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Dokumentenidentifikation DE102004016596A1 20.10.2005
Titel Sicherheitselement in Form eines mehrschichtigen Folienkörpers
Anmelder OVD Kinegram AG, Zug, CH
Erfinder Schilling, Andreas, Dr., Hagendorn, CH;
Tompkin, Wayne Robert, Dr., Baden, CH
Vertreter LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ, 90409 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 03.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004016596
Offenlegungstag 20.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.10.2005
IPC-Hauptklasse B44F 1/12
IPC-Nebenklasse G09F 3/03   G02B 5/32   G02B 27/44   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement (13) in Form eines mehrschichtigen Folienkörpers, ein Sicherheitsdokument mit einem derartigen Sicherheitselement und ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Sicherheitselements. Der Folienkörper weist eine Replizierlackschicht (22) und eine Dünnfilmschicht (23) zum Erzeugen eines blickwinkelabhängigen Farbverschiebungseffekts mittels Interferenz auf. In die Grenzfläche zwischen der Replizierlackschicht (22) und der Dünnfilmschicht (23) ist in einem ersten Bereich (35, 37) eine erste Reliefstruktur (27) abgeformt. Diese Reliefstruktur ist zur Unterdrückung der Erzeugung eines Farbverschiebungseffekts durch die Dünnfilmschicht (23) eingerichtet, so dass in dem ersten Bereich (23, 27), in dem die erste Reliefstruktur (27) vorgesehen ist, kein Farbverschiebungseffekt vorhanden ist und in einem zweiten Bereich (34, 36, 38, 39) des Sicherheitselements (13), in dem die erste Reliefstruktur (27) nicht vorgesehen ist, ein durch die Dünnfilmschicht (23) erzeugter Farbverschiebungseffekt vorhanden ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement in Form eines mehrschichtigen Folienkörpers, der eine Replizierlackschicht und eine Dünnfilmschicht zum Erzeugen eines blickwinkelabhängigen Farbverschiebungseffekts mittels Interferenz aufweist und bei dem in die Grenzfläche zwischen der Replizierlackschicht und der Dünnfilmschicht eine Reliefstruktur abgeformt ist. Die Erfindung betrifft weiter ein Sicherheitsdokument mit solch einem Sicherheitselement sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Sicherheitslements.

Optisch variable Sicherheitselemente werden häufig dazu verwendet, um das Kopieren und den Missbrauch von Dokumenten oder Produkten zu erschweren und wenn möglich zu verhindern. So finden optisch variable Sicherheitselemente häufig Verwendung zur Sicherung von Dokumenten, von Banknoten, von Kreditkarten, von Geldkarten und dergleichen. Hierbei ist es bekannt, ein optisch variables Element mit einem Dünnfilm auszustatten, der blickwinkelabhängige Farbverschiebungseffekte mittels Interferenz erzeugt.

Beispielsweise wird in WO 01/03945 A1 ein Sicherheitsprodukt beschrieben, das ein durchsichtiges Substrat aufweist, auf dessen einen Seite ein Dünnfilm aufgetragen ist, der eine wahrnehmbare Farbverschiebung abhängig von dem Blickwinkel des Betrachters erzeugt. Der Dünnfilm besteht hierbei aus einer Absorptionsschicht, die auf dem durchsichtigen Substrat aufgebracht ist, und aus einer Dielektrizitätsschicht, die auf der Absorptionsschicht aufgebracht ist. Die Absorptionsschicht enthält ein Material, das aus einem der folgenden Materialien oder aus einer Kombination dieser Materialien aufgebaut ist: Chrom, Nickel, Palladium, Titan, Kobalt, Eisen, Wolfram, Molybdän, Eisenoxid oder Kohlenstoff. Die Dielektrizitätsschicht besteht aus einem der folgenden Materialien oder einer Kombination der folgenden Materialien: Siliziumoxid, Aluminiumoxid, Magnesiumfluorid, Aluminiumfluorid, Bariumfluorid, Calciumfluorid oder Lithiumfluorid.

Zur weiteren Erhöhung der Kopiersicherheit ist auf der gegenüberliegenden Seite des transparenten Substrates ein Diffraktionsmuster aufgebracht. Dieses Diffraktionsmuster wirkt als Beugungsgitter, so dass sich mittels dieses zweidimensionalen Musters beispielsweise die Illusion eines dreidimensionalen Bildes für den Betrachter erzeugen lässt.

Weiter wird vorgeschlagen, das diffraktive Muster auf der Seite des transparenten Substrates aufzuprägen, auf der auch der Dünnfilm aufgebracht wird.

Durch diese beiden Ausführungsformen eines optisch variablen Sicherheitselements wird erreicht, dass sich an jeder Stelle des optisch variablen Elements die durch die Dünnfilmschicht erzeugten optischen Effekte und die durch das diffraktive Muster erzeugten optischen Effekte überlagern und sich damit insgesamt ein aus diesen beiden Effekten zusammengesetzter optischer Effekt ergibt, also beispielsweise die Überlagerung eines Farbverschiebungseftekts und eines Hologramms.

Weiter wird in WO 02/00445 A1 ein aus mehreren übereinander angeordneten Schichten bestehendes optisch variables Sicherheitselement beschrieben, das einen Dünnfilm aufweist, der den bereits oben beschriebenen optischen Effekt eines blickwinkelabhängigen Farbwechsels erzeugt. Das optisch variable Sicherheitselement weist weiter eine Replizierschicht auf, in die eine Reliefstruktur eingeprägt ist. Diese Reliefstruktur erzeugt einen weiteren optischen Effekt, nämlich den bereits oben beschriebenen Beugungseffekt, mittels dem sich Hologramme und dergleichen darstellen lassen. Fertigungstechnisch wird hierbei zuerst die Dünnfilmschicht auf die Replizierschicht aufgebracht und sodann die Reliefstruktur aufgeprägt.

Zur Entkopplung der durch den Dünnfilm und die Reliefstruktur erzeugten optischen Effekte werden hierbei zwei Vorgehensweisen vorgeschlagen: Zum einen wird vorgeschlagen, eine opake Schicht zwischen der Reliefstruktur, die mittels Beugung ein holographisches Bild erzeugt, und dem Dünnfilm, der einen Farbwechsel erzeugt, aufzubringen. Mittels dieser opaken Schicht wird die Reliefstruktur von der Dünnfilmstruktur abgeschirmt. Die zweite Möglichkeit besteht darin, zwei oder mehr Schichten eines im wesentlichen transparenten Materials zwischen die ein holographisches Bild durch Beugung erzeugende Reliefstruktur und den Dünnfilm anzuordnen. Diese Schichten können ein oder mehrere hoch brechende Schichten und eine Klebeschicht umfassen. Mittels dieser Schichten wird die Reflexion und somit die Lichtstärke im Bereich der ein holographisches Bild erzeugenden Reliefstruktur erhöht und das holographische Bild tritt damit gegenüber dem Farbverschiebungeffekt des Dünnfilms hervor.

Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Herstellung eines optisch variablen Sicherheitselements, das einen Dünnfilm zur Erzeugung eines blickwinkelabhängigen Farbverschiebungseffekts mittels Interferenz aufweist, zu verbessern und ein verbessertes optisches Sicherheitselement mit einer derartigen Dünnfilmschicht anzugeben.

Die Aufgabe der Erfindung wird von einem Sicherheitselement in Form eines mehrschichtigen Folienkörpers gelöst, der eine Replizierlackschicht und eine Dünnfilmschicht zum Erzeugen eines blickwinkelabhängigen Farbverschiebungseffekts mittels Interferenz aufweist und bei dem in einer Grenzfläche zwischen der Replizierlackschicht und der Dünnfilmschicht in einem ersten Bereich des Sicherheitselements eine erste Reliefstruktur abgeformt ist, wobei die erste Reliefstruktur zur Unterdrückung der Erzeugung eines Farbverschiebungseffekts durch die Dünnfilmschicht eingerichtet ist, so dass in dem ersten Bereich des Sicherheitselements, in dem die erste Reliefstruktur vorgesehen ist, kein Farbverschiebungseffekt vorhanden ist und in einem zweiten Bereich des Sicherheitselements, in dem die erste Reliefstruktur nicht vorgesehen ist, ein durch die Dünnfilmschicht erzeugter Farbverschiebungseffekt vorhanden ist. Die Erfindung wird weiter von einem Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements in Form eines mehrschichtigen Folienkörpers gelöst, bei dem in eine Replizierlackschicht des mehrschichtigen Folienkörpers in einem ersten Bereich des Sicherheitselements eine erste Reliefstruktur abgeformt wird und auf die Replizierlackschicht weiter eine Dünnfilmschicht zum Erzeugen eines blickwinkelanhängigen Farbverschiebungseffekts mittels Interferenz aufgebracht wird, wobei als erste Reliefstruktur in dem ersten Bereich des Sicherheitselements eine Reliefstruktur abgeformt wird, die die Erzeugung eines Farbverschiebungseffekts durch die Dünnfilmschicht unterdrückt, so dass in dem ersten Bereich des Sicherheitselements, in dem die erste Reliefstruktur vorgesehen ist, kein Farbverschiebungseffekt vorhanden ist und in einem zweiten Bereich des Sicherheitselements, in dem die erste Reliefstruktur nicht vorgesehen ist, ein durch die Dünnfilmschicht erzeugter Farbverschiebungseffekt vorhanden ist.

Durch die Erfindung wird zum einen die Herstellung von Sicherheitselementen verbilligt, bei denen der von der Dünnfilmschicht erzeugte Farbverschiebungseffekt nicht vollflächig, sondern lediglich in einem Musterbereich oder in einem Hintergrundbereich vorgesehen sein soll. Durch die Erfindung werden bei der Herstellung derartiger Sicherheitselemente kostenintensive und umweltschädliche Prozess-Schritte eingespart. So entfallen beispielsweise die für die partielle Ausformung der Dünnfilmschicht notwendigen Druck-, Ätz- und Strip-Prozesse.

Weiter hat sich gezeigt, dass mittels der Erfindung sehr hohe Auflösungen erzielbar sind und damit Musterbereiche mit sehr feinen Konturen umgesetzt werden können. Mittels des erfindungsgemässen Verfahrens sind Auflösungen erzielbar, die um den Faktor 1000 besser als durch sonstige Verfahren erzielbare Auflösungen sind (z. B. bei einer Breite der Strukturelemente der ersten Reliefstruktur, die im Bereich der Wellenlänge aber auch unterhalb der Wellenlänge des sichtbaren Lichtes liegt). Damit werden auch in dieser Hinsicht grosse Vorteile gegenüber den bisher verwendeten Verfahren erzielt und es ist mit der Erfindung möglich, Sicherheitselemente mit höherer Kopier- und Fälschungssicherheit herzustellen.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen bezeichnet.

Gemäss eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung bildet der erste oder der zweite Bereich einen in Form eines Logos, eines Textes oder eines Bildes ausgebildeten Musterbereich und der jeweilige andere der beiden Bereiche einen Hintergrundbereich, so dass der Musterbereich durch die unterschiedliche Wirkung der ersten und zweiten Bereiche klar hervortritt. Im zweiten Bereich ist hierbei bevorzugt eine zweite Reliefstruktur in die Grenzfläche abgeformt, so dass sich im zweiten Bereich der von der zweiten Reliefstruktur generierte optische Effekt mit dem von der Dünnfilmschicht generierten optischen Effekt überlagert.

Es ist weiter möglich, dass sich beispielsweise ein feines Linienmuster, beispielsweise eine Guilloche, über die ersten und zweiten Bereiche erstreckt. Der besondere Vorteil der Verwendung der vorliegenden Erfindung liegt hierbei darin, dass dieses feine Linienmuster besonders filigran sein kann und es sich im Register mit allen diffraktiven Sicherheitsmerkmalen befinden kann. Beispielsweise hat der Musterbereich eine V-förmige Form, wobei der Hintergrundsbereich einen Farbwechseleffekt zeigt und der V-förmige Bereich keinen solchen Farbwechseleffekt zeigt. Weiter erstreckt sich eine Guilloche über Musterbereich und Hintergrundbereich. Im V-förmigen Musterbereich ist eine Reliefstruktur mit einem hohen Tiefen zu Breiten Verhältnis abgeformt. Eine Reliefstruktur mit einem niedrigen Tiefen zu Breiten Verhältnis wird dazu verwendet, um die Linien der Guilloche, die sich sowohl über den Muster als auch über den Hintergrundbereich erstrecken, zu bilden.

Die zweite Reliefstruktur wird hier bevorzugt von einer beugungsoptisch wirksamen Struktur, beispielsweise einem Hologramm oder einem KINEGRAM® gebildet. Es ist jedoch auch möglich, als Reliefstruktur eine Makrostruktur oder eine Mattstruktur zu verwenden, die entsprechende optisch variable Effekte generieren.

Durch den Einsatz der Erfindung ist es hier möglich, Bereiche, in denen durch die Dünnfilmschicht ein blickwinkelabhängiger Farbverschiebungseffekt generiert wird, und Bereiche, in denen von einer vorzugsweise diffraktiven Struktur ein weiterer optisch variabler Effekt erzeugt wird, im Register übereinander anzuordnen und dadurch ein Sicherheitsmerkmal zu generieren, in dem sich die beiden oben geschilderten optischen Effekte passergenau überlagern. Ein derartiges Sicherheitsmerkmal kann durch das Aufbringen einer partiellen Dünnfilmschicht auf einer mit einer diffraktiven Struktur versehenen Replizierschicht nur sehr schwer nachgeahmt werden, da ein auf die diffraktive Struktur abgestelltes registerhaltiges Aufbringen oder Entfernen einer Dünnfilmschicht sehr hohe technologische Anforderungen stellt.

Gemäß eines weiteren bevorzugten Ausführungsbeispieles der Erfindung kann für den Betrachter ein kontinuierlicher Verlauf von einem Bereich, in dem ein starker Farbverschiebungseffekt für den Betrachter sichtbar ist, zu einem Bereich, in dem kein Farbverschiebungseffekt mehr für den Betrachter sichtbar ist, erzeugt werden. Hierzu wird nach Art eines Grautonbildes die Stärke des lokalen Farbverschiebungseffektes durch einen lokalen "Grauwert" bestimmt. Der lokale "Grauwert" bestimmt sich hierbei durch den lokalen Flächenteilanteil der ersten Reliefstruktur. Aufgrund der mittels der Erfindung erzielbaren hohen Auflösungen lassen sich so mittels der Erfindung "Farbshift-Bilder" generieren. Die Generierung derartiger "Farbshift-Bilder" mittels eines partiellen Auftrags der Dünnfilmschicht ist im Gegensatz hierzu nur sehr schwer und mit sehr hohem technologischen Aufwand erreichbar.

Die "Graustufe" eines "Farbshift-Bildes" wird hierbei bevorzugt durch das Verhältnis von ersten Rasterbereichen, in denen die erste Reliefstruktur abgeformt ist, und zweiten Rasterbereichen, in denen die erste Reliefstruktur nicht abgeformt ist, bestimmt. Die Abmessung der einzelnen Rasterbereiche beträgt hierbei bevorzugt weniger als 300 &mgr;m, bevorzugt etwa 50 &mgr;m.

Es ist hierbei möglich, die Dünnfilmschicht als transmissive Dünnfilmschicht oder als reflektive Dünnfilmschicht auszugestalten und die Dünnfilmschicht aus mehreren dielektrischen Schichten, mehreren dielektrischen und metallischen Schichten oder einer Perlglanzschicht aufzubauen. Weiter ist es möglich, eine partielle Relexionsschicht zwischen der Replizierlackschicht und der Dünnfilmschicht anzuordnen und hierdurch Bereiche zu erzeugen, in denen beispielsweise lediglich ein reflektiver beugungsoptischer Effekt sichtbar ist. Auch ist es möglich, auf eine vollflächig transparente Dünnfilmschicht eine partielle reflektive Schicht aufzubringen, um damit ein Sicherheitselement mit transmissiven und reflektiven Bereichen bereitzustellen. Durch diese Varianten oder eine Kombination dieser Varianten ist es möglich, komplexe und optisch ansprechende Sicherheitselemente basierend auf dem Grundgedanken der Erfindung zu verwirklichen.

Als Reliefstruktur, die zur Unterdrückung oder Erzeugung eines Farbverschiebungseffekts durch die Dünnfilmschicht eingerichtet ist, wird vorzugsweise eine diffraktive Struktur mit einem hohen Tiefen zu Breiten Verhältnis der einzelnen Strukturelemente der Reliefstruktur eingesetzt. Hierbei hat sich gezeigt, dass sich vor allem bei einem Tiefen zu Breiten Verhältnis von 0,75 bis 5 gute Ergebnisse erzielen lassen. Auch Tiefen zu Breiten Verhältnisse mit einem Faktor 10 sind möglich.

Gemäss eines weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung wird für die Reliefstruktur, die zur Unterdrückung der Erzeugung eines Farbverschiebungseffekts durch die Dünnfilmschicht eingerichtet ist, eine Reliefstruktur verwendet, bei der die Tiefe der Reliefstruktur sowohl in x- als auch in y-Richtung variiert wird, bei der der mittlere Abstand benachbarter Erhebungen der Reliefstruktur kleiner als die mittlere Profiltiefe der Reliefstruktur ist und bei der benachbarte Erhebungen der Reliefstruktur weniger als 200 &mgr;m voneinander entfernt sind und damit unter dem Auflösungsvermögen des menschlichen Auges liegen. Bei derartigen Strukturen kann es sich auch um Strukturen mit einem stochastischen Oberflächenprofil handeln, die die obigen Bedingungen erfüllen. Derartige Strukturen lassen sich besonders gut mittels eines UV-Replizierverfahrens verwirklichen.

Bevorzugt werden als derartige Reliefstrukturen jedoch Reliefstrukturen verwendet, die eine periodische Funktion der Koordinaten x und y sind, bei denen die Tiefe der Reliefstruktur sowohl in x- als auch in y-Richtung periodisch variiert wird und bei denen die Periodenlänge in x- und in y-Richtung kleiner oder gleich der Strukturtiefe der Reliefstruktur sind. Eine vorteilhafte Ausführungsform einer derartigen Reliefstruktur besteht aus einem aus zwei im wesentlichen rechtwinkelig zueinander angeordneten Basisgittern zusammengesetzten Kreuzgitter, bei dem die Periodenlänge der Basisgitter kleiner oder gleich der Strukturtiefe der ersten Reliefstruktur sind.

Besonders gute Ergebnisse lassen sich bei den oben beschriebenen Reliefstrukturen erzielen, wenn der mittlere Abstand benachbarter Erhebungen bzw. mindestens eine der Periodenlängen kürzer als die Grenzwellenlänge des sichtbaren Lichtes ist.

Weiter hat es sich gezeigt, dass sich besonders gute Ergebnisse dann erzielen lassen, wenn die Dünnfilmschicht mittels Sputtern nach Abformung der oben beschriebenen Reliefstrukturen auf die Replizierlackschicht aufgebracht wird.

Ein erfindungsgemässes Sicherheitselement wird vorzugsweise zur Sicherung von Banknoten, Kreditkarten, Geldkarten, Dokumenten oder Waren eingesetzt. Das Sicherheitselement wird hierbei bevorzugt von einem mehrschichtigen Folienkörper gebildet, der eine Transferfolie, insbesondere eine Heissprägefolie, oder eine Laminierfolie bildet.

Im Folgen wird die Erfindung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen unter Zuhilfenahme der beiliegenden Zeichnungen beispielhaft verdeutlicht.

1 zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemässen Sicherheitselements.

2 zeigt eine schematische Darstellung eines Sicherheitsdokuments mit einem erfindungsgemässen Sicherheitselement.

3a bis 3c zeigen jeweils eine bildliche Darstellung einer Draufsicht auf ein erfindungsgemässes Sicherheitselement.

4 zeigt eine schematische Darstellung einer Reliefstruktur zur Verwendung in einem erfindungsgemässen Sicherheitselement.

5 zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemässen Sicherheitselements für ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.

6a und 6b zeigen schematische Darstellungen von Reliefstrukturen, die in dem Sicherheitselement nach 5 verwendet werden.

1 zeigt ein Sicherheitselement 11 in Form eines mehrschichtigen Folienkörpers, der eine Trägerfolie 10, eine Ablöseschicht 20, eine Schutzlackschicht 21, eine Replizierlackschicht 22, eine Dünnfilmschicht 23 und eine Klebeschicht 24 aufweist.

Bei dem Sicherheitselement 11 handelt es sich um eine Prägefolie, insbesondere um eine Heissprägefolie. Es ist jedoch auch möglich, das Sicherheitselement 11 als Laminierfolie oder Stickerfolie auszugestalten.

Die Trägerschicht 10 besteht beispielsweise aus einer PET- oder POPP-Folie einer Schichtdicke von 10 &mgr;m bis 50 &mgr;m, vorzugsweise mit einer Dicke von 19 &mgr;m bis 23 &mgr;m. Auf die Trägerfolie werden sodann mittels einer Tiefdruck-Rasterwalze die Ablöseschicht 20 und die Schutzlackschicht 21 aufgebracht. Die Ablöse- und Schutzlackschichten 20 und 21 haben hierbei vorzugsweise eine Dicke von 0,2 bis 1,2 &mgr;m. Auf diese Schichten könnte auch verzichtet werden.

Sodann wird die Replizierlackschicht 22 aufgebracht.

Die Replizierlackschicht 22 besteht vorzugsweise aus einem strahlenvernetzbarem Replizierlack. Bevorzugt wird ein UV-Replizierverfahren zur Abformung der Reliefstrukturen 25 und 26 in der Replizierlackschicht 22 eingesetzt. Als Replizierlack wird hierbei ein UV-härtbarer Lack verwendet. Das Einbringen der Reliefstrukturen 25 und 26 in die UV-vernetzbare Replizierlackschicht erfolgt hierbei beispielsweise durch UV-Bestrahlung bei der Abformung der Reliefstruktur in die noch weiche oder flüssige Lackschicht oder durch partielle Bestrahlung und Aushärtung der UV-vernetzbaren Lackschicht. Anstelle eines UV-vernetzbaren Lackes kann hierbei auch ein sonstiger strahlenvernetzbarer Lack eingesetzt werden.

Weiter ist es auch möglich, dass die Replizierlackschicht 22 aus einem transparenten, thermoplastischen Kunststoffmaterial besteht. In die Replizierlackschicht 22 wird anschliessend mittels eines Prägewerkzeuges eine oder mehrere Reliefstrukturen, beispielsweise die Reliefstrukturen 25 und 26, eingeprägt.

Die Dicke, die für die Replizierlackschicht 22 zu wählen ist, wird von der für die Reliefstrukturen 25 und 26 gewählten Profiltiefe bestimmt. Es muss sichergestellt sein, dass die Replizierlackschicht 22 über eine ausreichende Dicke verfügt, um ein Abformen der Reliefstrukturen 25 und 26 zu ermöglichen. Vorzugsweise besitzt die Replizierlackschicht 22 hierbei eine Dicke von 0,3 bis 1,2 &mgr;m.

Beispielsweise wird die Replizierlackschicht 22 mittels einer Linienraster-Tiefdruckwalze vollflächig mit einem Auftragegewicht von 2,2 g/m2 vor Trocknung auf die Schutzlackschicht 21 aufgebracht. Als Replizierlack wird hierbei ein Lack folgender Zusammensetzung gewählt: Komponente Gewichtsanteil Hochmolekulares PMMA-Harz 2000 Silikonalcyd ölfrei 300 Nichtionisches Netzmittel 50 Niedrigviskose Nitrocellulose 12000 Toluol 2000 Diaceton-Alkohol 2500

Anschliessend wird die Replizierlackschicht 22 in einem Trockenkanal bei einer Temperatur von 100 bis 120 °C getrocknet.

Sodann werden in die Replizierlackschicht 22 die Reliefstrukturen 25 und 26 beispielsweise mittels einer aus Nickel bestehenden Matrize bei etwa 130 °C eingeprägt. Zum Einprägen der Reliefstrukturen 25 und 26 wird die Matrize vorzugsweise elektrisch aufgeheizt. Vor dem Abheben der Matrize von der Replizierlackschicht 22 nach Prägung kann die Matrize hierbei wieder abgekühlt werden. Nach Einprägen der Reliefstrukturen 25 und 26 erhärtet der Replizierlack der Replizierlackschicht 22 durch Vernetzung oder in sonstiger Weise.

Weiter ist es auch möglich, die Reliefstrukturen 25 und 26 durch ein Ablationsverfahren in die Replizierlackschicht 22 einzubringen.

Bei den Reliefstrukturen 25 und 26 handelt es sich hierbei um Reliefstrukturen, die die Erzeugung eines Farbverschiebungseffekts durch die Dünnfilmschicht 23 unterdrücken.

Strukturen, die diese Wirkung zeigen, besitzen ein hohes Tiefen und Breiten Verhältnis der einzelnen Strukturelemente der Reliefstruktur und damit eine um ein Vielfaches höhere effektive Oberfläche als übliche, für die Erzeugung von optischen Effekten in Sicherheitselementen abgeformte Reliefstrukturen. Um das Erzeugen eines Farbverschiebungseffekts durch die Dünnfilmschicht sicher zu unterdrücken, ist es vorteilhaft, dass es sich bei den Reliefstrukturen 25 und 26 nicht um ein einfaches Gitter handelt, bei der die Tiefe der Reliefstruktur lediglich in einer Richtung periodisch variiert wird, sondern dass die Tiefe der Reliefstruktur in zwei Richtungen, beispielsweise in Richtung zweier unterschiedlicher, die Grenzflächen zwischen der Replizierlackschicht 22 und der Dünnfilmschicht 23 aufspannender Vektoren variiert wird. Auch dadurch wird die sich ergebende effektive Oberfläche der Reliefstrukturen 25 und 26 erheblich gegenüber üblichen, für die Erzeugung von optischen Effekten verwendeten Reliefstrukturen, erhöht.

Weiter hat es sich gezeigt, dass sich auch mit linearen Gittern eine erhebliche Erhöhung der effektiven Oberfläche der Reliefstruktur und damit gute Ergebnisse erzielen lassen: Die effektive Oberfläche S in einem Bereich R, dessen Strukturtiefe durch die Funktion z = f von (x, y) bestimmt wird, kann durch folgende Gleichung beschrieben werden:

Ein Kreuzgitter mit einer Periode d und einer Profiltiefe h kann beispielsweise durch folgende Funktion beschrieben werden:

Wenn die Perioden x und y identisch sind, ergeben sich hieraus folgende partiellen Differentialquotienten:

Die effektive Oberfläche ist damit durch folgende Gleichung bestimmt:

Diese Gleichung lässt sich nicht auf einfachem Wege analytisch lösen. Durch numerische Lösung dieser Gleichung wurde jedoch überraschend festgestellt, dass der Faktor &egr;, der angibt, in welcher Weise sich die Effektive Oberfläche abhängig von dem Tiefen zu Breiten Verhältnis ändert, sich signifikant erhöht, wenn das Tiefen zu Breiten Verhältnis h/d > als 1 ist.

Durch die Reliefstruktur wird die Dicke t in Bezug auf die nominale Dicke t0 (Dicke in „flachen" Bereichen) durch den Faktor &egr; wie folgt beeinflusst:

Z. B. wird bei h = 2d, d.h. wenn die Profiltiefe die zweifache Gitterperiode ist, die effektive Oberfläche durch den Faktor &egr; = 3,5 vergrößert. Bei einer Reliefstruktur mit einem Tiefen zu Breiten Verhältnis von 2 beträgt die effektive Dicke der Dünnfilmschicht t0/&egr; = 0,3 t0, d.h. die Dünnfilmschicht hat in diesem Bereich nur ein Drittel Dicke der Dünnfilmschicht in einem flachen Bereich.

Ein Liniengitter einer Periode d und einer Profiltiefe h kann durch folgende Gleichung beschrieben werden:

Hieraus ergeben sich folgende partiellen Differentialquotienten:

Die effektive Oberfläche kann so durch folgende Gleichung beschrieben werden:

E (&agr;) repräsentiert hierbei das gesamte elliptische Integral zweiter Ordnung.

Auch hier haben numerische Lösungen dieser Gleichung überraschend gezeigt, dass sich der Faktor &egr; signifikant erhöht, wenn das Tiefen zu Breiten Verhältnis h/d > 1 ist. Überraschenderweise hat sich hier weiter gezeigt, dass die Erhöhung des Faktors &egr; bei einem Lineargitter größer als bei dem vorher betrachteten Kreuzgitter mit demselben Tiefen zu Breiten Verhältnis ist.

Beispielsweise ergibt sich bei einem Tiefen zu Breiten Verhältnis h = 2d ein Faktor &egr; = 4,2, der größer als der Wert für das oben betrachtete Kreuzgitter ist.

4 zeigt nun eine schematische Darstellung eines Ausschnitts einer für die Reliefstruktur 25 verwendbaren Reliefstruktur, die zur Unterdrückung der Erzeugung eines Farbverschiebungseffekts durch die Dünnfilmschicht 23 eingerichtet ist.

Wie in 4 dargestellt, handelt es sich bei der Reliefstruktur 25 um eine periodische Funktion f (x, y), wobei zwei Pfeile 257 und 258 in 4 die zugehörigen Koordinaten-Achsen repräsentieren. Die Funktion f (x, y) variiert die Tiefe der Reliefstruktur 25 periodisch, beispielsweise sinusförmig, sowohl in x- als auch in y-Richtung. Dadurch ergibt sich das in 4 dargestellte Reliefprofil mit einer Vielzahl von Erhebungen, beispielsweise den Erhebungen 254, 255 und 256, die jeweils eine Periodenlänge der Funktion f (x, y) voneinander entfernt sind, beispielsweise in x-Richtung eine Periodenlänge 253 voneinander entfernt sind und in y-Richtung eine Periodenlänge 252 voneinander entfernt sind. Die Periodenlängen 252 und 253 sind hierbei so gewählt, dass sie kleiner oder gleich der Strukturtiefe der Reliefstruktur 25, nämlich kleiner als eine Strukturtiefe 251, sind.

Die in 4 gezeigte Reliefstruktur 25 hat so beispielsweise Periodenlängen 252 und 253 von 330 nm und eine Strukturtiefe von mehr als 500 nm.

Es ist hierbei auch möglich, sowohl die Profilform, die Periodenlängen 252 und 253 und die Profiltiefe 251 abweichend von der Darstellung nach 4 zu gestalten. Wesentlich ist hierbei, dass wenigstens eine der Periodenlängen 252 und 253 kleiner oder gleich der Strukturtiefe 251 sind und dass die Periodenlängen 252 und 253 weniger als 200 &mgr;m (Auflösungsgrenze des menschlichen Auges) voneinander entfernt sind. Besonders gute Ergebnisse werden erzielt, wenn wenigstens eine der Periodenlängen 252 und 253 kleiner als die Grenzwellenlänge des sichtbaren Lichtes ist.

Weiter ist es auch möglich, die Unterdrückung der Erzeugung eines Farbverschiebungseffekts durch die Dünnfilmschicht mittels Reliefstrukturen zu erzielen, die ein komplexes Oberflächenprofil mit Erhebungen und Vertiefungen unterschiedlicher Höhe aufweisen. Bei derartigen Oberflächenprofilen kann es sich hierbei auch um stochastische Oberflächenprofile handeln. Bei derartigen Oberflächenprofilen wird eine Unterdrückung des Farbverschiebungseffekts in der Regel erreicht, wenn der mittlere Abstand benachbarter Erhebungen der Reliefstruktur kleiner als die mittlere Profiltiefe der Reliefstruktur ist und benachbarte Erhebungen der Reliefstruktur weniger als 200 &mgr;m voneinander entfernt sind. Bevorzugt wird hierbei der mittlere Abstand benachbarter Erhebungen kleiner als 30 &mgr;m gewählt, so dass es sich bei der Reliefstruktur um eine spezielle diffraktive Reliefstruktur handelt.

Weiter ist es vorteilhaft, Kombinations-Strukturen wie eine Kombinations-Struktur aus Mikro- und Makro-Struktur zu verwenden, bei denen eine grobe und tiefe erste Struktur von einer feinen und hochfrequenten zweiten Struktur überlagert wird. Beispiele derartiger Kombinations-Strukturen sind eine grobe asymmetrische Struktur mit einem feinen Sinusgitter oder eine grobe Dreieckstruktur mit einem feinen Sinusgitter. Es hat sich gezeigt, dass mittels einer derartigen Kombinations-Struktur die oben beschriebenen Anforderungen zur Erzielung einer guten Unterdrückung des Farbverschiebungseffekts leichter erzielbar sind.

Die Dünnfilmschicht 23 zeichnet sich prinzipiell durch einen Interferenzschicht-Aufbau aus, der blickwinkelabhängige Farbverschiebungen erzeugt. Die Dünnfilmschicht 23 kann hierbei als reflektives Element oder als transmissives Element aufgebaut sein. Nähere Angaben zu für die Dünnfilmschicht 23 verwendbaren Dünnfilmschichtsystemen sind beispielsweise dem Kapitel 13 des Buches „Optical document security", R.L. van Renesse, ed., Artech House, London, von J.A. Dobrowolski zu entnehmen. Für den Aufbau der Dünnfilmschicht 23 bestehen hierbei folgende prinzipielle Möglichkeiten:

Die Dünnfilmschicht weist so beispielsweise eine Absorptionsschicht (vorzugsweise mit 30 % bis 65 % Transmission), eine transparente Distanzschicht als farbwechselerzeugende Schicht (&lgr; 1/2 oder &lgr; 1/4 Schicht), eine Metallschicht als reflektierende Schicht (reflektives Element) oder eine optische Trennschicht (transmissives Element) auf. Hierbei ist es auch möglich, dass die Klebeschicht 24 als optische Trennschicht wirkt, wenn deren Brechungsindex sich deutlich von dem Brechungsindex der Distanzschicht unterscheidet. Wirkt die Dünnfilmschicht 23 als reflektives Element, so ist die Schichtdicke der Distanzschicht so zu wählen, dass die &lgr; 1/4 Bedingung erfüllt ist. Wirkt die Dünnfilmschicht 23 als transmissive Schicht, hat die Distanzschicht die &lgr; 1/2 Bedingung zu erfüllen.

Eine derartige Dünnfilmschicht wird beispielsweise von einem Dünnfilmschichtsystem gebildet, das aus ein oder mehreren dielektrischen und metallischen Schichten aufgebaut ist. Beispielsweise besteht die Dünnfilmschicht 23 so aus einer Chromschicht einer Dicke von 8 nm, einer MgF2-Schicht einer Dicke von 215 nm und einer Al-Schicht einer Dicke von 50 nm.

Weiter ist es auch möglich, die Dünnfilmschicht 23 aus einer Abfolge von hoch und niedrig brechenden Schichten aufzubauen. Eine derartige Dünnfilmschicht besteht beispielsweise aus mehreren aufeinanderfolgenden dielektrischen Schichten mit unterschiedlichem Brechungsindex. Beispielsweise besteht die Dünnfilmschicht 23 aus einer TiO2-Schicht einer Dicke von 70 nm, einer SiO2-Schicht einer Dicke von 275 nm als farbwechselerzeugende Distanzschicht und einer TiO2-Schicht von 70 nm. Eine derartige Dünnfilmschicht besteht aus eine Abfolge von drei bis neun solcher Schichten (ungeradzahlige Anzahl) oder einer Anzahl von zwei bis zehn solcher Schichten (geradzahlige Anzahl). Je höher die Anzahl der Schichten ist, um so schärfer lässt sich die Wellenlänge für den Farbwechsel einstellen.

Weiter ist es auch möglich, dass die Dünnfilmschicht 23 aus einer einzigen Schicht eines Metalloxids mit hohem Brechungsindex besteht, beispielsweise aus einer TiO2-Schicht einer Dicke von 275 nm besteht. Derartige Dünnfilmschichten werden auch als Perlglanzschichten bezeichnet. In diesem Falle hat die Schichtdicke der Dünnfilmschicht die &lgr; 1/4 oder &lgr; 1/2 Bedingung (je nach dem, ob es sich um reflektives oder transmissives Element handelt) zu erfüllen.

Bevorzugt werden die Schichten der Dünnfilmschicht 23 mittels Sputtern vollflächig auf die Replizierlackschicht 22 aufgebracht. Je nach dem, ob es sich bei der Dünnfilmschicht 23 um ein reflektives Element oder ein transmissives Element handeln kann, umfasst die Dünnfilmschicht 23 hierbei eine Reflexionsschicht, die vorzugsweise aus einer dünnen metallischen Schicht, beispielsweise aus Al, Ag, Cr, Ni, Cu, Au oder einer Kombination dieser Metalle aufgebaut ist.

Anschliessend wird die Klebeschicht 24 auf die Dünnfilmschicht 23 aufgebracht. Bei der Klebeschicht 24 handelt es sich vorzugsweise um eine Schicht aus einem thermisch aktivierbaren Kleber. Je nach Einsatz des Sicherheitselements 11 ist es aber auch möglich, auf die Klebeschicht 24 zu verzichten.

Die Reliefstrukturen 25 und 26 sind hierbei in Bereichen 31 und 33 des Sicherheitselements 11 abgeformt. Die Bereiche 31 und 33 werden von Bereichen 32 umgeben, in denen keine Reliefstrukturen in die Replizierlackschicht 22 abgeformt sind, so dass in diesen Bereichen die Replizierlackschicht 22 eine weitgehend plane Oberfläche zeigt.

Je nach dem, ob die Bereiche 31 und 33 als Musterbereiche oder als Hintergrundbereiche für ein im Vordergrund stehendes Muster ausgeformt sind, ergeben sich so bei Betrachtung die in 3a bis 3c beispielhaft dargestellten Effekte:

3a zeigt einen Musterbereich 51, der in Form eines Baumes gestaltet ist, und einen den Musterbereich 51 umschliessenden Hintergrundbereich 52. Der Hintergrundbereich 52 ist mit der Reliefstruktur 25 belegt, so dass im Hintergrundbereich 52 die Erzeugung eines Farbverschiebungseffektes durch die Dünnfilmschicht 23 unterdrückt wird. Im Musterbereich 51 ist keine Reliefstruktur abgeformt, so dass in diesem Bereich der von der Dünnfilmschicht 23 erzeugte Farbverschiebungseffekt sichtbar ist. Es ergibt sich so die Darstellung eines Baumes, dessen Farbe sich abhängig von der Blickrichtung, beispielsweise von einer roten Farbgebung in eine grüne Farbgebung ändert, vor einem Hintergrund, der keinerlei Farbverschiebungseffekte zeigt.

3b zeigt einen Musterbereich 53 in Form eines Baumes vor einem Hintergrundbereich 54, wobei die Reliefstruktur 25 in dem Musterbereich 53 abgeformt ist und in dem Hintergrundbereich 54 keine Reliefstruktur abgeformt ist. Damit ergibt sich für den Betrachter der Eindruck eines (durchscheinenden) Baumes, dessen Hintergrund seine Farbe je nach Blickwinkelrichtung ändert.

3c zeigt eine Darstellung von Clara Schumann 55 vor einem Hintergrundbereich 56. Auch hier ist die Reliefstruktur 25 in dem die Darstellung von Clara Schumann bildenden Musterbereich angeordnet, so dass sich die Darstellung von Clara Schumann aus dem Kontrast des einem Farbwechsel unterliegenden Hintergrundbereichs 56 und der transparenten Linienführung des Musterbereichs ergibt.

2 zeigt eine bevorzugte Anwendung der in 1 dargestellten Prägefolie.

2 zeigt so die Übertragungslage 2 einer Transferfolie, die auf ein zu sicherndes Dokument 4 aufgebracht ist. Die Übertragungslage 2 bildet hierbei ein Sicherheitselement 12, das aus der Schutzlackschicht 21, der Replizierlackschicht 22, der Dünnfilmschicht 23 und der Klebeschicht 24 aufgebaut ist. In die Replizierlackschicht 22 sind in den Bereichen 31 und 33 die Reliefstrukturen 25 und 26 abgeformt. In dem sie umgebenden Bereichen 32 ist keine Reliefstruktur in die Grenzschicht zwischen der Replizierlackschicht 22 und der Dünnfilmschicht 23 abgeformt, so dass hier die Grenzschicht weitgehend plan ist. In Bezug auf die Ausgestaltung der Schichten 21, 22, 23 und 24 und der Ausgestaltung der Reliefstrukturen 25 und 26 wird auf die Ausführungen nach 1 und 4 verwiesen.

Auf das Dokument 4, bei dem es sich beispielsweise um ein Ausweisdokument handelt, wird zur Personalisierung ein individualisierter Aufdruck 41 beispielsweise mittels eines Thermotransferverfahrens aufgebracht. Sodann wird die Übertragungslage 2 auf das Dokument 4 derart aufgebracht, dass das Sicherheitselement 12 den individualisierten Aufdruck 41 überdeckt. Die Dünnfilmschicht 23 ist in diesem Ausführungsbeispiel als transmissives Element ausgebildet, so dass für den Betrachter der individualisierte Aufdruck 41 durch die Dünnfilmschicht 23 erkennbar ist und der individualisierte Aufdruck 41 in den Bereichen 32 von dem von der Dünnfilmschicht 23 generierten blickwinkelabhängigen Farbverschiebungseffekt überlagert wird.

5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Sicherheitselements 13.

Das Sicherheitselement 13 ist eine Transferfolie, die von einem mehrschichtigen Folienkörper mit der Trägerschicht 10, der Ablöseschicht 20, der Schutzlackschicht 21, der Replizierlackschicht 22, der Dünnfilmschicht 23 und der Klebeschicht 24 gebildet ist. Die Schichten 10 bis 24 sind entsprechend den gleichlautenden Schichten nach 1 ausgestaltet. In die Grenzfläche zwischen der Replizierlackschicht 22 und der Dünnfilmschicht 23 ist in Bereichen 35 und 37 eine Reliefstruktur abgeformt, die entsprechend den Reliefstrukturen 25 und 26 nach 1 und 4 ausgestaltet ist. In Bereichen 28 und 29 des Sicherungselements 13 sind in die Grenzflächen Reliefstrukturen 28 und 29 abgeformt. In Bereichen 34 und 39 des Sicherheitselements 13 sind in die Grenzfläche keine Reliefstrukturen abgeformt, so dass in diesen Bereichen die Grenzfläche weitgehend plan ist.

Bei den Reliefstrukturen 28 und 29 handelt es sich um Reliefstrukturen, die einen optischen Effekt generieren, der sich mit dem von der Dünnfilmschicht 23 generierten optischen Effekt überlagert.

So handelt es sich bei der Reliefstruktur 28 beispielsweise um eine beugungsoptische Struktur, beispielsweise um ein Dot-Matrix-Hologramm, ein KINEGRAM® oder um ein übliches Beugungsgitter.

Bei der Reliefstruktur 29 handelt es sich beispielsweise um eine Makrostruktur, beispielsweise um eine Struktur mit einem Extremwert-Abstand von mehr als 30 &mgr;m. Weiter kann es sich bei der Reliefstruktur 29 auch um eine Mikrolinsenstruktur oder um eine Mattstruktur, beispielsweise eine anisotrope Mattstruktur mit einem gerichteten Streuverhalten, handeln.

Die Reliefstrukturen 28 und 29 sind hierbei vorzugsweise so gewählt, dass der Abstand zwischen Erhebungen dieser Reliefstrukturen grösser als die Strukturtiefe der Reliefstrukturen ist. Hierdurch wird eine Abschwächung des von der Dünnfilmschicht 23 erzeugten beugungsoptischen Effektes durch die überlagernden Reliefstrukturen 28 und 29 weitgehend vermieden.

6a und 6b zeigen beispielhaft schematische Darstellungen eines Ausschnitts der Reliefstrukturen 28 (6b) und 29 (6a).

Es wird hierbei darauf verwiesen, dass die Figuren 1, 2, 4, 5, 6a und 6a schematische Darstellungen sind, bei denen die Grössenabmessungen und das Verhältnis der Grössenabmessungen nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen.

Durch die Ausgestaltung des Sicherheitselements nach 5 wird erreicht, dass in dem Bereich 36 für den Betrachter eine Überlagerung der von der Dünnfilmschicht 23 und von der Reliefstruktur 28 erzeugten optischen Effekte erkennbar ist. In den den Bereich 36 umgebenden Bereichen 35 und 37 wird der von der Dünnfilmschicht 23 erzeugte optische Effekt durch die Reliefstruktur 27 unterdrückt, so dass für den Betrachter in diesem Bereich kein optisch variables Sicherheitsmerkmal erkennbar ist. Dies führt dazu, dass der Bereich 36, in dem sich beide optischen Effekte überlagern, präzise und scharf gegenüber den umgebenden Bereichen 35 und 37 abgegrenzt ist, in denen kein optisch variables Sicherheitsmerkmal erkennbar ist. Bei entsprechender Ausgestaltung des von der Reliefstruktur 28 erzeugten Sicherheitsmerkmals sind bereits kleine Abweichungen der sich überlagernden Sicherheitsmerkmale klar erkennbar, so dass eine Nachahmung mittels anderer Technologien, die nicht dieses hohe Mass an Passergenauigkeit bieten, sofort erkennbar ist.

In den Bereichen 34 und 39 ergibt sich für den Betrachter weiter der von der Dünnfilmschicht 23 erzeugte blickwinkelabhängige Farbverschiebungseffekt. In dem Bereich 39 ergibt sich für den Betrachter ein optischer Effekt, der auf der Überlagerung des blickwinkelabhängigen Farbverschiebungseffekts der Dünnfilmschicht 23 und dem von der Reliefstruktur 29 generierten optischen Effekt ergibt. Damit ergibt sich für den Betrachter in den Bereichen 34, 35, 36, 37, 38 und 39 jeweils ein anderer Betrachtungseindruck.

Weiter ist es auch möglich, eine partiell ausgeformte Metallschicht zwischen der Replizierlackschicht 22 und der Dünnfilmschicht 23 anzuordnen. Diese partielle Metallschicht wird dazu verwendet, um Bereiche zu schaffen, in denen der von den Reliefstrukturen 28 und 29 erzeugte optische Effekt entkoppelt von dem von der Dünnfilmschicht 23 generierten optischen Effekt erkennbar sein soll. Die partielle Metallschicht deckt so beispielsweise Teilbereiche des Bereiches 36 und/oder des Bereiches 38 ab. Weiter ist es auch möglich, die partielle Metallschicht in (Teil-)Bereichen 34 und 39 vorzusehen und damit partielle reflektive Flächen als weitere Sicherheitsmerkmale des Sicherheitselements 13 vorzusehen.


Anspruch[de]
  1. Sicherheitselement (11, 12, 13) in Form eines mehrschichtigen Folienkörpers, wobei der Folienkörper eine Replizierlackschicht (22) und eine Dünnfilmschicht (23) zum Erzeugen eines blickwinkelabhängigen Farbverschiebungseffekts mittels Interferenz aufweist und in einer von Koordinatenachsen x und y (257, 258) aufgespannten Ebene in eine Grenzfläche zwischen der Replizierlackschicht (22) und der Dünnfilmschicht (23) in einem ersten Bereich (31, 33, 35, 37) des Sicherheitselements (11, 12, 13) eine erste Reliefstruktur (25, 26, 27) abgeformt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reliefstruktur (25, 26, 27) zur Unterdrückung der Erzeugung eines Farbverschiebungseffekts durch die Dünnfilmschicht (23) eingerichtet ist, so dass in dem ersten Bereich des Sicherheitselements (31, 33, 35, 37), in dem die erste Reliefstruktur (25, 26, 27) vorgesehen ist, kein Farbverschiebungseffekt vorhanden ist und in einem zweiten Bereich (32, 34, 36, 38, 39) des Sicherheitselements (11, 12, 13), in dem die erste Reliefstruktur (25, 26, 27) nicht vorgesehen ist, ein durch die Dünnfilmschicht (23) erzeugter Farbverschiebungseffekt vorhanden ist.
  2. Sicherheitselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (32, 34, 36, 38) ein Musterbereich (51), insbesondere in Form eines Logos oder eines Textes ist und der erste Bereich (31, 33, 35, 37) ein Hintergrundbereich (52) ist.
  3. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reliefstruktur (25, 26, 27) eine diffraktive Struktur mit einem hohen Tiefen zu Breiten Verhältnis der einzelnen Strukturelemente der Reliefstruktur ist, insbesondere mit einem Tiefen zu Breiten Verhältnis von 0,5 bis 10 ist.
  4. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass die Tiefe der Reliefstruktur (25, 26, 27) sowohl in x-Richtung als auch in y-Richtung variiert, dass der mittlere Abstand benachbarter Erhebungen (254, 255, 256) der ersten Reliefstruktur (25, 26, 27) kleiner als die mittlere Profiltiefe (251) der Reliefstruktur ist und dass benachbarte Erhebungen (254, 255, 256) der Reliefstruktur weniger als 200 &mgr;m voneinander entfernt sind.
  5. Sicherheitselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reliefstruktur (25, 26, 27) eine periodische Funktion der Koordinaten x und y ist, die die Tiefe der Reliefstruktur sowohl in x-Richtung als auch in y-Richtung periodisch variiert, und dass die Periodenlängen (252, 253) der Funktion kleiner oder gleich der Strukturtiefe (251) der ersten Reliefstruktur (25, 26, 27) ist.
  6. Sicherheitselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reliefstruktur (25, 26, 27) ein aus zwei im wesentlichen rechtwinkelig zueinander angeordneten Basisgittern zusammengesetztes Kreuzgitter ist, wobei die Periodenlängen der Basisgitter kleiner oder gleich der Strukturtiefe der ersten Reliefstruktur (25, 26, 27) sind.
  7. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Abstand benachbarter Erhebungen bzw. mindestens eine der Periodenlängen kürzer als 400 nm ist.
  8. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zweiten Bereich (36, 38) eine zweite Reliefstruktur (28, 29) in der Grenzfläche abgeformt ist, wobei sich der von der zweiten Reliefstruktur (28, 29) generierte optische Effekt mit dem von der Dünnfilmschicht generierten optischen Effekt überlagert.
  9. Sicherheitselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Bereich unmittelbar aneinander angrenzen.
  10. Sicherheitselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterperiode der zweiten Reliefstruktur (28, 29) grösser als die Strukturtiefe der zweiten Reliefstruktur ist.
  11. Sicherheitselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Reliefstruktur (28, 29) eine beugungsoptisch wirkende Struktur, insbesondere eine ein Hologramm generierende Reliefstruktur, ist.
  12. Sicherheitselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Reliefstruktur eine Makrostruktur ist.
  13. Sicherheitselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Reliefstruktur eine Mattstruktur ist.
  14. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dünnfilmschicht (23) eine transmissive Dünnfilmschicht ist.
  15. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Dünnfilmschicht eine reflektive Dünnfilmschicht ist.
  16. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dünnfilmschicht ein aus mehreren dielektrischen Schichten bestehendes Dünnfilmschichtsystem ist.
  17. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Dünnfilmschicht ein aus mehreren dielektrischen und metallischen Schichten bestehendes Dünnfilmschichtsystem ist.
  18. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Dünnfilmschicht aus einer Perlglanzschicht besteht.
  19. Sicherheitselement nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Dünnfilmschicht eine Reflexionsschicht aufweist.
  20. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine partielle Reflexionsschicht zwischen der Replizierlackschicht und der Dünnfilmschicht angeordnet ist.
  21. Sicherheitselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mehrschichtige Folienkörper (11) eine Transferfolie, insbesondere eine Heissprägefolie, ist.
  22. Sicherheitsdokument (2), insbesondere Banknote oder Reisepass, mit einem Sicherheitselement (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  23. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitselements (11, 12, 13) in Form eines mehrschichtigen Folienkörpers, wobei bei dem Verfahrens in eine Replizierlackschicht (22) des mehrschichtigen Folienkörpers in einem ersten Bereich des Sicherheitselements (11, 12, 13) eine erste Reliefstruktur (25, 26, 27) abgeformt wird und auf die Replizierlackschicht weiter eine Dünnfilmschicht (23) zum Erzeugen eines blickwinkelabhängigen Farbverschiebungseffekts mittels Interferenz aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass als erste Reliefstruktur (25, 26, 27) in dem ersten Bereich (31, 33, 35, 37) des Sicherheitselements eine Reliefstruktur (25, 26, 27) ausgeformt wird, die die Erzeugung eines Farbverschiebungseffekts durch die Dünnfilmschicht (23) unterdrückt, so dass in dem ersten Bereich (31, 33, 35, 37) des Sicherheitselements, in dem die erste Reliefstruktur (25, 26, 27) vorgesehen ist, kein Farbverschiebungseffekt vorhanden ist und in einem zweiten Bereich (32, 34, 36, 38, 39) des Sicherheitselements, in dem die erste Reliefstruktur (25, 26, 27) nicht vorgesehen ist, ein durch die Dünnfilmschicht (23) erzeugter Farbverschiebungseffekt vorhanden ist.
  24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet , dass die erste Reliefstruktur mittels UV-Replikation in der Replizierlackschicht abgeformt wird.
  25. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet , dass die Dünnfilmschicht durch Sputtern auf die Replizierlackschicht aufgebracht wird.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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