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Dokumentenidentifikation DE102004029227A1 05.01.2006
Titel Rollwagen
Anmelder Völkl, Thomas, 83052 Bruckmühl, DE
Erfinder Völkl, Thomas, 83052 Bruckmühl, DE
Vertreter Andrae Flach Haug, 83022 Rosenheim
DE-Anmeldedatum 17.06.2004
DE-Aktenzeichen 102004029227
Offenlegungstag 05.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.01.2006
IPC-Hauptklasse B62M 1/14(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse B62M 1/04(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      B62K 5/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A63C 17/12(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      
Zusammenfassung Ein verbesserter Rollwagen zur Fortbewegung einer Person mittels eigener Körperkraft umfasst folgende Merkmale:
- einen Rahmen (4, 5) mit einem in Fortbewegungsrichtung (F) vorderen Abschnitt (4) und einem in Fortbewegungsrichtung hinteren Abschnitt (5), an denen jeweils wenigstens eine Rolle (2, 3) gelagert ist, wobei zumindest eine der Rollen (2, 3) eine Antriebsrolle (3) ist;
- ein im vorderen Abschnitt (4) des Rahmens angeordnetes Handbetätigungselement (9), auf das durch einen Benutzer per Hand Kraft ausgeübt werden kann;
- eine über die Kraftausübung des Benutzers auf das Handbetätigungselement (9) betätigbare Antriebseinrichtung, mit der die Antriebsrolle (2, 3) angetrieben werden kann;
- wobei die Antriebsrolle (3) im hinteren Abschnitt des Rahmens gelagert ist;
- wobei die Antriebseinrichtung eine Übertragungseinrichtung umfasst, mit der die auf die Lenkeinrichtung (9) ausgeübte Kraft auf die Antriebsrolle (3) im hinteren Abschnitt (5) des Rahmens übertragen wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Rollwagen zur Fortbewegung einer Person mittels eigener Körperkraft.

Aus dem Stand der Technik sind Rollwagen in der Form von sogenannten Kickboards bekannt, die ein vorderes und ein hinteres Rollenpaar umfassen, zwischen denen eine Trittfläche vorgesehen ist, auf die sich ein Benutzer stellt. Ferner umfassen solche Kickboards eine Lenkeinrichtung in der Form einer sich nach oben erstreckenden Lenkstange mit Griff, welche es dem Benutzer des Kickboards ermöglicht, die Fahrtrichtung durch Winkelverstellung der vorderen Räder zu steuern. Derartigen Kickboards werden beispielsweise durch ein Abstoßen mittels eines Beines vom Boden beschleunigt.

Darüber hinaus sind Rollwagen bekannt, bei denen in der Lenkeinrichtung ferner eine eigene Antriebseinheit integriert ist. Beispielsweise ist in der Druckschrift DE 201 18 481 U1 ein Rollwagen beschrieben, bei dem über eine Schub- und Zugbewegung des Lenkers ein Zahnradantrieb betätigt wird, der die Vorderräder des Rollwagens antreibt. Es erweist sich hierbei als nachteilig, dass diejenige Räder angetrieben werden, deren Winkelstellung gleichzeitig durch die Lenkeinrichtung verändert wird.

Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Rollwagen zu schaffen, der einen gegenüber dem Stand der Technik verbesserten Antrieb umfasst.

Der erfindungsgemäße Rollwagen umfasst einen Rahmen mit einem in Fortbewegungsrichtung vorderen Abschnitt und einem in Fortbewegungsrichtung hinteren Abschnitt, an denen jeweils wenigstens eine Rolle gelagert ist. Unter Fortbewegungsrichtung versteht man hierbei die Richtung, in welcher sich der Rollwagen bestimmungsgemäß im Geradeauslauf bewegen soll. Diese Richtung liegt üblicherweise senkrecht zur Antriebsachse der Antriebsrolle. Im vorderen Abschnitt des Rahmens ist ein Handbetätigungselement angeordnet, auf das durch einen Benutzer per Hand Kraft ausgeübt werden kann. Ferner ist eine durch die Kraftausübung des Benutzers auf das Handbetätigungselement betätigbare Antriebseinrichtung vorgesehen, mit der wenigstens eine der Rollen angetrieben wird. Der erfindungsgemäße Rollwagen zeichnet sich dadurch aus, dass die Antriebsrolle bzw. die Antriebsrollen im hinteren Abschnitt des Rahmens gelagert sind und die Antriebseinrichtung eine Übertragungseinrichtung umfasst, mit der die auf das Handbetätigungselement ausgeübte Kraft auf die Antriebsrolle bzw. Antriebsrollen im hinteren Abschnitt übertragen wird. Somit wird ein effektiver Antrieb des Rollwagens ohne direkte Kraftübertragung auf die Rollen im vorderen Abschnitt ermöglicht.

Der erfindungsgemäße Rollwagen umfasst vorzugsweise ferner eine Lenkeinrichtung zum Verändern der Fortbewegungsrichtung über die Verdrehung der wenigstens einen Rolle im vorderen und/oder hinteren Abschnitt des Rahmens. Wenn die Lenkeinrichtung nur die wenigstens eine Rolle im vorderen Abschnitt des Rahmens verdreht, wird hierdurch erreicht, dass diejenigen Rollen durch die Antriebseinrichtung angetrieben werden, die nicht durch die Lenkeinrichtung beeinflusst werden. Die Lenkeinrichtung beinhaltet insbesondere wenigstens eine Lenkstange mit Lenkgriff, wobei die Lenkung durch Verdrehen und/oder Verschwenken der Lenkstange erfolgt. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Lenkstange Teil des Handbetätigungselements, wobei mittels einer Zug- und Druckbewegung am Lenkgriff, insbesondere in und entgegengesetzt zur Fortbewegungsrichtung, die Antriebseinrichtung betätigt wird. Hierdurch wird eine Kombination der Lenkung mit der Betätigung des Antriebs erreicht.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform beinhaltet die Übertragungseinrichtung ein um die Achse der Antriebsrolle gelegtes Antriebsband und/oder eine mit der Antriebsachse der Antriebsrolle zusammenwirkende Antriebsstange, insbesondere eine Zahnstange. Der Begriff Antriebsband ist hierbei allgemein zu verstehen. Es kann sich hierbei um ein beliebiges Element handeln, das um eine Achse gelegt werden kann. Insbesondere kann das Antriebsband eine Kette, beispielsweise eine Einfach- oder Mehrfachkette, ein Riemen, vorzugsweise ein Zahnriemen, ein Seil und dergleichen sein.

Zusätzlich zu den im vorangegangenen beschriebenen Merkmalen des erfindungsgemäßen Rollwagens bzw. als Alternative kann der Rollwagen folgende Merkmale aufweisen: Der Rollwagen umfasst einen Rahmen zum Abstützen einer Person, wobei wiederum ein vorderer Abschnitt und ein hinterer Abschnitt mit Rollen vorgesehen ist und zumindest eine der Rollen eine Antriebsrolle umfassend eine Antriebsachse mit Freilauf ist. Der Rollwagen umfasst ferner eine Antriebseinrichtung mit wenigstens einem Betätigungselement, z.B. in Form einer Lenkstange oder eines verformbaren Trittbretts, wobei durch Kraftausübung eines Benutzers auf das Betätigungselement die Antriebsrolle bzw. die Antriebsrollen angetrieben werden. Die Antriebsrollen müssen hierbei nicht notwendigerweise am hinteren Abschnitt des Rahmens gelagert sein. Der Rollwagen zeichnet sich dadurch aus, dass die Antriebseinrichtung wenigstens ein Antriebsband umfasst, das um die Antriebsachse der Antriebsrolle gelegt ist, und/oder eine mit der Antriebsrolle zusammenwirkende Antriebsstange, insbesondere Zahnstange, wobei das Antriebsband und/oder die Antriebsstange ein erstes und ein zweites Ende aufweist. Das wenigstens eine Betätigungselement wirkt hierbei derart mit dem Antriebsband und/oder der Antriebsstange zusammen, dass durch eine Kraftausübung auf das Betätigungselement der sich in Fortbewegungsrichtung ersteckende Abstand zwischen dem ersten Ende des Antriebsbandes und/oder der Antriebsstange und der Antriebsachse der Antriebsrolle verändert wird, wobei durch eine Vergrößerung des Abstands eine Bewegung des Antriebsbands und/oder der Antriebsstange derart erfolgt, dass die Antriebsrolle in Fortbewegungsrichtung angetrieben wird und/oder ein mit dem Antriebsband und/oder der Antriebsstange verbundenes Spannmittel derart gespannt wird, dass bei einer nachfolgenden Verkleinerung des Abstands die Antriebsrolle durch das Spannmittel angetrieben wird.

Mit dem soeben beschriebenen Rollwagen erfolgt eine effektive und einfache Umsetzung einer durch einen Benutzer ausgeübten Kraft in eine Beschleunigung des Rollwagens.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist wenigstens eine am hinteren Ende des Rollwagens gelagerte Rolle die Antriebsrolle.

Vorzugsweise umfasst der Rollwagen eine Lenkeinrichtung, wobei die Lenkeinrichtung zumindest ein Betätigungselement umfasst. Insbesondere umfasst die Lenkeinrichtung eine Lenkstange und einen Lenkgriff, wobei die Lenkstange an einer sich im Wesentlichen senkrecht zur Fortbewegungsrichtung erstreckenden Drehachse drehbar am Rahmen gelagert ist und an einem Ende der Lenkstange das erste Ende des Antriebsbandes und/oder der Antriebsstange befestigt ist, so dass durch die Drehung der Lenkstange um die Drehachse mittels einer Zug- und/oder Druckbewegung am Lenkgriff der Abstand zwischen dem ersten Ende des Antriebsbands und/oder der Antriebsstange und der Antriebsachse der Antriebsrolle verändert werden kann.

Der Lenkgriff kann als Drehgriff ausgestaltet sein, der über Verbindungsmittel derart mit dem Antriebsband und/oder der Antriebsstange zusammenwirkt, dass durch die Drehung des Drehgriffs die Veränderung des Abstands zwischen dem ersten Ende des Antriebsbands und/oder der Antriebsstange und der Antriebsachse der Antriebsrolle bewirkt wird. Ferner kann an dem Lenkgriff eine Kurbel und/oder ein Hebel vorgesehen sein, die über Verbindungsmittel derart mit dem Antriebsband und/oder Antriebsstange zusammenwirken, dass durch die Drehung der Kurbel und/oder die Betätigung des Hebels die Veränderung des Abstands zwischen dem ersten Ende des Antriebsbands und/oder der Antriebsstange und der Antriebsachse der Antriebsrolle bewirkt wird.

In einer weiteren Ausführungsform umfasst die Lenkeinrichtung wenigstens zwei drehbar gelagerte Pendelstangen, denen jeweils ein Antriebsband und/oder eine Antriebsstange und ein Spannmittel (falls vorhanden) zugeordnet sind, wobei durch die gegenläufige Bewegung der Pendelstangen die Antriebsrolle kontinuierlich angetrieben wird. Hierdurch wird ein besonders einfacher und benutzerfreundlicher Antrieb des Rollwagens gewährleistet.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist zumindest ein Betätigungselement wenigstens ein mit dem Rahmen verbundenes Trittbrett, das zwischen dem vorderen und hinteren Abschnitt des Rahmens gefedert gelagert ist, wobei durch Auf- und Abbewegen des Trittbretts der Abstand zwischen dem ersten Ende des Antriebsbands und/oder der Antriebsstange und der Antriebsachse der Antriebsrolle verändert wird. Auf diese Weise kann der Benutzer durch einfache Auf- und Abbewegung seines Fußes auf dem Trittbrett eine Beschleunigung des Rollwagens bewirken.

In einer weiteren Ausführungsform umfasst der Rahmen ein in Fortbewegungsrichtung vorderes und in Fortbewegungsrichtung hinteres Rahmenteil, die gegeneinander verschiebbar sind. Vorzugsweise sind das vordere und hintere Rahmenteil in einer Schiebeführung geführt. Insbesondere ist ein Ende des Spannmittels mit dem vorderen Rahmenteil und das andere Ende des Spannmittels mit dem zweiten Ende eines Antriebsbands verbunden.

In einer bevorzugten Ausführungsform des Rollwagens, der ein Betätigungselement in Form eines Trittbrett umfasst, ist das zumindest eine Trittbrett am Rahmen derart befestigt, dass durch die Auf- und Abbewegung des Trittbretts das vordere und hintere Rahmenteil gegeneinander verschoben werden, so dass der Abstand zwischen dem ersten Ende des Antriebsbands und/oder der Antriebsstange und der Antriebsachse der Antriebsrolle verändert wird. Hierdurch wird eine geeignete Umsetzung der Auf- und Abbewegung in eine Abstandsänderung zwischen Antriebsachse der Antriebsrolle und dem ersten Ende des Antriebsbands und/oder der Antriebsstange gewährleistet.

Vorzugsweise sind mindestens zwei in Fortbewegungsrichtung parallel zueinander angeordnete Trittbretter vorgesehen, denen jeweils ein Antriebsband und/oder eine Antriebsstange und ein Spannmittel (falls vorhanden) zugeordnet sind, wobei durch die gegenläufige Auf- und Abbewegung der Trittbretter die Antriebsrolle kontinuierlich angetrieben wird. Hierdurch kann auf einfache Weise eine kontinuierliche Fortbewegung mit dem Rollwagen gewährleistet werden.

In einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform ist bei zumindestens einem Antriebsband das erste Ende in vertikaler Richtung tiefer als die Antriebsachse der Antriebsrolle angeordnet und das zweite Ende sowie das Spannmittel sind in vertikaler Richtung höher als die Antriebsachse der Antriebsrolle angeordnet, wobei durch Vergrößerung des Abstands zwischen dem ersten Ende des Antriebsbands und der Antriebsachse der Antriebsrolle mittels des Betätigungselements das Antriebsband im Freilauf auf der Antriebsachse gedreht wird und das Spannmittel gespannt wird. Bei dieser Variante erfolgt zunächst bei Kraftausübung auf das Betätigungselement eine Speicherung der Kraft in dem Spannmittel, wobei bei anschließender Verkleinerung des Abstands die Kraft durch Entspannung des Spannmittels in eine Antriebsbewegung umgesetzt wird.

In einer weiteren Variante des erfindungsgemäßen Rollwagens ist bei zumindestens einem Antriebsband das erste Ende in vertikaler Richtung höher als die Antriebsachse der Antriebsrolle angeordnet und das zweite Ende sowie das Spannmittel sind in vertikaler Richtung tiefer als die Antriebsachse der Antriebsrolle angeordnet, wobei durch Vergrößerung des Abstands zwischen dem ersten Ende des Antriebsbands und der Antriebsachse der Antriebsrolle mittels des Betätigungselements die Antriebsachse durch das Antriebsband in Fortbewegungsrichtung angetrieben wird. Bei dieser Variante erfolgt unmittelbar eine Umsetzung der vom Benutzer ausgeübten Kraft in den Antrieb der Antriebsrolle. In der zuletzt beschriebenen Variante ist das Spannmittel vorzugsweise lediglich als Rückholfeder ausgestaltet, welche dazu ausgelegt ist, dass das Antriebsband bei einer Verkleinerung des Abstands zwischen dem ersten Ende des Antriebsbands und der Antriebsachse der Antriebsrolle auf der Antriebsachse mit Hilfe des Freilaufs entgegen der Fortbewegungsrichtung gedreht wird. Hierdurch wird das Antriebsband in seine Ursprungsposition zurückbewegt, wobei das Spannmittel lediglich eine geringe Spannkraft aufweisen muss, da die Spannkraft nur den Widerstand des Freilaufs überwinden muss und nicht zum Antrieb der Antriebsrolle verwendet wird.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung liegt zumindest eine Antriebsstange auf der Antriebsachse der Antriebsrolle auf, wobei durch Vergrößerung des Abstands zwischen dem ersten Ende der Antriebsstange und der Antriebsachse mittels des Betätigungselements die Antriebsachse durch die Antriebsstange in Fortbewegungsrichtung angetrieben wird. Mit dieser Variante erfolgt ebenfalls ein direkter Antrieb der Antriebsrolle ohne Kraftspeicherung in einem Spannmittel.

Die Antriebsstange muss nicht notwendigerweise auf der Antriebsachse aufliegen. Es ist auch denkbar, dass die Antriebstange mit der Antriebsachse über ein Gelenk zusammenwirkt.

In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Rollwagens sind wenigstens einem Antriebsband und/oder einer Antriebsstange wenigstens zwei Betätigungselemente zugeordnet, wobei der Abstand zwischen dem ersten Ende des Antriebsbands und/oder der Antriebsstange und der Antriebsachse der Antriebsrolle mit beiden Betätigungselementen veränderbar ist. Somit kann der Benutzer selektiv auswählen, ob er den Rollwagen nur mit einem der beiden Betätigungselemente oder mit beiden antreibt.

Das Spannmittel ist in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung eine Feder und zumindest ein Antriebsband ist ein Antriebsriemen oder eine Antriebskette, wobei die Antriebskette vorzugsweise in ein entsprechendes Ritzel auf der Antriebsachse eingreift.

Vorzugsweise ist der Antriebsriemen ein Zahnriemen, der in ein entsprechendes Zahnrad auf der Antriebsachse eingreift.

In einer besonders bevorzugten Variante des Rollwagens ist sowohl am vorderen als auch am hinteren Ende des Rahmens ein Rollenpaar befestigt. Hierdurch wird ein stabiler Stand des Rollwagens gewährleistet und es ist nicht mehr notwendig, dass ein Benutzer die Lage des Rollwagens durch Kontaktierung des Bodens mit seinem Fuß korrigiert.

In einer weiteren besonders bevorzugten Variante umfasst zumindest ein Antriebsband und/oder eine Antriebsstange wenigstens ein Spannmittel zur Vermeidung einer Überlastung des Antriebs. Eine Überlastung des Antriebs kann beispielsweise zu einem Reißen des Antriebsbandes oder einer Beschädigung des Antriebs, insbesondere des Freilaufs in der Antriebsachse, führen.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend detailliert anhand von beigefügten Figuren beschrieben.

Es zeigen:

1: eine geschnittene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rollwagens, wobei die Lenkeinrichtung des Rollwagens in einer vorderen Position ist und das Trittbrett des Rollwagens nicht durchgedrückt ist;

2: eine geschnittene Seitenansicht des Rollwagens aus 1, wobei die Lenkeinrichtung des Rollwagens in einer hinteren Position ist und das Trittbrett des Rollwagens nicht durchgedrückt ist;

3: eine geschnittene Seitenansicht des Rollwagens aus 1, wobei die Lenkeinrichtung des Rollwagens in einer hinteren Position ist und das Trittbrett des Rollwagens durchgedrückt ist;

4: eine Seitenansicht analog zu 1, welche eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rollwagens zeigt;

5A und 5B : Seitenansichten einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rollwagens;

6A und 6B: perspektivische Ansichten einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rollwagens;

7: eine Ansicht von hinten auf das hintere Rahmenteil des Rollwagens aus 6A bzw. 6B; und

8: eine Draufsicht von unten auf den Rollwagen aus 6A bzw. 6B.

1 zeigt in schematischer Darstellung eine geschnittene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rollwagens 1. Der Rollwagen umfasst ein vorderes Rollenpaar 2 und ein hinteres Rollenpaar 3, wobei in 1 jeweils nur eine einzelne Rolle dargestellt ist. Zwischen den beiden Rollenpaaren befindet sich ein Rahmen, der aus einem vorderen Rahmenteil 4 und einem hinteren Rahmenteil 5 besteht. Das vordere Rollenpaar 2 umfasst eine Achse 2a, die in dem vorderen Rahmenteil 4 gelagert ist, und das hintere Rollenpaar 3 umfasst eine Achse 3a, die im hinteren Rahmenteil 5 gelagert ist. Das vordere und das hintere Rahmenteil sind in Längsrichtung des Rahmens verschiebbar, wobei die Längsrichtung des Rahmens der mit F bezeichneten Fortbewegungsrichtung des Rollwagens 1 entspricht. Um die Verschiebbarkeit der Rahmenteile zu gewährleisten, ist eine Schiebeführung 11 vorgesehen, die aus einer seitlichen, sich in Richtung F erstreckenden Öffnung 11a im vorderen Rahmenteil 4 und einem im Rahmenteil 5 vorgesehenen Bolzen 11b besteht, wobei sich der Bolzen durch die Öffnung 11a i. w. senkrecht zur Fortbewegungsrichtung F erstreckt.

An der Oberseite des Rahmens ist ein sich i. w. in Längsrichtung des Rahmens erstreckendes Trittbrett 6 vorgesehen, das an einem vorderen Ende an einem Lagerpunkt 6a im vorderen Rahmenabschnitt 4 und einem hinteren Ende an einem Lagerpunkt 6b im hinteren Rahmenabschnitt 5 gelagert ist. Das Trittbrett 6 befindet sich in 1 in einem nach oben gewölbten Zustand und ist gegenüber dem Rahmen durch die Lagerpunkte 6a und 6b federnd abgestützt. Das Rahmenteil 4 umfasst ferner einen nach oben vorstehenden, im Wesentlichen dreiecksförmigen Abschnitt 4a, an dessen oberem Ende ein weiterer Lagerpunkt 4b vorgesehen ist, an dem eine Lenkstange 9 drehbar gelagert ist. An dem oberen Ende der Lenkstange 9 befindet sich ein Lenkgriff 9a. Die Lenkstange bildet einen Teil einer nicht im Detail gezeigten Lenkeinrichtung, mit der ein Benutzer des Rollwagens das vordere Rollenpaar 2 nach rechts oder nach links lenken kann und somit die Fahrtrichtung des Rollwagens beeinflussen kann. Die Lenkung kann hierbei beispielsweise durch Verdrehen der Lenkstange 9 nach rechts oder nach links bewirkt werden. Es ist jedoch auch denkbar, dass eine Lenkung durch Verlagerung des Gewichts eines Benutzers auf dem Trittbrett bewirkt wird. In diesem Fall kann die Lenkstange nur um den Lagerpunkt 4b geschwenkt werden und es ist keine Verdrehung der Stange möglich. Ferner kann ein Benutzer des Rollwagens über den Griff 9a eine Druckbewegung in Fahrtrichtung F sowie ein Zugbewegung entgegengesetzt zur Fahrtrichtung F ausüben. Mit dieser Druck- und Zugbewegung kann das Rollenpaar 3 angetrieben werden, wie im folgenden noch näher beschrieben wird.

Am unteren Ende der Lenkstange 9 ist ein erstes Ende 7a eines Antriebsriemens 7 angelenkt. Der Antriebsriemen 7 ist hierbei beispielsweise ein Zahnriemen und er umschlingt ein Zahnrad 3b, das auf der Achse 3a der Antriebsrolle 3 angeordnet ist. Statt eines Zahnriemens kann insbesondere auch eine Antriebskette verwendet werden, welche beispielsweise als Einfach- oder Mehrfachkette ausgestaltet ist. Bei der Verwendung einer Kette ist ein entsprechendes Ritzel auf die Antriebsachse vorgesehen, in das die Kette eingreift. Der Riemen 7 umfasst ferner benachbart zum Ende 7a eine Überspannungsfeder 10, welche sich bei übermäßiger Kraftausübung auf den Riemen spannt, wodurch eine Beschädigung des Antriebsstranges, beispielsweise eine Beschädigung des Freilaufs oder ein Reißen des Riemens 7, bei zu großer Kraftausübung verhindert wird. Der Riemen 7 erstreckt sich entgegengesetzt zur Fortbewegungsrichtung F vom Ende 7a über die Überspannungsfeder 10 zum Zahnrad 3b, umschlingt dann das Zahnrad und läuft dann in Fortbewegungsrichtung F bis zu einem zweiten Ende 7b. Dieses zweite Ende ist an einer Spannfeder 8 befestigt, welche sich vom Ende 7b in Fahrtrichtung F bis zu einem vorderen Ende 8a erstreckt, das an dem Rahmenteil 4 befestigt ist.

In dem Rollwagen 1 wird die im folgenden als Antriebsrolle bezeichnete Rolle 3 angetrieben, wobei der Antrieb durch eine Änderung des Abstandes a erreicht wird, wobei der Abstand a die Distanz zwischen dem vorderen Ende 7a des Antriebsriemens 7 und der Antriebsachse 3a der Antriebsrolle 3 bezeichnet. Die Richtung, in die sich die Rollen 2 und 3 beim Antrieb in Fahrtrichtung F bewegen, ist in 1 durch zwei Pfeile P gekennzeichnet. Um den Antrieb der Antriebsrolle 3 mit dem Riemen 7 zu ermöglichen, ist zwischen Achse 3a und Zahnrad 3b ein (nicht gezeigter) Freilauf integriert, der bei Drehung des Zahnrads 3b in Pfeilrichtung P die Achse 3a mitdreht und bei Drehung des Zahnrads 3b entgegengesetzt zur Pfeilrichtung P die Lage der Achse 3a nicht verändert.

2 zeigt den Rollwagen der 1 in einem Zustand, in dem die Lenkstange 9 durch ein Ziehen an dem Griff 9a im Uhrzeigersinn um die Achse 4b bewegt wurde. Bei dieser Zugbewegung wird der Abstand a zwischen dem vorderen Ende 7a des Antriebsriemens 7 und der Antriebsachse 3a vergrößert. Bei dieser Vergrößerung spannt sich die Spannfeder 8 und der Antriebsriemen dreht sich in entgegengesetzter Richtung zum Pfeil P um die Achse 3a, was durch den Freilauf zwischen Zahnrad 3b und Antriebsachse 3a ermöglicht wird. Der Rollwagen kann sich hierbei bereits in die Fortbewegungsrichtung F bewegen, denn aufgrund des Freilaufs kommt es nicht zu einem gegenläufigen Antrieb des Antriebsrads 3 entgegen der Pfeilrichtung P. Wird nun in einem nachfolgenden Schritt die Lenkstange 9 wieder nach vorne bewegt, führt dies zu einer Entspannung der Spannfeder 8, wodurch das zweite Ende 7b des Antriebsbands 7 in Fahrtrichtung bewegt wird, so dass das Antriebsband die Antriebsachse 3b in Pfeilrichtung P antreibt.

Wie in 3 gezeigt, kann neben dem Antrieb über der Lenkstange 9 alternativ bzw. zusätzlich ein Antrieb über das Trittbrett 6 erfolgen. 3 zeigt hierbei den Rollwagen aus 2, wobei ferner das Trittbrett 6 durch einen Benutzer nach unten gedrückt wurde. Hierdurch wird eine weitere Vergrößerung des Abstands a dadurch bewirkt, dass die Rahmenteile 4 und 5 auseinandergedrückt werden, wobei sich dabei der Bolzen 11b in der Öffnung 11a bewegt und das vordere Ende 5a des Rahmenteils 5 in der Öffnung 11a auftaucht. Bei der Vergrößerung des Abstands a wird ferner die Spannfeder 8 nochmals um ein weiteres Stück gespannt und der Antriebsriemen bewegt sich nochmals ein Stück um die Antriebsachse 3a. Auch hier ermöglicht der Freilauf, dass der Rollwagen ungehindert weiterrollen kann. Die durch die Zugbewegung auf die Lenkstange und die Druckbewegung auf das Trittbrett ausgeübte Kraft wird somit in der Spannfeder 8 gespeichert. Beendet ein Benutzer die Zugkraft auf die Lenkeinrichtung und die Druckkraft auf das Trittbrett, hat dies zur Folge, dass sich Lenkstange und Trittbrett wieder in die in 1 gezeigte Position zurückbewegen und sich die Spannfeder 8 dabei wieder entspannt. Beim Entspannen der Feder wird die darin gespeicherte Energie freigegeben, welche das Ende 7b des Antriebsriemens 7 in Fahrtrichtung F nach vorne zieht, wodurch das Zahnrad 3b und die Antriebsachse 3a in die Abrollrichtung antrieben werden und der Rollwagen in Fahrtrichtung F beschleunigt wird.

In der in Bezug auf die 1 bis 3 beschriebenen Ausführungsform des Rollwagens wird somit zunächst eine durch den Benutzer auf das Trittbrett bzw. die Lenkstange ausgeübte Kraft gespeichert und nachfolgend wieder abgegeben, um zeitversetzt eine Beschleunigung der Antriebsrolle 3 zu bewirken. Der Benutzer des Rollwagens kann ferner den Antrieb selektiv nur durch das Trittbrett bzw. nur durch die Lenkstange bewirken, insbesondere ist es auch denkbar, dass der Rollwagen nur eine der beiden Antriebsmöglichkeiten, d.h. entweder über Lenkstange oder über Trittbrett, umfasst.

4 zeigt eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rollwagens, wobei in dieser Ausführungsform eine Zugkraft auf die Lenkstange sowie ein Druckkraft auf das Trittbrett sofort in eine Beschleunigung des Antriebsrolle 3 umgesetzt wird. Der in 4 gezeigte Rollwagen entspricht größten Teils dem Rollwagen der 1. Jedoch ist das Ende 7a des Antriebsriemens 7 an einem Anlenkpunkt befestigt, der im wesentlichen um den Durchmesser des Zahnrades 3b höher liegt als in der vorangegangenen Ausführungsform. Darüber hinaus liegt die Spannfeder 8 tiefer als das Ende 7a, wohingegen in der vorangegangenen Ausführungsform die Spannfeder oberhalb des Endes 7a angeordnet war. Demzufolge wird in 4 der Antriebsriemen 7 ausgehend vom Punkt 7a entgegen der Fahrtrichtung F nach unten um die Antriebsachse 3a geführt, wohingegen der Antriebsriemen in der vorangegangenen Ausführungsform nach oben um die Antriebsachse geführt wurde. Durch einen Zug an der Lenkstange und einen Druck auf das Trittbrett wird – analog zur vorangegangenen Ausführungsform – wiederum der Abstand a vergrößert, was jedoch nunmehr zu einer Drehung des Antriebsriemens 7 in die Abrollrichtung P und zu einem direkten Antrieb der Antriebsrolle 3 führt. Die Spannfeder 8 dient hierbei nicht mehr als Kraftspeicher, sondern lediglich als Rückholfeder, welche bei der anschließenden Verkleinerung des Abstandes a nach Beendigung der Kraftausübung auf das Trittbrett 6 und die Lenkstange 9 dafür sorgt, dass der Antriebsriemen wieder in die ursprüngliche Position zurückbewegt wird. Diese Zurückbewegung ist aufgrund des Freilaufs in der Antriebsachse 3a auch bei rollendem Wagen möglich.

5A und 5B zeigen eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rollwagens. In diesem Rollwagen wird anstatt eines Antriebsbandes eine Antriebsstange 7' in der Form einer Zahnstange verwendet. Die Antriebsstange weist ein vorderes Ende 7a auf, das wiederum mit der Lenkstange 9 verbunden ist. Das hintere Ende 7b der Antriebsstange liegt auf der Antriebsachse 3a auf, wobei an dem hinteren Ende Zähne 7c vorgesehen sind, welche in entsprechende Rillen im Zahnrad 3b eingreifen. In der Antriebsstange 7' ist ferner ein Spannmittel 8 benachbart zum ersten Ende 7a integriert. Das Spannmittel 8 dient als Überspannungsfeder, welche bei zu starker Kraftausübung auf der Lenkstange eine Beschädigung des Antriebsstrangs verhindert. In 5A ist ein Zustand gezeigt, bei dem sich die Lenkstange 9 in der vorderen Position befindet. Wird die Lenkstange 9 nunmehr durch einen Bediener angezogen, vergrößert sich der Abstand a zwischen dem vorderen Ende 7a der Antriebsstange 7' und der Antriebsachse 3a. Als Konsequenz verschieben sich die Zähne 7c in Fahrtrichtung F, wodurch eine Drehung des Zahnrads 3b durch die Zähne 7c und ein Antrieb der Antriebsachse 3a erfolgt. Der Zustand nach Anziehen an der Lenkstange 9 ist in 5B gezeigt. In der Ausführungsform der 5A und 5B wird ferner durch ein Herunterdrücken des Trittbretts 6 ein Antrieb der Antriebsachse 3a erreicht, da auch beim Herunterdrücken des Trittbretts der Abstand a vergrößert wird und hierdurch die Achse 3a über das Zahnrad 3b und die Zähne 7c angetrieben wird. Anstatt die Kraft über die Zähne einer Zahnstange an die Antriebsachse zu übertragen, ist es auch denkbar, dass die Kraftübertragung zwischen Antriebsstange und Antriebsachse über ein Gelenk erfolgt.

6A und 6B zeigen perspektivische Ansichten einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rollwagens. Aus diesen Figuren ergibt sich insbesondere, dass der Rollwagen ein vorderes, aus zwei Rollen 2 bestehenden Rollenpaar und ein hinteres, aus zwei Rollen 3 bestehenden Rollenpaar umfasst. Der Abstand der Rollen 2 ist hierbei größer als der Abstand der Rollen 3. Durch den größeren Abstand der Rollen 2 wird ein guter Stand des Rollwagens auf dem Boden sowie eine effektive Umsetzung der über die Lenkstange 9 ausgeübten Lenkbewegung bewirkt. Die Lenkstange 9 des Rollwagens ist zwischen den beiden dreiecksförmigen Abschnitten 4a am Lagerpunkt 4b befestigt und lediglich in Längsrichtung des Rahmens um den Lagerpunkt 4b verschwenkbar. Die Lenkung des Rollwagens wird in dieser Ausführungsform durch eine Gewichtsverlagerung auf dem Trittbrett bewirkt, welche zu einem Einschlagen der Rollen 2 des vorderen Rollenpaars führt. Auf eine detaillierte Beschreibung dieser Lenkung wird verzichtet, da eine derartige Lenkung aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt ist. Die Lenkeinrichtung umfasst einen Sockel 4c, aus dem sich das vordere Rahmenteil 4 in Längsrichtung nach hinten erstreckt und schließlich in das hintere Rahmenteil 5 eingreift. Das vordere Rahmenteil 4 und das hintere Rahmenteil 5 sind jeweils als U-förmige Schiene ausgebildet, wobei die geöffnete Seite der Schiene auf den Boden weist. Der Querschnitt des Rahmenteils 5 ist hierbei etwas größer als der des Rahmenteils 4, so dass das Rahmenteil 4 in dem Rahmenteil 5 geführt werden kann, wie nachfolgend noch näher beschrieben wird. Das vordere und hintere Rahmenteil müssen nicht zwangsläufig als U-förmige Schienen ausgebildet sein, es ist auch denkbar, dass die Rahmenteile Rundrohre sind, die ineinander gesteckt werden. Es kann auch eine Teleskopanordnung vorgesehen sein, durch die eine Abstandsänderung zwischen vorderem Rahmenteil 4 und hinterem Rahmenteil 5 ermöglicht wird. In dem Rollwagen der 6A und 6B ist darüber hinaus ein Schutzblech 12 vorgesehen, das oberhalb der angetriebenen Rollen 3 angebracht ist.

7 zeigt eine Ansicht des hinteren Rahmenteils 5 des Rollwagens der 6A bzw. 6B, und zwar mit einer Blickrichtung in Fahrtrichtung F. Man erkennt in dieser Ansicht zwei sich senkrecht nach unten erstreckende parallele Bleche 3c, die auf der Achse 3a über (nicht gezeigte) Öffnungen aufgesteckt sind. An den Außenseiten der Bleche befindet sich jeweils eine Lagerschale 3d zur Lagerung der Antriebsachse 3a. An der Innenseite der Bleche ist jeweils ein Freilauf 3e angeordnet, der sich in einem Freilaufgehäuse 3f befindet. In 7 ist zwecks besserer Darstellbarkeit am rechten Blech 3c das Freilaufgehäuse 3f weggelassen, so dass der Freilauf 3e ersichtlich ist. In der Ausführungsform der 7 werden zum Antrieb zwei (nicht gezeigte) Antriebsketten verwendet, die auf Ritzeln 3b laufen, welche auf einer Hülse 3g in der Mitte zwischen den Blechen 3c angeordnet sind.

In der Ausführungsform der 7 können beide Antriebsketten nach dem Antriebsprinzip der 1 oder alternativ der 4 arbeiten. Es ist jedoch auch denkbar, das eine Antriebskette nach dem Antriebsprinzip der 1 und die andere Antriebskette nach dem Antriebsprinzip der 4 funktioniert. In einem solchen Fall ist die Hülse 3g, auf der die Ritzel 3b befestigt sind, entlang der Linie L geteilt, um eine gegenläufige Bewegung der Ritzel und der Antriebsketten zu ermöglichen. Es liegt dann ein kombinierter Antrieb vor, wobei für den einen Antrieb eine direkte Kraftübertragung auf die Antriebsachse erfolgt, wohingegen beim anderen Antrieb die Kraft zunächst in einem Spannmittel gespeichert wird.

In Fahrtrichtung vor der Achse 3a befindet sich das U-förmige hintere Rahmenteil 5, auf dessen Unterseite eine Führung in der Form von zwei Zapfen 11b sowie einem Haltestück 11c vorgesehen ist. Die Zapfen werden in entsprechende Öffnungen des vorderen Rahmenteils 4 eingesetzt und dienen zur Führung des vorderen Rahmenteils im hinteren Rahmenteil, so dass eine Verschiebung beider Rahmenteile in Längsrichtung des Rahmens ermöglicht wird.

8 zeigt eine Draufsicht von unten auf den Rollwagen der 6A bzw. 6B. Zwecks besserer Darstellung ist in 8 nicht die Antriebskette zum Antrieb des Rollwagens gezeigt. Man erkennt, dass zwei Haltestücke 11c vorgesehen sind, wobei die über den Haltestücken angeordneten Zapfen in vier Öffnungen 11a im Rahmenteil 4 angeordnet sind, wodurch die Führung der Rahmenteile 4 und 5 ermöglicht wird.

Im Vorangegangenen wurden Ausführungsformen beschrieben, bei denen lediglich eine Lenkstange bzw. ein Trittbrett vorgesehen sind. Es ist jedoch auch denkbar, dass mehrere Lenkstangen bzw. Trittbretter vorgesehen sind. Beispielsweise können zwei Lenkstangen 9 sowie zwei Trittbretter 6 in dem Rollwagen integriert sein, wobei in diesem Fall beispielsweise zwei in Fahrtrichtung parallel angeordnete Antriebsketten um die Antriebsachse 3a gelegt werden. Eine der Antriebsketten, eines der Trittbretter sowie eine der Lenkstangen bilden hierbei einen Antrieb entsprechend der 1, wohingegen die andere Antriebskette, die andere Lenkstange und das andere Trittbrett einen Antrieb gemäß 4 bilden. Beim Antrieb wird dabei eine Lenkstange nach hinten gezogen und die andere Lenkstange wird nach vorne bewegt. In gleicher Weise wird ein Trittbrett nach unten gedrückt und das andere Trittbrett wird nach oben bewegt. Wird für den Antrieb gemäß 4 die zugeordnete Lenkstange angezogen und das Trittbrett 6 heruntergedrückt und gleichzeitig für den Antrieb gemäß 1 die Lenkstange nach vorne bewegt und das Trittbrett 6 nach oben bewegt, erfolgt für den Antrieb gemäß 4 ein direkter Antrieb der Antriebsrolle 3 und für den Antrieb gemäß 1 wird die in der Spannfeder 8 gespeicherte Energie abgegeben, so dass hier ebenfalls ein zeitgleicher Antrieb der Antriebsrolle 3 stattfindet.


Anspruch[de]
  1. Rollwagen zur Fortbewegung einer Person mittels eigener Körperkraft, umfassend:

    – einen Rahmen (4, 5) mit einem in Fortbewegungsrichtung (F) vorderen Abschnitt (4) und einem in Fortbewegungsrichtung hinteren Abschnitt (5), an denen jeweils wenigstens eine Rolle (2, 3) gelagert ist, wobei zumindest eine der Rollen (2, 3) eine Antriebsrolle (3) ist;

    – ein im vorderen Abschnitt (4) des Rahmens angeordnetes Handbetätigungselement (9), auf das durch einen Benutzer per Hand Kraft ausgeübt werden kann;

    – eine über die Kraftausübung des Benutzers auf das Handbetätigungselement (9) betätigbare Antriebseinrichtung, mit der die Antriebsrolle (2, 3) angetrieben werden kann;

    dadurch gekennzeichnet, dass

    – die Antriebsrolle (3) im hinteren Abschnitt (5) des Rahmens gelagert ist;

    – die Antriebseinrichtung eine Übertragungseinrichtung umfasst, mit der die auf das Handbetätigungselement (9) ausgeübte Kraft auf die Antriebsrolle (3) im hinteren Abschnitt (5) des Rahmens übertragen wird.
  2. Rollwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lenkeinrichtung zum Verändern der Fortbewegungsrichtung (F) über die Verdrehung der wenigstens einen Rolle (2, 3) im vorderen und/oder hinteren Abschnitt des Rahmens (4, 5) vorgesehen ist.
  3. Rollwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkeinrichtung wenigstens eine Lenkstange (9) mit Lenkgriff (9a) umfasst, wobei die Lenkung durch Verdrehen und/oder Verschwenken der Lenkstange (9) erfolgt.
  4. Rollwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Handbetätigungselement die Lenkstange (9) umfasst, wobei mittels einer Zug- und Druckbewegung am Lenkgriff (9a), insbesondere in und entgegengesetzt zur Fortbewegungsrichtung (F), die Antriebseinrichtung betätigt wird.
  5. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung ein um die Achse der Antriebsrolle (3) gelegtes Antriebsband (7) und/oder eine mit der Achse der Antriebsrolle (3) zusammenwirkende Antriebsstange (7'), insbesondere Zahnstange, umfasst.
  6. Rollwagen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsband (7) eine Kette und/oder ein Riemen, insbesondere ein Zahnriemen, ist.
  7. Rollwagen zur Fortbewegung einer Person mittels eigener Körperkraft, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend:

    – einen Rahmen (4, 5) zum Abstützen einer Person, wobei an einem in Fortbewegungsrichtung vorderen Abschnitt (4) und einem in Fortbewegungsrichtung hinteren Abschnitt (5) des Rahmens jeweils eine oder mehrere Rollen (2, 3) gelagert sind, wobei zumindest eine der Rollen (2, 3) eine Antriebsrolle (3) umfassend eine Antriebsachse (3a) mit Freilauf ist;

    – eine Antriebseinrichtung mit wenigstens einem Betätigungselement (6, 9), wobei durch Kraftausübung eines Benutzers auf das Betätigungselement (6, 9) die Antriebsrolle (3) angetrieben wird;

    gekennzeichnet durch folgende weitere Merkmale:

    – die Antriebseinrichtung umfasst wenigstens ein Antriebsband (7), das um die Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) gelegt ist, und/oder eine mit der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) zusammenwirkende Antriebsstange (7'), insbesondere Zahnstange, wobei das Antriebsband (7) und/oder die Antriebsstange ein erstes und ein zweites Ende (7a; 7b) aufweisen;

    – das wenigstens eine Betätigungselement (6, 9) wirkt derart mit dem Antriebsband (7) und/oder der Antriebsstange zusammen, dass durch eine Kraftausübung auf das Betätigungselement (6, 9) der sich in Fortbewegungsrichtung (F) ersteckende Abstand (a) zwischen dem ersten Ende (7a) des Antriebsbands (7) und/oder der Antriebsstange (7') und der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) verändert wird, wobei durch eine Vergrößerung des Abstands (a) eine Bewegung des Antriebsbands (7) und/oder der Antriebsstange (7') derart erfolgt, dass die Antriebsrolle (3) in Fortbewegungsrichtung (F) angetrieben wird und/oder ein mit dem Antriebsband (7) und/oder der Antriebsstange (7') verbundenes Spannmittel (8) derart gespannt wird, dass bei einer nachfolgenden Verkleinerung des Abstands (a) die Antriebsrolle (3) durch das Spannmittel (8) angetrieben wird.
  8. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine im hinteren Abschnitt (5) des Rahmens gelagerte Rolle (2, 3) die Antriebsrolle (3) ist.
  9. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lenkeinrichtung vorgesehen ist, die zumindest ein Betätigungselement (9) umfasst.
  10. Rollwagen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkeinrichtung eine Lenkstange (9) und einen Lenkgriff (9a) umfasst, wobei die Lenkstange an einer sich i. w. senkrecht zur Fortbewegungsrichtung (F) erstreckenden Drehachse (4b) drehbar am Rahmen (4, 5) gelagert ist und an einem Ende der Lenkstange (9) das erste Ende (7a) des Antriebsbands (7) und/oder der Antriebsstange (7') befestigt ist, so dass durch Drehung der Lenkstange (9) um die Drehachse (4b) mittels einer Zug- und/oder Druckbewegung am Lenkgriff (9a) der Abstand zwischen dem ersten Ende (7a) des Antriebsbands (7) und/oder der Antriebsstange (7') und der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) verändert wird.
  11. Rollwagen nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenkgriff (9a) als Drehgriff ausgestaltet ist, der über Verbindungsmittel derart mit dem Antriebsband (7) und/oder der Antriebsstange (7') zusammenwirkt, dass durch die Drehung des Drehgriffs die Veränderung des Abstands (a) zwischen dem ersten Ende (7a) des Antriebsbands (7) und/oder der Antriebsstange (7') und der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) bewirkt wird.
  12. Rollwagen nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass am Lenkgriff (9a) eine Kurbel und/oder ein Hebel vorgesehen sind, die über Verbindungsmittel derart mit dem Antriebsband (7) und/oder der Antriebsstange (7') zusammenwirken, dass durch die Drehung der Kurbel und/oder die Betätigung des Hebels die Veränderung des Abstands (a) zwischen dem ersten Ende (7a) des Antriebsbands (7) und/oder der Antriebsstange (7') und der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) bewirkt wird.
  13. Rollwagen nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkeinrichtung wenigstens zwei drehbar gelagerte Pendelstangen umfasst, denen jeweils ein Antriebsband (7) und/oder eine Antriebsstange (7') und gegebenenfalls ein Spannmittel (8) zugeordnet sind, wobei durch die gegenläufige Bewegung der Pendelstangen die Antriebsrolle (3) kontinuierlich angetrieben wird.
  14. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Betätigungselement wenigstens ein mit dem Rahmen (4, 5) verbundenes Trittbrett (6) umfasst, das zwischen dem voderen und hinteren Abschnitt des Rahmens (4, 5) federn gelagert ist, wobei durch Auf- und Abbewegen des Trittbretts (6) der Abstand (a) zwischen dem ersten Ende (7a) des Antriebsbands (7) und/oder der Antriebsstange (7') und der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) verändert wird.
  15. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen ein in Fortbewegungsrichtung (F) vorderes und in Fortbewegungsrichtung hinteres Rahmenteil (4, 5) umfasst, die gegeneinander verschiebbar sind.
  16. Rollwagen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere und hintere Rahmenteil (4, 5) in einer Schiebeführung geführt werden.
  17. Rollwagen nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende (8a) des Spannmittels (8) mit dem vorderen Rahmenteil (4) und das andere Ende des Spannmittels (8) mit dem zweiten Ende (7b) eines Antriebsbands (7) verbunden ist.
  18. Rollwagen nach einem der Ansprüche 15 bis 17 in Kombination mit Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Trittbrett (6) am Rahmen (4, 5) derart befestigt ist, dass durch die Auf- und Abbewegung des Trittbretts (6) das vordere und hintere Rahmenteil (4, 5) gegeneinander verschoben werden, wodurch der Abstand (a) zwischen dem ersten Ende (7a) des Antriebsbands (7) und/oder der Antriebsstange (7') und der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) verändert wird.
  19. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei in Fortbewegungsrichtung (F) parallel zueinander angeordnete Trittbretter (6) vorgesehen sind, denen jeweils ein Antriebsband (7) und/oder eine Antriebsstange (7') und gegebenenfalls ein Spannmittel (8) zugeordnet sind, wobei durch die gegenläufige Auf- und Abbewegung der Trittbretter (6) die Antriebsrolle (3) kontinuierlich angetrieben wird.
  20. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei zumindest einem Antriebsband (7) das erste Ende (7a) in vertikaler Richtung tiefer als die Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) angeordnet ist und dass das zweite Ende (7b) sowie das Spannmittel (8) in vertikaler Richtung höher als die Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) angeordnet sind, wobei durch Vergrößerung des Abstands (a) zwischen dem ersten Ende (7a) des Antriebsbands (7) und der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) mittels des Betätigungselements (6, 9) das Antriebsband (7) im Freilauf auf der Antriebsachse (3a) gedreht wird und das Spannmittel (8) gespannt wird.
  21. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei zumindest einem Antriebsband (7) das erste Ende (7a) in vertikaler Richtung höher als die Antriebsachse (3a) des Antriebsrolle (3) angeordnet ist und dass das zweite Ende (7b) sowie das Spannmittel (8) in vertikaler Richtung tiefer als die Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) angeordnet sind, wobei durch Vergrößerung des Abstands (a) zwischen dem ersten Ende (7a) des Antriebsbands (7) und der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) mittels des Betätigungselements (6, 9) die Antriebsachse (3a) durch das Antriebsband (7) in Fortbewegungsrichtung (F) angetrieben wird.
  22. Rollwagen nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannmittel (8) eine Rückholfeder ist, welche dazu ausgelegt ist, dass das Antriebsband (7) bei einer Verkleinerung des Abstands (a) zwischen dem ersten Ende (7a) des Antriebsbands (7) und der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) auf der Antriebsachse (3a) mit Hilfe des Freilaufs (F) entgegen der Fortbewegungsrichtung (F) gedreht wird.
  23. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Antriebsstange (7') auf der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) aufliegt, wobei durch Vergrößerung des Abstandes (a) zwischen dem ersten Ende (7a) der Antriebsstange (7') und der Antriebsachse (3a) mittels des Betätigungselements (6, 9) die Antriebsachse durch die Antriebsstange (7') in Fortbewegungsrichtung angetrieben wird.
  24. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Antriebsstange (7') mit der Antriebsachse (3a) über ein Gelenk zusammenwirkt.
  25. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einem Antriebsband (7) und/oder einer Antriebsstange (7') wenigstens zwei Betätigungselemente (6, 9) zugeordnet sind und der Abstand zwischen dem ersten Ende (7a) des Antriebsbands (7) und/oder der Antriebsstange (7') und der Antriebsachse (3a) der Antriebsrolle (3) mit beiden Betätigungselementen (6, 9) veränderbar ist.
  26. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Spannmittel (8) eine Feder ist.
  27. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Antriebsband (7) eine Antriebskette oder ein Antriebsriemen ist, wobei die Antriebskette insbesondere in ein entsprechendes Ritzel auf der Antriebsachse (3a) eingreift.
  28. Rollwagen nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsriemen ein Zahnriemen ist, der in ein entsprechendes Zahnrad (3b) auf der Antriebsachse (3a) eingreift.
  29. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am vorderen Abschnitt (4) des Rahmens und am hinteren Abschnitt (5) des Rahmens jeweils ein Rollenpaar (2, 3) befestigt ist.
  30. Rollwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Antriebsband (7) und/oder eine Antriebsstange (7') wenigstens ein zweites Spannmittel (10) zur Vermeidung einer Überlastung des Antriebsbands (7) umfasst.
Es folgen 10 Blatt Zeichnungen






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