckkopfeinheit 60 bereitgestellt ist.

Für jede Farbe besitzt der Druckkopf 28 eine Mehrzahl von Düsen n, die in einer Reihe angeordnet sind, und einen Aktorschaltkreis 90 zum Ansteuern eines piezoelektrischen Elements PE, mit dem jede Düse n ausgestattet ist. Der Aktorschaltkreis 90 ist ein Teil des Kopf-Steuerkreises 52 (2), und steuert die an- und abschaltenden Ansteuersignale, die von einem Ansteuersignalgenerator (nicht gezeigt) geliefert werden. Speziell wird für jede Düse, in Übereinstimmung mit einem von dem Computer 88 gelieferten Drucksignal PS, der Aktorschaltkreis 90 angeklinkt (Tinte wird ausgestoßen) oder abgeklinkt (keine Tinte wird ausgestoßen), und er legt lediglich hinsichtlich der Düsen, die angeschaltet werden, ein Ansteuersignal an die piezoelektrischen Elemente PE an.

5(A) und 5(B) veranschaulichen das Basisprinzip des Ansteuerns einer Düse n mittels des piezoelektrischen Elements PE. Das piezoelektrische Element PE ist an einer Position bereitgestellt, an der es sich in Kontakt mit einem Tintendurchgang 80 befindet; über den die Tinte zu der Düse n fließt. Wenn in dieser Ausführungsform eine elektrische Spannung von vorgeschriebener Dauer über die Elektroden des piezoelektrischen Elements PE angelegt wird, dehnt sich das piezoelektrische Element PE schnell aus und verformt dabei die Wandung von dem Tintenkanal 80, wie in 5(B) gezeigt. Dies reduziert das Volumen von dem Tintenkanal 80 um einen Betrag, der der Ausdehnung des piezoelektrischen Elements PE entspricht, wobei das Ausstoßen einer entsprechenden Menge an Tinte in der Form eines Partikels Ip erfolgt, das mit hoher Geschwindigkeit von der Düse n ausgestoßen wird. Das Drucken wird durch diese Tintenpartikel Ip bewirkt, die in das Papier P auf der Schreibwalze 26 einsickern.

6 ist eine Darstellung, die das Positionsverhältnis zwischen den Reihen von Düsen in dem Druckkopf 28 und den Aktor-Chips veranschaulicht. Der Tintenstrahldrucker 20 druckt unter Verwendung von Tinten der sechs Farben Schwarz (K), dunkles Cyan (C), helles Cyan (LC), dunkles Magenta (M), helles Magenta (LM) und Gelb (Y), und besitzt eine Reihe von Düsen für jede Farbe. Dunkles Cyan und helles Cyan sind Cyan-Tinten von unterschiedlicher Dichte, die mehr oder weniger denselben Farbton haben. Dies gilt auch im Hinblick auf dunkles Magenta und helles Magenta.

Der Aktorschaltkreis 90 ist versehen mit einem ersten Aktor-Chip 91, der die Reihe von Tintendüsen für schwarze Tinte K und die Reihe von Tintendüsen für dunkle cyanfarbene Tinte C ansteuert, einem zweiten Aktor-Chip 92, der die Reihe von Tintendüsen für die helle cyanfarbene Tinte LC und die Reihe von Tintendüsen für die dunkle magentafarbene Tinte M ansteuert, und einem dritten Aktor-Chip 93, der die Reihe von Tintendüsen für die helle magentafarbene Tinte LM und die Reihe von Tintendüsen für die gelbe Tinte Y ansteuert.

7 ist eine auseinander gezogene perspektivische Darstellung des Aktorschaltkreises 90. Unter der Verwendung von Klebstoff sind die drei Aktor-Chips 91 bis 93 oben an einer geschichteten Anordnung befestigt, die aus einer Düsenplatte 110 und einer Behälterplatte 112 besteht. Eine Kontaktanschlussplatte 120 ist über den Aktor-Chips 91 bis 93 befestigt. An der einen Kante der Kontaktanschlussplatte 120 sind Anschlüsse 124 ausgebildet, um elektrische Verbindungen mit einem externen Schaltkreis (insbesondere dem I/F-Schaltkreis 50 of 2) herzustellen. An der Unterseite der Kontaktanschlussplatte 120 sind interne Kontaktanschlüsse 122 zum beschalten der Aktor-Chips 91 bis 93 vorgesehen. Auf der Kontaktanschlussplatte 120 ist eine Treiber IC 126 bereitgestellt. Die Treiber IC 126 verfügt über ein Schaltschema zum Einrasten von Drucksignalen, die von dem Computer 88 geliefert werden, und einen analogen Schalter zum An- und Abschalten von Ansteuersignalen in Übereinstimmung mit den Drucksignalen. Die Verbindungsleitung zwischen der Treiber IC und den Anschlüssen 122 und 124 ist nicht veranschaulicht.

8 ist eine Teil-Schnittansicht des Aktorschaltkreises 90. Sie zeigt lediglich den ersten Aktor-Chip 91 und die Anschlussplatte 120 im Querschnitt. Die anderen Aktor-Chips 92 und 93 haben jedoch dieselbe Struktur, wie diejenige von dem ersten Aktor-Chip 91.

Die Düsenplatte 110 besitzt Düsenöffnungen für die Tinten von jeder Farbe. Die Behälterplatte 112 ist ausgeformt, einen Vorratsraum zum Vorhalten der Tinte zu bilden. Der Aktor-Chip 91 besitzt einen gesinterten keramischen Abschnitt 130, der den Tintendurchgang 80 (5) ausbildet, und auf der anderen Seite von der oberen Wand über dem gesinterten keramischen Abschnitt 130, piezoelektrische Elemente PE und Anschlusselektroden 132. Wenn die Kontaktanschlussplatte 120 auf dem Aktor-Chip 91 befestigt ist, ist ein elektrischer Kontakt zwischen den Kontaktanschlüssen 122 auf der Unterseite der Kontaktanschlussplatte 120 und den Anschlusselektroden 132 auf der Oberseite des Aktor-Chips 91 hergestellt. Die Verbindungsleitung zwischen den Anschlusselektroden 132 und dem piezoelektrischen Element PE ist nicht gezeigt.

B. Erzeugung der Druckpositionsabweichung zwischen Düsenreihen:

In den unten beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsformen wird die Druckpositionsabweichung, die zwischen Reihen von Düsen beim bidirektionalen Drucken auftritt, eingestellt. Vor der Beschreibung der Ausführungsformen wird eine Erläuterung hinsichtlich der zwischen Düsenreihen auftretenden Druckpositionsabweichung gegeben werden.

9 veranschaulicht die Positionsabweichung, die zwischen Reihen von Düsen beim bidirektionalen Drucken auftritt. Die Düse n wird horizontal bidirektional über das Papier P bewegt, wobei Tinte während Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung ausgestoßen wird, um dadurch Punkte auf dem Papier P auszuformen. Die Grafik zeigt die Ausgabe von schwarzer Tinte K und die von cyanfarbener Tinte C. VK ist die Ausgabegeschwindigkeit von der gerade abwärts ausgestoßenen schwarzen Tinte K, und VC ist die Ausgabegeschwindigkeit von cyanfarbener Tinte C, welche geringer ist als VK. Die Verbund-Geschwindigkeitsvektoren CVK und CVC der jeweiligen Tinten sind durch das Resultat des abwärts gerichteten Ausgabegeschwindigkeitsvektors und der Hauptscangeschwindigkeit VS der Düse n gegeben. Schwarze Tinte K und cyanfarbene Tinte C haben unterschiedliche abwärts gerichtete Ausgabegeschwindigkeiten VK und VC, so dass sich der Betrag und die Richtung der Verbundgeschwindigkeiten CVK und CVC ebenfalls unterscheiden.

In dem Beispiel von 9 wird die Korrektur so angewandt, dass die Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken in Bezug auf schwarze Punkte auf Null verringert wird. Aber, da der Verbund-Geschwindigkeitsvektor CVC von der cyanfarbenen Tinte C verschieden vom Verbund-Geschwindigkeitsvektor CVK von der schwarzen Tinte ist, wird das Resultat, wenn die selbe zeitliche Ausgabesteuerung für schwarze Tinte K und cyanfarbene Tinte C verwendet wird, eine große Abweichung in der Position von den gedruckten cyanfarbenen Punkten sein. Es wird ebenfalls ersichtlich, dass das relative Lageverhältnis zwischen schwarzen Punkten und cyanfarbenen Punkten während eines Durchlaufs in Vorwärtsrichtung bei dem Durchlauf in Rückwärtsrichtung umgekehrt wird.

10 ist ein Grundriss, der die Druckpositionsabweichung von 9 veranschaulicht. Die vertikalen Linien in der Subscanrichtung y bezeichnen das Drucken in schwarzer Tinte K und cyanfarbener Tinte C. Die während eines Durchlaufs in Vorwärtsrichtung gedruckten vertikalen Linien in schwarzer Tinte befinden sich an Positionen in der Hauptscanrichtung x in der Flucht mit den während eines Durchlaufs in Rückwärtsrichtung gedruckten vertikalen Linien. Andererseits werden die in cyanfarbener Tinte gedruckten vertikalen Linien in einem Durchlauf in Vorwärtsrichtung rechts von den Linien aus schwarzer Tinte gedruckt, und in dem Durchlauf in Rückwärtsrichtung links von den Linien aus schwarzer Tinte.

So sind, wenn die Positionsabweichung nur mit Bezug auf das Drucken durch die Reihe von Tintendüsen für schwarze Tinte korrigiert wird, Fälle aufgetreten, in denen in Bezug auf andere Reihen von Düsen die Positionsabweichung nicht richtig korrigiert werden konnte.

Die Geschwindigkeit von Tintentröpfchen, die von den Düsen ausgestoßen werden, ist abhängig von den nachfolgend angeführten Arten von Faktoren.

  • (1) Fertigungstoleranz der Aktor-Chips.
  • (2) Physikalische Eigenschaften der Tinte (z.B. Viskosität).
  • (3) Masse der Tintentröpfchen.

Wenn der Haupteinflussfaktor auf die Ausgabegeschwindigkeit der Tintentröpfchen in der Fertigungstoleranz der Aktor-Chips besteht, werden die von dem gleichen Aktor-Chip ausgestoßenen Tintentröpfchen im Wesentlichen mit der selben Geschwindigkeit ausgestoßen. Deshalb ist es beim Korrigieren der Positionsabweichung in der Hauptscanrichtung in einem derartigen Fall vorzuziehen, eine derartige Korrektur auf einer Basis Düsengruppe um Düsengruppe auszuführen, für jede von verschiedenen Aktoren angesteuerte Gruppe von Düsen.

Wenn die physikalischen Eigenschaften der Tinte oder die Masse der Tintentröpfchen eine bedeutende Auswirkung auf die Ausgabegeschwindigkeit haben, ist es vorzuziehen die Positionsabweichung von den in der Hauptscanrichtung gedruckten Punkten Tinte um Tinte oder Düsenreihe um Düsenreihe zu korrigieren.

C. Erste Ausführungsform (erstes Beispiel für das Korrigieren der Positionsabweichung zwischen Düsenreihen):

11 ist ein Ablaufdiagramm der Verarbeitungsschritte in einer ersten Ausführungsform der Erfindung. In dem Schritt S1 wird der Drucker auf der Fertigungslinie montiert, und in dem Schritt S2 setzt eine Bedienungsperson relative Korrekturwerte zum Korrigieren der Positionsabweichung in dem Drucker 20. In dem Schritt S3 wird der Drucker vom Werk versandt, und in dem Schritt S4 druckt der Abnehmer des Druckers 20 nach dem Setzten eines Referenzkorrekturwertes zum Korrigieren der Positionsabweichung während der Anwendung. Die Schritte S2 und S4 werden unten jeweils genauer beschrieben werden.

12 ist ein Ablaufdiagramm, das die Einzelheiten von dem Schritt S2 von 11 veranschaulicht. In dem Schritt S11 wird ein Testmuster zum Bestimmen relativer Korrekturwerte gedruckt. 13 zeigt ein Beispiel eines solchen Testmusters. Das Testmuster besteht aus sechs vertikalen Linien LK, LC, LLC, LM, LLM, LLY, die in der Subscanrichtung y in den sechs Farben K, C, LC, M, LM, Y ausgeformt sind. Die sechs Linien wurden mittels Tinte gedruckt, die während des Bewegens des Druckerwagens 30 mit einer festgelegten Geschwindigkeit von den sechs Reihen von Düsen simultan ausgestoßen wurde. In jedem Hauptscandurchlauf wurden die Punkte um gerade den Düsenabstand in der Subscanrichtung beabstandet ausgeformt, sodass, um die vertikalen Linien so zu drucken, wie sie in 13 gezeigt sind, Tinte mit der selben zeitlichen Steuerung während einer Vielzahl von Hauptscandurchläufen ausgegeben wurde.

Das Testmuster muss nicht aus vertikalen Linien bestehen, kann aber jedes Muster aus geraden Linien von in Intervallen gedruckten Punkten sein. Dies gilt ebenfalls für Testmuster zum Bestimmen eines Referenzkorrekturwertes, was später erläutert wird.

In dem Schritt S12 von 12 werden die Beträge der Abweichung zwischen den sechs vertikalen Linien von 13 gemessen. Dies kann beispielsweise gemessen werden mittels Verwendung einer CCD-Kamera zum Einlesen des Testmusters und mittels Nutzung von Bildverarbeitung zum Messen der Positionen der Linien LK, LC, LLC, LM, LLM, LLY in der Hauptscanrichtung x. Die sechs vertikalen Linien werden simultan durch das Ausstoßen von Tinten von den sechs Reihen von Düsen ausgeformt, sodass, wenn die Tinte als von den sechs Sätzen von Düsen mit der selben Geschwindigkeit ausgestoßen betrachtet wird, der Abstand der sechs Linien der selbe sein sollte wie der Abstand der Reihen von Düsen.

Die in 13 gezeigten x-Koordinaten XC, XLC, XM, XLM, XY bezeichnen die idealen Koordinaten der Linien in Übereinstimmung mit den Anordnungsabständen der Düsenreihen, während der x-Koordinatenwert XK von der Linie aus schwarzer Tinte LK als eine Referenz herangezogen wird. So werden die durch die x-Koordinaten XC, XLC, XM, XLM, XY gekennzeichneten Positionen im Folgenden auch als die Anordnungspositionen bezeichnet werden. Der Betrag der Abweichung &dgr;C, &dgr;LC, &dgr;M, &dgr;LM, &dgr;Y von den fünf Linien relativ zu der Anordnungsposition wird gemessen. Wenn die Abweichung nach rechts von der Anordnungsposition besteht, wird der Abweichungsbetrag &dgr; als ein Plus-Wert_angenommen, und als ein Minus-Wert, wenn die Abweichung nach links von der Anordnungsposition besteht.

In dem Schritt S13 werden die gemessenen Abweichungsbeträge für eine Bedienungsperson als eine Basis zum Bestimmen einer geeigneten Kopf-ID und zum Setzten der Kopf-ID in dem Drucker verwendet. Die Kopf-ID kennzeichnet den geeigneten relativen Korrekturwert zum Verwenden für das Korrigieren der gemessenen Abweichungen. Wie durch die folgende Gleichung (1) gezeigt, kann der geeignete relative Korrekturwert &Dgr; auf einen Wert gesetzt werden, der der negative Wert von dem mittleren Abweichungswert &dgr;ave der anderen Linien als der Referenzlinie LK ist. &Dgr; = –&dgr;ave = –&Sgr;&dgr;i/(N–1) (1) wobei &Sgr; die arithmetische Operation des Erhaltens der Summenabweichung &dgr;i von allen Linien außer der Referenzlinie aus schwarzer Tinte bezeichnet, und N die Gesamtanzahl von vertikalen Linien bezeichnet, welche sozusagen die Anzahl der Reihen von Düsen ist.

14 zeigt die Beziehung zwischen dem relativen Korrekturwert &Dgr; und der Kopf-ID. In diesem Beispiel wird, wenn der relative Korrekturwert &Dgr; gleich –35.0 &mgr;m ist, die Kopf-ID auf 1 gesetzt, und die Kopf-ID wird um 1 erhöht für jede Erhöhung von 17.5 &mgr;m in dem relativen Korrekturwert &Dgr;. Hier ist 17.5 &mgr;m der Minimalwert, um den der Drucker hinsichtlich der Abweichung in der Hauptscanrichtung eingestellt werden kann. Als dieser minimal einstellbare Wert kann ein Wert verwendet werden, der gleichbedeutend mit dem Punktabstand in der Hauptscanrichtung ist. In Bezug auf z.B. eine Druckauflösung von 1440 Punkten pro Inch (dpi) in der Hauptscanrichtung beträgt der Punktabstand näherungsweise 17.5 &mgr;m (= 25.4 cm/1440), sodass dies als der minimal einstellbare Wert verwendet werden kann. Es ist ebenfalls möglich einen minimal einstellbaren Wert zu verwenden, der kleiner als der Punktabstand ist.

Die derart ermittelte Kopf-ID wird in dem PROM 43 (2) im Drucker 20 gespeichert. In dieser Ausführungsform ist auch ein Siegel oder Typenschild, das die Kopf-ID zeigt, oben auf der Druckkopfeinheit 60 (3) vorgesehen. Es ist ebenfalls möglich, die Treiber IC 126 in der Druckkopfeinheit 60 mit einem nicht flüchtigen Speicher, wie z.B. einem PROM, auszustatten, und die Kopf-ID in dem nicht flüchtigen Speicher zu speichern. Der Vorteil der einen Methode besteht darin, dass, wenn die Druckkopfeinheit 60 in einem anderen Drucker verwendet wird, die für diese Druckkopfeinheit 60 richtige Kopf-ID zur Verwendung in dem Drucker ermöglicht wird.

Die Bestimmung von dem relativen Korrekturwert von dem Schritt S2 kann in dem Montageschritt vor dem Einbau der Druckkopfeinheit 60 in den Drucker 20 ausgeführt werden, mit einer speziellen Prüfvorrichtung zum Testen der Druckkopfeinheit 60. In diesem Fall kann die Kopf-ID in dem PROM 43 während des anschließenden Einbaus der Druckkopfeinheit 60 in den Drucker 20 gespeichert werden. In diesem Fall kann die Kopf-ID in dem PROM 43 des Druckers 20, unter Verwendung eines speziellen Lesegerätes zum Einlesen des Kopf-ID-Siegels 100 auf der Druckkopfeinheit 60, gespeichert werden, oder eine Bedienungsperson kann eine Tastatur zum manuellen Eingeben der Kopf-ID verwenden. Alternativ kann die im nicht flüchtigen Speicher in der Druckkopfeinheit 60 gespeicherte Kopf-ID zu dem PROM 43 transferiert werden.

Der relative Korrekturwert &Dgr; kann durch den Mittelwert der Abweichungsbeträge von dem hellen Cyan und dem hellen Magenta vorgegeben werden, wie in Gleichung (2). &Dgr; = –(&dgr;LC + &dgr;LM)/2 (2)

Helles Cyan und helles Magenta werden bei weitem mehr als andere Tinten in Halbtonbereichen von Farbbildern verwendet (speziell in dem Bilddichte-Bereich von ca. 10 bis 30% für Cyan und/oder Magenta), so dass die Positionsgenauigkeit von in diesen Farben gedruckten Punkten einen bedeutenden Einfluss auf die Bildqualität hat. Daher ermöglicht die Verwendung der mittleren Abweichung von den in hellem Cyan und hellem Magenta gedruckten Punkten zum Bestimmen des relativen Korrekturwertes &Dgr; das Verringern der Positionsabweichung, und dabei das Verbessern der Qualität von den Farbbildern.

Wenn Gleichung (2) verwendet wird; ist es ausreichend, lediglich die Abweichung &Dgr; von den schwarzen Tintenpunkten für helles Cyan und Helles Magenta zu messen.

Wie in dem Ablaufdiagramm von 11 gezeigt wird, wird der Drucker 20 versandt, nachdem die Kopf-ID in dem Drucker 20 gesetzt worden ist. Wenn der Drucker in Betrieb kommen werden soll, wird die Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken unter Verwendung der Kopf-ID eingestellt.

15 ist ein Ablaufdiagramm von der Abweichungseinstellungsprozedur, die ausgeführt wird, wenn der Drucker vom Anwender benutzt wird. In dem Schritt S21 wird der Drucker 20 veranlasst ein Testmuster auszuducken, um einen Referenzkorrekturwert zu bestimmen. 16 zeigt ein Beispiel eines solchen Testmusters. Das Testmuster besteht aus einer Anzahl von vertikalen Linien, die während Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung in schwarzer Tinte gedruckt werden . Die bei dem Durchlauf in Vorwärtsrichtung gedruckten Linien sind gleichmäßig beabstandet, aber bei dem Durchlauf in Rückwärtsrichtung ist die Position der Linien entlang der Hauptscanrichtung in Einheiten von einem Punktabstand sequentiell versetzt.

Folglich werden mehrere Paare von vertikalen Linien gedruckt, in denen die Positionsabweichung zwischen den bei den Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung gedruckten Linien jeweils um einen Punktabstand zunimmt. Die unter den Paaren von Linien gedruckten Zahlen sind Abweichungseinstellungsnummern, die die Korrekturinformation kennzeichnen, welche zum Erreichen eines bevorzugten Korrekturzustandes benötigt wird. Ein bevorzugter Korrekturzustand bezieht sich auf einen Zustand, in dem, wenn die Druckposition (und Druckzeitsteuerung) unter Verwendung eines geeigneten Referenzkorrekturwertes während Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung korrigiert worden ist, die Positionen der bei Durchläufen in Vorwärtsrichtung ausgeformten Punkte sich im Bezug auf die Hauptscanrichtung mit den Positionen der bei Durchläufen in Rückwärtsrichtung ausgeformten Punkte decken. Der bevorzugte Korrekturzustand wird also durch die Verwendung eines geeigneten Referenzkorrekturwertes erreicht. In dem Beispiel von 16, befindet sich das Paar von Linien mit der Abweichungseinstellungsnummer 4 in einem bevorzugten Korrekturzustand.

Das Testmuster zum Bestimmen des Referenzkorrekturwertes wird durch eine Referenzreihe von Düsen ausgeformt, die zum Bestimmen des relativen Korrekturwertes verwendet worden ist. Daher wird, wenn die Reihe von Düsen für magentafarbene Tinte anstelle der Reihe von Düsen für schwarze Tinte als die Referenz-Düsenreihe für das Bestimmen des relativen Korrekturwertes verwendet wird, das Testmuster zum Bestimmen des Referenzkorrekturwertes ebenfalls unter Verwendung der Reihe von Düsen für magentafarbene Tinte ausgeformt.

Der Anwender kontrolliert das Testmuster und verwendet eine Druckertreiber-Eingabeschnittstellen-Bildschirmoberfläche (nicht gezeigt) auf dem Computer 88, um die Abweichungseinstellungsnummer von dem Paar von vertikalen Linien einzugeben, die die wenigste Abweichung haben. Die Abweichungseinstellungsnummer wird in dem PROM 43 gespeichert.

Als nächstes gibt der Anwender in dem Schritt S23 die Anweisung das Drucken zu starten, und in dem Schritt S24 wird das bidirektionale Drucken ausgeführt, während gleichzeitig die Referenz- und die relativen Korrekturwerte zum Korrigieren der Abweichung herangezogen werden. 17 ist ein Ablaufdiagramm der Hauptanordnung, die mit der Korrektur der Abweichung beim bidirektionalen Drucken in dem Fall der ersten Ausführungsform befasst ist. Der PROM 43 in dem Drucker 20 beinhaltet einen Kopf-ID-Speicherbereich 200, einen Einstellungsnummern-Speicherbereich 202, ein Verzeichnis für den relativen Korrekturwert 204 und ein Verzeichnis für den Referenzkorrekturwert 206. Eine den bevorzugten relativen Korrekturwert kennzeichnende Kopf-ID ist in dem Kopf-ID-Speicherbereich 200 gespeichert, und eine den bevorzugten Referenzkorrekturwert kennzeichnende Abweichungseinstellungsnummer ist in dem Einstellungsnummern-Speicherbereich 202 gespeichert. Das Verzeichnis für den relativen Korrekturwert 204 entspricht einem wie in 14 gezeigten Verzeichnis, das die Beziehung zwischen Kopf-ID und relativem Korrekturwert &Dgr; veranschaulicht. Das Verzeichnis für den Referenzkorrekturwert 206 ist ein Verzeichnis, das die Beziehung zwischen Abweichungseinstellungsnummer und Referenzkorrekturwert angibt.

Der RAM 44 im Drucker 20 wird zum Speichern eines Computerprogramms verwendet, das als ein Positionsabweichungskorrektur-Abschnitt (Einstellwertbestimmungs-Abschnitt) 210 arbeitet, zum Korrigieren der Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken. Der Abweichungskorrektur-Abschnitt 210 liest von dem Verzeichnis für den relativen Korrekturwert 204 einen relativen Korrekturwert aus, der der in dem PROM 43 gespeicherten Kopf-ID entspricht, und liest ebenfalls von dem Verzeichnis für den Referenzkorrekturwert 206 einen Referenzkorrekturwert aus, der der Abweichungseinstellungsnummer entspricht. Während eines Durchlaufs in Rückwärtsrichtung, wenn der Abweichungskorrektur-Abschnitt 210 von dem Positionssensor 39 ein Signal empfängt, das die Startposition von dem Druckerwagen 30 anzeigt, versorgt er einen Kopf-Steuerkreis 52 mit einem Druckzeitsteuersignal (Einstellen der Verzögerung &Dgr;T), das einem Korrekturwert entspricht, der ein Verbundwert aus den relativen und Referenzkorrekturwerten ist. Die drei Aktor-Chips 91 bis 93 in dem Kopf-Steuerkreis 52 werden mit gemeinsamen Ansteuersignalen versorgt, wobei das Positionieren von den während des Durchlaufs in Rückwärtsrichtung gedruckten Punkten in Übereinstimmung mit der von dem Abweichungskorrektur-Abschnitt 210 gelieferten Zeitsteuerung eingestellt wird (d.h. durch eine Verzögerungseinstellung &Dgr;T). Demzufolge werden bei dem Durchlauf in Rückwärtsrichtung die Druckpositionen von den sechs Reihen von Düsen alle um den gleichen Korrekturbetrag eingestellt. Wenn die relativen- und Referenzkorrekturbeträge beide auf Werte gesetzt werden, die ganzzahlige Vielfache von dem Punktabstand in der Hauptscanrichtung sind, wird die Druckposition (das bedeutet die Druckzeitsteuerung) ebenfalls in Punktabstands-Einheiten in der Hauptscanrichtung eingestellt. Der Verbundkorrekturwert wird durch Addieren des Referenz- und des relativen Korrekturwertes erhalten.

Die 18(A)18(D) veranschaulichen die Korrektur der Positionsabweichung unter Verwendung von Referenz- und relativen Korrekturwerten. 18(A) zeigt die Abweichung zwischen vertikalen Linien aus schwarzen Tintenpunkten, die während Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung ohne Korrektur der Positionsabweichung gedruckt worden sind. 18(B) zeigt das Resultat der Positionsabweichungskorrektur der schwarzen Linien unter Verwendung eines Referenzkorrekturwertes. Die den Referenzkorrekturwert verwendende Korrektur hat also die Positionsverschiebung von den Linien aus schwarzen Punkten beim bidirektionalen Drucken beseitigt. 18(C) zeigt das Resultat von sowohl in Cyan als auch in Schwarz gedruckten Linien unter Verwendung der selben Einstellung wie in 18(B). Wie auch in 10 existiert hier keine Abweichung der schwarzen Linien, aber es existiert eine ziemlich beträchtliche Abweichung der cyanfarbenen Linien. 18(D) zeigt schwarze Linien und cyanfarbene Linien, die nach der auf einem Referenzkorrekturwert basierten Korrektur und ebenfalls nach dem Anwenden eines relativen Korrekturwertes &Dgr; (= –&dgr;c) auf die cyanfarbenen Punkte gedruckt wurden. Dies hat die Abweichung der cyanfarbenen Punkte verringert, und bewirkt in geringfügiger Weise die Abweichung der schwarzen Punkte. Das Gesamtergebnis ist, dass die Positionsabweichungen sowohl von schwarzen Punkten, als auch von cyanfarbenen Punkten, dahingehend verringert werden, dass sie ungefähr das selbe Ausmaß haben. In dem Beispiel von 18(D) wurden schwarze Punkte und cyanfarbene Punkte als die der Positionskorrektur zu unterziehenden Zielpunkte ausgewählt, und die Korrektur der Positionsabweichung wird auf diese zwei Typen von Punkten angewandt.

19(A)19(D) veranschaulichen die nur auf cyanfarbene Punkte angewandte Korrektur der Positionsabweichung. Die in 19(A) bis 19(C) verwendeten Referenzkorrekturwerte waren die selben wie die in 18(A) bis 18(C) verwendeten, wohingegen der in 19(D) verwendete Wert sich von dem in 18(D) verwendeten unterschied. In dem Fall von 19(D) ist der dortige relative Korrekturwert &Dgr; ein Kehrwert von dem doppelten Abweichungsbetrag &dgr;c der cyanfarbenen Punkte, oder –2&dgr;c, welcher mit dem in 13 gezeigten Testmuster bestimmt wird. Während dies die Abweichung der schwarzen Punkte erhöht, verringert es die Positionsabweichung der cyanfarbenen Punkte nahezu auf Null.

Wie aus den in 18(A)18(D) und 19(A)-19(D) gezeigten Beispielen ersichtlich wird, werden, wenn der Abweichungsbetrag –&dgr; von speziellen Punkten in dem Testmuster zum Bestimmen des relativen Korrekturwertes als der relative Korrekturwert &Dgr; verwendet wird, sowohl die spezifizierten Punkte als auch die Referenzpunkte (schwarze Punkte) zu Zielpunkten für die Positionsabweichungskorrektur, wobei es ermöglicht wird die Positionsabweichung dieser Zielpunkte zu verringern. Wenn das Doppelte des Abweichungsbetrages –&dgr; von speziellen Punkten von dem Testmuster zum Bestimmen des relativen Korrekturwertes als der relative Korrekturwert &Dgr; verwendet wird, werden nur die speziellen Punkte zum Ziel für die Positionsabweichungskorrektur, die es ermöglicht die Positionsabweichung der Zielpunkte zu verringern. Im Besonderen ermöglicht es die Verwendung von dem relativen Korrekturwert &Dgr;(=–(&dgr;LC + &dgr;LM)/2) von Gleichung (2), die Positionsabweichungen so zu verringern, dass sie sich in Bezug zu drei Typen von Punkten, nämlich schwarzen, hellen cyanfarbenen und hellen magentafarbenen, im selben Ausmaß befinden. Außerdem ist es bei der Verwendung des doppelten Wertes als den relativen Korrekturwert möglich, die Positionsabweichungen so zu verringern, dass sie in Bezug auf zwei Typen von Punkten, nämlich helle cyanfarbene und helle magentafarbene, den selben Grad haben. In Ähnlicher Weise wird es möglich, wenn der relative Korrekturwert &Dgr; (–&dgr;ave) von Gleichung (1) verwendet wird, die Positionsabweichungen dahingehend zu verringern, dass sie in Bezug auf alle sechs Typen von Punkten das gleiche Ausmaß haben. Auch wenn der doppelte Wert als der relative Korrekturwert verwendet wird, ist es möglich die Positionsabweichungen dahingehend zu verringern, dass sie in Bezug auf alle anderen Typen von Punkten außer den schwarzen Punkten das selbe Ausmaß haben.

Wie durch 18(D) und 19(D) offenbart wird, verbessert das auf den Referenz- und relativen Korrekturwerten basierte Einstellen der Positionsabweichung die Qualität der Farbbilder, indem verhindert wird, dass die Positionsabweichung von den Punkten aus farbigen Tinten übermäßig groß wird.

Beim einfarbigen Drucken werden keine farbigen Tinten verwendet, sodass hier kein Bedarf an dieser Art der Positionseinstellungskorrektur besteht, die, wie in 18(D) und 19(D) gezeigt, relative Korrekturwerte verwendet. Daher ist es in dem Fall des einfarbigen Druckens vorzuziehen, die Abweichungskorrektur anzuwenden, welche lediglich einen Referenzkorrekturwert verwendet, wie in 18(B) gezeigt. Somit ist es vorzuziehen, eine Anordnung zu verwenden, bei der, wenn der Computer 88 den Drucker-Steuerkreis 40 (genaugenommen den in 17 gezeigten Abweichungskorrektur-Abschnitt 210) veranlasst einfarbig zu drucken, nur ein Referenzkorrekturwert zum Korrigieren der Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken verwendet wird, und wenn die Anweisung darin besteht, in Farbe zu drucken, sowohl ein Referenzkorrekturwert als auch ein relativer Korrekturwert zum Korrigieren der Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken verwendet werden.

Wenn es, aus welchen Gründen auch immer, notwendig wird die Druckkopfeinheit 60 auszutauschen, wird die Kopf-ID von der neuen Druckkopfeinheit 60 in den PROM 43 in dem Steuerkreis 40 von dem Drucker 20 geschrieben. Dies kann auf mehrere Arten erledigt werden. Für den Benutzer besteht eine Möglichkeit darin, den Computer 88 zu verwenden, um die Kopf-ID, die auf dem an der Druckkopfeinheit 60 befestigten Kopf-ID-Siegel 100 angezeigt wird, in den PROM 43 einzugeben. Eine andere Methode besteht darin, die Kopf-ID von dem nicht flüchtigen Speicher der Treiber IC 126 (7) abzurufen und sie in den PROM 43 zu schreiben. Auf diese Weise gewährleistet das Speichern der Kopf-ID der neuen Druckkopfeinheit 60 in dem PROM 43, dass die Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken unter Verwendung der für diese Druckkopfeinheit 60 passenden Kopf-ID (d.h., des passenden relativen Korrekturwertes) korrigiert werden wird.

Wie im Vorhergehenden beschrieben, wird gemäß dieser ersten Ausführungsform ein relativer Korrekturwert zum Korrigieren der beim bidirektionalen Drucken auftretenden Positionsabweichung gesetzt, wobei eine Reihe von Tintendüsen für schwarze Tinte die Referenz für die Einstellung bildet, die in Bezug zu anderen Reihen von Düsen ausgeführt wird. Somit werden dieser relative Korrekturwert und der Referenzkorrekturwert von Tintendüsen für schwarze Tinte zum Korrigieren der Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken verwendet, wodurch es ermöglicht wird, die Qualität der gedruckten Farbbilder zu verbessern. Ein Vorteil besteht darin, dass ein Anwender keine Einstellungen zum Korrigieren der Positionsabweichung in Bezug auf alle Tinten vornehmen muss, sondern lediglich die Einstellung für die Positionsabweichung bezüglich der Referenzreihe von Düsen vorzunehmen hat, um eine verbesserte Bildqualität beim bidirektionalen Drucken von Farbbildern zu erreichen. In dem Fall des einfarbigen Druckens ist lediglich das Verwenden eines Referenzkorrekturwertes zum Korrigieren hinsichtlich der Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken notwendig, was dahingehend vorteilhaft ist, dass es beim einfarbigen Drucken keine Verschlechterung gibt.

20 veranschaulicht eine weitere Anordnung von Druckkopf-Düsen. In diesem Beispiel ist der Druckkopf 28a mit drei Reihen von Tintendüsen K1 bis K3 für schwarze Tinte (K) und jeweils einer Reihe von Tintendüsen für cyanfarbene (C), magentafarbene (M) und gelbe Tinte (Y) ausgestattet. Beim einfarbigen Drucken können alle der drei Reihen von Tintendüsen für schwarze Tinte verwendet werden, was das Drucken mit hoher Geschwindigkeit ermöglicht. Beim Farbdrucken werden die zwei Reihen von Tintendüsen für schwarze Tinte K1 und K2 von dem Aktor-Chip 91 nicht verwendet, womit das Drucken unter Verwendung der Reihe von Tintendüsen für schwarze Tinte K3 von dem Aktor-Chip 92, zusammen mit den Reihen von Tintendüsen für cyanfarbene, magentafarbene und gelbe Tinte C, M und Y ausgeführt wird. Wenn unter Verwendung dieses Kopfes geruckt wird, kann der Mittelwert der Abweichungsbeträge von Cyan und Magenta, oder ein Wert, der doppelt so groß als dieser Wert ist, wie dies durch die Gleichungen (3a) und (3b) abgeleitet wird, als der relative Korrekturwert &Dgr; beim bidirektionalen Farbdrucken verwendet werden. &Dgr; = –(&dgr;C + &dgr;M)/2 (3a) &Dgr; = –(&dgr;C + &dgr;M) (3b)

&dgr;C und &dgr;M sind relative Abweichungsbeträge für Cyan und Magenta, die von den vertikalen Linien in dem Testmuster (13) zum Bestimmen des relativen Korrekturwertes gemessen werden, während die dritte Reihe K3 von Tintendüsen für schwarze Tinte als eine Referenz verwendet wird.

Beim Ausführen des Vierfarbdruckens ohne helle Tinten ist es möglich die Qualität von den Farbbildern, durch Verwenden des Mittelwertes von den Abweichungsbeträgen von Cyan und Magenta zum Bestimmen des relativen Korrekturwertes, zu verbessern. Der Grund, weswegen Gelb keine Berücksichtigung findet, besteht darin, dass Gelbe Punkte nicht sehr deutlich sind, so dass sogar dann, wenn eine gewisse Abweichung der gelben Punkte beim bidirektionalen Drucken vorhanden ist, dies keinerlei weitergehenden Einfluss auf die Bildqualität hat. Dennoch kann der relative Korrekturwert auf der Basis des Mittelwertes von den Abweichungsbeträgen von Cyan, Magenta und Gelb bestimmt werden. Das heißt, dass derjenige relative Korrekturwert bestimmt werden kann, der auf dem Mittelwert von den Abweichungsbeträgen aller der Reihen von Düsen außer der Referenzreihe basiert ist.

Der relative Korrekturwert &Dgr;K für Tintendüsenreihen für schwarze Tinte K1 und K2, die keine Referenzreihen sind, mit Bezug zu der Referenz-Tintendüsenreihe für schwarze Tinte K3 kann gemäß Gleichung (4) erhalten werden &Dgr;K = –(&dgr;K1 + &dgr;K2)/2 (4) wobei &dgr;K1 der Abweichungsbetrag der schwarzen Punkte ist, der mit der Reihe K1 ausgebildet wird, und &dgr;K2 derjenige von den schwarzen Punkten ist, der mit der Reihe K2 ausgebildet wird.

Die beim bidirektionalen einfarbigen Drucken, wobei die drei Reihen von Tintendüsen für schwarze Tinte eingesetzt werden, auftretende Positionsabweichung kann durch Korrigieren der Abweichung beim bidirektionalen Drucken unter Verwendung des relativen Korrekturwertes &Dgr;K bezüglich der Reihen K1 und K2 und des Referenzkorrekturwertes in Bezug auf die (in 15 bestimmte) Referenzreihe K3 verringert werden. Das bedeutet, dass es im Falle des einfarbigen Druckens unter Verwendung von mehreren Reihen von Tintendüsen für schwarze Tinte wünschenswert ist, die Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken zu korrigieren, indem ein Referenzkorrekturwert in Bezug auf eine spezielle Referenzreihe von Tintendüsen für schwarze Tinte, und ein relativer Korrekturwert in Bezug auf die anderen Reihen von Tintendüsen für schwarze Tinte verwendet werden.

D. Zweite Ausführungsform (zweites Beispiel für das Korrigieren der Positionsabweichung zwischen Düsenreihen):

21 ist ein Blockdiagramm der Hauptanordnung, die mit der Korrektur der Abweichung während des bidirektionalen Druckens in der zweiten Ausführungsform befasst ist. Der Unterschied im Vergleich zu der Anordnung in 17 besteht darin, dass jeder von den Aktor-Chips 91, 92 und 93 mit seinem eigenen, unabhängigen Kopf-Steuerkreis 52a, 52b und 52c ausgestattet ist. Auf diese Weise können die Druckzeitsteuersignale von dem Abweichungskorrektur-Abschnitt 210 in unabhängiger Weise auf die Kopf-Steuerkreise 52a, 52b und 52c angewandt werden. Folglich kann die Korrektur der Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken auch auf einer Basis Aktor-Chip um Aktor-Chip bewirkt werden.

Auch in dieser zweiten Ausführungsform wird die Reihe K von Tintendüsen für schwarze Tinte von dem ersten Aktor-Chip 91 als die Referenz herangezogen. Es wird also wie in der ersten Ausführungsform der Referenzkorrekturwert unter Verwendung eines Testmusters bestimmt, das unter Einsatz der Reihe K von Tintendüsen für schwarze Tinte gedruckt wurde.

In dieser zweiten Ausführungsform wird ein relativer Korrekturwert für jeden Aktor-Chip bestimmt. Das bedeutet, dass als der relative Korrekturwert &Dgr;91, für den ersten Aktor-Chip 91 ein Wert verwendet werden kann, welcher der negative Wert von dem Abweichungsbetrag &dgr;C der vertikalen Linien ist, die unter Einsatz der Reihe von Düsen C für dunkles Cyan gedruckt werden, wie per Gleichung (4a). &Dgr;91 = – &dgr;C (4a)

Ebenfalls können als die relativen Korrekturwerte &Dgr;92, &Dgr;93 für die zweiten und dritten Aktor-Chips 92 und 93 Werte verwendet werden, die jeweils der Negativwert der mittleren Abweichung von den Düsenreihen eines jeden Aktor-Chips sind, wie durch die folgenden Gleichungen (4b) und (4c). &Dgr;92 = –(&dgr;LC + &dgr;M)/2 (4b) &Dgr;93 = –(&dgr;LM + &dgr;Y)/2 (4c)

Die relativen Korrekturwerte &Dgr;92 und &Dgr;93 für die zweiten und dritten Aktor-Chips können auch von dem Betrag der Druckpositionsabweichung von einer speziellen Düsenreihe von der Referenz-Düsenreihe bestimmt werden. In einem solchen Fall können die Gleichungen (5b) und (5c) anstatt der Gleichungen (4b) und (4c) verwendet werden. &Dgr;92 = – &dgr;LC (5b) &Dgr;93 = – &dgr;LM (5c)

Die die drei relativen Korrekturwerte &Dgr;91, &Dgr;92, und &Dgr;93 repräsentierende Kopf-ID ist in dem PROM 43 des Druckers 20 gespeichert. Der Abweichungskorrektur-Abschnitt 210 wird mit den dieser Kopf-ID entsprechenden relativen Korrekturwerten &Dgr;91, &Dgr;92 und &Dgr;93 versorgt. Anstelle der Gleichungen (4a) bis (5c) kann ein Wert als der relative Korrekturwert verwendet werden, der das Doppelte des Wertes von dem Ausdruck auf der rechten Seite der Gleichungen beträgt.

Die oben beschriebene zweite Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass ein relativer Korrekturwert für jeden Aktor-Chip unabhängig gesetzt werden kann. Dies macht es möglich, die relative Positionsabweichung von der Reihe von Referenzdüsen auf einer Basis Aktor-Chip um Aktor-Chip zu korrigieren, was ein weiteres Verringern der Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken ermöglicht. Auch in dem Typ von Drucker, in dem ein Aktor-Chip zum Ansteuern von drei Reihen von Düsen verwendet wird, kann ein relativer Korrekturwert unabhängig für alle drei Reihen von Düsen gesetzt werden.

Unter dem Gesichtspunkt des Verbesserns der Bildqualität von Halbtonbereichen ist es vorzuziehen helle cyanfarbene Punkte und helle magentafarbene Punkte für das Einstellen der Positionsabweichung auszuwählen, um die Positionsabweichung dieser Punkte zu verringern. Dennoch können beim Ausführen des Farbdruckens unter Verwendung von M Typen von Tinte (wobei M eine ganze Zahl größer gleich zwei ist) Punkte aus speziellen Tinten, die eine verhältnismäßig niedrige Dichte (nämlich spezielle Tinten außer Schwarz) unter den M Typen von Punkten haben, als die Zielpunkte ausgewählt werden, und das Arbeitsprinzip der ersten und zweiten Ausführungsformen kann angewandt werden, um die Positionsabweichung von diesen Zielpunkten zu verringern.

E. Dritte Ausführungsform (Korrektur der Positionsabweichung zwischen Punkten verschiedener Größen):

In den im Vorhergehenden beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsformen wird die Druckpositionsabweichung zwischen Reihen von Düsen korrigiert. In der unten beschriebenen dritten Ausführungsform wird die Druckpositionsabweichung zwischen Punkten verschiedener Größen korrigiert.

22(a) und 22(b) veranschaulichen die Wellenform von einem Basisansteuersignal ODRV, das von dem Kopf-Steuerkreis 52 (2) zu dem Druckkopf 28 geliefert wird. Während eines Durchlaufs in Vorwärtsrichtung, in einer einzelnen Pixelperiode, erzeugt das Basisansteuersignal ODRV eine Wellenform eines großen Punktes W11, eine Wellenform eines kleinen Punktes W12 und eine Wellenform eines mittleren Punktes W13, in dieser Reihenfolge. Und während eines Durchlaufs in Rückwärtsrichtung, in einer einzelnen Pixelperiode, werden eine Wellenform eines mittleren Punktes W21, eine Wellenform eines kleinen Punktes W22 und eine Wellenform eines großen Punktes W23 in dieser Reihenfolge erzeugt. Bei einem Durchlauf in Vorwärtsrichtung oder einem Durchlauf in Rückwärtsrichtung kann eine jede von den drei Wellenformen in selektiver Weise verwendet werden, um einen großen, kleinen oder mittleren Punkt an einer Pixelposition zu drucken

Die verschiedenen Anordnungen von den großen, mittleren und kleinen Punkt-Wellenformen in den Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung entsprechen im Wesentlichen den Punktpositionen in der Hauptscanrichtung. 23 zeigt die drei Typen von Punkten, die unter Verwendung der in 22 gezeigten Basisansteuersignale ODRV ausgebildet werden. Das Raster von 23 zeigt Pixelbereiche; d.h. jedes Rechteck von dem Raster entspricht dem Bereich von einem einzelnen Pixel. Der Punkt im Inneren eines jeden Pixelbereiches wird durch von dem Druckkopf 28 ausgestoßene Tintentröpfchen gedruckt, wenn der Druckkopf 28 in der Hauptscanrichtung bewegt wird. In dem Beispiel von 23 werden die ungerade nummerierten Rasterlinien L1, L3, L5 bei einem Durchlauf in Vorwärtsrichtung gedruckt und die gerade nummerierten Rasterlinien L2, L4 werden bei einem Durchlauf in Rückwärtsrichtung gedruckt. Mittels Einstellen der Menge an auszugebender Tinte auf einer_Pixel-um-Pixel Basis ist es an jeder Pixelposition möglich Punkte von jeder der drei verschiedenen Größen auszubilden.

Kleine Punkte, die entweder in einem Durchlauf in Vorwärtsrichtung oder einem Durchlauf in Rückwärtsrichtung ausgebildet werden, befinden sich mehr oder weniger im Zentrum eines Pixelbereiches. Mittlere Punkte werden auf der rechten Seite eines Pixelbereiches ausgebildet, wohingegen große Punkte im Wesentlichen die Gesamtheit eines Pixelbereiches in Anspruch nehmen. Die Verwendung der in 22(a) und 22(b) gezeigten Basisansteuersignale ODRV ermöglicht das Erhalten einer substanziellen Entsprechung zwischen dem Auftreffpunkt von Tintentröpfchen, die bei einem Durchlauf in Vorwärtsrichtung ausgestoßen werden, und dem Auftreffpunkt von Tintentröpfchen, die bei dem Durchlauf in Rückwärtsrichtung ausgestoßen werden In der Praxis wird natürlich etwas Positionsabweichung zwischen den bidirektional gedruckten Punkten auftreten, weswegen es notwendig ist Positionseinstellungen vorzunehmen.

24 ist ein Graph, der ein Verfahren des Reproduzierens von Halbtönen unter Verwendung der drei Typen von Punkten veranschaulicht. In 24 ist die horizontale Achse der relative Bildsignalpegel und die vertikale Achse ist die gedruckte Punktdichte. Hier bezieht sich die gedruckte Punktdichte auf den Anteil von den Pixelpositionen, in dem Punkte ausgebildet sind. Zum Beispiel beträgt in einem 100 Pixel enthaltenden Bereich, in dem Punkte an 40 Pixelpositionen ausgebildet sind, die gedruckte Punktdichte 40%. Der Bildsignalpegel entspricht einem Halbtonwert, der den Bilddichtepegel angibt.

In dem Graphen von 24 erhöht sich die gedruckte Punktdichte von kleinen Punkten in einem Halbtonbereich, in dem sich der Bildsignalpegel von 0% bis 16% bewegt, linear mit der Zunahme des Bildsignalpegels von 0% bis auf ca. 50%. Folglich sind in einem Bildanteil, in dem der Bildsignalpegel bei ca. 16 % liegt, kleine Punkte an ungefähr der Hälfte der Punktpositionen ausgebildet. In einem Halbtonbereich, in dem der Bildsignalpegel sich zwischen ca. 16 % und ca. 50% bewegt, verringert sich die gedruckte Punktdichte von kleinen Punkten linear von ca. 50% auf ca. 15% mit der Abnahme im Bildsignalpegel, während die gedruckte Punktdichte von mittleren Punkten linear von 0% bis ca. 80% zunimmt. In einem Halbtonbereich, in dem der Bildsignalpegel sich zwischen ca. 50% und 100% bewegt, nimmt die gedruckte Punktdichte von kleinen und mittleren Punkten mit der Zunahme im Bildsignalpegel linear bis hinunter auf 0% ab, während die gedruckte Punktdichte von großen Punkten linear von 0% bis 100% zunimmt. Daher ist es reibungslos möglich, durch Verwendung von einem oder zwei Typen von Punkten zum Drucken eines jeden Teils von dem Bild entsprechend dem Bildsignalpegel dieses Bildanteils, die Dichtepegel von einem Bild linear zu reproduzieren.

Abweichungen zwischen Druckpositionen bei einem Durchlauf in Vorwärtsrichtung und Druckpositionen bei dem Durchlauf in Rückwärtsrichtung sind leicht erkennbar in Halbtonbereichen, in denen sich der Tonbereich bis hinauf zu ca. 50% (insbesondere in einem Bereich von ca. 10% bis ca. 50%) erstreckt. Die Abweichung zwischen den Druckpositionen bei einem Durchlauf in Vorwärtsrichtung und den Druckpositionen bei dem Durchlauf in Rückwärtsrichtung ist im Falle von mittleren und kleinen Punkten, die weitgehend in Halbtonbereichen verwendet werden, in Bildern in Halbtonbereichen tendenziell leicht erkennbar.

Ein Problem, das auftritt, wenn ein Testmuster zum Einstellen der Positionsabweichung, die beim bidirektionalen Drucken auftritt, in mittleren oder kleinen Punkten gedruckt wird, besteht darin, dass sich ein Benutzer mit dem Erkennen der Positionsabweichung in dem Testmuster schwer tut. Deshalb sollte ein Testmuster, das zur Einstellung durch einen Benutzer verwendet werden soll, unter Verwendung großer Punkte gedruckt werden. In der dritten Ausführungsform, die dies alles berücksichtigt, wird, wenn ein Benutzer die Einstellungen vornehmen soll, der Referenzkorrekturwert zum Korrigieren der Positionsabweichung unter Verwendung eines Testmusters gesetzt, welches unter Verwendung großer Punkte gedruckt ist. Außerdem ermöglicht es ein Korrigieren dieses Referenzkorrekturwertes unter Verwendung eines im Voraus bestimmten relativen Korrekturwertes, eine Einstellung während des Druckens zu bewirken, die die Druckpositionsabweichung von kleinen und mittleren Punkten verringert.

Die in der dritten Ausführungsform verwendete Ablauffolge ist dieselbe wie diejenige, die in der ersten Ausführungsform verwendet wird und mit Bezug auf die 11, 12 und 15 beschrieben wurde. Dennoch unterscheidet sich das zum Bestimmen relativer Korrekturwerte verwendete Testmuster von dem in der ersten Ausführungsform verwendeten.

25 zeigt ein Beispiel eines Testmusters, das zum Bestimmen relativer Korrekturwerte verwendet wird. Das auf das Papier P gedruckte Testmuster beinhaltet ein Testmuster TPL für große Punkte, ein Testmuster TPS für kleine Punkte und ein Testmuster TPM für mittlere Punkte. Die drei Testmuster TPL, TPS und TPM umfassen jeweils ein Paar von vertikalen Linien, die in schwarzer Tinte in Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung von dem Drucker ausgebildet worden sind. Um die exakte Messung der Linien zu erleichtern, ist es wünschenswert die Linien als gerade Linien von einer Punktbreite auszubilden.

In der dritten Ausführungsform wird die Abweichungsmessung von Schritt S12 (12) durch Messen des Betrages der Abweichung &dgr;L, &dgr;S und &dgr;M zwischen den Linien von den Testmustern TPL, TPS und TPM von 25, die bei einem Durchlauf in Vorwärtsrichtung gedruckt werden, und den Linien, die bei dem Durchlauf in Rückwärtsrichtung gedruckt werden, ausgeführt. Dies kann beispielsweise erfolgen mittels Verwenden einer CCD-Kamera zum Einlesen der Testmusterbilder und Verarbeiten der Bilder, um die Positionen der Linien in der Hauptscanrichtung x zu messen.

In dem Schritt S13 werden die derart gemessenen Abweichungsbeträge &dgr;L, &dgr;S und &dgr;M zum Bestimmen relativer Korrekturwerte verwendet, welche anschließend im PROM 43 im Drucker 20 gespeichert werden. Der relative Korrekturwert ist der Unterschied zwischen dem Betrag der Abweichung in Bezug zu Referenzpunkten und dem Betrag der Abweichung in Bezug zu anderen Punkten als den Referenzpunkten. Wenn große Punkte als die Referenzpunkte verwendet werden, sind der relative Korrekturwert &Dgr;S für kleine Punkte und der relative Korrekturwert &Dgr;M für mittlere Punkte durch die folgenden Gleichungen (6a) und (6b) gegeben. &Dgr;S = ( &dgr;S – &dgr;L ) (6a) &Dgr;M = ( &dgr;M – &dgr;L ) (6b)

Anstatt der relativen Korrekturwerte &Dgr;S und &Dgr;M können die drei Abweichungsbeträge &dgr;L, &dgr;S und &dgr;M in dem Drucker PROM 43 gespeichert werden. Es macht also keinen Unterschied, solange Information in dem PROM 43 gespeichert wird, die im Wesentlichen den relativen Korrekturwert repräsentiert. Es ist nicht nötig relative Korrekturwerte für alle anderen Punkte als die Referenzpunkte in dem PROM 43 zu speichern, solange wenigstens ein solcher Wert darin gespeichert ist (z.B. &Dgr;S).

Die Testmuster für alle der Punkte können aus mehreren Paaren von vertikalen Linien bestehen. In einem derartigen Fall kann die mittlere Positionsabweichung der Paare von vertikalen Linien für jeden Punkttyp als der Druckpositions-Abweichungsbetrag für die betreffenden Punkte verwendet werden. Anstatt von vertikalen Linien, kann ein Muster verwendet werden, das aus geraden Linien besteht, die durch intermittierend gedruckte Punkte ausgebildet sind.

Ferner kann ein Teil des Testmusters in bunter Farbtinte, d.h. in einer anderen Farbe als Schwarz, wie Magenta, hellem Magenta, Cyan, hellem Cyan, und so weiter, gedruckt werden. Zum Beispiel könnte das Testmuster für große Punkte TPL in schwarzer Tinte gedruckt werden und die kleinen und mittleren Testmuster TPS und TPM könnten in Farbe gedruckt werden. In einem Farbbild haben kleine und mittlere bunte Farbpunkte einen bedeutenden Einfluss auf die Qualität von Halbton-Bildanteilen. Das bedeutet, dass die Qualität von Halbton-Bildanteilen von Farbbildern durch Verwendung eines relativen Korrekturwertes für kleine und mittlere Punkte aus bunter Farbtinte verbessert werden kann.

In der dritten Ausführungsform besteht das in 16 gezeigte Testmuster zum Bestimmen von Referenzkorrekturwerten aus mehreren Paaren von vertikalen Linien, die mit großen Punkten aus schwarzer Tinte während Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung gedruckt werden.

Testmuster zum Bestimmen von Referenzkorrekturwerten werden unter Verwendung der Referenzpunkte ausgebildet, die zum Bestimmen von relativen Korrekturwerten herangezogen werden. Das bedeutet, dass, wenn die beim Bestimmen relativer Korrekturwerte verwendeten Referenzpunkte große magentafarbene Punkte anstelle von großen schwarzen Punkten sind, das Testmuster zum Bestimmen von Referenzkorrekturwerten ebenfalls unter Verwendung großer magentafarbener Punkte ausgebildet werden wird.

Ein Testmuster, das zur Einstellung der Positionsabweichung durch einen Benutzer verwendet werden soll, sollte unter Verwendung von großen Punkten als die Referenzpunkte gedruckt werden. Dies ist dahingehend vorteilhaft, dass es dadurch für den Benutzer erleichtert wird die Positionsabweichung in dem Testmuster zu erkennen, wodurch eine exaktere Einstellung ermöglicht wird.

Auch in der dritten Ausführungsform ist die Positionseinstellung implementiert, wobei die selbe Anordnung, wie sie in 17 oder 21 gezeigt wird, verwendet wird. 26(A)26(D) veranschaulichen die Positionsabweichungs-Einstellung, die in der dritten Ausführungsform implementiert ist. 26(A) zeigt die Abweichung zwischen aus großen Punkten (Referenzpunkte) ausgebildeten vertikalen Linien, die während Durchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung ohne das Einstellen zum Korrigieren der Positionsabweichung gedruckt wurden. 26(B) zeigt das hypothetische Ergebnis des Verwendens eines Referenzkorrekturwertes, um die Positionsabweichung der großen Punkte zu korrigieren. Demnach hat die den Referenzkorrekturwert verwendende Korrektur die Positionsabweichung der großen Punkte, die beim bidirektionalen Drucken auftritt, beseitigt. 26(C) zeigt aus großen Punkten ausgebildete vertikale Linien und aus kleinen Punkten ausgebildete Linien, wobei dieselbe Einstellungsbedingung verwendet wird wie diejenige, die in Bezug auf 26(B) verwendet wurde. In 26(C) ist die Abweichung der großen Punkte beseitigt worden, aber nicht die Abweichung der kleinen Punkte. In Farbbildern ist die Bildqualität von Halbtonbereichen besonders kritisch, und die Positionsabweichung von kleinen Punkten hat eine größere Auswirkung auf die Bildqualität als die von großen Punkten. 26(D) zeigt aus großen Punkten ausgebildete vertikale Linien, die der Abweichungseinstellung unterzogen worden sind, die auf dem Referenzkorrekturwert und dem relativen Korrekturwert &Dgr;S für kleine Punkte beruht. In 26(D) ist die Positionsabweichung von den kleinen Punkten reduziert, während die Abweichung von den großen Punkten leicht zugenommen hat. Somit kann, wie durch 26(D) offenbar wird, die Abweichung von kleinen Punkten verringert werden, einhergehend mit einer Verbesserung der Qualität von Halbtonbereichen von Farbbildern, indem ein Referenzkorrekturwert und ein relativer Korrekturwert verwendet werden.

Wenn mittlere Punkte einen größeren Einfluss auf die Bildqualität als kleine Punkte haben, kann die Positionsabweichung unter Verwendung des relativen Korrekturwertes &Dgr;M für mittlere Punkte korrigiert werden. Wenn kleine Punkte and mittlere Punkte annähernd denselben Einfluss auf die Bildqualität haben, kann die Positionsabweichung korrigiert werden, indem ein Wert verwendet wird, der dem Mittelwert &increment;ave von den relativen Korrekturwerten für kleine und mittlere Punkte entspricht, gegeben durch Gleichung (7). &Dgr;ave = {( &dgr;S – &dgr;L ) + ( &dgr;M – &dgr;L )}/2 = {( &dgr;S + &dgr;M )/2} – &dgr;L (7)

Wie aus Gleichung (7), ersichtlich wird, entspricht der Mittelwert &Dgr;ave von den relativen Korrekturwerten dem Unterschied zwischen einem Mittelwert der Abweichungsbeträge &dgr;S, &dgr;M bezüglich der kleinen und mittleren Punkte und dem Abweichungsbetrag &dgr;L bezüglich der Referenzpunkte.

Wie aus diesem Beispiel ersichtlich wird, müssen sich relative Korrekturwerte nicht auf Zielpunkte von einer speziellen Größe beziehen, sondern können für mehrere Typen von Punkten gemittelt werden. Der Ausdruck "Zielpunkte", wie er hierin verwendet wird, meint einen oder mehrere Typen von Punkten, welche Gegenstand der Positionsabweichungskorrektur sind. Zielpunkte können Referenzpunkte einschließen.

Beim einfarbigen Drucken kann die Positionsabweichung von großen Punkten eine größere Auswirkung auf die Bildqualität haben. Daher ist es beim einfarbigen Drucken vorzuziehen die Positionsabweichung unter bloßer Heranziehung des Referenzkorrekturwertes für schwarze Punkte zu korrigieren, wie in 26(B) gezeigt wird. Deshalb ist eine Anordnung wünschenswert, wobei, wenn ein Computer 88 dem Drucker-Steuerkreis 40 (eigentlich dem Abweichungskorrektur-Abschnitt 210 von 17) mitteilt, dass es sich bei einer Druckoperation um einfarbiges Drucken handelt, nur ein Referenzkorrekturwert zum Korrigieren der Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken verwendet wird, wohingegen, wenn es sich beim Drucken um Farbdrucken handelt, die Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken unter Verwendung von sowohl den Referenz- als auch den relativen Korrekturwerten korrigiert wird.

Es kann sogar beim Farbdrucken möglich sein, dass die Positionsabweichung der Referenzpunkte besonders auffällig ist. In diesem Fall ist es vorzuziehen, die Positionsabweichung zu korrigieren, indem der Referenzkorrekturwert selbst als ein Einstellwert verwendet wird. Das heißt, der Abweichungskorrektur-Abschnitt 210 kann einen Einstellwert entsprechend entweder einem ersten Einstellungsmodus bestimmen, in dem ein Einstellwert von Referenz- und relativen Korrekturwerten bestimmt wird, oder entsprechend einem zweiten Einstellungsmodus, in dem der Referenzkorrekturwert selbst als der Einstellwert verwendet wird.

Wie im Vorhergehenden beschreiben, wird gemäß dieser dritten Ausführungsform ein Einstellwert zum Korrigieren der Positionsabweichung von kleinen und mittleren Punkten bestimmt, indem ein Referenzkorrekturwert bezüglich großer Punkte mit einem im Voraus vorbereiteten relativen Korrekturwert korrigiert wird, wobei es möglich wird die Bildqualität von Halbtonbereichen zu verbessern. Da das Testmuster für die Einstellung durch den Benutzer aus großen Punkten ausgebildet ist, kann der Benutzer exakt einen Einstellwert bestimmen, um die Positionsabweichung zu korrigieren.

F. Modifikationen:

Die vorliegende Erfindung ist in keiner Weise auf die Einzelheiten der im Vorhergehenden beschriebenen Ausführungsformen und Beispiele beschränkt, kann aber auf vielfache Weise in einem dahingehenden Umfang verändert und modifiziert werden, dass derartige Änderungen und Modifikationen nicht vom wesentlichen Rahmen davon abweichen. Zum Beispiel sind die unten beschriebenen Modifikationen möglich.

F1. Modifikation 1:

Im Bezug auf einen Drucker, in dem der Druckerwagen mit unterschiedlichen Hauptscangeschwindigkeiten (Geschwindigkeiten) bewegt werden kann, ist es vorzuziehen, dass ein sich auf eine Reihe von Düsen beziehender relativer Korrekturwert für jede von solchen Hauptscangeschwindigkeiten gesetzt werden sollte. Wie aus der in Bezug auf 9 gemachten Erklärung verstanden werden kann, verändert die Änderung der Hauptscangeschwindigkeit VS auch den Grad von relativer Positionsabweichung zwischen den Reihen von Düsen. Daher ermöglicht das Setzen eines relativen Korrekturwertes für jede Hauptscangeschwindigkeit das Erreichen einer weiteren Verringerung der Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken.

F2. Modifikation 2:

Im Bezug auf einen mehrstufigen Drucker, der in der Lage ist Punkte der selben Farbe in unterschiedlichen Größen zu drucken, ist es vorzuziehen einen relativen Korrekturwert für jede Punktgröße zu setzen. Das Setzen eines relativen Korrekturwertes für jede Punktgröße ermöglicht das Erreichen einer weiteren Verringerung der Positionsabweichung beim bidirektionalen Drucken. Manchmal ist ein mehrstufiger Drucker nur in der Lage Punkte der selben Größe in einem Haupscandurchlauf unter Verwendung einer Reihe von Düsen auszubilden. Wenn dies der Fall ist, wird für jeden Hauptscandurchlauf eine Punktgröße ausgewählt, sodass auch im Hinblick auf den relativen Korrekturwert, der zum Korrigieren der Positionsabweichung verwendet wird, für jeden Hauptscandurchlauf entsprechend der betreffenden Punktgröße ein passender Wert ausgewählt wird.

Die Druckoperationen, von denen jede Punkte von unterschiedlicher Größe produziert, können als unterschiedliche Druckmodi denkbar sein, die Tinte mit sich unterscheidenden Geschwindigkeiten ausstoßen. Die Modifikation 2 würde folglich das Setzen relativer Korrekturwerte in Bezug auf jeden von den mehreren Druckmodi bedeuten, in denen Punkte unter Verwendung von Tinte ausgebildet werden, die mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ausgestoßen wird.

F3. Modifikation 3:

In dem Fall der ersten und zweiten Ausführungsformen ist es vorzuziehen relative Korrekturwerte unabhängig für jede Reihe von Düsen außer der Referenzreihe von Düsen zu setzen. Dies ermöglicht ein weiteres Verringern der Positionsabweichung. Relative Korrekturwerte können auch getrennt für jede Gruppe von Düsenreihen gesetzt werden, die Tinte von der selben Farbe ausgeben. Wenn zum Beispiel der Kopf mit zwei Reihen von Düsen ausgestattet ist, die eine spezielle Tinte ausgeben, kann der gleiche relative Korrekturwert auf die Düsen von beiden Reihen für die spezielle Tinte angewandt werden.

F4. Modifikation 4:

In den ersten bis dritten Ausführungsformen wird die Reihe von Tintendüsen für schwarze Tinten als die Referenzreihe von Düsen ausgewählt, wenn die Referenz- und relativen Korrekturwerte bestimmt werden. Dennoch ist es ebenfalls möglich eine andere Reihe von Düsen als die Referenz zu wählen. Das Auswählen einer Farbtinte von niedriger Dichte, wie z.B. von hellem Cyan oder hellem Magenta, erschwert aber einem Benutzer das Lesen des Testmusters, das bei der Bestimmung eines Referenzkorrekturwertes verwendet wird. Aus diesem Grunde ist es vorzuziehen als die Referenz eine Reihe von Düsen auszuwählen, die zum Ausgeben einer Tinte von verhältnismäßig hoher Dichte, wie z.B. von Schwarz, dunklem Cyan und dunklem Magenta, verwendet wird

F5. Modifikation 5:

In den ersten bis dritten Ausführungsformen wird die Positionsabweichung mittels Einstellen der Position (oder zeitliche Steuerung), an der Punkte gedruckt werden, korrigiert. Dennoch kann die Positionsabweichung mittels anderer Verfahren korrigiert werden, z.B. mittels Verzögern der Ansteuersignale zu den Aktor-Chips oder mittels Einstellen der Frequenz von den Ansteuersignalen.

F6. Modifikation 6:

In der dritten Ausführungsform wird angenommen, dass eine einzelne Düse einen jeden von drei Punkten von unterschiedlichen Größen an einer einzelnen Pixelposition drucken kann.

Normalerweise kann das Konzept der dritten Ausführungsform auf einen Drucker angewandt werden, der eine Düsen zum Drucken einer jeden von N Größen von Punkten (wobei N eine ganze Zahl größer gleich 2 ist) an jeder Pixelposition verwenden kann. In diesem Fall können als die Punkte, die zur Einstellung ins Auge gefasst werden, um die Positionsabweichung zu korrigieren, wenigstens ein Typ von Punkten aus den N Typen von Punkten ausgewählt werden. Der wenigstens eine Typ von Punkten umfasst verhältnismäßig kleine Punkte mit Ausnahme der größten Punkten. Der zum Korrigieren der Abweichung von den Zielpunkten verwendete Einstellwert kann gemeinsam auf die N Typen von Punkten angewandt werden.

Die kleinsten unter den N Typen von Punkten können als die Zielpunkte ausgewählt werden, genauso wie die Punkte mittlerer Größe ausgewählt werden können. Eine Auswahl dieser als die Zielpunkte würde die Qualität von Halbton-Bildbereichen verbessern.

"Punkte einer mittleren Größe aus den N Typen von Punkten" bezieht sich auf {(N + 1)/2}-te größte Punkte, wenn N eine ungerade Zahl ist, und auf {N/2}-te oder {N/2 + 1}-te größte Punkte, wenn N eine gerade Zahl ist. Anstattdessen können als Punkte mittlerer Größe Punkte herangezogen werden, die in den höchsten Anzahlen verwendet werden, wenn das Bildsignal einen Dichtepegel von 50% angibt.

F7. Modifikation 7:

In jeder der vorangehenden Ausführungsformen wird die Positionsabweichung mittels Einstellen der Positionierung (oder zeitlichen Steuerung) von Punkten korrigiert, die während eines Durchlaufs in Rückwärtsrichtung gedruckt werden. Dennoch kann die Positionsabweichung durch Einstellen der Positionierung der Punkte korrigiert werden, die bei einem Durchlauf in Vorwärtsrichtung gedruckt werden, oder durch Einstellen der Positionierung der Punkte, die sowohl während Durchläufen in Vorwärts- als auch in Rückwärtsrichtung gedruckt werden. Somit ist es lediglich bedeutsam, dass die Positionen, an denen Punkte gedruckt werden, während wenigstens eines ausgewählten Durchlaufs von einem Durchlauf in Vorwärtsrichtung und einem Durchlauf in Rückwärtsrichtung, eingestellt werden.

F8. Modifikation 8:

Die obigen Ausführungsformen wurden jeweils in Bezug zu einem Tintenstrahldrucker beschrieben. Dennoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt und kann auf jegliche von verschiedenartigen Druckvorrichtungen angewandt werden, die unter Verwendung eines Druckkopfes drucken. In ähnlicher Weise ist die vorliegende Erfindung nicht beschränkt auf eine Vorrichtung oder ein Verfahren zum Ausstoßen von Tintentröpfchen, sondern kann ebenfalls auf Vorrichtungen und Verfahren angewandt werden, die zum Drucken von Punkten mit anderen Mitteln verwendet werden.

F9. Modifikation 9:

Während die Anordnungen der obigen Ausführungsformen in Hardware-Form implementiert worden sind, können die Anordnungen teilweise mittels Software ersetzt werden. In umgekehrter Weise können Software-basierte Anordnungen teilweise mittels Hardware ersetzt werden. Zum Beispiel können einige der Funktionen von dem in 12 gezeigten Kopf-Steuerkreis 52 in Software-Form implementiert werden.

Obgleich die vorliegende Erfindung im Detail beschrieben und veranschaulicht worden ist, wird es eindeutig verstanden, dass dasselbe lediglich auf dem Wege der Veranschaulichung und des Beispielhaften geschieht und nicht im Sinne einer Beschränkung zu verstehen ist, wobei der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung lediglich durch die Bezeichnungen der Ansprüche im Anhang begrenzt ist.


Anspruch[de]
  1. Eine bidirektionale Druckvorrichtung, die Bilder bidirektional auf ein Druckmedium während Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung entsprechend Druckbildsignalen druckt, wobei die Druckvorrichtung umfasst:

    einen Druckkopf, der in der Lage ist, Punkte an jeder Pixelposition auf dem Druckmedium zu drucken, einen Hauptscanantriebsmechanismus, der bidirektionales Hauptscannen durch Bewegen zumindest des Druckmediums oder des Druckkopfs bewirkt,

    einen Subscanantriebsmechanismus, der Subscannen durch Bewegen zumindest des Druckmediums oder des Druckkopfs,

    ein Druckkopf-Ansteuerelement, das den Druckkopf mit Steuersignalen versorgt, um Drucken auf dem Druckmedium zu bewirken, und

    eine Steuereinheit zum Steuern des bidirektionalen Druckens, wobei die Steuereinheit einen Druckpositionseinsteller enthält, der einen Einstellwert verwendet, um die Druckpositionsabweichung zu verringern, die zwischen den Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung auftritt,

    wobei der Druckpositionseinsteller enthält:

    (i) einen ersten Speicher zum Speichern eines Referenzkorrekturwertes zum Korrigieren der Druckpositionsabweichung, die zwischen den Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung auftritt, mit Bezug auf bestimmte Referenzpunkte, die durch den Druckkopf ausgebildet werden;

    (ii) einen zweiten Speicher zum Speichern eines relativen Korrekturwertes, der zuvor vorbereitet wurde, zum Korrigieren des Referenzkorrekturwerts; und

    (iii) einen Einstellwertbestimmungsabschnitt, der den Einstellwert bestimmt, wobei der Einstellwertbestimmungsabschnitt mindestens einen ersten Einstellungsmodus aufweist, in dem der Einstellwert durch Korrigieren des Referenzkorrekturwerts mit dem relativen Korrekturwert bestimmt wird.
  2. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

    der Druckkopf eine Mehrzahl von Düsenreihen aufweist;

    der Referenzkorrekturwert ein Korrekturwert zum Korrigieren der Druckpositionsabweichung ist, die zwischen den Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung auftritt, mit Bezug auf die Referenzreihe der Düsen; und

    der relative Korrekturwert ein Korrekturwert zum Korrigieren der relativen Druckpositionsabweichung einer anderen Reihe gegenüber der Referenzreihe ist.
  3. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzreihe eine Reihe von Düsen zum Ausstoßen schwarzer Tinte ist, und die andere Reihe eine Reihe von Düsen zum Ausstoßen bunter Farbtinte ist.
  4. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Speicher den relativen Korrekturwert speichert, der gemeinsam auf die Reihen von Düsen mit Ausnahme der Referenzreihe angewendet wird.
  5. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Speicher die relativen Korrekturwerte speichert, die unabhängig auf die jeweiligen Reihen der Düsen mit Ausnahme der Referenzreihe angewendet werden.
  6. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Speicher die relativen Korrekturwerte speichert, die unabhängig auf die jeweiligen Gruppen von Düsen zum Ausstoßen der jeweiligen Tinten angewendet werden.
  7. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

    der Druckkopf in der Lage ist N Typen (wobei N eine ganze Zahl größer gleich 2 ist) von Punkten zu drucken, die sich zumindest in der Größe unterscheiden;

    die Referenzpunkte ein Typ von Punkten sind, die aus N Typen von Punkten ausgewählt werden; und

    der Einstellwert gemeinsam auf die N Typen von Punkten in dem ersten Einstellungsmodus angewendet wird.
  8. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzpunkte die größten der N Typen von Punkten sind.
  9. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der relative Korrekturwert im Wesentlichen eine Differenz zwischen einem Betrag der Positionsabweichung bezüglich der Zielpunkte und einem Betrag der Positionsabweichung bezüglich der Referenzpunkte ist, die Zielpunkte zumindest einen Typ von Punkten der N Typen von Punkten enthalten, der mindestens eine Typ von Punkten Punkte kleiner als die Referenzpunkte enthält.
  10. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zielpunkte die kleinsten von N Typen von Punkten sind.
  11. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zielpunkte mehrere Typen von Punkten verschiedener Größen enthalten, und ein Mittelwert der Positionsabweichungsbeträgen der mehreren Typen von Punkten als der Positionsabweichungsbetrag für die Zielpunkte verwendet wird.
  12. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzpunkte aus schwarzer Tinte ausgebildet sind und die Zielpunkte aus bunter Farbtinte ausgebildet sind.
  13. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellwertbestimmungsabschnitt einen zweiten Einstellungsmodus aufweist, in dem der Referenzkorrekturwert als der Einstellwert verwendet wird.
  14. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellwertbestimmungsabschnitt die Korrektur der Druckpositionsabweichung entsprechend dem ersten Einstellungsmodus während dem Farbdrucken bewirkt, und die Korrektur der Druckpositionsabweichung entsprechend dem zweiten Einstellungsmodus während dem einfarbigen Drucken bewirkt.
  15. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Referenzkorrekturwert entsprechend der Korrekturinformation bestimmt wird, die einen bevorzugten Korrekturzustand anzeigt, der aus Testmuster der Positionsabweichung ausgewählt wird, die unter Verwendung der Referenzpunkte gedruckt werden.
  16. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bidirektionale Druckvorrichtung in der Lage ist das Hauptscannen mit einer Mehrzahl von Hauptscangeschwindigkeiten durchzuführen, und der zweite Speicher die relativen Korrekturwerte speichert, die unabhängig auf die mehreren Hauptscangeschwindigkeiten angewendet werden.
  17. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bidirektionale Druckvorrichtung in der Lage ist, Tinte in einer Mehrzahl von Punktausgabemoden mit sich unterscheidenden Tintenausgabegeschwindigkeiten auszugeben, und der zweite Speicher die relativen Korrekturwerte speichert, die unabhängig auf die mehreren Punktausgabemoden angewendet werden.
  18. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Speicher ein nicht flüchtiger Speicher ist, der in einer bidirektionalen Druckvorrichtung vorgesehen ist.
  19. Eine bidirektionale Druckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Speicher an dem Druckkopf befestigt ist, so dass der Druckkopf mit dem zweiten Speicher lösbar mit der bidirektionale Druckvorrichtung verbunden ist.
  20. Ein bidirektionales Druckverfahren mit einer Druckvorrichtung mit einem Druckkopf zum bidirektionalen Drucken von Bildern auf einem Druckmedium während Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung entsprechend Druckbildsignalen, wobei das Verfahren die Schritte aufweist:

    (a) Setzen eines Referenzkorrekturwerts zum Korrigieren einer Druckpositionsabweichung, die zwischen den Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung auftritt, mit Bezug zu bestimmten Referenzpunkten, die von dem Druckkopf ausgebildet werden;

    (b) Bestimmen eines Einstellwerts, um die Druckpositionsabweichung zu verringern, die zwischen den Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung auftritt; und

    (c) Einstellen der Druckpositionsabweichung zwischen den Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung unter Verwendung des Einstellwerts;

    wobei der Schritt (b) den Schritt des Bestimmens des Einstellwerts in einem ersten Einstellungsmodus enthält, in dem der Einstellwert durch Korrigieren des Referenzkorrekturwerts mit einem relativen Korrekturwert bestimmt wird, der im Voraus zum Korrigieren des Referenzkorrekturwerts vorbereitet wird.
  21. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass

    der Druckkopf mehrere Düsenreihen hat;

    der Referenzkorrekturwert ein Korrekturwert zum Korrigieren der Druckpositionsabweichung, die zwischen den Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung auftritt, mit Bezug auf eine Referenzreihe von Düsen ist; und

    der relative Korrekturwert ein Korrekturwert zum Korrigieren der relativen Druckpositionsabweichung einer anderen Reihe gegenüber der Referenzreihe ist.
  22. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzreihe eine Reihe von Düsen zum Ausstoßen schwarzer Tinte ist und die andere Reihe eine Reihe von Düsen zum Ausstoßen bunter Farbtinte enthält.
  23. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der relative Korrekturwert gemeinsam auf die Reihen anderer Düsen als die Referenzreihe angewendet wird.
  24. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der relative Korrekturwert für jede Reihe von Düsen mit Ausnahme der Referenzreihe vorbereitet ist, so dass die relativen Korrekturwerte unabhängig auf die jeweiligen Reihen von Düsen mit Ausnahme der Referenzreihe angewendet werden.
  25. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der relative Korrekturwert für jede Gruppe von Düsen zum Ausstoßen der jeweiligen Tinten vorbereitet ist, so dass die relativen Korrekturwerte unabhängig auf die jeweiligen Gruppen von Düsen zum Ausstoßen der jeweiligen Tinten angewendet werden.
  26. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass

    der Druckkopf in der Lage ist N Typen (wobei N eine ganze Zahl größer gleich 2 ist) von Punkten, die sich zumindest in ihrer Größer unterscheiden, zu drucken;

    die Referenzpunkte ein Typ von Punkten sind, die aus N Typen von Punkten ausgewählt werden; und

    der Einstellwert gemeinsam auf N Typen von Punkten in dem ersten Einstellungsmodus angewendet wird.
  27. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzpunkte die größten von N Typen von Punkten sind.
  28. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der relative Korrekturwert im Wesentlichen eine Differenz zwischen einem Betrag der Positionsabweichung bezüglich der Zielpunkte und einem Betrag der Positionsabweichung bezüglich der Referenzpunkte darstellt, die Zielpunkte zumindest einen Typ von Punkten der N Typen von Punkten enthalten, der mindestens eine Typ von Punkten Punkte enthält, die kleiner sind als die Referenzpunkte.
  29. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Zielpunkte die kleinsten von N Typen von Punkten sind.
  30. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Zielpunkte mehrere Typen von Punkten verschiedener Größen sind, und ein Mittelwert von Positionsabweichungsbeträgen der mehreren Typen von Punkten als der Positionsabweichungsbetrag für die Zielpunkte verwendet wird.
  31. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzpunkte mit schwarzer Tinte ausgebildet sind und die Zielpunkte mit bunter Farbtinte ausgebildet sind.
  32. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt (b) ferner den Schritt des Bestimmens des Einstellwerts in einem zweiten Einstellungsmodus enthält, in dem der Referenzkorrekturwert als der Einstellwert verwendet wird.
  33. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung der Druckpositionsabweichung entsprechend dem ersten Einstellungsmodus während des Farbdruckens ausgeführt wird, und entsprechend dem zweiten Einstellungsmodus während des einfarbigen Druckens.
  34. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Referenzkorrekturwert entsprechend der Korrekturinformation bestimmt wird, die einen bevorzugen Korrekturzustand anzeigt, der aus Testmuster der Positionsabweichung ausgewählt wird, die unter Verwendung der Referenzpunkte gedruckt werden.
  35. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckvorrichtung in der Lage ist das Hauptscannen mit mehreren Hauptscangeschwindigkeiten durchzuführen, und der relative Korrekturwert für jede Hauptscangeschwindigkeit vorbereitet ist, so dass die relativen Korrekturwerte unabhängig auf die mehreren Hauptscangeschwindigkeiten angewendet werden.
  36. Ein bidirektionales Druckverfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckvorrichtung in der Lage ist, Tinte in einer Mehrzahl von Punktausgabemodi mit sich unterscheidenden Tintenausgabegeschwindigkeiten auszustoßen, und der relative Korrekturwert für jeden Punktausstoßmodus vorbereitet ist, so dass die relativen Korrekturwerte unabhängig auf die mehreren Punktausgabemodi angewendet werden.
  37. Ein Computerprogrammprodukt, das ein Computerprogramm speichert zum Veranlassen eines Computers bidirektional Bilder auf ein Druckmedium während Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung zu drucken, wobei der Computer eine Druckvorrichtung mit einem Druckkopf zum Drucken mehrerer Typen von Punkten auf dem Druckmedium enthält, wobei das Computerprogrammprodukt umfasst:

    ein computerlesbares Medium; und

    ein Computerprogramm, das auf dem computerlesbaren Medium gespeichert ist;

    wobei das Computerprogramm den Computer veranlasst, einen Einstellwert zu bestimmen, um eine Druckpositionsabweichung zu verringern, die zwischen den Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung auftritt, entsprechend einem ersten Einstellungsmodus in dem der Einstellwert durch Korrigieren eines Referenzkorrekturwerts für bestimmte Referenzpunkte mit einem relativen Korrekturwert bestimmt wird, der im Voraus zum Korrigieren des Referenzkorrekturwerts vorbereitet wird, und um die Druckpositionsabweichung zwischen Hauptscandurchläufen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung unter Verwendung des Einstellwerts einzustellen.
Es folgen 23 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com