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Dokumentenidentifikation DE202005011418U1 29.12.2005
Titel Montageelement zum Aufhängen von Bildern und ähnlicher Gegenstände
Anmelder Bitter, Andreas, 12105 Berlin, DE
DE-Aktenzeichen 202005011418
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.12.2005
Registration date 24.11.2005
Application date from patent application 14.07.2005
IPC-Hauptklasse A47G 1/16

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Um ein Bild oder ein Gemälde an die Wand zu hängen, befestigt man oftmals das Bild (oder einen gleichartigen Gegenstand) mit Hilfe von verschiedenen Hängevorrichtungen an ein oder zwei Galeriedrahtseile (aus Stahl oder Kunststoff). Eine der meistverbreiteten Hängevorrichtungen ist der Bildhaken. Der Bildhaken weist normalerweise zwei ineinander gekreuzte Kanäle auf. Ein Kanal ist zum Durchführen des Seils gedacht. Der andere Kanal ist mit einem Innengewinde versehen. Durch Einschrauben der Fixierschraube in das Innengewinde wird die Fixierung des Bildhakens am Seil bewirkt. An diesen Bildhaken wird anschließend das Bild gehängt.

Leider bieten die meisten Hängevorrichtungen dieser Art keine Komplettlösung, da sie immer ein zusätzliches Zubehör wie Ösen, Rahmen mit Spezialprofil oder ähnliche Halterungen benötigen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass ein Bild sich leicht vom Haken lösen und abstürzen kann. Besonders unvorteilhaft ist es, wenn man mehrere Bilder auf die gleichen zwei Seile übereinander hängen möchte. So kann das Ausrichten eines Bildes das Abstürzen des anderen Bildes verursachen.

Ein noch größeres Problem wäre das exakte Zusammenmontieren mehrerer Bilder in genau erwünschten Abständen oder dicht aneinander, so dass man praktisch aus mehreren Bildern ein größeres Bild bzw. eine Bildhängungskombination zusammensetzt. Meistens ist dabei eine horizontale Verschiebung zu sehen.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Montageelement zu schaffen, da in einem Stück eine Komplettlösung für ein genau ausgerichtetes, schnelles und absturzsicheres Aufhängen der Bilder und dergleichen an die Drahtseile ermöglicht.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, dass dieses Montageelement gleichzeitig auch als ein Eckverbindungselement bzw. Eckverstärkungselement für Rahmen oder Ähnliches verwendet werden kann.

Die Lösung der Aufgaben erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1.

Mit der Erfindung wird ermöglicht, ein Bild präzise und fest an den beliebigsten Höhen der Drahtseile zu hängen. Und ebenfalls ist ein Hängen mehrerer Bilder auf zwei Seilen möglich (wie in 3).

Die winkelförmige Befestigungsplatte (1) des erfindungsgemäßen Montagelements kann auch gleichzeitig als Eckverbindungselement z.B. für Rahmen, Keilrahmen genutzt werden und zum Stabilisieren z.B. von Bildern, Rahmen, Keilrahmen und so weiter.

Dadurch, dass die beiden Kanäle (8) zum Durchführen des Drahtseils (6) und zum Einschrauben der Fixierschraube (3) benutzt werden können, ergibt sich die Möglichkeit ein Bild um 90 Grad zu drehen. Das funktioniert, wenn an den entsprechenden Bildseiten Montagelemente vorhanden sind.

Meistens reicht eine Kombination aus zwei Montageelementen an den Ecken der Oberseite eines Bildes zum Aufhängen. Die Bilder, die mit diesen Montageelementen gehängt werden, lassen sich verschiedenartig mit genauen Abständen gruppieren. So lassen sich mehrere Bilder an denselben Drahtseilen übereinander exakt hängen, da die Kanäle (8) kein horizontales Wackeln der Bilder am Seil zulassen und die lösbare Fixierschraube das nachträgliche vertikale Ausrichten eines Bildes bequem ermöglicht.

Die Konstruktion des Montageelements schließt das Abstürzen des Bildes (Bilder, Rahmen etc.) ebenfalls aus.

Ausführungsbeispiel

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 1 bis 3 erläutert. Es zeigen:

1 eine schematische perspektivische Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Montageelements (Rahmen (4) und Drahtseil (6) sind angedeutet);

2 eine schematische Schnittansicht entlang der Linie I-I in 1;

3 eine schematische Ansicht der vier Bilder, die beispielsweise mithilfe von sechzehn erfindungsgemäßen Montageelementen an die vier Drahtseile (6) aufgehängt sind.

In den 1 ist das erfindungsgemäße Montageelement zu sehen, das hier mithilfe von Holzschrauben (7) an die Ecke eines angedeuteten Holzrahmens (4) befestigt wird.

Beim Montageelement sind deutlich zwei miteinander verbundene Hauptbereiche zu erkennen und zwar: der Block (2) mit Kanälen (8) und die Befestigungsplatte (1) in Form eines rechten Winkels mit Löchern (5).

Im 2 wird die Innenstruktur des Blocks (2) deutlicher gezeigt. So ist u. a. zu sehen, wie die Fixierschraube (8) das Abrutschen des Montageelementes vom Seil (6) verhindert.

In der 3 ist ein Montagebeispiel für vier Bilder mithilfe von sechzehn gleichen erfindungsgemäßen Montageelementen abgebildet. Die vier Montageelemente werden jeweils an den vier Ecken jedes Bildes mithilfe von z.B. Holzschrauben (7) befestigt. Die vier Seile (6) sind oben beispielsweise an einer Galerieschiene (9) befestigt. Durch Einführen der Seile (6) in die Kanäle (8) der Montageelemente und durch das Zudrehen der Fixierschrauben (3) wird jedes Bild an den Seilen (6) fixiert. In 3 sind als Beispiel an jeweils zwei Seile zwei Bilder angebracht. Durch diese Hängung entsteht sozusagen ein großes Bild aus mehreren kleinen mit verblüffend genauen Abständen. Bei ebenen Bildkanten wird ein lückenloses Zusammenschieben ermöglicht.


Anspruch[de]
  1. Montageelement zum Aufhängen von Bildern (und dergleichen Gegenstände) an die Drahtseile, das den Block mit den gekreuzigten Kanälen (8) und die Befestigungsplatte (1) mit Öffnungen (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kanälen (8) das Seil (6} mithilfe von Schraube (3) fixiert wird und die Befestigungsplatte mithilfe von Schrauben (7) an das Bild (od. ähnlicher Gegenstand) festgemacht wird.
  2. Montageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Block (2) und die Befestigungsplatte (1) miteinander fest verbunden sind.
  3. Montageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kanäle (8) den gleichen Durchmesser und identische Innengewinde aufweisen.
  4. Montageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kanäle (8) sich kreuzen und somit das Fixieren des Seils (6) durch die Schraube (3) ermöglichen.
  5. Montageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kanäle (8} je nachdem entweder zum Durchführen des Drahtseils (6) oder zum Einschrauben der Fixierschraube (3) benutzt werden können.
  6. Montageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsplatte (1) mehrere Öffnungen (5) (vorzugsweise zwei bis vier) aufweist, um das Montageelementes an den zu hängenden Gegenstand zu befestigen.
  7. Montageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (5) vorzugsweise mit Innengewinde versehen sind. So sind z.B. dann ggf. nicht nur Nägel oder Holzschrauben (7), sondern auch Schrauben mit passendem Außengewinde verwendbar.
  8. Montageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsplatte (1) vorzugsweise die Form eines rechten Winkels hat.
  9. Montageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsplatte (1) in idealer Ausführung vorzugsweise die Höchstmaße von 4cm bis 10cm hat und 1mm dich ist. Diese Maße können sich natürlich auch je nach Größe des aufzuhängenden Gegenstandes ändern.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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