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Bastelbogen für Kopfbedeckungen - Dokument DE202005013586U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202005013586U1 15.12.2005
Titel Bastelbogen für Kopfbedeckungen
Anmelder Schmitt, Susanne, 64372 Ober-Ramstadt, DE
Vertreter Patentanwälte Kewitz & Kollegen Partnerschaft, 60325 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 202005013586
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 15.12.2005
Registration date 10.11.2005
Application date from patent application 26.08.2005
IPC-Hauptklasse A42C 1/00

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bastelbogen für eine Kopfbedeckung mit mindestens einer Bauelementvorlage für ein Bauelement der Kopfbedeckung, die Bauelementvorlage ist auf dem Bastelbogen vorgesehen und weist eine vorbestimmte Kontur auf, das Bauelement ist über die Randbereiche der Bauelementvorlage aus dem Bastelbogen heraustrennbar.

Es sind Konstruktionen von Hüten bekannt, die als Kopfbedeckungen für Männer, Frauen und Kinder benutzt werden. Sie sind meist aus einem Stück gefertigt und umfassen eine Krempe und ein Oberteil, das verschiedene Höhen, Formen und Fassons aufweisen kann. Solche Kopfbedeckungen, insbesondere Damen- und Herrenhüte sind oftmals teuer und sind nach Erwerb individuell nicht mehr veränderbar.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, eine Konstruktionsmöglichkeit für Kopfbedeckungen bereitzustellen, die die Möglichkeit der einfachen und individuellen Gestaltung gewährleistet.

Die Aufgabe wird gelöst durch einen Bastelbogen für eine Kopfbedeckung mit mindestens einer Bauelementvorlage für ein Bauelement der Kopfbedeckung, die auf dem Bastelbogen vorgesehen ist und eine vorbestimmte Kontur aufweist und das Bauelement über die Randbereiche der Bauelementvorlage aus dem Bastelbogen heraustrennbar ist, wobei der Bastelbogen ein Halbzeug umfasst, das ein reißfestes Material enthält.

Der erfindungsgemäße Bastelbogen ist mit den Konturvorlagen für die späteren einzelnen Bauelemente für die Kopfbedeckung bedruckt oder in einer anderen, für den Fachmann nahe liegenden Art, wie durch Einritzen oder Perforieren, ausgestattet. Kontur im Sinne der Erfindung bezeichnet den Umriss bzw. die Umrisslinie eines Körpers oder einer Fläche. Der Bastelbogen umfasst ein Halbzeug aus reisfestem Material. Als Halbzeuge im Sinne der Erfindung bezeichnet man in der Fertigung solche bereits vor- oder zubereiteten Rohmaterialien, die in größeren Abmessungen vorliegen, insbesondere also Bögen, Bleche, Stangen, Hohlstäbe, Profile und Coils. Dabei wird ein Halbzeug in der Regel so ausgewählt, dass eine Dimension (beispielsweise der Durchmesser oder die Dicke) bereits der entsprechenden Dimension des herzustellenden Produktes wie den einzelnen Bauelementen für die Kopfbedeckung bestmöglich entspricht; in den anderen Dimensionen (Länge, Breite) wird das Halbzeug auf die jeweils benötigten Abmessungen zugeschnitten. Halbzeuge liegen in der Regel in genormten Größen vor. Dies beinhaltet festgelegte Toleranzen.

Erfindungsgemäß kann es sich bei den Halbzeugen um reißfestes Material handeln. Besonders bevorzugt ist das Halbzeug nähbar, d.h. die Bauelemente, die aus dem Bastelbogen herausgetrennt werden, können mittels unterschiedlichster Nähtechniken miteinander verbunden werden. Besonders bevorzugt lässt sich das Halbzeug auch verkleben. Weitere bevorzugte Eigenschaften, die das Material des Halbzeugs aufweisen kann, sind: waschbar, schmiegsam, atmungsaktiv und wasserabweisend.

Bevorzugt weist das Material des Halbzeugs eine gute Druckoberfläche mit hoher Opazität, chemischem Widerstand und Robustheit auf. Ferner sollen gute Papier-, Film und Herstellungseigenschaften bereitgestellt werden.

Ein Beispiel für solch ein Material ist ein Polyethylen, insbesondere ein Polyethylen mit hoher Dichte (HDPE). Besonders bevorzugt wird ein Folienprodukt aus 100 Polyethylen hoher Dichte. Die Folie wird hierbei gewonnen durch das Verspinnen von Endloslitzen aus sehr feinen verwobenen Fasern, die dann durch die Einwirkung von Wärme und Druck verschweißt werden. Besonders bevorzugt wird ein Tyvek®-PE-Vlies der Firma DuPontTM verwendet.

Vorzugsweise ist der Bastelbogen mit den Umrisslinien der Bauelemente von Kopfbedeckungen und insbesondere auch mit den bei Schnittmustern üblichen Hilfslinien so bedruckt, dass die Bauelementvorlagen unter Vermeidung von Überschneidungen und überlappungen dargestellt sind.

Das Bauelement kann durch Schneiden entlang der Randbereiche aus dem Halbzeug herausgetrennt werden. Ferner können die Randbereiche der Bauelementvorlage perforiert sein und das Bauelement kann über das Aufbrechen der Perforation aus dem Halbzeug herausgetrennt werden.

Um die Außenkanten der runden Bauelemente gleichmäßig umzuklappen weisen die Bauelementvorlagen an den Randbereichen der Kontur nach innen laufende Fugenvorlagen auf, die beim Abtrennen der Bauelemente durch Schneiden oder andere Abtrennmechanismen enstehen.

Der erfindungsgemäße Bastelbogen umfasst mindestens eine Bauelementvorlage für ein Bauelement der Kopfbedeckung. Im Sinne der Erfindung sind jedoch beliebige Mengen an Bauelementvorlage auf dem Bastelbogen denkbar. Dies Anzahl der Bauelementvorlagen richtet sich üblicherweise nach Art oder Form der Kopfbedeckung. Besonders bevorzugt weist der erfindungsgemäße Bastelbogen vier Bauelementvorlagen auf. Beispiele für Bauelementvorlagen sind Vorlagen für eine Kopfplatte, ein Umteil und eine Krempe, vorzugsweise zwei Vorlagen für zwei Krempenelemente umfassend.

Bevorzugt ist am Randbereich der Bauelementvorlage mindestens eine Vorbohrung angeordnet, so dass die Schere beim Herausschneiden der Bauelemente einfach durch den Bastelbogen geführt werden kann, ohne dass Teile des Bauelements beschädigt werden.

Der erfindungsgemäße Bastelbogen zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass das Material auch bei ungeschickter Handhabung nicht einreißt. Ferner werden an Materialien für Kopfbedeckungen besonders strapazierfähige Eigenschaften gestellt.

Überaschenderweise wurde festgestellt, dass der erfindungsgemäße Bastelbogen für Kopfbedeckungen den Transport und gerade die Aufbewahrung einer großen Anzahl von Kopfbedeckungen, insbesondere Hüten ermöglicht. Die sehr flachen Bastelbögen können beispielsweise in großer Anzahl mit den Konturen der einzelnen Bauelementvorlagen für die Bauelemente der Kopfbedeckungen, wie beispielsweise Krempen, Kopfplatte und Umteil bedruckt werden, als Stapel leicht und Platz sparend transportier werden und später vor Ort, erst bei Bedarf, zu dreidimensionalen Hüten zusammengefügt werden.

Ferner erlaubt der erfindungsgemäße Bastelbogen für Kopfbedeckungen eine individuelle Gestaltung der Bauelemente, da die einzelnen Bauelementvorlagen kreativ gestalten werden können, beispielsweise können die Vorlagen mit beliebigen Farben bemalt werden und/oder mit Mustern bedruckt werden.

Der erfindungsgemäße Bastelbogen lässt sich direkt zu einer individuellen Kopfbedeckung verarbeiten. Mögliche Formen der Kopfbedeckungen sind beispielsweise Zylinder, Glocke oder Trilby.

Der erfindungsgemäße Bastelbogen schafft einen neuen Typ von Schnittmusterbögen und bietet dem Anwender und insbesondere dem Laien eine sehr einfache und vielseitige Möglichkeit zur Herstellung einer Kopfbedeckung, insbesondere eines Hutes. Er bastelt sich selbst einen Hut. Unter dem Begriff „Basteln" wird im Sinne der Erfindung das Gestalten von Gegenständen verstanden.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist als Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben.

1 zeigt eine Gesamtansicht einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bastelbogens.

Der Bastelbogen 1 lässt sich direkt zu einem individuellen Hut verarbeiten. Die Bauelementvorlagen 2 können beschrieben, bemalt oder bedruckt werden. Nach dem kreativen Gestaltungsprozess könne die vier Bauelemente am äußeren Rand der Linie ausgeschnitten werden, wobei die Linie stehen bleibt. Danach können die einzelnen Bauelemente mittels nähen oder kleben zusammengefügt werden.

Beim Nähen werden Umteil 7, das erste Krempenelement 8 und das zweite Krempenelement 9 jeweils am Punkt, der mit einem X gekennzeichnet ist aufeinander gelegt und nähmaschinenfüßchenbreit zu drei Kreisen zusammengenäht. Die Nahtzugabe wird ggf. auseinandergesteppt. Das umschlossene Umteil 7 wird bei der Markierung O and die Kopfplatte 6 genäht. Die Naht wird danach wieder auseinandergesteppt. Die beiden zu Kreisen geschlossenen Teile (erstes Krempenelement 8 und zweites Krempenelement 9) werden links auf links aufeinander gelegt und bei der Markierung A die Außenkante genäht. Danach wird die Innenkante bei der Markierung U genäht. Die fertige Krempe wird dann bei der Markierung U and das Umteil 7 genäht und die Nahtzugabe auf das Umteil 7 gesteppt.

Eine andere Möglichkeit den erfindungsgemäßen Bastelbogen zu verarbeiten besteht darin, die Kopfbedeckung nicht durch nähen, sondern durch kleben zusammenzufügen. Dabei wird an den gestrichelten Kanten O und U eingeschnitten und eingekickt. Das Umteil 7, die erste Krempe 8 und die zweite Krempe 9 werden jeweils bei der Markierung X aufeinander geklebt. Das erste Krempenelement 8 und das zweite Krempenlement 9 werden links auf links aufeinander geklebt und bei der Markierung U an das Umteil geklebt. Danach wird der verwendete Klebstoff trocknen gelassen.

1Bastelbogen 2Bauelementvorlage 3Halbzeug 4Randbereich 5Fugenvorlage 6Kopfplatte 7Umteil 8erstes Krempenelement 9zweites Krempenelement

Anspruch[de]
  1. Bastelbogen für eine Kopfbedeckung mit mindestens einer Bauelementvorlage für ein Bauelement der Kopfbedeckung, die auf dem Bastelbogen vorgesehen ist und eine vorbestimmte Kontur aufweist und das Bauelement über die Randbereiche der Bauelementvorlage aus dem Bastelbogen heraustrennbar ist, wobei der Bastelbogen ein Halbzeug umfasst, das ein reißfestes Material enthält.
  2. Bastelbogen nach Anspruch 1, wobei das Halbzeug die Eigenschaft aufweist mit Farben bemalt werden zu können.
  3. Bastelbogen nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Halbzeug die Eigenschaft aufweist, das es nähbar ist.
  4. Bastelbogen nach nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Halbzeug ein Polyethylen hoher Dichte (HDPE) enthält.
  5. Bastelbogen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Bauelement durch Schneiden entlang der Randbereiche aus dem Halbzeug herausgetrennt ist.
  6. Bastelbogen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei am Randbereich der Bauelementvorlage eine Vorbohrung angeordnet ist, so dass die Schere beim Herausschneiden der Bauelemente einfach durch den Bastelbogen geführt werden kann, ohne dass Teile des Bauelements beschädigt werden.
  7. Bastelbogen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Randbereiche der Bauelementvorlage perforiert sind und das Bauelement über das Aufbrechen der Perforation aus dem Halbzeug herausgetrennt ist.
  8. Bastelbogen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Bauelementvorlagen von den Randbereichen der Kontur der Vorlage nach innen laufende Fugenvorlagen aufweisen.
  9. Bastelbogen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Bastelbogen vier Bauelementvorlagen umfasst.
  10. Bastelbogen nach Anspruch 9, wobei der Bastelbogen die Bauelementvorlagen für eine Kopfplatte, ein Umteil und von zwei Krempenelementen umfasst.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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