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Dokumentenidentifikation DE60105946T2 13.10.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001208995
Titel Lichtdurchlässiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
Anmelder Ricoh Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Shimbo, Hitoshi, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Torii, Masafumi, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Shimada, Masaru, DECEASED, JP;
Suzaki, Hideo, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter Barz, P., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80803 München
DE-Aktenzeichen 60105946
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.11.2001
EP-Aktenzeichen 013098306
EP-Offenlegungsdatum 29.05.2002
EP date of grant 29.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.10.2005
IPC-Hauptklasse B41M 5/30

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, welches eine farbgebende Reaktion, zum Beispiel zwischen einer Elektronen spendenden farbgebenden Verbindung und einer Elektronen akzeptierenden Verbindung, benutzt, noch besonderer ein lichtdurchlässiges, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das geeignet ist zur Verwendung als eine Folie für einen Videoprinter, und speziell als ein bildbildendes Blattmaterial, das in der Lage ist, wie ein Silbersalzfilm ein schwarzes Bild hoher Qualität mittels Röntgenstrahlen, Magnetresonanz-Bildgebung (MRI, Magnetic Resonance Imaging) und Computertomographie (CT) für medizinische diagnostische und Behandlungszwecke unter Verwendung eines medizinischen Schaukastens, zu erzeugen.

Es war allgemeine Übung, Bilder des Inneren des Körpers durch CT, MRI und Röntgenphotographie auf Silbersalzfilmen für medizinische Diagnosen unter Verwendung einer Leuchtplatte, wie eines Schaukastens, zu erzeugen.

In den letzten Jahren ist jedoch die Entsorgung der durch das Nasstyp-Bilderzeugungsverfahren für einen Silbersalz-Röntgenfilm verursachten Abfallflüssigkeit auf dem medizinischen Gebiet zu einem ernsten Problem geworden. Ferner besteht im Gleichschritt mit dem Trend zur Erzeugung des digitalen Bildes eine zunehmende Nachfrage nach einem Trockenverfahren, das eine transparente Folie; die in der Lage ist, leicht darin ein Bild zu erzeugen, verwendet. Die derzeit auf dem medizinischen Gebiet verwendeten Trockenverfahren beinhalten: (1) System mit Belichtung und Wärmefixieren, (2) Thermotransfersystem, (3) wärmeempfindliches Aufzeichnungssystem.

Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien vom Leukotyp, in denen ein Bild durch Reaktion eines Leukofarbstoffs mit einem Entwickler erzeugt wird, sind allgemein als das wärmeempfindliche Aufzeichnungssystem verwendet worden. Herkömmlicherweise haben wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien vom Leukotyp einen Aufbau, bei dem eine Aufzeichnungsschicht, enthaltend einen farblosen oder schwach gefärbten Leukofarbstoff und einen Entwickler, auf einem Papier aufgebracht ist. Das Aufzeichnungsmaterial wird unter Verwendung einer geeigneten Erwärmungsvorrichtung, wie eines Thermokopfes, bildmäßig erwärmt, um ein Bild darauf zu erzeugen. Weil die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien vom Leukotyp verschiedene Vorteile haben, indem komplizierte Vorgänge wie Entwicklung und Bildfixierung nicht benötigt werden, Aufzeichnung in einem kurzen Zeitraum unter Verwendung einer verhältnismäßig einfachen Apparatur erreicht werden kann, keine Geräuschentwicklung vorhanden ist und die Herstellungskosten niedrig sind, sind sie als Aufzeichnungsmaterial für einen elektronischen Rechner, ein Faxgerät, einen Fahrkartenautomaten, Etikettendrucker und eine Aufzeichnungsvorrichtung verwendbar. Von den wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien vom Leukotyp gebildete Bilder sind meistens Buchstaben gewesen.

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Verwendung auf dem medizinischen Gebiet ist ein Aufzeichnungsmaterial vom Reflexionstyp, das als ganzes undurchsichtig oder sehr niedrig an Transparenz ist und das ein Bild ergibt, das durch daran reflektiertes Licht betrachtet werden kann. Ein anderes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Verwendung auf dem medizinischen Gebiet ist ein Aufzeichnungsmaterial vom lichtdurchlässigen Typ, dessen Bilder mittels dadurch hindurchgelassenem Licht betrachtet werden. Der letztere Typ des Aufzeichnungsmaterials, der dem ersteren Aufzeichnungsmaterial in Bezug auf die Bildqualität überlegen ist, kann für medizinische Diagnosen unter Verwendung eines Schaukastens verwendet werden. Zusätzlich kann das lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial zur Erzeugung einer Druckvorlage oder zur Verwendung mit einem OHP (Overhead-Projektor) verwendet werden.

Für Schaukästen verwendende Diagnosen müssen die Bilder des Inneren des Körpers, wie von inneren Organen und Knochen, genau sein und einen hohen Kontrast und eine lange Lebensdauer, auch wenn sie unter Bedingungen hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit für einen langen Zeitraum von mindestens 10 Jahren aufbewahrt werden, aufweisen. Demnach erfordern die lichtdurchlässigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien zur Verwendung auf dem medizinischen Gebiet ein viel höheres Ausmaß an Leistung im Vergleich zu herkömmlichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien.

Insbesondere die lichtdurchlässigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien für diagnostische und Behandlungszwecke sollten die folgenden Merkmale erfüllen:

  • 1. Das lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial sollte ein Bild ergeben, das ein hohes Lichtsperrvermögen hat, oder das mit hoher Genauigkeit erkannt werden kann, wenn es mit einem dahinter angeordneten Hintergrundlicht bestrahlt wird. Demnach sollte das Aufzeichnungsmaterial für einen weiten Bereich der Bilddichte eine hohe Reproduzierbarkeit des Bildes aufweisen und sollte ein Bild mit einem hohen Kontrast ergeben. Außerdem sollte das hergestellte Bild eine gute Stabilität und Aufbewahrbarkeit, auch wenn es Bedingungen hoher Temperatur und/oder hoher Feuchtigkeit unterworfen wird, aufweisen.

    Im Hinblick auf die Bilddichte wird gewünscht, dass ein von lichtdurchlässigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien hergestelltes Bild eine Maximaldichte von mindestens 2,5, noch bevorzugter mindestens 3,0 hat und frei von Schleierbildung ist. Eine bloße Erhöhung der Dicke der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht zu dem Zweck, die Bilddichte zu erhöhen, ist nicht wünschenswert, weil die Hintergrunddichte ebenfalls erhöht wird, weil die Transparenz nachteilig beeinflusst wird und weil die Dicke dazu neigt, ungleichmäßig zu werden, so dass die Reproduzierbarkeit des Punktbildes nachteilig beeinflusst wird.
  • 2. Um zur Betrachtung mittels eines Schaukastens geeignet zu sein, sollte das Bild von dem Bereich niedriger Bilddichte bis zum Bereich hoher Bilddichte durchgehend nur eine einzige Farbe aufweisen.

    Im Fall eines Aufzeichnungsmaterials vom Reflexionstyp kann die Verwendung eines einzigen Leukofarbstoffes die Erreichung der vorstehenden Bedingung bewirken. In dem Fall eines lichtdurchlässigen Aufzeichnungsmaterials tragen jedoch die Lichtabsorptionsmerkmale des farbgebenden Mittels viel zu der Farbe bei. Das Lichtabsorptionsspektrum einer einen einzigen Leukofarbstoff enthaltenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht hat nämlich große Schwankungen, der Farbton des Bildes verändert sich mit der Dichte. Um mit diesem Problem zurecht zu kommen, werden eine Vielzahl von Leukofarbstoffen in Kombination verwendet, um den Farbton zu steuern. Weil in diesem Fall jedoch die verschiedenen Leukofarbstoffe, wenn sie durch Reaktion mit einem Entwickler entwickelt werden, Farben mit unterschiedlicher Lagerfähigkeit bilden, verändert sich, besonders in dem Bereich niedriger Dichte, der Farbton des entwickelten Bildes allmählich mit der Zeit. Daher ist es notwendig, geeignete Leukofarbstoffe auszuwählen, die eine gute Stabilität und Aufbewahrbarkeit aufweisen, auch wenn sie eine lange Zeit lang Bedingungen hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit unterworfen werden.
  • 3. Das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial sollte in hohem Maß transparent sein, weil sonst das einfallende Licht gestreut wird, so dass die Bilderkennbarkeit erniedrigt wird. Im Hinblick auf die Transparenz sollte die Trübung der Nichtbildteile (des Hintergrundes) 70% oder weniger betragen, bevorzugter 60% oder weniger, am bevorzugtesten 20–40%, welcher Bereich mit einem Silbersalzfilm vergleichbar ist.

Verschiedene Vorschläge sind bisher zu wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien zur Verwendung auf dem medizinischen Gebiet gemacht worden. Diese sind jedoch noch unbefriedigend.

Zum Beispiel schlägt JP-A-H04-91983 ein transparentes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit hoher Transparenz und der Fähigkeit zur Erzeugung schwarzer Bilder vor. Die Lagerfähigkeit der in dem vorgeschlagenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial erzeugten Bilder ist unbefriedigend, speziell wenn sie unter feuchten Bedingungen gelagert werden. Ferner wird das Bild in einem Bereich niedriger Dichte grünlich oder rötlich.

JP-B-2773539 schlägt ein transparentes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial vor, das einen ersten, bei der Entwicklung schwarze Farbe bildenden Leukofarbstoff in Kombination mit blaue beziehungsweise rote Farbe bildenden Leukofarbstoffen mit hohem Schmelzpunkt verwendet. JP-A-H10-278431 offenbart ein transparentes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das zwei Farbstoffe mit einer Differenz des Schmelzpunktes zwischen ihnen von nicht höher als 15°C verwendet. Diese Materialien sind in Bezug auf die Bildung eines ausschließlich schwarzen Bildes, die Bilddichte und die Aufbewahrbarkeit (Lagerfähigkeit) des Bildes nicht befriedigend.

JP-A-H08-156430 schlägt ein transparentes, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial vor, dessen entwickelte schwarze Bilder nicht nur auf einem Schaukasten, sondern auch, indem sie an das Sonnenlicht gehalten werden, betrachtet werden können. Die Lagerfähigkeit der Bilder auf dem vorgeschlagenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial ist unbefriedigend, speziell wenn sie unter feuchten Bedingungen gelagert werden.

Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien, die verschiedene Derivate von Salicylsäure umfassen, werden in EP-A-0253666, JP7246772, JP-A-7089918 und JP-A-7258268 offenbart. Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zur Verwendung mit dem Schaukasten wird in DE-A-19949832 offenbart.

Die vorliegende Erfindung wurde mit Blick auf die vorstehenden Probleme des herkömmlichen Toners gemacht.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein lichtdurchlässiges, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial bereitgestellt, umfassend einen im wesentlichen transparenten Träger und eine darauf gebildete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die einen Leukofarbstoff, einen Farbentwickler für den Leukofarbstoff und ein Bindemittelharz umfasst, wobei der Entwickler eine Verbindung ist, die durch die folgende Formel (1) dargestellt ist:

worin R1 für eine Alkylgruppe mit 4 bis 16 Kohlenstoffatomen oder eine Aminoalkylgruppe mit 4 bis 16 Kohlenstoffatomen steht.

Das lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial kann gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung Bilder mit einer hohen Dichte und guter Aufbewahrbarkeit unter Bedingungen hoher Feuchtigkeit ergeben und ist zur Verwendung auf dem medizinischen Gebiet geeignet.

Das lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung kann Bilder mit durchgehend nur einem Farbton in Teilen mit niedriger und hoher Bilddichte ergeben und ist zur Verwendung auf dem medizinischen Gebiet geeignet.

Das lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial kann gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung Bilder mit durchgehend nur einer schwarzen Farbe in Teilen mit niedriger und hoher Bilddichte ergeben.

Die vorliegende Erfindung stellt auch eine Bildaufzeichnungsvorrichtung mit dem darin angebrachten vorstehenden Aufzeichnungsmaterial bereit.

Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Bildaufzeichnungsverfahren, umfassend das bildmäßige Erwärmen des vorstehenden Aufzeichnungsmaterials, bereit.

Die vorliegende Erfindung wird jetzt mit Bezug auf die begleitende Zeichnung in Einzelheiten beschrieben, in denen die einzige ABBILDUNG eine Ansicht im Aufriss ist, welche auf diagrammatische Weise eine Bildaufzeichnungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt.

Ein erfindungsgemäßes lichtdurchlässiges, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial umfasst einen im wesentlichen transparenten Träger und eine darauf gebildete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht. Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht enthält einen farblosen oder schwach gefärbten Leukofarbstoff, einen Farbentwickler, der in der Lage ist, mit dem Leukofarbstoff zu reagieren, um Farbbildung des Leukofarbstoffs hervor zu rufen, und ein Bindemittelharz. Der Entwickler ist eine Salicylsäure-Verbindung, die durch die folgende Formel (1) dargestellt wird:

worin R1 für eine Alkylgruppe mit 4 bis 16 Kohlenstoffatomen oder eine Aminoalkylgruppe mit 4 bis 16 Kohlenstoffatomen steht.

Veranschaulichend für geeignete Verbindungen der Formel (1) sind:

4-(n-Pentanoylamino)salicylsäure

4-(n-Hexanoylamino)salicylsäure

4-(n-Octanoylamino)salicylsäure

4-(n-Hexadecanoylamino)salicylsäure

4-(N'-n-Butylcarbamoylamino)salicylsäure

4-(N'-n-Hexylcarbamoylamino)salicylsäure

4-(N'-n-Octylcarbamoylamino)salicylsäure und

4-(N'-n-Hexadecylcarbamoylamino)salicylsäure.

Diese Salicylsäureverbindungen können allein oder in Kombination von zwei oder mehr davon verwendet werden. Wenn gewünscht, kann die Salicylsäureverbindung der Formel (1) in Verbindung mit einem oder mehreren geeigneten bekannten Entwicklern verwendet werden.

Es ist wichtig, dass die durch R1 dargestellte Alkylgruppe und Aminoalkylgruppe -–16 Kohlenstoffatome hat. Wenn die Anzahl der Kohlenstoffatome der Gruppe R1 weniger als 4 ist, verursacht das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial Verschleierung in dem Hintergrund, vermutlich weil die Löslichkeit der Verbindung in Wasser oder organischen Lösungsmitteln zunimmt. Ein zu große Anzahl über 16 ist nicht erwünscht, weil die Aufbewahrbarkeit und Stabilität unter feuchten Bedingungen des Bildes eines Halbtonbereiches nachteilig beeinflusst werden. Außerdem sind das Vorhandensein des Salicylsäure-Gerüstes und das Vorhandensein der -CO-NH- Bindung wichtig. Wenn das Salicylsäure-Gerüst durch ein Phenolgerüst ersetzt wird, werden die Bilddichte und die Aufbewahrbarkeit des sich ergebenden wärmeempfindlichen Materials unbefriedigend. Wenn R1-CO-NH- in der Verbindung der Formel (1) durch R1-NH-CO- ersetzt wird, wird die Aufbewahrbarkeit des sich ergebenden wärmeempfindlichen Materials unbefriedigend. Vermutlich gelingt es anderen verbindenden Gruppen als R1-CO-NHnicht, die Bildung von molekularer Assoziation der Farbentwicklerverbindungen zu erleichtern.

Eine durch die folgende Formel (2) dargestellte Verbindung

worin R2 für eine geradkettige Alkylgruppe mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen steht, wird in besonders geeigneter Weise wegen Gründen des Freiseins von Verschleierung und der guten Aufbewahrbarkeit als der Farbentwickler verwendet.

Der Leukofarbstoff zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung ist eine Elektronen spendende Verbindung, die ein farbloser oder schwach gefärbter Farbstoffvorläufer ist. Zum Beispiel werden herkömmliche Leukoverbindungen, wie Triphenylmethan-Leukoverbindungen, Triallylmethan-Leukoverbindungen, Fluoran-Leukoverbindungen, Phenothiazin-Leukoverbindungen, Thiofluoran-Leukoverbindungen, Xanthen-Leukoverbindungen, Indophthalyl-Leukoverbindungen, Spiropyran-Leukoverbindungen, Azaphthalid-Leukoverbindungen, Cumarinopyrazol-Leukoverbindungen, Methin-Leukoverbindungen, Rhodaminanilino-Leukoverbindungen, Chinazolin-Leukoverbindungen, Diazaxanthen-Leukoverbindungen und Bislacton-Leukoverbindungen, vorzugsweise verwendet. Vor allem Phthalid-Leukoverbindungen und Fluoran-Leukoverbindungen werden besonders bevorzugt für den Zweck der vorliegenden Erfindung verwendet.

Spezifische Beispiele der Leukofarbstoffe beinhalten:

2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(di-n-butylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-propyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-isopropyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-isobutyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-amyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-sec-butyl-N-ethylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-amyl-N-ethylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-isoamyl-N-ethylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-propyl-N-isopropylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-cyclohexyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-N-p-toluidino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-methyl-N-p-toluidino)fluoran,

3-Diethylamino-7,8-benzofluoran,

1,3-Dimethyl-6-diethylaminofluoran,

1,3-Dimethyl-6-di-n-butylaminofluoran,

3-Diethylamino-7-methylfluoran,

3-Diethylamino-7-chlorfluoran,

3-Diethylamino-6-methyl-7-chlorfluoran,

10-Diethylamino-2-ethylbenzo[1,4]thiazino[3,2-b]fluoran,

3,3-Bis(1-n-butyl-2-methylindol-3-yl)phthalid,

3,3-Bis(4-diethylamino-2-ethoxyphenyl)-4-azaphthalid,

3-[2,2-Bis(1-ethyl-2-methyl-3-indolyl)vinyl]-3-(4-diethylaminophenyl)phthalid und

3-[1,1-Bis(4-diethylaminophenyl)ethylen-2-yl]-6-dimethylaminophthalid.

Wenn das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial in dem medizinischen Gebiet verwendet werden soll, ist es bevorzugt, dass mindestens drei verschiedene Leukoverbindungen zu dem Zweck, einen einzigen Farbton zu erhalten, verwendet werden.

Das Gewichtsverhältnis des Entwicklers zu dem Leukofarbstoff ist bevorzugt 1:2 bis 5:2, bevorzugter 1:1 bis 2:1, aus Gründen der Aufbewahrbarkeit des Halbtongebietes des entwickelten Bildes sowie verbessertem Wirkungsgrad der Farbentwicklung, welcher bei Beibehaltung hoher Bilddichte eine Verringerung der Dicke der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht erlaubt. Die Verringerung der Dicke der Aufzeichnungsschicht ist vorteilhaft, da die Steuerung der Dicke der Beschichtung während der Herstellung des Aufzeichnungsmaterials leicht wird, da die nach dem Trocknen der Beschichtung verbleibende Menge an Flüssigkeit und organischen Lösungsmitteln verringert wird und weil die Kosten der Herstellung des Aufzeichnungsmaterials verringert werden. Außerdem kann eine Verringerung der Menge des Entwicklers die Transparenz der Aufzeichnungsschicht verringern, so dass der Bildkontrast und die Bildlesbarkeit oder Bilderkennbarkeit verbessert werden können.

Obwohl nicht gewünscht wird, an die Theorie gebunden zu sein, wird die von dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial erreichte verbesserte Aufbewahrbarkeit als der Bildung eines dichten Netzwerks der Moleküle des Farbentwicklers der vorstehenden Formel (1) durch Wasserstoffbrückenbindungen zuzuschreibend betrachtet. Das heißt, die Leukomoleküle werden in das Netzwerk eingebunden, so dass dem entwickelten Bild Echtheit verliehen wird. Wenn die Menge des Entwicklers in Bezug auf den Leukofarbstoff klein ist, wird das gewünschte Netzwerk nicht ausgebildet. Wenn andererseits der Entwickler in einer übermäßigen Menge anwesend ist, tritt der Farbstoff nicht in das dichte Netzwerk ein, so dass die Bilddichte erniedrigt wird.

Zu dem Zweck, ein lediglich schwarzes Farbbild über die Bereiche niedriger und hoher Dichte hinweg durchgängig zu erhalten ist es wünschenswert, als der Leukofarbstoff eine Kombination der folgenden drei Leukoverbindungen, von der ersten bis zur dritten, zu verwenden. Die erste Leukoverbindung wird durch die folgende Formel (3) dargestellt:

worin R2 für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht und R3 für eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht, Die zweite Leukoverbindung ist eine Verbindung, die bei der Entwicklung eine rote oder orangefarbene Farbe bildet. Die dritte Leukoverbindung ist eine Verbindung, die bei der Entwicklung eine Farbe im nahen Infrarot bildet. Veranschaulichend für geeignete erste Leukoverbindungen sind 2-Anilino-3-methyl-6-(N-ethyl-p-tolylamino)fluoran und 2-Anilino-3-methyl-6-(N-methyl-p-tolylamino)fluoran.

In dem Fall eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials vom Reflexionstyp, bei dem eine die Leukoverbindung der vorstehenden Formel (3) und den Farbentwickler der vorstehenden Formel (1) enthaltende wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf einem Papier ausgebildet ist, ist die Farbe eines durch Erwärmen des Aufzeichnungsmaterials gebildeten Bildes in einem Gebiet hoher Dichte schwarz und in einem Gebiet niedriger Dichte grünschwarz. In dem Fall eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials vom transparenten Typ, bei dem eine die Leukoverbindung der vorstehenden Formel (3) und den Farbentwickler der vorstehenden Formel (1) enthaltende wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf einem transparenten Träger ausgebildet ist, ist die Farbe eines durch Erwärmen des Aufzeichnungsmaterials gebildeten Bildes über die Gebiete niedriger und hoher Dichte hinweg durchgängig grün. Daher sollte, um in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial vom transparenten Typ ein schwarzes Farbbild zu erhalten, die erste Leukoverbindung der Formel (3), welche in den Bereichen von 450–600 nm und 650–700 nm keine Absorptionspeaks hat, in Verbindung mit den zweiten und dritten Leukoverbindungen verwendet werden, welche Licht der Wellenlänge in den Bereichen von 450–600 nm beziehungsweise 650–700 nm absorbieren können, so dass die Absorption in dem Bereich der sichtbaren Wellenlängen der Aufzeichnungsschicht wie in dem Fall eines Silbersalzfilms geglättet ist.

Die Schwärze eines Bildes kann als ein Extinktionsverhältnis zwischen der minimalen Extinktion zu der maximalen Extinktion des Absorptionsspektrums in einem Bereich von 430–650 nm ausgedrückt bewertet werden. Ein Extinktionsverhältnis von mindestens 0,65 ist wünschenswert, um auf einem Schaukasten befriedigende Schwärze zu erhalten. Ein Extinktionsverhältnis von mindestens 0,75 ist noch wünschenswerter, weil dann Bilder des Aufzeichnungsmaterials auf befriedigende Weise gesehen werden können, ohne dass ein Einfluss durch das Tageslicht oder die Art der in einem Schaukasten verwendeten Lampe vorhanden ist.

Die ersten bis dritten Leukoverbindungen werden aus Gründen der hohen Bilddichte, des geeigneten schwarzen Tons und hoher Aufbewahrbarkeit vorzugsweise in Mengen von 40–80%, 10–30% beziehungsweise 10–30%, bezogen auf das Gesamtgewicht von erster bis dritter Leukoverbindung, verwendet.

Spezifische Beispiele der zweiten Leukoverbindung, die eine rote oder orangefarbene Farbe ergeben, beinhalten:

Rhodamin-B-o-chloranilinolactam,

3,6-Bis(dimethylamino)fluoran-&ggr;-(4'-nitro)anilinolactam,

1,3-Dimethyl-6-diethylaminofluoran,

1,3-Dimethyl-6-dibutylaminofluoran,

2-Chlor-3-methyl-6-diethylaminofluoran,

2-Chlor-6-diethylaminofluoran,

2-Chlor-6-N-cyclohexylaminofluoran,

6-Diethylaminobenzo[a]fluoran,

6-(N-Ethyl-N-isopentylamino)benzo[&agr;]fluoran,

3,3-Bis-(1-n-butyl-2-methylindol-3-yl)phthalid,

3,3-Bis-(1-n-octyl-2-methylindol-3-yl)phthalid und

Spiro{chromeno[2,3C]pyrazol-4(H)-1'-phthalan}-7-(N-ethyl-N-isoamylamino)-3-methyl-1-phenyl-3'-on.

Besonders bevorzugt ist die Verwendung einer Verbindung der folgenden Formel (4) als der zweite Leukofarbstoff:

worin R5 und R6 unabhängig voneinander für eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe, eine Tolylgruppe, eine Cyclohexylgruppe oder eine Ethoxypropylgruppe stehen. Die Verbindung der Formel (4) hat eine Absorption bei den Wellenlängen von 450–650 nm, in denen die erste Leukoverbindung der Formel (3) keinen Absorptionspeak aufweist. Veranschaulichend für die Verbindungen der Formel (4) sind 1,3-Dimethyl-6-diethylaminofluoran und 1,3-Dimethyl-6-dibutylaminofluoran.

Spezifische Beispiele der dritten Leukoverbindung, die eine rote oder orangefarbene Farbe ergeben, beinhalten:

6-Diethylamino-2-ethylbenzol[1,4]thiazino[3,2-b]fluoran,

3,3-Bis(4-diethylamino-2-ethoxyphenyl)-4-azaphtalid,

3-[2,2-Bis(1-ethyl-2-methyl-3-indolyl)vinyl]-3-(4-diethylaminophenyl)phthalid und

3-[1,1-Bis(diethylaminophenyl)ethylen-2-yl]-6-dimethylaminophthalid.

Besonders bevorzugt ist die Verwendung von 3,3-Bis(4-diethylamino-2-ethoxyphenyl)-4-azaphtalid der folgenden Formel (5) als der dritte Leukofarbstoff.

Die Verbindung der Formel (5) hat eine Absorption bei einer Wellenlänge von 650-700 nm, in welcher die erste Leukoverbindung der Formel (3) keinen Absorptionspeak hat.

Um ein Bild mit gutem Schwarz zu erhalten, ist es notwendig, den Farbentwickler der Formel (1) zu verwenden. Jedoch selbst wenn der Farbentwickler der Formel (1) verwendet wird, kann eine gute schwarze Farbe nicht entwickelt werden, wenn die erste Leukoverbindung der Formel (3) nicht verwendet wird. Wenn zum Beispiel der Aminstickstoff an der 6-Stellung der Leukoverbindung der Formel (3) zwei Alkylgruppen hat, kann ein derartiger Farbentwickler gute schwarze Farbe nicht bereitstellen.

Jedoch kann eine derartige 6-(N,N-Dialkylamino)-substituierte Fluoranverbindung in einer kleinen Menge in Verbindung mit der Leukoverbindung der Formel (3) verwendet werden. Beispiele einer solchen zusätzlichen Leukoverbindung beinhalten:

2-Anilino-3-methyl-6-diethylaminofluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(di-n-butylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-propyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-isopropyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-isobutyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-amyl-N-methylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-sec-butyl-N-ethylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-amyl-N-ethylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-isoamyl-N-ethylamino)fluoran,

2-Anilino-3-methyl-6-(N-n-propyl-N-isopropylamino)fluoran und

2-Anilino-3-methyl-6-(N-cyclohexyl-N-methylamino)fluoran.

Andere Leukoverbindungen, wie Triphenylmethanphthalid-Leukoverbindungen, Triallylmethan-Leukoverbindungen, Fluoran-Leukoverbindungen, Phenothiazin-Leukoverbindungen, Thiofluoran-Leukoverbindungen, Xanthen-Leukoverbindungen, Indophthalyl-Leukoverbindungen, Spiropyran-Leukoverbindungen, Azaphthalid-Leukoverbindungen, Cumarinopyrazol-Leukoverbindungen, Methin-Leukoverbindungen, Rhodaminanilinolactam-Leukoverbindungen, Rhodaminlactam-Leukoverbindungen, Chinazolin-Leukoverbindungen, Diazaxanthen-Leukoverbindungen und Bislacton-Leukoverbindungen können in Kombination mit der Leukoverbindung der Formel (3) ebenfalls verwendet werden.

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht beinhaltet ein Bindemittelharz, um den Leukofarbstoff und den Farbentwickler auf einem transparenten Träger in sicherer Weise zu befestigen. Spezifische Beispiele eines solchen Bindemittelharzes beinhalten Polyethylen, Polyvinylacetat, Polyacrylamid, Maleinsäure-Copolymere, Polyacrylsäure, Polyacrylat, Polymethacrylsäure, Polymethacrylat, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Styrol-Copolymere, Polyester, Polyurethane, Polyvinylbutyral, Ethylcellulose, Polyvinylacetal, Polycarbonate, Epoxyharze, Polyamide, Polyvinylalkohol, Stärke und Gelatine. Diese Bindemittelharze können allein oder in Kombination von zwei oder mehr verwendet werden.

Es ist bevorzugt, dass das Bindemittelharz aus Gründen der verbesserten Aufbewahrbarkeit einen Glasübergangspunkt (Tg) von mindestens 80°C hat. Obwohl die Korrelation zwischen dem Tg und der Aufbewahrbarkeit nicht aufgeklärt wurde, wird angenommen, dass der durch eine reversible Reaktion mit dem Farbentwickler entwickelte Leukofarbstoff den entwickelten Zustand beibehalten kann, wenn die Tg hoch ist. Veranschaulichend für geeignete Bindemittelharze mit einer Tg von 80°C oder mehr sind Polyvinylacetal- und Norbornen-Harze. Die Tg der Bindemittelharze kann erhöht werden, indem diese durch Hitze, Strahlung und so weiter vernetzt werden.

Es ist bevorzugt, dass aus Gründen der verbesserten Dispergierbarkeit der Komponenten der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht in dem Harz, des verringerten Schleiers und der verbesserten Aufbewahrbarkeit, ein Harz mit der nachstehend gezeigten Formel (6) als das Bindemittelharz verwendet wird:

worin R1 für eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen steht und I, m und n jeweils für Mol-% stehen, mit der Maßgabe, dass I, m und n insgesamt 100% sind.

Veranschaulichend für geeignete Bindemittelharze mit der vorstehenden Formel (6) sind Polyvinylacetal und Polyvinylbutyral. Das Bindemittelharz der Formel (6) kann durch Verseifen von Polyvinylacetat, um Polyvinylalkohol zu bilden, gefolgt von Reaktion mit einem Aldehyd wie Acetaldehyd oder Butyraldehyd, hergestellt werden. Weil die Reaktion im Allgemeinen nicht vollständig stattfindet, ist noch eine kleine Menge von Hydroxylgruppen in dem Harz vorhanden. Während die Hydroxylgruppen unter dem Standpunkt der Dispergierbarkeit vorteilhaft sind, können sie mit dem Leukofarbstoff reagieren, um Verschleierung zu verursachen. Daher ist es unter dem Gesichtspunkt der Verschleierung wünschenswert, dass n in der Formel (6) 30 Mol.-% oder weniger ist. Beispiele von kommerziell erhältlichen Bindemittelharzen der Formel (6) beinhalten KS-1, (Polyvinylacetal, hergestellt von Seisui Kagaku Co., Ltd.; Polyvinylalkoholkomponente: 30 Mol.-%) und BL-S (Polyvinylbutyral, hergestellt von Seisui Kagaku Co., Ltd.; Polyvinylalkoholkomponente: 26 Mol.-%). Die vorstehenden I, m und n können gemäß den japanischen Industriestandards JIS K6728 bestimmt werden.

Die Menge des Bindemittelharzes in dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial ist nicht in spezifischer Weise beschränkt. Um eine zufriedenstellende Gradation der Bilder und Transparenz zu erhalten, wird das Bindemittelharz bevorzugt in einer Menge von mindestens 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der in einer Beschichtungsflüssigkeit für die Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht enthaltenen Feststoffe, verwendet. Im Hinblick auf den Wirkungsgrad der Farbbildung und die Bindung zwischen dem Träger und der Aufzeichnungsschicht beträgt die Menge des Bindemittels noch bevorzugter 30–65 Gew.-%.

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht kann durch Aufbringen einer, einen in einem organischen Lösungsmittel aufgelösten Leukofarbstoff enthaltenden, Beschichtungsflüssigkeit über die Oberfläche eines Trägers erzeugt werden. Beispiele des organischen Lösungsmittels beinhalten Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Toluol, Xylol, Hexan, Cyclohexan, Methylcyclohexan und Cyclopentan; halogenierte Kohlenwasserstoffe wie Chloroform, Methylenchlorid, Chlorbenzol und Dichlorbenzol; Alkohole wie Methanol, Ethanol, Propanol, Isopropanol und Butanol; Ether wie Ethylether, Isopropylether und 1,3-Dioxolan; Ketone wie Aceton, Methylethylketon, Diethylketon, Methylisobutylketon und Cyclohexanon; und Ester wie Methylacetat, Ethylacetat und Butylacetat. Diese Lösungsmittel können allein oder in Kombination von zwei oder mehr davon verwendet werden. In geeigneter Weise wird ein gemischtes Lösungsmittel, enthaltend mindestens 50 Gew.-% von mindestens einem aus Toluol, Methylethylketon, Methylisobutylketon, Ethylacetat und Butylacetat, verwendet. Noch bevorzugter wird ein gemischtes Lösungsmittel, enthaltend mindestens 50 Gew.-% von mindestens einem aus Toluol, Methylisobutylketon und Ethylacetat, verwendet, um ein von Verschleierung freies wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial zu erhalten.

Als ein Träger kann jedes im Wesentlichen transparente, gewöhnlich auf dem Gebiet der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien vom Leukotyp benutzte, Material verwendet werden. Beispiele der Materialien für den im Wesentlichen transparenten Träger sind Cellulosederivate wie Cellulosetriacetat, Polyolefine wie Polypropylen und Polyethylen, und Polystyrol. Eine solche Harzfolie kann laminiert sein. Es ist bevorzugt, eine aus einem Polyesterharz, wie Polyethylenterephthalat, Polybutylenterephthalat oder Polyethylennaphthalat, hergestellte Folie zu verwenden.

Vor allem eine Polyethylenterephthalatfolie mit einer Trübung (entsprechend JIS K7105) von 10% oder weniger ist aus Gründen der hohen Transparenz am bevorzugtesten.

Um die Haftung zwischen dem Träger und der darauf durch Beschichten erzeugten Schicht zu verbessern, kann mindestens eine Oberfläche des transparenten Trägers einer Coronaentladungsbehandlung, einer Behandlung durch eine Oxidationsreaktion unter Verwendung von zum Beispiel Chromsäure, und einer Ätzbehandlung unterworfen werden.

Vorstehend wurde eine Beschreibung im Hinblick auf wesentliche Inhaltsstoffe (Leukofarbstoff, Farbentwickler und Bindemittelharz) und Komponenten (wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und Träger des lichtdurchlässigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials der vorliegenden Erfindung gegeben. Es braucht jedoch nicht gesagt zu werden, dass die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht eines oder mehrere herkömmliche Additive, wie einen Füllstoff, ein Tensid, ein Pigment und eine wärmeschmelzbare Substanz enthalten kann. Veranschaulichend für wärmeschmelzbare Substanzen sind Dibenzyloxalatverbindungen und Fettsäureamide.

Bei der Herstellung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht werden der Leukofarbstoff, der Farbentwickler und das Bindemittelharz in einem Lösungsmittel gelöst oder gleichmäßig dispergiert, um eine Beschichtungsflüssigkeit zu erhalten. Die Beschichtungsflüssigkeit wird über eine Oberfläche eines Trägers mittels irgendeinem geeigneten Beschichtungsverfahren, wie einem Beschichtungsverfahren mit von oben wirkender Düse, einem Drahtrakel-Beschichtungsverfahren, einem Tiefdruckbeschichtungsverfahren oder einem Luftmesserbeschichtungsverfahren, beschichtet und dann getrocknet. Ein Streichbeschichter- oder ein Schlitzdüsen-Beschichtungssystem wird in besonders geeigneter Weise verwendet, weil das Beschichtungswerkzeug nicht in Kontakt mit dem Träger gebracht wird und die erhaltene Beschichtung eine gleichmäßige Dicke hat.

Wenn die Beschichtüngsflüssigkeit darin dispergierte Teilchen enthält, hat der Durchmesser der Teilchen einen großen Einfluss auf die Transparenz des Aufzeichnungsmaterials, die Oberflächen-Rauhigkeit der Aufzeichnungsschicht oder einer Schutzschicht, sofern diese über der Aufzeichnungsschicht aufgebracht ist, und daher auf die Reproduzierbarkeit von Punktbildern. Daher ist es wünschenswert, dass die in der Beschichtungsflüssigkeit enthaltenen Teilchen einen Durchmesser von 1,0 &mgr;m oder weniger, im Hinblick auf die Transparenz noch bevorzugter 0,5 &mgr;m oder weniger, aufweisen. Die Dicke der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht hängt von deren Zusammensetzung und der beabsichtigten Verwendung des Aufzeichnungsmaterials ab und ist allgemein in dem Bereich von 1–50 &mgr;m, vorzugsweise 3–20 &mgr;m.

Die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht kann wenn nötig mit einer Schutzschicht überlagert sein, um die Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien, Wasser und Abrieb und Eigenschaften der Anpassung an das Licht und den Thermokopf zu verbessern. Die nur aus einem Harz bestehende Schutzschicht ist unter dem Gesichtspunkt der Transparenz des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials ideal. Jedoch ist die Oberflächenglätte der aus einem Harz hergestellten Schutzschicht zu hoch, so dass das Problem des Klebens verursacht wird. Ferner besteht wegen einer so hohen Oberflächenglätte der Schutzschicht eine Gefahr von Staub auf dem Aufzeichnungsmaterial, der von dem Thermokopf eingeschleppt wird. Auf diese Erscheinung wird hierin nachfolgend als das Einschlepp-Problem Bezug genommen. Insbesondere wenn eine Kunststoff-Folie als der transparente Träger benutzt wird, neigen die Anpassungseigenschaften an den Kopf dazu, niedriger zu werden, und das Einschlepp-Problem wird ernsthaft. Weil außerdem der Glasübergangspunkt des Harzes, aus dem die Schutzschicht besteht, niedriger als die Temperatur des Thermokopfes ist, kann die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht leicht zerstört oder auf die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials freigelegt werden. Fehlerhafte Bilder und unnormale Bilder, die von dem Klebeproblem, dem Einschlepp-Problem und der Zerstörung der wärmeempfindlichen Schicht verursacht werden, sind fatal für die Bildbildung zu medizinischen Zwecken.

Um die Probleme des Klebens und Einschleppens zu bewältigen, ist bei den herkömmlichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien vom Reflexionstyp ein Füllstoff in die Schutzschicht eingebracht worden. In dem Fall eines lichtdurchlässigen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials kann jedoch die Verwendung eines Füllstoffs die Transparenz des Aufzeichnungsmaterials verringern. Es ist daher bevorzugt, ein Verfahren zu übernehmen, bei dem die Schutzschicht durch Verwendung feiner Teilchen eines Füllstoffes eine feine Rauhigkeit aufweisen soll, oder ein Verfahren, bei dem eine kleine Menge eines groben Füllstoffs in dem Füllstoff eingebracht wird, so dass eine Verringerung der Transparenz durch den Zusatz des Füllstoffs minimal gehalten werden kann. Es ist bevorzugt, dass die Oberfläche der Schutzschicht zur Verhinderung von Problemen des Klebens und Einschleppens einen Reibungskoeffizienten im Bereich von 0,07-0,14 aufweist.

Als das Harz zur Verwendung in der Schutzschicht kann ein wasserlösliches Harz, eine wässrige Emulsion, ein hydrophobes Harz, ein ultravioletthärtendes Harz und ein durch Elektronenstrahl härtendes Harz allein oder wenn nötig in Kombination verwendet werden. Unter dem Gesichtspunkt der Transparenz ist es vorzuziehen, das Harzmaterial zur Verwendung in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht oder der Schutzschicht so auszuwählen, dass das Verhältnis des Brechungsindex jedes Harzmaterials der Aufzeichnungsschicht oder der Schutzschicht zu demjenigen des Trägers in dem Bereich von 0,8 bis 1,2 liegt.

Spezifische Beispiele der Harze zur Verwendung in der Schutzschicht sind Polyacrylatharze, Polymethacrylatharze, Polyurethanharze, Polyesterharze, Polyvinylacetatharze, Styrolacrylatharze, Polyolefinharze, Polystyrolharze, Polyvinylchloridharze, Polyetherharze, Polyamidharze, Polycarbonatharze, Polyethylenharze, Polypropylenharze und Polyacrylamidharze. Es ist möglich, herkömmliche Vernetzungsmittel, wie Isocyanatverbindungen und Epoxyverbindungen, zusammen mit den vorstehend erwähnten Harzen zu verwenden.

Spezifische Beispiele der Isocyanatverbindungen mit zwei oder mehr Isocyanatgruppen in einem Molekül davon sind Toluylendiisocyanat, Dimere davon, Diphenylmethandiisocyanat, Polymethylenpolyphenylisocyanat, Hexamethylendiisocyanat, Polyisocyanat und Derivate dieser Verbindungen. Spezifische Beispiele der Epoxyverbindungen sind Ethylenglycolglycidylether, Butylglycidylether, Polyethylenglycoldiglycidylether und Epoxyacrylat.

Beispiele des Füllstoffs zur Verwendung in der Schutzschicht beinhalten anorganische Füllstoffe wie Phosphatfaser, Kaliumtitanat, nadelförmiges Magnesiumhydroxid, Bartfasern, Talkum, Glimmer, Glasflocken, Calciumcarbonat, Calciumcarbonat in Plättchenform, Aluminiumhydroxid, Aluminiumhydroxid in Plättchenform, Siliciumoxid, Tonerde, Kaolin, kalzinierte Tonerde und Hydrotalcit; und organische Füllstoffe wie Pulver aus vernetztem Polystyrolharz, Pulver aus Harnstoff-Formalin-Copolymer, Sililconharzpulver, Pulver aus vernetztem Polymethylmethacrylatharz, Pulver aus Guanamin-Formaldehyd-Copolymer und Pulver aus Melamin-Formaldehyd-Copolymer. Diese Füllstoffe können allein oder in Kombination von zwei oder mehr davon verwendet werden. Vor allem das Pulver aus Melamin-Formaldehyd-Copolymer als ein organischer Füllstoff, und Kaolin, Talkum und Aluminiumhydroxid als ein anorganischer Füllstoff können aus Gründen der guten Anpassungseigenschaften des Aufzeichnungsmaterials an den Thermokopf bevorzugt verwendet werden.

Überdies kann die Schutzschicht ferner eine Vielfalt von Wachsen und Ölen enthalten, um die Anpassungseigenschaften an den Kopf zu verbessern. Spezifische Beispiele der Wachse sind Stearinsäureamid, Palmitinsäureamid, Ölsäureamid, Laurylsäureamid, Ethylen-bis-stearinsäureamid, Methylen-bis-stearinsäureamid„ Methylolstearinsäureamid, Paraffinwachs, Polyethylen, Carnaubawachs, Paraffinoxid und Zinkstearat. Als die Öle zur Verwendung in der Schutzschicht können Allzweck-Siliconöle verwendet werden. Außerdem kann der Reibungskoeffizient der Schutzschicht durch Verwenden eines Silicon-modifizierten Harzes als Teil des Bindemittelharzes und durch Steuern der Menge an Harz im Verhältnis zum Füllstoff eingestellt werden.

Die Schutzschicht kann durch Aufbringen einer Beschichtungsflüssigkeit auf die Oberfläche der wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, gefolgt von Trocknung, hergestellt werden. Irgendein Lösungsmittel, wie Wasser und organische Lösungsmittel, die vorstehend mit Bezug auf die Beschichtungsflüssigkeit für die Erzeugung der wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht aufgezeigt wurden, kann für die Beschichtungsflüssigkeit für die Erzeugung der Schutzschicht verwendet werden. Wenn jedoch ein gutes Lösungsmittel für den in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht enthaltenen Leukofarbstoff verwendet wird, kann der Leukofarbstoff in die Schutzschicht wandern, um ebenso wie die Festigkeit der Schutzschicht auch wegen Verschleierung die Aufbewahrbarkeit des Bildes nachteilig zu beeinflussen. Die Verwendung eines mindestens 70 Gew.-% Ethylacetat enthaltenden Lösungsmittels für die Beschichtungsflüssigkeit für die Schutzschicht ist bevorzugt, weil Komponenten mit niedrigem Molekulargewicht in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht nicht in die darauf aufgebrachte Beschichtungsflüssigkeit diffundieren. Ferner hat ein solches Lösungsmittel einen verhältnismäßig niedrigen Siedepunkt und ist so daran gehindert, nach der Trocknungsbehandlung in dem Aufzeichnungsmaterial zu verbleiben.

Das Beschichtungsverfahren für die Bildung der Schutzschicht ist nicht besonders begrenzt. Die Schutzschicht kann mit jedem herkömmlichen Beschichtungsverfahren aufgebracht werden. Es ist bevorzugt, dass die Dicke der Schutzschicht in dem Bereich von 0,1 bis 20 &mgr;m, noch bevorzugter 0,5 bis 10 &mgr;m liegt. Wenn die Dicke der Schutzschicht in dem vorerwähnten Bereich liegt, können die Funktionen der Schutzschicht, die Lagerstabilität des Aufzeichnungsmaterials und die Eigenschaften der Anpassung an den Kopf zu verbessern, in ausreichender Weise erreicht werden. Gleichzeitig kann eine Abnahme der Wärmeempfindlichkeit des Aufzeichnungsmaterials auf wirksame Weise verhindert werden, und die Herstellungskosten sind angemessen.

Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wird jede der aufbeschichteten Flüssigkeiten für die Bildung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht getrocknet. Das Trocknen wird aus Gründen der Erleichterung der Entfernung der Lösungsmittel vorzugsweise bei einer Temperatur von mindestens 80°C durchgeführt: Eine zu hohe Temperatur von über 150°C kann die Gleichmäßigkeit der Beschichtung nachteilig beeinflussen und neigt dazu, Verschleierung zu bewirken. Daher ist 150°C die bevorzugte Obergrenze der Trocknungstemperatur.

Wenn gewünscht, kann zu dem Zweck, die Bindung dazwischen und die Planlage der Oberfläche zu verbessern, eine Zwischenschicht zwischen dem Träger und der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht oder zwischen der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und der Schutzschicht eingeschoben werden. Die Zwischenschicht kann ein Bindemittelharz und wenn gewünscht einen Füllstoff und eine wärmeschmelzbare Substanz enthalten.

Wenn das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung eine Kunststoff-Folie oder ein synthetisches Papier aufweist, besteht die Gefahr, dass Staub elektrostatisch an der Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials anhaftet.

Ferner kann elektrostatische Aufladung des Aufzeichnungsmaterials den glatten Transport des Aufzeichnungsmaterials durch eine Aufzeichnungsapparatur behindern. Um dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial antistatische Eigenschaften zu verleihen, kann auf dem Träger an einem Ort mit Bezug auf den Träger gegenüber der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht eine ein antistatisches Mittel enthaltende Rückseitenschicht bereitgestellt werden. Ein herkömmliches Material vom Typ der Elektronenleitung oder ein Material vom Typ der Ionenleitung kann als das antistatische Mittel verwendet werden. Es ist bevorzugt, dass der Oberflächenwiderstand der Rückseitenschicht im Lichte der Verhinderung des elektrostatischen Anhaftens von Staub auf dem Aufzeichnungsmaterial 1×1010 &OHgr; oder weniger ist.

Ferner kann die Rückseitenschicht zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung mit den Funktionen versehen sein, die Rolltendenz des Aufzeichnungsmaterials zu verringern oder dessen Transportierbarkeit durch eine Aufzeichnungsapparatur zu verbessern. Zusätzlich kann die Rückseitenschicht ferner wie ein Silbersalzfilm ein Mattierungsmittel enthalten. Das Mattierungsmittel hat vorzugsweise einen Teilchendurchmesser von 0,3–10 &mgr;m. Die Rückseitenschicht kann aus irgendwelchen herkömmlichen Materialien, wie den in der Schutzschicht und der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht verwendeten, bestehen. Die Dicke der Rückseitenschicht liegt allgemein im Bereich von 0,1–10 &mgr;m.

Das lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung zeigt aus Gründen, ein klares Bild auf einem Schaukasten zu erhalten, vorzugsweise eine Trübung entsprechend JIS K7105 von 50% oder weniger, noch bevorzugter 50% oder weniger in einem Nichtbildbereich davon.

Das lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung kann zu dem Zweck, eine Schutzwirkung gegen Überstrahlung zu erzielen und die Bilderkennungsleistung zu verbessern, blau gefärbt sein. In diesem Fall kann der transparente Träger selbst blau gefärbt sein, oder mindestens eine der auf dem Träger ausgebildeten Schichten kann einen blauen Farbstoff oder ein blaues Pigment enthalten. Es ist bevorzugt, dass die Transmissionsdichte des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials in dem Bereich von 0,15 bis 0,25 liegt.

Ferner ist der Farbton des blau gefärbten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials vorzugsweise derart, dass der Chromatizitätsindex a* im Bereich von –4 bis –15 liegt und der Chromatizitätsindex b* im Bereich von –5 bis –15 liegt. Die Chromatizitätsindices werden durch Messen der Extinktion bei einem Intervall von 10 nm unter den Bedingungen von d/0, einem Blickwinkel von 10° unter Verwendung einer Lichtquelle von D65 bestimmt. Irgendein blaues Pigment oder irgendein blauer Farbstoff kann verwendet werden, um das blau gefärbte Aufzeichnungsmaterial bereitzustellen.

Das gerade hergestellte wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ist allgemein in einer länglichen Form. Das Produkt wird dann als Ware zu Stapeln von Bögen oder zu Rollen ausgebildet. Die Bögen und Rollen werden vorzugsweise zur Lagerung und zum Transport mit einer Licht abschirmenden Verpackungsfolie verpackt. Im Gebrauch werden die gestapelten Bögen oder die Rolle aus der Verpackung heraus genommen und in eine Aufzeichnungsapparatur eingelegt.

Bilder können durch bildmäßiges Erwärmen des Materials mit einer Erwärmungsvorrichtung, wie einem Thermostift, einem Thermokopf und einem Laserstrahl, direkt auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial aufgezeichnet werden. Weil das lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung geeignet für die Erzeugung von Bildern mit hoher Genauigkeit und hoher Auflösung ist, ist die Verwendung eines Thermokopfes am geeignetsten. Ferner ist die Verwendung des Thermokopfes bezüglich der Gesamtkosten der Aufzeichnungsapparatur, der Durchsatzgeschwindigkeit und der Verringerung der Größe der Apparatur vorteilhaft.

Eine Ausführungsform einer Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung wird diagrammartig in der ABBILDUNG gezeigt. Ein Stapel von transparenten, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsbögen ist in einem an einer Aufzeichnungsapparatur angebrachten Trog untergebracht. Einer der Bögen 2-1 wird durch Übertragungswalzen 3 zu einer zwischen einer Plattenwalze 5 und einem Thermokopf 4 definierten Aufzeichnungszone befördert und bildmäßig erwärmt. Der Bogen 2-2, auf dem daher ein Bild erzeugt wurde, wird dann aus der Aufzeichnungsapparatur abgegeben.

Die Feinheit eines auf dem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial erzeugten Bildes hängt von dem Auflösungsvermögen in der Hauptabtastrichtung dafür ab. Es wurde gefunden, dass zufriedenstellende Punktbild-Reproduzierbarkeit ohne Schwankung der Bilddichte oder Bildung von Streifen erhältlich ist, wenn das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung mit einem Auflösungsvermögen in der Hauptabtastrichtung von mindestens 250 dpi (dots per inch, Punkte pro Zoll) aufgezeichnet wird.

Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung weiter. Teile und Prozentsätze sind in Gewicht, wenn nicht anderweitig angegeben.

Beispiel 1-1

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle pulverisiert und dispergiert, um eine den Farbentwickler mit einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,5 &mgr;m enthaltende Flüssigkeit (A) herzustellen. Der Teilchendurchmesser wurde unter Verwendung eines kommerziell erhältlichen Laserstreuungs-Analysegerätes für Teilchengrößenverteilung „LA-700 (Handelsmarke), hergestellt von HORIBA, Ltd., gemessen. Flüssigkeit (A): Farbentwickler X1 (4-(N'-n-Hexylcarbamoylamino)salicylsäure) 15 Teile 15% Methylethylketon-Lösung von Bindemittelharz Y1 (Polyvinylacetal (Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.) Gehalt der Polyvinylalkoholkomponente: 30 Mol%) 20 Teile Methylethylketon 25 Teile Toluol 40 Teile

Die folgenden Komponenten wurden ausreichend gerührt, so dass eine Beschichtungsflüssigkeit (B) für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht hergestellt wurde. Flüssikeit (B): Vorstehende Beschichtungsflüssigkeit (A) 35 Teile Leukoverbindungs-Farbstoff (Verbindung A') 3 Teile 15% Methylethylketon-Lösung des vorstehenden Bindemittelharzes Y1 40 Teile Methylethylketon 2 Teile

Die folgenden Komponenten wurden vermahlen und dispergiert, um eine Siliciumoxid-Teilchen mit einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,3 &mgr;m enthaltende Flüssigkeit (C) herzustellen. Flüssigkeit (C): Siliciumoxid 15 Teile 10% Methylethylketon-Lösung von Polyvinylacetal (Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.) Methylethylketon 25 Teile

Die folgenden Komponenten wurden ausreichend gerührt, so dass eine Beschichtungsflüssigkeit (D) für eine Schutzschicht hergestellt wurde. Flüssigkeit (D): Vorstehende Flüssigkeit (C) 10 Teile 12,5% Methylethylketon-Lösung von Silicon-modifiziertem Polyvinylbutyral (SP712, hergestellt von Dainichi Seika Co., Ltd.) 8 Teile Methylethylketon 10 Teile

Die Beschichtungsflüssigkeit (B) für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und die Beschichtungsflüssigkeit (D) für eine Schutzschicht wurden nacheinander auf eine transparente Polyesterfolie mit einer Dicke von 175 &mgr;m und einer Trübung von 3% aufgetragen und getrocknet, um ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht mit einer Dicke von 15 &mgr;m und einer Schutzschicht mit einer Dicke von 3 &mgr;m zu erhalten.

Beispiele 1-2 und 1-3

Beispiel 1-1 wurde in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass die Verbindungen (B') und (C') jeweils an Stelle der Verbindung (A') als der Leukofarbstoff verwendet wurden, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Beispiele 2-1 bis 2-3

Die Beispiele 1-1 bis 1-3 wurden in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass das Bindemittelharz Y1 durch das Bindemittelharz Y2 (Polyvinylbutyral; Eslek BL-S, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.; Gehalt der Polyvinylalkoholkomponente: 26 Mol%) ersetzt wurde, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Beispiele 3-1 bis 3-3

Die Beispiele 1-1 bis 1-3 wurden in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass das Bindemittelharz Y1 durch das Bindemittelharz Y3 (Polyvinylbutyral; Eslek BL-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.; Gehalt der Polyvinylalkoholkomponente: 35 Mol%) ersetzt wurde, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Beispiele 4-1 bis 4-3

Die Beispiele 1-1 bis 1-3 wurden in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass der Farbentwickler X1 durch den Farbentwickler X2 (4-(N'-n-Butylcarbamoylamino)salicylsäure) ersetzt wurde, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Beispiele 5-1 bis 5-3

Die Beispiele 1-1 bis 1-3 wurden in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass der Farbentwickler X1 durch den Farbentwickler X3 (4-(n-Octanoylamino)salicylsäure) ersetzt wurde, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Beispiele 6-1 bis 6-3

Die Beispiele 1-1 bis 1-3 wurden in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass das Bindemittelharz Y1 durch das Bindemittelharz Y4 (Polyester; Bylon 296, hergestellt von Toyo Boseki Co., Ltd.) ersetzt wurde, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Beispiele 7-1 bis 7-3

Die Beispiele 1-1 bis 1-3 wurden in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass das Pulverisieren für die Herstellung der Flüssigkeit (A) so durchgeführt wurde, dass der Farbentwickler ein Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,7 &mgr;m hatte, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Beispiel 8-1

Die folgenden Komponenten wurden in einer horizontalen Sandmühle pulverisiert und dispergiert, um die Flüssigkeit (E), die Flüssigkeit (F) und die Flüssigkeit (G), jeweils enthaltend Teilchen mit einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,5 &mgr;m, herzustellen. Flüssigkeit (E): Farbentwickler X1 (4-(N'-n-Hexylcarbamoylamino)salicylsäure) 20 Teile 10% ige wässrige Lösung von Bindemittelharz Y5 (Polyvinylalkohol; PVA-318, hergestellt von Kurare Co., Ltd.) 25 Teile Wasser 50 Teile
Flüssigkeit (F): Leukoverbindungs-Farbstoff (Verbindung (A')) 20 Teile 10% ige wässrige Lösung von Bindemittelharz Y5(Polyvinylalkohol; (PVA-318, hergestellt von Kurare Co., Ltd.; 20 Teile Wasser 60 Teile
Flüssigkeit (G): Siliciumdioxid 20 Teile 10% ige wässrige Lösung von Methylcellulose 20 Teile Wasser 50 Teile

Die folgenden Komponenten wurden ausreichend gerührt, so dass eine Beschichtungsflüssigkeit (H) für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht hergestellt wurde. Flüssigkeit (H): Vorstehende Flüssigkeit (E) 45 Teile Vorstehende Flüssigkeit (F) 22 Teile Vorstehende Flüssigkeit (G) 45 Teile 20%ige wässrige Lösung vonIsobutylen-Maleinsäureanhydrid-Copolymer 5 Teile

Die folgenden Komponenten wurden vermahlen und dispergiert, um eine Kaolin-Teilchen mit einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,3 &mgr;m enthaltende Beschichtungsflüssigkeit (I) für eine Schutzschicht herzustellen. Flüssigkeit (I): Kaolin (Kaogloss; hergestellt von Mizusawa Kagaku Co., Ltd.) 60 Teile 10% ige wässrige Lösung von Bindemittelharz Y5 (Polyvinylalkohol; PVA-318, hergestellt von Kurare Co., Ltd.) 300 Teile Zinkstearat 8 Teile Wasser 230 Teile

Die Beschichtungsflüssigkeit (H) für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und die Beschichtungsflüssigkeit (I) für eine Schutzschicht wurden nacheinander auf eine transparente Polyesterfolie mit einer Dicke von 175 &mgr;m und einer Trübung von 3% aufgetragen und getrocknet, um ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht mit einer Dicke von 15 &mgr;m und einer Schutzschicht mit einer Dicke von 3 &mgr;m zu erhalten.

Beispiele 8-2 und 8-3

Beispiel 8-1 wurde in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass die Verbindungen (B') und (C') jeweils an Stelle der Verbindung (A') als der Leukofarbstoff verwendet wurden, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Vergleichsbeispiele 1-1 bis 1-3

Die Beispiele 1-1 bis 1-3 wurden in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass der Farbentwickler X1 durch den Farbentwickler X4 (4-octyloxysalicylsäure) ersetzt wurde, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Vergleichsbeispiele 2-1 bis 2-3

Die Beispiele 1-1 bis 1-3 wurden in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass der Farbentwickler X1 durch den Farbentwickler X5 (5-(N-n-Hexylcarbamoyl)salicylsäure) ersetzt wurde, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Vergleichsbeispiele 3-1 bis 3-3

Die Beispiele 1-1 bis 1-3 wurden in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass der Farbentwickler X1 durch den Farbentwickler X6 (4-N'-Octadecylcarbamoyl)salicylsäure), ersetzt wurde, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Vergleichsbeispiele 4-1 bis 4-3

Die Beispiele 8-1 bis 8-3 wurden in der gleichen Weise wie beschrieben wiederholt, außer dass der Farbentwickler X1 durch den Farbentwickler X7 (4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon) ersetzt wurde, um lichtdurchlässige, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zu erhalten.

Die in den vorstehenden Beispielen und Vergleichsbeispielen verwendeten Leukoverbindungen (A') – (C') sind wie folgt:

Die Inhaltsstoffe der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten der vorstehenden Beispiele und Vergleichsbeispiele werden nachstehend in den Tabellen 1-1 und 1-2 zusammengefasst.

Tabelle 1-1
Tabelle 1-2

Jedes der in den vorstehenden Beispiele und Vergleichsbeispielen erhaltenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien wurde einer Druckprüfung unter Verwendung eines kommerziell erhältlichen Videoprinters „UP-930" (hergestellt von Sony Corporation) unterworfen. Auf diese Weise wurden auf jedem Aufzeichnungsmaterial Bilder mit 17 verschiedenen Gradationen aufgezeichnet. Die Trübung des Hintergrundes jedes Aufzeichnungsmaterials wurde unter Verwendung eines Trübungscomputers, Modell HGM-2DP (hergestellt von Suga Test Machine Inc.) gemessen. Die Transmissionsdichte wurde unter Verwendung eines Transmissionsdensitometers TD-904 (hergestellt von Gretag MacBeath Inc.) gemessen. Da die Leukoverbindungen (A') – (C'), wenn sie entwickelt sind, grünschwarz, purpurrot beziehungsweise grünlichblau färben, wurde die Dichte des durchgelassenen Lichtes für die Farben Schwarz, Magenta beziehungsweise Cyan gemessen. Eine Lagerungsprüfung wurde durchgeführt, indem das Bild bei einer Temperatur von 40°C bei einer relativen Feuchtigkeit von 90% 100 Stunden lang gelagert wurde. Die Prüfungsmethoden waren wie folgt.

1. Trübung (Transparenz)

Die Trübung jeder Filmprobe wurde gemäß JIS K7105 gemessen. Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Trübung von 50% oder weniger wird als transparent empfunden, wenn es auf einem Schaukasten betrachtet wird. Wenn die Trübung 30% oder weniger beträgt, wird kaum Trübung wahrgenommen. Die Trübung wird gemäß den folgenden Bewertungsnoten bewertet: A: (hervorragend) Trübung ist 20% oder weniger B: (gut) Trübung ist 20–30% C: (ordentlich) Trübung ist 30–50% D: (nicht gut) Trübung liegt über 50%.
2. Dichte des Hintergrundes A: (hervorragend) Dichte ist 0,10 oder weniger B: (gut) Dichte ist 0,10–0,20 C: (ordentlich) Dichte ist 0,20–0,30 D: (nicht gut) Dichte liegt über 0,30
3. Dichte des Bildes Es wird die Maximaldichte gemessen A: (gut) Dichte ist 3,0 oder mehr B: (ordentlich) Dichte ist 2,5–3,0 C: (nicht gut) Dichte ist unter 2,5

4. Aufbewahrbarkeit

Die Aufbewahrbarkeit wird, als eine Veränderung der Bilddichte ausgedrückt, gemäß der folgenden Gleichung bewertet: Aufbewahrbarkeit = (T1 – T0) / T0 × 100 % in welcher T1 die Dichte nach Lagerung und T0 die anfängliche Dichte vor der Lagerung ist. Es wird die größte Veränderung unter den 17 Gradationen verwendet.

Die Aufbewahrbarkeit wird wie folgt bewertet: A: (hervorragend) 0 bis –5% (keine Veränderung) B: (gut) –5 bis –10% (beinahe keine Veränderung) C: (ordentlich) –10 bis –30% (leichte Veränderung) D: (nicht gut) –30% oder mehr Veränderung (deutlich) E: (noch schlechter) Bild verschwindet

Die Ergebnisse werden in den Tabellen 2-1 und 2-2 zusammengefasst.

Tabelle 2-1
Tabelle 2-2
Beispiele 9-18 und Vergleichsbeispiele 5-7

Verschiedene Kombinationen der Verbindungen A-G, wie in Tabelle 3-1 angegeben, wurden in Verbindung mit einem Farbentwickler, ausgewählt aus den Verbindungen a-e, wie in Tabelle 3-2 angegeben, als ein Leukofarbstoff verwendet, um die Beschichtungsflüssigkeiten für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 1-4, wie in Tabelle 3-2 angegeben, zu erzeugen. Die Mengen (Gew.-%) der verwendeten Leukofarbstoff-Verbindungen A-G werden in Tabelle 3-1 gezeigt. Die Beschichtungsflüssigkeiten 1-4 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht wurden auf die Träger 1-3 wie in Tabelle 3-2 angegeben aufgebracht und getrocknet, um wärmeempfindliche Aufzeichnungsschichten mit einer Dicke von jeweils 12 &mgr;m zu erzeugen. Dann wurden Beschichtungsflüssigkeiten 1-2 für eine Schutzschicht, wie in Tabelle 3-2 angegeben, auf die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten aufgebracht und getrocknet, um Schutzschichten mit einer Dicke von 2 &mgr;m zu erzeugen, wodurch wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien erhalten wurden. Einzelheiten der Leukoverbindungen A-G werden in den Tabellen 4 und 5 gezeigt und Einzelheiten der Farbentwicklerverbindungen a-e werden in Tabelle 6 gezeigt. Die Einzelheiten der Beschichtungsflüssigkeiten 1-4 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, der Beschichtungsflüssigkeiten 1-2 für eine Schutzschicht und der Träger sind wie folgt.

Beschichtungsflüssigkeit 1 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht:

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle pulverisiert und dispergiert, um eine den Farbentwickler mit einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,3 &mgr;m und den darin aufgelösten Leukofarbstoff enthaltende Beschichtungsflüssigkeit 1 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht herzustellen. Der Teilchendurchmesser wurde unter Verwendung eines kommerziell erhältlichen Laserstreuungs-Analysegerätes für Teilchengrößenverteilung „LA-700 (Handelsmarke), hergestellt von HORIBA, Ltd., gemessen. Leukofarbstoff 6 Teile Farbentwickler 12 Teile Polyvinylacetal (Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.; 10 Teile Blauer Farbstoff (MACROLEX BLUE 3R, hergestellt von Bayer Inc.) 0,1 Teil Methylethylketon 83 Teile Toluol 83 Teile

Beschichtungsflüssigkeit 2 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht:

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle pulverisiert und dispergiert, um eine den Farbentwickler mit einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,3 &mgr;m und den darin aufgelösten Leukofarbstoff enthaltende Beschichtungsflüssigkeit 2 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht herzustellen. Leukofarbstoff 6 Teile Farbentwickler 12 Teile Polyvinylacetal (Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.) 10 Teile Methylethylketon 83 Teile Toluol 83 Teile

Beschichtungsflüssigkeit 3 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht:

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle pulverisiert und dispergiert, um eine den Farbentwickler mit einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,3 &mgr;m und den darin aufgelösten Leukofarbstoff enthaltende Beschichtungsflüssigkeit 3 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht herzustellen. Leukofarbstoff 6 Teile Farbentwickler 12 Teile Polyester (Bylon 296, hergestellt von Toyoboseki Co., Ltd.) 10 Teile Blauer Farbstoff (MACROLEX BLUE 3R, hergestellt von Bayer Inc.) 0,1 Teil Methylethylketon 83 Teile Toluol 83 Teile

Beschichtungsflüssigkeit 4 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht:

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle zu einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,3 &mgr;m pulverisiert und dispergiert, wodurch eine Farbstoffdispersion, eine Entwicklerdispersion und eine Füllstoffdispersion erhalten wurden. [Farbstoffdispersion] Leukofarbstoff 6 Teile 10%ige wässrige Lösung von Polyvinylalkohol 20 Teile Wasser 60 Teile [Entwicklerdispersion] Entwickler 20 Teile 10%ige wässrige Lösung von Polyvinylalkohol 25 Teile Wasser 50 Teile
[Füllmitteldispersion] Siliciumoxid 20 Teile 10%ige wässrige Lösung von Methylcellulose 20 Teile Wasser 60 Teile

Die vorstehende Zusammensetzung wurde gleichmäßig vermischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit 4 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu erhalten. Vorstehende Farbstoffdispersion 22 Teile Vorstehende Entwicklerdispersion 45 Teile Vorstehende Füllstoffdispersion 45 Teile 20% ige wässrige Alkali-Lösung vonIsobutylen-Maleinsäureanhydrid-Copolymer 5 Teile

Beschichtungsflüssigkeit 1 für eine Schutzschicht:

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle zu einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,25 &mgr;m pulverisiert und dispergiert, wodurch eine erste Dispersion erhalten wurde. [Erste Dispersion] Teilchen aus Melamin-Formaldehyd-Copolymer (EPOSTAR-S; hergestellt von Nihon Shokubai Inc.) 30 Teile 10% Methylethylketon-Lösung von Polyvinylacetal (Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.) 10 Teile Methylethylketon 140 Teile

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle zu einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,60 &mgr;m pulverisiert und dispergiert, wodurch eine zweite Dispersion erhalten wurde. [Zweite Dispersion] Zinkstearat 30 Teile 10% Methylethylketon-Lösung von Polyvinylacetal(Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.) 10 Teile Methylethylketon 140 Teile

Die folgenden Zusammensetzungen wurden ausreichend unter Rühren vermischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit 1 für eine Schutzschicht zu erhalten. Vorstehende erste Dispersion 100 Teile Vorstehende zweite Dispersion 13 Teile 10% Methylethylketon-Lösung von Polyvinylacetal (Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.) 83 Teile Methylethylketon 74 Teile

Beschichtungsflüssigkeit 2 für eine Schutzschicht:

Die folgenden Komponenten wurden in einer Kugelmühle zu einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,3 &mgr;m pulverisiert und dispergiert, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit 2 für eine Schutzschicht erhalten wurde. Kaolin (Kaogloss; hergestellt von Mizusawa Kagaku Co., Ltd.) 60 Teile 10% ige wässrige Lösung von Polyvinylalkohol 300 Teile Zinkstearat 8 Teile Wasser 230 Teile

Träger 1:

Auf eine Seite einer Polyethylenterephthalatfolie mit einer Dicke von 175 &mgr;m wurde eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückseitenschicht aufgebracht, enthaltend 1 Teil eines elektrisch leitfähigen Metalloxid-Antistatikums (SP-2002, hergestellt von Colcoat Inc.) und 0,1 Teile TOSPAL 130 (hergestellt von Toshiba Silicone Inc.), um eine Rückseitenschicht mit einer Dicke von 0,3 &mgr;m zu erzeugen.

Träger 2:

Eine Polyethylenterephthalatfolie mit einer Dicke von 175 &mgr;m wurde als ein Träger verwendet.

Träger 3:

Eine Polyethylenterephthalatfolie mit einer Dicke von 175 &mgr;m, die blau gefärbt war, wurde als ein Träger verwendet. Der Träger hatte eine Transmissionsdichte von 0,22, und Chromaticitätsindices von a* und b* von –7 beziehungsweise –9.

Tabelle 3-1
Tabelle 3-2
Tabelle 4
Tabelle 5
Tabelle 6

Einige der in den Beispielen 9-18 und den Vergleichsbeispielen 5-7 erhaltenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien wurden bezüglich ihrer Transparenz, maximalen Transmissionsdichte, dem Grad der Ebenheit des Absorptionsspektrums, den Chromatizitätsindices und des Farbtones auf einem Schaukasten ausgemessen. Die Messverfahren sind wie folgt:

1. Transparenz

Die Trübung jedes Aufzeichnungsmaterials wurde unter Verwendung eines Trübungscomputers, Modell HGM-2DP (hergestellt von Suga Test Machine Inc.) gemäß JIS K7105 gemessen.

2. Transmissionsdichte

Die Transmissionsdichte wurde unter Verwendung eines Transmissionsdensitometers TD-904 (hergestellt von Gretag MacBeath Inc.) gemessen. Die Maximaldichte wurde gemessen.

3. Ebenheit des Transmissionsspektrums

Das Absorptionsspektrum wurde mit dem Spectroscan T (hergestellt von Gretag MacBeath Inc.; Aperturdurchmesser: 3 mm; d/0, Blickwinkel: 10°, Lichtquelle: D65, 10 nm Steigung) unter Verwendung von Spectrolino im Transmissionsmodus gemessen. Aus einem Absorptionsspektrum eines Bildes mit einer Dichte von 1,5 wurden die maximale und die minimale Extinktion Amin und Amax in einem Wellenlängenbereich von 430–650 nm bestimmt. Das Verhältnis Amin/Amax steht für die Ebenheit.

4. Chromatizitätsindices a* und b*

Farbtöne von Bildern der Dichten 0,5, 1,0, 1,5 und 2,0 wurden mit dem Spectroscan T (hergestellt von Gretag MacBeath Inc.; Aperturdurchmesser: 3 mm; d/0, Blickwinkel: 10°, Lichtquelle: D65, 10 nm Steigung) unter Verwendung von Spectrolino gemessen.

4. Farbton auf Schaukasten

Ein Grauskalenmuster wurde unter Verwendung eines mit einem 300 dpi-Thermokopf ausgerüsteten Thermoprinters für digitalen Ausgang auf jedes wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial aufgedruckt. Das Bild wurde auf einem Betrachter für Röntgenphotographien (LT-2K, hergestellt von Moriyama X-Ray Device Inc.) unter Verwendung der folgenden beiden Typen von Lampen betrachtet:

  • Lampe 1: Tageslicht-Fluoreszenzlampe
  • Lampe 2: Weißlicht-Fluoreszenzlampe

Die Farbe des Bildes der Dichten 0,5, 1,0, 1,5 und 2,0 auf dem Schaukasten wurde mit dem bloßen Auge bestimmt.

Die Ergebnisse werden in den Tabellen 7 und 8-1 bis 8-4 zusammengefasst.

Tabelle 7
Tabelle 8-1
Tabelle 8-2
Tabelle 8-3
Tabelle 8-4

Jedes der in den Beispielen 9 und 12-18 und den Vergleichsbeispielen 5-7 erhaltenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien wurde hinsichtlich der Aufbewahrbarkeit des Bildes in Bezug auf Bilddichte und Bildton ausgemessen. Ein Grauskalenmuster mit fünf Dichtestufen von 0,5, 1,0, 1,5, 2,0 und mehr als 2 wurde unter Verwendung eines mit einem 300 dpi-Thermokopf ausgerüsteten Thermoprinters für digitalen Ausgang auf jedem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial aufgezeichnet.

Die Lagerungsprüfung wurde durchgeführt, indem das Bild bei einer Temperatur von 40°C bei einer relativen Feuchtigkeit von 90% 100 Stunden lang gelagert wurde und indem das Bild bei einer Temperatur von 60°C in einer trockenen Atmosphäre 100 Stunden lang gelagert wurde Die Aufbewahrbarkeit bezüglich der Bilddichte wird, als eine Beibehaltung der Bilddichte ausgedrückt, gemäß der folgenden Gleichung bewertet: Aufbewahrbarkeit = (T1 – T0) / T0 × 100 % in welcher T1 die Dichte nach Lagerung und T0 die anfängliche Dichte vor der Lagerung ist. Es wird die größte Bild-Veränderung unter den 5 Gradationen verwendet. Die Dichte wird auf die gleiche Weise wie vorstehend beschrieben gemessen.

Die Aufbewahrbarkeit bezüglich des Farbtons des Bildes wird als eine Veränderung eines Farbunterschiedes ausgedrückt bewertet, definiert durch die folgende Formel: Farbdifferenz: {(a*0 – a*1)2 + (b*0 – b*1)2}½ wobei a*o der Chromatizitätsindex a* vor Lagerung, a*0 der Chromatizitätsindex a* nach Lagerung, b*0 der Chromatizitätsindex b* vor Lagerung, b*1 der Chromatizitätsindex b* nach Lagerung ist. Die größte Veränderung des Tons wird verwendet. Der Farbton wird auf die selbe Weise wie vorstehend beschrieben gemessen.

Die Ergebnisse werden in Tabelle 9 gezeigt.

Tabelle 9

Die in den Beispielen 9 und 10 erhaltenen transparenten wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien wurden bezüglich Transportierbarkeit, Druckversagen wegen Staubanhaftung und Erkennbarkeit geprüft. Die Prüfverfahren sind wie folgt.

20 Bögen des Aufzeichnungsmaterials wurden gestapelt und in einen mit einem 300 dpi-Thermokopf ausgerüsteten Thermoprinter für digitalen Ausgang eingesetzt. Ein Volltonmuster einer Dichte von 1,0 wurde aufeinanderfolgend gedruckt. Die Transportierbarkeit wird als die Anzahl des Auftretens des gleichzeitigen Einzugs von zwei oder mehr Bögen ausgedrückt bewertet. Druckversagen wird als die mittlere Anzahl der Druckaussetzer (weiße Punkte) pro einem Bogen ausgedrückt bewertet. Ebenfalls gemessen wurde der Oberflächenwiderstand (&OHgr;/m) unter Verwendung eines Messgerätes für hohe Widerstände (Modell 4329, hergestellt von Hewlett Packard Inc.) kombiniert mit einer Messzelle für den spezifischen Widerstand (Modell 16008A, hergestellt von Hewlett Packard Inc.). Die Messung des Oberflächenwiderstandes wird 60 Sekunden nach dem Laden (60 Sekunden) und dem Entladen (60 Sekunden) durchgeführt. Die Ergebnisse werden in Tabelle 10 gezeigt. Ein Mattierungsmittel und ein Antistatikum können die Transportierbarkeit und die Verhinderung von Staubanhaftung verbessern. Die Erkennbarkeit wurde durch 10 Personen mit dem bloßen Auge bewertet. Ein medizinisches Muster wurde von einem mit einem 300 dpi-Thermokopf ausgerüsteten Thermoprinter für digitalen Ausgang ausgegeben. Der Bogen mit dem Bild wurde auf einen Schaukasten verbracht, um das Bild zu betrachten. Die Anzahl der Personen, die Überstrahlung des Bildes wahrnahmen, wurde gezählt. Die Ergebnisse werden in Tabelle 11, zusammen mit der Dichte und den Chromatizitätsindizes a* und b* des Hintergrundes, auf die gleiche Weise wie vorstehend beschrieben gemessen, gezeigt. Das blau gefärbte Aufzeichnungsmaterial ergibt eine gute Erkennbarkeit.

Tabelle 10
Tabelle 10
Beispiele 19-27 Dispersion A:

Die folgende Zusammensetzung, enthaltend einen in Tabelle 12 angegebenen Farbentwickler und ein in Tabelle 12 angegebenes Bindemittel, wurde in einer Kugelmühle pulverisiert und dispergiert, um eine den Farbentwickler mit einem in Tabelle 12 gezeigten Volumenmittel des Teilchendurchmessers enthaltende Dispersion A herzustellen: Dispersion A: Farbentwickler 15 Teile 15%ige Lösung eines Bindemittels in Methylethylketon 20 Teile Methylethylketon 25 Teile Toluol 40 Teile

Beschichtungsflüssiakeiten 5-11 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht:

Die Dispersion A, ein Leukofarbstoff, eine 15%ige Lösung eines Bindemittels in Methylethylketon, und Toluol in den in Tabelle 12 gezeigten Mengen wurden gleichmäßig vermischt, um sieben Arten von Beschichtungsflüssigkeiten 5-11 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mit den in Tabelle 12 gezeigten Gewichtsverhältnissen von Entwickler zu Leukofarbstoff zu erhalten.

Einzelheiten der Farbentwickler A-B, des Leukofarbstoffs und der Bindemittelharze a-c werden nachstehend gezeigt.

Farbentwickler:
  • A: 4-(N'-decylcarbamoylamino)salicylsäure
  • B: 4-Decanoylaminosalicylsäure

Leukofarbstoff: eine Mischung der folgenden vier Verbindungen: 2-Anilino-3-methyl-6-(N-methyl-N-p-toluidino)fluoran 65 Teile 3,3-Bis-(1-n-butyl-2-methylindol-3-yl)phthalid 5 Teile 1,3-Dimethyl-6-diethylaminofluoran 15 Teile 3,3-Bis(4-diethylamino-2-ethoxyphenyl)-4-azaphtalid 15 Teile

Bindemittelharz:
  • a: Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd., Glasübergangspunkt: 110°C.
  • b: Eslek-BX-5, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd., Glasübergangspunkt: 86°C.
  • sc: VAGD, hergestellt von Union Carbide Inc., Glasübergangspunkt: 77°C.
Tabelle 12
Dispersion C:

Die folgenden Komponenten wurden pulverisiert und dispergiert, um eine Siliciumoxidteilchen mit einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,3 &mgr;m enthaltende Dispersion C zu erhalten. Siliciumdioxid 15 Teile 10% Methylethylketon-Lösung von Polyvinylacetal(Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.) 15 Teile Methylethylketon 70 Teile

Beschichtungsflüssigkeit D für eine Schutzschicht:

Die folgenden Komponenten wurden ausreichend gerührt, so dass eine Beschichtungsflüssigkeit D für eine Schutzschicht hergestellt wurde. Vorstehende Dispersion C 10 Teile 10% Methylethylketon-Lösung von Polyvinylacetal(Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd); 10 Teile Methylethylketon 12 Teile

Dispersion C':

Die folgenden Komponenten wurden pulverisiert und dispergiert, um eine Siliciumoxidteilchen mit einem Volumenmittel des Teilchendurchmessers von 0,3 &mgr;m enthaltende Dispersion C' zu erhalten. Siliciumdioxid 15 Teile 10% Ethylacetat-Lösung von Polyvinylacetal(Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.) 15 Teile Ethylacetat 70 Teile

Beschichtungsflüssigkeit D' für eine Schutzschicht:

Die folgenden Komponenten wurden ausreichend gerührt, so dass eine Beschichtungsflüssigkeit D für eine Schutzschicht hergestellt wurde. Vorstehende Dispersion C' 10 Teile 10% Ethylacetat-Lösung von Polyvinylacetal(Eslek-KS-1, hergestellt von Sekisui Kagaku Co., Ltd.) 10 Teile Ethylacetat 12 Teile

Herstellung von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien:

Die vorstehenden Beschichtungsflüssigkeiten 5-11 für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und die Beschichtungsflüssigkeiten D und D' für eine Schutzschicht wurden wie in Tabelle 13 gezeigt ausgewählt und nacheinander mit einem Drahtrakel auf eine transparente Polyesterfolie mit einer Dicke von 175 &mgr;m und einer Trübung von 3% aufgetragen und bei einer in Tabelle 13 gezeigten konstanten Temperatur getrocknet, um neun Arten von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 19-27 zu erhalten, deren jedes eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mit einer für eine Transmissionsdichte von etwa 3 sorgenden Dicke und eine Schutzschicht mit einer Dicke von 4 &mgr;m hat, zu erhalten.

Tabelle 13

Jedes der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 19-27 würde einer Druckprüfung unter Verwendung eines kommerziell erhältlichen Thermoprinters „UP-70XR" (hergestellt von Sony Corporation) unterworfen. Das Bild und der Hintergrund jedes Aufzeichnungsmaterials wurden gemäß den folgenden Verfahren in Hinsicht auf maximale Bilddichte, Wirkungsgrad der Farbentwicklung, Aufbewahrbarkeit des Bildes, Verschleierung und Trübung geprüft.

(1) Maximale Bilddichte

Die Bilddichte wurde mit dem Spectroscan T (hergestellt von Gretag MacBeath Inc.; Aperturdurchmesser: 3 mm; d/0, Blickwinkel: 10°, Lichtquelle: D65, 10 nm Steigung) unter Verwendung von Spectrolino gemessen.

(2) Wirkungsgrad der Farbentwicklung

Der Wirkungsgrad der Farbentwicklung (E) wurde aus der folgenden Gleichung berechnet: E = D/T wobei D die maximale Bilddichte und T die Dicke (&mgr;m) der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht ist. Ein Wirkungsgrad der Farbentwicklung von 0,15–0,30 ist vom Standpunkt des Auflösungsvermögens und der Farbdichte her erwünscht.

(3) Aufbewahrbarkeit des Bildes

Die Prüfung der Aufbewahrbarkeit wurde durchgeführt, indem das Bild bei einer Temperatur von 40°C bei einer relativen Feuchtigkeit von 90% 100 Stunden lang gelagert wurde und indem das Bild bei einer Temperatur von 50°C bei einer relativen Feuchtigkeit von 90% 100 Stunden lang gelagert wurde Die Aufbewahrbarkeit wurde, als eine Beibehaltung der Bilddichte sowohl bei der Maximaldichte wie auch bei einer Dichte von etwa 0,7 ausgedrückt, gemäß der folgenden Gleichung bewertet: Aufbewahrbarkeit = (T1 – T0) / T0 × 100 % in welcher T1 die Dichte nach Lagerung und T0 die anfängliche Dichte vor der Lagerung ist. Ein Wert der Aufbewahrbarkeit von 30% oder weniger wird gewünscht. Eine Aufbewahrbarkeit von 15% oder weniger ist derart, dass mit dem bloßen Auge fast keine Veränderung gesehen wird.

(4) Farbdifferenz

Prüfung der Aufbewahrbarkeit wurde durchgeführt, indem das Bild, das eine Farbdichte von etwa 0,7 hatte, bei einer Temperatur von 50°C bei einer relativen Feuchtigkeit von 90% 100 Stunden lang gelagert wurde. Die Farbdifferenz ist durch die folgende Formel definiert: Farbdifferenz: {(a*0 – a*1)2 + (b*0 – b*1)2}½ wobei a*0 der Chromatizitätsindex a* vor Lagerung, a*1 der Chromatizitätsindex a* nach Lagerung, b*0 der Chromatizitätsindex b* vor Lagerung, b*1 der Chromatizitätsindex b* nach Lagerung ist. Der Farbton wird auf die selbe Weise wie vorstehend beschrieben gemessen.

(5) Trübung

Die Trübung des Hintergrundes wurde unter Verwendung eines Trübungscomputers, Modell HGM-2DP (hergestellt von Suga Test Machine Inc.) gemessen.

Die Ergebnisse werden in den Tabellen 14-1 und 14-2 gezeigt.

Tabelle 14-1
Tabelle 14-2

Anspruch[de]
  1. Lichtdurchlässiges, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial umfassend einen im wesentlichen transparenten Träger und eine darauf gebildete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die umfasst einen Leukofarbstoff, einen Farbentwickler für den Leukofarbstoff und ein Bindemittelharz, wobei der Entwickler eine Verbindung ist, die durch die folgende Formel (1) dargestellt ist:
    worin R1 für eine Alkylgruppe mit 4 bis 16 Kohlenstoffatomen oder eine Aminoalkylgruppe mit 4 bis 16 Kohlenstoffatomen steht.
  2. Aufzeichnungsmaterial wie in Anspruch 1 beansprucht, wobei der Entwickler eine durch die folgende Formel (2) dargestellte Verbindung ist:
    worin R2 für eine geradkettige Alkylgruppe mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen steht.
  3. Aufzeichnungsmaterial wie in Anspruch 1 oder 2 beansprucht, wobei der Entwickler ein Volumenmittel des Teilchendurchmessers von nicht größer als 0,5 &mgr;m aufweist.
  4. Aufzeichnungsmaterial wie in Anspruch 1, 2 oder 3 beansprucht, wobei das Bindemittel eine Verbindung ist, die durch die folgende Formel (6) dargestellt ist:
    worin R1 für eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen steht und I, m und n jeweils für Mol-% stehen, mit der Maßgabe, dass I, m und n insgesamt 100% sind.
  5. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, wobei das Bindemittel in einer Menge von 30 bis 60%, bezogen auf das Gewicht der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht vorhanden ist.
  6. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, wobei das Bindemittel einen Glasübergangspunkt von mindestens 80°C aufweist.
  7. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, wobei das Bindemittel ein Polyvinylacetal ist.
  8. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, wobei der Leukofarbstoff mindestens drei verschiedene Leukoverbindungen umfasst.
  9. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, wobei das Gewichtsverhältnis des Entwicklers zum Leukofarbstoff 1:2 bis 5:2 beträgt.
  10. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, wobei der Leukofarbstoff eine erste, durch die folgende Formel (3) dargestellte, Leukoverbindung:
    worin R2 für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht und R3 für eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht, eine zweite Leukoverbindung, die eine rote oder orangefarbene Farbe bildet, wenn sie mit dem Entwickler entwickelt wird, und eine dritte Leukoverbindung, die eine Farbe im nahen Infrarot bildet, wenn sie mit dem Entwickler entwickelt wird, umfasst.
  11. Aufzeichnungsmaterial wie in Anspruch 10 beansprucht, worin die ersten bis dritten Leukoverbindungen in Mengen von 40 bis 80%, 10 bis 30% bzw. 10 bis 30%, bezogen auf das Gesamtgewicht der ersten bis dritten Leukoverbindungen vorhanden sind.
  12. Aufzeichnungsmaterial wie in Anspruch 10 beansprucht, wobei die zweite und die dritte Leukoverbindung durch die folgenden Formeln (4) bzw. (5) dargestellt sind:
    worin R5 und R6 unabhängig voneinander für eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, eine Phenylgruppe, eine Tolylgruppe, eine Cyclohexylgruppe oder eine Ethoxypropylgruppe stehen.
  13. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, worin die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ferner ein wärmeschmelzbares Material umfasst.
  14. Aufzeichnungsmaterial wie in Anspruch 13 beansprucht, worin das wärmeschmelzbare Material aus der Gruppe bestehend aus Dibenzyloxalat-Verbindungen und Fettsäureamiden ausgewählt ist.
  15. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, das ferner eine Schutzschicht umfasst, die über der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht aufgebracht ist und durch Auftragen einer Beschichtungsflüssigkeit enthaltend Ethylacetat auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht erhalten wird.
  16. Aufzeichnungsmaterial wie Anspruch 15 beansprucht, wobei die Schutzschicht durch Trocknen einer Beschichtung der genannten Beschichtungsflüssigkeit bei einer Temperatur von 80°C oder mehr hergestellt ist.
  17. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, ferner umfassend eine Rückseitenschicht, die auf der der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht gegenüberliegenden Seite des Trägers aufgebracht ist, um zu verhindern, dass die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht elektrostatisch aufgeladen wird.
  18. Aufzeichnungsmaterial wie in Anspruch 17 beansprucht, wobei die Rückseitenschicht ein Mattierungsmittel enthält.
  19. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, wobei der transparente Träger aus einem Polyethylenterephthalat ist.
  20. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, das eine Trübung entsprechend JIS K7105 von 50% oder weniger in einem Nichtbildbereich zeigt.
  21. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, wobei der Träger und/oder die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht blau gefärbt sind.
  22. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 14 beansprucht, ferner umfassend eine blau gefärbte Schicht.
  23. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem vorhergehenden Anspruch beansprucht, das zu einer Rolle gewickelt ist.
  24. Aufzeichnungsmaterial wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 22 beansprucht, das zu mehreren Bögen geschnitten ist, wobei die Bögen gestapelt und in einem Licht abschirmenden Verpackungsmaterial eingehüllt sind.
  25. Bildaufzeichnungsvorrichtung mit einem Aufzeichnungsmaterial nach irgendeinem vorhergehenden Anspruch, das darin angebracht ist.
  26. Bildaufzeichnungsvorrichtung wie in Anspruch 25 beansprucht, die so eingestellt ist, dass sie ein Auflösungsvermögen in der Hauptabtastrichtung von mindestens 250 dpi liefert.
  27. Bildaufzeichnungsverfahren umfassend das bildmäßige Erwärmen eines Aufzeichnungsmaterials nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 24.
  28. Verfahren wie in Anspruch 27 beansprucht, worin das Erwärmen durch einen Thermokopf erfolgt, der betrieben wird, um ein Auflösungsvermögen in der Hauptabtastrichtung von mindestens 250 dpi zu liefern.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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