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Dokumentenidentifikation DE69826542T2 13.10.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000860552
Titel Vorrichtung zur Rückgewinnung von Strassenbelägen mit einer Fräswalze
Anmelder Keystone Engineering & Mfg. Corp., Indianapolis, Ind., US
Erfinder Latham, Winchester E., Indianapolis, Indiana 46234, US
Vertreter Fuchs, Mehler, Weiß & Fritzsche, 65201 Wiesbaden
DE-Aktenzeichen 69826542
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.02.1998
EP-Aktenzeichen 981026735
EP-Offenlegungsdatum 26.08.1998
EP date of grant 29.09.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.10.2005
IPC-Hauptklasse E01C 23/088
IPC-Nebenklasse B28D 1/18   

Beschreibung[de]
Stand der Technik 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Gebiet von zylindrischen Rotationsschneidwerkzeugen und Aufreißern zur Verwendung bei der Fahrbahnoberflächenreparatur, Erdarbeiten, Abtragungen oder anderer Zerkleinerung vor Ort von harten Materialien. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Fräswalze für eine Maschine zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die Folgendes umfasst:

  • – eine zylindrische Achse (X), um die herum sie dafür ausgelegt ist, von der Maschine zur Rückgewinnung von Straßenbelägen in einer Schneidrichtung gedreht zu werden, und
  • – eine zylindrische Oberfläche, wobei zur rechten und linken Hälfte derselben hin mindestens eine fortlaufende Schnecke in gegenüberliegender spiralförmiger Weise befestigt ist,
  • – die bereitgestellt ist, um gelöstes Material in Richtung der Mitte der Fräswalze zu sammeln,
  • – wobei die fortlaufende Schnecke aus einer Vielzahl von Schneckenabschnitten besteht,
  • – wobei jeder der Schneckenabschnitte einen radial äußersten Abschnitt aufweist, der eine Vielzahl von Öffnungen umfasst, und
  • – wobei jede Öffnung dafür ausgelegt ist, ein Schneidwerkzeug aufzunehmen.

Beschreibung des Stands der Technik

Fahrbahnerneuerungsmaschinen, die zylindrische Rotationsschneidwerkzeugen und geeignete Fördervorrichtungen umfassen, die vollständig auf einer mobilen, den Baden in Eingriff nehmenden Fahrzeugplattform gestützt werden, sind in Hargrave, U.S.-Patent Nr. 2,197,549; Jakob et al., U.S.-Patent Nr. 4,138,319; Ratcliff, Jr., U.S.-Patent Nr. 4,311,284; Swisher, Jr, et al., U.S.-Patent Nr. 4,325,580; und Latham, U.S.-Patent Nr. 4,480,873; 5,052,757 und 5,098,167 sowie des Weiteren in Steinbrecher, DE 44 31 551 A1, Tuneblow, U.S.-Patent Nr. 4,697,850 und Jakob und Campbell, U.S.-Patent Nr. 5,078,540 beschrieben.

Im Allgemeinen umfasst die im Stand der Technik offenbarte Fahrbahnoberflächenabtragungs-, -planier- oder -rückgewinnungsausrüstung eine zylindrische Rotationszerkleinerungswalze, die den oberen Abschnitt der Asphalt-Fahrbahnoberfläche vor Ort aufreißt und abträgt. Die Rotationswalze umfasst eine Schnecke an der Walze, die das abgetragene Material in Richtung der Mitte der Walze sammelt, wo es entfernt werden kann. Häufig wird das abgetragene Material dann mit zusätzlichem Bitumenmaterial neu gemischt und daraufhin als neu gebildete, glatte Asphaltoberfläche neu aufgetragen.

Eine Fräswalze, die der im Oberbegriff des vorliegenden Anspruchs 1 definierten entspricht, ist im U.S.-Patent Nr. 5,052,757 offenbart. Die bekannte Schnecke besteht aus der Vielzahl von bogenförmigen Schneckenabschnitten, die an die Außenfläche der Fräswalze geschweißt sind. Auf einer Seite der Schnecke ist eine Vielzahl von Aussparungen bereitgestellt, wobei in jeder dieser Aussparungen mit Hilfe eines Stützsitzes und vier Schrauben ein Werkzeughalter sieher fixiert ist.

Dies wird als nachteilig angesehen, da viele Teile gehandhabt werden müssen und die vorstehenden Teile der Schrauben einer intensiven Abnutzung unterliegen.

In diesem Patent wird nichts über den Winkel &THgr; zwischen der Schnecke und der Achse der Fräswalze und über den Winkel &agr; zwischen benachbarten Werkzeughaltern gesagt. In den Figuren beträgt &THgr; etwa 70° und &agr; etwa 18°.

DE 44 31 551 A1 betrifft eine etwas andere Vorrichtung, bei der die Fräswalze mit Schneid- und Hammerwerkzeugen ausgerüstet ist, wobei letztere dafür konstruiert sind, mit Ambossen zusammenzuarbeiten, die nicht an der Fräswalze, sondern an der Vorrichtung selbst befestigt sind. Die Schneidwerkzeuge bilden keine fortlaufende Schnecke, sondern sind als Einzelelemente angeordnet und in spiralförmiger Weise in einem Winkel von 60° bis 80° und vorzugsweise von 70°, an der Fräswalze befestigt. Der Winkel zwischen benachbarten Schneidwerkzeugen beträgt, wie in den Figuren gezeigt, etwa 36°.

Da es keine fortlaufende Schnecke gibt, ist die Wirkung des Sammelns von gelöstem Material in Richtung der Mitte der Fräswalze schlecht, da das Material durch die Zwischenräume zwischen jeweils zwei der Schneidwerkzeuge rutscht und sich daher nicht axial bewegt. Zusätzlich ist die Vorrichtung nicht dafür konstruiert, gelöstes Material aufzunehmen, sondern es unmittelbar nach der Rückgewinnung und in der Nähe der Stelle, an der es entfernt wurde, abzulegen. Aus diesem Grund ist es nicht notwendig, über eine wirksame axiale Bewegung des gelösten Materials zu verfügen.

Die aus dem U.S.-Patent Nr. 5,078,540 bekannte Schneidwalze ist mit einer Vielzahl von Basisplatten ausgestattet. Alle Basisplatten sind in Ebenen angeordnet, die senkrecht zur Achse der Walze verlaufen und zueinander versetzt sind. Die Basisplatten bilden zusammen mit dazwischen angeordneten Blöcken radiale Kanäle zur Aufnahme von Schneidwerkzeugshaltern. Die Basisplatten sind durch Schweißen an der Fräswalze befestigt und bilden eine stufenartige spiralförmige Schnecke mit radial vorstehenden Schneidwerkzeugen. Es wird nichts über den Winkel der Reihe von Schneidwerkzeugen zur Achse der Fräswalze und über den Winkelabstand zwischen benachbarten Schneidwerkzeugen gesagt. Jedoch ist aus den Figuren ersichtlich, dass der Reihenwinkel etwas mehr als 70° und der Winkelabstand mehr als 20° beträgt.

Die stufenartige Schnecke, die aus Basisplatten und dazwischen angeordneten Blöcken besteht, ist nicht dafür geeignet, das gelöste Material in einer beständigen Strömung axial zu bewegen, da die vorderen Kanten der Basisplatten und Blöcke parallel zur Achse der Fräswalze angeordnet sind und das gelöste Material daher nicht in axialer Richtung drücken können. Zudem unterliegt die Schnecke auch in diesem Fall aufgrund der versetzten Anordnung einer intensiven Abnutzung.

Gemäß U.S.-Patent Nr. 4,697,850 sind die Schneidzähne mit Hilfe von Zahnhaltern, Schrauben und Befestigungsbasiselementen montiert, die durch Schweißen in spiralartiger Konfiguration an der Oberfläche der Schneidwalze befestigt sind. In den Figuren sind die Schneidzähne in einer Reihe mit einem eingeschlossenen Winkel von mehr als 60° zur Achse der Walze und einem Winkelabstand zwischen benachbarten Zähnen von mehr als 13° angeordnet.

Auch in diesem Fall hat die stufenartige Anordnung der Befestigungsbasiselemente und Zahnhalter den Nachteil, dass keine glatte Oberfläche vorhanden ist, um das gelöste Material effektiv in axialer Richtung zu drücken und dass die stufenartig angeordneten vorderen Kanten und die vorspringenden Teile der Schrauben einer intensiven Abnutzung unterliegen.

In einem Versuch, die Probleme zu vermeiden, die die mit Schrauben befestigten Stützelemente mit sich bringen, umfassen andere Vorrichtungen zur Rückgewinnung von Straßenbelägen eine fortlaufende Schnecke, die in spiralförmiger Weise an ihren Platz auf der Oberfläche der Trommel geschweißt ist. Eine Vielzahl einzelner Schneidwerkzeug-Basisabschnitte kann an die obere Kante der Schnecke geschweißt sein, wobei der Basisabschnitt eine Öffnung zur Aufnahme eines Schneidwerkzeugs eines Meißels umfasst, das vorzugsweise eine Wolframkarbid-Spitze oder dergleichen aufweist (siehe U.S.-Patent Nr. 5,052,757).

Durch Erhöhen der Drehzahl der Walze wird ebenfalls die Geschwindigkeit, mit der der Straßenbelag zurückgewonnen werden kann, erhöht, was zu einer größeren Wirtschaftlichkeit des Straßenbelagrückgewinnungsvorgangs führt. Jedoch weist die Drehzahl der Walze einen optimalen Wert auf, jenseits dessen die Walze und ihre zugehörigen Komponenten erhöhten Ausfallraten ausgesetzt sind, wodurch zeitraubende Reparaturen notwendig werden.

Bei Gebrauch vibrieren die Schneidwerkzeuge und bewegen sich auf andere Weise in der Öffnung des Basisabschnitts. Besonders bei Vorhandensein von Scheuerstaub, der von dem Straßenbelagrückgewinnungsvorgang stammt, vergrößern die Vibrationen und Bewegungen der Schneidwerkzeuge die Öffnungen dermaßen, dass die Schneidwerkzeuge nicht mehr gehalten werden. Es wird dann notwendig, die alten Basisabschnitte gewöhnlich mit Hilfe eines Schneidbrenners zu entfernen und neue Basisabschnitte an diese Stelle zu schweißen. Wiederum ist es schwierig, diese Reparaturarbeit vor Ort auszuführen und dennoch eine genaue Ausrichtung der Basisabschnitte auf dem Schneckenabschnitt zu erzielen. Eine Fehlausrichtung der Basisabschnitte führt zu unerwünschten seitlichen Kräften auf neue Schneidwerkzeuge, was wiederum zu einer sehr schnellen Abnutzung und letztlich einem Versagen des Ersatzteils führt.

Schneidwerkzeuge können in Schneidwerkzeugeinsätzen angeordnet sein, die beispielsweise durch eine Gewindebefestigung entfernbar an den Basisabschnitten befestigt sind. Jedoch sind Schneidwerkzeuge und Schneidwerkzeugeinsätze während der Drehung der Walze ungleichmäßig verteilten Kräften ausgesetzt, die dazu neigen, eine Drehung der Schneidwerkzeugeinsätze im Verhältnis zu den Basisabschnitten zu verursachen, wobei die Schneidwerkzeugeinsätze aus ihrem Eingriff in die Basisabschnitte gelöst werden können.

Trotz der Verfügbarkeit derartiger Vorrichtungen besteht in der Technik ein Bedarf nach einer Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die das Rückgewinnen von Straßenbelägen bei einer erhöhten Geschwindigkeit ermöglicht, während sich die Walze mit einer optimalen Drehzahl dreht. Des Weiteren besteht in der Technik ein Bedarf nach einer Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die das Rückgewinnen von Straßenbelägen bei einer erhöhten Geschwindigkeit ermöglicht, während sich die Trommel mit einer optimalen Drehzahl dreht. Des Weiteren besteht in der Technik ein Bedarf nach einer Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen mit einem Schneidwerkzeugeinsatz, der entfernbar an einem Basisabschnitt befestigt werden kann, jedoch einem Lösen bei Drehung der Walze widersteht.

Zusammenfassung der Erfindung

Um das Verständnis der vorliegenden Erfindung zu erleichtern, kann in im Wesentlichen zusammenfassender Weise festgestellt werden, dass diese eine Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen betrifft, die in der Lage ist, Straßenbeläge bei einer erhöhten Geschwindigkeit für eine bestimmte Walzendrehzahl zurückzugewinnen, und die einen Schneidwerkzeugeinsatz umfasst, der entfernbar an einem Basisabschnitt befestigt werden kann und einem Lösen von diesem bei Drehung der Walze widersteht.

Insbesondere schafft die vorliegende Erfindung eine Fräswalze für eine Machine zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die Folgendes umfasst:

  • – eine zylindrische Achse, um die herum sie dafür ausgelegt ist, von der Maschine zur Rückgewinnung von Straßenbelägen in einer Schneidrichtung gedreht zu werden, und
  • – eine zylindrische Oberfläche, wobei zur rechten und linken Hälfte derselben hin mindestens eine fortlaufende Schnecke in gegenüberliegender spiralförmiger Weise befestigt ist,
  • – die bereitgestellt ist, um gelöstes Material in Richtung der Mitte der Fräswalze zu sammeln,
  • – wobei die fortlaufende Schnecke aus einer Vielzahl von Schneckenabschnitten besteht,
  • – wobei jeder der Schneckenabschnitte einen radial äußersten Abschnitt aufweist, der eine Vielzahl von Öffnungen umfasst, und
  • – wobei jede Öffnung dafür ausgelegt ist, ein Schneidwerkzeug aufzunehmen, dadurch gekennzeichnet, dass
  • – die fortlaufende Schnecke in einem eingeschlossenen Winkel von etwa 40° bis etwa 60° bezüglich der Achse der Fräswalze angeordnet ist, und dass
  • – benachbarte Öffnungen im äußersten Abschnitt der Schneckenabschnitte einen Umfangswinkel von etwa 4° bis etwa 8° bezüglich der Fräswalze definieren.

Weitere vorteilhafte Einzelheiten sind in den Unteransprüchen 2 bis 12 beschrieben.

Bei einer Fräswalze mit einem Durchmesser von etwa 0,86 m (34 Zoll) und Schneckenabschnitten, die sich radial etwa 0,23 m (9 Zoll) von dem zylindrischen Oberflächenabschnitt erstrecken, sind benachbarte Schneckenabschnitte um weniger als etwa 8 cm getrennt und vorzugsweise um etwa 5 cm (2 Zoll) getrennt. Wenn vier Schneckenabschnitte verwendet werden, können die Schneckenabschnitte auf dem zylindrischen Oberflächenabschnitt in einem Verhältnis angeordnet sein, bei dem benachbarte Schneckenabschnitte in Umfangsrichtung um etwa 90° voneinander beabstandet sind.

Eine Vielzahl von Basisabschnitten, von denen jeder eine Befestigungsfläche und eine schräge Fläche umfasst, ist beispielsweise durch Basisabschnittschweißnähte an radial äußersten Abschnitten der Schneckenabschnitte befestigt, so dass sich die Befestigungsflächen benachbart zu radial äußersten Abschnitten befinden und jeder Basisabschnitt zu einem Schneckensegment ausgerichtet ist. Seitenschweißnähte befestigen benachbarte Basisabschnitte aneinander und wirken daran mit, zu verhindern, dass sich gelöstes Straßenbelagmaterial zwischen benachbarten Basisabschnitten bewegt. Jeder Basisabschnitt grenzt eine Öffnung ab, die zu einer der Längsachsen ausgerichtet und dafür ausgelegt ist, einen Schneidwerkzeugeinsatz aufzunehmen. Senkrecht zu der durch die Walze definierten zylindrischen Achse definierte Ebenen kreuzen eine Vielzahl von Schneckenabschnitten, die in Abständen auf dem Umfang entlang des zylindrischen Oberflächenabschnitts der Walze angeordnet sind.

Die Schneckenabschnitte umfassen eine Innenwand, die im Allgemeinen senkrecht zu dem zylindrischen Oberflächenabschnitt angeordnet ist und davon hervorsteht und eine Vielzahl von im Allgemeinen zylindrischen Aussparungen abgrenzt. Eine Vielzahl von im Allgemeinen zylindrischen Zähnen ist entfernbar in den Aussparungen aufgenommen, wobei jede Aussparung eine Zahnachse abgrenzt. Die Zahnachsen können im Wesentlichen parallel zu der zylindrischen Achse angeordnet sein, die durch die Walze definiert wird.

Die von jedem Basisabschnitt abgegrenzte Öffnung umfasst ein Gewinde, ein unteres Ende und einen konischen Sitz. Jeder Schneidwerkzeugeinsatz umfasst eine Greiffläche, eine konische Schulter, eine untere Fläche, definiert eine Innenbohrung, und weist ein Außengewinde auf, das zu einem Gewindeeingriff in das Gewinde eines Basisabschnitts in der Lage ist. Die Schneidwerkzeugeinsätze können in einen Gewindeeingriff mit den Basisabschnitten gebracht werden, wobei die konischen Schultern in verkeiltem Reibungskontakt im Verhältnis zu den konischen Sitzen angeordnet sind, wodurch die Befestigung der Schneidwerkzeugeinsätze an den Basisabschnitten unterstützt wird und verhindert wird, dass das Außengewinde während eines Schneidvorgangs unter Stoßbelastung ist. Die Greifflächen ermöglichen einen einfachen Zugriff zur Entfernung der Schneidwerkzeugeinsätze. Die Innenbohrung weist einen oberen Abschnitt zur entfernbaren Aufnahme eines Schneidwerkzeugeinsatzes auf und das Außengewinde und die Innenbohrung des Schneidwerkzeugeinsatzes können im Wesentlichen koaxial angeordnet sein. Eine mit Gewinde versehene Klemmbefestigung kann in Gewindeeingriff mit dem Gewinde und zwischen dem unteren Ende und der unteren Fläche angeordnet sein. Die Klemmbefestigung kann durch Verwendung eines geeigneten Werkzeugs in der Befestigungsöffnung im Verhältnis zum Basisabschnitt gedreht werden und anfänglich in der Nähe des unteren Endes des Basisabschnitts angeordnet sein. Ein Schneidwerkzeugeinsatz kann daraufhin in den Basisabschnitt geschraubt werden, wobei die Dimensionen des Basisabschnitts, des Schneidwerkzeugeinsatzes und der Klemmbefestigung so gewählt werden, dass ein oberes Volumen zwischen der Klemmbefestigung und der unteren Fläche abgegrenzt wird. Unter Verwendung eines geeigneten Werkzeugs, das durch die Innenbohrung und in die Befestigungsöffnung geschoben wird, kann die Klemmbefestigung gedreht werden und dadurch in Richtung der unteren Fläche verschoben werden, bis die Klemmbefestigung die untere Fläche berührt, wodurch dafür gesorgt wird, dass eine relative Drehbewegung des Schneidwerkzeugeinsatzes im Verhältnis zum Basisabschnitt verhindert wird. Um den Schneidwerkzeugeinsatz zu ersetzen, kann bei Entfernung eines Schneidwerkzeugs aus der Innenbohrung wiederum ein geeignetes Werkzeug durch die Innenbohrung und in die Befestigungsöffnung eingeführt werden, so dass die Klemmbefestigung gedreht werden kann, um sich von dem Kontakt mit der unteren Fläche weg und in Richtung des unteren Endes zu bewegen.

Für eine gegebene optimale Drehzahl der Fräswalze erhöht die Bereitstellung von zusätzlichen Schneckenabschnitten, die in einer Ebene liegen, die senkrecht zu der von der Fräswalze definierten Achse verläuft, die Anzahl von Schneidwerkzeugen, die den Straßenbelag während jeder Umdrehung der Trommel berühren, mit dem Ergebnis, dass die Geschwindigkeit, mit der der Straßenbelag zurückgewonnen wird, bedeutend erhöht wird. Wenn eine relativ große Anzahl von Schneckenabschnitten vorhanden ist, die in Ebenen liegen, die senkrecht zu der zylindrischen Achse der Fräswalze verlaufen und in einem gegebenen eingeschlossenen Winkel angeordnet sind, ist der vertikale Durchschnittsabstand zwischen benachbarten Schneckenabschnitten für eine gegebene Walzengröße im Verhältnis gesehen kleiner. Andererseits findet die Bewegung von abgetragenem Straßenbelagmaterial zum seitlichen Mittelabschnitt zwischen benachbarten Schneckenabschnitten statt, so dass, wenn der vertikale Durchschnittsabstand zwischen benachbarten Schneckenabschnitten im Verhältnis gesehen kleiner ist, die Menge an abgetragenem Straßenbelagmaterial, das wirksam dazwischen bewegt werden kann, ebenfalls im Verhältnis gesehen kleiner ist. Die wünschenswerte Eigenschaft einer Erhöhung der Geschwindigkeit, mit der der Straßenbelag abgetragen wird, durch Verwendung von zusätzlichen Schneckenabschnitten, die die Anzahl von Schneidwerkzeugen erhöhen, die den Straßenbelag während jeder Umdrehung der Walze berühren, kann durch im Verhältnis gesehen kleinere vertikale Durchschnittsabstände zwischen benachbarten Schneckenabschnitten eingeschränkt werden.

Um die Bewegung von gelöstem Straßenbelag zwischen benachbarten Schneckenabschnitten in Richtung des seitlichen Mittelabschnitts weiter zu erleichtern und die Abnutzung der Schneckenabschnitte durch den Kontakt mit gelöstem Straßenbelagmaterial zu verringern, können die Zähne in den Aussparungen, die in der Innenwand definiert sind, bereitgestellt werden. Bei Drehung der Walze und der Schneckenabschnitte wird gelöstes Straßenbelagmaterial durch den Kontakt mit den Zähnen in Richtung des seitlichen Mittelabschnitts gedrückt. Wenn sich die Walze dreht, lösen die Schneidwerkzeuge den Straßenbelag und die Schneckenabschnitte transportieren gelöstes Straßenbelagmaterial axial die Walze entlang und zwischen die Schneckenabschnitte in Richtung des seitlichen Mittelabschnitts. Die Zähne bewirken den Transport von gelöstem Straßenbelagmaterial zwischen benachbarten Schneckenabschnitten und verringern die Abnutzung der Schneckenabschnitte durch Bereitstellung einer Verschleißfläche für die Schneckenabschnitte. Durch das Entfernen abgenutzter Zähne und den Ersatz mit neuen Zähnen kann eine erneuerte Verschleißfläche für die Schneckenabschnitte bereitgestellt werden.

Bei einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung grenzen die Basisabschnitte eine Zugriffsöffnung ab, die sich zwischen der schrägen Fläche und einer inneren unteren Fläche erstreckt. Die Schneidwerkzeugeinsätze umfassen eine innere Öffnung, die unterhalb des oberen Abschnitts der Innenbohrung abgegrenzt ist. Die innere Öffnung ist in Fluidverbindung mit der Zugriffsöffnung angeordnet, wobei Druckfluid, das an die Zugriffsöffnung angelegt wird, an einem Schneidwerkzeug anliegen kann, das in der inneren Öffnung aufgenommen ist, wodurch die Entfernung des Schneidwerkzeugs aus der inneren Öffnung erleichtert wird. Folglich kann die Entfernung des Schneidwerkzeugs aus dem Schneidwerkzeugeinsatz schnell und leicht durchgeführt werden, indem Druckluft oder dergleichen durch die Zugriffsöffnung und in die innere Öffnung geführt wird, wobei der resultierende Druck gegen das Schneidwerkzeug drückt und die Entfernung des Schneidwerkzeugs erleichtert.

Bei einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Öffnungen in den Schneckenabschnitten abgegrenzt, so dass die Schneidwerkzeugeinsätze daraufhin in Gewindeeingriff direkt an den Schneckenabschnitten befestigt werden können.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen zu schaffen, die das Abtragen von Straßenbelag bei einer erhöhten Geschwindigkeit ermöglicht, während sich die Walze bei einer optimalen Drehzahl dreht.

Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen zu schaffen, die einen Schneidwerkzeugeinsatz aufweist, der entfernbar an einem Basisabschnitt befestigt werden kann, jedoch einem Lösen bei Drehung der Trommel widersteht.

Es ist noch eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen zu schaffen, die eine haltbare und robuste Konstruktion aufweist, jedoch einfach und schnell gewartet werden kann.

Es ist noch eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen zu schaffen, die die Bewegung von gelöstem Straßenbelagmaterial axial entlang der Trommel während der Rotation der Trommel ermöglicht.

Weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der Prüfung des folgenden Abschnitts der Beschreibung, der Ansprüche und der beigefügten Zeichnungen ersichtlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist ein vorderer Aufriss eines Walzenabschnitts einer Machine zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, bei der die vorliegende Erfindung verwendet werden kann.

2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 aus 1 eines Walzenabschnitts einer Machine zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, bei der die vorliegende Erfindung verwendet werden kann.

3 ist ein teilweiser vergrößerter vorderer Aufriss einer Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die die vorliegende Erfindung darstellt und mit Schneidwerkzeugen, die daran befestigt sind, dargestellt ist.

4 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht einer Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die die vorliegende Erfindung darstellt und mit Schneidwerkzeugen, die daran befestigt sind, dargestellt ist.

5 ist eine vergrößerte Teilschnittansicht entlang der Linie 5–5 aus 3 einer Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die die vorliegende Erfindung darstellt.

6 ist eine vergrößerte Teilschnittansicht entlang der Linie 6–6 aus 4 eines Basisabschnitts, eines Schneidwerkzeugeinsatzes und eines Schneckenabschnitts einer Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die die vorliegende Erfindung darstellt, wobei der Schneidwerkzeugeinsatz in Kontakt mit einer Klemmbefestigung dargestellt ist, und mit einem Schneidwerkzeug dargestellt ist.

7 ist eine vergrößerte Teilschnittansicht entlang der Linie 6–6 aus 4 eines Basisabschnitts, eines Schneidwerkzeugeinsatzes und eines Schneckenabschnitts einer Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die die vorliegende Erfindung darstellt, wobei der Schneidwerkzeugeinsatz von einer Klemmbefestigung getrennt dargestellt ist.

8 ist eine vergrößerte Teilschnittansicht entlang der Linie 6–6 aus 4 eines Basisabschnitts, eines Schneidwerkzeugeinsatzes und eines Schneckenabschnitts einer Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt, dargestellt mit einem Schneidwerkzeug.

9 ist eine vergrößerte, Weggeschnittene Teilschnittansicht entlang der Linie 6–6 aus 4 eines Basisabschnitts, eines Schneidwerkzeugeinsatzes und eines Schneckenabschnitts einer Vorrichtung für eine Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Der folgende Abschnitt der Beschreibung legt in Zusammenhang mit den Zeichnungen die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung dar. Die hierin offenbarten Ausführungsformen der Erfindung sind die Art und Weise der Ausführung dieser Erfindung in einer kommerziellen Umgebung, die als die beste angesehen wird, obwohl es sich versteht, dass verschiedene Modifikationen innerhalb der Parameter der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können.

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird für eine ausführliche Beschreibung der vorliegenden Erfindung nun zuerst Bezug auf den Stand der Technik genommen, wie in 12 dargestellt. In 1 umfasst eine zylindrische RotationsSchneidwerkzeug 10 einer Machine zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, nicht gezeigt, eine zylindrische Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen 12, die im Allgemeinen an beiden Enden durch ein geeignetes Stützmittel 14 und 16 gestützt und zur Rotation durch einen Motor, nicht gezeigt, mit Hilfe von Wellenstümpfen 18 angetrieben wird. Eine Schnecke 20, die im Allgemeinen aus bogenförmigen Schneckenabschnitten 22 gebildet ist, ist beispielsweise durch Schweißen an dem äußeren zylindrischen Oberflächenabschnitt 13 der Fräswalze 12 befestigt, um sich fortlaufend damit zu bewegen. Die Schneckenabschnitte 22 sind bei einem eingeschlossenen Winkel von etwa 80° im Verhältnis zur zylindrischen Achse X der Fräswalze 12 im Allgemeinen spiralförmig um die Fräswalze 12 herum angeordnet. Die Rotation der Fräswalze 12 erfolgt derart, dass sich der untere Abschnitt der Fräswalze 12, wie in 1 gezeigt, aus der Ebene des Papiers heraus und aufwärts in Richtung der Oberseite der Fräswalze 12 bewegt. Wenn diese Bewegung stattfindet, befördert die Schnecke 20 gelöstes Straßenbelagmaterial, das sich in der Nähe der rechten Seite der Fräswalze 12 befindet, in Richtung der linken Seite, und gelöstes Straßenbelagmaterial, das sich in der Nähe der linken Seite der Fräswalze 12 befindet, in Richtung der rechten Seite, das heißt die Schnecke 20 bewegt Material in Richtung des seitlichen Mittelabschnitts 24 der Fräswalze 12.

Die Rotation der Fräswalze 12 erfolgt, wie aus 2 ersichtlich, gegen den Uhrzeigersinn, nämlich Schneidrichtung R um die zylindrische Achse X der Fräswalze 12, während sich die Machine zur Rückgewinnung von Straßenbelägen in Richtung des Pfeils A fortbewegt. Eine Vielzahl von Basisabschnitten 26 kann beispielsweise durch Verschraubung oder Schweißen an den Schneckenabschnitten 22 befestigt sein, und jeder Basisabschnitt 26 umfasst an seinem radial äußeren Ende ein Schneidwerkzeug 28, typischerweise mit einer Karbid-Spitze, die in Richtung der Rotation der Fräswalze 12 nach vorne gerichtet ist. Die Schneidwerkzeuge 28 berühren die Fahrbahnoberfläche 50 und tragen in bekannter Weise einen gesteuerten Abschnitt der Fahrbahnoberfläche 50 ab oder gewinnen diesen zurück, wodurch sie die Fahrbahnoberfläche 50 im Wesentlichen ebnen, ihr jedoch eine leicht aufgerauhte Oberflächenstruktur verleihen, um eine bessere Bindung an nachfolgend aufgetragene neue Oberflächenmaterialien sicherzustellen. Jede Ebene, die senkrecht zu der zylindrischen Achse X der Fräswalze 12 abgegrenzt ist, kreuzt zwei Schneckenabschnitte 22, die auf diametral gegenüberliegenden Seiten der Fräswalze 12 angeordnet sind.

Unter Bezugnahme auf 35 schafft die vorliegende Erfindung in einer ersten Ausführungsform eine Vorrichtung 100 zur Verwendung bei einer Fräswalze zur Rückgewinnung von Straßenbelägen 12, die eine Vielzahl von Schneckenabschnitten 22 umfasst, die beispielsweise durch Schneckenschweißnähte 101 den Umfang entlang in beabstandetem Verhältnis an dem zylindrischen Oberflächenabschnitt 13 der Fräswalze 12 befestigt sind. Die Schneckenabschnitte 22 sind so angeordnet, dass sie sich in einem eingeschlossenen Winkel &thgr; im Bereich von etwa 40° bis etwa 60° im Verhältnis zur zylindrischen Achse X der Fräswalze 12 im Allgemeinen spiralförmig um den zylindrischen Oberflächenabschnitt 13 herumwinden und an einem seitlichen Mittelabschnitt 24 des zylindrischen Oberflächenabschnitts 13 zusammenlaufen. Die Rotation der Fräswalze 12 in 3 ist dieselbe wie in 12 dargestellt, das heißt, der untere Abschnitt der Fräswalze 12 bewegt sich aus der Ebene des Papiers heraus und aufwärts in Richtung der Oberseite der Fräswalze 12, wobei sich die Machine zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, wie durch die Pfeilspitzen A angezeigt, aus dem Papier heraus bewegt. Die Schneckenabschnitte 22 können aus einer Vielzahl länglicher, im Allgemeinen rechtwinkliger Schneckenabschnitte 102 gebildet sein, die beispielsweise durch Segmentschweißnähte 103 aneinander befestigt sind. Des Weiteren sind die Schneckenabschnitte 102 so an der Fräswalze 12 befestigt, dass eine Längsachse Z, die durch jedes Schneckensegment 102 definiert wird, im Allgemeinen senkrecht zu dem zylindrischen Oberflächenabschnitt 13 angeordnet ist.

Beispielsweise bilden die Längsachsen Z benachbarter Schneckenabschnitte 102 bei einer Fräswalze 12, die einen Durchmesser von etwa 34 Zoll und Schneckenabschnitte 102 aufweist, die sich radial etwa 9 Zoll von dem zylindrischen Oberflächenabschnitt 13 erstrecken, einen Umfangswinkel &agr; von etwa 4° bis 8° und vorzugsweise von etwa 6°, und die Ebenen, die senkrecht zur zylindrischen Achse X und den sich kreuzenden Längsachsen Z benachbarter Schneckenabschnitte 102 definiert sind, sind um weniger als etwa 8 Zentimeter, und vorzugsweise um etwa 2 Zoll, voneinander getrennt. Es versteht sich, dass, wenn beispielsweise vier Schneckenabschnitte 22 in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wie in 3-5 dargestellt, die Schneckenabschnitte 22 auf dem zylindrischen Oberflächenabschnitt 13 den Umfang entlang in einem beabstandeten Verhältnis von etwa 90° zwischen benachbarten Schneckenabschnitten 22 angeordnet sein können.

Wie in 37 veranschaulicht, ist eine Vielzahl von Basisabschnitten 26, die jeweils eine Befestigungsfläche 104 und eine schräge Fläche 105 umfassen, beispielsweise durch Basisabschnittschweißnähte 108 an radial äußersten Abschnitten 107 der Schneckenabschnitte 22 befestigt, so dass sich die Befestigungsflächen 104 benachbart zu den radial äußersten Abschnitten 107 befinden und jeder Basisabschnitt 26 zu einem Schneckensegment 102 ausgerichtet ist. Seitenschweißnähte 109 befestigen benachbarte Basisabschnitte 26 aneinander und wirken zudem daran mit, zu verhindern, dass sich gelöstes Straßenbelagmaterial zwischen benachbarten Basisabschnitten 26 bewegt. Jeder Basisabschnitt 26 grenzt eine Öffnung 110 ab, die zu einer Längsachse Z ausgerichtet ist, und ist dafür ausgelegt, einen Schneidwerkzeugeinsatz 112 aufzunehmen. Die Ebenen, die senkrecht zur zylindrischen Achse X verlaufen, die durch die Fräswalze 12 abgegrenzt wird, kreuzen vier Schneckenabschnitte 22, die in Abständen von etwa 90° auf dem Umfang entlang des zylindrischen Oberflächenabschnitts 13 der Fräswalze 12 angeordnet sind. Natürlich versteht es sich, dass die Bereitstellung von vier Schneckenabschnitten 22 in jeder Ebene, die senkrecht zur zylindrischen Achse X verläuft, wie in 35 dargestellt ist, nur als Beispiel dient, wobei die vorliegende Erfindung die Verwendung einer Vielzahl von Schneckenabschnitten in Ebenen, die senkrecht zur zylindrischen Achse X verlaufen, in Betracht zieht. Wenn beispielsweise drei Schneckenabschnitte 22 bereitgestellt sind, können benachbarte Schneckenabschnitte 22 auf dem zylindrischen Oberflächenabschnitt 13 in auf dem Umfang beabstandetem Verhältnis von etwa 120° angeordnet sein.

Wiederum unter Bezugnahme auf 35 umfassen die Schneckenabschnitte 22 eine Innenwand 116, die im Allgemeinen senkrecht zu dem zylindrischen Oberflächenabschnitt 13 angeordnet ist und davon hervorsteht und eine Vielzahl von im Allgemeinen zylindrischen Aussparungen 118 abgrenzt. Eine Vielzahl von im Allgemeinen zylindrischen Zähnen 120 ist entfernbar in den Aussparungen 118 aufgenommen, wobei jede Aussparung 118 eine Zahnachse Y abgrenzt. Die Zahnachsen Y sind im Wesentlichen parallel zu der zylindrischen Achse X angeordnet, die durch die Fräswalze 12 definiert wird.

Unter Bezugnahme auf 67 umfasst die Öffnung 110 jedes Basisabschnitts 26 ein Gewinde 122, ein unteres Ende 123 und einen konischen Sitz 124. Jeder Schneidwerkzeugeinsatz 112 umfasst eine Greiffläche 126, eine konische Schulter 128, eine untere Fläche 129, grenzt eine Innenbohrung 130 ab und weist ein Außengewinde 132 auf, das zu einem Gewindeeingriff in das Gewinde 122 eines Basisabschnitts 26 in der Lage ist. Die Schneidwerkzeugeinsätze 112 befinden sich in Gewindeeingriff mit den Basisabschnitten 26, wobei die konischen Schultern 128 der Schneidwerkzeugeinsätze 112 in verkeiltem Reibungskontakt im Verhältnis zu den konischen Sitzen 124 des Basisabschnitts 26 angeordnet sind, wodurch die Befestigung der Schneidwerkzeugeinsätze 112 an den Basisabschnitten 26 unterstützt wird und verhindert wird, dass das Außengewinde 132 während eines Schneidvorgangs unter Stoßbelastung ist. Die Greifflächen 126 ermöglichen einen einfachen Zugriff zur Entfernung der Schneidwerkzeugeinsätze 112. Die Schneidwerkzeugeinsätze 112 können aus einem Material gebildet sein, das nicht geschweißt ist und daher seine Härte beibehält. Die Innenbohrung 130 weist einen oberen Abschnitt 131 zur entfernbaren Aufnahme eines Schneidwerkzeugs 28 auf. Das Außengewinde 132 und die Innenbohrung 130 des Schneidwerkzeugeinsatzes 112 können im Wesentlichen koaxial angeordnet sein. Eine mit Gewinde versehene Klemmbefestigung 140 ist in Gewindeeingriff mit dem Gewinde 122 angeordnet und zwischen dem unteren Ende 123 und der unteren Fläche 129 angeordnet. Die Klemmbefestigung 140 kann durch Verwendung eines geeigneten Werkzeugs in der Befestigungsöffnung 142 im Verhältnis zum Basisabschnitt 26 gedreht werden. Wie in 7 gezeigt, kann die Klemmbefestigung 140 in den Basisabschnitt 26 geschraubt und anfänglich in der Nähe des unteren Endes 123 des Basisabschnitts 26 angeordnet sein. Ein Schneidwerkzeugeinsatz 112 kann daraufhin in den Basisabschnitt 26 geschraubt werden, wobei die Dimensionen des Basisabschnitts 26, des Schneidwerkzeugeinsatzes 112 und der Klemmbefestigung 140 so gewählt werden, dass ein oberes Volumen 144 zwischen der Klemmbefestigung 140 und der unteren Fläche 129 abgegrenzt wird. Unter Verwendung eines geeigneten Werkzeugs, das durch die Innenbohrung 130 und in die Befestigungsöffnung 142 geschoben wird, kann die Klemmbefestigung 140 gedreht werden und dadurch in Richtung der unteren Fläche 129 verschoben werden, bis die Klemmbefestigung 140, wie in 6 gezeigt, die untere Fläche 129 berührt, wodurch dafür gesorgt wird, dass eine relative Drehbewegung des Schneidwerkzeugeinsatzes 112 im Verhältnis zum Basisabschnitt 26 verhindert wird. Um den Schneidwerkzeugeinsatz 112 zu ersetzen, kann bei Entfernung eines Schneidwerkzeugs 28 aus der Innenbohrung 130 wiederum das geeignete Werkzeug durch die Innenbohrung 130 und in die Befestigungsöffnung 142 eingeführt werden, so dass die Klemmbefestigung 140 gedreht werden kann, um sich von dem Kontakt mit der unteren Fläche 129 weg und in Richtung des unteren Endes 123 zu bewegen.

Es ist ersichtlich, dass bei einer gegebenen optimalen Drehzahl der Fräswalze 12 die Bereitstellung von zusätzlichen Schneckenabschnitten 22, die in einer Ebene liegen, die senkrecht zu der von der Fräswalze 12 definierten Achse verläuft, die Anzahl von Schneidwerkzeugen 28 erhöht, die den Straßenbelag während jeder Umdrehung der Fräswalze 12 berühren, mit dem Ergebnis, dass die Geschwindigkeit, mit der der Straßenbelag zurückgewonnen wird, bedeutend erhöht wird. Wenn eine relativ große Anzahl von Schneckenabschnitten 22 vorhanden ist, die in Ebenen liegen, die senkrecht zu der zylindrischen Achse X der Trommel 12 verlaufen und in einem gegebenen eingeschlossenen Winkel angeordnet sind, ist der vertikale Durchschnittsabstand zwischen benachbarten Schneckenabschnitten 22 für eine gegebene Walzengröße 12 im Verhältnis gesehen kleiner. Andererseits findet die Bewegung von abgetragenem Straßenbelagmaterial zum seitlichen Mittelabschnitt 24 zwischen benachbarten Schneckenabschnitten 22 statt, so dass, wenn der vertikale Durchschnittsabstand zwischen benachbarten Schneckenabschnitten 22 im Verhältnis gesehen kleiner ist, die Menge an abgetragenem Straßenbelagmaterial, das wirksam dazwischen bewegt werden kann, ebenfalls im Verhältnis gesehen kleiner ist. Die wünschenswerte Eigenschaft einer Erhöhung der Geschwindigkeit, mit der der Straßenbelag abgetragen wird, durch Verwendung von zusätzlichen Schneckenabschnitten 22, die die Anzahl von Schneidwerkzeugen 28 erhöhen, die den Straßenbelag während jeder Umdrehung der Fräswalze 12 berühren, kann durch im Verhältnis gesehen kleinere vertikale Durchschnittsabstände zwischen benachbarten Schneckenabschnitten 22 in einer derartigen Konfiguration eingeschränkt werden.

Um zusätzlich die Bewegung von gelöstem Straßenbelag zwischen benachbarten Schneckenabschnitten 22 in Richtung des seitlichen Mittelabschnitts 24 weiter zu erleichtern und die Abnutzung der Schneckenabschnitte 22 durch den Kontakt mit gelöstem Straßenbelagmaterial zu verringern, können Zähne 120 in den Aussparungen 118, die in der Innenwand 116 abgegrenzt sind, bereitgestellt werden. Bei Rotation der Fräswalze 12 und der Schneckenabschnitte 22 in der Schneidrichtung R um die zylindrische Achse X wird gelöstes Straßenbelagmaterial durch den Kontakt mit den Zähnen 120 in Richtung des seitlichen Mittelabschnitts 24 gedrückt. Wenn sich die Fräswalze 12 in der Schneidrichtung R um die zylindrische Achse X dreht, lösen die Schneidwerkzeuge 28 den Straßenbelag und die Schneckenabschnitte 22 transportieren gelöstes Straßenbelagmaterial axial die Fräswalze 12 entlang und zwischen die Schneckenabschnitte 22 in Richtung des seitlichen Mittelabschnitts 24. Die Zähne 120 bewirken den Transport von gelöstem Straßenbelagmaterial zwischen benachbarten Schneckenabschnitten 22 und verringern die Abnutzung der Schneckenabschnitte 22 durch Bereitstellung einer Verschleißfläche für die Schneckenabschnitte 22. Durch das Entfernen abgenutzter Zähne 120 und den Ersatz mit neuen Zähnen 120 kann eine erneuerte Verschleißfläche für die Schneckenabschnitte 22 bereitgestellt werden.

Wie in 89 veranschaulicht, grenzen bei einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Basisabschnitte 26 eine Zugriffsöffnung 136 ab, die sich zwischen der schrägen Fläche 105 und einer inneren unteren Fläche 137 erstreckt. Die Schneidwerkzeugeinsätze 112 umfassen eine innere Öffnung 138, die unterhalb eines Schneidwerkzeugs 28 abgegrenzt ist, das im oberen Abschnitt 136 der Innenbohrung 130 aufgenommen ist. Die innere Öffnung 138 ist in Fluidverbindung mit der Zugriffsöffnung 136 angeordnet, wobei Druckfluid, das an die Zugriffsöffnung 136 angelegt wird, an einem Schneidwerkzeug 28 anliegen kann, das in der inneren Öffnung 138 aufgenommen ist, wodurch die Entfernung des Schneidwerkzeugs 28 aus der inneren Öffnung 138 erleichtert wird. Folglich kann die Entfernung des Schneidwerkzeugs 28 aus dem Schneidwerkzeugeinsatz 112 schnell und leicht durchgeführt werden, indem Druckluft oder dergleichen durch die Zugriffsöffnung 136 und in die innere Öffnung 138 geführt wird, wobei der resultierende Druck gegen das Schneidwerkzeug drückt und die Entfernung des Schneidwerkzeugs 28 erleichtert. Bei einer dritten, nicht veranschaulichten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind Öffnungen 110 in den Schneckenabschnitten 22 abgegrenzt, so dass die Schneidwerkzeugeinsätze 112 daraufhin in Gewindeeingriff direkt an den Schneckenabschnitten 22 befestigt werden können.

Nachdem die vorliegende Erfindung in ihren bevorzugten Ausführungsformen beschrieben wurde, ist ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung innerhalb der Fähigkeiten von Fachleuten und ohne Ausübung der erfinderischen Fähigkeit zahlreichen Modifikationen und Ausführungsformen unterzogen werden kann. Demgemäß ist der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung so abgegrenzt, wie er durch den Schutzumfang der folgenden Ansprüche dargelegt wird.


Anspruch[de]
  1. Fräswalze (12) für eine Maschine zur Rückgewinnung von Straßenbelägen, die Folgendes umfasst:

    – eine zylindrische Achse (X), um die herum sie dafür ausgelegt ist, von der Maschine zur Rückgewinnung von Straßenbelägen in einer Schneidrichtung gedreht zu werden, und

    – eine zylindrische Oberfläche (13), wobei zur rechten und linken Hälfte derselben hin mindestens eine lückenlose Schnecke (20) in gegenläufiger schraubenförmiger Weise befestigt ist, die bereitgestellt ist, um gelöstes Material in Richtung der Mitte der Fräswalze (12) zu sammeln,

    – wobei die fortlaufende Schnecke aus einer Vielzahl von Schneckenabschnitten (22) besteht,

    – wobei jeder der Schneckenabschnitte (22) einen radial äußersten Abschnitt (107) aufweist, der eine Vielzahl von Öffnungen (110) umfasst, und

    – wobei jede Öffnung dafür ausgelegt ist, ein Schneidwerkzeug (28) aufzunehmen,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – die fortlaufende Schnecke in einem eingeschlossenen Winkel (&THgr;) von etwa 40° bis etwa 60° bezüglich der Achse (x) der Fräswalze (12) angeordnet ist, und dass

    – benachbarte Öffnungen (110) im äußersten Abschnitt der Schneckenabschnitte (22) einen Umfangswinkel (&agr;) von etwa 4° bis etwa 8° bezüglich der Fräswalze definieren.
  2. Fräswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schneckenabschnitt (22) aus einer Vielzahl länglicher, im Wesentlichen rechtwinkliger Schneckensegmente (102) besteht, die aneinander und an der zylindrischen Oberfläche (13) befestigt sind, wobei die Längsachse (Z) jedes Schneckensegments (102) im Wesentlichen senkrecht zur zylindrischen Oberfläche (13) angeordnet ist.
  3. Fräswalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Ebenen, die senkrecht zu der zylindrischen Achse (X) verlaufen und benachbarte Öffnungen (110) der Schneckenabschnitte (22) schneiden, um weniger als 8 Zentimeter voneinander getrennt sind.
  4. Fräswalze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckensegmente (102) eine lückenlose Schnecke (20) mit einer Wand (116) bilden, die im Wesentlichen senkrecht zu der zylindrischen Oberfläche (13) angeordnet ist und von dieser vorsteht und eine Vielzahl von Aussparungen (118) umfasst.
  5. Fräswalze nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Zähnen (120), die in den Aussparungen (118) aufgenommen sind.
  6. Fräswalze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (118) im Wesentlichen zylindrisch sind und jede Aussparung (118) eine Zahnachse (Y) definiert, die im Wesentlichen parallel zu der zylindrischen Achse (X) angeordnet ist.
  7. Fräswalze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (120) beweglich in den Aussparungen (118) aufgenommen sind.
  8. Fräswalze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Öffnungen (110) in einem Basisabschnitt (26) enthalten ist, wobei jeder Basisabschnitt (26) an den äußersten Abschnitt (107) eines der Schneckensegmente (102) geschweißt ist.
  9. Fräswalze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Basisabschnitte (26) an mindestens einen seiner benachbarten Basisabschnitte (26) geschweißt ist.
  10. Fräswalze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (110) mit einem Gewinde versehen sind und dass innerhalb jeder mit Gewinde versehenen Öffnung (110) ein Schneidwerkzeugeinsatz (112) mit einer Innenbohrung (130) zur Aufnahme des Schneidwerkzeugs (28) sowie mit einem Außengewinde (132) in Gewindeeingriff steht, und dass mit Gewinde versehene Klemmbefestigungen (140) in Gewindeeingriff innerhalb der mit Gewinde versehenen Öffnungen (110) stehen, wobei die Klemmbefestigungen (140) am Schneidwerkzeugeinsatz (112) anliegen, um den Schneidwerkzeugeinsatz gegen eine relative Drehbewegung zu sichern.
  11. Fräswalze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Außengewinde (132) und die Innenbohrung (130) im Wesentlichen koaxial zueinander angeordnet sind.
  12. Fräswalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die lückenlosen Schnecken (20) der rechten und linken Hälfte der zylindrischen Oberfläche (13) an einem lateralen Abschnitt (24) der Fräswalze (12) zusammenlaufen.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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