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Dokumentenidentifikation DE202005008653U1 13.10.2005
Titel Verkleidung für eckige, dreidimensionale Raumelemente für Innenräume
Anmelder ETS Dienstleistungs- und Handels GmbH, Höchst, AT
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 202005008653
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.10.2005
Registration date 08.09.2005
Application date from patent application 03.06.2005
IPC-Hauptklasse A47G 5/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Verkleidung für eckige, dreidimensionale Raumelemente für Innenräume, die aus einer wenigstens die Frontseite des dreidimensionalen Raumelementes überspannenden Gaze besteht und an den Ecken des Raumelementes mit Befestigungselementen oder Halterungen gehalten ist. Die Erfindung betrifft weiter Halterungen, die an den Ecken des Raumelementes angebracht sind und dort lage- und kraftschlüssig gehalten werden.

Die Verkleidung soll sowohl bereits beim Kauf eines Raumelementes an diesem angebracht sein, sie soll aber auch nachträglich an ein bereits vorhandenes Raumelement angebracht werden können.

Unter eckigen, dreidimensionalen Raumelementen sind solche zu verstehen, deren Frontseite eine immer geschlossene Fläche ist. Sie können aus Holz, Kunststoff oder Metall bestehen und z. B. als Raumtrennwände, Kompaktheizkörper oder Werbeständer Verwendung finden. Solche dreidimensionalen Raumelemente stehen frei im Raum oder mit einem gewissen Abstand zu einer Wand. Sie haben eine Tiefe zwischen 30 und 250 Millimeter.

Raumtrennwände sind allgemein bekannt. Sie bestehen meist aus einem Gestell, an dem eine Holz- oder Kunststoffplatte angebracht ist, die mit einem fest angebrachten, meist angehefteten Textil überzogen ist.

Auch Werbetafeln sind, wie sie in den Empfangsräumen von Firmen oder auf Messen oft Verwendung finden, allgemein bekannt. Sie sind oft ähnlich gestaltet wie Raumtrennwände oder sie haben anstelle der Holz- oder Kunststoffplatte eine Metallplatte, an der sich mittels Magneten unterschiedliche Werbemittel anschlagen lassen.

Verkleidungen für Kompaktheizkörper oder sonstige Wärmetauscher sind aus verschiedenen Schutzrechten bekannt geworden.

Aus der EP 1 467 040 A2 ist eine Verkleidung mit einer Einrichtung zu deren Befestigung bekannt. Danach soll eine an einem Bauteil angebrachte und mit Befestigungsmitteln versehene Verkleidung während Renovierungsarbeiten zeitweilig abgehängt werden können. Die Verkleidung ist eine aus mehreren Verkleidungselementen bestehende Wand- oder Deckenverkleidung. An ihren Randbereichen sind Führungen und Hakeneinrichtungen angebracht. Eine benachbarte Verkleidung ist mit einer oder mehreren Klammern versehen. In diese Klammern kann die zeitweilig abgehängte Verkleidung unterhalb der benachbarten Verkleidung eingehängt werden. Die Verkleidung soll plattenartig ausgebildet sein und sie kann ein Gewebe aufweisen. Ihre Randbereiche sind verstärkt.

Eine Verkleidung nach der EP 1 467 040 A2 ist wenig geeignet für die Verkleidung der Frontseite von freistehenden, eckigen dreidimensionalen Raumelementen, wie Trennwände, Werbeständer oder Heizkörper. Sie ist aufwendig herzustellen, teuer, schwer und von Laien nicht zu montieren oder wiederverwendbar zu demontieren.

Aus der EP 0 787 955 B1 ist eine Verkleidung für Plattenheizkörper bekannt. Sie besteht aus einer Frontplatte, zwei Seitenverkleidungen und einem oberen Abdeckgitter, das mit Querstäben versehen ist. Auf der Rückseite der Frontplatte verlaufen horizontal nahe der oberen und unteren Randbereiche Halterungsleisten, die dort angeklebt sein können. Sie weisen Ausschnitte zum Hintergreifen von U-förmig ausgebildeten Befestigungshaken auf. Letztere sind am oberen und unteren Rand des Plattenheizkörpers festgeklemmt.

Verkleidungen dieser Art lassen sich zwar auch vor der Front von Trennwänden oder Werbeständern anbringen. Sie sind jedoch schwer und teuer. Sie weisen keine verspannbare, luftdurchlässige, dünne, im wesentlichen rechteckig geschnittene Gaze auf, die darüber hinaus waschbar ist. Weiterhin ist es für den Laien schwierig, sie zu demontieren und nachträglich wieder zu montieren.

Aus der EP 0 662 588 A1 ist eine Verkleidung für Flachheizkörper bekannt. Um an ihr eine Frontverkleidungsplatte zum Abdecken der dem Raum zugewandten Seite des Flachheizkörpers anzubringen, sind sich über die Länge und Breite einer horizontalen Heizkörperschmalseite erstreckende Verkleidungsstreifen vorgesehen. Diese sind mit Durchbrüchen versehen. Zwei sich über die Höhe und Breite vertikal erstreckende Heizkörperschmalseiten bilden mit den horizontalen Heizkörperschmalseiten eine U-förmige Einfassung. Die vertikal ausgerichteten Verkleidungsstreifen werden von an oberen Stutzen angebrachten Aufnahmeringen und mit diesen kuppelbaren Ringen an unteren Stutzen anschließbarem Klemmring gehalten.

Eine Verkleidung nach der EP 0 662 588 A1 ist kompliziert aufgebaut, aufwendig in der Herstellung und teuer. Sie eignet sich nicht für die Frontverkleidung einer Trennwand oder der eines Werbeträgers. Eine Montage durch nicht ausgebildetes Fachpersonal ist nicht möglich. Auf eine Verwendung von allseits verspannbarer, luftdurchlässiger, dünner, im wesentlichen rechteckig geschnittener Gaze für die Frontabdeckung gibt diese Europäische Patentanmeldung keinen Hinweis.

Aus der EP 0 589 012 B1 ist eine Verkleidung für eine Wärmequelle bekannt. Diese Verkleidung ist auch als Frontverkleidung für Heizkörper, für heiße Flüssigkeiten beinhaltende Behälter, und analoge Elemente vorgesehen. Sie besteht aus einer dünnen Massivwand. Ihr Werkstoff basiert auf einer Polymersubstanz, einem Polyesterharz, das einer Temperatur von 100 bis wenigstens 130° Celsius einer ständigen Verformung oder plastischem Fließens widersteht. Die Polymersubstanz kann mit diversen Faserstoffen verstärkt sein. Die Polymersubstanz kann durch eine in die Masse eingegebene Substanz eingefärbt sein. Außerdem kann eine dünne Massivwand freistehend oder fest am Heizkörper, diesen isolierend, aufgestellt bzw. angebracht sein.

Im Gegensatz zur der dieser Erfindung obliegenden Luftdurchlässigkeit der Verkleidung ist die Verkleidung nach der EP 0 589 012 B1 wärmeisolierend, also luftundurchlässig. Die Verkleidung kann zwar durch in die Masse der Polymersubstanz eingefärbt werden, eine spätere Farbänderung ist nicht möglich. Besonders für die Verkleidung größerer Flächen bei Trennwänden, Werbeträgern oder Kompaktheizkörpern mit Längen bis zu 2 Metern erfordert die Herstellung der Verkleidung nach der EP 0 589 012 B1 großer Verarbeitungsmaschinen für die Polymersubstanz. Dies führt zu einer teuren Verkleidung.

Aus dem sehr alten Deutschen Gebrauchsmuster DE 1 795 753 ist eine Kunststoff Verkleidung für Wärmetauscher bekannt. Danach sollen zur Vermeidung von Klappergeräuschen bei Blechverkleidungen diese aus Kunststoff hergestellt sein.

Daraus ergibt sich, dass die Frontfläche der Verkleidung mindestens weitgehend geschlossen ist.

Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Verkleidung für wenigstens die Frontseite freistehender, eckiger, dreidimensionaler Raumelemente für Innenräume zu schaffen, die einfach und sehr preiswert herzustellen, verspannbar, dünn, leicht und im wesentlichen rechteckig zuzuschneiden und mit einfachen Mitteln so vor dem zu verkleidenden Raumelement angebracht ist, dass sie in einem bestimmten Abstand vor der abzudeckenden Fläche verläuft. Sie soll darüber hinaus auch von Laien leicht abnehm- und anbringbar sein. Sie soll luftdurchlässig, waschbar, bis zu 90° Celsius temperaturbeständig und bedruckbar sein und einen dekorativen Charakter haben oder ermöglichen.

Zu ihrer Befestigung am Raumelement, dessen äußerer Rand nicht durch Befestigungsmittel beschädigt werden soll oder darf, sind Halterungen vorgesehen. Die Halterungen sollen auch von völlig Ungeübten zu montieren oder zu demontieren und mehrfach wiederverwendbar sein. Sie sollen einfach im Aufbau und preiswert herzustellen sein. Sie sollen einerseits eine sichere Lage- und Kraftstabilität am Raumelement ermöglichen und an den Eckenden am Raumelement zu fixieren und zu befestigen sein. Die Halterungen sollen ein leichtes Einhängen und Verspannen einer dünnen, leichten und im wesentlichen rechteckigen Frontverkleidung ermöglichen, derart, dass sie nahe vor der Frontfläche des Raumelementes verläuft.

Die Lösung der gestellten Aufgaben ergibt sich aus den Schutzansprüchen 1 und 2. Die nachfolgenden Unteransprüche ergeben weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Verkleidung nach der Erfindung.

Wird nämlich an den vier Ecken des Randes des Raumelementes je ein Befestigungselement in diese eingesetzt und weist das Befestigungselement einen Haken oder einen Zapfen auf, der seitlich vom Raumelement wegsteht und der bevorzugt mit einer Nut versehen ist, kann eine sehr eng zugeschnittene Gaze mit ihren Eckenden so befestigt werden, dass sie sich vor der Frontfläche des Raumelementes verspannt. Dabei wird ein besonders dekorativer Effekt erreicht, wenn sie sich an mindestens eine ihrer vier Stirnseiten symmetrisch oder asymmetrisch konkav nach innen wölbt.

Halterungen zur Befestigung der Gaze vor dem Raumelement sind vorgesehen, wenn die Ecken des Raumelementes nicht beschädigt werden dürfen, z.B. bei Kompaktheizkörpern. Die Halterungen sind so ausgebildet, dass sie zwei rechtwinkelig zueinander liegende, sich waagerecht und senkrecht erstreckende Schenkel aufweisen, die bevorzugt als Winkelprofil ausgebildet sind. Mit diesen Schenkeln liegen die vier Halterungen an den äußeren Ecken des Raumelementes an. Die Halterungen können durch in die Schenkel eingesetzte Magnete an den Ecken gehalten sein, wenn das Raumelement oder zumindest dessen Rahmen aus einem Material besteht, an dem die Magnete haften können. Dabei kann es von Vorteil sein, die Halterungen mit einem umlaufenden Spannband zu sichern, so dass sie lage- und kraftstabil gehalten werden.

Auch ist es möglich, die Halterungen mit Spannpratzen, die auf der Rückseite des Raumelementes zu liegen kommen, zu befestigen, indem mittels Spannelementen die Halterungen örtlich gegen die Vorder- und Rückflächen des Raumelementes verspannt sind. An die Halterung ist ein sich seitlich nach außen unter einem Winkel zwischen 30 und 60 Grad verlaufender weiterer Schenkel angebracht. Dieser weist an seinem freien Ende eine Aufnahme zur Befestigung der Gaze auf. Die Aufnahme kann als ein Loch, in das das Eckende der Gaze eingesetzt und dort mit einem Stopfen gehalten ist, ausgebildet sein oder als nach vorn stehender, mit einer umlaufenden Nut versehener Zapfen, als Haken oder ähnlichem. An den Aufnahmen ist die sehr eng zugeschnittene Gaze mit ihren Eckenden so eingesetzt, dass sie sich vor der Frontfläche des Raumelementes verspannt. Ein besonderer dekorativer Effekt wird erzeugt, wenn sie so verspannt, dass sie sich auf wenigstens einer ihrer vier Stirnseiten symmetrisch oder asymmetrisch konkav nach innen wölbt.

Von Vorteil ist es, sowohl aus optischen wie funktionellen Gründen bei Heizkörpern, eine luftdurchlässige, bis 90° Celsius temperaturbeständige Gaze anzuordnen.

Von weiterem Vorteil ist es, in die Gaze nahe ihrer Stirnseiten in wenigstens eine einen Keder einzuarbeiten. Dadurch erhält die Gaze eine bessere Formstabilität.

Bei Raumelementen, deren obere Fläche ebenfalls mit Gaze verkleidet werden soll, ist es von Vorteil, die Gaze so zuzuschneiden, dass sie sich entsprechend der oberen zu verkleidenden Fläche, über die obere Kante des Raumelementes erstreckt und bei der Montage nach hinten umgeschlagen wird. Die obere Verkleidung kann aber auch aus einem separaten Stück Gaze gebildet sein. Um ihre oberen Enden zuverlässig zu befestigen, sind entweder auch an den hinteren Ecken des Raumelementes entsprechende Befestigungselemente vorgesehen oder die Spannpratzen weisen ähnlich der Halterungen sich seitlich nach außen erstreckende Schenkel auf, die an ihren freien Enden mit einer Aufnahme versehen sind, in denen die Ecken dieser Verkleidung gehalten sind.

Von Vorteil ist es, wenn an der Übergangsstelle der Gaze von ihrer Frontverkleidung in die obere Verkleidung oder in das separate Stück der oberen Verkleidung ebenfalls Keder eingearbeitet sind.

Von weiterem Vorteil ist es, eine Gaze aus textilem, wasch- und bedruckbarem Material vorzusehen. Da die Gaze leicht abnehmbar und wieder anbringbar ist, kann sie leicht sauber gehalten werden. Motive aller Art lassen sich, aus dekorativen- oder Werbegründen, einfach aufdrucken und -sofern die Druckfarben auch nach der Trocknung auswaschbar sind- einfach durch andere ersetzen.

Zudem bietet die Gaze den Vorteil, dass an ihr Werbemittel oder Fotographien aufgedruckt oder angeheftet werden können.

Anhand der Figuren sollen beispielhaft einige Ausführungen der Verkleidungen nach der Erfindung beschrieben werden.

1 zeigt die an einer als Raumtrennwand angebrachte Verkleidung in perspektivischer Darstellung.

2 zeigt ein an der Raumtrennwand befestigtes Befestigungselement.

3 zeigt die an einem Kompaktheizkörper mittels Magneten gehaltenen Halterungen und die Frontverkleidung, teilweise im Schnitt.

4 ist ein Blick auf die Frontseite eines als Kompaktheizkörper ausgebildeten Raumelementes mit Halterungen und Frontverkleidung.

5 zeigt eine Halterung mit an seinem seitlich schräg abstehenden Schenkel mit einem mit einer Nut versehenen Zapfen in perspektivischer Darstellung.

6 zeigt eine mit einer Spannpratze am Raumelement gehaltene Halterung.

Das Raumelement 2 in 1 ist eine Raumtrennwand, vor deren Frontseite 4 die Verkleidung 1 verläuft. An allen Eckkanten 5a/b/c/d der Raumtrennwand sind jeweils ein Befestigungselement 22 angebracht. An an diesen befindlichen nach vorn stehenden Zapfen 23 sind die Enden 7a/b/c/d der Frontverkleidung 1a, die Gaze 3, eingehängt. In die Gaze 3 ist nahe ihrer Stirnseiten 16 ein Keder 18 eingearbeitet. Die Gaze 3 überspannt mit Abstand vor ihr die Frontseite 4 der Raumtrennwand. Sie ist so gespannt und gedehnt, dass sie sich auf allen vier Stirnseiten 16 konkav nach innen wölbt.

Gemäß 2, in der nur ein Eckabschnitt des Raumelementes 2 dargestellt ist, ist ein Befestigungselement 22 an der Ecke 5b des Raumelementes 2 gezeigt. Das Befestigungselement 22 ist als zweischenkeliges Teil ausgeführt, die Schenkel liegen horizontal und vertikal um 90 Grad zueinander. Auf der Vorderseite des zweischenkligen Teils ist ein nach vorn abstehender Zapfen 23 angeformt. In diesen Zapfen ist eine umlaufende Nut 24 eingearbeitet.

Die Ansicht auf die Verkleidung 1 eines als Kompaktheizkörper angedeuteten Raumelementes 2 ist der 3 dargestellt. Der sich hinter der Verkleidung 1, einer Gaze 3, befindliche Kompaktheizkörper ist gestrichelt angedeutet. An seinen vier Ecken sind Halterungen 6 angeordnet. Am rechten oberen Ende des Kompaktheizkörpers ist die Frontverkleidung 1a/3 weggelassen. Dadurch ist der Blick auf die teilweise im Schnitt dargestellte Halterung 6 frei. Die Halterung 6 besteht, wie in 5 gezeigt, aus zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden Schenkeln 8/9 und einen sich davon weg erstreckenden weiteren Schenkel 10. Die Schenkel 8 und 9 sind als Winkelprofil ausgebildet. Sie tragen an jedem Schenkel 8 und 9, zur Ecke des Raumelementes 2 hin gerichtet, einen Magneten 17. Dadurch und durch das Winkelprofil sind sie lage- und kraftschlüssig am Raumelement 2 gehalten, sofern es oder sein Rahmen aus einem Material besteht, an dem Magnete halten können. An dem sich weg erstreckenden Schenkel 10 ist eine Aufnahme 11 angeformt. In der Aufnahme 11 wird die Ecke 12 der Gaze 3 gehalten. Um den Halterungen 6 einen zusätzlichen Halt zu geben, sind die vier Halterungen 6, umlaufend der Kontur des Raumelementes 2 folgend, mit einem Spannband 25 gesichert. Die in die Aufnahmen 11 der Halterungen 6 gespannte, als Gaze 3 ausgebildete, Frontverkleidung 1a liegt mit Abstand vor dem Raumelement 2 und ist rechteckig, gerade verlaufend gespannt.

Ähnlich wie in 3 dargestellt, ist in 4 mit Blick auf die Frontverkleidung 1a, eine Gaze 3, ein durch diese verdecktes, als Kompaktheizkörper gestaltetes Raumelement 2 gezeigt. Der verdeckte Kompaktheizkörper ist gestrichelt angedeutet. An den Ecken des Raumelementes 2 sind Halterungen 6, wie in 5 gezeigt, angebracht. Diese sind mit Spannpratzen 14, die an der Rückseite 15 des Raumelementes 2 anliegen, lage- und kraftschlüssig gehalten. Ein Spannelement 13 verspannt die Halterung 6 und die Spannpratze 14 gegen die vordere und hintere Fläche 4/15 des Raumelementes 2. Die Frontverkleidung 1a, die Gaze 3, ist mit ihren Eckenden 12a/b/c/d an den Aufnahmen 11 gehalten und verspannt. Nahe der Stirnseite 16a der Gaze 3 ist ein Keder 18 eingearbeitet. Die Gaze 3 ist an ihrer oberen Stirnseite 16a konkav nach innen gewölbt, während ihre drei anderen Stirnseiten 16b/c/d im wesentlichen gerade gespannt sind.

Die in 5 gezeigte Halterung 6 besteht aus zwei sich rechtwinkelig zueinander erstreckenden Schenkeln, einem horizontal und einem vertikal verlaufenden. Die Schenkel sind als Winkelprofil ausgebildet, so dass eine eindeutige Anlage an die Frontfläche 4 des Raumelementes 2 erzielt wird. Unter einem Winkel zwischen 30 und 60 Grad erstreckt sich ein weiterer, im wesentlichen flacher, Schenkel 10 seitlich nach außen. An dessen freiem Ende ist die Aufnahme 11 in Form eines nach vorn stehenden Zapfens 23 angeformt. Der Zapfen 23 weist nahe seinem vorderen Ende eine umlaufende Nut 24 auf. Außerdem hat er in seinem Zentrum ein Loch 26. Die Ecken der Frontverkleidung 1a können entweder in dem Loch 26 gehalten werden und dort durch einen Stopfen gesichert sein oder sie können in die Nut 24 des Zapfens 23 eingehängt sein. Außerdem befindet sich in dem sich seitlich nach außen erstreckenden Schenkel 10 nahe dem Übergang in die rechtwinkeligen Schenkel 8/9 ein Durchgangsloch 27. In das Durchgangsloch 27 kann, wie in 6 gezeigt ein Spannelement 13 eingesetzt sein, das in die Spannpratze 14 eingreift. Das Spannelement kann eine Schraube, ein Schraubbolzen, eine Feder oder ähnliches sein.

An dem in 6 angedeuteten Abschnitt des Raumelementes 2 ist die Halterung 6, wie in 5 beschrieben, angebracht. Sie liegt mit ihren Schenkeln 8/9 an der Vorderseite 4 des Raumelementes 2 an. An dessen Rückseite 15 liegt die Spannpratze 14 mit ihren beiden rechtwinkelig zueinander stehenden und als Winkelprofil ausgebildeten Schenkeln an. Halterung 6 und Spannpratze 14 sind mit dem Spannelement 13, das das Durchgangsloch 27 im Schenkel 10 der Halterung 6 durchdringt und kraftschlüssig in die Spannpratze 14 eingreift, miteinander verspannt. Sind in vorteilhafter Weise an der Halterung 6 und der Spannpratze 14 zusätzliche Fixierungen vorgesehen, ist es möglich, sie mit Hilfe einer Feder oder eines Spannbandes am Raumelement 2 zu halten und zu verspannen. In die Nut 24 des Zapfens 23 im Schenkel 10 ist die Frontverkleidung 1a mit Abstand vor der Frontfläche 4 des Raumelementes 2 eingehängt. Die Spannpratze 14 weist ebenfalls einen sich seitlich nach außen erstreckenden Schenkel 20 auf, an dessen freiem Ende ist ein nach hinten ragender Zapfen 23 angeformt. In die Zapfen 23 der Schenkel 10 und 20 kann eine Abdeckung über der oberen Fläche 19 des Raumelementes 2 eingehängt werden.

Die Befestigungselemente, die Halterungen und die Spannpratzen sowie die Art der Befestigung der Halterungen mit den Spannpratzen an den Ecken des Raumelementes und der Verlauf der Stirnseiten der Gaze können vielerlei Abwandlungen erfahren, ohne die Erfindung zu verlassen.

1Verkleidung 2dreidimensionales Raumelement 3Gaze 4Frontfläche Raumelement 5vordere Ecken Raumelement 6Halterung 7Eckenden Gaze 8rechtwinkelig verlaufender Schenkel Halterung 9rechtwinkelig verlaufender Schenkel Halterung 10seitlich erstreckender Schenkel Halterung 11Aufnahme am Schenkel 10 12Ecke Gaze 13Spannelement 14Spannpratze 15hintere Fläche Raumelement 16Stirnseite der Gaze 17Magnet 18Keder 19obere Fläche Raumelement 20seitlicher Schenkel Spannpratze 21Aufnahme am Schenkel 20 22Befestigungselement 23Zapfen 24Nut im Befestigungselement oder im Zapfen 25Spannband 26Loch im Zapfen 23 27Durchgangsloch im Schenkel 10

Anspruch[de]
  1. Verkleidung (1) für freistehende, eckige, dreidimensionale Raumelemente (2) für Innenräume, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer in Höhe und Breite verspannbaren, luftdurchlässigen, dünnen, im wesentlichen rechteckig geschnittenen Gaze (3) besteht, die über wenigstens die Frontseite (4) des dreidimensionalen Raumelementes (2) mit Abstand vor dieser gespannt ist und deren Eckenden(7/a/b/c/d) an allen vorderen Ecken (5a/b/c/d) des Raumelementes (2) lösbar befestigt sind.
  2. Verkleidung (1) für freistehende, eckige, dreidimensionale Raumelemente (2) für Innenräume, die wenigstens vor der Frontseite des Raumelementes (2) angebracht und mittels Halterungen (6) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Abstand vor der Frontseite (4) gespannt ist, wobei je eine Halterung (6) mit rechtwinkelig zueinander verlaufenden Schenkeln (8/9) an den vorderen äußeren Kanten des dreidimensionalen Raumelementes (2) anliegt und dass ein weiterer sich unter einem Winkel zwischen 30 und 60 Grad seitlich nach außen erstreckender Schenkel (10) an jeder Halterung (6) angeformt ist, der an seinem freien Ende eine Aufnahme (11) für jeweils eine Ecke (12a/b/c/d) der Frontverkleidung (1a) aufweist.
  3. Verkleidung (1) nach Schutzanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontverkleidung (1a) eine in Höhe und Breite verspannbare, luftdurchlässige, dünne, im wesentlichen rechteckig geschnittene Gaze (3) ist.
  4. Verkleidung (1) nach Schutzanspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaze (3) so gespannt ist, dass sie sich auf wenigstens einer ihrer Stirnseiten (16a/b/c/d), vorzugsweise der oberen, symmetrisch oder asymmetrisch konkav nach innen wölbt.
  5. Verkleidung (1) nach Schutzanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (6) über ein Spannelement (13) kraftschlüssig mit einer hinter ihr befindlichen Spannpratze (14) verbunden ist, derart, dass die Spannpratze (14) die hintere Fläche (15) des Raumelementes (2) etwas übergreift, wodurch die Halterung (6) am Raumelement (2) lage- und formstabil befestigt ist.
  6. Verkleidung (1) nach Schutzanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in ihre rechtwinklig zueinander stehenden Schenkel (8/9) der Halterung (6) Magnete (17) eingesetzt sind, die sie lage- und kraftschlüssig an metallenen Raumelementen (2) oder dessen metallenem Rahmen halten.
  7. Verkleidung (1) nach den vorangegangenen Schutzansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass in die Gaze (3) nahe ihrer Stirnseiten (16a/b/c/d) Keder (18) eingearbeitet sind.
  8. Verkleidung (1) nach den vorangegangenen Schutzansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass auch die obere Fläche (19) des Raumelementes (2) mit einer Gaze abgedeckt ist.
  9. Verkleidung (1) nach den vorangegangenen Schutzansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaze (3) aus textilem Material besteht, wärmebeständig bis zu einer Temperatur von 90° Celsius, sowie wasch- und bedruckbar ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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