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Dokumentenidentifikation DE60108281T2 29.12.2005
EP-Veröffentlichungsnummer 0001132688
Titel Gas-Kochmulde
Anmelder Angelo Po Grandi Cucine S.p.A., Carpi, Modena, IT
Erfinder Silvestri, Nello, 41012 Carpi, Modena, IT
Vertreter Witte, Weller, Gahlert, Otten & Steil, 70178 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 60108281
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.01.2001
EP-Aktenzeichen 018300467
EP-Offenlegungsdatum 12.09.2001
EP date of grant 12.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.12.2005
IPC-Hauptklasse F24C 3/08
IPC-Nebenklasse F24C 15/14   

Beschreibung[de]

Die Erfindung ist vom Typ, bei welchem jeder Brenner einen Mischer oder ein Venturirohr verwendet, in welchem das aus einer Düse ausströmende Gas mit einem Teil von Verbrennungsluft gemischt und an einen Kopf oder einen Ring geleitet wird.

Verwirklichungen nach der bekannten Technik weisen eine Brenner enthaltende Kochmulde auf, welche aus einer abnehmbaren Muldenfläche besteht, die den Zugang zu dem Inneren des Gerätes zwecks Wartungs- oder Reinigungsarbeiten ermöglicht.

Tatsächlich ist es eher leicht für die Flüssigkeiten in den Kochgefässen, über die Barriere zu laufen, die durch die Muldenfläche gebildet ist, und in das Gerät einzudringen, wobei sie in die zum Reinigen schwer zugänglichen Bereiche gelangen.

Die Muldenfläche muss somit abnehmbar sein, so dass die normalen und nicht leichten Reinigungsarbeiten unterhalb des Kochbereiches durchgeführt werden können.

Es ist ausserdem sehr leicht, dass, während die Muldenfläche zwecks Reinigung abgenommen wird, weiterer Schmutz in das Gerät fällt, wobei er in das Innere eindringt und noch grössere Reinigungsprobleme hervorruft.

Es ist der Beachtung wert, dass bei den Verwirklichungen nach der bekannten Technik die Anordnung der Brenner feststehend ist, wie es auch die Ausführung der Muldenflächen ist, welche verschiedene und unterschiedliche Sitze aufweisen, die speziell für die einzelnen Brenner vorgesehen sind – es gibt normalerweise grössere und kleinere Brenner, die unterschiedlich bemessene Sitze erfordern.

Mit anderen Worten ist jede Muldenfläche speziell für eine bestimmte Brenneranordnung hergestellt, in welcher die Brenner nicht identisch sind.

Die führt offensichtlich dazu, für jede Kochmulde eine Anzahl von untereinander verschiedenen Muldenflächen herzustellen, welche der Kombination und der Anordnung der Brenner (von verschiedenen Grössen und Leistungen) einer einzelnen Kochmulde entsprechen.

Das Dokument US 435478 beschreibt eine Kochmulde mit Grasbrennern für Kochgeräte, enthaltend Brenner, die ein Mischrohr verwenden, in welchem aus einer Düse austretendes Gas mit Verbrennungsluft gemischt und an einen Ring geleitet wird. Die Brenner sind abdichtend an einer Muldenfläche montiert.

Ähnliche Anordnungen werden von DE 37 03 223 und von GB860054 gezeigt.

Hauptzweck der vorliegenden Erfindung ist, die oben erwähnten Einschränkungen und Nachteile der bekannten Technik zu vermeiden.

Genauer gesagt sieht die Erfindung einmal eine Kochmulde vor, welche den Schmutz daran hindert, die darunter liegenden Teile zu verunreinigen, und die eine leichte und schnelle Reinigung erlaubt, sowie auch eine Vereinfachung der Produktion durch Standardisierung der Eigenschaften der Muldenfläche, welche die Basis der Kochmulde ist.

Ein mit der Leichtigkeit der Reinigung zusammenhängender Vorteil der Erfindung ist, dass das Innere des Gerätes vor Schmutz geschützt und somit frei von unhygienischen Ablagerungen ist.

Ein anderer Vorteil der Erfindung ist die Flexibilität der Brenneranordnung auf der Kochmulde, die nicht durch herkömmliche Schemen begrenzt ist.

Diese Zwecke und Vorteile und noch andere sind alle erreicht durch die Erfindung, wie sie in den anhängenden Ansprüchen gekennzeichnet ist.

Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen deutlicher aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung einer vorgezogenen, doch nicht ausschliesslichen Ausführung der Erfindung hervor, die rein als ein nicht begrenzendes Beispiel in den Abbildungen der beiliegenden Zeichnungen dargestellt ist, in welchen:

1 eine schematische Planansicht der Erfindung von oben zeigt;

2 ist ein schematischer Schnitt nach der Linie II-II aus 1;

3 ist ein schematischer Schnitt nach der Linie III-III aus 2.

Unter Bezugnahme auf die Abbildungen der Zeichnungen ist mit 1 in ihrer Gesamtheit eine Kochmulde mit Gasbrennern 3 für ein Gerät zum Kochen von Lebensmitteln bezeichnet.

Jeder Gasbrenner 3 verwendet ein Mischrohr, das im Fachbereich als Venturirohr bekannt ist, in welchem das aus einer Düse austretende Gas mit einer vorgegebenen Menge Verbrennungsluft gemischt wird, bevor das Weiterleiten an einen Ring 32a oder 32b erfolgt.

Die Gasbrenner 3 sind dicht abschliessend an einer Muldenfläche 2 montiert, in welcher sie in Sitzen 30 aufgenommen sind.

Insbesondere ist ein Endstück (Austrittsöffnung) des Mischrohres eines jeden Brenners 3 stabil und dicht abschliessend in einem jeden Sitz 30 befestigt, während der Kopf oder Gasring 32a oder 32b durch einfaches Aufsetzen angebracht ist und in vertikaler Richtung abgenommen werden kann.

Die Sitze 30 der Muldenfläche 2 sind identisch miteinander, so dass jeder von ihnen unterschiedliche Brenner 3 von unterschiedlichen Leistungen aufnehmen kann.

Jeder Sitz 30 kann mit Bezugsmitteln ausgestattet werden, die ihn in die Lage versetzen, nur mit einem Typ von Brenner 3 von einem bestimmten Leistungsbereich verbunden zu werden.

Bei der gezeigten Ausführung können zwei Bezugsmittel angebracht werden, gekennzeichnet durch zwei verschiedene Positionen im Verhältnis zu den Sitzen 30, da vorgesehen ist, dass in jeden Sitz 30 zwei verschiedene Typen von Brennern 3 eingesetzt werden können, die durch zwei unterschiedliche Leistungsbereiche gekennzeichnet sind.

Bei anderen Ausführungen der Erfindung ist es möglich, ein System von Bezugsmitteln vorzusehen, welches es jedem Sitz 30 erlaubt, eine bestimmte Zahl von Brennern 3 aufzunehmen (mehr als 2), die durch unterschiedliche Leistungsbereiche gekennzeichnet sind.

Jedes Bezugsmittel ist dazu vorgesehen, die Verbindung mit nur dem Gasring 32a oder 32b eines Brenners 3 von einem bestimmten Leistungsbereich zu erlauben, und ist gebildet aus einem Zapfen 31, welcher an der Muldenfläche 2 in einer der beiden vorgegebenen Positionen im Verhältnis zu dem Sitz 30 befestigt werden kann.

Diese beiden unterschiedlichen Positionen werden beschrieben durch zwei Verbindungsbohrungen 35 und 36, angeordnet seitlich der Sitze 30, wobei in jede derselben der Zapfen 31 eingesetzt werden kann.

Der Zapfen 31 verbindet sich mit speziellen Sitzen 33, 34, die in zwei verschiedenen Typen von Gasringen 32a und 32b aufgewiesen sind, die zu zwei Brennern von unterschiedlichen Leistungsbereichen gehören (Ring 32a ist grösser und für einen Brenner mit grösserem Leistungsbereich vorgesehen).

Da jeder Typ von Brenner 3 eine präzise und einzige Verbindungsposition in einem einzelnen Sitz 30 hat, ermöglicht das Vorhandensein des Bezugszapfens 31 in der Bohrung 36 das Anbringen in dem entsprechenden Sitz 30 nur des Gasringes 32a des in demselben Sitz 30 montierten Brenners.

Gleichermassen erlaubt das Vorhandensein des Bezugszapfens 31 in der Bohrung 35 nur das Anbringen des Gasringes 32b des in demselben Sitz montierten Brenners.

Auf diese Weise kann während der Montage kein Fehler gemacht werden.

Bei einer weiteren Ausführung (nicht gezeigt) der Erfindung ist wenigstens ein Bezugmittel für einen Brenner von einem bestimmten Leistungsbereich aus einer Anzahl von Zapfen gebildet, die in einer Anzahl von Bohrungen seitlich des Sitzes 30 positioniert sind. Die entsprechenden Positionen der Zapfen ermöglichen ein spezielles Anbringen an nur einem Typ von einzurichtendem Brenner.

Die Zubehöre zum Zünden und Regulieren der Flamme (Thermoelement, Zündung und Lockflamme) sind in einem gleichen Abstand von den jeweiligen Sitzen 30 auf einer einzigen Muldenfläche 2 angeordnet und bilden für jeden Brenner 3 eine Gruppe 4 zum Zünden und Regulieren der Flamme, angeordnet in einem festen Abstand von dem jeweiligen Sitz 30, welche mit Hilfe einer dicht abschliessenden Verbindung lösbar an die Muldenfläche 2 angeschlossen ist.

Jede Gruppe 4 zum Zünden und Regulieren der Flamme ist auch von oben durch eine Abdeckung 5 geschützt, befestigt an dem Grill zum Aufsetzen der Kochtöpfe, der normalerweise abnehmbar über der Muldenfläche 2 und den Brennern 3 angeordnet ist.

Die Muldenfläche ist fest angebracht und erlaubt, da sie dicht abschliessend ist, kein Eindringen von irgendwelchem Schmutz in die darunter liegenden Teile des Gerätes.

Alles zusammen ist leicht zu reinigen und problemlos, was das Wiedereinsetzen der Gasringe betrifft, was in dem Sinne fehlersicher ist, dass kein Ring in einen Sitz eingesetzt werden kann, der einen Brenner enthält, welcher anders ist als jener, für den der Ring bestimmt ist.


Anspruch[de]
  1. Gas-Kochmulde mit Gasbrennern für Kochgeräte, bei welcher jeder Brenner ein Mischrohr verwendet, in welchem aus einer Düse austretendes Gas mit einem Teil von Verbrennungsluft gemischt und an einen Gasring geleitet wird, enthaltend eine Muldenfläche (2), in welcher die Brenner (3) dicht abschliessend in Sitzen (30) montiert sind, welche einander gleich sind, so dass jeder der Sitze (30) in der Lage ist, Brenner (3) von unterschiedlichen Leistungen aufzunehmen; dadurch gekennzeichnet, dass sie, einem jeden der Sitze (30) zugeordnet, eine Anzahl von Bezugsmitteln enthält, jedes derselben dazu vorgesehen, eine Verbindung mit nur einem der Brenner (3) von einer bestimmten Leistung zu erlauben.
  2. Kochmulde nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Bezugsmittel dazu vorgesehen ist, die Verbindung mit nur einem Gasring (32a, 32b) zu erlauben, welcher für den Anschluss an einen Brenner (3) von einer bestimmten Leistung geeignet ist.
  3. Kochmulde nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Bezugsmittel aus einem oder mehreren Zapfen (31) besteht, welche an der Muldenfläche (2) in vorgegebenen Positionen befestigt werden können, welche Positionen durch eine oder mehrere Bohrungen in dem Sitz (30) beschrieben werden; wobei die Zapfen (31) in einen speziellen, von einem entsprechenden Gasring aufgewiesenen Sitz einsetzbar sind.
  4. Kochmulde nach einem beliebigen der vorstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zubehör zum Zünden und Regulieren einer Flamme im gleichen Abstand von allen Sitzen (30) angeordnet sind, die sich auf derselben Muldenfläche (2) befinden.
  5. Kochmulde nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zubehör zum Zünden und Regulieren der Flamme, enthaltend ein Thermoelement, eine Zündung und eine Lockflamme, für jeden Brenner (3) eine Gruppe (4) zum Zünden und Regulieren der Flamme bildet, welche in einem festen Abstand von den jeweiligen Sitzen (30) angeordnet ist, und welche mit Hilfe einer dicht abschliessenden Verbindung lösbar an die Muldenfläche (2) angeschlossen ist.
  6. Kochmulde nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Gruppen (4) zum Zünden und Regulieren der Flamme oben durch eine Abdeckung (5) geschützt ist, befestigt an einem abnehmbaren Grill der Kochmulde, welcher zum Aufsetzen der Kochtöpfe dient, und welcher Grill abnehmbar über der Muldenfläche (2) und den Brennern (3) angeordnet ist.
  7. Kochmulde nach einem beliebigen der vorstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Muldenfläche (2) feststehend ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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