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Dokumentenidentifikation DE202005009570U1 20.10.2005
Titel Dessertlöffel
Anmelder Lengwenus, Martin, 18273 Güstrow, DE;
Baethke, Mathias, 18273 Güstrow, DE;
Rode, Stefan, 18273 Güstrow, DE;
Stolz, Holger, Dipl.-Ing. (FH), 18292 Hoppenrade, DE
DE-Aktenzeichen 202005009570
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 20.10.2005
Registration date 15.09.2005
Application date from patent application 18.06.2005
IPC-Hauptklasse A47G 21/04
IPC-Nebenklasse A47G 21/18   A47J 43/28   G09F 23/06   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Dessertlöffel mit einer Kelle zur Aufnahme eines Genussgutes, wobei die Kelle eine Mulde aufweist.

Derartige Dessertlöffel sind unter anderem als Eislöffel in den verschiedensten Gestaltungsformen bekannt. In der Gebrauchsmusterschrift DE 93 01 835 U1 wird ein Trinkröhrchen vorgestellt, das aus einem Trinkhalm mit einem Löffel besteht. Dieses Trinkröhrchen dient dem Genuss von sommerlichen Erfrischungsgetränken wie Eiscafe und Eisschokolade. Hinsichtlich der Ausführung dieses Trinkröhrchen ist ein problemloses Aufnehmen von cremigen und festen Genussgütern schwerlich möglich. Des Weiteren versinkt ein solcherart gestaltetes Trinkröhrchen problemlos in dem Genussgut und führt damit in der Folge eventuell zu einer Verunreinigung des Nutzers. Weitere Gestaltungsvarianten von Eislöffeln werden in den Gebrauchmusterschriften DE 1 685 844 U und DE 1 662 865 U beschrieben. Hierbei handelt es sich um Eislöffel aus thermoplastischer Masse, die am Stielende mit einer Figur aus dem gleichen Material versehen sind. Auch diese Eislöffel sind lediglich auf wenige Anwendungsfälle begrenzt.

Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zu Grunde einen Dessertlöffel zu entwickeln, mit dem festes, flüssiges und cremiges Genussgut einem Gefäß problemlos entnommen werden kann, wobei der Dessertlöffel in dem Genussgut nicht versinken soll.

Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1 erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Schutzanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten ergeben sich aus den Schutzansprüchen 2 bis 11.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Kelle des Dessertlöffels im Bereich eines Saugabschnittes eines runden Grifftrinkhalmes befestigt ist, wobei die Kelle mindestens einen Zinken aufweist. Mit Hilfe mindestens eines Zinkens wird die Funktionsbreite des Dessertlöffels erheblich erweitert, da jetzt auch Früchte und ähnliches festes Genussgut aufgenommen werden kann. Im Weiteren ist ein Griffmundstück auf dem runden Grifftrinkhalm aufgeschoben, dass im Abschnitt zum Angriff des Daumens ergonomisch mit einer Einbuchtung versehen ist. Somit gestattet die ergonomische Ausgestaltung des Griffmundstückes eine sichere Handhabung des Dessertlöffels.

Nach einem vorteilhaften Merkmal des Erfindungsgegenstandes weist das Griffmundstück einen Werbeträger auf. Dies soll die Aufmerksamkeit und gegebenenfalls die Sammelleidenschaft des Nutzers wecken Erfindungsgemäß wird weiter vorgeschlagen, dass das Griffmundstück mindestens ein Einhängeelement aufweist. Damit wird ein Versinken des Dessertlöffels nach einem Einhängen desselben in den Gefäßrand des Gefäßes verhindert.

Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sieht vor, dass der runde Grifftrinkhalm mit einem aufgeschobenen Griffmundstück und einem Saugabschnitt ausgeführt ist. Dies ermöglicht dem Nutzer des Dessertlöffels ebenfalls flüssige Genussgüter zu konsumieren.

Nach einem weiteren besonderen erfinderischen Merkmal des Dessertlöffels wird der runde Grifftrinkhalm zur Entnahme des Genussgutes aus hohen Gefäßen entsprechend lang ausgeführt, wodurch das Genussgut gefahrlos und bequem auch aus tieferen Regionen eines hohen Gefäßes, wie zum Beispiel eines Eisbechers, entnehmbar ist. Notwendig sind in diesem Zusammenhang auch die Erfindungsdetails, dass die Kelle und der runde Grifftrinkhalm geneigt in einem Neigungswinkel Alpha zueinander angeordnet sind und die Mulde der Kelle eine geringe Muldentiefe h aufweist. Hinsichtlich dieser Erfindungsdetails ist dafür gesorgt, dass das Genussgut gefahrlos und bequem auch aus tieferen Regionen eines hohen Gefäßes, wie zum Beispiel eines Eisbechers, entnehmbar ist.

In einer Weiterführung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Mulde der Kelle eine Gravurfläche aufweist. Diese Gravurfläche kann für eine Werbung oder eine Eigenkennzeichnung zur Verhinderung eines Diebstahls des Dessertlöffels dienen.

Schließlich wird vorgeschlagen, dass der Dessertlöffel aus Metallwerkstoffen oder Kunststoffen besteht.

Weitere Einzelheiten, zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung werden in Bezugnahme auf die Zeichnung anhand eines lediglich schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben.

Hierbei zeigt:

1 die Vorderansicht eines Dessertlöffels gemäß eines Ausführungsbeispieles der Erfindung und

2 eine Seitenansicht eines Dessertlöffels gemäß eines Ausführungsbeispieles der Erfindung.

In der 1 wird die Vorderansicht eines Dessertlöffels 1 gemäß eines Ausführungsbeispieles der Erfindung dargestellt. Ersichtlich ist, dass eine Kelle 8 des Dessertlöffels 1 im Bereich eines Saugabschnittes eines runden Grifftrinkhalmes 2 befestigt ist, wobei die Kelle 8 mindestens einen Zinken 12 aufweist. Mit Hilfe mindestens eines Zinkens 12 wird die Funktionsbreite des Dessertlöffels 1 erheblich erweitert, da jetzt auch Früchte und ähnliches festes Genussgut aufgenommen werden kann. Im Weiteren ist ein Griffmundstück 3 auf dem runden Grifftrinkhalm 2 aufgeschoben, dass im Abschnitt zum Angriff des Daumens ergonomisch mit einer Einbuchtung 4 versehen ist. Somit gestattet die ergonomische Ausgestaltung des Griffmundstückes 3 eine sichere Handhabung des Dessertlöffels 1. Im Weiteren weist das Griffmundstück 3 einen Werbeträger 5 auf. Dies soll die Aufmerksamkeit und gegebenenfalls die Sammelleidenschaft des Nutzers wecken. Sehr gut ersichtlich ist ebenfalls, dass das Griffmundstück 3 mindestens ein Einhängeelement 6 aufweist. Damit wird ein Versinken des Dessertlöffels 1 nach einem Einhängen desselben in den Gefäßrand des Gefäßes verhindert. Der runde Grifftrinkhalm 2 ist mit einem aufgeschobenen Griffmundstück 3 und einem Saugabschnitt ausgeführt. Dies ermöglicht dem Nutzer des Dessertlöffels 1 ebenfalls flüssige Genussgüter zu konsumieren. Eine Mulde 9 der Kelle 8 weist eine Gravurfläche 11 auf. Diese Gravurfläche 11 kann für eine Werbung oder eine Eigenkennzeichnung zur Verhinderung eines Diebstahls des Dessertlöffels 1 eingesetzt werden.

In der 2 wird die Seitenansicht eines Dessertlöffels 1 gemäß eines Ausführungsbeispieles der Erfindung dargestellt. Ersichtlich ist, dass eine Kelle 8 des Dessertlöffels 1 im Bereich eines Saugabschnittes 7 eines runden Grifftrinkhalmes 2 befestigt ist, wobei die Kelle 8 mindestens einen Zinken 12 aufweist. Mit Hilfe mindestens eines Zinkens 12 wird die Funktionsbreite des Dessertlöffels 1 erheblich erweitert, da jetzt auch Früchte und ähnliches festes Genussgut aufgenommen werden kann. Im Weiteren ist ein Griffmundstück 3 auf dem runden Grifftrinkhalm 2 aufgeschoben, dass im Abschnitt zum Angriff des Daumens ergonomisch mit einer Einbuchtung 4 versehen ist. Somit gestattet die ergonomische Ausgestaltung des Griffmundstückes 3 eine sichere Handhabung des Dessertlöffels 1. Im Weiteren weist das Griffmundstück 3 einen Werbeträger 5 auf. Dies soll die Aufmerksamkeit und gegebenenfalls die Sammelleidenschaft des Nutzers wecken. Sehr gut ersichtlich ist ebenfalls, dass das Griffmundstück 3 mindestens ein Einhängeelement 6 aufweist. Damit wird ein Versinken des Dessertlöffels 1 nach einem Einhängen desselben in den Gefäßrand des Gefäßes verhindert. Der runde Grifftrinkhalm 2 ist mit einem aufgeschobenen Griffmundstück 3 und einem Saugabschnitt 7 ausgeführt. Dies ermöglicht dem Nutzer des Dessertlöffels 1 ebenfalls flüssige Genussgüter zu konsumieren. Notwendig sind in diesem Zusammenhang auch die Erfindungsdetails, dass die Kelle 8 und der runde Grifftrinkhalm 2 geneigt in einem Neigungswinkel Alpha 13 zueinander angeordnet sind und die Mulde der Kelle 8 eine geringe Muldentiefe h 10 aufweist. Hinsichtlich dieser Erfindungsdetails ist dafür gesorgt, dass das Genussgut gefahrlos und bequem auch aus tieferen Regionen eines hohen Gefäßes, wie zum Beispiel eines Eisbechers, entnehmbar ist.

Die vorliegende Erfindung ist an Hand lediglich eines Ausführungsbeispieles beschrieben, wobei es sich von selbst versteht, dass durch die verwendete Terminologie der Erfindungsgedanke nicht eingeschränkt werden soll. Im Bezug auf die vorangestellten Ausführungen sind vielfältige Modifizierungen und Variationen der Erfindung möglich. Es versteht sich somit, dass sämtliche im Rahmen der folgenden Schutzansprüche liegenden Ausführungsformen von der Erfindung mit eingeschlossen sind.

(1)Dessertlöffel (2)Runder Grifftrinkhalm (3)Griffmundstück (4)Einbuchtung (5)Werbeträger (6)Einhängeelement (7)Saugabschnitt (8)Kelle (9)Mulde (10)Muldentiefe h (11)Gravurfläche (12)Zinken (13)Neigungswinkel Alpha

Anspruch[de]
  1. Dessertlöffel mit einer Kelle zur Aufnahme eines Genussgutes, wobei die Kelle eine Mulde aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass

    a) die Kelle (8) im Bereich eines Saugabschnittes (7) an einem runden Grifftrinkhalm (2) befestigt ist, wobei

    b) die Kelle (8) mindestens einen Zinken (12) aufweist und

    c) ein Griffmundstück (3) auf dem runden Grifftrinkhalm (2) aufgeschoben ist.
  2. Dessertlöffel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffmundstück (3) im Abschnitt zum Angriff des Daumens ergonomisch mit einer Einbuchtung (4) versehen ist.
  3. Dessertlöffel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffmundstück (3) einen Werbeträger (5) aufweist.
  4. Dessertlöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffmundstück (3) mindestens ein Einhängeelement (6) aufweist.
  5. Dessertlöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kelle (8) starr im Bereich des Saugabschnittes (7) am runden Grifftrinkhalm (2) befestigt ist.
  6. Dessertlöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kelle (8) und der runde Grifftrinkhalm (2) in einem Neigungswinkel Alpha (13) zueinander angeordnet sind.
  7. Dessertlöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der runde Grifftrinkhalm (2) ein aufgeschobenes Griffmundstück (3) und einen Saugabschnitt (7) aufweist und zur Entnahme des Genussgutes aus hohen Gefäßen entsprechend lang ausgeführt ist.
  8. Dessertlöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mulde (9) der Kelle (8) eine geringe Muldentiefe h (10) aufweist.
  9. Dessertlöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mulde (9) der Kelle (8) eine Gravurfläche (11) aufweist.
  10. Dessertlöffel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Dessertlöffel (1) aus Metallwerkstoffen und Kunststoffen besteht.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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