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Dokumentenidentifikation DE69923411T2 05.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001005255
Titel Heizdeckel für Mikrowellenöfen versehen mit Halogenlampen
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul/Soul, KR
Erfinder Kwan-Ho, Lee, Changwon-City, Gyeongnam, KR
Vertreter Henkel, Feiler & Hänzel, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69923411
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 23.08.1999
EP-Aktenzeichen 991164898
EP-Offenlegungsdatum 31.05.2000
EP date of grant 26.01.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.01.2006
IPC-Hauptklasse H05B 6/80(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Mikrowellenöfen bzw. -herde welche Lichtwellen-Heizelemente wie z.B. Halogenheizelemente, die in der Lage sind, Lichtwellen mit hoher Energie abzustrahlen, zusätzlich zu Matnetfeldröhren verwenden, und insbesondere auf eine Heizelementabdeckung, die zum Abschirmen und Schützen eines solchen Halogenheizelements von einer Kochkammer in einem Mikrowellenherd verwendet wird.

Beschreibung des Standes der Technik

Wie Fachleuten bekannt ist, sind mehrere Arten von Heizgeräten zum Kochen, welche direkt oder indirekt elektrische Energie beim Kochen verwenden, vorgeschlagen und eingesetzt worden. Ein Beispiel des herkömmlichen Heizgeräts ist ein Mikrowellenherd, der zur Anwendung von Mikrowellen als Heizenergie beim Kochen gestaltet ist. Bei einem solchen Mikrowellenherd wird eine Magnetfeldröhre elektrisch betätigt, um Mikrowellen zu erzeugen, und bringt die Mikrowellen auf Nahrungsmittel in einem Kochraum auf, womit er ermöglicht, dass die Mikrowellen molekulare Aktivität im Nahrungsmittel bewirken. Eine solche molekulare Aktivität in dem Nahrungsmittel erzeugt molekulare kinetische Energie, womit das Nahrungsmittel bzw. das Essen erwärmt und gekocht wird. Solche Mikrowellenherde sind insofern von Vorteil, als sie einen einfachen Aufbau haben und für einen Benutzer bequem sind, während er kocht, und die leicht und einfach das Essen in der Kochkammer erwärmen. Die Mikrowellenherde werden so bevorzugt für einige Kochanwendungen eingesetzt, wie z.B. einen Auftauvorgang für gefrorene Nahrungsmittel oder einen Heizvorgang für Milch, die auf eine gewünschte Temperatur erwärmt werden sollen.

Andererseits ist ein elektronischer Küchenherd, der zur Verwendung von Lichtwellen anstelle von Mikrowellen als Heizenergie beim Kochen gestaltet ist, nach der Offenbarung im US-Patent Nr. 5 036 179 vorgeschlagen worden. Der obige elektronische Küchenherd aus USA ist so gestaltet, dass er verschiedene gewünschte Kochmoden mittels einer Lampe durchführt, die in der Lage ist, sichtbare Strahlen und Infrarotstrahlen abzustrahlen. Das heißt, diese Art von elektronischem Küchenherd verwendet eine Lampe, bei der mindestens 90% der Strahlungsenergie eine Wellenlänge von nicht mehr als 1 &mgr;m aufweist, als Heizquelle. Bei dem elektronischen Küchenherd werden sowohl sichtbare Strahlen als auch Infrarotstrahlen von der Lampe in geeigneter Weise eingesetzt, und es ist möglich, vorzugsweise eine große Nahrungsmittelmenge in einem gewünschten Kochmodus zu erwärmen.

Der Erfinder dieser Erfindung schlug einen Mikrowellenherd, der zur Anwendung von solchen Lichtwellen zusätzlich zu Mikrowellen als Heizenergie beim Kochen gestaltet ist, in der koreanischen Patentanmeldung Nr. 97-60245 und 98-14106 vor.

1 zeigt den Aufbau eines herkömmlichen Mikrowellenherdes, der Lichtwellen zusätzlich zu Mikrowellen als Heizenergie beim Kochen anwendet, wie durch den Erfinder dieser Erfindung vorgeschlagen wird. Wie in der Zeichnung gezeigt ist, hat der Mikrowellenherd eine Kochkammer 2 mit einem Herdhohlraum 1 mit zwei Halogenheizelementen 10, die an der oberen Wand des Hohlraums 1 installiert sind. Ein Heizelementkasten 14 bedeckt die Halogenheizelemente 10 an einer Position über den Heizelementen 10, womit die Heizelemente 10 von der Umgebung abgeschirmt und geschützt sind. Eine Heizelementabdeckung 12 ist an einer Position zwischen den Heizelementen 10 und der Kochkammer 2 installiert. In der Zeichnung bezeichnet die Bezugsziffer 3 einen Geräteraum sowohl für eine Magnetfeldröhre als auch einen Hochspannungstransformator.

Die Heizelementabdeckung 12 ist dicht durchlöchert und weist eine Vielzahl von Perforationen 12a auf, durch die sowohl die sichtbaren Strahlen als auch die Infrarotstrahlen hindurchgehen, die von den Halogenheizelementen 10 abgestrahlt werden, um in die Kochkammer 2 eingeleitet zu werden. Die Heizelementabdeckung 12 hat eine kolaterale Funktion, die eine unerwünschte Übertragung von Mikrowellen von der Kochkammer 2 zu den Halogenheizelementen 10 fast vollständig verhindert.

Um eine sanfte Abstrahlung der Lichtwellen von den Heizelementen 10 in die Kochkammer 2 zu ermöglichen, während eine solche fast vollständige Verhinderung einer unerwünschten Übertragung von Mikrowellen von der Kammer 2 zu den Halogenheizelementen 10 erfolgt, ist es notwendig, das Profil, die Größe und die Intervalle der Perforationen 12a optimal zu gestalten. Natürlich kann es vorzuziehen sein, groß dimensionierte Perforationen 12a einzubringen oder die Heizelemente 10 direkt dem oberen Abschnitt der Kammer 2 auszusetzen, um so die sanfte Abstrahlung der Lichtwellen von den Heizelementen 10 in die Kammer 2 zu bewerkstelligen. Wenn jedoch die Halogenheizelemente 10 so gestaltet sind, dass sie der Kammer 2 nach obiger Beschreibung zu stark ausgesetzt sind, können die Heizelemente 10 leicht von den Mikrowellen von der Kammer 2 beeinflußt werden, womit sie unerwünschterweise beschädigt oder unerwünschterweise in ihrer vorgesehenen Lebensdauer verkürzt werden. Wenn die Durchlöcherungen bzw. Perforationen 12a so gestaltet sind, dass sie eine übermäßig kleine Größe aufweisen, reduzieren sie die Lichtwellenmenge, die wirksam von den Heizelementen 10 in die Kammer 2 abgestrahlt wird. Außerdem können solche klein dimensionierten Perforationen 12a bewirken, dass die Heizelementabdeckung 12 und/oder der Heizelementkasten 14 leicht durch die Hitze beschädigt werden.

2 zeigt den Aufbau einer herkömmlichen Heizelementabdeckung 12. Wie in der Zeichnung gezeigt ist, hat die herkömmliche Heizelementabdeckung 12 mehrere Perforationen bzw. Durchlöcherungen 12a. In der Abdeckung 12 sind die Perforationen 12a in einer Matrix sowohl mit einem regulären Intervall G zwischen den Reihen L1, L2 und L3 der Perforationen 12a sowie mit Intervallen a und b zwischen den Perforationen 12a angeordnet. Bei der herkömmlichen Abdeckung 12 sind die Intervalle G, a und b zusätzlich zu der Größe der Perforationen 12a nicht genau festgesetzt, sondern werden grob festgelegt.

Ein Beispiel von herkömmlichen Heizelementabdeckungen mit solchen Durchlöcherungen kann aus der offengelegten japanischen Patentveröffentlichung Nr. Sho. 51-60,042 entnommen werden. Bei der obigen japanischen Heizelementabdeckung ist die Größe von Perforationen auf 0,8 mm oder weniger festgelegt, während das Intervall zwischen den Perforationsmitten auf 1,2 mm oder weniger festgelegt ist. Die obigen Dimensionen legen schließlich das Intervall zwischen den Rändern der Perforationen auf 0,4 mm fest. Es ist jedoch beinahe unmöglich, solche Perforationen an einer Heizelementabdeckung durch einen herkömmlichen physikalischen Prozeß zu formen, wie z.B. einem Stanzprozeß. Daher wird ein chemischer Prozeß wie z.B. ein Ätzprozeß zum Formen solcher Perforationen angewandt. Ein solcher chemischer Prozeß zum Formen der Perforationen erhöht unerwünschterweise die Produktionskosten der Heizelementabdeckungen im Vergleich zu physikalischen Prozessen. Außerdem ist der Aufbau der japanischen Heizelementabdeckung problematisch, wie aus dem folgenden hervorgeht.

Das heißt, die obige Heizelementabdeckung 12 hat keinen optimalen Aufbau, welcher eine sanfte Abstrahlung von Lichtwellen von den Halogenheizelementen 10 in die Kochkammer 2 ermöglicht, während er die der unerwünschte Übertragung von Mikrowellen von der Kammer 2 zu den Halogenheizelementen 10 fast vollständig verhindert. Mit anderen Worten ist es fast unmöglich, ein optimales Öffnungsverhältnis der Heizelementabdeckung 12 mit den gemäß 2 gestalteten Perforationen 12a zu erreichen. Solche Perforationen 12a reduzieren die Durchlässigkeit von Lichtwellen durch die Heizelementabdeckung 12, womit sie letztendlich den thermischen Wirkungsgrad der Heizelemente 10 beeinträchtigen. Insbesondere im Fall von Halogen-Heizelementen mit hoher Energie kann die Heizelementabdeckung leicht thermisch verformt oder beschädigt werden.

3 zeigt den Aufbau eines weiteren Typs einer herkömmlichen Heizelementabdeckung. Bei dieser Heizelementabdeckung sind die Perforationen 12a so gestaltet, dass sie individuell zu einem rechteckigen Profil geformt sind. Bei der obigen Heizelementabdeckung 12 ist die Länge jeder Seite einer rechteckigen Perforation 12a auf A eingestellt. Außerdem ist das Intervall zwischen den Reihen L1, L2 und L3 der Perforationen 12a oder das Intervall zwischen den rechteckigen Perforationen 12a auf a' eingestellt. Die diagonale Länge jeder rechteckigen Perforation 12a ist auf D eingestellt.

Wenn die Anordnung von solchen rechteckigen Perforationen 12a so gestaltet ist, dass das kürzeste Intervall a' das Öffnungsverhältnis der Heizelementabdeckung 12 maximieren kann, oder wenn das Intervall a' das gleiche wie das Intervall a der kreisförmigen Perforationen 12a der 2 bleibt, ist die Heizelementabdeckung 12 insofern problematisch, als es ihr an einer gewünschten strukturellen Festigkeit mangelt. Daher ist es nötig, dass die Heizelementabdeckung 12 mit solchen rechteckigen Perforationen 12a ein größeres Intervall a' aufweist als das der kreisförmigen Perforationen. Wenn die Anordnung der rechteckigen Perforationen 12a nach obiger Beschreibung gestaltet ist, wird eine gewünschte strukturelle Festigkeit der Heizelementabdeckung 12 erzielt. Eine solche Anordnung der rechteckigen Perforationen 12a verringert jedoch das Öffnungsverhältnis der Heizelementabdeckung 12.

Wenn die Länge A jeder Seite einer rechteckigen Perforation 12a auf den Durchmesser 2r einer kreisförmigen Perforation eingestellt wird, wird die diagonale Länge D der rechteckigen Perforation 12a größer als der Durchmesser 2r der kreisförmigen Perforation. In einem solchen Fall wird die Heizelementabdeckung 12 sehr stark von den Mikrowellen aus der Kochkammer 2 beeinflußt und ihre strukturelle Festigkeit unerwünschterweise reduziert. Um zu ermöglichen, dass die Heizelementabdeckung 12 mit den rechteckigen Perforationen 12a den gleichen Mikrowellen-Abschirmungseffekt bereitstellt wie der von der Heizelementabdeckung mit den kreisförmigen Perforationen erwartete, kann die diagonale Länge D jeder rechteckigen Perforation 12a auf den Durchmesser 2r jeder kreisförmigen Perforation festgelegt werden. Dies verringert jedoch unerwünschterweise das Öffnungsverhältnis der Heizelementabdeckung 12 und reduziert schließlich den Wärmewirkungsgrad der Halogenheizelemente 10.

In diesem Zusammenhang ist es für Hersteller von solchen Mikrowellenherden mit Halogenheizelementen 10 notwendig, dass sie Heizelementabdeckungen 12 mit einem optimalen Öffnungsverhältnis, einem wirksamen Schutz der Halogenlampen 10 vor Mikrowellen und einer gewünschten strukturellen Festigkeit gestalten. Diese Zielsetzung kann durch optimale Gestaltung sowohl des Durchmessers jeder Perforation 12a der Heizelementabdeckung als auch der Intervalle G, a und b der Perforationen 12a erfüllt werden.

GB-A-2 152 790 offenbart eine Heizelementabdeckung für einen Mikrowellenherd mit Halogenheizelementen mit einer Vielzahl von Perforationen, die an der Heizelementabdeckung ausgebildet sind, um ein Passieren von Lichtwellen von den Halogenheizelementen durch sie zu ermöglichen. Die Perforationen sind entlang mehreren Reihen der Heizelementabdeckung angeordnet, wobei der Durchmesser jeder Perforation nicht größer als etwa 1/10 der Mikrowellenlänge in dem Mikrowellenherd sein sollte. Die Öffnungsfläche der Öffnungen sollte etwa 80% des Gesamtflächenbereichs des Schirms betragen, wobei dieser Bezugswert ein Beispiel angibt, bei dem für einen Perforationsdurchmesser von etwa 8,7 mm die Beabstandung zwischen den Umfängen benachbarter Perforationen etwa 0,56 mm beträgt.

ABRISS DER ERFINDUNG

Demgemäß ist die vorliegende Erfindung unter Berücksichtigung der obigen, im Stand der Technik auftretenden Probleme getätigt worden, und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Heizelementabdeckung für Mikrowellenöfen bzw. -herde bereitzustellen, die Halogenheizelemente zusätzlich zu Magnetfeldröhren verwenden, und die so gestaltet ist, dass sie ein optimales Öffnungsverhältnis aufweist, während sie die Halogenheizelemente wirksam vor Mikrowellen schützt.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Heizelementabdeckung für Mikrowellenherde bereitzustellen, welche Halogenheizelemente zusätzlich zu Magnetfeldröhren verwenden, und die so gestaltet ist, dass sie ein optimales Öffnungsverhältnis aufweist, während sie eine gewünschte strukturelle Festigkeit hat.

Um die obige Aufgabe zu erfüllen, stellt die vorliegende Erfindung eine Heizelementabdeckung für Mikrowellenherde mit Halogenheizelementen bereit, welche die Merkmale von Anspruch 1 aufweist. Bei dieser Heizelementabdeckung sind die mehreren Perforationen, die an der Heizelementabdeckung ausgebildet sind, um ein Reflektieren von Lichtwellen von den Halogenheizelementen zu ermöglichen, entlang mehreren Reihen an der Heizelementabdeckung angeordnet, wobei sowohl das gleiche Intervall zwischen den Perforationen (bzw. Reihen) als auch ein Radius "r" jeder der Perforationen das 3,23-fache des Intervalls beträgt.

Bei der obigen Heizelementabdeckung ist das Intervall zwischen horizontalen gedachten Linien, die durch die Mitten der in den Reihen angeordneten Perforationen hindurchgehen, kürzer als der Durchmesser "2r" jeder der Perforationen.

Außerdem ist die Beziehung zwischen dem Radius "r" jeder der Perforationen und der Wellenlänge "&lgr;" einer Mikrowelle durch den Ausdruck &lgr;/64 ≤ 2r ≤ &lgr;/8 ausgedrückt.

Das Intervall zwischen den Perforationen reicht von 0,5 mm bis 2 mm.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die obigen und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind klarer aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen verständlich, in denen zeigen:

1 eine perspektivische Ansicht zur Darstellung des Aufbaus eines herkömmlichen, Halogen-Heizelemente als Wärmequelle zusätzlich zu einer Magnetfeldröhre anwendenden Mikrowellenherdes,

2 eine Draufsicht zur Darstellung einer Anordnung von kreisförmigen Perforationen an einer Heizelementabdeckung gemäß einer Ausführungsform nach dem Stand der Technik,

3 eine Draufsicht zur Darstellung einer Anordnung von rechteckigen Perforationen an einer Heizelementabdeckung gemäß einer weiteren Ausführungsform nach dem Stand der Technik,

4 eine Draufsicht zur Darstellung einer Anordnung von kreisförmigen Perforationen an einer Heizelementabdeckung gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

5 eine Ansicht zur Veranschaulichung der Dimensionen der kreisförmigen Perforationen, die an der Heizelementabdeckung dieser Erfindung ausgebildet sind.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die vorliegende Erfindung betrifft die Ausbildung einer Vielzahl von Perforationen an einer Heizelementabdeckung, während sie ein optimales Öffnungsverhältnis, einen wirksamen Schutz der Halogen-Heizelemente vor Mikrowellen und eine gewünschte strukturelle Festigkeit bietet. Um die obige Aufgabe zu erfüllen ist es nötig, die folgenden Faktoren bei der Gestaltung der Heizelementabdeckung zu berücksichtigen. Das heißt, der wirksame Schutz der Halogenheizelemente von Mikrowellen kann durch Minimieren des Öffnungsverhältnisses der Heizelementabdeckung erreicht werden. Andererseits ist es nötig, das Öffnungsverhältnis der Heizelementabdeckung zu erhöhen, um ein leichtes Passieren der Lichtwellen der Halogenheizelemente durch die Heizelementabdeckung zu ermöglichen. Die strukturelle Festigkeit der Heizelementabdeckung kann durch Verringern des Öffnungsverhältnisses der Heizelementabdeckung und durch Verlängern der Intervalle zwischen den Perforationen sowie durch optimales Anordnen der Perforationen an der Heizelementabdeckung verbessert werden.

Die vorliegende Erfindung erfüllt die obigen Faktoren durch Bilden gleicher Intervalle c zwischen den Perforationen 22, ohne irgendein Intervall zwischen den Reihen von Perforationen 22 zu lassen, während die Perforationen 22 entlang den Reihen L1, L2 und L3 an der Heizelementabdeckung 20 gemäß den 4 und 5 gebildet werden. Bei der obigen Beschreibung bedeutet der Satz "ohne irgendein Intervall zwischen den Reihen von Perforationen 22 zu lassen", dass die Perforationen 22 auf benachbarten Reihen L1, L2 und L2 entlang den Reihen angeordnet sind, während sie für gewöhnlich eine Tangentenlinie T aufweisen, wie am besten aus 5 hervorgeht.

Die einzigartige Anordnung der Perforationen 22 dieser Erfindung wird nachstehend in näheren Einzelheiten unter Bezugnahme auf 5 beschrieben. In der Zeichnung sind die Intervalle zwischen den Perforationen 22 auf "c" eingestellt, während der Radius jeder Perforation 22 auf "r" eingestellt ist. Wenn das Intervall zwischen den Reihen L1, L2 und L3 der Perforationen Null beträgt, oder wenn die Perforationen 22 auf den benachbarten Reihen L1, L2 und L3 entlang den Reihen angeordnet sind, während sie für gewöhnlich eine Tangentenlinie T nach obiger Beschreibung mit dem gleichen Intervall zwischen den Perforationen 22 aufweisen, wird der folgende Ausdruck (1) einer Beziehung gemäß dem Theorem von Pythagoras aufgestellt (r + c/2)2 + (2r)2 = (2r + c)2(1)

Wenn der obige Ausdruck (1) umgeordnet wird, ergibt sich folgender Ausdruck (2) einer Beziehung zwischen dem Radius r jeder Perforation 22 und dem Intervall c zwischen den Perforationen 22. r = 3,23c(2)

Der obige Ausdruck (2) bedeutet, dass die Intervalle zwischen den Perforationen 22 einander gleich werden, wenn der Radius r jeder Perforation 22 auf das 3,23-fache des Intervalls c festgelegt wird. Es ist anzumerken, dass die obigen Ausdrücke natürlich so erstellt sind, dass das Intervall zwischen den Reihen L1, L2 und L3 der Perforationen Null ist, oder die Perforationen 22 auf benachbarten Reihen L1, L2 und L3 entlang den Reihen angeordnet sind, während sie eine gemeinsame Tangentenlinie T aufweisen.

Falls r > 3,23c ist, gestaltet daher das gleiche Intervall c zwischen den Perforationen 22 die benachbarten Reihen L1, L2 und L3 der Perforationen 22 unerwünschterweise überlappt. Dies bedeutet, dass das Intervall zwischen horizontalen gedachten Linien, welche die Mitten der auf den Reihen L1, L2 und L3 angeordneten Perforationen 22 durchlaufen, kürzer ist als der Durchmesser 2r jeder Perforation 22. In einem solchen Fall kann das Öffnungsverhältnis der Heizelementabdeckung 20 relativ vergrößert werden.

Wenn hingegen r < 3,23c ist, gestaltet das gleiche Intervall c zwischen den Perforationen 22 die benachbarten Reihen L1, L2 und L3 der Perforationen 22 unerwünschterweise im Abstand zueinander. Dies bedeutet, dass das Intervall zwischen den gedachten Linien, das durch die Mitten der auf den Reihen L1, L2 und L3 angeordneten Perforationen 22 verläuft, länger ist als der Durchmesser 2r jeder Perforation 22. In einem solchen Fall kann das Öffnungsverhältnis der Heizelementabdeckung 20 relativ reduziert werden.

Um das Öffnungsverhältnis der Heizelementabdeckung 20 zu erhöhen, ist es daher notwendig, den Radius r jeder Perforation 22 auf das 3-fache oder mehr, genauer gesagt das 3,23-fache des Intervalls c der Perforationen 22 festzulegen.

Außerdem ist es vorzuziehen, den Durchmesser 2r jeder Perforation 22 auf 1/8 oder weniger der Wellenlänge &lgr; von Mikrowellen einer Magnetfeldröhre festzulegen, um wirksam zu verhindern, dass die Mikrowellen von der Kochkammer über die Heizelementabdeckung 20 auf die Halogenheizelemente übertragen werden. Andererseits ist es vorzuziehen, den Durchmesser 2r jeder Perforation 22 auf mehr als &lgr;/64 festzulegen, um eine Beziehung r > 3,23c zu erfüllen, während der Heizelementabdeckung 20 eine gewünschte strukturelle Festigkeit gegeben wird. Daher wird der Durchmesser 2r jeder Perforation 22 durch den folgenden Ausdruck (3) ausgedrückt. &lgr;/64 ≤ 2r ≤ &lgr;/8(3)

In einem solchen Fall ist das Intervall c zwischen den Perforationen 22 vorzugsweise und typischerweise auf einen Bereich von 0,5 mm bis 2 mm festgelegt.

Andererseits wird das praktische Öffnungsverhältnis einer Heizelementabdeckung wie folgt unter Bezugnahme auf die herkömmliche Heizelementabdeckung 12 der 3 und die vorliegende Heizelementabdeckung 20 der 4 berechnet.

Im Fall der herkömmlichen Heizelementabdeckung 12 der 3 wird das praktische Öffnungsverhältnis wie folgt berechnet. Wenn die Einstellung der Länge einer Seite jeder Perforation 12a 6 mm beträgt, das Intervall a' zwischen den Perforationen 12a 1 mm und die Krümmung r der abgerundeten Ecke jeder Perforation 12a 2 mm, ist das Öffnungsverhältnis der Heizelementabdeckung 12 das Verhältnis der Fläche jeder Perforation 12a zur Gesamtfläche des Bereichs jeder Perforation 12a und der Fläche des abweichend-gekräuselten Teils von 3. Das heißt, das Öffnungsverhältnis der Heizelementabdeckung 12 ist {6,0 × 6,0 – (2 × 2 – &pgr; × 2 × 2/4)}/7,0 × 7,0, oder 71,7%.

Im Fall der Heizelementabdeckung 20 der 4 wird das praktische Öffnungsverhältnis wie folgt berechnet. Das heißt, wenn der Durchmesser 2r jeder Perforation 22 auf 7 mm eingestellt ist, das Intervall c zwischen den Perforationen 22 auf 1 mm und die Länge P einer gedachten Linie, die sich zwischen den Mitten der Perforationen 22 auf benachbarten Reihen L1, L2 und L3 erstreckt, auf 6,8 mm, sowie die Länge P' einer gedachten Linie, die sich zwischen den Mitten benachbarter Perforationen 22 auf jeder Reihe L1, L2 oder L3 erstreckt, auf 7,8 mm, beträgt das Öffnungsverhältnis der Heizelementabdeckung 20 (&pgr; × 7,0 × 7,0/4)/7,8 × 6,8 oder 72,5%, wenn die Berechnung auf die gleiche Weise erfolgt wie die für die herkömmliche Heizelementabdeckung 12 der 3 beschriebene.

Es ist daher anzumerken, dass die Heizelementabdeckung 20 dieser Erfindung ein etwas höheres Öffnungsverhältnis sowie einen wirksamen Schutz der Halogenheizelemente vor Mikrowellen und eine erwünschte strukturelle Festigkeit im Vergleich zu der herkömmlichen Heizelementabdeckung erzielt.

Wie oben beschrieben wurde, liefert die vorliegende Erfindung eine Heizelementabdeckung für Mikrowellenherde, die Lichtwellen-Heizelemente verwenden, wie z.B. Halogenheizelemente, die in der Lage sind, Lichtwellen hoher Energie abzustrahlen, zusätzlich zu Magnetfeldröhren. Bei der Heizelementabdeckung dieser Erfindung ist der Radius r jeder Perforation auf das 3-fache oder mehr des Intervalls der Perforationen festgelegt. Außerdem ist es auch nötig, die Anordnung der Perforationen an der Heizelementabdeckung so zu gestalten, dass kein Intervall zwischen den benachbarten Perforationsreihen bleibt. Die Größe jeder Perforation wird optimal so gestaltet, dass sie innerhalb eines vorbestimmten Bereichs beschränkt ist, womit die Menge an Mikrowellen, die von der Kochkammer zu den Halogenheizelementen über die Heizelementabdeckung übertragen wird, wirksam reduziert wird. Wenn die Perforationen an der Heizelementabdeckung unter Erfüllung der obigen sich widersprechenden Faktoren gestaltet werden, erreicht die Heizelementabdeckung ein etwas vergrößertes Öffnungsverhältnis, einen wirksamen Schutz der Halogenheizelemente vor Mikrowellen sowie eine gewünschte strukturelle Festigkeit. Das heißt, die Heizelementabdeckung dieser Erfindung schützt die Halogenheizelemente wirksam vor Mikrowellen und überträgt Lichtwellen wirksam von den Halogenheizelementen zu der Kochkammer, während sie eine gewünschte strukturelle Festigkeit aufweist. Die Heizelementabdeckung verbessert somit die Zuverlässigkeit der Funktion und die Vermarktungsfähigkeit der Mikrowellenherde. Die Heizelementabdeckung verbessert auch den thermischen Wirkungsgrad der Halogenheizelemente, womit beim Kochen Zeit eingespart wird.


Anspruch[de]
  1. Heizelementabdeckung für einen Mikrowellenofen, der Halogen-Heizelemente verwendet, mit mehreren an bzw. in der Heizelementabdeckung (20) ausgebildeten Perforationen (22), um Lichtwellen von den Halogen-Heizelementen passieren zu lassen, wobei die Perforationen (22) entlang mehrerer Reihen (L1, L2, L3) an der Heizelementabdeckung (20) angeordnet sind, wobei:

    das gleiche Intervall "c" zwischen den Perforationen (22) eingehalten wird, r = 3,23c, &lgr; 1/16 ≥ r ≥ &lgr; 1/128, wobei "r" der Radius jeder der Perforationen (22) ist,

    und &lgr; die Wellenlänge von Mikrowellen in dem Mikrowellenofen ist, und

    die Perforationen (22) in benachbarten Reihen (L1, L2, L3) entlang den Reihen angeordnet sind, während sie eine gemeinsame Tangentenlinie (T) aufweisen.
  2. Heizelementabdeckung nach Anspruch 1, wobei das Intervall "c" zwischen den Perforationen (22) von 0,5 mm bis 2 mm reicht.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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