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Dokumentenidentifikation DE202005011138U1 03.11.2005
Titel Vorrichtung zum verdeckten Befestigen einer Wandabschlußleiste
Anmelder Gardinia Home Decor GmbH, 88316 Isny, DE
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 202005011138
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.11.2005
Registration date 29.09.2005
Application date from patent application 14.07.2005
IPC-Hauptklasse E04F 19/04

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum verdeckten Befestigen einer Wandabschlußleiste, insbesondere einer Sockelleiste.

Eine derartige Befestigungsvorrichtung ist aus der EP 0 952 276 A1 bekannt, die einen Wandanlageabschnitt aufweist, über den die Befestigungsvorrichtung mittels beispielsweise einer Schrauben-Dübelverbindung an die Wand befestigbar ist. Der Wandanlageabschnitt umfaßt eine plane Rückseite, mit der die Vorrichtung formschlüssig an der Wand anliegen kann. Der Rückseite gegenüberliegend ist an einer Vorderseite eine Einrichtung zum Aufnehmen der Wandabschnittsleiste in Form von sich von der Vorderseite weg erstreckenden Halteschenkeln ausgebildet, die quer zur Längsrichtung der Befestigungsvorrichtung federnde Haltekräfte durch elastische Lippen erzeugen.

Bei der bekannten Befestigungsvorrichtung zum bedeckten Befestigen einer Sockelleiste stellte es sich als Nachteil heraus, daß für das Montieren der Sockelleiste an die bereits an der Wand verschraubte Befestigungsvorrichtung eine exakte Montagevorposition der Sockelleiste gegenüber der Befestigungsvorrichtung notwendig ist. Wenn dieses Montagevorposition erreicht ist, ist eine Montagedruckkraft an der Sockelleiste aufzubringen, um einen Montagewiderstand für die Erzeugung elastischer Haltekräfte zu überwinden. Vor allem für ein ungeübtes Montagepersonal, ist es schwierig, die exakte Montagevorposition der Sockelleiste relativ zu den Klemmteilen zu erahnen und die aufgefundene Montagevorposition während des Aufbringens der notwendigen Montagedruckkraft zu halten. Eine besondere Schwierigkeit des Montagevorgangs besteht darin, daß auch bei Auflage der Sockelleiste auf dem Boden aufgrund der zumeist ungenauen Befestigung der Befestigungsvorrichtung an der Wand wegen beispielsweise Bodenunebenheiten die notwendige Montagevorposition zum Eindrücken der Sockelleiste meist nicht eingenommen wird, und eine Nachjustierung der Sockelleistenposition, also ein geringfügiges Anheben der Sockelleiste vom Boden, durch das Montagepersonal notwendig ist. Außerdem zeigte sich, daß, wenn die richtige Montagevorposition noch nicht erreicht wurde und trotzdem die Montagedruckkraft ausgeübt wurde, die elastischen Lippen meist irreversibel verletzt wurden.

Es ist Aufgabe der Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden, insbesondere eine Vorrichtung zum verdeckten Befestigen einer Wandabschlußleiste bereitzustellen, mit welcher der Vorgang zum Montieren der Abschlußleiste an die Befestigungsvorrichtung vereinfacht ist.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Patentanspruch 1 gelöst.

Danach ist eine Vorrichtung zum verdeckten Befestigen einer Wandabschlußleiste, insbesondere einer Sockelleiste, mit einem Wandanlageabschnitt zum Befestigen der Vorrichtung an der Wand versehen. Der Wandanlageabschnitt weist eine Rückseite zum Anlegen an die Wand und eine Vorderseite auf, an der eine Einrichtung zum Aufnehmen der Wandabschlußleiste angeordnet ist. Die Einrichtung hält die Wandabschlußleiste in einer ortsfesten Endposition relativ zur Wand. Erfindungsgemäß ist der Einrichtung zum Aufnehmen der Wandabschlußleiste eine Montageführung zugeordnet, entlang der die Wandabschlußleiste bei Ausübung einer translatorischen Montagebewegung in die ortsfeste Endposition verschiebbar ist. Mit der erfindungsgemäßen Maßnahme wird erreicht, daß auch ein ungeübtes Montagepersonal ohne weiteres die Wandabschlußleiste in die gewünschte Montageendposition bringen kann, in der die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung die Wandabschlußleiste festhält. Eine exakte Montagevorposition ist aufgrund der Montageführung nicht mehr notwendig. Vielmehr reicht ein ungenaues grobes Anlegen der Wandabschlußleiste an die Montageführung der Befestigungsvorrichtung, wodurch ein stets kontrolliertes Einleiten der Montagekräfte in die Wandabschlußleiste gewährleistet ist. Die Gefahr der Verletzung der Befestigungsvorrichtung durch falsches Ansetzen der Wandabschlußleiste ist so gut wie ausgeschlossen.

Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung definiert die Montageführung eine im wesentlichen vertikal, zur Wand im wesentlichen parallele Montageeinsetzrichtung in die Aufnahmeeinrichtung. Mit der Festlegung der Montageführungsrichtung parallel zur Wand ist auch das Ansetzen der Wandabschlußleiste noch leichter, weil die Wandabschlußleiste lediglich entlang der Wand und durch die Montageführung geführt vertikal in die ortsfeste Endposition der Aufnahmeeinrichtung gelangt, ohne auf eine genaue Montagevorposition achten zu müssen.

Dabei kann die Montageführung durch die Wand selbst und/oder durch eine ebene Formstruktur an der Vorderseite des Wandanlageabschnitts gebildet sein. Die ebene Formstruktur ist beispielsweise durch eine Erhebung insbesondere horizontaler Höhe an der Vorderseite des Wandanlageabschnitts gebildet, welche Erhebung insbesondere entlang eines Durchgangs,

vorzugsweise einer Durchgangsbohrung, in dem Wandanlageabschnitt verläuft.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist die Aufnahmeeinrichtung durch wenigstens einen Klemmarm, vorzugsweise zwei Klemmarmen, gebildet. Der wenigstens eine Klemmarm kann sich im wesentlichen parallel zur Montagebewegungsrichtung erstrecken und schließt insbesondere an einem Anschlagabschnitt an, der sich von der Vorderseite im wesentlichen horizontal, im wesentlichen senkrecht zur Wand und zur Wandabschlußleiste weisend erstreckt. In der ortsfesten Endposition kann die Wandabschlußleiste an dem Anschlagabschnitt anliegen.

Vorzugsweise ist zwischen zwei Klemmarmen eine Montageführung angeordnet. Bei Erreichen der ortsfesten Endposition kann der wenigstens eine Klemmarm derart ausgebildet sein, daß er verrastend mit der Wandabschlußleiste in Eingriff kommt. Vorzugsweise ist der Klemmarm zum Aufbringen von Klemm- und/oder Rastkräften von der Vorderseite weg elastisch biegbar, um in der Endposition Klemmkräfte hervorzurufen, welche die Wandabschlußleiste in der gewünschten ortsfesten Endposition halten sollen.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist die Befestigungsvorrichtung mit einem mit dem Wandanlageabschnitt verbundenen Bodenauflageabschnitt versehen, dessen von der Wand fern zu positionierende Ende im montierten Zustand der Befestigungsvorrichtung auf dem Boden aufsteht und dessen im montierten Zustand der Wand benachbarte Winkelabschnitt vom Boden beabstandet ist. Dabei kann das wandferne Ende eine im wesentlichen horizontale Auflagefläche aufweisen. Der im wesentlichen gerade Winkelabschnitt kann gegenüber der Horizontalen nicht vernachlässigbar geneigt sein. Vorzugsweise ist der Winkelabschnitt zur Horizontalen um etwa 15° geneigt.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Befestigungsvorrichtung aus einem Metallstück, insbesondere Blechstück, gebildet, wobei Bestandteile durch Ausstanzung erzeugbar sind.

Desweiteren betrifft die Erfindung eine Wandabschlußleiste, insbesondere eine Sockelleiste, die mittels einer oben genannten Befestigungsvorrichtung zur verdeckten Befestigung an einer Wand montierbar ist. Die erfindungsgemäße Wandabschlußleiste umfaßt eine Montagegegenführung, entlang der die Montageführung der Befestigungsvorrichtung bei der Montage über die Abschlußleiste gleitet, bis die Abschlußleiste deren ortsfeste Endposition erreicht hat.

Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung weist die Montageführung eine erste Führungsfläche auf, die der Wand zuzuordnen ist, und eine zweite Führungsfläche, die der Vorderseite des Wandanlageabschnitts zuzuordnen ist.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist die Wandabschlußleiste mit einer Eingriffsausparung geformt, in welche die Befestigungsvorrichtung unter Ausbildung einer Montagehaltekraft eindringen kann. Vorzugsweise erstreckt sich die Eingriffsaussparung im wesentlichen vertikal und parallel zur Wand.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist der wenigstens eine Klemmarm der Befestigungsvorrichtung unter Ausbildung einer Klemmvorspannung in die Eingriffsaussparung einbringbar.

Vorzugsweise kommt ein Randabschnitt der Eingriffsaussparung mit einem Anschlagsabschnitt der Befestigungsvorrichtung in Eingriff, um somit die ortsfeste Endposition festzulegen.

Weitere Vorteile, Merkmale und Eigenschaften werden durch die folgende Beschreibung bevorzugter Ausführungen der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen deutlich, in denen zeigen:

1 eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen montierten Anordnung aus einer Wandabschlußleiste und einer Vorrichtung zum verdeckten Befestigen der Wandabschlußleiste;

2 eine Querschnittsansicht einer weiteren erfindungsgemäßen, montierten Anordnung von Wandabschlußleiste und Vorrichtung zum verdeckten Befestigen der Wandabschlußleiste;

3 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Befestigen einer Wandabschlußleiste in einer ersten Ausführung;

4 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß 3;

5 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß 3 und 4;

6 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie A-A gemäß 4;

7 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum verdeckten Befestigen einer Wandabschlußleiste in einer weiteren Ausführung;

8 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß 7;

9 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß den 7 und 8;

10 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum verdeckten Befestigen einer Wandabschlußleiste in einer weiteren Ausführung;

11 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß 10; und

12 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie A-A gemäß 11.

In 1 ist eine erfindungsgemäße Anordnung mit der Bezugsziffer 1 versehen, die aus zwei Hauptkomponenten besteht, nämlich einer Sockelleiste 3, die aus einem Stück gefertigt, insbesondere aus Kunststoff gespritzt, ist, und einer Vorrichtung zum verdeckten Befestigen der Sockelleiste 3 an einem Eckbereich zwischen der Wand 5 und dem Boden 7, wobei die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung im Folgenden beispielhaft anhand des gezeigten Montageclips 9 beschrieben wird.

Der Montageclip 9 umfaßt einen Wandanlageabschnitt 10 mit einer der Wand 5 zuzuwendenden Rückseite 11, die an die Wandform für eine ebene Auflage angepaßt ist. Die der Rückseite gegenüberliegende Vorderseite 13 ist mit einer Einrichtung zum Aufnehmen der Sockelleiste 3 ausgebildet, welche Einrichtung als seitlich offene Aufnahmetasche 15 ausgebildet ist, die durch Ausstanzen und Formbiegen einer ausgestanzten Lasche von der Wand 5 weg realisierbar ist.

Die Aufnahmetasche 15 ist durch einen Anschlagabschnitt 19 und einen Klemmarm 21 gebildet, der ein hakenförmiges Ende 23 aufweist.

An der Vorderseite 13 des Wandanlageabschnitts 10 ist eine parallel zur Oberfläche der Wand 5 ausgebildete Montageführung 27 ausgebildet, die bei der Montage an einer Montagegegenführungsfläche 29 der Sockelleiste 3 aneinander gleitend zusammenwirkt.

Die Sockelleiste 3 umfaßt einen oberen Schenkelabschnitt 31 mit einer vertikalen Abstützfläche 33, die als vertikale Montageführung beim Montieren der Sockelleiste 3 an den Halteclip 9 durch Entlanggleiten an der Oberfläche der Wand 5 dienen kann. Außerdem umfaßt die Sockelleiste 3 einen unteren Schenkelabschnitt 35, der mit einer im wesentlichen horizontalen Abstützfläche 37 an der Oberfläche des Bodens 7 anliegen kann, wenn die in 1 dargestellte ortsfeste Endposition der Sockelleiste 3 erreicht ist.

In der montierten Endposition greift der Klemmarm 21 in eine schlitzförmige, in die Sockelleiste 3 eingearbeitete Aussparung 39 ein, die sich parallel zur Wand 5 erstreckt. Der die Aussparung 39 begrenzende, der Wand 5 zugewandte Randbereich 41 ist derart breit, daß beim Einschieben in die oben offene Aufnahmetasche 15 zwischen dem Klemmarm 21 und der Führungsfläche 27 des Halteclips 9 das hakenförmige Ende 23 von der Wand 5 weggebogen werden muß, wodurch Klemmkräfte auf den Randbereich 41 wirken. Sobald ein freies Ende 43 des Randbereichs 41 an den Anschlagabschnitt 19 der Taschenaufnehmer 15 anliegt, hat die Sockelleiste die ortsfeste Endposition erreicht.

Das freie Ende 43 des Randbereichs 41 hat eine Abflachung 47, welche beim Montieren der Sockelleiste 3 das Einführen des Randbereichs 41 in die Aufnahmetasche 15 erleichtert und das hakenförmige Ende 23 allmählich von dem Wandanlageabschnitt 10 weg verlagert, wodurch ein allmähliches Aufweiten des Klemmarms 21 beim vertikalen Verschieben der Sockelleiste 3 zum Boden 7 hin in die in 1 dargestellte Endposition erreicht wird, bis der Randbereich 41 in die Aufnahmetasche 15 eingeschoben ist.

Hierbei sei angemerkt, daß die ortsfeste Endposition der Sockelleiste 3 entweder durch den Anschlag zwischen dem freien Ende 43 des Randbereichs 11 und des Anschlagabschnitts 19 der Taschenaufnahme 15 oder durch das Anliegen der Abstützfläche 37 auf dem Boden 7 definiert ist.

Mit dem erfindungsgemäßen Halteclip 9 ist eine einfache Montage der Sockelleiste 3 insofern möglich, als die Sockelleiste 3 nur an die Wand 5 und die Montageführungsfläche 27 angesetzt werden muß, damit die Sockelleiste geführt von der Montageführung in die ortsfeste Endposition gleiten kann.

Die Taschenaufnahme 15 ist seitlich offen, damit eine Verschiebung der Sockelleiste 3 in Querrichtung (in die Zeichnungsebene oder aus der Zeichnungsebene gemäß 1) zugelassen ist.

Der Halteclip 9 umfaßt einen einstückig an den vertikalen Wandanlageabschnitt 10 anschließenden Winkelabschnitt 49, dessen Endbereich 50 horizontal auf der Oberfläche des Bodens 7 im montierten Zustand anliegt. Der Winkelabschnitt 49 liegt im wesentlichen in einem Winkel von 15° zur Horizontalen H der Bodenfläche. Mit der Form des Winkelabschnitts 49 ist eine exakte Positionierung des Halteclips 9 auch dann möglich, wenn runde Eckbereiche am Übergang zwischen Boden 7 und Wand 5 vorliegen.

In 2 ist eine weitere Ausführung einer erfindungsgemäßen Anordnung bestehend aus einer Sockelleiste und einem Halteclip dargestellt. Zur besseren Lesbarkeit der Figurenbeschreibung werden für identische oder ähnliche Bestandteile der Anordnung die gleichen Bezugszeichen verwendet.

Die Anordnung 1 gemäß 2 unterscheidet sich von der nach 1 darin, daß die Sockelleiste 3 mit weniger Material gefertigt ist, wobei am oberen Schenkelabschnitt 31 eine Abstützlinie 51 anstatt einer Abstützfläche ausgebildet ist. Gleiches gilt für den linienartigen Abstützbereich 53 am unteren Schenkelabschnitt 35 der Sockelleiste 3.

In den 3 bis 6 ist ein erfindungsgemäßer Halteclip dargestellt, wobei zur besseren Lesbarkeit der Figurenbeschreibung identische oder ähnliche Bestandteile des Halteclips in Bezug auf die 1 und 2 die selben Bezugszeichen verwendet werden, die um 100 erhöht sind.

Der Halteclip 109 besteht im wesentlichen aus einem Blechteil, das durch Stanzen geformt wird. Der parallel zur Wand auszurichtende Wandanlageabschnitt 110 umfaßt zwei Taschenaufnahmen 115, zwischen denen zwei sich vertikal erstreckende Erhebungen 171 als Montageführungen 127 ausgebildet sind. Oberhalb der Erhebungen 171 ist ein Befestigungslangloch 163 in dem Wandanlageabschnitt 110 ausgestanzt, wobei eine weitere Montageführung 127 als erhabener Rand des Langlochs 163 ausgebildet ist, der in Bezug auf die Vorderseite 113 des Halteclips 109 das gleiche Niveau wie die Erhebungen 161 aufweist (siehe 5).

Der Klemmarm 121 ist bei einer bevorzugten Ausführung im entspannten Zustand gegenüber der Vertikalen V leicht geneigt, was strichliert in 5 angedeutet ist, wodurch beim Montieren der Sockelleiste durch Biegen des Haltearms 121 in die vertikale Position eine auf die Sockelleiste 103 wirkende Klemmvorspannung im montierten Zustand erzeugt werden kann.

Für eine einfache vertikale Montagebewegung ist das freie Ende 167 des Haltearms 121 von der Wand weg aufgebogen.

Am oberen Abschnitt des Haltearms 123 kann ein spitzer, der Sockelleiste zuzuwendender Vorsprung 171 vorgesehen sein, der ein Einkrallen des Haltearms 121 in das Sockelleistenmaterial insbesondere in der Montageendposition bewirkt, so daß ein unabsichtliches Lösen der Sockelleiste insbesondere bei von außen auf die Sockelleiste wirkenden Kräfte vermieden wird.

In den 7 bis 9 ist eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Halteclips dargestellt, wobei für die ähnlichen und identischen Bestandteile des Halteclips die selben Bezugsziffern verwendet werden, die entweder um 100 oder 200 erhöht sind.

Der Halteclip 209 unterscheidet sich von denen der 3 bis 6 darin, daß als Montageführung nur der erhabene Rand beim Langloch 263 ausgebildet ist. Beim Einschieben der Sockelleiste gleitet letztere an dem erhabenen Rand 265 entlang, wird von dem Haltearm der Taschenaufnahme 215 ergriffen, bis der Randabschnitt 41 den Anschlagsabschnitt 219 erreicht hat.

In den 10 bis 12 ist eine weitere erfindungsgemäße Ausführung des Halteclips dargestellt, wobei zur besseren Lesbarkeit der Figurenbeschreibung für identische oder ähnliche Bestandteile die selben Bezugsziffern verwendet werden, die entweder um 100, 200 oder 300 erhöht sind.

Der Halteclip 309 unterscheidet sich von dem oben genannten im wesentlichen darin, daß anstatt des Langloches 163, 263 eine kreisrunde Bohrung 381 vorgesehen ist, deren Randbereich 383 als Montageführung 327 erhaben ist. Unterhalb der Bohrung 381 ist eine einzige längliche Erhebung 385 ausgebildet, wobei der Randbereich 383 und die Erhebung 385 als Führung für eine einfache Montage der Sockelleiste 3 insbesondere dann dienen, wenn die Haltearme 321 der taschenförmigen Aufnahme 315 von dem Randbereich 41 der Sockelleiste 3 erreicht werden.

Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination zur Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.

1Anordnung 3, 103Sockelleiste 5Wand 7Boden 9, 109, 209, 309Montageclip 10, 110, 210, 310Wandanlageabschnitt 11Rückseite 13, 113Vorderseite 15, 115, 215, 315Taschenaufnahme 19, 219Anschlagsabschnitt 21, 121, 221, 321Klemmarm 23hakenförmiges Ende 27, 127, 227, 327Montageführung 29Montageführungsfläche 31Schenkelabschnitt 33Abstützfläche 35Schenkelabschnitt 37Abstützfläche 39Aussparung 41Randbereich 43freies Ende 47Abflachung 49Winkelabschnitt 50Endbereich 51Abstützlinie 53Abstützbereich 123Haltearm 163, 263Befestigungslangloch 167freies Ende 171Erhebungen, Vorsprung 265Rand 381Bohrung 383Randbereich 385Erhebung HHorizontale VVertikale

Anspruch[de]
  1. Vorrichtung zum verdeckten Befestigen einer Wandabschlußleiste, insbesondere einer Sockelleiste (3), mit einem Wandanlageabschnitt (10, 110, 210, 310) zum Befestigen der Vorrichtung an einer Wand (5), welcher Wandanlageabschnitt (10, 110, 210, 310) eine Rückseite (11) zum Anlegen an die Wand (5) und eine Vorderseite (13) aufweist, an der eine Einrichtung zum Aufnehmen der Wandabschlußleiste angeordnet ist, welche Einrichtung die Wandabschlußleiste in einer ortsfesten Endposition relativ zur Wand hält, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrichtung eine Montageführung (27, 127, 227, 327) zugeordnet ist, entlang der die zu besfestigende Wandabschlußleiste bei einer im wesentlichen translatorischen Montagebewegung in die ortsfeste Endposition verschiebbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageführung (27, 127, 227, 327) eine im wesentlichen vertikale, zur Wand (5) im wesentlichen parallele Montageeinsetzrichtung in die Einrichtung definiert.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageführung durch die Wand selbst und/oder durch eine ebene Formstruktur an der Vorderseite (13) des Wandanlageabschnitts (10, 110, 210, 310) gebildet ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Formstruktur durch eine Erhebung an der Vorderseite (13) gebildet ist, welche Erhebung insbesondere entlang eines Durchgangs in dem Wandanlageabschnitt (10, 110, 210, 310) verläuft.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung wenigstens einen Klemmarm (21, 121, 221, 321), vorzugsweise zwei Klemmarme, umfaßt, der sich im wesentlichen parallel zur Montagebewegungsrichtung erstreckt und insbesondere an einem Anschlagabschnitt anschließt, der sich von der Vorderseite (13) im wesentlichen horizontal, im wesentlichen senkrecht zur Wand (5) und zur Wandabschlußleiste weisend erstreckt und gegen den die Wandabschlußleiste in deren ortsfesten Endposition anliegt.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Klemmarmen (21, 121, 221, 321) eine Montageführung (27, 127, 227, 327) angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Erreichen der ortsfesten Endposition der wenigstens eine Klemmarm (21, 121, 221, 321) mit der Wandabschlußleiste verrastet und/oder insbesondere zum Ausbringen von Klemm- und/oder Rastkräften von der Vorderseite (13) weg elastisch verbiegbar ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen mit dem Wandanlageabschnitt (10, 110, 210, 310) verbundenen Bodenauflageabschnitt aufweist, dessen von der Wand fernes Ende im montierten Zustand der Vorrichtung auf dem Boden (7) aufsteht und dessen der Wand (5) benachbarter Winkelabschnitt im montierten Zustand der Vorrichtung vom Boden (7) beabstandet ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das wandferne Ende eine im wesentlichen horizontale Auflagefläche aufweist, wobei der im wesentlichen gerade Winkelabschnitt gegenüber der Horizontalen (H) nicht vernachlässigbar geneigt ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelabschnitt zur Horizontalen (H) um etwa 15° geneigt ist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandanlageabschnitt (10, 110, 210, 310) und der Bodenauflageabschnitt aus einem Metallstück gestanzt sind.
  12. Wandabschlußleiste, insbesondere Sockelleiste (3), die mittels einer nach einem der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildeten Vorrichtung zum verdeckten Befestigen der Wandabschlußleiste an einer Wand montierbar ist und mit einer Montagegegenführung geformt ist, entlang der die Montageführung (27, 127, 227, 327) der Vorrichtung bei der Montage der Wandabschlußleiste gleitet, bis die Wandabschlußleiste deren ortsfeste Endposition erreicht.
  13. Wandabschlußleiste nach Anspruch 12, bei der die Montagegegenführung eine erste Führungsfläche (33), die der Wand zuzuordnen ist, und eine zweite Führungsfläche (29) aufweist, die der Vorderseite des Wandanlageabschnitt zuzuordnen ist.
  14. Wandabschlußleiste nach Anspruch 12 oder 13, die mit einer Eingriffsaussparung (39) geformt ist, in welche die Vorrichtung unter Ausbildung einer Montagehaltkraft eindringen kann.
  15. Wandabschlußleiste nach Anspruch 14, bei der sich die Eingriffsaussparung (39) im wesentlichen vertikal, parallel zur Wand (5) erstreckt.
  16. Wandabschlußleiste nach einem der Ansprüche 12 bis 15, bei der wenigstens ein Klemmarm (21, 121, 221, 321) der Vorrichtung unter Ausbildung einer Klemmvorspannung in die Eingriffsaussparung einbringbar ist.
  17. Wandabschlußleiste nach einem der Ansprüche 12 bis 16, bei der ein Randabschnitt der Eingriffsaussparung (39) mit einem Anschlagsabschnitt (19) der Vorrichtung in Eingriff kommt, um die ortsfeste Endposition festzulegen.
Es folgen 5 Blatt Zeichnungen






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