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Dokumentenidentifikation DE102005020652A1 12.01.2006
Titel Kupplung für eine Kryosonde
Anmelder TRICUMED Medizintechnik GmbH, 24143 Kiel, DE
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 24105 Kiel
DE-Anmeldedatum 03.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005020652
Offenlegungstag 12.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse A61B 18/02(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A61F 7/12(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      
Zusammenfassung Kupplung für eine Kryosonde, mit einem doppellumigen Sondenschaft (10), einem dessen oberen Bereich umfassenden zylindrischen Sondenteil (12) mit einer mit dem äußeren Lumen des Sondenschafts (10) kommunizierenden Kammer (42) und einem zu der Kammer (42) konzentrischen, das obere Ende des Sondenschafts aufnehmenden Nippel (18) und einem zylindrischen Anschlussteil (16) mit einer konzentrisch angeordneten, mit einer Öffnung (24) versehenen Nippelaufnahme (22), die einen die Öffnung (24) verschließenden, im verbundenen Zustand der Kupplung gegen die Kraft einer Druckfeder (26) von dem Nippel (18) weggedrückten und die Öffnung (24) freigebenden Schließkörper (28) aufweist und im mit dem Sondenteil (12) verbundenen Zustand mit dem inneren Lumen des Sondenschafts (10) zum Einleiten des Kühlmittels kommuniziert, wobei das Anschlussteil (16) ein konzentrisches Innengewinde (34) und das Sondenteil (12) ein mit dem Innengewinde (34) schraubendes Außengewinde zum Verbinden des Sondenteils mit dem Anschlussteil aufweist und eine Wandung der Kammer (42) des Sondenteils (12) mit einer Abgasöffnung (14) versehen ist, die im verbundenen Zustand mit einem im Anschlussteil (16) angeordneten Rohr (38) zum Ableiten des Kältemittels kommuniziert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Kupplung für eine Kryosonde mit einem doppellumigen Sondenschaft, einem dessen oberen Bereich umfassenden zylindrischen Sondenteil und einem zylindrischen Anschlussteil.

Kryosonden werden in der Medizin zum Applizieren von Kälte an einen Ort, etwa zum Zerstören von Tumorgewebe oder in der Schmerztherapie, eingesetzt. Sie bestehen aus einem doppellumigen Sondenschaft, einem dessen oberen Bereich umfassenden zylindrischen Steckerteil und einem von einem Griff ausgebildeten zylindrischen Buchsenteil.

Eine Kupplung der eingangs genannten Art ist bereits aus der DE 201 09 980 bekannt. Diese Kupplung besteht aus einem doppellumigen Sondenschaft mit einem in seinem oberen Bereich angeordneten Steckerteil und einem dazu komplementär ausgebildeten Buchsenteil. Insbesondere weist das Steckerteil einen Abgastutzen und einen Stecknippel auf, die im zusammengesteckten Zustand von jeweils einer am Buchsenteil angeordneten Aufnahme umfasst werden. Dabei wird die Kupplung mit einer für den Durchtritt des Sondenschafts eingerichteten, auf dem Buchsenteil schraubenden Überwurfmutter gesichert.

Der Nachteil dieser Art Kupplung ist, dass die Kupplung der Kryosonde vom Benutzer eine aufmerksame Handhabung verlangt. Beispielsweise ist es bei einem während einer Operation durchzuführenden Wechsel der Kryosonde unerlässlich, darauf zu achten, dass das Steckteil und das Buchsenteil richtig zueinander orientiert sind und die Überwurfmutter richtig fixiert ist.

Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Kupplung für eine Krysonde bereitzustellen, die eine einfache Handhabung ermöglicht.

Die Erfindung wird gelöst durch eine Kupplung für eine Kryosonde, mit einem doppellumigen Sondenschaft, einem dessen oberen Bereich umfassenden zylindrischen Sondenteil mit einer mit dem äußeren Lumen des Sondenschafts kommunizierenden Kammer und einem konzentrisch verlaufenden, das obere Ende des Sondenschafts aufnehmenden Nippel und einem zylindrischen Anschlussteil mit einer konzentrisch angeordneten Nippelaufnahme mit einer Öffnung, die einen die Öffnung verschließenden, im verbundenen Zustand der Kupplung gegen die Kraft einer Druckfeder von dem Nippel wegdrückten und die Öffnung freigebenden Schließkörper aufweist und im mit dem Sondenteil verbundenen Zustand mit dem inneren Lumen des Sondenschafts zum Einleiten des Kühlmittels kommuniziert, wobei das Anschlussteil ein konzentrisches Innengewinde und das Sondenteil ein mit dem Innengewinde schraubendes Außengewinde zum Verbinden des Sondenteils mit dem Anschlussteil aufweist und eine Wandung der Kammer des Sondenteils mit einer Abgasöffnung versehen ist, die im verbundenen Zustand mit einem im Anschlussteil angeordneten Rohr zum Ableiten des Kältemittels kommuniziert.

Die Erfindung wir im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

1 einen Querschnitt der erfindungsgemäßen Kupplung im nicht verbundenen Zustand in Längsrichtung;

2 einen Querschnitt der erfindungsgemäßen Kupplung im verbundenen Zustand in Längsrichtung;

3 eine vergrößerte Teilansicht der erfindungsgemäßen Kupplung im nicht verbundenen Zustand in Längsrichtung.

Die Kupplung für eine Krysonde besteht aus einem doppellumigen Sondenschaft 10, einem dessen oberen Bereich umfassenden zylindrischen Sondenteil 12 und einem vorzugsweise von einem Griff ausgebildeten zylindrischen Anschlussteil 16.

Das Sondenteil 12 ist mit einem konzentrisch verlaufenden, das obere Ende des Sondenschafts 10 aufnehmenden Nippel 18 versehen. Die Stirnfläche des Nippels 18 weist eine Öffnung 20 auf, die mit dem inneren Lumen des Sondenschafts 10 kommuniziert. Das äußere Lumen des Sondenschafts 10 kommuniziert mit einer Kammer 42, die über eine Abgasöffnung 14 nach Außen mündet. Bevorzugt weist das Sondenteil 12 einen Boden 36 mit einer konzentrischen, den Durchtritt des Nippels 18 erlaubenden Ausnehmung, die einen größeren Durchmesser als der Nippel 18 besitzt und über die Abgasöffnung 14 und der Kammer 42 mit dem äußeren Lumen des Sondenschafts 10 kommuniziert. Weiterhin besitzt das Sondenteil 12 auf seiner Außenseite ein konzentrisch verlaufendes Außengewinde.

Das Anschlussteil 16 besitzt ein mit dem Außengewinde des Sondenteils 12 schraubendes, konzentrisch verlaufendes Innengewinde 34 und ist mit einer konzentrisch angeordneten Nippelaufnahme 22 versehen. Die Nippelaufnahme 22 weist eine Öffnung 24 mit einem die Öffnung umlaufenden Dichtring 30 oder einem Dichtflansch 30 und einen mit der Kraft einer Druckfeder 26 beaufschlagten, die Öffnung 24 verschließenden Schließkörper 28 auf. Der Öffnung 24 ist ein weiterer Dichtring 32 vorgelagert. Die Aufgabe der Dichtringe 30, 32 besteht darin, die Lumina des Sondenschafts 10 in verbundenem Zustand gegeneinander und nach Außen abzudichten. Weiterhin ist am Anschlussteil 16 ein Rohr 38 angeordnet, das über eine Nut 40 nach Außen mündet.

Die Ankupplung des Sondenteils 12 an das Anschlussteil 16 erfolgt durch schraubende Bewegung des Sondenteils 12 mit Außengewinde auf dem mit Innengewinde 34 versehenen Anschlussteil 16, wobei der Nippel 18 des Sondenteils 12 in die Öffnung der Nippelaufnahme 22 des Anschlussteils 16 eingeführt wird und das Sondenteil 12 mit dem Anschlussteil 16 formschlüssig verbunden wird.

Im verbundenen Zustand der Kupplung drückt der Nippel 18 gegen den mit der Kraft der Druckfeder 26 beaufschlagten Schließkörper 28 und gibt so die Öffnung 24 frei, die zum Einleiten von Kühlmittel in den Sondenschaft 10 mit dem inneren Lumen des Sondenschafts 10 kommunizierend in Verbindung steht. Dabei dichtet der Dichtring 30 die Öffnung 24 ab.

Gleichzeitig dichtet der Dichtring 32 die Ausnehmung der durch den Boden 36 gebildeten Kammer des Sondenteils 12 ab, so dass das Rohr 28 über die Nut 40 und die vom Boden 36 gebildeten Kammer über die Abgasöffnung mit der Kammer 42 und dem äußeren Lumen des Sondenschafts 10 zum Ableiten der Kühlflüssigkeit kommunizierend in Verbindung steht.


Anspruch[de]
  1. Kupplung für eine Kryosonde, mit einem doppellumigen Sondenschaft (10), einem dessen oberen Bereich umfassenden zylindrischen Sondenteil (12) mit einer mit dem äußeren Lumen des Sondenschafts (10) kommunizierenden Kammer (42) und einem zu der Kammer (42) konzentrischen, das obere Ende des Sondenschafts aufnehmenden Nippel (18) und einem zylindrischen Anschlussteil (16) mit einer konzentrisch angeordneten, mit einer Öffnung (24) versehenen Nippelaufnahme (22), die einen die Öffnung (24) verschließenden, im verbundenen Zustand der Kupplung gegen die Kraft einer Druckfeder (26) von dem Nippel (18) weggedrückten und die Öffnung (24) freigebenden Schließkörper (28) aufweist und im mit dem Sondenteil (12) verbundenen Zustand mit dem inneren Lumen des Sondenschafts (10) zum Einleiten des Kühlmittels kommuniziert, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussteil (16) ein konzentrisches Innengewinde (34) und das Sondenteil (12) ein mit dem Innengewinde (34) schraubendes Außengewinde zum Verbinden des Sondenteils mit dem Anschlussteil aufweist und eine Wandung der Kammer (42) des Sondenteils (12) mit einer Abgasöffnung (14) versehen ist, die im verbundenen Zustand mit einem im Anschlussteil (16) angeordneten Rohr (38) zum Ableiten des Kältemittels kommuniziert.
  2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sondenteil (12) einen Boden (36) mit einer konzentrischen, den Durchtritt des Nippels (18) erlaubenden Ausnehmung aufweist, die über die Abgasöffnung (14) mit der Kammer (42) und dem äußeren Lumen des Sondenschafts (10) und dem im Anschlussteil (16) angeordneten Rohr (38) kommuniziert.
  3. Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet; dass die Öffnung (24) der Nippelaufnahme (22) mit einem Dichtring (30) versehen ist.
  4. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (24) der Nippelaufnahme (22) mit einem Dichtflansch (30) versehen ist.
  5. Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnung (24) ein Dichtring (32) vorgelagert ist, der die Ausnehmung des Bodens (36) des Sondenteils (12) gegenüber der Öffnung (24) der Nippelaufnahme (22) abdichtet.
  6. Kupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussteil (12) als Griff ausgebildet ist.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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