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Dokumentenidentifikation DE102005009780A1 17.11.2005
Titel Zelt mit Fenster mit einem Innenfach
Anmelder The Coleman Co., Inc., Wichita, Kan., US
Erfinder Holub, Timothy M., Drive Cheney, Kan., US;
O'Donnell, Ryan J., Wichita, Kan., US
Vertreter Dr. Volker Vossius, Corinna Vossius, Tilman Vossius, Dr. Martin Grund, Dr. Georg Schnappauf, 81679 München
DE-Anmeldedatum 03.03.2005
DE-Aktenzeichen 102005009780
Offenlegungstag 17.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.11.2005
IPC-Hauptklasse E04H 15/58
IPC-Nebenklasse E04H 15/14   E04H 15/32   
Zusammenfassung Ein Zelt mit einem Fensterfach, das sich vom Boden einer Fensteröffnung in das Zelt erstreckt. Das Fach kann beispielsweise durch eine Innenabdeckung des Fensters ausgebildet werden. Die Innenabdeckung kann eine äußere Unterstützung umfassen, wie beispielsweise eine Stange, so dass diese ihre Ausgestaltung beibehalten kann, wenn sie nach unten gefaltet wird, sowie einen Stoffstreifen oder eine andere Struktur, um die Innenabdeckung in einer horizontalen Position beizubehalten, so dass diese als ein Fach dienen kann. Eine Schnalle oder eine Vielzahl von Schnallen kann bereitgestellt sein, um eine Innenabdeckung eines Zeltfensters anzubringen und der Innenabdeckung zu gestatten, sich über die Öffnung für das Fenster zu drapieren, ohne das Fenster vollständig zu verschließen.

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft Zelte im allgemeinen und insbesondere betrifft die Erfindung den Zeltaufbau.

Hintergrund der Erfindung

Zelte sind ein tragbarer Schutz, der aus leichtgewichtigen und oftmals wasserfesten Stoffen hergestellt ist. Üblicherweise ist ein Zelt ein zusammenfaltbarer Schutz aus Segeltuch oder einem anderen Material, das über einen Rahmen gespannt ist und von diesem getragen wird. Zelte werden dazu verwendet, um draußen zu kampieren oder als provisorische Unterkünfte zu dienen. Zelte gibt es in den unterschiedlichsten Formen, einschließlich von Domzelten und Kabinenzelten.

Ein Problem bei herkömmlichen Zelten besteht darin, dass diese oftmals keine Lagerungsmöglichkeiten aufweisen. Zum größten Teil besteht ein Zelt aus Wänden und einem Boden und alles, was in dem Zelt gelagert wird, muss auf dem Boden aufbewahrt werden. Das Anordnen von Gegenständen auf dem Boden kann ein Wirrwarr erzeugen und zu Beschädigungen führen, falls ein Anwender auf einen Gegenstand auf dem Boden tritt oder diesen mit dem Fuß berührt.

Einige Zelte weisen Beutel oder Taschen auf, die an der Innenseite der Zeltwände angeracht sind. Zusätzlich umfassen einige Familienzelte oder Zelte des Kabinentyps eine Gummitülle (bzw. grommet) oder eine andere Anbringstruktur, an die ein hängender Organizer angebracht werden kann. Obgleich diese herkömmlichen Lösungen einige Lagerungsmöglichkeiten bereitstellen, besteht ein Bedarf für zusätzliche Lagerungsmöglichkeiten in einem Zelt.

Zusammenfassung der Erfindung

Nachstehend wird eine vereinfachte Zusammenfassung einiger erfindungsgemäßer Ausführungsformen bereitgestellt, um ein grundlegendes Verständnis der Erfindung zu ermöglichen. Diese Zusammenfassung ist kein abschließender Überblick über die Erfindung. Es ist nicht gedacht, kritische Elemente bzw. Schlüsselelemente der Erfindung zu identifizieren oder den Schutzumfang der Erfindung abzugrenzen. Ihr einziger Zweck liegt darin, einige Ausführungsformen der Erfindung in einer vereinfachten Form als ein Vorspiel für die detailliertere Beschreibung zu präsentieren, die nachstehend präsentiert wird.

Gemäß einer Ausführungsform wird eine Schnalle oder eine Vielzahl von Schnallen bereitgestellt, um diese an eine Innenabdeckung eines Zeltfensters anzubringen und um zu gestatten, dass sich die Innenabdeckung über die Öffnung für das Fenster drapiert, ohne die Öffnung vollständig zu schließen. Dieses Merkmal gestattet es, dass die Innenabdeckung einen großen Abschnitt des Fensters blockiert, wodurch die Möglichkeit beschränkt wird, dass irgendjemand außerhalb des Zeltes, in das Zelt hineinsehen kann, wobei es jedoch immer noch möglich ist, dass das Fenster eine Lüftung bereitstellt.

Gemäß einer Ausführungsform ist die Innenabdeckung über Knebel- und Schleifenbefestiger verbunden. Andere Schnallen oder Verbindungsmechanismen können jedoch verwendet werden. Falls des erwünscht wird, kann ebenso ein Fliegengitter für die Fensteröffnung bereitgestellt werden und die Innenabdeckung kann teilweise das Fliegengitter abdecken.

Gemäß einer Ausführungsform ist ein Fensterfach bereitgestellt, das sich vom Boden der Öffnung für das Zelt in das Zelt erstreckt. Das Fach kann beispielsweise durch eine Innenabdeckung des Fensters ausgebildet sein. Die Innenabdeckung kann eine äußere Unterstützung, wie beispielsweise eine Stange, umfassen, so dass sie ihre Konfiguration beibehalten kann, wenn sie nach unten gefaltet wird, sowie einen Stoffstreifen oder eine andere Struktur, um die Innenabdeckung in einer horizontalen Position beizubehalten, so dass diese als ein Fach dienen kann.

Falls dies erwünscht wird, können Fliegengitter bereitgestellt sein, die sich zwischen den äußeren Kanten der Innenabdeckung und den oberen Kanten der Fensteröffnung erstrecken, wenn sich die Fensteröffnung in der Fachposition befindet. Eine äußere Fensterabdeckung kann die Fensteröffnung abdecken und auf diese kann zugegriffen werden, indem die Fliegengitter geöffnet werden.

Das Fensterfach stellt eine Öffnung bereit, um ein Lüften des Zelts zu ermöglichen, sowie eine Vorrichtung zum Aufbewahren von Gegenständen innerhalb des Zeltes. Da das Fach vom Boden beabstandet ist, kann ein Benutzer unter dem Fach schlafen oder andere Gegenstände unter dem Fach platzieren. Wenn die äußere Fensterabdeckung geöffnet ist, dann kann ein Benutzer zusätzlich Gegenstände auf dem Fach von außerhalb des Zelts anordnen. Derselbe Benutzer oder ein anderer Benutzer kann sodann auf diese Gegenstände zugreifen, indem das Fliegengitter an der Innenseite des Zeltes geöffnet wird.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung, wenn diese im Zusammenhang mit den Zeichnungen gelesen wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine perspektivische Seitenansicht eines Zelts, das eine Ausführungsform der Erfindung verkörpert.

2 zeigt eine perspektivische Seitenansicht des Fenster des Zeltes nach 1 von innen.

3 zeigt eine perspektivische Seitenansicht des Fensters von 2, wobei das Fenster teilweise geöffnet ist.

4 zeigt eine perspektivische Seitenansicht des Fensters von 2 und 3, wobei das Fenster vollständig in eine Fachkonfiguration geöffnet ist.

5 zeigt eine perspektivische Seitenansicht des Fensters von 4, wobei der Reißverschluss eines Fliegengitters für das Fenster geöffnet ist.

6 zeigt eine Seitenquerschnittsansicht des in 5 dargestellten Fensters.

Detaillierte Beschreibung

In der nachstehenden Beschreibung werden verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben. Zum Zwecke der Erläuterung werden besondere Konfigurationen und Details beschrieben, um ein umfassendes Verständnis der Ausführungsformen zu erlauben. Der Fachmann erkennt jedoch auch, dass die vorliegende Erfindung auch ohne die besonderen Details verwirklicht werden kann. Ferner können bekannte Merkmale weggelassen oder vereinfacht sein, um die beschriebene Ausführungsform nicht zu verdunkeln.

In den Zeichnungen kennzeichnen dieselben Bezugsziffern dieselben Teile. In 1 ist ein Zelt 20 dargestellt, das die vorliegende Erfindung verkörpert. Bei dem Zelt 20, das in den Zeichnungen dargestellt ist, handelt es sich um Zelt des "Domtyps", obgleich Merkmale der Erfindung in unterschiedlichen Zeltmodellen, sei es in Dommodellen, frei stehenden Modellen, Kabinenmodellen oder andere Modellen, verwendet werden können. Obgleich die Erfindung unter Bezugnahme auf das Zelt 20 beschrieben wird, kann die Erfindung somit mit zahlreichen unterschiedlichen Zeltstrukturen verwendet werden und in anderen Stoffstrukturen, wie beispielsweise Schutzstrukturen, verwendet werden.

Das Zelt 20 umfasst eine Tür 22 und eine Fensteröffnung 24. Gemäß einer Ausführungsform ist die Fensteröffnung 24 konfiguriert und ausgestaltet, so dass diese zwischen einer geschlossenen Fensterposition, die in 2 dargestellt ist, und einer Fachposition, die in den 4 und 5 dargestellt ist, wechseln kann. Gemäß einer anderen Ausführungsform sind ferner Schnallen bereitgestellt, die das Fenster 24 in einer teilweise offenen Position halten können, wie dies in 3 dargestellt ist. Jede dieser Ausführungsformen wird nachstehend detaillierter beschrieben.

Die Fensteröffnung 24 in den Zeichnungen weist die Form eines Halbkreises auf. Es können jedoch auch andere Konfigurationen eines Fensters verwendet werden. Die Fensteröffnung 24 umfasst eine äußere Fensterabdeckung 26, wie sich dies 1 entnehmen lässt. Die äußere Fensterabdeckung 26 ist mittels eines Reißverschlusses 28 an das Zelt 20 angebracht, wobei die gezeigte Ausführungsform zwei Reißverschlussschiffchen 30, 32 aufweist. Eine Klappe 33 erstreckt sich über den Reißverschluss, um einen Regenschutz bereitzustellen.

Wie sich 2 entnehmen lässt, ist die Fensteröffnung 24 außerdem von einer Innenabdeckung 34 abgedeckt. Die Innenabdeckung 34 ist mittels eines Reißverschlusses 36 mit einem Reißverschlussschiffchen 38 an das Zelt 20 angebracht.

Wie sich 3 entnehmen lässt, sind gemäß einer Ausführungsform Schnallen 40 zum Halten der Innenabdeckung 34 in einer teilweise geöffneten Position bereitgestellt. In der dargestellten Ausführungsform umfassen die Schnallen 40 Knebel 42, die oberhalb der Fensteröffnung 24 angebracht sind, sowie Schleifen 44, die an der oberen Kante der Innenabdeckung 34 angebracht sind. Andere Schnallen können verwendet werden, wie beispielsweise Bänder, Haken- und Schleifenbefestiger, Knöpfe, Schnapper, Clips, Klammern oder andere Vorrichtungen, die verwendet werden können, um einen Abschnitt der Innenabdeckung 34 mit einem Abschnitt des Umfangs der Fensteröffnung 24 zu verbinden und von diesem zu beabstanden.

In der dargestellten Ausführungsform werden drei Schnallen 40 verwendet. Jedwede Anzahl zwischen einer bis zu mehr als drei kann jedoch verwendet werden, um einen Abschnitt der Innenabdeckung 34 mit einem Abschnitt des Umfangs der Fensteröffnung 24 zu verbinden und von diesem zu beabstanden.

Die Schnallen, wie beispielsweise die Schnallen 40, können verwendet werden, um eine teilweise Lüftung durch die Fensteröffnung 24 bereitzustellen, jedoch immer noch die Innenabdeckung 34 derart zu positionieren, dass die meisten Sichtlinien durch die Fensteröffnung 24 blockiert sind. Wenn jemand wünscht, sich aus irgendeinem Grund innerhalb des Zeltes aufzuhalten, um beispielsweise die Kleidung zu wechseln oder um sich auszuruhen, und nicht will, dass Menschen außerhalb des Zeltes, in das Zelt hineinschauen können, dann muss bei zahlreichen herkömmlichen Zelten eine Innenabdeckung 34 oder eine andere Fensterabdeckung mittels eines Reißverschlusses geschlossen werden. Dieses Verschließen der Fensteröffnung 24 blockiert die Luftlüftung durch die Fensteröffnung 24. Die Schnallen 40 gemäß der vorliegenden Erfindung stellen jedoch, da sie die Innenabdeckung 34 an den Umfang der Fensteröffnung 24 angebracht jedoch getrennt von diesem beibehalten, immer noch eine Lüftung um und über den Umfang der Innenabdeckung 34 bereit, erlauben jedoch gleichzeitig, dass die Innenabdeckung 34 das Hineinschauen in das Zelt beschränkt.

Die Schnallen 40 können mit jedwedem Fenster verwendet werden, das eine Abdeckung aufweist. Beispielsweise kann ein Fenster ein Fliegengitter und eine Innenabdeckung (wie beispielsweise die Innenabdeckung 34, jedoch nicht auf diese beschränkt) mit Schnallen, wie beispielsweise den Schnallen 40, aufweisen. Im allgemeinen sind die Schnallen jedoch nützlich, wenn ein weiterer Mechanismus zum Verschließen der Innenabdeckung verwendet wird, wie beispielsweise ein Reißverschluss. Auf diese Art und Weise dienen die Schnallen als eine Alternative, um die Innenabdeckung zu unterstützen. Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann jedoch der Reißverschluss oder eine andere Hauptverschlussmechanismus zusammen mit den Schnallen verwendet werden, beispielsweise indem die Schnallen an den Reißverschluss angebracht werden.

Gemäß einer Ausführungsform kann die Innenabdeckung 34 nach unten in die in 4 dargestellte Position gefaltet werden, so dass die Innenabdeckung 34 als ein Fach dient. Um eine stabile Oberfläche zu gewährleisten, kann eine Struktur bereitgestellt werden, die die Form der Innenabdeckung 34 aufrechterhält, wenn die Innenabdeckung 34 zu der Position von 4 nach unten gefaltet wird. In der dargestellten Ausführungsform ist eine halbkreisförmige Stange 46 entlang einer Außenkante der Innenabdeckung 34 angebracht. Wie nachstehend detaillierter beschrieben, wird die Stange 46 vorzugsweise angebracht, nachdem das Zelt 20 aufgerichtet worden ist, so dass die Stange 46 nicht das Falten und das Lagern des Zeltes 20 behindert. Die Stange 46 erstreckt sich durch eine Hülse 48 an der Oberkante der Innenabdeckung 34 und ist in Stofffassungen 50, 52 an den äußeren Kanten des Bodens der Innenabdeckung 34 eingefasst. Eine weitere geeignete Struktur kann zum Anbringen der Stange 46 bereitgestellt werden. Zusätzlich können andere Strukturen angeordnet sein, um Struktur für die Innenabdeckung 34 bereitzustellen, wie beispielsweise zusätzliche oder alternative Stangen. Beispielsweise kann sich eine Reihe von Stangen radial erstrecken, um die Innenabdeckung 34 zu unterstützen. Zusätzlich kann sich eine Reihe von Stangen vertikal entlang der Rückseite der Innenabdeckung 34 erstrecken.

In einer Ausführungsform erstrecken sich Fliegengitter 54, 56 zwischen der oberen Kante der Fensteröffnung 24 und der oberen Kante der Innenabdeckung 34 und einem zentral angeordneten Stoffstreifen 58, wenn sich die Innenabdeckung 34 in der in 4 dargestellten abgesenkten Position befindet. Die Fliegengitter 54, 56 stellen Schutz vor Käfern und anderen Insekten bereit und sind entlang des Stoffstreifens 58 mittels Reißverschlüssen 60 und entlang der Außenkante der Innenabdeckung 34 mittels zusätzlicher Reißverschlüsse 62 angebracht. Reißverschlussschiffchen 64, 66 sind für jeden Reißverschluss 60, 62 jeweils bereitgestellt. Während des Gebrauchs kann ein Benutzer die Reißverschlussschiffchen 64, 66 ergreifen und die Reißverschlüsse 60, 62 öffnen, so dass die Fliegengitter 54, 56 von dem Stoffstreifen 58 und der Innenabdeckung 34 getrennt werden. Die Fliegengitter 54, 56 können sodann zurückgebunden werden, beispielsweise mittels Laschen 70 (5).

Der Kunststoffstreifen 58 erstreckt sich von einem oberen Ende der Fensteröffnung 24 zu einer Außenkante der Innenabdeckung 34 und stützt in der Position der 4 und 5 die Innenabdeckung 34. Mit anderen Worten: der Stoffstreifen 58 befindet sich unter Spannung und wird an seinem oberen Ende durch seine Anbringung an die obere Kante der Fensteröffnung 24 unterstützt. Wenn sich die Innenabdeckung 34 in der in den 4 und 5 dargestellten abgesenkten Position befindet, dann steht der Stoffstreifen 58 unter Spannung und verhindert eine weitere Drehung des äußeren Abschnitts der Innenabdeckung 34 nach unten. Auf diese Art und Weise stellen der Stoffstreifen 58 und die Innenabdeckung 34 ein unterstütztes Fach bereit, das sich horizontal erstreckt. Falls dies erwünscht wird, können andere Strukturen zum Unterstützen der Innenabdeckung 34 in der horizontalen Konfiguration verwendet werden. Die besonders beschriebene Ausführungsform ist jedoch insofern handlich, als der Stoffstreifen 58 zwischen der Innenabdeckung 34 und der äußeren Fensterabdeckung 26 gefaltet werden kann, wenn die Innenabdeckung 34 vollständig geschlossen ist, wie dies in 2 mit den gestrichelten Linien dargestellt ist. Zusätzlich kann der Stoffstreifen 58, da er aus Stoff besteht, ohne weiteres mit dem Rest des Zeltes 20 für die Lagerung oder den Transport gefaltet werden.

Gemäß einer Ausführungsform umfasst die äußere Fensterabdeckung 26 zusätzliche Reißverschlussschiffchen 76, 78 (5) zum Öffnen des Reißverschlusses 28, die vom Inneren des Zeltes 20 erreicht werden können. Diese Reißverschlussschiffchen 76, 78 können erreicht werden, wenn sich beispielsweise die Fliegengitter 54, 56 in der in 5 dargestellten gefalteten Konfiguration befinden.

Im Gebrauch richtet eine Anwender das Zelt 20 auf. Wenn der Anwender vorher die Innenabdeckung 34 beim letzten Gebrauch verschlossen hatte, dann befindet sich die Innenabdeckung 34 in der in 2 dargestellten Konfiguration. Der Anwender kann sodann den Reißverschluss 36 öffnen und die Innenabdeckung 34 auf die in 4 dargestellte Position absenken. Zu diesem Zeitpunkt hat die Innenabdeckung 34 keine bedeutende strukturelle Unterstützung. Die Stange 46 kann eingebracht werden, um diese Unterstützung bereitzustellen. Beispielsweise kann die Stange 46 durch die Hülse 48 und in eine erste Fassung der Stofffassungen 50, 52 eingebracht werden und sodann angespannt und in die zweite Fassung der Stofffassungen 50, 52 eingebracht werden. Somit wird die Stange 46 unter Spannung gesetzt und hält den äußeren Abschnitt der Innenabdeckung 34 in Position.

Wie vorstehend beschrieben, verhindert der Stoffstreifen 58 eine weitere Drehung der Innenabdeckung 34 nach unten und somit stellen die Stange 46, die Innenabdeckung 34 und der Stoffstreifen 58 ein horizontal positioniertes Fach innerhalb des Zeltes 20 bereit. Ein Anwender innerhalb des Zeltes 20 kann auf das Fach zugreifen, indem die Reißverschlüsse 60, 62 auf den Fliegengittern 54, 46 geöffnet werden. Das Öffnen der Fliegengitter 54, 56 legt, wie in 5 dargestellt, das Fach frei. Ein Anwender hat dann außerdem Zugang zu den Reißverschlussschiffchen 76, 78, die der Anwender verwenden kann, um die äußere Fensterabdeckung 26 zu öffnen. Die äußere Fensterabdeckung 26 kann flach gegen die Oberseite der Innenabdeckung 34 gelegt werden, wie dies in 6 dargestellt ist, oder kann nach unten und aus dem Weg gerollt werden. Nachdem die äußere Fensterabdeckung 26 geöffnet worden ist, kann der Anwender wiederum die Fliegengitter 54, 56 schließen, um das Innere des Zelts 20 vor Insekten zu schützen. Somit wird durch die Fensteröffnung 24 dem Zelt 20 eine Lüftung bereitgestellt.

Wenn die äußere Fensteröffnung 26 geöffnet wird, dann hat ein Anwender Zugang zu dem Fach, das von der Innenabdeckung 34 bereitgestellt wird, von außerhalb des Zeltes 20. Der Anwender kann einen Gegenstand auf dem Fach anordnen, so dass dieser später von dem Anwender ergriffen werden kann, während dieser sich innerhalb des Zelts 20 befindet, oder von einem weiteren Anwender ergriffen werden kann, der sich bereits in dem Zelt befindet. Wenn die äußere Fensterabdeckung 26 geschlossen wird, dann kann der Anwender außerhalb des Zelts die Reißverschlussschiffchen 30, 32 ergreifen und den Reißverschluss öffnen, um Zugang zu dem Fach zu gewinnen.

Gemäß einer Ausführungsform sind Beutel 80, 82, 84 auf der Außenseite der Innenabdeckung 34 bereitgestellt. Diese Beutel stellen Lagermöglichkeiten für Gegenstände bereit, wie beispielsweise für Armbanduhren und andere kleine, wertvolle Gegenstände. Die Beutel sind in einer aufrecht stehenden Art und Weise angeordnet, wenn sich die Innenabdeckung 34 in der in 2 dargestellten Position befindet, und in einer horizontalen Art und Weise unter der Innenabdeckung 34, wenn sich die Innenabdeckung 34 in der in den 4, 5 und 6 dargestellten Position befindet.

Andere Variationen liegen innerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung. Während die vorliegende Erfindung somit zahlreichen Modifikationen und alternativen Ausgestaltungen unterzogen werden kann, ist eine bestimmte beispielhafte Ausführungsform dieser Erfindung in den Zeichnungen dargestellt und vorstehend im Detail beschrieben worden. Es sollte jedoch erkannt werden, dass keine Intention besteht, die Erfindung auf die bestimmte Form bzw. die bestimmten Formen, die beschrieben worden sind, zu beschränken, sondern im Gegenteil soll die Erfindung alle Modifizierungen, alternative Ausgestaltungen und Äquivalente umfassen, die in den Schutzbereich der Erfindung fallen, der in den nachstehenden Ansprüchen definiert wird.


Anspruch[de]
  1. Zelt, umfassend:

    eine Fensteröffnung, und

    ein Fach, das sich von einem Boden der Fensteröffnung in das Zelt erstreckt.
  2. Zelt nach Anspruch 1, wobei das Fach von einer Innenabdeckung für die Fensteröffnung ausgebildet wird.
  3. Zelt nach Anspruch 2, wobei die Innenabdeckung abnehmbar ist, um die Fensteröffnung abzudecken.
  4. Zelt nach Anspruch 2, wobei das Fach eine Struktur zum Beibehalten einer Form der Innenabdeckung umfasst, wenn die Innenabdeckung das Fach ausbildet.
  5. Zelt nach Anspruch 4, wobei die Struktur eine Stange umfasst.
  6. Zelt nach Anspruch 5, wobei sich die Stange um einen Umfang der Innenabdeckung erstreckt.
  7. Zelt nach Anspruch 6, wobei die Stange entfernbar an die Innenabdeckung angebracht werden kann.
  8. Zelt nach Anspruch 7, wobei die Stange entfernbar an eine Hülse angebracht werden kann, die sich wenigstens teilweise um den Umfang der Innenabdeckung erstreckt.
  9. Zelt nach Anspruch 2, wobei das Zelt ferner eine Struktur zum Unterstützen des Fachs umfasst.
  10. Zelt nach Anspruch 2, wobei die Struktur einen Stoffstreifen umfasst, der oberhalb der Fensteröffnung mit dem Zelt und mit der Innenabdeckung verbunden ist.
  11. Zelt nach Anspruch 10, wobei das Zelt ferner wenigstens ein Fliegengitter umfasst, das an die Innenabdeckung, den Stoffstreifen und einen Umfang der Fensteröffnung angebracht ist.
  12. Zelt nach Anspruch 11, wobei

    der Stoffsteifen sich zu einem äußeren Umfang der Innenabdeckung erstreckt,

    die Anzahl der Fliegengitter wenigstens zwei beträgt, und

    die Fliegengitter sich entlang dem äußeren Umfang der Innenabdeckung erstrecken.
  13. Zelt nach Anspruch 12, wobei die Fliegengitter ausgestaltet sind, geöffnet zu werden, um Zugang zu dem Fach bereitzustellen.
  14. Zelt nach Anspruch 12, wobei das Zelt ferner eine Außenabdeckung zum Verschließen der Fensteröffnung umfasst, wobei die Außenabdeckung ausgestaltet ist, geöffnet zu werden, um Zugang zu dem Fach bereitzustellen.
  15. Zelt, umfassend:

    eine Fensteröffnung,

    eine Innenabdeckung zum Abdecken der Fensteröffnung,

    einen Verschlussmechanismus zum Verschließen der Innenabdeckung über der Fensteröffnung, und

    wenigstens eine Schnalle, die angeordnet und ausgestaltet ist, einen Abschnitt der Innenabdeckung mit einem Abschnitt des Umfangs der Fensteröffnung zu verbinden und von diesem zu beabstanden.
  16. Zelt nach Anspruch 15, wobei die wenigstens eine Schnalle einen Knebel umfasst, der auf einer der Innenabdeckungen und angrenzend an die Fensteröffnung angebracht ist, sowie eine Schleife, die auf der anderen Innenabdeckung und oberhalb der Fensteröffnung angebracht ist und ausgestaltet ist, über den Knebel zu passen.
  17. Zelt nach Anspruch 15, wobei die wenigstens eine Schnalle wenigstens drei Knebel umfasst, wobei jeder auf einer der Innenabdeckungen und angrenzend an die Fensteröffnung angebracht ist, sowie wenigstens drei Schleifen, die jeweils auf der anderen Innenabdeckung und oberhalb der Fensteröffnung angebracht sind und ausgestaltet sind, über einen jeweiligen Knebel zu passen.
  18. Zelt nach Anspruch 15, wobei der Verschlussmechanismus einen Reißverschluss umfasst.
  19. Zelt, umfassend:

    eine Fensteröffnung, und

    eine Innenabdeckung, die zwischen einer ersten Anordnung, in der sich die Innenabdeckung über die Fensteröffnung erstreckt, und einer zweiten Anordnung konfiguriert werden kann, in der die Innenabdeckung als ein Fach dient, das sich in das Zelt erstreckt.
  20. Zelt nach Anspruch 19, wobei das Zelt ferner eine Struktur zum Beibehalten einer Form der Innenabdeckung umfasst, wenn die Innenabdeckung das Fach ausbildet.
  21. Zelt nach Anspruch 20, wobei die Struktur eine Stange umfasst.
  22. Zelt nach Anspruch 21, wobei sich die Stange um einen Umfang der Innenabdeckung erstreckt.
  23. Zelt nach Anspruch 22, wobei die Stange entfernbar an die Innenabdeckung angebracht werden kann.
  24. Zelt nach Anspruch 23, wobei die Stange entfernbar an eine Hülse angebracht werden kann, die sich wenigstens teilweise um den Umfang der Innenabdeckung erstreckt.
  25. Zelt nach Anspruch 19, wobei das Zelt ferner eine Struktur zum Unterstützen der Innenabdeckung in der zweiten Anordnung umfasst.
  26. Zelt nach Anspruch 25, wobei die Struktur einen Stoffstreifen umfasst, der oberhalb der Fensteröffnung mit dem Zelt und mit der Innenabdeckung verbunden ist.
  27. Zelt nach Anspruch 26, wobei das Zelt ferner wenigstens ein Fliegengitter umfasst, das an die Innenabdeckung, den Stoffstreifen und einen Umfang der Fensteröffnung angebracht ist.
  28. Zelt nach Anspruch 27, wobei

    der Stoffstreifen sich zu einem äußeren Umfang der Innenabdeckung erstreckt,

    die Anzahl der Fliegengitter wenigstens zwei beträgt und

    die Fliegengitter sich entlang des äußeren Umfangs der Innenabdeckung erstrecken.
  29. Zelt nach Anspruch 28, wobei die Fliegengitter ausgestaltet sind, geöffnet zu werden, um Zugang zu dem Fach bereitzustellen.
  30. Zelt nach Anspruch 28, wobei das Zelt ferner eine Außenabdeckung zum Verschließen der Fensteröffnung umfasst, wobei die Außenabdeckung ausgestaltet ist, geöffnet zu werden, um Zugang zu dem Fach bereitzustellen.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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