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Dokumentenidentifikation DE102004021225A1 24.11.2005
Titel DC-Offsetannullierung für WLAN-Kommunikationsgeräte
Anmelder Advanced Micro Devices, Inc., Sunnyvale, Calif., US
Erfinder Beyer, Sascha, 01458 Ottendorf-Okrilla, DE;
Lange, Matthias, 01189 Dresden, DE
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 30.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004021225
Offenlegungstag 24.11.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.11.2005
IPC-Hauptklasse H04L 27/34
IPC-Nebenklasse H04L 1/00   H04L 12/28   H04L 29/14   
Zusammenfassung Ein Übertragungsinformationsverfahren in einem WLAN(Wireless Local Area Network, drahtloses lokales Netz)-Netzwerk und entsprechende WLAN-Kommunikationsgeräte und integrierte Schaltkreischips werden bereitgestellt. Ein Korrektursignal wird benutzt zum Kompensieren eines dc-Offsets in einem Datensignal, das wenigstens einen Teil der zu übertragenden Information enthält. Das Korrektursignal wird variiert, indem es dazu veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen. Für jeden der verschiedenen Werte wird eine Stärke eines Indikatorsignals, das kennzeichnend für den dc-Offset ist, bestimmt. Basierend auf der bestimmten Stärke wird ein Optimalwert des Korektursignals identifiziert, bei dem der dc-Offset minimiert wird. Der Wert des Korrektursignals wird auf den Optimalwert gesetzt. Weiterhin wird ein Informationsübertragungsverfahren in einem WLAN-Netzwerk bereitgestellt, das ein Kompensieren eines ersten und zweiten dc-Offsets in einem ersten bzw. zweiten Datensignal unter Benutzung einer ersten bzw. zweiten Feedbackschleife enthält.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Anmeldung Pfadbetrifft ein Verfahren zur Informationsübertragung in einem WLAN (Wireless Local Area Network, schnurloses lokales Netz)-Netzwerk und entsprechende WLAN-Kommunikationsgeräte und integrierte Schaltkreischips und insbesondere die Minimierung von DC-Offsets darin.

Ein schnurloses lokales Netz ist ein flexibles Datenkommunikationssystem, das als Erweiterung oder als Alternative zu einem schnurgebundenen LAN implementiert ist. WLAN-Systeme senden und empfangen Daten über die Luft unter Verwendung von Radiofrequenz- (Funkfrequenz-) oder Infrarottechnologie und minimieren den Bedarf an Kabelverbindungen. Somit kombinieren WLAN-Systeme Datenconnektivität mit Benutzermobilität.

Die meisten WLAN-Systeme verwenden heute Spreizspektrumtechnologie, eine Breitbandradiofrequenztechnik, die zur Verwendung in zuverlässigen und sicheren Kommunikationssystemen entwickelt worden ist. Die Spreizspektrumtechnologie ist entworfen worden, um einen Ausgleich zwischen Bandbreiteneffizienz und Zuverlässigkeit, Integrität und Sicherheit zu bilden. Zwei Typen von Spreizspektrumradiosystemen werden häufig verwendet: Frequenzhopping- und Direktsequenzsysteme.

Der Standard, der schnurlose lokale Netze, die in dem 2,4 GHz-Spektrum arbeiten, definiert und verwaltet ist der IEEE 802.11-Standard. Um Übertragungen mit höherer Datenrate zu ermöglichen, wurde der Standard auf 802.11 g und 802.11a erweitert, die jeweils Datenraten von 54 Mbps im 2,4 GHz- bzw. 5 GHz-Spektrum erlauben. Es existieren weitere Erweiterungen.

Mit der steigenden Nachfrage im Verbrauchermarkt nach WLAN-Systemen sind Produktkosten und Qualität Schlüsselfaktoren in der Entwicklung von WLAN-Kommunikationsgeräten, d.h., Sendern, Empfängern oder Sendeempfängern geworden. Daher ist die Niedrig-IF-(Niedrig-Zwischenfrequenz-) Topologie, die den Ausblick auf ein Integrieren des RF-(Radiofrequenz-) oder IR-(Infrarot-)Frontends auf dem Chip zur Reduktion der Produktionskosten bei gleichzeitiger Bereitstellung einer hohen operationellen Performanz bietet, ein häufig für solche WLAN-Kommunikationsgeräte benutztes Design geworden. In einem Niedrig-IF-WLAN-Kommunikationsgerät, das in einem Empfangsmodus arbeitet, wird ein eingehendes Übertragungssignal, das über ein drahtloses Kommunikationsmedium, d.h. die Luft, empfangen wurde, von seinem RF- oder IR-Träger auf eine Zwischenfrequenz von typischerweise einigen Hundert kHz herunterkonvertiert, indem es mit einem LO-(Lokaloszillator-)Signal gemischt wird, das eine entsprechend gewählte Frequenz hat. Das so erzeugte Niedrig-IF-Signal kann auf dieser Zwischenfrequenz demoduliert oder nach weiterer Verarbeitung, z.B. Filtern, weiter auf Basisband herunterkonvertiert werden.

Die vom Mischer erzeugte Zwischenfrequenz ist definiert als Absolutwert der Differenz zwischen der Trägerfrequenz und der LO-Frequenz. Jedoch, da der Mischer die Polarität der Frequenzdifferenz zwischen dem Träger und LO-Signal nicht erkennt, tritt Herunterkonversion von zwei unterschiedlichen empfangenen Frequenzen auf dieselbe Zwischenfrequenz auf. Außer dem gewünschten Signal wird ein ungewünschtes Signal bei einer Frequenz, die oft als die Bildfrequenz bezeichnet wird, auf die Zwischenfrequenz herunterkonvertiert.

Um das Signal bei der Bildfrequenz zu unterdrücken, d.h., um Bildunterdrückung durchzuführen, wird das analytische Übertragungssignal in komplexe Niedrig-IF-Signale konvertiert, die dann mittels aktiver komplexer Filter gefiltert werden. In einem komplexen Filter ist das Filtern positiver Frequenzen verschieden vom Filtern negativer Frequenzen. Da jede Frequenzkomponente eines komplexen Signals als Summe zweier Folgen geschrieben werden kann, wobei die erste Folge nur eine positive Frequenzkomponente und die zweite nur eine negative hat, erlauben es komplexe Filter, das Bildsignal in den Fällen zu eliminieren, in denen das Bildsignal bei der dem gewünschten Signal gegenüberliegenden Frequenz liegt.

Ein typisches Design für ein RF-(IR-)Frontend eines Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfängers ist in 1 gezeigt. Aus Gründen der Klarheit wurde nur der Signalfluss im Sendemodus des Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfängers abgebildet. Wenn der Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfänger im Empfangsmodus ist, nimmt der Signalfluss (mit Ausnahme der LO-Signale) die entgegengesetzte Richtung.

Im Einzelnen wird im Empfangsmodus einem komplexen Mischer 160 ein Übertragungssignal bereitgestellt, um auf komplexe Niedrig-IF-Signale herunterkonvertiert zu werden, indem es mit den komplexen Signalen eines Lokaloszillators 150 komplex gemischt wird: einem LO-I-(Inphasen-)Signal und einem LO-Q-(Quadraturphasen-)Signal. Die I- und Q-Signale, die von dem komplexen Mischer 160 kommen, werden jeweils in einem I-Pfad 110 bzw. Q-Pfad 140 weiterverarbeitet. Dies kann z.B. Verstärken, Filtern oder weiteres Herunterkonvertieren einschließen. Ein Teil vom komplexen Mischer 160 kommenden I-Signal wird abgetrennt, bevor der I-Pfad 110 betreten wird, in einem aktiven komplexen Filter 120 komplex gefiltert und zu dem Q-Signal addiert, das den Q-Pfad 140 verlässt. Entsprechend wird ein Teil des vom komplexen Mischer 160 kommenden Q-Signals abgespalten, im aktiven komplexen Filter 130 komplex gefiltert und zu dem I-Signal addiert, das den I-Pfad 110 verlässt.

Wenn der Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfänger im Sendemodus arbeitet, werden dem I-Pfad 110 und Q-Pfad 140 jeweils ein Eingabe-I-Signal bzw. ein Eingabe-Q-Signal bereitgestellt. Die Signalverarbeitung im I-Pfad 110 und Q-Pfad 140 kann z.B. Verstärken, Filtern oder Hochkonvertieren von Basisband auf die Zwischenfrequenz einschließen. Ein Teil des Eingabe-I-Signals (Eingabe-Q-Signals) wird abgespalten, bevor der I-Pfad 110 (Q-Pfad 140) betreten wird, im aktiven komplexen Filter 130 (120) komplex gefiltert und zu dem Q-Signal, das den Q-Pfad 140 verlässt (I-Signal, das I-Pfad 110 verlässt) addiert, um das kombinierte Q-Signal (kombinierte I-Signal) zu erzeugen. Anschließend werden das kombinierte I-Signal und das Q-Signal dem komplexen Mischer 160 bereitgestellt zum Hochkonvertieren auf eine gewünschte Übertragungsfrequenz, indem sie mit dem vom Lokaloszillator 150 erzeugten LO-I-Signal und LO-Q-Signal komplex gemischt werden.

Komplexe Operatoren, wie die komplexen Filter 120, 130 und der komplexe Mischer 160, werden üblicherweise mit Paaren realer Operatoren, Verstärker, Mischer und Filter gemacht. Die Performanz des Systems, in dem diese komplexen Operatoren benutzt werden, verschlechtert sich, wenn sie nicht perfekt angepasst werden. In analogen integrierten Implementierungen, also in Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfängern, ist Fehlanpassung unvermeidlich. Insbesondere verursachen die aktiven komplexen Filter 120, 130, dass das kombinierte I-Signal und kombinierte Q-Signal unter einem DC- (direct current-) Offset leiden, wenn der Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfänger im Sendemodus arbeitet. Am komplexen Mischer 160 verursacht der DC-Offset einen LO-Durchsatz (LO feedthrough), d.h., dass das Übertragungssignal eine Komponente bei der LO-Frequenz hat.

In Verhältnissen, in denen für die Übertragungssignale eines WLAN-Systems nur Frequenzen innerhalb einer bestimmten Frequenzmaske benutzt werden sollen, kann der LO-Durchsatz verursachen, dass das Übertragungssignal eine Komponente außerhalb der erlaubten Frequenzmaske hat. Somit haben konventionelle Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfänger oft den Nachteil, dass sie unerlaubte Nebenschwingungen verursachen.

Des Weiteren verursacht der LO-Durchsatz, dass das Übertragungssignal ein höheres Gesamtsignallevel hat. Das kann beinhalten, dass das Signallevel jenseits des linearen Arbeitsbereichs von Verstärkern liegt, die benutzt werden, um das Übertragungssignal zu verstärken. Dies führt zu einer Verschlechterung der Verstärkungseffizienz. In Konsequenz leiden viele Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfänger des Standes der Technik unter dem Problem, dass sie bei der gewünschten Übertragungsfrequenz nur eine unzureichende Intensität des Übertragungssignals erreichen.

In Breitbandsystemen kommt es häufig vor, dass die Träger- und LO-Bänder des Übertragungssignals miteinander überlappen, da sie nur durch die niedrige Zwischenfrequenz voneinander getrennt sind. Somit führt der LO-Durchsatz zu Interferenzen zwischen dem Träger und LO-Bändern des Übertragungssignals. Daher haben konventionelle Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfänger auch den Nachteil, dass sie üblicherweise unter einer erheblichen Verschlechterung der Übertragungsqualität leiden.

ÜBERSICHT ÜBER DIE ERFINDUNG

Es werden ein verbessertes Verfahren zur Informationsübertragung in einem WLAN-Netzwerk und entsprechende WLAN-Kommunikationsgeräte und integrierte Schaltkreischips bereitgestellt, die die Nachteile der konventionellen Ansätze beheben können. Insbesondere erlauben Ausgestaltungen, Nebenschwingungen bei der LO-Frequenz zu vermeiden. Andere Ausgestaltungen bieten den Vorteil verbesserter Verstärkungseffizienz des Übertragungssignals. In weiteren Ausgestaltungen werden Interferenzen zwischen dem Träger und LO-Bändern des Übertragungssignals vermieden und somit die Übertragungssignalqualität erhöht.

In einer Ausgestaltung wird ein Verfahren zur Informationsübertragung in einem WLAN-Netzwerk bereitgestellt. Ein Korrektursignal wird zur Kompensation eines DC-Offsets in einem Datensignal, das wenigstens einen Teil der zu übertragenden Information enthält, benutzt. Das Korrektursignal wird variiert, indem das Korrektursignal veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen. Für jeden der verschiedenen Werte des Korrektursignals wird eine Stärke eines Indikatorsignals, das den DC-Offset angibt, bestimmt. Basierend auf der bestimmten Stärke des Indikatorsignals wird ein Optimalwert des Korrektursignals identifiziert, bei dem der DC-Offset minimiert wird. Der Wert des Korrektursignals wird auf den Optimalwert gesetzt.

In einer weiteren Ausgestaltung wird ein Verfahren zur Informationsübertragung in einem WLAN-Netzwerk bereitgestellt, umfassend ein Kompensieren eines ersten DC-Offsets in einem ersten Datensignal, das wenigstens einen ersten Teil der zu übertragenden Information enthält, wobei ein erstes Korrektursignal benutzt wird. Das Verfahren umfasst weiterhin ein Kompensieren eines zweiten DC-Offsets in einem zweiten Datensignal, das wenigstens einen zweiten Teil der zu übertragenden Information enthält, wobei ein zweites Korrektursignal benutzt wird. Das erste Korrektursignal wird eingestellt basierend auf einem ersten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den ersten DC-Offset ist und wobei eine erste Feedbackschleife benutzt wird. Das zweite Korrektursignal wird eingestellt basierend auf einem zweiten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den zweiten DC-Offset ist und wobei eine zweite Feedbackschleife benutzt wird.

In einer weiteren Ausgestaltung wird ein WLAN-Kommunikationsgerät zur Informationsübertragung in einem WLAN-Netzwerk bereitgestellt, das eine Kompensatoreinheit, eine Kontrolleinheit, eine Analysatoreinheit und eine Identifikatoreinheit umfasst. Die Kompensatoreinheit ist zum Kompensieren eines DC-Offsets in einem Datensignal, das wenigstens einen Teil der zu übertragenden Information enthält, eingerichtet, wobei es ein Korrektursignal benutzt. Die Kontrolleinheit ist zum Variieren des Korrektursignals, wobei sie das Korrektursignal dazu veranlasst, verschiedene Werte anzunehmen, und zum Setzen des Wertes des Korrektursignals auf einen Optimalwert, bei dem der DC-Offset minimiert wird, eingerichtet. Die Analysatoreinheit ist zum Bestimmen einer Stärke eines Indikatorsignals, das kennzeichnend für den DC-Offset ist, für jeden der verschiedenen Werte des Korrektursignals eingerichtet. Die Identifikatoreinheit ist zum Identifizieren des Optimalwertes des Korrektursignals basierend auf der bestimmten Stärke des Indikatorsignals eingerichtet.

In wiederum einer weiteren Ausgestaltung wird ein WLAN-Kommunikationsgerät zur Informationsübertragung in einem WLAN-Netzwerk bereitgestellt, das eine erste Kompensatoreinheit, eine zweite Kompensatoreinheit, eine erste Feedbackschleife und eine zweite Feedbackschleife umfasst. Die erste Kompensatoreinheit ist zum Kompensieren eines ersten DC-Offsets in einem ersten Datensignal, das wenigstens einen ersten Teil der zu übertragenden Information enthält, eingerichtet, wobei sie ein erstes Korrektursignal benutzt. Die zweite Kompensatoreinheit ist zum Kompensieren eines zweiten DC-Offsets in einem zweiten Datensignal, das wenigstens einen zweiten Teil der zu übertragenden Information enthält, eingerichtet, wobei sie ein zweites Korrektursignal benutzt. Die erste Feedbackschleife ist zum Einstellen des ersten Korrektursignals basierend auf einem ersten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den ersten DC-Offset ist, eingerichtet. Die zweite Feedbackschleife ist zum Einstellen des zweiten Korrektursignals basierend auf einem zweiten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den zweiten DC-Offset ist, eingerichtet.

In noch einer weiteren Ausgestaltung wird ein integrierter Schaltkreischip zur Informationsübertragung in einem WLAN-Netzwerk bereitgestellt, der einen Kompensatorschaltkreis, einen Kontrollschaltkreis, einen Analysatorschaltkreis und einen Identifikatorschaltkreis umfasst. Der Kompensatorschaltkreis dient dem Kompensieren eines DC-Offsets in einem Datensignal, das wenigstens einen Teil der zu übertragenden Information enthält, wobei er ein Korrektursignal benutzt. Der Kontrollschaltkreis dient dem Variieren des Korrektursignals, indem er das Korrektursignal dazu veranlasst, verschiedene Werte anzunehmen, und dem Setzen des Wertes des Korrektursignals auf einen Optimalwert, bei dem der DC-Offset minimiert wird. Der Analysatorschaltkreis dient dem Bestimmen einer Stärke eines Identifikatorsignals, das kennzeichnend für den DC-Offset ist, für jeden der verschiedenen Werte des Korrektursignals. Der Identifikatorschaltkreis dient dem Identifizieren des Optimalwertes des Korrektursignals basierend auf der bestimmten Stärke des Indikatorsignals.

In einer weiteren Ausgestaltung wird ein integrierter Schaltkreis zur Informationsübertragung in einem WLAN-Netzwerk bereitgestellt, der einen ersten Kompensatorschaltkreis, einen zweiten Kompensatorschaltkreis, einen ersten Feedbackschleifenschaltkreis und einen zweiten Feedbackschleifenschaltkreis umfasst. Der erste Kompensatorschaltkreis dient dem Kompensieren eines ersten DC-Offsets in einem ersten Datensignal, das wenigstens einen ersten Teil der zu übertragenden Information enthält, wobei er ein erstes Korrektursignal benutzt. Der zweite Kompensatorschaltkreis dient dem Kompensieren eines zweiten DC-Offsets in einem zweiten Datensignal, das wenigstens einen zweiten Teil der zu übertragenden Information enthält, wobei er ein zweites Korrektursignal benutzt. Der erste Feedbackschleifenschaltkreis dient dem Einstellen des ersten Korrektursignals basierend auf einem ersten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den ersten DC-Offset ist. Der zweite Feedbackschleifenschaltkreis dient dem Einstellen des zweiten Korrektursignals basierend auf einem zweiten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den zweiten DC-Offset ist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die beigefügten Zeichnungen sind in die Beschreibung eingefügt und bilden einen Teil derselben zum Zwecke der Erläuterung der Prinzipien der Erfindung. Die Zeichnungen sind nicht als die Erfindung nur auf die verdeutlichten und beschriebenen Beispiele, wie die Erfindung gemacht und verwendet werden kann, beschränkend zu verstehen. Weitere Merkmale und Vorteile werden aus der folgenden und genaueren Beschreibung der Erfindung ersichtlich werden, wie in den beigefügten Zeichnungen verdeutlicht, in denen:

1 ein Blockdiagramm ist, das Komponenten eines Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfängers entsprechend dem Stand der Technik verdeutlicht;

2 ein Flussdiagramm ist, das einen DC-Offsetannullierungsprozess entsprechend einer Ausgestaltung verdeutlicht;

3 ein Flussdiagramm ist, das einen komplexen DC-Offsetannullierungsprozess entsprechend einer Ausgestaltung verdeutlicht;

4 ein Blockdiagramm ist, das Komponenten eines Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfängers entsprechend einer Ausgestaltung verdeutlicht;

5 ein Blockdiagramm ist, das Komponenten eines Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfängers entsprechend einer weiteren Ausgestaltung verdeutlicht; und

6 das Verhalten des LO-Durchsatzes gegenüber dem DC-Korrektursignal entsprechend einer Ausgestaltung verdeutlicht.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die verdeutlichenden Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden, in denen gleiche Elemente und Strukturen durch gleiche Bezugszeichen angegeben sind. Während sich die im Folgenden dargelegten Ausgestaltungen auf Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfänger beziehen, können sich andere Ausgestaltungen auf andere Sendeempfänger, Sender oder alle Arten von Signalverarbeitungsgeräten beziehen, die unter DC-Offsets leiden.

Nun Bezug nehmend auf 2 wird ein DC-Offsetannullierungsprozess entsprechend einer Ausgestaltung gezeigt. Dieser Prozess kann es erlauben, einen DC-Offset, der einem Datensignal auferlegt ist, zu minimieren oder sogar vollständig zu annullieren. In Schritt 210 kann ein DC-Korrektursignal auf einen Eingabesignalpfad eines Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfängers angewandt werden zum Kompensieren eines DC-Offsets, der dem Eingabesignal auferlegt ist. In diesem Zusammenhang kann die Bedeutung von "Kompensieren" auch teilweises Kompensieren einschließen. Weiterhin kann der Begriff "DC-Korrektursignal" angeben, dass das jeweilige Signal dem Kompensieren, d.h. der Korrektur, des DC-Offsets dient. Das DC-Korrektursignal kann ein DC-Signal, d.h. ein DC-Strom und/oder -Spannung sein, aber auch andere Signaltypen können zum Kompensieren des DC-Offsets benutzt werden.

In Schritt 220 kann die Stärke eines Indikatorsignals, das kennzeichnend für den DC-Offset ist, gegenüber dem DC-Korrektursignal bestimmt werden. Die Bestimmung der Indikatorsignalstärke kann ein Messen der Amplitude des Indikatorsignals einschließen. Die Amplitude kann sowohl positive als auch negative Werte haben. Weiterhin kann die Bestimmung ein Quadrieren der gemessenen Amplitude des Indikatorsignals und/oder ein Berechnen des Absolutwertes davon umfassen. Wenn mehr als ein Indikatorsignal benutzt wird, kann die Amplitude jedes der Indikatorsignale gemessen werden, die gemessenen Amplituden können quadriert und/oder addiert werden.

In Schritt 230 wird identifiziert, ob die Signalstärke, die in Schritt 220 bestimmt wurde, ein lokales Minimum umfasst. Entsprechend der vorliegenden Ausgestaltung wird das Vorhandensein eines lokalen Minimums identifiziert, indem die bestimmten Stärken des Indikatorsignals verglichen werden und ermittelt wird, ob es eine bestimmte Stärke gibt, die kleiner ist als sowohl ihre links und rechts benachbarte Stärke. Die links (rechts) benachbarte Stärke kann definiert sein als die Stärke des Indikatorsignals, die für den nächstniedrigeren (nächsthöheren) Wert des DC-Korrektursignals bestimmt wurde. In der vorliegenden Ausgestaltung wird das Indikatorsignal so gewählt, dass das lokale Minimum der bestimmten Stärken einem Wert des DC-Korrektursignals entspricht, bei dem der DC-Offset minimiert wird. Dieser Wert wird im Folgenden als der Optimalwert des DC-Korrektursignals bezeichnet werden.

In einer weiteren Ausgestaltung umfasst der Identifikationsschritt 230 für jede der bestimmten Stärken, die eine links benachbarte Stärke und eine rechts benachbarte Stärke hat, eine Berechnung einer ersten Differenz zwischen der bestimmten Stärke und ihrer links benachbarten Stärke und einer zweiten Differenz zwischen der rechts benachbarten Stärke und der bestimmten Stärke. Anschließend kann bestimmt werden, ob die bestimmten Stärken des Indikatorsignals ein lokales Minimum umfassen, für das die erste Differenz und die zweite Differenz unterschiedliche Vorzeichen haben.

In einer weiteren Ausgestaltung kann Schritt 230 der Identifikation, ob die bestimmten Stärken ein lokales Minimum umfassen, ein Interpolieren zwischen den bestimmten Stärken umfassen, um eine glatte Stärkefunktion zu erzeugen. Zum Beispiel können polynomiale Splinefunktionen benutzt werden, um die glatte Stärkefunktion zu erhalten. Die erste Ableitung der glatten Stärkefunktion kann berechnet werden und es kann bestimmt werden, ob die erste Ableitung eine Nullstelle umfasst. Die bestimmte Stärke oder interpolierte Stärke, die der Nullstelle der ersten Ableitung entspricht, kann als das lokale Minimum identifiziert werden.

In Schritt 240 kann abgefragt werden, ob das lokale Minimum, das einem minimierten DC-Offset entspricht, in Schritt 230 identifiziert worden ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann der Wert des DC-Korrektursignals in Schritt 250 variiert werden.

Entsprechend der vorliegenden Ausgestaltung wird der Wert des DC-Korrektursignals auf einen Startwert gesetzt, wenn Schritt 210 der Anwendung des DC-Korrektursignals auf den Eingabesignalpfad durchgeführt wird. Jedes Mal wenn Schritt 250 ausgeführt wird, kann der Wert des DC-Korrektursignals um einen bestimmten Schrittwert erhöht oder erniedrigt werden, bis ein Zielwert erreicht wird. Wenn für die Werte des DC-Korrektursignals zwischen dem Startwert und dem Zielwert kein lokales Minimum identifiziert worden ist, können die Schritte 220 bis 250 für andere Startwerte, Zielwerte und/oder Schrittwerte wiederholt werden.

In einer weiteren Ausgestaltung umfasst Schritt 250 der Variation des Wertes des DC-Korrektursignals ein kontinuierliches Erhöhen oder Erniedrigen des Wertes des DC-Korrektursignals, und Schritt 220 der Bestimmung der Stärke des Indikatorsignals wird kontinuierlich durchgeführt, während der Wert des DC-Korrektursignals variiert wird. In dieser Ausgestaltung resultiert Schritt 220 in einer kontinuierlichen Funktion der Stärke des Indikatorsignals gegen den Wert des DC-Korrektursignals. Entsprechend kann Schritt 230 eine Berechnung der ersten Ableitung der Stärkefunktion, eine Bestimmung, ob die erste Ableitung eine Nullstelle enthält, und eine Identifikation der bestimmten Stärke, die der Nullstelle der ersten Ableitung entspricht, als das lokale Minimum umfassen.

Sobald Schritt 240 ergibt, dass die bestimmten Signalstärken ein lokales Minimum umfassen, kann der Optimalwert des DC-Korrektursignals in Schritt 260 als der Wert des DC-Korrektursignals, der dem lokalen Minimum der Stärke des Indikatorsignals entspricht, identifiziert werden. Schließlich kann in Schritt 270 der Wert des DC-Korrektursignals auf den Optimalwert gesetzt werden.

Es wird angemerkt, dass die Abfolge von Schritten, die in 2 gezeigt ist, nur für Zwecke der Darstellung gewählt worden ist und nicht als die Erfindung beschränkend zu verstehen ist. Zum Beispiel können die Schritte 250 und 220 abwechselnd durchgeführt werden, bis der Zielwert des DC-Korrektursignals erreicht wird, und danach kann Schritt 230 der Identifikation, ob die bestimmten Signalstärken ein lokales Minimum umfassen, durchgeführt werden.

In der vorliegenden Ausgestaltung erreicht die bestimmte Stärke des Indikatorsignal ein lokales Extremum, insbesondere ein lokales Minimum nur dann, wenn der DC-Offset minimiert wird. In anderen Ausgestaltungen kann die bestimmte Stärke des Indikatorsignals ein lokales Maximum haben, wenn das DC-Korrektursignal minimiert wird, oder kann eine Vielzahl lokaler Extrema enthalten. Unter solchen Umständen kann Schritt 230 ein Verifizieren, ob weitere Kriterien erfüllt sind, umfassen, um zu identifizieren, ob die bestimmte Stärke ein lokales Extremum umfasst, das einem minimierten DC-Offset entspricht. Wenn z.B. eine kontinuierliche Stärkefunktion benutzt wird, kann eine zweite Ableitung der Stärkefunktion berechnet werden und es kann bestimmt werden, ob die zweite Ableitung, die der Nullstelle der ersten Ableitung entspricht, positiv oder negativ ist, um zu bestimmen, ob das lokale Extremum, das durch die Nullstelle der ersten Ableitung identifiziert wird, ein lokales Minimum bzw. ein lokales Maximum ist.

Nun übergehend zu 3 ist ein Flussdiagramm gezeigt, das einen komplexen DC-Offsetannullierungsprozess darstellt. Die komplexe DC-Offsetannullierung kann in Systemen verwendet werden, in denen DC-Offsets zu minimieren sind, die einer Vielzahl von Signalen auferlegt sind. Die komplexe DC-Offsetannullierung kann sogar benutzt werden, um DC-Offsets zu minimieren, die sich auf kreuzgekoppelten Signalen befinden.

In Schritt 310 kann die DC-Offsetannullierung, die oben mit Bezug auf 2 beschrieben wurde, auf ein erstes Signal angewandt werden, das unter einem ersten DC-Offset leidet. In der abgebildeten Ausgestaltung wird die DC-Offsetannullierung auf ein I-Signal angewandt in einem System, in dem komplexe I- und Q-Signale benutzt werden. Sobald der Optimalwert des ersten DC-Korrektursignals, das auf das I-Signal angewandt wird, in Schritt 260 identifiziert worden ist, wird in Schritt 270 der Wert des ersten DC-Korrektursignals auf diesen Optimalwert gesetzt und wird bei diesem Wert gehalten, während Schritt 320 durchgeführt wird. In Schritt 320 wird die DC-Offsetannullierung entsprechend dem in 2 dargestellten Prozess von Neuem durchgeführt, um einen Optimalwert eines zweiten DC-Korrektursignals, das auf das Q-Signal angewandt wird, zu identifizieren und den Wert des zweiten DC-Korrektursignals auf diesen Optimalwert zu setzen.

Entsprechend der vorliegenden Ausgestaltung ist es nicht notwendig, die verbleibenden Signale, die DC-Offsets tragen, auszuschalten, während der DC-Offset auf einem Signal minimiert wird, selbst wenn die jeweiligen Signale kreuzgekoppelt sind. Insbesondere kann es unnötig sein, das Q-Signal (I-Signal) auszuschalten, während Schritt 310 (320) der Durchführung der DC-Offsetannullierung auf dem I-Signal (Q-Signal) ausgeführt wird.

Es wird angemerkt, dass die Schritte 310 und 320 auch in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden können. Die Abfolge der Schritte 310 und 320 kann um entsprechende weitere Schritte der Durchführung der DC-Offsetannullierung ergänzt werden, wenn DC-Offsets auf mehr als zwei Signalen minimiert werden sollen. Dasselbe oder unterschiedliche Indikatorsignale können zur Minimierung von DC-Offsets auf einer Vielzahl von Signalen benutzt werden.

In 4 sind Komponenten eines Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfängers entsprechend einer Ausgestaltung gezeigt. Der Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfänger kann zur Minimierung oder sogar vollständigen Annullierung von DC-Offsets, die sich auf dem kombinierten I-Signal und/oder dem kombinierten Q-Signal befinden, und die durch die aktiven komplexen Filter 420, 430 verursacht sein können, basierend auf dem komplexen DC-Offsetannullierungsprozess, der in 3 dargestellt ist, gestaltet sein. Die Komponenten 410 bis 460 können den Komponenten 110 bis 160, die oben mit Bezug auf 1 beschrieben wurden, entsprechen. DC-Korrekturcontroller 490, 495 können zum Anwenden von DC-Korrektursignalen auf den Q-Pfad 440 bzw. den I-Pfad 410 in Schritt 210, zum Variieren des Wertes jedes der DC-Korrektursignale in Schritt 250 und zum Setzen des Wertes jedes der DC-Korrektursignale auf einen Optimalwert in Schritt 270 benutzt werden. In anderen Ausgestaltungen kann wenigstens eines der DC-Korrektursignale an einem beliebigen anderen Punkt zwischen dem I-Pfad 410 (oder dem Q-Pfad 440) und dem komplexen Mischer 460 angewandt werden.

Ein Schalter zwischen den DC-Korrekturcontrollern 490, 495 und dem Lokalen-Minimum-Identifikator 480 kann benutzt werden, um entweder den DC-Korrekturcontroller 490, der auf dem Q-Pfad 440 arbeitet, oder den DC-Korrekturcontroller 495, der auf dem I-Pfad 410 arbeitet, mit dem Lokalen-Minimum-Identifikator 480 zu verbinden und dadurch zu erlauben, die DC-Offsetannullierung auf einem der Signale abzuschließen, bevor die DC-Offsetannullierung auf dem anderen Signal entsprechend 3 begonnen wird. Der Schalter kann z.B. durch den Lokalen-Minimum-Identifikator 480 oder durch eine separate Schaltersteuerungseinheit gesteuert werden.

In der abgebildeten Ausgestaltung wird das Übertragungssignal als das Indikatorsignal benutzt. Die Stärke des Identifikatorsignals kann durch einen Signalstärkeanalysator 470 bestimmt werden. Insbesondere kann der Signalstärkeanalysator die Stärke des LO-Durchsatzes, d.h. die Stärke einer Komponente des Übertragungssignals bei der LO-Frequenz bestimmen. Zu diesem Zweck kann der Signalstärkeanalysator 470 ein Mittel zum Messen der Amplitude des LO-Durchsatzes umfassen. Weiterhin kann der Signalstärkeanalysator 470 Mittel zum Quadrieren und/oder Berechnen des Absolutwertes der gemessenen Amplitude umfassen.

Die bestimmte Stärke des Indikatorsignals kann einem Lokalen-Minimum-Identifikator 480 bereitgestellt werden. Der Lokale-Minimum-Identifikator 480 kann zum Assoziieren jeder der bestimmten Stärken mit dem entsprechenden Wert des DC-Korrektursignals, das auf den I-Pfad 410 oder den Q-Pfad 440 angewandt wird, gestaltet sein, um die Stärken des Indikatorsignals gegenüber den Werten des DC-Korrektursignals entsprechend Schritt 220 zu bestimmen. Zu diesem Zweck kann der Lokale-Minimum-Identifikator 480 nicht nur die bestimmten Stärken von dem Signalstärkenanalysator 470 empfangen, sondern auch den entsprechenden Wert des DC-Korrektursignals von den DC-Korrekturcontrollern 490, 495. Alternativ kann der Lokale-Minimum-Identifikator 480 Steuerungssignale an die DC-Korrekturcontroller 490, 495 senden, um die DC-Korrekturcontroller 490, 495 dazu zu veranlassen, DC-Korrektursignale anzuwenden, die durch den Lokalen-Minimum-Identifikator 480 vorbestimmte Werte haben. Der Unterschritt des Assoziierens der bestimmten Stärken mit den Werten des DC-Korrektursignals kann alternativ durch den Signalstärkeanalysator 470 oder eine separate Assoziationseinheit durchgeführt werden. Andere Verfahren zum Assoziieren der bestimmten Stärken mit den entsprechenden Werten des DC-Korrektursignals können angewandt werden.

Der Lokale-Minimum-Identifikator 480 kann weiterhin verwendet werden, um in Schritt 230 zu identifizieren, ob die bestimmten Stärken des Identifikatorsignals ein lokales Minimum umfassen. Dazu kann der Lokale-Minimum-Identifikator 480 Mittel zum Vergleichen der bestimmten Stärken, Mittel zum Berechnen von Differenzen zwischen benachbarten bestimmten Stärken, Mittel zum Interpolieren zwischen den bestimmten Stärken des Identifikatorsignals und/oder Mittel zum Berechnen von Ableitungen einer Identifikatorsignalstärkefunktion umfassen. Wenn er in Schritt 240 herausgefunden hat, dass die bestimmten Stärken ein lokales Minimum umfassen, kann der Lokale-Minimum-Identifikator 480 in Schritt 260 einen Optimalwert des DC-Korrektursignals identifizieren, der dem lokalen Minimum der bestimmten Stärken entspricht. Daraufhin kann der Lokale-Minimum-Identifikator 480 den Optimalwert an den DC-Korrekturcontroller 490 oder den DC-Korrekturcontroller 495 kommunizieren, so dass der jeweilige DC-Korrekturcontroller den Wert des DC-Korrektursignals auf den Optimalwert entsprechend Schritt 270 setzen kann.

Nun Bezug nehmend auf 5 sind Komponenten eines Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfängers entsprechend einer weiteren Ausgestaltung gezeigt. Der Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfänger kann dazu angepasst sein, den komplexen DC-Offsetannullierungsprozess, der in 3 gezeigt ist, durchzuführen, um DC-Offsets, die dem kombinierten I-Signal und/oder dem kombinierten Q-Signal auferlegt sind, zu minimieren oder vollständig zu annullieren. Die Komponenten 510 bis 560 können den Komponenten 110 bis 160, die mit Bezug auf 1 beschrieben worden sind, entsprechen. Die Komponenten 580 bis 595 des Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfängers können den Komponenten 480 bis 495, die mit Bezug auf 4 diskutiert worden sind, entsprechen.

Die Bestimmung der Stärke des Indikatorsignals in Schritt 220 kann basierend auf dem kombinierten I-Signal und dem kombinierten Q-Signal durchgeführt werden. Der Signalstärkeanalysator 570 kann Mittel zum Messen der Amplituden des kombinierten I-Signals und des kombinierten Q-Signals umfassen. Weiterhin kann der Signalstärkeanalysator 570 Mittel zum Quadrieren der gemessenen Amplituden, zum Addieren der quadrierten gemessenen Amplituden und zum Benutzen des Ergebnisses der Addition als das Indikatorsignal umfassen. Weiterhin kann der Signalstärkeanalysator 570 und/oder der Lokale-Minimum-Identifikator 580 zum Assoziieren der Stärken des Indikatorsignals, die somit bestimmt wurden, mit den entsprechenden Werten des DC-Korrektursignals entsprechend dem Verfahren, das oben mit Bezug auf 4 beschrieben worden ist, gestaltet sein.

In weiteren Ausgestaltungen können WLAN-Kommunikationsgeräte oder integrierte Schaltkreischips bereitgestellt werden, die zum Durchführen der oben beschriebenen Verfahren und Abläufe gestaltet sind.

In 6 ist das Verhalten des Indikatorsignals gegenüber dem Wert des DC-Korrektursignals entsprechend einer Ausgestaltung, z.B. in dem Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfänger, der mit Bezug auf 4 beschrieben worden ist, gezeigt. In dieser Ausgestaltung wird der LO-Durchsatz als das Identifikatorsignal benutzt. Die Stärkefunktion 610 kann das Verhalten der bestimmten Stärke des Identifkatorsignals darstellen, wenn der Wert eines ersten DC-Korrektursignals, z.B. des DC-Korrektursignals, das auf den I-Pfad 410 angewandt wird, variiert wird. Das erste lokale Minimum 620 kann erreicht werden, wenn der DC-Offset auf einem ersten Signal, z.B. dem kombinierten I-Signal, minimiert wird. Der Wert 630 des DC-Korrektursignals der dem ersten lokalen Minimum 620 entspricht, kann als der Optimalwert für das erste DC-Korrektursignal gewählt werden.

Sobald ein erstes lokales Minimum 620 für den ersten Pfad, z.B. den I-Pfad, gefunden worden ist, kann der Ablauf für den zweiten Pfad, z.B. den Q-Pfad, begonnen werden. Der Wert des ersten DC-Korrektursignals kann auf dem Optimalwert 630 gehalten werden und die Stärke des Indikatorsignals kann die Kurve 640 durchlaufen, während der Wert des zweiten DC-Korrektursignals, z.B. des DC-Korrektursignals, das auf den Q-Pfad 440 angewandt wird, variiert werden kann. Wenn der DC-Offset, der sich auf einem zweiten Signal, z.B. dem kombinierten Q-Signal, befindet, minimiert wird, kann die Stärke des Indikatorsignals das zweite lokale Minimum 650 erreichen. Der Optimalwert des zweiten DC-Korrektursignals kann dem Wert 660, bei dem das zweite lokale Minimum 650 erreicht wird, entsprechen. Somit wird sowohl der DC-Offset auf dem ersten als auch dem zweiten Signal minimiert, wenn die Werte des ersten und zweiten DC-Korrektursignals auf die Optimalwerte 630, 660 gesetzt werden.

Wie aus der obigen Beschreibung von Ausgestaltungen ersichtlich, werden Verfahren und entsprechende Geräte zur Durchführung einer DC-Offsetannullierung bereitgestellt. In einem Niedrig-IF-WLAN-Sendeempfänger können I-/Q-Signale aus einem analytischen Signal erzeugt werden, um Bildunterdrückung durchzuführen. Aktive Komplexe kreuzgekoppelte Filter 120, 130, 420, 430, 520, 530 können benutzt werden, um diese komplexen Signale zu erzeugen. Aktive Bauteile können unter einem DC-Offset leiden, der LO-Durchsatz in einem Sender verursachen kann. Das Verfahren entsprechend der vorgestellten Ausgestaltungen kann diesen DC-Offset für eine komplexe kreuzgekoppelte Struktur reduzieren.

Die vorgestellte DC-Offsetannullierung kann in Kombination mit dem Am1780 WLAN-Sendeempfänger von AMD angewandt werden.

Wie oben diskutiert, kann ein DC-Offset auf entweder dem kombinierten I-Signal oder dem kombinierten Q-Signal, die in 4 und 5 dargestellt sind, oder sowohl auf dem kombinierten DC-Signal als auch auf dem kombinierten Q-Signal einen LO-Durchsatz auf dem Übertragungssignal erzeugen. In einer Ausgestaltung kann die Amplitude des LO gemessen werden und dem Lokalen-Minimum-Identifikator 480 zugeführt werden. Als ein erster Schritt zur Reduktion des DC-Offsets, der den LO-Durchsatz verursacht, kann eine DC-Spannung mit dem DC-Korrekturcontroller 495 eingespeist werden, um den gesamten LO-Durchsatz zu reduzieren. Dies kann erreicht werden, indem ein Strom eingespeist wird, der auf einem bestimmten Level startet und um einen bestimmten Schritt erhöht wird. Der Lokale-Minimum-Identifikator 480 kann benutzt werden, um ein erstes Minimum 620 zu finden.

Wenn das Minimum 620 für den I-Pfad 410 gefunden worden ist, kann derselbe Ablauf für den Q-Pfad 440 begonnen werden, wobei der Lokale-Minimum-Identifikator 480 und der DC-Korrekturcontroller 490 benutzt werden. Ein zweites lokales Minimum 650 kann dann gefunden werden. Sowohl I- als auch Q-Korrekturwerte können nun gewählt werden, da ein lokales Minimum 620, 650 oder entsprechend die maximale LO-Unterdrückung erreicht worden ist. Es kann unnötig sein, entweder den Q- oder den I-Pfad während der Kalibrierung des anderen Pfades auszuschalten.

Zusätzlich wurde ein weiterer Implementationstyp vorgestellt. Anstelle das Übertragungssignal zu benutzen, um den LO-Durchsatz zu ermitteln, können das kombinierte I-Signal und das kombinierte Q-Signal benutzt werden, um den DC-Offset zu bestimmen. Der Korrekturmechanismus kann derselbe sein, wie in der Ausgestaltung, in der das Übertragungssignal als das Indikatorsignal benutzt wird. Ein Vorteil dieses Verfahrens kann die Einfachheit sein. Es kann unnötig sein, Pfade auszuschalten. Lokale Minima 620, 650 können benutzt werden, um den Maximalwert zur Bildunterdrückung zu finden. Somit kann ein schneller Algorithmus zum Finden des totalen Minimums möglich sein.

Während die Erfindung unter Bezugnahme auf die physikalischen Ausgestaltungen, die in Übereinstimmung damit konstruiert worden sind, beschrieben worden ist, wird Fachleuten ersichtlich sein, dass zahlreiche Modifikationen, Variationen und Verbesserungen der vorliegenden Erfindung im Lichte der obigen Lehren und innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche gemacht werden können, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen. Zusätzlich sind solche Bereiche, in denen davon ausgegangen wird, dass sich Fachleute auskennen, hier nicht beschrieben worden, um die hier beschriebene Erfindung nicht unnötig zu verschleiern. Es ist demgemäß zu verstehen, dass die Erfindung nicht durch die spezifisch verdeutlichenden Ausgestaltungen, sondern nur durch den Umfang der beigefügten Ansprüche beschränkt wird.


Anspruch[de]
  1. Informationsübertragungsverfahren in einem WLAN (Wireless Local Area Network, drahtloses lokales Netz)-Netzwerk, umfassend:

    Kompensieren (210) eines dc-Offsets in einem Datensignal, das wenigstens einen Teil der zu übertragenden Information enthält, unter Benutzung eines Korrektursignals;

    Variieren (250) des Korrektursignals, indem das Korrektursignal dazu veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen;

    Bestimmen (220) einer Stärke eines Indikatorsignals, das für den dc-Offset kennzeichnend ist, für jeden der verschiedenen Werte des Korrektursignals;

    Identifizieren eines Optimalwertes (630, 660) des Korrektursignals, bei dem der dc-Offset minimiert wird, basierend auf den bestimmten Stärken des Identifikatorsignals; und

    Setzen (270) des Wertes des Korrektursignals auf den Optimalwert.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Stärke des Identifikatorsignals positiv oder negativ mit dem dc-Offset korreliert ist; und

    wobei die Stärke des Identifikatorsignals ein lokales Minimum (620, 650) bzw. ein lokales Maximum erreicht, wenn der dc-Offset minimiert wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Stärke des Identifikatorsignals das lokale Minimum bzw. lokale Maximum nur dann erreicht, wenn der dc-Offset minimiert wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei das Identifizieren des Optimalwertes des Korrektursignals umfasst:

    Ermitteln (230, 240), ob die bestimmten Stärken das lokale Minimum bzw. lokale Maximum umfassen; und

    Auswählen (260) des Wertes des Korrektursignals, der dem lokalen Minimum bzw. dem lokalen Maximum entspricht, als den Optimalwert.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, weiterhin umfassend ein wiederholtes Durchführen der folgenden Abfolge von Schritten, bis der Schritt der Ermittlung, ob die bestimmten Stärken das lokale Minimum bzw. lokale Maximum umfassen, ergibt, dass die bestimmten Stärken das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum umfassen:

    Variieren (250) des Korrektursignals, indem das Korrektursignal dazu veranlasst wird, mindestens einen weiteren verschiedenen Wert anzunehmen;

    Bestimmen (220) der Stärke des Indikatorsignals für jeden der weiteren verschiedenen Werte des Korrektursignals; und

    Ermitteln (230, 240), ob die bestimmten Stärken, die für die verschiedenen Werte und den mindestens einen weiteren verschiedenen Wert des Korrektursignals bestimmt wurden, das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum umfassen.
  6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, wobei das Ermitteln, ob die bestimmten Stärken das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum umfassen, umfasst:

    Vergleichen der bestimmten Stärken des Identifikatorsignals miteinander;

    Bestimmen, ob die bestimmten Stärken eine Extremalstärke umfassen, die niedriger bzw. höher als sowohl ihre links benachbarte Stärke als auch ihre rechts benachbarte Stärke ist; und

    Identifizieren der Extremalstärke als das lokale Minimum bzw. lokale Maximum;

    wobei die links benachbarte Stärke und die rechts benachbarte Stärke jeder der bestimmten Stärken der Stärke entspricht, die für den Wert des Korrektursignals bestimmt wurde, der nächst niedriger bzw. nächst höher als der Wert des Korrektursignals ist, für den die bestimmte Stärke bestimmt worden ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, wobei das Ermitteln, ob die bestimmten Stärken das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum enthalten, umfasst:

    Berechnen einer ersten Differenz zwischen der bestimmten Stärke und ihrer links benachbarten Stärke und einer zweiten Differenz zwischen ihrer rechts benachbarten Stärke und der bestimmten Stärke für jede der bestimmten Stärken, die eine links benachbarte Stärke und eine rechts benachbarte Stärke haben;

    Bestimmen, ob die bestimmten Stärken eine Extremalstärke umfassen, für die die erste Differenz und die zweite Differenz unterschiedliche Vorzeichen haben; und

    Identifizieren der Extremalstärke als das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum;

    wobei die links benachbarte Stärke und die rechts benachbarte Stärke jeder der bestimmten Stärken der Stärke entspricht, die für den Wert des Korrektursignals bestimmt wurde, der nächst niedriger bzw. nächst höher als der Wert des Korrektursignals ist, für den die bestimmte Stärke bestimmt worden ist.
  8. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, wobei das Ermitteln, ob die bestimmten Stärken das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum enthalten, umfasst:

    Interpolieren zwischen der bestimmten Stärke und ihrer benachbarten Stärke für jede der bestimmten Stärken, um eine glatte Stärkefunktion (610, 640) zu erzeugen;

    Berechnen einer ersten Ableitung der glatten Stärkefunktion;

    Bestimmen, ob die erste Ableitung der glatten Stärkefunktion eine Nullstelle umfasst; und

    Identifizieren der bestimmten Stärke oder der interpolierten Stärke, die der Nullstelle der ersten Ableitung entspricht, als das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum;

    wobei die benachbarte Stärke jeder der bestimmten Stärken der Stärke entspricht, die für den Wert des Korrektursignals bestimmt wurde, der nächst niedriger oder nächst höher als der Wert des Korrektursignals ist, für den die bestimmte Stärke bestimmt worden ist.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Variieren des Korrektursignals umfasst:

    Beginnen bei einem Startwert des Korrektursignals; und

    schrittweises Erhöhen oder Erniedrigen des Wertes des Korrektursignals um einen Schrittwert, bis ein Zielwert erreicht ist.
  10. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, wobei das Ermitteln, ob die bestimmten Stärken das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum umfassen, umfasst:

    Berechnen einer ersten Ableitung der bestimmten Stärken gegen verschiedene Werte des Korrektursignals;

    Bestimmen, ob die erste Ableitung eine Nullstelle umfasst; und

    Identifizieren der bestimmten Stärke, die der Nullstelle der ersten Ableitung entspricht, als das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 10, wobei das Variieren des Korrektursignals umfasst:

    Beginnen bei einem Startwert des Korrektursignals; und

    kontinuierliches Erhöhen oder Erniedrigen des Wertes des Korrektursignals, bis ein Zielwert erreicht ist.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, weiterhin umfassend ein Mischen des Datensignals mit einem Lokaloszillatorsignal, um ein Übertragungssignal zu erzeugen, das über ein drahtloses Kommunikationsmedium des WLAN-Netzwerks zu übertragen ist;

    wobei das Lokaloszillatorsignal eine Lokaloszillatortrequenz hat, die es dem Übertragungssignal erlaubt, eine erste Übertragungssignalkomponente bei einer gewünschten Übertragungsfrequenz zu haben;

    wobei das Übertragungssignal weiterhin eine zweite Übertragungssignalkomponente bei der Lokaloszillatortrequenz hat; und

    wobei die zweite Übertragungssignalkomponente als das Indikatorsignal benutzt wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das Bestimmen der Stärke des Indikatorsignals ein Messen einer Amplitude des Indikatorsignals umfasst.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das Bestimmen der Stärke des Indikatorsignals weiterhin ein Berechnen des Absolutwertes der gemessenen Amplitude umfasst.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei das Berechnen des Absolutwertes der gemessenen Amplitude ein Quadrieren der gemessenen Amplitude und ein Ziehen der Quadratwurzel der quadrierten gemessenen Amplitude umfasst.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei das Datensignal als das Indikatorsignal benutzt wird.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei das Bestimmen der Stärke des Indikatorsignals ein Messen einer Amplitude des Indikatorsignals umfasst.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei das Bestimmen der Stärke des Indikatorsignals weiterhin ein Quadrieren der gemessenen Amplitude umfasst.
  19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei das Datensignal ein IF (Intermediate Frequency, Zwischenfrequenz)-Signal in einem Niedrig-IF-Sender oder einem Niedrig-IF-Sendeempfänger ist.
  20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, wobei das Korrektursignal ein dc-Signal ist.
  21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, weiterhin umfassend ein Durchführen der folgenden Schritte, sobald der Wert des Korrektursignals auf den Optimalwert gesetzt worden ist:

    Kompensieren (210) eines zweiten dc-Offsets in einem zweiten Datensignal, das wenigstens einen zweiten Teil der zu übertragenden Information enthält, unter Benutzung eines zweiten Korrektursignals;

    Variieren (250) des zweiten Korrektursignals, in dem das zweite Korrektursignal dazu veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen;

    Bestimmen (220) einer Stärke des zweiten Indikatorsignals, das kennzeichnend für den zweiten dc-Offset ist, für jeden der verschiedenen Werte des zweiten Korrektursignals;

    Identifizieren eines zweiten Optimalwertes (630, 660) des zweiten Korrektursignals, bei dem der zweite dc-Offset minimiert wird, basierend auf den bestimmten Stärken des zweiten Indikatorsignals; und

    Setzen (270) des Wertes des zweiten Korrektursignals auf den zweiten Optimalwert.
  22. Verfahren nach Anspruch 21, weiterhin umfassend ein entsprechendes Anwenden jedes der Schritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 11 auf den zweiten dc-Offset, das zweite Datensignal, das zweite Korrektursignal, das zweite Indikatorsignal und/oder den zweiten Optimalwert.
  23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, weiterhin umfassend ein komplexes Mischen des Datensignals und des zweiten Datensignals mit einem Lokaloszillatorsignal bzw. einem zweiten Lokaloszillatorsignal, um ein Übertragungssignal zu erzeugen, das über ein drahtloses Kommunikationsmedium des WLAN-Netzwerks zu übertragen ist;

    wobei das Lokaloszillatorsignal und das zweite Lokaloszillatorsignal eine Lokaloszillatortrequenz bzw. eine zweite Lokaloszillatortrequenz hat, die es dem Übertragungssignal erlaubt, eine erste Übertragungssignalkomponente bei einer gewünschten Übertragungsfrequenz zu haben;

    wobei das Übertragungssignal weiterhin eine zweite Übertragungssignalkomponente und eine dritte Übertragungssignalkomponente bei der Lokaloszillatorfrequenz bzw. der zweiten Lokaloszillatortrequenz hat;

    wobei die zweite Übertragungssignalkomponente als das Indikatorsignal benutzt wird; und

    wobei die dritte Übertragungssignalkomponente als das zweite Indikatorsignal benutzt wird.
  24. Verfahren nach Anspruch 23, wobei das Bestimmen der Stärke des Indikatorsignals und/oder das Bestimmen der Stärke des zweiten Indikatorsignals ein Messen einer Amplitude des Indikatorsignals bzw. des zweiten Indikatorsignals umfasst.
  25. Verfahren nach Anspruch 24, wobei das Bestimmen der Stärke des Indikatorsignals und/oder das Bestimmen der Stärke des zweiten Indikatorsignals ein Berechnen des Absolutwertes der gemessenen Amplitude des Indikatorsignals bzw. des zweiten Indikatorsignals umfasst.
  26. Verfahren nach Anspruch 25, wobei das Berechnen des Absolutwertes der gemessenen Amplitude des Indikatorsignals und/oder das Messen der Amplitude des zweiten Indikatorsignals ein Quadrieren der gemessenen Amplitude des Indikatorsignals bzw. des zweiten Indikatorsignals und ein Ziehen der Quadratwurzel der quadrierten gemessenen Amplitude des Indikatorsignals bzw. des zweiten Indikatorsignals umfasst.
  27. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 26, wobei die Lokaloszillatortrequenz gleich der zweiten Lokaloszillatortrequenz ist;

    wobei die zweite Übertragungssignalkomponente gleich der dritten Übertragungssignalkomponente ist; und

    wobei das Indikatorsignal gleich dem zweiten Indikatorsignal ist.
  28. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, wobei das Indikatorsignal gleich dem zweiten Indikatorsignal ist; und

    wobei das Datensignal und das zweite Datensignal als das Indikatorsignal benutzt werden.
  29. Verfahren nach Anspruch 28, wobei das Bestimmen der Stärke des Indikatorsignals ein Messen einer Amplitude des Datensignals und ein Messen einer Amplitude des zweiten Datensignals umfasst.
  30. Verfahren nach Anspruch 29, wobei das Bestimmen der Stärke des Indikatorsignals weiterhin ein Quadrieren der gemessenen Amplitude des Datensignals und ein Quadrieren der gemessenen Amplitude des zweiten Datensignals umfasst.
  31. Verfahren nach Anspruch 30, wobei das Bestimmen der Stärke des Indikatorsignals weiterhin umfasst ein Addieren der quadrierten Amplitude des Datensignals und der quadrierten Amplitude des zweiten Datensignals.
  32. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 31, wobei das Datensignal ein IF-(Intermediate Frequency, Zwischenfrequenz)-Datensignal und das zweite Datensignal ein zweites IF-Datensignal in einem Niedrig-IF-Sender oder einem Niedrig-IF-Sendeempfänger ist.
  33. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 32, wobei das Datensignal ein I-(Inphasen)-Datensignal und das zweite Datensignal ein Q-(Quadraturphasen)-Datensignal ist.
  34. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 33, wobei das Datensignal und das zweite Datensignal kreuzgekoppelte Signale sind.
  35. Verfahren nach Anspruch 34, weiterhin umfassend ein Erzeugen des Datensignals unter Benutzung eines Eingabesignals und des Ergebnisses eines komplexen Filterns eines zweiten Eingabesignals; und

    Erzeugen des zweiten Datensignals unter Benutzung des zweiten Eingabesignals und des Ergebnisses eines komplexen Filterns des Eingabesignals.
  36. Verfahren nach Anspruch 35, wobei das Eingabesignal ein IF-(Intermediate Frequency, Zwischenfrequenz)-Eingabesignal und das zweite Eingabesignal ein zweites IF-Eingabesignal in einem Niedrig-IF-Sender oder einem Niedrig-IF-Sendeempfänger ist.
  37. Verfahren nach Anspruch 35 oder 36, wobei das Eingabesignal ein I-(Inphasen)-Eingabesignal und das zweite Eingabesignal ein Q-(Quadraturphasen)-Eingabesignal ist.
  38. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 37, wobei das Datensignal angeschalten gelassen wird, während die Schritte des Kompensierens des zweiten dc-Offsets, des Variierens des zweiten Korrektursignals, der Bestimmung der Stärke des zweiten Indikatorsignals, des Identifizierens des zweiten Optimalwertes und des Setzens des Wertes des zweiten Korrektursignals durchgeführt werden;

    und/oder

    wobei das zweite Datensignal angeschalten gelassen wird, während die Schritte des Kompensierens des dc-Offsets, des Variierens des Korrektursignals, der Bestimmung der Stärke des Indikatorsignals, des Identifizierens des zweiten Optimalwertes und des Setzens des Wertes des Konektursignals durchgeführt werden.
  39. Informationsübertragungsverfahren in einem WLAN-(Wireless Local Area Network, drahtloses lokales Netz)-Netzwerk, umfassend:

    Kompensieren (210) eines ersten dc-Offsets in einem ersten Datensignal, das wenigstens einen ersten Teil der zu übertragenden Information enthält, unter Benutzung eines ersten Korrektursignals;

    Kompensieren (210) eines zweiten dc-Offsets in einem zweiten Datensignal, das wenigstens einen zweiten Teil der zu übertragenden Information enthält, unter Benutzung eines zweiten Korrektursignals;

    Einstellen des ersten Korrektursignals basierend auf einem ersten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den ersten dc-Offset ist, unter Benutzung einer ersten Feedbackschleife; und

    Einstellen des zweiten Korrektursignals basierend auf einem zweiten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den zweiten dc-Offset ist, unter Benutzung einer zweiten Feedbackschleife.
  40. Verfahren nach Anspruch 39, wobei das erste Datensignal und das zweite Datensignal kreuzgekoppelte Signale sind.
  41. Verfahren nach Anspruch 40, weiterhin umfassend ein Erzeugen des ersten Datensignals unter Benutzung eines ersten Eingabesignals und des Ergebnisses eines komplexen Filterns eines zweiten Eingabesignals; und

    Erzeugen des zweiten Datensignals unter Benutzung des zweiten Eingabesignals und des Ergebnisses eines komplexen Filterns des ersten Eingabesignals.
  42. Verfahren nach einem der Ansprüche 39 bis 41, wobei das erste Datensignal angeschalten gelassen wird, während die Schritte des Kompensierens des zweiten dc-Offsets und des Einstellens des zweiten Korrektursignals durchgeführt werden; und/oder

    wobei das zweite Datensignal angeschalten gelassen wird, während die Schritte des Kompensierens des ersten dc-Offsets und des Einstellens des ersten Korrektursignals durchgeführt werden.
  43. Verfahren nach einem der Ansprüche 39 bis 42, wobei das Einstellen des ersten Korrektursignals umfasst:

    Variieren (250) des ersten Korrektursignals, indem das erste Korrektursignal dazu veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen;

    Bestimmen (220) einer Stärke des ersten Indikatorsignals für jeden der verschiedenen Werte des ersten Korrektursignals;

    Identifizieren eines ersten Optimalwertes (630, 660) des ersten Korrektursignals, bei dem der erste dc-Offset minimiert wird, basierend auf den bestimmten Stärken des ersten Indikatorsignals; und

    Setzen (270) des Wertes des ersten Korrektursignals auf den ersten Optimalwert.
  44. Verfahren nach Anspruch 43, weiterhin umfassend ein entsprechendes Anwenden jedes der Schritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 20 auf den ersten dc-Offset das erste Datensignal, das erste Korrektursignal, das erste Indikatorsignal und/oder den ersten Optimalwert.
  45. Verfahren nach einem der Ansprüche 39 bis 42, wobei das Einstellen des zweiten Korrektursignals umfasst:

    Variieren (250) des zweiten Korrektursignals, indem das zweite Korrektursignal dazu veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen;

    Bestimmen (220) einer Stärke eines zweiten Indikatorsignals für jeden der verschiedenen Werte des zweiten Korrektursignals;

    Identifizieren eines zweiten Optimalwertes (630, 660) des zweiten Korrektursignals, bei dem der zweite dc-Offset minimiert wird, basierend auf den bestimmten Stärken des zweiten Identifikatorsignals; und

    Setzen (270) des Wertes des zweiten Korrektursignals auf den zweiten Optimalwert.
  46. Verfahren nach Anspruch 45, weiterhin umfassend ein entsprechendes Anwenden jedes der Schritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 20 auf den zweiten dc-Offset, das zweite Datensignal, das zweite Korrektursignal, das zweite Indikatorsignal und/oder den zweiten Optimalwert.
  47. Verfahren nach einem der Ansprüche 39 bis 42, wobei das Einstellen des ersten Korrektursignal und das Einstellen des zweiten Korrektursignals umfasst:

    Variieren (250) des ersten Korrektursignals bzw. des zweiten Korrektursignals, indem das erste Korrektursignal bzw. das zweite Korrektursignal dazu veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen;

    Bestimmen (220) einer Stärke eines ersten Indikatorsignals bzw. des zweiten Indikatorsignals für jeden der verschiedenen Werte des ersten Korrektursignals bzw. des zweiten Korrektursignals;

    Identifizieren eines ersten Optimalwertes (630, 660) des ersten Korrektursignals bzw. eines zweiten Optimalwertes (630, 660) des zweiten Korrektursignals, bei dem der erste dc-Offset bzw. der zweite dc-Offset minimiert wird, basierend auf den bestimmten Stärken des ersten Indikatorsignals bzw. des zweiten Indikatorsignals; und

    Setzen (270) des Wertes des ersten Korrektursignals bzw. des zweiten Korrektursignals auf den ersten Optimalwert bzw. den zweiten Optimalwert.
  48. Verfahren nach Anspruch 47, weiterhin umfassend ein entsprechendes Anwenden jedes der Schritte des Verfahrens nach einem der Ansprüche 21 bis 38 auf den ersten dc-Offset, den zweiten dc-Offset, das erste Datensignal, das zweite Datensignal, das erste Korrektursignal, das zweite Korrektursignal, das erste Indikatorsignal, das zweite Indikatorsignal, den ersten Optimalwert und/oder den zweiten Optimalwert.
  49. WLAN (Wireless Local Area Network, drahtloses lokales Netz)-Kommunikationsgerät zur Informationsübertragung in einem WLAN-Netzwerk, umfassend:

    eine Kompensatoreinheit, gestaltet zum Kompensieren (210) eines dc-Offsets in einem Datensignal, das wenigstens einen Teil der zu übertragenden Information enthält unter Benutzung eines Korrektursignals;

    eine Steuerungseinheit (490, 495, 590, 595), gestaltet zum Variieren (250) des Korrektursignals, indem das Korrektursignal dazu veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen, und zum Setzen (270) des Wertes des Korrektursignals auf einen Optimalwert (630, 660), bei dem der dc-Offset minimiert wird;

    eine Analysatoreinheit (470, 570), gestaltet zum Bestimmen (220) einer Stärke eines Indikatorsignals, das kennzeichnend für den dc-Offset ist, für jeden der verschiedenen Werte des Korrektursignals; und

    eine Identifikatoreinheit (480, 580), gestaltet zum Identifizieren des Optimalwertes des Korrektursignals basierend auf den bestimmten Stärken des Indikatorsignals.
  50. WLAN-Kommunikationsgerät nach Anspruch 49, wobei die Stärke des Indikatorsignals ein lokales Minimum (620, 650) oder ein lokales Maximum erreicht, wenn der dc-Offset minimiert wird; und

    wobei das WLAN-Kommunikationsgerät weiterhin umfasst:

    eine Ermittlungseinheit (480, 580), gestaltet zum Ermitteln (230, 240), ob die bestimmten Stärken das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum umfassen; und

    eine Auswahleinheit (480, 580), gestaltet zum Auswählen (260) des Wertes des Korrektursignals, der dem lokalen Minimum bzw. dem lokalen Maximum entspricht, als den Optimalwert.
  51. WLAN-Kommunikationsgerät nach Anspruch 50, gestaltet zum wiederholten Durchführen der folgenden Abfolge von Schritten, bis der Schritt des Bestimmens, ob die bestimmten Stärken das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum umfassen, ergibt, dass die bestimmten Stärken das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum umfassen: Variieren (250) des Korrektursignals durch die Steuerungseinheit, indem das Korrektursignal dazu veranlasst wird, mindestens einen weiteren verschiedenen Wert anzunehmen; Bestimmen (220) der Stärke des Indikatorsignals durch die Analysatoreinheit für jeden der weiteren verschiedenen Werte des Korrektursignals; und Ermitteln (230, 240) durch die Ermittlungseinheit, ob die bestimmten Stärken, die für die verschiedenen Werte und den mindestens einen weiteren verschiedenen Wert des Korrektursignals bestimmt wurden, das lokale Minimum bzw. das lokale Maximum umfassen.
  52. WLAN-Kommunikationsgerät nach einem der Ansprüche 49 bis 51, wobei die Steuerungseinheit weiterhin gestaltet ist zum Variieren des Korrektursignals, indem bei einem Startwert des Korrektursignals begonnen wird und der Wert des Korrektursignals schrittweise um einen Schrittwert erhöht oder erniedrigt wird, bis ein Zielwert erreicht ist.
  53. WLAN-Kommunikationsgerät nach einem der Ansprüche 49 bis 52, weiterhin umfassend eine Mischereinheit (160, 460, 560), gestaltet zum Mischen des Datensignals mit einem Lokaloszillatorsignal, das durch eine Lokaloszillatoreinheit (150, 450, 550) erzeugt wird, zum Erzeugen eines Übertragungssignals, das über ein drahtloses Kommunikationsmedium des WLAN-Netzwerks zu übertragen ist;

    wobei das Lokaloszillatorsignal eine Lokaloszillatortrequenz hat, die es dem Übertragungssignal erlaubt, eine erste Übertragungssignalkomponente bei einer gewünschten Übertragungsfrequenz zu haben;

    wobei das Übertragungssignal weiterhin eine zweite Übertragungssignalkomponente bei der Lokaloszillatortrequenz hat; und

    wobei das WLAN-Kommunikationsgerät gestaltet ist zum Benutzen der zweiten Übertragungssignalkomponente als das Indikatorsignal.
  54. WLAN-Kommunikationsgerät nach einem der Ansprüche 49 bis 52, gestaltet zum Benutzen des Datensignals als das Indikatorsignal.
  55. WLAN-Kommunikationsgerät nach einem der Ansprüche 49 bis 54, weiterhin umfassend:

    eine zweite Kompensatoreinheit, gestaltet zum Kompensieren (210) eines zweiten dc-Offsets in einem zweiten Datensignal, das wenigstens einen zweiten Teil der zu übertragenden Information enthält, unter Benutzung eines zweiten Korrektursignals;

    eine zweite Steuerungseinheit (490, 495, 590, 595), gestaltet zum Variieren (250) des zweiten Korrektursignals, indem das zweite Korrektursignal dazu veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen und zum Setzen (270) des Wertes des zweiten Korrektursignals auf einen zweiten Optimalwert (630, 660), bei dem der zweite dc-Offset minimiert wird;

    eine zweite Analysatoreinheit (470, 570), gestaltet zum Bestimmen (220) einer Stärke eines zweiten Indikatorsignals, das kennzeichnend für den zweiten dc-Offset ist, für jeden der verschiedenen Werte des zweiten Korrektursignals; und

    eine zweite Identifikatoreinheit (480, 580), gestaltet zum Identifizieren des zweiten Optimalwertes des zweiten Korrektursignals basierend auf den bestimmten Stärken des zweiten Indikatorsignals.
  56. WLAN-Kommunikationsgerät nach einem der Ansprüche 49 bis 55, gestaltet zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 48.
  57. WLAN (Wireless Local Area Network, drahtloses lokales Netz)-Kommunikationsgerät zur Informationsübertragung in einem WLAN-Netzwerk, umfassend:

    eine erste Kompensatoreinheit, gestaltet zum Kompensieren (210) eines ersten dc-Offsets in einem ersten Datensignal, das wenigstens einen ersten Teil der zu übertragenden Information enthält, unter Benutzung eines ersten Korrektursignals;

    eine zweite Kompensatoreinheit, gestaltet zum Kompensieren (210) eines zweiten dc-Offsets in einem zweiten Datensignal, das wenigstens einen zweiten Teil der zu übertragenden Information enthält, unter Benutzung eines zweiten Korrektursignals;

    eine erste Feedbackschleife, gestaltet zum Einstellen des ersten Korrektursignals basierend auf einem ersten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den ersten dc-Offset ist; und

    eine zweite Feedbackschleife, gestaltet zum Einstellen des zweiten Korrektursignals basierend auf einem zweiten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den zweiten dc-Offset ist.
  58. WLAN-Kommunikationsgerät nach Anspruch 57, gestaltet zum Durchführen der Schritte des Kompensierens des ersten dc-Offsets in dem ersten Datensignal, des Kompensierens des zweiten dc-Offsets in dem zweiten Datensignal, des Einstellens des ersten Korrektursignals und des Einstellens des zweiten Korrektursignals;

    wobei das erste Datensignal und das zweite Datensignal kreuzgekoppelte Signale sind.
  59. WLAN-Kommunikationsgerät nach Anspruch 58, weiterhin umfassend:

    einen ersten komplexen Filter (120, 130, 420, 430, 520, 530), gestaltet zum komplexen Filtern eines ersten Eingabesignals; und

    einen zweiten komplexen Filter (120, 130, 420, 430, 520, 530), gestaltet zum komplexen Filtern eines zweiten Eingabesignals;

    wobei das WLAN-Kommunikationsgerät weiterhin gestaltet ist zum Erzeugen des ersten Datensignals unter Benutzung des ersten Eingabesignals und des Ergebnisses des komplexen Filterns des zweiten Eingabesignals; und

    wobei das WLAN-Kommunikationsgerät weiterhin gestaltet ist zum Erzeugen des zweiten Datensignals unter Benutzung des zweiten Eingabesignals und des Ergebnisses des komplexen Filterns des ersten Eingabesignals.
  60. WLAN-Kommunikationsgerät nach einem der Ansprüche 57 bis 59, gestaltet zum Angeschaltenlassen des ersten Datensignals, während die Schritte des Kompensierens des zweiten dc-Offsets und des Einstellens des zweiten Korrektursignals durchgeführt werden; und/oder

    wobei das WLAN-Kommunikationsgerät weiterhin gestaltet ist zum Angeschaltetlassen des zweiten Datensignals, während die Schritte des Kompensierens des ersten dc-Offsets und des Einstellens des ersten Korrektursignals durchgeführt werden.
  61. WLAN-Kommunikationsgerät nach einem der Ansprüche 57 bis 60, wobei die erste Feedbackschleife umfasst:

    eine erste Steuerungseinheit (490, 495, 590, 595), gestaltet zum Variieren (250) des ersten Korrektursignals, indem das erste Korrektursignal dazu veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen und zum Setzen (270) des Wertes des ersten Korrektursignals auf einen ersten Optimalwert (630, 660), bei dem der erste dc-Offset minimiert wird;

    eine erste Analysatoreinheit (470, 570), gestaltet zum Bestimmen (220) einer Stärke eines ersten Indikatorsignals für jeden der verschiedenen Werte des ersten Korrektursignals; und

    eine erste Identifikatoreinheit (480, 580), gestaltet zum Identifizieren des ersten Optimalwertes des ersten Korrektursignals, basierend auf den bestimmten Stärken des ersten Indikatorsignals.
  62. WLAN-Kommunikationsgerät nach einem der Ansprüche 57 bis 61, wobei die zweite Feedbackschleife umfasst:

    eine zweite Steuerungseinheit (490, 495, 590, 595), gestaltet zum Variieren (250) des zweiten Korrektursignals indem das zweite Korrektursignal dazu veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen, und zum Setzen (270) des Wertes des zweiten Korrektursignals auf einen zweiten Optimalwert (630, 660), bei dem der zweite dc-Offset minimiert wird;

    eine zweite Analysatoreinheit (470, 570), gestaltet zum Bestimmen (220) einer Stärke des zweiten Indikatorsignals für jeden der verschiedenen Werte des zweiten Korrektursignals; und

    eine zweite Identifikatoreinheit (480, 580), gestaltet zum Identifizieren des zweiten Optimalwertes des zweiten Korrektursignals, basierend auf den bestimmten Stärken des zweiten Indikatorsignals.
  63. WLAN-Kommunikationsgerät nach einem der Ansprüche 57 bis 62, gestaltet zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 48.
  64. Integrierter Schaltkreischip zur Informationsübertragung in einem WLAN (Wireless Local Area, drahtloses lokales Netz)-Netzwerk, umfassend:

    einen Kompensatorschaltkreis zum Kompensieren (210) eines dc-Offsets in einem Datensignal, das wenigstens einen Teil der zu übertragenden Information umfasst, unter Benutzung eines Korrektursignals;

    einen Steuerungsschaltkreis (490, 495, 590, 595) zum Variieren (250) des Korrektursignals, indem das Korrektursignal dazu veranlasst wird, verschiedene Werte anzunehmen, und zum Setzen (260) des Wertes des Korrektursignals auf einen Optimalwert (630, 660), bei dem der dc-Offset minimiert wird;

    einen Analysatorschaltkreis (470, 570) zum Bestimmen (220) einer Stärke eines Indikatorsignals, das kennzeichnend für den dc-Offset ist, für jeden der verschiedenen Werte des Korrektursignals; und

    einen Identifikatorschaltkreis (480, 580) zum Identifizieren des Optimalwertes des Korrektursignals basierend auf den bestimmten Stärken des Indikatorsignals.
  65. Integrierter Schaltkreischip nach Anspruch 64, gestaltet zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 48.
  66. Integrierter Schaltkreischip zur Informationsübertragung in einem WLAN (Wireless Local Area Network, drahtloses lokales Netz)-Netzwerk, umfassend:

    einen ersten Kompensatorschaltkreis zum Kompensieren (210) eines ersten dc-Offsets in einem ersten Datensignal, das wenigstens einen ersten Teil der zu übertragenden Information enthält, unter Benutzung eines ersten Korrektursignals;

    einen zweiten Kompensatorschaltkreis zum Kompensieren (210) eines zweiten dc-Offsets in einem zweiten Datensignal, das wenigstens einen zweiten Teil der zu übertragenden Information enthält, unter Benutzung eines zweiten Korrektursignals;

    einen ersten Feedbackschleifenschaltkreis zum Einstellen des ersten Korrektursignals basierend auf einem ersten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den ersten dc-Offset ist; und

    einen zweiten Feedbackschleifenschaltkreis zum Einstellen des zweiten Korrektursignals basierend auf einem zweiten Indikatorsignal, das kennzeichnend für den zweiten dc-Offset ist.
  67. Integrierter Schaltkreischip nach Anspruch 66, gestaltet zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 48.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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