PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005013288U1 15.12.2005
Titel Klingenspender
Anmelder Saltus-Werk Max Forst GmbH, 42659 Solingen, DE
Vertreter Patentanwälte Lippert, Stachow & Partner, 51427 Bergisch Gladbach
DE-Aktenzeichen 202005013288
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 15.12.2005
Registration date 10.11.2005
Application date from patent application 22.08.2005
IPC-Hauptklasse B26B 5/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Klingenmagazin für eine Vielzahl von seitlich aneinander liegenden Wechselklingen mit einer Klingenentnahmeöffnung an einer Begrenzungsfläche des Magazins, insbesondere einer Seitenfläche desselben, sowie gegebenenfalls mit einer Klingenaufnahmeöffnung zur Entsorgung von Altklingen in einem Aufnahmeraum innerhalb des Magazins, wobei die Entnahme- und die Aufnahmeöffnung vorzugsweise jeweils nur die Entnahme und Aufnahme vereinzelter Klingen ermöglichen. Ferner betrifft die Erfindung ein Klingenmagazin mit einer Feder zur Fixierung des Klingenstapels, welche vorzugsweise den Klingenstapel in Stapellängsrichtung kraftbeaufschlagt und fixiert.

Derartige Klingenmagazine sind vielfältig bekannt, wobei die Wechselklingen Klingen zum Entgraten von Kunststoffteilen darstellen können. Die Entgratung der Kunststoffteile erfolgt oftmals in Akkordarbeit, so dass eine überaus sichere Handhabung der Klingen gewünscht ist, was die Klingenentnahme aus dem Magazin als auch die Entsorgung benutzter Altklingen in dem Aufnahmeraum des Magazins betreffen kann. Eine Verletzungsgefahr des jeweiligen Benutzers sollte hierbei weitestgehend oder vollständig ausgeschlossen sein. Ferner ist eine möglichst einfache und zeitsparende Handhabung der Klingen bei der Klingenentnahme und/oder der Klingenentsorgung angesichts der durchzuführenden Akkordarbeiten gewünscht.

Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Klingenmagazin bzw. ein Klingenmagazin mit Messer für Wechselklingen bereitzustellen, welches eine sichere und vereinfachte Handhabung bei der Klingenentnahme und/oder der Klingenentsorgung in dem Magazin ermöglicht.

Die Aufgabe wird zum Einen durch ein Magazin gemäß Anspruch 1 gelöst, bei welchem die Klingenaufnahmeöffnung zur Aufnahme einer an einem Befestigungsbereich eines zuordenbaren oder zugeordneten Messers befestigten Wechselklinge zusammen mit dem Befestigungsbereich des Messers angepasst ist. Die Aufnahmeöffnung ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass gerade nur der Befestigungsbereich des Messers mit befestigter Wechselklinge in diese einführbar ist. Ferner ist der Altklingenaufnahmeraum innerhalb des Magazins vorzugsweise derart ausgebildet, dass auch bei nahezu vollständiger oder vollständiger Bestückung des Magazins (bis auf die erste entnommene Klinge) der Befestigungsbereich des Messers innerhalb des Altklingenaufnahmeraumes von der Klinge entkoppelbar ist. Ist der Befestigungsbereich des Messers beispielsweise mit einem oder mehreren quer zur Klingenhauptebene vorstehenden Haltevorsprüngen versehen, so sind zur Entkoppelung der Klinge diese in entsprechendem Ausmaß von dem Befestigungsbereich des Messers zu beabstanden, um die Klinge zu entkoppeln. Der Altklingenaufnahmeraum weist daher vorzugsweise einen entsprechenden Freiraum auf, der eine derartige Beabstandung der Klinge von dem Befestigungsbereich ermöglicht, ohne die Klinge in ihrer Bewegung wesentlich zu beschränken oder die Klinge eine Entkoppelung verhindernd mit Kräften wie beispielsweise durch eine den Klingenstapel fixierende Feder kraftzubeaufschlagen. Die Klinge ist somit vorzugsweise berührungslos und vorzugsweise vollständig innerhalb des Magazins von dem Messer entkoppelbar. Das zugeordnete Messer ist daher vorzugsweise derart ausgebildet, dass die Feststellmittel für die Klinge unter Klingenfreigabe betätigbar sind, wenn die Klinge teilweise oder vorzugsweise vollständig in dem Altklingenaufnahmeraum angeordnet ist.

Weiterhin wird die Aufgabe durch ein Klingemagazin für Wechselklingen gelöst, welches vollständig mit Wechselklingen bestückt sein kann, wobei erfindungsgemäß ein Verschlusselement zur Verschließung der Aufnahmeöffnung des Altklingenaufnahmeraumesvorgesehen ist, welches durch die den Klingenstapel fixierende Feder, die vorzugsweise den Klingenstapel in Stapellängsrichtung kraftbeaufschlagt, in seiner Verschlussstellung gehalten wird. Eine unbeabsichtigte Entfernung von Altklingen aus dem Aufnahmeraum wird hierdurch verhindert. Alternativ oder zugleich kann die Feder von einem Zwischenboden getragen sein, der mittels Abstandshaltern von dem Magazinboden beabstandet ist, um einen durch die Klingenaufnahmeöffnung zugänglichen Aufnahmeraum für Altklingen bereitzustellen. Vorzugsweise ist die jeweilige Öffnung derart bemessen, dass nur jeweils die eine an dem Befestigungsbereich des Messers festgelegte Klinge mit dem Befestigungsbereich in der Öffnung positionierbar ist.

Es versteht sich, dass das erfindungsgemäße Magazin auch eine beliebige Kombination der Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1 und 2 sowie 11 und 21 sowie eine Kombination der jeweils zugeordneten Unteransprüche aufweisen kann, die jeweils vorteilhafte Ausführungsformen beschreiben.

Die jeweils in dem Magazin aufzunehmenden oder angeordneten Klingen sind jeweils bevorzugt Einzelklingen, die eine Schneide und einen dieser nachgelagerten Befestigungsbereich aufweisen, welcher zumindest mit einer oder mehreren Durchgriffsöffnungen zur Aufnahme eines an einem zugeordneten Messer vorgesehenen, seitlich vorstehenden Haltevorsprungs oder Zapfens festlegbar ist, wobei Klinge und Befestigungsbereich vorzugsweise nicht durch eine Materialschwächung voneinander getrennt sind, wie sie bei Messern mit Abbrechklingen bekannt sind. Die Klingen können Entgratklingen darstellen.

Vorzugsweise ist für jede der hier beschriebenen Ausführungsformen die Klingenentnahme als Schlitz ausgeführt, aus dem gegebenenfalls zusammen mit dem Befestigungselement des Messers nur eine einzelne Klinge entnehmbar ist. Vorzugsweise sind ferner jeweils Klingenentnahmeöffnung und/oder Befestigungselement des Messers derart ausgeführt, dass die Klinge bei der Entnahme nicht gegenüber dem Magazin verschwenkbar ist oder nicht verschwenkt werden muss. Die Klingenentnahmeöffnung kann so ausgeführt sein, dass eine manuelle Klingenentnahme, z.B. durch Angriff eines Daumens an der Klinge, verhindert ist.

Vorzugsweise ist für jede der hier beschriebenen Ausführungsformen des Magazins die Klinge berührungslos unter Ankoppelung des Befestigungsbereichs des Messers aus dem Magazin entnehmbar, wozu Klingenentnahme und Befestigungsbereich des Messers geeignet ausgeführt sind. Hierzu kann jeweils der Befestigungsbereich des Messers in das Magazin einführbar und in dem Magazin an die Klinge ankoppelbar sein, um diese vorzugsweise berührungslos aus dem Magazin zu entnehmen. Alternativ oder zugleich können Magazin und Befestigungsbereich auch derart ausgebildet sein, dass der außenseitig an dem Magazin angeordnete Befestigungsbereich des Messers an die Klinge ankoppelbar ist, vorzugsweise unter berührungsloser Entnahme. Ist die Klinge in dem Magazin angeordnet so kann stets, auch in anderem Zusammenhang dieser Anmeldung, der Klingenbefestigungsbereich oder die gesamte Klinge im Wesentlichen vollständig oder vollständig von dem Magazin aufgenommen sein. Vorzugsweise ist der Befestigungsbereich des Messers jeweils derart ausgeführt, dass die Klingenschneide oder die gesamte Klingenseitenfläche bei der Entnahme durch ein Teil des Messers und/oder des Magazins wie z.B. den Befestigungsbereich oder ein Feststell- bzw. Klemmelement zur Festlegung der Klinge an dem Messer oberseitig, d.h. in Blickrichtung des Benutzers und/oder unterseitig verdeckt ist.

Die Klingenentnahme- und/oder -aufnahmeöffnung ist vorzugsweise jeweils an einer Seitenfläche des Magazins, insbesondere einer Schmalseite desselben angeordnet, die dem vorderen oder hinteren Klingenende zugeordnet sein kann und im Wesentlichen der Klingenbreite entspricht.

Vorteilhafterweise ist das Verschlusselement der Klingenaufnahmeöffnung als lageveränderliche Bodenplatte des Magazins ausgeführt, wobei die Bodenplatte in Magazinlängsrichtung verschiebbar oder verschwenkbar sein kann, z.B. in dem die Bodenplatte an einem Endbereich gelenkig mit dem Magazin verbunden ist. Durch Lageveränderung der Bodenplatte kann dann die Aufnahmeöffnung des Altklingenaufnahmeraums freigegeben oder verschlossen werden.

Vorzugsweise ist das Klingemagazin mit einem Zwischenboden versehen, welcher den Aufnahmeraum für unbenutzte Klingen (Neuklingen) von dem Aufnahmeraum für Altklingen trennt. Dieser Zwischenboden kann an dem Magazin ortsfest angeordnet oder vorzugsweise in Klingenstapellängsrichtung verschiebbar sein.

Der Zwischenboden kann derart ausgebildet sein, dass dieser durch Einführung von Altklingen in den Aufnahmeraum oder durch Entnahme von Neuklingen seine Lage unter Vergrößerung/Verkleinerung des jeweiligen Aufnahmeraumes verändert oder die Größe von Altklingen- und/oder Neuklingenaufnahmeraum im Wesentlichen unverändert lässt. Durch kontinuierliche Aufnahme und/oder Entnahme von Klingen aus dem jeweiligen Aufnahmeraum kann sich somit die Größe der jeweiligen Aufnahmeräume verändern oder im Wesentlichen gleich bleiben.

Das Verschlusselement des Altklingenaufnahmeraumes kann auch als Teilbereich des Zwischenbodens ausgeführt sein, der die beiden Aufnahmeräume für Altklingen und Neuklingen voneinander trennt.

Der den Altklingen- und Neuklingenaufnahmeraum trennende Zwischenboden kann eine Feder zur Fixierung des Klingenstapels, die diesen insbesondere in Stapellängsrichtung kraftbeaufschlagen kann, mittelbar oder unmittelbar lastabtragend unterstützen. Das Widerlager des Zwischenbodens kann hierbei durch den Magazinboden wie z.B. eine Bodenplatte und/oder einen Bereich einer Magazinseitenwand bereitgestellt werden.

Der Zwischenboden kann derart an dem Magazin gehaltert sein, dass dieser einen Mindestabstand von dem Magazinboden einnimmt, auch wenn in dem Zwischenraum zwischen Zwischenboden und Magazinboden keine Klingen angeordnet sind. Der derart ausgebildete Zwischenraum kann insbesondere zur Aufnahme von Altklingen geeignet sein. Hierzu kann der Zwischenboden sich mit Abstandshaltern auf dem Magazinboden abstützen, wobei die Abstandshalter an dem Zwischenboden und/oder dem Magazinboden befestigt sein können. Alternativ oder zusätzlich kann der Zwischenboden auch an einer Magazinseitenwand abgestützt oder aufgehängt sein. Hierzu können der Zwischenboden oder die jeweilige Magazinseitenwand mit entsprechenden hakenförmigen Vorsprüngen versehen sein, die eine Hinterschneidung an dem jeweils korrespondierenden Bauteil hintergreifen. Eine stabile Anordnung des Zwischenbodens kann bereitgestellt werden, wenn dieser beispielsweise lastabtragend eine Feder zur Fixierung des Klingenstapels unterstützt.

Ein Verschlusselement kann dadurch bereitgestellt werden, dass die vorzugsweise lageveränderliche Bodenplatte des Magazins einen hochgezogenen Bereich mit einer Durchtrittsöffnung versehen ist, durch welche eine Altklinge in den Altklingenaufnahmeraum einführbar ist, oder dass eine entsprechende Durchtrittsöffnung in einem Abstandshalter zwischen Zwischenboden und Bodenplatte angeordnet ist, wobei der Abstandshalter an jeweils einem der beiden genannten Bauteile befestigt sein kann. So kann beispielsweise durch Lageveränderung der Bodenplatte, insbesondere durch Verschiebung derselben in Stapellängsrichtung, der Abstandshalter und mit diesem auch der Zwischenboden lageverändert werden, um die Aufnahmeöffnung für Altklingen freizugeben. Alternativ können Bodenplatte und Zwischenboden, die durch Abstandshalter voneinander getrennt sind, derart ausgebildet sein, dass eine zu entsorgende Altklinge zwischen Boden und Abstandshalter in den Altklingenaufnahmeraum einführbar ist. Hierzu können sich bei Einführung der Altklinge in den Aufnahmeraum die Magazinbodenplatte und/oder der Zwischenboden lageverändern, insbesondere unter Verschiebung in Klingenstapellängsrichtung und/oder unter Verschwenkung des jeweiligen Bauteils.

Besonders bevorzugt ist der Zwischenboden an gegenüberliegenden Endbereichen, die insbesondere jeweils den Schmalseiten des Magazins benachbart sein können, mit Abstandshaltern versehen, die den Abstand zwischen Boden und Magazinbodenplatte begrenzen. Die Abstandshalter können stegförmig ausgebildet sein. und können sich ferner jeweils auf der Magazinbodenplatte abstützen. Der Zwischenboden mit Abstandshaltern kann die Form einer im Wesentlichen U-förmigen Brücke einnehmen.

Der von dem mit den Abstandshaltern versehene Zwischenboden, die den Abstand zu der Magazinbodenplatte begrenzen, kann zumindest teilweise den Altklingenaufnahmeraum bilden, wozu sich die Abstandshalter jeweils an der Magazinbodenplatte abstützen können.

Unabhängig von oder in Kombination mit dem Vorhergesagten wird weiterhin erfindungsgemäß ein Klingenmagazin gemäß Anspruch 11 bereitgestellt, bei welchem die Klingenentnahmeöffnung vorzugsweise derart ausgebildet ist, dass durch Ankoppelung eines Messer an der Klinge, wobei der Befestigungsbereich des Messers gegenüber dem Messergrundkörper verschiebbar oder nicht-verschiebbar, insbesondere feststehend, ausgeführt sein kann, die Klinge berührungslos von dem Magazin entnehmbar sein kann. Zur Erleichterung der Handhabung kann an dem Magazin ein Anschlag oder ein Positionierungshilfsmittel zur Positionierung eines zur Klingenentnahme zugeordneten oder zuordenbaren Messers gegenüber der Klingenentnahme- und/oder -aufnahmeöffnung vorgesehen sein, wobei der Befestigungsbereich des Messers z.B. innerhalb des Magazins oder außenseitig an diesem angeordnet an die Klinge zur Entnahme ankoppelbar sein kann, z.B. durch flächige Anlage an der Magazinoberseite. Durch Anschlag oder Positionierungshilfsmittel kann die Solllage des Messers gegenüber dem Magazin definiert werden, z.B. um an der Klinge anzukoppeln oder um den Befestigungsbereich in die Klingenentnahmeöffnung einführen zu können. Die korrespondieren Positionierungshilfsmittel von Magazin und Messer können nach einem Schlüssel-Schloss-Prinzip zusammenwirken.

Das Positionierungshilfsmittel ist vorzugsweise an dem Magazin dauerhaft oder unlösbar befestigt, vorzugsweise einstöckig angeformt. Anschlag und Positionierungshilfsmittel können als Teilbereich oder Fortsatz einer Magazinseitenwand ausgebildet sein.

An der Andockstelle bzw. Anlagefläche von Anschlag oder Positionierungshilfsmittel für das Messer kann mindestens ein Zentrierungsorgan zur Zentrierung des Messers an der Klingenentnahme- und/oder -aufnahmeöffnung vorgesehen ist, das mit dem dem Magazin zugewandten Endbereich des Messers, vorzugsweise dessen klingenseitiger Stirnseite, zusammenwirkt. Hierdurch kann die Orientierung des Messers mit einer ausgezeichneten Ober- oder Unterseite zur Magazinoberseite eindeutig definiert und eine Anordnung „verkehrt-herum" an dem Magazin verhindert werden und/oder es kann die Messerposition bezogen auf das Magazin in vertikaler und/oder lateraler Richtung und/oder die Neigung des Messers zum Magazin jeweils beschränkt oder eindeutig festgelegt werden. Die korrespondierenden Zentrierorgane von Magazin und Messer, z.B. die Stirnseite desselben können hierbei passgenau und spielfrei, vorzugsweise auch spaltfrei, zusammenwirken. Die Messerstirnseite kann hierzu nicht-planar ausgebildet sein, z.B. eine Wölbung oder Ausnehmung bzw. Vorsprung aufweisen, die/der mit einer korrespondierenden Wölbung oder Vorsprung bzw. Ausnehmung des Magazins vorzugsweise passgenau zusammenwirkt.

Das Zentrierungsorgan kann als in Richtung auf das Messer vorstehender Vorsprung der Magazinwand ausgebildet sein, der in eine korrespondierende, vorzugsweise schlitzförmige, Ausnehmung des Endbereichs eines zugeordneten oder zuordenbaren Messers eingreift oder eingreifen kann, oder der mit einem weiteren Zentrierungsvorsprung den Messerendbereich zumindest beidseitig umgreift. Dies erfolgt jeweils vorzugsweise passgenau und/oder spielfrei. Der Ankoppelungsbereich des Messers an Anschlag oder Positionierungshilfsmittel, insbesondere dessen Stirnseite, kann flächig, insbesondere vollflächig, an dem Magazin anlegbar sein.

Insbesondere können Magazin und zugeordnetes Messer derart ausgebildet sein, dass (nur) bei bestimmungsgemäßer Anordnung an Anschlag oder Positionierungshilfsmittel, z.B. bei Anlage des Messers an der Andockstelle oder (nur) bei bestimmungsgemäßer Anordnung an dem Zentrierorgan, der Befestigungsbereich des Messers (gerade) an der Klinge zu deren vorzugsweise berührungslosen Entnahme ankoppeln kann, z.B. an der Klinge einrastet. Hierzu kann beispielsweise der Befestigungsbereich des Messers nur um eine entsprechende Länge gegenüber dem Grundkörper ausfahrbar oder bei nicht-verschiebbarem, z.B. feststehenden Befestigungsbereich, dieser eine definierte Länge haben. Die Klingenentnahme wird hierdurch erleichtert und Fehlbedienungen verhindert.

Das oben Gesagte kann jeweils entsprechend für eine Klingenaufnahmeöffnung zur Entsorgung von Altklingen in dem Magazin und eine Entkoppelung der Klinge von dem Messer bzw. Befestigungsbereich gelten.

Die Andockstelle ist vorzugsweise jeweils auf einer dem Boden oder dem Deckel des Klingenmagazins abgewandten Seite der Klingenentnahmeöffnung bzw. Klingenaufnahmeöffnung angeordnet.

Die Andockstelle und die vordere Messerstirnseite können flächig oder vollflächig aneinander anlegbar sein. Es können auch jeweils mehrere Andockbereiche an der Andockstelle vorgesehen sein, die insgesamt eine flächige Anlage ergeben.

Vorzugsweise ist die Andockstelle von Anschlag oder Positionierungshilfsmittel als Einbuchtung einer Klingenmagazinseitenwand ausgebildet, die jeweils ober- oder unterhalb der Klingenentnahme-/Klingenaufnahmeöffnung angeordnet sein kann, wobei die Einbuchtung die Messerstirnseite teilweise oder vollständig aufnehmen kann. Gegebenenfalls kann alternativ auch die Messerstirnseite mit einer entsprechenden Einbuchtung versehen sein, die mit der Andockstelle korrespondiert. Ein an und/oder in der Einbuchtung angeordnetes Zentrierorgan steht vorzugsweise von der Einbuchtung nicht über die angrenzenden Magazinwände vor. Die Einbuchtung kann jeweils einseitig oder mehrseitig offen ausgeführt sein, beispielsweise zur Magazinoberseite und/oder einer oder beiden benachbarten Magazinseitenflächen hin. Das Positionierungshilfsmittel oder die Einbuchtung können bogenförmig ausgeführt sein, so dass das an der Andockstelle angeordnete Messer an dem Magazin anliegend in seine Sollposition zur Klingenentnahme einschwenkbar ist.

Insgesamt kann es ausreichend sein, wenn die Andockstelle die Position des Messers zu der Klingenentnahme-/ Klingenaufnahmeöffnung entlang der Höhe des Klingenmagazins definiert, so dass bei bestimmungsgemäßer Anlage des Messers an der Andockstelle der Befestigungsbereich des Messers unmittelbar auf Höhe der Klingenentnahme-/ Klingenaufnahmeöffnung angeordnet ist.

Weiterhin wird erfindungsgemäß ein Klingenmagazin mit Klingenentnahmeöffnung bereitgestellt, die vorzugsweise an einer einer Klingenseitenfläche benachbarten Magazinseitenfläche vorgesehen ist, und dem ein Messer für Wechselklingen zugeordnet ist, wobei eine in der Klingenentnahmeöffnung angeordnete Klinge durch Angriff, vorzugsweise durch flächige Auflage, des Befestigungsbereichs des Messers an die Klinge oder durch Einführen des Befestigungsbereichs des Messers in das Magazin an die Klinge ankoppelbar ist. Der Befestigungsbereich des Messers kann hierbei gegenüber einem Grundkörper desselben nichtverschiebbar ausgeführt sein, wobei durch Verschieben des Befestigungsbereichs des Messers gegenüber dem Magazin die Klinge ohne manuelle Berührung derselben dem Magazin entnehmbar und an dem Messer anordenbar und bestimmungsgemäß festlegbar ist. Insbesondere kann der Befestigungsbereich des Messers gegenüber dem Messergrundkörper feststehend ausgeführt sein. Durch Einführen des Befestigungsbereichs des Messers in das Magazin oder durch Angriff desselben an die Klinge, welche durch eine an der Oberseite des Magazins vorgesehene Öffnung erfolgen kann, die mit der Klingenentnahmeöffnung in Verbindung steht, kann die Klinge somit berührungslos dem Magazin entnommen und an dem Messer festgelegt werden.

Vorzugsweise sind die Feststellmittel des Messers zur Festlegung der Klinge an dem Befestigungsbereich derart ausgebildet, dass diese die Klinge an dem Befestigungsbereich bereits teilweise festlegen, wenn der Befestigungsbereich des Messers noch teilweise in dem Magazin angeordnet ist.

Das Feststellmittel kann nach jeder der erfindungsgemässen Ausführungsformen als Klemmmittel oder als Nichtklemmmittel, z.B. als Formschlussmittel, insbesondere Rastmittel, ausgeführt sein.

Besonders bevorzugt sind die Feststellmittel des Messers zur Festlegung der Klinge an dem Befestigungsbereich derart ausgebildet, dass diese an dem Magazin anlegbar sind und durch Wechselwirkung der Feststellmittel mit dem Magazin der Befestigungsbereich des Messers mit Klinge gegenüber dem Magazin lageveränderlich bzw. verschiebbar ist, um die Klinge dem Magazin zu entnehmen und berührungslos an dem Messer festlegen zu können. Hierzu kann das Feststellmittel z.B. gegen die Andockstelle, die an einem Teilbereich des Magazins wie z.B. einer Magazinseitenwand vorgesehen sein kann, angedrückt werden. Durch Betätigung des Feststellmittels kann somit gleichzeitig die Festlegung der Klinge an dem Messer durch das Feststellmittel als auch die Entnahme der Klinge aus dem Magazin eingeleitet werden.

Besonders bevorzugt ist das Feststellmittel des Messers als gegenüber der Klinge und dem Messergrundkörper, der den Griffbereich des Messers aufweist, als längsverschiebbares Klemmmittel ausgeführt, das insbesondere als die Klinge und den Befestigungsbereich des Messers um mehr als 180° oder vollumfänglich umgebende Klemmhülse ausgebildet sein kann. Ist der Befestigungsbereich des Messers in dem Magazin angeordnet, so kann das Klemmmittel in einer zurückgeschobenen Position angeordnet sein, wobei nach Ankoppelung des Befestigungsbereichs des Messers an der Klinge und Anlage des Klemmmittels an dem Magazin, vorzugsweise an einer Seitenwand desselben, durch weiteren Vorschub des Klemmmittels die Klinge relativ zu dem Magazin verschoben und aus dem Magazin entfernt wird, wobei gleichzeitig zunehmend das Klemmmittel in seine endgültige Feststelllage gegenüber der Klinge überführt wird. Hierdurch ist eine einfache und sichere Klingenentnahme möglich. Gegebenenfalls kann auch ein gegenüber der Klingenlängsachse bzw. dem Grundkörper des Messers verschwenkbares Klemmmittel vorgesehen sein, welches beispielsweise an der der Klingenschneide gegenüber liegenden Magazinseitenwand anlegbar ist. Durch Lageveränderung der Klinge seitlich zu dem Magazin und gleichzeitige oder nachfolgende Verschwenkung des Feststellmittels gegenüber der Klinge in Richtung auf das Magazin kann somit die Klinge entnommen und gleichzeitig an dem Messer festgelegt werden. Das verschwenkbare Klemmmittel kann beispielsweise als einfache Klemmplatte bzw. Klemmbügel oder als U-förmiger Klemmschuh ausgeführt sein, der den Befestigungsbereich des Messers beidseitig umgibt. Das Feststellmittel kann hierbei derart auf das Magazin einwirken, dass die Klinge im Wesentlichen durch seitliche Verschiebung gegenüber dem Magazin und/oder durch eine Verschwenkbewegung gegenüber dem Magazin aus diesem entnehmbar ist.

Das einem erfindungsgemäßen Klingenmagazin jeweils zugeordnete oder zuordenbare Messer mit Wechselklinge, insbesondere als Entgratmesser für Kunststoffteile, kann bezüglich jeder Ausführungsform des Magazins derart ausgeführt sein, dass das Messer einen langgestreckten Grundkörper und eine Klemmeinrichtung zum Festklemmen der Klinge mit einem zur Klemmung gegenüber dem Grundkörper lageveränderlichen Klemmteil und einem an dem Grundkörper angeordneten Klemmbereich aufweist, welche relativ zueinander unter Ausbildung eines Klemmspaltes zur Festlegung der Klinge lageveränderlich sind, wobei ferner ein in Messerlängsrichtung bewegbarer Schieber zur Verschiebung der Klinge gegenüber dem Grundkörper vorgesehen ist, wobei der Schieber in eine Arretierposition zur Festlegung der Klinge zwischen Klemmteil und Klemmbereich und in eine vorgeschobene, über das vordere Ende der Klemmeinrichtung hinaus vorstehende Aufnahmeposition für die Klinge und/oder in eine gegenüber der Arretierposition zurückgezogene Sicherungsposition der Klinge, in welcher diese vollständig eingezogen ist, überführbar ist und wobei Schieber und Klinge durch das Klemmteil gegenüber dem Grundkörper lagefixierbar sind.

Insbesondere das in dem obigen Absatz beschriebene Messer oder ein anderes geeignetes Messers, insbesondere wie in dieser Anmeldung beschrieben, kann mit einem in dieser Anmeldung beschriebenen Magazin zugeordnet sein und damit eine Anordnung aus Messer mit Klingenmagazin bilden. Hierbei kann das Magazin eine Vielzahl von seitlich aneinander anliegenden Wechselklingen aufnehmen und eine Klingenentnahmeöffnung an einer Magazinfläche, insbesondere einer einer Klingenseitenfläche benachbarten Magazinseitenfläche, aufweisen, so dass eine in der Klingenentnahmeöffnung angeordnete Klinge durch Angriff, vorzugsweise durch flächige Auflage, des Schiebers an die Klinge oder durch Einführen in das Magazin mit dem Befestigungsbereich des Schiebers an die Klinge ankoppelbar und durch Verschiebung des Schiebers und/oder des Messers gegenüber dem Magazin die Klinge jeweils ohne manuelle Berührung derselben dem Magazin entnehmbar, an dem Schieber anordenbar ist und an dem Messer zur bestimmungsgemäßen Betätigung festlegbar ist. Der Angriff des Befestigungsbereichs des Messers an die Klinge kann somit jeweils auch magazinaußenseitig erfolgen, insbesondere durch flächige Anlage an eine Magazinaußenseite wie beispielsweise die Magazinoberseite.

Schieber und Klingenentnahmeöffnung können derart ausgeführt sind, dass die Klinge durch Verschiebung des Schiebers gegenüber dem Grundkörper vom Magazin entnehmbar ist. Die Kontur der Klingenentnahmeöffnung, in welche der Befestigungsbereich des Schiebers, vorzugsweise seitlich, einzuführen ist, kann derart ausgebildet sein, dass bei Anlage des Klingenbefestigungsbereichs des Schiebers an dem Rand der Klingenentnahmeöffnung sich dieser in oder nahezu in seiner Ankoppelungsstellung mit der Klinge befindet. Die Kontur der Klingenentnahmeöffnung, in welche der Befestigungsbereich des Schiebers vorzugsweise seitlich einzuführen ist, kann zumindest im Wesentlichen der Gestalt des Klingenbefestigungsbereichs des Schiebers angepasst sein.

Die Erfindung sei nachfolgend beispielhaft beschrieben und anhand der Zeichnungen beispielhaft erläutert. Es zeigen:

1 eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Klingenmagazins,

2 eine Schnittdarstellung des Klingenmagazins nach 1,

3 eine Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform des Klingenmagazins,

4 eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Klingenmagazins mit zugeordnetem Messer,

5 eine Darstellung des Klingenmagazins mit Messer nach 4 mit eingeschobenem Befestigungsbereich und mit Messer nach alternativer Ausführungsform,

6 eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Klingenmagazins mit Messer zur Entsorgung von Altklingen.

Gemäß 1 weist eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Klingenmagazins 1 ein Gehäuse 2 auf, welches einen Klingenstapel 3 mit einer Vielzahl seitlich aneinander anliegender Wechselklingen aufnimmt, die durch eine Klingenentnahmeöffnung 4 des Gehäuses aus diesem entnehmbar sind. Ferner ist im Bodenbereich des Gehäuses (siehe 2) eine Klingenaufnahmeöffnung 5 zur Entsorgung von Altklingen in einem Aufnahmeraum 6 vorgesehen, welcher von dem Aufnahmeraum 7 für unbenutzte Neuklingen durch einen Zwischenboden 8 getrennt ist. Der Zwischenboden ist hierbei mit zwei als Stegen ausgebildeten Abstandshaltern 9 versehen, die sich an dem Boden 10 des Magazins oder gegebenenfalls einer Magazinwand abstützen. Der mit den Abstandshaltern 9 versehene Zwischenboden ist in Art einer U-förmigen Brücke ausgebildet, die den Altklingenaufnahmeraum zumindest teilweise oder vollständig bildet. Ferner trägt der Zwischenboden eine Feder 11 zur Fixierung des Klingenstapels 3, wobei der Klingenstapel 3 durch die Feder in Stapellängsrichtung kraftbeaufschlagt und nach oben gedrückt wird, um jeweils bestimmungsgemäß eine Klinge vor der Entnahmeöffnung 9 zu positionieren. Der Klingenstapel 3 kann hierbei an der Innenseite der oberen Magazinwand 11 anliegen.

Der Boden 10 des Magazins ist als separate Bodenplatte (siehe auch 2 und 8) ausgeführt. Der Boden 10 ist lageveränderlich ausgeführt, genauer gesagt in Stapellängsrichtung verschiebbar. Der Boden wird hierbei verliersicher an dem Magazingehäuse gehaltert, wozu Rastmittel 12 vorgesehen sind.

Der Zwischenboden 8 und der lageveränderliche Boden 10 werden durch die Feder 11 in ihrer Sollposition gehalten. Die Klingenaufnahme 5 wird hierbei durch den unteren Bereich 13 eines der Abstandshalter 9 verschlossen, es versteht sich, dass gegebenenfalls auch der Boden 10 auf Höhe der Aufnahmeöffnung 5 nach oben gezogen sein kann, um ein Verschlusselement auszubilden. Durch Verschiebung des Bodens zur Magazinoberseite hin kann die Klingenaufnahme 5 freigegeben werden oder aber die Berührstelle zwischen Abstandshalter 9 und Boden 10 auf Höhe der Einführöffnung positioniert werden, so dass zwischen den beiden Bauteilen eine Klinge in den Aufnahmeraum 6 einführbar ist. Es versteht sich, dass gegebenenfalls auch der Abstandshalter 9 mit einer Einführöffnung versehen sein kann. Zwischenboden 8 und Boden 10 sind hierbei als separate Bauteile ausgeführt, gegebenenfalls können auch einer oder beide der Abstandshalter des Zwischenbodens einstückig mit dem Boden 10 verbunden sein, was allgemein gelten kann.

Ist die Anordnung eines Klingenaufnahmeraumes zur Aufnahme von Altklingen entbehrlich und die Aufnahme einer größeren Anzahl von Neuklingen erwünscht, so kann die Anordnung eines Zwischenbodens in dem Magazin wahlweise entfallen, so dass ein Magazin mit größerem Klingenaufnahmeraum für Neuklingen gemäß 3 bereitgestellt wird. Auch hier kann der Klingenstapel durch eine Feder 11 fixiert werden bzw. auch bei Entnahme von Klingen jeweils eine Klinge vor der Entnahmeöffnung 4 positioniert werden. Auch in dieser Ausgestaltung kann ein lageveränderlicher, insbesondere in Klingenstapellängsrichtung verschiebbarer Boden 10 vorgesehen sein, der auch hier durch die Feder in seiner Solllage positioniert wird bzw. in seine unten liegende Anschlagstellung gedrückt wird. Durch wahlweise Anordnung des Zwischenbodens in dem Magazin kann dieses somit umgerüstet werden. Hierzu kann das Gehäuse aus zwei aneinander befestigbaren Halbschalen bestehen, um den Zwischenboden und/oder den Klingenstapel in dem Gehäuse positionieren zu können.

Um die der Entnahmeöffnung zugewandte obere Position des Zwischenbodens 8 festzulegen, kann an einer Gehäusewandung ein Anschlagbereich 14a für den Zwischenboden vorgesehen sein. Hierzu kann beispielsweise eine Seitenwandung geneigt zur Klingenstapellängsrichtung verlaufen, wie die Seitenwandung 14. Gleichzeitig kann durch diese Seitenwandung die jeweils obere Klinge des Klingenstapels exakt an der Entnahmeöffnung positioniert werden, da sich der Aufnahmeraum 7 für Neuklingen zur Entnahmeöffnung hin verjüngt.

Die Klingenentnahme wird nachfolgend an einem Messer 20 beschrieben, welches einen Grundkörper 21 aufweist, welcher zumindest teilweise einen Griffbereich für den Benutzer bereitstellt, sowie einen gegenüber dem Grundkörper 21 lageveränderlichen Schieber 22, der hier in Grundkörperlängsrichtung verschiebbar ist und einen Befestigungsbereich 23 mit Halteelementen 24 zur Festlegung einer Klinge aufweist. Die Halteelemente können hier in Art vorspringender Zapfen ausgebildet sein. Befindet sich der Schieber 22 in seiner zurückgezogenen Stellung, gegebenenfalls mit an dieser angeordneter Klinge, so kann dieser (zusammen mit der Klinge) durch Betätigung des Feststellmittels 25 arretiert werden, wozu dieses in Richtung auf das vordere Ende 26 des Messers verschoben und in seine Klemmstellung überführt werden kann. Die Klinge wird hierbei gegen den Fortsatz 27 des Grundkörpers gepresst. Das Feststellmittel ist hier als Klemmhülse ausgeführt. In der zurückgezogenen Stellung des Feststellmittels gemäß 4 ist der Schieber freigegeben und in Grundkörperlängsrichtung verschiebbar. In der ausgefahrenen Position des Schiebers 22 gemäß 4 kann dieser in die Klingenentnahmeöffnung 4 eingeführt werden (siehe 5) und an einer Klinge des Klingenstapels angekoppelt werden. Durch Zurückziehen des Schiebers mit der angekoppelten Klinge kann diese dann aus dem Magazin berührungslos entnommen und durch nachfolgende Betätigung des Feststellmittels berührungslos an dem Messer festgelegt werden. Hierzu kann der Schieber 22 mit Klinge zunächst relativ zu dem Grundkörper verschoben werden, wobei die Position des Grundkörpers zu dem Magazin im Wesentlichen unverändert sein kann. Die Klinge kann hierdurch in einem Aufnahmeraum zwischen Feststellmittel und Schieber bzw. Grundkörper lose gehaltert sein und durch nachfolgende Betätigung des Feststellmittels an dem Messer in der Sollstellung arretiert werden.

Es versteht sich, dass das erfindungsgemäße Klingenmagazin auch mit anders ausgebildeten Messern zusammenwirken kann. Insbesondere kann beispielsweise auch der Befestigungsbereich 40 des Messers nicht-verschiebbar, insbesondere feststehend gegenüber dem Messergrundkörper 41 ausgebildet sein, wie in 5b veranschaulicht, wobei durch Betätigung des Feststellmittels 42 wie z.B. durch Verschiebung des nach dem Ausführungsbeispiel als Klemmhülse ausgebildeten Klemmmittels zum vorderen Messerende 43 hin die Klinge an dem Befestigungsbereich festlegbar ist. Auch hier kann der nicht-verschiebbare Befestigungsbereich Halteelemente für die Klinge aufweisen, die z. B. in Form von vorstehenden Zapfen. Das Feststellmittel ist dann bis zum vorderen Ende 44 des Befestigungsbereichs verschiebbar. Zur Stabilisierung können Feststellmittel und Grundkörper ineinandergreifende Bereiche aufweisen.

Zur Erleichterung der Klingenentnahme kann das Magazin ein Positionierungshilfsmittel 30 mit einer Andockstelle 32 aufweisen, die an die stirnseitige Form des Messers angepasst ist, so dass durch Anlage der Vorderseite 31 des Messers an die Andockstelle sich dieses in seiner Sollposition befindet, um das Befestigungselement in das Magazin einführen zu können (siehe 14). Der Anlagebereich des Messers kann die Stirnseite des Fortsatzes 27 darstellen. Hierdurch wird insbesondere die Handhabung eines Messers erleichtert, bei welchem der Befestigungsbereich für die Klinge lageveränderlich gegenüber dem Grundkörper ausgebildet ist, insbesondere an einem gegenüber dem Grundkörper lageveränderlichen Schieber angeordnet ist.

Durch die Andockstelle 32 mit Zentrierorgan kann zum Einen die Lage des Messers bezogen auf die Magazinhöhe definiert werden, gegebenenfalls auch eine seitliche Positionierung und Ausrichtung des Messers gegenüber dem Magazin erreicht werden, Die Andockstelle 32 ist nach dem Ausführungsbeispiel als Einbuchtung einer Magazinwand 33 ausgeführt, die hier unmittelbar an die Klingenentnahmeöffnung 4 angrenzt und in diese übergeht. Andockstelle und Entnahmeöffnung sind hierbei an derselben Magazinwand angeordnet. Die Andockstelle ist ferner flächig an die vordere Stirnseite des Messers anlegbar. Ferner ist ein Zentrierorgan 34 vorgesehen, das hier als Vorsprung ausgebildet ist. Das Zentrierorgan kann 34 eine korrespondierende Ausnehmung an der Stirnseite des Messers eingreifen, die an einem von dem Messergrundkörper vorstehenden Forstsatz angebracht sein kann, und passgenau in diesen eingreifen kann, wobei an der Andockstelle auch seitliche Stege als Zentriervorsprünge oder eine Einbuchtung mit hochgezogenen Wandbereichen angeordnet sein können. Ferner sind Zentrierorgan 34 und Aufnahme so ausgebildet, dass das Messer nur in einer bestimmten Lage und Orientierung an dem Magazin ankoppeln kann. Die Zentrierorganaufnahme 35 des Messers ist hierzu als schlitzförmige Ausnehmung ausgeführt (siehe 5a, gestrichelt), die zur Unterseite hin offen ist, so dass der Messerendbereich auch von oben auf den Vorsprung auf setzbar ist. Das Zentrierorgan 34 bzw. der Vorsprung ist hierbei vollständig von der Einbuchtung aufgenommen und kann bündig mit der Magazinwand abschließen. Ferner ist die Einbuchtung bogenförmig ausgeführt, so dass das Messer nach erstem Aufsetzen auf das Zentrierorgan unter Verschwenkung gegen das Magazin bei währender Anlage an der Andockstelle in vertikaler Richtung in seine Solllage überführbar ist. In der Solllage ist dann der Befestigungsbereich des Messers für die Klinge genau auf Höhe der Klingenentnahmeöffnung positioniert. Die Länge des verschiebbaren Befestigungsbereichs des Messers ist so abgestimmt, dass in Sollposition des Messers der Befestigungsbereich gerade an der Klinge ankoppelt bzw. einrastet, um die Klinge entnehmen zu können.

Bei dem Messer mit nicht-verschiebbaren, insbesondere gegenüber dem Grundkörper feststehenden, Befestigungsbereich für die Klinge kann das Feststellmittel 42 für die Klinge, das als verschiebbares Klemmteil ausgeführt sein kann, in Entsperrstellung an das Magazin anlegbar sein, wenn der Befestigungsbereich an die im Magazin befindliche Klinge ankoppelt. Durch Betätigung des Feststellmittels wie z.B. der Klemmhülse kann dieses gegen das Magazin, z.B. die Andockstelle 30, kraftbeaufschlagt werden (siehe Pfeil). Das Magazin kann so gegenüber dem Befestigungsbereich lageverändert und die Klinge aus dem Magazin herausgezogen werden. Gleichzeitig hiermit kann das Feststellmittel in Eingriff mit der Klinge gebracht werden, so dass nach vollständigem Entfernen des Klingenbefestigungsbereichs aus dem Magazin das Feststellmittel des Messers die Klinge bestimmungsgemäß festlegt. Die an dem Messer festgelegte Klinge kann dann anschließend vollständig aus dem Magazin entfernt werden. Hierdurch ist eine berührungslose Klingenentnahme möglich.

Um die Klingenentnahme auch bei in dem Magazin eingeführtem Befestigungsbereich des Messers durch den Benutzer verfolgen zu können, ist ein Sichtfenster 15 vorgesehen. Dieses kann offen oder mit einem durchsichtigen Material verschlossen sein. Es versteht sich, dass bei geeigneter Ausbildung des Befestigungsbereichs des Messers die Haltemittel für die Klinge gegebenenfalls auch durch eine Gehäuseöffnung des Magazins, die anstelle des Sichtfensters vorgesehen ist, der Klinge ankoppelbar sind.

Zur Entsorgung einer Altklinge kann gemäß 6 die an dem Messer befestigte Klinge durch die Klingenaufnahmeöffnung 5 in das Magazin eingeführt werden. Die Öffnung kann hierbei durch die Betätigung der lageveränderlichen Bodenplatte 10 freigegeben werden, wobei die Öffnung durch einen Bereich der Bodenplatte oder einen an dem Zwischenboden befestigten bzw. einstöckigen Bereich wie z.B. einem Abstandshalter 9 gegenüber der Bodenplatte verschlossen werden kann. Das Verschlusselement wie z.B. die Bodenplatte oder der Abstandshalter können mit einer Durchtrittsöffnung versehen sein, gegebenenfalls kann die Klinge auch zwischen Bodenplatte und Abstandshalter hindurch in dem Aufnahmeraum 6 positioniert werden. Gemäß 8 ist der Aufnahmeraum derart bemessen, dass die Klinge 3a innerhalb des Aufnahmeraumes von dem Befestigungsbereich entkoppelbar ist. Hierzu weist der Aufnahmeraum 6 eine ausreichende Höhe auf, um auch dann, wenn – ausgenommen der letzten Klinge – sämtliche Klingen des Stapels an Neuklingen innerhalb des Altklingenaufnahmeraumes positioniert sind, die Halteelemente des Befestigungsbereichs von der Klinge entkoppeln können. Die Halteelemente sind hierbei vorzugsweise als ein oder mehrere Vorsprünge ausgebildet, die an der Klinge ankoppeln können, beispielsweise in Ausnehmungen des Befestigungsbereichs der Klinge eingreifen können, um so auch bei großer Kraftausübung auf die Klinge bei Benutzung des Messers diese sicher haltern zu können. Gegebenenfalls können die Halteelemente für die Klinge jedoch auch als Magnete ausgebildet sein, die in dem Befestigungsbereich integriert sind, ohne von diesem vorzustehen.


Anspruch[de]
  1. Klingenmagazin für eine Vielzahl von seitlich aneinander liegenden Wechselklingen und einer Klingenentnahmeöffnung an einer Begrenzungsfläche des Magazins, sowie mit einer Klingenaufnahmeöffnung zur Entsorgung von Altklingen in einem Aufnahmeraum innerhalb des Magazins, wobei die Entnahme- und/oder die Aufnahmeöffnung vorzugsweise jeweils nur die Entnahme und Aufnahme vereinzelter Klingen ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingenaufnahmeöffnung zur Aufnahme einer an einem Befestigungsbereich eines zuordenbaren oder zugeordneten Messers befestigten Wechselklinge zusammen mit dem Befestigungsbereich des Messers ausgebildet ist und dass der Aufnahmeraum für Altklingen derart ausgebildet ist, dass bei nahezu vollständiger oder vollständiger Bestückung des Magazins mit unbenutzten Klingen der Befestigungsbereich des Messers innerhalb des Altklingenaufnahmeraums von der Klinge entkoppelbar ist.
  2. Klingenmagazin für eine Vielzahl von seitlich aneinander liegenden Wechselklingen mit einer Klingenentnahmeöffnung und einer Feder zur Fixierung des Klingenstapels, welche vorzugsweise den Klingenstapel in Stapellängsrichtung kraftbeaufschlagt, und mit einer Klingenaufnahmeöffnung zur Entsorgung von Altklingen in einem Aufnahmeraum innerhalb des Magazins, wobei die Entnahme- und/oder die Aufnahmeöffnung vorzugsweise jeweils nur die Entnahme und Aufnahme vereinzelter Klingen ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschlusselement zur Verschließung der Klingenaufnahmeöffnung vorgesehen ist, welches durch die den Klingenstapel fixierende Feder in seiner Verschlussstellung gehalten wird, und/oder dass die Feder von einem Zwischenboden getragen ist, der mittels Abstandshaltern von dem Magazinboden beabstandet ist, um einen durch die Klingenaufnahmeöffnung zugänglichen Aufnahmeraum für Altklingen bereitzustellen.
  3. Klingenmagazin nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klingenaufnahmeöffnung zur Aufnahme einer an einem Befestigungsbereich eines zuordenbaren oder zugeordneten Messers befestigten Wechselklinge zusammen mit dem Befestigungsbereich des Messers ausgebildet ist und dass der Aufnahmeraum für Altklingen derart ausgebildet ist, dass bei nahezu vollständiger oder vollständiger Bestückung des Magazins mit unbenutzten Klingen der Befestigungsbereich des Messers innerhalb des Altklingenaufnahmeraums von der Klinge entkoppelbar ist.
  4. Klingenmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verschlusselement zur Verschließung der Klingenaufnahmeöffnung vorgesehen ist, welches vorzugsweise durch die den Klingenstapel fixierende Feder in seiner Verschlussstellung gehalten wird.
  5. Klingenmagazin nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement als lageveränderliche Bodenplatte des Magazins ausgeführt ist.
  6. Klingenmagazin nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement als Teilbereich eines den Aufnahmeraum für Altklingen von dem Aufnahmeraum für benutzte Klingen trennenden Zwischenbodens ausgebildet ist.
  7. Klingenmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum für Altklingen von dem Aufnahmeraum für unbenutzte Klingen durch einen Zwischenboden getrennt ist, und dass der Zwischenboden eine Feder zur Fixierung des Klingenstapels mittelbar oder unmittelbar lastabtragend unterstützt.
  8. Klingenmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum für Altklingen von dem Aufnahmeraum für unbenutzte Klingen durch einen Zwischenboden getrennt ist und der Zwischenboden sich mit Abstandshaltern auf der Bodenplatte des Magazins und/oder an einer Magazinseitenwand abstützt bzw. aufgehängt ist.
  9. Klingenmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zu entsorgende Altklinge durch eine Durchtrittsöffnung eines hochgezogenen Bereichs der Bodenplatte, durch eine Öffnung in einem Abstandshalter zwischen Zwischenboden und Bodenplatte oder zwischen dem Boden und einem Abstandshalter eines Zwischenbodens, der den Aufnahmeraum für Altklingen von dem Aufnahmeraum für unbenutzte Klingen trennt, in den Aufnahmeraum für Altklingen einführbar ist.
  10. Klingenmagazin nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenboden an gegenüberliegenden Wänden des Magazins vorzugsweise stegförmige Abstandshalter aufweist, die den Abstand des Zwischenbodens zu der Bodenplatte des Magazins begrenzen.
  11. Klingenmagazin für eine Vielzahl von seitlich aneinander liegenden Wechselklingen mit einer Klingenentnahmeöffnung an einer Magazinfläche, insbesondere einer einer Klingenseitenfläche benachbarten Magazinseitenfläche, so dass eine in der Klingenentnahmeöffnung angeordnete Klinge aus dem Magazin vorzugsweise nur vereinzelt entnehmbar ist, und gegebenenfalls einer Klingenaufnahmeöffnung zur Entsorgung von Altklingen in einem Aufnahmeraum des Magazins, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Magazin ein Anschlag oder ein Positionierungshilfsmittel zur Positionierung eines zur Klingenentnahme zugeordneten oder zuordenbaren Messers gegenüber der Klingenentnahme- und/oder -aufnahmeöffnung vorgesehen ist, und dass vorzugsweise die Klinge unter Angriff des Messers an Anschlag oder Positionierungshilfsmittel berührungslos dem Magazin entnehmbar ist.
  12. Klingenmagazin nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der Andockstelle von Anschlag oder Positionierungshilfsmittel für das Messer mindestens ein Zentrierungsorgan zur Zentrierung des Messers an der Klingenentnahme- und/oder -aufnahmeöffnung vorgesehen ist, das mit dem dem Magazin zugewandten Endbereich des Messers zusammenwirkt.
  13. Klingenmagazin nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrierungsorgan als in Richtung auf das Messer vorstehender Vorsprung der Magazinwand ausgebildet ist, der in eine korrespondierende, vorzugsweise schlitzförmige, Ausnehmung des Endbereichs eines zugeordneten oder zuordenbaren Messers eingreift oder eingreifen kann, oder der mit einem weiteren Zentrierungsvorsprung den Messerendbereich zumindest beidseitig umgreift.
  14. Klingenmagazin nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentriervorsprung passgenau in die Aufnahme eines zugeordneten Messers eingreift oder der Messerendbereich passgenau zwischen zwei beabstandeten Zentriervorsprüngen angeordnet ist.
  15. Klingenmagazin nach einem der Anspruch 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Magazin zugeordnete Messer mit seiner klingenseitigen Stirnseite an der Andockstelle des Anschlags oder des Positionierungshilfsmittels mit einer Anlagefläche flächig, vorzugsweise vollflächig, anglegbar ist oder bei Ankoppelung an die an der Klingenentnahmeöffnung positionierte Klinge anliegt.
  16. Klingenmagazin nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Andockstelle von Anschlag oder Positionierungshilfe an der Klingenentnahmeöffnung auf einer der Magazinoberseite abgewandten Seite der Klingenentnahmeöffnung und/oder an der Klingenaufnahmeöffnung auf einer dem Magazinboden abgewandten Seite der Klingenaufnahmeöffnung angeordnet ist.
  17. Klingenmagazin nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Andockstelle von Anschlag oder Positionierungshilfe als Einbuchtung einer Klingenmagazinseitenwand ausgebildet ist, in der vorzugsweise auch die Klingenentnahme- und/oder Klingenaufnahmeöffnung angeordnet ist, und die vorzugsweise eine in Richtung auf die Klingenöffnung kreisbogenförmig gekrümmte Anlagefläche für das Messerende aufweist.
  18. Klingenmagazin nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtung unmittelbar an die Klingenentnahme/Klingenaufnahmeöffnung angrenzt und vorzugsweise in diese übergeht und/oder dass das Zentrierorgan zumindest teilweise innerhalb der Einbuchtung angeordnet ist.
  19. Klingenmagazin nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Klingenaufnahmeraum sich an der die Einbuchtung ausweisenden Magazinseitenfläche unterhalb der Klingenentnahmeöffnung und/oder unterhalb der Einbuchtung zur Klingenentnahmeöffnung hin verjüngt.
  20. Klingenmagazin nach einem der Ansprüche 11 bis 19, gegebenenfalls mit zugeordnetem Messer, dadurch gekennzeichnet, dass das Klingenmagazin oder Klingenmagazin und Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und/oder nach einem der Ansprüche 21 bis 25 ausgeführt sind.
  21. Anordnung aus Messer für Wechselklingen mit Klingenmagazin welches eine Vielzahl von seitlich aneinander liegenden Wechselklingen aufnehmen kann oder aufnimmt und eine Klingenentnahmeöffnung an einer Magazinfläche aufweist, vorzugsweise einer einer Klingenseitenfläche benachbarten Magazinseitenfläche, und mit Feststellmitteln zur Festlegung der Klinge gegenüber einem Grundkörper des Messers, wobei die Entnahmeöffnung vorzugsweise jeweils nur die Entnahme vereinzelter Klingen ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer einen Befestigungsbereich für die Klinge aufweist, der an einem gegenüber dem Grundkörper verschiebbaren Schieber angeordnet oder gegenüber dem Grundkörper nicht-verschiebbar ausgeführt ist, und dass Messer und Magazin derart ausgebildet sind, so dass eine in der Klingenentnahmeöffnung angeordnete Klinge durch vorzugsweise magazinaußenseitigen Angriff, vorzugsweise durch flächige Anlage, des Schiebers oder des nicht-verschiebbaren Befestigungsbereiches des Messers an die Klinge oder durch Einführen des Schiebers oder des nicht-verschiebbaren Befestigungsbereichs in das Magazin an die Klinge ankoppelbar und durch Verschiebung des Schiebers oder des nicht-verschiebbaren Befestigungsbereichs und/oder des Messers gegenüber dem Magazin die Klinge jeweils ohne manuelle Berührung derselben dem Magazin entnehmbar, an dem Befestigungsbereich anordenbar und anschließend mittels des Feststellmittels an dem Messer zur bestimmungsgemäßen Betätigung festlegbar ist.
  22. Klingenmagazin mit Messer nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass in Ankoppelungsstellung des nicht-verschiebbaren Befestigungsbereichs des Messers an der Klinge durch Betätigung des Feststellmittels der Befestigungsbereich gegenüber dem Magazin lageveränderlich und die Klinge zumindest teilweise oder vollständig aus dem Magazin entnehmbar und an dem Messer festlegbar ist.
  23. Klingenmagazin mit Messer nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht-verschiebbare Befestigungsbereich gegenüber dem Grundkörper des Messers stirnseitig vorsteht.
  24. Klingenmagazin mit Messer nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch ge kenn zeichnet , dass das Feststellmittel als Klemmmittel ausgeführt ist.
  25. Klingenmagazin mit Messer nach Anspruch 24, dadurch gekennznchnet, dass Klemmmittel als gegenüber dem nicht-verschiebbaren, gegenüber dem Grundkörper feststehend ausgeführten Befestigungsbereich des Messers längsverschiebbar ist.
  26. Klingenmagazin mit Messer nach einem der Ansprüche 21 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Klingenmagazin oder Klingenmagazin und Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 20 ausgeführt sind.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com