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Dokumentenidentifikation DE202005010032U1 01.12.2005
Titel Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und Schub sowie ausgezeichnetem Hygieneschutz
Anmelder RST Rohr-Systemtechnik GmbH & Co. KG, 48739 Legden, DE
Vertreter Gehrke, P., Dipl.-Biol.Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 45894 Gelsenkirchen
DE-Aktenzeichen 202005010032
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 01.12.2005
Registration date 27.10.2005
Application date from patent application 25.06.2005
IPC-Hauptklasse E04F 19/04

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen leistenartigen Abstandshalter als Rammschutzleiste mit einer hohen Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub zur Kopplung an einer Wand und Sohle und hinzutretend eine Rammschutzleiste und eine Wand mit Rammschutz mit einem ausgezeichneten Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen.

Im Stand der Technik werden in Betrieben zur Bearbeitung und Aufarbeitung von Lebensmitteln, wie Fleisch, Milch, usw. hohe Anforderungen an die Hygiene, insbesondere vor einem mikrobiellen Befall, gefordert. So werden in den Betrieben, die der Bereistellung von Fleisch, Aufarbeitung von Fleisch zu Lebensmitteln, Verarbeitung zu sonstigen Lebensmitteln, wie Fleisch-, Milchprodukten usw., hohe Anforderungen an die Räumlichkeiten in bezug auf mikrobiellem Befall gestellt. Die Räumlichkeiten, insbesondere Wände und Böden, müssen dergestalt aufgebaut sein, dass Wände und Böden vor mikrobiellem Bewuchs geschützt sind.

In Lagerhallen werden zum Beispiel die o.g. Waren mit Hilfe von z.B. Gabelstaplern oder sonstigen Fahrzeugen befahren. Hierbei zeigt sich, dass zuweilen die Gabelstapler mit Wänden kollidieren, zumindest aber mit diesen in Berührung gelangen können. Aufgrund der Kollision bzw. Berührung mit Wänden können oberflächliche Risse, Spalten in den Wänden entstehen, die die Grundlage des mikrobiellen Bewuchses bilden.

Gerade in Lebensmittel verarbeitenden Betrieben, Lebensmittel lagernden Betrieben, Kühlhäusern, Kühlräume, Tiefkühlräumen und dergleichen, ist das Auftreten von Spalten, Rissen usw. in Wänden, bedingt durch den Alltagsbetrieb bei Transport der Waren mit Gabelstaplern oder sonstigen Fahrzeugen zu vermeiden. In Rissen und Spalten können sich Mikroorganismen, wie Bakterien und Pilze, ansiedeln. Das Ansiedeln von Mikroorganismen in Rissen und Spalten wird zusehends gefördert aufgrund des in solchen Räumlichkeiten befindlichen feuchten Milieus. Weiterhin wird das Wachstum von Mikroorganismen aufgrund der gleichbleibenden Temperatur zum Wachstum hinzutretend angeregt.

Die im Stand der Technik bereit gestellten Wände können zwar mit herkömmlichen Armierungen innerhalb der Wände oder mit einfachen Leisten an Wänden versehen werden, es zeigt sich jedoch, dass die herkömmlichen Armierungen oder Leisten auf Dauer nicht das Auftreten von Rissen und Spalten verhindern können. Gerade bei dem Befahren oder Anfahren der Leisten mittels Gabelstaplern wird die herkömmliche Leiste auf Biegung beansprucht, so dass im Inneren der Leiste hohe Biegemomente auftreten können. Hinzukommend wird die herkömmliche Leiste auch gestaucht aufgrund des Biegedrucks, der bei seitenversetzter Kollision, beispielsweise mit Warencontainern, zu beobachten ist. Auch zeichnen sich die herkömmlichen Leisten durch hohe Empfindlichkeit gegenüber Querkräften auf, deren Einwirken bei Kollision ebenso nicht auszuschließen ist.

Aufgabe der Erfindung soll es sein, eine Rammschutzleiste bereitzustellen, welche die durch Kollision mit Fahrzeugen hervorgerufenen Biegungs-, Zug- und Schubkräfte aufnehmen können, ohne dass die Rammschutzleiste mechanisch beschädigt wird.

Ebenso soll die bereit zu stellende Rammschutzleiste trotz des häufig in den o.g. Räumlichkeiten befindlichen feucht-kalten Milieus keine Korrosion aufweisen.

Weiterhin soll die bereit zu stellende Rammschutzleiste keine Einnistung von Mikroorganismen bieten.

Es soll eine Rammschutzleiste und eine Wand mit Rammschutz bereit gestellt werden, welche ebenfalls dauerhaft vor mechanischen Beschädigungen und vor mikrobiellem Bewuchs geschützt ist unabhängig von der Höhe der Umgebungstemperatur und sonstigen äußeren Einflüssen bez. Feuchtigkeit, Dampf, usw..

Die Erfindung betrifft einen leistenartigen Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub zur Kopplung an einer Wand, wobei der Abstandshalter einen mittleren Bereich hat, welcher Bereich im Querschnitt in einem Übergangsbereich abknickend in ein oberes Ende des Abstandshalters und der mittlere Bereich des Abstandshalters in einem weiteren Übergangsbereich in ein unteres Ende des Abstandshalters übergeht.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist gerichtet auf eine Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub zur Kopplung zur Kopplung an ein Wandelement mit mindestens einem o.g. Abstandshalter unter Bildung mindestens eines Hohlraums zur Aufnahme von Füllmaterial.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist gerichtet auf eine Wand als Rammschutz mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung mit mindestens einem Bewehrungselement, einer Sohle und einem Wandelement, wobei

das Bewehrungselement mindestens ein leistenartiger o.g. Abstandshalter ist, welcher Abstandshalter sich in Längsrichtung des Wandelements erstreckt,

der Abstandshalter zumindest teilweise von dem Wandelement beabstandet ist,

über sein unteres Ende mit der Sohle zur Lagesicherung des Abstandshalters verankert ist,

und

sein oberes Ende des Abstandshalters gegen das Wandelement anliegt,

Der erfindungsgemäße leistenartige Abstandshalter umfasst einen mittleren Bereich, dessen Übergangsbereich zu einem oberen Ende abknickt. Das obere Ende und der mittlere Bereich schließen im Querschnitt einen Winkel &agr; von mehr als 90° ein. Der Winkel &agr; beträgt vorzugsweise 100 bis 160°, noch mehr bevorzugt 145°. Ganz bevorzugt beträgt der Winkel &agr; 120°.

Das obere Ende kann in einen oberen Endabschnitt übergehen. Der obere Endabschnitt kann sich in Richtung Hohlraum oder unteres Ende erstrecken. Das obere Ende kann mit dem oberen Endabschnitt einen Winkel &bgr; von weniger als 90° einschließt. Bevorzugt beträgt der Winkel &bgr; 60°.

Das obere Ende kann in einer weiteren Ausbildung des erfindungsgemäßen Abstandshalters in einen oberen Endabschnitt übergehen, wobei der obere Endabschnitt sich entgegen der Richtung zum Hohlraum oder zu dem untere Ende hin erstreckt, und vorzugsweise der obere Endabschnitt mit dem oberen Ende einen Winkel &ggr; von mehr als 90° einschließt. Der Winkel &ggr; beträgt vorteilhafterweise 120° .

Das obere Ende des erfindungsgemäßen Abstandshalters geht in einen oberen Endabschnitt über. Der Endabschnitt schließt mit dem oberen Ende einen Winkel ein, welcher 90 bis 160° beträgt. Bevorzugt ist der Winkel 145°.

Der mittlere Bereich des erfindungsgemäßen Abstandshalters geht in ein unteres Ende über. Das untere Ende ist auch nach außen vorstehend gebogen sein kann. Das untere Ende kann im Querschnitt zumindest achtelkreisförmig oder viertelkreisförmig gebogen ausgebildet sein. An das untere Ende schließt sich der untere Endabschnitt an. Der untere Endabschnitt kann vorzugsweise parallel zu dem mittleren Abschnitt des erfindungsgemäßen Abstandshalters ausgerichtet sein und dienst vorzugsweise zur Verankerung des erfindungsgemäßen Abstandshalters in der Sohle.

Der erfindungsgemäße leistenartige Abstandshalter kann aus Metallen, insbesondere nicht- korridierendem Stahl ausgebildet sein. Ebenso kann der Abstandshalter aus Kunststoffen und / oder aus Glasfasern und / oder Kohlenstofffasern verstärkten Kunststoffen hergestellt sein.

In einer bevorzugten Ausgestaltung werden zwei erfindungsgemäße Abstandshalter dergestalt zueinander ausgerichtet, dass diese parallel zueinander verlaufen unter Ausbildung einer oberen Öffnung. Die beiden gegenüber stehenden Abstandshalter bilden einen Hohlraum. Der Hohlraum ist über die obere Öffnung zugänglich. Der Hohlraum kann zur Aufnahme von Füllmaterial und / oder eines Wandelements dienen und wird z.B. über die Öffnung mit dem Füllmaterial verfüllt.

Die unteren Endabschnitte der erfindungsgemäßen Abstandshalter sind in Nuten Der Sohle, auf welcher die erfindungsgemäßen Abstandshalter ruhen können, verankert. Nach dem Einführen der unteren Endabschnitte der erfindungsgemäßen Abstandshalter in die Nuten der Sohle werden die Nutöffnungen mit Dichtmasse, beispielsweise Silikonmasse oder sonstigen herkömmlichen Klebern, Dichtungsmaterialien, verfüllt. Die Sohle kann aus herkömmlichen Materialien hergestellt sein, wie Beton, Zement oder sonstige Materialien.

Als Silikonmasse eignet sich eine herkömmliche, welche abriebfest ist. Unter abriebfester Silikonmasse wird im Sinne der Erfindung auch solche verstanden, welche mittels mit Hochdruck beaufschlagter Flüssigkeit, wie Wasser, mit Hilfe von Hochdruckreinigern nach in Spalten erfolgter Polymerisation derselben nicht aus denselben entfernt werden oder einen Abrieb unterliegen kann.

Der Hohlraum, welcher das Füllmaterial aufnehmen kann, kann auch über Durchbrüche, welche in dem oberen Ende und / oder im mittleren Bereich der erfindungsgemäßen Abstandshalter angeordnet sind, zugänglich sein. Nach Verfüllung des Hohlraums mit Füllmaterial können die Durchbrüche mit Hilfe von Dichtkappen und / oder Dichtmassen verschlossen werden. Als Füllmaterial kann dienen Beton und / oder Zement dienen; ebenso kann der Hohlraum mit Kieseln oder Sanden, welche mit Hilfe von sich erhärtenden Harzen verfestigt werden können, beschickt werden.

Der erfindungsgemäße Abstandshalter zeichnet sich durch eine hohe Beanspruchung auf Biegung, Zug und Schub aus.

Auch die bei Kollisionen mit Gabelstaplern oder sonstigen Fahrzeugen auftretenden Biegemomente können nicht zu Spalten oder Rissen führen, wie sie bei herkömmlichen Leisten zu beobachten sind, da der bei Kollisionen auftretende Biegedruck auch über die Enden weitergeleitet werden kann.

Die erfindungsgemäße Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor einem mikrobiellen Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung umfasst den erfindungsgemäßen leistenartigen Abstandshalter als Rammschutzleiste, eine Sohle und ein Wandelement. Der als Bewehrungselement verwendete erfindungsgemäße leistenartige Abstandshalter erstreckt sich in Längsrichtung des Wandelements. Der Abstandshalter ist teilweise zumindest von dem Wandelement beabstandet zur Bereitstellung eines Hohlraums.

Die erfindungsgemäße Rammschutzleiste zeichnet sich hinzutretend bei Auftreten von Querkräften durch geringen Längenschub und geringe Querschubspannungen aus.

Der untere Endabschnitt, welcher in das untere Ende des erfindungsgemäßen Abstandshalters übergeht, ist in einer Nut der Sohle verankert. Der obere Endabschnitt, welcher über das obere Ende in dem mittleren Abschnitt des Abstandshalter übergeht, liegt gegen das Wandelement an. Der mittlere Bereich des Abstandshalter kann im Querschnitt nach innen in Richtung Wandelement teilkreisförmig, achtel- oder viertelkreisförmig gebogen ausgebildet sein.

Der mittlere Bereich des erfindungsgemäßen Abstandshalters kann auch im Querschnitt parallel zu dem Wandelement verlaufen. Der obere Endabschnitt des erfindungsgemäßen Abstandshalters bzw. der Rammschutzleiste ist vorzugsweise in einer Ausführungsform in Richtung Wandelement, also nach innen, oder in Gegenrichtung abknickend verlaufend. Das obere Endabschnitt kann in einer besonderen Ausführungsform gegen das Wandelement anliegend ausgestaltet sein. In einer Ausführungsform, in welcher der obere Endabschnitt in Richtung Hohlraum abgeknickt ist, schließt er mit dem oberen Ende einen Winkel &bgr; ein. Der Winkel &bgr; beträgt weniger als 90°, vorzugsweise 60°.

Der mittlere Bereich des Abstandshalters als Rammschutzleiste geht in das untere Ende über, welches im Querschnitt nach innen konkav, vorzugsweise halbkreisförmig, achtel- oder viertelkreisförmig, gebogen sein kann, so dass der untere Endabschnitt vorsteht, welcher sich an das untere Ende anschließt. Der Endabschnitt ist in einer besonderen Ausführungsform parallel zu dem mittleren Bereich des Abstandshalters und / oder des Wandelements ausgerichtet. Der untere Endabschnitt dient zur Verankerung der erfindungsgemäßen Rammschutzleiste in der Sohle als Fußboden. Die Sohle weist vorzugsweise eine Nut auf, welche parallel zu dem Wandelement bzw. der Rammschutzleiste verläuft.

Der von dem unteren Endabschnitt und von den Nutwangen ausgebildete Spalte wird mit Hilfe einer herkömmlichen Silikonmasse ausgefüllt und überbrückt, welcher vorzugsweise abriebfest ist.

In einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wand des einschalige Typs ist lediglich an einer Seite des Wandelements die erfindungsgemäße Rammschutzleiste bzw. der Abstandshalter angeordnet sein. Der Hohlraum, welcher begrenzt wird von dem Abstandshalter und dem Wandelement, wird mit Hilfe von Durchbrüchen, welche in dem oberen Ende des Abstandshalters sich befinden, verfüllt und nach der Beschickung werden die Durchbrüche mit Hilfe von Dichtkappen oder sonstigen Dichtmassen verschlossen.

In einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wand des zweischaligen Typs können zu beiden Seiten eines Wandelements Abstandshalter angeordnet sein. In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Wand des zweischaligen Typs können auch die Abstandshalter derart zueinander angeordnet werden, dass die Abstandshalter den Hohlraum begrenzen. Der von den beiden Abstandshaltern begrenzte Hohlraum kann über die obere Öffnung mit Füllmaterial beschickt werden, welche von den beiden gegenüberliegenden oberen Endabschnitten gebildet wird. Das Wandelement kann auf der Sohle unter Bildung von zwei Hohlräumen oder auf dem in den Hohlraum verfüllten Füllmaterial unter Beibehaltung lediglich eines mit Füllmaterial Hohlraums ruhen. Der Hohlraum kann soweit mit Füllmaterial verfüllt werden, dass eine Aufnahmenut im oberen Bereich des Füllmaterials ausgestaltet ist, welche der Aufnahme des von oben auf dem Füllmaterial lastenden Wandelements dient.

Das Wandelement kann ein herkömmliches sein, welches ein Mauerwerk oder eine Betonmauer oder Fachwerk ist. Das Wandelement kann ein tragendes oder stützendes sein. Als Wandelemente können gleichfalls dienen Außenwände, Haustrennwände, Hausinnenwände usw. Auch können dienen als Wandelemente einschalige oder zweischalige Mauerwerke Anwendung finden.

Die erfindungsgemäße Wand bzw. der erfindungsgemäße Abstandshalter als Rammschutzleiste zeichnen sich durch hohe Beanspruchbarkeit auch bei Auftreten von der Biegungs-, Zug- und Schubkräften aus.

Es treten keine Spalten oder Risse auf, weder innerhalb des erfindungsgemäßen Abstandshalters als Rammschutzleiste, noch in den Verankerungsbereichen der Rammschutzleiste.

Der erfindungsgemäße Abstandshalter als Rammschutzleiste, wie auch die erfindungsgemäße Wand, eignen sich besonders für die Verwendung in Lebensmittel verarbeitenden oder bereitstellenden Räumlichkeiten und Betrieben aus, weil die erfindungsgemäße Abstandshalter wie auch die erfindungsgemäße Wand, hinzutretend leicht gereinigt werden können und die Oberflächen derselben frei von außen zugänglich sind.

Auch eignet sich die erfindungsgemäße Rammschutzleiste in der einschaligen wie auch zweischaligen Ausbildung zur Verwendung im Inneren von Räumlichkeiten wie auch ebenso zum nachträglichen Einbau in Räumlichkeiten.

Die Befüllung der Hohlräume, welche entweder von den Rammschutzleisten bzw. Platzhaltern und / oder Wandelementen begrenzt werden, können mit herkömmlichem Füllmaterial beschickt und mit herkömmlichen Deckelkappen oder -verschlüssen hygienisch verschlossen werden, ohne dass das Auftreten von Mikroorganismen beobachtet wird. Etwaige Spalten werden mit abriebfester Silikonmasse verfüllt.

Die erfindungsgemäßen Abstandshalter als Rammschutzleisten bzw. die mit den erfindungsgemäßen Rammschutzleisten und Abstandshaltern ausgebildete Wand kann sich den Maßen der Wandelemente und den Ausbildungen der Wandelemente hervorragend anpassen und sind hoch variabel.

Ausführungsbeispiele

Die Zeichnungen zeigen weitere vorteilhafte zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes aufgrund der zeichnerischen Vereinfachung in schematischer, stark vergrößerter Weise, ohne Anspruch auf eine maßstabsgetreue Wiedergabe in Ausführungsform ohne Beschränkung auf die Erfindung auf diese in

1 den Querschnitt durch die erfindungsgemäßen Abstandshalter als Rammschutzleisten des zweischaligen Typs,

2 die Vergrößerung des oberen Bereichs der erfindungsgemäßen Abstandshalter als Rammschutzleiste,

3 den Querschnitt durch die erfindungsgemäßen Abstandshalter als Rammschutzleisten des zweischaligen Typs bis zur Sohle führendem Wandelement,

4 die Schrägansicht auf die erfindungsgemäße Wand (1) mit Rammschutzleisten des zweischaligen Typs mit in Richtung zu dem Hohlraum, nach unten sich erstreckenden oberen Endabschnitten,

5 den Querschnitt durch die erfindungsgemäßen Abstandshalter als Rammschutzleisten des zweischaligen Typs mit entgegen der Richtung zu dem Hohlraum sich erstreckenden oberen Endabschnitten,

6 die Vergrößerung des oberen Bereichs der Rammschutzleiste des zweischaligen Typs mit entgegen der Richtung zu dem Hohlraum, nach oben sich erstreckenden oberen Endabschnitten,

7 die Schrägansicht auf die erfindungsgemäße Wand (6) mit Rammschutzleisten des zweischaligen Typs mit nach oben abgewinkelten oberen Enden,

8 den Querschnitt durch die Rammschutzleiste des zweischaligen Typs mit auf Füllmaterial ruhendem Wandelement,

9 den Querschnitt durch die Rammschutzleiste des zweischaligen Typs,

10 die Schrägansicht auf die erfindungsgemäße Wand mit Rammschutzleisten des zweischaligen Typs (8) mit auf Füllmaterial ruhendem Wandelement,

11 den Querschnitt durch den Abstandshalter in Viertelkreisausgestaltung bezüglich seines mittleren Bereichs,

12 die Schrägansicht auf den Abstandshalter mit Wandelement mit im Querschnitt gebogenem mittleren Bereich in einschaliger Ausgestaltung

und

13 die Draufsicht auf die erfindungsgemäße Wand mit Rammschutzleisten des zweischaligen Typs (1).

Der erfindungsgemäße Abstandshalter 1 hat einen mittleren Bereich 2. Der mittlere Bereich 2 ist im Querschnitt geradlinig verlaufend. Der mittlere Bereich 2 geht in ein oberes Ende 4 über unter Bildung des Winkels &agr;. Der Winkel &agr;, welcher von dem mittleren Bereich 2 und dem oberen Ende 4 eingeschlossen ist, beträgt 120°. Das obere Ende 4 geht in den oberen Endabschnitt 5 über, welcher nach unten in Richtung Sohle 9 ausgerichtet ist. In einem Ausführungsbeispiel schließen das obere Ende 4 und der obere Endabschnitt 5 einen Winkel &bgr; von 60° über. Der obere Endabschnitt 5 liegt gegen die Seite des Wandelements 7, hier eines Mauerwerks, an.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel geht das obere Ende 4 in den oberen Endabschnitt 5, welches sich entgegen der Richtung zu dem Hohlraum 8, nach oben, erstreckt, über unter Bildung des Winkels &ggr;, wobei der Winkel &ggr; gleichfalls 120° beträgt. Der obere Endabschnitt 5, welcher mit dem Wandelement 7 mittels Befestigungsschrauben festverankert sein kann, liegt gegen die Seite des Wandelements 7, eines Mauerwerks, an, wobei vorzugsweise das freie Ende 5a nach außen in Richtung mittleren Bereich 2 vor- oder umkragend ausgebildet ist.

In dem Bereich 6 zwischen Wandelement 7 und oberen Endabschnitt 5 kann ein Spalt 31 mit Hilfe einer Silikonmasse 32 zur Vermeidung von Pilz- und Bakterienwachstum ausgefüllt und überbrückt werden, welcher abriebfest ist.

In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Rammschutzleiste als einfache Ausführung ist der mittlere Bereich 2 des Abstandshalters 1 nach innen, konkav, gekrümmt vorzugsweise viertelkreisförmig (11). Der Abstandshalter wird hierbei mit seinem unteren Endabschnitt 11 in die Nut 25 einer Sohle 9 als Boden eingeführt und mit seinem oberen Endabschnitt 5 gegen die Außenseite einer Wand 7 gekoppelt.

Als Rammschutzleiste des einschaligen Typs ist lediglich ein Abstandshalter 1 an dem Wandelement 7 angeordnet. Als Rammschutzleiste des zweischaligen Typs sind an jeder Seite des Wandelements 7 ein Abstandshalter 1 angeordnet. Die Rammschutzleiste des einschaligen Typs wird beispielsweise für Wände verwendet, die als Außenwände dienen können.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel werden im Falle der Verwendung der Rammschutzleiste des zweischaligen Typs mit zwei Hohlräumen 8 die beiden Abstandshalter gegen das Wandelement angelegt, wobei das Wandelement 7 auf der Sohle 9 unter Bildung der beiden Hohlräumen lastet. Die Hohlräume 8, welche bei der Rammschutzleiste des zweischaligen Typs von den beiden Abstandshaltern 1 und dem Wandelement 7 im Vergleich zu der unten genannten Ausgestaltung begrenzt sind, werden mit Füllmaterial, hier Beton, quantitativ verfüllt. Der Beton wird über Durchbrüche 10, welche in dem oberen Ende 4 des Abstandshalters 1 angeordnet sind, aufgefüllt.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel werden im Falle der Verwendung der Rammschutzleiste des zweischaligen Typs mit einem Hohlraum 8 die Abstandshalter parallel zueinander angeordnet unter Bildung einer Öffnung 17a. Der Hohlraum 8 wird von den beiden Abstandhaltern begrenzt. Über die Öffnung 17a wird Füllmaterial eingefüllt in den von den beiden Abstandshaltern begrenzten Hohlraum 8 unter Ausbildung einer Aufnahmenut 17, auf deren Nutgrund 16 das Wandelement 7 zu lasten vermag.

Die Sohle 9 besteht aus herkömmlichem Beton unter Ausbildung einer Nut 25, welche zur Aufnahme des unteren Endabschnitts 11 der Abstandshalter 1 dient. Das untere Ende 12, in welches der mittlere Bereich 2 des Abstandshalters 1 übergeht, ist viertelkreisförmig nach innen konkav gekrümmt im Querschnitt und geht in den unteren Endabschnitt 11 über, welcher parallel zu dem mittleren Bereich 2 ausgerichtet ist. Der untere Endabschnitt 11 wird fest mit der Sohle verankert, beispielsweise mittels Befestigungsschrauben verschraubt und / oder mit Beton eingegossen. Das untere Ende 12 geht in den unteren Endabschnitt 11 über, dass das untere Ende 12 mit dem unteren Endabschnitt 11 einen Winkel &dgr; von mehr als 90° einschließen.

Der von der Nut 25 der Sohle 9 und dem unteren Endabschnitt 11 ausgebildete Spalt 25a wird mit Hilfe einer abriebfesten Silikonmasse zur Vermeidung von Pilz- und Bakterienwachstum ausgefüllt und überbrückt.

Es zeigt sich, dass

die erfindungsgemäße Rammschutzleiste des einschaligen und des zweischaligen Typs, wie auch

die erfindungsgemäße Wand, welche das Wandelement 7, den Abstandshalter 1 und Sohle 9 umfasst, gerade für Lebensmittel verarbeitende Betriebe, Lagerräume usw., Kühlkammern, Tiefkühlkammern usw. besonders geeignet ist, weil

die Abstandshalter 1 als Rammschutzleisten hoch beanspruchbar sind,

Biegungskräfte, Zugkräfte und / oder Schubkräfte aufnehmen können,

ohne Auftreten von Rissen oder Spalten,

wegen des Fehlens von Rissen und Spalten vor mikrobiellem Bewuchs und Befall hinreichend Schutz bieten und

zum nachträglichen Einbau in den o.g. Räumlichkeiten ebenfalls sich besonders eignen,

einfach installierbar sowie

den Maßen und Ausgestaltungen der Wandelemente 7 hoch anpassbar und variabel sind.


Anspruch[de]
  1. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub zur Kopplung an einer Wand, wobei der Abstandshalter (1) einen mittleren Bereich (2) hat, welcher Bereich (2) im Querschnitt in einem Übergangsbereich (3) abknickend in ein oberes Ende (4) des Abstandshalters (1) und der mittlere Bereich (2) des Abstandshalters (1) in einem weiteren Übergangsbereich (3a) in ein unteres Ende (12) des Abstandshalters (1) übergeht.
  2. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (2) des Abstandshalters (1) im Querschnitt viertelkreis- oder achtelkreisförmig nach innen gebogen mit vorstehenden Enden ausgebildet ist.
  3. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (2) des Abstandshalters (1) im Querschnitt geradlinig verläuft.
  4. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (2) mit dem oberen Ende (4) einen Winkel &agr; von mehr als 90° einschließt.
  5. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel &agr; 120° beträgt.
  6. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (4) in einen oberen Endabschnitt (5) übergeht, welcher sich in Richtung Hohlraum (8) oder unteres Ende (12) erstreckt, und vorzugsweise mit dem oberen Endabschnitt 5 einen Winkel &bgr; von weniger als 90° einschließt.
  7. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel &bgr; 60° beträgt.
  8. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (4) in den oberen Endabschnitt (5) übergeht, welcher sich entgegen der Richtung zum Hohlraum (8) oder unteres Ende (12) hin erstreckt, und vorzugsweise mit dem oberen Endabschnitt (5) einen Winkel &ggr; von mehr als 90°, noch mehr bevorzugt 120°, einschließt.
  9. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende (12) im Querschnitt nach gebogen ausgebildet ist.
  10. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und 1 oder Schub nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (2) in das untere Ende (12) übergeht, vorzugsweise das untere Ende (12) in einen unteren Endabschnitt (11) übergeht, und mit dem unteren Endabschnitt 11 einen Winkel &dgr; von mehr als 90° einschließt.
  11. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Endabschnitt (11) und / oder der obere Endabschnitt (5) und der mittlere Bereich (2) parallel zueinander ausgerichtet sind.
  12. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (4) des Abstandshalters (1), vorzugsweise verschließbare, Durchbrüche (10) zur Einleitung von Füllmaterial in den Hohlraum (8) aufweist.
  13. Leistenartiger Abstandshalter als Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (1) aus Metallen, insbesondere nichtkorridierendem Stahl, Kunststoffen und / oder aus mit Glasfasern und / oder Kohlenstofffasern verstärkten Kunststoffen herstellbar ist, und der Abstandshalter vorzugsweise einstückig ist.
  14. Rammschutzleiste mit hoher Beanspruchbarkeit auf Biegung, Zug und / oder Schub zur Kopplung zur Kopplung an ein Wandelement (7), mit mindestens einem Abstandshalter (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche unter Bildung mindestens eines Hohlraums (8) zur Aufnahme von Füllmaterial.
  15. Rammschutzleiste des einschaligen Typs nach Anspruch 14 mit einem Abstandshalter (1), wobei der Abstandshalter (1) geeignet ist, mit seinem oberen Endabschnitt (5) gegen eine Seite eines Wandelements (7) anzuliegen und mit seinem unteren Endabschnitt (11) in einer Nut (25) einer Sohle (9) dicht und fest verankert zu sein.
  16. Rammschutzleiste des einschaligen Typs nach Anspruch 14 oder 15 mit einem Abstandshalter (1), wobei ein von der Seite des Wandelements (7) und dem oberen Endabschnitt (5) ausgebildeter Spalt (31) mit Hilfe einer Silikonmasse (32) zur Vermeidung von Pilz- und Bakterienwachstum ausgefüllt und überbrückt ist, welcher vorzugsweise abriebfest ist.
  17. Rammschutzleiste des einschaligen Typs nach einem der Ansprüche 14 bis 16 mit einem Abstandshalter (1), wobei ein von der Nut (25) der Sohle (9) und dem unteren Endabschnitt (11) ausgebildete Spalt (25a) mit Hilfe einer Silikonmasse zur Vermeidung von Pilz- und Bakterienwachstum ausgefüllt und überbrückt ist, welcher vorzugsweise abriebfest ist.
  18. Rammschutzleiste des zweischaligen Typs nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit zwei Abstandshaltern (1), wobei die Abstandshalter (1) geeignet sind, mit ihren oberen Endabschnitten (5) gegen die Seiten eines Wandelements (7) anzuliegen und mit ihren unteren Endabschnitten (11) in Nuten (25) einer Sohle (9) dicht und fest verankert zu sein, unter Bildung eines gemeinsamen Hohlraums (8) zur Aufnahme von Füllmaterial und einer oberen Öffnung (17a) sowie einer aus Füllmaterial ausgebildeten Aufnahmenut (17) zur Aufnahme des Wandelements (7).
  19. Rammschutzleiste des zweischaligen Typs nach Anspruch 18 mit zwei Abstandshaltern (1), wobei die Abstandshalter (1) geeignet sind, mit ihren oberen Endabschnitten (5) gegen die Seiten eines Wandelements (7) anzuliegen und mit ihren unteren Endabschnitten 11 in Nuten (25) einer Sohle (9) dicht verankert zu sein, unter Bildung von zwei Hohlräumen (8) zur Aufnahme von Füllmaterial und des Wandelements (7) und das Wandelement (7) auf der Sohle 9 ruht.
  20. Rammschutzleiste des zweischaligen Typs nach Anspruch 18 oder 19 mit einem Abstandshalter (1), wobei ein von der Seite des Wandelements (7) und dem oberen Endabschnitt (5) ausgebildeter Spalt (31) mit Hilfe einer Silikonmasse (32) zur Vermeidung von Pilz- und Bakterienwachstum ausgefüllt und überbrückt ist, welcher vorzugsweise abriebfest ist.
  21. Rammschutzleiste des zweischaligen Typs nach einem der Ansprüche 18 bis 20 mit einem Abstandshalter (1), wobei ein von der Nut (25) der Sohle (9) und dem unteren Endabschnitt (11) ausgebildeter Spalt (25a) mit Hilfe einer Silikonmasse (32) zur Vermeidung von Pilz- und Bakterienwachstum ausgefüllt und überbrückt ist, welcher vorzugsweise abriebfest ist.
  22. Wand als Rammschutz mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung mit mindestens einem Bewehrungselement, einer Sohle (9) und mindestens einem Wandelement (7),

    das Bewehrungselement mindestens ein leistenartiger Abstandshalter (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 oder eine Rammschutzleiste nach einem der Ansprüche 14 bis 21 ist, welcher Abstandshalter (1) sich in Längsrichtung des Wandelements (7) erstreckt,

    der Abstandshalter (1) zumindest teilweise von dem Wandelement (7) beabstandet ist und

    über sein unteres Ende (11) mit der Sohle (9) zur Lagesicherung des Abstandshalters (1) verankert ist,

    sein oberes Ende (4) des Abstandshalters (1) gegen das Wandelement (7) anliegt,
  23. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach Anspruch 22, dadurch kennzeichnet, dass der mittlere Bereich (2) des Abstandshalters (1) im Querschnitt nach innen in Richtung Wandelement (7) unter Ausbildung eines Hohlraums (8) gebogen ausgebildet ist.
  24. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (2) des Abstandshalters (1) im Querschnitt parallel zu dem Wandelement (7) sich erstreckt.
  25. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (2) des Abstandshalters (1) in einem Übergangsbereich (3) in das obere Ende (4) des Abstandshalters (1) in Richtung Sohle (9) zu abknickend unter Bildung eines Winkels &agr; übergeht.
  26. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (4) des Abstandshalters (1) in den oberen Endabschnitt (5) übergeht, welcher sich in Richtung Sohle (9) erstreckt, und vorzugsweise mit dem oberen Endabschnitt (5) einen Winkel &bgr; von weniger als 90°, vorzugsweise 60°, einschließt.
  27. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (4) des Abstandshalters (1) in den oberen Endabschnitt (5) übergeht, welcher sich entgegen der Richtung Sohle (9) hin erstreckt, und vorzugsweise mit dem oberen Endabschnitt (5) einen Winkel &ggr; von mehr als 90°, vorzugsweise 120°, einschließt.
  28. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowe mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (2) des Abstandshalters (1) in einem Übergangsbereich (3a) in das untere Ende (12) übergeht und im Querschnitt das untere Ende (12) in Richtung Wandelement (7) hin gewölbt mit einem vorstehenden unteren Endabschnitt (11) ausgebildet ist.
  29. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Abstandshalter (1) als Doppelrammschutz parallel zueinander unter Bildung eines Hohlraums (8) und einer Öffnung (17a) ausgerichtet sind und der Hohlraum (8) zur Verfüllung mit Füllmaterial geeignet ist, auf welchem das Wandelement (7) aufliegt.
  30. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Abstandshalter (1) als Doppelrammschutz parallel zueinander unter Bildung eines Hohlraums (8) ausgerichtet sind und der Hohlraum (8) mit Füllmaterial unter Bildung einer Aufnahmenut (17) verfüllt ist, auf deren Nutgrund (16) das Wandelement (7) aufliegt.
  31. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Abstandshalter (1) als Doppelrammschutz parallel zueinander unter Bildung eines Hohlraums (8) ausgerichtet sind und der Hohlraum (8) zur Verfüllung mit Füllmaterial geeignet ist und zur Aufnahme des auf der Sohle (9) angeordneten Wandelements 7 geeignet ist.
  32. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Enden (4) der beiden Abstandshalter (1) voneinander beabstandet sind.
  33. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (4) und / oder der obere Endabschnitt (5) gegen das Wandelement (7) dichtend und / oder fest anliegen.
  34. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (2) des Abstandshalters (1) im Querschnitt geradlinig verläuft.
  35. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Bereich (2) in das untere Ende (12) übergeht, das untere Ende (12) in einen unteren Endabschnitt (11) übergeht und mit dem unteren Endabschnitt (11) einen Winkel &dgr; von 120° einschließt.
  36. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Endabschnitt (11) und der mittlere Bereich (2) parallel zueinander ausgerichtet sind.
  37. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende (4) des Abstandshalters (1), vorzugsweise verschließbare, Durchbrüche (10) zur Einleitung von Füllmaterial in den Hohlraum (8) aufweist.
  38. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (1) aus Metallen, insbesondere nichtkorridierendem Stahl, Kunststoffen und / oder aus mit Glasfasern und / oder Kohlenstofffasern verstärkten Kunststoffen herstellbar ist
  39. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Endabschnitt (11) des Abstandshalters (1) mit der Sohle (9) verkeilt angebildet ist.
  40. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Endabschnitt 11 von einer Nut 25 der Sohle 9 aufgenommen und in einer Dichtmasse eingebettet ist.
  41. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (1) aus Metallen, insbesondere nichtkorridierendem Stahl, Kunststoffen und / oder aus mit Glasfasern und / oder Kohlenstofffasern verstärkten Kunststoffen herstellbar ist.
  42. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmaterial verfestigbare Materialien sind.
  43. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, die Materialien verformbar sind.
  44. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialien Beton, Zement und /oder mit Harze verhärtbare Kiesel sind.
  45. Wand mit ausgezeichnetem Schutz vor mikrobiellem Befall und vor mechanischen Beschädigungen sowie mit auf Biegung, Zug und / oder Schub beanspruchbarer Bewehrung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Endabschnitte (11) mit der Sohle (9) und / oder die oberen Endabschnitte (5) mit dem Wandelement (7) reib-, kraft- und formschlüssig verbunden sind.
Es folgen 13 Blatt Zeichnungen






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