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Dokumentenidentifikation DE202005011145U1 03.11.2005
Titel Schneideisenhalter
Anmelder Metabowerke GmbH, 72622 Nürtingen, DE
Vertreter Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker, 70188 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 202005011145
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 03.11.2005
Registration date 29.09.2005
Application date from patent application 15.07.2005
IPC-Hauptklasse B23G 1/20

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Schneideisenhalter mit einem Grundkörper zur Aufnahme eines Schneideisens, zum Schneiden eines Außengewindes bei einem Werkstück, wobei der Schneideisenhalter und das Schneideisen eine Rotationsachse umfassen, die im Betrieb mit einer Längsachse des zu bearbeitenden Werkstücks fluchtet.

Bekannte Schneideisenhalter der genannten Art weisen beispielsweise beidseits radial vorstehende Griffstangen auf, um über diese manuell ein Drehmoment auf den Schneideisenhalter und das darin eingespannte Schneideisen (Schneideinsatz) auszuüben, so dass auf Rohre oder Stangen aus Metall oder Kunststoff ein Außengewinde eingeschnitten werden kann. Das rein manuelle Schneiden von Außengewinden gestaltet sich oftmals mühsam.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schneideisenhalter zu schaffen, mit dem das Schneiden von Außengewinden auf Werkstücken erleichtert ist.

Diese Aufgabe wird bei einem Schneideisenhalter der genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass sich der Grundkörper bezüglich des Schneideisens in Richtung auf die werkstückabgewandte Seite erstreckt und dass an dem Grundkörper auf der werkstückabgewandten Seite und mit der Rotationsachse fluchtend ein Kopplungsmittel vorgesehen ist, welches eine Drehmitnahmeverbindung mit einem Elektrohandwerkzeuggerät ausbildet.

Der genannte Grundkörper, der insbesondere hülsen- oder käfigförmig ausgebildet ist, erstreckt sich also bezüglich des Schneideisens in werkstückabgewandter Richtung und bildet so einen Aufnahmeraum für den mit einem Gewinde zu versehenden Abschnitt des Werkstücks. Das Werkstück kann somit beim Schneiden des Gewindes in das Innere des Grundkörpers "eintauchen". Mit der werkstückabgewandten Seite ist der Schneideisenhalter auf sehr einfache Weise mit einem Elektrohandwerkzeuggerät, beispielsweise mit einer Bohrmaschine oder einem Schrauber, insbesondere Akkuschrauber, drehfest koppelbar, so dass der Rotationsantrieb des Schneideisenhalters über das Elektrohandwerkzeuggerät erfolgen kann.

In besonders vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist die Drehmitnahmeverbindung dadurch herstellbar, dass das Kopplungsmittel in Richtung der Rotationsachse steckbar ist und vorzugsweise einen über die Längsrichtung gleichbleibenden Querschnitt aufweist, so dass zur Herstellung der Drehmitnahme eine lineare Steckbewegung zwischen Schneideisenhalter und Elektrohandwerkzeuggerät auszuführen ist, wie wenn beispielsweise ein Bit in einen Bithalter eingesetzt wird.

Insofern erweist es sich auch als vorteilhaft, dass das Kopplungsmittel stiftförmig mit einem polygonalen Außenumfang, insbesondere mit einem Außensechskant, ausgebildet ist.

Es wäre aber auch denkbar, dass das Kopplungsmittel mit einer polygonalen Einstecköffnung, insbesondere mit einer einen Innensechskant begrenzenden Einstecköffnung, ausgebildet ist.

Das Kopplungsmittel kann dabei in vorteilhafter Weise einstöckig mit dem Grundkörper ausgebildet sein. Die Tiefe oder Erstreckung des Grundkörpers in Längs- oder Rotationsrichtung begrenzt damit die axiale Länge, entlang derer ein Gewinde geschnitten werden kann. Insofern erweist es sich als vorteilhaft, dass der Grundkörper eine für die geplante Verwendung hinreichende Größe aufweist. Vor diesem Hintergrund wäre es auch denkbar, dass eine Mehrzahl von Schneideisenhaltern mit unterschiedlich langen Grundkörpern vorgehalten wird. Für die hier in Rede stehenden Anwendungen erweist es sich als vorteilhaft, wenn der Grundkörper sich ausgehend von der werkstückabgewandten Rückseite des Schneideisens zwischen 3 cm und 5 cm in axialer Richtung erstreckt, so dass ein dieser Erstreckung entsprechender Gewindeabschnitt geschnitten werden kann.

Das Schneideisen oder der Schneideinsatz kann in an sich beliebiger Weise an dem Schneideisenhalter bzw. an dem Grundkörper des Schneideisenhalters angeordnet werden. Es erweist sich als vorteilhaft, wenn der Grundkörper an seiner werkstückzugewandten Seite eine Ausnehmung zum Einsatz des Schneideisens oder Schneideinsatzes aufweist. Es sind in vorteilhafter Weise Mittel zum Fixieren des Schneideisens vorgesehen, die insbesondere von Schrauben, insbesondere von radial erstreckten Schrauben, gebildet sind.

Wie bereits erwähnt, ist der Grundkörper in vorteilhafter Weise hülsen- oder käfigförmig und kann in vorteilhafter Weise eine zylindrische Grundgeometrie aufweisen.

Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Grundkörper in seiner Wandung wenigstens eine Öffnung auf, die eine Einsichtnahme in das Innere des Grundkörpers und somit auf das beim Gewindeschneiden in das Innere des Grundkörpers eintauchende Werkstück gestattet. Auf diese Weise kann die Länge des bereits geschnittenen Gewindeabschnitts unmittelbar erkannt werden.

Hierbei erweist es sich auch als vorteilhaft, wenn die wenigstens eine Öffnung in Längsrichtung (Richtung der Rotationsachse) des Grundkörpers langgestreckt ist.

Nach einem weiteren vorteilhaften Erfindungsgedanken ist an dem Grundkörper eine visuell wahrnehmbare Skalierung vorgesehen, die eine unmittelbare Bestimmung der Länge des geschnittenen Gewindes gestattet.

In weiterer Ausbildung der Erfindung erweist es sich als vorteilhaft, wenn zusätzlich ein Längsführungsmittel für eine Geradführung des Schneideisenhalters relativ zu dem Werkstück vorgesehen ist. Ein solches Längsführungsmittel kann beispielsweise eine Durchstecköffnung für das Werkstück aufweisen, die in einem gewissen axialen Abstand zu dem Schneideisen angeordnet ist. Die Öffnung bildet dann einen in Längsrichtung erstreckten Führungsabschnitt. Dieser Führungsabschnitt kann beispielsweise in der Längsrichtung durch einen hülsenförmigen Abschnitt, der dem Außendurchmesser des Werkstücks angepasst ist, verlängert werden. Der Führungsabschnitt hat vorteilhafterweise eine Länge von 3 mm bis 20 mm.

Das genannte Längsführungsmittel ist in vorteilhafter Weise von dem Grundkörper des Schneideisenhalters abnehmbar. Es besteht so die Möglichkeit, dass, je nach Durchmesser und Größe des zu bearbeitenden Werkstücks, verschiedene Längsführungsmittel zum Einsatz kommen können, insbesondere solche mit unterschiedlich dimensionierten Öffnungen und Führungsabschnitten. Insbesondere kann es sich als vorteilhaft erweisen, dass das Längsführungsmittel gegenüber dem Grundkörper in Längsrichtung verschieblich ist, insbesondere auf den Grundkörper in der Längsrichtung aufschiebbar ist. Es kann beispielsweise scheibenförmig ausgebildet sein und gegen die dem Werkstück zugewandte Stirnseite des Grundkörpers anlegbar sein. So erweist es sich als vorteilhaft, wenn das Längsführungsmittel gegenüber dem Grundkörper definiert geführt ist. Dies kann beispielsweise durch an sich beliebige Zwangsführungsmittel zwischen dem eigentlichen Längsführungsmittel und dem Grundkörper erreicht werden, insbesondere in Form von in Längsrichtung erstreckten Stiften, Schienen oder dergleichen, die in komplementäre Ausnehmungen im jeweils anderen Bauteil eingreifen. Als besonders einfach und daher vorteilhaft erweist es sich, wenn das Längsführungsmittel einen kragenförmigen in Längsrichtung erstreckten und insbesondere umlaufenden Wandabschnitt aufweist, der komplementär zur Innen- oder Außenkontur des Grundkörpers ausgebildet ist. Solchenfalls kann das Längsführungsmittel wie ein Deckel auf den Grundkörper des Schneideisenhalters aufgeschoben werden. Es kann dabei eine Abdeckung der Stirnseite des Schneideisenhalters bewirken.

Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Schutzansprüchen und aus der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schneideisenhalters. In der Zeichnung zeigt:

1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schneideisenhalters;

2 eine perspektivische Ansicht eines Längsführungsmittels für den Schneideisenhalter nach 1;

3 eine perspektivische Ansicht des Schneideisenhalters nach 1 mit aufgeschobenem Längsführungsmittel nach 2;

4 eine Seitenansicht des Schneideisenhalters nach 1;

5 eine weitere Seitenansicht des Schneideisenhalters nach 1;

6 eine Schnittansicht mit Schnittebene C-C in 5;

7 eine weitere Seitenansicht des Schneideisenhalters nach 1;

8 eine Ansicht auf die Stirnseite des Schneideisenhalters nach 4 und

9 eine Schnittansicht mit Schnittebene A-A in 7.

Die 1 bis 3 zeigen perspektivische Ansichten des erfindungsgemäßen Schneideisenhalters 2 und eines Längsführungsmittels 4, welches eine Geradführung von Schneideisenhalter und in den Figuren nicht dargestelltem Schneideisen relativ zu einem nicht dargestellten Werkstück unterstützen soll. Das nicht dargestellte Werkstück wäre in 3 entlang einer Längsrichtung 6, welche mit einer Rotationsachse 8 des Schneideisenhalters 2 fluchtet, angeordnet und positioniert. Es wird nachfolgend auch auf die Ansichten gemäß 4 bis 9 Bezug genommen. Der Schneideisenhalter 2 umfasst einen hülsenförmigen Grundkörper 10 einer zylindrischen Grundgeometrie. Dieser Grundkörper 10 umfasst an seiner werkstückzugewandten Seite 12 ausgehend von einer Stirnseite 14 eine kreisscheibenförmige Ausnehmung 16 zur Aufnahme eines nicht dargestellten Schneideisens oder Schneideinsatzes. Dieses Schneideisen umfasst eine kranzförmige Geometrie mit in bekannter Weise nach radial innen vorstehenden Schneiden zum Schneiden eines Außengewindes auf ein rohr- oder stabförmiges Werkstück. Das nicht dargestellte Schneideisen kann also in die Ausnehmung 16 an der Stirnseite 14 des Grundkörpers 10 eingesetzt und, wie aus den 7 und 9 ersichtlich ist, mit Fixiermitteln 18 beispielsweise in Form von Schrauben fixiert werden. Die Fixiermittel 18 erstrecken sich durch eine Wandung 20 des Grundkörpers 10 von außen nach radial innen und klemmen so mit ihrer Stirnseite das Schneideisen in seiner bestimmungsgemäßen Position in der Ausnehmung 16. Ausgehend von dem Schneideisen bzw. der Ausnehmung 16 zur Aufnahme des Schneideisens oder eines Schneideinsatzes erstreckt sich der Grundkörper 10 in werkstückabgewandter Richtung um eine Distanz L von dem Schneideisen weg, welche bis auf Wandstärken die maximale Länge Lmax begrenzt, über die ein Gewinde geschnitten werden kann, da sich das Werkstück hierbei in das Innere 22 des Grundkörpers 10 hineinerstreckt.

Auf seiner der werkstückzugewandten Seite 12 gegenüberliegenden Seite 14 ist ein Kopplungsmittel 24 vorgesehen, welches sich mit der Rotationsachse 8 fluchtend in werkstückabgewandter Richtung erstreckt. Mit diesem Kopplungsmittel 24 kann eine Drehmitnahmeverbindung mit einem Elektrohandwerkzeuggerät, beispielsweise einer Bohrmaschine oder vorzugsweise einem Schrauber mit vorzugsweise einstellbarer geringer Drehzahl, hergestellt werden. Hierfür ist das Kopplungsmittel 24 mit in Längsrichtung 6 gleichbleibendem Querschnitt und mit polygonalem Außenumfang 26 ausgebildet, der im dargestellten bevorzugten Fall einen Außensechskant 28 bildet. Damit ist der erfindungsgemäße Schneideisenhalter beispielsweise in einen Bithalter durch eine einfache Füge- oder Steckverbindung in Längsrichtung 8 einsetzbar und drehfest mit dem Bithalter und damit mit dem Elektrohandwerkzeuggerät koppelbar und rotatorisch antreibbar.

Das in den 2 und 3 dargestellte Längsführungsmittel 4 ist nicht zwingend erforderlich; es handelt sich hierbei um ein bevorzugtes Zusatzteil, welches – wie erwähnt – eine Geradführung von Schneideisenhalter und Werkstück zu unterstützen vermag. Dabei erstreckt sich das Werkstück durch eine mit der Rotationsrichtung 8 fluchtende Öffnung 30 hindurch. Die Öffnung 30 ist begrenzt durch einen hülsenförmigen Ansatz 32, der einen in Längsrichtung erstreckten Führungsabschnitt 34 des Längsführungsmittels 2 bildet, der vorzugsweise dem Außendurchmesser des zu bearbeitenden Werkstücks (Stab oder Rohr) angepasst ist. Das Längsführungsmittel umfasst einen scheibenförmigen Teil 36 und einen kragenförmigen in Längsrichtung erstreckten zylindrischen Wandabschnitt 38 mit Ausnehmungen 40, um das Längsführungsmittel über radial vorstehende Fixiermittel am Grundkörper 10 auf diesen aufschieben zu können. Im aufgeschobenen Zustand ist das Längsführungsmittel gegen die Stirnseite 14 des Grundkörpers 10 anlegbar. Es ist auch möglich, dass das Längsführungsmittel 4 über radiale Fixiermittel, beispielsweise Schrauben, die sich durch radiale Öffnungen 42 hindurcherstrecken, gegenüber dem Grundkörper 10 fixiert wird. Das Längsführungsmittel 4 ist jedenfalls von dem Grundkörper 10 abnehmbar und insbesondere gegen ein anderes mit einer anders dimensionierten Öffnung 30 austauschbar.

Der erfindungsgemäße Schneideisenhalter 2 umfasst des Weiteren in Längsrichtung 6 langgestreckte Öffnungen 44, die im dargestellten Fall durch Ausfräsungen gebildet sind, und eine Einsichtnahme in das Innere 22 des Grundkörpers 10 gestatten. Auf diese Weise ist jederzeit unmittelbar ersichtlich, wie weit sich das Werkstück mit einem bereits geschnittenen Gewindeabschnitt in das Innere 22 des Grundkörpers 10 hineinerstreckt, d. h. wie lang der geschnittene Gewindeabschnitt ist. In vorteilhafter Weise kann zusätzlich eine visuell wahrnehmbare Skalierung 46 (3) am Grundkörper 10 vorgesehen sein.

Durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Schneideisenhalters und dessen Antreibbarkeit mittels eines Elektrohandwerkzeuggeräts, insbesondere mittels einer Bohrmaschine oder eines Schraubers, lässt sich in komfortabler Weise, auch auf Montage, maschinell unterstützt ein Außengewinde schneiden. Ein bevorzugter Anwendungsbereich der Erfindung sind Gewinde von M 3 bis M 10, also Gewinde bei Werkstücken mit Außendurchmessern von 30 bis 100 mm.


Anspruch[de]
  1. Schneideisenhalter (2) mit einem Grundkörper (10) zur Aufnahme eines Schneideisens, zum Schneiden eines Außengewindes bei einem Werkstück, wobei der Schneideisenhalter (2) und das Schneideisen eine Rotationsachse (8) umfassen, die im Betrieb mit einer Längsachse (6) des zu bearbeitenden Werkstücks fluchtet, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Grundkörper (10) bezüglich des Schneideisens in Richtung auf die werkstückabgewandte Seite (14) erstreckt und dass an dem Grundkörper (10) auf der werkstückabgewandten Seite (14) und mit der Rotationsachse (8) fluchtend ein Kopplungsmittel (24) vorgesehen ist, welches eine Drehmitnahmeverbindung mit einem Elektrohandwerkzeuggerät ausbildet.
  2. Schneideisenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehmitnahmeverbindung dadurch herstellbar ist, dass das Kopplungsmittel (24) in Richtung der Rotationsachse (8) steckbar ist und über die Längsrichtung gleichbleibenden Querschnitt aufweist.
  3. Schneideisenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsmittel (24) stiftförmig mit einem polygonalen Außenumfang (26) ausgebildet ist.
  4. Schneideisenhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsmittel (24) einen Außensechskant (28) umfasst.
  5. Schneideisenhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsmittel mit einer polygonalen Einstecköffnung ausgebildet ist.
  6. Schneideisenhalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsmittel mit einer einen Innensechskant begrenzenden Einstecköffnung ausgebildet ist.
  7. Schneideisenhalter nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsmittel (24) einstückig mit dem Grundkörper (10) ausgebildet ist.
  8. Schneideisenhalter nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) an der werkstückzugewandten Seite (14) eine Ausnehmung (16) zum Einsatz des Schneideisens aufweist.
  9. Schneideisenhalter nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) Mittel (18) zum Fixieren des Schneideisens umfasst.
  10. Schneideisenhalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (18) von insbesondere radial erstreckten Schrauben gebildet sind.
  11. Schneideisenhalter nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) hülsenförmig mit insbesondere zylindrischer Grundgeometrie ausgebildet ist.
  12. Schneideisenhalter nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) in seiner Wandung wenigstens eine Öffnung (44) aufweist, die eine Einsichtnahme in das Innere (22) des Grundkörpers (10) und somit auf das beim Gewindeschneiden in das Innere (22) des Grundkörpers (10) eintauchende Werkstück gestattet.
  13. Schneideisenhalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Öffnung (22) in Längsrichtung (6) langgestreckt ist.
  14. Schneideisenhalter nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper (10) eine Skalierung (46) vorgesehen ist, die eine unmittelbare Bestimmung der Länge des geschnittenen Gewindes gestattet.
  15. Schneideisenhalter nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Längsführungsmittel (4) für eine Geradführung des Schneideisenhalters (2) relativ zu dem Werkstück.
  16. Schneideisenhalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Längsführungsmittel (4) eine Durchstecköffnung (30) für das Werkstück aufweist, die einen in Längsrichtung (6) erstreckten Führungsabschnitt (34) bildet.
  17. Schneideisenhalter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (34) eine Länge von 3 mm–20 mm aufweist.
  18. Schneideisenhalter nach einem der Ansprüche 15–17, dadurch gekennzeichnet, dass das Längsführungsmittel (4) scheibenförmig ausgebildet ist und gegen die dem Werkstück zugewandte Stirnseite (14) des Grundkörpers (10) anlegbar ist.
  19. Schneideisenhalter nach einem der Ansprüche 15–18, dadurch gekennzeichnet, dass das Längsführungsmittel (4) von dem Grundkörper (10) abnehmbar ist.
  20. Schneideisenhalter nach einem der Ansprüche 15–19, dadurch gekennzeichnet, dass das Längsführungsmittel (4) gegenüber dem Grundkörper (10) in Längsrichtung (6) verschieblich ist.
  21. Schneideisenhalter nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Längsführungsmittel (4) dabei gegenüber dem Grundkörper (10) definiert geführt ist.
  22. Schneideisenhalter nach einem der Ansprüche 15–21, dadurch gekennzeichnet, dass das Längsführungsmittel (4) einen kragenförmigen in Längsrichtung (6) erstreckten und insbesondere umlaufenden Wandabschnitt (38) aufweist, der komplementär zur Kontur des Grundkörpers (10) ausgebildet ist.
  23. Schneideisenhalter nach einem der Ansprüche 15–22, dadurch gekennzeichnet, dass das Längsführungsmittel (38) eine Abdeckung der Stirnseite (14) des Schneideisenhalters bildet.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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