PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005009568U1 13.10.2005
Titel Eiscafelöffel
Anmelder Lengwenus, Martin, 18273 Güstrow, DE;
Baethke, Mathias, 18273 Güstrow, DE;
Rode, Stefan, 18273 Güstrow, DE;
Stolz, Holger, Dipl.-Ing. (FH), 18292 Hoppenrade, DE
DE-Aktenzeichen 202005009568
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.10.2005
Registration date 08.09.2005
Application date from patent application 18.06.2005
IPC-Hauptklasse A47G 21/04
IPC-Nebenklasse A47J 43/28   A47G 21/18   G09F 23/06   G09F 23/08   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Eiscafelöffel mit einer Kelle zur Aufnahme eines Genussgutes, wobei die Kelle eine Mulde aufweist.

Derartige Eiscafelöffel sind unter anderem als Eislöffel in den verschiedensten Gestaltungsformen bekannt. In der Gebrauchsmusterschrift DE 93 01 835 U1 wird ein Trinkröhrchen vorgestellt, das aus einem Trinkhalm mit einem Löffel besteht. Dieses Trinkröhrchen dient dem Genuss von sommerlichen Erfrischungsgetränken wie Eiscafe und Eisschokolade. Hinsichtlich der Ausführung dieses Trinkröhrchen ist ein problemloses Aufnehmen von cremigen und festen Genussgütern schwerlich möglich. Des Weiteren versinkt ein solcherart gestaltetes Trinkröhrchen problemlos in dem Genussgut und führt damit in der Folge eventuell zu einer Verunreinigung des Nutzers. Weitere Gestaltungsvarianten von Eislöffeln werden in den Gebrauchmusterschriften DE 1 685 844 U und DE 1 662 865 U beschrieben. Hierbei handelt es sich um Eislöffel aus thermoplastischer Masse, die am Stielende mit einer Figur aus dem gleichen Material versehen sind. Auch diese Eislöffel sind lediglich auf wenige Anwendungsfälle begrenzt.

Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zu Grunde einen Eiscafelöffel zu entwickeln, mit dem festes, flüssiges und cremiges Genussgut einem Gefäß problemlos entnommen werden kann, wobei der Eiscafelöffel in dem Genussgut nicht versinken soll.

Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1 erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Schutzanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten ergeben sich aus den Schutzansprüchen 2 bis 11.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Kelle des Eiscafelöffels im Bereich eines Saugabschnittes eines offenen Grifftrinkhalmes befestigt ist, wobei der offene Grifftrinkhalm einen Trinkhalm aufnimmt. Damit kann jedem Nutzer des Eiscafelöffels ein neuer Trinkhalm angeboten werden und der Eiscafelöffel ist im Bereich des offenen Grifftrinkhalmes problemlos zu reinigen. Im Weiteren ist ein Griffstück auf dem offenen Grifftrinkhalm aufgeschoben, dass im Abschnitt zum Angriff des Daumens ergonomisch mit einer Einbuchtung versehen ist. Somit ist zum einen auf Grund des offenen Grifftrinkhalmes gewährleistet, dass sich das Griffstück auf dem ovalen Grifftrinkhalm nicht verdreht. Zum zweiten gestattet die ergonomische Ausgestaltung des Griffstückes eine sichere Handhabung des Eiscafelöffels.

Nach einem vorteilhaften Merkmal des Erfindungsgegenstandes weist das Griffstück einen Werbeträger auf. Dies soll die Aufmerksamkeit und gegebenenfalls die Sammelleidenschaft des Nutzers wecken

Erfindungsgemäß wird weiter vorgeschlagen, dass das Griffstück mindestens ein Einhängeelement aufweist. Damit wird ein Versinken des Eiscafelöffels nach einem Einhängen desselben in den Gefäßrand des Gefäßes verhindert.

Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sieht vor, dass der offene Grifftrinkhalm mit einem Mundstück und einem Saugabschnitt ausgeführt ist. Somit kann der Nutzer des Eiscafelöffels problemlos über den sich im offenen Grifftrinkhalm befindlichen Trinkhalm flüssige Genussgüter konsumieren.

Weiterhin wird vorgesehen, dass die Kelle mindestens einen Zinken aufweist. Dies ermöglicht dem Nutzer des Eiscafelöffels problemlos feste Genussgüter einem Behältnis, zum Beispiel einem Eisbecher, zu entnehmen.

Nach einem weiteren besonderen erfinderischen Merkmal des Eiscafelöffels wird der offene Grifftrinkhalm zur Entnahme des Genussgutes aus hohen Gefäßen entsprechend lang ausgeführt, wodurch das Genussgut gefahrlos und bequem auch aus tieferen Regionen eines hohen Gefäßes, wie zum Beispiel eines Eisbechers, entnehmbar ist. Notwendig sind in diesem Zusammenhang auch die Erfindungsdetails, dass die Kelle und der offene Grifftrinkhalm geneigt in einem Neigungswinkel Alpha zueinander angeordnet sind und eine Mulde der Kelle eine geringe Muldentiefe h aufweist. Hinsichtlich dieser Erfindungsdetails ist dafür gesorgt, dass das Genussgut gefahrlos und bequem auch aus tieferen Regionen eines hohen Gefäßes, wie zum Beispiel eines Eisbechers, entnehmbar ist.

In einer Weiterführung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Mulde der Kelle eine Gravurfläche aufweist. Diese Gravurfläche kann für eine Werbung oder eine Eigenkennzeichnung zur Verhinderung eines Diebstahls des Eiscafelöffels dienen.

Schließlich wird vorgeschlagen, dass der Eiscafelöffel aus Metallwerkstoffen oder Kunststoffen besteht.

Weitere Einzelheiten, zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung werden in Bezugnahme auf die Zeichnung anhand eines lediglich schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben.

Hierbei zeigt:

1 eine Rückansicht eines Eiscafelöffels gemäß eines Ausführungsbeispieles der Erfindung,

2 eine Seitenansicht eines Eiscafelöffels gemäß eines Ausführungsbeispieles der Erfindung und

3 eine Vorderansicht eines Eiscafelöffels gemäß eines Ausführungsbeispieles der Erfindung.

In der 1 wird die Rückansicht eines Eiscafelöffels 1 gemäß eines Ausführungsbeispieles der Erfindung dargestellt. Ersichtlich ist, dass eine Kelle 10 des Eiscafelöffels 1 im Bereich eines Saugabschnittes 9 eines offenen Grifftrinkhalmes 2 befestigt ist, wobei die Kelle 10 mindestens einen Zinken 14 aufweist. Mit Hilfe mindestens eines Zinkens 14 wird die Funktionsbreite des Eiscafelöffels 1 erheblich erweitert, da jetzt auch Früchte und ähnliches festes Genussgut aufgenommen werden kann. Sehr gut dargestellt ist das technische Detail, wie der offene Grifftrinkhalm 2 einen Trinkhalm 3 aufnimmt. Damit kann jedem Nutzer des Eiscafelöffels 1 ein neuer Trinkhalm 3 angeboten werden und der Eiscafelöffel 1 ist auch im Bereich des offenen Grifftrinkhalmes 2 problemlos zu reinigen. Der offene Grifftrinkhalm 2 ist mit einem Mundstück 4 und einem Saugabschnitt 9 ausgeführt. Dies ermöglicht dem Nutzer des Eiscafelöffels 1 über den sich im offenen Grifftrinkhalm 2 befindlichen Trinkhalm 3 flüssige Genussgüter zu konsumieren. Im Weiteren ist ein Griffstück 5 auf dem offenen Grifftrinkhalm 2 aufgeschoben. Sehr gut ersichtlich ist ebenfalls, dass das Griffstück 5 mindestens ein Einhängeelement 8 aufweist. Damit wird ein Versinken des Eiscafelöffels 1 nach einem Einhängen desselben in den Gefäßrand eines Gefäßes verhindert.

In der 2 wird die Seitenansicht eines Eiscafelöffels 1 gemäß eines Ausführungsbeispieles der Erfindung dargestellt. Ersichtlich ist, dass eine Kelle 10 des Eiscafelöffels 1 im Bereich eines Saugabschnittes 9 eines offenen Grifftrinkhalmes 2 befestigt ist, wobei die Kelle 9 mindestens einen Zinken 14 aufweist. Der offene Grifftrinkhalm 2 ist mit einem Mundstück 4 und einem Saugabschnitt 9 ausgeführt. Im Bereich des Mundstückes 4 ist sehr gut das technische Detail ersichtlich, wie der offene Grifftrinkhalm 2 einen Trinkhalm 3 aufnimmt. Dies ermöglicht dem Nutzer des Eiscafelöffels 1 flüssige Genussgüter zu konsumieren. Des Weiteren kann jedem Nutzer des Eiscafelöffels 1 ein neuer Trinkhalm 3 angeboten werden und der Eiscafelöffel 1 ist im Bereich des offenen Grifftrinkhalmes 2 problemlos zu reinigen. Im Weiteren ist ein Griffstück 5 auf dem offenen Grifftrinkhalm 2 aufgeschoben, dass im Abschnitt zum Angriff des Daumens ergonomisch mit einer Einbuchtung 6 versehen ist. Somit ist zum einen auf Grund des offenen Grifftrinkhalmes 2 gewährleistet, dass sich das Griffstück 5 auf dem offenen Grifftrinkhalm 2 nicht verdreht. Zum zweiten gestattet die ergonomische Ausgestaltung des Griffstückes 5 eine sichere Handhabung des Eiscafelöffels 1. Im Weiteren weist das Griffstück 5 einen Werbeträger 7 auf. Dies soll die Aufmerksamkeit und gegebenenfalls die Sammelleidenschaft des Nutzers wecken. Sehr gut ersichtlich ist ebenfalls, dass das Griffstück 5 mindestens ein Einhängeelement 8 aufweist. Damit wird ein Versinken des Eiscafelöffels 1 nach einem Einhängen desselben in den Gefäßrand eines Gefäßes verhindert. Notwendig sind in diesem Zusammenhang auch die Erfindungsdetails, dass die Kelle 10 und der offene Grifftrinkhalm 2 geneigt in einem Neigungswinkel Alpha 15 zueinander angeordnet sind und die Mulde der Kelle 10 eine geringe Muldentiefe h 12 aufweist. Hinsichtlich dieser Erfindungsdetails ist dafür gesorgt, dass das Genussgut gefahrlos und bequem auch aus tieferen Regionen eines hohen Gefäßes, wie zum Beispiel eines Eisbechers, entnehmbar ist.

In der 3 wird die Vorderansicht eines Eiscafelöffels 1 gemäß eines Ausführungsbeispieles der Erfindung dargestellt. Ersichtlich ist, dass eine Kelle 10 des Eiscafelöffels 1 im Bereich eines Saugabschnittes eines offenen Grifftrinkhalmes 2 befestigt ist, wobei die Kelle 10 mindestens einen Zinken 14 aufweist. Mit Hilfe mindestens eines Zinkens 14 wird die Funktionsbreite des Eiscafelöffels 1 erheblich erweitert, da jetzt auch Früchte und ähnliches festes Genussgut aufgenommen werden kann. Im Weiteren ist ein Griffstück 5 auf dem offenen Grifftrinkhalm 2 aufgeschoben, dass im Abschnitt zum Angriff des Daumens ergonomisch mit einer Einbuchtung 6 versehen ist. Somit ist zum einen auf Grund des offenen Grifftrinkhalmes 2 gewährleistet, dass sich das Griffstück 5 auf dem offenen Grifftrinkhalm 2 nicht verdreht. Zum zweiten gestattet die ergonomische Ausgestaltung des Griffstückes 5 eine sichere Handhabung des Eiscafelöffels 1. Im Weiteren weist das Griffstück 5 einen Werbeträger 7 auf. Dies soll die Aufmerksamkeit und gegebenenfalls die Sammelleidenschaft des Nutzers wecken. Sehr gut ersichtlich ist ebenfalls, dass das Griffstück 5 mindestens ein Einhängeelement 8 aufweist. Damit wird ein Versinken des Eiscafelöffels 1 nach einem Einhängen desselben in den Gefäßrand des Gefäßes verhindert. Der offene Grifftrinkhalm 2 ist mit einem Mundstück 4 und einem Saugabschnitt ausgeführt. Im Bereich des Mundstückes 4 ist sehr gut das technische Detail ersichtlich, wie der offene Grifftrinkhalm 2 einen Trinkhalm 3 aufnimmt. Dies ermöglicht dem Nutzer des Eiscafelöffels 1 flüssige Genussgüter zu konsumieren. Des Weiteren kann jedem Nutzer des Eiscafelöffels 1 ein neuer Trinkhalm 3 angeboten werden und der Eiscafelöffel 1 ist auch im Bereich des offenen Grifftrinkhalmes 2 problemlos zu reinigen. Eine Mulde 11 der Kelle 10 weist eine Gravurfläche 13 auf. Diese Gravurfläche 13 kann für eine Werbung oder eine Eigenkennzeichnung zur Verhinderung eines Diebstahls des Eiscafelöffels 1 eingesetzt werden.

Die vorliegende Erfindung ist an Hand lediglich eines Ausführungsbeispieles beschrieben, wobei es sich von selbst versteht, dass durch die verwendete Terminologie der Erfindungsgedanke nicht eingeschränkt werden soll. Im Bezug auf die vorangestellten Ausführungen sind vielfältige Modifizierungen und Variationen der Erfindung möglich. Es versteht sich somit, dass sämtliche im Rahmen der folgenden Schutzansprüche liegenden Ausführungsformen von der Erfindung mit eingeschlossen sind.

1Eiscafelöffel 2Offener Grifftrinkhalm 3Trinkhalm 4Mundstück 5Griffstück 6Einbuchtung 7Werbeträger 8Einhängeelement 9Saugabschnitt 10Kelle 11Mulde 12Muldentiefe h 13Gravurfläche 14Zinken 15Neigungswinkel Alpha

Anspruch[de]
  1. Eiscafelöffel mit einer Kelle zur Aufnahme eines Genussgutes, wobei die Kelle eine Mulde aufweist,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    a) die Kelle (10) im Bereich eines Saugabschnittes (9) an einem offenen Grifftrinkhalm (2) befestigt ist, wobei

    b) der offene Grifftrinkhalm (2) einen Trinkhalm (3) aufnimmt und

    c) ein Griffstück (5) auf dem offenen Grifftrinkhalm (2) aufgeschoben ist.
  2. Eiscafelöffel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffstück (5) im Abschnitt zum Angriff des Daumens ergonomisch mit einer Einbuchtung (6) versehen ist.
  3. Eiscafelöffel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffstück (5) einen Werbeträger (7) aufweist.
  4. Eiscafelöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffstück (5) mindestens ein Einhängeelement (8) aufweist.
  5. Eiscafelöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der offene Grifftrinkhalm (2) mit einem Mundstück (4) und einem Saugabschnitt (9) ausgeführt ist.
  6. Eiscafelöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kelle (10) mindestens einen Zinken (14) aufweist.
  7. Eiscafelöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kelle (10) und der offene Grifftrinkhalm (2) in einem Neigungswinkel Alpha (15) zueinander angeordnet sind.
  8. Eiscafelöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der offene Grifftrinkhalm (2) zur Entnahme des Genussgutes aus hohen Gefäßen entsprechend lang ausgeführt ist.
  9. Eiscafelöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mulde (11) der Kelle (10) eine geringe Muldentiefe h (12) aufweist.
  10. Eiscafelöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulde (11) der Kelle (10) eine Gravurfläche (13) aufweist.
  11. Eiscafelöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Eiscafelöffel (1) aus Metallwerkstoffen und Kunststoffen besteht.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com