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Dokumentenidentifikation DE102004044317A1 08.12.2005
Titel Falzaufbau sowie Verfahren zur Weiterverarbeitung einer Bahn
Anmelder Koenig & Bauer AG, 97080 Würzburg, DE
Erfinder Herbert, Burkard, 97072 Würzburg, DE;
Wander, Stefan, 97264 Helmstadt, DE
DE-Anmeldedatum 10.09.2004
DE-Aktenzeichen 102004044317
Offenlegungstag 08.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.12.2005
IPC-Hauptklasse B41F 13/58
Zusammenfassung Ein Falzaufbau einer Rollendruckmaschine weist einen quer zur Bahnlaufrichtung einer aufladenden Bahn bzw. Teilbahn bewegbaren Falztrichter mit zwei zur Bahnlaufrichtung geneigten Trichterwagen auf, wobei eine Breite des Falztrichters mindestens zwei nebeneinander angeordneten Druckbildern eines ersten Druckbildformates entspricht. Zusätzlich ist im Falzaufbau ein Umlenkelement vorgesehen, welches im Gegensatz zu den beiden Trichterwagen des Falztrichters lediglich eine zur Umlenkung wirksame Wirkkante in der Art einer Trichterwange aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Falzaufbau sowie ein Verfahren zur Weiterverarbeitung einer Bahn mittels Falzaufbau gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, 2 bzw. 18.

Die DE 100 03 025 C1 offenbart quer zur einlaufenden Bahn bewegbare Falztrichter.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einen Falzaufbau sowie ein Verfahren zur Weiterverarbeitung einer Bahn zu schaffen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1, 2 bzw. 18 gelöst.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass variable Bahnen bzw. Teilbahnen in einfacher Weise ohne das Erfordernis von vertikal übereinander angeordneten Trichtern weiterzuverarbeiten sind.

Vorzugsweise ist aus Bauraumgründen zur Bildung der Umlenk- bzw. Wirkkante eine übliche Umlenk- oder Leitstange – insbesondere Luftdurchströmt – verwendet. Dieses Trichtersegment ist wie der Falztrichter aus dem jeweiligen Bahnweg heraus bzw. in diesen hinein bewegbar und quer zur Bahnlaufrichtung positionierbar angeordnet. Unter „Kante" ist nicht eine scharfkantige Ecke zu verstehen, sondern die gekrümmte Wirkfläche zur Umlenkung.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

1 einen Trichteraufbau in einer ersten Betriebssituation;

2 einen Trichteraufbau in einer zweiten Betriebssituation;

3 eine schematische Seitenansicht von Falztrichter und Umlenkelement;

4 eine Weiterbildung des Falzaufbaus in einer ersten Betriebsstellung;

5 eine Weiterbildung des Falzaufbaus in einer zweiten Betriebsstellung.

In einer Druckmaschine, insbesondere Rollenrotationsdruckmaschine, können Bahnen B1; B2; B3; B4 verschiedener Breiten b1; b2; b3; b4 verarbeitet und/oder Bahnen B1; B2; B3; B4 einer selben Breite b1; b2; b3; b4 in eine verschiedene Anzahl von Teilbahnen B1.1; B2.1; B3.1; B4.1 geschnitten, einem Falzaufbau 01 zugeführt und anschließend beispielsweise in einem Falzapparat 02 weiterverarbeitet werden. Die nicht dargestellten Längsschneideeinrichtung ist dem Falzaufbau 01 vorgeordnet. Der Falzaufbau 01 soll hier als Weiterverarbeitungsstufe verstanden werden, in welchem Bahnen oder Teilbahnen längsgefalzt werden und/oder übereinander geführt werden. Er weist vorteilhafter Weise zumindest einen Falztrichter 03 auf.

Eine erste Bahn B1 (1) wird in einer Betriebssituation – entweder in voller Breite b1 oder in zwei Teilbahnen B1.1 mit der Breite b1.1 geschnitten – mittig auf den Falztrichter 03 geführt und mittig längsgefalzt bzw. geschnittene Teilbahnen B1.1 aufeinander geführt. Vorzugsweise befindet sich der Falztrichter 03 in einer Position mittig zur einlaufenden noch ungeschnittenen Bahn B1. Vorzugsweise ist die Druckmaschine und insbesondere der Falzaufbau 01 zur Verarbeitung verschiedener Formate und/oder Bahnbreiten derart ausgebildet, dass auch eine von der erstgenannten Bahn B1 verschiede Bahn B2 mit einer anderen Breite b2 in der selben Weise verarbeitbar ist. Beispielsweise sind Bahnen bis zu einer maximalen Breite bmax verarbeitbar (strichliert dargestellt).

In einer zweiten Betriebsart wird von einer Bahn B3 (2) eine Teilbahn B3.1, insbesondere eine drittel Bahn B3.1) durch Längsschnitt abgetrennt. Die verbleibende Teilbahn B3.2 wird – entweder in voller verbleibender Breite b3.2 oder in zwei weitere Teilbahnen längs geschnitten – mittig auf den Falztrichter 03 geführt und mittig längsgefalzt bzw. als geschnittene Teilbahnen aufeinander geführt. Das selbe ist in 2 für die schmalere Bahn B4 mit den Teilbahnen B4.1 und B4.2 dargestellt. Der Falztrichter 03 wird bzw. ist hierzu in eine zweite Position seitlich zur o.g. mittigen Position versetzt angeordnet. Dies geschieht beispielsweise über eine entsprechende Vorrichtung 08, welche eine Bewegung des Falztrichters 03 quer zur Richtung der einlaufenden Bahn B1; B2; B3 ermöglicht. Diese Vorrichtung 08 kann einen Stellmechanismus (manuell oder motorisch) und eine Führung beinhalten.

Die abgetrennte Teilbahn B3.1 wird auf ein Umlenkelement 04 geführt, welches in der Art eines Trichtersegments 04 mit lediglich einer Trichterwange 06 bzw. Wirkkante 06 ausgeführt ist. Das Umlenkelement 04 – insbesondere die von der Teilbahn B3.1 zur Umlenkung zusammen wirkende Trichterwange 06 – liegt in ihrer Längsausdehnung z. B. in der Ebene der einlaufenden Teilbahn B3.1, ist jedoch zu deren Bahnlaufrichtung bzw. Transportrichtung T um einen Winkel &agr; größer 10° und kleiner 90° geneigt, d. h. weder parallel noch senkrecht zu dieser verlaufend. Das Umlenkelement 04 weist in Projektion quer zur einlaufenden Teilbahn B3.1 vorzugsweise eine Breite auf, welche weniger als zwei nebeneinander angeordneten Teilbahnen B3.1, insbesondere weniger als zwei nebeneinander angeordneten Druckseiten, insbesondere stehenden Zeitungsseiten oder liegenden Tabloidseiten, entspricht. D. h. das Umlenkelement 04 ist dazu ausgebildet, mit lediglich einem druckbildbreiten Strang (Teilbahn B3.1) zusammen zu wirken und weist – im Gegensatz zu Falztrichtern 03 – lediglich eine schräg zur einlaufenden Teilbahn B3.1 orientierte Wirkkante 06 auf.

Grundsätzlich kann das Umlenkelement 04 in der Art eines in seiner Symmetrieebene halbierter Falztrichter ausgeführt sein. Zweckmäßiger Weise ist die Bauform aus Bauraumgründen jedoch im wesentlichen der schräg zur einlaufenden Teilbahn B3.1 liegenden Wirkkante 06 nachempfunden und weist kein ausgedehntes Trichterblech auf. In einfacher Bauart ist das Umlenkelement 04 in der Art einer Wendestange ausgeführt, welche z. B. rohrförmig ausgebildet ist und zumindest auf der umschlungenen Seite Austrittsöffnungen für ein Druckmittel, insbesondere Druckluft, zur Ausbildung eines Luftpolsters aufweist.

Das Umlenkelement 04 ist zumindest aus dem Wirkkontakt mit einer Bahn- bzw. Teilbahn wegbewegbar, vorzugsweise ebenfalls quer zur einlaufenden Bahn bzw. Teilbahn B3.1 bewegbar angeordnet. Dies geschieht beispielsweise über eine entsprechende Vorrichtung 07, welche eine Bewegung des Umlenkelementes 04 quer zur Richtung der einlaufenden Teilbahn B3.1 ermöglicht. Diese Vorrichtung 07 kann einen Stellmechanismus (manuell oder motorisch) und eine Führung beinhalten, welche eine Fortsetzung der o.g. Führung sein kann (dargestellt). Vorteilhafter Weise ist für den Falztrichter 03 und das Umlenkelement 04 je ein Stellmechanismus vorgesehen.

Durch relatives Verschieben von Falztrichter 03 und Trichtersegment 04 ist die Anordnung auf verschiedene Grundbahnbreiten anpassbar. In 2 ist diesem Sachverhalt durch eine strichliert dargestellte Bahn B4 und einer Teilbahn B4.1 mit Breite b4.1 Rechnung getragen.

Von besonderem Vorteil – insbesondere i. V. m. einer schlanken Bauform (rohrförmig etc.) – lassen sich Falztrichter 03 und Umlenkelement 04 in einer selben Ebene E anordnen, d. h. die Wirkkanten für die auflaufenden Teil-/Bahnen von Falztrichter 03 und Umlenkelement 04 liegen in einer selben Ebene E (3). Es ist kein vertikaler Versatz erforderlich, um die Falzspitzen 18; 19 auf einen Abstand zusammen fahren zu können, welcher kleiner ist als eine halbe Breite b03 des Falztrichters 03 (1). Unter Falzspitzen 18; 19 soll hier der Punkt verstanden, in welcher geometrisch betrachtet der stromabwärts letzte Berührpunkt der Teilbahn B3.1 beim Umlenken und der Teilbahn mit der realen oder geometrisch imaginären Trichterspitze, d. h. das Umlenken bzw. das Falzen der Restbahn im wesentlichen abgeschlossen ist. Falztrichter 03 und Umlenkelement 04 können auf einer selben Höhe H angeordnet sein. Wie in 2 zu erkennen, überschneiden sich vertikal betrachtet ein für diese Produktion ungenutzter Abschnitt einer Trichterwange 17 des Falztrichters 03 und die Wirkkante 06 des Umlenkelementes 04.

Dem Umlenkelement 04 ist eine Walze 11 bzw. Walzengruppe 11, z. B. Zugwalze 11 nachgeordnet, welche grundsätzlich quer zur Bahnlaufrichtung – für sich oder gemeinsam mit dem Umlenkelement 04 – bewegbar ist. Dazu ist diese entweder starr mit dem Umlenkelement 04 verbunden und mit diesem gemeinsam bewegbar oder aber sie ist unabhängig vom Umlenkelement 04 am Gestell bewegbar angeordnet. Die Walze 11 kann als – motorisch getriebene oder ungetriebene – Überführwalze 11 ausgeführt sein, welcher sich eine Zuggruppe 12, z. B. eine motorisch getriebene Zugwalze 13 und ggf. Andrückwalzen 14, anschließt. Grundsätzlich kann jedoch die Walzengruppe 11 als motorisch getriebene Zuggruppe 11 ausgeführt sein und dann die Zuggruppe 12 ersetzen. Im Beispiel ist die Walze 11 bzw. Walzengruppe 11 verschwenkbar, insbesondere um eine Rotationsachse der Zugwalze 13, angeordnet. Sei kann aber auch in anderer Weise verschiebbar sein. Erfordern es die geometrischen Verhältnisse nicht, dass die Walze 11 aus dem Strangweg entfernbar ist, so kann sie auch ortsfest angeordnet sein.

Eine Zuggruppe 16, z. B. ein Zugwalzenpaar 16, unter dem Falztrichter 03 ist wie der Falztrichter 03 selbst quer zur Bahnlaufrichtung – für sich oder gemeinsam mit diesem – bewegbar.

In 1 ist für den „Normalbetrieb" (größerformatige Druckseiten) das Umlenkelement 04 vollständig aus seinem Wirkbereich mit einer (Teil-)Bahn weg bewegt und die Walzengruppe 11 / Walze 11 weggeschwenkt. Die dem Falztrichter 03 zugeordnete Zuggruppe 16 ist unter die Trichterspitze bewegt.

Der in den Figuren beschriebene Falzaufbau 01 ist bevorzugt in einer Druckmaschine vorgesehen, deren Druckeinheiten mit einer Breite zum Bedrucken zweier nebeneinander angeordneten großformatigen Druckseiten, insbesondere Zeitungsseiten, ausgebildet sind. Der Falztrichter 03 ist dann ebenfalls zur Bildung eines Längsfalzes dieser zwei große Druckseiten beinhaltenden Bahn B1; B2 ausgebildet. Mit diesem Umlenkelement 04 als Zusatzaggregat ist es nun möglich, wahlweise auch mit drei kleineren Druckbildformaten nebeneinander bedruckte Bahnen B3; B4 weiter zu verarbeiten.

Dieser prinzipielle Erfindungsgedanke ist daher nicht lediglich auf Druckmaschinen beschränkt, welche in ihrer Grundausstattung für den Druck von zwei größerformatigen Druckseiten und wahlweise drei kleinerformatigen Druckseiten ausgebildet sind, sondern auch für Druckmaschinen, welche in ihrer Grundausstattung für den Druck von vier größerformatigen Druckseiten und wahlweise fünf oder mehr kleinerformatigen Druckseiten, oder gar sechs größerformatigen Druckseiten und wahlweise sieben oder mehr kleinerformatigen Druckseiten ausgebildet sind. Hierbei können dann mehrere Falztrichter 03 und ein oder mehrere Umlenkelemente 04 nebeneinander angeordnet sein. Beispielsweise zwei Falztrichter 03 und ein Umlenkelement 04 (daneben oder dazwischen) oder drei Falztrichter 03 und ein oder mehrere Umlenkelemente 04 (daneben oder dazwischen).

In einer in 4 und 5 schematisch angedeutete Weiterbildung insbesondere für Tabloiddruck mit im Bereich der des Längsfalzes aufgeschnittenen Teilbahnen sieht vor, dass mehrere dieser Umlenkelemente 04 nebeneinander angeordnet sein können, und mindestens eines dieser Umlenkelemente 04 in der Weise verschwenk- bzw. bewegbar ausgeführt ist, dass es in einer Betriebsstellung I in einem bestimmten Winkel &agr; zur einlaufenden Teilbahn B3.1 und in einer zweiten Betriebsstellung II in einem zu erstgenannten Winkel negativen Winkel zur einlaufenden Teilbahn B3.1 orientiert ist.

Das für den Begriff Bahn bzw. Teilbahn genannte gilt im übertragenen Sinne für aus mehreren Bahnen bzw. Teilbahnen gebildete Stränge bzw. Teilstränge.

01Falzaufbau 02Falzapparat 03Falztrichter 04Umlenkelement, Trichtersegment 05 06Trichterwange, Wirkkante 07Vorrichtung zum Bewegen des Umlenkelementes 08Vorrichtung zum Bewegen des Falztrichters 09 10 11Walze, Walzengruppe, Zugwalze, Überführwalze 12Zuggruppe 13Zugwalze 14Andrückwalze 15 16Zuggruppe, Zugwalzenpaar 17Trichterwange 18Falzspitze 19Falzspitze B1Bahn B2Bahn B3Bahn B4Bahn B1.1Teilbahn B2.1Teilbahn B3.1Teilbahn B4.1Teilbahn B3.2Teilbahn B4.2Teilbahn b1Breite b2Breite b3Breite b4Breite b1.1Breite b2.1Breite b3.1Breite b4.1Breite b3.2Breite b4.2Breite b03Breite bmaxbreite EEbene HHöhe TBahnlaufrichtung bzw. Transportrichtung &agr;Winkel

Anspruch[de]
  1. Falzaufbau einer Rollenruckmaschine, welcher einen quer zur Bahnlaufrichtung (T) einer auflaufenden Bahn bzw. Teilbahn (B1 bis B4; B1.1 bis B4.1) bewegbaren Falztrichter (03) mit zwei zur Bahnlaufrichtung (T) geneigten Trichterwangen (17) aufweist, wobei eine Breite (b03) des Falztrichters (03) mindestens zwei nebeneinander angeordneten Druckbildern eines ersten Druckbildformates entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass im Falzaufbau (01) zusätzlich ein Umlenkelement (04) vorgesehen ist, welches im Gegensatz zu den beiden Trichterwangen (17) des Falztrichters (03) lediglich eine zur Umlenkung wirksame Wirkkante (06) in der Art einer Trichterwange (06) aufweist.
  2. Falzaufbau einer Rollenruckmaschine, welcher einen quer zur Bahnlaufrichtung (T) einer auflaufenden Bahn bzw. Teilbahn (B1 bis B4; B3.2; B1.1 bis B4.1) bewegbaren Falztrichter (03) mit zwei zur Bahnlaufrichtung (T) geneigten Trichterwangen (17) aufweist, wobei eine Breite (b03) des Falztrichters (03) mindestens zwei nebeneinander angeordneten Druckbildern eines ersten Druckbildformates entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwei Druckseiten eines kleineren zweiten Druckbildformates breite Teilbahn (B3.2) über den Falztrichter (03) geführt ist und gleichzeitig eine einseitenbreite Teilbahn (B3.1) des kleineren Druckbildformates über ein Umlenkelement (04) geführt ist, welches in Projektion zur auflaufenden Teilbahn (B3.1) im wesentlichen teilbahnbreit ausgeführt ist.
  3. Falzaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkelement (04) in Projektion zur auflaufenden Teilbahn (B3.1; B4.1) eine Breite aufweist, welche kleiner ist als die beiden nebeneinander angeordneten Druckbilder des ersten Druckbildformates.
  4. Falzaufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Gegensatz zu den beiden Trichterwangen (17) des Falztrichters (03) das Umlenkelement (04) lediglich eine zur Umlenkung wirksame Wirkkante (06) in der Art einer Trichterwange (06) aufweist
  5. Falzaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trichterwangen (06; 17) von Umlenkelement (04) und Falztrichter (03) im wesentlichen in einer selben Ebene liegen.
  6. Falzaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkelement (04) in gestreckter Bauweise rohrförmig ausgeführt ist.
  7. Falzaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkelement (04) in der Art einer Luftaustrittsöffnungen aufweisenden Wendestange ausgeführt ist.
  8. Falzaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkelement (04) quer zur Bahnlaufrichtung (T) einer auflaufenden Bahn bzw. Teilbahn (B1.1 bis B4.1) bewegbar ausgeführt ist.
  9. Falzaufbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Umlenkelement (04) und dem Falztrichter (03) voneinander mechanisch unabhängige Stellmittel zum Bewegen zugeordnet sind.
  10. Falzaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Umlenkelement (04) eine Walze (11) nachgeordnet ist, welche quer zur Bahnlaufrichtung (T) einer in den Falzaufbau (01) einlaufenden Bahn bzw. Teilbahn (B1 bis B4; B1.1 bis B4.1) bewegbar ausgeführt ist.
  11. Falzaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Walze (11) als Zugwalze (11) ausgeführt ist.
  12. Falzaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Walze (11) eine Zugwalze (13) nachgeordnet ist.
  13. Falzaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Falztrichter (03) eine Zuggruppe (16) nachgeordnet ist, welche quer zur Bahnlaufrichtung (T) einer in den Falzaufbau (01) einlaufenden Bahn bzw. Teilbahn (B1 bis B4; B1.1 bis B4.1) bewegbar ausgeführt ist.
  14. Falzaufbau nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugwalze (11; 13) motorisch unabhängig von weiteren Zugwalzen angetrieben ist.
  15. Falzaufbau nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuggruppe (16) motorisch unabhängig von weiteren Zugwalzen angetrieben ist.
  16. Falzaufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Abschnitt einer Trichterwange (17) des Falztrichters (03) und eine in der Art einer Trichterwange (06) wirksame Wirkkante (06) des Umlenkelementes (04) in vertikalem Schnitt betrachtet überschneiden.
  17. Falzaufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Betriebsweise Falzspitzen (18; 19) von Falztrichter (03) und Umlenkelement (04) einen Abstand aufweisen, welcher kleiner ist als eine halbe Breite (b03) des Falztrichters (03).
  18. Verfahren zur Weiterverarbeitung einer Bahn mittels eines Falzaufbaus, wobei eine erste Bahn (B1; B2) in einer ersten Betriebssituation – entweder in voller Breite oder in zwei Teilbahnen geschnitten – mittig auf einen Falztrichter (03) geführt und mittig längsgefalzt wird bzw. die geschnittenen Teilbahnen aufeinander geführt werden und in einer zweiten Betriebssituation von einer Bahn (B3; B4) eine Teilbahn (B3.1; B4.1), insbesondere eine einseitenbreite Teilbahn (B3.1; B4.1), durch Längsschnitt abgetrennt und die verbleibende Teilbahn (B3.2; B4.2) – entweder in voller verbleibender Breite oder in zwei weiteren Teilbahnen geschnitten – mittig auf den Falztrichter (03) geführt und mittig längsgefalzt wird bzw. die geschnittenen Teilbahnen aufeinander geführt werden, während die abgetrennte Teilbahn (B3.1; B4.1) auf ein Umlenkelement (04) geführt wird, welches lediglich im wesentlichen eindruckseitenbreit ausgeführt ist.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass bei Umstellung von der ersten in die zweite Betriebssituation der Falztrichter (03) aus der zur einlaufenden Bahn (B1 bis B4) mittigen Lage herausbewegt und das Umlenkelement (04) in den Strangweg der abzutrennenden Teilbahn (B3.1; B4.1) hineinbewegt wird.
  20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass bei Umstellung von der zweiten in die erste Betriebssituation der Falztrichter (03) in eine zur ungeschnittenen einlaufenden Bahn (B1 bis B4) mittige Lage hineinbewegt und das Umlenkelement (04) aus einem möglichen Wirkbereich mit Bahnen bzw. Teilbahnen herausbewegt wird.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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