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Dokumentenidentifikation DE102004019522A1 10.11.2005
Titel Schlafsackeinrichtung für Babys
Anmelder Hänel, Petra, 44229 Dortmund, DE
Erfinder Hänel, Petra, 44229 Dortmund, DE
DE-Anmeldedatum 20.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004019522
Offenlegungstag 10.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.11.2005
IPC-Hauptklasse A47G 9/08
IPC-Nebenklasse A47D 15/02   
Zusammenfassung Zur Vermeidung des "Plötzlichen Säuglingstods" werden für Kinder im ersten Lebensjahr die Rückenlage als Schlaflage sowie Baby-Schlafsäcke empfohlen. Ab ca. dem 5. Monat können Babys sich allein vom Rücken auf den Bauch drehen, aber nicht immer selbständig zurück. Die neue Schlafsackeinrichtung soll die Vorteile des Schlafsacks nutzen (der Kopf des Babys kann nicht unter die Zudecke rutschen), und dabei, bei genügend Bewegungsfreiheit, gleichzeitig die empfohlene Schlaflage (Rückenlage) sichern.
Um eine gesicherte Positionierung des Schlafsacks zu ermöglichen, sind an dem Schlafsack (Pos. 4) Halteelemente, z. B. eine Unterlage (Pos. 1), anbringbar. Dieses Halteelement wiederum kann an der festen Umrandung einer Kinderschlafstätte (Pos. 6) befestigt werden.
Mit der Schlafsackeinrichtung wird ein Drehen des Babys bis zur Bauchlage vermieden.

Beschreibung[de]

Es ist bekannt, dass zur Vermeidung des „Plötzlichen Säuglingstods" für Kinder im 1. Lebensjahr Baby-Schlafsäcke empfehlenswert sind, damit ihr Kopf nicht durch Bettzeug bedeckt werden kann. Des weiteren gilt zur Vermeidung des Plötzlichen Säuglingstods", dass Babys im 1. Lebensjahr auf dem Rücken schlafen sollten. (Broschüre „Das Baby", herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung, Stand Juli 2003, Seite 59)

Ungefähr ab dem 5. Monat können Babys sich allein vom Rücken auf den Bauch drehen, aber nicht immer selbständig zurück. Zusätzlich könnte ein Schlafsack das Zurückdrehen auf den Rücken erschweren. So schlafen Babys im 1. Lebensjahr also keineswegs immer den, zur Vorbeugung des „Plötzlichen Säuglingstods" empfohlenen, Maßnahmen entsprechend.

Aufgabe der Erfindung ist es, die Vorteile eines Schlafsacks zu nutzen (der Kopf des Kindes kann nicht unter die Zudecke rutschen), und dabei gleichzeitig die empfohlene Schlaflage (Rückenlage) für das Baby zu gewährleisten.

Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.

In dem Schlafsack (legt das Kind sicher, hat aber durchaus Bewegungsfreiheit. Das Baby kann so unbeaufsichtigt schlafen, ohne sich in die Bauchlage drehen zu können, aus der es sich nicht allein wieder zurück auf den Rücken drehen kann.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist in den Patentansprüchen 2, 3 und 4 angegeben. In dieser Ausführung ist eine gesicherte Positionierung der Schlafsackeinrichtung auf einfache Weise möglich. Durch die Anbringung des Schlafsacks auf der befestigten Unterlage wird die Bewegungsfreiheit des Kindes nur soweit eingeschränkt, dass ein Drehen bis zur Bauchlage vermieden wird. Außerdem ist die Befestigung über die Unterlage für das Kind ungefährlich, da zur Anbringung keine langen Bänder oder Ähnliches notwendig sind.

Die beiden Komponenten (Schlafsack und Unterlage) können jeweils auch einzeln benutzt werden.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben.

Es zeigen

1: Oberseite der Unterlage

2: Unterseite des Schlafsacks

3: gesamte Schlafsackeinrichtung

In 1 ist die Oberseite der Unterlage dargestellt. Die Unterlage (Pos. 1) kann eine beliebige Form haben, und die Unterlage (Pos. 1) kann gleichzeitig eine wasserdichte Betteinlage sein. Die Unterlage (Pos. 1) hat an den Seiten eine beliebige Anzahl lösbarer Befestigungsmittel (Pos. 2) (z.B. Bänder, Klettverschlüsse, Druckknöpfe, Knöpfe etc.), um sie an der festen Umrandung einer Kinderschlafstätte (z. B. Streben eines Kinderbettes, Streben eines Laufstalls etc.) zu befestigen. Die Unterlage (Pos. 1) bietet außerdem die Befestigungsmöglichkeit (Pos. 3) (z. B. Knopflöcher, Reißverschluss, Druckknöpfe etc.) um den Schlafsack auf der Unterlage zu befestigen.

In 2 ist die Unterseite des Schlafsacks dargestellt. Der Schlafsack (Pos. 4) kann eine beliebige Form haben. Der Schlafsack (Pos. 4) hat Ärmel oder Armlöcher. Der Schlafsack (Pos. 4) hat an der Unterseite eine beliebige Anzahl lösbarer Befestigungsmittel (Pos. 5) (z. B. Knöpfe, Reißverschluss, Druckknöpfe etc.), um ihn an der Unterlage zu befestigen.

In 3 ist die gesamte Schlafsackeinrichtung dargestellt. Der Schlafsack (Pos. 4) wird mit lösbaren Befestigungsmitteln (Pos. 5) (in diesem Beispiel Knöpfe) an den dazugehörigen Befestigungsmöglichkeiten (Pos. 3) (in diesem Beispiel Knopflöcher) der Unterlage (Pos. 1) befestigt. Die Unterlage (Pos. 1) wird mit lösbaren Befestigungsmitteln (Pos. 2) (in diesem Beispiel Bänder) an der festen Umrandung einer Kinderschlafstätte (Pos. 6) (in diesem Beispiel Streben eines Kinderbettes) befestigt.


Anspruch[de]
  1. Schlafsackeinrichtung für Babys, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schlafsack Halteelemente zur gesicherten Positionierung anbringbar sind.
  2. Schlafsackeinrichtung für Babys nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement aus einer seitlich überstehenden Unterlage besteht.
  3. Schlafsackeinrichtung für Babys nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlafsack mit lösbaren Befestigungselementen an dem Halteelement angebracht werden kann.
  4. Schlafsackeinrichtung für Babys nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement mit lösbaren Befestigungselementen an einer räumlich feststehenden Kinderschlafstätte angebracht werden kann.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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