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Dokumentenidentifikation DE102004013665A1 13.10.2005
Titel ICT-Prüfadapter
Anmelder Merlaku, Kastriot, 80807 München, DE
Erfinder Merlaku, Kastriot, 80807 München, DE
DE-Anmeldedatum 19.03.2004
DE-Aktenzeichen 102004013665
Offenlegungstag 13.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.10.2005
IPC-Hauptklasse G01R 31/303
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Prüfadapter, der für die elektronische Prüfung der Board-Platinen, beispielsweise Computer-Mainboards verwendet wird. Es ist bekannt, dass die UV-Lichtstrahlen in der Lage sind, die Luft zu ionisieren. Es ist ebenfalls bekannt, dass die ionisierte Luft Strom leiten kann. Das Prinzip wird hier für eine berührungslose Stromübertragung von dem Prüf-Adapter auf das zu prüfende Board verwendet.
Sobald das Prüfprogramm gestartet worden ist und der UV-Laserstrahler aktiviert worden ist, werden dünne und relativ kurze senkrechte Strahlen die Luft ionisieren. Es gibt zwei luftionisierende Strahlrichtungen. Eine Reihe der Strahlen läuft nahezu parallel zu dem prüfenden Board und ist mit Elektroden am Rand in Berührung. Diese Ionenkanäle sind elektrisch aufgeladen. Die zweite Reihe der Strahlen läuft von unten nach oben (senkrecht) und berührt die Messpunkte des Boards und/oder die Querstrahlen, aus denen die Energie zu den Messpunkten geleitet wird. Je nachdem, ob die Energie aus einem Messpunkt abgeleitet oder zugefügt wird, wird auch der senkrechte Strahl den Querstrahl berühren oder nicht.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Prüfadapter, der für die elektronische Prüfung der Board-Platinen, beispielsweise Computer-Mainboards verwendet wird.

Die elektronischen Bausteine und Komponenten, die auf eine Platine eingelötet sind, werden mit einem ICT-Adapter (In-Circuit-Test) elektrisch geprüft. Die so genannten Boards, sind Platinen mit einer sehr hohen Anzahl von elektronischen Elementen. Das Prüfen dieses Boards, erfordert sehr hochwertige Prüfadapter, in denen viele Prüf-Nadeln (z.B. bis zu mehreren Tausenden) befestigt und geschaltet sind.

Die Prüf-Nadeln sind mit kleinen Federn ausgestattet und in einem hermetisch verschliessbaren Gehäuse angebracht. Durch Luft-Unterdruck wird der Deckel angesaugt und die Platine nach unten gedrückt und dadurch auch die Prüf-Nadeln. Auf diese Weise wird die Kontaktierung zwischen Nadeln und Messpunkten der Platine (Board) erreicht.

Diese Art von Prüfadapter, ist ziemlich kompliziert gebaut und auch sehr teuer. Die Andockstation des Adapters weist als Zusatzgerät auch eine grosse Vakuum-Pumpe auf, welche die Luft ansaugt. Die Prüf-Nadeln müssen die Messpunkte bzw. Signalknoten genau berühren.

Der Kontaktierungs-Test erfolgt in zwei Stufen. Eine Gleichspannung von 3 bis 4 Volt wird an allen Signalknoten des Boards eingespeist. Am GND- und allen VCC-Knoten wird eine Mindestspannung von 0,3 V erwartet. Diese Spannung entsteht durch den Stromfluss über Widerstände und Diodenstrecken. Selbstverständlich kann diese Spannung nur dann gemessen werden, wenn alle Nadeln am GND- und an den VCC-Knoten des Boards ausreichend Kontakt haben.

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Kontaktierung zwischen Prüfnadeln und der Messpunkte oder Signalknoten der Platine, sehr oft versagt. Das liegt auch an der Dichte und den kleinen Abmessungen der Messpunkte oder Testpads in der Platine. Oft berühren die Prüf-Nadeln zwar die Messpunkte, können aber keinen elektrischen Kontakt herstellen. Es reichen sehr dünne oxidierte Schichten oder verschmutzte Stellen um den Kontakt zu verhindern. Da die Prüfnadeln und die Messpunkte in Kontakt mit der Luft sind, entstehen trotz antioxidativen Beschichtung der Nadeln, mikro-dünne Stör-Schichten die das Kontaktieren verhindern. Öfters passiert es dass die Nadel abrutscht oder im Randbereich des Testpads einsticht. Das verursacht öfters Probleme beim Prüfen und Fehl-Messwerte. Bei fehlerhafter Kontaktierung wird der Test mehrmals wiederholt. Das Board wird dadurch jedes Mal neu angesaugt.

Der grösste Nachteil dieser Art von Prüfadaptern ist, dass für jede Platine oder Board-Typ ein spezieller Prüfadapter benötigt wird. Es ist also unmöglich mit einem einzigen Adapter alle Board-Typen oder eine grosse Anzahl von Board Typs zu prüfen. Die Prüfnadeln sind für jede der Boards oder Platinen Typ spezifisch fest angeordnet.

Der in den Patentansprüchen 1 bis 52 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen ICT-Prüfadapter zu schaffen, der in der Lage ist, eine grosse Anzahl von Platinen oder Board-Typen zu prüfen und auch ohne jegliche Vakuum-Erzeuger/Ansaug-Vorrichtung und Prüfnadeln auszukommen.

Dieses Problem wird mit den in den Patentansprüchen 1 bis 52 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Vorteile dieser Erfindung sind:

  • – er braucht keine Prüf-Nadeln (einige Varianten),
  • – geringerer Energie Verbrauch,
  • – sekundenschnelle Anpassung an verschiedene Platinen-Typs oder Boards,
  • – es ist nicht notwendig, dass die Boards mit aufwendigen Testpads ausgestattet sind, da die Laserstrahlen (bei der UV-Laser Variante) sehr fein und genau die Messpunkte treffen können,
  • – leichtes ausrichten der UV-Laser-Strahlen auf die Messpunkte,
  • – schnelle Anpassung an die Grösse des zu prüfenden Boards (es reicht nur das Abrufen des Test- oder Prüfprogramms über Computer, wobei automatisch eine Anpassung und Orientierung des UV-Laserstrahls mittels LCD-Platte zielgenau auf die Messpunkte erfolgt,
  • - braucht kein Vakuum-Erzeuger an der Andockstation.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der 1 bis 4 erläutert. Es zeigen:

1 eine Variante mit dem LCD-Licht-Barriere-Platte,

2 eine Variante mit austauschbaren Platten,

3 UV-Strombrücken,

4 eine Variante mit Photoeffekt.

Dieser neuartige ICT-Prüfadapter 1 besteht aus mehreren Teilen wie z.B.: UV-Laserstrahler 2, Strahl-Ablenkvorrichtung 3 oder LCD-Lichtbarriere-Platte 4, Deckel 5, Andockelemente 6 (mechanische und elektrische), das Gehäuse 7 (es wird auch Kassette genannt), Steuerungs-System 8, diverse Sensoren 9 etc. Diese Elemente sind in die Kassette 10 integriert worden. Der UV-Laserstrahler wird erst dann aktiviert werden, wenn ein Board 11 oder Platine im Prüfbereich sich befindet und der Deckel zu ist. Ein Sensor überwacht diesen Vorgang und erlaubt z.B. nicht dass das System zu Prüfen startet, wenn der Schutzdeckel noch offen ist, oder kein Board in der Vorrichtung sich befindet.

Es ist bekannt, dass die UV-Lichtstrahlen in der Lage sind, die Luft zu ionisieren. Es ist ebenfalls bekannt, dass die ionisierte Luft Strom leiten kann. Das Prinzip wird hier für eine berührungslose Stromübertragung von dem Prüf-Adapter auf das zu prüfende Board verwendet.

Sobald das Prüfprogramm gestartet worden ist und der UV-Laserstrahler aktiviert worden ist, werden dünne und relativ kurze senkrechte Strahlen 12 die Luft ionisieren. Es gibt zwei luftionisierende Strahlrichtungen. Eine Reihe der Strahlen läuft nahezu parallel zu dem prüfenden Board (waagerechte oder Quer-Strahlen 13) und ist mit Elektroden 14 am Rand in Berührung. Diese Ionenkanäle sind elektrisch aufgeladen. Die zweite Reihe der Strahlen, läuft von unten nach oben (senkrecht) und berührt die Messpunkte 15 des Boards und/oder die Querstrahlen 13, aus denen die Energie zu den Messpunkten geleitet wird. Je nachdem ob die Energie aus einem Messpunkt abgeleitet oder zugefügt wird, wird auch der senkrechte Strahl 12 den Querstrahl berühren oder nicht. Wenn er berührt wird, wird eine Spannung zu den Messpunkt geleitet werden. Wenn der Strom an einem Punkt nicht benötigt wird, dann wird der senkrechte Strahl gar nicht erzeugt bzw. in die Richtung abgelenkt. Praktisch hier wird ein dreidimensionales UV-Ionenkanal-Gitter 16 in die Luft erzeugt, der gleichzeitig mehrere Stromsignale berührungslos an verschiedenen Punkten sehr genau leiten kann.

Die UV-Strahler, die so angeordnet sind, dass sie UV-Lichtknoten 17 in dem dreidimensionalen UV-Licht-Gitter bilden, können gezielt gesteuert werden. Die UV-Lichtknoten sind die Punkte, wo zwei UV-Strahlen sich unter einen 90°- Winkel sich treffen. Der Winkel muss nicht unbedingt 90° sein. Er kann kleiner oder grösser sein. An diesem Punkt kann der Stromleitung zwischen den beiden Strahlen erstellt werden. Die Ionen-Kanäle ermöglichen dass die Stromladungen von einem Strahl auf das andere fliessen.

Die Strahlrichtung der luftionisierenden Strahlen soll elektronisch an allen Richtungen steuerbar sein. Die waagerechten und die senkrechten Strahlen sollen separat steuerbar sein.

Auch Strombrückenerzeugung ist damit möglich. Damit kann die Spannung gesenkt oder erhöht werden und das direkt im Strahlenbereich. Der Strahl kann wie ein Brücken-Widerstand gelenkt werden, wobei ein Stromverbrauch durch Lichtstrahlen erzeugt wird. Eine UV-Licht-Strombrücke 18 ist in der 4 dargestellt worden.

Sehr wichtig ist es anfangs, dass das Board richtig liegt, bzw. mindestens zwei Punkte von Sensor-System als Orientierungs-Punkte erkannt werden. Die Orientierung erfolgt über mindestens einer Stelle am Board, die als Sensor für die Position der Messpunkte dient. Es können einfach zwei oder mehrere Löcher 19 an die Platine, die in einem Abstand voneinander sich befinden und eine dementsprechende Anzahl von Stiften, die an die Löcher sehr genau passen. Jede Platine oder Board, egal was für ein Typ oder grösse, soll mit dieser Löcher an demselben Abstand ausgestattet sein (z.B. 3 Löcher in einem Abstand von 3 cm voneinander in einem rechteckigen Dreieck positioniert). Eine Alternative für die Orientierung könnten auch die Aussen-Ränder des zu prüfenden Boards dienen.

Der Prüfadapter, der in den Schutzanspruch 17 angegeben ist, kann ohne externen elektrischen Strom die Platinen prüfen. Diese Methode eignet sich sehr gut für die kleinen zukunftorientierten Platinen und Boards, die mit sehr wenig Energie auskommen. Das zu prüfende Board, wird mit einem bestimmten elektromagnetischen Strahl oder UV-Strahl bestrahlt. Die Strahlen treffen die Messpunkte der Platine. Durch den Photoeffekt wird eine sehr geringe elektrische Energie erzeugt. Eine Farbcodierung der Messpunkte ermöglicht die gewünschte Mess-Spannung und Strom auf dem Messpunkten zu erzeugen. Jedes Farb-Spektrum kann einen anderen Wert an Elektronen-Sprung/Verlust von der Metall-Fläche (Messpunkt) erlauben. Auf diese Weise können beliebig verschiedene Platinen-Typs geprüft werden, da die Platinen selbst die Information für das Energie-Signal und die Messpunkte enthalten. Hier wird das Board mit einem Breitstrahl bestrahlt, die dann von den Messpunkten mehr oder weniger empfangen wird.

Eine interessante Variante ist die mit der LCD-Licht-Barriere/Platte 20. Die LCD-Licht-Barriere wird zwischen den UV-Laser-Strahler und die zu prüfende Platine oder Board gebracht. Die LCD-Platte hat eine ziemlich grosse Fläche, fast so gross wie die zu messende Platine oder Board. Es kann auch eine Variante konstruiert werden, die eine relativ kleine LCD-Licht-Barriere aufweist. Die Laserstrahlen oder anderen Strahlen (UV etc.) müssen jedoch von einem Punkt gestreut ausgestrahlt werden. Die LCD- (oder TFT) Licht-Barriere- hat den Vorteil, dass sie ihre Punkte 21, durch die das UV-Laser Licht durchdringt und die Luft auf die Oberseite ionisiert, jederzeit elektrisch gesteuert ändern kann. Die Lichtdurchlässigen Punkte, können sich pixelartig öffnen und schliessen je nach Programmierung.

Auch während der Messung sind sie dauernd in der Lage bei Bedarf sich zu ändern. Diese Platte ist wie ein LCD-Bildschirm gebaut, die elektrisch gesteuert ist. Anstatt der LCD-Licht-Barriere kann eine Metall-Glas-Scheibe eingebaut werden, dessen Lichtdurchlässigkeit elektrisch gesteuert ist. Die undurchsichtigen Stellen an der Scheibe, erzeugen einen Schatten auf das Board, die kein Strom durch die Luft leiten kann. Die beleuchteten Stellen, dagegen schon. Das intensive UV-Licht ionisiert die Luft und macht sie leitfähig. Als UV-Lichtgeber können eventuell auch die UV-Leuchtdioden oder UV-Laserdioden verwendet werden können, die auch nicht mehr sehr teuer sind.

Die Variante mit austauschbaren Loch-Kodierten Platten 22, ist auch sehr praktisch und nicht so aufwendig. Diese Platte bildet eine Lichtbarriere zwischen den Strahler und der zu prüfenden Platine oder Board. Die Platte ist mit kleinen Löchern versehen, die an bestimmten Stellen und für jeden Platinen-Typ speziell angeordnet sind. Die luftionisierenden Strahlen dringen durch die kleinen Löcher ein und treffen die Messpunkte der Platine oder Board. Die Barriere-Platte kann statt mit Löchern, mit kleinen Glasfenstern, Lichtleitern oder Glasfasern ausgestattet sein.

Anstatt der UV-Lichtstrahlen können auch andere Strahlen verwendet werden, die die Luft ionisieren können. Z.B. können auch Röntgen- oder Gamma-Strahlen verwendet werden, die die Luft strahlförmig ionisieren können. Auch Partikel-Strahlen sind wohl in der Lage das zu tun. Sie können unter Schutzmassnahmen verwendet werden, sind jedoch ziemlich gefährlich und daher nicht zu bevorzugen. Die UV-Strahlen sind ebenfalls nicht ganz ungefährlich, sind aber leicht abzuschirmen. Es gibt sehr viele durchsichtige Materialien, die in der Lage sind, die UV-Strahlen völlig abzuschirmen.

Mit luftionisierenden Strahlen kann auch der herkömmliche Prüf-Adapter verbessert werden. Dafür können Hohl-Prüfnadeln, ähnlich wie bei einer Spritze, verwendet werden in denen Lichtleiter eingebaut sind und die luftionisierendes UV-Licht bis zum Messpunkt leiten.


Anspruch[de]
  1. ICT-Prüfadapter, das für das Prüfen der Board-Platinen konzipiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass er anstatt der Prüfnadeln, mit mindestens einem UV-Licht-Strahler, der die Luft in dem Adapter in Form von feinen stromleitenden Ionenkanälen bis zu die Messpunkten des Boards ionisiert, wobei die UV-Lichtstrahlen so abgegeben sind, dass sie unter Spannung durch aufgeladenen Elektroden oder Spiegeln stehen und die eine berührungslose Stromübertragung von dem Signalgeber in dem Adapter auf die zu prüfenden Board und/oder umgekehrt ermöglichen, ausgestattet ist.
  2. ICT-Prüfadapter, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens:

    – einen elektromagnetischen Strahler, der dünne Strahlen auf die gewählten Messpunkte oder Kontakt/Lötpunkte der zu prüfenden Platine oder Board mit einer ausreichenden luftionisierenden Energie abstrahlt,

    – einem elektronischen Signal-Generator, der mindestens einen Ausgangs- oder Eingangs-Signal berührungslos von einer elektrischen Kontaktstelle, Spiegel-Fläche oder Elektrode durch die luftionisierenden Elektromagnetischen-Strahl bis zu einem Messpunkt oder Kontakt/Lötstelle der Platine einspeist,

    – eine elektronische Steuereinheit, die den Luftionisierenden-Strahler steuert,

    aufweist.
  3. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens

    – einen zweiten elektromagnetischen Strahler, der in einem kleinem Abstand und nahezu parallel zu den prüfenden Board mindestens eine luftionisierenden Strahl ausstrahlt,

    – eine Spannungs-Elektrode oder einer Spiegel-Fläche, die den luftionisierenden Strahl berührt/reflektiert und dessen Ionenkanal unter Spannung setzt,

    – eine stromabnehmende Elektrode oder eine Spiegel-Fläche, die eine andere luftionisierende Strahl berührt/reflektiert und somit einen Stromkreis schliesst,

    – einen elektromagnetischen Strahler, der in Richtung der Messpunkte des Boards oder Platine luftionisierende Strahlen strahlt und dessen Strahlen mit denen des erstes Strahlers berühren, wobei sie die Ströme von einem Strahl auf das andere übertragen,

    aufweist.
  4. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Messeinheit, die das Signal, das berührungslos durch die ionisierte Luft gesendet worden ist, erfasst und misst, aufweist.
  5. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens

    – eine Steuereinheit, die programmierbar ist,

    – eine Auswerte-Einheit und/oder eine Strahl-Ablenkungs-Einheit, die mit der Steuereinheit gekoppelt ist und die die luftionisierenden Strahlen je nach Programmierung, auf bestimmte Ziele richtet,

    aufweist.
  6. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftionisierende-Strahler ein Röntgen-Strahler ist.
  7. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftionisierende-Strahler ein UV-Lichtgeber oder ein UV-Laserstrahler ist.
  8. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der UV-Lichtgeber eine UV-Leuchtstoffröhre ist.
  9. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der UV-Lichtgeber eine UV-Leuchtdiode oder eine UV-Laserdiode ist.
  10. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftionisierende-Strahler ein Hochenergie-Partikel-Strahler ist.
  11. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochenergie-Partikel-Strahler ein Radioaktives-Element ist.
  12. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der luftionisierende Strahler die Platine direkt an den Mess-Stellen/Punkten abstrahlt.
  13. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens ein Strahl-Ablenk-System aufweist.
  14. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahl-Ablenk-System aus mindestens einem mini Spiegel-System, das schnell und präzise elektrisch beweglich ist und der zur Strahl-Ablenkung dient, besteht.
  15. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen der Spiegel computergesteuert sind.
  16. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Mess-Punkte der zu prüfende Platine optisch markiert sind.
  17. ICT-Prüfadapter, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Licht-Strahler, der mit einer Intensität und Frequenz strahlt, das Elektronen aus der Metall-Fläche der Messpunkte/Kontaktstellen der zu prüfenden Platine oder Board, zum herausspringen bringt und dadurch ein Elektronen-Mangel und damit eine Spannung/Strom auf bestimmten Messpunkten/Kontaktstellen der Platine erzeugt, aufweist.
  18. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche der Messpunkte 1 Kontaktstellen der Platine farbcodiert sind oder mit verschiedenen Farben gefärbt sind und/oder aus verschiedenen Materialien bestehen, sodass durch ihre Farbe und/oder Material die Fläche der Messpunkte/Lötstellen der Platine, die Photoeffekt-Spannung der Messpunkte steuerbar ist.
  19. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit keiner Strom-Quelle gekoppelt ist, sondern den Strom aus dem Photo-Effekt, durch die UV-Bestrahlung auf Mess-Punkt-Flächen direkt auf die Platine erzeugt.
  20. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 1 oder nach einem der Ansprüche 7 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Steuereinheit, die die Lichtintensität und/oder Lichtwellenlänge des UV-Lichtstrahlers abhängig von der Prüfart der Platine und/oder Prüfstelle der Platine steuert, aufweist.
  21. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er computergesteuert ist.
  22. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er so konzipiert ist, dass er gleichzeitig mehrere Messungen durchführen kann.
  23. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er Messplatten, die auf die Kontaktseite mit dem Andockstation mit einer elastischen gummi-ähnlichen Stromleiter-Schicht für einen sicheren Kontakt mit den Messstellen überzogen sind, aufweist.
  24. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Schutz-Deckel, der einen ausreichenden Schutz dem Benutzer vor den luftionisierenden Strahlen bietet, aufweist.
  25. ICT-Prüfadapter nach einem der Vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens eine durchsichtige elektrisch gesteuerte LCD-Platte oder eine Glass-Scheibe mit einer Metall-Beschichtung zwischen der UV-Laserstrahler und Messstellen der zu prüfenden Platine aufweist.
  26. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch gesteuerte LCD-Platte oder die Glass-Scheibe mit einer Metall-Beschichtung, veränderbare Lichtdurchsichtigkeits-Eigenschaften aufweist.
  27. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die LCD-Platte oder die Glass-Scheibe mit Metall-Beschichtung punktgenaue elektrisch gesteuerte und veränderbare Lichtdurchsichtigkeitsstellen aufweist.
  28. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Position der lichtdurchsichtigen Punkte der LCD-Scheibe oder Glass-Scheibe mit Metall-Beschichtung programmierbar sind.
  29. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er anstatt des LCD-Scheibe eine Platte als Licht-Barriere, die mit kleinen Löchern oder durchsichtigen Stellen versehen oder kodiert ist, und die zwischen den luftionisierenden Strahler und dem Board angebracht ist, aufweist.
  30. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte, die als Licht-Barriere konzipiert ist, einsteckbar bzw. leicht austauschbar ist.
  31. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass er eine durchsichtige Folie oder eine Glasscheibe/Plexiglas-Scheibe als Trenn-Wand zwischen den Strahler und den zu prüfenden Board oder Platine aufweist.
  32. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass er elektrische und/oder mechanische Andockelemente für den Andockstation aufweist.
  33. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er optische Korrektur-Elemente für die luftionisierenden Strahlen aufweist.
  34. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Korrektur-Elemente aus Linsen oder Prismas oder Spiegel bestehen.
  35. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 25 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens einen UV-Laserstrahler mit luftionisierenden Breitstrahl, die mit Hilfe von elektrisch gesteuerten LCD- oder TFT-Schirms in kleinen Strahlen aufgeteilt und gesteuert wird, aufweist.
  36. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Steuereinheit, die die luftionisierenden Strahlen so steuert, dass zwischen denen Ohmische- oder Spannungs-Brücken an bestimmten Stellen erzeugt oder aufbaut, aufweist.
  37. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens eine verspiegelte und speziell geformte Leiste, die im Strahlbereich angebracht ist und für die gewünschte Strahlablenkung dient, aufweist.
  38. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste in die Kassette bewegbar oder einsteckbar ist.
  39. ICT-Prüfadapter nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste eine Reliefartige oder mehrfache Spiegelfläche für mehrere Richtungs-Reflexionen der luftionisierenden Strahlen aufweist.
  40. ICT-Prüfadapter nach einem der Ansprüche 37 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste motorgetrieben ist.
  41. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einer Luft-Absaug-Vorrichtung ausgestattet oder gekoppelt ist.
  42. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Video-Kamera-System, das das Board überwacht, ausgestattet ist.
  43. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Lichtstrahler so angeordnet sind, dass die UV-Lichtstrahlen dreidimensionale Ionenkanal-Gitter mit UV-Licht-Knoten, durch die die Stromsignale auf gezielte Strecken geleitet werden können, bilden.
  44. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Laser-Scanner, der die Board-Position und/oder die Position der Messpunkte des in dem Adapter gelegten Boards exakt erfassen kann, ausgestattet ist.
  45. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit gängigen Computer-Schnitt-Stellen, durch die er mit einem Computer verbindbar ist, ausgestattet ist.
  46. ICT-Prüfadapter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er mit mindestens einem Funk-Signal-Übertragungs-System für die Daten-Übertragung auf einem Computer oder umgekehrt, ausgestattet ist.
  47. ICT-Prüfadapter mit Prüf-Nadeln, dadurch gekennzeichnet, dass er zusätzlich eine luftionisierende UV-Lichtstrahler, der die zu prüfende Leiterplatte oder Board auf die Prüf-Fläche abstrahlt und dadurch ein elektrischen Kontakt der Nadeln mit den Messstellen berührungslos sichert, auch wenn ein oder mehrere Nadeln nicht direkten mechanischen Kontakt erstellen können, aufweist.
  48. ICT-Prüfadapter mit Prüfnadeln nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass der UV-Lichtstrahler ein UV-Laser ist.
  49. ICT-Prüfadapter mit Prüfnadeln nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass er anstatt einem luftionisierenden Lichtstrahler, einen Röntgen-Strahler als Luftionisator aufweist.
  50. ICT-Prüfadapter mit Prüfnadeln nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass er anstatt einem luftionisierenden Lichtstrahler, eine luftionisierende Partikel-Strahler aufweist.
  51. ICT-Prüfadapter mit Prüfnadeln nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüf-Nadeln mit Lichtleitern, die den Luftionisierende-Lichtstrahl angenähert oder genau auf ihren Kontakt-Punkt mit dem Messpunkt der Leiterplatte oder Board leiten, ausgestattet sind.
  52. ICT-Prüfadapter mit Prüfnadeln nach einem der Ansprüche 47 bis 51, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfnadeln längs einem Hohlraum aufweisen oder wie eine Spritz-Nadel gebaut sind, in der die Lichtleiter eingebaut sind.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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