PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69920846T2 17.11.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0000997428
Titel Kran
Anmelder Kobelco Cranes Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kobayashi, Yutaka, Akashi-shi, Hyogo 674-0063, JP;
Yokoyama, Shozo, Akashi-shi, Hyogo 674-0063, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69920846
Vertragsstaaten AT, DE, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.10.1999
EP-Aktenzeichen 991214743
EP-Offenlegungsdatum 03.05.2000
EP date of grant 06.10.2004
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.11.2005
IPC-Hauptklasse B66C 23/36
IPC-Nebenklasse B66C 23/62   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG (GEBIET DER ERFINDUNG)

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Raupenkran, der vielseitige Betriebe ausführen kann. Ein derartiger Kran ist z.B. aus der EP-A-0 048 076 bekannt.

(BESCHREIBUNG DES STANDS DER TECHNIK)

Die 9 und 10 sind eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht eines herkömmlichen Raupenkrans 51. In diesem Kran 51 ist ein steifer Drehrahmen 54 frei fahrbar auf einer Fahrauflage montiert, die mit Fahrraupen 52 an beiden Seiten versehen ist. Ein Baum 55 für einen Arbeitsbetrieb ist an einem äußersten Ende des Drehrahmens 54 vor- und zurückschwenkbar montiert und an einer Rückseite des Baums 55 sind eine Drehvorrichtung 56, eine Haupt-(erste) Windetrommel 57, eine Hilfszweite) Windetrommel 58 und eine dritte (dritte) Trommel 59 in einer Reihe angeordnet, um Betriebsseile zu winden. An der Hinterseite der dritten Trommel 59 ist ein Motor 60 angeordnet, der ein Antriebsaggregat antreibt, das eine hydraulische Pumpe und dgl. hat, die nicht gezeigt ist, um Drucköl zu den entsprechenden Trommeln zuzuführen und ferner die Antriebskraft zum Drehen und Fahren zu liefern.

An der Hinterseite des Motors 60 ist ein Freifallverhinderungsgegengewicht 61 montiert, dessen vordere Fläche flach ist, um den Motor 60 nicht zu behindern. Andererseits ist der Rahmen, der an der linken Seite des Drehrahmen 54 vorragt, eine Baumhebe- und Baumsenktrommel 62 angeordnet, um ein Seil zum Heben und Senken des Baums 55 zu winden. Andererseits ist ein Führerhaus 63 an dem Rahmen vorgesehen, der an der rechten Seite vorragt.

Wie in den 11A und 11B gezeigt ist, wird jede der Trommeln durch eine Trockenbremse 64 gebremst, die an der Seite der Trommel montiert ist.

Der Kran 51 hat verschiedene Verwendungen für einen Betrieb, wie bspw. einen Standardkran, einen Hammergreifer, einen Mehrwandgreifer (hydraulisch), einen Mehrwandgreifer (mechanisch), einen Erdbohrer, einen Greifbagger, eine Holzzange, einen Erdschneckenbohrer, einem im Erdboden arbeitendes Gerät, usw. Bei diesem Betrieb wird die vertikale Bewegung einer hängenden Last und einer Schaufel durch einen Auf-/Abwärtswindebetrieb der Hauptwindetrommel 57 und der Hilfswindetrommel 58 als eine Standardausstattung ausgeführt. Andererseits wird eine Futterrohrheberhandhabung in dem Hammergreiferbetrieb, ein Handrüttlerziehen in dem Rüttlerbetrieb, ein Kranbetrieb in dem Betrieb auf einem Wasserfahrzeug und dergleichen durch die dritte Trommel 59 als eine optionale Ausrüstung ausgeführt. Die Hauptwindetrommel 57 wird zum Öffnen und Schließen eines Greifbaggers verwendet, die Hilfswindetrommel 58 wird zum Tragen eines Greifbaggers verwendet und die dritte Trommel 59 wird zum Installationskranbetrieb, wie beispielsweise „tetra", verwendet.

Im Allgemeinen ist der Raupenkran hinsichtlich eines Körperlayouts beschränkt, das den kleinen hinteren Endschwenkradius erfüllt, der an dem Ort erforderlich ist, und das notwendig ist, um eine breite Trommel mit einer großen Seilwindekapazität zu montieren. In dem herkömmlichen Raupenkran 51 kann jedoch, wenn die dritte Trommel 59 al optionale Ausrüstung vorgesehen ist, nur die dritte Trommel 59, die kleiner als die Hauptwindetrommel 57 und die Hilfswindetrommel 58 ist, hinsichtlich eines vorstehend beschriebenen Körperlayouts eingebaut werden. Daher ist der Durchmesser eines Seils hinsichtlich Beschränkungen einer Ladekapazität eines Seils für die dritte Trommel 59 so klein, dass eine vielseitig Anwendung erfolgen muss, wenn gehoben wird, und die Hebefähigkeit ist ebenso beschränkt. Dementsprechend übt, wenn die Trommel verwendet wird, während sie für die Anwendung eines Betriebs eingestellt wird, die dritte Trommel 59 eine beträchtliche Beschränkung hinsichtlich der Anwendung eines Betriebs aus.

Ferner wird, wie in den 12 und 13 gezeigt ist, eine Anordnung 51' vorgeschlagen, in der der Motor 60 an der Seite des Drehrahmens 54 angeordnet ist. Große Trockenbremsen 64' sind doppelt vorgesehen, wie in den 14A und 14B gezeigt ist, um die große Bremskraft sicherzustellen, die für einen Ausgrabungsbetrieb oder dergleichen erforderlich ist, und nur die kleine dritte Trommel 59 kann eingebaut werden. Es wird angemerkt, dass andere Zusammensetzungen in den 12 bis 14B gleich zu denen des vorstehend genannten Raupenkrans 51 sind, die durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sind.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Raupenkran zu schaffen, der vielseitige Betriebe ausführen kann.

Der Raupenkran gemäß der vorliegenden Erfindung ist in dem unabhängigen Anspruch definiert.

In diesem Fall kann die dritte Trommel mit der Größe, die die gleich groß wie oder größer als die Hauptwindetrommel und die Hilfswindetrommel ist, an dem Drehrahmen unabhängig von dem Bremstyp jeder der Trommeln montiert werden. Daher kann die dritte Trommel ebenso die Hebefähigkeit erreichen, die die gleiche wie oder größer als die der Hauptwindetrommel und der Hilfswindetrommel ist. Trommeln können für vielseitige Betriebe durch die Anwender ausgewählt werden.

In der herkömmlichen Vorrichtung wird der Hebebetrieb der dritten Trommel durch mehrfaches Anwenden ausgeführt. In der vorliegenden Erfindung steigt jedoch die Seilladefähigkeit der dritten Trommel und der Durchmesser eines Seils für die dritte Trommel kann erhöht sein, um die Zahl der Betriebsanwendungen zu verringern, womit die Betriebsgeschwindigkeit verbessert ist und der Seilladebetrieb erleichtert ist. Ferner kann die dritte Trommel gleichermaßen zu der Hauptwindetrommel und der Hilfswindetrommel ebenso einen Freifall vorsehen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Draufsicht, die eine schematische Zusammensetzung eines Raupenkrans gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 ist eine Seitenansicht, die eine schematische Zusammensetzung eines Raupenkrans gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;

3 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht einer Hauptwindetrommel des vorliegenden Raupenkrans;

4 ist eine erläuternde Ansicht, die den schematischen Betrieb des vorliegenden Raupenkrans zeigt;

5 ist eine Draufsicht eines Raupenkrans gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

6 ist eine Draufsicht eines Raupenkrans gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

7 ist eine Draufsicht eines Raupenkrans gemäß noch einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

8 ist eine Draufsicht eines Raupenkrans gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

9 ist eine Draufsicht, die eine schematische Zusammensetzung eines Raupenkrans gemäß einem Beispiel eines herkömmlichen Raupenkrans zeigt;

10 ist eine Seitenansicht, die eine schematische Zusammensetzung eines Raupenkrans gemäß einem Beispiel eines herkömmlichen Raupenkrans zeigt;

11A und 11B sind jeweils eine teilweise vergrößerte Ansicht einer Hauptwindetrommel gemäß einem Beispiel eines herkömmlichen Raupenkrans;

12 ist eine Draufsicht, die eine schematische Zusammensetzung eines Raupenkrans gemäß einem weiteren Beispiel eines herkömmlichen Raupenkrans zeigt;

13 ist eine Seitenansicht, die eine schematische Zusammensetzung eines Raupenkrans gemäß einem anderen Beispiel eines herkömmlichen Raupenkrans zeigt; und

14A und 14B sind jeweils teilweise vergrößerte Ansichten einer Hauptwindetrommel gemäß einem anderen Beispiel eines herkömmlichen Raupenkrans.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Das Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist nachstehend im Detail unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Die nachstehenden Ausführungsbeispiele zeigen ein konkretes Beispiel der vorliegenden Erfindung, durch die der technische Umfang der vorliegenden Erfindung nicht beschränkt ist.

1 ist eine Draufsicht, die eine schematische Zusammensetzung eines Raupenkrans gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zeigt (nachstehend eher als „ein Raupenkran" bezeichnet). Wie in 1 gezeigt ist, ist der vorliegende Raupenkran ähnlich zu dem des Stands der Technik hinsichtlich dessen, dass eine Hauptwindetrommel 3, eine Hilfswindetrommel 4 und eine dritte Trommel 5 zum Winden eines Betriebsseils angeordnet sind und in einer Reihe an einem Drehrahmen 2 montiert sind, so dass ihre Drehwellen rechte Winkel zu einer Mittelachse eines Baums 6 bilden. Der Raupenkran ist jedoch von dem des Stands der Technik dahingehend verschieden, dass (1) ein Motor 7 ein Antriebsaggregat zum Zuführen von Antriebsdrucköl zu der Hauptwindetrommel 3, der Hilfswindetrommel 4 und der dritten Trommel 5 hat, entweder auf einer linken oder einer rechten Seite des Drehrahmens 2 montiert ist; (2) ein Gegengewicht 8, dessen Vorderseite so ausgebildet ist, dass es eine vertiefte Fläche hat, an der Hinterseite der Hauptwindetrommel 3, der Hilfswindetrommel 4 und der dritten Trommel 5 montiert ist und eine Baumzusatzvorrichtung innerhalb des Aussparungsabschnitts eingebaut ist; und (3) eine Bremse 9, die in einer Trommel gekapselt ist, zum Bremsen der Hauptwindetrommel 3, der Hilfswindetrommel 4 und der dritten Trommel 5 an jeder der Trommeln vorgesehen ist. Der vorliegende Raupenkran 1 kann eine Kombination aus (1) und (2) oder eine Kombination aus (1) und (3) haben (in diesem Fall kann die Vorderseite des Gegengewichts 8 jegliche Form, wie bspw. eine flache, haben), welcher Fall ebenso von dem Stand der Technik verschieden ist. Nachstehend ist eine Kombination von (1), (2) und (3) prinzipiell als ein Beispiel erläutert.

Die 1 und 2 sind eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht des Raupenkrans 1. In diesen Figuren ist in dem vorliegenden Raupenkran 1 ein Drehrahmen 2 frei drehbar auf einer Fahrauflage 1 montiert, die mit Fahrraupen 10 an beiden Seiten versehen ist. Der Drehrahmen 2 des vorliegenden Raupenkrans 1 hat eine Kastenkonstruktion, die zwei Längsplatten als eine Basis hat, um hierdurch eine ausreichende Steifigkeit vorzusehen. Ein Baum 6 zum Betrieb ist an dem äußersten Ende des Drehrahmens 2 vor- und zurückschwenkbar montiert. An der Hinterseite des Baums 6 sind eine Drehvorrichtung 12, die Haupt-(erste) Windetrommel 3, die Hilfs-(zweite) Windetrommel 4 und die dritte (dritte) Trommel 5 in einer Reihe angeordnet, um die Betriebsseile zu winden.

In dem vorliegenden Raupenkran 1 ist der Motor 7 an dem Rahmen, der an der linken Seite vor den Drehrahmen 2 vorragt, angeordnet. Das Antriebsaggregat, das eine Hydraulikpumpe oder dgl. hat, die nicht gezeigt ist, wird durch den Motor 7 angetrieben, um Drucköl zu den Trommeln zuzuführen und ferner die Antriebskraft für Drehen und Fahren zuzuführen. Ein Raum ist an dem Drehrahmen 2 durch die Anordnung des Motors, wie beschrieben, sichergestellt. Durch die eher seitliche Platzierung des Motors 7 ist jedoch eine Baumhebe- und Baumsenktrommel 13 als eine Zusatzvorrichtung, die vorhergehend angeordnet worden ist, durch den Motor 7 behindert, was es unmöglich macht, eine derartige wie beschriebene Anordnung zu verwirklichen.

Angesichts des vorstehenden ist in dem vorliegenden Raupenkran 1 die Gestalt eines Fallverhinderungsgegengewichts 8, das an der Hinterseite des Drehrahmens 2 montiert ist, ausgebildet, so dass die vordere Fläche in der Form einer Aussparungsfläche ist. Die Baumhebe- und Baumsenktrommel 13 ist innerhalb des Aussparungsabschnitts angeordnet, um hierin gesetzt zu sein, um ein Hebe- und Senkseil des Baums 6 zu winden. Wegen der wie oben beschriebenen Gestalt des Gegengewichts 8 kann die Baumhebe- und Baumsenktrommel 13 nun an dem weiter hinteren Abschnitts der dritten Trommel 5 montiert sein. Dementsprechend gibt es keine Behinderung zwischen der Baumhebe- und Baumsenktrommel 13 und dem Motor 7 mehr und der Motor 7 kann leicht an dem Rahmen, der nach links von dem Drehrahmen 2 vorspringt, angeordnet sein.

Als ein Ergebnis haben die Hauptwindetrommel 3, die Hilfswindetrommel 4 und die dritte Trommel 5 die gleiche Gestalt und können bspw. in einer Reihe an dem Drehrahmen 2 montiert sein, so dass ihre Drehwellen rechte Winkel zu einer Mittelachse des Baums 6 haben. Dementsprechend können drei der gleichen Aufwickeltrommeln mit einer Abwickelfreifallfunktion zwischen Beschränkungen der gleichen Kranklasse und dem gleichen hinteren Schwenkradius montiert werden, um die Betriebswirksamkeit zu verstärken und von einem vielseitigen Betrieb Gebrauch machen.

Ein Führerhaus 14 ist an dem Rahmen, der nach rechts vorwärts des Drehrahmens 2 vorspringt, vorgesehen, so dass ein Bediener verschiedene Betriebe ausführen kann.

In dem vorliegenden Raupenkran 1 wird jede Trommel durch eine Nassbremse 15, die in einer Trommel gekapselt ist, gebremst, wie in 3 gezeigt ist. Die Nassbremse ist vorgesehen, so dass z.B. Drucköl zu einer Scheibenbremse der Bauart mit mehreren Platten zugeführt wird, um eine Wärmemenge, die während eines Bremsens ausgestrahlt wird, zu entfernen. Das eingesetzte Untersetzungsgetriebe ist auch von der Bauart, die in einer Trommel gekapselt ist, wobei es ein Planetengetriebe verwendet. Dadurch ist ein vorspringendes Teil, wie beispielsweise eine Felgenbremse, nicht vorhanden und die seitliche Anordnung des Motors wird möglich. Als Ergebnis kann ein Raum auf dem Drehrahmen 2 sichergestellt werden und die Hauptwindetrommel 3, die Hilfswindetrommel 4 und die dritte Trommel 5, die die gleiche Gestalt haben, können in einer Reihe montiert werden, so dass ihre Drehwellen in rechten Winkeln zu einer Mittelachse des Baums 6 sind. Dementsprechend können auch in diesem Fall drei der gleichen Windetrommeln mit einer Abwickelfreifallfunktion mit Beschränkungen der gleichen Kranklasse und eines gleichen Schwenkradius eines hinteren Endes montiert werden, womit der Betriebswirkungsgrad verstärkt wird und von vielseitigem Betrieb Gebrauch gemacht wird.

Ferner ist in diesem Fall, da die Trommelbreite breiter als die des Stands der Technik ist, die Windekapazität erhöht, z.B. kann in dem Schaufelbetrieb die Windetrommel gleichmäßig betrieben werden, womit verhindert wird, dass das Seil beschädigt wird. Zusätzlich hierzu sind Montageteile um die Bremse und ein Wartungsraum nicht länger notwendig. Dementsprechend können auch aus diesem Aspekt drei der gleichen Windetrommeln mit einer Abwickelfreifallfunktion mit Beschränkungen der gleichen Kranklasse und einem gleichen Schwenkradius eines hinteren Endes montiert werden, womit der Betriebswirkungsgrad verstärkt wird. Es ist jedoch auch möglich, die Trockenbremse ähnlich dem Stand der Technik einzusetzen.

Ferner ist in dem vorliegenden Raupenkran 1 jede Trommel mit dem Drehrahmen 2 mittels eines Bolzens, der nicht gezeigt ist, verriegelt, wodurch jede Trommel abnehmbar an dem Drehrahmen 2 montiert werden kann. Mit diesem kann eine Position zum Montieren jeder Trommel geeignet erhalten werden und eine Trommel, die einen Trommelflansch mit großem Durchmesser hat, kann entsprechend den Betriebsarten montiert werden. Wie vorstehend beschrieben ist, ist ein Montieren und Demontieren jeder Trommel weiter erleichtert, so dass als eine Konsequenz die Gestalt des Drehrahmens 2 vereinfacht ist, um seine Herstellungskosten zu verringern. Es ist jedoch auch möglich, eine Verriegelung ähnlich dem Stand der Technik einzusetzen.

Alternativ kann der Motor 7 an dem Rahmen angeordnet sein, der rechts des Drehrahmens 2 vorwärts vorspringt, wobei in diesem Fall auch ein Betrieb und eine Wirkung gleichermaßen zu jenen, die vorstehend beschrieben sind, erhalten werden können. In diesem Fall ist jedoch das Führerhaus 14 an dem Rahmen, der nach links des Drehrahmens 2 vorspringt, angeordnet.

Nachstehend ist der Betrieb des vorliegenden Raupenkrans 1 kurz erläutert. Wie in 4 gezeigt ist, wird z.B. in dem Vollverschalungsbetrieb (bei dem Vollschwenkaushub) in dem vorliegenden Raupenkran 1 das Öffnen und Schließen des Hammergreifers durch einen Kopfbetrieb ausgeführt, der durch die Hauptwindetrommel 3 bewirkt wird, und das Halten des Hammergreifers durch die Hilfstrommel 4 ausgeführt wird. Der begleitende Betrieb, wie bspw. ein Futterrohrheberabhängen, wird durch die dritte Trommel 5 ausgeführt. Durch den zusammenwirkenden Betrieb dieser Trommeln wird der Futterrohrheber eingebaut; die Verschalung wird aufgesetzt; und die Verschalung wird innen durch den Hammergreifer ausgebaggert, während die Verschalung gedreht wird und durch den Futterrohrheber angetrieben wird, ein Pfostenloch zu machen, Beton wird hierin eingeschüttet, um einen Pfosten zu fertig zu stellen. D.h., dass in einer Serie dieser Betriebe bei dem vorliegenden Raupenkran 1 der Ausbaggerbetrieb durch die Hauptwindetrommel 3 und die Hilfswindetrommel 4 ausgeführt wird und das Handhaben schwerer Gewichte kann durch die dritte Trommel 5 mit der gleichen Größe wie die Hauptwindetrommel und die Hilfswindetrommel ausgeführt werden. Dementsprechend genügt, da der Durchmesser eines Seils, das in dem Betrieb verwendet wird, der durch die dritte Trommel ausgeführt wird, erhöht werden kann, eine geringere Zahl an Anwendungen und die Geschwindigkeit einer vertikalen Bewegung einer abhändenden Last kann ebenso vergrößert werden. Wegen der breiten Trommel kann der Schaufelbetrieb mit einer geringeren Zahl an Anwendungen ausgeführt werden, um den Verbrauch eines Seils zu verringern. Ferner kann, da die gleiche Größe an Trommeln verwendet wird, der Anwender eine geeignete Trommel als die Hauptwindetrommel, die Hilfswindetrommel oder die dritte Trommel auswählen, während sie auf die Anwendungen eines Betriebs eingestellt wird. Hierdurch kann die gleiche Windekraft, die gleiche Windegeschwindigkeit und die gleiche Bremskraft erhalten werden und das gleiche Seil kann verwendet werden. Dementsprechend können, sogar wenn eine Trommel in Schwierigkeiten ist, andere Trommeln als Notfallmaßnahmen verwendet werden, um einen Betrieb fortzusetzen. Der Abwickelfreifallbetrieb kann natürlich durch die Trommel leicht ausgeführt werden.

Andere Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in den 5 bis 8 gezeigt. Z.B. zeigt 5 eine Anordnung, in der eine Trockendoppelbremse an jeder Trommel vorgesehen ist und jede Trommel verriegelt ist; 6 zeigt eine Anordnung, in der eine Nassbremse an jeder Trommel vorgesehen ist und jede Trommel mit einem Stift versehen ist; 7 zeigt eine Anordnung, in der eine Nassbremse an jeder Trommel vorgesehen ist und der Motor links montiert ist; und 8 zeigt eine Anordnung, in der eine Nassbremse an jeder Trommel vorgesehen ist und der Motor rechts montiert ist. Alternativ sind, wie in diesen Figuren, die Hauptwindetrommel 3, die Hilfswindetrommel 4 und die dritte Trommel 5, die die gleiche Gestalt haben, in einer Reihe angeordnet und montiert und eine kleine dritte Trommel 15 ist zusätzlich montiert. Andere Bezugszeichen bezeichnen die Elemente, die zu jenen von 1 ähnlich sind. Die vorliegende Erfindung kann auf einen Kran, der auf einem Wasserfahrzeug montiert ist, angewandt werden.

In dem vorliegenden Raupenkran ist ein Motor, der ein Antriebsaggregat zum Zuführen von Antriebsdrucköl zu einer Hauptwindetrommel, einer Hilfswindetrommel und einer dritten Trommel hat, an entweder einer linken oder einer rechten Seite eines Drehrahmens montiert, ein Gegengewicht, das eine Vorderseite in einer Aussparungsfläche ausgebildet hat, ist an der Rückseite der Hauptwindetrommel, der Hilfswindetrommel und der dritten Trommel montiert und eine Baumhebe- und Baumsenktrommel ist innerhalb des Aussparungsabschnitts eingebaut, womit es möglich gemacht ist, die dritte Trommel zu montieren, die die gleiche Gestalt wie z.B. die Hauptwindetrommel und die Hilfswindetrommel hat. Es ist möglich, einen Raupenkran zu schaffen, der einen Betrieb für vielseitige Zwecke ausführen kann.


Anspruch[de]
  1. Raupenkran (1) mit:

    einem Drehrahmen (2);

    einem Baum (6);

    einer Hauptwindetrommel (3), einer Hilfswindetrommel (4) und einer dritten Trommel (5), die an dem Drehrahmen (2) montiert sind, um jeweils ein Antriebsseil auf und ab zu wickeln,

    wobei die entsprechenden Trommeln in einer Reihe angeordnet sind, so dass ihre Drehwellen im Wesentlichen in rechten Winkeln zu einer Mittelachse des Baums (6) sind;

    einem Gegengewicht (8); und

    einem Motor (7), der ein Antriebsaggregat zum Zuführen von Antriebsöl zu der Hauptwindetrommel (3), der Hilfswindetrommel (4) und der dritten Trommel (5) hat, das an dem Drehrahmen (2) montiert ist;

    dadurch gekennzeichnet, dass

    der Motor an entweder der linken oder der rechten Seite des Drehrahmens (2) montiert ist;

    das Gegengewicht (8) einen Aussparungsabschnitt hat, der eine Vorderseite hat, die zu einer Aussparungsfläche ausgebildet ist, und an der Rückseite der Hauptwindetrommel (3), der Hilfswindetrommel (4) und der dritten Trommel (5) montiert ist, so dass eine Größe der dritten Trommel (5) nicht geringer als die der anderen Trommeln ist; und

    eine Baumzusatzvorrichtung (13) innerhalb des Aussparungsabschnitts installiert ist.
  2. Raupenkran nach Anspruch 1, ferner mit:

    einer Bremse (9), die in einer Trommel gekapselt ist, die an jeder der Trommeln vorgesehen ist, um die Hauptwindetrommel (3), die Hilfswindetrommel (4) und die dritte Trommel (5) zu bremsen.
  3. Raupenkran nach Anspruch 1 oder 2, ferner mit:

    einem Bolzenstoppabschnitt, der die Hauptwindetrommel (3), die Hilfswindetrommel (4) und die dritte Trommel (5) an dem Drehrahmen (2) abnehmbar montierbar macht.
  4. Raupenkran nach Anspruch 1 oder 2, wobei jede von der Hauptwindetrommel (3), der Hilfswindetrommel (4) und der dritten Trommel (5) eine Trommel mit einer Freifallabwickelfunktion ist.
Es folgen 11 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com