PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005013606U1 08.12.2005
Titel Mobile Feuerstelle
Anmelder Glas Trösch Holding AG, Bern, CH
Vertreter PAe Splanemann Reitzner Baronetzky Westendorp, 80469 München
DE-Aktenzeichen 202005013606
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 08.12.2005
Registration date 03.11.2005
Application date from patent application 29.08.2005
IPC-Hauptklasse F24C 5/20

Beschreibung[de]
Technisches

Die vorliegende Erfindung betrifft eine mobile Feuerstelle mit einem Brenner, einem Brennstoffbehälter und einem Mantel.

Stand der Technik

Häufig sind Feuerstellen wie z. B. Cheminées (Kaminfeuerstellen), Herde und/oder Öfen fest in Gebäuden eingebaut und typischerweise mit einem ebenfalls fest im Gebäude eingebauten Rauchrohr oder einem Kamin versehen, durch welche hindurch im Feuerungsbetrieb Rauch und heisse Verbrennungsgase abströmen. Aufgrund der durch Kamine oder Rauchrohre abströmenden Verbrennungsgase wird eine Luftströmung erzeugt, die in der Regel für eine gute und vollständige Verbrennung des Brennstoffs sorgt, mit dem die Feuerstelle betrieben wird.

Neben stationären Feuerstellen sind auch mobile Feuerstellen bekannt wie z. B. Petroleumöfen oder Gasöfen, die auf einfache Art von Hand transportierbar sind. Diese mobilen Feuerstellen werden typischerweise nicht an einen Kamin oder an ein Rauchrohr angeschlossen. Sie werden mit Brennstoffen betrieben, die im Falle eines optimalen Brennvorgangs eine saubere Verbrennung gewährleisten und können problemlos von einem Zimmer in ein anderes Zimmer disloziert werden, um sie stets dort zu platzieren, wo gerade Wärme benötigt wird.

Die bisher bekannten mobilen Feuerstellen weisen den Nachteil auf, dass sie – wenn der Brennvorgang nicht optimal verläuft – die Räume, in denen sie betrieben werden, mit unangenehmen und teilweise sogar gefährlichen Emissionen in Form von Verbrennungsdämpfen, Verbrennungsgasen und/oder Rauch belasten. Aufgrund von mangelhaftem Brennstoff, Verunreinigungen des Brenners in der Feuerstelle oder ungünstigen Luftströmungen im Bereich der Feuerstelle sind suboptimale Brennvorgänge im Falle von mobilen Feuerstellen recht häufig.

Darstellung der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es, eine dem eingangs genannten technischen Gebiet zugehörende mobile Feuerstelle zu schaffen, mit der die vom Brenner verursachten Emissionen vermindert werden können.

Die Lösung der Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 definiert. Gemäss der Erfindung ist eine mobile Feuerstelle mit einem zur Aufnahme und Speicherung eines Brennstoffs ausgebildeten Brennstoffbehälter, einem zum Verbrennen des Brennstoffs geeigneten Brenner und einem Mantel versehen. Der Mantel ist nach oben offen. Im Brennbetrieb, d. h. in einem Betriebszustand mit in der Feuerstelle brennendem Brennstoff, umschliesst der Mantel den Brennstoffbehälter und den Brenner entlang einer geschlossenen horizontalen Umfangslinie flammdicht. Im Brennbetrieb umfassen die durch den Mantel gebildeten Mantel- oder Seitenwände den Brenner und den Brennstoffbehälter vollständig, so dass während dem Brennvorgang die Umgebung der Feuerstelle von den in der Feuerstelle erzeugten offenen Flammen abgeschirmt ist. Die durch die Verbrennung des Brennstoffs in der Feuerstelle erwärmte Luft und die gas- und/oder dampfförmigen Verbrennungsprodukte strömen aus dem oben offenen Mantel nach oben weg. Die erfindungsgemässe Feuerstelle zeichnet sich dadurch aus, dass der Mantel zu einem überwiegenden Teil aus einem durchsichtigen Material gefertigt ist.

Aufgrund des durchsichtigen Materials ist es möglich, das in der Feuerstelle brennende Feuer bzw. dessen Flammen durch den durchsichtigen Mantel hindurch zu beobachten und somit rein optisch zu überwachen. Dies erlaubt es, einen suboptimalen Brennvorgang frühzeitig zu erkennen und sofort Massnahmen in die Wege zu leiten, um wieder einen optimalen Brennvorgang herzustellen. Dadurch können die durch mangelhafte Brennvorgänge erzeugten Emissionen erheblich vermindert werden, was die Feuerstelle auch für den Einsatz im Wohnungen, Büros und geschlossenen Ausstellungsräumen geeignet macht, wo besonders hohe Anforderungen hinsichtlich eines behaglichen Raumklimas zu erfüllen sind.

Der zu einem überwiegenden Teil aus einem durchsichtigen Material gefertigte Mantel muss zumindest derart ausgebildet sein, dass die Flammen des in der Feuerstelle brennenden Feuers durch den durchsichtigen Anteil des Mantels hindurch von aussen gut sichtbar sind. Der Mantel kann z. B. derart ausgebildet sein, dass mehr als 75% der Mantelfläche, vorzugsweise mehr als 95% der Mantelfläche, insbesondere sogar mehr als 98% der Mantelfläche durchsichtig sind. Der Mantel kann sogar vollständig aus durchsichtigem Material gefertigt sein, so dass die gesamte Mantelfläche durchsichtig ist.

Das durchsichtige Material, aus dem der Mantel gefertigt ist, kann insbesondere Glas sein. Anstelle von Glas können aber auch andere durchsichtige oder durchscheinende Materialien verwendet werden, die eine zur Eindämmung der Flammen ausreichende Hitzebeständigkeit aufweisen.

Der Mantel der mobilen Feuerstelle hat vorzugsweise eine zylindrische Form, insbesondere die Form eines geraden Kreiszylinders. Solche Mantelformen sind besonders einfach in der Herstellung und verleihen zudem der Feuerstelle insgesamt ein in ästhetischer Hinsicht vorteilhaftes Erscheinungsbild. Dabei kann die obere Deckenfläche des kreiszylinderförmigen Mantels vollständig fehlen, so dass der Mantel insgesamt die Form eines oben vollständig offenen Kreiszylinders hat.

Grundsätzlich sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung jedoch auch andere, nichtzylindrische Mantelformen möglich, die nach oben wenigstens teilweise offen sind.

Ein Mantel mit einer kreiszylindrischen Form kann insbesondere aus drei Mantelteilen zusammengesetzt sein, die je die Form eines Kreiszylindermantelsegments aufweisen und bis auf die Randpartien, die zur Verbindung der drei Mantelteile miteinander ausgebildet sind, zueinander identisch ausgebildet sind. Ein solcher Mantel ist besonders einfach und kostengünstig herstellbar.

Es sind aber auch anders gestaltete zylinderförmige Mäntel möglich, insbesondere auch einstückige Mäntel mit Zylinderform.

Im Falle eines aus drei Mantelteilen zusammengesetzten Mantels ist vorzugsweise wenigstens ein erstes der Mantelteile um eine vertikale Scharnierachse schwenkbar an einem zweiten der Mantelteile derart angelenkt, dass das erste Mantelteil eine Schwenkflügeltüre des Mantels bildet, die wahlweise geöffnet und geschlossen werden kann. Durch das Öffnen der Schwenkflügeltüre kann dann ein einfacher Zugang durch die in der Mantelfläche ausgebildete Türöffnung hindurch zum Brenner und zum Brennstoffbehälter geschaffen werden, was hilfreich sein kann für die Wartung des Brenners und/oder das Nachfüllen von Brennstoff in den Brennstoffbehälter. Bei geschlossener Schwenkflügeltüre schirmt der Mantel nach wie vor die Umgebung der Feuerstelle entlang einer geschlossenen Umfangslinie um den Brenner und den Brennstoffbehälter herum flammdicht ab.

Gemäss einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung sind der Brennstoffbehälter für die Aufnahme und Speicherung von flüssigem Brennstoff und der Brenner zum Verbrennen von flüssigem Brennstoff ausgebildet. Flüssige Brennstoffe sind besonders einfach in der Handhabung und ermöglichen eine saubere und weitgehend rauchfreie Verbrennung. Darüber hinaus haben flüssige Brennstoffe auch eine vergleichsweise hohe Energiedichte, was insofern von Vorteil ist, weil dann die mit flüssigem Brennstoff betriebene Feuerstelle weniger häufig mit neuen Brennstoff versorgt werden muss als im Falle einer Feuerstelle, die mit einem Brennstoff mit geringerer Energiedichte betrieben wird. Als für die erfindungsgemässe Feuerstelle geeignete Brennstoffe haben sich z. B. Spiritus und Paraffin erwiesen. Vorzugsweise ist weiter der Brenner ein dochtloser Brenner. Als besonders geeignet haben sich insbesondere Brenner erwiesen, wie sie in der Druckschrift DE-B4-101 07 065 (Deussl) beschrieben sind.

Vorteilhafterweise ist der zur Aufnahme und Speicherung von flüssigem Brennstoff ausgebildete Brennstoffbehälter als nach oben offener Flüssigkeitsbehälter ausgebildet. Die nach oben offene Behälterform ermöglicht ein einfaches Nachfüllen von flüssigem Brennstoff, indem dieser einfach von oben in den Brennstoffbehälter gegossen werden kann. Ein nach oben offener Behälter kann insbesondere schalenförmig oder kelchförmig ausgebildet sein.

Weiter wird bevorzugt, dass der Brenner innerhalb des nach oben offenen Brennstoffbehälters angeordnet ist. Zum einen wird dadurch gewährleistet, dass der Brennstoffbehälter zugleich als Auffangbehälter für allfällig aus dem Brenner ausfliessenden Brennstoff dient. Zum andern wird durch die Anordnung des Brenners im Brennstoffbehälter die Möglichkeit geschaffen, dass auf die Verwendung von Brennstoffleitungen zur Versorgung des Brenner mit Brennstoff gänzlich verzichtet werden kann.

Im Falle eines Brennstoffbehälters, der die Form eines nach oben offenen Flüssigkeitsbehälters hat, in welchem zudem der Brenner angeordnet ist, wird weiter bevorzugt, dass der Brennstoffbehälter einen oberen Rand hat, der deutlich unterhalb eines oberen Randes des Mantels angeordnet ist. Vorzugsweise ist der obere Rand des Brennstoffbehälters unterhalb eines Niveaus angeordnet, welches auf 3/4 der Höhe des Mantels liegt. Der obere Rand des Brennstoffbehälters kann insbesondere sogar ungefähr auf halber Höhe des Mantels angeordnet sein. In diesem Fall liegt ungefähr die Hälfte des vom Mantel seitlich umfassten Raums oberhalb vom Brennstoffbehälter und ist frei vom Brenner und vom Brennstoffbehälter. Dadurch werden in dem vom Mantel seitlich umschlossenen Innenraum gute Luftströmungsverhältnisse für eine saubere Verbrennung geschaffen.

Weiter sind vorteilhafterweise der Brennstoffbehälter und der Brenner in dem vom Mantel seitlich umschlossenen Raum auf einem vom Mantel unabhängigen, freistehenden Sockel derart angeordnet, dass über die gesamte Höhe des Sockels und des Brennstoffbehälters ein Zwischenraum zwischen dem Aussenumfang des Sockels bzw. des Brennstoffbehälters und dem Innendurchmesser des diese seitlich umschliessenden Mantels besteht. Insgesamt sind der Sockel und der auf diesem angeordnete Brennstoffbehälter wie eine freistehende Säule in der unteren Hälfte des Innenraums eines Hohlzylinders angeordnet, wobei der Zylindermantel dieses Hohlzylinders durch den Mantel der Feuerstelle gebildet wird. Durch diese Anordnung werden besonders günstige Strömungsverhältnisse für eine optimale Verbrennung in der Feuerstelle geschaffen.

Als Alternative zu einem auf einem freistehenden Sockel angeordneten Brensstoffbehälter kann letzterer aber auch vom Mantel der Feuerstelle getragen werden (mitsamt dem im Brennstoffbehälter aufgenommenen Brenner). So ist es z. B. möglich, den Brennstoffbehälter mittels einer geeigneten Aufhängevorrichtung am oberen Rand des Mantels aufzuhängen. Es ist auch möglich, den Brennstoffbehälter auf einer Stützvorrichtung anzuordnen, die am Mantel befestigt und von diesem getragen ist.

Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsart der Erfindung weist die Feuerstelle zusätzlich eine Bodenplatte auf, auf welcher der Mantel aufrecht stehend angeordnet ist. In diesem Falle lässt sich die gesamte Feuerstelle auf einfache Art als mobile Einheit transportieren, indem die Bodenplatte mitsamt dem darauf angeordneten Rest der Feuerstelle transportiert wird.

Vorzugsweise sind die Bodenplatte und der Mantel derart ausgebildet und angeordnet, dass zwischen dem auf der Bodenplatte stehenden Mantel und der Bodenplatte Durchgänge gebildet sind, durch welche hindurch Luft von der äusseren Umgebung des Mantels in den vom Mantel und von der Bodenplatte umgrenzten Innenraum hinein strömen kann. Dadurch werden die Luftströmungsverhältnisse in der Feuerstelle weiter verbessert, um eine optimale Verbrennung zu erreichen. Für diesen Zweck kann der Mantel z. B. an seinem unteren Rand mit nach unten vorstehenden Füssen versehen sein, mit welchen der Mantel auf der Bodenplatte steht.

Aus der nachfolgenden Detailbeschreibung und der Gesamtheit der Patentansprüche ergeben sich weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Merkmalskombinationen der Erfindung.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die zur Erläuterung des Ausführungsbeispiels verwendete Zeichnungen (1) zeigt eine mobile Feuerstelle gemäss einer bevorzugten Ausführungsart der Erfindung in einer vereinfachten perspektivischen Ansicht.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Die in 1 dargestellte mobile Feuerstelle umfasst einen Brennstoffbehälter 10, einen Brenner (nicht dargestellt), einen Mantel 20 und einen Bodenplatte 30.

Die Bodenplatte 30 ist als flache Kreisscheibe ausgebildet. Sie ist aus Chromstahl gefertigt und im Wesentlichen horizontal angeordnet.

Der Brennstoffbehälter 10 ist zur Aufnahme und Speicherung von flüssigem Brennstoff, insbesondere Spiritus, ausgebildet. Er hat ungefähr die Form der unteren Hälfte einer Kugelschale, deren obere Hälfte weggeschnitten ist. Der Brennstoffbehälter 10 hat somit die Form einer nach oben offenen Kugelhalbschale, wobei die Öffnungsfläche ungefähr der Äquatorebene der Kugel entspricht.

Der Brennstoffbehälter 10 ist mittig auf einem freistehenden, kreiszylinderförmigen Sockel 12 angeordnet, der seinerseits mit vertikaler Zylinderachse aufrecht auf dem Zentrum der Bodenplatte 30 steht.

Der Mantel 20 der in 1 dargestellten mobilen Feuerstelle hat im Wesentlichen die Form des Mantels eines geraden Kreiszylinders, der mit einer durch das Zentrum der Bodenplatte 30 hindurch führenden vertikalen Zylinderachse aufrecht auf der Bodenplatte 30 steht und nach oben vollständig offen ist. Das Verhältnis der Höhe zum Durchmesser des Mantels 20 beträgt ungefähr 2:1, wobei die Höhe des Mantels 20 ungefähr 110 cm misst. Der Durchmesser der kreisscheibenförmigen Bodenplatte 30 ist ungefähr 10% grösser als der Durchmesser des Mantels 20. Damit ist gewährleistet, dass der Mantel 20 sicher auf der Bodenplatte 30 stehen kann.

Der Mantel 20 ist aus drei Mantelteilen 21, 22, 23 zusammengesetzt, die je die Form eines Kreiszylindermantelsegments aufweisen, das sich in Umfangsrichtung über ungefähr 1/3 des Zylinderumfangs erstreckt. Die drei Mantelteile 21, 22, 23 sind identisch zueinander ausgebildet und aus durchsichtigem, feuerfestem Glas gefertigt. Um den Mantel 20 zu bilden, sind die Mantelteile 21, 22, 23 nicht direkt miteinander verbunden. Vielmehr weist der Mantel 20 weiter drei lange, dünne Aluminiumstangen 24, 25, 26 auf, von denen jede jeweils zwischen zwei benachbarten Mantelteilen 21, 22, 23 angeordnet ist und sich vertikal stehend über die gesamte Höhe des Mantels 20 erstreckt. Der Durchmesser der Aluminiumstangen 24, 25, 26 misst ungefähr 1% des Durchmessers des Mantels 20. Die Mantelteile 21, 22, 23 sind nun entlang ihrer beiden Seitenränder je mit den an diese Seitenränder angrenzenden Aluminiumstangen 24, 25, 26 verbunden, so dass jeweils zwei Mantelteile 21, 22, 23 indirekt unter Zwischenschaltung einer dieser Aluminiumstangen 24, 25, 26 miteinander verbunden sind, um den insgesamt in Umfangsrichtung geschlossenen kreiszylindermantelförmigen Mantel 20 zu bilden.

Nach unten stehen die Aluminiumstangen 24, 25, 26 um etwa 1/25 der Mantelhöhe über den unteren Rand der Mantelteile 21, 22, 23 hinaus vor. Die nach unten vorstehenden Partien 27, 28 der drei Aluminiumstangen 24, 25, 26 bilden Mantelfüsse 27, 28, mit denen der Mantel 20 insgesamt auf der Bodenplatte 30 steht. Somit sind in Umfangsrichtung des Mantels 20 zwischen diesen drei Mantelfüssen 27, 28 insgesamt drei schlitzförmige Durchgänge gebildet, die oben von den Mantelteilen 21, 22, 23 und unten von der Bodenplatte 30 begrenzt sind, wobei die Schlitzbreite (in vertikaler Richtung gemessen) ungefähr 4 mm misst. Durch diese Durchgänge hindurch kann Luft von der äusseren Umgebung des Mantels 20 in den vom Mantel 20 und von der Bodenplatte 30 umgrenzten Innenraum hinein strömen.

Weitere durch den Mantel 20 hindurch führende Durchgänge sind entlang der Seitenränder der drei Mantelteile 21, 22; 23 gebildet, indem diese jeweils nicht auf ihrer ganzen Länge, sondern bloss abschnittsweise mit den angrenzenden Aluminiumstangen 24, 25, 26 verbunden sind. Dadurch sind zwischen den Verbindungsabschnitten Schlitze gebildet, die sich in vertikaler Richtung erstrecken und eine Schlitzbreite (in horizontaler Richtung gemessen) von ungefähr 3 mm haben. Auch durch diese Schlitze hindurch kann Luft von der äusseren Umgebung des Mantels 20 in den vom Mantel 20 und von der Bodenplatte 30 umgrenzten Innenraum hinein strömen.

Der Brenner (nicht dargestellt) ist vollständig innerhalb des Brennstoffbehälters 10 angeordnet. Es handelt sich um einen dochtlosen Brenner des Typs, wie er in der Druckschrift DE-B4-101 07 065 (Deussl) beschrieben ist.

Der Sockel 12 und der Brennstoffbehälter 10 sind derart bemessen, dass der obere Rand des Brennstoffbehälters 10 ungefähr auf halber Höhe des Mantels 20 angeordnet ist. Der Durchmesser des Brennstoffbehälters 10 an seinem oberen Rand (d. h: am Äquator der durch die Aussenform des Brennstoffbehälters 10 definierten Halbkugelschale) misst ungefähr 70% des Durchmessers des Mantels 20. Somit gibt es auf der Höhe des oberen Randes des Brennstoffbehälters 10 einen ringförmigen Zwischenraum zwischen dem Innenumfang des Mantels 20 und dem Aussenumfang des Brensstoffbehälters 10. Dieser Zwischenraum gewährleistet eine gute Luftzirkulation in dem vom Mantel 20 und von der Bodenplatte 30 umgrenzten Innenraum.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass eine mobile Feuerstelle geschaffen wird, mit der Emissionen, die bei suboptimalen Brennvorgängen entstehen, vermindert werden können.


Anspruch[de]
  1. Mobile Feuerstelle mit einem Brenner, einem Brennstoffbehälter (10) und einem nach oben offenen Mantel (20), der in einem Brennbetrieb den Brennstoffbehälter (10) und den Brenner entlang einer geschlossenen horizontalen Umfangslinie flammdicht umschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (20) zu einem überwiegenden Teil aus einem durchsichtigen Material gefertigt ist.
  2. Mobile Feuerstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (20) eine zylindrische Form hat.
  3. Mobile Feuerstelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (20) eine kreiszylindrische Form hat und aus drei zueinander im Wesentlichen identischen kreiszylindersegmentförmigen Mantelteilen (21, 22, 23) zusammengesetzt ist.
  4. Mobile Feuerstelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein erstes der Mantelteile um eine vertikale Scharnierachse schwenkbar an einem zweiten der Mantelteile derart angelenkt ist, dass das erste Mantelteil eine wahlweise öffnen- und schliessbare Schwenkflügeltüre des Mantels bildet.
  5. Mobile Feuerstelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoffbehälter (10) für die Aufnahme und Speicherung von flüssigem Brennstoff und der Brenner zum Verbrennen von flüssigem Brennstoff ausgebildet sind.
  6. Mobile Feuerstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoffbehälter (10) als nach oben offener Flüssigkeitsbehälter ausgebildet ist.
  7. Mobile Feuerstelle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner innerhalb des Brennstoffbehälters (10) angeordnet ist.
  8. Mobile Feuerstelle nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der schalenförmige Brennstoffbehälter (10) einen oberen Rand hat, der deutlich unterhalb eines oberen Randes des Mantels (20) angeordnet ist.
  9. Mobile Feuerstelle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie weiter eine Bodenplatte (30) aufweist, auf welcher der Mantel (20) aufrecht steht.
  10. Mobile Feuerstelle nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Ausbildung der Bodenplatte (30) und des Mantels (20) derart, dass zwischen dem auf der Bodenplatte (30) stehenden Mantel (20) und der Bodenplatte (30) Durchgänge gebildet sind, durch welche hindurch Luft von der äusseren Umgebung des Mantels (20) in den vom Mantel (20) und von der Bodenplatte (30) umgrenzten Innenraum hinein strömen kann.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com