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Dokumentenidentifikation DE102004024244A1 29.12.2005
Titel Verfahren und Anordnung für die DSL-Übertragung
Anmelder Deutsche Telekom AG, 53113 Bonn, DE
Erfinder Baumkötter, Manfred, 48346 Ostbevern, DE
DE-Anmeldedatum 11.05.2004
DE-Aktenzeichen 102004024244
Offenlegungstag 29.12.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.12.2005
IPC-Hauptklasse H04M 11/06
Zusammenfassung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lösung bereitzustellen, welche auch Teilnehmeranschlüssen, die mehr als 4 km von einer Vermittlungsstelle entfernt sind, die Nutzung von DSL-Übertragungstechniken ermöglicht.
Die Aufgabe wird gelöst, indem die Anschlussleitung eines betreffenden Teilnehmeranschlusses wechselweise zur Telekommunikation im Umfang der traditionellen wahlvermittelten Dienste oder für die DSL-Übertragung genutzt wird. Zur DSL-Nutzung wird sie teilnehmerseitig auf den Ausgang eines DSL-fähigen Netzabschlussgerätes und vermittlungsstellenseitig auf den Eingang eines DSLAM der Vermittlungsstelle geschaltet. Das Umschalten in den DSL-Modus wird dabei teilnehmerseitig durch ein Datenanwendungsgerät veranlasst, mittels welchem Daten unter Nutzung der DSL-Technik gesendet und/oder empfangen werden sollen. Nach der teilnehmerseitigen Umschaltung der Anschlussleitung in den DSL-Modus werden durch dafür ausgebildete Einheiten eines teilnehmerseitigen Anordnungsteils Steuersignale über die Anschlussleitung ausgegeben, durch welche einem Anordnungsteil in der Vermittlungsstelle die teilnehmerseitig erfolgte Umschaltung in den DSL-Modus mitgeteilt wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung für die DSL-Übertragung. Sie betrifft insbesondere eine Lösung, die Teilnehmeranschlüssen mit größerer Entfernung, vorzugsweise mit einer Entfernung von 4 km oder mehr, zur nächst gelegenen Vermittlungsstelle eine DSL-Nutzung ermöglicht.

Bei der Datenübertragung, insbesondere auch der Datenfernübertragung, ist die Entwicklung der letzten Jahre von einer ständig steigenden Übertragungsbandbreite geprägt. Vor allem die Nutzung der umfangreichen Inhalte des Internet macht einen schnellen Zugriff auf die Informationen wünschenswert. Im zunehmenden Maße werden aber außerdem auch multimediale Inhalte über das Internet verbreitet, deren sinnvolle Nutzung ohne einen breitbandigen Zugang teilweise überhaupt nicht mehr möglich ist. Bereits unterhalb des Levels von Highend-Anwendungen erfährt daher die schnelle Datenübertragung unter Nutzung von DSL-Techniken eine zunehmende Verbreitung.

Bei der DSL-Übertragung macht man sich zu Nutze, dass bei den üblicherweise relativ kurzen Entfernungen zwischen einem Teilnehmeranschluss und der nächst gelegenen Vermittlungsstelle die im Fernsprechernetz genutzten Leitungen eine höhere Bandbreite zur Verfügung stellen, als sie die traditionellen Dienste (die so genannten POTS), wie die Telefonie, benötigen. Der somit ungenutzte obere Frequenzbereich wird der Datenübertragung, insbesondere der Übertragung von Daten zwischen dem Teilnehmeranschluss und dem Internet zur Verfügung gestellt. Im Ergebnis kann dabei eine Leitung zeitgleich für die herkömmliche Telekommunikation im Rahmen der POTS und für die Datenübertragung mittels DSL-Techniken genutzt werden. Die beiden insoweit voneinander unabhängigen Übertragungskanäle einer Leitung werden durch jeweils einen am Teilnehmeranschluss und in der Vermittlungsstelle angeordneten Splitter voneinander getrennt.

Die zur Nutzung der DSL-Technik benötigten peripheren Komponenten für die Datenanwendungsgeräte, wie PCs oder Laptops, stehen zwischenzeitlich als Massenware zur Verfügung und sind einem Preisverfall unterworfen, der auch Privathaushalten die Einrichtung eines DSL-Zugangs ermöglicht. Eine gewisse Einschränkung ist dabei jedoch durch die telekommunikative Infrastruktur gegeben. Soweit nämlich eingangs von zumeist relativ geringen Entfernungen zwischen den Teilnehmeranschlüssen und einer nächst gelegenen Vermittlungsstelle ausgegangen wurde, ist diese Situation insbesondere in ländlichen Gebieten nicht immer gegeben. Hier kann es vorkommen, dass die Entfernung zwischen einem Teilnehmeranschluss und der Vermittlungsstelle vereinzelt auch 4 km übersteigt. Bei der gleichzeitigen Nutzung einer Anschlussleitung sowohl für die herkömmlichen telekommunikativen Dienste als auch für die DSL-Übertragung stellt jedoch eine Entfernung von etwa 4 km zur nächstgelegenen Vermittlungsstelle eine physikalische Grenze im Hinblick auf die DSL-Übertragung dar, welche aus der begrenzten Übertragungsbandbreite oberhalb der für die Dienste der POTS genutzten Übertragungsbandbreite resultiert.

Von der Nutzung des Internet über herkömmliche analoge Telefonanschlüsse mittels eines entsprechenden Modems ist es bekannt, die Anschlussleitung im Wechsel zwischen Datenübertragung und herkömmlicher Telefonie zu nutzen, wobei bei bestehender Modemverbindung kein Telefonbetrieb möglich ist.

Im Hinblick auf den vorrichtungsbezogenen Teil der vorgeschlagenen Lösung ist es bekannt, elektrische oder elektronische Einrichtungen über Netzwerke mittels so genannter Miniwebserver (MWS) zu schalten. Ein solcher Miniwebserver wird beispielsweise in der Zeitschrift Elektor, Heft 7/8, Ausgabe 2001, auf der Seite 14 beschrieben. Es handelt sich hierbei um einen Kleinstrechner, der mit dem entsprechenden Netzwerk verbunden wird und über eine IP-Adresse ansprechbar ist. Mittels des Rechners können im Falle einer entsprechenden IP-Anfrage Schaltelemente betätigt werden, durch welche ein elektrisches Gerät in Betrieb genommen oder sein Betriebszustand verändert werden kann.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lösung bereitzustellen, welche auch Teilnehmeranschlüssen, die mehr als 4 km von einer Vermittlungsstelle entfernt sind, die Nutzung von DSL-Übertragungstechniken ermöglicht. Neben der Bereitstellung eines entsprechenden Verfahrens besteht die Aufgabe darin, eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Anordnung anzugeben.

Die Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Eine die Aufgabe lösende Anordnung wird durch den ersten vorrichtungsbezogenen Anspruch charakterisiert. Vorteile Aus- bzw. Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Unteransprüche gegeben.

Entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren für die DSL-Übertragung wird die Anschlussleitung eines betreffenden Teilnehmeranschlusses wechselweise zur Telekommunikation im Umfang der traditionellen wahlvermittelten Dienste (POTS – Plaine Old Telephone Services) oder für die DSL-Übertragung genutzt, indem sie zur DSL-Nutzung (DSL-Modus) teilnehmerseitig auf den Ausgang eines DSL-fähigen Netzabschlussgerätes (im Weiteren auch DSL-Modem) und vermittlungsstellenseitig auf den Eingang eines DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) der Vermittlungsstelle geschaltet wird. Das Umschalten in den DSL-Modus wird dabei teilnehmerseitig durch ein Datenanwendungsgerät, beispielsweise einen PC oder Laptop, veranlasst, mittels welchem Daten unter Nutzung der DSL-Technik gesendet und/oder empfangen werden sollen. Dies kann aufgrund einer entsprechenden Bedienung des Datenanwendungsgeräts, beispielsweise durch den Start einer Internet-Applikation oder durch einen auf dem Datenanwendungsgerät laufenden Task geschehen, welcher das Senden und/oder Empfangen von Daten erfordert. Nach der teilnehmerseitigen Umschaltung der Anschlussleitung in den DSL-Modus werden durch dafür ausgebildete Einheiten, der später noch zu erläuternden, erfindungsgemäßen Anordnung zyklisch Steuersignale über die Anschlussleitung ausgegeben, durch welche der Vermittlungsstelle die teilnehmerseitig erfolgte Umschaltung in den DSL-Modus mitgeteilt wird. Durch eine in der Vermittlungsstelle angeordnete Auswertungs- und Schalteinheit werden die Steuersignale registriert und die Anschlussleitung vermittlungsstellenseitig ebenfalls in den DSL-Modus umgeschaltet, indem sie mit dem Eingang eines DSLAM der Vermittlungsstelle verbunden wird. Im Falle des Ausbleibens der den DSL-Modus signalisierenden Steuersignale (der DSL-Modus wurde teilnehmerseitig beendet oder die DSL-Verbindung aus sonstigen Gründen unterbrochen) wird vermittlungsstellenseitig automatisch wieder in den Normalmodus übergegangen, d. h. die Anschlussleitung wird mit den zur Nutzung der POTS dienenden Einrichtungen der Vermittlungsstelle verbunden.

Durch die wechselweise, dann aber temporär jeweils ausschließliche Nutzung der Anschlussleitung für die Dienste des POTS oder für die Datenübertragung wird erreicht, dass im DSL-Modus die gesamte Bandbreite der Anschlussleitung, einschließlich ihres unteren sonst für Telefon, Fax oder dergleichen genutzten Frequenzbandes, für die Datenübertragung zur Verfügung steht. Bei gleicher Übertragungsgeschwindigkeit, also bei einer Übertragungsgeschwindigkeit, wie sie üblicherweise für die DSL-Übertragung vorgesehen ist, sinkt somit die obere Grenzfrequenz, wodurch sich wiederum die Reichweite für die DSL-Übertragung signifikant erhöht. Die sonst für die DSL-Übertragung erforderlichen Splitter (Frequenzweichen) am Teilnehmeranschluss und in der Vermittlungsstelle können entfallen. Gegebenenfalls müssen lediglich das verwendete DSL-Modem und der DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) an andere Trägerfrequenzen angepasst werden. Die Tatsache, dass während des Bestehens des DSL-Modus eine Nutzung der Anschlussleitung im Rahmen der Dienste des POTS nicht möglich, der Teilnehmer also auch nicht zum Aufbau entsprechender Verbindungen erreichbar ist, ist zumindest für den privaten Nutzer ohne Weiteres hinnehmbar, zumal ihm dies sicherlich teilweise durch die frühere Nutzung analoger Modems auch bekannt ist. Die vorgeschlagene Lösung wendet sich insoweit sicherlich in erster Linie an den privaten Nutzer, für den somit eine annähernd flächendeckende Versorgung mit DSL-Technik möglich wird.

Zur Erhöhung des Nutzungskomforts ist es entsprechend einer bevorzugten Weiterbildung des Verfahrens vorgesehen, dass eine durch das Datenanwendungsgerät angeforderte Umschaltung in den DSL-Modus nur erfolgt, sofern die Anschlussleitung nicht gerade durch eine Anwendung der POTS belegt ist, wobei ihr Belegtzustand teilnehmerseitig mittels einer dafür geeigneten Einrichtung geprüft wird. Sicherlich ist diese Weiterbildung in Lösungen für eine praxisgerechte Umsetzung der Erfindung unbedingt einzubeziehen, um zu vermeiden, dass etwa Telefonate oder Faxübertragungen ständig durch eine Datenanwendung unterbrochen werden.

An dieser Stelle sollen zur Klarstellung der in diesem Zusammenhang verwendeten Begriffe einige Erläuterungen erfolgen. Unter Datenanwendungsgeräten sollen im Zusammenhang mit der Darstellung der Erfindung Geräte verstanden werden, welche digitale Daten nutzen und/oder verarbeiten und dabei mit einer Schnittstelle zum Senden und/oder Empfangen solcher Daten über ein LAN ausgestattet sind. Es kann sich dabei beispielsweise um PCs, Laptops, Notebooks, PDAs bzw. Handhelds, Smartphones oder dergleichen handeln. Unter den POTS (Plain Old Telefone Services) sollen alle jene Anwendungen verstanden werden, die im öffentlichen Telefonnetz herkömmlicher Prägung nutzbar sind, wie Telefonie, Telefax und herkömmliche Datenübertragung oder die Nutzung des Internet über Analogmodem oder ISDN. Diesen Anwendungen stehen im Zusammenhang mit der Erfindung Anwendungen gegenüber, in deren Rahmen digitale Daten nach einer Umschaltung in den DSL-Modus via DSL übertragen werden. Nach diesem Verständnis soll also auch die herkömmliche ISDN-Übertragung von Daten durch die POTS erfasst und insoweit von der DSL-Nutzung unterschieden werden, welche sich in der Regel auf die Nutzung des Internet und von E-Mail-Diensten bezieht, aber beispielsweise auch die Direktverbindung von Standorten betreffen kann.

Das Rücksetzen der Betriebsart vom DSL-Modus in den Modus zur Nutzung der POTS kann aufgrund einer entsprechenden Bedienung am Datenanwendungsgerät erfolgen (die DSL-Anwendung wird durch einen Benutzer beendet) oder aber auch timeout-gesteuert, das heißt, automatisch dann, wenn über einen festlegbaren Zeitraum hinweg keine DSL-Nutzsignale zwischen dem Teilnehmeranschluss und der Vermittlungsstelle übertragen worden sind.

Die erfindungsgemäße Anordnung für die DSL-Übertragung besteht aus einem ersten, die Anschlussleitung teilnehmerseitig abschließenden und einem zweiten, sie vermittlungsstellenseitig abschließenden Anordnungsteil. Der teilnehmerseitige Anordnungsteil verfügt über Anschlussmöglichkeiten für Telekommunikationsgeräte zur Telekommunikation im Umfang der POTS und ermöglicht darüber hinaus den Anschluss mindestens eines Datenanwendungsgeräts. Er umfasst zumindest ein DSL-fähiges Netzabschlussgerät, also ein DSL-Modem bzw. einen NTBBA oder dergleichen (die Begriffe „DSL-Modem" oder „NTBBA" sollen insoweit für das genannte Netzabschlussgerät im Zusammenhang mit den weiteren Erläuterungen synonym verwendet werden) und eine Schalteinrichtung, mittels welcher die Anschlussleitung, veranlasst durch ein an diesen Anordnungsteil angeschlossenes Datenanwendungsgerät, wechselweise auf den Ausgang des DSL-Modems oder eine Anschlussbuchse zum Anschluss von Telekommunikationsgeräten zur Nutzung der POTS schaltbar ist. Der vermittlungsstellenseitige Anordnungsteil ist durch eine Auswertungs- und Steuereinheit und eine Schalteinrichtung gebildet, mittels welcher die Anschlussleitung in Abhängigkeit des vom teilnehmerseitigen Anordnungsteil eingenommen und von der Auswertungs- und Steuereinheit des vermittlungsstellenseitigen Anordnungsteils festgestellten Modus (DSL-Modus oder Modus zur Nutzung der POTS) wechselweise mit dem Eingang eines DSLAM der Vermittlungsstelle oder den Vermittlungseinheiten für die POTS verbindbar ist. Insbesondere die Komponenten des teilnehmerseitigen Anordnungsteils können wahlweise zu einer integralen Einheit zusammengefasst oder separat ausgebildet und entsprechend miteinander gekoppelt sein. Letzteres gilt beispielsweise für die möglichkeit einer separaten Ausbildung der DSL-fähigen Netzabschlusseinheit bzw. des DSL-Modems. Gegebenenfalls können die vermittlungsstellenseitigen Anordnungsteile, nämlich die Auswertungs- und Steuereinheit sowie die Schalteinrichtung auch integraler Bestandteil eines DSLAM und dort anstelle der sonst üblichen Frequenzweichen vorgesehen sein. Die Aussage über die Verbindung der Anschlussleitung mit dem Eingang des DSLAM im Falle der DSL-Nutzung bezieht sich dann auf die nachfolgenden Komponenten bezüglich eins ansonsten (mit Ausnahme des Fehlens der Frequenzweichen) in üblicher Weise ausgebildeten DSLAM. Zudem muss dann selbstverständlich von der in den DSLAM integrierten Schalteinrichtung im Falle des Normalmodus eine Verbindung zu den Vermittlungseinheiten der Vermittlungsstelle bestehen.

Entsprechend einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist zur Betätigung der Schalteinrichtung in dem teilnehmerseitigen Anordnungsteil eine IP-adressierbare Prüf- und Steuereinheit vorgesehen, so dass die Betätigung der Schalteinrichtung zur Umschaltung zwischen DSL-Modus und dem Modus zur Nutzung der POTS zwar veranlasst durch das Datenanwendungsgerät aber nicht durch dieses selbst, sondern durch die Prüf- und Steuereinheit erfolgt. Dabei ist die Anordnung vorzugsweise so gestaltet, dass, im Falle einer Anforderung des DSL-Modus durch ein an dem Anordnungsteil angeschlossenes Datenanwendungsgerät, von der Prüf- und Steuereinheit der Belegtzustand der Anschlussleitung geprüft wird und die Anschlussleitung nur dann durch Betätigung der Schalteinrichtung mit dem Ausgang des DSL-Modems verbunden wird, wenn die Anschlussleitung zu diesem Zeitpunkt nicht durch eine Verbindung zur Nutzung eines Dienstes der POTS belegt ist.

Wie schon ausgeführt, wird durch die vermittlungsstellenseitige Auswertungs- und Steuereinheit festgestellt, welcher Zustand bzw. welcher Modus durch den teilnehmerseitigen Anordnungsteil jeweils eingenommen wurde. Vorzugsweise stellt die genannte Einheit dabei die im teilnehmerseitigen Anordnungsteil durch das Umschalten der Anschlussleitung auf den Ausgang des DSL-fähigen Netzabschlussgerätes bewirkte Einnahme des DSL-Modus fest. Dies ist beispielsweise aufgrund entsprechender Signale des NTBBA möglich. Gegebenenfalls kann es aber auch erforderlich sein zur Signalisierung dieses Modus gesonderte Signale zu generieren. Durch gesonderte Signale ist des Weiteren eine schnelle Rückschaltung in den Normalmodus zur Nutzung der POTS möglich. Entsprechend einer Ausbildung verfügt daher die Prüf- und Steuereinheit des teilnehmerseitigen Anordnungsteils über Mittel zur Aussendung derartiger Steuersignale. Gemäß einer möglichen Ausführungsform ist das DSL-Modem bzw. der NTBBA des teilnehmerseitigen Anordnungsteils und die Kontroll- und Steuereinheit über eine Switch- bzw. Hubfunktion mit dem Datenanwendungsgerät verbunden.

Im Hinblick auf die Steuerfunktion der schon mehrfach angesprochenen Prüf- und Steuereinheit umfasst diese entsprechend einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung einen Miniwebserver. Die Prüf- und Steuereinheit steuert dabei die Schalteinrichtung auf der Grundlage der vom Miniwebserver und der Einheit zur Belegterkennung gelieferten Vorinformationen, welche bezogen auf den Webserver Informationen darüber betreffen, dass eine Datenanwendung den DSL-Modus anfordert. In einer weiteren Variante kann anstelle des Miniwebservers oder zusätzlich zu ihm auch eine spezielle Schaltungseinheit zur Erkennung von zu übertragenden, das heißt vom Datenanwendungsgerät ausgesandten Daten vorhanden sein und die Umschaltung in den DSL-Modus durch diese Schaltungseinheit initiiert werden.

Zur Belegterkennung bzw. Prüfung des Belegtzustands der Anschlussleitung ist bei einer für analoge Teilnehmeranschlüsse geeigneten Ausbildungsform ein Schaltungsteil zur Schleifenstromprüfung vorgesehen. Danach wird im Falle der Anforderung des DSL-Modus durch ein Datenanwendungsgerät die Schalteinrichtung durch die Prüf- und Steuereinheit nur in die zur Verbindung der Anschlussleitung mit dem Ausgang des DSL-Modems führende Schaltstellung umgeschaltet, wenn durch die Prüfeinheit ein Schleifenstrom festgestellt wird, dessen Wert aussagt, dass der betreffende Anschluss nicht durch eine Verbindung zur Nutzung der POTS belegt ist.

Bei einer in analoger Wiese ausgestalteten Anordnung für die Nutzung an einem ISDN-Anschluss wird die Schalteinrichtung ebenfalls nur dann in die Schaltstellung zur Einnahme des DSL-Modus umgeschaltet, wenn die Anschlussleitung nicht durch eine Anwendung der POTS belegt ist. Die Prüfung des Belegtzustands der Anschlussleitung erfolgt dabei anhand einer Analyse des über den D-Kanal übertragenen ISDN-Protokolls. Denkbar ist auch eine Indikation durch eine auf- bzw. abgebaute Schicht 1.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausbildung, welche in der Praxis im Regelfall zum Einsatz gelangen sollte, ist die Prüf- und Steuereinheit, welche die Schalteinrichtung zum Wechsel der Modi betätigt, zur Anforderung und zur Beendigung des DSL-Modus über einen auf dem Datenanwendungsgerät aktivierten Internet-Browser ansprechbar. Dies kann beispielsweise durch Eingabe der IP-Adresse der Prüf- und Steuereinheit, respektive des Miniwebserver in die Adresszeile des Internet Browsers geschehen. Bei Verbindungswunsch wird dann die Umschaltanforderung an die IP-Adresse des Miniwebservers gesendet. Dabei kann dann beispielsweise auch der Umstand, dass die Anschlussleitung gerade durch eine Anwendung der POTS belegt ist, und daher eine Umschaltung in den DSL-Modus nicht erfolgen kann, durch eine Meldung im Browserfenster signalisiert werden. Des Weiteren ist es denkbar, dass Anwendungsprogramme, wie Programme für den Aufbau einer Verbindung zu einem Internet Service Provider (ISP), oder auch separate Geräte, wie beispielsweise Routen, geeignete Zeichenfolgen zum Auf- bzw. Abbau von Verbindungen zur IP-Adresse des Miniwebservers senden.

Die erfindungsgemäße Anordnung ist bevorzugt so ausgelegt, dass die Anschlussleitung im Grundzustand und Falle dessen, dass an ihrem teilnehmerseitigen Anordnungsteil kein Datenanwendungsgerät angeschlossen ist, teilnehmerseitig mit der Anschlussbuchse zum Anschluss von Telekommunikationsgeräten für die Nutzung der POTS und vermittlungsstellenseitig mit den Vermittlungseinheiten für die POTS verbunden ist. Das heißt als Default-Stellung oder in einem „Normalzustand" nimmt die Anordnung den Betriebsmodus zur Nutzung der POTS ein.

Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels nochmals erläutert werden, welches in der zugehörigen 1 dargestellt ist.

Die beispielhaft dargestellte Ausbildungsform der erfindungsgemäßen Anordnung besteht aus dem ersten, am Teilnehmeranschluss angeordneten Anordnungsteil 1 und einem weiteren Anordnungsteil 2 in der Vermittlungsstelle 14. Teilnehmerseitig umfasst die Anordnung eine Einheit 7 mit Hubfunktion, ein DSL-Modem bzw. einen NTBBA 3, eine Prüf- und Steuereinheit 6 sowie eine durch die Prüf- und Steuereinheit 6 betätigte Schalteinrichtung 4. Die genannten Komponenten können als Einzelkomponenten miteinander verbunden oder zu einer gemeinsamen Einheit integriert sein. Mittels der Schalteinrichtung 4 wird die Anschlussleitung 11 am Teilnehmeranschluss zur Nutzung herkömmlicher telekommunikativer Dienste, der so genannten POTS, auf eine bekannte Anschlussdose 12 (TAE oder dergleichen) für ein Telekommunikationsgerät 13 und für die Datenübertrag auf den Ausgang des DSL-Modems 3 geschaltet. Über die Einheit 7 und den NTBBA, respektive das DSL-Modem 3 ist ein Datenanwendungsgerät 5, beispielsweise ein PC, mit der Anschlussleitung 11 verbindbar. Das Datenanwendungsgerät 5 ist über die Einheit 7 außerdem mit einer Prüf- und Steuereinrichtung 6 zur Betätigung der Schalteinrichtung 4 verbunden. Die Prüf- und Steuereinrichtung 6 enthält vorzugsweise unter anderem einen Miniwebserver. Soll der Teilnehmeranschluss zur Datenübertragung via DSL genutzt werden, so kann der Nutzer des PC 5 über seinen Browser den DSL-Modus aktivieren. Im Ergebnis dieser Aktivierung wird der Miniwebserver über seine IP-Adresse angesprochen und dazu veranlasst, die Schalteinrichtung 4, in Abhängigkeit des Ergebnisses der Belegtprüfung, in die zur DSL-Nutzung erforderliche Schaltstellung umzuschalten, also die Anschlussleitung mit dem DSL-Modem bzw. dem NTBBA 3 und somit letztlich auch mit dem Datenanwendungsgerät 5 zu verbinden. Über vom NTBBA 3 oder spezielle von der Prüf- und Steuereinheit ausgesandte Steuersignale wird die Vermittlungsstelle 14, genauer gesagt, die in ihr angeordnete Auswertungs- und Steuereinheit 8 darüber informiert, dass der Teilnehmeranschluss in den DSL-Modus umgeschaltet wurde. Im Ergebnis dessen wird durch die in dem vermittlungsstellenseitigen Anordnungsteil 2 angeordnete Schalteinrichtung 9 die Anschlussleitung 11 auf den Eingang eines DSLAM 10 geschaltet. Das Umschalten der Schalteinrichtung 9 wird durch die Auswertungs- und Steuereinheit 8 veranlasst, welche anhand der vom NTBBA 3 und oder der Prüf- und Steuereinheit 6 des teilnehmerseitigen Anordnungsteils 1 übermittelten Signale den DSL-Modus identifiziert. Wie bereits erwähnt, können die Auswertungs- und Steuereinheit 8 sowie die Schalteinheit 9 auch in den DSLAM 10 integriert sein.

Durch entsprechende Betätigung eines Buttoms, in dem auf den PC 5 laufendem Browser oder timeout-gesteuert, wird die Schalteinrichtung 4 am Teilnehmeranschluss wieder in den Normalmodus, d. h. zur Nutzung der POTS zurückgeschaltet. Da in der Folge an der Vermittlungsstelle 14 bzw. am vermittlungsstellenseitigen Anordnungsteil 2 die zur Signalisierung des DSL-Modus dienenden Signale ausbleiben oder besondere Rückschaltzeichenfolgen empfangen werden, wird auch in der Vermittlungsstelle 14 die Schalteinrichtung 9 auf Normalbetrieb zurückgesetzt, das heißt, die Anschlussleitung 11 wird im vermittlungsstellenseitigen Anordnungsteil zur Nutzung der POTS auf die Vermittlungseinheiten 15 geschaltet.

Um zu verhindern, dass beispielsweise eine Telefongesprächsverbindung vom bzw. zum Teilnehmeranschluss ungewollt dadurch unterbrochen wird, dass auf einem ebenfalls an den teilnehmerseitigen Anordnungsteil 1 angeschlossenen PC 5 eine Internetanwendung gestartet wird, erfolgt bei der damit einher gehenden Anforderung des DSL-Modus nicht ein unbedingtes Umschalten in diesen Modus. Vielmehr wird durch die Prüf- und Steuereinheit 6 zunächst der Belegtzustand der Anschlussleitung 11 festgestellt und die Schalteinrichtung 4 nur dann betätigt, wenn der Anschluss nicht gerade durch eine Verbindung zur Nutzung der POTS belegt ist. Handelt es sich bei der Anordnung um eine für den Einsatz an einem ISDN-Anschluss ausgebildete Ausführungsform, erfolgt die Prüfung des Belegtzustands der Anschlussleitung 11 durch eine Analyse des über den D-Kanal übertragenen ISDN-Protokolls. Denkbar ist auch eine Prüfung der Schicht 1 Aktivierung.

Im Falle einer Nutzung an analogen Anschlüssen ist einer Einheit zur Prüfung des Schleifenstroms Bestandteil der Prüf- und Steuereinheit 6.

1teilnehmerseitiger Anordnungsteil 2vermittlungsstellenseitiger Anordnungsteil 3DSL-Modem bzw. NTBBA 4Schalteinrichtung 5Datenanwendungsgerät, z. B. PC 6Prüf- und Steuereinheit 7Einheit mit Hub-Funktion 8Auswertungs- und Steuereinheit 9Schalteinrichtung 10DSLAM 11Anschlussleitung 12Anschlussbuchse, z. B. TAE 13Telekommunikationsgerät 14Vermittlungsstelle 15(zu den) Vermittlungseinheiten

Anspruch[de]
  1. Verfahren für die DSL-Übertragung, mittels welchem auch Teilnehmeranschlüssen mit größerer Entfernung, vorzugsweise mit einer Entfernung von 4 km oder mehr, zur nächstgelegenen Vermittlungsstelle (14) eine DSL-Nutzung ermöglicht wird, dadurch gekennzeichnet dass die Anschlussleitung (11) eines betreffenden Teilnehmeranschlusses wechselweise zur Telekommunikation im Umfang der traditionellen wahlvermittelten Dienste (POTS) oder für die DSL-Übertragung genutzt wird, indem die Anschlussleitung (11) zur DSL-Nutzung teilnehmerseitig, veranlasst durch ein Datenanwendungsgerät (5), wie einen PC oder Laptop, auf den Ausgang eines DSL-fähigen Netzabschlussgeräts (3) und vermittlungsstellenseitig, veranlasst durch eine in der Vermittlungsstelle (14) angeordnete Auswertungs- und Steuereinheit (8) auf den Eingang eines DSLAM (10) geschaltet wird, wobei die zwischen DSL und POTS wechselnde Nutzung vermittlungsstellenseitig auf der Grundlage des von der Auswertungs- und Steuereinheit (8) festgestellten Vorhandenseins oder Fehlens von Signalen gesteuert wird, welche bei bestehendem DSL-Modus vom Teilnehmeranschluss zur Vermittlungsstelle (14) übertragen werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch das Datenanwendungsgerät (5) angeforderte Umschaltung in den DSL-Modus nur erfolgt, sofern die Anschlussleitung (11) nicht gerade durch eine Anwendung der POTS belegt ist, wobei ihr Belegtzustand teilnehmerseitig mittels einer dafür geeigneten Einrichtung geprüft wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechsel vom DSL-Modus in den Modus zur Nutzung der POTS durch eine entsprechende Bedienung des Datenanwendungsgeräts (5) am Teilnehmeranschluss erfolgt.
  4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechsel vom DSL-Modus in den Modus zur Nutzung der POTS timeoutgesteuert erfolgt, wobei der DSL-Modus verlassen wird, wenn über einen festlegbaren Zeitraum hinweg keine DSL-Nutzsignale zwischen dem Teilnehmeranschluss und der Vermittlungsstelle (14) übertragen werden.
  5. Anordnung für die DSL-Übertragung, mit einem ersten, die Anschlussleitung (11) teilnehmerseitig abschließenden Anordnungsteil (1) zum Anschluss von Telekommunikationsgeräten (13) für die Telekommunikation im Umfang der POTS und mindestens eines Datenanwendungsgeräts (5) und einem zweiten, die Anschlussleitung (11) vermittlungsstellenseitig abschließenden Anordnungsteil (2), wobei der teilnehmerseitige Anordnungsteil (1) zumindest ein DSL-fähiges Netzabschlussgerät (3) und eine Schalteinrichtung (4) umfasst, mittels welcher die Anschlussleitung (11), veranlasst durch ein an dem Anordnungsteil (1) angeschlossenes Datenanwendungsgerät (5), wechselweise auf den Ausgang des DSL-fähigen Netzabschlussgeräts (3) oder eine Anschlussbuchse (12) zum Anschluss von Telekommunikationsgeräten (13) zur Nutzung der POTS schaltbar ist und wobei der Anordnungsteil (2) in der Vermittlungsstelle (14) durch eine Auswertungs- und Steuereinheit (8) und eine Schalteinrichtung (9) gebildet ist, mittels welcher die Anschlussleitung (11) in Abhängigkeit des vom Anordnungsteil (1) eingenommen und von der Auswertungs- und Steuereinheit (8) festgestellten Modus wechselweise mit dem Eingang eines DSLAM (10) oder den Vermittlungseinheiten (15) für die POTS verbindbar ist.
  6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der Schalteinrichtung (4) in dem teilnehmerseitigen Anordnungsteil (1) eine IP-adressierbare Prüf- und Steuereinheit (6) vorgesehen ist, welche im Falle einer Anforderung des DSL-Modus durch ein an dem Anordnungsteil (1) angeschlossenes Datenanwendungsgerät (5) den Belegtzustand der Anschlussleitung (11) prüft und diese nur dann durch Betätigung der Schalteinrichtung (4) mit dem Ausgang des DSL-fähigen Netzabschlussgeräts (3) verbindet, wenn die Anschlussleitung (11) zu diesem Zeitpunkt nicht durch eine Verbindung zur Nutzung eines Dienstes der POTS belegt ist.
  7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüf- und Steuereinheit (6) über Mittel zur Aussendung von Steuersignalen über die Anschlussleitung (11) verfügt, so dass die im teilnehmerseitigen Anschlussteil (1) durch das Umschalten der Anschlussleitung (11) auf den Ausgang des DSL-fähigen Netzabschlussgerätes (3) bewirkte Einnahme des DSL-Modus durch die Auswertungs- und Steuereinheit (8) des vermittlungsstellenseitigen Anschlussteils (2) aufgrund des Empfangs entsprechender Steuersignale von der Prüf- und Steuereinheit (6) feststellbar ist.
  8. Anordnung nach einem der Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das DSL-fähige Netzabschlussgerät (3) des teilnehmerseitigen Anordnungsteils (1) und die Prüf- und Steuereinheit (6) über eine Einheit (7) mit Hubfunktion mit dem Datenanwendungsgerät (5) verbunden sind.
  9. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, zum Betreiben an einem analogen Teilnehmeranschluss, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüf- und Steuereinheit (6) eine Einheit zur Schleifenstromprüfung umfasst.
  10. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, zum Betreiben an einem ISDN-Teilnehmeranschluss, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (4) durch einen Miniwebserver betätigt wird, wobei durch diesen und gegebenenfalls periphere Komponenten eine Prüf- und Steuereinheit (6) gebildet ist, welche zur Prüfung des Belegtzustandes der Anschlussleitung (11) das über den D-Kanal übertragene ISDN-Protokoll analysiert.
  11. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüf- und Steuereinheit (6) zur Anforderung und zur Beendigung des DSL-Modus über einen auf dem Datenanwendungsgerät (5) aktivierten Internet-Browser ansprechbar ist.
  12. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleitung (11) im Grundzustand und/oder im Falle dessen, dass an den teilnehmerseitigen Anordnungsteil (1) kein Datenanwendungsgerät (5) angeschlossen ist, teilnehmerseitig mit der Anschlussbuchse (12) zum Anschluss von Telekommunikationsgeräten (13) zur Nutzung der POTS und vermittlungsstellenseitig mit den Vermittlungseinheiten (15) für die POTS verbunden ist.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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