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Dokumentenidentifikation DE202005009828U1 27.10.2005
Titel Variabler Sperriemen
Anmelder Rabe, Gerold, Dr., 53773 Hennef, DE
DE-Aktenzeichen 202005009828
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.10.2005
Registration date 22.09.2005
Application date from patent application 23.06.2005
IPC-Hauptklasse B68B 1/04
IPC-Nebenklasse B68B 1/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf die Anbringung des Sperriemens am Reithalfter mit einer wegnehmbaren Öse bzw. mehreren Ösen, deren Länge variabel gestaltet wird. In den bekannten Befestigungen der Ösen wird eine Öse in das Reithalfter eingenäht. Damit kann der Nutzer nur wählen, ob er den Sperriemen nutzt oder darauf verzichtet. Verzichtet er auf den Sperrriemen, dann bleibt immer noch die Öse, durch die der Sperrriemen gezogen wird am Reithalfter. Diese stört das Tier in seiner Bewegung und stört den Betrachter im Anblick des Pferdes.

Nutzt er den Sperrriemen, dann ist es Zufall, wenn dieser gerade an der richtigen Stelle liegt. Liegt er an der falschen Stelle, dann kann er das Wohlsein des Pferdes empfindlich stören. Dann ist das Pferd auf den drückenden Sperrriemen mehr fixiert, als auf die Kommandos des Reiters.

In der herkömmlichen Art, probiert der Reiter verschiedene Verschnallungen und verschiedene Reithalfter aus in der Hoffnung, ein zu diesem Pferd passendes zu finden.

Meine Erfindung ermöglicht es dem Reiter, mit einem Halfter und verschiedenen Ösenlängen, den optimalen Sitz des Sperrriemens zu finden.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der einfachen Umrüstung des Halfters für Präsentationen und Fotografien des Tieres.

Ziel der Präsentation ist, das Tier unverfälscht darzustellen. Da stören die Verschnallungen der verschiedenen Halfter, insbesondere der Sperrriemen wird als störend gefunden.

Für gelegentliche Fotografien verdeckt die Öse bei herausgenommenem Sperrriemen den Anblick des Verlaufes des Nasenrückens, bei eingezogenem Sperrriemens wird das Gesicht des Pferdes von den Riemen verdeckt.

Die bekannte Vorgehensweise war, dass verschiedene Halfter genutzt wurden. Das ist aufwendig, da die Verschnürung jeweils den Ausmaßen der verschiedenen Pferdeköpfen angepasst werden mussten.

Meine Erfindung ermöglicht durch die Einfügung verschieden langer Ösen, dass der Sperrriemen an der richtigen Stelle des Pferdemaules liegt und damit das Tier in seinen Bewegungen nicht hindert. Darüber hinaus kann durch Weglassen der Öse und damit des Sperrriemens der Pferdekopf so dargestellt werden, dass die unansehliche Öse den Blick nicht weiter irritiert.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Ösenhalterung zu schaffen, welche preiswert herzustellen ist und dabei die Entfernung der Öse bzw. den Einsatz verschieden langer Ösenteile zu ermöglichen.

Dies ist mit meiner Erfindung gelöst.

Die Ösenbefestigung erfolgt wie bisher in einer Verankerung zwischen dem äußeren und dem inneren Halfterriemen mittels eines harten Lederankers. ( Bild 1) Die beiden Ankerteile ermöglichen den geradlinigen Verlauf des Innenteiles der Trense. Bisher wurde zwischen den beiden Ankerteilen die Öse eingenäht.

Jetzt wird in den Zwischenraum zwischen die beiden Ankerteile die Öse eingeschoben. Die Öse erhält zum Halt eine Verbreiterung an dem der Öse gegenüber liegenden Seite in Form eines Hakens. ( Bild 1)

Damit ist gewährt, dass die Öse nicht nach unten durch den Anker durchrutscht. Durch die Verschnallung ist gewährleistet, dass die Öse nicht nach oben rutscht. Die Länge des Ösenschaftes wird dadurch verändert, indem Ösen genutzt werden, deren Schaft verschiedene Längen aufweist.


Anspruch[de]
  1. Verbindung zweier senkrecht aufeinander stehender Lederriemen, wobei der waagerecht verlaufende Lederriemen aus zwei aufeinander genähten Lederriemen besteht, die mittig mit 2 Keilen gespreizt werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hohlraum entsteht, durch den der senkrecht laufende Lederriemen geführt wird.
  2. Der senkrecht liegende Lederriemen ist dadurch gekennzeichnet, dass er an der einen Längsrichtung mit einer Schlaufe und an der anderen Längsrichtung mit einer Verdickung versehen ist, derart, dass die Schlaufe in Richtung der Verbreiterung durch den Hohlraum des waagerecht verlaufenden Lederriemens geschoben werden kann und dass der Teil mit der Verdickung nicht durch den waagerechten Lederriemen gezogen werden kann.
  3. Verbindungsvorrichtung nach Patentanspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Lederriemen nach Anspruch 2 durch weitere Lederriemen in unterschiedlicher Länge zwischen der Schlaufe und der Verdickung ohne Werkzeugeinsatz ersetzt werden kann, wobei alle zu ersetzende Lederriemen die gleiche Form aufweisen mit einer Schlaufe an dem einen Längsende und einer Verdickung am anderen Längsende.
  4. Verbindungsvorrichtung nach Patentanspruch 1 und 2 derart gekennzeichnet, dass der Schlaufenteil ohne Werkzeug aus der Trense entfernt werden kann, so dass die Trense auch ohne die Schlaufe genutzt werden kann.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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