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Dokumentenidentifikation DE202005014026U1 15.12.2005
Titel Bausatz für ein Waschmaschinenuntergestell
Anmelder Wittenbauer, Rudolf, Dipl.-Ing. (FH), 94486 Osterhofen, DE
Vertreter Strasse, J., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 84364 Bad Birnbach
DE-Aktenzeichen 202005014026
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 15.12.2005
Registration date 10.11.2005
Application date from patent application 05.09.2005
IPC-Hauptklasse F16M 11/22
IPC-Nebenklasse D06F 39/12   D06F 58/04   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Bausatz für ein Waschmaschinenuntergestell. Als übliche Bauform haben sich die Waschmaschinen mit frontseitiger Öffnung gegenüber denjenigen durchgesetzt, die von oben gefüllt werden. Die meisten dieser Waschmaschinen werden in Haushalten auf dem Boden aufgestellt. Vielfach sind sie auch als tischhohe Einbauten neben anderen Einbauten vorhanden. Für eine Bestückung und Entnahme der Wäsche liegt die dicht schließende Glastür zu tief, um bequem die Wäsche einlegen oder herausnehmen zu können. Deshalb werden Waschmaschinen oft in Waschküchen auf gemauerten oder sonst massiv ausgeführten Erhöhungen aufgestellt. Wo dies nicht möglich oder nicht erwünscht ist, sind Untergestelle aus Metall verfügbar.

Die DE 203 02 572 U1 beschreibt einen Unterschrank mit einer ausziehbaren und abschließbare Schublade zum Aufbewahren von Waschmitteln. Mit der Offenlegungsschrift DE 32 13 420.7 ist eine Anmeldung aus dem Jahre 1982 bekannt gemacht worden, die sich auf ein Untergestellt für Waschmaschinen oder Wäschetrockner bezieht, bei dem beim Schleudern auftretenden Erschütterungen aufgefangen werden können. Dennoch sollen im Untergestell Schübe zum Verwahren entweder von ungewaschener oder gewaschener Wäsche vorhanden sein. In dem Deutschen Gebrauchsmuster DE 296 02 349.3 wird ein verstrebtes Untergestell für eine Zwillingsausführung von Wäschetrockner und Waschmaschine nebeneinander beschrieben. Die Gebrauchsmusterschrift DE 299 14 603.0 und das Gebrauchsmuster 201 01 249 U1 beschreiben Untergestelle für Waschmaschinen oder Trockner mit einer horizontalen Aufnahmefläche zum Abstellen eines Wäschekorbes. Diese Konstruktionen mit einfach vier Beinen als erhöhende Elemente haben den Nachteil, dass sie den Vibrationen und Erschütterungen des Waschmaschinenbetriebes, insbesondere wenn diese sich im Schleudergang befinden, nicht standhalten können.

Demgegenüber besteht die Aufgabe, einerseits ein Untergestell für Waschmaschinen verfügbar zu machen, das als Bausatz zusammengelegt einfach und handlich verpackt über den einschlägigen Handel, wie Baumärkte an Kunden verkauft werden kann, dennoch von den Kunden anhand einer Aufbauanleitung zu einem andererseits stabilen und alle Erschütterungen standhaltenden Untergestell aufgebaut werden kann.

Die allgemeine Lösung geht aus dem Anspruch 1, die Ausgestaltungen aus den abhängigen Unteransprüchen hervor.

Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der beiliegenden Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch und perspektivisch dargestellt ist.

Es zeigen:

1 in schematisch perspektivischer Ansicht einer aufgebauten Ausführungsform,

2 hierzu eine Vorderansicht und

3 hierzu eine Ansicht von unten;

Eine Waschmaschine oder ein Wäschetrockner 10 mit einer frontseitigen Füll- und Entnahmeöffnung 12 wird auf ein aus erfindungsgemäßen Einzelteilen stabil zusammen geschraubtes Untergestell 14 aufgesetzt. Das Untergestell besteht im Wesentlichen aus starken metallischen Winkelprofilen. So weisen nach dem Zusammenbau die Winkelprofile von vier Beinen 16 mit ihren offenen Seiten nach Innen. Unten sind Winkelprofile der Beine 16 mit einer Platte 18 abgeschlossen, in die sich übliche Gummifüße 20 höhenverstellbar einschrauben lassen, um einen ausgleichbaren sicheren Stand zu gewährleisten.

Oben werden die Beine 16 mit Quer – Winkelprofilen 22 durch diagonal versetzte Schrauben derart verbunden, dass einerseits eine stabile Verbindung zwischen allen vier Beinen 16 entsteht, aber gleichzeitig mit den oben einwärts gerichteten Schenkeln 24 der Winkelprofile 22 eine sichere Auflage für die Gummifüße 24 der Waschmaschine 10 gewährleistet ist. Dabei stehen die oberen Ränder der Bein – Winkelprofile 16 etwas über die Winkelkante der Quer – Winkelprofile 22 über, um zu verhindern, das die Gummifüße 24 seitlich oder nach hinten oder vorn abgleiten können, was beim Stand der Technik (siehe DE 299 14 603 oder DE 201 01 249) leicht möglich ist.

Wie beim zuvor genannten Stand der Technik sieht auch die vorliegende Erfindung vor der Waschmaschine 10 und unter der Öffnung 12 eine horizontale Ablagefläche 30 vor. Während nach dem Stand der Technik die Ablagefläche entweder starr vorgebaut ist, also bei nicht Benutzung störend in den Raum reicht, oder eine unter die Waschmaschine bei Nichtbenutzung einschiebbar ist, wird die Ablagefläche 30 gemäß der Erfindung mit Scharnieren 32 abklappbar angebracht und in der ausgeklappten Stellung durch Stützen 34 bekannter Art gehalten. Auf der ausgeklappten Ablagefläche 30 kann ein Wäschekorb 40 abgestellt werde, der auch zwischen den Beinen 16 unter der Waschmaschine 10 seinen Platz finden kann, wo er vorteilhafterweise bei Nichtgebrauch durch die heruntergeklappte Ablagefläche 30 sichtgeschützt abgestellt werden kann.


Anspruch[de]
  1. Bausatz für ein Waschmaschinenuntergestell mit vier Beinen und einer Auflagefläche für eine Waschmaschine oder einen Wäschetrockner mit einer Ablagefläche für einen Wäschekorb vor der Maschine und unter der Öffnung zum Bestücken oder Entnehmen der Wäsche, sowie einer Abstellmöglichkeit unter dem Gestell, dadurch gekennzeichnet, dass das Untergestell (14) aus in einem Paket verpackbaren Einzelteilen, die im Wesentlichen aus starken metallischen Winkelprofilen bestehen, stabil zusammen schraubbar ist.
  2. Untergestell aus einem Bausatz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Zusammenbau die Winkelprofile vier Beinen (16) mit ihren offenen Seiten nach innen bilden und unten mit einer Platte (18) abgeschlossen sind, in die sich übliche Gummifüße (20) höhenverstellbar einschrauben lassen.
  3. Untergestell aus einem Bausatz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass oben die Beine (16) mit Quer – Winkelprofilen (22) durch diagonal versetzte Schrauben derart verbunden werden, dass einerseits eine stabile Verbindung zwischen allen vier Beinen (16) entsteht, aber gleichzeitig mit den oben einwärts gerichteten Schenkeln (24) der Winkelprofile (22) eine sichere Auflage für die Gummifüße (24) der Waschmaschine (10) dadurch gewährleistet ist, dass die oberen Ränder der Bein – Winkelprofile (16) etwas über die Winkelkante der Quer – Winkelprofile (22) überstehen.
  4. Untergestell aus einem Bausatz gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vor der Waschmaschine (10) und unter der Öffnung (12) angeordnete horizontale Ablagefläche (30) mit Scharnieren (32) abklappbar angebracht und in der ausgeklappten Stellung durch Stützen (34) bekannter Art gehalten wird.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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