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Dokumentenidentifikation EP1588822 01.12.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001588822
Titel Anordnung zum Feststellen von Leckstellen an Vorrichtungen zum Spritzgiessen, Vorrichtung zum Spritzgiessen sowie Verfahren zum Einstellen beziehungsweise Betreiben einer solchen Vorrichtung
Anmelder wf plastic GmbH, 58507 Lüdenscheid, DE
Erfinder Fein, Bernd, 58511 Lüdenscheid, DE
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 15.04.2005
EP-Aktenzeichen 050082510
EP-Offenlegungsdatum 26.10.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.12.2005
IPC-Hauptklasse B29C 45/17
IPC-Nebenklasse G01M 3/26   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Feststellen von Leckstellen an Vorrichtungen zum Spritzgießen, insbesondere bei Vorrichtungen mit beheizten Mitteln zur Schmelzeverteilung in Spritzgießwerkzeugen, eine Vorrichtung zum Spritzgießen sowie ein Verfahren zum Einstellen beziehungsweise ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Vorrichtung.

Aus der Druckschrift mit der Veröffentlichungsnummer DE 693 02 469 T2 ist eine Anordnung zum Feststellen von Leckstellen an Vorrichtungen zum Spritzgießen bekannt. In den Fig. 2a, 2b, 2c dieser Druckschrift werden solche Anordnungen offenbart. Diese Anordnungen weisen jeweils einen Druckluftanschluss auf, über welchen die Anordnung mit Druckluft versorgt werden kann. Von diesem Druckluftanschluss führt eine Leitung über einen Druckregler und einen Drucksensor zu einer Düse. Diese Düse ist an einer potentiellen Leckstelle einer Vorrichtung zum Spritzgießen angeordnet. Sobald die Düse durch aus der Lecksgestelle austretendes Spritzgussmaterial ganz oder teilweise verschlossen wird, ändert sich der Druck innerhalb der Leitung. Diese Druckänderung wird von dem Drucksensor registriert, der daraufhin eine Meldung an ein Mittel zum Steuern und/oder Regeln geben kann, um den Spritzgussvorgang zu unterbrechen.

Die in der Druckschrift mit der Veröffentlichungsnummer DE 693 02 469 T2 beschriebene Vorrichtung hat sich in der Vergangenheit als nicht geeignet erwiesen. Ein Problem liegt dabei an der oftmals nicht ausreichenden Zuverlässigkeit der Drucksensoren. Sind diese Drucksensoren zu empfindlich, reicht schon die Erwärmung oder das Abkühlen der Druckluftleitungen während des Spritzgussvorgangs aus, so dass der Sensor eine Unterbrechung des Spritzgussvorgangs auslöst. Ist dagegen der Sensor nicht sensibel genug, können kleine Spritzgussmaterialmengen, die an den Leckagepunkten austreten, nicht immer in ausreichendem Maße erfasst werden, um den Fehlerfall zu erkennen. Ein weiteres Problem liegt im hohen Luftverbrauch. Die hohe, notwendige Anzahl von Drucksensoren der bekannten Vorrichtung ist außerdem problematisch.

Aus der Druckschrift mit der Nummer US 6,182,501 B1 ist ferner eine Anordnung zum Überprüfen der Dichtigkeit eines Gefäßes bekannt. Das Gefäß wird dazu unter Druck gesetzt. Parallel dazu wird ein Referenzgefäß unter Druck gesetzt. Es wird dann beobachtet, ob das zu prüfende Gefäß einen Druckverlust hat und wie groß der Druckverlust im Vergleich zu dem Referenzgefäß ist. Die in dieser Druckschrift beschriebene Anordnung kann nicht dazu verwendet werden, Leckstellen von Vorrichtungen zum Spritzgießen zu erfassen und die Vorrichtungen zum Spritzgießen kontinuierlich zu überwachen. Die Druckschrift bietet daher keinen Anhaltspunkt zur Lösung der Probleme mit der eingangs genannten Anordnung.

Der Erfindung liegt dabei die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Feststellen von Leckstellen vorzuschlagen, die robuster ist als die aus der genannten Druckschrift bekannte Anordnung.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Anordnung gemäß Anspruch 1 gelöst. Weiterbildungen dieser Anordnung und eine Vorrichtung zum Spritzgießen sind in den auf Anspruch 1 zurückbezogenen Ansprüchen angegeben. Ferner ist in Anspruch 10 und 11 ein Verfahren zum Einstellen einer Vorrichtung mit einer solchen Anordnung beschrieben und in Anspruch 12 ein Verfahren zum Betreiben einer solchen Vorrichtung angegeben.

Eine erfindungsgemäße Vorrichtung weist demgemäß eine erste Druckluftleitung und eine zweite Druckluftleitung auf. Die Vorrichtung weist ferner einen gemeinsamen Druckluftanschluss auf, aus welchem die erste Druckluftleitung und die zweite Druckluftleitung mit Druckluft versorgt werden können. Eine dritte und eine vierte Druckluftleitung sind ferner vorgesehen und die erste Druckluftleitung verzweigt sich in diese dritte Druckluftleitung und in die vierte Druckluftleitung. Die dritte Druckluftleitung mündet in eine oder mehrere Austrittsöffnungen. Diese Austrittsöffnungen können dann an den potentiellen Leckstellen angeordnet werden und werden im Betrieb der Anordnung kontinuierlich mit Druckluft durchströmt. Eine fünfte Druckluftleitung und eine sechste Druckluftleitung sind ferner bei einer erfindungsgemäßen Anordnung vorgesehen. Die zweite Druckluftleitung verzweigt sich in diese fünfte Druckluftleitung und in die sechste Druckluftleitung. Eine erfindungsgemäße Anordnung weist ferner einen Sensor zum Erfassen eines Druckunterschieds zwischen den in der vierten Druckluftleitung und der fünften Druckluftleitung herrschenden Drücken auf. Ein Druckeinstellmittel zum Einstellen des Drucks in der sechsten Druckluftleitung und/oder ein oder mehrere Austrittsöffnungen, in welche die sechste Druckluftleitung mündet, sind ebenfalls bei einer erfindungsgemäßen Anordnung vorgesehen. Anstelle von Druckluft kann auch ein anderes geeignetes Fluid verwendet werden.

Das Druckeinstellmittel einer erfindungsgemäßen Anordnung kann eine Blendenscheibe umfassen. Diese Blendenscheibe hat Blenden verschiedener Größe, mit denen ein Strömungsquerschnitt in dem Druckeinstellmittel ausgewählt werden kann. Das Druckeinstellmittel einer erfindungsgemäßen Anordnung kann ebenso ein Ventil sein oder umfassen. Ferner ist denkbar, auswechselbare Blenden mit einem festen Durchmesser zu verwenden.

Gemäß der Erfindung kann eine erfindungsgemäße Anordnung ein Mittel zum Regeln des Drucks am gemeinsamen Druckluftanschluss umfassen.

Gemäß der Erfindung kann in der ersten und/oder zweiten Druckluftleitung je eine Blende eingesetzt sein.

Als Austrittsöffnungen können Düsen vorgesehen sein. Die Austrittsöffnungen können ferner an Enden von weiteren Leitungen, zum Beispiel von Kapillaren vorgesehen sein, wobei diese weiteren Leitungen von der dritten Druckluftleitung abzweigen. Die weiteren Leitungen können dabei auch durch Kanäle in einem Spritzgießwerkzeug gebildet werden. Die Austrittsöffnungen können auch durch Bohrungen in der dritten Druckluftleitung gebildet sein. Vorzugsweise ist zumindest die dritte Druckluftleitung ein Rohr oder ein Schlauch.

Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Spritzgießen, insbesondere zum Kunststoffspritzgießen, weist eine der vorgenannten erfindungsgemäßen Anordnungen auf. Eine solche Vorrichtung kann ein Mittel zum Steuern und/oder Regeln umfassen. Mit diesem Mittel zum Steuern und/oder Regeln kann der Sensor zum Erfassen des Druckunterschieds verbunden sein.

Die Austrittsöffnungen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung können zumindest teilweise im Bereich von Verbindungsstellen des Leitungssystems für eine Spritzgussmasse angeordnet sein. Diese Verbindungsstellen sind potentielle Leckstellen. Weitere potentielle Leckstellen sind die Verbindungsstellen des Leitungssystems mit dem Spritzgießwerkzeug und/oder der Spritzgießmaschine. Auch dort können die Austrittsöffnungen angeordnet sein. Eine weitere potentielle Leckstelle liegt im Bereich des Anschnitts an das Formteil.

Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Einstellen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung kann so ausgestaltet sein, dass zunächst die Austrittsöffnungen zum Einstellen so angeordnet werden, dass der von dem Sensor zum Erfassen des Druckunterschieds bei einer Beaufschlagung der Druckluftleitungen erfasste Druckunterschied gleich Null ist oder einen vorbestimmten Wert hat. Alternativ kann bei einer anderen Ausführung der Vorrichtung mittels des Druckeinstellmittels der Druck in der sechsten Druckluftleitung so eingestellt werden, dass der von dem Sensor zum Erfassen des Druckunterschieds bei der Beaufschlagung der Druckluftleitungen erfasste Druckunterschied gleich Null ist oder einen vorbestimmten Wert hat.

Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zum Betreiben einer erfindungsgemäßen Vorrichtung kann, sobald der Sensor zum Erfassen des Druckunterschieds einen Druckunterschied über einen Toleranzbereich abweichend von Null oder dem vorbestimmten Wert anzeigt, das Mittel zum Steuern und/oder Regeln einen laufenden Spritzgießvorgang unterbrechen und/oder eine Leckage mit einem Anzeigemittel anzeigen.

Ausführungsbeispiele für eine erfindungsgemäße Anordnung sind anhand der Zeichnung näher beschrieben. Darin zeigt

Fig. 1.
einen Schaltplan einer ersten erfindungsgemäßen Anordnung mit einem Druckeinstellmittel und
Fig. 2
eine zweite erfindungsgemäße Anordnung mit weiteren Düsen.

Die in den Figuren 1 und 2 dargestellten erfindungsgemäßen Anordnungen weisen eine Vielzahl von Gemeinsamkeiten auf. Es werden daher zunächst anhand der Fig. 1 die gemeinsamen Merkmale beschrieben, bevor auf die Unterschiede der Anordnung gemäß Fig. 2 zu der Anordnung gemäß Fig. 1 eingegangen wird.

Die erfindungsgemäßen Anordnungen weisen je eine erste Druckluftleitung 1 und eine zweite Druckluftleitung 2 auf, die über einen gemeinsamen Druckluftanschluss 7 mit Druckluft beaufschlagbar sind. Der gemeinsame Druckluftanschluss 7 kann mit einem Drucklufttank, mit einem Druckerzeugungsaggregat (Pumpe) oder mit in einem Werk vorhandenen Druckluftversorgungsleitungsnetz verbunden sein.

Von dem gemeinsamen Druckluftanschluss 7 ausgehend wird Druckluft über die erste Druckluftleitung 1 zu einem Verzweigungspunkt geleitet, an welchem die erste Druckluftleitung 1 in eine dritte Druckluftleitung 3 und in eine vierte Druckluftleitung 4 verzweigt. An die dritte Druckluftleitung 3 sind Düsen 8 angeschlossen, die im Bereich der möglichen Leckstellen einer Vorrichtung zum Spritzgießen angeordnet sind.

Die vierte Druckluftleitung 4 führt dagegen zu einem Sensor 9 zum Erfassen eines Druckunterschieds.

Die zweite Druckluftleitung 2 führt ebenfalls von dem gemeinsamen Druckluftanschluss 7 zu einem Verzweigungspunkt. An dem Verzweigungspunkt verzweigt die Druckluftleitung 2 in eine fünfte Druckluftleitung 5 und in eine sechste Druckluftleitung 6. Die sechste Druckluftleitung führt bei der Anordnung gemäß Fig. 1 zu einem Druckeinstellmittel 10, mit welchem der Druck in dieser sechsten Druckluftleitung 6 eingestellt werden kann.

Die fünfte Druckluftleitung 5 führt dagegen, wie auch schon die vierte Druckluftleitung 4, zu dem Sensor 9 zum Erfassen des Druckunterschieds. Der Druckunterschied, der mit dem Sensor 9 erfasst wird, ist der Druckunterschied, der zwischen den Drücken in der vierten Druckluftleitung 4 und der fünften Druckluftleitung 5 vorliegt.

Durch das Einstellen des Drucks in der sechsten Druckluftleitung 6 mittels des Druckeinstellmittels 10 kann auch der Druck in der fünften Druckluftleitung 5 verändert werden. Dieses wird bei einem Einstellen der Anordnung ausgenutzt. Die Anordnung wird, damit sie zum Erfassen von Leckstellen verwendet werden kann, vorteilhaft so eingestellt, dass in der vierten Druckluftleitung 4 und in der fünften Druckluftleitung 5 der gleiche Druck herrscht. Der Druckunterschied zwischen der vierten Druckluftleitung 4 und der fünften Druckluftleitung 5 ist dann Null. Gegebenenfalls ist es ausreichend, wenn der Druckunterschied zwischen der vierten Druckluftleitung 4 und der fünften Druckluftleitung 5 so eingestellt ist, dass er einen vorbestimmten Wert hat. Es herrscht dann annähernd ein Druckgleichgewicht zwischen der vierten Druckluftleitung 4 und der fünften Druckluftleitung 5.

So wie sich mittels des Druckeinstellmittels 10 ein Druckgleichgewicht zwischen der vierten Druckluftleitung 4 und der fünften Druckluftleitung 5 einstellen lässt, lässt sich auch durch eine Änderung des Drucks in der Druckluftleitung 3 der Druckunterschied zwischen der vierten Druckluftleitung 4 und der fünften Druckluftleitung 5 beeinflussen. Wird in der Druckluftleitung 3 der Druck verändert, wirkt sich dies unmittelbar auch auf die vierte Druckluftleitung 4 aus. Tritt nun an den möglichen Leckagestellen der Vorrichtung zum Spritzgießen die Spritzgussmasse aus, beeinflusst dies das Strömungsverhalten der aus den Düsen 8 austretenden Druckluft. Die Düsen können nämlich ganz oder zum Teil verschlossen werden, was unmittelbar eine Rückwirkung auf den Druck in der dritten Druckluftleitung 3 hat.

Ist die Anordnung vor der Durchführung des Spritzgussvorgangs, d. h. vor dem Betreiben der Vorrichtung zum Spritzgießen so abgestimmt worden, dass der Sensor zum Messen des Druckunterschieds keinen Druckunterschied oder einen vorbestimmten Druckunterschied zwischen der vierten Druckluftleitung 4 und der fünften Druckluftleitung 5 erfasst, bewirkt das Austreten der Spritzgussmasse aus den Leckagestellen die Erfassung eines veränderten Druckunterschieds des Sensors 9. Der Sensor 9 leitet das erfasste Signal über eine Leitung 12 an ein Mittel 13 zum Steuern und/oder Regeln weiter, welches dann entweder den Spritzgussvorgang unterbricht oder zumindest das Lecken der Vorrichtung anzeigt.

Im Unterschied zu der in Fig. 1 dargestellten Anordnung weist die in Fig. 2 dargestellte Anordnung das Druckeinstellmittel nicht auf. Stattdessen sind an die sechste Druckluftleitung weitere Düsen 11 angeschlossen. Diese weiteren Düsen 11 sind ebenfalls im Bereich möglicher Leckagestellen der Vorrichtung zum Spritzgießen angeordnet. Die weiteren Düsen 11 können dabei so in den Bereich der Leckagestellen angeordnet sein, dass kein Druckunterschied zwischen der vierten Druckluftleitung und der fünften Druckluftleitung besteht. Gegebenenfalls ist aber auch ein vorgegebener Wert des Druckunterschieds zulässig. Ändert sich nun aufgrund einer Leckage der Vorrichtung zum Spritzgießen und eines dadurch bewirkten ganzen oder teilweisen Verschließens der Düsen 8 oder der weiteren Düsen 11 der von dem Sensor 9 erfasste Druckunterschied, meldet der Sensor 9 diesen geänderten Druckunterschied über die Leitung 12 an das Mittel 13 zum Steuern und/oder Regeln, welches daraufhin den Spritzvorgang unterbricht und/oder eine Warnung an das Bedienpersonal ausgibt.

Im übrigen ist es auch möglich, in einer alternativen Anordnung zu der in der Fig. 2 dargestellten Anordnung in der sechsten Druckluftleitung 6 zusätzlich zu den weiteren Düsen 11 ein Druckeinstellmittel anzuordnen, mit welchem der Druck innerhalb der sechsten Druckluftleitung eingestellt werden kann.


Anspruch[de]
  1. Anordnung zum Feststellen von Leckstellen an Vorrichtungen zum Spritzgießen, wobei die Anordnung
    • eine erste Druckluftleitung (1) und eine zweite Druckluftleitung (2) umfasst;
    • einen gemeinsamen Druckluftanschluss (7) umfasst, aus welchem die erste Druckluftleitung (1) und die zweite Druckluftleitung (2) mit Druckluft beaufschlagbar sind,
    • eine dritte Druckluftleitung (3) und eine vierte Druckluftleitung (4) umfasst, in die sich die erste Druckluftleitung (1) verzweigt,
    • eine oder mehrere Austrittsöffnungen (8) umfasst, in welche die dritte Druckluftleitung (3) mündet, wobei die Austrittsöffnungen im Betrieb der Anordnung kontinuierlich von der Druckluft durchströmt werden,
    • eine fünfte Druckluftleitung (5) und eine sechste Druckluftleitung (6) umfasst, in die sich die zweite Druckluftleitung (2) verzweigt;
    • einen Sensor (9) zum Erfassen eines Druckunterschieds zwischen den in der vierten Druckluftleitung (4) und der fünften Druckluftleitung (5) herrschenden Drücken umfasst,
    • ein Druckeinstellmittel (10) zum Einstellen des Drucks in der sechsten Druckluftleitung (6) und/oder eine oder mehrere Austrittsöffnungen z.B. Düsen (11) umfasst, in welchen die sechste Druckluftleitung (6) mündet.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckeinstellmittel (10) eine Blendenscheibe umfasst.
  3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckeinstellmittel (10) ein Ventil umfasst.
  4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung ein Mittel zum Steuern und/oder Regeln des Drucks beziehungsweise Druckflusses am gemeinsamen Druckluftanschluss (7) und/oder in den Druckluftleitungen umfasst.
  5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen Düsen (8) sind.
  6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen an Enden von weiteren Leitungen angeordnet sind, die von der dritten Druckluftleitung (3) abzweigen.
  7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Leitungen Kanäle oder Röhrchen in einem Spritzgießwerkzeug sind.
  8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste, zweite, dritte, vierte, fünfte und/oder sechste Druckluftleitung durch einen Schlauch oder ein Rohr gebildet sind.
  9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen (8) Bohrungen, insbesondere Querbohrungen in der dritten Leitung sind.
  10. Vorrichtung zum Spritzgießen, insbesondere zum KunststoffSpritzgießen,dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Mittel (13) zum Steuern und/oder Regeln umfasst.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (13) zum Steuern und/oder Regeln mit dem Sensor (9) zum Erfassen des Druckunterschieds verbunden ist.
  13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen (8, 11) zumindest teilweise im Bereich eines Leitungssystems beziehungsweise im Bereich von Verbindungsstellen eines Leitungssystems für eine Spritzgussmasse angeordnet sind.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen (8, 11) zumindest teilweise im Bereich von Verbindungsstellen des Leitungssystems mit einem Spritzgießwerkzeug oder einer Spritzgießmaschine angeordnet sind.
  15. Verfahren zum Einstellen einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen (8, 11) zum Einstellen so ausgeführt und/oder angeordnet werden, dass der von dem Sensor (9) zum Erfassen des Druckunterschieds bei einer Beaufschlagung der Druckluftleitungen (1 bis 6) erfasste Druckunterschied gleich Null ist oder einen vorbestimmten Wert hat.
  16. Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 15, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Druckeinstellmittels (10) der Druck in der sechsten Druckluftleitung (6) so eingestellt wird, dass der bei der Beaufschlagung der Druckluftleitungen (1 bis 6) erfasste Druckunterschied gleich Null ist oder einen vorbestimmten Wert hat.
  17. Verfahren zum Betreiben einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass, sobald der Sensor (9) zum Erfassen des Druckunterschieds einen Druckunterschied über einen Toleranzbereich abweichend von Null oder dem vorbestimmten Wert anzeigt, das Mittel (13) zum Steuern und/oder Regeln einen laufenden Spritzgießvorgang unterbricht und/oder eine Leckage anzeigt.






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