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Dokumentenidentifikation DE202005013885U1 29.12.2005
Titel Decke mit integrierter Fixierung
Anmelder Klose, Gertrud, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock, DE
DE-Aktenzeichen 202005013885
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.12.2005
Registration date 24.11.2005
Application date from patent application 01.09.2005
IPC-Hauptklasse A47G 21/16

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Fixierung der Decke gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs, als Einzelprodukt, wie auch als integratives ein oder anfüg-bares Produkt.

Viele Menschen haben sich schon oft darüber geärgert, dass der Wind, Kinder, Haustiere oder auch unvorsichtiger Besuch im Innen- oder Außenbe-reich, die Decke mit all dem darauf stehendem Geschirr abgeräumt haben. Ob sie nun mit dem Bein daran hängen geblieben sind oder bei einem Sturz versucht haben, sich fest zu halten oder einfach nur beim Aufstehen die Dek-ke mit gezogen haben. Hunde, die mit ihrem Halsband an der Decke hängen geblieben sind oder beim auf dem Tisch schauen, versuchten, sich mit den Pfoten in der Decke halt zu verschaffen. Katzen, die ihre Kletterfreudigkeit an der schönen Tischdecke ausprobieren, erreichen das gleich Ergebnis. Die größte Gefahr ist jedoch die Natur selbst mit einer unverhofften aber kräftigen Windböe, selbst bei direkter Anwesenheit im Geschehen ist kaum jemand in der Lage, es aufzuhalten. Die auftretenden Kräfte reißen die Decke, mit allem was sich darauf befindet, herunter. Auch im Transport ist es schwierig zu ge-währleisten, dass die Decke an ihrem Ort verbleibt. Die vorhandenen Hilfsmit-tel sind in den meisten Fällen unzureichend bis gefährlich. Wie Gewichte, die an die Decke gehängt wurden. Diese können hochschlagen und Verletz-ungen verursachen. Oft erschweren die Hilfsmittel auch das wechseln der Decke und sind für gesellschaftliche Anlässe nicht vorzeigbar.

Das Problem, das sich hier stellt, sind die mechanischen Kräfte, die Ein-wirkung auf die Decke haben und sie dazu bringen, ihre Position zu verlassen.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine wesentlich bessere Lösung zur Verfügung zu stellen. Die Lösung dieser Aufgabe wird in Verbindung mit dem Oberbe-griffsmerkmalen erfindungsgemäß durch die angegebene technische Lehre vermittelt.

Die erfinderische Decke mit integrierter Fixierung besteht aus einem dem technischen Stand entsprechenden Abdeckmaterial, einem dem technischen Stand erhältlichem Trägermaterial, welches durch Öffnungen, Ösen oder ein-em Tunnel der in, an oder unter dem Abdeckmaterial geführt. Nun wird das Trägermaterial durch manuelle Kraft, mechanische Kraft oder durch eigen-mechanische Kraft gespannt. So liegt das Abdeckmaterial an dem Trägerob-jekt an oder auf und überträgt durch die Verringerung des Durchmessers oder der Abmessungen des Abdeckmaterials, die entstehenden Kräfte auf das Trägerobjekt. Das gespannte Trägermaterial kann nun mit Dekormaterialien verschönert werden, indem das Dekor an das Trägermaterial gebunden, geklemmt, geklebt oder gehängt wird.

Somit ist dem Hauptanspruch der Erfindung Rechnung getragen, insofern, dass die Decke mit integrierter Fixierung nicht mehr durch das Auftreten von unbewusst herbei geführten mechanischen Kräften von ihrem Platz bewegt werden kann.

Auch ist daran gedacht, dass ein Kind stehend, ein Hund stehend auf allen vier Pfoten, eine Katze stehend auf vier Pfoten oder auch nur auf zwei Pfoten stehend oder ein Besucher sitzend, der das Trägermaterial in die Hand oder das Maul nimmt und daran ziehend, das Abdeckmaterial mit dieser Handlung nicht von seinem Ort entfernen kann.

1.:

Anhand einer schematischen Zeichnung soll eine im Text beschriebene erfindungsgemäße Ausführungsform in 1 dargestellt werden:

In der 1.1 sehen wir einen Querschnitt mit Detailansicht. Das Ab-deckmaterial (2) liegt im fertigen Zustand auf einem Trägerobjekt (1), sehr gut zuerkennen sind die Öffnungen (3) oder Ösen (4), durch welche das Trä-germaterial (6) geführt ist. Durch das auf Spannung gesetzte Trägermaterial (6) wird der Durchmesser oder die Abmessungen des Abdeckmaterilas (2) unter dem Trägerobjekt (1) bewirkt und somit das Abdeckmaterial (2) fixiert. In der Detailansicht wird nochmals genauer auf die Öffnungen (3) oder Ösen (4) mit dem dadurch geführten Trägermaterial (6) eingegangen. Die folgende 1.2 zeigt eine Draufsicht auf das Trägerobjekt (1). Die gestrichelte Linie steht für das auf Spannung gesetzte Trägermaterial (6), um zu verdeut-lichen, wie das Abdeckmaterial (2) im Durchmesser oder in den Abmess-ungen verringert wird. Die 1.3 zeigt eine Frontansicht, um die Ver-ringerung des Abdeckmaterials (2) zu verdeutlichen und den Erhalt der Ästhetik ersichtlich hervorzuheben.

2.:

In 2 wird nun eine weitere im Text beschriebene erfindungsgemäße Ausführungsform dargestellt werden:

Die 2.1 zeigt einen Querschnitt mit einer Detailansicht, in dem das Abdeckmaterial (2) auf dem Trägerobjekt (1) aufliegt. Der Tunnel (5) ist unter dem Abdeckmaterial (2) angenäht, durch welchen das Trägermaterial (6) ge-führt ist, die Spannung des Trägermaterial (6) veringert auch hier wieder den Durchmesser oder die Abmessungen des Abdeckmaterial (2) und fixiert es am Tägerobjekt (1). Die Detailansicht hebt nochmals das, im Tunnel (5) ge-führte, Trägermaterial (6) hervor. In der darunterliegenden 2.2, einer Draufsicht, wird der Tunnel (5) durch die gestrichelte Linie dargestellt. Das auf Spannung gesetzte Trägermaterial (6) zieht auch hier wieder die Abmessungen oder den Durchmesser zusammen und fixiert so das Abdeck-material (2) am Trägerobjekt (1). Es ist gut zu erkennen, in der darunter liegenden Abbilung 2.3 einer Frontansicht, das der Ästhetik des Trägerobjektes (1) nichts genommen wird. Der Tunnel (5) ist auf dem Abdeckmaterial (2) ange-bracht.

3.:

In 3 wird nun eine weitere im Text beschriebene erfindungsgemäße Ausführungsform dargestellt werden:

In dieser 3.1, einem Querschnitt, können die in 1 und 2 er-klärten Systeme eingesetzt werden. In dieser Abbildung ist das System von 1 eingesetzt. Das Abdeckmaterial (2) liegt auf dem Trägerobjekt (1), eine hängende Variante mit Befestigung an der Raumdecke durch Halteseile(7). Das Abdeckmaterial (2) wurde zusätzlich mit 4 weiteren Öffnungen (3) oder Ösen (4), mit größerem Durchmesser, ausgestattet um die Montage zu ermöglichen. Das Trägermaterial (6) wird hier durch Öffnungen (3) oder Ösen (4) geführt. Ist das Trägermaterial (6) auf Spannung gesetzt wird der Durch-messer oder die Abmessungen des Abdeckmaterial (2) verringert und das Abdeckmaterial (2) auf dem Trägerobjekt (1) fixiert. Im Detail wird das System aus der 1 verdeutlicht. In der 3.2 einer Draufsicht sind die 4 Öffnungen (3) oder Ösen (4) zum durchlassen der Halteseile (7) hervor geho-ben. Die gestrichelte Linie steht wieder für das auf Spannung gesetzte Trä-germaterial (6) unter dem Trägerobjekt. Die 3.3 zeigt eine Drauf-sicht in der das in 2 beschriebene System verwand ist. Das Abdeck-material (2) wurde auch mit zusätzlichen 4 Öffnungen (3) oder Ösen(4) aus-gestattet um die Montage zu gewähren. Das Detail verdeutlicht nochmals das Tunnelsystem.

4.:

In 4 wird nun eine weitere im Text beschriebene erfindungsgemäße Ausführungsform dargestellt werden:

Der Querschnitt in der 4.1 zeigt das das Trägermaterial (6) vor dem Trägerobjektbein (8) des Trägerobjekts (1) geführt wurde. So ist das Abdeckmaterial (2) zusätzlich auf dem Trägerobjekt (1) fixiert. Eine Verdeut-lichung sehen wir in der Detailanischt. Gut zu erkennen in der 4.2 ist die Führung des Trägermaterials (6) unter dem Trägerobjekt (1) welche gut ersichtlich macht wie das Trägermaterial (6) vor den Trägerobjektbeinen (8) läuft. In der Frontsicht der 4.3 zeigt sich auch hier das der Äs-thetik in Erscheinung und Einfügung dem Trägerobjekt (1) und dem Abdeck-material (2) nichts genommen wird.

5.:

In 5 wird nun eine weitere im Text beschriebene erfindungsgemäße Ausführungsform dargestellt werden:

5.1 zeigt einen Querschnitt wo der Tunnel (5) vor den Träger-objektbeinen (8) geöffnet ist um das Trägermaterial (6) dort entlang führen zu können um so eine weitere Fixierung am Trägerobjekt (1) gewähren zu können. Die Enden der Tunnel sind mit Öffnungen (3) oder Ösen (4) einge-fasst, welches im Detail veranschaulicht ist. Die Führung des Trägermaterial (6) ist in der 5.2 ersichtlich, die gestrichelte Linie steht für das aus Spannung gesetzte Trägermaterial (6). Die 5.3 verdeutlicht Front-sicht auch wieder das dem Ansehen und der Erscheinung kein Makel entsteht. Und die Verringerung des Durchmessers oder der Abmessungen fixiert das Abdeckmaterial (2).

6.:

In 6 wird nun eine weitere im Text beschriebene erfindungsgemäße Ausführungsform dargestellt werden:

Die 6.1 zeigt einen Querschnitt in dem der Tunnel (5) mit dem Trä-germaterial (6) in das Abdeckmaterial (2) eingearbeitet ist. Durch das auf Spannung gesetzte Trägermaterial (6) wird das Abdeckmaterial (2) an dem Trägerobjekt (1) fixiert und ermöglicht so einen sichere Aufbewahrung oder Transport. Die Detailansicht hebt dies hervor. 6.2 führt eine weitere Möglichkeit an hier sind die Tunnel (5) auf dem Abdeckmaterial (2) ange-bracht. Die Anordnung ist ein Beispiel, es sind andere Anordnungen möglich. Die Draufsicht lässt erkennen wie gut so das Trägerobjekt (1) zu schützen ist und das das Abdeckmaterial (2) eine Fixierung erhält. In 6.3 sehen wir nochmals eine Frontsicht von der 6.1 um zu sehen wie die Tun-nel (5) in einem Kreis um das Trägerobjekt (1) dargestellt durch die Bestrich-elte Linie geführt sind.

1Trägerobjekt (Tische, Stühle, Schränke etc.) 2Abdeckmaterial (Decken, Planen, Folien etc.) 3Öffnungen 4Öse/n 5Tunnel 6Trägermaterial (Bänder, Ketten, Seile, Schnüre, Stricke etc.) 7Halteseil (Haltestangen, Haltekabel etc.) 8Trägerobjektbeine (Tischbeine, Stuhlbeine, etc.)

Anspruch[de]
  1. Decke mit integrierter Fixierung

    [für Innen- und Außenbereiche zum Abdecken von Mobiliar oder ähnlichen Gegenständen, mit der Möglichkeit der Aufnahme von Dekormaterialien (Schleifen, Tier-, Pflanzen- und allen möglichen Motiven oder Arten der Dekoration nach dem Stand der Technik).]

    dadurch gekennzeichnet,

    dass in, an, auf und oder unter die Decke (2) gearbeitete Öffnungen (3), Ösen (4) oder Tunnel (5) das durchführen eines Trägermaterials (6) (Kordeln, Schnüre, Seile, Bänder, Stricke und Ketten nach dem Stand der Technik) ermöglichen, welches unter dem, mit kleinerem Durchmesser oder kleineren Abmessungen, als der Tisch (1) fixiert wird, was eine Fixier-ung der Decke (2) auf dem Tisch (1) bewirkt und auch das herunterwehen der Decke (2) verhindert.
  2. Decke mit integrierter Fixierung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (3) oder Ösen (4) der Decke (2) in allen erdenklichen Formen (Rund, Oval, Eckig oder Quadratisch) und mit verschiedenen Ma-terialien eingefasst oder daraus gefertigt sind (alle Arten Hölzer, alle Arten Edelhölzer, alle Arten Kunststoffe, alle Arten Natursteine, alle Arten Schmucksteine, alle Arten Gläser, alle Arten Kristalle, alle Arten Metalle, alle Arten Edelmetalle, allen Arten Keramiken, alle Arten Stoffe und alle Arten Leder nach dem Stand der Technik).
  3. Decke mit integrierter Fixierung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (3) mit allen Arten der Sticktechnik oder Nähtechnik und in Anspruch 2 benannten Materialien nach dem Stand der Technik eingefasst sind.
  4. Decke mit integrierter Fixierung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass dass Trägermaterial (6) mit allen möglichen Verschlussarten mitein-ander verbunden ist (Hacken und Öse, Karabinerverschluss und Öse, Klettverschluss, Schraubverschluss, Knopf und Knopfloch oder die beiden Enden mit einander verschweißt, verklebt, verwoben, vernäht, verlötet oder anderweitig nach dem Stand der Technik verbunden sind).
  5. Decke mit integrierter Fixierung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (6) mit der Decke verbunden ist durch vernähen, verkleben, verlöten, verschweißen und allen anderen Verbindungsarten nach dem Stand der Technik.
  6. Decke mit integrierter Fixierung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Innen- oder Unterseite der Decke (2) mit einer Gummierung versehen ist welche die Decke (2) zusätzlich auf dem Tisch (1) fixiert.
  7. Decke mit integrierter Fixierung nach einem der vorgenannten Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (6) um das oder vor dem Tischbein (8) geführt wird.
  8. Decke mit integrierter Fixierung nach einem der vorgenannten Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass ein Montageset (Selbstbaukasten) bestehend aus entsprechend zusammengestellten Materialien um eine vorhandene Decke (2) nachträglich umarbeiten zukönnen.
  9. Decke mit integrierter Fixierung nach einem der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass weitere Öffnungen (3) oder Ösen (4) in der Oberseite der Decke (2) eingearbeitet sind um eine Benutzung an einem hängenden Tisch (1) zu ermöglichen.
  10. Decke mit integrierter Fixierung nach einem der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass um die Tischbeine (8) ein Ring oder anderer Form nach dem Stand der Technik (bestehend aus allen Arten Kunststoffe, allen Arten Keramik, Klettbänder, etc. nach dem Stand der Technik) mit einer oder mehreren Führungsösen (4) gelegt oder fest montiert wird (durch kleben, verschrau-ben oder anderer Montageform nach dem Stand der Technik).
  11. Decke mit integrierter Fixierung nach einem der vorgenannten Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass auf die Decke (2) mehrere Tunnel (5) gearbeitet sind durch welche ein Trägermaterial (6) geführt ist um mit dieser ein Mobiliar (1) schützend, für den Transport, ab zu decken.
Es folgen 6 Blatt Zeichnungen






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