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Dokumentenidentifikation DE102004019989B3 15.12.2005
Titel Anordnung sowie Verfahren zur Durchführung von Videokonferenzen
Anmelder Siemens AG, 80333 München, DE
Erfinder Rodrigo, Miguel De Vega, St.Lambert Brussels, BE
DE-Anmeldedatum 23.04.2004
DE-Aktenzeichen 102004019989
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 15.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.12.2005
IPC-Hauptklasse H04N 7/15
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Anordnung sowie ein Verfahren zur Durchführung von Videokonferenzen, bei denen je Teilnehmerseite eine erste Kamera mit einer zentralen Einrichtung zum Betreiben einer Telekommunikationsverbindung verbunden ist, wird zumindest auf einer der Teilnehmerseiten zumindest eine zweite Kamera einem Teilnehmer der Teilnehmerseite zugeordnet. Die zweite Kamera ist dabei mit der zentralen Einrichtung verbunden und derart ausgestaltet, dass ein von ihr erstes fotografisch erfasstes Gebiet den Kopfbewegungen des Teilnehmers folgt. Zudem ist die erste Kamera und die zweite Kamera derart ausgestaltet, dass als Videobild jeweils ein zweites von der ersten kamera fotografisch erfasstes Gebiet zu ersten Zeitpunkten über die Telekommunikationsverbindung übertragen wird, indem die zweite Kamera auf die erste Kamera gerichtet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Durchführung von Videokonferenzen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zur Durchführung von Videokonferenzen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 14.

Telekonferenzsysteme, bei denen neben Sprache auch Bilddaten übertragen werden, sind hinlänglich bekannt. Bei diesen Systemen ist ein die Telekommunikation realisierendes Gerät mit einer Videokamera ausgestattet und derartig platziert, dass sie ein oder mehrere Sprecher auf einer Teilnehmerseite mit Sprechern auf einer entfernten Teilnehmerseite verbinden.

Nachteilig hierbei ist, dass eine hierfür vorgesehene Kamera zumeist fixiert ist bzw. lediglich von Hand bewegbar ist.

Aus der Patentanmeldung US 2004/0041904 A1 ist eine Methode zur Telepräsenz zwischen einem Benutzer, der eine Telepräsenzvorrichtung trägt, und einem entfernten Benutzer bekannt. Die Telepräsenzvorrichtung umfasst eine globale Kamera, eine handgehaltene Detailkamera für Nahaufnahmen und eine Sprachverbindung zwischen dem Benutzer und dem entfernten Benutzer. Mittels der Sprachverbindung erhält der Benutzer von dem entfernten Benutzer Instruktionen, wohin die Detailkamera zu richten ist.

Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe ist es, eine Anordnung und ein Verfahren anzugeben, das eine flexiblere Durchführung von Videokonferenzen ermöglicht.

Diese Aufgabe wird ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffs des Anordnungsanspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale sowie ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 14 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.

Bei der erfindungsgemäßen Anordnung zur Durchführung von Videokonferenzen, bei denen je Teilnehmerseite eine erste Kamera mit einer zentralen Einrichtung zum Betreiben einer Telekommunikationsverbindung verbunden ist, wird auf zumindest auf einer der Teilnehmerseiten zumindest eine zweite Kamera einem Teilnehmer der Teilnehmerseite zugeordnet. Die zweite Kamera ist dabei mit der zentralen Einrichtung verbunden und derart ausgestaltet, dass ein von ihr erstes fotografisch erfasstes Gebiet den Kopfbewegungen des Teilnehmers folgt. Zudem ist die erste Kamera und die zweite Kamera derart ausgestaltet, dass als Videobild jeweils ein zweites von der ersten Kamera fotografisch erfasstes Gebiet zu ersten Zeitpunkten über die Telekommunikationsverbindung übertragen wird, indem die zweite Kamera auf die erste Kamera gerichtet ist.

Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird ein System bereitgestellt, welches es ermöglicht, die Übertragung der ersten Kamera zu steuern, ohne manuell auf sie einwirken zu müssen. Vorzugsweise wird dabei die erste Kamera und die zweite Kamera derart ausgestaltet, dass in zu den ersten Zeitpunkten disjunkten zweiten Zeitpunkten das erste fotografisch erfasste Gebiet als Videobild übertragen wird. Hierdurch wird erreicht, dass weit aus mehr als nur die an der Televideokonferenz beteiligten Personen als Bildinformation übertragen wird, wobei hierzu der Träger der zweiten Kamera lediglich seinen Kopf in die Richtung des zu übertragenden Objektes drehen muss. In der Regel wird also all das, was sich im Blickfeld des Nutzers bzw. Trägers der zweiten Kamera befindet, übertragen, ausgenommen zu den ersten Zeitpunkten, wo der Nutzer direkt in die erste Kamera hineinsieht. Hierdurch ist man also in der Lage, Dokumente sowie andere sich nicht im Blickfeld der ersten Kamera befindenden Objekte seinem Konferenzpartner zu übermitteln.

Vorzugsweise wird die Verbindung der ersten Kamera und/oder zweiten Kamera zur zentralen Einrichtung über eine schnurlose Verbindung realisiert. Dies ermöglicht beispielsweise das freie Bewegen des Trägers der zweiten Kamera im Raum, aber auch die Position der ersten Kamera kann flexibel ohne Einschränkung durch Kabellänge oder dergleichen frei gewählt werden.

Des Weiteren ist bevorzugt, dass die erste Kamera und/oder die zweite Kamera derart ausgestaltet sind, dass die Schnurlos-Verbindung nach dem Bluetooth oder dem IEEE 802.11 Standard bzw. deren Derivaten funktioniert. Hiermit ist gewährleistet, dass eine schnelle Installation der ersten und/oder zweiten Kamera in bereits existierende verbreitete Netze, die diese Funkkommunikation erlauben, ermöglicht wird.

Alternativ hierzu bzw. ergänzend erfolgt die Verbindung der ersten Kamera und/oder zweiten Kamera zur zentralen Einrichtung über eine schnurgebundene Verbindung. Dies wird vor allem dann vorteilhaft eingesetzt, wenn beispielsweise Wert auf geringe Belastung durch elektromagnetische Wellen gelegt wird oder durch die Funksende-/Funkempfangseinrichtungen eine zu hohe Belastung der Energieressourcen der ersten und/oder zweiten Kamera zur Folge hätte.

Vorzugsweise ist die zweite Kamera als Teil eines Headsets derart ausgestaltet, dass bei aufgesetztem Headset das erste fotografisch erfasste Gebiet mit der Blickrichtung des Teilnehmers korreliert. Hierdurch ist eine einfache Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anordnung gewährleistet, die zudem eine schnelle Einsatzbereitschaft und Funktion gemäß der Erfindung ermöglicht. Ist die zentrale Einrichtung als zur Telekommunikation ausgestaltete Datenverarbeitungseinrichtung, insbesondere Personal Computer ausgestaltet, so lassen sich vorteilhaft die Eigenschaften von Datenverarbeitungseinrichtungen zur Umsetzung der Telekommunikation nutzen. Insbesondere ist die Rechenkapazität, die eine Datenverarbeitungseinrichtung zur Verfügung stellt, von besonderem Vorteil.

Alternativ hierzu kann die zentrale Einrichtung auch als zur Videoübertragung ausgestaltetes Festnetztelefon ausgebildet sein. Diese Ausgestaltung ist vorteilhaft dann einsetzbar, wenn besonderer Wert auf Funktionen der Telefonie gelegt wird.

Bei einer weiteren alternativen Ausgestaltung kann die zentrale Einrichtung als zur Videoübertragung ausgestaltete Schnurlos-Telekommunikationseinrichtung insbesondere eine nach dem DECT Standard funktionierende Basis- oder Mobilstation ausgebildet sein. Insbesondere bei der Ausgestaltung als Mobilstation wird hierdurch eine weitere Steigerung der Flexibilität erzielt.

Vorzugsweise ist die erste Kamera oder die zweite Kamera mit einer Sendeeinrichtung ausgestaltet, die gerichtete elektromagnetische Strahlung emittiert. Durch diese Weiterbildung wird es möglich, erste und zweite Zeitpunkte einfach zu detektieren und zwar dadurch, dass die erste oder die zweite Kamera die von der jeweils anderen Kamera ausgesendeten elektromagnetischen Wellen durch das Kameraobjektiv erfasst, wobei hierzu in der Regel elektromagnetische Wellen im sichtbaren Bereich gewählt werden. Diese Ausgestaltung kann man auch noch weiterbilden, in dem die erste Kamera oder die zweite Kamera mit einer separatem Empfangseinrichtung ausgestaltet ist, die speziell für diesen Zweck gerichtete elektromagnetische Strahlung detektiert. Hierdurch wird beispielsweise auch möglich, elektromagnetische Strahlungen aus dem nicht sichtbaren Bereich zu wählen, beispielsweise Infrarotemitter einzusetzen, die von der jeweils anderen Seite mit einem entsprechenden Infrarotdetektor erfasst werden können, so dass, wenn die erste Kamera genau auf die zweite Kamera gerichtet ist, dann auch nur das Bild der ersten Kamera übertragen wird. Der Einsatz von Infrarotlicht hätte zudem den Vorteil, dass wegen Ihrer Eigenschaft, Wellen im nicht sichtbaren Bereich aufzuweisen, dass von den Kameras erfasste Bild nicht verfälschen. Alternativ hierzu bzw. ergänzend kann die erste oder die zweite Kamera mit einer Einrichtung zur gerichteten Reflexion eintreffender elektromagnetischer Strahlen ausgestaltet sein. Zudem wird auch vermieden, dass ein jeweiliger Nutzer durch die Strahlung geblendet werden kann. Dies ist beispielsweise eine relativ kostengünstige Ausgestaltungsmöglichkeit, da lediglich ein Emitter benötigt wird, während die Gegenstation eine Reflexionseinrichtung hat, die in der Regel keine eigene Energieversorgung braucht, so dass auch ein Energiespareffekt erzielt wird.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Durchführung von Videokonferenzen, insbesondere in einer Anordnung der vorgenannten Art, bei denen je Teilnehmerseite eine erste Kamera mit einer zentralen Einrichtung zum Betreiben einer Telekommunikationsverbindung verbunden ist, wird auf zumindest auf einer der Teilnehmerseiten zumindest eine zweite Kamera einem Teilnehmer der Teilnehmerseite zugeordnet, ein von der zweiten Kamera fotografisch erfasstes erstes Gebiet G1 durch die Blickrichtung des Teilnehmers bestimmt sowie ein von der ersten Kamera fotografisch erfasstes zweites Gebiet G2 solange als aktuelles Videobild übertragen, wie die zweite Kamera auf die erste Kamera gerichtet ist.

Durch dieses Verfahren ist im wesentlichen unabhängig von der konkreten Anordnung eine einfach zu implementierende Vorgehensweise gegeben, die die oben genannten Vorteile erzielt, wobei dies bei einem Einsatz in der erfindungsgemäßen Anordnung die optimale Wirkung erzielt.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand des in der einzigen Figur dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung erläutert.

Die Figur zeigt schematisch den Ablauf und die Anordnung des erfindungsgemäßen Verfahrens.

In der Figur sind zwei Zeitpunkte dargestellt, die gemäß der Erfindung erfasst werden und jeweils im Ergebnis dazu führen, dass bei einer an der Videokonferenz beteiligten Seite ein anderes Kamerabild eingespielt wird.

Auf der rechten Seite ist zunächst ein erster Zeitpunkt T1 dargestellt, bei dem der Kopf eines Nutzers USER auf eine Telekommunikationseinrichtung, die gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel ein als Personalcomputer ausgestaltetes Endgerät PC ist, gerichtet ist. Des Weiteren ist zu erkennen, dass die Telekommunikationseinrichtung PC mit einer fest montierten ersten Kamera LS1 verbunden ist. Zudem ist zu erkennen, dass sich auf dem Kopf des Nutzers USER eine zweite Kamera LS2 befindet, wobei diese in der Regel durch ein Headset derart auf den Kopf fixiert wird, dass die Kamera stets in die Blickrichtung des Nutzers USER gerichtet ist, so dass ein erstes fotografisch erfasstes Gebiet G1 der zweiten Kamera LS2 dem Blickfeld des Nutzers USER entspricht.

In der Darstellung ist des Weiteren zu erkennen, dass zum ersten Zeitpunkt T1 die Blickrichtung des Nutzers USER in die Richtung des Telekommunikationsgerätes PC ausgerichtet ist, so dass das erste fotografisch erfasste Gebiet G1 die erste Kamera LS1 erfasst. Ist nun die erste Kamera LS1 mit einem Infrarotsender ausgestattet und die zweite Kamera LS2 mit einem Infrarotempfänger, wird zu diesem Zeitpunkt das Infrarotsignal von der zweiten Kamera LS2 detektiert und dieses beispielsweise an den PC übermittelt, so dass dieser als aktuell übertragenes Bild dasjenige Videosignal über eine Telekommunikationsverbindung übertragen wird, welches die erste Kamera LS1 aufnimmt. Dies wird zum Zeitpunkt T1, wie dargestellt, der Kopf des Nutzers sein.

Zum zweiten Zeitpunkt T2 ist der Kopf des Nutzers USER auf ein Objekt gerichtet, beispielsweise eine Grafik OB, die in Papierform vorliegt, so dass auch die zweite mit seinem Kopf verbundene Kamera LS2 in diese Richtung gedreht wird und deren erstes fotografisch erfasstes Gebiet G1 das Objekt OB als Bild erfasst.

Diese Bewegung des Kopfes hat zur Folge, dass das erste fotografisch erfasste Gebiet G1 nicht mehr die erste Kamera LS1 beinhaltet, so dass ein von der ersten Kamera LS1 emittiertes Infrarotsignal von der zweiten Kamera LS2 nicht detektiert und die fehlende Detektion auch dem Teilnehmer-Telekommunikationsgerät PC gemeldet wird.

Die Telekommunikationseinrichtung PC schaltet zu solchen zweiten Zeitpunkten das von der zweiten Kamera LS2 erste fotografisch erfasste Gebiet G1 als Videobild auf die Telekommunikationsverbindung durch, so dass das übertragene Bild dem Bild entsprechen wird, welches die zweite Kamera LS2 erfasst, in diesem Fall also die Grafik OB.

Das Übertragen der Detektion des Infrarotlichts sowie das übertragen der Videodaten können dabei erfindungsgemäß über eine schnurlose Funkkommunikation erfolgen, die beispielsweise gemäß Bluetooth oder dem IEEE 802.11 ausgestaltet sein kann. Denkbar sind auch Alternativen für die Infrarotstrahlen, beispielsweise wäre es vorstellbar, dass die Telekommunikationseinrichtung PC einfach das Bild der ersten Kamera LS1 auswertet und lediglich detektiert, ob in diesem Bild das Objektiv der zweiten Kamera LS2 auf die erste Kamera LS1 gerichtet ist.

Diese Variante spart z.B. die Kosten für eine Infrarotsende-/Empfangseinrichtung. Zudem werden keinerlei weitere belastende Strahlungen emittiert.


Anspruch[de]
  1. Anordnung zur Durchführung von Videokonferenzen, bei denen je Teilnehmerseite eine erste Kamera (LS1) mit einer zentralen Einrichtung zum Betreiben einer Telekommunikationsverbindung (PC) verbunden ist,

    zumindest auf einer der Teilnehmerseiten zumindest eine zweite Kamera (LS2) einem Teilnehmer (User) der Teilnehmerseite zugeordnet ist,

    die zweite Kamera (LS2) mit der zentralen Einrichtung verbunden (PC) ist,

    die zweite Kamera (LS2) derart ausgestaltet ist, dass ein von ihr erstes photografisch erfasstes Gebiet (G1) den Kopfbewegungen des Teilnehmers (User) folgt,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die erste Kamera (LS1) und die zweite Kamera (LS2) derart ausgestaltet sind, dass als Videobild ein zweites von der ersten Kamera (LS1) photografisch erfasstes Gebiet (G2) zu ersten Zeitpunkten (T1) über die Telekommunikationsverbindung übertragen wird, in denen die zweite Kamera (LS2) auf die erste Kamera (LS1) gerichtet ist.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kamera (LS1) und die zweite Kamera (LS2) derart ausgestaltet sind, dass in zu den ersten Zeitpunkten (T1) disjunkten zweiten Zeitpunkten (T2) das erste photografisch erfasste Gebiet (G1) als Videobild übertragen wird.
  3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der ersten Kamera (LS1) und/oder der zweiten Kamera (LS2) zur zentralen Einrichtung (PC) über eine schnurlose Verbindung erfolgt.
  4. Anordnung nach dem vorigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kamera (LS1) und/oder die zweite Kamera (LS2) derart ausgestaltet sind, dass die schnurlose Verbindung nach dem Bluetooth- oder IEEE 802.11-Standard oder deren Derivaten funktioniert.
  5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der ersten Kamera (LS1) und/oder der zweiten Kamera (LS2) zur zentralen Einrichtung (PC) über eine schnurgebundene Verbindung erfolgt.
  6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kamera (LS2) als Teil eines Headsets derart ausgestaltet ist, dass bei aufgesetztem Headset das erste photografisch erfasste Gebiet (G1) mit der Blickrichtung des Teilnehmers korreliert.
  7. Anordnung nach einem der vorhergehende Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Einrichtung (PC) als zur Telekommunikation ausgestaltete Datenverarbeitungseinrichtung, insbesondere Personal Computer, ausgestaltet ist.
  8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Einrichtung (PC) als zur Videoübertragung ausgestaltetes Festnetztelefon ausgebildet ist.
  9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Einrichtung (PC) als zur Videoübertragung ausgestaltete schnurlose Telekommunikationseinrichtung, insbesondere einer nach dem DECT Standard funktionierenden Basis- oder Mobilstation, ausgebildet ist.
  10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kamera (LS1) oder die zweite Kamera (LS2) mit einer Sendeeinrichtung ausgestaltet ist, die gerichtete elektromagnetische Strahlung emittiert.
  11. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kamera (LS1) oder die zweite Kamera (LS2) mit einer Empfangseinrichtung ausgestaltet ist, die gerichtete elektromagnetische Strahlung detektiert.
  12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kamera (LS1) oder die zweite Kamera (LS2) mit einer Einrichtung zur gerichteten Reflexion eintreffender elektromagnetischer Strahlung ausgestaltet ist.
  13. Anordnung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sende-/Empfangseinrichtung derart ausgestaltet ist, dass die elektromagnetische Strahlung als Infrarotstrahlung ausgebildet ist.
  14. Verfahren zur Durchführung von Videokonferenzen, insbesondere in einer Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei denen je Teilnehmerseite eine erste Kamera (LS1) mit einer zentralen Einrichtung (PC) zum Betreiben einer Telekommunikationsverbindung verbunden ist,

    zumindest auf einer der Teilnehmerseiten zumindest eine zweite Kamera (LS2) einem Teilnehmer (User) der Teilnehmerseite zugeordnet wird,

    ein von der zweiten Kamera (LS2) photographisch erfasstes erstes Gebiet (G1) durch die Blickrichtung des Teilnehmers bestimmt wird,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass ein von der ersten Kamera (LS1) photographisch erfasstes zweites Gebiet (G2) solange als aktuelles Videobild übertragen wird, wie die zweite Kamera (LS2) auf die erste Kamera (LS1) gerichtet ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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