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Dokumentenidentifikation DE202004007640U1 03.11.2005
Titel Evakuierungsrahmen für zahnärztliche Abformungen
Anmelder Kiefer, Inge H., 66763 Dillingen, DE
DE-Aktenzeichen 202004007640
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.11.2005
Registration date 29.09.2005
Application date from patent application 10.05.2004
IPC-Hauptklasse A61C 9/00
IPC-Nebenklasse A61C 13/34   

Beschreibung[de]

Stand der Technik sind zahnärztliche Abformungen mittels Abdrucklöffeln in die ein Silikon eingegeben und über die abzuformenden Zahnreihen aufgesetzt wird. Der kritische Bereich der Präparationsgrenze wird üblicherweise vorher mit einem dünnflüssigen Silikon umspritzt. Dennoch tritt sehr oft das Problem auf, dass sich Blasen in diesem Bereich bilden. Die Erklärung ist eigentlich einfach. Durch das Aufsetzen der Abformung auf die Zahnreihe wird Luft komprimiert die im Idealfall entweicht – oft aber gar nicht mehr entweichen kann weil das Abformmaterial bereits „dichtgemacht" hat.

Sinn der Erfindung ist es daher den abzuformenden Bereich vor der Abformung zu evakuieren und erst dann den gesamten Bereich unter Unterdruck mit Abformmasse zu füllen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass der weiche Evakuierungsrahmen auf den vorhandenen Abformlöffel aufgesetzt wird. Die beiden hinteren Absaugschläuche gehen sinnvollerweise in einen Schlauch über und werden an die Absaugung des Zahnarztstuhls angeschlossen. Das vordere Loch zum Einfüllen der Abformmasse wird mit der zu verwendenden Einspritzspitze verschlossen. Nun wird der abzuformende Bereich durch die Absaugung evakuiert.

Ist dieser Vorgang abgeschlossen – was mit einem angeschlossenen Unterdruckmessgerät überprüft werden kann – dann wird durch das vordere Einfüllloch die Abformungsmasse eingebracht. So ist ausgeschlossen, dass sich noch Blasen oder andere Ungenauigkeiten bilden können.

Besonders sinnvoll erscheint in diesem Zusammenhang die Verwendung von stabilen Abformlöffeln die gleichzeitig auch die Abformung des Gegenkiefers bieten, dann kann der Patient den Löffel selbst im Mund halten.

Ein ebenfalls sinnvoller Einsatzreich dieser Erfindung ist die Spülung des Zahnreihenraumes und des umgebenen Zahnfleisches mit gewünschten Materialien wie z.B. Ozon.

Fig. 1 1Handelsüblicher Abformlöffel Fig. 2 1Aufsatzrahmen 2seitliche Absaugschläuche 3Passwulst für vorhandenen Löffel 4Einspritzöffnung Fig. 3 1Abdrucklöffel 2Passwulst und Aufsatzrahmen 3Gaumen

Anspruch[de]
  1. Evakuierungsrahmen für zahnärztliche Abformungen mit einer Kombination weicher elastischer Oberfläche an der dem Zahnfleisch und Gaumen des Patienten zugeordneten Seite mit Formanpassung auf den verwendeten zahnärztlichen Abformlöffel und geschlossenem eigenen Boden aus stabilerem Material mit mindestens einer verschließbaren Öffnung zum Ansatz einer Korrekturmassenspritze und mindestens einer verschließbaren Öffnung als Absaugungsmöglichkeit wobei die Öffnung wenn sie an beiden Zahnreihen in einem Kiefer des Patienten angebracht ist in einen Schlauch übergehen kann um an der Absaugung des Zahnarztstuhles angebracht zu werden.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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