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Dokumentenidentifikation DE202005012371U1 15.12.2005
Titel Künstliche Hand die Zweiradfahrer grüßt
Anmelder Necker, Achim, 71732 Tamm, DE
DE-Aktenzeichen 202005012371
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 15.12.2005
Registration date 10.11.2005
Application date from patent application 03.08.2005
IPC-Hauptklasse B62J 6/00

Beschreibung[de]

Unter motorisierten Zweiradfahrern die sich im Straßenverkehr begegnen ist es üblich, dass sie sich durch eine Geste mit der linken Hand grüßen. Um diesen Gruß auszuführen ist der Fahrer gezwungen, die Hand vom Griff am Lenker zu nehmen. Dies kann unter Umständen dazu führen, dass der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert und es zum Sturz kommt. Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, diesen Motorradfahrergruß durch eine sogenannte "dritte Hand" ausführen zu lassen. Eine künstliche, dreidimensionale Hand, die im Bereich des Lenkers eines Motorrades befestigt wird und deren Fingerstellung, die unter Motorradfahrern übliche Grußgestik signalisiert. Eine sinnvolle Ausgestaltung der Erfindung wäre, in den Handrücken der künstlichen Hand, den bei Motorrädern erforderlichen Rückspiegel zu integrieren. Hierdurch wäre auch zu erreichen, dass die Hand keine separate Befestigung am Lenker benötigt. Das Gestänge eines handelsüblichen Motorrad-Rückspiegel wäre gleichzeitig die Befestigung, der den Spiegel umgebenden Kunsthand. Ein Zusatzeffekt dieser Erfindung ist der Spaß- und Aufmerksamkeitsfaktor, wenn andere Motorradfahrer bei näherer Betrachtung des Motorrades feststellen, dass hier nicht der Fahrer selbst, sondern seine "dritte Hand" grüßt.


Anspruch[de]
  1. Künstliche Hand die Zweiradfahrer grüßt dadurch gekennzeichnet, dass die künstliche Hand die anatomischen Merkmale einer menschlichen Hand aufweist und die Fingerstellung eine Mitteilung signalisiert.
  2. Künstliche Hand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine rechte Hand, vorzugsweise jedoch um eine linke Hand handelt.
  3. Künstliche Hand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Darstellung mit dem Handgelenk endet, vorzugsweise jedoch ein Teil des Unterarmes mit dargestellt ist.
  4. Künstliche Hand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die künstliche Hand keine Bekleidung aufweist, vorzugsweise jedoch einen Handschuh als Bekleidung aufweist oder darstellt.
  5. Künstliche Fand nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass die Fingergestik der künstlichen Hand, zum Zweck der Signalisierung einer Mitteilung, eine der folgenden Posen darstellt:

    – Hand zur Faust geballt.

    – Daumen nach oben gestreckt, restliche Finger zur Handinnenfläche gekrümmt.

    – Daumen nach unten gestreckt, restliche Finger zur Handinnenfläche gekrümmt.

    – Daumen nach oben und Zeigefinger gestreckt, restliche Finger zur Handinnenfläche gekrümmt.

    – Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger gestreckt, restliche Finger zur Handinnenfläche gekrümmt.

    – Alle Finger gestreckt.

    – Zeigefinger und Mittelfinger gestreckt, restliche Finger zur Handinnenfläche gekrümmt.

    – Mittelfinger gestreckt, Zeige-, Ring- und kleiner Finger zur Handinnenfläche gekrümmt, Daumen gestreckt und auf Seite des gekrümmten Zeigefinger aufgelegt.

    – Alle Finger mit Ausnahme des Daumen zur Handinnenfläche gekrümmt, Daumen zwischen Zeige- und Mittelfnger durchgesteckt.

    – Daumen und Zeigefinger einen Kreis bildend, restliche Finger leicht gekrümmt.
  6. Künstliche Hand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Handrücken der künstlichen Hand ein Rückspiegel integriert ist.
  7. Künstliche Hand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer der Fingerspitzen der künstlichen Hand die Funktion eines Fahrtrichtungsanzeigers integriert ist.
  8. Künstliche Hand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die künstliche Hand ohne weiteres distanzüberbrückendes Element mit dem Zweirad verbunden ist, vorzugsweise Jedoch über ein distanzüberbrückendes Element mit Durchmesser oder Querschnitt sowie Material nach statischem Erforderniss, mit dem Zweirad verbunden ist.
  9. Künstliche Hand nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass das distanzüberbrückende Element zwischen künstlicher Hand und Zweirad

    – starr ist.

    – flexibel zu biegen ist.

    – flexibel zu verlängern ist.
  10. Künstliche Hand nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass sich der Verbindungsanschluss zwischen künstlicher Hand und dem distanzüberbrückenden Element, an einer beliebigen Stelle der künstlichen Hand befindet und wie folgt gelistet ausgestaltet ist.

    – gelenkig.

    – ungelenkig.

    – mit geschraubter Verbindung.

    – mit gesteckter Verbindung.

    – mit nicht demontierbarer Verbindung.
  11. Künstliche Hand nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass der Verbindungsanschluss auf der zweiradseitigen Anschlussstelle wie folgt gelistet ausgestaltet ist.

    – gelenkig.

    – ungelenkig.

    – mit geschraubter Verbindung.

    – mit gesteckter Verbindung.

    – mit nicht demontierbarer Verbindung.
  12. Künstliche Hand nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass der Verbindungsanschluss an der zweiradseitigen Anschlussstelle sich befindet an

    – der Lenkstange.

    – einem Rückspiegel.

    – einem Teil der Verkleidung.

    – der Scheinwerfer.

    – dem Schutzblech.

    – der Vordergabel.

    – dem Lenkkopf.

    – der Instrumentenanlage.

    – einem Blinker.

    – dem Windschild.

    – dem Kupplungshebel.

    – einem Lenkergewicht.
  13. Kunstliche Hand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die künstliche Hand an einem unmotorisierten Zweirad, vorzugsweise jedoch an einem motorisierten Zweirad befestigt ist.
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