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Dokumentenidentifikation DE60203756T2 12.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001238818
Titel Thermisches Übertragungsaufzeichnungsblatt
Anmelder Oji Paper Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Mizuhara, Yoshio, Edogawa-ku, Tokyo, JP;
Shimizu, Yoshihiro, Yokohama-shi, Kanagawa, JP;
Nagashima, Shigeru, Edogawa-ku, Tokyo, JP;
Tanaka, Yoshimasa, Koto-ku, Tokyo, JP;
Tachibana, Kazuyuki, Shinjuku-ku, Tokyo, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 60203756
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.03.2002
EP-Aktenzeichen 020758728
EP-Offenlegungsdatum 11.09.2002
EP date of grant 20.04.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse B41M 5/40(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse B41M 5/38(2000.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Thermotransferaufzeichnungsblatt. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein Thermotransferaufzeichnungsblatt, das für Thermotransferdrucker und insbesondere Thermotransferfarbstoffdrucker geeignet ist, das mit einer glänzenden Oberfläche bereitgestellt wird, die eine hohe Beständigkeit gegenüber Rauwerden und Einbeulen aufgrund des Quetschdrucks eines Aufzeichnungsblatt-Transportwalzensystems der Drucker aufweist, und zum Daraufaufzeichnen von thermisch übertragenen Abbildungen in der Lage ist, die eine hohe Klarheit und Genauigkeit aufweisen, welche vergleichbar sind mit denen der Silbersalzphotographie.

2. Beschreibung des verwandten Stands der Technik

Der Thermotransferfarbstoffdrucker bildet Farbstoffabbildungen auf einer Bildempfangsschicht eines Thermotransferaufzeichnungsblatts aus durch Übereinanderlegen eines Farbstofftintenblatts auf die Bildempfangsschicht, welche ein färbbares Polymermaterial umfasst, des Aufzeichnungsblatts und Anwenden von Wärme entsprechend der Abbildung auf das aufgelegte Farbstofftintenblatt auf der Tintenaufnahmeschicht des Aufzeichnungsblatts durch einen Thermokopf, um zu bewirken, dass der Farbstoff des Farbstofftintenblatts der Abbildung entsprechend in einer Menge, die der Menge der angewendeten Wärme entspricht, auf die Tintenaufnahmeschicht übertragen wird.

Für den Thermotransferfarbstoffdrucker werden gelb-, magenta- und cyanfärbende Tintenblätter oder die oben erwähnten dreifarbig färbenden Tintenblätter und schwarzfärbende Tintenblätter verwendet. Vollfarbige Abbildungen können gebildet werden durch Übereinanderlegen von farbigen Abbildungen, die von den oben erwähnten drei- oder vierfarbig färbenden Tintenblättern aufeinander auf die Tintenaufnahmeschicht übertragen werden.

Die derzeitige Entwicklung der Thermotransferdrucker und der Fortschritt bei der digitalen Bildbearbeitung ermöglichen es, dass die Qualität der aufgezeichneten Abbildungen signifikant verbessert wird und die Thermotransferaufzeichnungssysteme in einem größeren Ausmaß verkauft werden. Typischerweise werden die Thermotransferaufzeichnungssysteme zur Ausgabe und Überprüfung von Ausdrucken und Entwürfen, Bildausgabe von Endoskopen und CT-Scannern, Ausgabe von Photographien von Gesichtern auf dem Unterhaltungsbereich, Kalenderdrucken und Erstellen von Abbildungen auf Ausweisen und Kreditkarten verwendet. Darüber hinaus ist aufgrund der Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Thermoköpfe und des Fortschritts der Technologie der Temperatursteuerung eine weitere Verbesserung der Druckgeschwindigkeit des Thermotransferaufzeichnungssystems erforderlich. Derzeit kommt ein neuer Typ eines Druckers auf dem Markt, der zum Bedrucken eines Blatts der Größe A6 innerhalb einer Zeit von 30 Sekunden oder weniger in der Lage ist. Es wird erwartet, dass die weitere Entwicklung bei den Hochgeschwindigkeitsdruckern mit Nachdruck gefordert wird.

Die Erhöhung der Druckgeschwindigkeit verursacht Probleme bei der Abstufung der Farbdichte von Abbildungen und der Genauigkeit von Abbildungen und der Verhinderung einer Scherung bei gedruckten farbigen Abbildungen. Um eine gute Abstufung der Farbdichte der gedruckten Abbildungen zu erhalten, ist es notwendig, die Farbdichte der Abbildungen durch Anwenden von Energie in einem breiten Bereich zu erzeugen. Um in einem engen Bereich eine hohe Farbdichte von Abbildungen auch unter Verwendung von wenig Energie zu erzeugen, muss das Aufzeichnungsblatt eine hohe Wärmeisolationseigenschaft aufweisen. Um darüber hinaus eine hohe Genauigkeit bei den Abbildungen zu erhalten, muss das Aufzeichnungsblatt in einen engen Kontakt mit dem Thermokopf des Druckers gebracht werden und muss das Aufzeichnungsblatt zu diesem Zweck ein gutes Dämpfungsvermögen aufweisen.

Um ferner eine Scherung in den gedruckten farbigen Abbildungen zu vermeiden, wird das Aufzeichnungsblatt durch ein Quetschwalzensystem transportiert, das eine mit einem Dorn ausgestattete Walze und eine Gummiwalze umfasst. Wenn das Drucken bei einer hohen Geschwindigkeit durchgeführt wird, muss der Quetschdruck, der auf das Aufzeichnungsblatt zwischen der Dornwalze und der Gummiwalze ausgeübt wird, erhöht werden. In diesem Fall wird die Bildempfangsoberfläche des Aufzeichnungsblatts aufgeraut oder eingebeult und/oder werden Dornmarkierungen auf der Bildempfangsschicht ausgebildet und wird somit der kommerzielle Wert der gedruckten Blätter verringert.

Bei herkömmlichen Druckern, die mit einem Thermokopf ausgestattet sind, wird zum Erhalt von guten gedruckten Abbildungen üblicherweise ein Aufzeichnungsblatt verwendet, das ein Substratblatt, welches ein Kernblatt und Folien, die Mikrohohlraumschichten aufweisen und auf die beiden Oberflächen des Kernblatts laminiert sind, aufweist, und eine Bildempfangsschicht, die als eine Hauptkomponente ein färbbares Harz umfasst und auf einer Oberfläche des Substratblatts ausgebildet ist. Zum Beispiel offenbart die japanische Patentveröffentlichung Nr. 2,565,866 B2 (JP 62198497 A) ein Substratblatt für das Aufzeichnungsblatt, umfassend ein Kernblatt und synthetische Papierblattschichten, umfassend als eine Hauptkomponente ein Propylenharz, welche auf die beiden Oberflächen des Kernblatts laminiert sind. Darüber hinaus offenbart die japanische Patentveröffentlichung Nr. 2,922,525 B2 (JP 2225086 A) ein Substratblatt für das Aufzeichnungsblatt, umfassend ein Kernpapierblatt und orientierte Polyethylenterephthalatfolienschichten, die eine Vielzahl an Mikrohohlräumen aufweisen, welche auf die beiden Oberflächen des Kernpapierblatts laminiert sind.

Die oben erwähnten Folien, welche die Mikrohohlraumschichten aufweisen, sind dahingehend vorteilhaft, dass die Folien hinsichtlich ihrer Dicke gleichförmig sind und flexibel sind und eine thermische Leitfähigkeit aufweisen, die geringer ist als die von Papierblättern, die aus Cellulosefasern hergestellt sind, und somit thermisch übertragene Abbildungen mit einer hohen Gleichförmigkeit und einer hohen Farbdichte auf den Folien ausgebildet werden können. Eine Erhöhung der Anzahl und Größe der Mikrohohlräume verursacht im Allgemeinen eine Abnahme der Dichte der Folien und resultiert somit in einer Erhöhung der Wärmeisolation und thermischen Empfindlichkeit der Folie. Die Erhöhung der Anzahl und Größe der Mikrohohlräume der Folien bewirkt jedoch, dass die mechanische Festigkeit der Folien und die Beständigkeit der Folien gegenüber einem Rauwerden oder Einbeulen durch das Blatttransportwalzensystem verringert wird. Wenn die Beständigkeit der Folien gegenüber dem Rauwerden oder Einbeulen durch das Blatttransportwalzensystem erhöht wird durch Erhöhen der Dichte der Vorderseitenfolie, nimmt die thermische Isolierung der Folie und der enge Kontakt der Folien mit dem Thermokopf ab und weist somit das resultierende Aufzeichnungsblatt eine verschlechterte thermische Empfindlichkeit auf und weisen die gedruckten Abbildungen eine unbefriedigende Qualität auf.

Um somit der Entwicklung des Hochgeschwindigkeitsdruckens zu begegnen, ist es erforderlich, einen neuen Typ an Thermotransferaufzeichnungsblatt zur Verfügung zu stellen, das einen guten Kontakt mit den Thermoköpfen von Druckern, eine hohe thermische Isolierung und eine hohe Beständigkeit gegenüber Rauwerden und Einbeulen aufgrund des hohen Drucks des Blatttransportwalzensystems der Drucker aufweist.

Bei dem herkömmlichen Thermotransferaufzeichnungsblatt mit einem Substratblatt, welches ein Kernblatt und Folien, welche jeweils eine Mikrohohlraumschicht aufweisen und auf die beiden Oberflächen des Kernblatts laminiert sind, aufweist, und einer Bildempfangsschicht, die als eine Hauptkomponente ein färbbares Harz umfasst und auf einer Vorderseite des Substratblatts ausgebildet ist, tritt scheinbar ein derartiges Phänomen auf, dass beim Bedrucken des Aufzeichnungsblatts durch der Abbildung entsprechendes Erwärmen mittels eines Thermokopfs des Druckers die Vorderseitenfolienschicht des Substratblatts, die unterhalb der Bildempfangsschicht angeordnet ist, thermisch schrumpft, um zu bewirken, dass das Aufzeichnungsblatt sich wellt. Dieses Phänomen wird nachfolgend als das Curlingphänomen beim Drucken bezeichnet. Das Curlingphänomen beim Drucken bewirkt, dass der kommerzielle Wert des bedruckten Aufzeichnungsblatts signifikant verschlechtert ist.

Es ist bekannt, dass bei dem herkömmlichen Thermotransferaufzeichnungsblatt mit einem Substratblatt, welches ein Kernblatt und Folien, die eine Mikrohohlraumschicht aufweisen und auf die beiden Oberflächen des Kernblatts laminiert sind, aufweist, und einer Bildempfangsschicht, die als eine Hauptkomponente ein färbbares Harz umfasst und auf einer Vorderseite des Substratblatts ausgebildet ist, das Curlingphänomen beim Drucken ausgeglichen werden kann durch Unterschiede hinsichtlich der Dicke und der thermischen Schrumpfung zwischen der Vorder- und Rückseintenfolienschicht des Substratblatts. Das heißt, wenn die Bildempfangsschicht auf der Vorderseitenfolienschichtoberfläche des Substratblatts durch herkömmliche Beschichtungs- und Trocknungsarbeitsschritte ausgebildet wird, finden aufgrund der auf die Bildempfangsschicht auf dem Substratblatt angewendeten Trocknungswärme Schrumpfungen der Vorder- und Rückseintenfolienschichten statt. Die Schrumpfungsspannungen, die in den Vorder- und Rückseintenfolienschichten erzeugt werden, werden gesteuert durch die oben erwähnten Mittel zum Ausgleich des Curlingphänomens beim Drucken auf dem Aufzeichnungsblatt.

Wenn die Bildempfangsschicht auf das Substratblatt aufbeschichtet und getrocknet wird, wellen sich jedoch in diesem Fall zwei Eckabschnitte, die auf einer diagonalen Linie des Blatts mit vier Ecken angeordnet sind, in dieselbe Richtung (die Seite der Bildempfangsschicht) und erstrecken sich im Hinblick auf die Bildempfangsschichtoberfläche nach oben. Dieses Curlingphänomen wird nachfolgend als ein Verzerrungscurlingphänomen bezeichnet. Das Verzerrungscurlingphänomen bewirkt, dass das bedruckte Aufzeichnungsblatt einen signifikant verschlechterten kommerziellen Wert aufweist.

Der Mechanismus, nach dem das Verzerrungscurlingphänomen auftritt, wird als wie folgt angenommen.

Die Vorder- und Rückseintenfolien, die eine Vielzahl an Mikrohohlräumen aufweisen und auf das Kernblatt laminiert sind, werden nämlich durch ein Verfahren des biaxialen Orientierens (Ziehens) hergestellt. Während des Arbeitsschritts des Orientierens tritt ein Krümmungsphänomen auf. Aufgrund des Krümmungsphänomens ist in einem Mittelabschnitt der orientierten Folie die Schrumpfung in der Längsrichtung (MD) oder Querrichtung (TD) der Folie maximiert und ist in Randabschnitten der orientierten Folie die Schrumpfung der Folie in Richtungen maximiert, die von den Längs- und Querrichtungen der Folie verschieden sind. Wenn demgemäß die Kantenabschnitte der Folie verwendet werden zur Ausbildung der Folienschichten des Substratblatts des Aufzeichnungsblatts, schrumpfen in dem Arbeitsschritt des Ausbildens der Bildempfangsschicht die resultierenden Folienschichten thermisch in Richtungen, die verschieden sind von den Längs- und Querrichtungen der Folien, und tritt somit das Verzerrungscurlingphänomen bei den Folienschichten während des Arbeitsschritts des Ausbildens der Bildempfangsschicht auf.

US-A-5330961 beschreibt ein Bildempfangsblatt für ein Thermotransferaufzeichnen, das einen Träger und eine Bildempfangsschicht umfasst, bei dem der Träger ein Substrat mit einem laminierten Harzblatt, das poröse Harzfolien mit einer Dichte von 0,5 bis 1,2 g/cm3 auf jeder Seite des Substratblatts enthält, umfasst. US-A-5314861 beschreibt ein Thermotransferbildempfangsmedium vom Sublimitationstyp, das ein Substrat aufweist, welches ein erstes laminiertes Blatt, das die Farbstoffempfangsschicht trägt, und ein zweites laminiertes Blatt mit einer elastischen oder plastischen Klebeschicht zwischen den Blättern umfasst. Jedes der Blätter kann darin Hohlräume enthalten. Beide Vorschläge gehen das Curlingphänomen und andere Probleme an.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Thermotransferaufzeichnungsblatt zur Verfügung zu stellen, das zum Daraufaufzeichnen von thermisch übertragenen Tintenabbildungen mit einer hohen Klarheit und Schärfe mit einer hohen Empfindlichkeit durch verschiedene Typen von Thermotransferdruckern in der Lage ist und eine hohe Beständigkeit gegenüber Rauwerden und Einbeulen aufgrund des Quetschdrucks des Blatttransportwalzensystems des Druckers aufweist und eine Beständigkeit gegenüber dem Curlingphänomen beim Drucken aufweist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst ein Thermotransferaufzeichnungsblatt ein Substratblatt, eine Bildempfangsschicht, die auf der Vorderseitenoberfläche des Substratblatts ausgebildet ist und als eine Hauptkomponente ein färbbares Polymermaterial umfasst, und eine auf der Rückseitenoberfläche des Substratblatts ausgebildete Rückseitenüberzugsschicht, wobei:

das Substratblatt (1) eine Kernblattschicht mit einem Druckelastizitätsmodul (A) von 45 MPa oder weniger und (2) Vorder- und Rückseitenpolyesterfolienschichten, die entsprechend auf die Vorder- und Rückseitenoberflächen der Kernblattschicht laminiert sind und jeweils und unabhängig voneinander Druckelastizitätsmodule von (Ba) und (Bb) im Bereich von 10 bis 80 MPa aufweisen, wobei (Ba) und (Bb) höher sind als das Druckelastizitätsmodul (A), umfasst;

die Rückseitenüberzugsschicht auf der Rückseitenpolyesterfolienschicht des Substratsblatts ausgebildet ist und ein synthetisches Harz und einen organischen und/oder anorganischen Füllstoff umfasst; und

das Aufzeichnungsblatt ein gemäß JIS K 7220 bestimmtes Druckelastizitätsmodul von 50 MPa oder weniger aufweist.

Ein Hinweis in dieser Beschreibung auf "ein Druckmodul" bezeichnet und bedeutet "ein Druckelastizitätsmodul".

In dem Thermotransferaufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung umfasst die Kernblattschicht vorzugsweise eine Polyolefinfolie.

In dem Thermotransferaufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung ist die Polyolefinfolie für die Kernblattschicht vorzugsweise aus orientierten porösen Polyolefinfolien ausgewählt.

In dem Thermotransferaufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung ist die Polyesterfolie für jede der Vorder- und Rückseitenpolyesterfolienschichten vorzugsweise aus orientierten porösen Polyesterfolien ausgewählt.

In dem Thermotransferaufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung ist gegebenenfalls ferner eine Curling-Ausgleichsschicht umfasst, die durch ein Schmelzextrudierlaminieren eines synthetischen thermoplastischen Harzes auf die Oberfläche der Rückseitenpolyesterfolie des Substratblatts ausgebildet wird.

In dem Thermotransferaufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung umfasst das synthetische thermoplastische Harz für die Curling-Ausgleichsschicht vorzugsweise als eine Hauptkomponente ein Polyolefinharz mit einer Dichte von 0,91 bis 0,96 g/cm3, und die Curling-Ausgleichsschicht besitzt vorzugsweise eine Dicke von 15 bis 35 &mgr;m.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben umfangreiche Studien hinsichtlich des Thermotransferaufzeichnungsblatts durchgeführt, insbesondere hinsichtlich des Substratblatts für das Aufzeichnungsblatt, und haben herausgefunden, dass ein Thermotransferaufzeichnungsblatt mit einer hohen Beständigkeit gegenüber Rauwerden und Einbeulen aufgrund des Quetschdrucks, der durch das Aufzeichnungsblatt-Transportwalzensystem eines Druckers während des Druckvorgangs auf das Aufzeichnungsblatt ausgeübt wird, einer hohen Empfindlichkeit und einer hohen Qualität, Klarheit und Schärfe der Abbildungen erhalten werden kann durch Verwenden eines Substratblatts, das ein Kernblatt und auf die beiden Oberflächen des Kernblatt laminierte Folienschichten umfasst, und Steuern des Druckmoduls des Aufzeichnungsblatts auf 50 MPa oder weniger, vorzugsweise 10 bis 50 MPa, weiter bevorzugt 10 bis 45 MPa, noch weiter bevorzugt 10 bis 40 MPa, welches bestimmt wird gemäß dem Japanischen Industriestandard (JIS) K 7220.

Das Thermotransferaufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung umfasst nämlich ein Substratblatt und eine Bildempfangsschicht, die auf der Vorderseitenoberfläche des Substratblatts ausgebildet ist und als eine Hauptkomponente ein färbbares Polymermaterial umfasst. Das Substratblatt umfasst eine Kernblattschicht und auf die Vorder- und Rückseitenoberflächen der Kernblattschicht laminierte Polyesterfolienschichten, und das Aufzeichnungsblatt weist ein Druckmodul von 50 MPa oder weniger auf, welches bestimmt wird gemäß JIS K 7220.

Wenn das Druckmodul des Aufzeichnungsblatts mehr als 50 MPa beträgt, sind die auf dem Aufzeichnungsblatt aufgezeichneten Abbildungen unzureichend hinsichtlich der Qualität (Klarheit und Schärfe) der Abbildungen, ist die Bildempfangsoberfläche des Aufzeichnungsblatts aufgeraut und eingebeult aufgrund des Quetschdrucks, der durch das Aufzeichnungsblatt-Transportwalzensystem des Druckers auf die Bildempfangsoberfläche ausgeübt wird, und weist das resultierende bedruckte Blatt somit einen verringerten kommerziellen Wert auf. Sogar wenn das Druckmodul des Aufzeichnungsblatts 50 MPa oder weniger beträgt, weist darüber hinaus die Bildempfangsoberfläche des resultierenden Aufzeichnungsblatts eine unzureichende Beständigkeit gegenüber einem Rauwerden und Einbeulen aufgrund des Quetschdrucks, der durch das Aufzeichnungsblatt-Transportwalzensystem des Druckers auf das Aufzeichnungsblatt ausgeübt wird, auf, wenn orientierte poröse Folien, die als eine Hauptkomponente zum Beispiel ein Polypropylenharz umfassen, anstelle der Polyesterfolien auf die beiden Oberflächen des Kernblatts laminiert sind, und weist somit das resultierende bedruckte Blatt eine unzureichende Qualität auf.

Die Gründe für die hohe Beständigkeit des Aufzeichnungsblatts der vorliegenden Erfindung gegenüber einem Rauwerden und Einbeulen aufgrund des Quetschdrucks, der von dem Aufzeichnungsblatt-Transportwalzensystem des Druckers auf das Aufzeichnungsblatt ausgeübt wird, und aufgrund des durch den Thermokopf des Druckers beim Drucken auf das Aufzeichnungsblatt ausgeübten Drucks werden als wie folgt angesehen. Da in dem Aufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung die Vorder- und Rückseitenoberflächen des Kernblatts durch Polyesterfolienschichten bedeckt sind, die eine hohe Beständigkeit gegenüber dem Rauwerden und Einbeulen aufgrund des Quetschdrucks und des Drucks beim Drucken aufweisen, und das Kernblatt aus Blattmaterialien gebildet ist, die es ermöglichen, dass das resultierende Aufzeichnungsblatt ein ausreichend geringes Druckmodul aufweist, wenn die Bildempfangsoberfläche durch das Blatttransportwalzensystem und den Thermokopf lokal unter einem hohen Druck unter Druck gesetzt wird, kann der Druck im Inneren des Aufzeichnungsblatts, einschließlich der Polyesterfolienschichten, absorbiert werden. Da die Polyesterfolienschichten auch eine hohe Wärmebeständigkeit, eine hohe Glätte und eine geringe thermische Leitfähigkeit aufweisen und das Druckmodul des Aufzeichnungsblatts ausreichend gering ist, kann das Aufzeichnungsblatt geeignet verformt werden, wenn das Aufzeichnungsblatt zwischen dem Thermokopf und der Druckwalze eingeführt wird, um den engen Kontakt des Aufzeichnungsblatts mit dem Thermokopf zu verstärken und um eine ausgezeichnete Aufzeichnungsempfindlichkeit aufzuzeigen, und können somit Abbildungen mit hoher Qualität auf dem Aufzeichnungsblatt aufgezeichnet werden.

In dem Substratblatt für das Aufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung wird das Druckmodul des Kernblatts auf 45 MPa oder weniger, vorzugsweise 20 MPa oder weniger, weiter bevorzugt 3 bis 10 MPa gesteuert. Auch ist das Druckmodul des Kernblatts geringer als das der Vorder- und Rückseitenpolyesterfolienschichten. Die Dicke des Kernblatts wird ferner vorzugsweise auf 50 bis 200 &mgr;m, vorzugsweise 70 bis 150 &mgr;m gesteuert.

Das Kernblatt umfasst vorzugsweise eine Kunststofffolie, die als eine Hauptkomponente ein Mitglied umfasst, das ausgewählt ist aus einem Polyolefin, zum Beispiel Polypropylen-, Nylon-, Polyurethan- und Polybutadienharzen; eine gezogene, poröse Kunststofffolie, die hergestellt wird durch Mischen eines thermoplastischen Harzes mit Pigmentteilchen und/oder Teilchen eines Harzes, das von dem thermoplastischen Harz verschieden ist, Formen des gemischten Harzes zu einer nichtgezogenen Folie, Ziehen der nichtgezogenen Folie, um eine poröse Folie auszubilden; oder eine geschäumte Folie, die hergestellt wird durch Mischen eines thermoplastischen Harzes mit einem Schaumbildner, Formen des gemischten Harzes zu einer Folie und Schäumen der Folie.

Das Kernblatt kann ein Papierblatt mit geringer Dichte umfassen, das einen Zellstoff als eine Hauptkomponente und thermisch expandierte Teilchen, die mit dem Zellstoff vermischt sind, umfasst. Das Papierblatt mit geringer Dichte besitzt vorzugsweise eine Dichte von ungefähr 0,2 bis 0,7 g/cm3.

Unter den oben erwähnten Folien und Blättern werden für das Kernblatt vorzugsweise Polyolefinfolien, zum Beispiel Polyethylenfolien und Polypropylenfolien, verwendet. Für das Kernblatt werden vorzugsweise insbesondere mehrlagige Polyolefinfolien verwendet, die hergestellt werden durch Ausbilden einer Harzzusammensetzung, die als Hauptkomponenten ein Polyolefinharz mit Pigmentteilchen zu einer nichtgezogenen Folie umfasst; biaxiales Ziehen der nichtgezogenen Folie, und die eine Vielzahl an Mikrohohlräumen (feinen Poren) aufweisen. Die oben erwähnten Folien und Blätter können allein oder in einem Verbund aus zwei oder mehreren Bestandteilen der Folien und Blätter, welche übereinander gelegt und durch herkömmliche Laminierverfahren, zum Beispiel ein Trockenlaminierverfahren, ein Nasslaminierverfahren oder ein Schmelzlaminierverfahren, miteinander verhaftet werden, verwendet werden. Es besteht keine Einschränkung hinsichtlich der Kombinationen der Folien und Blätter.

In dem Substratblatt sind die auf die Vorder- und Rückseitenoberflächen des Kernblatts laminierten Polyesterfolien vorzugsweise aus mindestens einem Mitglied gebildet, das ausgewählt ist aus Homopolyestern, die aus zum Beispiel Terephthalsäure und Ethylenglycol hergestellt sind, und Copolyestern von zum Beispiel Terephthalat, Ethylenglycol, und zumindest einem zusätzlichen Comonomer. Das zusätzliche Comonomer wird ausgewählt aus Hydroxycarbonsäuren, zum Beispiel p-Hydroxybenzoesäure, aromatischen Dicarbonsäuren, zum Beispiel Isophthalsäure und Naphthalindicarbonsäuren, und Alkylenglycolen, zum Beispiel Propylenglycol und Tetramethylenglycol.

Die Polyesterfolien für das Substratblatt werden vorzugsweise ausgewählt aus orientierten Polyesterfolien. Die orientierten Polyesterfolien weisen vorzugsweise eine Mikrohohlraumschicht auf, die eine Vielzahl an Mikrohohlräumen enthält, welche Schicht zur Verstärkung des Dämpfungsvermögens und der thermischen Isolierung der Polyesterfolien beiträgt.

Zur Steuerung des Druckmoduls des Aufzeichnungsblatts auf 50 MPa oder weniger weisen die orientieren Polyesterfolien ein Druckmodul von 10 bis 80 MPa, weiter bevorzugt 10 bis 50 MPa, noch weiter bevorzugt 10 bis 30 MPa auf.

Wenn die Druckmodule der Vorder- und Rückseitenpolyesterfolien weniger als 10 MPa betragen, kann das resultierende Aufzeichnungsblatt eine unzureichende Beständigkeit gegenüber einem Rauwerden und Einbeulen der Bildempfangsoberfläche aufweisen. Wenn das Druckmodul mehr als 80 MPa beträgt, kann die Tintenempfangsoberfläche des resultierenden Aufzeichnungsblatts darüber hinaus einen unzureichenden Kontakt mit dem Thermokopf aufweisen und können die resultierenden Abbildungen hinsichtlich der Qualität unbefriedigend sein. Die Polyesterfolienschichten weisen vorzugsweise eine Dicke von 10 bis 80 &mgr;m, weiter bevorzugt 20 bis 60 &mgr;m auf.

Zur Ausbildung der Mikrohohlräume in den Polyesterfolien werden Teilchen eines mit dem Polyesterharz nicht kompatiblen Harzes und/oder eines anorganischen Füllstoffs (Pigments) gleichförmig in dem Polyesterharz dispergiert, wird die resultierende Polyesterharzzusammensetzung zu einer Folie ausgebildet und wird die resultierende Folie gezogen, um eine Vielzahl an Mikrohohlräumen auszubilden. Das mit dem Polyesterharz nicht kompatible Harz kann ausgewählt werden aus Polyolefinharzen, zum Beispiel Polyethylen- und Polypropylenharzen, Polystyrol-, Polybutadien- und Polyacrylnitrilharzen und Copolymerharzen aus zwei oder mehreren der oben erwähnten Polymere. Das nicht kompatible Harz ist nicht auf die oben erwähnten Harze beschränkt. Der Füllstoff für die Mikrohohlräume-aufweisenden Polyesterfolien wird vorzugsweise ausgewählt aus zum Beispiel teilchenförmigem Calciumcarbonat, Magnesiumoxid, Titandioxid, Magnesiumcarbonat, Aluminiumhydroxid, Natriumaluminosilicat, Kaliumaluminosilicat, Ton, Glimmer, Talk, Bariumsulfat und Calciumsulfat, welche allein oder in einer Mischung aus zwei oder mehreren davon verwendet werden können. Die orientierten Polyesterfolien für die Vorder- und Rückseitenfolienschichten besitzen vorzugsweise eine Dichte im Bereich von 10 bis 75 &mgr;m, weiter bevorzugt von 20 bis 55 &mgr;m.

In dem Substratblatt des Thermotransferaufzeichnungsblatts der vorliegenden Erfindung genügen das Druckmodul (A) in den Einheiten von MPa des Kernblatts und die Druckmodule in den Einheiten von MPa (Ba) und (Bb) der Vorder- und Rückseitenpolyesterfolienschichten den Anforderungen (2) und (3) und genügen vorzugsweise der Anforderung (1) mit A ≦ 45(1) B = 10 bis 80(2) A < B(3).

Wenn das Substratblatt den oben erwähnten Anforderungen genügt, kann nahezu der gesamte Druck, der von dem Blatttransportwalzensystem und dem Thermokopf des Druckers auf das Aufzeichnungsblatt während des Druckvorgangs ausgeübt wird, durch die Polyesterfolienschichten des Substratblatts absorbiert werden und kann somit das Aufzeichnungsblatt eine hohe Beständigkeit gegenüber einem Rauwerden und einem Einbeulen des Aufzeichnungsblatts aufzeigen.

Bei der Herstellung des Substratblatts werden die Polyesterfolien durch ein herkömmliches Haftverfahren, wie zum Beispiel ein Trockenlaminierverfahren, bei dem ein Klebstoff, zum Beispiel ein Polyurethanklebstoff oder Acrylklebstoff, verwendet wird, ein Nasslaminierverfahren, ein Schmelzextrudierlaminierverfahren oder ein Kalanderverfahren an die Vorder- und Rückseitenoberflächen des Kernblatts gehaftet.

Das Substratblatt weist vorzugsweise eine Dicke von 100 bis 300 &mgr;m, weiter bevorzugt 150 bis 250 &mgr;m auf. Wenn die Dicke weniger als 100 &mgr;m beträgt, kann das resultierende Substratblatt eine unzureichende mechanische Festigkeit aufweisen und kann das resultierende Aufzeichnungsblatt eine unbefriedigende Starrheit und Steifheit und eine unbefriedigende Beständigkeit gegenüber dem Curlingphänomen beim Drucken während des Druckvorgangs aufweisen. Auch wenn die Dicke des Substratblatts mehr als 300 &mgr;m beträgt, kann das Aufzeichnungsblatt eine zu große Dicke aufweisen, so dass die maximale Anzahl an Aufzeichnungsblättern, die in dem Blattbehälter des Druckers enthalten sein können, zu gering sein kann, oder kann das Volumen des Druckers, der in der Lage ist, die gewünschte Anzahl an Aufzeichnungsblättern zu enthalten, zu groß sein, und es kann somit schwierig sein, den Aufbau des Druckers kompakt zu gestalten.

In dem Aufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung ist eine Bildempfangsschicht auf einer Oberfläche des Substratblatts ausgebildet durch Beschichten einer Beschichtungszusammensetzung, umfassend als eine Hauptkomponente ein Polymermaterial mit einer hohen Färbbarkeit für Dispersionsfarbstoffe, ein Additiv, umfassend zum Beispiel ein Vernetzungsmittel, ein Mittel zur Verhinderung einer Schmelzhaftung der Bildempfangsschicht und ein Absorptionsmittel für ultraviolette Strahlung, und Trocknen der aufbeschichteten Beschichtungszusammensetzungsschicht. Das färbbare Polymermaterial ist auf einen spezifischen Typ an Harz beschränkt, solange das Harz mit dem Dispersionsfarbstoff gefärbt werden kann, und ist für gewöhnlich ausgewählt aus Cellulosederivaten, zum Beispiel Celluloseacetatbutylat und Cellulosetriacetat, Polyvinylacetalharzen, Polyesterharzen, zum Beispiel Polyethylenterephthalatharzen, Polycarbonatharzen, zum Beispiel Polydiarylcarbonatharzen, Polyacrylharzen, zum Beispiel Poly(methylacrylat)harzen und Polyvinylchloridharzen. Die Tintenempfangsschicht enthält ferner gegebenenfalls ein Additiv, umfassend mindestens ein Mitglied, ausgewählt aus Siliconölen, färbenden Pigmenten, färbenden Farbstoffen, Fluoreszenzfarbstoffen, Weichmachern, Antioxidationsmitteln und Weißpigmenten, solange das Additiv nicht die Wirkungen der vorliegenden Erfindung beeinflusst.

Das Vernetzungsmittel umfasst vorzugsweise mindestens ein Mitglied, ausgewählt aus zum Beispiel Isocyanatverbindungen und Epoxyverbindungen. Das Absorptionsmittel für ultraviolette Strahlung umfasst vorzugsweise mindestens ein Mitglied, ausgewählt aus ultraviolette Strahlung absorbierenden Benzotriazolverbindungen, Benzophenonverbindungen, Phenylsalicylatverbindungen und Cyanoacrylatverbindungen. Das Mittel zur Verhinderung einer Schmelzhaftung umfasst Gleitmittel und/oder Trennmittel, zum Beispiel Siliconharze, zum Beispiel aminomodifizierte und hydroxylmodifizierte Siliconöle und Acrylsiliconharze, Vorpolymere von Siliconölen mit Isocyanatverbindungen, Siliconverbindungen, Fluorverbindungen, Phosphatesterverbindungen und Fettsäureesterverbindungen. Die oben erwähnten Komponenten für die Bildempfangsschicht sind vorzugsweise vernetzbar durch die Vernetzungsmittel.

Die Tintenempfangsschicht wird vorzugsweise in einer Menge ausgebildet, die im Bereich von 1 bis 12 g/m2, weiter bevorzugt von 3 bis 10 g/m2 gesteuert wird. Wenn die Menge der Bildempfangsschicht weniger als 1 g/m2 beträgt, kann es schwierig sein, dass die resultierende Bildempfangsschicht die Vorderseitenoberfläche des Substratblatts vollständig bedeckt, und können somit die aufgezeichneten Abbildungen eine unbefriedigende Qualität aufweisen und ist die Bildempfangsschicht manchmal mit dem Tintenblatt schmelzverhaftet, wenn die Bildempfangsschicht durch das Tintenblatt mittels eines Thermokopfs des Druckers der Abbildung entsprechend erwärmt wird. Wenn die Menge der Bildempfangsschicht mehr als 12 g/m2 beträgt, kann darüber hinaus der Effekt der Bildempfangsschicht gesättigt sein, wodurch somit die Kosten des Aufzeichnungsblatts unnötigerweise ansteigen, und kann das resultierende Aufzeichnungsblatt dahingehend nachteilig sein, dass die Bildempfangsschicht eine unzureichende mechanische Festigkeit und eine zu große Dicke aufweist, so dass der wärmeisolierende Effekt des Substratblatts nicht in ausreichendem Maße in Erscheinung tritt und die aufgezeichneten Abbildungen auf der Bildempfangsschicht eine unbefriedigende Farbdichte aufzeigen.

Das Aufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung weist eine Rückseitenüberzugsschicht auf, die auf der Rückseitenpolyesterfolienschicht des Substratblatts ausgebildet ist. Die Rückseitenüberzugsschicht umfasst ein synthetisches Harz, das als ein Klebeharz oder Bindemittelharz brauchbar ist. Das Harz trägt zur Erhöhung der Haftfestigkeit der Rückseitenüberzugsschicht an dem Substratblatt bei. Die harzhaltige Rückseitenüberzugsschicht trägt zur Erhöhung der Eigenschaft eines leichten Transports des Aufzeichnungsblatts und zum Schutz der Bildempfangsschicht des Aufzeichnungsblatts vor Beschädigungen, zum Beispiel durch Kratzer, bei. Das Harz für die Rückseitenüberzugsschicht umfasst vorzugsweise mindestens ein Mitglied, ausgewählt aus Acrylharzen, Epoxyharzen, Polyesterharzen, Phenolharzen, Alkylharzen, Urethanharzen, Melaminharzen, Polyvinylacetalharzen und reaktionsgehärteten Produkten der oben erwähnten Harze.

In dem Aufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung umfasst die Rückseitenüberzugsschicht, die auf der Rückseitenpolyesterfolienschicht des Substratblatts ausgebildet ist, gegebenenfalls ein Antistatikmittel. Das Antistatikmittel umfasst vorzugsweise ein elektrisch leitfähiges Polymermaterial, das kationisch, anionisch oder nichtionisch sein kann, und ein elektrisch leitfähiges organisches Pigment. Das elektrisch leitfähige Polymermaterial ist vorzugsweise ausgewählt aus kationischen Polymermaterialien. Das kationische Polymermaterial ist vorzugsweise ausgewählt aus Polyethylenimin, Acrylpolymeren, die ein kationisches Monomer enthalten, kationenmodifizierten Acrylamidpolymeren und kationischen Stärken. Das elektrisch leitfähige anorganische Pigment ist vorzugsweise ausgewählt aus Verbindungshalbleiterpigmenten, zum Beispiel anorganischen Oxiden und Sulfiden, und beschichteten anorganischen Pigmenten, die hergestellt werden durch Beschichten von Teilchen der anorganischen Pigmente mit den Verbindungshalbleitern.

Die Verbindungshalbleiter schließen Kupfer(I)-oxid, Zinkoxid, Zinksulfid und Siliciumcarbid ein, und die mit Verbindungshalbleiter beschichteten anorganischen Pigmente schließen Titandioxid- und Kaliumtitanatteilchen, die mit Halbleiterzinnoxid beschichtet sind, ein.

Die Rückseitenüberzugsschicht des Aufzeichnungsblatts der vorliegenden Erfindung enthält ferner einen organischen und/oder anorganischen Füllstoff als ein Mittel zur Einstellung eines Reibungskoeffizienten. Der organische Füllstoff umfasst vorzugsweise zum Beispiel ein Nylonpulver, ein Cellulosepulver und/oder ein Harnstoffharzpulver. Der anorganische Füllstoff umfasst vorzugsweise zum Beispiel ein Siliciumdioxidpulver und/oder ein Bariumsulfatpulver.

Die Rückseitenüberzugsschicht ist vorzugsweise in einer Menge von 0,3 bis 10 g/m2, weiter bevorzugt 1 bis 5 g/m2 ausgebildet. Wenn sie weniger als 0,3 g/m2 beträgt, kann die resultierende Rückseitenüberzugsschicht nicht in der Lage sein, eine Bildung von Kratzern auf den Bildempfangsschichtoberflächen zu verhindern, wenn die Aufzeichnungsblätter übereinander gelegt und aneinander gerieben werden, und kann Beschichtungsdefekte aufweisen, die bewirken, dass der elektrische Oberflächenwiderstand des Aufzeichnungsblatts zunimmt. Auch wenn die Menge der Rückseitenüberzugsschicht mehr als 10 g/m2 beträgt, ist der Effekt der Rückseitenüberzugsschicht gesättigt und tritt ein wirtschaftlicher Nachteil auf.

Die Bildempfangsschicht und die Rückseitenüberzugsschicht können gebildet werden durch Beschichten einer Beschichtungsflüssigkeit unter Verwendung einer herkömmlichen Beschichtungsvorrichtung, zum Beispiel einer Balkenstreichvorrichtung, einer Gravurstreichvorrichtung, einer Kommastreichvorrichtung, einer Messerstreichvorrichtung, einer Luftbürstenstreichvorrichtung, einer Florstreichvorrichtung oder eines Schmelzbeschichters, und dann durch Trocknen der aufbeschichteten Beschichtungsflüssigkeitsschicht.

In einer Ausführungsform des Aufzeichnungsblatts der vorliegenden Erfindung wird eine Curling-Ausgleichsschicht als eine Rückseitenüberzugsschicht auf der Rückseitenpolyesterfolienschicht des Substratblatts gebildet. Die Curling-Ausgleichsschicht wird gebildet durch Schmelzextrudierlaminieren eines synthetischen thermoplastischen Harzes auf die Oberfläche der Rückseitenpolyesterfolienschicht des Substratblatts.

Das synthetische thermoplastische Harz für die Curling-Ausgleichsschicht umfasst vorzugsweise als eine Hauptkomponente ein Polyolefinharz mit einer Dichte von 0,91 bis 0,96 g/cm3, weiter bevorzugt 0,93 bis 0,96 g/cm3.

Wenn die Dichte des Polyolefins weniger als 0,91 g/cm3 beträgt, kann die resultierende Polyolefinharzschicht eine zu geringe Schrumpfung aufweisen, während die Schicht durch das Schmelzextrudierlaminierverfahren ausgebildet wird und im Zustand einer Schmelze vorliegt; wobei die verfestigte Polyolefinschicht ein zu geringes Elastizitätsmodul aufweisen kann und somit der Curling-Ausgleichseffekt der Polyolefinharzschicht, die als eine Curling-Ausgleichsschicht ausgebildet ist, unzureichend sein kann.

Wenn darüber hinaus die Dichte des Polyolefinharzes mehr als 0,96 g/cm3 beträgt, kann die resultierende Polyolefinharzschicht eine unzureichende Haftfestigkeit an der Rückseitenpolyesterfolienschicht des Substratblatts aufzeigen und kann es schwierig sein, die Dicke der Polyolefinharzschicht während des Schmelzextrudierlaminierverfahrens gleichförmig zu halten. In dem resultierenden Aufzeichnungsblatt mit der Rückseitenpolyolefinharzüberzugsschicht kann es somit schwierig sein, den Curling-Ausgleichseffekt beim Druckverfahren zu steuern.

Bei der Bildung der Curling-Ausgleichsschicht wird das Schmelzextrudierlaminieren vorzugsweise bei einer Temperatur von 270 bis 330°C durchgeführt. Wenn die Laminiertemperatur geringer als 270°C beträgt, kann die Schrumpfung der schmelzextrudierlaminierten Harzschicht gering sein und kann somit die resultierende Rückseitenüberzugsschicht einen unbefriedigenden Curling-Ausgleichseffekt und eine unzureichende Haftfestigkeit an der Rückseitenpolyesterfolienschicht aufweisen. Wenn darüber hinaus die Schmelzextrudierlaminiertemperatur höher als 330°C ist, kann das synthetische Harz, welches als eine Hauptkomponente das Polyolefinharz umfasst, thermisch zersetzt werden, kann die Harzschmelze eine verringerte Viskosität aufweisen und kann somit die Dicke der resultierenden Curling-Ausgleichsschicht schwierig gleichmäßig gehalten werden.

Die Curling-Ausgleichsschicht wird vorzugsweise in einer Menge von 5 bis 50 g/m2, weiter bevorzugt 15 bis 35 g/m2 ausgebildet. Die Curling-Ausgleichsschicht besitzt darüber hinaus eine Dicke von 5 bis 50 &mgr;m, weiter bevorzugt 15 bis 35 &mgr;m. Wenn die Beschichtungsmenge der Curling-Ausgleichsschicht weniger als 5 g/m2 beträgt, kann die resultierende Schicht einen unzureichenden Curling-Ausgleichseffekt aufweisen. Wenn darüber hinaus die Beschichtungsmenge der Curling-Ausgleichsschicht mehr als 50 g/m2 beträgt, kann der Curling-Ausgleichseffekt der resultierenden Schicht gesättigt sein, um einen wirtschaftlichen Nachteil zu bewirken, und kann die Dicke der resultierenden Schicht zu groß sein.

Die Curling-Ausgleichsschicht umfasst ferner gegebenenfalls einen organischen und/oder anorganischen Füllstoff als ein Mittel zur Einstellung eines Reibungskoeffizienten. Der organische Füllstoff umfasst vorzugsweise zum Beispiel ein Nylonpulver, ein Cellulosepulver und/oder ein Harnstoffharzpulver. Der anorganische Füllstoff umfasst vorzugsweise zum Beispiel ein Siliciumdioxidpulver und/oder ein Bariumsulfatpulver.

Die Curling-Ausgleichsschicht enthält ferner gegebenenfalls auch andere Additive wie zum Beispiel ein Antistatikmittel und/oder ein Antiblockingmittel. Das Antiblockingmittel kann zum Beispiel ein Fettsäureamid umfassen.

In dem Aufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung, welches eine Curling-Ausgleichsschicht einschließt, wird die Rückseitenüberzugsschicht auf der Curling-Ausgleichsschicht als eine äußerste Rückseitenüberzugsschicht ausgebildet, die dieselben Bestandteile und Anteile der Rückseitenüberzugsschicht, wie sie zuvor beschrieben wurden, aufweist.

Das Substratblatt des Thermotransferaufzeichnungsblatts der vorliegenden Erfindung umfasst ferner gegebenenfalls eine Selbstklebeschicht, die zwischen der Kernblattschicht und der Rückseitenpolyesterfolienschicht angeordnet ist. Gegebenenfalls ist eine Trennmittelschicht zwischen der Selbstklebeschicht und der Rückseitenpolyesterfolienschicht angeordnet.

Alternativ dazu ist die Oberfläche der Rückseitenpolyesterfolienschicht mit einem Selbstklebemittel beschichtet und wird dann ein Trennblatt ablösbar an die Selbstklebemittelschicht gehaftet. In diesen Fällen kann das resultierende Thermotransferaufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung als eine Haftmarkierung oder eine Versiegelungsmarkierung verwendet werden.

BEISPIELE

Die vorliegende Erfindung wird durch die folgenden Beispiele, welche nicht beabsichtigen, den Umfang der vorliegenden Erfindung in irgendeiner Weise einzuschränken, weiter veranschaulicht.

Beispiel 1

Es wurde ein Substratblatt, das ein Kernblatt, welches aus einem synthetischen Papierblatt (Warenzeichen: YUPO FPG 95, hergestellt von YUPO CORPORATION) mit einer Dicke von 95 &mgr;m und einem Druckmodul von 7 MPa hergestellt war, und biaxial orientierte poröse Vorder- und Rückseitenpolyesterfolien (Warenzeichen: POLYESTER FILM 50E63S, hergestellt von TORAY) mit einer Dicke von 50 &mgr;m und einem Druckmodul von 50 MPa, die anorganische Pigmentteilchen enthielten, umfasst, hergestellt durch Laminatbinden der Vorder- und Rückseitenpolyesterfolien auf die Vorder- und Rückseitenoberflächen des Kernblatts durch einen Klebstoff, der ein Urethanharz umfasst, mittels eines Trockenlaminiersystems.

Dann wird eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Bildempfangsschicht mit der nachfolgend aufgezeigten Zusammensetzung in einer Trockenfeststoffmenge von 8 g/m2 auf die Vorderseitenpolyesterfolienschichtoberfläche beschichtet und bei einer Temperatur von 120°C während einer Minute getrocknet, um eine Bildempfangsschicht auszubilden. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Bildempfangsschicht Komponente Menge in Massenteilen Polyesterharz (*)1 100 Siliconharz (*)2 3 Isocyanat (*)3 5 Toluol 300

[Anmerkung]
  • (*)1 Warenzeichen: Vylon 200, hergestellt von TOYOBO K.K.
  • (*)2 Warenzeichen: KF101, hergestellt von SHINETSU KAGAKUKOGYO K.K.
  • (*)3 Warenzeichen: TAKENAT D-140N, hergestellt von TAKEDA YAKUHIN K.K.

Das resultierende Vorläuferaufzeichnungsblatt wurde um eine Wickelspule gewickelt und während 48 Stunden in einem Ofen bei einer Temperatur von 60°C erwärmt, um die Vernetzungsreaktion des Polyesterharzes mit dem Isocyanat zu unterstützen.

Das Vorläuferaufzeichnungsblatt wurde von der Wickelspule abgerollt, und die Rückseitenoberfläche des Vorläuferaufzeichnungsblatts wurde mit einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Rückseitenüberzugsschicht mit der nachfolgend aufgezeigten Zusammensetzung in einer Trockenfeststoffmenge von 3 g/m2 beschichtet und während einer Minute bei einer Temperatur von 120°C getrocknet, um eine Rückseitenüberzugsschicht auszubilden. Es wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt erhalten. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Rückseitenüberzugsschicht Komponente Menge in Massenteilen Polyvinylacetalharz (*)4 25 Polyacrylatesterharz (*)5 12 Teilchenförmiges Nylonharz mit einer mittleren Teilchengröße von 5 &mgr;m (*)6 3 Siliconharz (KF101) (*)2 15 Zinkstearatdispersion (*)7 3,3 Kationisches, elektrisch leitfähiges Polymer (*)8 5,9 Isopropylalkohol 55,7 Wasser 42,1

[Anmerkung]
  • (*)4 Warenzeichen: ESLEC KX-1, hergestellt von SEKISUI KAGAKUKOGYO K.K.
  • (*)5 Warenzeichen: JURYMER AT 613, hergestellt von NIHON JUNYAKU K.K.
  • (*)6 Warenzeichen: ORGASOL, hergestellt von Alpha-PHOTOCHEM K.K.
  • (*)7 Warenzeichen: Z-7-30, hergestellt von CHYUKYO YUSHI K.K.
  • (*)8 Warenzeichen: CHEMISTAT 9800, hergestellt von SANYO KASEIKOGYO K.K.
Beispiel 2

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass für das Kernblatt das synthetische Papierblatt (JUPO FPG 95) ersetzt wurde durch eine Polyethylenfolie mit einer Dicke von 100 &mgr;m und einem Druckmodul von 40 MPa (Warenzeichen: TP SHEET H(C), hergestellt von SUMITOMO KAGAKUKOGYO K.K.).

Beispiel 3

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass für das Kernblatt das synthetische Papierblatt (JUPO FPG 95) ersetzt wurde durch eine Polypropylenfolie mit einer Dicke von 110 &mgr;m und einem Druckmodul von 38 MPa (Warenzeichen: PURESOFTY HR111, hergestellt von IDEMITSU K.K.).

Beispiel 4

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass für das Kernblatt das synthetische Papierblatt (JUPO FPG 95) ersetzt wurde durch ein Papierblatt mit niedriger Dichte mit einer Dicke von 100 &mgr;m, einer Dichte von 0,6 g/m3 und einem Druckmodul von 37 MPa, welches hergestellt wurde aus einer Zellstoffaufschlämmung, die thermische expandierbare Teilchen enthält (Warenzeichen: MATSUMOTO MICROSPHERE F30, hergestellt von MATSUMOTO YUSHI K.K.) in einer Menge von 10 Massenprozent, basierend auf der Masse des Zellstoffs.

Beispiel 5

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass die orientierten porösen Vorderseitenpolyesterfolien mit einer Dicke von 38 &mgr;m und einem Druckmodul von 15 MPa anstelle der Vorder- und Rückseitenpolyesterfolien (50E63S) auf die Vorder- und Rückseitenoberflächen des Kernblatts laminatgebunden wurden.

Beispiel 6

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass ein synthetisches Papierblatt (Warenzeichen: JUPO FPG 150, hergestellt von YUPO CORP.) mit einer Dicke von 150 &mgr;m als ein Kernblatt verwendet wurde anstelle des synthetisches Papierblatts (YUPO FPG 95) und transparente Polyesterfolien (Warenzeichen: EMBLED, hergestellt von YUNICHIKA K.K.) mit einer Dicke von 12 &mgr;m und einem Druckmodul von 78 MPa als Vorder- und Rückseitenpolyesterfolien verwendet wurden anstelle der porösen Polyesterfolien (50E63S).

Vergleichsbeispiel 1

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass ein beschichtetes Papierblatt (Warenzeichen: OK TOPCOAT N, hergestellt von OJI PAPER CO.) mit einer Dicke von 130 &mgr;m und einem Druckmodul von 86 MPa als ein Kernblatt verwendet wurde anstelle des synthetischen Papierblatts (YUPO FPG 95).

Vergleichsbeispiel 2

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass eine Polyesterfolie (Warenzeichen: EMBLED, hergestellt von YUNICHIKA K.K.) mit einer Dicke von 100 &mgr;m und einem Druckmodul von 90 MPa als ein Kernblatt verwendet wurde anstelle des synthetischen Papierblatts (YUPO FPG 95).

Vergleichsbeispiel 3

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass ein beschichtetes Papierblatt (Warenzeichen: OK TOPCOAT N, hergestellt von OJI PAPER CO.) mit einer Dicke von 130 &mgr;m, einem Flächengewicht von 157 g/m2 und einem Druckmodul von 86 MPa als ein Kernblatt verwendet wurde anstelle des synthetischen Papierblatts (YUPO FPG 95) und transparente Polyesterfolien (Warenzeichen: EMBLED, hergestellt von YUNICHIKA K.K.) mit einer Dicke von 12 &mgr;m und einem Druckmodul von 78 MPa als Vorder- und Rückseitenpolyesterfolien anstelle der porösen Polyesterfolien (50E63S) verwendet wurden.

Vergleichsbeispiel 4

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass synthetische Papierblätter (Warenzeichen: JUPO FPG 60, hergestellt von JUPO CORP.) mit einer Dicke von 60 &mgr;m und einem Druckmodul von 7 MPa anstelle der porösen Vorder- und Rückseitenpolyesterfolien (50E63S) verwendet wurden.

Tests

Es wurden Proben der Thermotransferaufzeichnungsblätter der Beispiele 1 bis 6 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 4 den folgenden Tests unterzogen.

(1) Druckmodul

Das Druckmodul einer jeden Probe wurde gemäß dem Japanischen Industriestandard (JIS) K 7220-1995, Testverfahren für Druckeigenschaften von starren zellulären Kunststoffen, gemessen. Das Testverfahren wurde bei einer realen Dicke der Probe von ungefähr 200 &mgr;m bei einer Kompressionsgeschwindigkeit von 20 &mgr;m/min durchgeführt.

(2) Einbeulbeständigkeit

Jede Probe wurde einem Druckverfahren unter Verwendung eines Thermotransfervideodruckers (Modell: M1, hergestellt von SONY) unter einem Quetschdruck von 19,6 MPa (200 kg/cm2), welcher bestimmt wurde unter Verwendung einer Drucktestfolie (Warenzeichen: PRESS SCALE, hergestellt von FUJI FILM K.K.), eines Aufzeichnungsblatt-Transportwalzensystems unterzogen. Nach dem Bedrucken wurde die Oberflächenerscheinung der getesteten Probe mit dem bloßen Auge begutachtet und in den folgenden drei Klassen bewertet. Klasse Oberflächenerscheinung 3 Es tritt kein Einbeulen auf. 2 Es tritt ein geringes Einbeulen auf. 1 Es tritt ein merkliches Einbeulen auf.

(3) Abbildungseigenschaften

Jede Probe der Aufzeichnungsblätter wurde einem Thermotransferdruckverfahren unter Verwendung eines Thermotransfervideodruckers (Modell: UP50, hergestellt von SONY) unterzogen, bei welchem die Probe des Aufzeichnungsblatts in Kontakt mit jedem der gelb-, magenta- und cyanfärbenden Tintenblätter, die jeweils ein Polyesterfoliensubstrat mit einer Dicke von 6 &mgr;m und eine Tintenschicht, die auf dem Substrat ausgebildet ist und eine Mischung einer gelb-, magenta- oder cyanfärbenden Tinte mit einem Bindemittel umfasst, umfassen, gebracht wurde und das Tintenblatt mittels eines Thermokopfs mit verschiedenen Niveaus der angewendeten Energie erwärmt wurde, um die färbende Tinte der Abbildung entsprechend auf die Probe des Aufzeichnungsblatts zu übertragen und um die gewünschten einfarbigen Abbildungen und gemischtfarbigen Abbildungen in verschiedenen Tönungen auf der Aufzeichnungsblattprobe aufzuzeichnen.

Die aufgezeichneten farbigen Abbildungen wurden bei jedem Niveau der angewendeten Energie unter Verwendung eines Macbeth-Reflexionsfarbdichtetestgeräts (Modell: RD-914, hergestellt von KOLLMORGEN CO.) einer Messung der Reflexionsfarbdichte der Abbildungen unterzogen. Die Farbdichte der Abbildungen, die bei dem niedrigsten vierten Niveau der angewendeten Energie aufgezeichnet wurden, wurde als eine Farbdichte der Abbildungen bei einer geringen Tönung bezeichnet.

Darüber hinaus wurde die Gleichförmigkeit der Farbdichte und Erscheinung der Abbildungen bei einer Tönung, welche einer Farbdichte von 1,0 bei schwarzfarbigen Abbildungen entspricht, in den folgenden drei Klassen bewertet: Klasse Gleichförmigkeit der farbigen Abbildungen 3 Die Farbdichte ist gleichmäßig. Es wurden keine Farbfehlstellen gefunden. 2 Die Farbdichte ist geringfügig ungleichmäßig und/oder es wurden leichte Farbfehlstellen gefunden. 1 Die Farbdichte ist ungleichmäßig und/oder es wurden merkliche Farbfehlstellen gefunden.

Die Testergebnisse sind in Tabelle 1 aufgezeigt.

Tabelle 1
Beispiel 7

Es wurde ein Substratblatt, das ein Kernblatt, das aus einem synthetischen Papierblatt (Warenzeichen: YUPO FPG 95, hergestellt von YUPO CORPORATION) mit einer Dicke von 95 &mgr;m und einem Druckmodul von 7 MPa hergestellt war, und biaxial orientierte mehrlagige Vorder- und Rückseitenpolyesterfolien (Warenzeichen: POLYESTER FILM 50E63S, hergestellt von TORAY) mit einer Dicke von 50 &mgr;m und einem Druckmodul von 50 MPa, welche anorganische Pigmentteilchen enthielten, umfasst, hergestellt durch Laminatbinden der Vorder- und Rückseitenpolyesterfolien auf die Vorder- und Rückseitenoberflächen des Kernblatts durch einen Klebstoff, der ein Urethanharz umfasst, mittels eines Trockenlaminiersystems.

Auf die Rückseitenpolyesterfolienschichtoberfläche des Substratblatts wurde ein Polyethylenharz (Warenzeichen: PETROSEN 204, hergestellt von TOSO K.K.) schmelzextrudierlaminiert, um eine Curling-Ausgleichsschicht mit einer Dicke von 35 &mgr;m auszubilden.

Dann wurde eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Bildempfangsschicht mit der nachfolgend aufgezeigten Zusammensetzung in einer Trockenfeststoffmenge von 8 g/m2 auf die Vorderseitenpolyesterfolienschichtoberfläche beschichtet und während einer Minute bei einer Temperatur von 120°C getrocknet, um eine Bildempfangsschicht auszubilden. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die Bildempfangsschicht Komponente Menge in Massenteilen Polyesterharz (*)1 100 Siliconharz (*)2 3 Isocyanat (*)3 5 Toluol 300

Das resultierende Vorläuferaufzeichnungsblatt wurde auf eine Wickelspule aufgewickelt und während 24 Stunden in einem Ofen bei einer Temperatur von 50°C erwärmt, um die Vernetzungsreaktion des Polyesterharzes mit dem Isocyanat zu unterstützen.

Das Vorläuferaufzeichnungsblatt wurde von der Wickelspule abgewickelt, und die Curling-Ausgleichsschichtoberfläche des Vorläuferaufzeichnungsblatts wurde mit einer Beschichtungsflüssigkeit für eine äußerste Rückseitenüberzugsschicht, welche die nachfolgende Zusammensetzung aufweist, in einer Trockenfeststoffmenge von 3 g/m2 beschichtet und während einer Minute bei einer Temperatur von 120°C getrocknet, um eine äußerste Rückseitenüberzugsschicht auszubilden. Es wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt erhalten. Zusammensetzung der Beschichtungsflüssigkeit für die äußerste Rückseitenüberzugsschicht Komponente Menge in Massenteilen Polyvinylacetalharz (*)4 25 Polyacrylatesterharz (*)5 12 Teilchenförmiges Nylonharz mit einer mittleren Teilchengröße von 5 &mgr;m (*)6 3 Siliconharz (KF101) (*)2 15 Zinkstearatdispersion (*)7 3,3 Kationisches, elektrisch leitfähiges Polymer (*)8 5,9 Wasser 42,1 Isopropylalkohol 55,7

Beispiel 8

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 7 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Curling-Ausgleichsschicht in einer Dicke von 25 &mgr;m aus einem Ethylen-Vinylacetat-Copolymerharz (Warenzeichen: ULTRASEN 725, hergestellt von TOSO K.K.) gebildet wurde.

Beispiel 9

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Curling-Ausgleichsschicht in einer Dicke von 15 &mgr;m aus einem Polyethylenharz (Warenzeichen: NIPOLON HARD 2400, hergestellt von TOSO K.K.) gebildet wurde.

Beispiel 10

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Curling-Ausgleichsschicht in einer Dicke von 35 &mgr;m aus einem Polyethylenharz (Warenzeichen: NIPOLON HARD 2400, hergestellt von TOSO K.K.) gebildet wurde.

Beispiel 11

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Curling-Ausgleichsschicht in einer Dicke von 35 &mgr;m aus einem Polypropylenharz (Warenzeichen: JEIREX HD, hergestellt von NIHON POLYOLEFIN K.K.) gebildet wurde.

Beispiel 12

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 2 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass zur Bereitstellung des Kernblatts eine Polypropylenfolie (Warenzeichen: PURESOFTY HR 111, hergestellt von IDEMITSU K.K.) mit einer Dicke von 110 &mgr;m und einem Druckmodul von 38 MPa verwendet wurde.

Beispiel 13

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 2 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass zur Bereitstellung des Kernblatts ein synthetisches Papierblatt (Warenzeichen: YUPO FPG 150, hergestellt von YUPO CORP.) mit einer Dicke von 150 &mgr;m und einem Druckmodul von 6 MPa verwendet wurde und zur Bereitstellung der Vorder- und Rückseitenpolyesterfolienschichten transparente Polyesterfolien (Warenzeichen: EMBLED, hergestellt von YUNICHIKA K.K.) mit einer Dicke von 12 &mgr;m und einem Druckmodul von 78 MPa verwendet wurden.

Vergleichsbeispiel 5

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Beispiel 1 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass das Kernblatt aus einem beschichteten Papierblatt (Warenzeichen: OK TOPCOAT, hergestellt von OJI PAPER CO.) mit einem Flächengewicht von 104,7 g/m2 und einem Druckmodul von 95 MPa gebildet wurde und die Vorder- und Rückseitenoberflächen des Kernblatts mit biaxial orientierten mehrlagigen Polypropylenfolien (Warenzeichen: YUPO FPU 60, hergestellt von YUPO CORP.), welche anorganische Pigmentteilchen enthalten und eine Dicke von 60 &mgr;m und ein Druckmodul von 7 MPa aufweisen, mittels eines Klebstoffs, der ein Urethanharz umfasst, durch ein Trockenlaminierverfahren laminatverklebt wurden.

Vergleichsbeispiel 6

Durch dieselben Arbeitsschritte wie in Vergleichsbeispiel 5 wurde ein Thermotransferaufzeichnungsblatt hergestellt, mit der Ausnahme, dass das Kernblatt gebildet wurde aus einer Polyesterfolie (Warenzeichen: EMBLET, hergestellt von YUNICHIKA K.K.) mit einer Dicke von 100 &mgr;m und einem Druckmodul von 90 MPa.

Tests

Proben der Thermotransferaufzeichnungsblätter der Beispiele 7 bis 13 und der Vergleichsbeispiele 5 bis 6 wurden den folgenden Tests unterzogen.

(1) Druckmodul

Das Druckmodul einer jeden Probe wurde durch dasselbe wie oben beschriebene Testverfahren gemessen.

(2) Curling-Eigenschaft beim Drucken

Eine Probe des Aufzeichnungsblatts in der Größe A5 (148 mm × 210 mm) wurde auf eine flache horizontale Ebene gegeben, während es ermöglicht wurde, dass die vier Eckabschnitte der Probe sich nach oben wellen, und es wurden die Abstände in mm zwischen den obersten Punkten der gewellten Ecken und der flachen horizontalen Ebene mittels einer JIS-Skala der Klasse 1 gemessen.

Die Curling-Eigenschaft des Aufzeichnungsblatts vor einem Bedrucken wurde durch den größten Wert der gemessenen vier Abstände in mm dargestellt. Wenn die Aufzeichnungsblattprobe auf der flachen horizontalen Ebene auf eine solche Weise platziert wurde, dass die Rückseitenoberfläche (gegenüber der Bildempfangsschichtoberfläche) der Aufzeichnungsblattprobe in Kontakt mit der Ebene kommt, wurde der resultierende Curling-Abstand durch einen positiven (+) Wert angezeigt. Wenn die Aufzeichnungsblattprobe auf der Ebene so platziert wurde, dass die Bildempfangsschichtoberfläche in Kontakt mit der Ebene kommt, wurde der resultierende Curling-Wert durch einen negativen (–) Wert angegeben.

Die Aufzeichnungsblattprobe wurde einem Thermotransfer-Vollfarbdruckverfahren unter Verwendung eines Thermotransfervideodruckers (Modell: UP50, hergestellt von SONY) unterzogen, bei dem die Aufzeichnungsblattprobe in Kontakt gebracht wurde mit jedem der gelb-, magenta- und cyanfärbenden Tintenblätter, die jeweils ein Polyesterfoliensubstrat mit einer Dicke von 6 &mgr;m und eine auf dem Substrat ausgebildete Tintenschicht, die eine Mischung aus einer gelb-, magneta- oder cyanfärbenden Tinte mit einem Bindemittel umfasst, umfassen.

In dem Vollfarbdruckverfahren wurde die Wärmeenergie so eingestellt, dass die vollfarbig gedruckte schwarze Farbe eine Farbdichte von 2 aufwies. Nachdem der Vollfarbdruck vollendet war, wurden die bedruckten Aufzeichnungsblattproben bei der Umgebungsatmosphäre während 5 Minuten stehen gelassen und derselben wie oben erwähnten Curling-Messung unterzogen, um die Curling-Eigenschaft des Aufzeichnungsblatts nach einem Bedrucken zu bestimmen.

(3) Einbeulbeständigkeit

Jede Probe wurde einem Druckverfahren unter Verwendung eines Thermotransfervideodruckers (Modell: UP50, hergestellt von SONY) unterzogen unter Verwendung von gelb-, magenta- und cyanfärbenden Tintenblättern, die jeweils ein Polyesterfoliensubstrat mit einer Dicke von 6 &mgr;m und eine auf dem Substrat ausgebildete Tintenschicht, die eine Mischung aus einer färbenden Tinte mit einem Bindemittel umfasst, umfassen, um Tintenabbildungen in einfachen Farben und in übereinander gelagerten und gemischten Farben mit einer mäßigen Tönung von jedem Tintenblatt auf die Aufzeichnungsblattprobe thermisch zu übertragen. Die gedruckten Abbildungen wurden einem Macbeth-Reflexionsfarbdichtemessgerät (Modell: RD-914, hergestellt von KOLLMORGEN CO.) unterzogen.

Die Abschnitte der bedruckten Oberfläche der Aufzeichnungsblattprobe, die farbige Abbildungen in einer Tönung entsprechend einer Farbdichte von 2,0 der schwarzfarbigen Abbildungen aufweisen, wurden mit dem bloßen Auge begutachtet, ob Einbeulungen an den Abschnitten ausgebildet waren. Die Testergebnisse wurden in den folgenden zwei Klassen klassifiziert. Klasse Einbeulung 2 Es tritt keine Einbeulung auf. 1 Es bilden sich signifikante Einbeulungen.

Die Testergebnisse sind in Tabelle 2 aufgezeigt.

Tabelle 2 zeigt deutlich, dass die Aufzeichnungsblätter der Beispiele 7 bis 13 eine hohe Empfindlichkeit beim Thermotransferdrucken und hohe Beständigkeiten gegenüber einem Wellen nach dem Drucken, gegenüber Einbeulen aufgrund des von dem Blatttransportwalzensystems ausgeübten Quetschdrucks und aufgrund eines Drucks beim Erwärmen mittels des Thermokopfes aufwiesen und die gedruckten Abbildungen eine hohe Klarheit und Schärfe aufweisen. Im Vergleich dazu waren die Aufzeichnungsblätter der Vergleichsbeispiele unbefriedigend in zumindest einem Aspekt der Beulfestigkeit und Beständigkeit gegenüber einem Wellen.

Das Thermotransferaufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung weist eine hohe Beständigkeit gegenüber Einbeulen aufgrund des Quetschdrucks des Aufzeichnungsblatttransportwalzensystems des Thermodruckers auf und kann darauf Tintenabbildungen mit einer ausgezeichneten Klarheit und Schärfe aufzeichnen. Wenn darüber hinaus eine spezifische Curling-Ausgleichsschicht auf der Rückseitenoberfläche des Substratblattes zur Verfügung gestellt wird, weist das resultierende Aufzeichnungsblatt der vorliegenden Erfindung eine hohe Beständigkeit gegenüber Wellen aufgrund des thermischen Druckens auf.


Anspruch[de]
  1. Ein Thermotransferaufzeichnungsblatt, umfassend ein Substratblatt, eine Bildempfangsschicht, die auf der Vorderseitenoberfläche des Substratblattes ausgebildet ist und als eine Hauptkomponente ein färbbares Polymermaterial umfaßt, und eine auf der Rückseitenoberfläche des Substratblattes ausgebildete Rückseitenüberzugsschicht, wobei:

    das Substratblatt (1) eine Kernblattschicht mit einem Druckelastizitätsmodul (A) von 45 MPa oder weniger und (2) Vorder- und Rückseitenpolyesterfolienschichten, die entsprechend auf die Vorder- und Rückseitenoberflächen der Kernblattschicht laminiert sind und jeweils und unabhängig voneinander Druckelestizitätsmodule von (Ba) und (Bb) im Bereich von 10 bis 80 MPa aufweisen, wobei (Ba) und (Bb) höher sind als das Druckelastizitätsmodul (A), umfaßt;

    die Rückseitenüberzugsschicht auf der Rückseitenpolyesterfolienschicht des Substratblattes ausgebildet ist und ein synthetisches Harz und einen organischen und/oder anorganischen Füllstoff umfaßt; und

    das Aufzeichnungsblatt ein gemäß JIS K 7220 bestimmtes Druckelastizitätsmodul von 50 MPa oder weniger aufweist.
  2. Ein Thermotransferaufzeichnungsblatt nach Anspruch 1, wobei die Kernblattschicht des Substratblattes eine orientierte poröse Polyolefinfolie umfaßt.
  3. Ein Thermotransferaufzeichnungsblatt nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Polyesterfolie für jede der Vorder- und Rückseitenpolyesterfolienschichten aus orientierten porösen Polyesterfolien ausgewählt ist.
  4. Ein Thermotransferaufzeichnungsblatt nach einem der vorherigen Ansprüche, das ferner eine Curling-Ausgleichsschicht umfaßt, die durch ein Schmelzextrudierlaminieren eines synthetischen thermoplastischen Harzes auf die Oberfläche der Rückseitenpolyesterfolienschicht des Substratblattes ausgebildet wird.
  5. Ein Thermotransferaufzeichnungsblatt nach Anspruch 4, wobei das synthetische thermoplastische Harz für die Curling-Ausgleichsschicht als eine Hauptkomponente ein Polyolefinharz mit einer Dichte von 0,91 bis 0,96 g/cm3 aufweist und die Curling-Ausgleichsschicht eine Dicke von 15 bis 35 &mgr;m besitzt.
  6. Ein Thermotransferaufzeichnungsblatt nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Kernblatt eine Dicke von 50 bis 200 &mgr;m aufweist.
  7. Ein Thermotransferaufzeichnungsblatt nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Vorder- und Rückseitenpolyesterfolienschichten Teilchen eines Harzes, das mit dem Polyester nicht kompatibel ist, und/oder eines anorganischen Füllstoffs einschließen, die gleichförmig in dem Polyester dispergiert sind, wobei die resultierenden Polyesterharzfolien gezogen werden, um darin Mikrohohlräume auszubilden.
  8. Ein Thermotransferaufzeichnungsblatt nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Substratblatt eine Dicke von 100 bis 300 &mgr;m aufweist.
  9. Ein Thermotransferaufzeichnungsblatt nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Rückseitenüberzugsschicht ein Antistatikmittel einschließt.
  10. Ein Thermotransferaufzeichnungsblatt nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Rückseitenüberzugsschicht in einer Menge von 0,3 bis 10 g/m2 ausgebildet ist.
Es folgt kein Blatt Zeichnungen






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