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Dokumentenidentifikation DE69611239T3 27.10.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000828446
Titel BLUMENSTRAUSSPRÄSENTIERVORRICHTUNG
Anmelder Charrin, Philippe, Beaumont Monteux, FR;
Charrin, Andre, Beaumont Monteux, FR
Erfinder Charrin, Philippe, Beaumont Monteux, FR;
Charrin, Andre, Beaumont Monteux, FR
Vertreter Dennemeyer & Associates S.A., Luxembourg, LU
DE-Aktenzeichen 69611239
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 23.05.1996
EP-Aktenzeichen 969175389
WO-Anmeldetag 23.05.1996
PCT-Aktenzeichen PCT/FR96/00774
WO-Veröffentlichungsnummer 0009637133
WO-Veröffentlichungsdatum 28.11.1996
EP-Offenlegungsdatum 18.03.1998
EP date of grant 13.12.2000
EPO date of publication of amended patent 08.06.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.10.2005
IPC-Hauptklasse A47G 7/06
IPC-Nebenklasse B65D 85/50   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Präsentation individueller Blumensträuße und ist in Anspruch 1 definiert. Die Ansprüche 2–10 betreffen besondere Ausführungsformen.

Das Dokument GB-A-2128083 beschreibt eine Überzugsfolie eines Blumentopfes, die über einen absorbierenden Materialpuffer, als Wasserreservoir dienend, gelegt ist. Die Grundfläche des Puffers ist über eine wasserundurchlässige Folie gelegt worden und entlang der Seitenwand des Topfes hochgebogen, um das gesamte Wasserausströmen zum Äußeren hin zu verhindern. Der Durchmesser des Puffers muß nichtsdestoweniger dem Durchmesser der Grundfläche des Topfes angepaßt sein. Eine derartige Vorrichtung kann nicht für die Präsentation eines Straußes von Schnittblumem dienen, die keinen Gebrauch von einem starren Topf machen.

Die Vorrichtung für die individuelle Präsentation von Blumensträußen besteht aus einem starren technischen Teil von schneller Aufstellung, die Präsentation von individuellen Sträußen erlaubend, als einfacher Träger für Strauß von Schnittblumen und als Träger für Strauß von Trockenblumen im Geschäft und Selbstbedienungsladen dienend, wobei die Möglichkeit der Umwandlung durch Installierung einer dichten Folie dem Strauß als Wasserreserve geboten wird, indem durch ihre konische Form und den Wassertransport eine ausgezeichnete Stabilität garantiert wird. Durch diese Tatsache wird sie zu einer wegwerfbaren Vase. Runde oder viereckige Manschetten passen sich der Vorrichtung an und wandeln sie in ein wegwerfbares Profil um.

Die gegenwärtige Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, flach für schnelle Montage geliefert, oder mit Volumen, sich dem gesamten Schnittblumenstrauch als Träger bei Lagerung oder bei dem Verkauf durch ihre unterschiedlichen Formen mit oder ohne Boden, runde, viereckige, dreieckige oder andere, anpassend.

Diese Vorrichtung und ihr Strauß, gebogen, bei allen dichten Folien, gewöhnlich im Gartenbau- oder Floristenmilieu verwendet, erlaubt, einmal in Form, eine Wasserreserve zu enthalten, deren Gewicht an ihrem unteren Bereich eine vollkommene Stabilität mit einer Wasserhöhe von 2 cm für den Transport gewährleistet.

Das Prinzip gemäß der Erfindung erlaubt, vom Ort des Verkaufs zum Empfänger einen gebogenen Strauß mit der in seiner Verpackung enthaltenen Wasserreserve zu transportieren, ihm seine Konservierung bis zum Endabnehmer und entlang des gesamten Weges ohne Welken gewährleistend.

Es ist leicht, das verdampfte Waser auszugleichen, ohne es während seiner gesamten Lebensdauer nötig zu haben, eine Vase zu verwenden.

Der Florist kann Fachkonservierungsmittel oder einfache Färbemittel oder Gelbildner zum Verbessern der Präsentation hinzufügen.

Er stellt einfach auf ein Möbel oder auf alle flachen Oberflächen.

Diese Erfindung wird es dem Floristen erlauben, eine persönliche Dekorationsmöglichkeit seiner Klientel anzubieten und den Verkauf zu verbessern durch die Möglichkeit der Lichtspiele und der Wasserfärbung, die vorher nicht gestattet war. Was den Eindruck der Folie anbelangt, kann der Florist diese der Farbe gemäß dem Strauß abstimmen und ihr sein Logo und seinen Namen draufdrucken lassen. Die dekorative Wirkung kann durch die Zugabe von gefärbten Folien verbessert werden, unter den Konus flach oder geknittet gesetzt.

Sowie einmal die Blumen verwelkt sind, wird der Endverbraucher das Ganze wegwerfen, ohne es nötig zu haben, die Verpackung abzumachen.

Die gegenwärtige Erfindung wird besser unter Bezugnahme auf die folgenden Figuren verstanden.

1, die die flache Vorrichtung darstellt

2, die die mit Schleifen und Bändern gebildete Vorrichtung darstellt

3, die die Vorrichtung fertig für die Verwendung mit ihrer Verpackungsfolie und ihren Blumen darstellt

4, die die Vorrichtung, realisiert mit ihrem Blumenstrauß und der Füllung, darstellt

5, die die Vorrichtung mit ihrem runden Abschnitt für Schichtdarstellung darstellt

6, die die Vorrichtung mit ihrem viereckigen Abschnitt darstellt

7, die die Vorrichtung darstellt, die als Boden dient, sich an alle Modelle anpassen kann.

Der Träger (1) ist gebildet aus starren, wasserresistenten, transluzenten oder transparenten Folien von ausreichender Dicke, um das Halten von Wasser und Strauß in einem starren Volumen zu gewährleisten.

Die Erfindung hat ein technisches Teil von unterschiedlichen Höhen für alle Sträuße von allen Blumen zum Ziel, erlaubend, sie individuell, vertikal, ohne Wasser darzustellen.

Die durch Ausschneiden, Thermoformung oder Spritzgießen vor ihrem in Volumen bringen erhaltene flache Form (1) wird durch das System von Clipswirkung (3) und Regulierung (4) eine konische Form, oben eng (5), die mit Lamellen (11) versehen ist, die sich auf die Stile vom Blumenstrauß stützen, groß unten (2) an unterschiedlichem Durchmesser und sich an den Strauß anpassend, widerherstellen. Die Öffnungen (6) erlauben vor der Installierung der Folie (8) eine erste Befestigung von Strauß an die Vorrichtung durch in die besagten Öffnungen geglittener Gesamtvorrichtung (9), wodurch er fest verbunden und ihm eine individuelle und vertikale Präsentation ermöglicht wird.

Diese Verbindungsvorrichtung kann in gleicher Weise das gleiche Ergebnis haben, was zu Zusammenziehen der Lamellen (11) führt.

Der Bestimmungsumkreis des Trägers erlaubt beim Bewahren des gleichen Prinzips die Wiederherstellung von Konus von unterschiedlicher Form und Volumen.

Die Erfindung gemäß dem klassischen Prinzip des Biegens des Straußes, gebildet aus Vorrichtung und einer dichten hochgekanteten Folie (8) und vorgeklebt über dieser mittels Doppelfläche (7), die Installierung der Folie erleichternd. Die Zungen (11) erlauben eine zweite Endanhaftung über Verbindungsvorrichtung (9) durch ein dekoratives Band (21), jetzt die Folie (8) gegen die biegsamen Lamellen (11), die sich auf die Stile vom Blumenstrauß stützen.

In diesem Moment ist der Blumenstrauß völlig fest mit der Vorrichtung verbunden.

Das Einfüllen von Wasser durch die Öffnung (5), sich auf den unteren Bereich (2) lokalisierend, gewährleistet die Konservierung von Blumen. Das Gewicht des Wassers (10) gewährleistet durch die Beballastung die Stabilität des Ganzen, und es wird eine wegwerfbare Vase. Für hohe Anordnungen mit sehr wenig Blumen können die von einer Öffnung (13) durchbohrten Zungen (12) innen installiert werden, um den Stil von bestimmten Blumen zu halten. Runde (14) oder viereckige (15) Manschetten können über alle Vorrichtungen angepaßt werden. Vorrichtungen, die dem gleichen Prinzip folgen, können viereckig (16), dreieckig (17), rechteckig (18) mit Boden für bestimmte tropische Blumen gestaltet sein.

Ein Boden (19) kann sich an das Meiste von Vorrichtungen anpassen.

Die Vorrichtung gemäß der Erfindung gestattet, zu geringen Kosten Blumensträuße zu realisieren, ohne Zuflucht zu klassischen Vasen zu nehmen, um sie anbieten und bewahren zu können.


Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zur Präsentation individueller Blumensträuße, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst:

    – einen umknickbaren Träger (1), der mit einem Regulierungssystem zum Einstecken (3) und zur Aufnahme (4) zur Kegelbildung des Trägers (1) versehen ist,

    – mehrere Lamellen (11), die in Benutzungsposition im oberen Bereich des Trägers (1) angeordnet sind und das Entstehen einer variablen Öffnung ermöglichen, die an die Größe des Straußes angepasst wird,

    – eine Verbindungsvorrichtung (9), die um die Lamellen (1) gewickelt ist, um eine erste Befestigung der Vorrichtung zu bilden, die eine individuelle und vertikale Präsentation der Blumen ermöglicht,

    – eine dichte Folie (8), die unter dem Boden des Trägers (1) vorgesehen und entlang der Seitenwand des Trägers (1) hochgebogen wird,

    – und eine zweite Befestigung, die aus einem Band (21) besteht, das über der Verbindungsvorrichtung (9) vorgesehen wird, um die Folie (8) gegen die weichen Lamellen (11) gedrückt zu halten, welche die Blumenstiele umgeben, wobei die Einheit so vorgesehen ist, dass sie die Zuführung von Wasser durch eine nahe den Lamellen (11) im oberen Bereich des Trägers (1) gelegene Öffnung erlaubt.
  2. Vorrichtung zur Präsentation von Blumensträußen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) aus einer Folie besteht, die wie ein Kegel zusammengerollt ist und mit ihrem unteren Bereich, der einen offenen Boden bildet, über die andere Folie (8) gelegt wird.
  3. Vorrichtung zur Präsentation von Blumensträußen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) mit Öffnungen (6) zum Durchführen der Verbindungsvorrichtung (9) versehen ist, wodurch eine feste Verbindung des Kegels mit den Blumenstielen ermöglicht wird.
  4. Vorrichtung zur Präsentation von Blumensträußen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) Klebevorrichtungen (7) umfasst, die dazu bestimmt sind, die zweite Folie (8) vor dem Umwickeln des Bands (21) der zweiten Befestigung am Platz zu halten.
  5. Vorrichtung zur Präsentation von Blumensträußen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) mit ausgestanzten Zungen (12) versehen ist, die sich unter den Lamellen (11) befinden, sodass eine stabile Positionierung langstieliger Blumen ermöglicht wird.
  6. Vorrichtung zur Präsentation von Blumensträußen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Knicken der Lamellen (11) nach außen ein erstes zusätzliches rundes (14) oder viereckiges (15) Teil an den oberen Bereich des Trägers (1) angepasst werden kann, um die Vorrichtung zu einer wegwerfbaren Schale zu machen.
  7. Vorrichtung zur Präsentation von Blumensträußen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Trägers (1) eine beliebige Form hat, insbesondere eine viereckige, dreieckige, rechteckige.
  8. Vorrichtung zur Präsentation von Blumensträußen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites zusätzliches Teil mit einer runden Form an den Träger (1) im Bereich des Bodens angepasst werden kann.
  9. Vorrichtung zur Präsentation von Blumensträußen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Starrheit der Folie des Trägers (1) durch Rippen verstärkt wird, welche Folie durch Ausschneiden, Thermoformung oder Spritzgießen hergestellt werden kann.
  10. Vorrichtung zur Präsentation von Blumensträußen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (1) aus einer lichtdurchlässigen und wasserfesten Folie hergestellt wird.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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