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Dokumentenidentifikation DE60108718T2 12.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001221827
Titel Abzugshaubenvorrichtung eines Mikrowellenofens versehen mit einer belüfteten Abzugshaube
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul/Soul, KR
Erfinder Kim, Su-Hwan, Nam Yang-Dong, Gyeongnam, KR
Vertreter Anwaltskanzlei Gulde Hengelhaupt Ziebig & Schneider, 10179 Berlin
DE-Aktenzeichen 60108718
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.07.2001
EP-Aktenzeichen 012502613
EP-Offenlegungsdatum 10.07.2002
EP date of grant 02.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse H05B 6/80(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse F24C 15/20(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Mikrowellenofen, insbesondere auf eine Abgasluftpassagenstruktur eines abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofens zur Ableitung eines Stromes heißer Luft, erzeugt von einem Ofenherd der unterhalb des Mikrowellenofens angeordnet ist.

Hintergrund der Erfindung

Im Allgemeinen ist ein abzugshaubenbehafteter Mikrowellenofen oberhalb eines Ofenherdes angebracht und weist eine Abluftfunktion zur Ableitung heißer Luft, Rauch, etc. auf, die durch den Ofenherd erzeugt werden, zusätzlich zu einer Kochfunktion, dass heißt, einer eigentlichen Funktion eines Mikrowellenofens.

Zunächst bezugnehmend auf die 1 bis 3 wird eine konventionale Abgasluftpassagenstruktur eines abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofens erläutert werden. 1 zeigt eine übliche Anordnung eines Ofenherdes und des abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofens. Heiße Luft, Rauch, etc. die von dem Ofenherd 2 während seiner Benutzung erzeugt werden, strömen in Richtung des abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofens 4 (sogenannter OTR („Over The Range"), im folgenden bezeichnet als Mikrowellenofen), der über dem Ofenherd installiert ist, und werden nach oben durch die Abgasluftpassage des Mikrowellenofens 4 abgeleitet.

2 ist eine Schnittfrontansicht, die die Struktur einer Abgasluftpassage zeigt, und 3 ist eine rechtsseitige Schnittansicht, die die Abgasluftpassage zeigt.

Wie in den 2 und 3 gezeigt, ist ein Hohlraum 14, in dem Lebensmittel gekocht werden, innerhalb eines äußeren Gehäuses 12 zur Definition eines äußeren Erscheinungsbilds des Mikrowellenofens, vorgesehen. Ein vorbestimmter Raum zur Ausbildung einer Passage durch die Luft strömt, ist zwischen einer linken Seite 14a des Hohlraums 14 (bezüglich der Ausrichtung der Zeichnungen) und dem äußeren Gehäuse 12 vorgesehen.

Eine Bodenplatte 16 definiert eine untere Fläche des Mikrowellenofens 4, dass heißt, eine Fläche gegenüber dem Herd 2 und ein Ansaugteil 16a zum Ansaugen der heißen Luft und des Rauchs generiert vom Ofenherd 2 ist ebenso in der Bodenplatte 16 ausgebildet.

Neben dem Hohlraum 14 ist eine Einbaukammer für elektrische Bauteile 20 vorgesehen, in der eine Reihe von elektrischen Bauteilen zur Erzeugung von Mikrowellen, die in den Hohlraum 14 eingespeist werden, angeordnet sind. Eine Bodenplatte 18 ist auf einer Bodenfläche der Einbaukammer für elektrische Bauteile 20 ausgebildet und eine Durchlassbohrung 22, durch die Luft durch die Einbaukammer für elektrische Bauteile 20 hindurch strömt, ist in der Bodenplatte 18 ausgebildet. Ferner ist ein Ansaug- oder Absaugmotor („exhaust motor") 24 zur Bereitstellung einer treibenden Kraft zur Ableitung der heißen Luft und des Rauches erzeugt vom Ofenherd 2 auf einem rückwärtigen oberen Teil des Hohlraums 14 angeordnet. Der Ansaugmotor 24 ist mit einem zusätzlichen Abluftkanal verbunden und kommuniziert mit einem vorderen oder rückwärtigen Abluftgrill des Mikrowellenofens 4. Demzufolge kann die heiße Luft und der Rauch dort hindurch abgeleitet werden.

In dem so konstruierten Stand der Technik arbeitet der Ansaugmotor 24 so, das er die vom Ofenherd 2 erzeugte heiße Luft und den Rauch abführt. Die heiße Luft und der Rauch werden durch das Einlass- oder Ansaugteil 16a der Bodenplatte 16 mittels der Saugkraft des Ansaugmotors 24 angesaugt und strömen dann und werden abgeführt in Richtung der Pfeile, gezeigt in 2 und 3.

Dass heißt, die heiße Luft und der Rauch die durch die Bodenplatte 16 fließen, werden in zwei Luftströme bezüglich des Hohlraums 14 geteilt. Dann fließt einer der Luftströme zwischen dem äußeren Gehäuse 12 und der linken Seite des Hohlraums 14 in Richtung des Ansaugmotor 24 lokalisiert oberhalb des Hohlraums 14, während der andere Strom in Richtung des Absaugmotors 24 durch die Durchlassbohrung 22, perforiert in der Bodenplatte 18 und durch die Einbaukammer für elektrische Bauteile 20 hindurch fließt.

WO 99 04201 offenbart ein Haushaltsgerät, welches einen Ofen und eine Entlüftungsvorrichtung in einem gemeinsamen Gehäuse umfasst. Die Entlüftungsvorrichtung weist einen Entlüftungskanal auf, der sich zwischen wenigstens einer Einlassöffnung und wenigstens einer Auslassöffnung auf der Außenseite des Gehäuses erstreckt. Ein Strömungskontrollmittel ist im Gehäuse stromabwärts des Ventilators angeordnet, zur Adjustierung der Führung hinsichtlich des Hinausführens an jeder von wenigstens zwei Auslassstellen.

EP-A-0 965 797 offenbart einen kombinierten Mikrowellenofen und Abzug zur Anbringung oberhalb eines Herdes. Ein Axialgebläse ist in dem Luftkanal neben dem Garraum angebracht, zum Ansaugen von Luft durch den Einlass und entlang des Luftkanals zum Auslass.

US-A-5 981 929 offenbart eine Anordnung zur Entlüftung und Kühlung eines Mikrowellenofens unter Verwendung einer Abzugshaube. Die Anordnung verbessert den Ventilationsluftstrom mittels Vergrößerung des Durchmessers eines Lüfters durch Ausbildung einer Aussparung an der oberen Wand des Garraums und durch Anordnung des Ventilators in der Aussparung.

Jedoch existieren in einer konventionellen Abgasluftstruktur, die wie oben beschrieben arbeitet, die folgenden Probleme.

Die Einbaukammer für elektrische Bauteile 20 weist nämlich wichtige elektrische Bauteile auf, einschließlich eines Magnetrons als Teil für oszillierende Mikrowellen auf, um Lebensmittel im Hohlraum 14 zu erhitzen und zu kochen, einen Hochspannungstransformator zur Beaufschlagung einer Hochspannung auf das Magnetron, etc.. Ferner, da die kontaminierte Luft, die erzeugt wird wenn Lebensmittel auf dem Ofenherd gekocht werden, durch das Ansaugteil 16a der Bodenplatte 16 des Mikrowellenofens 4 gesaugt wird, werden das Magnetron und der Hochspannungstransformator durch die Luft, die durch die Einbaukammer für elektrische Einbauteile 20 strömt, kontaminiert. Als Ergebnis kommt es zu den Problemen, dass die Betriebssicherheit des Magnetrons, des Transformators etc. erniedrigt wird und sich die Leistung des Mikrowellenofens verschlechtert.

Des Weiteren, wenn die Luftstrompassagen für eine Abzugshaubenfunktion in der Einbaukammer für elektrische Bauteile 20 ähnlich dem Stand der Technik ausgebildet wird, wird das Volumen der Einbaukammer für elektrische Bauteile 20 erhöht, proportional zu dem der Passage. Demnach kommt es zu dem Problem, das die Größe des Mikrowellenofens insgesamt zunimmt.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, elektrische Bauteile, installiert in der Einbaukammer für elektrische Bauteile, vor einer Kontamination durch Konstruktion eines abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofens in der Art zu schützen, dass Luft, die durch die Bodenplatte angesaugt wird, nicht in die Einbaukammer für elektrische Bauteile eintreten kann.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen kompakten abzughaubenbehafteten Mikrowellenofen vorzuschlagen, in welchem die Breite einer Einbaukammer für elektrische Bauteile minimiert werden kann, durch Nichtausbildung einer Luftstrompassage durch die Einbaukammer für elektrische Bauteile, die auf einer rechten Seite des abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofens angeordnet ist.

Gemäß eines Aspekts der vorliegenden Erfindung zur Erlangung obiger Ziele umfasst eine Abzughaubenvorrichtung eines abzughaubenbehafteten Mikrowellenofens, der einen einen Garraum definierenden Hohlraum und eine Einbaukammer für elektrische Bauteile zur Aufnahme von elektrischen Bauteilen, die Mikrowellen zum Kochen erzeugen, in einem äußeren Gehäuse aufweist, einen Ab- oder Ansaugmotor zur Bereitstellung einer treibenden Kraft für das Ab- oder Ansaugen kontaminierter Luft unterhalb des abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofens; ein Einlassteil durch den die kontaminierte Luft in den abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofen mittels der Saugkraft des Ansaugmotors eintritt und eine Abgasluftpassage, die in einem Raum zwischen dem Hohlraum und dem äußeren Gehäuse so ausgebildet ist, dass die Luft, die durch das Einlassteil eingesogen wird, in Richtung des Ansaugmotors fließen kann.

Das Einlassteil ist in einer Bodenplatte zur Definition einer Bodenfläche des äußeren Gehäuses ausgebildet.

Ferner ist eine Kommunikation zwischen dem Einlassteil und der Einbaukammer für elektrische Bauteile durch eine Bodenplatte zur Definition eines Bodens besagter Einbaukammer für elektrische Bauteile unterbunden.

Die Abgasluftpassage ist so ausgebildet, dass die angesogene Luft von einem Boden zu einem Deckel des abzughaubenbehafteten Mikrowellenofens über eine Lücke zwischen dem äußeren Gehäuse und dem Hohlraum gegenüber der Einbaukammer für elektrische Bauteile fließen kann.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Kontamination der elektrischen Bauteile in der Einbaukammer für elektrische Bauteile verhindert, weil die Abgasluftpassage zur Erfüllung einer Abzugshaubenfunktion so ausgebildet ist, dass sie nicht durch die Einbaukammer für elektrische Bauteile führt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Perspektivdarstellung, die ein äußeres Erscheinungsbild eines abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofens und eines Ofenherdes zeigt.

2 ist eine Schnittfrontansicht, die eine Abzugshaubenvorrichtung eines konventionellen abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofen zeigt.

3 ist eine rechtsseitige Schnittansicht die die konventionelle Abzugshaubenvorrichtung zeigt.

4 ist eine Schnittforderansicht, die eine Abzughaubenvorrichtung eines abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofen gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.

5 ist eine rechtsseitige Schnittdarstellung, die die Abzugshaubenvorrichtung gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.

Detailierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels

Im folgenden wird eine Abzughaubenvorrichtung eines abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofen gemäß eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung im Detail mit Referenz auf die 4 und 5 erläutert.

Wie in diesen Abbildungen gezeigt, ist ein äußeres Erscheinungsbild des abzugshaubenbehafteten Mikrowellenofens gemäß dem Ausführungsbeispiel durch ein äußeres Gehäuse 40 definiert. Eine Bodenplatte 42 definiert eine Bodenfläche des äußeren Gehäuses 40 und ein Einlassteil 43, das einer Abzugshaubenfunktion dient, ist ebenso in der Bodenplatte 42 ausgebildet. Das Einlassteil 43 ist nicht speziell in den Figuren gezeigt, aber ist in der Form vieler kleiner Durchlasslöcher, perforiert in die Bodenplatte, gefertigt.

Ein Hohlraum 45 ist in dem äußeren Gehäuse 40 bereitgestellt. Die Lebensmittel werden in dem Hohlraum 45 gekocht. Eine vordefinierte Lücke oder Raum ist als Abgasluftpassage 70 zur Erfüllung einer Abzugshaubenfunktion zwischen dem äußeren Gehäuse 40 und einer linken Seite 45a zur Definition einer Seite des Hohlraums 45 ausgebildet. Ferner ist eine weitere Lücke oder Raum zur Installation verschiedener elektrischer Bauteile darin und zur Verwendung als Luftstrompassage zwischen der Bodenplatte 42 und einer Hohlraumbodenfläche 45b zur Definition eines Bodens des Hohlraums 45 ausgebildet.

Eine Einbaukammer für elektrische Bauteile 50 ist neben dem Hohlraum 45 angeordnet. Eine Bodenfläche der Einbaukammer für elektrische Bauteile 50 ist durch eine Bodenplatte 51 definiert, welche dazu dient, die Kommunikation der Einbaukammer für elektrische Bauteile 50 mit einem Raum ausgebildet zwischen der Bodenplatte 42 und der Hohlraumbodenfläche 45b zu unterbinden.

Elektrische Bauteile zur Erzeugung von Mikrowellen um Lebensmittel innerhalb des Hohlraums 45 zu erhitzen, sind in der Einbaukammer für elektrische Bauteile 50 installiert. Beispielsweise umfassen die elektrischen Bauteile das Magnetron 52, den Hochspannungstransformator 53, etc..

Andererseits ist ein Ansaugmotor 60 oberhalb des Hohlraums 45 angeordnet. Der Ansaugmotor 60 wird hauptsächlich zur Durchführung der Abzugshaubenfunktion verwendet und saugt kontaminierte Luft durch das Einlassteil 43 an und leitet die angesaugte Luft in die Umgebung des Mikrowellenofens ab. Hierbei wird die Luft, die mittels des Ansaugmotors 60 abgeführt wird, in einen zusätzlichen Abluftkanal (nicht gezeigt) transferiert und aus diesem abgegeben oder wird ins Äußere des Mikrowellenofens über einen Abluftgrill, angeordnet im vorderen oder rückwärtigen Bereich des Mikrowellenofens, abgeführt.

Weiter ist eine Abgasluftpassage 70 als ein Weg ausgebildet, der sich von dem Raum zwischen der Hohlraumbodenfläche 45b und der Bodenplatte 42 zu der Lücke zwischen dem äußeren Gehäuse 40 und der linken Seite 45a des Hohlraums erstreckt. Die Luft die in den Mikrowellenofen durch das Einlassteil 43 mittels der Ansaugkraft des Ansaugmotors 60 eingesogen wird, strömt in Richtung des Ansaugmotors 60 durch die Abgasluftpassage 70. Im Folgendem wird die Arbeitsweise der Abzughaubenvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung erläutert werden.

Wenn auf dem Ofenherd, installiert unterhalb des Mikrowellenofens, gekocht wird, wird kontaminierte Luft, wie zum Beispiel heiße Luft, Rauch, etc. erzeugt und der Ansaugmotor 60 wird zur Abführung der Luft betätigt.

Wenn der Ansaugmotor 60 betrieben wird, wird die kontaminierte Luft in die Abgasluftpassage 70 des Mikrowellenofens über das Ansaug- oder Einlassteil („suction portion") 43, ausgebildet in der Bodenplatte 42, eingeleitet. Dass heißt, die kontaminierte Luft wird in den Raum zwischen der Hohlraumbodenfläche 45b und der Bodenplatte 42 eingeführt und fließt dann nach oben über die Lücke zwischen dem äußeren Gehäuse 40 und der linken Seite 45a des Hohlraums durch die Ansaugkraft des Ansaugmotors 60.

Ferner wird die kontaminierte Luft, die aus dem inneren des Mikrowellenofens zu dessen Deckel durch die Abgasluftpassage 70 hindurch strömt, nach außen mittels des Ansaugmotors 60 abgeführt. In dem Ausführungsbeispiel wird die kontaminierte Luft durch einen oberen Bereich des äußeren Gehäuses 40 abgeführt. Zu diesem Zweck sollte der obere Bereich des äußeren Gehäuses 40 mit dem zusätzlichen Abluftkanal (nicht gezeigt) verbunden sein.

Nun, da die Bodenplatte 51 zur Definition der Bodenfläche der Einbaukammer für elektrische Bauteile 50 die Kommunikation der Abgasluftpassage 70 mit der Einbaukammer für elektrische Bauteile 50 verhindert, strömt die kontaminierte Luft, die durch das Einlassteil 43 der Bodenplatte 42 angesaugt wurde, allein durch die Abgasluftpassage 70 und fließt nicht durch die Einbaukammer für elektrische Bauteile 50.

Daher sind die elektrischen Bauteile, wie das Magnetron 52, der Hochspannungstransformator 53, etc. die in der Einbaukammer für elektrische Bauteile 50 angeordnet sind, nicht der kontaminierten Luft, die mittels der Abzugshaubenfunktion angesaugt wird, ausgesetzt. Ferner sollte ein zusätzlicher Raum für einen Luftstrom in die Einbaukammer für elektrische Bauteile 50 nicht darin vorgesehen sein.

Auf der anderen Seite kann die Anzahl der elektrischen Bauteile in der vorliegenden Erfindung relativ eingeschränkt werden, da die Abgasluftpassage 70 durch die existierende Struktur ohne Verwendung des zusätzlichen Kanals ausgebildet ist.

Demzufolge ist der technische Gegenstand der wie oben beschriebenen vorliegenden Erfindung, eine Luftstrompassage so zu konstruieren, dass kontaminierte Luft, erzeugt von einem Ofenherd unterhalb des Mikrowellenofens, nicht die elektrischen Hauptbauteile des Mikrowellenofens bei Ableitung der Luft passiert.

Gemäß der auf diese Art und Weise konstruierten vorliegenden Erfindung können die folgenden Vorteile erwartet werden.

Erstens, da die Luftstrompassage so ausgebildet ist, dass die in den Mikrowellenofen mittels der Abzugshaubenfunktion angesaugte kontaminierte Luft nicht durch das Innere der Einbaukammer für elektrische Bauteile strömt, kann die Kontamination der elektrischen Bauteile innerhalb der Einbaukammer für elektrische Bauteile verhindert werden. Daher kann die Lebensdauer der elektrischen Bauteile verlängert und die Betriebssicherheit des Mikrowellenofens für eine lange Zeit aufrecht erhalten werden.

Ferner, da der Luftstrom durch die Abzugshaubenfunktion nicht die Einbaukammer für elektrische Bauteile passiert, muss der Raum, der für die Abzugshaubenfunktion benötigt wird, nicht innerhalb der Einbaukammer für elektrische Bauteile gesichert werden. Daher kann das Volumen der Einbaukammer für elektrische Bauteile relativ reduziert und der Mikrowellenofen als Ganzes miniaturisiert werden.

Entsprechend ist das vorhergehende nur ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung und der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung ist nicht durch die darin ausgeführten Beschreibungen beschränkt. Folglich ist es für den Durchschnittsfachmann offensichtlich, dass verschiedene andere Modifikationen oder Veränderungen durchgeführt werden können, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]
  1. Eine Abzughaubenvorrichtung eines abzughaubenbehafteten Mikrowellenofens, der einen einen Garraum definierenden Hohlraum (45) und eine Einbaukammer für elektrische Bauteile (50) zur Aufnahme von elektrischen Bauteilen, die Mikrowellen zum Kochen erzeugen, in einem äußeren Gehäuse (40) aufweist, umfassend:

    – einen Ansaugungsmotor (60), der oberhalb besagten Hohlraums (45) angeordnet ist, zur Bereitstellung einer treibenden Kraft für das Ansaugen kontaminierter Luft unterhalb besagten abzughaubenbehafteten Mikrowellenofens;

    – ein Einlassteil (43), durch den die kontaminierte Luft in besagten abzughaubenbehafteten Mikrowellenofen mittels besagter Saugkraft des besagten Ansaugungsmotors (60) eintritt; und

    – eine Abgasluftpassage (70), die in einem Raum zwischen besagtem Hohlraum (45) und besagtem äußeren Gehäuse (40) so ausgebildet ist, dass besagte Luft, die durch besagtes Einlassteil (43) eingesogen wird, in Richtung des besagten Ansaugungsmotors (60) fließen kann, wobei die Abgasluftpassage (70) auf einer Seite des besagten äußeren Gehäuses (40) gegenüber der Seite des besagten äußeren Gehäuses (40), die besagte Einbaukammer für elektrische Bauteile (50) beinhaltet, ausgebildet ist und die einzige Abgasluftpassage innerhalb des äußeren Gehäuses (40) bildet.
  2. Die Abzughaubenvorrichtung des abzughaubenbehafteten Mikrowellenofens wie in Anspruch 1 beansprucht, wobei besagtes Einlassteil (43) in einer Bodenplatte (42) zur Definition einer Bodenfläche des besagten äußeren Gehäuses (40) ausgebildet ist.
  3. Die Abzughaubenvorrichtung des abzughaubenbehafteten Mikrowellenofens wie in Anspruch 1 oder 2 beansprucht, wobei eine Kommunikation zwischen besagtem Einlassteil (43) und besagter Einbaukammer für elektrische Bauteile (50) durch eine Bodenplatte (51) zur Definition einer Bodens besagter Einbaukammer für elektrische Bauteile (50) unterbunden ist.
  4. Die Abzughaubenvorrichtung des abzughaubenbehafteten Mikrowellenofens wie in Anspruch 1 oder 2 beansprucht, wobei besagte Abgasluftpassage (70) so ausgebildet ist, dass besagte angesogene Luft von einem Boden zu einem Deckel des besagten abzughaubenbehafteten Mikrowellenofens über eine Lücke zwischen besagtem äußeren Gehäuse (40) und besagtem Hohlraum (45) gegenüber besagter Einbaukammer für elektrische Bauteile (50) fließen kann.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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