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Dokumentenidentifikation DE60300336T2 05.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001369257
Titel Material zur Herstellung von Mehrfarbenbildern
Anmelder Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa, JP
Erfinder Yamamoto, Mitsuru, Fujinomiya-shi, Shizuoka, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 60300336
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.06.2003
EP-Aktenzeichen 030122279
EP-Offenlegungsdatum 10.12.2003
EP date of grant 23.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.01.2006
IPC-Hauptklasse B41M 5/38(2000.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse B41M 5/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      B41M 5/34(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG:

Die vorliegende Erfindung betrifft ein bildgebendes Material, das als ein Wärmeübertragungsblatt und ein Bildaufnahmeblatt für ein ein Mehrfarbenbild erzeugendes Verfahren unter Erzeugung von Laserlicht verwendet werden kann.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG:

Im Bereich der Grafik wird ein Bild unter Verwendung eines Satzes Farbtrennfolien, die aus einem Farboriginal unter Verwendung von Lithografiefilmen hergestellt werden, ein Bild auf eine Druckplatte gedruckt. Im allgemeinen wird von den Farbtrennfolien vor dem Hauptdruck (d.h. dem tatsächlichen Druckbetrieb) zur Überprüfung auf Fehler im Farbtrennprozess oder ob eine Farbkorrektur oder dergleichen erforderlich ist, eine Farbkorrekturfahne (color proof) hergestellt. Die Farbkorrekturfahne muss eine hohe Auflösung erreichen, damit es möglich wird, ein Halbtonbild mit hoher Reproduzierbarkeit und der Fähigkeit zu beispielsweise hoher Prozessstabilität herzustellen. Damit eine Farbkorrekturfahne erhalten wird, die einer tatsächlichen Drucksache angenähert ist, werden ferner vorzugsweise die Materialien, die für die tatsächliche Drucksache verwendet werden, für die Materialien der Farbkorrekturfahne verwendet, beispielsweise ist das Substrat vorzugsweise Druckpapier und das farbgebende Material ist vorzugsweise ein Pigment. Bezüglich des Herstellungsverfahrens der Farbkorrekturfahne besteht ein hoher Bedarf für ein Trockenverfahren, in dem keine Entwicklerlösung verwendet wird.

Begleitend zur in letzter Zeit weitverbreiteten Verwendung von computergesteuerten Systemen im Vordruckprozess (im Vorpressenbereich) wurde ein Aufzeichnungssystem unter Herstellung einer Farbkorrekturfahne direkt aus digitalen Signalen als Trockenherstellungsverfahren für eine Farbkorrekturfahne entwickelt. Diese computergesteuerten Systeme sind speziell für den Zweck der Erzeugung einer Farbkorrekturfahne mit hoher Bildqualität ausgelegt, und mit diesen Systemen wird im allgemeinen ein Halbtonbild von 59 Linien/cm (150 Linien/inch) oder mehr hergestellt. Zur Aufzeichnung einer Korrekturfahne mit hoher Bildqualität aus digitalen Signalen wird Laserlicht, das zur Modulierung der digitalen Signale und zur scharfen Fokussierung des Aufzeichnungslichts in der Lage ist, im Aufzeichnungskopf verwendet. Folglich muss das mit dem Laser verwendete Aufzeichnungsmaterial eine hohe Aufzeichnungsempfindlichkeit gegenüber dem Laserlicht und eine hohe Auflösung zur Ermöglichung der Wiedergabe von hoch definierten Halbtonpunkten aufweisen.

Bezüglich des Aufzeichnungsmaterials, das in dem Übertragungsbild-Herstellungsverfahren unter Verwendung von Laserlicht verwendet wird, ist ein Wärmefusionsübertragungsblatt bekannt, worin eine Licht/Wärme-Umwandlungsschicht, die zur Absorption von Laserlicht und zur Erzeugung von Wärme in der Lage ist, und eine bilderzeugende Schicht, die ein in einer warmschmelzbaren Komponente, wie beispielsweise einem Wachs oder einem Bindemittel, dispergiertes Pigment enthält, in dieser Reihenfolge auf einem Träger bereitgestellt sind [siehe JP-A-5-58045 (der Ausdruck "JP-A", wie er hierin verwendet wird, bedeutet eine ungeprüfte, veröffentlichte, japanische Patentanmeldung")]. In dem dieses Aufzeichnungsmaterial verwendenden Bilderzeugungsverfahren wird in dem mit dem Laserlicht bestrahlten Bereich der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht Wärme erzeugt, und die bilderzeugende Schicht, die diesem Bereich entspricht, wird durch die Wärme geschmolzen und auf ein Bildaufnahmeblatt übertragen, das auf das Übertragungsblatt aufgebracht und darauf abgeschieden ist, wodurch ein Transferbild auf dem Bildaufnahmeblatt erzeugt wird.

JP-A-6-219052 offenbart ein Wärmeübertragungsblatt, worin eine Licht/Wärme-Umwandlungsschicht, die eine Licht/Wärme-Umwandlungssubstanz enthält, eine sehr dünne (0,03–0,3 &mgr;m) thermische Ablösungsschicht und eine bilderzeugende Schicht, die ein färbendes Material enthält, in dieser Reihenfolge auf einem Träger bereitgestellt sind. In diesem Wärmeübertragungsblatt wird durch Bestrahlung mit Laserlicht die Bindungsfestigkeit zwischen der bilderzeugenden Schicht und der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht, die durch die thermische Freisetzungsschicht miteinander verbunden sind, geschwächt, und es wird ein hochauflösendes Bild auf einem bildaufnehmenden Blatt erzeugt, das auf dem Wärmeübertragungsblatt aufgelegt und darauf abgeschieden ist. Das Bilderzeugungsverfahren unter Verwendung dieses Wärmeübertragungsblattes nützt die sogenannte "Ablation" aus, genauer ein Phänomen, wonach ein Teil der thermischen Ablösungsschicht in dem mit Laserlicht bestrahlten Bereich zersetzt und verdampft wird, wodurch die Bindungsfestigkeit zwischen der bilderzeugenden Schicht und der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht in diesem Bereich geschwächt wird und als Ergebnis die bilderzeugende Schicht in diesem Bereich auf ein auf das Wärmeübertragungsblatt aufgelegte Bildaufnahmeblatt übertragen wird.

EP-A-0 958 935 offenbart ein Wärmeübertragungsaufzeichnungs-Farbstoffdonorblatt, das in dieser Reihenfolge (a) einen Träger, (b) eine Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und (c) eine Tintenschicht umfasst. Die Tintenschicht kann ein Tensid vom Fluortyp als optionalen Zusatzstoff enthalten. Die Verwendung des Farbstoffdonorblattes mit dieser Zusammensetzung verbessert die statische Aufladung beim Abziehen und die Transporteigenschaften.

US-A-5 219 610 beschreibt ein Wärmeübertragungsaufzeichnungs-Farbstoffdonorblatt, das in dieser Reihenfolge (a) einen Träger, (b) eine Abziehschicht und (c) eine warmerweichende Schicht umfasst. Mindestens eine, ausgewählt aus der Abziehschicht und der warmerweichenden Schicht, enthält ein farbgebendes Material. Die warmerweichende Schicht kann ein Tensid vom Fluortyp und einen Emulgator enthalten. Das Farbstoff-Donorblatt kann Drucke mit guter Qualität auf rauhem Papier mit minimaler Blockierung und guten Korrektureigenschaften erzeugen.

US-A-5 242 887 offenbart ein Wärmeübertragungsbildaufnehmendes Material, das einen Träger umfasst, der mit einer bildaufnehmenden Schicht beschichtet ist. Das bildaufnehmende Material enthält ein fluorhaltiges Tensid, ein Mattierungsmittel und eine fluorhaltige Verbindung mit einem relativ hohen Molekulargewicht. Die Verwendung dieses speziellen Bildaufnahmeblattes verringert die Warmverschmelzung zwischen den Farbstoff-Donor- und Farbstoff-Aufnahmeblättern während des Druckvorgangs.

Diese Bilderzeugungsverfahren sind dahingehend vorteilhaft, dass ein Druckpapier mit darauf bereitgestellter Bildaufnahmeschicht (Klebeschicht) als Bildaufnahmeblattmaterial verwendet werden und ein Mehrfarbenbild leicht durch sequentielle Übertragung von Bildern in unterschiedlichen Farben auf das Bildaufnahmeblatt erhalten werden kann, und dass ferner in einfacher Weise ein hoch aufgelöstes Bild erhalten werden kann. Daher sind diese Verfahren zur Herstellung einer Farbkorrekturfahne [DDCP (direkt digitale Farbkorrekturfahne)] oder eines hoch aufgelösten Maskenbildes geeignet.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG:

In einem solchen Mehrfarbenbild-Herstellungsverfahren wird die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht oder die bilderzeugende Schicht des Wärmeübertragungsblattes nach einem Beschichtungsverfahren hergestellt. Die Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahmeblattes wird ebenfalls durch ein Beschichtungsverfahren hergestellt.

Zur Erzielung einer stabilen Übertragbarkeit (Empfindlichkeit) muss die bilderzeugende Schicht oder die Bildaufnahmeschicht gleichförmig aufgeschichtet sein. Wenn eine solche Schicht nicht gleichförmig aufgeschichtet ist, resultiert eine ungleichmässige Oberfläche oder es wird eine Ungleichmässigkeit in der Oberflächenenergie oder der Haftfestigkeit erzeugt, und das beeinträchtigt in nachteiliger Weise die gleichförmige Übertragbarkeit des Bildaufnahmeblattes.

Ein erfindungsgemässes Ziel ist die Bereitstellung eines ein Mehrfarbenbild erzeugenden Materials, das ein Wärmeübertragungsblatt und ein Bildaufnahmeblatt umfasst, worin mindestens eines aus der bilderzeugenden Schicht und der Bildaufnahmeschicht einen gleichförmigen Oberflächenbeschichtungszustand aufweist und die Übertragbarkeit eines Bildes, das auf der bilderzeugenden Schicht hergestellt wurde, auf das Bildaufnahmeblatt verbessert ist.

Erfindungsgemäss wird ein bilderzeugendes Material mit dem folgenden Aufbau bereitgestellt, und dadurch wird das oben beschriebene erfindungsgemässe Ziel erhalten:

  • (1) ein ein Mehrfarbenbild erzeugendes Material, das ein Bildaufnahmeblatt, das eine bildaufnehmende Schicht umfasst, und mindestens vier Wärmeübertragungsblätter, die bezüglich der Farbe unterschiedlich sind und jeweils eine Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und eine bilderzeugende Schicht auf einem Träger umfasst, das zur Aufzeichnung eines Mehrfarbenbildes durch Überlagern der bilderzeugenden Schicht jedes thermischen Übertragungsblattes und der Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahmeblattes in einer solchen Weise, dass sie einander gegenüberliegen, Bestrahlung mit Laserlicht und Übertragung des Bereichs der bilderzeugenden Schicht, der mit dem Laserlicht bestrahlt wurde, auf die Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahmeblattes verwendet wird, worin zumindest eines, ausgewählt aus der Bildaufnahmeschicht und der bilderzeugenden Schicht, als fluorhaltiges Tensid ein Copolymer (I) enthält, das die folgenden sich wiederholenden Einheiten (A), (B) und (C) umfasst:
    worin

    n eine ganze Zahl von 1–10 ist,

    x, y und z sind die molaren Anteile (%) der sich wiederholenden Einheiten (A), (B) bzw. (C), und x beträgt 10–80%, y ist 5–85% und z ist 5–85%, mit der Massgabe, dass x + y + z = 100 mol-% ist,

    s ist eine ganze Zahl von 2–18,

    t ist eine ganze Zahl von 2–18,

    PO ist -CH2CHCH3O-, und

    EO ist -CH2CH2O-.
  • (2) Das ein Mehrfarbenbild erzeugende Material wie oben unter (1) beschrieben, worin die Auflösung des auf die bildaufnehmende Schicht übertragenen Bildes 2.000 dpi oder mehr beträgt.
  • (3) Das ein Mehrfarbenbild erzeugende Material wie oben unter (1) oder (2) beschrieben, worin das Verhältnis (OD/Schichtdicke) der optischen Dichte (OD) zur Schichtdicke der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht jedes Wärmeübertragungsblattes 0,57 oder mehr beträgt.
  • (4) Das ein Mehrfarbenbild erzeugende Material wie oben unter mindestens einem, ausgewählt aus (1) bis (3), beschrieben, worin das Verhältnis (OD/Schichtdicke) der optischen Dichte (OD) zur Schichtdicke der bilderzeugenden Schicht jedes Wärmeübertragungsblattes 1,80 oder mehr beträgt.

KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN: {1 [1(a), 1(b) und (1(c)]}

1 ist eine Ansicht zur groben Darstellung des Mechanismus der Mehrfarbenbilderzeugung durch die Übertragung einer dünnen Schicht unter Verwendung eines Lasers;

{2}

2 ist eine Ansicht, die ein Aufbaubeispiel für die Aufzeichnungsvorrichtung zur Laserwärmeübertragung zeigt.

1Aufzeichnungsvorrichtung 2Aufzeichnungskopf 3Sub-Rasterschiene (sub-scanning rail) 4Aufzeichnungstrommel 5Wärmeübertragungsblatt-Beladungseinheit 6Bildaufnahmeblattwalze 7Transportwalze 8Abquetschwalze 9Schneidvorrichtung 10Wärmeübertragungsblatt 10K, 10C, 10M, 10YWärmeübertragungsblattwalze 12Träger 14Licht/Wärme-Umwandlungsschicht 16bilderzeugende Schicht 20Bildaufnahmeblatt 22Träger für das Bildaufnahmeblatt 24Bildaufnahmeschicht 30Laminat 31Ausgabebett 32Entsorgungsöffnung 33Ausgabeöffnung 34Luft 35Entsorgungsbehälter DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG:

Das erfindungsgemässe, ein Mehrfarbenbild erzeugende Material umfasst ein Wärmeübertragungsblatt und ein Bildaufnahmeblatt und entweder eines oder beide, ausgewählt aus der bilderzeugenden Schicht des Wärmeübertragungsblattes und der Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahmeblattes, enthält als fluorhaltiges Tensid ein Copolymer (I), das die sich wiederholenden Einheiten (A), (B) und (C) umfasst.

Das erfindungsgemässe, ein Mehrfarbenbild erzeugende Material kann für ein ein Mehrfarbenbild erzeugendes Verfahren verwendet werden, das später beschrieben wird. Bei dieser Bilderzeugung werden die bilderzeugende Schicht des Wärmeübertragungsblattes und die Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahmeblattes einander gegenüberliegend übereinandergelegt, dann wird Laserlicht aufgestrahlt, und der mit Laserlicht bestrahlte Bereich der bilderzeugenden Schicht wird auf die Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahmeblattes übertragen, wodurch ein Bild aufgezeichnet wird. Das auf dem Bildaufnahmeblatt aufgezeichnete Bild wird auf ein Druckpapier übertragen.

In den sich wiederholenden Einheiten (A), (B) und (C), die das Copolymer (I) bilden, das als fluorhaltiges Tensid in entweder einem oder beiden, ausgewählt aus der bilderzeugenden Schicht des Wärmeübertragungsblattes und der Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahmeblattes, enthalten ist, repräsentieren x, y und z die Molfraktionen (%) der sich wiederholenden Einheiten (A), (B) bzw. (C). x ist 10–80%, vorzugsweise 20–60%, y ist 5–85%, vorzugsweise 10–70%, und z ist 5–85% vorzugsweise 10–70%. Hierbei ist x + y + z = 100%.

In der sich wiederholenden Einheit (A) ist n eine ganze Zahl von 1–10, vorzugsweise 4–8.

In der sich wiederholenden Einheit (B) ist PO -CH2CHCH3O- (eine Propylenoxidgruppe) und s ist eine ganze Zahl von 2–18, vorzugsweise 4–10.

In der sich wiederholenden Einheit (C) ist EO -CH2CH2O- (Ethylenoxidgruppe) und t ist eine ganze Zahl von 2–18, vorzugsweise von 4–10.

Das Gewichtsdurchschnitts-Molekulargewicht des Copolymers (I) als fluorhaltiges Tensid ist vorzugsweise 5.000–70.000, weiter bevorzugt 10.000–50.000, noch weiter bevorzugt 20.000–40.000.

Das hierin verwendete Gewichtsdurchschnitts-Molekulargewicht ist ein Polystyrolumwandlungswert, der mittels Gelpermeationschromatografie gemessen wird.

Das Copolymer (I) kann erhalten werden durch Copolymerisation von Monomeren auf Acrylbasis, die den jeweiligen sich wiederholenden Einheiten entsprechen, unter Anwendung eines üblichen Radikalpolymerisationsverfahrens oder dergleichen. Das Molekulargewicht kann nach einem bekannten Verfahren eingestellt werden, wie beispielsweise durch Verwendung eines Kettenübertragungsmittels oder Steuerung der Polymerisationstemperatur.

Die bilderzeugende Schicht des Wärmeübertragungsblattes und die Bildaufnahmeschicht des Bildaufnahmeblattes werden gebildet durch Aufbringen einer Beschichtungslösung zur Erzeugung der jeweiligen Schicht, und wenn das Copolymer (I) als fluorhaltiges Tensid in der Beschichtungslösung enthalten ist, wird die Anpassung an die Oberfläche des zu beschichtenden Materials verbessert, und dadurch wird das Auftreten von beispielsweise dem Phänomen, dass die Beschichtungslösung auf der Oberfläche eines zu beschichtenden Materials abgestossen wird, oder des Phänomens, dass das Lösungsmittel im Trocknungsschritt nach dem Beschichten ungleichmässig verdampft wird und dadurch die Schichtdicke ungleichförmig wird, vermieden. Als Ergebnis wird die Oberfläche der aufgeschichteten Schicht gleichförmig und es kann eine stabile Übertragbarkeit (Empfindlichkeit) erzielt werden.

In der Beschichtungslösung wird das fluorhaltige Tensid vorzugsweise in einer Menge von 0,005–1 Gew.-Teilen, weiter bevorzugt 0,01–0,5 Gew.-Teilen, beigemischt.

Wie oben beschrieben, wird das erfindungsgemässe, ein Mehrfarbenbild erzeugende Material, das ein Wärmeübertragungsblatt und ein Bildaufnahmeblatt umfasst, für das erfindungsgemässe, ein Mehrfarbenbild erzeugende Verfahren verwendet. Das erfindungsgemässe, ein Mehrfarbenbild erzeugende Verfahren wird nachfolgend detailliert beschrieben, und das Wärmeübertragungsblatt und das Bildaufnahmeblatt werden dabei detaillierter beschrieben.

Das erfindungsgemässe, ein Mehrfarbenbild erzeugende Verfahren ist wirksam in und geeignet für ein(em) System, worin ein aus scharfen Punkten gebildetes Wärmeübertragungsblatt realisiert werden kann, und eine Übertragung auf ein Druckpapier und eine B2-Formataufzeichnung (512 × 728 mm, hierin ist das B2-Format 543 × 765 mm) durchgeführt werden kann.

Das Wärmeübertragungsbild kann ein Halbtonbild entsprechend der Anzahl der Drucklinien mit einer Auflösung von 2.000–2.540 dpi sein. Einzelne Punkte sind nahezu frei von Ausblutung/Fehlstellen und sehr scharf ausgeformt, und daher können über einen weiten Bereich von sehr hell bis zu Schattierung Punkte klar ausgebildet werden. Als Ergebnis kann ein Halbtonbild mit hoher Gradation mit der gleichen Auflösung wiedergegeben werden, wie in der Bildsetzmaschine oder CTP-Setzmaschine, und das reproduzierte Halbtonbild und die Gradation können eine gute Annäherung an die Drucksache aufweisen.

Ferner ist dieses Wärmeübertragungsbild aufgrund einer scharfen Punktschärfe bevorzugt, und daher kann als Antwort auf einen Laserstrahl ein Halbtonbild zuverlässig reproduziert werden. Ferner zeigt dieses Wärmeübertragungsbild Aufzeichnungseigenschaften, wie beispielsweise eine sehr kleine Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und -feuchtigkeit, und daher können sowohl die Farbtönung als auch die Dichte beide stabil und wiederholt in einer Umgebung über einen weiten Temperatur- und Feuchtigkeitsbereich reproduziert werden.

Dieses Wärmeübertragungsbild wird erzeugt unter Verwendung eines Farbpigments zur Verwendung in der Drucktinte und besitzt eine gute wiederholte Reproduzierbarkeit, und folglich kann ein hochauflösendes CMS (Farbsteuerungssystem) realisiert werden.

Darüber hinaus kann dieses Wärmeübertragungsbild in enge Übereinstimmung mit der Farbtönung, wie beispielsweise japanischer Farbe und SWOP-Farbe gebracht werden, d.h. der Farbtönung einer Drucksache, und wenn die Lichtquelle, wie beispielsweise eine Fluoreszenzlampe oder eine Glühlampe, ausgetauscht wird, kann die Farbansicht die gleiche Veränderung wie in einer Drucksache liefern.

In diesem Wärmeübertragungsblatt ist die Punktschärfe scharf, und daher können dünne Linien eines feinen Zeichens scharf reproduziert werden. Die durch Laserlicht erzeugte Wärme diffundiert nicht in der Flächenrichtung, sondern wird auf die Übertragungsgrenzfläche übertragen, und die bilderzeugende Schicht wird scharf an der Grenzfläche zwischen erwärmtem Bereich/nicht erwärmtem Bereich gebrochen, so dass die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht des Wärmeumwandlungsblattes dünn gemacht werden kann, und die dynamischen Eigenschaften der bilderzeugenden Schicht gesteuert werden können.

Anhand einer Simulation wurde abgeschätzt, dass die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht kurzfristig etwa 700°C erreicht, und wenn die Schicht dünn ist, tritt leicht eine Verformung oder Zerstörung auf. Wenn eine Verformung oder Zerstörung auftritt, wird die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht zusammen mit der Übertragungsschicht auf das Bildaufnahmeblatt übertragen, oder es wird in nachteiliger Weise ein ungleichförmiges Übertragungsbild erzeugt. Andererseits muss zur Erzielung einer vorherbestimmten Temperatur eine Licht/Wärme-Umwandlungssubstanz in einer hohen Konzentration in der Schicht vorhanden sein, was ein Problem, wie beispielsweise die Ausfällung des Farbstoffs oder die Migration des Farbstoffs in die benachbarte Schicht hervorruft.

Daher wird die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht vorzugsweise 0,5 &mgr;m oder weniger dick ausgebildet, indem ein IR-Absoptionsfarbstoff mit exzellenter Licht/Wärme-Umwandlungseigenschaft und ein wärmebeständiges Bindemittel, wie beispielsweise Polyimid, ausgewählt werden.

Wenn durch eine hohe Temperatur die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht oder die bilderzeugende Schicht selbst deformiert wird, erzeugt die auf die Bildaufnahmeschicht übertragene bilderzeugende Schicht im allgemeinen eine Unebenheit in der Dicke entsprechend dem Subrastermuster des Laserlichts, und als Ergebnis wird das Bild ungleichförmig und die scheinbare Übertragungsdichte nimmt ab. Diese Tendenz wird stärker, wenn die Dicke der bilderzeugenden Schicht geringer wird. Wenn die Dicke der bilderzeugenden Schicht gross ist, wird die Scharfzeichnung der Punkte beeinträchtigt und die Empfindlichkeit wird niedrig.

Zur Erzielung beider einander widersprechenden Leitungskriterien wird vorzugsweise eine Substanz mit niedrigem Schmelzpunkt, wie beispielsweise ein Wachs, zu der Bildaufzeichnungsschicht zur Verbesserung der Übertragungsungleichmässigkeit zugegeben. Ferner können anstelle des Bindemittels auch feine anorganische Teilchen zur geeigneten Erhöhung der Schichtdicke und Erzielung einer scharfen Bruchbildung der bilderzeugenden Schicht an der Grenzfläche von erwärmtem Bereich/nicht erwärmtem Bereich zugegeben werden, so dass die Übertragungsungleichmässigkeit verbessert werden kann, während gleichzeitig die Punktscharfzeichnung und die Empfindlichkeit aufrecht erhalten werden.

Die Substanz mit niedrigem Schmelzpunkt, wie beispielsweise ein Wachs, neigt im allgemeinen dazu, aus der Oberfläche der bilderzeugenden Schicht auszubluten oder auszukristallisieren, und bewirkt gelegentlich ein Problem bezüglich der Bildqualität oder der Alterungsstabilität des Wärmeübertragungsblattes.

Zur Lösung dieser Probleme wird vorzugsweise eine Substanz mit niedrigem Schmelzpunkt mit einer geringen Sp-Wert-Differenz im Vergleich zu dem Polymer der bilderzeugenden Schicht verwendet. Durch Verwendung einer solchen Substanz wird die Kompatibilität mit dem Polymer erhöht, und die Trennung der Substanz mit niedrigem Schmelzpunkt von der bilderzeugenden Schicht kann verhindert werden. Ferner werden vorzugsweise verschiedene Arten von Substanzen mit niedrigem Schmelzpunkt, deren Struktur unterschiedlich ist, miteinander gemischt, wodurch ein eutektischer Kristall gebildet und die Kristallisation verhindert wird, wodurch ein Bild mit einer scharfen Punktschärfe und verringerter Ungleichmässigkeit erhalten werden kann.

Wenn die aufgeschichtete Schicht des Wärmeübertragungsblattes ferner Feuchtigkeit absorbiert, werden die dynamischen Eigenschaften und thermischen Eigenschaften der Schicht verändert, wodurch eine Abhängigkeit von der Feuchtigkeit der Aufzeichnungsumgebung erzeugt wird.

Zur Verringerung dieser Abhängigkeit von der Temperatur und der Feuchtigkeit wird für das Farbstoff/Bindemittel-System der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und für das Bindemittelsystem der bilderzeugenden Schicht vorzugsweise ein organisches Lösungsmittelsystem verwendet. Es ist ferner bevorzugt, Polyvinylbutyral als Bindemittel fr die Bildaufnahmeschicht auszuwählen und gleichzeitig eine Polymerhydrophobisierungstechnik einzuführen, so dass die Wasserabsorptionsfähigkeit des Polymers verringert wird. Beispiele für die Polymerhydrophobisierungstechnik schliessen eine Technik der Umsetzung von Hydroxylgruppen mit einer hydrophoben Gruppe ein, wie in JP-A-8-238858 beschrieben, sowie eine Technik der Vernetzung von zwei oder mehr Hydroxylgruppen mit einem Härter.

Üblicherweise wird die bilderzeugende Schicht beim Drucken durch Belichten mit Laserlicht ebenfalls auf etwa 500°C oder mehr erwärmt, und die bisher verwendeten Pigmente werden in einigen Fällen thermisch zersetzt. Das kann durch Verwendung eines hoch wärmebeständigen Pigments in der bilderzeugenden Schicht verhindert werden.

Wenn der IR-Absorptionsfarbstoff durch die Wärme bei der hohen Temperatur des Druckvorgangs aus der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht in die bilderzeugende Schicht wandert, wird die Farbtönung verändert. Zur Verhinderung dieses Effekts wird die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht vorzugsweise so ausgestaltet, dass eine IR-Absorptionsfarbstoff/Bindemittel-Kombination mit einer starken Haltekraft wie oben beschrieben verwendet wird.

Im allgemeinen tritt beim Hochgeschwindigkeitsdrucken eine Energieknappheit auf, und es werden Lücken, die insbesondere den Abständen der Lasersubrasterung entsprechen, erzeugt. Wie oben beschrieben, kann die Effizienz bei der Erzeugung/Übertragung von Wärme durch Erhöhung der Konzentration des Farbstoffs in der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und durch Verringerung der Dicke der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht/Bilderzeugungsschicht erhöht werden. Ferner kann zum Zweck der leichten Fluidisierung der Bilderzeugungsschicht beim Erwärmen zum Ausfüllung der Lücken und zur Verfestigung der Anhaftung an die Bildaufnahmeschicht eine Substanz mit niedrigem Schmelzpunkt vorzugsweise zu der bilderzeugenden Schicht zugegeben werden. Ferner wird zur Intensivierung der Haftung zwischen der bildaufnehmenden Schicht und der bilderzeugenden Schicht und zur Vermittlung einer ausreichend hohen Festigkeit in dem übertragenen Bild beispielsweise das gleiche Polyvinylbutyral, wie es in der bilderzeugenden Schicht verwendet wird, vorzugsweise als das Bindemittel der bildaufnehmenden Schicht verwendet.

Das Bildaufnahmeblatt und das Wärmeübertragungsblatt werden vorzugsweise durch Vakuumadhäsion auf einer Trommel gehalten. Diese Vakuumadhäsion ist wichtig, da das Bild durch Steuerung der Haftkraft zwischen zwei Blättern erzeugt wird, und das Bildübertragungsverhalten gegenüber dem Abstand zwischen der Oberfläche der bildaufnehmenden Schicht des Bildaufnahmeblattes und der Oberfläche der bilderzeugenden Schicht des Übertragungsblattes sehr empfindlich ist. Wenn durch fremde Materie, wie beispielsweise Staub, der Abstand zwischen den Materialien verbreitert wird, werden dadurch Defekte oder Bildübertragungsungleichmässigkeiten hervorgerufen.

Zur Verhinderung solcher Bilddefekte oder Bildübertragungsungleichmässigkeiten werden vorzugsweise gleichförmige Vorsprünge auf dem Wärmeübertragungsblatt ausgebildet, wodurch Luft glatt hindurchtritt und ein gleichförmiger Abstand erhalten wird.

Die Vorsprünge können auf dem Wärmeübertragungsblatt durch eine Nachbehandlung, wie beispielsweise Prägung, oder durch Zugabe eines Mattierungsmittels zu der aufgeschichteten Schicht erzeugt werden. Im Hinblick auf die Vereinfachung des Herstellungsverfahrens und der Alterungsstabilität des Materials ist die Zugabe eines Mattierungsmittels bevorzugt. Das Mattierungsmittel muss grösser sein als die Dicke der aufgeschichteten Schicht. Wenn das Mattierungsmittel zu der bilderzeugenden Schicht zugegeben wird, besteht das Problem, dass das Bild in dem Bereich, in dem die Mattierung vorhanden ist, fehlt. Daher wird ein Mattierungsmittel mit einer optimalen Teilchengrösse vorzugsweise zu der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht zugegeben, wodurch die bilderzeugende Schicht selbst eine nahezu gleichförmige Dicke aufweisen und ein von Defekten freies Bild auf dem Bildaufnahmeblatt erhalten werden kann.

Zur Reproduzierung der oben beschriebenen scharfen Punkte ohne Fehler ist auch auf Seiten der Aufzeichnungsvorrichtung ein Hochpräzisionsdesign erforderlich. Der grundlegende Aufbau ist der gleiche wie bei einer herkömmlichen Laser-Wärmeübertragungs-Aufzeichnungsvorrichtung. Dieser Aufbau ist ein sogenanntes Wärmemodus-Aussentrommelaufzeichnungssystem, worin ein Aufzeichnungskopf mit mehreren Hochleistungslasern Laserlicht auf ein Wärmeübertragungsblatt und ein Bildaufnahmeblatt aufstrahlt, die auf einer Trommel fixiert sind, wodurch das Bild aufgezeichnet wird. Insbesondere sind die folgenden Ausführungsformen bevorzugt.

Das Bildaufnahmeblatt und das Wärmeübertragungsblatt werden durch vollautomatische Walzenzuführung zugeführt. Das Bildaufnahmeblatt und das Wärmeübertragungsblatt werden durch Vakuumadsorption auf einer Aufzeichnungstrommel fixiert. Eine grosse Anzahl von Vakuumadsorptionslöchern sind auf einer Aufzeichnungstrommel ausgebildet und das Blatt wird durch Verringerung des Drucks im Inneren der Trommel unter Verwendung eines Gebläses oder einer Druckreduzierungspumpe auf der Trommel adsorbiert. Das Wärmeübertragungsblatt wird dann über dem Bildaufnahmeblatt, das bereits adsorbiert ist, adsorbiert. Daher ist die Grösse des Wärmeübertragungsblattes grösser als diejenige des Bildaufnahmeblattes. Die Luft zwischen dem Wärmeübertragungsblatt und dem Bildaufnahmeblatt, die die Aufzeichnungsqualität am stärksten beeinflusst, wird von dem Bereich ausserhalb des Bildaufnahmeblattes, wo nur das Wärmeübertragungsblatt adsorbiert ist, abgesaugt.

In dieser Vorrichtung können zahlreiche grossflächige Blätter im B2-Format übereinander in dem Ausgabebett angesammelt werden. Zu diesem Zweck wird ein Verfahren angewandt, bei dem Luft zwischen zwei Blätter eingeblasen wird und das Blatt, das später ausgegeben wird, aufschwimmen lässt.

2 zeigt ein Beispiel für den Aufbau dieser Vorrichtung.

Der Ablauf in dieser Vorrichtung wird nachfolgend beschrieben.

  • (1) In einer Aufzeichnungsvorrichtung (1) wird die Subrasterachse des Aufzeichnungskopfes (2) mittels einer Subrasterschiene (3) zum Ursprungspunkt zurückgeführt, und die Hauptrasterrotationsachse der Aufzeichnungstrommel (4) und die Wärmeübertragungsblatt-Beladungseinheit (5) werden ebenfalls auf die jeweiligen Ursprungspunkte zurückgeführt.
  • (2) Eine Bildaufnahmeblattwalze (6) wird durch eine Transportwalze (7) abgewickelt, und das Führungsende des Bildaufnahmeblattes wird durch die Sauglöcher, die auf einer Aufzeichnungstrommel (4) bereitgestellt sind, vakuumangesaugt und auf der Aufzeichnungstrommel fixiert.
  • (3) Eine Abquetschwalze (8) wird auf die Aufzeichnungstrommel (4) abgesenkt, wodurch die Bildaufnahmeblatt angedrückt wird, und das Anpressen wird beendet, wenn eine vorherbestimmte Menge des Bildaufnahmeblattes durch Drehen der Trommel transportiert wurde und das Bildaufnahmeblatt wird durch eine Schneidvorrichtung (9) in einer vorherbestimmten Länge abgeschnitten.
  • (4) Die Aufzeichnungstrommel (4) wird um eine weitere Drehung weitergedreht, wodurch die Beschickung mit dem Bildaufnahmeblatt vervollständigt wird.
  • (5) In der gleichen Reihenfolge wie bei derjenigen für das Bildaufnahmeblatt wird ein Wärmeübertragungsblatt (K) mit einer ersten Farbe (schwarz) aus einer Wärmeübertragungsblattwalze (10K) ausgezogen und abgeschnitten, wodurch die Beschickung vervollständigt wird.
  • (6) Dann beginnt sich die Aufzeichnungstrommel (4) mit hoher Geschwindigkeit zu drehen, der Aufzeichnungskopf (2) auf der Unterrasterschiene (3) beginnt sich zu bewegen, und wenn der Aufzeichnungskopf die Aufzeichnungsstartposition erreicht, wird ein Aufzeichnungslaser auf die Aufzeichnungstrommel (4) über den Aufzeichnungskopf (2) gemäss den Aufzeichnungsbildsignalen aufgestrahlt. Die Bestrahlung wird in der Aufzeichnungsendposition beendet, und die Bewegung der Unterrasterschiene und die Drehung der Trommel werden unterbrochen. Der Aufzeichnungskopf auf der Unterrasterschiene wird zum Ursprungspunkt zurückgeführt.
  • (7) Unter Verbleiben des Bildaufnahmeblattes auf der Aufzeichnungstrommel wird nur das Wärmeübertragungsblatt (K) abgezogen. Das Führungsende des Wärmeübertragungsblattes (K) wird mit einem Nagel festgehakt, in Ausgaberichtung ausgezogen und durch die Entsorgungsöffnung (32) in die Entsorgungsbox (35) entsorgt.
  • (8) (5) bis (7) werden zur Übertragung der verbleibenden drei Farbanteile wiederholt. Die Aufzeichnungsreihenfolge, die schwarz folgt, ist blaugrün, purpur und dann gelb. Genauer werden ein Wärmeübertragungsblatt (C) mit einer zweiten Farbe (blaugrün), ein Wärmeübertragungsblatt (M) mit einer dritten Farbe (purpur) und ein Wärmeübertragungsblatt (Y) mit einer vierten Farbe (gelb) nacheinander aus einer Wärmeübertragungsblattwalze (10C), einer Wärmeübertragungsblattwalze (10M) bzw. einer Wärmeübertragungsblattwalze (10Y) ausgezogen. Die Übertragungsreihenfolge ist entgegengesetzt der üblichen Druckreihenfolge, und der Grund hierfür ist, dass bei der Übertragung auf das Druckpapier im nachfolgenden Schritt die Farbreihenfolge auf dem Druckpapier umgekehrt wird.
  • (9) Nach Beendigung der Übertragung der vier Farben wird das aufgezeichnete Bildaufnahmeblatt schliesslich in ein Ausgabebett (31) ausgegeben. Das Abziehen des Bildaufnahmeblattes von der Trommel wird in der gleichen Weise wie bei dem Wärmeübertragungsblatt in Schritt (7) durchgeführt, jedoch wird anders als bei dem Wärmeübertragungsblatt das Bildaufnahmeblatt nicht entsorgt, und das Bildaufnahmeblatt wird daher, wenn es bis zum Entsorgungsausgang (32) transportiert wird, mittels einer Rückschaltung in das Ausgabebett zurückgeführt. Beim Ausgeben des Bildaufnahmeblattes in das Ausgabebett wird Luft (34) vom unteren Bereich der Ausgabeöffnung (33) eingeblasen, so dass eine Vielzahl von Blättern angesammelt werden kann.

Eine klebrige Walze, auf deren Oberfläche ein klebriges Material bereitgestellt ist, wird vorzugsweise für eine beliebige Transportwalze (7), die in den Positionen des Zuführens oder Transportierens der Wärmeübertragungsblattwalze befindlich sind, oder als Bildaufnahmeblattwalze verwendet.

Durch Bereitstellung einer klebrigen Walze können die Oberflächen des Wärmeübertragungsblattes und des Bildaufnahmeblattes gereinigt werden.

Beispiele für das klebrige Material, das auf der Oberfläche der klebrigen Walze bereitgestellt ist, schliessen ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, ein Ethylen-Ethylacrylat-Copolymer, ein Polyolefinharz, ein Polybutadienharz, ein Styrol-Butadien-Copolymer (SBR), ein Styrol-Ethylen-Butenstyrol-Copolymer (SEBS), ein Acrylnitril-Butadien-Copolymer (NBR), ein Polyisoprenharz (IR), ein Styrol-Isopren-Copolymer (SIS), ein Acrylsäureester-Copolymer, ein Polyesterharz, ein Polyurethanharz, ein Acrylharz, einen Butylkautschuk und Polynorbornen ein.

Die klebrige Walze wird mit der Oberfläche des Wärmeübertragungsblattes oder des Bildaufnahmeblattes in Kontakt gebracht, wodurch die Oberfläche des Wärmeübertragungsblattes oder des Bildaufnahmeblattes gereinigt werden kann. Der Kontaktdruck ist nicht sonderlich beschränkt, solange die Walze mit dem Blatt kontaktiert wird.

Der absolute Wert des Unterschiedes zwischen der Oberflächenrauhigkeit (Rz) auf der Oberfläche der bilderzeugenden Schicht des Wärmeübertragungsblattes und der Oberflächenrauhigkeit (Rz) auf der Oberfläche der Rückseitenschicht davon beträgt vorzugsweise 3,0 oder weniger, und der absolute Wert des Unterschieds zwischen der Oberflächenrauhigkeit (Rz) auf der Oberfläche der bildaufnehmenden Schicht des Bildaufnahmeblattes und der Oberflächenrauhigkeit (Rz) auf der Oberfläche von deren Rückseite ist vorzugsweise 3,0 oder weniger. Durch einen solchen Aufbau in Kombination mit den oben genannten Reinigungsmitteln können die Erzeugung von Bilddefekten und das Blockieren von Blättern beim Vortrieb verhindert werden und die Punktaufzeichnungsstabilität (dot gain stability) kann verbessert werden.

Die Oberflächenrauhigkeit (Rz), wie sie erfindungsgemäss verwendet wird, bedeutet eine 10 Punkt-Durchschnittsoberflächenrauhigkeit entsprechend (Rz) (Maximalhöhe), wie sie durch JIS definiert ist, und diese wird wie folgt bestimmt. Ein Basisflächenanteil wird aus der Rauhigkeitsoberflächenkurve extrahiert und unter Verwendung einer Durchschnittsfläche in diesem Bereich als Basisfläche wird der Abstand zwischen der Durchschnittshöhe des höchsten bis fünfthöchsten Peaks und der Durchschnittstiefe der tiefsten bis fünfttiefsten Senke eingegeben und umgewandelt. Zur Messung wird ein dreidimensionales Sondensystem-Rauhigkeitsmessgerät (Surfcom 570A-3DF), hergestellt von Tokyo Seimitsu Co., Ltd., verwendet. Die Messrichtung ist die Längsrichtung, der Cut-off-Wert beträgt 0,08 mm, die Messfläche beträgt 0,6 mm × 0,4 mm, die Zuführneigung ist 0,005 mm und die Messgeschwindigkeit beträgt 0,12 mm/s.

In Hinblick auf die weitere Erhöhung der oben beschriebenen Effekte ist der absolute Wert des Unterschieds zwischen der Oberflächenrauhigkeit (Rz) auf der Oberfläche der bilderzeugenden Schicht des Wärmeübertragungsblattes und der Oberflächenrauhigkeit (Rz) auf der Oberfläche der Rückseite davon vorzugsweise 1,0 oder weniger, und der absolute Wert des Unterschieds zwischen der Oberflächenrauhigkeit (Rz) auf der Oberfläche der bildaufnehmenden Schicht des Bildaufnahmeblattes und der Oberflächenrauhigkeit (Rz) auf der Oberfläche von dessen Rückseite ist vorzugsweise 1,0 oder weniger.

In einer anderen Ausführungsform weisen die Oberfläche der bilderzeugenden Schicht des Wärmeübertragungsblattes und die Oberfläche der Rückseitenschicht davon und/oder die Vorder- und Rückseitenoberflächen des Bildaufnahmeblattes vorzugsweise eine Oberflächenrauhigkeit (Rz) von 2–30 &mgr;m auf. Durch einen solchen Aufbau in Kombination mit den oben genannten Reinigungsmitteln können die Erzeugung von Bilddefekten und die Blockierung von Blättern beim Vortrieb verhindert und die Punkterzeugungsstabilität verbessert werden.

Der Glanz auf der bilderzeugenden Schicht des Wärmeübertragungsblattes beträgt vorzugsweise 80–99.

Der Glanz hängt stark von der Glattheit auf der Oberfläche der bilderzeugenden Schicht ab und beeinträchtigt die Gleichförmigkeit der Schichtdicke der bilderzeugenden Schicht. Mit höherem Glanz kann die bilderzeugende Schicht gleichförmiger und für Anwendungen zur Erzeugung eines hoch definierten Bildes besser geeignet gemacht werden, wenn jedoch die Glattheit höher ist, wird der Widerstand beim Transport grösser. Daher stehen die Glattheit und der Widerstand in widerstreitender Beziehung, jedoch können diese ausgewogen werden, wenn der Glanz 80–99 beträgt.

Das klebrige Material, das für die klebrige Walze verwendet wird, besitzt vorzugsweise eine Vickers-Härte (Hv) von 50 kg/mm2 (etwa 490 MPa) oder weniger, da Staub als Fremdmaterie in zufriedenstellender Weise entfernt und die Erzeugung von Bilddefekten verhindert werden kann.

Die Vickers-Härte ist eine Härte, die erhalten wird, wenn eine statische Last auf einen regulär rechtwinklig, pyramidenförmigen Diamantenkratzer mit einem diagonalen Winkel von 136° angelegt, und die Härte gemessen wird. Die Vickers-Härte (Hv) kann nach der folgenden Formel bestimmt werden: Härte (Hv)

= 1,854P/d2 (kg/mm2) = etwa 18,1692d2 (MPa)
mit:

P: Belastungsstärke (kg),

d: Länge der Diagonallinie der quadratischen Rezession (mm)

Erfindungsgemäss hat das klebrige Material, das auf der klebrigen Walze verwendet wird, vorzugsweise ein Elastizitätsmodul von 200 kg/cm2 (etwa 19,6 MPa) oder weniger bei 20°C, da ähnlich wie oben, Staub als Fremdmaterie zufriedenstellend entfernt und die Erzeugung von Bilddefekten verhindert werden kann.

Der Mechanismus der Erzeugung eines Mehrfarbenbildes durch Wärmeübertragung eines dünnen Films unter Verwendung eines Lasers wird nachfolgend grob unter Bezugnahme auf 1 beschrieben.

Auf die Oberfläche einer bilderzeugenden Schicht (16), die ein Schwarzpigment (K), Blaugrünpigment (C), Purpurpigment (M) oder Gelbpigment (Y) enthält, eines Wärmeübertragungsblattes (10) wird ein Bildaufnahmeblatt (20) aufgebracht, wodurch ein bilderzeugendes Laminat (30) hergestellt wird. Das Wärmeübertragungsblatt (10) umfasst einen Träger (12) mit darauf befindlicher Licht/Wärme-Umwandlungsschicht (14) und ferner einer bilderzeugenden Schicht (16), und das Bildaufnahmeblatt (20) umfasst einen Träger (22) mit einer darauf befindlichen bildaufnehmenden Schicht (24), und diese sind so übereinandergelegt, dass die bildaufnehmende Schicht (24) in Kontakt mit der Oberfläche der bilderzeugenden Schicht (16) des Wärmeübertragungsblattes (10) gebracht wird (siehe 1(a)). Wenn Laserlicht bildweise in Zeitfolgen auf das erhaltene Laminat (30) von der Seite des Trägers (12) des Wärmeübertragungsblattes (10) aufgestrahlt wird, erzeugt die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht (14) des Wärmeübertragungsblattes (10) in dem mit dem Laserlicht bestrahlten Bereich Wärme und verringert die Haftfestigkeit mit der bilderzeugenden Schicht (16) (siehe 1(b)). Anschliessend werden das Bildaufnahmeblatt (20) und das Wärmeübertragungsblatt (10) abgezogen, dann wird die bilderzeugende Schicht (16) in den mit dem Laserlicht bestrahlten Bereich (16') auf die bildaufnehmende Schicht (24) des Bildaufnahmeblattes (20) übertragen (siehe 1(c)).

Bei der Mehrfarbenbilderzeugung ist das Laserlicht, das zur Laserbestrahlung verwendet wird, vorzugsweise ein Mehrstrahllaserlicht, weiter bevorzugt Licht in einer mehrstrahligen zweidimensionalen Anordnung. Die mehrstrahlige zweidimensionale Anordnung bedeutet, dass bei der Durchführung der Aufzeichnung mittels Laserbestrahlung eine Mehrzahl von Laserstrahlen verwendet werden, und die Punktanordnung dieser Laserstrahlen bildet eine zweidimensionale Flächenanordnung, die eine Mehrzahl von Reihen entlang der Hauptrasterrichtung und eine Mehrzahl von Linien entlang der Subrasterrichtung umfasst.

Durch Verwendung des Laserlichts der mehrstrahligen zweidimensionalen Anordnung kann der Zeitraum, der für die Laseraufzeichnung erforderlich ist, verringert werden.

Es kann ohne besondere Beschränkung beliebiges Laserlicht verwendet werden, solange es sich um ein mehrstrahliges Laserlicht handelt. Beispielsweise wird ein Gaslaserlicht, beispielsweise Argonionenlaserlicht, Helium-Neon-Laserlicht und Helium-Cadmium-Laserlicht, ein Feststofflaserlicht, wie beispielsweise YAG-Laserlicht, oder ein direktes Laserlicht, wie beispielsweise Halbleiterlaserlicht, Farbstofflaserlicht und Excimerlaserlicht, verwendet. Zusätzlich kann auch Licht verwendet werden, das durch Hindurchpassieren des oben beschriebenen Laserlichts durch eine sekundäre Vorrichtung zur Erzeugung einer höheren Harmonischen auf die halbe Wellenlänge konvertiert wurde. In dem Verfahren zur Herstellung eines Mehrfarbenbildes wird im Hinblick auf die Ausgangsleistung und die Einfachheit der Modulierung vorzugsweise Halbleiterlaserlicht verwendet. In dem Verfahren zur Erzeugung des Mehrfarbenbildes wird das Laserlicht vorzugsweise unter Bedingungen eines Strahldurchmessers von 5–50 &mgr;m (insbesondere 6–30 &mgr;m) auf der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht aufgestrahlt. Die Rastergeschwindigkeit beträgt vorzugsweise 1 m/s oder mehr (insbesondere 3 m/s oder mehr).

Bei der Mehrfarbenbilderzeugung ist die Dicke der bilderzeugenden Schicht in dem schwarzen Wärmeübertragungsblatt vorzugsweise grösser als diejenige der bilderzeugenden Schicht in dem gelben, purpurfarbenen und blaugrünfarbenen Wärmeübertragungsblatt, und beträgt vorzugsweise 0,5–0,7 &mgr;m. Durch diesen Aufbau kann die Verringerung der Dichte durch Übertragungsungleichmässigkeit bei der Laserbestrahlung des schwarzen Wärmeübertragungsblattes unterdrückt werden.

Wenn die Schichtdicke der bilderzeugenden Schicht in dem schwarzen Wärmeübertragungsblatt weniger als 0,5 &mgr;m beträgt, wird die Bilddichte durch Übertragungsungleichmässigkeiten beim Aufzeichnen mit hoher Energie deutlich verringert, und die Bilddichte, die als Korrekturfahne für den Druck erforderlich ist, kann nicht erzielt werden. Diese Tendenz ist unter hochfeuchten Bedingungen stärker und die Dichte wird in Abhängigkeit von der Umgebung stark verändert. Wenn andererseits die Schichtdicke 0,7 &mgr;m übersteigt, wird die Übertragungsempfindlichkeit bei der Laseraufzeichnung verringert und es kann eine schlechte Fixierung kleiner Punkte oder eine Ausdünnung feiner Linien auftreten. Diese Tendenz ist unter Bedingungen niedriger Feuchtigkeit stärker. Ferner kann auch die Auflösung verschlechtert werden. Die Schichtdicke der Bildaufzeichnungsschicht in dem Wärmeübertragungsblatt ist weiter bevorzugt 0,55–0,65 &mgr;m, weiter bevorzugt 0,60 &mgr;m.

Ferner ist es bevorzugt, dass die Schichtdicke der bilderzeugenden Schicht in dem schwarzen Wärmeübertragungsblatt 0,5–0,7 &mgr;m beträgt, und dass die Schichtdicke der bilderzeugenden Schicht von jeweils dem gelben, purpurfarbenen und blaugrünfarbenen Wärmeübertragungsblatt 0,2 &mgr;m bis weniger als 0,5 &mgr;m beträgt.

Wenn die Schichtdicke der bilderzeugenden Schicht in dem gelben, purpurfarbenen und blaugrünfarbenen Wärmeübertragungsblatt weniger als 0,2 &mgr;m beträgt, kann die Dichte aufgrund von Übertragungsungleichmässigkeiten bei der Laseraufzeichnung abnehmen, wohingegen bei einer Schichtdicke von 0,5 &mgr;m oder mehr die Übertragungsempfindlichkeit oder die Auflösung abnehmen kann. Die Schichtdicke ist weiter bevorzugt 0,3–0,45 &mgr;m.

Erfindungsgemäss ist das Verhältnis (OD/Schichtdicke) der optischen Dichte (OD) und der Schichtdicke der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht vorzugsweise 0,57 oder mehr, weiter bevorzugt 1 oder mehr, noch weiter bevorzugt 1,50 oder mehr. Das Verhältnis (OD/Schichtdicke) der optischen Dichte (OD) und der Schichtdicke der bilderzeugenden Schicht ist vorzugsweise 1,80 oder mehr, weiter bevorzugt 2,50 oder mehr.

Die bilderzeugende Schicht in dem schwarzen Wärmeübertragungsblatt enthält vorzugsweise Russ. Der Russ umfasst vorzugsweise mindestens zwei Russarten, die hinsichtlich ihrer Einfärbungskraft unterschiedlich sind, da die Reflexionsdichte unter Konstanthaltung des P/B (Pigment/Bindemittel)-Verhältnisses eingestellt werden kann.

Die Färbekraft des Russes wird durch verschiedene Verfahren ausgedrückt, und beispielsweise kann der in JP-A-10-140033 beschriebene PVC-Schwarzgrad verwendet werden. Der PVC-Schwarzgrad wird wie folgt bestimmt. Russ wird zu PVC-Harz hinzugegeben, mittels einer Zwillingswalze dispergiert und zu einem Blatt ausgeformt, und durch Einstellen der Basiswerte in einer solchen Weise, dass der Schwarzgrad von Russ "#40" und "#45" hergestellt von Mitsubishi Chemical, Punkt 1 bzw. Punkt 10 beträgt, wird der Schwarzgrad der Probe durch Beurteilung mit dem Auge ausgewertet. Es können zwei oder mehr Russe, die hinsichtlich des PVC-Schwarzgrades unterschiedlich sind, in geeigneter Weise ausgewählt und in Abhängigkeit vom Verwendungszweck verwendet werden.

Das Verfahren zur Herstellung einer Probe wird nachfolgend genauer beschrieben.

PROBENHERSTELLUNGSVERFAHREN:

In einen 250 ml-Banbury-Mischer werden 40 Gew.-% einer Russprobe mit LDPE (niederdichtem Polyethylen)-Harz vermischt und bei 115°C für 4 Minuten geknetet.

Mischungsbedingungen:

Dann wird das geknetete Material bei 120°C unter Verwendung einer Doppelwalzenmühle auf eine Russkonzentration von 1 Gew.-% verdünnt.

Bedingungen bei der Herstellung der verdünnten Verbindung:

Die verdünnte Verbindung wird durch einen 0,3 mm breiten Schlitz zu einem Blatt verarbeitet, und das erhaltene Blatt wird zu Schnipseln geschnitten und auf einer heissen Platte bei 240°C zu einer Folie von 65 ± 3 &mgr;m ausgebildet.

Bei der Herstellung eines Mehrfarbenbildes kann das Mehrfarbenbild nach einem Verfahren hergestellt werden, bei dem wie oben beschrieben Wärmeübertragungsblätter verwendet werden und wiederholtes Überlagern zahlreicher Bildschichten (bilderzeugende Schichten mit darauf erzeugtem Bild) auf dem gleichen Bildaufnahmeblatt, oder durch ein Verfahren der einmaligen Erzeugung eines Bildes auf jeder bilderzeugenden Schicht einer Vielzahl von Bildaufnahmeblättern und Rückübertragung der Bilder auf Druckpapier oder dergleichen.

Im letztgenannten Verfahren werden beispielsweise Wärmeübertragungsblätter, die hinsichtlich der Farbtönung des in der bilderzeugenden Schicht enthaltenen färbenden Materials unterschiedlich sind, hergestellt, und vier Arten (vier Farben: Blaugrün, Purpur, Gelb und Schwarz) von Laminaten für die Bilderzeugung werden hergestellt durch Kombination jedes Wärmeübertragungsblattes mit einem Bildaufnahmeblatt. Auf jedes Laminat wird beispielsweise Laserlicht durch einen Farbtrennfilter anhand von digitalen Signalen auf Basis eines Bildes aufgestrahlt, und anschliessend wird das Wärmeübertragungsblatt von dem Bildaufnahmeblatt abgetrennt, wodurch unabhängig voneinander ein getrenntes Farbbild für jede Farbe auf jedem Bildaufnahmeblatt erzeugt wird. Die jeweils hergestellten getrennten Farbbilder werden nacheinander auf einem getrennt hergestellten tatsächlichen Träger, wie beispielsweise Druckpapier oder einem dazu angenäherten Träger aufgestapelt, wodurch ein Mehrfarbenbild erzeugt werden kann.

Bei der Wärmetransferaufzeichnung unter Verwendung von Laserlichtbestrahlung ist der Zustand des Pigments, des Farbstoffs oder der bilderzeugenden Schicht bei der Übertragung nicht sonderlich beschränkt, insoweit der Laserstrahl zu Wärme umgewandelt werden kann, die bilderzeugende Schicht, die ein Pigment enthält, unter Ausnutzung der Wärmeenergie auf ein Bildaufnahmeblatt übertragen werden kann, und ein Bild auf dem Bildaufnahmeblatt erzeugt werden kann. Beispiele für den Zustand schliessen einen festen Zustand, einen erweichten Zustand, einen flüssigen Zustand und einen gasförmigen Zustand ein, und obwohl das Pigment, der Farbstoff oder die bilderzeugende Schicht in einen beliebigen dieser Zustände überführt werden kann, ist ein Übergang von einem festen zu einem erweichten Zustand bevorzugt. Die Wärmeübertragungsaufzeichnung unter Verwendung von Laserlichtbestrahlung schliesst beispielsweise die allgemein bekannte Schmelzübertragung, Übertragung unter Verwendung von Ablation und die Sublimationsübertragung ein.

Unter diesen sind der oben beschriebene Dünnschichtübertragungstyp und der Schmelz/Ablations-Typ bevorzugt, da ein Bild mit Farbtönungen analog zum Druck erzeugt wird.

Nachdem ein Bild auf dem Bildaufnahmeblatt in einer Aufzeichnungsvorrichtung gedruckt wurde, wird der Prozess der Übertragung des Bildaufnahmeblattes auf ein Druckpapierblatt (nachfolgend als "Druckpapier" bezeichnet) üblicherweise unter Verwendung eines Wärmelaminators durchgeführt. Das Bildaufnahmeblatt wird auf ein Druckpapier gelegt und dann werden Wärme und Druck darauf ausgeübt, wodurch diese Blätter miteinander verbunden werden. Anschliessend wird das Bildaufnahmeblatt von dem Druckpapier abgezogen und als Ergebnis verbleibt nur die ein Bild enthaltende Bildaufzeichnungsschicht auf dem Druckpapier.

Durch Befestigen der oben beschriebenen Vorrichtung in einem Plattenherstellungssystem kann ein System etabliert werden, das in der Lage ist, die Funktion einer Farbkorrekturfahne zu zeigen. Das System muss aus der Aufzeichnungsvorrichtung einen Druck ausgeben, der eine Bildqualität aufweist, die derjenigen einer Drucksache, die auf Basis von bestimmten Plattenherstellungsdaten wiedergegeben wird, immens nahe ist. Damit das realisiert wird, ist eine Software zur Annäherung von Farben und Halbtonpunkten an diejenigen einer Drucksache erforderlich. Das Verbindungsbeispiel wird nachfolgend genauer beschrieben.

Im Fall des Erhalts einer Korrekturfahne einer Drucksache aus einem Plattenherstellungssystem (beispielsweise Celebra, hergestellt von Fuji Photo Film Co., Ltd.) ist das System wie folgt verbunden. Ein CTP (Computer-auf-Platte)-System wird mit dem Plattenherstellungssystem verbunden. Eine daraus erhaltene Druckplatte wird auf einer Presse montiert und eine Endprodukt-Drucksache erhalten. Das Druckplattenherstellungssystem wird mit der oben beschriebenen Aufzeichnungsvorrichtung als Farbkorrektur verbunden und zwischen diesen wird ein PD-System (eingetragenes Warenzeichen) als eine Korrekturantriebssoftware zur Annäherung von Farben und Halbtonpunkten an diejenigen einer Drucksache angeschlossen.

Die Contone (kontinuierlichen Tönungs)-Daten, die in dem Plattenherstellungssystem in Rasterdaten umgewandelt sind, werden in binäre Daten für Halbtonpunkte umgewandelt, an das CTP-System ausgegeben und schliesslich gedruckt. Andererseits werden die gleichen Contonedaten auch an das PD-System ausgegeben. Das PD-System wandelt die erhaltenen Daten unter Verwendung einer vierdimensionalen (schwarz, blaugrün, purpur und gelb) Tabelle um, wodurch Farben erhalten werden, die mit denjenigen der Drucksache übereinstimmen, und wandelt schliesslich die Daten in binäre Daten für Halbtonpunkte um, wodurch Halbtonpunkte erhalten werden, die mit denjenigen der Drucksache übereinstimmen. Diese Daten werden an die Aufzeichnungsvorrichtung ausgegeben.

Die vierdimensionale Tabelle wird zuvor durch Durchführung eines Experiments hergestellt und in dem System gespeichert. Das Experiment zur Herstellung der Tabelle wird wie folgt durchgeführt. Nach der Herstellung eines über ein CTP-System aus wesentlichen Farbdaten ausgedruckten Bildes und einer Bildausgabe an die Aufzeichnungsvorrichtung über das PD-System und Vergleich der gemessenen Farbwerte wird eine Tabelle in einer solchen Weise hergestellt, dass die Differenz der gemessenen Farbwerte minimiert wird. Das Wärmeübertragungsblatt und das Bildaufnahmeblatt, die in geeignete Weise für die Aufzeichnungsvorrichtung in dem oben beschriebenen System verwendet werden, sind nachfolgend beschrieben.

WÄRMEÜBERTRAGUNGSBLATT:

Das Wärmeübertragungsblatt weist mindestens eine Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und eine bilderzeugende Schicht auf einem Träger und gegebenenfalls zusätzlich weitere Schichten auf. Erfindungsgemäss kann das oben beschriebene fluorhaltige Tensid, d.h. das Copolymer (I) der bilderzeugenden Schicht beigemischt werden. Das wird nachfolgend detailliert beschrieben.

Träger:

Das Material für den Träger des Wärmeübertragungsblattes ist nicht sonderlich beschränkt und es können in Abhängigkeit vom Verwendungszweck verschiedene Trägermaterialien verwendet werden. Der Träger besitzt vorzugsweise Steifigkeit, gute Dimensionsstabilität und Haltbarkeit gegenüber Wärme bei der Bildherstellung. Bevorzugte Beispiele für das Trägermaterial schliessen synthetische Harzmaterialien ein, wie beispielsweise Polyethylenterephthalat, Polyethylen-2,6-naphthalat, Polycarbonat, Polymethylmethacrylat, Polyethylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polystyrol, Styrol-Acetonitril-Copolymer, (aromatisches oder aliphatisches) Polyamid, Polyimid, Polyamidoimid und Polysulfon. Unter diesen ist biaxial verstrecktes Polyethylenterephthalat im Hinblick auf die mechanische Festigkeit und die Dimensionsstabilität gegenüber Wärme bevorzugt. Im Fall der Verwendung zur Herstellung einer Farbkorrekturfahne unter Verwendung einer Laseraufzeichnung wird der Träger des Wärmeübertragungsblattes vorzugsweise auf einem transparenten synthetischen Harzmaterial erzeugt, das Laserlicht transmittiert. Die Dicke des Trägers beträgt vorzugsweise 25–130 &mgr;m, weiter bevorzugt 50–120 &mgr;m. Die Zentrallinien-Durchschnittsoberflächenrauhigkeit (Ra) (gemessen gemäss JIS B0601 unter Verwendung eines Oberflächenrauhigkeitsmessgeräts (Surfcom, hergestellt von Tokyo Seimitsu Co., Ltd.)) des Trägers auf der bilderzeugenden Schichtseite beträgt vorzugsweise weniger als 0,1 &mgr;m. Das Young-Modul in Längsrichtung des Trägers ist vorzugsweise 200–1.200 kg/mm2 (etwa 2–12 GPa) und das Young-Modul in der Querrichtung ist vorzugsweise 250–1.600 kg/mm2 (etwa 2,5–16 GPa). Der F-5-Wert in Längsrichtung des Trägers ist vorzugsweise 5–50 kg/mm2 (etwa 49–490 MPa) und der F-5-Wert in der Querrichtung des Trägers ist vorzugsweise 3–30 kg/mm2 (etwa 29,4–294 MPa). Der F-5-Wert in Längsrichtung des Trägers ist im allgemeinen höher als der F-5-Wert in der Querrichtung des Trägers, das gilt jedoch nicht, wenn die Festigkeit insbesondere in der Querrichtung hoch sein muss. Der Warmschrumpfungsprozentsatz bei 100°C für 30 Minuten in Längs- und Querrichtung des Trägers ist vorzugsweise 3% oder weniger, weiter bevorzugt 1,5% oder weniger, und die Warmschrumpfung bei 80°C für 30 Minuten ist vorzugsweise 1% oder weniger, weiter bevorzugt 0,5% oder weniger. Die Bruchfestigkeit beträgt vorzugsweise 5–100 kg/mm2 (etwa 49–980 MPa) in beiden Richtungen, und das Elastizitätsmodul ist vorzugsweise 100–2.000 kg/mm2 (etwa 0,98–19,6 GPa).

Der Träger des Wärmeübertragungsblattes kann einer Oberflächenaktivierungsbehandlung und/oder einer Behandlung zur Bereitstellung einer oder mehrerer Grundierungsschichten zur Verbesserung der Haftungseigenschaft mit der auf dem Träger bereitgestellten Licht/Wärme-Umwandlungsschicht unterworfen werden. Beispiele für die Oberflächenaktivierungsbehandlung schliessen eine Glimmentladungsbehandlung und eine Koronaentladungsbehandlung ein. Das Material für die Grundierungsschicht zeigt vorzugsweise hohe Haftfähigkeitseigenschaften gegenüber sowohl der Oberfläche des Trägers als auch der Oberfläche der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und besitzt eine geringe Wärmeleitfähigkeit und exzellente Wärmebeständigkeit. Beispiele für ein solches Material für die Grundierungsschicht schliessen Styrol, Styrol-Butadien-Copolymere und Gelatine ein. Die Dicke der gesamten Grundierungsschicht beträgt üblicherweise 0,01–2 &mgr;m. Bei Bedarf kann die Oberfläche des Wärmeübertragungsblattes auf der Seite, die der Seite gegenüberliegt, auf der die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht bereitgestellt ist, eine Behandlung zur Bereitstellung verschiedener funktioneller Schichten, wie beispielsweise einer Antireflexionsschicht und einer Antistatikschicht, oder einer Oberflächenbehandlung unterworfen werden.

Rückseitenschicht:

Auf der Oberfläche des erfindungsgemässen Wärmeübertragungsblattes auf der Seite, die der Seite gegenüberliegt, auf der die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht bereitgestellt ist, wird vorzugsweise eine Rückseitenschicht bereitgestellt. Die Rückseitenschicht wird vorzugsweise durch zwei Schichten aufgebaut, nämlich eine erste Rückseitenschicht, die an den Träger angrenzt, und eine zweite Rückseitenschicht, die auf der ersten Rückseitenschicht auf der dem Träger gegenüberliegenden Seite bereitgestellt ist. Erfindungsgemäss ist das Verhältnis B/A der Masse (A) des in der ersten Rückseitenschicht enthaltenen Antistatikmittels zur Masse (B) des in der zweiten Rückseitenschicht enthaltenen Antistatikmittels vorzugsweise weniger als 0,3. Wenn das Verhältnis B/A 0,3 oder mehr beträgt, neigen die Gleiteigenschaften und das von der Rückseitenschicht abfallende Pulver zur Veränderung zum Schlechteren.

Die Schichtdicke (C) der ersten Rückseitenschicht ist vorzugsweise 0,01–1 &mgr;m, weiter bevorzugt 0,01–0,2 &mgr;m. Die Schichtdicke (D) der zweiten Rückseitenschicht ist vorzugsweise 0,01–1 &mgr;m, weiter bevorzugt 0,01–0,2 &mgr;m. Das Verhältnis C/D der Filmdicke zwischen der ersten und der zweiten Rückseitenschicht ist vorzugsweise 1:2 bis 5:1.

Beispiele für das in der ersten und zweiten Rückseitenschicht verwendbare Antistatikmittel schliessen nichtionische Tenside, wie beispielsweise Polyoxyethylenalkylamin und Glycerin-Fettsäureester, kationische Tenside, wie beispielsweise quaternäres Ammoniumsalz, anionische Tenside, wie beispielsweise Alkylphosphat, amphotere Tenside, und Verbindungen, wie beispielsweise elektrisch leitfähiges Harz, ein.

Als Antistatikmittel können auch elektrisch leitfähige, feine Teilchen verwendet werden. Beispiele für die elektrisch leitfähigen, feinen Teilchen schliessen Oxide ein, wie beispielsweise ZnO, TiO2, SnO2, Al2O3, In2O3, MgO, BaO, CoO, CuO, Cu2O, CaO, SrO, BaO2, PbO, PbO2, MnO3, SiO2, ZrO2, Ag2O, Y2O3, Bi2O3, Ti2O3, Sb2O3, Sb2O5, K2Ti6O13, NaCaP2O18 und MgB2O5; Sulfide, wie beispielsweise CuS und ZnS; Carbide, wie beispielsweise SiC, TiC, ZrC, VC, NbC, MoC und WC; Nitride, wie beispielsweise Si3N4, TiN, ZrN, VN, NbN und Cr2N; Boride, wie beispielsweise TiB2, ZrB2, NbB2, TaB2, CrB, MoB, WB und LaB5; Silicide, wie beispielsweise TiSi2, ZrSi2, NbSi2, TaSi2, CrSi2, MoSi2 und WSi2; Metallsalze, wie beispielsweise BaCO3, CaCO3, SrCO3, BaSO4 und CaSO4; und Kompositmaterialien, wie beispielsweise SiN4-SiC und 9Al2O3-2B2O3. Diese Teilchen können einzeln oder in Kombinationen aus zwei oder mehreren davon verwendet werden. Unter diesen sind SnO2, ZnO, Al2O3, TiO2, In2O3, MgO, BaO und MoO3 bevorzugt, SnO2, ZnO, In2O3 und TiO2 sind weiter bevorzugt und noch weiter bevorzugt ist SnO2.

Im Fall der Verwendung des erfindungsgemässen Wärmeübertragungsmaterials für das Laserwärmeübertragungssystem ist das in der Rückseitenschicht verwendete Antistatikmittel vorzugsweise weitgehend transparent, so dass das Laserlicht transmittiert werden kann.

Im Fall der Verwendung eines elektrisch leitfähigen Metalloxids als Antistatikmittel ist dessen Teilchengrösse vorzugsweise kleiner, so dass die Lichtstreuung soweit wie möglich verringert wird, jedoch muss die Teilchengrösse unter Verwendung des Verhältnisses des Brechungsindex zwischen dem Teilchen und dem Bindemittel als ein Parameter bestimmt werden, und kann erhalten werden unter Verwendung der Mie-Streutheorie. Die durchschnittliche Teilchengrösse ist üblicherweise 0,001–0,5 &mgr;m, vorzugsweise 0,003–0,2 &mgr;m. Die durchschnittliche Teilchengrösse, wie sie hierin verwendet wird, ist ein Wert, der nicht nur die Primärteilchengrösse des elektrisch leitfähigen Metalloxids einschliesst, sondern auch eine Teilchengrösse höherer Strukturen.

Zusätzlich zu dem Antistatikmittel können verschiedene Zusatzstoffe, wie beispielsweise ein Tensid, ein Gleitfähigkeitsmittel und ein Mattierungsmittel, und ein Bindemittel zu der Rückseitenschicht zugegeben werden. Die Menge des Antistatikmittels, das in der ersten Rückseitenschicht enthalten ist, beträgt vorzugsweise 10–1.000 Gew.-Teile, weiter bevorzugt 200–800 Gew.-Teile auf 100 Gew.-Teile des Bindemittels. Die Menge des Antistatikmittels, das in der zweiten Rückseitenschicht enthalten ist, beträgt vorzugsweise 0–300 Gew.-Teile, weiter bevorzugt 0–100 Gew.-Teile, auf 100 Gew.-Teile des Bindemittels.

Beispiele für das bei der Herstellung der ersten und zweiten Rückseitenschicht verwendbare Bindemittel schliessen Homopolymere und Copolymere von Monomeren auf Acrylsäurebasis ein, wie beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureester und Methacrylsäureester; Polymere auf Cellulosebasis, wie beispielsweise Nitrocellulose, Methylcellulose, Ethylcellulose und Celluloseacetat; Polymere auf Vinylbasis und Copolymere von Vinylverbindungen, wie beispielsweise Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Vinylchlorid-Copolymer, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylbutyral und Polyvinylalkohol; kondensierte Polymere, wie beispielsweise Polyester, Polyurethan und Polyamid; thermoplastische Polymere auf Gummibasis, wie beispielsweise Butadien-Styrol-Copolymer; Polymere, die erhalten werden durch Polymerisation oder Vernetzung einer fotopolymerisierbaren oder wärmepolymerisierbaren Verbindung, wie beispielsweise einer Epoxyverbindung; und Melaminverbindungen.

Licht/Wärme-Umwandlungsschicht:

Die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht enthält eine Licht/Wärme-Umwandlungssubstanz, ein Bindemittel und bei Bedarf ein Mattierungsmittel. Ferner enthält die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht bei Bedarf andere Komponenten.

Die Licht/Wärme-Umwandlungssubstanz ist eine Substanz, die die Funktion besitzt, die Energie des eingestrahlten Lichts in Wärmeenergie umzuwandeln. Die Substanz ist üblicherweise ein Farbstoff (einschliesslich eines Pigments, nachfolgend entsprechend) der zur Absorption von Laserlicht in der Lage ist. Im Fall der Durchführung der Bildaufzeichnung unter Verwendung eines Infrarotlasers wird vorzugsweise ein Infrarotabsorber als Licht/Wärme-Umwandlungssubstanz verwendet. Beispiele für den Farbstoff schliessen Schwarzpigmente, wie beispielsweise Russ, ein; sowie Pigmente, die gebildet werden aus einer makrocyclischen Verbindung mit einer Absorption im Bereich vom sichtbaren bis nahinfraroten, wie beispielsweise Naphthocyanin und Naphthalocyanin; organische Farbstoffe, die als laserabsorbierendes Material in der hochdichten Laseraufzeichnung, wie beispielsweise optischen Disks, verwendet werden (beispielsweise Cyaninfarbstoffe, wie Indoleninfarbstoff, Farbstoffe auf Anthrachinonbasis, Farbstoffe auf Azulenbasis und Farbstoffe auf Phthalocyaninbasis); und Organometallverbindungsfarbstoffe, wie beispielsweise Dithiol-Nickel-Komplex. Unter diesen sind Farbstoffe auf Cyaninbasis bevorzugt, da dieser Farbstoff einen hohen Absorptionskoeffizienten gegenüber Licht im Infrarotbereich zeigt, und wenn er als Licht/Wärme-Umwandlungssubstanz verwendet wird, kann die Dicke der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht verringert werden, und als Ergebnis kann die Aufzeichnungsempfindlichkeit des Wärmeumwandlungsblattes weiter verbessert werden.

Ausser den Farbstoff können auch teilchenförmige Metallmaterialien, wie beispielsweise geschwärztes Silber und anorganische Materialien, als Licht/Wärme-Umwandlungssubstanz verwendet werden.

Das in der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht enthaltene Bindemittel ist vorzugsweise ein Harz mit einer Festigkeit, die zumindest ausreichend hoch ist, dass eine Schicht auf einem Träger ausgebildet werden kann, und das eine hohe Wärmeleitfähigkeit besitzt. Ein Harz mit Wärmebeständigkeit, das auch durch die durch die Licht/Wärme-Umwandlungssubstanz erzeugte Wärme bei der Bildaufzeichnung nicht zersetzt wird, ist weiter bevorzugt, da auch dann, wenn die Lichtbestrahlung mit hoher Energie durchgeführt wird, die Glattheit der Oberfläche der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht nach der Lichtbestrahlung aufrecht erhalten werden kann. Genauer ist ein Harz mit einer thermischen Zersetzungstemperatur (die Temperatur, die in einem Luftstrom bei einer Temperaturanstiegsgeschwindigkeit von 10°C/min nach dem TGA-Verfahren (thermogravimetrische Analyse) zu einer Masseabnahme von 5% führt) von 400°C oder mehr aufweist, bevorzugt, und ein Harz mit einer thermischen Zersetzungstemperatur von 500°C oder mehr ist weiter bevorzugt. Ferner besitzt das Bindemittel vorzugsweise eine Glasübergangstemperatur von 200–400°C, weiter bevorzugt von 250–350°C. Wenn die Glasübergangstemperatur weniger als 200°C beträgt, kann auf dem erzeugten Bild eine Verschleierung erzeugt werden, wohingegen dann, wenn sie 400°C übersteigt, die Löslichkeit des Harzes abnimmt und die Herstellungseffizienz verringert werden kann.

Die Wärmebeständigkeit (beispielsweise die thermische Verformungstemperatur oder die thermische Zersetzungstemperatur) des Bindemittels in der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht ist vorzugsweise im Vergleich zu den Materialien, die in anderen Schichten verwendet werden, die auf der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht bereitgestellt werden, höher.

Spezifische Beispiele für das Bindemittel schliessen Harz auf Acrylsäurebasis (z.B. Polymethylmethacrylat), Polycarbonat, Polystyrol, Harz auf Vinylbasis (z.B. Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymer, Polyvinylalkohol), Polyvinylbutyral, Polyester, Polyvinylchlorid, Polyamid, Polyimid, Polyetherimid, Polysulfon, Polyethersulfon, Aramid, Polyurethan, Epoxyharz und Harnstoff/Melamin-Harz ein. Unter diesen ist Polyimidharz bevorzugt.

Insbesondere sind die Polyimidharze der folgenden Formeln (I) bis (VII) bevorzugt, da diese Harze in einem organischen Lösungsmittel löslich sind, und wenn ein solches Polyimidharz verwendet wird, wird die Produktivität des Wärmeübertragungsblattes verbessert. Die Verwendung dieser Polyimidharze ist auch im Hinblick auf die Verbesserung der Viskositätsstabilität, der Langzeitlagerfähigkeit und der Feuchtigkeitsbeständigkeit der Beschichtungslösung für die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht bevorzugt.

worin Ar1 eine aromatische Gruppe der folgenden Strukturformel (1), (2) oder (3) ist, und n ist eine ganze Zahl von 10–100:
worin Ar2 eine aromatische Gruppe der folgenden Formel (4), (5), (6) oder (7) ist, und n ist eine ganze Zahl von 10–100:
worin in den Formeln (V) bis (VII) n und m jeweils eine ganze Zahl von 10–100 darstellen, und in Formel (VI) ist das Verhältnis von n:m 6:4 bis 9:1.

Bezüglich des Standards zur Beurteilung, ob das Harz in einem organischen Lösungsmittel löslich ist oder nicht, ist auf der Basis, dass 10 Gew.-Teile Harz bei 25°C in 100 Gew.-Teilen N-Methylpyrrolidon aufgelöst werden, das Harz zur Verwendung als Harz für die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht bevorzugt, wenn 10 Gew.-Teile Harz aufgelöst werden. Wenn 100 Gew.-Teile Harz pro 100 Gew.-Teilen N-Methylpyrrolidon aufgelöst werden, ist das Harz weiter bevorzugt.

Beispiele für das in der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht enthaltene Mattierungsmittel schliessen feine anorganische Teilchen und feine organische Teilchen ein. Beispiele für die feinen anorganischen Teilchen schliessen Metallsalze ein, wie beispielsweise Silica, Titanoxid, Aluminiumoxid, Zinkoxid, Magnesiumoxid, Bariumsulfat, Magnesiumsulfat, Aluminiumhydroxid, Magnesiumhydroxid und Bornitrid, Kaolin, Ton, Talk, Zinkweiss, Bleiweiss, Zieklit, Quarz, Kieselgur, Perlit, Bentonit, Glimmer und synthetischen Glimmer. Beispiele für die feinen organischen Teilchen schliessen Harzteilchen ein, wie beispielsweise Fluorharzteilchen, Guanaminharzteilchen, Acrylharzteilchen, Styrol-Acryl-Copolymer-Harzteilchen, Siliciumharzteilchen, Melaminharzteilchen und Epoxyharzteilchen.

Die Teilchengrösse des Mattierungsmittels ist üblicherweise 0,3–30 &mgr;m, vorzugsweise 0,5–20 &mgr;m, und die Menge des zugegebenen Mattierungsmittels ist vorzugsweise 0,1–100 mg/m2.

Die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht kann bei Bedarf ein Tensid, ein Verdickungsmittel, ein Antistatikmittel und dergleichen enthalten.

Die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht kann bereitgestellt werden durch Herstellung einer Beschichtungslösung, in der eine Licht/Wärme-Umwandlungssubstanz und ein Bindemittel aufgelöst sind, und der bei Bedarf ein Mattierungsmittel und andere Komponenten zugegeben sind, Aufbringen der Beschichtungslösung auf einen Träger und Trocknen der Lösung. Beispiele für das organische Lösungsmittel zum Auflösen des Polyimidharzes schliessen n-Hexan, Cyclohexan, Diglyme, Xylol, Toluol, Ethylacetat, Tetrahydrofuran, Methylethylketon, Aceton, Cyclohexanon, 1,4-Dioxan, 1,3-Dioxan, Dimethylacetat, N-Methyl-2-pyrrolidon, Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid, Dimethylacetamid, &ggr;-Butyrolacton, Ethanol und Methanol ein. Die Beschichtung und die Trocknung können unter Verwendung herkömmlicher Beschichtungs- und Trocknungsverfahren durchgeführt werden. Die Trocknung wird üblicherweise bei einer Temperatur von 300°C oder weniger, vorzugsweise bei einer Temperatur von 200°C oder weniger, durchgeführt. Wenn Polyethylenterephthalat als Träger verwendet wird, wird die Trocknung vorzugsweise bei einer Temperatur von 80–150°C durchgeführt.

Wenn die Menge des Bindemittels in der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht übermässig gering ist, nimmt die Kohäsion der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht ab, und zum Zeitpunkt der Übertragung eines erzeugten Bildes auf ein Bildaufnahmeblatt wird die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht leicht zusammen damit übertragen, was eine Farbvermischung des Bildes hervorruft, wohingegen dann, wenn die Menge des Polyimidharzes übermässig gross ist, die Schichtdicke der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht zunimmt, so dass eine konstante Lichtabsorptionsfähigkeit erzielt wird, und das führt leicht zu einer Verringerung der Empfindlichkeit. Das Gewichtsverhältnis des Feststoffgehalts zwischen Licht/Wärme-Umwandlungssubstanz und Bindemittel in der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht beträgt vorzugsweise 1:20 bis 2:1, weiter bevorzugt 1:10 bis 2:1.

Wie oben beschrieben, ist die Verringerung der Dicke der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht bevorzugt, da die Empfindlichkeit des Wärmeübertragungsblattes erhöht werden kann. Die Dicke der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht ist vorzugsweise 0,03–1,0 &mgr;m, weiter bevorzugt 0,05–0,5 &mgr;m. Ferner besitzt die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht vorzugsweise eine optische Dichte von 0,80–1,26 für Licht einer Wellenlänge von 808 nm, da die bilderzeugende Schicht bezüglich der Übertragungsempfindlichkeit verbessert wird. Die optische Dichte für Licht bei der oben beschriebenen Wellenlänge ist weiter bevorzugt 0,92–1,15. Wenn die optische Dichte bei der Laserpeakwellenlänge weniger als 0,80 beträgt, wird das eingestrahlte Licht unzureichend in Wärme umgewandelt, und die Übertragungsempfindlichkeit nimmt in einigen Fällen ab. Wenn andererseits die optische Dichte 1,26 übersteigt, beeinträchtigt dies die Funktion der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht bei der Aufzeichnung und es kann eine Verschleierung hervorgerufen werden.

Erfindungsgemäss bedeutet die optische Dichte der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht in dem Wärmeübertragungsblatt die Absorptionsfähigkeit der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht bei der Peakwellenlänge des zur Durchführung der Aufzeichnung bei dem erfindungsgemässen bilderzeugenden Material verwendeten Laserlichts. Die optische Dichte kann unter Verwendung eines bekannten Spektrophotometers gemessen werden. Erfindungsgemäss wird ein UV-Spektrophotometer UV-240, hergestellt von Shimadzu Corporation, verwendet. Die optische Dichte ist ein Wert, der erhalten wird durch Subtraktion des Wertes für den Träger alleine von dem Wert für die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht, einschliesslich des Trägers.

Bilderzeugende Schicht:

Die bilderzeugende Schicht enthält mindestens ein Pigment, das auf ein Bildaufnahmeblatt übertragen wird und ein Bild erzeugt, und enthält ferner ein Bindemittel zur Herstellung der Schicht und bei Bedarf andere Komponenten.

Das Pigment wird im allgemeinen grob eingeteilt in organisches Pigment und anorganisches Pigment. Diese werden in geeignete Weise in Abhängigkeit vom Verwendungszweck und unter Berücksichtigung ihrer Eigenschaften ausgewählt, d.h. erstgenanntes liefert einen Beschichtungsfilm mit hoher Transparenz, und letztgenanntes zeigt im allgemeinen eine exzellente Maskierungseigenschaft. Wenn das Wärmeübertragungsblatt für eine Farbkorrekturfahne vor dem Druck verwendet wird, wird ein organisches Pigment mit einer Farbe verwendet, die Gelb, Purpur, Blaugrün oder Schwarz, wie es üblicherweise in der Drucktinte verwendet wird, entspricht oder nahekommt. Ausser diesem wird in einigen Fällen ein Metallpulver, ein Fluoreszenzpigment oder dergleichen verwendet. Beispiele für das geeigneterweise verwendete Pigment schliessen Azopigmente, Phthalocyaninpigmente, Anthrachinonpigmente, Dioxazinpigmente, Chinacridonpigmente, Isoindolinonpigmente und Nitropigmente ein. Die in der bilderzeugenden Schicht verwendeten Pigmente werden nachfolgend unter Einteilung derselben unter Verwendung der Farbtönung beschrieben, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht darauf beschränkt.

(1) Gelbpigment: Pigmentgelb 12 (C. I. Nr. 21090):
  • Permanentgelb DHG (hergestellt von Clariant Japan), Lionolgelb 1212B (hergestellt von Toyo Ink Mgf. Co., Ltd.), Irgalitgelb LCT (hergestellt von Ciba Specialty Chemicals), Symuler Fast Gelb GFT 219 (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentgelb 13 (C. I. Nr. 21100):
  • Permanentgelb GR (hergestellt von Clariant Japan), Lionelgelb 1313 (hergestellt von Toyo Ink Mfg. Co., Ltd.)
Pigmentgelb 14 (C. I. Nr. 21095):
  • Permanentgelb G (hergestellt von Clariant Japan), Lionelgelb 1401-G (hergestellt von Toyo Ink Mfg. Co., Ltd.), Seika Echtgelb 2270 (hergestellt von Dainichiseika Color & Chemicals Mfg. Co., Ltd.), Symuler Echtgelb 4400 (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentgelb 17 (C. I. Nr. 21105):
  • Permanentgelb GG02 (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentgelb 155:
  • Graphtolgelb 3GP (hergestellt von Clariant Japan)
Pigmentgelb 180 (C. I. Nr. 21290):
  • Novopermgelb F-HG (hergestellt von Clariant Japan), PV Echtgelb HG (hergestellt von Clariant Japan)
Pigmentgelb 139 (C. I. Nr. 56298):
  • Novopermgelb M2R 70 (hergestellt von Clariant Japan)
(2) Purpurpigment: Pigmentrot 57:1 (C. I. Nr. 15860:1):
  • Graphtolrubin L6B (hergestellt von Clariant Japan), Lionolrot 6B-4290G (hergestellt von Toyo Ink Mfg. Co., Ltd.), Irgalitrubin 4BL (hergestellt von Ciba Specialty Chemicals), Symuler Brilliant Carmin 6B-229 (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentrot 122 (C. I. Nr. 73915):
  • Hosterperm Pink E (hergestellt von Clariant Japan), Lionogen Magenta 5790 (hergestellt von Toyo Ink Mfg. Co., Ltd.), Fastogen Super Magenta RH (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentrot 53:1 (C. I. Nr. 15585:1):
  • Permanentbeizenrot LCY (hergestellt von Clariant Japan), Symuler C conc (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentrot 48:1 (C. I. Nr. 15865:1):
  • Lionol Rot 2B 3300 (hergestellt von Toyo Ink Mfg. Co., Ltd.), Symuler Rot NRY (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentrot 48:2 (C. I. Nr. 15865:2):
  • Permanentrot W2T (hergestellt von Clariant Japan), Lionolrot LX235 (hergestellt von Toyo Ink Mfg. Co., Ltd.), Symuler Rot 3012 (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentrot 48:3 (C. I. Nr. 15865:3):
  • Permanentrot 3RL (hergestellt von Clariant Japan), Symuler Rot 2BS (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentrot 177 (C. I. Nr. 65300):
  • Cromophtal Rot A2B (hergestellt von Ciba Specialty Chemicals)
(3) Blaugrünpigment: Pigmentblau 15 (C. I. Nr. 74160):
  • Lionolblau 7027 (hergestellt von Toyo Ink Mfg. Co., Ltd.), Fastogenblau BB (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentblau 15:1 (C. I. 74160):
  • Hosterperm Blau A2R (hergestellt von Clariant Japan), Fastogenblau 5050 (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals, Inc.)
Pigmentblau 15:2 (C. I. Nr. 74160):
  • Hosterperm Blau AFL (hergestellt von Clariant Japan), Irgalite Blau BSP (hergestellt von Ciba Specialty Chemicals), Fastogenblau GP (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals, Inc.)
Pigmentblau 15:3 (C. I. Nr. 74160):
  • Hosterperm Blau B2G (hergestellt von Clariant Japan), Lionolblau FG7330 (hergestellt von Toyo Ink Mfg. Co., Ltd.), Chromophtalblau 4GNF (hergestellt von Ciba Specialty Chemicals), Fastogenblau FGF (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentblau 15:4 (C. I. Nr. 74160):
  • Hosterperm Blau BFL (hergestellt von Clariant Japan), Cyaninblau 700-10FG (hergestellt von Toyo Ink Mfg. Co., Ltd.), Irgalitblau GLNF (hergestellt von Ciba Specialty Chemicals), Fastogenblau FGS (hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals Inc.)
Pigmentblau 15:6 (C. I. Nr. 74160):
  • Lionolblau ES (hergestellt von Toyo Ink. Mfg. Co., Ltd.)
Pigmentblau 60 (C. I. Nr. 69800):
  • Hosterperm Blau RL01 (hergestellt von Clariant Japan), Lionogenblau 6501 (hergestellt von Toyo Ink Mfg. Co., Ltd.)
(4) Schwarzpigment: Pigmentschwarz 7 (hergestellt von C. I. Nr. 77266):
  • Mitsubishi Russ MA100 (hergestellt von Mitsubishi Chemical), Mitsubishi Russ #5 (hergestellt von Mitsubishi Chemical), Black Pearls 430 (hergestellt von Cabot Co.)

Das erfindungsgemäss verwendbare Pigment kann in geeigneter Weise aus kommerziell erhältlichen Produkten ausgewählt werden unter Bezugnahme auf beispielsweise Ganryo Binran (Handbook of Pigments), zusammengestellt von Nippon Ganryo Gijutsu Kyokai, Seibundo Shinkosha (1989) und Color Index, The Society of Dyes and Colorist, 3. Aufl. (1987).

Die durchschnittliche Teilchengrösse des Pigments beträgt vorzugsweise 0,03–1 &mgr;m, weiter bevorzugt 0,05–0,5 &mgr;m.

Wenn die Teilchengrösse weniger als 0,03 &mgr;m beträgt, können die Dispergierungskosten zunehmen oder die Dispersionslösung können gelieren, wohingegen dann, wenn die Teilchengrösse 1 &mgr;m übersteigt, die groben Pigmentteilchen die Adhäsion zwischen der bilderzeugenden Schicht und der bildaufnehmenden Schicht oder die Transparenz der bilderzeugenden Schicht inhibieren können.

Das Bindemittel für die bilderzeugende Schicht ist vorzugsweise ein amorphes organisches, hochmolekulargewichtiges Polymer mit einem Erweichungspunkt von 40–150°C. Beispiele für das amorphe organische, hochmolekulargewichtige Polymer schliessen Butyralharz, Polyamidharz, Polyethyleniminharz, Sulfonamidharz, Polyesterpolyolharz, Petroleumharz, Homopolymerer und Copolymere aus Styrol oder einem Derivat oder Substitutionsprodukt davon (z.B. Styrol, Vinyltoluol, &agr;-Methylstyrol, 2-Methylstyrol, Chlorstyrol, Vinylbenzoesäure, Natriumvinylbenzolsulfonat, Aminostyrol) und Homopolymere und Copolymere mit einem anderen Monomer aus einem Monomer auf Vinylbasis, wie beispielsweise Methacrylsäureester (z.B. Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Butylmethacrylat, Hydroxyethylmethacrylat), Methacrylsäure, Acrylsäureester (z.B. Methylacrylat, Ethylacrylat, Butylacrylat, &agr;-Ethylhexylacrylat), Acrylsäure, Dienen (z.B. Butadien, Isopren), Acrylnitril, Vinylethern, Maleinsäure, Maleinsäureester, Maleinsäureanhydrid, Zimtsäure, Vinylchlorid und Vinylacetat ein. Diese Harze können in Kombinationen aus zwei oder mehreren verwendet werden.

Die bilderzeugende Schicht enthält das Pigment vorzugsweise in einer Menge von 30–70 Gew.-%, weiter bevorzugt 30–50 Gew.-%. Ferner enthält die bilderzeugende Schicht das Harz vorzugsweise in einer Menge von 70–30 Gew.-%, weiter bevorzugt 70–40 Gew.-%.

Die bilderzeugende Schicht kann die folgenden Komponenten (1) bis (3) als weitere Komponenten enthalten.

(1) Wachse:

Die Wachse schliessen Mineralwachse, natürliche Wachse und synthetische Wachse ein. Beispiele für die Mineralwachse schliessen Petroleumwachs (z.B. Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs, Esterwachs, oxidiertes Wachs), Montanwachs, Ozokerit und Ceresin ein. Unter diesen ist Paraffinwachs bevorzugt. Das Paraffinwachs ist von Petroleum getrennt und es sind verschiedene Produkte auf dem Markt erhältlich, die bezüglich des Schmelzpunkts verschieden sind.

Beispiele für das natürliche Wachs schliessen Pflanzenwachse ein, wie beispielsweise Carnaubawachs, Japanwachs, Ouricurywachs und Espalwachs, und tierische Wachse, wie beispielsweise Bienenwachs, Insektenwachs, Schellackwachs und Spermacetiwachs.

Das synthetische Wachs wird üblicherweise als Gleitmittel verwendet und umfasst üblicherweise eine Verbindung auf Basis einer höheren Fettsäure. Beispiele für das synthetische Wachs schliessen folgendes ein.

1. Fettsäurewachs:

Lineare gesättigte Fettsäuren der folgenden Formel CH3(CH2)nCOOH worin n eine ganze Zahl von 6–28 ist. Spezifische Beispiele hierfür schliessen eine Stearinsäure, eine Behensäure, eine Palmitinsäure, eine 12-Hydroxystearinsäure und eine Azelainsäure ein.

Zusätzlich können Metallsalze (z.B. K, Ca, Zn, Mg) der oben beschriebenen Fettsäuren verwendet werden.

2. Fettsäureesterwachse:

Spezifische Beispiele für die Ester der oben beschriebenen Fettsäuren schliessen Ethylstearat, Laurylstearat, Ethylbehenat, Hexylbehenat und Behenylmyristat ein.

3. Fettsäureamidwachs:

Spezifische Beispiele für das Amid der oben beschriebenen Fettsäuren schliessen Stearinsäureamid und Laurinsäureamid ein.

4. Aliphatisches Alkoholwachs:

Lineare, gesättigte, aliphatische Alkohole der folgenden Formel: CH3(CH2)nOH worin n eine ganze Zahl von 6–28 ist. Spezifische Beispiele hierfür schliessen Stearylalkohol ein.

Unter diesen synthetischen Wachsen 1. bis 4, sind höhere Fettsäureamide, wie beispielsweise Stearinsäureamid und Laurinsäureamid, bevorzugt. Die oben beschriebenen Wachsverbindungen können bei Bedarf einzeln oder in einer geeigneten Kombination miteinander verwendet werden.

(2) Weichmacher:

Der Weichmacher ist vorzugsweise eine Esterverbindung und Beispiele hierfür schliessen bekannte Weichmacher ein, wie beispielsweise Phthalsäureester, z.B. Dibutylphthalat, Di-n-octylphthalat, Di(2-ethylhexyl)phthalat, Dinonylphthalat, Dilaurylphthalat, Butyllaurylphthalat, Butylbenzylphthalat; aliphatische zweibasige Säureester, z.B. Di(2-ethylhexyl)adipat, Di(2-ethylhexyl)sebacat; Phosphorsäuretriester, z.B. Tricresylphosphat, Tri(2-ethylhexyl)phosphat; Polyolpolyester, z.B. Polyethylenglykolester; und Epoxyverbindungen, z.B. Epoxy-Fettsäureester. Unter diesen sind Ester aus Vinylmonomer, insbesondere Ester aus Acrylsäure oder Methacrylsäure, im Hinblick auf den durch die Zugabe hervorgebrachten Effekt auf die Verbesserung der Übertragungsempfindlichkeit oder Übertragungsungleichmässigkeit und auf die Steuerung der Bruchdehnung bevorzugt.

Beispiele für die Esterverbindung aus Acrylsäure oder Methacrylsäure schliessen Polyethylenglykoldimethacrylat, 1,2,4-Butantriol, Trimethacrylat, Trimethylolethantriacrylat, Pentaerythritolacrylat, Pentaerythritoltetraacrylat und Dipentaerythritolpolyacrylat ein.

Der Weichmacher kann ein Polymer sein. Insbesondere ist Polyester aufgrund seines grossen Zusatzeffekts und seiner schwierigen Diffundierbarkeit unter Lagerungsbedingungen bevorzugt. Beispiele für den Polyester schliessen Polyester auf Sebacinsäurebasis und Polyester auf Adipinsäurebasis ein.

Die in der bilderzeugenden Schicht enthaltenen Zusatzstoffe sind nicht auf die oben beschriebenen beschränkt. Ferner können die Weichmacher einzeln oder in einer Kombination aus zwei oder mehreren davon verwendet werden.

Wenn der Gehalt der oben beschriebenen Zusatzstoffe in der bilderzeugenden Schicht übermässig hoch ist, kann die Auflösung des Übertragungsbildes abnehmen, die Filmfestigkeit der bilderzeugenden Schicht selbst kann abnehmen oder es kann aufgrund der Verringerung der Haftfestigkeit zwischen der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und der bilderzeugenden Schicht eine unbelichtete Fläche auf das Bildaufnahmeblatt übertragen werden. Im Hinblick auf diese Aspekte ist der Wachsgehalt vorzugsweise 0,1–30 Gew.-%, weiter bevorzugt 1–20 Gew.-%, auf Basis des Gesamtfeststoffgehalts in der bilderzeugenden Schicht. Der Weichmachergehalt beträgt vorzugsweise 0,1–20 Gew.-%, weiter bevorzugt 0,1–10 Gew.-%, auf Basis des Gesamtfeststoffgehalts in der bilderzeugenden Schicht.

(3) Sonstiges:

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Komponenten kann die bilderzeugende Schicht ein Tensid, anorganische oder organische feine Teilchen (z.B. Metallpulver, Silicagel), ein Öl (z.B. Leinöl, Mineralöl), ein Verdickungsmittel, ein Antistatikmittel und dergleichen enthalten. Ausser im Fall der Erzielung eines schwarzen Bildes kann die für die Übertragung notwendige Energie verringert werden wenn eine Substanz für die Bildaufzeichnung inkorporiert wird, die in der Lage ist, Licht bei der Wellenlänge der verwendeten Lichtquelle zu absorbieren. Die Substanz, die zur Absorption von Licht bei der Wellenlänge der Lichtquelle in der Lage ist, kann entweder ein Pigment oder ein Farbstoff sein. Im Fall des Erhalts eines Farbbildes sind jedoch die Verwendung einer Infrarotlichtquelle, wie beispielsweise eines Halbleiterlasers, für die Bildaufzeichnung und die Verwendung eines Farbstoffs mit einer geringen Absorption im sichtbaren Bereich aber einer grossen Absorption bei der Wellenlänge der Lichtquelle im Hinblick auf die Farbreproduktion bevorzugt. Beispiele für den Nahinfrarotfarbstoff schliessen die Verbindungen ein, die in JP-A-3-103476 beschrieben sind.

Die bilderzeugende Schicht kann bereitgestellt werden durch Herstellen einer Beschichtungslösung, in der das Pigment, das Bindemittel und dergleichen aufgelöst oder dispergiert ist, Aufbringen der Beschichtungslösung auf eine Licht/Wärme-Umwandlungsschicht (wenn eine wärmeempfindliche Ablöseschicht, die später beschrieben wird, auf der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht bereitgestellt ist, auf der wärmeempfindlichen Ablöseschicht) und Trocknen der Lösung. Beispiele für das zur Herstellung der Beschichtungslösung verwendete Lösungsmittel schliessen n-Propylalkohol, Methylethylketon, Propylenglykolmonomethylether (MFG), Methanol und Wasser ein. Die Aufschichtung und Trocknung können unter Anwendung herkömmlicher Beschichtungs- und Trocknungsverfahren hergestellt werden.

Auf der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht des Wärmeübertragungsblattes kann eine wärmeempfindliche Ablöseschicht bereitgestellt werden, die ein wärmeempfindliches Material enthält, das unter der Einwirkung von Wärme, die durch die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht erzeugt wird, ein Gas erzeugt oder anhaftendes Wasser freisetzt oder dergleichen, wodurch die Bindungsfestigkeit zwischen der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und der bilderzeugenden Schicht geschwächt wird. Als wärmeempfindliches Material kann eine Verbindung (ein Polymer oder eine niedermolekulare Verbindung, die zur Zersetzung oder Denaturierung seiner selbst durch Wärme und Erzeugung eines Gases in der Lage ist, eine Verbindung (ein Polymer oder eine niedermolekulare Verbindung) mit einem darin in einer einigermassen grossen Menge absorbierten oder adsorbierten, leicht verdampfbaren Gas, wie beispielsweise Feuchtigkeit oder dergleichen, verwendet werden. Diese können in Kombination miteinander verwendet werden.

Beispiele für das Polymer, das durch Wärmeeinwirkung zersetzt oder denaturiert wird und ein Gas erzeugt, schliessen selbstoxidierende Polymere ein, wie beispielsweise Nitrocellulose, sowie halogenhaltige Polymere, wie beispielsweise chloriertes Polyolefin, chloriertes Gummi, polychloriertes Gummi, Polyvinylchlorid und Polyvinylidenchlorid; Acrylpolymere, wie beispielsweise Polyisobutylmethacrylat mit darin adsorbierter flüchtiger Verbindung (z.B. Feuchtigkeit); Celluloseester, wie beispielsweise Ethylcellulose, mit darin adsorbierter flüchtiger Verbindung (z.B. Feuchtigkeit); und natürliche Polymerverbindungen, wie beispielsweise Gelatine mit darin adsorbierter flüchtiger Verbindung (z.B. Feuchtigkeit). Beispiele für die niedermolekulare Verbindung, die durch Einwirkung von Wärme zersetzt oder denaturiert werden kann und ein Gas erzeugt, schliessen eine Verbindung ein, die einer exothermen Zersetzung unterliegen und dadurch ein Gas erzeugen, wie beispielsweise eine Diazoverbindung und eine Azidverbindung.

Die Zersetzung oder Denaturierung des wärmeempfindlichen Materials durch Wärme findet vorzugsweise bei 280°C oder weniger statt, weiter bevorzugt bei 230°C oder weniger.

Wenn eine niedermolekulargewichtige Verbindung als wärmeempfindliches Material der wärmeempfindlichen Ablöseschicht verwendet wird, wird die Verbindung vorzugsweise mit einem Bindemittel kombiniert. Das hierbei verwendete Bindemittel kann das oben beschriebene Polymer sein, das von selbst durch Wärmeeinwirkung zersetzt oder denaturiert werden und ein Gas erzeugen kann, oder kann ein herkömmliches Bindemittel sein, dem solche Eigenschaften fehlen. Wenn die wärmeempfindliche niedermolekulargewichtige Verbindung in Kombination mit einem Bindemittel verwendet wird, ist das Gewichtsverhältnis von ersterer zu letzterer vorzugsweise 0,02:1–3:1, weiter bevorzugt 0,05:1–2:1. Die wärmeempfindliche Ablöseschicht bedeckt vorzugsweise nahezu die gesamte Oberfläche der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht. Ihre Dicke beträgt im allgemeinen 0,03–1 &mgr;m, vorzugsweise 0,05–0,5 &mgr;m.

Im Fall eines Wärmeübertragungsblattes mit einem Aufbau, worin eine Licht/Wärme-Umwandlungsschicht, eine wärmeempfindliche Ablöseschicht und eine bilderzeugende Schicht in dieser Reihenfolge auf einem Träger übereinandergeschichtet sind, wird die wärmeempfindliche Ablöseschicht durch die Wärme, die von der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht übertragen wird, zersetzt oder denaturiert und erzeugt ein Gas. Durch diese Zersetzung oder Gaserzeugung geht die wärmeempfindliche Ablöseschicht teilweise verloren oder es findet innerhalb der wärmeempfindlichen Ablöseschicht ein Kohäsionszusammenbruch statt, und als Ergebnis nimmt die Bindungsfestigkeit zwischen der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und der bilderzeugenden Schicht ab. Folglich kann in Abhängigkeit von dem Verhalten der wärmeempfindlichen Ablöseschicht ein Teil der wärmeempfindlichen Ablöseschicht an der bilderzeugenden Schicht anhaften und auf dem schlussendlich erzeugten Bild erscheinen, was zu einer Farbvermischung in dem Bild führt. Aus diesem Grund ist die wärmeempfindliche Ablöseschicht vorzugsweise nahezu farblos, d.h. gegenüber sichtbarem Licht hoch durchlässig, damit sichergestellt wird, dass die Farbvermischung in dem erzeugten Bild auch dann nicht visuell wahrgenommen wird, wenn die oben beschriebene Übertragung der wärmeempfindlichen Ablöseschicht stattfindet. Insbesondere ist der Lichtabsorptionskoeffizient der wärmeempfindlichen Ablöseschicht für sichtbares Licht 50% oder weniger, vorzugsweise 10% oder weniger.

Das Wärmeübertragungsblatt kann auch einen solchen Aufbau aufweisen, dass anstelle der unabhängigen Bereitstellung einer wärmeempfindlichen Ablöseschicht das oben beschriebene wärmeempfindliche Material zu der Beschichtungslösung für die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht zugegeben wird, und die gebildete Licht/Wärme-Umwandlungsschicht gleichzeitig als Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und als wärmeempfindliche Ablöseschicht dient.

Die äusserste Schicht des Wärmeübertragungsblattes auf der Seite, auf der die bilderzeugende Schicht bereitgestellt ist, hat vorzugsweise einen statischen Reibungskoeffizienten von 0,35 oder weniger, weiter bevorzugt 0,20 oder weniger. Wenn die äusserste Schicht mit einem statischen Reibungskoeffizienten von 0,35 oder weniger ausgestattet ist, kann verhindert werden, dass das Wärmeübertragungsblatt beim Vortrieb durch die Walzen kontaminiert wird, und das erzeugte Bild kann eine hohe Bildqualität aufweisen. Der statische Reibungskoeffizient wird nach dem Verfahren gemessen, das in der japanischen Patentanmeldung Nr. 2000-85759, Absatz (0011) beschrieben ist.

Der Smooster-Wert auf der Oberfläche der bilderzeugenden Schicht ist vorzugsweise 0,5–50 mmHg (etwa 0,0665–6,65 kPa) bei 23°C und 55% relativer Feuchtigkeit, und gleichzeitig ist der Ra-Wert vorzugsweise 0,05–0,4 &mgr;m. Bei diesen Werten kann eine grosse Anzahl von mikroskopischen Hohlräumen, die auf der Kontaktoberfläche erzeugt werden, wodurch die Kontaktierung zwischen der bildaufnehmenden Schicht und der bilderzeugenden Schicht inhibiert wird, verringert werden, und dieses ist im Hinblick auf die Übertragung und damit die Bildqualität vorteilhaft. Der Ra-Wert kann gemäss JIS B0601 unter Verwendung eines Oberflächenrauhigkeitsmessgeräts (Surfcom, hergestellt von Tokyo Seimitsu Co., Ltd.) gemessen werden. Die Oberflächenhärte der bilderzeugenden Schicht ist vorzugsweise 10 g oder mehr mit einer Saphirnadel. Eine Sekunde nach der Erdung des Wärmeübertragungsblattes, das gemäss dem Bundes-Teststandard 4046 elektrifiziert wurde, ist das Ladungspotential der bilderzeugenden Schicht vorzugsweise –100 bis 100 V. Der Oberflächenwiderstand der bilderzeugenden Schicht ist vorzugsweise 109 &OHgr; oder weniger bei 23°C und 55% relativer Feuchtigkeit.

Das Bildaufnahmeblatt, das in Kombination mit dem oben beschriebenen Wärmeübertragungsblatt verwendet wird, wird nachfolgend beschrieben.

BILDAUFNAHMEBLATT: Schichtaufbau:

Das Bildaufnahmeblatt hat üblicherweise einen solchen Aufbau, dass eine oder mehrere bildaufnehmende Schichten auf einem Träger bereitgestellt werden, und bei Bedarf eine oder mehrere Dämpfungsschichten, eine Ablöseschicht und eine Zwischenschicht zwischen dem Träger und der bildaufnehmenden Schicht bereitgestellt werden. Im Hinblick auf die Transporteigenschaften hat das Bildaufnahmeblatt vorzugsweise eine Rückseitenschicht auf der Seite des Trägers, die der Seite der bildaufnehmenden Schicht gegenüberliegt.

Erfindungsgemäss kann das oben beschriebene fluorhaltige Tensid, nämlich das Copolymer (I), der bildaufnehmenden Schicht beigemischt werden. Dieses wurde oben detailliert beschrieben.

Träger:

Beispiele für den Träger schliessen normale blattförmige Substrate ein, wie beispielsweise ein Kunststoffblatt, Metallblatt, Glasblatt, harzbeschichtetes Papier, Papier und verschiedene Kompositmaterialien. Beispiele für das Kunststoffblatt schliessen ein Polyethylenterephthalatblatt, ein Polycarbonatblatt, ein Polyethylenblatt, ein Polyvinylchloridblatt, ein Polyvinylidenchloridblatt, ein Polystyrolblatt, ein Styrol-Acrylnitril-Blatt und ein Polyesterblatt ein. Beispiele für das verwendbare Papier schliessen Druckpapier und beschichtetes Papier ein.

Der Träger weist vorzugsweise feine Hohlräume auf, da hierdurch die Bildqualität verbessert werden kann. Ein solcher Träger kann wie folgt hergestellt werden. Beispielsweise werden ein thermoplastisches Harz und ein Füllstoff, der ein anorganisches Pigment enthält, ein mit dem thermoplastischen Harz inkompatibles Polymer oder dergleichen vermischt, die erhaltene Mischungsschmelze wird zu einer einlagigen oder mehrlagigen Folie unter Verwendung eines Schmelzextruders ausgeformt, und die resultierende Folie wird uniaxial oder biaxial verstreckt. In diesem Fall wird der Hohlraumprozentsatz durch die Auswahl des Harzes und des Füllstoffs, das Mischungsverhältnis, die Verstreckungsbedingungen und dergleichen bestimmt.

Als das oben beschriebene thermoplastische Harz sind Polyolefinharze, wie beispielsweise Polypropylen und Polyethylenterephthalatharze aufgrund ihrer hohen Kristallinität, der guten Verstreckungseigenschaften und der Leichtigkeit bei der Hohlraumerzeugung bevorzugt. Es ist bevorzugt, das Polyolefinharz oder Polyethylenterephthalatharz als Hauptkomponente zu verwenden und in geeigneter Weise eine geringe Menge eines anderen thermoplastischen Harzes in Kombination damit einzusetzen. Das als Füllstoff verwendete anorganische Pigment hat vorzugsweise eine durchschnittliche Teilchengrösse von 1–20 &mgr;m, und Beispiele für das verwendbare anorganische Pigment schliessen Calciumcarbonat, Ton, Kieselgur, Titanoxid, Aluminiumhydroxid und Silica ein. Als inkompatibles Harz, das als Füllstoff verwendet wird, wird in dem Fall, dass Polypropylen als das thermoplastische Harz verwendet wird, vorzugsweise Polyethylenterephthalat in Kombination als Füllstoff verwendet. Der Träger mit feinen Hohlräumen ist detailliert in der japanischen Patentanmeldung 11-290570 beschrieben.

In dem Träger ist der Gehalt des Füllstoffs, wie beispielsweise eines anorganischen Pigments, im allgemeinen in der Grössenordnung von 2–30 Vol.%.

In dem Bildaufnahmeblatt ist die Dicke des Träges üblicherweise 10–400 &mgr;m, vorzugsweise 25–200 &mgr;m. Die Oberfläche des Trägers kann einer Oberflächenbehandlung unterworfen werden, wie beispielsweise einer Koronaentladungsbehandlung oder einer Glimmentladungsbehandlung, wodurch die Hafteigenschaften gegenüber der bildaufnehmenden Schicht (oder Dämpfungsschicht) oder die Hafteigenschaften gegenüber der bilderzeugenden Schicht des Wärmeübertragungsblattes verbessert werden.

Bildaufnehmende Schicht:

Da die bilderzeugende Schicht auf die Oberfläche des Bildaufnahmeblattes übertragen und darauf fixiert wird, werden vorzugsweise eine oder mehrere bildaufnehmende Schichten auf dem Träger bereitgestellt. Die bildaufnehmende Schicht wird vorzugsweise hauptsächlich aus einem organischen Polymerbindemittel hergestellt. Dieses Bindemittel ist vorzugsweise ein thermoplastisches Harz, und Beispiele hierfür schliessen Homopolymere und Copolymere von Acrylmonomeren, wie beispielsweise Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäureester und Methacrylsäureester; Polymere auf Cellulosebasis, wie beispielsweise Methylcellulose, Ethylcellulose und Celluloseacetat; Homopolymere und Copolymere von Monomeren auf Vinylbasis, wie beispielsweise Polystyrol, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylbutyral, Polyvinylalkohol, Polyvinylchlorid, halbverestertes Styrol-Maleinsäure-Copolymer, halbverestertes Styrol-Fumarsäure-Copolymer und verestertes Styrol-Acrylsäure-Copolymer; kondensierte Polymere, wie beispielsweise Polyester und Polyamid; und Polymere auf Gummibasis, wie beispielsweise Butadien-Styrol-Copolymer, ein.

Unter diesen wird als das Polymerbindemittel vorzugsweise mindestens ein Polymer verwendet, das ausgewählt ist aus Polyvinylbutyral, halbverestertem Styrol-Maleinsäure-Copolymer, halbverestertem Styrol-Fumarsäure-Copolymer und verestertem Styrol-Acrylsäure-Copolymer.

Damit eine geeignete Haftfestigkeit mit der bilderzeugenden Schicht erzielt wird, ist das Bindemittel der bildaufnehmenden Schicht vorzugsweise ein Polymer mit einer Glasübergangstemperatur (Tg) von weniger als 90°C. Zu diesem Zweck kann der bildaufnehmenden Schicht auch ein Weichmacher zugegeben werden. Ferner weist das Binderpolymer zur Verhinderung der Blockierung zwischen den Blättern vorzugsweise eine Tg von 30°C oder mehr auf. Insbesondere im Hinblick auf die Verbesserung der Hafteigenschaften gegenüber der bilderzeugenden Schicht bei der Laseraufzeichnung und zur Erhöhung der Empfindlichkeit oder der Bildfestigkeit ist das Binderpolymer der bildaufnehmenden Schicht vorzugsweise das gleiche wie das Bindemittelpolymer der bilderzeugenden Schicht, oder diesem analog.

Es ist bevorzugt, dass der Smooster-Wert der bildaufnehmenden Schichtoberfläche 0,5–50 mmHg (etwa 0,0665–6,65 kPa) bei 23°C und 55% relativer Feuchtigkeit beträgt und gleichzeitig der Ra-Wert 0,05–0,4 &mgr;m beträgt. Mit diesen Werten kann die grosse Anzahl mikroskopischer Hohlräume, die auf der Kontaktfläche ausgebildet werden und die Kontaktierung zwischen bildaufnehmender Schicht und bilderzeugender Schicht inhibieren, verringert werden, und dieses ist im Hinblick auf die Übertragung und damit die Bildqualität vorteilhaft. Der Ra-Wert kann gemäss JIS B0601 unter Verwendung eines Oberflächenrauhigkeitmessgeräts (Surfcom, hergestellt von Tokyo Seimitsu Co., Ltd.) gemessen werden. Eine Sekunde nach der Erdung des Bildaufnahmeblattes, das gemäss dem Bundes-Teststandard 4046 elektrifiziert wurde, ist das Ladungspotential auf der bildaufnehmenden Schicht vorzugsweise –100 bis 100 V. Der Oberflächenwiderstand der bildaufnehmenden Schicht ist vorzugsweise 109 &OHgr; oder weniger bei 23°C und 55% relativer Feuchtigkeit. Der statische Reibungskoeffizient ist vorzugsweise 0,8 oder weniger auf der Oberfläche der bildaufnehmenden Schicht, und die Oberflächenenergie auf der Oberfläche der bildaufnehmenden Schicht ist vorzugsweise 25–35 mJ/m2.

Im Fall der einmaligen Erzeugung eines Bildes auf der bildaufnehmenden Schicht und Rückübertragung des Bildes auf Druckpapier oder dergleichen, wird vorzugsweise mindestens eine bildaufnehmende Schicht auf einem fotohärtbaren Material hergestellt. Beispiele für die Zusammensetzung des fotohärtbaren Materials schliessen eine Kombination aus (a) einem fotopolymerisierbaren Monomer, das mindestens eine polyfunktionelle Vinyl- oder Vinylidenverbindung umfasst, die durch Additionspolymerisation ein Fotopolymer erzeugen kann, (b) einem organischen Polymer, (c) einem Fotopolymerisationsinitiator und bei Bedarf Zusatzstoffen, wie beispielsweise einem Wärmepolymerisationsinhibitor, ein. Als polyfunktionelles Vinylmonomer wird ein ungesättigter Polyolester, insbesondere ein Acrylsäure- oder Methacrylsäureester, wie beispielsweise Ethylenglykoldiacrylat und Pentaerythritoltetraacrylat, verwendet.

Beispiele für das organische Polymer schliessen Polymere ein, wie sie oben als das Polymer zur Herstellung der bildaufnehmenden Schicht beschrieben wurden. Als Fotopolymerisationsinitiator wird ein normaler Fotoradikalpolymerisationsinitiator, wie beispielsweise Benzophenon oder Michler's Keton, in einer Menge von 0,1–20 Gew.-% in der Schicht verwendet.

Die Dicke der bildaufnehmenden Schicht beträgt 0,3–7 &mgr;m, vorzugsweise 0,7–4 &mgr;m. Wenn die Dicke geringer ist als 0,3 &mgr;m, ist die Schichtfestigkeit unzureichend, und die Schicht wird leicht bei der Rückübertragung auf ein Druckpapier eingerissen. Wenn die Dicke zu gross ist, nimmt der Glanz des Bildes nach der Rückübertragung auf ein Druckpapier zu und die Ähnlichkeit mit einer Drucksache nimmt ab.

Andere Schichten:

Vorzugsweise wird zwischen dem Träger und der bildaufnehmenden Schicht eine Dämpfungsschicht bereitgestellt. Wenn eine Dämpfungsschicht bereitgestellt wird, wird die Hafteigenschaft zwischen bilderzeugender Schicht und bildaufnehmender Schicht bei der Wärmeübertragung unter Verwendung eines Lasers verbessert und die Bildqualität kann verbessert werden. Ferner werden aufgrund der Verformungsaktivität der Dämpfungsschicht auch dann, wenn Fremdmaterie zwischen dem Wärmeübertragungsblatt und dem Bildaufnahmeblatt beim Aufzeichnen eingeschlossen ist, Hohlräume zwischen der bildaufnehmenden Schicht und der bilderzeugenden Schicht bezüglich ihrer Grösse verringert, und als Ergebnis kann auch die Grösse von Bilddefekten, wie beispielsweise weissen Spots, klein gehalten werden. Wenn ein Bild durch die Übertragung erzeugt wird und dieses Bild auf ein getrennt hergestelltes Druckpapier oder dergleichen übertragen wird, verformt sich ferner die bildaufnehmende Oberfläche entsprechend den Unregelmässigkeiten auf der Papieroberfläche, und folglich kann die Übertragbarkeit der bildaufnehmenden Schicht verbessert werden. Darüber hinaus nimmt der Glanz des zu übertragenden Materials ab, wodurch die Annäherung an eine Drucksache verbessert werden kann.

Die Dämpfungsschicht ist so aufgebaut, dass sie sich beim Anlegen einer Belastung an die bilderzeugende Schicht leicht verformt, und zum Erreichen des oben beschriebenen Effekts wird diese Schicht vorzugsweise aus einem Material mit einem niedrigen Elastizitätsmodul, einem Material mit Gummielastizität oder einem thermoplastischen Harz, das leicht durch Wärme erweicht wird, hergestellt. Das Elastizitätsmodul der Dämpfungsschicht ist vorzugsweise 0,5 MPa bis 1,0 GPa, weiter bevorzugt 1 MPa bis 0,5 GPa, und noch weiter bevorzugt 10–100 MPa, bei Raumtemperatur. Ferner ist zum Aufnehmen von Fremdmaterie, wie beispielsweise Staub, die Eindringung (25°C, 100 g, 5 Sekunden), wie in JIS K2530 beschrieben, vorzugsweise 10 oder mehr. Die Glasübergangstemperatur der Dämpfungsschicht beträgt 80°C oder weniger, vorzugsweise 25°C oder weniger, und der Erweichungspunkt ist vorzugsweise 50–200°C. Zur Einstellung dieser physikalischen Eigenschaften, beispielsweise der Tg, kann in geeigneter Weise ein Weichmacher zu dem Bindemittel zugegeben werden.

Spezifische Beispiele für das als Bindemittel in der Dämpfungsschicht verwendete Material schliessen Polyethylen, Polypropylen, Polyester, Styrol-Butadien-Copolymere, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, Ethylen-Acryl-Copolymere, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymere, Vinylidenchloridharz, Weichmacher enthaltendes Vinylchloridharz, Polyamidharz und Phenolharz zusätzlich zu Gummi, wie Urethangummi, Butadiengummi, Nitrilgummi, Acrylgummi und natürlichem Gummi ein.

Die Dicke der Dämpfungsschicht variiert in Abhängigkeit von dem verwendeten Harz und anderen Bedingungen, sie liegt jedoch üblicherweise bei 3–100 &mgr;m, vorzugsweise 10–52 &mgr;m.

Die bildaufnehmende Schicht und die Dämpfungsschicht müssen bis zur Laseraufzeichnungsstufe gebunden sein, zur Übertragung des Bildes auf Druckpapier werden diese Schichten jedoch vorzugsweise in einem ablösbaren Zustand bereitgestellt. Zur Erleichterung der Ablösung wird vorzugsweise eine Ablöseschicht mit einer Dicke von etwa 0,1–2 &mgr;m zwischen der Dämpfungsschicht und der bildaufnehmenden Schicht bereitgestellt. Wenn die Schichtdicke übermässig gross ist, kann die Leistung der Dämpfungsschicht nicht in einfacher Weise hervorgebracht werden. Daher muss die Schichtdicke in Abhängigkeit von der Art der Ablöseschicht eingestellt werden.

Spezifische Beispiele für das Bindemittel der Ablöseschicht schliessen Polyolefin, Polyester, Polyvinylacetal, Polyvinylformal, Polyparabensäure, Polymethylmethacrylat, Polycarbonat, Ethylcellulose, Nitrocellulose, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Polyvinylalkohol, Polyvinylchlorid, Urethanharz, fluorhaltiges Harz, Styrole, wie Polystyrol und Acetonitrilstyrol, vernetzte Produkte dieser Harze, warmhärtende Harze mit einer Tg von 65°C oder mehr, wie beispielsweise Polyamid, Polyamid, Polyetherimid, Polysulfon, Polyethersulfon und Aramid, und gehärtete Produkte aus diesen Harzen ein. Der hierbei verwendete Härter kann ein allgemeiner Härter sein, wie beispielsweise Isocyanat und Melamin.

Bei Berücksichtigung der oben beschriebenen Eigenschaften bei der Auswahl des Bindemittels der Ablöseschicht sind Polycarbonat, Acetal und Ethylcellulose im Hinblick auf die Lagerfähigkeit bevorzugt, und diese sind besonders bevorzugt, wenn ein Acrylharz in der bildaufnehmenden Schicht verwendet wird, da bei der Rückübertragung des Bildes nach der Wärmeübertragung unter Verwendung eines Lasers eine gute Ablösbarkeit erzielt werden kann.

Ferner kann auch eine Schicht als Ablöseschicht verwendet werden, die hinsichtlich ihrer Hafteigenschaften gegenüber der bildaufnehmenden Schicht durch Abkühlen extrem verringert wird. Genauer kann eine Schicht verwendet werden, die eine warmschmelzbare Verbindung, wie beispielsweise Wachs oder ein Bindemittel, oder ein thermoplastisches Harz umfasst.

Beispiele für die warmschmelzbare Verbindung schliessen die Substanzen ein, die in JP-A-63-193886 beschrieben sind. Insbesondere mikrokristallines Wachs, Paraffinwachs und Carnaubawachs sind bevorzugt. Bevorzugte Beispiele für das thermoplastische Harz schliessen Copolymere auf Ethylenbasis (z.B. Ethylen-Vinylacetat-Harz) und Harze auf Cellulosebasis ein.

Zu einer solchen Ablöseschicht können bei Bedarf Zusatzstoffe, wie beispielsweise eine höhere Fettsäure, ein höherer Alkohol, ein höherer Fettsäureester, Amide und ein höheres Amin zugegeben werden.

Gemäss einem anderen Aufbau der Ablöseschicht kann eine Schicht verwendet werden, die durch Erwärmen geschmolzen oder erweicht wird und von sich aus einen Kohäsionszusammenbruch erleidet, wodurch sie Ablösbarkeit zeigt. Diese Ablöseschicht enthält vorzugsweise eine superkühlende Substanz.

Beispiele für die superkühlende Substanz schliessen Poly-&egr;-caprolacton, Polyoxyethylen, Benzotriazol, Tribenzylamin und Vanillin ein.

Gemäss noch einer weiteren Ausführungsform der Ablöseschicht ist in dieser eine Verbindung inkorporiert, die die Hafteigenschaften gegenüber der bildaufnehmenden Schicht verringern kann. Beispiele für diese Verbindung schliessen Harze auf Siliconbasis, wie beispielsweise Siliconöl, fluorhaltige Harze, wie beispielsweise Teflon und fluorhaltiges Acrylharz; Polysiloxanharz, Harze auf Acetalbasis, wie beispielsweise Polyvinylbutyral, Polyvinylacetal und Polyvinylformal; feste Wachse, wie beispielsweise Polyethylenwachs und Amidwachs; und fluor- oder phosphorsäureesterhaltige Tenside ein.

Die Ablöseschicht kann nach einem Verfahren hergestellt werden, worin die oben beschriebenen Rohmaterialien in einem Lösungsmittel aufgelöst oder wie ein Latex dispergiert werden, und die Lösung oder Dispersion wird unter Anwendung eines Beschichtungsverfahrens, wie beispielsweise Klingenbeschichtung, Walzenbeschichtung, Stabbeschichtung, Vorhangbeschichtung oder Gravurbeschichtung oder unter Anwendung eines Extrusionslaminierverfahrens durch Heissschmelzen auf die Dämpfungsschicht aufgeschichtet. Die Ablöseschicht kann auch hergestellt werden nach einem Verfahren, worin die Rohmaterialien in einem Lösungsmittel aufgelöst oder wie ein Latex dispergiert werden, die Lösung und Dispersion unter Anwendung des oben beschriebenen Verfahrens auf eine temporäre Basis aufgeschichtet wird, die erhaltene Beschichtung an der Dämpfungsschicht befestigt wird und die temporäre Basis abgezogen wird.

Das Bildaufnahmeblatt, das mit dem Wärmeübertragungsblatt kombiniert ist, kann einen solchen Aufbau besitzen, dass die bildaufnehmende Schicht auch als Dämpfungsschicht dient. In diesem Fall kann das Bildaufnahmeblatt die Struktur Träger/dämpfende bildaufnehmende Schicht oder die Struktur Träger/Grundierungsschicht/dämpfende bildaufnehmende Schicht aufweisen. Auch in diesem Fall ist die gedämpfte bildaufnehmende Schicht vorzugsweise in einem abziehbaren Zustand vorhanden, so dass die Rückübertragung auf ein Druckpapier ermöglicht wird. In diesem Fall kann das Bild nach der Rückübertragung auf das Druckpapier ein Bild mit exzellentem Glanz sein.

Die Dicke der gedämpften bildaufnehmenden Schicht beträgt 5–100 &mgr;m, vorzugsweise 10–40 &mgr;m.

In dem Bildaufnahmeblatt ist vorzugsweise eine Rückseitenschicht auf der Oberfläche des Trägers bereitgestellt, die der Oberfläche gegenüberliegt, auf der die bildaufnehmende Schicht bereitgestellt ist, da hierdurch die Transporteigenschaften des Bildaufnahmeblattes verbessert werden können. Zum Zweck der Erzielung eines guten Vortriebs innerhalb der Aufzeichnungsvorrichtung enthält die Rückseitenschicht vorzugsweise ein Antistatikmittel, wie beispielsweise ein Tensid oder feine Zinkoxidteilchen, und ein Mattierungsmittel, wie beispielsweise Siliciumoxid oder PMMA-Teilchen.

Diese Zusatzstoffe können nicht nur in die Rückseitenschicht zugegeben werden, sondern bei Bedarf auch den bildaufnehmenden Schicht oder anderen Schichten. Die Art des Zusatzstoffes variiert in Abhängigkeit vom Verwendungszweck und kann nicht allgemein gültig angegeben werden, jedoch können beispielsweise im Fall eines Mattierungsmittels Teilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse von 0,5–10 &mgr;m zu der Schicht in einer Menge von etwa 0,5–80% zugegeben werden.

Das Antistatikmittel kann in geeigneter Weise aus verschiedenen Tensiden und elektrisch leitfähigen Mitteln ausgewählt und in einer solchen Weise verwendet werden, dass der Oberflächenwiderstand der Schicht 1012 &OHgr; oder weniger, vorzugsweise 109 &OHgr; oder weniger, bei Bedingungen von 23°C und 50% relativer Feuchtigkeit, beträgt.

Als das in der Rückseitenschicht verwendete Bindemittel kann ein Allzweckpolymer verwendet werden, wie beispielsweise Gelatine, Polyvinylalkohol, Methylcellulose, Nitrocellulose, Acetylcellulose, aromatisches Polyamidharz, Siliconharz, Epoxyharz, Alkydharz, Phenolharz, Melaminharz, Fluorharz, Polyimidharz, Urethanharz, Acrylharz, urethanmodifiziertes Siliconharz, Polyethylenharz, Polypropylenharz, Polyesterharz, Teflonharz, Polyvinylbutyralharz, Harz auf Vinylchloridbasis, Polyvinylacetat, Polycarbonat, organische Borverbindung, aromatische Ester, fluoriertes Polyurethan und Polyethersulfon.

Wenn ein vernetzbares wasserlösliches Bindemittel als Bindemittel für die Rückseitenschicht verwendet wird, ist dies wirksam zur Verhinderung des Herausfallens von Mattierungsmittelpulver oder zur Verbesserung der Kratzbeständigkeit der Rückseitenschicht. Die Verwendung dieses Bindemittels besitzt auch eine starke Auswirkung auf die Blockierung während der Lagerung.

Bezüglich der Mittel zur Vernetzung können in Abhängigkeit von den Eigenschaften des verwendeten Vernetzungsmittels beliebige Mittel, ausgewählt aus Wärme, aktiver Strahlung und Druck oder eine Kombination daraus ohne besondere Beschränkung verwendet werden. In Abhängigkeit vom Einzelfall kann eine beliebige adhäsive Schicht auf dem Träger auf der Seite bereitgestellt werden, auf der die Rückseitenschicht bereitgestellt ist, so dass dem Träger eine klebende Eigenschaft vermittelt wird.

Als das Mattierungsmittel, das vorzugsweise zu der Rückseitenschicht zugegeben wird, können organische oder anorganische feine Teilchen verwendet werden. Beispiele für das organische Mattierungsmittel schliessen feine Teilchen eines Radikalpolymerisationspolymers, wie beispielsweise Polymethylmethacrylat (PMMA), Polystyrol, Polyethylen und Polypropylen, und feine Teilchen eines Kondensationspolymers, wie beispielsweise Polyester und Polycarbonat, ein.

Die Rückseitenschicht wird vorzugsweise in einer Beschichtungsmenge von etwa 0,5–5 g/m2 bereitgestellt. Wenn die Beschichtungsmenge weniger als 0,5 g/m2 beträgt, sind die Beschichtungseigenschaften instabil und es traten Probleme auf, wie beispielsweise dass das Mattierungsmittelpulver leicht herausfällt, wohingegen dann, wenn sie 5 g/m2 übersteigt, die Teilchengrösse des geeigneten Mattierungsmittels sehr gross wird und die Oberfläche der bildaufnehmenden Schicht durch die Rückseitenschicht während der Lagerung geprägt wird, und als Ergebnis leicht eine fehlende oder ungleichmässige Ausbildung eines aufgezeichneten Bildes auftritt, insbesondere bei der Wärmeübertragung des Übertragens einer Dünnschichtbild erzeugenden Schicht.

Das Mattierungsmittel hat vorzugsweise eine Zahlendurchschnitts-Teilchengrösse von 2,5–20 &mgr;m grösser als die Schichtdicke der Rückseitenschicht, die nur ein Bindemittel enthält. In dem Mattierungsmittel müssen Teilchen mit einer Teilchengrösse von 8 &mgr;m oder mehr in einer Menge von 5 mg/m2 oder mehr, vorzugsweise 6–600 mg/m2, vorhanden sein. Indem das Mattierungsmittel als solches enthalten ist, kann das Versagen durch Fremdmaterie verbessert werden. Ferner kann durch Verwendung eines Mattierungsmittels mit einer engen Teilchengrössenverteilung, wie beispielsweise einem Wert [&sgr;/rn (= Variationskoeffizient der Teilchengrössenverteilung)], der erhalten wird durch Dividieren der Standardabweichung der Teilchengrössenverteilung durch die Zahlendurchschnittsteilchengrösse von 0,3 oder weniger, der Defekt, der durch Teilchen mit einer ausserordentlich grossen Teilchengrösse hervorgerufen wird, verbessert werden, und darüber hinaus kann eine gewünschte Leistung durch die Zugabe einer geringeren Menge erzielt werden. Dieser Variationskoeffizient beträgt vorzugsweise 0,15 oder weniger.

Zu der Rückseitenschicht wird vorzugsweise ein Antistatikmittel zugegeben, so dass die Anhaftung von Fremdmaterie durch Reibungselektrifizierung mit einer Transportwalze vermieden wird. Beispiele für das verwendbare Antistatikmittel schliessen kationische Tenside, anionische Tenside, nichtionische Tenside, polymere Antistatikmittel, elektrisch leitfähige feine Teilchen und einen breiten Bereich von Verbindungen, wie in 11290 no Kagaku Shohin (11290 Chemical Products), Kagaku Kogyo Nippo Sha, Seiten 875–876 beschrieben, ein.

Unter diesen Substanzen als das Antistatikmittel, das in Kombination mit der Rückseitenschicht verwendet werden kann, sind Metalloxide, wie beispielsweise Russ, Zinkoxid, Titanoxid und Zinnoxid elektrisch leitfähige feine Teilchen, wie beispielsweise organische Halbleiter, bevorzugt. Besonders bevorzugt sind elektrisch leitfähige feine Teilchen, da das Antistatikmittel nicht von der Rückseitenschicht dissoziiert und die Antistatikwirkung unabhängig von der Umgebung stabil erhalten wird.

Zu der Rückseitenschicht können zur Vermittlung der Beschichtbarkeit und Abziehbarkeit ferner verschiedene Aktivatoren oder Ablösemittel, wie beispielsweise Siliconöl und Fluorharz, zugegeben werden.

Die Rückseitenschicht ist besonders bevorzugt, wenn die Dämpfungsschicht und die bildaufnehmende Schicht jeweils einen Erweichungspunkt von 70°C oder weniger aufweisen, gemessen mittels TMA (thermomechanische Analyse).

Der TMA-Erweichungspunkt wird bestimmt durch Erhöhen der Temperatur eines zu untersuchenden Objekts mit konstanter Temperaturanstiegsgeschwindigkeit unter Anlegen einer konstanten Last, und Beobachtung der Phase des Objekts. Erfindungsgemäss wird die Temperatur, bei der die Phase des zu messenden Objekts sich zu verändern beginnt, als der TMA-Erweichungspunkt definiert. Die Messung des Erweichungspunkts mittels TMA kann unter Verwendung einer Vorrichtung, wie beispielsweise Thermoflex, hergestellt von Rigaku Denki Sha, durchgeführt werden.

Bei der Bilderzeugung können das Wärmeübertragungsblatt und das Bildaufnahmeblatt als Laminat verwendet werden, das erhalten wird durch Überlagern der bilderzeugenden Schicht des Wärmeübertragungsblattes auf die bildaufnehmende Schicht des Bildaufnahmeblattes.

Das Laminat aus Wärmeübertragungsblatt und Bildaufnahmeblatt kann nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden. Beispielsweise kann das Laminat leicht erhalten werden durch Auflegen der bilderzeugenden Schicht des Wärmeübertragungsblattes auf die bildaufnehmende Schicht des Bildaufnahmeblattes und Hindurchpassieren dieser Blätter zwischen Druck- und Heizwalzen. In diesem Fall beträgt die Heiztemperatur vorzugsweise 160°C oder weniger oder 130°C oder weniger.

Ein anderes geeignetes Verfahren zum Erhalt des Laminats ist das oben beschriebene Vakuumkontaktverfahren. In dem Vakuumkontaktverfahren wird zunächst ein Bildaufnahmeblatt um eine Trommel mit darauf befindlichen Sauglöchern zur Anlegung eines Vakuums aufgewickelt, und dann wird ein Wärmeübertragungsblatt mit einer geringfügig grösseren Dimensionierung als derjenigen des Bildaufnahmeblattes mit dem Bildaufnahmeblatt vakuumkontaktiert, wobei die Luft gleichförmig durch eine Quetschwalze ausgetrieben wird. Ausserdem kann ein Verfahren angewandt werden, worin ein Bildaufnahmeblatt unter mechanischem Ziehen des Bildaufnahmeblattes an einer Metalltrommel befestigt wird und ferner ein Wärmeübertragungsblatt in ähnlicher Weise unter mechanischem Ziehen des Wärmeübertragungsblattes befestigt wird, wodurch diese Blätter miteinander kontaktiert werden. Unter diesen Verfahren ist das Vakuumkontaktverfahren bevorzugt, da keine Steuerung der Temperatur von Heizwalzen und dergleichen erforderlich ist und die Schichten rasch und gleichförmig in einfacher weise zusammengefügt werden können.

BEISPIELE

Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend detaillierter unter Bezugnahme auf Beispiele beschrieben, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht als darauf beschränkt anzusehen. In den Beispielen bedeutet "Teile" "Masse (Gewichts)-Teile", soweit nicht anders angegeben.

BEISPIELE 1 BIS 3 UND VERGLEICHSBEISPIEL 1

HERSTELLUNG DES WÄRMEÜBERTRAGUNGSBLATTES (K) (SCHWARZ):

Herstellung der Rückseitenschicht:
Herstellung der ersten Rückseitenschicht:

Eine Oberfläche (Rückseitenoberfläche) eines 75 &mgr;m dicken, biaxial verstreckten Polyethylenterephthalatträgers (Ra ist 0,01 &mgr;m auf beiden Oberflächen) wurde einer Koronabehandlung unterworfen, und die Beschichtungslösung für die erste Rückseitenschicht wurde in einer Trockendicke von 0,03 &mgr;m darauf aufgeschichtet und bei 180°C für 30 Sekunden getrocknet, wodurch eine erste Rückseitenschicht erzeugt wurde. Das Young-Modul in Längsrichtung des Trägers war 450 kg/mm2 (= etwa 4,4 GPa) und das Young-Modul in Querrichtung betrug 500 kg/mm2 (= etwa 4,9 GPa). Der F-5-Wert in Längsrichtung des Trägers betrug 10 kg/mm2 (= etwa 98 MPa) und der F-5-Wert in Querrichtung des Trägers betrug 13 kg/mm2 (= etwa 127,4 MPa). Die prozentuale Warmschrumpfung des Trägers bei 100°C für 30 Minuten betrug 0,3% in Längsrichtung und 0,1% in Querrichtung. Die Bruchfestigkeit betrug 20 kg/mm2 (= etwa 196 MPa) in Längsrichtung und 25 kg/mm2 (= etwa 245 MPa) in der Querrichtung. Das Elastizitätsmodul betrug 400 kg/mm2 (= etwa 3,9 GPa).

Herstellung der zweiten Rückseitenschicht:

Die Beschichtungslösung für die zweite Rückseitenschicht wurde auf die erste Rückseitenschicht in einer Trockendicke von 0,03 &mgr;m aufgeschichtet und dann bei 170°C für 30 Sekunden getrocknet, wodurch eine zweite Rückseitenschicht gebildet wurde.

(1) Herstellung einer Beschichtungslösung für die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht:

Die folgenden Komponenten wurden unter Rühren mit einem Rührer vermischt, wodurch eine Beschichtungslösung für die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht hergestellt wurde.

(2) Herstellung der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht auf der Trägeroberfläche:

Auf einer Oberfläche der 75 &mgr;m dicken Polyethylenterephthalatfolie (Träger) wurde die oben hergestellte Beschichtungslösung für die Licht/Wärme-Umwandlungsschicht unter Verwendung eines Drahtstabes aufgeschichtet, und dann wurde die Beschichtung für 2 Minuten in einem Ofen bei 120°C getrocknet, wodurch eine Licht/Wärme-Umwandlungsschicht auf dem Träger erzeugt wurde. Die optische Dichte der erhaltenen Licht/Wärme-Umwandlungsschicht bei einer Wellenlänge von 808 nm wurde unter Verwendung eines UV-Spektrophotometers UV-240, hergestellt von Shimadzu Corporation, gemessen und zu OD = 1,03 bestimmt. Der Querschnitt der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht wurde durch ein Rasterelektronenmikroskop beobachtet und die gefundene Schichtdicke betrug im Durchschnitt 0,3 &mgr;m.

(3) Herstellung einer Beschichtungslösung für eine ein schwarzes Bild erzeugende Schicht:

Die jeweiligen unten gezeigten Komponenten wurden in eine Mühle einer Knetvorrichtung eingeführt und unter Anlegen einer Scherkraft und Zugabe einer geringen Menge eines Lösungsmittels wurde eine Dispersionsvorbehandlung durchgeführt. Zu der erhaltenen Dispersion wurde weiteres Lösungsmittel zugegeben, bis schlussendlich die folgende Zusammensetzung erhalten wurde, und die resultierende Lösung wurde in einer Sandmühle für 2 Stunden dispergiert, wodurch eine Pigment-Dispersionsmutterlösung erhalten wurde.

Zusammensetzung einer Schwarzpigment-Dispersionsmutterlösung:

Dann wurden die unten gezeigten Komponenten unter Rühren mit einem Rührer vermischt, wodurch eine Beschichtungslösung für die ein schwarzes Bild erzeugende Schicht hergestellt wurde.

Die Teilchen in der so erhaltenen Beschichtungslösung für die ein schwarzes Bild erzeugenden Schicht wurden mittels eines Messgeräts für die Teilchengrössenverteilung unter Verwendung eines Laserstreusystems gemessen, und als Ergebnis wurde eine durchschnittliche Teilchengrösse von 0,25 &mgr;m und ein Anteil von Teilchen mit 1 &mgr;m oder mehr von 0,5% gefunden.

(4) Herstellung einer ein schwarzes Bild erzeugenden Schicht auf der Oberfläche der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht:

Auf der Oberfläche der oben hergestellten Licht/Wärme-Umwandlungsschicht wurde die oben hergestellte Beschichtungslösung für die ein schwarzes Bild erzeugende Schicht unter Verwendung eines Drahtstabes für 1 Minute aufgeschichtet, und dann wurde die Beschichtung für 2 Minuten in einem Ofen bei 100°c getrocknet, wodurch eine ein schwarzes Bild erzeugende Schicht auf der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht hergestellt wurde. Auf diese weise wurde eine Wärmeübertragungsblatt hergestellt, indem eine Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und eine ein schwarzes Bild erzeugende Schicht in dieser Reihenfolge auf einem Träger bereitgestellt waren (nachfolgend als Wärmeübertragungsblatt (K) bezeichnet; in entsprechender Weise wird ein Wärmeübertragungsblatt, worin eine ein gelbes Bild erzeugende Schicht bereitgestellt ist, als Wärmeübertragungsblatt (Y) bezeichnet, ein Wärmeübertragungsblatt, worin eine ein purpurfarbenes Bild erzeugende Schicht bereitgestellt ist, als Wärmeübertragungsblatt (M) bezeichnet und ein Wärmeübertragungsblatt, worin eine ein blaugrünes Bild erzeugende Schicht bereitgestellt ist, wird als Wärmeübertragungsblatt (YC bezeichnet). Die optische Dichte (optische Dichte: OD) der ein schwarzes Bild erzeugenden Schicht des Wärmeübertragungsblattes (K) wurde mit einem Macbeth Densitometer "TD-904" (W-Filter) gemessen und zu OD = 0,91 bestimmt. Ferner wurde die Dicke der ein schwarzes Bild erzeugenden Schicht gemessen und zu durchschnittlich 0,60 &mgr;m bestimmt.

Die erhaltene bilderzeugende Schicht wies die folgenden physikalischen Eigenschaften auf:

Die Oberflächenhärte der bilderzeugenden Schicht, die vorzugsweise 10 g oder mehr mit einer Saphirnadel beträgt, war 200 g oder mehr.

Der Smooster-Wert auf der Oberfläche, der vorzugsweise 0,5–50 mmHg (= etwa 0,0665–6,65 kPa) bei 23°C und 55% relativer Feuchtigkeit beträgt, betrug 0,3 mmHg (= etwa 1,24 kPa).

Der statische Reibungskoeffizient auf der Oberfläche, der vorzugsweise 0,2 oder weniger beträgt, betrug 0,08.

HERSTELLUNG DES WÄRMEÜBERTRAGUNGSBLATTES (Y):

Das Wärmeübertragungsblatt (Y) wurde in der gleichen Weise wie bei der Herstellung des Wärmeübertragungsblattes (K) hergestellt, ausser dass eine Beschichtungslösung für eine ein gelbes Bild erzeugende Schicht mit der unten gezeigten Zusammensetzung anstelle der Beschichtungslösung für eine ein schwarzes Bild erzeugende Schicht bei der Herstellung des Wärmeübertragungsblattes (K) verwendet wurde. Die bilderzeugende Schicht des erhaltenen Wärmeübertragungsblattes (Y) wies eine Schichtdicke von 0,42 &mgr;m auf.

Die erhaltene bilderzeugende Schicht wies die folgenden physikalischen Eigenschaften auf:

Die Oberflächenhärte der bilderzeugenden Schicht, die vorzugsweise 10 g oder mehr mit einer Saphirnadel beträgt, war 200 g oder mehr.

Der Smooster-Wert auf der Oberfläche, der vorzugsweise 0,5–50 mmHg (= etwa 0,0665–6,65 kPa) bei 23°C und 55% relativer Feuchtigkeit beträgt, betrug 2,3 mmHg (= etwa 0,31 kPa).

Der statische Reibungskoeffizient auf der Oberfläche, der vorzugsweise 0,2 oder weniger beträgt, betrug 0,1.

HERSTELLUNG DES WÄRMEÜBERTRAGUNGSBLATTES (M):

Das Wärmeübertragungsblatt (M) wurde in der gleichen Weise wie bei der Herstellung des Wärmeübertragungsblattes (K) hergestellt, ausser dass eine Beschichtungslösung für eine ein purpurfarbenes Bild erzeugende Schicht mit der unten gezeigten Zusammensetzung anstelle der Beschichtungslösung für eine ein schwarzes Bild erzeugende Schicht bei der Herstellung des Wärmeübertragungsblattes (K) verwendet wurde. Die bilderzeugende Schicht des erhaltenen Wärmeübertragungsblattes (M) wies eine Schichtdicke von 0,38 &mgr;m auf.

Die erhaltene bilderzeugende Schicht wies die folgenden physikalischen Eigenschaften auf:

Die Oberflächenhärte der bilderzeugenden Schicht, die vorzugsweise 10 g oder mehr mit einer Saphirnadel beträgt, war 200 g oder mehr.

Der Smooster-Wert auf der Oberfläche, der vorzugsweise 0,5–50 mmHg (= etwa 0,0665–6,65 kPa) bei 23°C und 55% relativer Feuchtigkeit beträgt, betrug 3,5 mmHg (= etwa 0,47 kPa).

Der statische Reibungskoeffizient auf der Oberfläche, der vorzugsweise 0,2 oder weniger beträgt, betrug 0,08.

HERSTELLUNG DES WÄRMEÜBERTRAGUNGSBLATTES (C)

Das Wärmeübertragungsblatt (C) wurde in der gleichen Weise wie bei der Herstellung des Wärmeübertragungsblattes (K) hergestellt, ausser dass eine Beschichtungslösung für eine ein blaugrünes Bild erzeugende Schicht mit der unten gezeigten Zusammensetzung anstelle der Beschichtungslösung für eine ein schwarzes Bild erzeugende Schicht bei der Herstellung des Wärmeübertragungsblattes (K) verwendet wurde. Die bilderzeugende Schicht des erhaltenen Wärmeübertragungsblattes (C) wies eine Schichtdicke von 0,45 &mgr;m auf.

Die erhaltene bilderzeugende Schicht wies die folgenden physikalischen Eigenschaften auf:

Die Oberflächenhärte der bilderzeugenden Schicht, die vorzugsweise 10 g oder mehr mit einer Saphirnadel beträgt, war 200 g oder mehr.

Der Smooster-Wert auf der Oberfläche, der vorzugsweise 0,5–50 mmHg (= etwa 0,0665–6,65 kPa) bei 23°C und 55% relativer Feuchtigkeit beträgt, betrug 7,0 mmHg (= etwa 0,93 kPa).

Der statische Reibungskoeffizient auf der Oberfläche, der vorzugsweise 0,2 oder weniger beträgt, betrug 0,08.

Die so hergestellten Wärmeübertragungsblätter wurden jeweils im Hinblick auf die Gleichförmigkeit des Oberflächenzustands und die gleichförmige Übertragbarkeit nach den folgenden Verfahren untersucht. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Untersuchungsverfahren für die Gleichförmigkeit des Oberflächenzustands der bilderzeugenden Schicht:

Das Wärmeübertragungsblatt wurde visuell in einem Schaukasten (with an eye over Schaukasten) beobachtet und bezüglich der Abstossung und Ungleichmässigkeit untersucht. Die Bewertung war O, wenn visuell keine Abstossung und Ungleichmässigkeit beobachtet wurde, &Dgr;, wenn in geringfügigem Masse beobachtet, und x, wenn deutlich beobachtet.

Untersuchung der gleichförmigen Übertragbarkeit:

Unter Verwendung des folgenden Bildaufnahmeblattes wurde nach dem folgenden Übertragungsverfahren ein Bild übertragen, und das auf das Bildaufnahmeblatt übertragene Bild wurde visuell ausgewertet.

O: keine Fehlstellen und keine Unebenheit

x: Fehlstellen und Unebenheit wurden beobachtet

HERSTELLUNG DES BILDAUFNAHMEBLATTES:

Eine Beschichtungslösung für eine Dämpfungsschicht und eine Beschichtungslösung für eine bildaufnehmende Schicht, die jeweils die folgenden Zusammensetzungen aufwiesen, wurden hergestellt.

Die oben hergestellte Beschichtungslösung zur Herstellung der Dämpfungsschicht wurde unter Verwendung einer Beschichtungsmaschine geringer Breite auf einen weissen PET-Träger ("LUMIRROR #130E58", hergestellt von Toray Industries, Inc., Dicke: 130 &mgr;m) aufgeschichtet und dann wurde die aufgeschichtete Schicht getrocknet. Anschliessend wurde die Beschichtungslösung für die bildaufnehmende Schicht aufgeschichtet und getrocknet. Die Beschichtungsmengen der Beschichtungslösungen wurden so gesteuert, dass nach dem Trocknen die Dämpfungsschicht eine Dicke von etwa 20 &mgr;m und die bildaufnehmende Schicht eine Dicke von etwa 2 &mgr;m aufwies. Der weisse PET-Träger war ein hohlraumhaltiger Kunststoffträger, der ein Laminat (Gesamtdicke: 130 &mgr;m, spezifische Dichte: 0,8) aus einer hohlraumhaltigen Polyethylenterephthalatschicht (Dicke: 116 &mgr;m, Porosität: 20%) und titanoxidhaltigen Polyethylenterephthalatschichten (Dicke: 7 &mgr;m, Titanoxidgehalt: 2%), die auf beiden Oberflächen der hohlraumhaltigen Polyethylenterephthalatschicht bereitgestellt waren, umfasst. Das hergestellte Bildaufnahmeblatt wurde in Rollenform aufgenommen und bei Raumtemperatur für 1 Woche gelagert. Anschliessend wurde dieses Bildaufnahmeblatt wie unten beschrieben zur Bildaufzeichnung mittels Laserlicht verwendet.

HERSTELLUNG EINES ÜBERTRAGUNGSBILDES:

Das oben hergestellte Bildaufnahmeblatt (56 cm × 79 cm) wurde um eine Rotationstrommel mit einem Durchmesser von 35 cm und mit darin eingestanzten Querschnittslöchern (Flächendichte: 1 Loch auf einer Fläche von 3 cm × 8 cm) mit einem Durchmesser von 1 mm aufgewickelt und vakuumadsorbiert. Anschliessend wurde das oben hergestellte Wärmeübertragungsblatt (K) (schwarz), das auf 61 cm × 84 cm geschnitten war, so darübergelegt, dass es gleichförmig von dem Bildaufnahmeblatt abstand, und unter Ansaugen von Luft durch die Querschnittslöcher durch Quetschen mit eine Quetschwalze kontaktlaminiert. Das Ausmass der Druckverringerung betrug –150 mmHg (= etwa 81,13 kPa) auf Basis von 1 Atm in dem Zustand, in dem die Querschnittslöcher geschlossen waren. Die Trommel wurde gedreht und auf der Oberfläche des auf der Trommel adsorbierten Laminats wurde Halbleiterlaserlicht mit einer Wellenlänge von 808 nm von aussen aufgestrahlt und konvergiert, wodurch ein Punkt von 7 &mgr;m auf der Oberfläche der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht gebildet wurde. Unter Bewegen des Lichts in der zur Drehrichtung (Hauptrasterrichtung) der Rotationstrommel senkrechten Richtung (Subrasterung) wurde ein Laserbild (Bildlinie) auf dem Laminat aufgezeichnet. Die Laserbestrahlungsbedingungen waren wie folgt. Der in diesem Beispiel verwendete Laserstrahl war ein Laserstrahl mit einer zweidimensionalen Vielstrahlanordnung, die Parallelogramme umfasste, die 5 Linien in der Hauptrasterrichtung und 3 Linien in der Subrasterrichtung umfasste.

Laserleistung: 110 mW

Rotationsgeschwindigkeit der Trommel: 500 U/min

Subrasterversatz: 6,35 &mgr;m

Feuchtigkeit und Temperatur in der Umgebung:

drei Bedingungen: 18°C und 30%, 23°C und 50% und 26°C und 65%

Der Durchmesser der Belichtungstrommel, die vorzugsweise 360 mm oder mehr beträgt, betrug 380 mm.

Die Bildgrösse betrug 515 mm × 728 mm und die Auflösung betrug 2.600 dpi.

Nach Beendigung der Laseraufzeichnung wurde das Laminat von der Trommel entfernt und das Wärmeübertragungsblatt (K) manuell von dem Bildaufnahmeblatt abgezogen, und als Ergebnis wurde bestätigt, dass in allen Fällen nur die bilderzeugende Schicht des Wärmeübertragungsblattes (K) in dem mit Licht bestrahlten Bereich auf das Bildaufnahmeblatt von dem Wärmeübertragungsblatt (K) übertragen wurde.

In der gleichen Weise wie oben wurde ein Bild von jedem Wärmeübertragungsblatt (ausgewählt aus dem Wärmeübertragungsblatt (Y), dem Wärmeübertragungsblatt (M) und dem Wärmeübertragungsblatt (C), auf das Bildaufnahmeblatt übertragen. Das so übertragene Vierfarbenbild wurde ferner zur Erzeugung eines Mehrfarbenbildes auf Aufzeichnungspapier übertragen. Als Ergebnis wurde bestätigt, dass die bilderzeugende Schicht des Wärmeübertragungsblattes nur in dem mit Licht bestrahlten Bereich von dem Wärmeübertragungsblatt auf das Bildaufnahmeblatt übertragen wurde, auch wenn die Laseraufzeichnung mit hoher Energie unter Verwendung von Laserlicht mit einer zweidimensionalen Vielstrahlanordnung durchgeführt wurde.

Die Übertragung auf Druckpapier wurde unter Verwendung einer Wärmeübertragungsvorrichtung durchgeführt, worin der dynamische Reibungskoeffizient gegenüber Polyethylenterephthalat als Einschubbettmaterial 0,1–0,7 und die Transportgeschwindigkeit 15–50 mm/s beträgt. Die Vickers-Härte des Heisswalzenmaterials der Wärmeübertragungsvorrichtung ist vorzugsweise 1–100, und die Vickers-Härte der hier verwendeten Vorrichtung betrug 70.

In allen Beispielen 1 bis 3 zeigte das erhaltene Bild gute Ergebnisse für alle drei Arten der Umgebungstemperatur- und -feuchtigkeitsbedingungen.

BEISPIELE 4 BIS 6

Die Beispiele 4 bis 6 wurden in der gleichen Weise wie die Beispiele 1 bis 3 durchgeführt, ausser dass in den Beispielen 1 bis 3 das fluorhaltige Tensid (Copolymer (I)) in der Beschichtungslösung für die bilderzeugende Schicht des Wärmeübertragungsblattes nicht verwendet wurde und ein fluorhaltiges Tensid (Copolymer (I)) wie in Tabelle 1 gezeigt anstelle des in der Beschichtungslösung für die bildaufnehmende Schicht des Bildaufnahmeblattes verwendeten Tensids verwendet wurde. Die Ergebnisse bezüglich der Gleichförmigkeit des Zustands der beschichteten Oberfläche der bildaufnehmenden Schicht und der Übertragbarkeit sind in Tabelle 1 gezeigt.

In den Beispielen 4 bis 6 zeigte das auf Druckpapier übertragene Bild gute Ergebnisse bei allen drei Arten von Umgebungstemperatur- und -feuchtigkeitsbedingungen.

TABELLE 1
Mw
Gewichtsdurchschnitts-Molekulargewicht

In Tabelle 1 war die Gleichförmigkeit des Zustands der beschichteten Oberfläche diejenige der bilderzeugenden Schicht in den Beispielen 1 bis 3, diejenige der bildaufnehmenden Schicht in den Beispielen 4 bis 6, und diejenige von beiden Schichten in Vergleichsbeispiel 1.

Aus den in Tabelle 1 gezeigten Ergebnissen ist ersichtlich, dass die bilderzeugende Schicht oder bildaufnehmende Schicht, die das fluorhaltige Tensid (Copolymer (I)) enthält, einen gleichförmigen Oberflächenzustand aufweist und eine exzellente Übertragbarkeit eines auf der bilderzeugenden Schicht erzeugten Bildes auf die bildaufnehmende Schicht besitzt.

In dem erfindungsgemässen, ein ein Mehrfarbenbild erzeugenden Material, das ein Wärmeübertragungsblatt und ein Bildaufnahmeblatt umfasst, besitzt mindestens eines, ausgewählt aus der bilderzeugenden Schicht und der bildaufnehmenden Schicht, einen gleichförmig beschichteten Oberflächenzustand und die Übertragbarkeit eines auf der bilderzeugenden Schicht erzeugten Bildes auf die bildaufnehmende Schicht ist exzellent.

Durch das ein Mehrfarbenbild erzeugende Verfahren unter Verwendung des ein Mehrfarbenbild erzeugenden Materials mit exzellenter Qualität gemäss der vorliegenden Erfindung kann beispielsweise eine Kontaktkorrekturfahne bereitgestellt werden, die in der Lage ist, mit dem filmlosen System in der CTP-Zeit zu erhalten und den Korrekturfahnendruck oder Farbkorrekturfahnen vom analogen Typ zu ersetzen, und diese Korrekturfahne kann eine Farbreproduktion realisieren, die mit der Drucksache zur Erzielung der Genehmigung von Kunden oder mit der Farbkorrekturfahne vom analogen Typ übereinstimmt.

Diese Anmeldung basiert auf der japanischen Patentanmeldung JP 2002-166115, angemeldet am 6. Juni 2002.


Anspruch[de]
  1. Ein ein Mehrfarbenbild erzeugendes Material, das folgendes umfasst:

    ein Bildaufnahmeblatt, das eine bildaufnehmende Schicht umfasst; und

    mindestens vier Wärmeübertragungsblätter, die bezüglich der Farbe unterschiedlich sind und jeweils einen Träger, eine Licht/Wärme-Umwandlungsschicht und eine bilderzeugende Schicht umfassen,

    worin das bilderzeugende Material durch Übereinanderlegen der bilderzeugenden Schicht jedes Wärmeübertragungsblattes und der bildaufnehmenden Schicht, so dass sie einander gegenüberliegen, Bestrahlen mit Laserlicht und Übertragen des mit Laserlicht bestrahlten Bereichs der bilderzeugenden Schicht auf die bildaufnehmende Schicht zur Aufzeichnung eines Mehrfarbenbildes verwendet wird, und

    mindestens eine Schicht, ausgewählt aus der bildaufnehmenden Schicht und den bilderzeugenden Schichten, umfasst als fluorhaltiges Tensid ein Copolymer (I), das die folgenden sich wiederholenden Einheiten (A), (B) und (C) umfasst:
    worin

    n eine ganze Zahl von 1–10 ist,

    x, y und z sind die molaren Anteile (%) der sich wiederholenden Einheiten (A), (B) bzw. (C), und x beträgt 10–80%, y ist 5–85% und z ist 5–85%, mit der Massgabe, dass x + y + z = 100 mol-% ist,

    s ist eine ganze Zahl von 2–18,

    t ist eine ganze Zahl von 2–18,

    PO ist -CH2CHCH3O-, und

    EO ist -CH2CH2O-.
  2. Das ein Mehrfarbenbild erzeugende Material gemäss Anspruch 1, worin die Auflösung des auf die bildaufnehmende Schicht übertragenen Bildes 2.000 dpi oder mehr beträgt.
  3. Das ein Mehrfarbenbild erzeugende Material gemäss Anspruch 1, worin das Verhältnis der optischen Dichte zur Schichtdicke der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht jedes Wärmeübertragungsblattes 0,57 oder mehr beträgt.
  4. Das ein Mehrfarbenbild erzeugende Material gemäss Anspruch 1, worin das Verhältnis der optischen Dichte zur Schichtdicke der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht jedes Wärmeübertragungsblattes 1 oder mehr beträgt.
  5. Das ein Mehrfarbenbild erzeugende Material gemäss Anspruch 1, worin das Verhältnis der optischen Dichte zur Schichtdicke der Licht/Wärme-Umwandlungsschicht jedes Wärmeübertragungsblattes 1,50 oder mehr beträgt.
  6. Das ein Mehrfarbenbild erzeugende Material gemäss Anspruch 1, worin das Verhältnis der optischen Dichte (OD) zur Schichtdicke der bilderzeugenden Schicht jedes Wärmeübertragungsblattes 1,80 oder mehr beträgt.
  7. Das ein Mehrfarbenbild erzeugende Material gemäss Anspruch 1, worin das Verhältnis der optischen Dichte (OD) zur Schichtdicke der bilderzeugenden Schicht jedes Wärmeübertragungsblattes 2,50 oder mehr beträgt.
  8. Das ein Mehrfarbenbild erzeugende Material gemäss Anspruch 1, worin die Farben der mindestens vier Wärmeübertragungsblätter schwarz, blaugrün, purpur und gelb umfassen.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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