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Dokumentenidentifikation DE202005012260U1 01.12.2005
Titel Filter-Ventilator-Einrichtung
Anmelder M + W Zander Facility Engineering GmbH, 70499 Stuttgart, DE
Vertreter Jackisch-Kohl und Kollegen, 70469 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 202005012260
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 01.12.2005
Registration date 27.10.2005
Application date from patent application 28.07.2005
IPC-Hauptklasse F24F 7/00
IPC-Nebenklasse F24F 3/16   

Beschreibung[de]

Der Erfindung betrifft eine Filter-Ventilator-Einrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Filter-Ventilator-Einrichtungen werden hauptsächlich in Reinräumen im Deckenbereich eingesetzt. Diese Einrichtungen haben Filter-Ventilator-Einheiten, die auf Tragschienen aufgesetzt sind, die hängend an der Decke befestigt sind. Die Ventilatoren in diesen Einheiten saugen die Reinluft an, die eventuell nach Durchtritt durch entsprechende Filter gereinigt nach unten in den Reinraum austritt. Die Montage solcher Einheiten ist aufwendig und schwierig.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Filter-Ventilator-Einrichtung so auszubilden, daß sie einfach und kostengünstig montiert werden kann.

Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Filter-Ventilator-Einrichtung erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.

Bei der erfindungsgemäßen Filter-Ventilator-Einrichtung sind die Einheiten durch den Verbindungskanal miteinander strömungsverbunden. Er kann als Einbaueinheit problemlos an die Öffnungen in den Einheiten so angeschlossen werden, daß zwischen den durch den Verbindungskanal miteinander verbundenen Einheiten die vom Ventilator angesaugte Luft strömen kann. Aufgrund der strömungstechnischen Verbindung der durch den Verbindungskanal miteinander verbundenen Einheiten reicht es aus, nur in der einen Einheit einen Ventilator unterzubringen. Die von ihm angesaugte Luft wird dann über den Verbindungskanal auch der angeschlossenen, nicht mit einem Ventilator versehenen Einheit zugeführt, aus der die Luft dann, gegebenenfalls nach Durchtritt durch Filter, austritt. Die erfindungsgemäße Einrichtung läßt sich einfach und damit kostengünstig montieren. Sie kann auch problemlos demontiert werden, da der als Einbaueinheit ausgebildete Verbindungskanal bei Bedarf abgenommen werden kann.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.

Die Erfindung wird anhand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigen

1 in schematischer Darstellung und in Seitenansicht eine erfindungsgemäße Filter-Ventilator-Einrichtung,

2 einen Schnitt längs der Linie B-B in 1,

3 einen Schnitt längs der Linie A-A in 4 durch eine erfindungsgemäße Filter-Ventilator-Einrichtung, bei der ein Verbindungskanal seine Einbaulage und ein anderer Verbindungskanal seine Transportlage einnimmt,

4 einen Schnitt längs der Linie B-B in 3,

5 in einer Darstellung entsprechend 3 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Filter-Ventilator-Einrichtung, bei der ein Verbindungskanal seine Einbaulage und ein anderer Verbindungskanal eine Stellung vor dem Einbau einnimmt,

6 einen Schnitt längs der Linie B-B in 5,

7 und 8 in Darstellungen entsprechend den 5 und 6 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Filter-Ventilator-Einrichtung,

9 und 10 in Darstellungen entsprechend den 5 und 6 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Filter-Ventilator-Einrichtung,

11 einen Schnitt längs der Linie A-A in 13 durch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Filter-Ventilator-Einrichtung,

12 einen Schnitt längs der Linie C-C in 11,

13 eine Ansicht längs der Linie B-B in 11,

14 einen Schnitt längs der Linie A-A in 16 durch eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Filter-Ventilator-Einrichtung,

15 einen Schnitt längs der Linie C-C in 14,

16 eine Draufsicht auf die Filter-Ventilator-Einrichtung längs der Linie B-B in 14,

17 und 18 in Darstellungen entsprechend den 5 und 6 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Filter-Ventilator-Einrichtung,

19 und 20 in Darstellungen entsprechend den 5 und 6 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Filter-Ventilator-Einrichtung.

Die im folgenden beschriebenen Filter-Ventilator-Einrichtungen werden vorteilhaft im Deckenbereich von Reinräumen eingesetzt und bestehen aus wenigstens zwei Einheiten 1, 2, die im Rastermaß angeordnet werden. Vorteilhaft sind die Einheiten 1, 2 in Quer- und in Längsrichtung mit Abstand hintereinander angeordnet. Die Einheit hat zwei einander gegenüberliegende und parallel zueinander verlaufende Seitenwände 3, 4, die vorteilhaft gleiche Höhe haben und an ihren einander zugewandten Innenseiten jeweils mit einer Schalldämmung 5, 6 belegt sind. Mit Abstand zu den Schalldämmschichten 5, 6 liegen parallel zu den Seitenwänden 3, 4 verlaufende Seitenwände 50, 51, die am unteren Rand durch einen Boden 52 miteinander verbunden sind. Er liegt mit Abstand vom unteren Rand 8 der Seitenwände 3, 4. Wie 1 zeigt, liegt der obere Rand 53 der inneren Seitenwände 50, 51 mit Abstand unterhalb des oberen Randes der Seitenwände 3, 4. Auf dem ebenen, horizontalen Boden 52 befindet sich eine Schalldämmschicht 7, die den Boden 52 bedeckt und sich zwischen den Seitenwänden 50, 51 erstreckt. Der Boden 52 mit den senkrecht anschließenden Seitenwänden 50, 51 bildet einen U-förmigen Einsatz 54, der gleiche Länge wie die Seitenwände 3, 4 hat.

Zwischen den Seitenwänden 50, 51 und den Schalldämmschichten 5, 6 werden Strömungskanäle 55, 56 gebildet, die sich über die Länge der Seitenwände 3, 4 erstrecken und vorteilhaft gleich breit sind. Die Strömungskanäle 55, 56 münden in den Bereich unterhalb des Bodens 52 des Einsatzes 54.

Die Seitenwände 3, 4 sind durch senkrecht zu ihnen verlaufende Seitenwände 9, 10 miteinander verbunden. Die Seitenwände 3, 4, 9, 10 sind Teil eines Gehäuses, in dem die Schalldämmschichten 5 bis 7 und der Einsatz 54 in der beschriebenen Weise untergebracht sind.

Die Einheit 2 bildet eine Filter-Ventilator-Einheit, in der mindestens ein Ventilator 11 untergebracht ist. Die Einheit 2 hat ebenfalls die Seitenwände 12 bis 15, die rechtwinklig zueinander liegen und vorteilhaft gleiche Abmessungen wie die Seitenwände 3, 4, 9, 10 der Einheit 1 haben. Die Seitenwände 12 bis 15 bilden einen Teil eines Gehäuses, in dem der Ventilator 11 in bekannter Weise gelagert ist. Die einander gegenüberliegenden Seitenwände 12, 14 sind innenseitig mit jeweils einer Schalldämmschicht 16, 17 belegt. Den Schalldämmschichten 16, 17 liegt mit Abstand jeweils eine parallel zur jeweiligen Seitenwand 12, 14 verlaufende Seitenwand 57, 58 eines U-förmigen Einsatzes 59 gegenüber. Die Seitenwände 57, 58 sind am unteren Rand durch einen ebenen, horizontalen Boden 60 miteinander verbunden, der mit Abstand vom unteren Rand 19 der Seitenwände 12 bis 15 vorgesehen ist. Der Boden 60 ist mit einer Schalldämmschicht 18 bedeckt, die sich zwischen den Seitenwänden 57, 58 erstreckt.

Zwischen den Seitenwänden 57, 58 und den Schalldämmschichten 16, 17 werden Strömungskanäle 61, 62 gebildet, die sich über die Länge der Seitenwände 12, 14 erstrecken und vorteilhaft gleich breit sind. Die Strömungskanäle 61, 62 münden in den Bereich unterhalb des Bodens 60 des Einsatzes 59.

In den Seitenwänden 13, 15 ist jeweils eine Öffnung 20, 21 vorgesehen, die beispielhaft rechteckigen Umriß haben kann und in die Verbindungskanäle 22 luftdicht ragen. Auch die Seitenwände 9, 10 der Einheiten 1 sind mit entsprechenden Öffnungen 23, 24 versehen, in die die Verbindungskanäle 22 luftdicht eingreifen. Über die Verbindungskanäle 22 sind die Einheiten 1, 2 strömungstechnisch miteinander verbunden.

Die Einheiten 1, 2 haben jeweils eine Decke 25, 26. Die Decke 25 ist geschlossen, während in der Decke 26 im Ansaugbereich des Ventilators 11 wenigstens eine Lufteintrittsöffnung 27 vorgesehen ist. Über sie saugt der Ventilator 11 Luft an, von der ein Teil über den oberen Rand der Seitenwände 57, 58 des Einsatzes 59 in die Strömungskanäle 61, 62 und von dort in den Bereich unterhalb des Einsatzbodens 60 gelangt. Von hier aus tritt dieser Luftanteil nach unten aus der Einheit 2 aus. Ein anderer Teil strömt durch die Verbindungskanäle 22 in die benachbarten Einheiten 1. Von hier aus tritt die Luft oberhalb der Schalldämmschicht 7 zwischen die Seitenwände 50, 51 des Einsatzes 54 ein und strömt von dort in die Strömungskanäle 55, 56. Sie leiten die Luft in den Bereich unterhalb des Bodens 52. Von hier aus tritt die Luft nach unten aus. In 1 ist der Luftaustritt aus den Einheiten 1, 2 jeweils durch Strömungspfeile gekennzeichnet.

Über die Verbindungskanäle 22, deren Querschnittsform an die Umrißform der Öffnungen 20, 21, 23, 24 angepaßt ist, wird die vom Ventilator 11 angesaugte Luft den benachbarten Einheiten 1 zugeführt. An die Einheiten 1, die keinen Ventilator aufweisen, können weitere Einheiten 1 und/oder Einheiten 2 über weitere Verbindungskanäle 22 angeschlossen werden. Bei der in den 1 und 2 schematisch dargestellten Ausbildung sind die Einheiten 1, 2 hintereinander angeordnet, so daß die vom Ventilator 11 angesaugte Luft in Längsrichtung der Einheiten 1, 2 strömt. Bei der in dieser Reihe letzten Einheit 1, 2 ist diejenige Öffnung, in die kein Verbindungskanal 22 ragt, luftdicht abgeschlossen.

Die Rahmen der Einheiten 1, 2 und die Einsätze 54, 59 bestehen vorteilhaft aus Blech, können aber auch aus anderen geeigneten Materialien bestehen. Für die Schalldämmschichten 5 bis 7, 16 bis 18 können bekannte Materialien eingesetzt werden. Die Einheiten 1, 2 werden vorteilhaft im Deckenbereich auf Tragschienen montiert, die einander kreuzend montiert sind und auf denen die Einheiten 1, 2 beispielsweise verschraubt werden können.

Aus den 3 und 4 geht hervor, daß die Verbindungskanäle 22 zum Transport in die Einheiten 1 geschoben werden können. Dadurch ist der Transport und auch die Montage der Einheiten 1, 2 einfach und schnell möglich. Die Verbindungskanäle 22, deren Wandungen vorteilhaft ebenfalls aus Blech bestehen, können so weit in die Einheit 1 geschoben werden, daß sie nicht über die Seitenwände 9, 10 der Einheiten 1 vorstehen. Diese Lage des Verbindungskanales 22 ist in den 3 und 4 für die rechte Einheit 1 dargestellt. Da der Verbindungskanal 22 vollständig innerhalb des Gehäuses der Einheit 2 liegt, wird er beim Transport nicht beschädigt. Im Gehäuse der Einheit 1 können für den Verbindungskanal 22 Schienen vorgesehen sein, auf denen der Verbindungskanal 22 zwischen der Ruhelage und der Gebrauchslage verschoben werden kann. Diese Schienen können Winkelschienen sein, die in geeigneter Weise in der Einheit 1 angeordnet sind.

Zur Montage der Filter-Ventilator-Einheit werden die Einheiten 1, 2 auf den (nicht dargestellten) Tragschienen aufgesetzt und dort in geeigneter Weise befestigt. Die einzelnen Einheiten 1, 2 werden mit Abstand nebeneinander montiert. Anschließend werden die Verbindungskanäle 22 aus den Einheiten 1 herausgezogen und in die Öffnungen 20, 21 in den Seitenwänden 13, 15 der Einheit 2 eingesetzt. In den 3 und 4 ist die Gebrauchslage des Verbindungskanales 22 an der linken Seite der Einheit 2 dargestellt. Auf diese Weise können sämtliche Einheiten 1, 2 durch Herausziehen der Verbindungskanäle 22 aus den Einheiten 1 strömungstechnisch miteinander verbunden werden. In der Gebrauchslage werden die Verbindungskanäle 22 in geeigneter Weise an den Einheiten 1, 2 gehalten. Um die Gebrauchslage der Verbindungskanäle 22 einfach einstellen zu können, kann in den Einheiten 1 oder 2 ein mechanischer Anschlag vorgesehen sein, bis zu dem die Verbindungskanäle 22 verschoben werden. Sie werden im einfachsten Fall durch ein Rechteckrohr gebildet, das in Richtung auf die Einheiten 1 und 2 offen ist, so daß die vom Ventilator 11 der Einheit 2 angesaugte Luft durch die Verbindungskanäle 22 in die Einheiten 1 strömen kann.

Bei der Ausführungsform gemäß den 5 und 6 wird der Verbindungskanal 22 von oben auf die benachbarten Einheiten 1, 2 aufgesetzt, wie in 5 für den rechten Verbindungskanal dargestellt ist. In den einander zugewandten Seitenwänden 9, 10 und 13, 15 der Einheiten 1 und 2 ist jeweils ein Ausschnitt 28, 29 vorgesehen, der nach oben offen ist und der rechteckigen Umriß hat (6). Die Ausschnitte 28, 29 enden mit Abstand zu den Seitenwänden 3, 4 und 12, 14 der Einheiten 1 und 2 und erstrecken sich etwa bis zu den Seitenwänden 50, 51 und 57, 58 der Einsätze 54, 59. Die Ausschnitte 28, 29 erstrecken sich bis zu den horizontalen Schalldämmschichten 7, 18 der Einheiten 1, 2.

Nachdem die Einheiten 1, 2 auf der Rasterdecke montiert sind, werden die Verbindungskanäle 22, die wiederum vorteilhaft als Rechteckrohre ausgebildet sind, von oben in die einander gegenüberliegenden Ausschnitte 28, 29 eingesetzt. Die Höhe der Verbindungskanäle 22 entspricht der Höhe der Ausschnitte 28, 29, so daß die Verbindungskanäle mit der Decke 25, 26 der Einheiten 1, 2 bündig abschließen. Wie bei den vorigen Ausführungsformen sind die Verbindungskanäle 22 luftdicht eingesetzt, so daß die vom Ventilator 11 der Einheit 2 angesaugte Luft in die benachbarten Einheiten 1 strömen kann. Da sich die Verbindungskanäle 22 von den horizontalen Schalldämmschichten 7, 18 bis zur Decke 25, 26 der Einheiten 1, 2 erstrecken, steht der maximale Strömungsquerschnitt zur Verfügung. Die Verbindungskanäle 22 sind vorteilhaft selbsttragend ausgebildet und begehbar. Zwischen den Einheiten 1, 2 und den Verbindungskanälen 22 besteht keine feste Verbindung, so daß die verschiedenen Komponenten der Filter-Ventilator-Einrichtung bei Bedarf auch wieder einfach demontiert werden können.

Das Ausführungsbeispiel nach den 7 und 8 unterscheidet sich von der vorigen Ausführungsform lediglich dadurch, daß die Verbindungskanäle 22 einen umlaufenden, überstehenden Flansch 30 aufweisen, über den die Verbindungskanäle auf der Decke 25, 26 der Einheiten 1, 2 befestigt werden.

Wie 8 zeigt, erstreckt sich der Verbindungskanal 22 mit seinem umlaufenden Flansch 30 zwischen den einander gegenüberliegenden Schalldämmschichten 5, 6 bzw. 16, 17 der Einheiten 1, 2. Der Flansch 30 ist im Eckbereich mittels Schrauben 31 und dergleichen auf der Decke 25, 26 der jeweiligen Einheit 1, 2 befestigt. Der Verbindungskanal 22 liegt wiederum luftdicht an den Wandungen der Ausschnitte 28, 29 an, so daß ein einwandfreier Luftübertritt von der Einheit 2 in die Einheiten 1 gewährleistet ist. Die vom Ventilator 11 der Einheit 2 angesaugte Luft strömt in der beschriebenen Weise zu einem Teil über die Strömungskanäle 61, 62 in den Bereich unterhalb des Bodens 60 des Einsatzes 59 und von dort nach unten in den Reinraum. Ein anderer Teil strömt über die Verbindungskanäle 22 in die Einheiten 1, aus denen dieser Luftanteil in der beschriebenen Weise nach unten austritt.

Die Verbindungskanäle 22 können auch durch Nieten mit den Einheiten 1, 2 verbunden sein. Auch ist es möglich, den Flansch 30 der Verbindungskanäle 22 auf der Decke 25, 26 der Einheiten 1, 2 zu verkleben. Im Unterschied zur vorigen Ausführungsform sind somit die Verbindungskanäle 22 fest mit den Einheiten 1, 2 verbunden. Die Verbindungskanäle 22 sind vorteilhaft wiederum selbsttragend und begehbar ausgebildet, so daß Wartungs- und/oder Reparaturarbeiten einfach von der Oberseite der Filter-Ventilator-Einrichtung aus durchgeführt werden können.

Die Ausführungsform gemäß den 9 und 10 unterscheidet sich von der vorigen Ausführungsform lediglich dadurch, daß die Verbindungskanäle 22 trapezförmigen Umriß haben. Dementsprechend sind die Ausschnitte 28, 29 an diese Form der Verbindungskanäle 22 angepaßt. Die Seitenwände 32, 33 der Ausschnitte 28, 29 liegen entsprechend der Trapezform der Verbindungskanäle 22 schräg. In der Einbaulage liegen die Verbindungskanäle 22 an den Seitenwänden 32, 33 der Ausschnitte 28, 29 an. Mit dem Flansch 30 werden die Verbindungskanäle 22 auf der Decke 25, 26 der Einheiten 1, 2 in der beschriebenen Weise befestigt.

Die Längsseiten 34, 35 des Verbindungskanales 22 sind geneigt angeordnet und divergieren vom Boden 36 des Verbindungskanales aus. Mit den geneigten Längsseiten 34, 35 liegt der Verbindungskanal 22 an den entsprechend geneigten Seitenwänden 32, 33 der Ausschnitte 28, 29 an. Die Seitenwände 32, 33 sowie die Längsseiten 34, 35 sind mit den Durchtrittsöffnungen für die von der Einheit 2 kommende Luft versehen. Dementsprechend sind die Seitenwände und die Längsseiten im wesentlichen rahmenförmige Auflageflächen, mit denen die Längsseiten 34, 35 der Verbindungskanäle 22 an den Seitenwänden 32, 33 der Vorsprünge 28, 29 anliegen. Im übrigen ist diese Ausführungsform gleich ausgebildet wie das vorige Ausführungsbeispiel.

Bei der Ausführungsform nach den 11 bis 13 ist der Verbindungskanal 22 wiederum trapezförmig ausgebildet. Im Unterschied zur vorigen Ausführungsform sind die Schmalseiten 37, 38 der Verbindungskanäle 22 die schräg liegenden Trapezseiten. Dementsprechend haben die Ausschnitte 28, 29 entsprechend schräg liegende Schmalseiten 39, 40, an denen die Schmalseiten 37, 38 des Verbindungskanales 22 in der Einbaulage flächig anliegen.

Wie sich aus 11 ergibt, liegt der ebene Boden 36 des Verbindungskanales 22 in montierter Lage auf den Schalldämmschichten 7, 18 der Einsätze 54, 59 auf. Auch bei den anderen Ausführungsformen liegt der Boden der Verbindungskanäle 22 auf den Schalldämmschichten 7, 18 auf.

Die Verbindungskanäle 22 werden ebenfalls von oben in die Ausschnitte 28, 29 benachbarter Einheiten 1, 2 luftdicht eingesetzt. Die konischen Schmalseiten 37, 38 stellen sicher, daß sie problemlos montiert werden können. Über den Flansch 30 werden die Verbindungskanäle 22 in der beschriebenen Weise auf der Decke 25, 26 der Einheiten 1, 2 befestigt. Aufgrund der trapezförmigen Gestaltung der Verbindungskanäle 22 ist wiederum eine Installation ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen möglich. Die Verbindungskanäle 22 sind vorteilhaft begehbar und selbsttragend.

Während bei den beiden zuvor beschriebenen Ausführungsformen gemäß den 9 bis 13 nur zwei einander gegenüberliegende Seitenwände der Verbindungskanäle 22 geneigt sind, sind bei der Ausführungsform gemäß den 14 bis 16 sämtliche Seitenwände 34, 35, 37, 38 geneigt angeordnet. Dementsprechend haben die Ausschnitte 28, 29 die geneigt angeordneten Seitenwände 32, 33, 39, 40, an denen die Verbindungskanäle 22 mit ihren Seitenwänden flächig anliegen. Wie bei den vorigen Ausführungsbeispielen liegt der Boden 36 etwa in Höhe der Oberseite der horizontalen Schalldämmschichten 7, 18 der Einheiten 1, 2. Die Verbindungskanäle 22 sind wiederum mit dem umlaufenden Flansch 30 versehen, mit dem sie auf der Decke 25, 26 der Gehäuse der Einheiten 1, 2 aufliegen und mit ihr fest verbunden sind. Die Verbindungskanäle 22 sind nach der Montage begehbar und vorteilhaft auch selbsttragend.

Die 17 und 18 zeigen eine Ausführungsform, bei der benachbarte Elemente 1, 2 durch U-förmige Verbindungskanäle 22 miteinander leitungsverbunden sind. Die Verbindungskanäle 22 werden von oben auf die Einheiten 1, 2 aufgesetzt, in deren Decke 25, 26 jeweils eine Öffnung 41, 42 vorgesehen ist, durch welche die parallel zueinander liegenden Schenkel 43, 44 der Verbindungskanäle 22 gesteckt werden. Wie 18 zeigt, erstrecken sich die Schenkel 43, 44 bis nahe an die Seitenwände 50, 51, 57, 58 der Einsätze 54, 59 der Einheiten 1, 2. Der die Schenkel 43, 44 verbindende Steg 45 ist ebenso wie die Schenkel hohl ausgebildet (17), so daß die vom Ventilator 11 der Einheit 2 angesaugte Luft über den U-förmigen Verbindungskanal 22 in die benachbarten Einheiten 1 strömen kann. Da sich die Schenkel 43, 44 und der Steg 45 nahezu über die gesamte innere Breite der Einsätze 54, 59 erstrecken, steht ein großer Strömungsquerschnitt zur Verfügung.

Die Verbindungskanäle 22 können so weit in die Öffnungen 41, 42 gesteckt werden, daß sie mit ihrem Steg 45 auf der Decke 25, 26 der Einheiten 1, 2 aufliegen. Die Schenkel 43, 44 ragen vorteilhaft abgedichtet in die Öffnungen 41, 42. Die Öffnungen 41, 42 haben Abstand von den einander zugewandten Seitenwänden 9, 10, 13, 15 der Einheiten 1, 2. Die durch die Öffnungen 41, 42 ragenden Schenkel 43, 44 enden mit ausreichendem Abstand von den horizontalen Schalldämmschichten 7, 18, so daß die vom Ventilator 11 angesaugte Luft problemlos in die Schenkel 43 bzw. 44 strömen kann.

Die Einheiten 1, 2 sind im übrigen gleich ausgebildet wie die Einheiten nach den 3 und 4.

Beim Ausführungsbeispiel nach den 19 und 20 schließlich ist der Verbindungskanal 22 bogenförmig ausgebildet oder durch einen Schlauch gebildet. Im Ausführungsbeispiel sind die benachbarten Einheiten 1, 2 durch jeweils zwei solche Verbindungskanäle 22 miteinander strömungsverbunden. Die bogenförmig ausgebildeten Verbindungskanäle 22 können formsteif ausgebildet sein. Dann lassen sich die Verbindungskanäle 22 durch einen einfachen Steckvorgang in ihre Einbaulage bringen. In der Decke 25, 26 der Einheiten 1, 2 sind Stecköffnungen 46, 47 vorgesehen, in die sich die Schenkel der Verbindungskanäle 22 einfach stecken lassen. Es ist auch möglich, die freien Enden 48, 49 der Verbindungskanäle 22 auf die Decke 25, 26 aufzusetzen und in geeigneter Weise luftdicht mit ihr zu verbinden.

Der Verbindungskanal 22 kann beispielhaft auch durch einen Schlauch gebildet sein, der in die Öffnungen 46, 47 gesteckt oder mit ihnen luftdicht verbunden wird. Die Stecköffnungen 46, 47 liegen mit Abstand von den einander benachbarten Seitenwänden 9, 10, 13, 15 der Einheiten 1, 2.


Anspruch[de]
  1. Filter-Ventilator-Einrichtung mit mindestens zwei Einheiten, von denen eine Einheit wenigstens einen Ventilator aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheiten (1, 2) durch wenigstens einen Verbindungskanal (22) strömungsverbunden sind, der als Einbaueinheit an wenigstens eine Öffnung (23, 24; 41, 42; 46, 47) der Einheiten (1, 2) anschließbar ist.
  2. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) in einer Ruhelage innerhalb der einen Einheit (1) liegt.
  3. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) aus der einen Einheit (1) bis in die andere Einheit (2) herausziehbar ist.
  4. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) in Aussparungen (28, 29) der Einheiten (1, 2) einsetzbar ist.
  5. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (23, 24) in die Aussparungen (28, 29) münden.
  6. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) von oben in die Aussparungen (28, 29) einsetzbar ist.
  7. Filter-Ventilator-Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) mit Außenseiten an wenigstens einem Teil der Begrenzungswände (32, 33, 39, 40) der Aussparungen (28, 29) anliegt.
  8. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheiten (1, 2) in ihrer Decke (25, 26) wenigstens eine Öffnung (41, 42, 46, 47) für den Verbindungskanal (22) aufweisen.
  9. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) bogen- oder U-förmig ausgebildet ist.
  10. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) formsteif ausgebildet ist.
  11. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) flexibel ausgebildet ist.
  12. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) ein Schlauchstück ist.
  13. Filter-Ventilator-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) als Rohrstück ausgebildet ist.
  14. Filter-Ventilator-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) eckigen Querschnitt hat.
  15. Filter-Ventilator-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22} trapezförmigen Querschnitt hat.
  16. Filter-Ventilator-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) mindestens einen Flansch (30) aufweist.
  17. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (22) mit dem Flansch (30) auf der Decke (25, 26) der Einheiten (1, 2) aufliegt.
  18. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (30) durch Befestigungselemente (31), wie Schrauben, Nieten, mit den Einheiten (1, 2) verbunden ist.
  19. Filter-Ventilator-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheiten (1, 2) einen Einsatz (54, 59) aufweisen, der mit wenigstens einer Seitenwand (3, 4; 12, 14) der Einheit (1, 2) mindestens einen Strömungskanal (55, 56; 61, 62) bildet.
  20. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (54, 59) U-förmig ausgebildet ist.
  21. Filter-Ventilator-Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (50, 51; 57, 58) der Einsätze (54, 59) zusammen mit den Seitenwänden (3, 4; 12, 14) der Einheiten (1, 2) die Strömungskanäle (55, 56; 61, 62} begrenzen.
  22. Filter-Ventilator-Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseiten der die Strömungskanäle (55, 56; 61, 62) begrenzenden Seitenwände (3, 4; 12, 14) der Einheiten (1, 2) mit einer Schalldämmschicht (5, 6; 16, 17) belegt sind.
  23. Filter-Ventilator-Einrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (52, 60) der Einsätze (54, 59) mit Abstand oberhalb des unteren Randes (8, 19) der Seitenwände (3, 4, 9, 10; 12 bis 15) der Einheiten (1, 2) liegt.
  24. Filter-Ventilator-Einrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des Bodens (52, 60) der Einsätze (54, 59) mit einer Schalldämmschicht (18) bedeckt ist.
  25. Filter-Ventilator-Einrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand (53) der Seitenwände (50, 51; 57, 58) mit Abstand unterhalb der Decke (25, 26) der Einheiten (1, 2) liegt.
  26. Filter-Ventilator-Einrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (3, 4; 12, 14) der Einheiten (1, 2) und die Seitenwände (50, 51; 57, 58) der Einsätze (54, 59) parallel zueinander liegen.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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