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Dokumentenidentifikation DE10049254B4 15.12.2005
Titel Elektronische Zickzack-Nähmaschine
Anmelder Juki Corp., Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yokomizo, Yasuhisa, Chofu, Tokio/Tokyo, JP;
Hattori, Yoshikatsu, Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Grießbach und Kollegen, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 05.10.2000
DE-Aktenzeichen 10049254
Offenlegungstag 31.05.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.12.2005
IPC-Hauptklasse D05B 3/02
IPC-Nebenklasse D05B 19/00   D05B 21/00   

Beschreibung[de]
[Einzelbeschreibung der Erfindung] [Technisches Gebiet, zu dem die Erfindung gehört]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektronische Zickzack-Nähmaschine zur Ausbildung eines Zickzack-Stiches auf einem Stoff mit einer Stoffvorschubeinrichtung einschließlich einem Stoffschieber, der zum Vorschieben eines Stoffes auf einer Stichplatte hervortritt; einer vertikal zu bewegenden Nadel, die mit einer von einem Hauptmotor in Umlauf versetzten Hauptwelle der Nähmaschine verbunden ist; und einem Nadelschwenkmechanismus zum Verschwenken der Nadel in einer Richtung quer zur einer Stoffvorschubrichtung.

In einer herkömmlichen Zickzack-Nähmaschine, wie sie aus der JP-A-05-293265 bekannt ist, wird ein Nadelschwenkmechanismus dadurch betrieben, daß man einen rotierenden Nadelschwenknocken verwendet, der mit einer Hauptwelle der Nähmaschine verbunden ist, und es wird ein vorbestimmtes Muster der Nadelverschwenkungen erzeugt. Wenn jedoch viele der bereitzustellenden Nadelverschwenkmuster vorliegen, müssen viele Arten von Nadelverschwenknocken bereitgestellt werden, die solchen Mustern entsprechen. Dies führt zu umständlichen Problemen bei der Nockenauswechslung und veranlaßt Probleme, beispielsweise ein Ansteigen der Herstellungskosten der Nocken.

Daher ist neuerdings, beispielsweise aus der JP-A-59-067990 oder der JP-A-63-300796, eine elektronische Zickzack-Nähmaschine bekannt, die ein Nadelverschwenkmuster als Daten speichert und einen Impulsmotor und dergleichen antreibt, der die Nadelverschwenkgröße basierend auf dem so gelesenen Nadelverschwenkmuster steuert.

[Probleme, welche die Erfindung lösen soll]

Bei dieser Art einer herkömmlichen Zickzack-Nähmaschine ist es jedoch unmöglich, ein Nadelverschwenkmuster zu ändern oder ein neues Nadelverschwenkmuster herzustellen, und es ist erforderlich, das Muster mit Hilfe einer Vorrichtung zur Datengewinnung, beispielsweise einer Vorrichtung zum Eingeben von Koordinaten oder eines Personalcomputers, zu erzeugen oder zu ändern. Aus diesem Grund muß die Vorrichtung zur Datengewinnung separat bereitgestellt werden, und dies verschlechtert eine schnelle Anwendbarkeit.

Bei der herkömmlichen elektronischen Zickzack-Nähmaschine wird darüber hinaus ein Verdichtungsstichmuster beim Start oder bei der Beendigung eines vorbestimmten Zickzack-Nähmusters durch Einstellen der Anzahl von Start- oder Beendigungs-Verdichtungsstichen derart eingestellt, daß die Verdichtungsstichbildung zu Beginn der Stichbildung oder bei deren Beendigung ausgeführt wird, um die Stiche vor einem Lockerwerden zu bewahren. Dieses Verdichtungsstichmuster wird in Übereinstimmung mit der Stichzahl beim Start oder bei Beendigung der Verdichtungsstichbildung ausgebildet. Aus diesem Grund wird eine Position einer Nadelverschwenkung, wo die. Verdichtungsstichbildung gestartet oder beendet werden soll, von einer angestrebten Position verschoben und wird verschoben während eines Übergangs von der Verdichtungsstichbildung zu normaler Zickzack-Stichbildung oder von der normalen Zickzack-Stichbildung zur Verdichtungsstichbildung. Infolgedessen wird die Nähqualität verschlechtert.

Weiterhin kann das Muster der Nadelverschwenkung nicht unterschiedlich eingestellt werden gegenüber einem Zickzack-Nähmuster als Verdichtungsstichmuster. Infolgedessen mangelt es an Flexibilität.

Darüber hinaus wurde die Verdichtungsstichbildung herkömmlicherweise durch Einstellung der Stichzahl ausgeführt.

Infolgedessen wird in dem Falle, in dem die Position des Starts oder des Endes der Verdichtungsstichbildung von einer beabsichtigten Position aus verschoben wird und ein Übergang von der Verdichtungsstichbildung zu normaler Stichbildung ausgeführt wird, oder in dem Falle, in dem die normale Stichbildung abgeschlossen und die Verdichtungsstichbildung dann ausgeführt wird, die Position der Stichbildung verschoben, so daß sich die Nähqualität verschlechtert.

Weiterhin ist es in dem Falle, in dem ein Nadelverschwenkmuster in ähnlicher Weise für die Verdichtungsstichbildung gebildet werden muß, weiches vor oder im Anschluß an ein Nadelverschwenkmuster, beispielsweise einen Zickzack-Stich, ausgeführt werden muß, erforderlich, einen Verdichtungsstichbilde-Parameter einzustellen, beispielsweise als die Anzahl der Verdichtungsstichvorgänge oder die Anzahl der Verdichtungsstiche mit Bezug auf das Nadelverschwenkmuster der Verdichtungsstichbildung. Somit gab es auch ein Problem insoweit, als die Einstellung mangelhaft und die Nähqualität verschlechtert ist.

Die DE 29 06 718 C2 offenbart eine Nähmaschine, bei der mehrere Stichmuster in auswechselbaren Speichern gespeichert sind und wobei die gespeicherten Stichmuster modifizierbar sind und die Querposition der Nadelstange und/oder der Nähgutvorschub entsprechend den modifizierten Stichmustern steuerbar sind.

Die DE 28 30 242 A1 offenbart eine elektrische Nähmaschine, bei der die die Schlaufenbildung betreffenden Informationen und die den Vorschub betreffenden Informationen eines Stichmusters getrennt voneinander gespeichert werden, um die erforderliche Speicherkapazität zu verringern, und diese gespeicherten Informationen in Steuerungsimpulse umgesetzt und den Antriebsvorrichtungen zur Steuerung der Größe und Richtung der Stich- und Vorschubbewegung für die Herstellung eines Stichmusters zugeführt werden.

Die DE 32 35 121 C2 offenbart eine elektrische Nähmaschine mit einem Speicher zum Speichern von mehreren Stichmustern und mit Handverstellmitteln zur Veränderung von Stichlage und Vorschub von ausgewählten Nähmustern sowie mit einer Anzeigeeinheit, mit der in einem ersten Betriebszustand eine dem ausgewählten Nähmuster zugeordnete Grundeinstellung und in einem zweiten Betriebszustand die in dem Arbeitsspeicher eingespeicherten Nähmuster in ihrer eingespeicherten Reihenfolge anzeigbar sind.

Die DE 25 00 234 C3 offenbart ein Nähmaschine mit einer durch einen elektro-mechanischen Antrieb auslenkbaren Nadelstange, einem mit einem weiteren elektro-mechanischen Antrieb versehenen Stoffschieber und mit einem Speicher, in dem Informationen für die beiden Antriebe zur Musterbildung enthalten sind.

Die Erfindung hat als Aufgabe, eine elektronische Nähmaschine zu vermitteln, welche befähigt ist, eine Verdichtungsstichbildung hoher Qualität in einem vorbestimmten Muster vor oder im Anschluß an ein Nadelverschwenkmuster in zuverlässiger Weise und mit einer einfachen Methode auszuführen. [Mittel zur Lösung der Probleme] Diese Aufgabe wird durch eine elektronische Zickzack-Nähmaschine nach Anspruch 1 gelöst.

Mit einem solchen Aufbau wird die Verdichtungsstichbildung mit einem vorbestimmten Nadelverschwenkmuster ausgeführt und die Anzahl der Nadelverschwenkungen des Nadelverschwenkmusters für die Verdichtungsstichbildung wird eingestellt, und die Anzahl der Stiche für die Verdichtungsstichbildung wird bestimmt durch die Anzahl von Nadelverschwenkungen und die Anzahl von Stichen mit Ein-Nadel-Verschwenkbreite des Nadelverschwenkmusters. Daher wird während eines Überganges zwischen einem normalen Nadelverschwenkmuster und dem Nadelverschwenkmuster für die Verdichtungsstichbildung keine Nähverschiebung erzeugt. Infolgedessen kann die Nähqualität verbessert werden.

Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Zickzack-Nähmaschine ist Gegenstand von Anspruch 2.

Wenn bei einem solchen Aufbau die Anzahl der Stiche für die Verdichtungsstichbildung eingestellt wird, werden die Stiche für die Verdichtungsstichbildung derart korrigiert, daß sie nicht in der Mitte einer Nadelverschenkung beendet wird. Daher wird während eines Übergangs zwischen einem normalen Nadelverschwenkmuster und einem Nadelverschwenkmuster zur Verdichtungsstichbildung keine Nähverschiebung erzeugt. Infolgedessen kann die Nähqualität verbessert werden.

Eine weitere Weiterbildung der erfindungsgemäßen Zickzack-Nähmaschine ist Gegenstand von Anspruch 3.

Mit einem solchen Aufbau ist es möglich, die Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Vorgänge oder die Anzahl der Verdichtungsstiche einzustellen, welche für Nähbedingungen für jedes der Verdichtungsstichmuster optimal sind. Wenn daher das Verdichtungsstichmuster geändert wird, wird der optimale Verdichtungsstichbilde-Parameter, der dem entspricht, automatisch eingestellt, so daß eine Verdichtungsstichbildung hoher Qualität ausgeführt werden kann.

Eine Weiterbildung der Zickzack-Nähmaschine nach Anspruch 3 ist Gegenstand von Anspruch 4.

[Art und Weise zur Ausführung der Erfindung]

Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im einzelnen beschrieben.

[Kurze Beschreibung der Zeichnungen] [1]

1 ist eine schaubildliche Ansicht mit der Darstellung des Aussehens einer elektronischen Nähmaschine gemäß der Erfindung.

[2]

2 ist eine Ansicht mit der Darstellung eines schematischen Aufbaus eines Nadelschwenkmechanismus.

[3]

3 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Steueraufbaus der elektronischen Nähmaschine.

[4]

4 ist eine Ansicht mit der Darstellung der Anordnung verschiedener Schalter einer Betriebstafel und einer Anzeigeeinheit.

[5]

5 ist ein Diagramm mit der Darstellung von Stichen verschiedener Nadelverschwenkmuster.

[6]

6 ist ein Diagramm mit der Darstellung verschiedener inhärenter Daten für das Nadelverschwenkmuster.

[7A]

7(C) ist ein Diagramm mit der Darstellung der inhärenten Daten eines Nadelverschwenkmusters, 7(A) ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Stiches, der erhalten wird, wenn ein Verdichtungsstichmuster mit dem Nadelverschwenkmuster identisch ist und 7(C) ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Stiches, der erhalten wird, wenn das Verdichtungsstichmuster von dem Nadelverschwenkmuster verschieden ist.

[8]

8 ist ein Diagramm mit der Darstellung eines Stiches, der erhalten wird, wenn das Verdichtungsstichmuster von dem Nadelverschwenkmuster verschieden ist.

[9]

9 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung des Flusses zum Einstellen eines Startverdichtungsstichmusters.

[10]

10 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung der Einstellung einer Verdichtungsstichbildung.

[11]

11 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines Flusses zum Einstellen eines Individualmusters einer Startverdichtungsstichbildung.

[12]

12 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines Flusses zum Einstellen eines Individualmusters einer Endverdichtungsstichbildung.

[13]

13 ist eine Tabelle mit der Darstellung der Anzeige eines Verdichtungsstichmusters und einer Musternummer.

[14]

14 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines Verbindungsstichbilde-Einstellvorganges unter Verwendung der Anzahl der Verbindungsstichbilde-Vorgänge als Parameter.

[15]

15 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung des Verdichtungsstichbilde-Einstellvorganges unter Verwendung der Gesamtzahl der Verbindungsstiche als Parameter.

[16]

16(A) ist eine Tabelle zur Speicherung einer Beziehung zwischen einem jeweiligen Verbindungsstichmuster und seinem Verdichtungsstichbilde-Parameter, und 16(B), 16(C) und 16(D) sind Diagramme mit der Darstellung der Verdichtungsstichbildung, die in Übereinstimmung mit der Tabelle von 16(A) ausgeführt werden soll.

[17]

17 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines Betriebsablaufes zur Durchführung der Verdichtungsstichbildung.

[Gesamtaufbau]

1 zeigt das Aussehen einer elektronischen Zickzack-Nähmaschine gemäß der Erfindung. In 1 wird eine an einer Nadelstange 2 gehalterte Nadel über einen Hauptmotor 1 zum Verdrehen einer Hauptwelle vertikal bewegt. Mit Bezug auf die Vertikalbewegung der Nadel 3 tritt ein (nicht dargestellter) Stoffschieber einer Stoffvorschubeinrichtung auf einer Stichplatte 4 hervor, und ein gegen eine Drückerplatte 5 gepreßter Stoff wird hierdurch so vorgeschoben, daß ein Stich auf dem Stoff durch das Zusammenwirken mit der Stoffvorschubeinrichtung ausgebildet wird. Die Stichvorschubgröße des Stoffes kann an einer Vorschubskalenscheibe 6 eingestellt werden, und ein Verdichtungsstich, der beim Starten oder Beendigen der Nähoperation ausgeführt werden soll, wird ausgebildet durch Einstellen einer Verdichtungsvorschubgröße am einer Verdichtungsskalenscheibe 7 und Antreiben einer Vorschubvorrichtung mit der eingestellten Vorschubgröße. Die Verdichtungsvorschubgröße kann so eingestellt werden, daß sie gleich Null ist, basierend auf einer Umkehr-Vorschubgröße, die gleich derjenigen einer normalen Vorschubgröße ist, und eine gewöhnliche Einstellgröße wird so eingestellt, daß sie eine sehr kleine Vorschub- oder Zickzack-Stich-Vorschubgröße ist. In diesem Falle wird ein Umkehrstichhebel 8 betätigt oder es wird ein Umkehrstich-Elektromagnet, der nicht dargestellt ist, während der Verdichtungsstichbildung angetrieben, so daß die Vorschubgröße geschaltet und die Umkehrstichbildung ausgeführt werden kann. Das Bezugszeichen 9 bezeichnet einen Netzschalter und das Bezugszeichen 10 eine Betriebstafel zur Ausführung verschiedener Einstelloperationen, was weiter unten beschrieben wird.

Die elektronische Zickzack-Nähmaschine gemäß der Erfindung ist mit einem in 2 dargestellten Nadelschwenkmechanismus ausgestattet. Die Nadelstange 2, welche die Nadel 3 trägt, wird in einer Richtung (in 2 als Pfeil dargestellt) senkrecht zur Stoffvorschubrichtung hin- und herbewegt, während eine Synchronisierung mit der Stoffvorschubwirkung der Stoffvorschubeinrichtung durch einen Gelenkmechanismus 12 erfolgt, der von einem Nadelschwenkmotor 11 (beispielsweise ein Schrittmotor oder ein Servomotor) angetrieben wird. Somit kann ein Stich mit einem vorbestimmten Nadelverschwenkmuster gebildet werden. Der Nadelschwenkmechanismus ist mit einem Ursprungssensor 13 zur Feststellung einer Abschirmplatte 11a zur Durchführung einer Rotation mit der Umdrehung des Nadeloszillationsmotors 11 verbunden. Somit kann ein Ursprung einer Nadelschwenkposition festgestellt werden.

3 ist ein Blockdiagramm mit der Darstellung eines Steuersystems der elektronischen Zickzack-Nähmaschine, in welchem der Hauptmotor 1 in Abhängigkeit von einer Pedalsteuerung 20 über eine Nähmaschinenrotations-Steuerschaltung 21 und eine Nähmaschinenhauptwellen-Antriebsschaltung 22 angetrieben wird. Infolgedessen wird die Hauptwelle der Nähmaschine so angetrieben, daß ein Stoffschieber eine sogenannte Vierer-Vorschubbewegung ausführt. Somit wird ein Stoff mit der an der Vorschubeinstellscheibe 6 eingestellten Vorschubgröße vorgeschoben und die Nadel wird vertikal bewegt, so daß sich ein Stich ausbildet. Eine Synchronisationseinrichtung 23 stellt die Position der Hauptwelle, Positionen eines ersten Stiches und obere und untere Stellungen fest, und ein Signal wird in die Nähmaschinenrotations-Steuerungsschaltung 21 und eine Nadeloszillations-Steuerschaltung 24 eingegeben. Die Nadeloszillations-Steuerschaltung 24 treibt den Nadelschwenkmotor 11 über eine Nadelschwenkantriebsschaltung 25 an und steuert einen Nadelschwenkmechanismus nach Empfang eines Signals des Ursprungssensors 13. Ein Stichbildungsumkehrmagnet 27 wird während der Verdichtungsstichbildung betätigt, so daß die über die Verdichtungsskalenscheibe 7 eingestellte Vorschubgröße erreicht wird. Wie weiter unten beschrieben, können verschiedene Daten, die für die Steuerung der Nähmaschine benötigt werden, über die Betriebstafel 10 eingestellt werden. Diese Daten werden einmal, falls nötig, in einem Speicher 26 gespeichert, und die Rotation der Hauptwelle der Nähmaschine wird gesteuert basierend auf den so gespeicherten Daten und den über die Vorschubskalenscheibe 6 und die Verdichtungsskalenscheibe 7 eingestellten Daten, und weiterhin wird der Nadelschwenkmechanismus gesteuert.

[Betriebstafel]

Als nächstes werden verschiedene Schalter, die in der Betriebstafel 10 vorgesehen sind, und eine Anzeigeeinheit mit Bezug auf 4 beschrieben.

Das Bezugszeichen 41 bezeichnet einen Einstellschalter (SW) zur Ausführung verschiedener Einstelloperationen, beispielsweise Einschaltung eines Einstellmodus und dergleichen. Das Bezugszeichen 42 bezeichnet einen Verdichtungsstich-Startschalter zur Einstellung von "EIN/AUS" des Beginns der Verdichtungsstichbildung. Wenn der Schalter 42 betätigt wird, wird eine dem Start des Verdichtungsstiches zugeordnete LED(light emitting diode)Anzeige 42a EIN/AUS geschaltet. Das Bezugszeichen 43 bezeichnet einen Beendigungsschalter für den Verdichtungsstich zum Einstellen von "EIN/AUS" der Beendigung der Verdichtungsstichbildung. Wenn der Schalter 43 betätigt wird, wird eine der Beendigung der Verdichtungsstichbildung zugeordnete LED-Anzeige 43a EIN/AUS geschaltet.

Das Bezugszeichen 44 bezeichnet einen Halbstich-(oder Ein-Stich)-Schalter zur Betätigung der Nähmaschine zu einem Halbstich (oder Ein-Stich); und das Bezugszeichen 45 bezeichnet einen Schalter zur Verhinderung einer Fadenabschneidung, um eine Instruktion zu geben, die Verdichtungsstichbildung über Rückwärtspedalschritte und keine Fadenabschneidung auszuführen. Wenn der Schalter 45 betätigt wird, wird eine der Verhinderung der Fadenabschneidung zugeordnete LED-Anzeige 45a eingeschaltet, so daß angezeigt wird, daß die Verhinderung der Fadenabschneidung wirksam ist.

Das Bezugszeichen 46 bezeichnet einen Schalter zur Erhöhung oder Verminderung eines angezeigten Wertes auf einer Anzeigeeinheit 48a zur Darstellung der zweiten Ziffer in einer Nadelverschwenkanzeigeeinheit 48 einschließlich Segmentanzeigeeinheiten 48a, 48b und 48c. Wenn der Startschalter 42 für den Verdichtungsstich betätigt wird mit der Anzeige "A" unter dem LED 42a, kann der Einstellzustand der Zahl der Verdichtungsstichbildung des Startverdichtungsstiches geändert werden. Darüber hinaus bezeichnet das Bezugszeichen 47 einen Schalter zum Erhöhen oder Verringern eines angezeigten Wertes einer Anzeigeeinheit 48b zum Anzeigen der ersten Ziffer in der Nadelverschwenkanzeigeeinheit 48. Wenn der Beendigungsschalter 43 für den Verdichtungsstich betätigt wird, wobei "B" unter dem LED 43a angezeigt wird, kann der Einstellzustand der Zahl der Verdichtungsstichbildung des Endverdichtungsstiches geändert werden. Weiterhin zeigen die Anzeigeeinheiten 48a und 48b für die ersten und zweiten Ziffern die Einstellung der Nadelverschwenkweite oder Stichzahl, was geändert werden kann, wenn jeder Schalter, der "C" unter den LED's 50a bis 56a und 60 anzeigt, betätigt wird. Die Anzeigeeinheiten 48a, 48b und 48c zeigen die Position der Grundlinie mit drei Ziffern an, was eingestellt wird durch Betätigen eines Grundlinienschalters 61, der "D" unter einem LED 61a anzeigt.

Das Bezugszeichen 49 bezeichnet einen Auswahlschalter für einen geraden Nadelverschwenkmusterstich. Wenn der Schalter 49 ausgewählt wird, wird eine Anzeige LED 49a für einen geraden Stich eingeschaltet. Es wird angezeigt, daß der gerade Stich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist. Ein Zwei-Punkt-Zickzack-Schalter 50 dient dazu, ein Nadelverschwenkmuster auszuwählen mit einem Zwei-Punkt-Zickzack-Stich. Wenn der Schalter 50 betätigt wird, um den Zwei-Punkt-Zickzack-Stich für das Nadelverschwenkmuster auszuwählen, wird eine Zwei-Punkt-Zickzack-Anzeige LED 50a eingeschaltet. Weiterhin dient ein Drei-Punkt-Zickzack-Schalter 51 dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit einem Drei-Punkt-Zickzack-Stich auszuwählen. Wenn der Schalter 51 betätigt wird, um den Drei-Punkt-Zickzack-Stich für das Nadelverschwenkmuster auszuwählen, wird eine Drei-Punkt-Zickzack-Anzeige LED 51a eingeschaltet. Weiterhin dient ein Vier-Punkt-Zickzack-Schalter 52 dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit Vier-Punkt-Zickzack-Stich auszuwählen. Wenn der Schalter 52 betätigt wird, um den Vier-Punkt-Zickzack-Stich für das Nadelverschwenkmuster auszuwählen, wird eine Vier-Punkt-Zickzack-Anzeige LED 52a eingeschaltet.

Ein Linksbogen-Schalter 53 dient dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit einem Linksbogen-Stich auszuwählen. Wenn der Linksbogen-Stich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine Linksbogen-Anzeige LED 53a eingeschaltet. Weiterhin dient ein Rechtsbogen-Schalter 54 dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit Rechtsbogen-Stich auszuwählen. Wenn der Rechtsbogen-Stich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine Rechtsbogen-Anzeigeeinheit 54a eingeschaltet. Ein linker Blindstichschalter 55 dient dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit linkem Blindstich auszuwählen. Wenn der linke Blindstich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine Anzeige LED 55a für einen linken Blindstich eingeschaltet. Ferner dient ein rechter Blindstichschalter 56 dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit rechtem Blindstich auszuwählen. Wenn der rechte Blindstich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine Anzeige LED 56a für einen rechten Blindstich eingeschaltet. Weiterhin dient ein Individualmusterschalter 57 dazu, ein Nadelverschwenkmuster mit Individualmusterstich auszuwählen. Wenn der Individualmusterstich für das Nadelverschwenkmuster ausgewählt ist, wird eine Anzeige LED 57a für ein Individualmuster eingeschaltet.

Ein eine Stopposition anzeigender Schalter 58 dient dazu, eine Nadelstopposition in neutraler Pedalstellung zu spezifizieren. Im Falle eines linken Stopps wird eine einen linken Stopp anzeigende Anzeige LED 58a eingeschaltet. Im Falle eines rechten Stopps wird eine einen rechten Stopp anzeigende Anzeige LED 58b eingeschaltet. Im Falle eines fakultativen Stopps werden beide LED's 58a und 58b ausgeschaltet.

Ein Detail-Einstellschalter 59 wird in Verbindung mit dem Einstellschalter 41 verwendet und führt eine Einstelloperation in größerem Detail als der Einstellschalter 41 aus. Wenn der Schalter 59 betätigt ist, wird eine Anzeige LED 59a für die Detaileinstellung eingeschaltet. Der Einstellschalter 60 für die Stichzahl dient der Einstellung der Zahl der bogenförmigen Blindstiche, und die Einstellanzeige LED 60a für die Stichzahl wird eingeschaltet, wenn die Stichzahl eingestellt ist. Darüber hinaus dient ein Grundlinienschalter 61 dazu, die Position der Grundlinie zu verändern, und eine Anzeige LED 61a für die Grundlinienposition wird eingeschaltet, wenn die Position der Grundlinie eingestellt ist.

Das Bezugszeichen 62 bezeichnet einen Rückstellschalter für einen Unterfadenzähler, der dazu dient, einen Unterfadenzähler (Stichzahlzähler) einer Nähmaschine zurückzustellen. Ein Unterfadenzähler 63 „+" und „–" dient dazu, einen gezählten Wert an einem Schalter einzustellen. Der Wert des Zählers wird an einer Anzeigeeinheit 64 für einen Unterfadenzähler angezeigt, der vier Segmente 64a bis 64d einschließt.

[Nadelverschwenkmuster]

In der elektronischen Zickzack-Nähmaschine der Erfindung werden für das Nadelverschwenkmuster ein gerader Stich, ein Zwei-Punkt-Zickzack-, ein Drei-Punkt-Zickzack-, ein Vier-Punkt-Zickzack-, ein Bogen-, ein Blind-Stich und ein Individualmuster verwendet. Der gerade Stich schließt ein Muster zur Ausführung einer geradlinigen Stichbildung in der Position einer Grundlinie ein ohne Anwendung einer Nadeloszillation und hat eine Nadelverschwenkweite (NW) von 0, wie in 5(A) dargestellt. Der Zwei-Punkt-Zickzack impliziert einen Stich mit einer Nadellokalisierung oder -positionierung an zwei Punkten, das heißt, linken und rechten Punkten mit einer Stichverschwenkungsweite (NW) gemäß einer Grundlinie, wie in 5(D) dargestellt, der Drei-Punkt-Zickzack umfaßt einen Stich mit einer Nadellokalisierung in drei Punkten, das heißt linken, mittigen und rechten Punkten mit einer halben Stichverschwenkungsweite (NW) gemäß der Grundlinie, wie in 5(E) dargestellt, und der Vier-Punkt-Zickzack schließt einen Stich ein mit einer Nadellokalisierung in vier Punkten, das heißt linken, zwei mittigen und vier rechten Punkten mit einem Drittel der Stichverschwenkungsbreite (NW) gemäß der Grundlinie, wie in 5(F) dargestellt.

Der Bogen impliziert einen halbmondförmigen Design-Stich zum Nähen zweier kreisförmiger Bögen mit 12 oder 24 Stichen, wie in 5(B) dargestellt, und hat drei Arten von Nadelbedienungsweisen, nämlich „Standard-, halbmondförmigen und gleichförmigen" Nadelbedienungsweisen. Darüber hinaus gibt es rechte und linke Bögen in Richtung eines kreisförmigen Bogens. Falls die Innenseite der Nähmaschine als eine rechte definiert wird und die Oberseite des kreisförmigen Bogens auf der Innenseite plaziert wird, wird ein rechter Bogen appliziert. Im umgekehrten Fall wird ein linker Bogen appliziert. Der Blindstich schließt eine wiederholte Betätigung mit einem solchen Muster ein, daß zuerst eine geradlinige Stichbildung ausgeführt wird, eine Nadelverschwenkung mit einer Nadelverschwenkbreite (NW) bei einem zweiten Stich von der letzten der Nadelbedienungsweisen ausgeführt wird und der letzte Stich wieder zu einer Ausgangsposition zurückgeführt wird. Auch in diesem Falle gibt es rechte und linke Blindstiche in Abhängigkeit von der Nadelverschwenkrichtung. Der rechte (linke) Blindstich hat ein solches Muster, daß eine Nadelverschwenkung von dem geradlinigen Stich nach rechts (links) ausgeführt wird. Weiterhin ist das Individualmuster ein Original- oder Grundmuster, das fakultativ oder wahlweise erzeugt wird.

[Inhärente Daten]

Jedes Nadelverschwenkmuster schließt inhärente Daten ein für eine Nadelverschenkweite (NW), eine Grundlinienposition (NP), eine Grundlinienbezugsposition (NPs), eine Stichstartposition (NS), eine Stichendposition (NE) und die Stichzahl (NC).

Die Nadelverschwenkweite (NW) repräsentiert in jedem Nadelverschwenkmuster eine Nadelverschwenkweite. Beispielsweise hat in dem in 6A dargestellten Fall des Vier-Punkt-Zickzacks eine Stichweite (NWs) einen durch Drei geteilten Wert der Nadelverschwenkweite (NW). Mit anderen Worten, es wird NWs = NW/3 eingestellt. In dem Fall, in dem der geteilte Wert einen Rest aufweist, werden rechte und linke Teile auf der Basis der zentralen Position der Nadelverschwenkweite gleichförmig gemacht. Wenn NW gleich 5.0 ist, ist NWs = 1.6 und man erhält einen Rest von 0.2. Dementsprechend ist ein erster Stich 1.7, ein zweiter Stich ist 1.6 und ein dritter Stich ist 1.7, und 1.7, 1.6 und 1.7 werden in umgekehrter Reihenfolge erhalten. Beispielsweise ist die Nadelverschwenkweite des Hogens eine Designweite, und Nadelverschwenkdaten werden für die Nadelverschwenkung benutzt. Die Nadelverschwenkdaten werden mit zentraler Verteilung definiert. Das Muster hat Daten für 24 oder 12 Stiche, und die Berechnung für eine Nadelbetriebsweise-Position wird ausgeführt in Übereinstimmung mit NDp = NP + (NW × NDn/8.2), wobei NDn Daten für die Nadelbetriebsweise, NDp eine Nadelbetriebsweise-Position und NP eine Grundlinienposition bedeuten.

Wie in 6B dargestellt, zeigt die Grundlinienposition (NP) eine Verschwenkungsbasispunkt-Position einer Nadelverschwenkung an, in welcher ein Zentrum eines Nähmaschinennadel-Schwenkmechanismus dargestellt ist als "0", die Innenseite der Nähmaschine als "+" (rechts) und eine gegenüberliegende Seite als "–" (links), und von –5.0 bis +5.0 reicht, ohne eine maximale Nadelverschwenkweite (WPx) zu überschreiten.

Die Grundlinienreferenzposition (NPs) zeigt eine Grundlinienbezugsposition an, in welcher die Nadelverschwenkung eingestellt werden kann auf "zentrale Referenzverteilung, rechte Endbezugsverschwenkung und linke Endbezugsverschwenkung", wie in 6(C) dargestellt. Die Einleitung wird auf die zentrale Referenzverteilung eingestellt und spezifiziert eine Verschwenkungsreferenz zur Mitte, nach rechts und links mit Bezug auf die Grundlinienposition (NP). Falls beispielsweise im Zwei-Punkt-Zickzack die Grundlinienposition (NP) = 0.0, die Nadelverschwenkweite (NW) = 3.0 und die Grundlinienbezugsposition (NPs) = links eingestellt werden, führt die Nadel eine Nadelverschwenkung zwischen 0.0 und 3.0 aus.

Die Stichstartposition (NS) stellt nach Fadenabschneidung eine nächste Stichstartposition nach "rechts oder links" ein, wie in 7(A) dargestellt, und eine Einleitung wird eingestellt auf Linksstich-Start. Der Bogen- und der Blindstich haben jeweils rechte und linke Abschnitte. Im Falle des Rechtsbogens und des rechten Blindstichs wird der Linksstich-Start so eingestellt, daß er eine Stichstartposition ist.

Die Stichzahl (NC) gibt die Anzahl der Stiche des Bogen- und Blindstiches an. Im Falle des Bogens umfaßt der „Standard" 24 Stiche, die „halbmondförmige Gestalt" hat 24 Stiche und „gleichförmig" hat 12 und 24 Stiche. Der Blindstich wird so eingestellt, daß er 3 bis 250 Stiche aufweist. Die Einleitung wird so eingestellt, daß sie 24 Stiche für „Standard", „bogenförmige Gestalt" und „gleichförmig" beim Bogen und vier Stiche beim Blindstich hat.

Weiterhin ist ein Verdichtungsstichmuster (auch als kondensiertes Muster bezeichnet), welches beim Start oder bei Beendigung des Nadelverschwenkmusters ausgebildet werden soll, jeweils bei Geradstich, Zwei-Punkt-Zickzack, Drei-Punkt-Zickzack, Vier-Punkt-Zickzack und bei dem individuellen oder Individualmuster wirksam. Die Verdichtung wird in einer Mustereinheit ausgeführt durch Einstellung eines Musters vom Stichstart zu Umkehr. Die Anzahl der Verdichtungen kann auf 19 oder weniger Stiche eingestellt werden. Darüber hinaus wird die Verdichtungsvorschubgröße für die Verdichtung an der Verdichtungsvorschubgrößen-Einstellscheibe 7 eingestellt. Beispielsweise können im Falle des Vier-Punkt-Zickzacks sechs Muster, wie in 7(B) dargestellt, appliziert werden. Da ein Muster drei Stiche hat, ist die Stichzahl 18.

Darüber hinaus schließt eine fakultative Einstellmethode für den Verdichtungsstich (kondensierten Stich) ein erstes Verfahren zur Durchführung eines Verdichtungsstiches ein mit einem anderen Muster als das Nadelverschwenkmuster, eine zweite Individualeinstellmethode für den Verdichtungsstich, in dem eine Nadelverschwenkweite innerhalb der Nadelverschwenkweite (NW) reduziert wird, die Anzahl der Stiche kann eingestellt werden und die Nadelverschwenkung wird während der Nadelbetriebsweise innerhalb der Nadelverschwenkweite (NW) in der gleichen Richtung ausgeführt, und ein drittes Verdichtungsstich-Individualmuster (Originalmuster).

Bei einer Methode zur Ausführung eines Verdichtungsstiches in einem Verdichtungsstichmuster, das anders als das erste Nadelverschwenkmuster ist, werden ein Verdichtungsstichmuster (PC), eine Nadelverschwenkweite (CW) und die Anzahl der Verdichtungen (CC) für jeden Start-Verdichtungsstich und End-Verdichtungsstich separat vom Nadelverschwenkmuster eingestellt. Die Grundlinienposition (NP), die Grundlinienbezugsposition (NPs) und die Stichstartposition (NS) sind mit dem Nadelverschwenkmuster identisch. Die Beschreibung erfolgt anhand eines Beispiels, in dem das Startverdichtungsstichmuster der Vier-Punkt-Zickzack, das Nadelverschwenkmuster der Zwei-Punkt-Zickzack und das Endverdichtungsstichmuster der Drei-Punkt-Zickzack ist, wie in 7(C) dargestellt. Somit ist das Startverdichtungsstichmuster der Vier-Punkt-Zickzack, die Nadelverschwenkweite ist CW1 und die Zahl der Verdichtungen ist drei. Das Nadelverschwenkmuster im Anschluß an den Verdichtungsstich ist der Zwei-Punkt-Zickzack. Im Falle des Nadelverschwenkmusters nach dem Start-Verdichtungsstich, in welchem eine Startposition nicht immer bestimmt ist, wie bei den Zwei-Punkt- bis Vier-Punkt-Zickzack-Stichen, wird die Nadelverschwenkung bei einem Nadelverschwenkungsstartpunkt dicht bei einer Verdichtungsstichendposition ausgeführt. Darüber hinaus wird in dem Falle, in dem die Endposition des Startverdichtungsstichmusters nicht mit dem Start des Nadelverschwenkmusters zusammenfällt, eine Geschwindigkeitsbegrenzung für einen Stich eingeführt, nachdem der Verdichtungsstich beendet ist. Weiterhin ist das Endverdichtungsstichmuster der Drei-Punkt-Zickzack, bei welchem die Nadelverschwenkweite auf CW2 eingestellt ist und die Anzahl der Verdichtungen vier beträgt. Im End-Verdichtungsstich wird ein Stich benötigt für einen Übergang von dem Nadelverschwenkmuster zum Endverdichtungsstichmuster. Daher wird die Anzahl von (Verdichtungen + Ein-Stich) so eingestellt, daß sie eine Verdichtungsstichzahl ist.

Als zweite individuelle Einstellmethode für einen Verdichtungsstich erfolgt die Beschreibung einer Methode zur Reduzierung einer Nadelverschwenkweite innerhalb der Nadelverschwenkweite (NW), um die Stichzahl einzustellen und zur Ausführung der Nadelverschwenkung in der gleichen Richtung innerhalb der Nadelverschwenkweite (NW) während der Nadelbetriebsweise. Bei dieser individuellen Einstellmethode können eine Startverdichtungs-Teilungsweite (CPs) eine Startverdichtungsteilungs-Stichzahl (CNs) eine Endverdichtungsteilungsweite (CPe) und eine Endverdichtungsteilungs-Stichzahl (CNe) für jeden Start-Verdichtungsstich und End-Verdichtungsstich eingestellt werden, und sie können nicht eingestellt werden, wenn gilt: (Verdichtungsteilung) × (Verdichtungsteilungs-Stichzahl) > (Nadelverschwenkweite).

Falls das Verdichtungsstichmuster der Zwei-Punkt-Zickzack ist, wird eine Übergangsnadelverschwenkweite (NI) einer normalen Nadelverschwenkung und eine Verdichtungsteilungs-Nadelverschwenkung erreicht durch Subtrahieren einer Verdichtungsteilungsbetriebsnadel-Verschwenkgröße von der Nadelverschwenkweite. Man erhält (Übergangsnadelverschwenkweite (NI)) = (Nadelverschwenkweite (NW)) – (Verdichtungsteilung (CP*)) × (Verdichtungsteilungs-Stichzahl (CN*)). Im Falle des Drei-Punkt-Zickzacks wird eine Übergangsnadelverschwenkweite (NTe) erhalten, wenn ein Wert, der erhalten wird durch Subtrahieren der Verdichtungsteilungsbetriebsweise-Nadelverschwenkgröße von der Nadelverschwenkweite, kleiner ist als die Ein-Stich-Nadelverschwenkweite (NTs). Wenn im Falle des Drei-Punkt-Zickzacks ein Wert, der durch Subtrahieren der Verdichtungsteilungsbetriebsweise-Nadelverschwenkgröße von der Nadelverschwenkweite erhalten wird, größer als die Ein-Stich-Nadelverschwenkweite (NWs) ist, wird eine Nadelverschwenkweite, die durch Subtraktion der Ein-Stich-Nadelverschwenkweite erhalten wird, als Übergangsnadelverschwenkweite (NI) eingestellt. Somit werden die Verdichtungsteilung, die Übergangsnadelverschwenkung und die Ein-Stich-Nadelverschwenkung ordnungsgemäß gesteuert. Auch wenn beim Vier-Punkt-Zickzack durch Subtraktion der Verdichtungsteilungsweite ein Rest (NN) erhalten wird, der größer als die Ein-Stich-Nadelverschwenkweite ist, wird NN durch die Ein-Stich-Nadelverschwenkweite geteilt und ein Rest wird als Übergangsnadelverschwenkweite (NI) eingestellt, und ein Quotient wird als Ein-Stich-Nadelverschwenkungs-Stichzahl (NCn) eingestellt. Die Verdichtungsstichzahl ist eine Rest-Stichzahl, die erhalten wird durch Subtraktion "einer Verdichtungsteilungs-Stichzahl, einer Übergangs-Stichzahl und einer Rest-Muster-Stichzahl", und ein Nadelverschwenkmuster gibt die Anzahl an, wie oft die Stichbildung mit der Stichzahl ausgeführt werden kann. Ein Muster, welches der Verdichtungsteilung unterliegt, wird auch als ein Muster gezählt.

8 zeigt drei Muster des Startverdichtungsstiches.

[Einstellung des Verdichtungsstichmusters]

Als nächstes wird eine Methode zur Einstellung eines Start-(End)Verdichtungsstichmusters beschrieben.

9 zeigt ein Flußdiagramm zur Einstellung des Startverdichtungsstichmusters. In einem Schritt S1 wird entschieden, ob der Einstellschalter (SW) 41 der Betriebstafel 10 und der Detail-Einstellschalter 59 gleichzeitig eingeschaltet sind. Wenn sie gleichzeitig eingeschaltet sind, wird die Detail-Einstellungs-LED 59a eingeschaltet (Schritt S2). In einem Schritt S3 wird, wenn der Startverdichtungsschalter 42 eingeschaltet ist, das Startverdichtungsstich-LED 42a eingeschaltet. Wenn eine Verdichtungsstichmusterzahl auf dem Segment 64d der Anzeigeeinheit 64 angezeigt wird und eine Nadelverschwenkweite wird auf der Anzeigeeinheit 48 angezeigt, wenn die Verdichtungsstichmusterzahl 1 bis 3 ist (Schritt S4).

13 zeigt an der Anzeigeeinheit 64 angezeigte Musterzahlen und deren Verdichtungsstichmuster. Eine Musterzahl „0" zeigt das gleiche Muster wie das Nadelverschwenkmuster an, das die gleiche Verschwenkweite eines Zickzack-Stiches hat. Die Musternummern „1" bis „4" zeigen Zwei-Punkt-Zickzack, Drei-Punkt-Zickzack, Vier-Punkt-Zickzack bzw. Geradstich-Muster an, und Musternummern „5" bis „9" geben individuelle Muster (Originalmuster) als dritten Verdichtungsstich an. In diesem Falle wird die Musternummer auf dem Segment 64a der Anzeigeeinheit 64 angezeigt, „C", Indikativ für das individuelle Muster, wird auf dem Segment 64b, und eine Schrittzahl (entsprechend einer Schrittzahl oder Stichzahl) wird auf den Segmenten 64c und 64d angezeigt.

Wenn der Einstellschalter 41 in einem Schritt S5 in 9 eingeschaltet wird, werden Daten, die der Anzeige entsprechen, in einem Speicher 26 gespeichert (Schritt S6). Wenn das Muster oder die Verschwenkweite variiert werden sollen, wird ein Muster über einen unteren Fadenzählerschalter 63 "+" und "–" geändert (Schritte S7 und S8). Wenn die Musterzahl "1" bis "3" ist, wird die Verschwenkweite geändert durch Benutzung der Schalter 46 und 47 (Schritte S9 bis S11). Durch Einschalten des Einstellschalters 41 werden das Muster und die so geänderte Verschwenkweite im Speicher gespeichert (Schritte S5 und S6).

Wie oben beschrieben, wird das Startverdichtungsstichmuster eingestellt. Falls das Endverdichtungsstichmuster eingestellt werden soll, wird entschieden, ob der Endverdichtungs-Stichschalter 43 im Schritt S3 eingeschaltet ist. Weiterhin wird im Schritt S4 das Endverdichtungsstich-LED 43a eingeschaltet. Somit sind andere die gleichen wie der Einstellprozeß des Startverdichtungsstichmusters.

10 zeigt ein Flußdiagramm für einen eingestellten Vorgang der Verdichtungsstichbildung zur Einstellung der Anzahl von Verdichtungsstichbilde-Vorgängen (Anzahl von Verdichtungen). Wenn der Einstellschalter 41 eingeschaltet ist (Schritt S21), leuchtet die Nadelverschwenkmuster-Anzeigeeinheit 64 auf (Schritt S22). Wenn die Verdichtungsstichschalter 42 und 43 eingeschaltet sind (Schritt S23), wird die Nadelverschwenkmuster-Anzeigeeinheit eingeschaltet, und die Verdichtungsstich-LED's 42a, 43a leuchten auf (Schritt S24). Wenn die Anzahl der Verdichtungsstichmuster, die an der Anzeigeeinheit 64 angezeigt sind, in einem Schritt S25 "0" bis "4" ist, kann die Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Vorgänge eingestellt werden. Somit ist ein Verdichtungsstich-Parameter-Einstellprogramm (routine) (Schritt S26) gefertigt.

Wenn der Einstellschalter 41 in einem Schritt S27 eingeschaltet wird, werden die angezeigten Daten zurückgehalten und der Leuchtvorgang der Verdichtungsstich-LED's 42a und 43a wird in einem Schritt S28 beendet.

11 zeigt ein Flußdiagramm zum Einstellen des dritten individuellen Musters (Originalmuster), wenn das Startverdichtungsstichmuster das dritte Muster ist. Wenn der Schalter 57 für das individuelle Muster und der Startverdichtungs-Stichschalter 42 betätigt werden (S41), wird das Startverdichtungsstich-LED 42a eingeschaltet (Schritt S42). Wenn der Einstellschalter 41 nicht eingeschaltet (Schritt S43) jedoch der Unterfadenzählerschalter 63 eingeschaltet wird (Schritt S47) werden die Individualnummern von „5" bis „9" auf dem Segment 64a der Anzeigeeinheit 64 angezeigt und „C" erscheint auf dem Segment 64b (Schritt S42). Der Anzeigezustand ist in der Spalte des Individualmusters in 13 dargestellt. Wenn darüber hinaus der Einstellschalter 41 eingeschaltet ist (Schritt S43), wird die Anzahl der Schritte (Stichzahl) auf den Segmenten 64c und 64d der Anzeigeeinheit 40 angezeigt (eine Anmerkungsspalte in 13), und Nadellokalisierungsdaten erscheinen auf der Anzeigeeinheit 48 (Schritt S45).

Es wird festgestellt, welcher der Betriebsschalter in den Schritten 46, 48, 52 und 54 betätigt ist. Der Unterfadenzählerschalter 63 wird im Schritt S54 betätigt, und die Anzahl der Schritte wird durch eine Vergrößerung oder eine Verringerung geändert. Die Zahl der so geänderten Schritte wird auf den Segmenten 64c und 64d der Anzeigeeinheit 64 angezeigt (Schritt S55). Darüber hinaus können Nadellokalisierungsdaten mit der Schrittzahl durch die Betätigung des Einstellschalters 46 im Schritt S52 eingestellt werden und die Daten können auf der Anzeigeeinheit 48 erscheinen (Schritt S55). Somit nimmt die Schrittzahl folgerichtig zu und die Nadellokalisierungsdaten werden mit jeder Schrittzahl eingestellt. Wenn der die Fadenabschneidung verhindernde Schalter 45 ein- oder ausgeschaltet wird, wird „E" auf dem Segment 48b der Anzeigeeinheit 48 angezeigt, wobei als endgültiger Schritt die Zahl der Schritte genutzt wird, die angezeigt wird (Schritt S49). Durch Einschalten des Einstellschalters 41 werden Daten für die Nadellokalisierung mit jeder Anzahl von Schritten, die eingestellt wurde, im Speicher 26 gespeichert.

Somit werden die Anzahl der Schritte und die Daten für die Nadellokalisierung zusammen mit den Schrittzahlen eingestellt, so daß Nadellokalisierungsdaten für jeden Stich, welche das Nadelverschwenkungsmuster darstellen, gebildet und als das Individualmuster im Speicher 26 gespeichert werden.

Mit den Schritten 561 bis S75 ist in 12 ein Flußdiagramm dargestellt zur Einstellung des individuellen Musters des Endverdichtungsstiches. Grundsätzlich sind die Schritte 561 bis S75 die gleichen wie die Schritte S41 bis S55 in 11 mit der Ausnahme, daß der Endverdichtungs-Stichschalter 43 im Schritt S61 betätigt wird und die Endstartverdichtungsstich-LED 43a im Schritt S62 eingeschaltet wird, unterschiedlich zu den Schritte S41 und S42 in 11.

Die Dateneingabe des Verdichtungsstichmusters wird zusammengefaßt. Wenn das Verdichtungsstichmuster „0" ist, ist das Muster das gleiche wie das Nadelschwenkprogramm und hat die gleiche Nadelverschwenkungsweite. Die Anzahl von Verdichtungsstichen (die Verdichtungszahl) wird anhand des Flußdiagramms in 10 eingestellt. Wenn das Verdichtungsstichmuster „1" bis „3" ist, werden jeweils das Zwei-Punkt- bis Vier-Punkt-Zickzack-Muster dargestellt. Der Start-Verdichtungsstich oder der End-Verdichtungsstich werden so eingestellt, daß die Verschwenkungsweite und die Zahl der Verdichtungsstiche in Übereinstimmung mit dem Flußdiagramm von 9 und 10 eingestellt sind. Wenn weiterhin das Verdichtungsstichmuster „4" ist, wird der gerade Stich gebildet. Infolgedessen wird lediglich die Stichzahl eingestellt. Wenn weiterhin das Verdichtungsstichmuster „5" bis „9" ist, wird das individuelle Muster appliziert. Daher werden Positionsdaten für alle Stiche in Übereinstimmung mit den Flußdiagrammen von 11 und 12 eingegeben. Ein Beispiel des Stiches in dem Falle, daß das Verdichtungsstichmuster das gleiche wie das Nadelverschwenkungsmuster ist, ist in 7(B) dargestellt, und unterschiedliche Fälle zeigen die 7(C) oder 8.

[Einstellung der Verdichtungsstichbildung]

Bei der Erfindung wird die Einstellung der Verdichtungsstichbildung grundsätzlich ausgeführt durch Auswählen eines Verdichtungsstichmusters und Einstellen eines Verdichtungsstichbildeparameters (die Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Vorgänge und die Anzahl der Verdichtungsstiche). Wenn der Parameter die Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Vorgänge ist, erfolgt die Einstellung mit Bezug auf 14.

Wenn in 14 der Einstellschalter 41 und der Startverdichtungs-Stichschalter 42, wie oben beschrieben, eingeschaltet sind, wird die Anzahl der eingestellten Startverdichtungs-Stichbilde-Vorgänge an einer Nadelverschwenkanzeigeeinheit 48a angezeigt (Schritt S110).

Wenn als nächstes ein Schalter 46A „+" „–" oder ein Schalter 47B „+" „–" in einem Schritt S111 betätigt wird, wird die Einstellung der Anzahl der Nähstart- oder Nähbeendigungs-Verdichtungsstichbilde-Vorgänge für den eingestellten Wert des Schalters 46 oder 47 geändert (Schritt S112), und die Anzahl Pn der Verdichtungsstichbilde-Vorgänge wird multipliziert mit der Anzahl N der Stiche mit Ein-Nadel-Verschwenkweite eines Nadelverschwenkmusters während der Verdichtungsstichbildung, wodurch die Anzahl S von Stichen während der Verdichtungsstichbildung (Schritt S113) berechnet wird. Wenn beispielsweise das Nadelverschwenkmuster ein Vier-Punkt-Zickzack für die Nähstartverdichtungsstichbildung ist, ist die Anzahl der Stiche "3" mit Ein-Nadel-Verschwenkweite des Musters. Wenn daher die Anzahl der Verdichtungsstichbildevorgänge "3" ist, ist die Anzahl der Verdichtungsstiche "9". In ähnlicher Weise kann ein Nadelverschwenkmuster für die Nähende-Verdichtungsstichbildung eingestellt werden.

Somit ist die Anzahl der Stiche für die Verdichtungsstichbildung bestimmt durch ein Produkt der Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Vorgänge für die Verdichtungsstichbildung und der Anzahl von Stichen mit Ein-Nadel-Verschwenkweite des Nadelverschwenkmusters. Daher wird die Verdichtungsstichbildung immer am Ende einer Nadelverschwenkung abgeschlossen, so daß eine normale Stichbildung gestartet wird. Im Ergebnis ist es möglich, eine Nähverschiebung daran zu hindern, unterschiedlich von der einfachen Einstellung der Stichzahl erzeugt zu werden.

Mit Bezug auf die Einstellung des Verdichtungsstichbilde-Parameters im Schritt S26 wird die Anzahl der Verdichtungsstiche durch Verwendung der Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Vorgänge als Parameter, wie oben beschrieben, erhalten. Statt dessen kann auch die Gesamtzahl der Stiche, die während der Verdichtungsstichbildung erhalten werden direkt als Parameter eingestellt werden. Wenn in diesem Falle jedoch die Stichzahl nicht diejenige der Stiche mit Ein-Nadel-Verschwenkweite ist, das heißt nicht um ein ganzzahliges Vielfaches so groß wie die Stichzahl ist, wird der Verdichtungsstichbilde-Vorgang in der Mitte der Nadelverschwenkung beendet und es wird während eines Übergangs zu einem normalen Nadelverschwenkmuster eine Nähverschiebung hervorgerufen. Infolgedessen wird die Nähqualität verschlechtert, was korrigiert werden sollte.

In 15 wird ein Verdichtungsstichbilde-Parameter-Einstellprogrammvorgang beschrieben, der als Parameter die Gesamtzahl der Stiche aufweist, die während der Verdichtungsstichbildung erhalten werden, wobei die Startverdichtungsstichbildung als Beispiel genommen wird. Ein fehlerhafter Wert, Indikativ für die Zahl der Startverdichtungsstiche, wird an der Anzeigeeinheit 48a angezeigt (Schritt S120). In 15 ist die Anzahl der Stiche für die Verdichtungsstichbildung eingestellt. Daher wird die Zahl Sn der Startverdichtungsstiche durch den Schalter 46A "+" nach "–" in einem Schritt S121 eingestellt. Anschließend wird die Anzahl der Stiche durch die Anzahl N der Stiche eines Ein-Nadel-Verschwenkmusters für die Startverdichtungsstichbildung geteilt, um so im Schritt S122 einen Quotienten L und einen Rest X zu erhalten. Wenn im Schritt S123 entschieden ist, daß der Rest X gleich Null ist, wird die Anzahl Sn der Stiche, die im Schritt S122 erhalten wurde, so eingestellt, daß sie die Anzahl der Startverdichtungsstiche ist (Schritt S124). Wenn ein Rest X verbleibt, wird er aufgerundet und (L + 1) wird mit der Anzahl N der Stiche multipliziert. Das so erhaltene Ergebnis wird so eingestellt, daß es die Anzahl der Verdichtungsstiche ist (Schritt S125). Falls beispielsweise das Startverdichtungsstich-Nadelverschwenkmuster auf einen Vier-Punkt-Zickzack eingestellt wird und die Anzahl der Stiche auf "8" eingestellt wird, wird 8/3 = 2.6 aufgerundet, um die Zahl der Verdichtungsstiche auf "3" und die Zahl der Stiche auf "9" einzustellen.

Die Einstellung wird in der gleichen Weise während der Endverdichtungsstichbildung ausgeführt.

Somit wird die eingestellte Stichzahl so korrigiert, daß sie um ein ganzzahliges Vielfaches so groß wie die Stichzahl ist ohne Ein-Nadel-Verschwenkweite des Nadelverschwenkmusters. Daher ist ein Übergang von der Mitte der Verdichtungsstichbildung auf das normale Nadelverschwenkmuster verhindert, so daß die Nähqualität verbessert werden kann.

Bei der Erfindung wird die Anzahl der Endstichbilde-Vorgänge oder Stichzahl während der Verdichtungsstichbildung nicht manuell eingestellt, sondern wird mit der Einstellung des Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmusters automatisiert. Zu diesem Zweck wird eine in 16(A) dargestellte Tabelle geschaffen. Für den Fall beispielsweise, in dem das normale Nadelverschwenkmuster mit einem Zwei-Punkt-Zickzack eingestellt ist, wird eine Mehrzahl von Verdichtungsstichmustern für das Nadelverschwenkmuster eingestellt (Zwei-Punkt-Zickzack, Drei-Punkt-Zickzack, Vier-Punkt-Zickzack), die Zahl der Startverdichtungsstichbilde-Vorgänge und diejenige der Endverdichtungsstichbilde-Vorgänge wird für jedes Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmuster als Tabelle in einem Speicher 26 gespeichert.

Wenn das Nadelverschwenkmuster für die Verdichtungsstichbildung mit Bezug auf 9 ausgewählt wird (die Startverdichtungsstichbildung oder die Endverdichtungsstichbildung wird zu Beginn oder am Ende ausgewählt, da sie im Beispiel von 16 identisch sind), werden die Anzahl der Startverdichtungsstichbilde-Vorgänge und diejenige der Endverdichtungsstichbilde-Vorgänge automatisch in Übereinstimmung mit der Tabelle aus 16(A) ausgelesen. Die 16(B), 16(C) und 16(D) zeigen einen Stichbildezustand, in welchem der Zwei-Punkt-Zickzack, der Drei-Punkt-Zickzack bzw. der Vier-Punkt-Zickzack für das Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmuster ausgewählt sind. 16(B) zeigt den Fall, in welchem das Nadelverschwenkmuster mit dem Zwei-Punkt-Zickzack als Verdichtungsstichbildung ausgewählt ist. Die Nummer jedes Start- und Endverdichtungsstichbilde-Vorgangs ist in Übereinstimmung mit der Tabelle aus 16(A) vier. Daher wird das Nadelverschwenkmuster mit dem Zwei-Punkt-Zickzack während der Start- und Endverdichtungsstichbildung viermal wiederholt. Außerdem zeigen die 16(C) und 16(D) den Fall, in welchem die Nadelverschwenkmuster mit dem Drei-Punkt-Zickzack bzw. dem Vier-Punkt-Zickzack als Verdichtungsstichbildung ausgewählt sind. Die Anzahl der Start- und Endverdichtungsstichbilde-Vorgänge ist jeweils drei in Übereinstimmung mit der Tabelle aus 16(A). Daher werden die Nadelverschwenkmuster mit dem Drei-Punkt-Zickzack und dem Vier-Punkt-Zickzack während der Start- und Endverdichtungsstichbildung dreimal wiederholt.

Während das normale Nadelverschwenkmuster im Beispiel 16(A) den Zwei-Punkt-Zickzack aufweist, kann eine solche Tabelle für jedes andere normale Nadelverschwenkmuster vorgesehen werden, und die in 16(A) dargestellte Tabelle kann für jedes Nadelverschwenkmuster geschaffen werden. Außerdem können andere. Parameter, beispielsweise die Anzahl der Verdichtungsstiche anstelle der Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Vorgänge gespeichert werden.

Somit kann die Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Vorgänge oder die Anzahl der Verdichtungsstiche, die für die Nähbedingungen optimal sind, für jedes Verdichtungsstichmuster eingestellt werden. Selbst wenn daher das Verdichtungsstichmuster geändert wird, kann der optimale Verdichtungsstichbilde-Parameter automatisch eingestellt werden und eine Verdichtungsstichbildung von hoher Qualität kann ausgeführt werden.

[Gesamtbetriebsablauf]

17 ist ein Flußdiagramm mit der Darstellung eines Verdichtungsstichbetriebs. In einem Schritt S81 wird entschieden, daß das Pedal nach vorne getreten wird. Wenn der Startverdichtungs-Stichschalter 42 eingeschaltet ist (Schritt S82) wird ein Start-Verdichtungsstich gebildet. Daher wird unter Verwendung des Schalters 63 eine Startverdichtungsstichmusternummer eingestellt. In Schritten S83 und S84 werden die Musternummern „0" bis „9" unterschieden. Ein Startverdichtungsstichmuster wird in Abhängigkeit von jeder Musternummer aus dem Speicher 26 ausgelesen, und die Nadel 3 wird in Richtung senkrecht zu der Stoffvorschubrichtung hin- und herbewegt, während eine Synchronisierung mit der Stoffvorschubaktion der Stoffvorschubeinrichtung in Übereinstimmung mit dem abgelesenen Muster durchgeführt wird. Infolgedessen wird ein Stich entsprechend jedem Muster ausgebildet. Wenn in diesem Falle das Verdichtungsstichmuster gleich „0" ist, ist die Anzahl N der Stiche die gleiche wie ein Nadelverschwenkungsmuster (Schritt S85). Wenn das Verdichtungsstichmuster „1" bis „4" ist, wird die Anzahl N der Stiche so eingestellt, daß sie gleich der Stichzahl des Verdichtungsstichmusters ist (Schritt S86). Wenn das Verdichtungsstichmuster „5" bis „9" ist, wird die Stichzahl N so eingestellt, daß sie gleich der Stichzahl des Individualmusters ist (Schritt S87). Dann wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung bei einem Nten Stich eingestellt (Schritt S88) und der Prozeß schreitet zum Nadelverschwenkungsmusterstich weiter, der in einem schematischen Schritt S100 dargestellt ist.

Nachdem der Nadelverschwenkungsmusterstich beendet ist, wird das Pedal nach rückwärts getreten (Schritt S91). Wenn entschieden ist, daß der Endverdichtungs-Stichschalter 43 eingeschaltet ist (Schritt S92), geht der Vorgang weiter zu einer Endverdichtungstich-Musterstichbildung, die in Schritten S93 bis S98 dargestellt ist. In ähnlicher Weise werden in den Schritten S93 und S94 die Musternummern „0" bis „9" unterschieden, und ein Endverdichtungsstichmuster wird aus dem Speicher 26 in Abhängigkeit von jeder Musternummer ausgelesen, und der End-Verdichtungsstich wird gebildet. Wenn in diesem Falle das Verdichtungsstichmuster gleich „0" ist, ist die Anzahl M der Stiche die gleiche wie ein Nadelverschwenkmuster (Schritt S95). Wenn das Verdichtungsstichmuster gleich „1" bis „4" ist, wird die Stichzahl M so eingestellt, daß sie gleich der Stichzahl des Verdichtungsstichmusters ist (Schritt S96). Wenn das Verdichtungsstichmuster gleich „5" bis „9" ist, wird die Stichzahl M so eingestellt, daß sie gleich der Stichzahl des individuellen Musters ist (Schritt S97). Dann wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung an einem Mten Stich eingestellt (Schritt S98). Wenn die Fadenabschneidoperation ausgeführt werden kann (Schritt S99) wird der Faden im Schritt S101 abgeschnitten. Damit ist die Operation beendet.

Wenn das Verdichtungsstichmuster „1" bis „4" ist, werden die Stichzahl des Verdichtungsstichmusters und die Zahl der Verdichtungsstiche (Schritte S86 und S96) mit Bezug auf 14 und 15 eingestellt oder korrigiert, und sie werden automatisch mit Bezug auf 16 eingestellt. Während die Stichzahl als Verdichtungsstichbilde-Parameter für den Beginn und das Ende der Vernähung eingestellt wird, kann auch die Zahl der Nadellokalisierungen eingestellt werden.

[Effekte der Erfindung]

Wie oben beschrieben, wird bei der Erfindung die Zahl der Nadellokalisierungen des Nadelverschwenkmusters während der Verdichtungsstichbildung eingestellt, und die Stichzahl für die Verdichtungsstichbildung wird durch ein Produkt bestimmt aus der Zahl der Nadelverschwenkungen und der Stichzahl mit einer Ein-Nadel-Verschwenkweite des Nadelverschwenkmusters. Dementsprechend gibt es in dem Fall, in dem die Stichzahl in einfacher Weise eingestellt wird, eine Möglichkeit, daß die Verdichtungsstichbildung in der Mitte einer Nadelverschwenkung beendet wird und eine normale Nähstartposition verschoben werden kann. In dem Falle, in welchem die Stichzahl wie bei der Erfindung berechnet wird, ist die Verdichtungsstichbildung immer bei Beendigung ihrer Nadelverschwenkung abgeschlossen, so daß die normale Stichbildung gestartet wird. Daher wird während eines Übergangs zwischen dem normalen Nadelverschwenkmuster und dem Nadelverschwenkmuster für die Verdichtungsstichbildung keine Nähverschiebung erzeugt. Daher kann die Nähqualität verbessert werden.

Bei der Erfindung wird auch in dem Falle-, in dem die Stichzahl während der Verdichtungsstichbildung eingestellt wird, die Stichzahl automatisch korrigiert, um das Ende einer Nadelverschwenkung zu erreichen, wenn der Stich der Verdichtungsstichbildung in der Mitte der Nadelverschwenkung endet, falls die Verdichtungsstichbildung mit der gleichen Stichzahl ausgeführt wird. Daher wird während des Übergangs zwischen dem normalen Nadelverschwenkmuster und dem Nadelschwenkmuster für die Verdichtungsstichbildung keine Nähverschiebung hervorgerufen. Daher kann die Nähqualität verbessert werden.

Bei der Erfindung kann weiterhin die Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Vorgänge oder diejenige der Verdichtungsstiche, welche für die Nähbedingungen optimal ist, für jedes Verdichtungsstichmuster eingestellt werden. Selbst wenn daher das Verdichtungsstichmuster geändert wird, kann der optimale Verdichtungsstichbilde-Parameter automatisch eingestellt werden, und es läßt sich eine Verdichtungsstichbildung hoher Qualität ausführen.


Anspruch[de]
  1. Elektronische Zickzack-Nähmaschine zum Bilden eines Zickzack-Stiches unter Ausführung einer Nadelverschwenkung mit einer vorbestimmten Anzahl von Stichen in einer Richtung quer zu einer Stoffvorschubrichtung und anschließender Ausführung einer Nadelverschwenkung mit einer vorbestimmten Anzahl von Stichen in einer Richtung entgegengesetzt zur Richtung quer zur Stoffvorschubrichtung durch Zusammenwirkung einer vertikal bewegten Nadel, die mit einer von einem Hauptmotor in Umlauf versetzten Hauptwelle verbunden ist, einer Stoffvorschubeinrichtung mit einem Stoffschieber, der zum Vorschieben eines Stoffes auf einer Stichplatte hervortritt, und eines Nadelschwenkmechanismus zum Verschwenken der Nadel in Richtung quer zur Vorschubrichtung, umfassend

    Mittel (10, 24, 26) zum Speichern eines vorbestimmten Nadelverschwenkmusters mit einem Zickzack-Stich und eines Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmusters mit einem Zickzack-Stich, welches beim Start des Zickzack-Stiches des vorbestimmten Nadelverschwenkmusters oder bei Beendigung desselben ausgebildet wird;

    Mittel zum Eingeben der Anzahl (Pn) von Wiederholungen einer Nadelverschwenkung im Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmuster;

    Mittel zum Bestimmen der Anzahl (S) der Verdichtungsstiche oder der Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Nadellokalisierungen basierend auf der Anzahl (N) der Stiche oder der Nadellokalisierungen bei einer Einmal-Nadelverschwenkung des Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmusters und auf der Anzahl (Pn) von Wiederholungen der Nadelverschwenkung, die eingegeben ist; und

    Steuermittel zur Betätigung des Hauptmotors und des Nadelschwenkmechanismus derart, daß Daten des Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmusters ausgelesen werden, um einen Zickzack-Stich in Übereinstimmung mit dem Muster zu bilden, und die Verdichtungsstichbildung bei Erreichen der bestimmten Anzahl (S) der Verdichtungsstiche oder der bestimmten Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Nadellokalisierungen beendet ist.
  2. Elektronische Zickzack-Nähmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch

    Mittel (10, 24, 26) zum Eingeben des vorbestimmten Nadelverschwenkmusters und des Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmusters;

    Mittel zum Eingeben der Anzahl (Sn) von Verdichtungsstichen oder der Anzahl von Verdichtungsstichbilde-Nadellokalisierungen in dem Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmuster;

    Mittel zum Korrigieren der Anzahl der Verdichtungsstiche oder der Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Nadellokalisierungen, die eingegeben sind, derart, daß sie um ein ganzzahliges Vielfaches so groß sind wie die Anzahl (N) der Stiche oder Nadellokalisierungen mit Ein-Stich-Verschwenkweite des Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmusters, wenn die Anzahl (S) der Verdichtungsstiche oder die Anzahl der Verdichtungsstichbilde-Nadellokalisierungen nicht um ein ganzzahliges Vielfaches so groß sind wie die Anzahl (N) der Stiche oder Nadellokalisierungen mit Ein-Stich-Verschwenkweite des Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmusters; und

    Steuermittel zum Betätigen des Hauptmotors und des Nadelschwenkmechanismus derart, daß Daten des Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmusters ausgegeben werden, um einen Stich in Übereinstimmung mit dem Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmuster zu bilden, und die Verdichtungsstichbildung bei Erreichen der Anzahl der Stiche oder der Anzahl (S) der Nadellokalisierungen, die korrigiert ist, beendet ist.
  3. Elektronische Zickzack-Nähmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch

    Mittel zum Speichern von Verdichtungsstichbilde-Parametern, die jeweils Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmustern entsprechen; Mittel zum Auswählen gewünschter Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmuster aus den Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmustern; und

    Steuermittel zum Steuern des Hauptmotors (1) und des Nadelschwenkmechanismus (2) mit einem dem Muster entsprechenden Verdichtungsstichbilde-Parameter in Übereinstimmung mit dem ausgewählten Verdichtungsstichbilde-Nadelverschwenkmuster, so daß eine Verdichtungsstichbildung durchführbar ist.
  4. Elektronische Zickzack-Nähmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichtungsstichbilde-Parameter die Anzahl (Pn) der Verdichtungsstichbilde-Vorgänge oder die Anzahl (S) der Verdichtungsstiche ist.
Es folgen 17 Blatt Zeichnungen






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