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Dokumentenidentifikation DE202005010513U1 10.11.2005
Titel Schwenktür mit einer Halterung zur Einspannung einer Glasscheibe und eine Duschabtrennung mit einer solchen Schwenktür
Anmelder Munch, Paul-Jean, Dipl.-Ing., Labaroche, FR
Vertreter Puschmann & Borchert, 82041 Oberhaching
DE-Aktenzeichen 202005010513
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 10.11.2005
Registration date 06.10.2005
Application date from patent application 01.07.2005
IPC-Hauptklasse E06B 3/58
IPC-Nebenklasse E06B 3/36   E06B 3/02   E06B 7/16   A47K 3/36   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schwenktür mit einer Halterung zur Einspannung einer Glasscheibe oder dergleichen, insbesondere einer Glasscheibe für eine Duschabtrennung, wobei die Halterung im Wesentlichen aus zwei Profilen besteht, die so ineinander steckbar sind, dass eine formschlüssige, verdrehbare Verbindung mit den Profilen entsteht, und dass die Festsetzung der Glasscheibe zwischen den Profilen über mindestens eine Schraubverbindung realisiert wird, die direkt an den Profilen angreift. Ferner sind die verbundenen Profile über Achsen, die in Lagern eingesetzt werden als Schwenktür drehbar.

Ein Beschlag für Ganzglastüren oder dergleichen aus zwei die Glasscheibe zwischen sich einspannenden Teilen ist aus der DE 35 25 636 A1 bekannt geworden. Bei diesem Beschlag wird zwischen zwei beweglichen, beabstandeten Schenkeln eine Glasplatte eingespannt. Gleichzeitig sind die beiden längsseitigen Profile des Beschlages ineinander gesteckt. Um eine Klemmwirkung zu erzeugen wird am gegenüberliegenden Ende der eingespannten Glasscheibe in dem Beschlag ein Klemmelement in Form eines Keiles eingetrieben, um so die Glasscheibe fest einzuspannen und zu sichern. Der Nachteil dieser Verbindung ist darin zu sehen, dass ein solcher Beschlag nicht im angebauten Zustand, beispielsweise an einer Wand, eine Verstellung der Glasscheibe zulässt, da das Verstellelement im montierten Zustand der Glasscheibe nicht zugänglich ist, somit ist eine Einstellung der Glasscheibe im eingebauten Zustand nicht möglich.

Ein Klemmprofil für eine Glasscheibe wird in der DE 44 04 653 C2 offenbart. In dieser Schrift ist ein Klemmprofil mit einem Klemmkörper versehen, an welchem einstückig ein Anlageschenkel ausgebildet ist, gegen den die Glasscheibe angelegt wird. Weiterhin ist ein bewegbarer, an dem Klemmkörper gelagerter Klemmschenkel vorgesehen, welcher sich im Wesentlichen parallel zu dem Anlageschenkel erstreckt und zu diesem einen Abstand aufweist, welcher der Dicke der Glasscheibe entspricht. Mittels einer Klemmvorrichtung wird der Klemmschenkel gegen den Anlageschenkel gespannt. Dieses gezeigte Klemmprofil wird gleichzeitig als Scharnierelement, für eine an einem parallel zu dem Anlageschenkel angebrachten Scharnierschenkel, ausgebildet.

Eine Schwenktür für eine Duschkabine, im Wesentlichen bestehend aus einer Glasscheibe und einem im Querschnitt U-förmigen Halteprofil für die Glasscheibe, das zumindest einen Teil des der Schwenkachse der Schwenktür nahen Randes der Glasscheibe umfasst, kann der DE 43 35 387 C2 entnommen werden. Dabei ist das Halteprofil starr ausgeführt und dass zum Einklemmen der Glasscheibe zwischen den U-förmigen Schenkeln des Halteprofiles wenigstens ein von einem eine Klemmkraft erzeugenden Verstellelement beaufschlagtes Klemmstück vorgesehen ist, das in dem Halteprofil zwischen dem Verstellelement und der Glasscheibe angeordnet ist. Ferner ist innerhalb der Glasebene eine Schwenkachse innerhalb des Halteprofiles angeordnet.

Der Stand der Technik lässt eine einfache und kostengünstige Montage und Ausrichtung einer Glasscheibe im eingebauten Zustand nicht zu. Probleme gibt es insbesondere bei großen Toleranzen auf der Baustelle, so dass derartige Glasscheiben auch von gut ausgebildetem Personal nur mühsam mit großem Zeitaufwand ausgerichtet werden können.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Schwenktür mit einer Halterung zur Einspannung einer Glasscheibe zu schaffen, welche einen einfachen Aufbau aufweist und darüber hinaus auch auf einer Baustelle eine schnelle und genaue Montage zulässt, die auch von Nichtfachleuten ausgeführt werden kann wobei eine sehr gute Halterung der Glasscheibe gewährleistet sein soll.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 und des Anspruches 16 gelöst. Die Unteransprüche zeigen eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung auf.

Die Lehre der Erfindung schlägt vor, dass eine Halterung einer verschwenkbaren Glasscheibe im Wesentlichen aus zwei Profilen besteht, die zumindest bereichsweise formschlüssig ineinander geschoben werden, um so eine einfache Handhabung auf der Baustelle zu gewährleisten. Die beiden ineinander geschobenen Profile weisen dabei einen zu einer Seite offenen zwischen Schenkeln gebildeten Aufnahmeraum auf, in welchem die Glasscheibe eintauchen kann. Je nach Abmessung dieses Raumes kann ein großer Verstellbereich, beispielsweise für die Glasscheibe einer Duschabtrennung, sichergestellt werden. Ebenfalls können Glasscheiben unterschiedlichster Dicke zwischen den gleichen Profilen eingespannt werden.

Die Halterung besteht dabei aus einem Grundprofil, welches im Wesentlichen einen Anlageschenkel für die Glasscheibe aufweist und einen dazu im Winkel von 90° abgehenden Anschlagschenkel. Von dem Anschlagschenkel erstreckt sich ein beabstandeter Schenkel in den Innenbereich der Halterung. An dem Ende dieses Schenkels befindet sich eine kugelförmige Pfanne, die mit einem kugelförmigen Ansatz, der sich an einem Klemmprofil befindet, zusammenwirkt und eine drehbare bewegliche, formschlüssige Verbindung bildet. Auf Grund dieser Konstruktion, nämlich kugelförmige Pfanne und kugelförmiger Ansatz, ist es möglich, die beiden Profile seitlich ineinander zu schieben. Dieses sichert zum einen eine gute und einfache Montage einer Glasscheibe, darüber hinaus ist auch die Klemmwirkung und die Einspannbarkeit der Glasscheibe auf einfache Art und Weise gelöst wobei die Festsetzung von außen immer zugänglich ist.

An dem Klemmprofil ergeben sich zwei Bereiche (Hebelarme), die durch den kugelförmigen Ansatz getrennt sind. Die Bereiche werden als Klemmschenkel und Druckschenkel bezeichnet wobei sich dazwischen der kugelförmige Ansatz befindet. Der Klemmschenkel kann gegenüber dem Druckschenkel größer sein, um so eine große Klemmkraft auf die Glasscheibe zu erzielen. Um diese Andruckkraft zu erzeugen, befindet sich in dem Druckschenkel eine Schraubverbindung, die auf Grund einzubringender Druckschrauben ein Verdrehen des Klemmschenkels zur Glasoberfläche bewirkt. Die Druckschraube können dabei mit einer Schulter, die sich an dem Anschlagschenkel des Grundprofiles befindet, zusammenwirken.

Nach dem Ineinanderschieben der beiden Profile können diese nicht mehr auf der Baustelle auseinanderfallen, was eine Montage der Glasscheibe enorm vereinfacht; darüber hinaus ergibt sich, dass die Glasscheibe während der Montage in jeglicher Lage justiert werden kann. Nach einer erfolgten Justage ist im eingebauten Zustand durch einfaches Anziehen der Druckschrauben eine Einspannung der Glasscheibe über die Druckschrauben gegeben, was der Stand der Technik nicht zulässt.

Es zeigt sich, dass durch eine derartige Einspannung einer Glasscheibe für eine Schwenktür eine größtmögliche Ausnutzung der horizontalen Ausrichtung innerhalb der Halterung für die Glasscheibe gegeben ist wobei diese auch im eingebauten Zustand möglich ist.

Insbesondere beim Auswechseln einer Glasscheibe brauchen nicht die Profile der Halterung von der Lagerung an der Wand abmontiert werden, da durch die seitlich zugänglichen Druckschrauben eine schnelle Auswechselung der Glasscheibe möglich ist.

Auch ist eine schnelle Montage der Schwenktür möglich, wie die nachfolgende Beschreibung aufzeigt. Als Lagerung der Schwenktür werden jeweils oben und unten an den ineinandergeschobenen Profilen Lager in Form von Lagerschalen angebracht. Die Lagerschalen sind vorzugsweise winkelförmig ausgebildet und haben einen für die Montage an einer Wand oder dergleichen ausgebildeten Befestigungsschenkel mit Bohrungen, die vorzugsweise als Langlöcher ausgebildet sind, und einen Halteschenkel, der jeweils mit einem Lagerzapfen versehen ist. Der Lagerzapfen ist vorzugsweise mit einem Kopf in Form eines Schraubenkopfes ausgebildet an den sich ein Gewindeschaft und anschließend ein im Durchmesser geringerer Achsenschaft anschließt. So kann der Lagerzapfen einfach in eine in Längsrichtung des Klemmprofiles eingebrachte Bohrung, die außerhalb der Mitte der Glasscheibe liegt, eingebracht und gleichzeitig fixiert werden. Ein Herausfallen des Schwenktürflügels ist in dieser Phase nicht mehr möglich. Erst an schließend wird der Gewindeschaft in eine innerhalb des Halteschenkels befindliche Gewindebohrung eingeschraubt.

Die Lager selbst werden über Schrauben an der Wand angeschraubt. Die Schwenktür wird somit nur durch das obere und das untere Lager gehalten.

Die beiden ineinander geschobenen Profile können auch nur als Halterung (Einspannung) einer Glasscheibe verwendet werden. Die Befestigung würde dann direkt an einer Wand oder an einem anderen Profil erfolgen. Durch die geschickte Formgestaltung für eine mehrfache Verwendung der Profile werden enorme Lagerkosten eingespart.

Um auch eine gute Abdichtung zur Wand oder einem anderen Profil zu erreichen, können die Schwenktür und auch die Halterung mit einer Dichtung gegen austretendes Wasser versehen werden. Die Dichtung kann auch in eines der Profile integriert werden. Neben einer Lippendichtung kann auch eine Magnetdichtung verwendet werden.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines schematisch dargestellten möglichen Ausführungsbeispieles in den Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigt:

1 Eine Halterung eines Schwenktürblattes im Querschnitt, bestehend aus einem Grundprofil und einem Klemmprofil mit seitlicher Wandbefestigung in einer ersten Ausführungsform,

2 wie 1, jedoch mit einem zwischen dem Grundprofil und dem Klemmprofil eingespannten Schwenktürblatt in einer zweiten Ausführungsform,

3 eine Ausschnittdarstellung eines oberen Lagers einer Schwenktür nach 1 in einer perspektivischen Darstellung,

4 ein Lager in einer Schnittdarstellung,

5 eine Schwenktür mit einer Magnetdichtung.

Eine Schwenktür mit einer Einspannung einer Glasscheibe 19, insbesondere einer Glasscheibe für eine Duschabtrennung, besteht im Wesentlichen aus einem Grundprofil 1 und einem Klemmprofil 2 sowie einem unteren und oberen Lager 32.

In der 1 ist eine erste Ausführungsform einer Schwenktür dargestellt, wobei das Blatt der Schwenktür nicht dargestellt worden ist. Das Grundprofil 1 wird dabei vorzugsweise aus einem Anlageschenkel 3 und einem dazu winkelmäßig – vorzugsweise in einem Winkel von 90° – vorgesehenen Anschlagschenkel 4 gebildet. Zum dichten Anschluss an das Lager 32 befindet sich innerhalb des Anschlagschenkels 4 ein Rücksprung 6, der mit einem Vorsprung 38 eines Befestigungsschenkels 31 des Lagers 32 zusammenwirkt.

Der Anlageschenkel 3 kann durch einen Hohlraum 5 von einem Anlageschenkel 22 getrennt werden. Am Ende des Anlageschenkels 3 befindet sich ein Rücksprung 17 für eine Dichtung 18. Ein Ende des Anschlagschenkels 4 weist einen Schenkel 9 auf, der profileinwärts gerichtet ist. Dieser Schenkel 9 ist recht kurz gehalten und weist an seinem freien Ende eine kugelförmige Pfanne 16 innerhalb eines Vorsprunges 15 auf. Darüber hinaus weist der Anschlagschenkel 4 im wandseitigen Bereich einen Anschlag 11 auf, der in eine Einbuchtung 24 übergeht.

Wie der 1 ferner zu entnehmen ist, wirkt mit dem Grundprofil 1 ein Klemmprofil 2 in der Art zusammen, dass über einen kugelförmigen Vorsprung 10, der mit der kugelförmigen Pfanne 16 zusammenwirkt, eine drehbare bewegliche Verbindung 29 gebildet wird. Dabei ist die Ausgestaltung des kugelförmigen Vorsprunges 10 und der komplementären kugelförmigen Pfanne 16 so ausgebildet, dass die Profile 1 und 2 nach dem Ineinanderschieben nicht getrennt werden können. Eine Trennung ist nur durch ein gegenseitiges Verschieben in Längsrichtung der Profile 1 und 2 möglich.

Ausgehend von dem kugelförmigen Vorsprung 10 kann der 1 entnommen werden, dass auf der linken Seite des Klemmprofiles 2 ein Druckschenkel 8 auf der achten Seite ein Klemmschenkel 7 ausgebildet sind. Der Druckschenkel 8 kann kürzer als der Klemmschenkel 7 ausgebildet sein. Innerhalb des Druckschenkels 8 befinden sich Gewindebohrungen in die Druckschrauben 13 eingeschraubt werden. Die Spitzen der Druckschrauben 13 stützen sich gegen den Schenkel 9 ab.

Ferner ist in dem Druckschenkel 8 eine Bohrung 39 in Längsrichtung des Profiles 2 vorhanden in die ein Achsenschaft 35 des Lagers 32 der Schwenktür eingreift. Eine derartige Ausbildung des Lagers 32 befindet sich oben und unten an dem Profil 2 für die Schwenktür.

Der Druckschenkel 8 weist darüber hinaus einen Vorsprung 12 auf, der mit dem Anschlag 11 des Grundprofiles 1 zusammenwirkt. Im Bereich der Bohrung 39 weist das Profil 2 in Längsrichtung einen halbrunden Vorsprung 14 auf, der in die komplementäre Einbuchtung 24 des Schenkels 9 oder des Anschlagschenkels 4 eintaucht.

An dem freien Ende des Klemmschenkels 7 und eines Anlageschenkels 22 befindet sich jeweils ein Rücksprung 17 für eine Dichtung 18 zur Einspannung des Türflügels in Form der Glasscheibe 19.

Zur Abdichtung gegenüber der Wand 20 befindet sich in dem Anschlagschenkel 4 innerhalb einer Vertiefung eine Dichtung 27. Dieses kann eine Lippendichtung oder auch eine entsprechend gestaltete Magnetdichtung 42 sein. Bei einer Magnetdichtung, die der 5 entnommen werden kann handelt es sich um zwei Magnete 44, 45, die entsprechend mit einer beweglichen Kunststoffhülle versehen sind, damit eine gute Abdichtung zwischen dem Profil und der Wand 20 gegeben ist. Dafür wird vorzugsweise der erste Magnet 44 mittels eines Klebstoffes oder eines doppelseitigen Klebebandes an der Wand 20 befestigt und der zweite Magnet 45 wird innerhalb einer Vertiefung 41 verankert.

In der 2 wird die Einspannung der Glasscheibe 19 des Türflügels deutlicht. Durch das Anziehen der Druckschrauben 13, die je nach Höhe der Schwenktür mehrfach ausgeführt sind, wird die Glasscheibe 19 auf Grund der Klemmwirkung des Klemmschenkels 7 gegen den Anlageschenkel 22 gedrückt und somit zwischen den Profilen 1 und 2 als Halterung eingespannt.

Ferner wird aus der 2 deutlich, dass die Glasscheibe 19 in einem großen Bereich eine Justagemöglichkeit innerhalb der Halterung bietet. Ferner ist die Zugänglichkeit der Druckschrauben 13 auch im eingebauten Zustand der Halterung uneingeschränkt möglich. Durch die Schaffung der drehbaren Verbindung 29 zwischen den Profilen 1 und 2 ist eine einfache Montage auf der Baustelle möglich.

Die Abdichtung zur Wand bei geschlossener Schwenktür wird in der 2 in einer Variante wiedergegeben. Über die gesamte Höhe der Schwenktür kann das Profil 1 einen Dichtungsvorsprung 40 aufweisen. In einer abgewandelten Form kann sich dieser Dichtungsvorsprung 40 auch nur zwischen dem oberen und unteren Befestigungsschenkel 31 der Lager 32 erstrecken. Dieser Dichtungsvorsprung 40 kann zusätzlich mit einem Dichtungsprofil versehen werden.

In der Darstellung der 3 wird in der perspektivischen Darstellung das Lager 32 mit einem Schwenkflügel dargestellt. Innerhalb des Befestigungsschenkels 31 sind die Befestigungsbohrungen 23 als Langlöcher zur Justage des Lagers 32 dargestellt. In einem Winkel von 90° geht von dem Befestigungsschenkel 31 der Halteschenkel 33 ab. Innerhalb des Halteschenkels 33 wird der Lagerzapfen 28 eingesetzt. Hierzu wird insbesondere auf die 4 verwiesen. Der Lagerzapfen 28 besteht aus einem Kopf 34, die mittels eines Werkzeuges in den Halteschenkel 33 eingeschraubt werden kann. Dafür befindet sich im Anschluss an der Kopf 34 ein Gewindeschaft 36 an den sich ein im Durchmesser geringerer Achsenschaft 35 anschließt.

Um eine leichtbewegliche Schwenktür auszuführen, befindet sich zwischen dem Profil 2 und dem Halteschenkel 33 eine Distanzscheibe 37.

Die Profile 1, 2 und die Lager 32 können aus Leichtmetall, Messing, Edelstahl oder Kunststoff hergestellt werden.

1Grundprofil 2Klemmprofil 3Anlageschenkel 4Anschlagschenkel 5Hohlraum 6Rücksprung 7Klemmschenkel 8Druckschenkel 9Schenkel 10kugelförmiger Vorsprung 11Anschlag 12Vorsprung 13Druckschraube 14halbrunder Vorsprung 15Vorsprung 16kugelförmige Pfanne 17Rücksprung 18Dichtung 19Glasscheibe 20Wand 21Raum 22Anlageschenkel 23Befestigungsbohrung 24Einbuchtung 27Dichtung 28Lagerzapfen 29drehbare Verbindung 30Glasscheibenmittelebene 31Befestigungsschenkel 32Lager 33Halteschenkel 34Kopf 35Achsenschaft 36Gewindeschaft 37Distanzscheibe 38Vorsprung 39Bohrung 40Dichtungsvorsprung 41Vertiefung 42Magnetdichtung 43Klebeschicht 44Magnet 45Magnet

Anspruch[de]
  1. Schwenktür mit einer Halterung zur Einspannung einer Glasscheibe (19), vorzugsweise für eine Duschabtrennung, wobei die Halterung im Wesentlichen aus zwei ineinander steckbaren Profilen (1, 2) besteht, die über einen kugelförmigen Vorsprung (10), der durch eine komplementäre Pfanne (16) so umschlossen wird, dass eine formschlüssige, verdrehbare Verbindung (29) entsteht, und dass die Festsetzung der Glasscheibe (19) über Druckschrauben (13) realisiert wird, die in das Profil (2) so eingreifen, dass die Druckschrauben (13) auch im ein- oder angebauten Zustand der Schwenktür zugänglich sind, um eine Verstellung der Glasscheibe (19) vornehmen zu können, und dass in dem Profil (2) eine Längsbohrung (39) vorhanden ist, die außerhalb einer Glasscheibenmittelebene (30) angeordnet ist, in die jeweils ein Lagerzapfen (28) eines unteren und oberen Lagers (32) so eingreift, dass mit den Profilen (1, 2) und der eingespannten Glasscheibe (19) eine verdrehbare Schwenktür entsteht.
  2. Schwenktür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (1) im Wesentlichen drei Schenkel (3, 4, 9) aufweist, wobei der Schenkel (4) als Anschlagschenkel und der Schenkel 3 als Anlageschenkel (22) für die Glasscheibe (19) ausgeführt ist und der Schenkel (9) beabstandet zu dem Schenkel (3) angeordnet ist, wobei sich an seinem Ende die Pfanne (16) befindet.
  3. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Wandseite (20) gerichtet das Grundprofil (1) mit einer Dichtung (27), vorzugsweise mit einer Lippendichtung oder einer Magnetdichtung (42) ausgestattet ist.
  4. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetdichtung (42) aus einem ersten an der Wand (20) befestigten Magnet (44) und einem innerhalb einer Vertiefung (41) beweglich eingelassenen zweiten Magneten (45) besteht.
  5. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil 1 einen Hohlraum (5) aufweist.
  6. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmprofil (2) einen Klemmschenkel (7) und einen Druckschenkel (8) aufweist wobei zwischen dem Klemmschenkel (7) und dem Druckschenkel (8) der kugelförmiger Vorsprung (10) angeordnet ist und sich nahe des freien Endes des Druckschenkels (8) die Längsbohrung (39) für die Lagerzapfen (28) befindet, und die Druckschraube (13) zwischen der Bohrung (39) und dem Vorsprung (10) angeordnet ist.
  7. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Druckschraube (13) gegen den Schenkel (9) des Profiles (1) abstützt.
  8. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (27) als Lippendichtung oder als Magnetdichtung ausgeführt ist.
  9. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den freien Enden des Klemmschenkels (7) und des Anlageschenkels (3) jeweils ein Rücksprung (17) für eine Dichtung (18) vorhanden ist.
  10. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager (32) als Lagerschalen ausgeführt sind.
  11. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschalen als winkelförmige Bauteile so ausgeführt sind, dass das Lager (32) zur Befestigung an der Wand (20) einen Befestigungsschenkel (31) und zur Halterung des Lagerzapfens (28) einen Halteschenkel (33) aufweist.
  12. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerzapfen (28) einen Kopf (34) aufweisen an den sich ein Gewindeschaft (36) und daran ein einen geringeren Durchmesser aufweisender Achsenschaft (35) anschließt.
  13. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerzapfen (28) mit seinem Gewindeschaft (36) in den Halteschenkel (33) eingeschraubt wird.
  14. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Befestigungsschenkel (31) Bohrungen (23), vorzugsweise Langlöcher, vorhanden sind.
  15. Schwenktür nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (1, 2) und die Lager (32) aus Leichtmetall, Messing, Edelstahl oder Kunststoff bestehen.
  16. Duschabtrennung mit einer Schwenktür gemäss den Ansprüchen 1 bis 15.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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