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Dokumentenidentifikation DE202004008084U1 03.11.2005
Titel Kran
Anmelder Liebherr-Werk Ehingen GmbH, 89584 Ehingen, DE
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202004008084
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.11.2005
Registration date 29.09.2005
Application date from patent application 19.05.2004
IPC-Hauptklasse B66C 23/687

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kran mit einem Teleskopausleger, der einen Anlenkschuß und zumindest einen daraus austeleskopierbaren Teleskopschuß aufweist, sowie einer Abspannung für den Teleskopausleger, die zumindest eine an einem der Schüsse gelagerte Abspannstütze, ein von der Abspannstütze abgestütztes Abspannseil sowie eine Seillängen-Einstellvorrichtung mit einer Seilhaltevorrichtung zur Einstellung einer gewünschten Seillänge des Abspannseils aufweist.

Ein solcher Kran ist beispielsweise aus der DE 202 08 740 bekannt. Der Teleskopausleger trägt zwei im Betriebszustand v-förmig aufgespreizte Abspannstützen, die an ihren frei auskragenden Enden mit Abspannseilen verbunden sind, die von den Abspannstützen ablaufen. Beim Ausfahren des Teleskopauslegers und nach entsprechendem Aufrichten der Abspannstützen werden die Abspannseile von deren Enden abgezogen. Erreicht der Teleskopausleger seine vollständig ausgefahrene Länge, müssen die Abspannseile in entsprechender Länge an der Abspannstütze fixiert werden. Es versteht sich, daß dabei unterschiedliche Seillängen des Abspannseiles je nach Länge des Teleskopauslegers eingestellt werden müssen.

Letztere kann je nach Krankonfiguration variieren, z. B. dann, wenn ein zusätzlicher Teleskopschuß ausgefahren wird. Die genannte DE 202 08 740 sieht vor, daß an den Abspannseilen mehrere, in vorgegebenen Abständen voneinander angeordnete bommelartige Verdickungsstücke befestigt sind. An den Abspannstützen ist jeweils ein Seilschloß vorgesehen, das jeweils ein Verdickungsstück einfangen und hierdurch das Abspannseil in der entsprechenden Länge verriegeln kann. Obwohl die Anordnung der auf dem Seil festsitzenden Verdickungsstücke es in einfacher Weise erlaubt, eine gewünschte Seillänge exakt einzustellen, insbesondere für zwei Abspannseile einer seitlichen Auslegerabspannung dieselbe Länge einzustellen, ist diese vorbekannte Lösung in mehrerer Hinsicht verbesserungsfähig. Einerseits ist es schwierig, die Verdickungsstücke bei zunehmendem Seildurchmesser auf dem Abspannseil zu verpressen, andererseits benötigt das zugehörige Seilschloß zusätzlichen Platz an der Abspannstütze. Zudem erhöhen die aufgepreßten Verdickungsstücke das Seilgewicht. Weiterhin kann ein solches Abspannseil mit den aufgepreßten Verdickungsstücken nicht auf eine Seiltrommel gewickelt werden.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Kran der eingangs genannten Art zu schaffen, der Nachteile des Standes der Technik vermeidet und letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Vorzugsweise soll mit einfachen Mitteln eine präzise Einstellung der Seillänge der Abspannseile ermöglicht werden.

Diese Aufgabe wird durch einen Kran gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Erfindungsgemäß besitzt die Seillängen-Einstellvorrichtung also zumindest einen am Abspannseil befestigten Signalgeber, einen Näherungssensor zur Erfassung der Position des Signalgebers sowie eine Steuereinrichtung zur Ansteuerung der Seilhaltevorrichtung in Abhängigkeit eines Signals des Näherungssensors. Wenn das Abspannseil auf eine bestimmte Seillänge ausgezogen bzw. eingeholt wird, erreicht der am Abspannseil befestigte Signalgeber eine entsprechende vorbestimmte Position, die der Näherungssensor erfaßt und in ein entsprechendes Signal umwandelt. Die Steuereinrichtung weiß anhand des entsprechenden Signals, daß das Abspannseil die gewünschte Länge erreicht hat und kann die Seilhaltevorrichtung entsprechend ansteuern, um das Abspannseil in der jeweiligen Seillänge zu fixieren. Durch die am Abspannseil befestigten Signalgeber kann das Seil ähnlich der Lösung mit auf das Seil aufgepreßten Verdickungsstücken sehr präzise in der jeweils gewünschten Seillänge fixiert werden. Die Seilhaltevorrichtung braucht allerdings nicht in der speziellen Weise ausgebildet zu sein, wie das bei der Lösung mit den aufgepreßten Seilverdickungsstücken der Fall ist. Insbesondere kann die Seilhaltevorrichtung von einer Seilwinde gebildet sein, die zum Einholen des Abspannseils vorzugsweise an der Abspannstütze vorgesehen ist. Wird über den Signalgeber am Abspannseil und den Näherungssensor festgestellt, daß das Abspannseil die gewünschte Länge erreicht hat, wird die Seilwinde entsprechend angesteuert und blockiert. Dies kann entweder bereits beim Abziehen des Abspannseils während des Austeleskopierens des Teleskopschusses erfolgen. Alternativ kann das Abspannseil auch zunächst über die gewünschte Länge hinaus abgezogen werden und nach Verriegelung der Teleskopschüsse untereinander in der gewünschten Auslegerstellung wieder durch Aufwickeln auf die Seilwinde ein Stück eingeholt und gespannt werden, bis der Signalgeber die entsprechende Position und damit das Abspannseil die gewünschte Länge erreicht hat. Selbstverständlich wäre es grundsätzlich auch möglich, zusätzlich zu der Seilwinde eine separate Seilhaltevorrichtung beispielsweise in Form eines Seilschlosses oder einer Seilklemme vorzusehen. Dies hätte den Vorteil, daß im Betrieb die Seilwinde nicht auf Halten gefahren werden muß und ggf. eine kleinere, leichter bauende Winde verwendet werden kann. Vorzugsweise jedoch wird die Seilhaltevorrichtung unmittelbar von der Seilwinde gebildet, so daß auf separate Halteeinrichtungen verzichtet werden kann.

In Weiterbildung der Erfindung sind zur Einstellung unterschiedlicher, vorbestimmter Seillängen an dem Abspannseil mehrere Signalgeber in vorbestimmten Abständen voneinander befestigt. Dies ermöglicht es in besonders einfacher Weise, für unterschiedliche Ausfahrzustände bzw. Rüstzustände des Teleskopauslegers unterschiedliche Seillängen jeweils präzise einzustellen.

Der Näherungssensor ist in Weiterbildung der Erfindung an der Abspannstütze angeordnet. Es wäre grundsätzlich auch möglich, den Näherungssensor am Ausleger anzuordnen, nämlich dann, wenn die Seillänge am Anlenkpunkt des Auslegers über eine beispielsweise dort vorgesehene W finde eingestellt wird. Zweckmäßigerweise jedoch wird die Seillänge des Abspannseils an der Abspannstütze eingestellt. In diesem Fall ist der Näherungssensor vorteilhafterweise an der Abspannstütze angeordnet, um hier die ablaufende Seillänge zu ermitteln.

Der Näherungssensor sowie der entsprechende Signalgeber können grundsätzlich verschieden ausgebildet sein, wobei der Näherungssensor zum Zwecke der Wartungsfreiheit vorzugsweise berührungslos arbeitend ausgebildet ist. Eine vorteilhafte Ausführung der Erfindung besteht darin, daß der Näherungssensor als Halleffektsensor ausgebildet ist. Er kann hierbei aus einer Hallsonde bestehen, die die Annäherung des in diesem Fall magnetisch ausgebildeten Signalgebers erfaßt. Bei Annäherung des magnetischen Signalgebers an den Magnetkreis der Hallsonde verändert sich die Hallspannung aufgrund des daraus resultierenden Magnetkreisschlusses, so daß die Position des Signalgebers relativ zum Näherungssensor sehr präzise erfaßt werden kann.

Alternativ kann der Näherungssensor auch kapazitiv arbeiten, wobei der Sensor mit dem Signalgeber ein Kondensatorelement bildet, das bei Annäherung des Signalgebers eine abstandsabhängige Kapazitätsänderung erfährt.

Grundsätzlich denkbar ist es auch, den Näherungssensor als Ultraschall-Näherungssensor auszubilden, bei dem eine Ultraschall-Sende-/Empfangseinheit ein Ultraschallsignal abgibt, das von dem als Ultraschallreflektor ausgebildeten Signalgeber reflektiert wird.

Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann der Näherungssensor auch optoelektronisch arbeitend ausgebildet sein. Eine Licht-Sende-/Empfangseinheit sendet ein Lichtsignal auf den als Lichtreflektor ausgebildeten Signalgeber, der dieses zurückwirft, so daß die Position des Signalgebers erfaßbar ist.

Der Signalgeber kann je nach Ausbildung in unterschiedlicher Art und Weise an dem Abspannseil befestigt werden. Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Signalgeber ringförmig ausgebildet und sitzt nach Art einer Seilhülse oder -klemme auf dem Außenumfang des Abspannseils. Der Signalgeber kann kraftschlüssig auf dem Abspannseil sitzen, insbesondere auf dieses aufgepreßt sein. Alternativ oder zusätzlich kann der Signalgeber mit dem Seil auch verklebt sein. Grundsätzlich könnte der Signalgeber bei geeigneter Ausbildung z. B. in Form eines Transponders auch in das Seil eingearbeitet sein, um vor äußeren Einwirkungen besser geschützt zu sein. Aus fertigungstechnischen Gründen wird der Signalgeber vorteilhafterweise jedoch am Außenumfang des Abspannseils angebracht.

Von besonderem Vorteil ist die Anordnung des Signalgebers am Abspannseil und des Näherungssensors zur Erfassung der Seillänge bei einer Abspannung, die als seitliche oder räumliche Abspannung ausgebildet ist. Es können hierbei zwei Abspannstützen vorgesehen sein, die in einer Betriebsstellung v-förmig, vorzugsweise symmetrisch zur Wippebene des Teleskopauslegers aufgespreizt sind, wobei über jede der Abspannstützen ein Abspannseil läuft. An jedem der Abspannseile ist zumindest ein Signalgeber befestigt, wobei die Signalgeber vorteilhafterweise an bezüglich der Seillängen identischen Seilabschnitten der jeweiligen Abspannseile sitzen, d.h. die Signalgeber geben für das linke und das rechte Abspannseil jeweils dieselbe Länge an. Es versteht sich, daß auch hier an jedem der Abspannseile vorteilhafterweise mehrere Signalgeber in vorbestimmten Abständen anordnet sein können, um für verschiedene Auslegerstellungen und -konfigurationen verschiedene Seillängen einstellen zu können. Bei einer seitlichen Abspannung besitzt die genannte Anordnung der Signalgeber mit den zugehörigen Näherungssensoren an den jeweiligen Abspannstützen den Vorteil, daß die Seillänge beider Abspannseile einfach, nichtsdestoweniger sehr präzise auf dieselbe Länge eingestellt werden kann, und zwar auch dann, wenn durch seitliche Kräfte beim Montageprozeß der Teleskopausleger eine seitliche Verformung nach links bzw. rechts erfährt. Durch die exakte gleich lange Einstellung der Seillänge der Abspannseile kann der Ausleger sozusagen über die Abspannung geradegezogen werden.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:

1: eine schematische perspektivische Gesamtansicht eines Krans mit einer seitlichen Abspannung nach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung,

2: eine ausschnittsweise Draufsicht auf den Teleskopausleger und dessen seitliche Abspannung des Krans aus 1, und

3: eine vergrößerte, ausschnittsweise Darstellung einer Abspannstütze der Abspannung aus den vorhergehenden Figuren, die das über die Abspannstütze geführte Abspannseil, die daran befestigten Signalgeber sowie einen auf der Abspannstütze angeordneten Näherungssensor zeigt.

1 zeigt einen Fahrzeugkran mit einem Teleskopausleger 1, der an dem Fahrzeug um eine aufrechte Drehachse drehbar und um eine waagerechte Achse wippbar angelenkt ist. Der Teleskopausleger 1 besitzt einen Anlenkschuß 2, der in der genannten Weise an dem Fahrzeug angelenkt ist, sowie weitere Teleskopschüsse 3 und 4, die aus dem Anlenkschuß 2 austeleskopierbar sind. Eine Abspannung 5 des Teleskopauslegers 1 ist über ein Paar Abspannstützen 6 geführt. Abspannseile 7 führen von dem freien Ende der Abspannstützen 6 zur Spitze des Teleskopauslegers 1, wobei es selbstverständlich auch möglich ist, die Abspannseile 7 beispielsweise am Kopf des mittleren Teleskopschusses 3 zu führen. Die Abspannstützen 6 sind wiederum über Abspannseile 8 im Bereich des Anlenkendes des Anlenkschusses 2 abgefangen.

Die Abspannstützen 6 sind an dem Kopf des Anlenkschusses 2 beweglich angelenkt, und zwar derart, daß sie in einer Transportstellung an dem Anlenkschuß 2 angeklappt sind, während sie in einer Betriebsstellung in der gezeigten Art und Weise v-förmig aufgespreizt sind.

Wie die 2 und 3 zeigen, können die Abspannstützen 6 an ihrem Kopf jeweils eine Umlenkrolle 9 besitzen, über die die an der Auslegerspitze angeschlagenen Abspannseile 7 geführt sind. Die Abspannseile 7 laufen auf Seilwinden 10 auf, die jeweils an einer der Abspannstützen 6 gelagert sind. Die Seilwinden 10 dienen einerseits als Seilspeicher und andererseits dem Spannen und Festhalten des Abspannseils.

Auf den Abspannseilen 7 sind jeweils mehrere Signalgeber 11 befestigt, die in der gezeichneten Ausführungsform als Ringe bzw. Hülsen ausgebildet sind, die auf dem Außenumfang des jeweiligen Abspannseils 7 sitzen. Die Signalgeber 11 sind voneinander beabstandet, um unterschiedliche Seillängen einstellen zu können. Die Abstände der Signalgeber 11 vom Anschlagpunkt des Abspannseiles 7 an der Spitze des Teleskopauslegers 1 sind dabei paarweise gleich, so daß die Seillängen der rechten und der linken Abspannung identisch eingestellt werden können.

Um die Position der Signalgeber 11 erfassen und damit die effektive Seillänge zwischen Abspannstütze 6 und Anschlagpunkt des Abspannseiles 7 am Ausleger bestimmen zu können, sind an jeder Abspannstütze 6 Näherungssensoren 12 angeordnet. Wie 3 zeigt, sind die Näherungssensoren 12 derart angeordnet, daß das jeweilige Abspannseil 7 mit den daran befestigten Signalgebern 11 daran vorbei läuft. In der in 3 gezeichneten Ausführungsform ist der Näherungssensor 12 am Weg des Abspannseiles nach der Umlenkung um die Umlenkrolle 9 angeordnet. Dies ist vorteilhaft, da der Weg des Abspannseiles hier, also zwischen Umlenkrolle 9 und Seilwinde 10, unabhängig von der Auslegerkonfiguration und dem Montagezustand derselbe ist. Es versteht sich jedoch, daß der Näherungssensor 12 auch auf der anderen Seite der Umlenkrolle 9, also vor der Umlenkung des Abspannseiles 7 um die Umlenkrolle 9 angeordnet sein könnte.

In einer anderen Ausführungsform wird die Winde direkt am Ende der jeweiligen Abspannstütze vorgesehen, so daß die Umlenkrollen entfallen können. Die Näherungssensoren werden an einem beweglichen Stab vorgesehen.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann der Näherungssensor 12 ein Halleffektsensor sein, der den Halleffekt ausnutzt. In diesem Fall sind die Signalgeber 11 magnetisch ausgebildet.

Beim Abspannen des Teleskopauslegers kann dabei folgendermaßen vorgegangen werden: Beim Ausfahren der Teleskopschüsse 3 und 4 des Teleskopauslegers 1 werden die Seilwinden 10 auf Ausziehen geschaltet, so daß die Abspannseile 7 beim Ausschieben der Teleskopschüsse 3 und 4 von den Seilwinden 10 ablaufen können. Erreichen die Teleskopschüsse 3 und 4 ihre ausgefahrene Stellung, können sie miteinander verriegelt werden. Sodann werden die Abspannseile 7 über die Seilwinden 10 gespannt. Hierbei werden die Abspannseile 7 ein Stück weit eingeholt, bis der entsprechende Signalgeber eine vorgegebene Position erreicht, die von dem Näherungssensor 12 erfaßt wird. In Abhängigkeit des entsprechenden Signals des Näherungssensors 12 stoppt die Steuereinheit die Seilwinden 10 und verriegelt diese, so daß das Abspannseil in der entsprechenden Stellung gehalten wird. Alternativ könnte auch vorgesehen werden, daß die Seilwinden 10 noch beim Abziehen der Abspannseile 7 während des Ausschiebens der Teleskopschüssel verriegelt werden. Läuft beim Abziehen der Abspannseile 7 der entsprechende Signalgeber 11 an dem Näherungssensor 12 vorbei, erzeugt dieser ein entsprechendes Signal, das zum Sperren der Seilwinden verwendet werden kann. Das Spannen erfolgt dann durch das restliche Ausschieben der Teleskopschüssel. Bei diesem Vorgehen könnte ggf. ein schwächerer Antrieb für die Seilwinden Verwendung finden, da die Seilwinden 10 nicht die gesamte Abspannkraft aufbringen müssen. Bei Erreichen der gewünschten Seillänge noch beim Ausziehen kann die Seilwinde beispielsweise mechanisch gesperrt werden.


Anspruch[de]
  1. Kran mit einem Teleskopausleger (1), der einen Anlenkschuß (2) und zumindest einen daraus austeleskopierbaren Teleskopschuß (3, 4) aufweist, sowie einer Abspannung (5) für den Teleskopausleger (1), die zumindest eine an einem der Schüsse (2, 3, 4) gelagerte Abspannstütze, ein von der Abspannstütze (6) abgestütztes Abspannseil (7) sowie eine Seillängen-Einstellvorrichtung (13) mit einer Seilhaltevorrichtung (10) zur Einstellung einer gewünschten Seillänge des Abspannseiles (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Seillängen-Einstellvorrichtung (13) zumindest einen am Abspannseil (7) befestigten Signalgeber (11), einen Näherungssensor (12) zur Erfassung der Position des Signalgebers (11) sowie eine Steuereinrichtung zur Ansteuerung der Seilhaltevorrichtung (10) in Abhängigkeit eines Signals des Näherungssensors (12) aufweist.
  2. Kran nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei zur Einstellung unterschiedlicher vorbestimmter Seillängen an dem Abspannseil (7) mehrere Signalgeber (119) in vorbestimmten Abständen voneinander befestigt sind.
  3. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Näherungssensor (12) an der Abspannstütze (6) angeordnet ist.
  4. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Seilwinde (10) zum Einholen des Abspannseiles (7) vorgesehen, vorzugsweise an der Abspannstütze (6) angeordnet ist, und in Abhängigkeit des Signals des Näherungssensors (12) ansteuerbar ist.
  5. Kran nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Seilwinde (10) die Seilhaltevorrichtung bildet.
  6. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei als Näherungssensor (12) eine Hallsonde vorgesehen ist und der Signalgeber (11) einen Magneten aufweist.
  7. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei als Näherungssensor (12) ein kapazitiver Sensor mit einem Oszillator vorgesehen ist und der Signalgeber ein Kondensatorelement bildet.
  8. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Näherungssensor (12) eine Ultraschall-Sende-/Empfangseinheit sowie der Signalgeber (11) einen Ultraschallreflektor aufweist.
  9. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Näherungssensor (12) eine Licht-Sende-/Empfangseinheit sowie der Signalgeber (11) einen Lichtreflektor aufweist.
  10. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Signalgeber (11) einen auf dem Abspannseil (7) sitzenden Ring bildet.
  11. Kran nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwei Abspannstützen (6) vorgesehen sind, die in einer Betriebsstellung v-förmig aufgespreizt sind, und über jede Abspannstütze (6) ein Abspannseil (7) läuft, wobei an jedem Abspannseil vorzugsweise an jeweils gleichen Seillängen der Abspannseile entsprechenden Seilabschnitten Signalgeber (11) befestigt sind.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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