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Dokumentenidentifikation DE102005027348A1 12.01.2006
Titel Spielteppich für den Wohnbereich zur Befestigung von Hakenbändern
Anmelder Altap B.V., Loosdrecht, NL
Erfinder Fielliettaz Goethart, Jan Carel Theodoor de, Hilversum, NL
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 13.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005027348
Offenlegungstag 12.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse A47G 27/04(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A63F 7/06(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A44B 18/00(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Spielteppich (1) für den Wohnbereich. Der Spielteppich ist auf seiner Oberseite (12) mit einem Spielplan (2) versehen und weist einen Flor (5) aus Pol (10) auf. Um die Spielmöglichkeiten ohne Einschränkungen in den Wohneigenschaften des Spielteppichs bezüglich Bequemlichkeit, Trittschalldämpfung und Wärmeisolation zu beeinträchtigen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Pol (10) eine Polauszugsfestigkeit und eine Polstreckgrenze aufweist, die größer sind als die mittlere Klettverbindungskraft zwischen einem Haken (11) eines Hakenbandes (8) und dem Pol (10). Die Erfindung betrifft insbesondere die Ausgestaltung des Spielteppichs mit einem Fußballfeld, das von einem als Sitzfläche dienenden Rand (3) umgeben ist, welcher in Form eines Stadions ausgebildet ist. Mithilfe des Hakenbandes (8) können Tore (7) wiederholt lösbar und gleichzeitig fest mit dem Spielteppich verbunden werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Spielteppich für den Wohnbereich, wobei der Spielteppich auf seiner Oberseite mit einem Spielplan versehen ist und einen Pol aufweist.

Spielteppiche haben in jüngerer Zeit große Verbreitung in Kinderzimmern gefunden, beispielsweise als Teppich, auf dem eine Stadt mit Häusern und Straßen abgebildet ist, wie dies auf anderen Spielteppichen Gesellschaftsspiele sind.

Die Spielteppiche haben den Vorteil, dass sie nach der Benutzung im Zimmer liegen bleiben können und dann wie ein normaler Teppich genutzt werden können.

Dies ist bei anderen Unterlagen, wie beispielsweise den Handtüchern und Tischdecken, nicht der Fall, da sie keinen geeigneten Bodenbelag für den Wohnbereich darstellen.

Angesichts der aus dem Stand der Technik bekannten Spielteppiche ist es daher Aufgabe, einen Spielteppich für den Wohnbereich zu schaffen, der weitergehende Spielmöglichkeiten schafft, ohne dass seine Alltagstauglichkeit für den Wohnbereich, insbesondere was die Haltbarkeit, die Weichheit sowie die Wärme- und Trittschallisolierung betreffen, darunter leiden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für den eingangs genannten Spielteppich dadurch gelöst, dass der Pol eine Polauszugsfestigkeit und eine Polstreckgrenze aufweist, die größer sind als die mittlere Klettverbindungskraft zwischen einem Haken eines Hakenbandes eines Klettverschlusses und dem Pol.

Als mittlere Klettverbindungskraft ist dabei die sich über eine Vielzahl von Haken im Betrieb ergebende durchschnittliche Klettverbindungskraft zwischen einem Haken eines Hakenbandes und dem mit diesem Haken verbundenen Pol zu verstehen. Übersteigt eine am Hakenband angreifende Kraft die Klettverbindungskraft, so wird die Klettverbindungskraft gelöst. Die Polstreckgrenze bezeichnet diejenige mittlere Kraft, die notwendig ist, um den Pol unter plastischer Verformung zu längen. Ist die Polstreckgrenze größer als die Klettverbindungskraft, behält der Pol seine ursprüngliche Länge, und reißt auch nicht, wenn ein an der Teppichoberfläche befestigtes Hakenband abgezogen wird. Als Polauszugsfestigkeit ist diejenige Kraft bezeichnet, die notwendig ist, um einen Pol aus dem Teppich zu ziehen. Ist die Polauszugsfestigkeit höher als die Klettverbindungskraft, ist sichergestellt, dass beim Entfernen des Hakenbandes der Pol unverändert im Teppich verbleibt.

Durch diese Ausgestaltung ist sichergestellt, dass selbst bei mehrfachem Anbringen und Lösen des Hakenbandes die Oberfläche beschädigt wird, beispielsweise in Form von gerissenen oder teilweise herausgezogenen Schlingen, die das ästhetische Empfinden bei Betrachtung des Teppichs und dessen Lebensdauer beeinträchtigen können.

Durch diese einfache Lösung ist es möglich, die Spielmöglichkeiten des Spielteppichs zu erweitern, da auf seiner Oberfläche Hakenbänder beliebig aufgesetzt werden können, ohne dass bei deren Abziehen die Teppichoberfläche beschädigt wird. An den Hakenbändern können dann Spielkörper, wie beispielsweise die Tore eines Fußballspiels auf dem Teppich angebracht werden. Durch diese Befestigungsmöglichkeit erhöht sich der Spielwert, ohne dass die Alltagstauglichkeit des Spielteppichs eingeschränkt ist.

Die Klettverbindungskraft bei den einzelnen Haken eines Hakenbandes variieren kann, je nachdem wie die Haken in Eingriff mit dem Pol gelangen. Um auch bei einzelnen Haken, die mit einer sehr hohen Klettverbindungskraft mit dem Teppich verbunden sind, eine Beschädigung des Teppichs zu vermeiden, kann in einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass die Polreißfestigkeit bzw. die Polauszugsfestigkeit um wenigstens 70 % größer ist als die mittlere Klettverbindungskraft.

Die Erfindung kann durch eine Reihe von voneinander unabhängig vorteilhaften Ausgestaltungen weiterentwickelt sein.

So wurde überraschend festgestellt, dass sich eine gute Verbindung zwischen dem Hakenband und dem Teppich ergibt, die beim Lösen des Hakenbandes nicht zu einer Beschädigung der Teppichoberfläche führt, wenn die Reibechtheit nach DIN 54021 wenigstens vier beträgt.

Um eine ausreichende Menge von Schlingen mit dem Hakenband in Verbindung zu bringen und dadurch die gesamte Klettverbindungskraft des Hakenbandes zu erhöhen, ist es von Vorteil, wenn die Noppenzahl des Spielteppichs wenigstens etwa 150.000 pro Quadratmeter beträgt.

Eine ausreichende Polreißfestigkeit ist gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung gegeben, wenn der Teppichflor aus einem Polyamidmaterial gefertigt ist. Ferner kann das Poleinsatzgewicht wenigstens 300 g pro Quadratmeter betragen.

Eine ausreichende Klettverbindungskraft des Hakenbandes kann auch durch eine hohe Teilung von höchstens 1/10'' beträgt.

Um den Spielteppich für den Wohnbereich und Böden wie Parkett oder Laminat geeignet zumachen, kann die Rückseite des Teppichs rutschfest ausgestattet sein, beispielsweise durch wenigstens abschnittsweise Beschichtung mit einer Gelform, insbesondere aus Latex. Um eine ausreichende Wärmeisolierung und Trittschalldämpfung zu erreichen, kann die Polhöhe um 4 mm bis etwa 6 mm betragen. Bei größeren Polhöhen besteht die Gefahr, dass beim Abziehen des Hakenbandes sich die mit dem Hakenband verhakten Polschlingen plastisch längen und damit mit zunehmendem Alter des Spielteppichs dieser unbrauchbar wird. Außerdem gibt bei zu hohen Polhöhen der Flor beim Andrücken des Hakenbandes zu sehr nach und die Schlingen biegen sich um, so dass das Hakenband nur schwer zu befestigen ist.

Eine wirtschaftliche Fertigung des Spielteppichs ergibt sich durch Aufdrucken des Spielplanes, insbesondere im Rotationsdruckverfahren.

Der Spielwert des Spielteppichs kann ferner gesteigert werden, wenn der Spielplan in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung von einem Rand umgeben ist, der ein vom Spielplan unterschiedliches Motiv aufweist und dessen Breite wenigstens der Breite einer Kindersitzfläche entspricht, so dass ein Kind auf dem Rand des Teppichs sitzen kann, ohne den Untergrund unter dem Teppich zu berühren. Aufgrund der Ausgestaltung des Spielteppichs für den Wohnbereich stellt der Rand des Spielteppichs gleichzeitig eine bequeme und wärmeisolierende Sitzfläche dar.

Der Spielteppich in einer der obigen Ausgestaltungen kann insbesondere für ein Fußballspiel ausgestaltet sein, das mit kleinen, handbetriebenen Figuren gespielt wird. In diesem Fall kann der Spielplan ein als Fußballfeld gestaltetes Motiv von rechteckiger Form und der Rand ein als Tribüne, beispielsweise eines bekannten Stadions, gestaltetes Motiv aufweisen.

Der Spielteppich in einer der obigen Ausgestaltungen kann Teil eines Spielsets sein, das ferner ein Hakenband umfasst. Das Hakenband kann beispielsweise handelsüblich ausgestaltet sein. Ferner kann das Spielset mit einem Klebemittel und wenigstens einem Spielkörper versehen sein, wobei das Hakenband mittels des Klebemittels am Spielkörper befestigbar ist. Durch einfaches Aufsetzen des mit dem Hakenband versehenen Spielkörpers kann dieser dann auf dem Spielfeld befestigt werden. Im Falle des obigen Fußballspiels sind beispielsweise die beiden Tore und/oder die Spielfiguren solche Spielkörper. Insbesondere die Anbringung des Hakenbandes an den Spielern ermöglicht es, über Nacht eine Spielsituation auf dem Teppich stehen zu lassen, ohne dass Gefahr besteht, dass die Spielfiguren durch versehentliche Berührung versetzt werden.

Als Spielkörper kann insbesondere ein Spielfußballtor vorgesehen sein, wie es handelsüblich erhältlich ist. Um ein solches Spielfußballtor, das üblicherweise eine Breite von um die 90 bis 100 mm sowie eine Höhe von um die 60 bis 70 mm aufweist, ohne Änderungen am Teppich zu befestigen, kann ein Adapter mit Hakenband und einem Befestigungsmittel für das Spielfußballtor vorgesehen sein. Das Befestigungsmittel erlaubt eine wiederholt lösbare Befestigung des Spielfußballtors am Adapter. Diese Ausgestaltung ermöglicht nicht nur die Verwendung von Spielfußballtoren, sondern erlaubt gleichzeitig auch, anstelle von Spielfußballtoren andere Spielkörper, wie beispielsweise Football-Tore oder Baseballnetze anzubringen, so dass mit nur einem Adapter unterschiedliche Spiele auf dem Wohn-/Spielteppich gespielt werden können.

Der Adapter weist vorzugsweise eine Höhe von höchstens 10 mm auf, so dass er auf dem Spielteppich verbleiben kann, ohne dass er zur Stolperfalle wird. Außerdem ist es so möglich, dass die Lage der Spielkörper z.B. bei einer Pause im Spiel erhalten bleiben kann, indem der Spielkörper vom Adapter entfernt bleibt und lediglich der niedrige Adapter am Spielfeld verbleibt.

Damit versehentliche Kontakte mit dem Spielkörper nicht dazu führen, dass sich das Hakenband vom Spielteppich löst, kann in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Spielkörper bzw. das Spielfußballtor einen Schwenkbereich aufweisen, indem es gegenüber dem Hakenband bei Einwirkung von Kraft vorzugsweise elastisch wegklappt. Durch diese Maßnahme wird die Lebensdauer sowohl des Hakenbandes als auch des Spielteppichs verlängert.

Die Hakenhöhe des Hakenbandes beträgt etwa 0,1 mm. Diese Länge stellt eine ausreichend hohe Klettverbindungskraft in Verbindung mit dem Spielteppich in einer der obigen Ausgestaltungen sicher. Zur Befestigung des Spielkörpers bzw. Adapters können etwa 400 bis 500 mm2 Hakenband eingesetzt sein. Diese Fläche reicht zu einer trittsicheren Verbindung von Spielkörper und Spielteppich aus, ohne dass eine für Kinder zu große Kraft zum Lösen der Tore benötigt wird. Um eine Verbindung zwischen Hakenband und Spielkörper zu erreichen, die größer ist als die Klettverbindungskraft, werden vorzugsweise Acrylklebstoffe und/oder Klebebänder mit derartigen Klebstoffen eingesetzt.

Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer Ausführungsform mit Bezug auf die Zeichnungen beispielhaft erläutert.

Es zeigen:

1 eine schematische Perspektivdarstellung eines erfindungsgemäßen Spielteppichs für den Wohnbereich mit Spielkörper;

2 eine schematische Darstellung des Eingriffs eines Hakenbandes mit dem Pol eines Teppichs;

3 eine perspektivische schematische Perspektivdarstellung eines Adapters zur Anbringung eines Spielkörpers auf dem Spielteppich;

4 eine schematische Darstellung einer Ansicht auf die Schnittebene IV-IV der 3.

Zunächst wird anhand der 1 der Aufbau eines erfindungsgemäßen Spielteppichs 1 erläutert.

Der Spielteppich 1 ist in seinem mittleren Bereich mit einem Spielplan 2 versehen, bei der Ausführungsform der 1 einem rechteckigen Fußballfeld. Der Spielplan 2 ist von einem Rand 3 umgeben, dessen Breite B so bemessen ist, dass er als Sitzfläche wenigstens für Kinder dient. Der Rand 3 ist mit einem vom Spielplan unterschiedlichen Motiv 4 versehen, welches eine Tribüne eines bekannten Stadions darstellt, wobei die Tribüne mit schematisch dargestellten Zuschauern versehen ist. Der Spielplan 2 und das Motiv 4 sind auf dem Spielteppich 1 mittels eines Rotationsverfahrens aufgedruckt.

Der Teppich 4 weist einen Flor 5 aus einem Polyamidmaterial auf, dessen Höhe H um die 4 mm beträgt. Das Poleinsatzgewicht beträgt wenigstens 300 g pro Quadratmeter. Die Reibechtheit des Teppichs nach DIN 54021 beträgt wenigstens vier.

An seiner Unterseite ist der Spielteppich 1 mit einer rutschfesten Schicht 6 aus einer latexhaltigen Gelfoam versehen.

Auf dem Teppichflor 5 ist wenigstens ein Spielkörper 7, beispielsweise, wie in 1 dargestellt, in Form eines Tores, wiederholt lösbar mittels eines Hakenbandes 8 befestigt.

Die Funktion des Spielteppichs wird im Folgenden anhand der schematischen Darstellung der 2 erläutert. In 2 sind die gleichen Bezugszeichen wie in 1 verwendet.

2 zeigt eine Vergrößerung des Querschnitts des Spielteppichs 1 im Bereich der Hakenbänder 8.

Wie zu erkennen ist, weist der Spielteppich 1 einen geschnittenen oder ungeschnittenen Pol 9 auf, der durch das Trägergewebe 10 geknüpft ist. Bevorzugt ist dabei eine Knüpfung in der in 2 dargestellten W-Noppenform. An der Rückseite des Trägergewebes 10 befindet sich die rutschfeste Beschichtung 6.

Im oberen Bereich befindet sich der Pol 9 in Eingriff mit einem Haken 11 des Hakenbandes 8. Die Hakenhöhe K beträgt dabei um die 0,1 mm.

Wird das Hakenband 8, wie in 2, durch eine Abzugskraft FA abgelöst, so wirkt auf einen einzelnen Haken 11a und dem mit diesen Haken verbundenen Pol 9a eine Lösekraft FL, die von dem Pol 9a als Haltekraft aufgebracht wird.

Damit die Oberfläche 12 des Spielteppichs unbeschädigt bleibt, muss die Haltekraft FH vom Pol 9a aufgebracht werden, ohne dass dieser sich gegenüber dem Trägergewebe 10 bewegt oder plastisch verformt. Also muss die vom Trägergewebe und gegebenenfalls der Schicht 6 aufgebrachte Polauszugsfestigkeit, die notwendig ist, um den Pol 9a aus dem Trägergewebe 10 zu ziehen, sowie die Polstreckgrenze, ab der eine plastische Dehnung des Pols 9a einsetzt, größer sein als die zum Lösen der Klettverbindung zwischen dem Haken 11a und dem Pol 9a notwendige Lösekraft FL.

Wie aus der schematischen Darstellung der 2 ferner hervorgeht, darf der Spielteppich 1 keine zu dichte Webung aufweisen, damit die Haken noch in den Flor 5 eindringen können. Bei einer Teilung von 1/10'' ist dies gewährleistet. Ferner darf die Höhe H des Spielteppichs 5 nicht zu klein bemessen sein, da ansonsten der Flor 5 dem Eindrücken der Haken 11 in die Oberfläche 12 des Teppichs nicht mehr ausweichen kann. Eine zu hohe Höhe H führt dazu, dass der Flor beim Andrücken des Hakenbandes zu sehr nachgibt. Der Pol bildet Schlingen aus, in denen sich die Haken 11 des Hakenbandes verhaken können.

3 zeigt einen Adapter 15, der an seiner Unterseite mit Hakenwand 8 versehen ist und Befestigungsmittel 16 in Form hohler, nach oben vorspringender, sockelförmiger Absätze aufweist, an dem unterschiedliche Spielkörper 16, beispielsweise durch Einstecken in einen Schlitz, wie in 3 dargestellt, befestigt werden können. Der Adapter 15 ist langgestreckt und, bis auf die Absätze, in Form einer Bodenplatte ausgestaltet, die Schlitze der Befestigungsmittel 16 fluchten in einer Linie L. Die Höhe des Adapters A beträgt nicht mehr als 10 mm.

Eine ausreichende Klettverbindungskraft wird erreicht, indem 400 bis 500 Quadratmillimeter Hakenband 8 an der Unterseite des Adapters angebracht sind. Die Länge des Adapters in Richtung L beträgt ca. 150 mm.

In 4 ist der Adapter 15 gezeigt, wie er einen als Spielfußballtor ausgestalteten Spielkörper 7 wiederholt lösbar am Spielteppich 1 hält. Hierbei ist der Adapter entlang des Schnittes IV-IV geschnitten gezeigt.

In den Schlitz 17 des Befestigungsmittels 16 ist ein abgekröpfter, vorzugsweise L-förmiger Befestigungsarm 18 des Fußballspieltores 7 so eingesteckt, dass der vom Fußballspieltor 7 beabstandete Schenkel des Kragarmes 18 vom Rand des Schlitzes 17 im Wesentlichen waagerecht gehalten ist. Um das Einstecken zu erleichtern, ist dieser Arm weg von einer Toröffnung 19 des Fußballspieltores 7 gerichtet. Die Dicke D im Bereich der Abwinkelung des Kragarmes 18 ist so gewählt, dass sich der Schlitz 17 beim Einstecken des Fußballspieltores 7 elastisch weitet. Der zum Fußballspieltor 7 gerichtete Schenkel des Kragarmes 17 ist dagegen so dünn ausgestaltet, dass der Schlitz in der in 4 gezeigten Stellung unverformt ist. Auf diese Weise ist das Fußballspieltor 7 durch den Schlitz 16 fest im Befestigungsmittel 16 gehalten.

Durch den Kragarm 18 ist gleichzeitig ein Klappbereich 20 gebildet, um den das Fußballspieltor 7 schwenken kann, wenn mit einer Kraft FT dagegen gedrückt wird. Die Schwenkbewegung ist in 4 schematisch durch den Pfeil S dargestellt. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich bei einer versehentlichen Berührung des Fußballspieltores 7 dieses aus seiner Befestigungsposition wegklappt.


Anspruch[de]
  1. Spielteppich für den Wohnbereich, wobei der Spielteppich auf seiner Oberseite mit einem Spielplan versehen ist und einen Pol aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Pol eine Polauszugsfestigkeit und eine Polstreckgrenze aufweist, die größer sind als die mittlere Klettverbindungskraft zwischen einem Haken eines Hakenbandes und dem Pol.
  2. Spielteppich nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polauszugsfestigkeit um wenigstens 70 % größer ist als die mittlere Klettverbindungskraft.
  3. Spielteppich nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibechtheit wenigstens 4 beträgt.
  4. Spielteppich nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Noppenzahl wenigstens etwa 150.000 pro m2 beträgt.
  5. Spielteppich nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flor aus einem Polyamidmaterial gefertigt ist.
  6. Spielteppich nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Poleinsatzgewicht wenigstens 300 g/m2 beträgt.
  7. Spielteppich nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilung höchstens 1/10'' beträgt.
  8. Spielteppich nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite des Teppichs rutschfest ausgestaltet ist.
  9. Spielteppich nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite wenigstens abschnittsweise mit einem Gelfoam beschichtet ist.
  10. Spielteppich nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Polhöhe um die 4 mm beträgt.
  11. Spielteppich nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spielplan aufgedruckt ist.
  12. Spielteppich nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spielplan von einem Rand umgeben ist, der ein vom Spielplan unterschiedliches Motiv aufweist und dessen Breite wenigstens der Breite einer Kindersitzfläche entspricht.
  13. Spielteppich nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Spielplan als Fußballfeld und der Rand als Tribüne ausgestaltet ist.
  14. Spielteppich nach einem der oben genannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klettband eine handelsübliche Klettverbindungskraft aufweist.
  15. Spielset umfassend einen Spielplan und wenigstens ein Hakenband, gekennzeichnet durch einen Spielteppich nach einem der oben genannten Ansprüche.
  16. Spielset nach Anspruch 15, mit wenigstens einem Klebemittel und wenigstens einem Spielkörper, an dem das Hakenband mittels des Klebemittels befestigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebekraft, mit der das Hakenband an dem Spielkörper befestigbar ist, größer ist als die Klettverbindungskraft.
  17. Spielset nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass als Spielkörper ein Spielfußballtor vorgesehen ist.
  18. Spielset nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Spielfußballtor einen Schwenkbereich aufweist, in dem es gegenüber dem Hakenband bei Einwirkung einer auf das Spielfußballtor einwirkenden Kraft wegklappt.
  19. Spielset nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein Adapter mit Hakenband und einem Befestigungsmittel vorgesehen ist, wobei mit dem Befestigungsmittel der Spielkörper wiederholt lösbar in Eingriff bringbar ist.
  20. Spielset nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter eine Höhe von höchstens 10 mm aufweist.
  21. Spielset nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter im Wesentlichen lang gestreckt ausgestaltet ist.
  22. Spielset nach einem der Ansprüche 15 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Hakenhöhe des Hakenbandes etwa 0,1 mm beträgt.
  23. Spielset nach einem der Ansprüche 15 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass als Klebemittel ein Klebeband mit einem Acrylkleber eingesetzt ist.
  24. Spielset nach einem der Ansprüche 15 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung des Spielkörpers etwa 400 bis 500 mm2 Hakenband eingesetzt sind.
  25. Verwendung eines Teppichs für den Wohnbereich, wobei eine Polauszugsfestigkeit und Polreißfestigkeit des Teppichs größer ist als eine Klettverbindungskraft zwischen dem Haken eines Hakenbandes, als Spielteppich mit einem Spielplan auf der Oberfläche des Teppichs.
Es folgen 2 Blatt Zeichnungen






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