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Dokumentenidentifikation DE102004018053A1 03.11.2005
Titel Kopftuch
Anmelder Batex GmbH, 68775 Ketsch, DE
Erfinder Baumann, Jan, 68775 Ketsch, DE
Vertreter Sartorius, Thews & Thews, 68723 Schwetzingen
DE-Anmeldedatum 08.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004018053
Offenlegungstag 03.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.11.2005
IPC-Hauptklasse A42B 1/04
IPC-Nebenklasse A41D 23/00   A41D 31/00   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf eine Kopfbedeckung 1, insbesondere Kopftuch für eine Person mit einem zumindest einen Teil des Kopfes bedeckenden Kopfteil 2 und einem am Kopfteil 2 angeordneten Schirmelement 4. Das Schirmelement 4 soll einfach und kostengünstig befestigt werden. Hierzu ist ein Stirnband 3 vorgesehen, das mit einer Seite zumindest teilweise mit einem Randbereich 2.1 des Kopfteils 2 verbunden ist. Das Stirnband 3 weist ein erstes und ein zweites Endstück 3a, 3b auf, die miteinander verbindbar ausgebildet sind. Das Schirmelement 4 ist über das Stirnband 3 mit dem Kopfteil 2 verbunden und eine Seitenkante 4.1 des Schirmelements 4 ist in einer Falte 3.1 des Stirnbands 3 angeordnet und mit dem Stirnband 3 vernäht oder verklebt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kopfbedeckung, insbesondere auf ein Kopftuch für eine Person mit einem zumindest einen Teil des Kopfes bedeckenden Kopfteil und einem am Kopfteil angeordneten Schirmelement.

Es ist bereits ein Sonnenschutztuch aus der DE 299 11 109 U1 bekannt. Das Sonnenschutztuch ist ein Kopftuch zum Befestigen und Tragen am Kopf mit integriertem Klappschirm. Der Klappschirm bietet Schutz gegen Sonne und Wind. Das Sonnenschutztuch ist dadurch gekennzeichnet, dass ein am bzw. im Kopftuch befestigter Stirn- und Kopftuchhalter vorgesehen ist. Fester Bestandteil des Stirn- und Kopftuchhalters sind Klemmlager, die rechts und links am jeweiligen Stirn- und Kopftuchhalter vorgesehen sind. In die Klemmlager werden wiederum rechts und links Klemmstifte eingesteckt, die das individuelle Drehen und Fixieren des Klappschirms ermöglichen. Die Klemmstifte sind fester Bestandteil des Klappschirms.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopftuch derart auszubilden und anzuordnen, dass der Schirm einfach befestigt ist und die Position beziehungsweise der Winkel des Schirms einfach festlegbar ist.

Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass ein Stirnband vorgesehen ist, das mit einer Seite zumindest teilweise mit einem Randbereich des Kopfteils verbunden ist und das Stirnband ein erstes und ein zweites Endstück aufweist, die miteinander verbindbar ausgebildet sind. Das Schirmelement ist derart über das Stirnband mit dem Kopfteil verbunden, dass eine Seitenkante des Schirmelements in einer Falte des Stirnbands angeordnet und mit dem Stirnband vernäht oder verklebt ist.

Hierdurch wird erreicht, dass das Schirmelement durch einfache Befestigung des Stirnbandes festgelegt wird und das Schirmelement durch die Anordnung in einer Falte im Stirnband einfach und ohne weitere Stütz- oder Schwenkmittel am Stirnband befestigt werden kann.

Von besonderer Bedeutung ist für die vorliegende Erfindung, dass das Schirmelement entlang der gesamten Seitenkante durch Schließen des Stirnbandes derart deformierbar ist, dass eine gegen den Kopf der Person anlegbare Anlagefläche am Schirmelement gebildet wird. Dadurch wird erreicht, dass das Schirmelement in einem festen Winkel positionierbar ist. Das Schirmelement wird durch die Anlage am Kopf gebogen, sodass die Anlagefläche in Abhängigkeit der Biegeverhältnisse des Schirmelements entsprechend bogenförmig ausgebildet ist. Die Anlagefläche wird bevorzugt dadurch gebildet, dass der Eckbereich der Seitenkante deformiert wird, da dieser Bereich leicht deformiert.

Eine alternative Möglichkeit ist gemäß einer Weiterbildung, dass das Schirmelement durch Schließen des Stirnbandes geknickt oder gebogen wird und entlang der gesamten Seitenkante des Schirmelements mit einer abgeknickten Teilfläche am Kopf der Person anlegbar ist. Bei entsprechender Materialauswahl für das Schirmelement wird dadurch ebenfalls eine einfache und stabile Positionierung des Schirmelements ohne weitere Hilfsmittel erreicht.

Ferner ist es vorteilhaft, dass die Verbindung zwischen dem Kopfteil und dem Stirnband sowie zwischen dem Stirnband und dem Schirmelement durch Nähen und/oder Kleben gebildet ist. Die erfindungsgemäße Verarbeitung des Schirmelements ermöglicht auch bei leichtem Stoff für das Stirnband und das Kopfteil eine stabile Anordnung durch Vernähen, ohne dass beispielsweise Versteifungs- oder Formelemente mitverarbeitet werden müssten.

Vorteilhaft ist es auch, dass das Kopfteil aus zumindest zwei oder drei Teilstücken gebildet ist. Dadurch wird erreicht, dass das Kopfteil in seiner Form dem Kopf angepasst ist.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung ist schließlich vorgesehen, dass das Kopfteil und das Stirnband lösbar miteinander verbunden oder integriert aus einem Stück Stoff hergestellt sind. Bei der zweiteiligen Lösung kann das Stirnband alleine mit dem Schirmelement getragen werden, ohne dass es hinsichtlich der Befestigung auf die Form des Kopfteils ankäme. Das Kopfteil trägt erfindungsgemäß nicht zum Fixieren des Schirmelements bei.

Die erfindungsgemäße einteilige Ausbildung von Kopfteil und Stirnband kann beispielsweise mit einem klassisch geformten rechteckförmigen Kopftuch erreicht werden, an dem entsprechend ein Schirmelement angebracht ist. Auf die Form des Kopfteils kommt es bei der einteiligen Variante ebenso wenig wie bei der zweiteiligen Variante an.

Im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung ist es von Vorteil, dass die Endstücke des Stirnbandes unmittelbar durch einen Knoten oder mittelbar durch ein Verbindungsmittel miteinander verbindbar sind. Die für die Anlage und Deformation des Schirmelements notwendige Kraft wird sowohl durch den Knoten als auch durch ein Verbindungsmittel wie beispielsweise eine Schnalle erreicht.

Vorteilhaft ist es ferner, dass das Kopfteil ein bis in den Bereich des Hinterkopfes und/oder des Nackens der Person reichendes Nackenteil aufweist. Die in erster Linie gegen Sonneneinstrahlung schützende Funktion des Kopftuchs kann somit auf den Nackenbereich erweitert werden.

Außerdem ist es vorteilhaft, dass das Nackenteil ausgehend vom Kopfteil zumindest bis unter den Knoten oder das Verbindungsmittel führbar ist. Dadurch wird erreicht, dass das Nackenteil gleichzeitig mit dem Stirnband positioniert wird.

Ferner ist es vorteilhaft, dass das Nackenteil und das Kopfteil lösbar miteinander verbunden sind. Dadurch kann das Kopftuch funktional umgestaltet werden.

Bezüglich einer einfachen und kostengünstigen Herstellung ist es von Vorteil, dass das Kopfteil, das Nackenteil und das Stirnband aus dem gleichen Stoffmaterial gefertigt sind. Bevorzugt findet ein dünner Stoff aus einer Kunstfaser Anwendung.

Vorteilhaft ist es auch, dass das Schirmelement zumindest eine Lage Schaum- und/oder Kunststoff und/oder Gewebe aufweist. Für die erfindungsgemäße Lösung wird ein schaumstoffartiges Schirmelement bevorzugt, da ein solches Material durch die Deformation die gewünschten Anlageverhältnisse für einen stabilen Sitz gewährleistet.

Bezüglich eines stabilen Sitzes ist es vorteilhaft, dass das Schirmelement zumindest teilweise aus einem deformierbaren und/oder flexiblen und/oder elastischen Material gebildet ist. Dadurch dass durch Deformation eine Anlagefläche entsteht, ist ein fester und präziser Sitz möglich, der einen uneingeschränkten Tragekomfort gewährleistet. Es ist in diesem Zusammenhang ausrechend, dass nur der Teilbereich des Schirmelements deformierbar und/oder elastisch ausgebildet ist, der zur Anlage an die Stirn dient. Der übrige Bereich des Schirmelements kann mit einem nicht deformierbaren beziehungsweise flexiblen material ausgebildet sein.

Hierzu ist es vorteilhaft, dass das Material derart elastisch ist, dass es bis zu 30%, im Besonderen zwischen 0,5 und 5% dehnbar ist. Durch die Elastizität passt sich das gesamte Schirmelement an die Kopfform an und gewährleistet gleichzeitig durch Deformation der Seitenkante eine relativ großflächige Anlage am Kopf.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Schirmelement zumindest aus einem der Materialien Schaumstoff, Neopren®, PVC, Latex, Gummi, Kunststoff und/oder Hartpappe gebildet ist.

Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in den Patentansprüchen und in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt. Es zeigt:

1 eine Kopfbedeckung mit einem Kopfteil und einem am Kopfteil befestigten Schirmelement;

2 eine Kopfbedeckung gemäß 1 in geschlossenem Zustand von hinten;

3 ein Schnittmuster einer Kopfbedeckung;

4 eine Schnittansicht des Schirmelements in befestigtem Zustand mit dem Stirnband bei geschlossenem Kopftuch.

In 1 ist eine erfindungsgemäß ausgebildete Kopfbedeckung 1 perspektivisch dargestellt. Die Kopfbedeckung ist in bevorzugter Weise als Kopftuch 1 ausgebildet und besteht im Wesentlichen aus einer Lage dünnem Stoff aus einem leichten Kunststoff- oder Naturstoffgewebe.

Das Kopftuch 1 weist ein zentrales Kopfteil 2 auf, das den Kopf einer Person bis in den Stirn- und Hinterkopfbereich bedeckt. Das Kopfteil 2 ist wie in 3 näher dargestellt aus mehreren Teilstücken 2.2, 2.3, 2.4 zusammengesetzt beziehungsweise zusammengenäht. Dadurch bildet das Kopfteil 2 eine Art Haube, die mit Ausnahme des Nackenbereiches mit einem im Wesentlichen kreisförmigen Randbereich 2.1 nach unten hin abschließt.

An den Randbereich 2.1 des Kopfteils 2 schließt ein Stirnband 3 aus gleichem Stoffmaterial an. Das Stirnband 3 ist mit einer seiner beiden Längsseiten am Kopfteil 2 befestigt. Dadurch wird das Kopfteil 2 erfindungsgemäß um die Breite des Stirnbandes 3 nach unten hin verlängert. Endstücke 3a, 3b des Stirnbandes 3 sind nicht mit dem Kopfteil 2 verbunden. Durch Verknoten der Endstücke 3a, 3b kann das Stirnband 3 am Kopf befestigt werden.

Das Stirnband 3 ist über die zweite dem Kopfteil 2 gegenüberliegende Längsseite mit einem Schirmelement 4 aus einem Schaumstoff wie beispielsweise Neopren® verbunden. Hierzu ist das Schirmelement 4 erfindungsgemäß mit einer Teilfläche 4.2 im Bereich einer Seitenkante 4.1 in eine Falte 3.1 längs des Stirnbandes 3 eingebracht und mit dem Stirnband 3 vernäht. In 3 ist die Seitenkante 4.1 und die Teilfläche 4.2 des Schirmelements 4 näher dargestellt. Der Bereich des Schirmelements 4, der mit dem Stirnband 3 vernäht wird, ist konkav geformt, sodass die Seitenkante 4.1 annähernd parallel zum Randbereich 2.1 des Stirnbandes 3 verläuft.

Durch das erfindungsgemäße Befestigen des Schirmelements 4 am Stirnband 3 wird erreicht, dass das schaumstoffartige Schirmelement 4 beim Binden des Stirnbandes 3 am Kopf beziehungsweise an der Stirn festgelegt wird. Beim Binden des Stirnbandes 3 wird die in der Falte 3.1 des Stirnbandes 3 befindliche Seitenkante 4.1 an den Kopf gedrückt und deformiert. Durch die Deformation entsteht eine zur Stirn parallele Anlagefläche 4.3 des Schirmelements 4, wodurch das Schirmelement 4 gebogen wird. Dies führt zu einer festen Position und zu einem stabilen Winkel des Schirmelements 4.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel wird die in der Falte 3.1 angeordnete Teilfläche 4.2 des Schirmelements 4 geknickt und liegt am Kopf an. Das Schirmelement 4 ist somit ebenfalls parallel zur Kopffläche um eine Achse gebogen. Auch dadurch ist eine stabile Position des Schirmelements 4 gewährleistet. Durch den Schaumstoff lässt sich diese Deformation beim Binden des Stirnbandes 3 erreichen, ohne Nachteile im Tragekomfort mit sich zu bringen.

In 2 ist das Kopftuch 1 in einer befestigten Position von hinten dargestellt. Ebenso wie in 1 sind die drei nebeneinander angeordneten Teilstücke 2.2, 2.3, 2.4 dargestellt. Das mittlere Teilstück 2.2 ist über den Randbereich 2.1 hinaus nach unten in den Nackenbereich verlängert ausgebildet. Der beim Schließen des Stirnbandes 3 vorgesehene Knoten ist im Wesentlichen in der Ebene des Randbereichs 2.1 des Stirnbandes 3 angeordnet. Das Teilstück 2.2 ist verlängert ausgebildet und weist ein Nackenteil 5 auf, das sich unterhalb eines Knotens 3.2 erstreckt und bis in den Nackenbereich ragt.

In 3 ist eine Art Schnittmuster der Kopfbedeckung 1 dargestellt. Als Grundlage dient ein leichter Stoff, der mit Ausnahme des Schirmelements 4 wie ein Kopftuch im Wesentlichen einlagig den Kopf bedeckt. Die Teilstücke 2.3, 2.4 bedecken den seitlichen Kopfbereich, wohingegen das Teilstück 2.2 den mittleren Kopfbereich und den Nackenbereich bedeckt. Diese drei Teilstücke 2.2, 2.3, 2.4 werden miteinander vernäht und bilden im Wesentlichen das Kopfteil 2. Die nicht vernähten Seiten der Teilstücke 2.2, 2.3, 2.4 bilden den Randbereich 2.1 des Kopfteils 2. An den vorderen Randbereich 2.1 des Teilstücks 2.2 und an den Randbereich 2.1 der Teilstücke 2.3, 2.4 wird das Stirnband 3 angenäht. Die Endstücke 3a, 3b des Stirnbands 3 sind nicht vernäht und können zum Festbinden des Kopftuchs 1 und zum Fixieren des Schirmelements 4 verknotet werden. Der hintere Bereich des Teilstücks 2.2 wird nicht vernäht und weist einen Bereich auf, der als Nackenteil 5 dient.

Das Schirmelement 4 ist im Wesentlichen sichelförmig ausgebildet und weist eine Teilfläche 4.2 im Randbereich auf, die mit dem Stirnband 3 verbunden wird. Die Teilfläche 4.2 schließt mit der äußeren Seitenkante 4.1 des Schirmelements 4 ab.

In 4 ist eine Schnittansicht des vorderen Bereichs eines Kopfteils 2 mit Schirmelement 4 bei geschlossenem Stirnband 3 an einer Person 6 dargestellt. Das Schirmelement 4 ist in eine Falte 3.1 des Stirnbands 3 eingelegt und mit diesem vernäht. Die Naht ist zu Gunsten der Übersichtlichkeit nicht dargestellt. Die Falte 3.1 wird derart gebildet, dass das Stirnband 3 von einer Unterseite 4a am Schirmelement 4 um die Seitenkante 4.1 herum bis auf eine Oberseite 4b des Schirmelements 4 verläuft. Auf der Oberseite 4b des Schirmelements 4 bildet das Stirnband 3 eine weitere Falte und wechselt dadurch die Richtung nach oben zur Verbindung mit dem Kopfteil 2.

Entlang der Seitenkante 4.1 wird das Schirmelement 4 durch Verknoten des Stirnbandes 3 deformiert, sodass sich eine Anlagefläche 4.3 an der Stirn bildet. Die aufgrund der Winkelstellung des Schirmelements erreichte Deformation des Eckbereichs der Seitenkante 4.1 ist in Form von Faltenlinien vereinfacht dargestellt. Durch die Anlagefläche 4.3 wird das Schirmelement 4 zusammen mit dem geschlossenen Stirnband 3 gegen Verrutschen und Verstellen gesichert. Um die Anlagefläche 4.3, das Stirnband 3 und die Seitenkante 4.1 sowie die Situation beim Tragen des Kopftuchs 1 besser erkennen zu können, sind die einzelnen Komponenten beabstandet zueinander dargestellt.

1Kopfbedeckung, Kopftuch 2Kopfteil 2.1Randbereich 2.2Teilstück 2.3Teilstück 2.4Teilstück 3Stirnband 3.1Falte 3.2Knoten 3aEndstück 3bEndstück 4Schirmelement 4.1Seitenkante 4.2Teilfläche 4.3Anlagefläche 4aUnterseite 4bOberseite 5Nackenteil 6Person

Anspruch[de]
  1. Kopfbedeckung (1), insbesondere Kopftuch für eine Person mit einem zumindest einen Teil des Kopfes bedeckenden Kopfteil (2) und einem am Kopfteil (2) angeordneten Schirmelement (4),

    dadurch gekennzeichnet,

    dass

    a) ein Stirnband (3) vorgesehen ist, das mit einer Seite zumindest teilweise mit einem Randbereich (2.1) des Kopfteils (2) verbunden ist,

    b) das Stirnband (3) ein erstes und ein zweites Endstück (3a, 3b) aufweist, die miteinander verbindbar ausgebildet sind,

    c) das Schirmelement (4) über das Stirnband (3) mit dem Kopfteil (2) verbunden ist,

    d) eine Seitenkante (4.1) des Schirmelements (4) in einer Falte (3.1) des Stirnbands (3) angeordnet und mit dem Stirnband (3) vernäht oder verklebt ist.
  2. Kopfbedeckung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmelement (4) entlang der gesamten Seitenkante (4.1) durch Schließen des Stirnbandes (3) derart deformierbar ist, dass eine gegen den Kopf der Person anlegbare Anlagefläche (4.3) am Schirmelement (4) gebildet wird.
  3. Kopfbedeckung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmelement (4) durch Schließen des Stirnbandes (3) geknickt oder gebogen wird und entlang der gesamten Seitenkante (4.1) des Schirmelements (4) mit einer abgeknickten Teilfläche (4.2) am Kopf der Person anlegbar ist.
  4. Kopfbedeckung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Kopfteil (2) und dem Stirnband (3) sowie zwischen dem Stirnband (3) und dem Schirmelement (4) durch Nähen und/oder Kleben gebildet ist.
  5. Kopfbedeckung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfteil (2) aus zumindest zwei oder drei Teilstücken (2.2, 2.3, 2.4) gebildet ist.
  6. Kopfbedeckung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfteil (2) und das Stirnband (3) lösbar miteinander verbunden oder integriert aus einem Stück Stoff hergestellt sind.
  7. Kopfbedeckung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Endstücke (3a, 3b) des Stirnbandes (3) unmittelbar durch einen Knoten (3.2) oder mittelbar durch ein Verbindungsmittel miteinander verbindbar sind.
  8. Kopfbedeckung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1, 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfteil (2) ein bis in den Bereich des Hinterkopfes und/oder des Nackens der Person reichendes Nackenteil (5) aufweist.
  9. Kopfbedeckung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Nackenteil (5) ausgehend vom Kopfteil (2) zumindest bis unter den Knoten (3.2) oder das Verbindungsmittel führbar ist.
  10. Kopfbedeckung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Nackenteil (5) und das Kopfteil (2) lösbar miteinander verbunden sind.
  11. Kopfbedeckung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfteil (2) und/oder das Stirnband (3) und/oder das Nackenteil (5) aus dem gleichen Stoffmaterial gefertigt sind.
  12. Kopfbedeckung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmelement (4) zumindest eine Lage Schaum- und/oder Kunststoff und/oder Gewebe aufweist.
  13. Kopfbedeckung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmelement (4) zumindest teilweise aus einem deformierbaren und/oder flexiblen und/oder elastischen Material gebildet ist.
  14. Kopfbedeckung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Material derart elastisch ist, dass es bis zu 30%, im Besonderen zwischen 0,5 und 5% dehnbar ist.
  15. Kopfbedeckung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmelement (4) zumindest aus einem der Materialien Schaumstoff, Neopren®, PVC, Latex, Gummi, Kunststoff und/oder Hartpappe gebildet ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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