PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005012102U1 24.11.2005
Titel Gabel mit stumpfen Schneidkanten
Anmelder Zentgraf, Walter, 68723 Schwetzingen, DE
DE-Aktenzeichen 202005012102
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 24.11.2005
Registration date 20.10.2005
Application date from patent application 02.08.2005
IPC-Hauptklasse A47G 21/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gabel mit flachen Zinken, deren beide Außenzinken und das Krümmungsteil, an dem die Zinken angebracht sind, jeweils mit einer stumpfen Schneidkante versehen sind. Diese Gabel ermöglicht es, einarmigen Personen, Links- oder Rechtshändern, feste Speisen, z.B. in Form von Würsten, Frikadellen usw. mit einer Hand zu zerteilen.

Die Erfindung geht dabei von Gabeln aus, deren Zinken und das erwähnte Krümmungsteil in einem Stück gepresst werden und bei denen die Zinken und das Krümmungsteil, an dem die Zinken angebracht sind, in der Seitenansicht flach ausgebildet sind.

In vielen Fällen wird der Griff beim Pressvorgang mit angeformt,

Die Erfindung geht dabei von folgender Aufgabe aus:

  • 1. Die Gabel soll zum Zerteilen fester Speisen geeignet sein,
  • 2. die Gabel soll von einarmigen Personen, Rechts- oder Linkshändern benutzt werden können,
  • 3. eine Verletzungsgefahr des Mundbereiches soll ausgeschlossen sein und
  • 4. die Gabel soll in dem Bereich, den die Erfindung betrifft, durch Pressen herstellbar sein.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Gabel mit stumpfen Schneidkanten gemäß der Beschreibung, den Zeichnungen und den Schutzansprüchen.

Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen erläutert. Es zeigt:

1 eine Draufsicht auf die Oberseite der Zinken der erfindungsgemäßen Gabel,

2 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Gabell,

3 einen Schnitt I – I gemäß 1,

4 einen Schnitt II – II gemäß 1 einer Ausführungsform, bei der die erfindungsgemäßen stumpfen Schneidkanten im unteren Bereich der Außenzinken angebracht sind,

5 einen Schnitt III – III gemäß 1,

6 einen Schnitt IV – IV gemäß 1,

7 einen Schnitt V – V gemäß 1 durch das Krümmungsteil, an dem die Zinken der Gabel angebracht sind und zwar in der Ausführungsform, bei der die Schneidkanten im unteren Bereich des Krümmungsteils angebracht sind,

8 einen Schnitt VI – VI gemäß 1,

9 einen Schnitt I – I gemäß 1 einer Ausführungsform, bei der die Schneidkanten im oberen Bereich der Außenzinken und des Krümmungsteils angebracht sind,

10 einen Schnitt II – II gemäß 1 mit dem Hinweis auf die Anmerkung bei 9,

11 einen Schnitt III – III gemäß 1 mit dem Hinweis auf die Anmerkung bei 9,

12 einen Schnitt IV – IV gemäß 1 mit dem Hinweis auf die Anmerkung bei 9,

13 einen Schnitt V – V gemäß 1 mit dem Hinweis auf die Anmerkung bei 9 und

14 einen Schnitt VI – VI gemäß 1 mit dem Hinweis auf die Anmerkung bei 9.

Die erfindungsgemäße Gabel 100 weist zwei Außenzinken 102, zwei oder mehrere Mittelzinken 101, ein Krümmungsteil 107, an dem die Zinken angebracht sind, und einen Griff 108 auf, an dem das Krümmungsteil 107 angebracht ist.

Die Außenzinken 102 und die Mittelzinken 101 mit ihren Zinken-Unterseiten 109 und das Krümmungsteil 107 sind in der Seitenansicht flach ausgebildet.

Im Rahmen der Erfindung sind zwei Ausführungsbeispiele für die Anbringung der stumpfen Schneidkanten 103 gezeigt.

Bei einer Ausführungsform gemäß 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8 sind die Oberseiten der beiden Außenzinken 102, beginnend jeweils bei einer ersten Begrenzungslinie 104 und das Krümmungsteil 107 längs jeweils einer zweiten Begrenzungslinie 105 als Abschrägung 106 ausgebildet, die unten als stumpfe Schneidkante 103 endet, wobei das vordere Ende dieser Schneidkanten 103 jeweils abgerundet, so dass Verletzungen des Mundbereichs ausgeschlossen sind, jedoch feste Speisen mit einer Hand, von Links- und Rechtshändern zerkleinert werden können. Die Wahl der Größe der erwähnten Abrundung ist dem Fachmann geläufig. Das Krümmungsteil 107 kann auch etwas dicker sein als die Außenzinken 102, bzw. der Mittelzinken 101. Die Ausgestaltung des Griffs 108 kann beliebig sein und hat keinen Einfluss auf die Erfindung. Die vorderen Enden der beiden Außenzinken 102 und der Mittelzinken 101 sind nicht mit einer Abschrägung versehen. Diese beginnt erst jeweils an der betreffenden ersten Begrenzungslinie 104.

Die Abschrägungen 106 der beiden Außenzinken und der beiden Seiten des Krümmungsteils 107 können einfach in der Pressform für die Gabel 100 eingearbeitet werden.

Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Gabel 100 ist in 9, 10, 11, 12, 13 und 14 gezeigt. Dabei sind die beidseitigen Abschrägungen 106 der beiden Außenzinken 102, beginnend jeweils bei der ersten Begrenzungslinie 104 und längs der zweiten Begrenzungslinie 105 gemäß 1, und des Krümmungsteils 107 auf der Oberseite der Außenzinken und des Krümmungsteils 107 angeordnet. Diese beidseitigen Abschrägungen 106 sind schräg nach oben ausgebildet und enden in jeweils einer stumpfen Schneidkante 103, deren Ausbildung bereits beschrieben ist. Der Unterschied zwischen den beiden Ausführungen der Erfindung besteht demnach lediglich darin, dass die beidseitigen Abschrägungen 106 zum einen auf den Oberseiten der Außenzinken 102 und auf der Oberseite des Krümmungsteils 107, zum anderen auf der Unterseite der Außenzinken 102 und auf der Unterseite des Krümmungsteils 107 angebracht sind.

Alle Zinken können auch zusammen mit dem Krümmungsteil 107 gepresst und anschließend mit einem beliebigen Griff verbunden werden.

100Gabel 101Mittelzinken 102zwei Außenzinken 103Schneidkanten 104erste Begrenzungslinie 105zweite Begrenzungslinie 106Abschrägung 107Krümmungsteil 108Griff 109Zinken-Untererseite

Anspruch[de]
  1. Gabel mit stumpfen Schneidkanten, flachen Zinken und einem flachen Krümmungsteil, an dem die Zinken und ein Griff angebracht sind gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

    beide Außenzinken (102) sind, jeweils beginnend bei einer ersten Begrenzungslinie (104) und fortlaufend längs einer zweiten Begrenzungslinie (105), die bis in das Krümmungsteil (107) hinein verläuft, wahlweise auf der Unterseite oder auf der Oberseite jeweils mit einer Abschrägung (106) versehen, deren beide äußeren Enden jeweils als abgerundete, stumpfe Schneidkanten (103) ausgebildet sind.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com