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Dokumentenidentifikation DE69534011T2 12.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001177771
Titel Medizinisches Instrument zur Benutzung in Kombination mit Endoskopen
Anmelder Olympus Optical Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Sakashita, Kiyotoshi, Hachioji-shi, Tokyo, JP;
Shimizu, Toru, Hachioji-shi, Tokyo, JP;
Hashiguchi, Toshihiko, Hachioji-shi, Tokyo, JP;
Kimura, Kenichi, Hachioji-shi, Tokyo, JP;
Sasaki, Katsumi, Hachioji-shi, Tokyo, JP;
Murakami, Eiji, Hachioji-shi, Tokyo, JP;
Iida, Koji, Hachioji-shi, Tokyo, JP;
Kikuchi, Yasuhiko, Hachioji-shi, Tokyo, JP;
Sugai, Toshiya, Hachioji-shi, Tokyo, JP
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Aktenzeichen 69534011
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.07.1995
EP-Aktenzeichen 011260320
EP-Offenlegungsdatum 06.02.2002
EP date of grant 09.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.01.2006
IPC-Hauptklasse A61B 17/28(2000.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein medizinisches Instrument zur Verwendung mit Endoskopen, um eine Körperhöhle zu untersuchen oder um eine Behandlung oder einen operativen Eingriff innerhalb einer Körperhöhle durchzuführen.

Im allgemeinen weist eine Pinzette (forceps), die ein medizinisches Instrument ist, einen Einführungsabschnitt und eine Zange bzw. ein Paar Zangenelemente (pair of tongs) auf. Der Einführungsabschnitt dient zum Einführen in eine Körperhöhle. Die Zange bzw. die Zangenelemente sind mit dem fernen Ende des Einführungsabschnitts drehbar gekoppelt und können geöffnet und geschlossen werden. Die meisten Pinzetten besitzen einen Verbindungsmechanismus zum Öffnen und Schließen der Zange, wie es in der japanischen Patentanmeldungs-KOKAI-Offenlegungsschrift Nr. 5-285147 beschrieben ist.

Die Pinzette weist außerdem einen Betätigungsabschnitt auf, der mit dem nahen Ende des Einführungsabschnitts verbunden ist. Der Einführungsabschnitt weist eine hohle zylindrische Hülle und eine Betätigungswelle auf. Die Betätigungswelle ist in die Hülle eingeführt und kann sich entlang deren Achse vor und zurück bewegen. Der Verbindungsmechanismus ist mit dem fernen Ende der Welle gekoppelt. Das nahe Ende der Betätigungswelle ist an einem beweglichen Element befestigt, das eine Komponente des Betätigungsabschnitts bildet. Um die Zange zu öffnen oder zu schließen, bewegt ein Bediener das bewegliche Element des Betätigungsabschnitts. Die Betätigungswelle, die an dem beweglichen Element befestigt ist, bewegt sich entlang ihrer Achse rückwärts und vorwärts. Dadurch wird der Verbindungsmechanismus angetrieben, um die Zange entweder zu öffnen oder zu schließen.

Der Verbindungsmechanismus weist viele Komponenten auf und besitzt eine komplexe Struktur. Seit kurzem wird er häufig durch einen Nockenmechanismus als Einrichtung zum Öffnen und Schließen der Zange ersetzt. Der Nockenmechanismus besitzt eine geringe Anzahl von Bestandteilen und somit eine einfache Struktur, wie es in den deutschen Gebrauchsmusterveröffentlichungen G91 06 506.2 und G89 00 376.4 beschrieben ist.

Der Nockenmechanismus besitzt eine Nockennut und einen Nockenstift bzw. -bolzen. Um die Zange zu öffnen oder zu schließen, bewegt der Bediener das bewegliche Element des Betätigungsabschnitts, um dadurch den Nockenmechanismus anzutreiben. Der somit angetriebene Nockenmechanismus öffnet oder schließt die Zange.

Bei einer Pinzette mit einem Nockenmechanismus, der als Einrichtung zum Öffnen und Schließen der Zangen verwendet wird, bewegt der Bediener das bewegliche Element des Betätigungsabschnitts und zieht die Betätigungswelle, um die Zange zu schließen. Wenn die Welle gezogen wird, bewegt sich der Nockenstift entlang der Nockennut, wodurch die Zange geschlossen wird. Wenn der Stift an das Ende der Nockennut anstößt, ist die Zange vollständig geschlossen.

Wenn der Nockenstift einmal an das Ende der Nockennut anstößt, wird keine Kraft mehr auf die Zange ausgeübt, um diese zu schließen. Sogar wenn der Bediener danach eine große Kraft auf das bewegliche Element ausübt, wird diese Kraft nicht zum fernen Ende eines jeweiligen Zangenelements übertragen.

Hier tritt ein Problem in dem Fall auf, in dem die Zange eine dünne Gewebemembran wie z.B. das Gekröse klammern muss, um dieses abzuschälen bzw. abzulösen. Da die auf das bewegliche Element ausgeübte Kraft zum Schließen der Zange nach dem vollständigen Schließen der Zange nicht auf die fernen Enden der Zange übertragen werden kann, kann die Zange die dünne Gewebemembran kaum mit einer Kraft klammern, die groß genug ist, die Membran zu halten. Demzufolge kann die dünne Gewebemembran aus dem Kniff zwischen den Zangenelementen herausgleiten, wenn sie gezogen wird. Es kann daher für einen Bediener schwierig sein, die Membran erfolgreich abzulösen.

In dem Dokument US 5 250 056 A ist ein chirurgisches Instrument vom Typ Pinzette beschrieben, das erste und zweite kooperierende Klauen aufweist, die wahlweise zwischen geöffneten und geschlossenen Positionen relativ zueinander beweglich sind, wobei normalerweise die Klauen mit einer ersten vorbestimmten Kraft von ihrer Öffnungsposition in Richtung der Schließposition gezwungen werden, und wobei die Klauen in Richtung der Schließposition mit einer zweiten vorbestimmten Kraft gezwungen werden, die größer als die erste vorbestimmte Kraft ist. Dieses wird durch relatives Drehen von zwei mit einem Gewinde verbundenen Teilen des chirurgischen Instrumentes zueinander durchgeführt.

In dem Dokument US 5 275 613 A ist ein endoskopischer Gewebemanipulator beschrieben, der einen länglichen Körper einschließlich einer Basis und einer länglichen Spitzenträgerröhre aufweist, die drehbar an der Basis befestigt ist. Eine entfernbare Spitzenanordnung, die an dem fernen Ende der Spitzenträgerröhre angebracht ist, enthält Klauen, die durch Finger- und Daumenschlaufen, die an der Basis angebracht sind, betätigt werden. Ein Drehbetätigungsauslöser ist gleitend an der Basis angebracht.

Die Spitzenträgerröhre besitzt eine Spiralnut, in die ein Nockenstift eingreift, der sich von dem Auslöser erstreckt, so dass eine axiale Bewegung des Auslösers eine Drehbewegung der Spitzenträgerröhre und damit des Spitzenaufbaus bewirkt.

Die vorliegende Erfindung entstand im Hinblick auf das Vorangehende. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein medizinisches Instrument zur Verwendung mit Endoskopen anzugeben, das eine dünne Gewebemembran oder ähnliches so fest klammern kann, dass die Membran oder ähnliches kaum herausgleitet, wenn sie abgezogen bzw. abgelöst wird, und das daher helfen kann, eine dünne Gewebemembran oder ähnliches erfolgreich abzulösen.

Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Die abhängigen Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung gerichtet.

Die Antriebseinrichtung übt sogar nach dem vollständigen Schließen der Behandlungselemente eine zusätzliche Kraft auf die Behandlungselemente auf.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besitzt die Antriebseinrichtung eine Nockennut und einen Nockenstift. Der Stift kann sich entlang der Nockennut bewegen, um die Behandlungselemente zu öffnen und zu schließen. Die Nut ist länger als es notwendig ist, um den Stift zum Bewegen der Behandlungselemente zur Schließposition zu führen. Somit kann sich der Nockenstift sogar nach dem vollständigen Schließen der Behandlungselemente entlang der Stiftnut bewegen und eine Kraft auf zuverlässige Weise auf das Behandlungselement ausüben. Dies führt dazu, dass das Behandlungselement fest und stabil eine dünne Gewebemembran oder ähnliches in einer Körperhöhle halten kann. Dieses verhindert, dass die Membran aus dem Kniff zwischen den Behandlungselementen herausgleitet, wenn die Membran abgelöst wird, und gewährleistet somit ein erfolgreiches Ablösen der dünnen Gewebemembran.

Diese Erfindung kann besser anhand der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen verstanden werden. Es zeigen:

1 eine Seitenansicht einer Pinzette gemäß einer ersten Ausführungsform, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist,

2A eine Draufsicht, die die Antriebseinheit zeigt, die in der ersten Ausführungsform enthalten ist,

2B eine Seitenansicht der Antriebseinheit,

3A eine weggeschnittene Draufsicht der Antriebseinheit,

3B eine weggeschnittene Seitenansicht der Antriebseinheit,

4A eine Schnittansicht entlang der Linie 4A-4A der 3B,

4B eine Schnittansicht entlang der Linie 4B-4B der 3B,

4C eine Schnittansicht entlang der Linie 4C-4C der 3B,

4D eine Schnittansicht entlang der Linie 4D-4D der 3B,

4E eine Schnittansicht entlang der Linie 4E-4E der 3B,

4F eine Schnittansicht entlang der Linie 4F-4F des 3B,

5A eine weggeschnittene Draufsicht, die den fernen Endabschnitt der Antriebseinheit zeigt,

5B eine weggeschnittene Seitenansicht, die den fernen Endabschnitt der Antriebseinheit zeigt,

5C einen Längsschnitt, die einen Schnapparm zeigt, der an einem Ende der Antriebseinheit vorgesehen ist,

6A eine Schnittansicht entlang der Linie 6A-6A der 5B,

6B eine Querschnittsansicht des Führungsstiftes, der den Verbindungsarm hält, der in der ersten Ausführungsform enthalten ist,

7A einen Längsschnitt, der die Hülleneinheit der ersten Ausführungsform zeigt,

7B eine weggeschnittene Seitenansicht, die den hinteren Endabschnitt der Hülleneinheit zeigt,

8A einen Längsschnitt der Hülleneinheit, der die Position, die das ferne Ende des Verbindungsrohres einnimmt, darstellt,

8B ein Querschnitt entlang der Linie 8B-8B der 8A,

8C einen Längsschnitt zur Erläuterung, wie das Verbindungsrohr und das Innenrohr miteinander gekoppelt sind,

8D eine weggeschnittene Seitenansicht, die einen Schnapparm darstellt, der an dem hinteren Ende der Hülleneinheit vorgesehen ist,

8E einen Querschnitt entlang der Linie 8E-8E der 8D,

8F einen Längsschnitt, der die innere Vorstehung der Hülleneinheit zeigt,

9A eine teilweise geschnittene Seitenansicht, die den Betätigungsabschnitt der ersten Ausführungsform zeigt,

9B eine Vorderansicht des Mechanismus, der die Ringgriffe der ersten Ausführungsform miteinander koppelt,

9C einen Querschnitt entlang der Linie 9C-9C der 9A,

10 einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform, der die Hülleneinheit darstellt, die mit dem Verbindungsabschnitt des festen Griffes des Betätigungsabschnitts verbunden ist,

11A einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform, der den Vorstehungsabschnitt der Antriebseinheit zeigt, der an seinem fernen Ende an das ferne Ende des Vorstehungsabschnitts der Hülleneinheit anstößt,

11B einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform, der den beweglichen Griff darstellt, der sich dreht und in Kontakt zur Gummikappe eingestellt ist,

12A einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform, der den gedrehten beweglichen Griff zeigt, der den Vorstehungsabschnitt der Antriebseinheit in den Vorstehungsabschnitt der Hülleneinheit einpasst,

12B einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform, der den Betätigungsabschnitt unter der Annahme des Zustandes der 12A darstellt,

13A einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform, der die Vorstehungen zeigt, die sich jenseits der ringförmigen Vorstehung in den Einschnitt im Verbindungsrohr erstrecken,

13B einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform, der den Betätigungsabschnitt in dem Zustand der 13A zeigt,

14A einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform, die in eine Lücke zwischen lebenden Geweben eingeführt ist, wobei die Zange vollständig geschlossen ist,

14B einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform zur Erläuterung, wie die Antriebseinheit und die Hülleneinheit miteinander verbunden sind, wenn die Ausführungsform den in 14A gezeigten Zustand annimmt,

15A einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform, bei dem die Zange geöffnet ist,

15B einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform zur Erläuterung, wie die Antriebseinheit und die Hülleneinheit miteinander verbunden sind, wenn die Ausführungsform den in 15A gezeigten Zustand annimmt,

16A einen Längsschnitt, der den fernen Endabschnitt einer Pinzette gemäß einer zweiten Ausführungsform, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist, zeigt,

16B einen Längsschnitt der zweiten Ausführungsform zur Erläuterung, wie die Antriebseinheit und die Hülleneinheit miteinander verbunden sind,

16C einen Querschnitt entlang der Linie 16C-16C der 16B,

16D einen Querschnitt entlang der Linie 16D-16D der 16B,

17A einen Längsschnitt, der den fernen Endabschnitt einer Pinzette gemäß einer dritten Ausführungsform, die nicht Teil der Erfindung ist, zeigt,

17B einen Längsschnitt der dritten Ausführungsform zur Erläuterung, wie die Antriebseinheit und die Hülleneinheit miteinander verbunden sind,

17C einen Querschnitt entlang der Linie 17C-17C der 17A,

17D einen Querschnitt entlang der Linie 17D-17D der 17A,

17E einen Querschnitt entlang der Linie 17E-17E der 17A,

17F einen Querschnitt entlang der Linie 17F-17F der 17A,

17G einen Querschnitt entlang der Linie 17G-17G der 17B,

18A eine Draufsicht, die eines der Zangenelemente einer Pinzette gemäß einer vierten Ausführungsform, die nicht Teil der Erfindung ist, zeigt,

18B eine Seitenansicht des Zangenelements,

18C einen Querschnitt des Zangenelements,

18D eine Draufsicht, die ein modifiziertes Zangenelement zur Verwendung in der vierten Ausführungsform darstellt,

19A eine weggeschnittene Seitenansicht, die den fernen Endabschnitt der Hülleneinheit der vierten Ausführungsform der Erfindung zeigt,

19B eine weggeschnittene Seitenansicht, die den nahen Endabschnitt der Hülleneinheit, die in der vierten Ausführungsform enthalten ist, darstellt,

20A eine weggeschnittene Seitenansicht einer modifizierten Hülleneinheit zur Verwendung in der vierten Ausführungsform,

20B eine weggeschnittene Seitenansicht des nahen Endabschnitts der Hülleneinheit,

20C einen Querschnitt entlang der Linie 20C-20C der 20A,

20D einen Querschnitt entlang der Linie 20D-20D der 20A,

20E einen Querschnitt entlang der Linie 20E-20E der 20B,

21A eine Querschnittsansicht, die einen ersten modifizierten Instrumentenabschnitt zur Verwendung in der ersten Ausführungsform zeigt,

21B eine Draufsicht der Zange des ersten modifizierten Instrumentenabschnitts,

21C eine Seitenansicht eines zweiten modifizierten Instrumentenabschnitts zur Verwendung in der ersten Ausführungsform,

22A eine Querschnittsansicht eines dritten modifizierten Instrumentenabschnitts zur Verwendung in der ersten Ausführungsform,

22B eine Draufsicht, die den Schnappabschnitt des dritten modifizierten Instrumentenabschnitts zeigt,

23A eine weggeschnittene Seitenansicht, die den fernen Endabschnitt der Hülleneinheit zeigt, die in einer Pinzette gemäß einer modifizierten Ausführungsform, die nicht Teil der Erfindung ist, enthalten ist,

23B eine weggeschnittene Seitenansicht, die den nahen Endabschnitt der Hülleneinheit zeigt,

24A eine weggeschnittene Seitenansicht des fernen Endabschnitts der Antriebseinheit, die in der modifizierten Ausführungsform enthalten ist,

24B einen Längsschnitt des Schnappabschnitts der Antriebseinheit,

24C einen Querschnitt entlang der Linie 24C-24C der 24A,

25A einen Querschnitt entlang der Linie 25A-25A der 24A,

25B einen Querschnitt entlang der Linie 25B-25B der 24A,

26 einen Längsschnitt der ersten Ausführungsform, der eine A-Kabelkappe zeigt, die mit dem Elektronenstift verbunden ist,

27A einen Längsschnitt, der eine erste Struktur der Verbindung der A-Kabelkappe mit dem Elektrodenstift zeigt,

27B einen Längsschnitt, der eine zweite Struktur der Verbindung der A-Kabelkappe mit dem Elektrodenstift zeigt,

28A eine weggeschnittene Draufsicht des fernen Endabschnitts der fünften Ausführungsform,

28B eine weggeschnittene Seitenansicht des fernen Endabschnitts der fünften Ausführungsform,

28C einen Längsschnitt, die den Schnapparm der Antriebseinheit zeigt,

29A eine weggeschnittene Seitenansicht des fernen Endabschnitts einer Pinzette gemäß einer sechsten Ausführungsform, die nicht Teil der Erfindung ist, die die Zange in einer geöffneten Position darstellt,

29B eine weggeschnittene Seitenansicht, die die Zange in einer geschlossenen Position zeigt,

30 einen Längsschnitt des fernen Endabschnitts einer Pinzette gemäß einer siebten Ausführungsform, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist,

31A eine seitliche Ansicht, die den fernen Endabschnitt einer Pinzette gemäß einer achten Ausführungsform, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist, zeigt,

31B einen Querschnitt entlang einer Linie 31B-31B der 31A,

32A eine Seitenansicht, die den fernen Endabschnitt einer Pinzette gemäß einer neunten Ausführungsform, die nicht Teil der Erfindung ist, zeigt,

32B einen Querschnitt entlang der Linie 32B-32B der 32A,

32C einen Querschnitt entlang der Linie 32C-32C der 32A,

33A eine Seitenansicht des fernen Endabschnitts einer Pinzette gemäß einer zehnten Ausführungsform, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist,

33B eine Draufsicht der zehnten Ausführungsform,

33C einen Querschnitt entlang der Linie 33C-33C der 33A,

33D einen Querschnitt entlang der Linie 33D-33D der 33A,

33E einen Querschnitt entlang der Linie 33E-33E der 33A,

33F eine Schnittansicht entlang der Linie 33F-33F der 33A,

34 eine Seitenansicht, die eine Pinzette gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt,

35 einen vergrößerten Längsschnitt des Abschnitts A der 34,

36 einen vergrößerten Längsschnitt des Abschnitts B der 34,

37 eine weggeschnittene Draufsicht des fernen Endabschnitts der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

38 eine weggeschnittene Seitenansicht des fernen Endabschnitts der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

39 eine Schnittansicht entlang der Linie 39-39 der 38,

40 eine Schnittansicht entlang der Linie 40-40 der 38,

41 eine weggeschnittene Seitenansicht des fernen Endabschnitts der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die die Zange in einer geöffneten Position zeigt,

42 ein Diagramm zur Erläuterung des Nockenmechanismus, der in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten ist,

43 ein anderes Diagramm zur Erläuterung des Nockenmechanismus, der in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten ist,

44 ein Diagramm, das die Gestalt der Nockennut zeigt, die in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthalten ist,

45 eine Seitenansicht des fernen Endabschnitts der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zur Erläuterung, wie die Zange geschlossen wird,

46 eine andere Seitenansicht des fernen Endabschnitts der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zur Erläuterung, wie die Zange geschlossen wird,

47 eine weitere andere Seitenansicht des fernen Endabschnitts der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zur Erläuterung, wie die Zangen geschlossen wird,

48 ein Diagramm zur Erläuterung, wie die Antriebseinheit der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wirkt,

49 eine weggeschnittene Seitenansicht, die den fernen Endabschnitt einer Pinzette gemäß einer zwölften Ausführungsform, die nicht Teil der Erfindung ist, zeigt, wobei die Zange durch einen Verbindungsmechanismus geschlossen ist,

50 eine weggeschnittene Seitenansicht, die den fernen Endabschnitt der zwölften Ausführungsform zeigt und die durch den Verbindungsmechanismus geöffnete Zange darstellt,

51 eine weggeschnittene Seitenansicht, die den fernen Endabschnitt einer Pinzette gemäß einer dreizehnten Ausführungsform, die nicht Teil der Erfindung ist, zeigt, wobei die Zange geschlossen ist, und

52 eine weggeschnittene Seitenansicht, die den fernen Endabschnitt der dreizehnten Ausführungsform zeigt, wobei die Zange geöffnet ist.

Mit Bezug auf die 1 bis 15B wird im Folgenden eine Pinzette 1 zur Verwendung mit einem Endoskop gezeigt, die die erste Ausführungsform bildet.

Wie es in 1 gezeigt ist, weist die Pinzette 1 einen Einführungsabschnitt 2 und einen Betätigungsabschnitt 3 auf. Der Abschnitt 2 ist so ausgelegt, dass er in eine Körperhöhle eingeführt werden kann, wobei er durch eine nicht gezeigte Trokarröhre gelangt. Der Betätigungsabschnitt 3 ist mit dem nahen Ende des Einführungsabschnitts 2 gekoppelt.

Der Einführungsabschnitt 2 besitzt eine Welle 4. Mit dem fernen Ende der Welle 4 ist ein Instrumentenabschnitt 6 verbunden, der eine Zange bzw. ein Paar Zangenelemente 5 aufweist. Eine hohle zylindrische Hülleneinheit 7 ist auf der Welle 4 angebracht. Die Zange 5 besteht z.B. aus rostfreiem Stahl (SUS420J2). Die Zange 5 ist mit einer oder mehreren Schichten eines Keramikverbundes wie z.B.

Titannitrid (TiN) oder Titancarbid (TiC) beschichtet, die z.B. durch eine chemische Dampfabscheidung (CVD) ausgebildet werden. Sie besitzen daher eine verschleißfeste Oberfläche.

Eine Antriebseinheit 9, die in den 2A und 2B gezeigt ist, ist in der Hülleneinheit 7 vorgesehen. Die Antriebseinheit 9 enthält einen Antriebsmechanismus 8 zum Öffnen und Schließen der Zange 5.

Die Pinzette 1 weist drei Einheiten auf, die unabhängig voneinander hergestellt werden, d.h. den Betätigungsabschnitt 3 (9A), die Hülleneinheit 7 (7A und 7B) und die Antriebseinheit 9 (2A und 2B). Der Betätigungsabschnitt 3 und die Hülleneinheit 7 sind über einen ersten Verbindungsabschnitt 10 (10) entfernbar verbunden. Die Hülleneinheit 7 und die Antriebseinheit 9 sind durch einen zweiten Verbindungsabschnitt 11 (14B) entfernbar verbunden.

Der Antriebsmechanismus 8 besitzt eine Betätigungswelle 12. Diese Welle 12 kann sich in der Hülleneinheit 7 rückwärts und vorwärts bewegen, um die Zange 5 zu öffnen und zu schließen. Wie es in den 3A und 3B gezeigt ist, besteht die Betätigungswelle 12 aus einer fernen Welle 13, einer nahen Welle 14 und einer Verbindungsstange 15. Die Verbindungsstange 15 ist ein Hohlzylinder und verbindet die ferne Welle 13 und die nahe Welle 14.

Wie es in 5C gezeigt ist, besitzt die Verbindungsstange 15 ein axiales Gewinde- bzw. Schraubenloch 15a. Die ferne Welle 13 besitzt ein männliches Gewinde bzw. eine männliche Schraube 13a an ihrem nahen Endabschnitt. Die nahe Welle 14 besitzt ein männliches Gewinde bzw. eine männliche Schraube 14a an ihrem fernen Endabschnitt. Die männlichen Schrauben 13a und 14a befinden sich in Schraubeneingriff mit dem Schraubenloch 15a, wodurch die Verbindungsstange die ferne Welle 13 und die nahe Welle 14 verbindet, wodurch die Betätigungswelle 12 gebildet wird.

Wie es anhand der 5A und 5B zu sehen ist, ist ein Nockenelement 16 an dem fernen Ende der Welle 13 befestigt. Das Nockenelement 16 besitzt eine hohle zylindrische Kupplung 17 an seinem hinteren Endabschnitt. Die Kupplung 17 besitzt ein weibliches Gewinde bzw. eine weibliche Schraube 17a in ihrer inneren Umfangsoberfläche. Die männliche Schraube 13a der fernen Welle 13 befindet sich im Eingriff mit der weiblichen Schraube 17a. Wie es in den 3A und 4C gezeigt ist, besitzt die Kupplung 17 zwei Wasserzufuhrnuten 17b, die in die äußere Oberfläche geschnitten sind und sich über die gesamte Länge parallel zur Achse der Kupplung 17 erstrecken.

Ein Zangenverbindungselement 18, das als ein rechtwinkliger Block ausgebildet ist, ist an dem fernen Ende des Nockenelements 16 befestigt. Wie es in 5B gezeigt ist, ist eine bogenförmige Nut 20 (Nockennut) an jeder Seite des Zangenverbindungselements 18 vorgesehen.

Ein Halteelement 21 ist an dem Nockenelement 16 zur Führung der Betätigungswelle 12 in axialer Richtung angebracht. Zwei Unterstützungsarme 22 stehen von dem fernen Ende des Halteelements 21 vor. Eine Positioniervorstehung 23 steht von dem hinteren Ende des Deckels 21 vor. Die Vorstehung 23 besteht aus einer Hälfte eines Hohlzylinders, wie es in der 4D zu sehen ist. Die Vorstehung 23 besitzt einen Ausschnitt 24 in der nahen Kante, wie es in 2A gezeigt ist. Der Ausschnitt 24 besitzt eine Ecke von etwa 90°C.

Wie es in 4C gezeigt ist, besitzt der Teil des Nockenelements 16, der zwischen der Kupplung 17 und dem Zangenverbindungselement 18 liegt, zwei flache Oberflächen 25, die jeweils die Unterstützungsarme 22 des Halteelements 21 kontaktieren. Der Abstand zwischen den flachen Oberflächen 25 ist gleich dem Abstand zwischen den Unterstützungsarmen 22. Die Unterstützungsarme 22 kontaktieren die flachen Oberflächen 25, die gemeinsam als ein Stopper 26 dienen, wodurch verhindert wird, dass das Nockenelement 16 um seine Achse rotiert.

Jedes Zangenelement 5 des Instrumentenabschnitts 6 besitzt ein Halteelement 31. Das Halteelement 31 besitzt auf der inneren Seite, die an das andere Zangenelement 5 anstößt, Zähne 32. Auf der äußeren Seite des Halteelements 31 kann der Name des Instrumentenabschnitts 6 und dessen Hersteller mittels Lasermarkierung oder ähnlichem eingraviert sein.

Ein Verbindungsarm 33 steht von dem nahen Ende jedes Zangenelements 5 hervor. Der Verbindungsarm 33 besitzt ein längliches Loch 34 im Mittenabschnitt, wie es in 5B dargestellt ist. Wie es in 5A gezeigt ist, ist ein Drehachsenstift 35 vorgesehen, der durch die Stiftführungslöcher 22a in den fernen Endabschnitten der Unterstützungsarme 22 und ebenfalls durch die länglichen Löcher 34 beider Verbindungsarme 33 führt. Der Drehachsenstift 35 ist an den Enden an den Unterstützungsarmen 22 befestigt. Beide Zangenelemente 5 des Instrumentenabschnitts 6 werden dadurch durch die Unterstützungsarme 22 des Halteelements 21 drehbar unterstützt.

Ein Führungsstift (Nockenstift) 36 steht von dem fernen Ende jedes Verbindungsarms 33 vor und ist gleitend in die bogenförmige Nut 20 eingeführt, die in eine Seite des Zangenverbindungselements 18 geschnitten ist, das, wie es oben beschrieben ist, an dem fernen Ende des Nockenelements 16 befestigt ist. Die bogenförmigen Nuten 20, die in den Seiten des Elements 18 vorgesehen sind, und die Führungsstifte 36 der Zangenelemente 5 bilden einen Nockenmechanismus K.

Der Nockenmechanismus K wird angetrieben, wenn die Betätigungswelle 12 entlang ihrer Achse zum Halteelement 21 hin und von diesem weg bewegt wird, um den Antriebsmechanismus 8, der in der Antriebseinheit 9 enthalten ist, zu betätigen. Genauer gesagt bewegen sich die Führungsstifte 36 des Nockenmechanismus K entlang der bogenförmigen Nuten 20, wenn sich das Nockenelement 16 in axialer Richtung zusammen mit der Betätigungswelle 12 bewegt. Da sich die Führungsstifte 36 bewegen, rotieren die Verbindungsarme 33 der Zangenelemente 5 um den Drehachsenstift 35. Demzufolge bewegen sich beide Halteelemente 31 des Instrumentenabschnitts 6 zwischen der Schließposition und der Öffnungsposition, die entsprechend durch durchgezogene Linien und Ein-Strich-Zwei-Strich-Linien in 1 gezeigt sind. Noch genauer gesagt werden die Halteelemente 31 geöffnet, wenn die Betätigungswelle 12 vorwärts geschoben wird, und geschlossen, wenn die Welle 12 rückwärts gezogen wird.

Wie es in 6B zu sehen ist, besitzt jede bogenförmige Nut 20, die in der Seite des Elements 18 des Nockenelements 16 ausgebildet ist, einen Freiraum S1 vor der Position des Führungsstifts 36, wenn die Zange bzw. die Zangenelemente 5 vollständig geschlossen sind. Die bogenförmige Nut 20 besitzt ein Spiel S2 zwischen ihrer hinterert Kante 20b und dem Führungsstift 36, wenn der Führungsstift 36 an die vordere Kante 20a der bogenförmigen Nut 20 anstößt, wie es in 6B dargestellt ist.

Wie es in 6B gezeigt ist, besitzt der Führungsstift 36 jedes Zangenelements 5 außerdem eine ferne Endfläche 36a und eine nahe Endfläche 36b. Die nahe Endfläche 36b gelangt in gleitenden Kontakt mit der hinteren Kante 20b der bogenförmigen Nut 20, wenn das Nockenelement 16 vorwärts gestoßen wird, um die Zange 5 zu öffnen. Die ferne Endfläche 36a gelangt in gleitenden Kontakt mit der vorderen Kante 20a der bogenförmigen Nut 20, wenn das Nockenelement 16 rückwärts gezogen wird, um die Zange 5 zu schließen. Die ferne Endoberfläche 36a besitzt einen Kurven- bzw. Krümmungsradius, der fast der gleiche ist wie derjenige der vorderen Kante 20a der bogenförmigen Nut 20. Auf ähnliche Weise besitzt die nahe Endoberfläche 36b einen Kurvenradius, der virtuell gleich demjenigen der hinteren Kante 20b der bogenförmigen Nut 20 ist.

Wie es in 6A dargestellt ist, sind die Verbindungsstellen 18a und 36c des Bodens und der Seiten einer jeweiligen bogenförmigen Nut 20 gerundet. Außerdem besitzt jeder Führungsstift 36 einen gerundeten Fuß. Dadurch wird verhindert, dass sich Brüche in den Verbindungsstellen 18a oder in dem Fuß entwickeln. Außerdem besitzt der Verbindungsarm 33 eines jeweiligen Zangenelements 5 einen Abschnitt kleinen Durchmessers 83, der in der Nähe des Fußes des Führungsstiftes 36 angeordnet ist.

Wie es in 4D gezeigt ist, ist der ferne Endabschnitt des Verbindungsrohres 37 in die Positioniervorstehung 23 eingepasst. Das Verbindungsrohr 37 ist mittels Kleben, Löten, Schweißen oder ähnlichem an dem Halteelement 21 befestigt. Alternativ können das Halteelement 21 und das Verbindungsrohr 37 einstückig ausgebildet sein.

Das Verbindungsrohr 37 besitzt einen Schnappabschnitt (Verbindungsabschnitt) 38 an seinem hinteren Ende. Der Schnappabschnitt 38 kann mit der Hülleneinheit 7 entfernbar verbunden sein. Der Schnappabschnitt 38 besteht aus vier Schnapparmen 40, die durch Ausbilden von vier Schlitzen 39 in dem hinteren Endabschnitt des Verbindungsrohres 37 gebildet sind, wie es in 4E dargestellt ist. Das Verbindungsrohr 37 besteht aus rostfreiem Austenit-Stahl. Stattdessen kann es auch aus rostfreiem martensitischem Stahl bestehen, um eine größere Verschleißfestigkeit zu erlangen. Eine Vorstehung (Eingriffsvorstehung) 41 steht von dem äußeren Umfang eines jeweiligen Schnapparms 40 vor. Die Vorstehung 41 besitzt auf der vorderen Seite eine ferne Neigung bzw. Schräge 41a und auf der hinteren Seite eine nahe Neigung bzw. Schräge 41b.

Der hintere Endabschnitt der fernen Welle 13 (d.h. ein Teil der Betätigungswelle 12) erstreckt sich rückwärts von dem Schnappabschnitt 38 des Halteelements 21. Er ist im Schraubeneingriff mit der Verbindungsstange 15 außerhalb des Schnappabschnitts 38 angeordnet.

An dem hinteren Endabschnitt der Verbindungsstange 15 ist ein Zentrierungsabschnitt 15b angebracht. Der Abschnitt 15b besitzt einen äußeren Durchmesser, der im wesentlichen gleich dem inneren Durchmesser eines inneren Rohres bzw. Innenrohres 42 ist, das in der Hülleneinheit 7 enthalten ist. Wie es in 4F gezeigt ist, besitzt der Zentrierungsabschnitt 15b vier flache Seiten 43, die Wasserzufuhrleitungen bzw. -passagen definieren. Wenn die Antriebseinheit 9 einmal in der Hülleneinheit 7 untergebracht ist und der Zentrierungsabschnitt 15b in das innere Rohr 42 eingeführt ist, kann Wasser oder ähnliches, das durch einen später beschriebenen Wasserzufuhrzapfen 44 zugeführt wird, durch die Leitungen, die durch die flachen Seiten 43 des Zentrierungsabschnitts 15b und die innere Umfangsoberfläche des inneren Rohres 42 definiert sind, fließen. Die Anzahl der flachen Seiten 43 des Zentrierungsabschnitts 15b ist nicht auf vier begrenzt. Ebenso gut kann der Abschnitt 15b eine beliebige andere Anzahl von flachen Seiten aufweisen, um eine beliebige Anzahl von gewünschten Wasserleitungen bereitzustellen.

Ein dünner ferner Ring 15c ist an der Verbindungsstange 15 angebracht und vor dem Zentrierungsabschnitt 15b angeordnet. Der ferne Ring 15c besitzt einen äußeren Durchmesser, der im wesentlichen gleich dem inneren Durchmesser des Verbindungsrohres 37 ist. Der Ring 15c bewegt sich in den Zwischenraum, der durch die Schnapparme 40 des Verbindungsrohres 37 definiert ist, hinein und aus diesem heraus, wenn die Betätigungswelle 12 vorwärts gestoßen wird, um die Zange 5 zu öffnen, und rückwärts gezogen wird, um die Zange 5 zu schließen.

Der dünne ferne Ring 15c besitzt einen Kegelabschnitt 15d am fernen Ende. Der Kegelabschnitt 15d stößt an die Kegeloberflächen 40a an, die auf den inneren Umfangsoberflächen der hinteren Endabschnitte der Schnapparme 40 vorgesehen sind.

Ein Rohrdeckel 45 und ein Verbindungselement 46 sind mittels Schrauben an dem hinteren Ende der nahen Welle 14 befestigt. Der Rohrdeckel 45 besteht aus Harz wie z.B. Polysulfon. Der hintere Endabschnitt des Verbindungselements 46 ist einstückig mit einem Kugelabschnitt 47 ausgebildet. Der Kugelabschnitt 47 ist mit dem Betätigungsabschnitt 3 entfernbar verbunden. Das Verbindungselement 46 besteht aus einem Abschnitt kleinen Durchmessers 48, einem Abschnitt mittleren Durchmessers 49 und einem Abschnitt großen Durchmessers 50. Der Abschnitt kleinen Durchmessers 48 ist mit dem fernen Ende des Kugelabschnitts 47 gekoppelt. Der Abschnitt mittleren Durchmessers 49 verbindet den Abschnitt kleinen Durchmessers 48 mit dem Abschnitt großen Durchmessers 50. Eine Wärmeschrumpfröhre 51 aus Teflon oder ähnlichem ist an dem Verbindungselement 46 angebracht und isoliert das Verbindungselement 46 elektrisch.

Im folgenden wird mit Bezug auf die 7A und 7B die Hülleneinheit 7 näher beschrieben.

Wie es in den 7A und 7B gezeigt ist, weist die Hülleneinheit 7 das Innenrohr 42, eine Isolierröhre 52 und ein Verbindungsrohr 53 auf. Das Innenrohr 42 besteht aus einem Metall wie z.B. rostfreiem Stahl. Die Isolierröhre 52 ist am Innenrohr 42 und an der Verbindungsröhre 53 angebracht. Das Verbindungsrohr 53 ist mit seinem hinteren Ende mit dem vorderen Ende des Innenrohrs 42 mittels Löten, Schweißen oder ähnlichem verbunden. Das Verbindungsrohr 53 besteht aus rostfreiem Austenit-Stahl SUS303 oder ähnlichem. Stattdessen kann es aus rostfreiem martensitischem Stahl SUS420J2 bestehen, um eine höhere Verschleißfestigkeit zu erreichen.

Wie es in 8C gezeigt ist, besitzt das Verbindungsrohr 53 Nuten 54 in seiner äußeren Umfangsoberfläche. Auf ähnliche Weise besitzt das Innenrohr 42 Nuten 54 in der äußeren Umfangsoberfläche seines fernen Endabschnitts. In diese Nuten 54 ist ein Klebstoff eingefüllt, der die Isolierröhre 52 mit dem Verbindungsrohr 53 und ebenfalls mit dem Innenrohr 42 verklebt.

Eine ringförmige Vorstehung 55 ist auf der inneren Umfangsoberfläche des Verbindungsrohres 53 vorgesehen. Die ringförmige Vorstehung 55 besitzt einen inneren Durchmesser, der kleiner als der äußere Durchmesser des Schnappabschnitts 38 des Verbindungsrohrs 37 ist, der aus vier Schnapparmen 40 besteht. Das Verbindungsrohr 53 besitzt einen Einschnitt 56 in seiner inneren Umfangsoberfläche, der näher als die ringförmige Vorstehung 55 angeordnet ist. Die Vorstehungen 41 der Schnapparme 40 sind in die Vertiefung 56 eingepasst, solange wie die Antriebseinheit 9 mit der Hülleneinheit 7 verbunden bleibt. Ein Stufenabschnitt 57 ist zwischen der ringförmigen Vorstehung 55 und dem Einschnitt 56 vorgesehen. Die Vorstehungen 41 der Schnapparme 40 stoßen an den Stufenabschnitt 57 an. Wie es in 8F gezeigt ist, besitzt die ringförmige Vorstehung 55 eine vordere Neigung 55a und eine hintere Neigung 55b.

Wie es in 8A gezeigt ist, steht eine Positioniervorstehung 58 von dem fernen Ende des Verbindungsrohres 53 vor. Die Vorstehung 58 besteht aus einer Hälfte eines Hohlzylinders, wie es in der 8B zu sehen ist. Sie stößt an die Positioniervorstehung 23 des Elements 21 an, was verhindert, dass sich die Antriebseinheit 9, die in die Hülleneinheit 7 eingeführt ist, um ihre Achse dreht. Das ferne Ende 59 der Positioniervorstehung 58 ist gerundet.

Wie es in 7B dargestellt ist, ist ein nahes Kopplungselement 60 mit dem nahen Endabschnitt der Hülleneinheit 7 verbunden. Der Wasserzufuhrzapfen 44 und ein Knopf 61 sind an dem nahen Kopplungselement 60 vorgesehen. Das Kopplungselement 60 ist mit dem Betätigungsabschnitt 3 entfernbar gekoppelt.

Ein Hohlzylinder 62 ist teilweise am nahen Endabschnitt des Innenrohrs 42 und teilweise am nahen Endabschnitt der Isolierröhre 52 angebracht. Der Wasserzufuhrzapfen 44 und der Knopf 61 sind am Hohlzylinder 62 angebracht und einstückig damit ausgebildet. Der Wasserzufuhrzapfen 44 beinhaltet einen Gummistopfen 63. Der Stopfen 63 kann bewegt werden, um den Wasserzufuhrhahn 44 zu öffnen und zu schließen.

Das nahe Kopplungselement 60 besitzt einen Schnappabschnitt 64 an seinem nahen Endabschnitt. Der Schnappabschnitt 64 ist mit dem Betätigungsabschnitt 3 entfernbar verbunden. Der Schnappabschnitt 64 besitzt ein Verbindungsrohr 65 aus rostfreiem Stahl oder ähnlichem. Wie es in 7B gezeigt ist, ist der ferne Endabschnitt des Verbindungsrohrs 65 in den fernen Endabschnitt des Hohlzylinders 62 eingeführt und wird in diesem gehalten.

Wie es in den 8D und 8E dargestellt ist, besitzt der hintere Endabschnitt des Verbindungsrohrs 65 zwei Schlitze 66, die sich in axialer Richtung erstrecken. Diese Schlitze 66 definieren zwei Schnapparme 67. Jeder Schnapparm 67 besitzt eine Vorstehung (Eingriffsvorstehung) 68 am fernen Endabschnitt. Die Vorstehung 68 besitzt eine erste Neigung 68a und eine zweite Neigung 68b. Die Neigungen 68a und 68b sind jeweils in der Nähe des fernen Endes des Armes 67 und dessen Fuß (d.h. dem fernen Ende der Hülleneinheit 7) angeordnet.

Das Verbindungsrohr 65 besitzt einen Stufenabschnitt 65a, von dem der Schnapparm 67 vorsteht. Der Stufenabschnitt 65a kontaktiert den Stufenabschnitt 77a, der an der Verbindungsstelle des Lochs großen Durchmessers 77 und des Lochs kleinen Durchmessers 78 ausgebildet ist, das in dem Verbindungsabschnitt 73 eines festen Griffs 70 (wird später beschrieben) vorgesehen ist, wenn der Betätigungsabschnitt 3 mit der Hülleneinheit 7 verbunden ist. Eine ringförmige Gummidichtung 69 ist an demjenigen Abschnitt des Verbindungsrohrs 65, der nahe am Hohlzylinder 62 liegt, angebracht.

Die erste Neigung 68a der Vorstehung 68, die an dem fernen Endabschnitt eines jeweiligen Schnapparms 67 ausgebildet ist, neigt sich mit einem Winkel &thgr;1 von etwa 30° in Bezug auf die Achse des Verbindungsrohres 65. Die zweite Neigung 68b der Vorstehung 68 neigt sich mit einem Winkel von &thgr;2 von etwa 45° in Bezug auf die Achse des Verbindungsrohres 65. Diese Winkel &thgr;1 und &thgr;2 können geändert werden. Je kleiner der Winkel &thgr;1 ist, umso kleiner ist die Kraft, die zum Einführen der Schnapparme 67 in den Betätigungsabschnitt 3 benötigt wird.

Der Betätigungsabschnitt 3, der so ausgelegt ist, dass er die Zange 5, die an dem fernen Ende des Einführungsabschnitts 2 vorgesehen ist, öffnet und schließt, wird im folgenden genauer mit Bezug auf 9A beschrieben.

Der Betätigungsabschnitt 3 weist den festen Griff 70 und einen beweglichen Griff 71 auf, die jeweils einen Ringgriff bilden. Der feste Griff 70 ist im allgemeinen L-förmig. Der bewegliche Griff 71 ist drehbar mit dem Biege- bzw. Bogenteil des festen Griffs 70 mittels einer Verbindungsschraube 72 verbunden. Beide Griffe 70 und 71 bestehen aus einem Metall und sind mit einem Isolierfilm 79 aus z.B. einem auf Fluor basierendem Harz beschichtet.

Ein hohler zylindrischer Verbindungsabschnitt 73 ist mit dem oberen Ende des festen Griffes 70 verbunden. Ein Elektrodenstift 74, der sich abwärts von der äußeren Umfangsoberfläche des Verbindungsabschnitts 73 erstreckt und eine Kappe für elektrische Kabel hält, ist mit einer Hochfrequenzenergieversorgung (nicht gezeigt) verbunden. Der untere Endabschnitt des Elektrodenstiftes 74 ist mit einem Isolierrohr 75 aus einem Isoliermaterial wie z.B. Kunststoff bedeckt. An der äußeren Umfangsoberfläche des Isolierrohres 75 kann der Name des Instrumentenabschnitts 6 und dessen Hersteller mittels Einprägen oder ähnlichem eingraviert sein. Eine Gummikappe 76 ist an dem hinteren Endabschnitt des Verbindungsabschnitts 73 angebracht, wodurch eine wasserdichte Abdichtung erzielt wird. Die Gummikappe 76 besitzt im äußeren Ende eine Höhlung 76a. Die Höhlung 76a öffnet sich, um den Kugelabschnitt 47 der Antriebseinheit 9 aufzunehmen.

Der Verbindungsabschnitt 73 besitzt das Loch großen Durchmessers 77 und das Loch kleinen Durchmessers 78. Diese Löcher 77 und 78 kommunizieren miteinander und erstrecken sich in axialer Richtung des Verbindungsabschnitts 73. Das Loch großen Durchmessers 77 kann die ringförmige Gummidichtung 69 der Hülleneinheit 7 halten, während das Loch kleinen Durchmessers 78 den Schnappabschnitt 64 der Hülleneinheit 7 halten kann. Das Loch kleinen Durchmessers 78 besitzt einen Durchmesser, der im wesentlichen gleich demjenigen des Schnappabschnitts 64 ist, der auf den Schnapparmen 67 ausgebildet ist, wodurch der Schnappabschnitt 64 daher in das Loch kleinen Durchmessers 78 passt.

Der bewegliche Griff 71 besitzt eine Verbindungsnut 80 in seinem oberen Kantenabschnitt. Die Nut 80 erstreckt sich vertikal und kommuniziert mit einem Einlassloch 80a und zwei Führungslöchern 80b und 80c. Das zweite Führungsloch 80c verbindet das Einlassloch 80a mit dem ersten Führungsloch 80b. Das Einlassloch 80a besitzt fast den gleichen Durchmesser wie der Kugelabschnitt 47 und kann den Kugelabschnitt 47 des Verbindungselements 46 halten, das in der Antriebseinheit 9 enthalten ist. Das erste Führungsloch 80b ist zum Führen des Kugelabschnitts 47 in vertikaler Richtung vorgesehen. Wie es in den 9B und 9C gezeigt ist, ist das zweite Führungsloch 80c unterhalb des Einlasslochs 80a zum Führen des Verbindungselements 46 vorgesehen. Es besitzt einen Durchmesser, der kleiner als der Durchmesser des Kugelabschnitts 47 des Verbindungselements 46 und größer als der Durchmesser des Abschnitts mittleren Durchmessers 49 ist.

Da sich die Einlassnut 80a nicht an der Spitze des beweglichen Griffs 71, sondern im Vorderteil öffnet, werden die Finger des Chirurgen kaum das Loch 80a bedecken, wenn er die Pinzette 1 verwendet und ein Hochfrequenzstrom der Zange 5 zugeführt wird, um eine Behandlung des Gewebes, das zwischen den Zangenelementen 5 eingeklemmt ist, durchzuführen. Wenn das Einlassloch 80a an der Spitze des beweglichen Griffes 71 geöffnet wäre, würden die Finger des Chirurgen wahrscheinlich das Loch 80a bedecken und aufgrund des Hochfrequenzstroms, der zum beweglichen Griff 71 leckt, verbrennen. Da sich das erste Führungsloch 80b abwärts erstreckt und die Verbindungsschraube 72 erreicht, ist es leicht, das Innere der Verbindungsnut 80 zu waschen.

Im folgenden wird erläutert, wie die Pinzette 1 durch Verbinden des Betätigungsabschnitts 3, der Hülleneinheit 7 und der Antriebseinheit 9 zusammengebaut wird.

Zunächst wird die Hülleneinheit 7, die den Einführungsabschnitt 2 schützt, mit dem Betätigungsabschnitt 3 verbunden. Genauer gesagt wird der Schnappabschnitt 64 der Hülleneinheit 7 in das Loch großen Durchmessers 47 im Verbindungsabschnitt 73 des festen Griffes 70 eingeführt, und außerdem in das Loch kleinen Durchmessers 78 des Verbindungsabschnitts 73. Wie es oben erwähnt ist, besitzt der Schnappabschnitt 64, der aus den Schnapparmen 67 besteht, einen äußeren Durchmesser, der im wesentlichen gleich dem inneren Durchmesser des Lochs kleinen Durchmessers 78 ist, und die Vorstehungen 68 stehen außerhalb von den Schnapparmen 67 vor. Somit werden die Schnapparme 67 elastisch nach innen gebogen, wenn der Abschnitt 64 in das Loch kleinen Durchmessers 78 des Verbindungsabschnitts 73 eingeführt wird.

Die Hülleneinheit 7 wird tiefer in das Loch kleinen Durchmessers 78 gestoßen, bis der Stufenabschnitt 65a des Verbindungsrohrs 65 an den Stufenabschnitt 77a anstößt, der an der Verbindungsstelle des Lochs großen Durchmessers 77 und des Lochs kleinen Durchmessers 78 im Verbindungsabschnitt 73 des festen Griffs 70 vorgesehen ist. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Vorstehungen 68 der Schnapparme 67 aus dem Loch kleinen Durchmessers 78 bewegt, und die zweite Neigung 68b der jeweiligen Vorstehung 68 ist an dem. nahen Ende des Lochs kleinen Durchmessers 78 angeordnet. Jeder Schnapparm 67 wird dadurch aufgrund seiner Elastizität begradigt.

Nun, da die Schnapparme 67 begradigt wurden, stoßen ihre Vorstehungen 68 an das hintere Ende des Verbindungsabschnitts 73 des festen Griffs 70, wie es in 10 gezeigt ist. Die Hülleneinheit 7 wird dadurch entfernbar mit dem Verbindungsabschnitt 73 des festen Griffs 70 verbunden. Der Schnappabschnitt 64 wird nicht von dem Loch kleinen Durchmessers 78 des Verbindungsabschnitts 73 gleiten, wenn die Schnapparme 67 nicht soviel gebogen werden, dass sich die Vorstehungen 68 in das Loch kleinen Durchmessers 78 bewegen.

Solange wie die Hülleneinheit 7 mit dem Betätigungsabschnitt 3 verbunden bleibt, kann sie um ihre Achse rotiert werden. Die Hülleneinheit 7 wird aufgrund der Reibung zwischen der inneren Oberfläche des Lochs großen Durchmessers 77 und der ringförmigen Gummidichtung 69, die auf dem Verbindungsrohr 65 angebracht ist, daran gehindert, frei zu rotieren.

Zur Entfernung der Hülleneinheit 7 von dem Betätigungsabschnitt 3 muss der Chirurg nur die Hülleneinheit 7 halten und ziehen. Da die Einheit 7 gezogen wird, werden die Schnapparme 67 nach innen gebogen, bis sich die Vorstehungen 68 in das Loch kleinen Durchmessers 78 bewegen. Dann werden die Vorstehungen 68 von dem Eingriff mit den hinteren Enden des Verbindungsabschnitts 73 des festen Griffes 70 freigegeben. Demzufolge wird die Hülleneinheit 7 aus dem Verbindungsabschnitt 73 des Betätigungsabschnitts 3 gezogen.

Wie es oben dargestellt ist, neigt sich die zweite Neigung 68b jeder Vorstehung 68 mit dem Winkel &thgr;2 von etwa 45° in Bezug auf die Achse des Verbindungsrohrs 65. Somit kann die Hülleneinheit 7 von dem Betätigungsabschnitt 3 nur dann gelöst werden, wenn sie mit einer Kraft gezogen wird, die größer als die Reibung zwischen der zweiten Neigung 68b der Vorstehungen 68 einerseits und dem hinteren Ende des Verbindungsabschnitts 73 andererseits ist. Wenn der Winkel &thgr;2 90° oder mehr beträgt, wird es notwendig, die Schnapparme 67 durch z.B. Drücken der Arme 67 mit den Fingern zu biegen, wodurch die Vorstehungen 68 von dem hinteren Ende des Verbindungsabschnitts 73 freigegeben werden.

Die Kraft, die zum Ziehen der Hülleneinheit 7 von dem Betätigungsabschnitt 3 benötigt wird, kann durch Verringerung des Winkels &thgr;2, der Federkraft der Schnapparme 67 oder der Dicke der Vorstehungen 68 verringert werden. Im Gegensatz dazu kann diese Kraft durch Erhöhung des Winkels &thgr;2, der Federkraft der Schnapparme 67 oder der Dicke der Vorstehungen 68 erhöht werden.

Die Winkel &thgr;1 und &thgr;2, mit denen sich die erste Neigung 68a und die zweite Neigung 69b der Vorstehung 68 des jeweiligen Schnapparms 67 in Bezug auf die Achse des Verbindungsrohrs 65 neigen, werden aneinander angepasst, wodurch die Beziehung zwischen der Kraft, die zum Verbinden der Hülleneinheit 7 mit dem Betätigungsabschnitt 3 benötigt wird, und der Kraft, die zur Lösung der Hülleneinheit 7 von der Betätigungseinheit 3 benötigt wird, geändert wird. Genauer gesagt wird die Kraft zum Verbinden der Einheit 7 mit dem Abschnitt 3 größer als die Kraft zum Lösen der Einheit 7 von dem Abschnitt 3, wenn der Winkel &thgr;1 größer als der Winkel &thgr;2 wird. Im Gegensatz dazu wird die Kraft zum Lösen der Hülleneinheit 7 vom dem Abschnitt 3 größer als die Kraft zum Verbinden der Einheit 7 mit dem Abschnitt 3, wenn der Winkel &thgr;2 größer als der Winkel 81 wird. Mit anderen Worten kann die Kraft zum Verbinden der Einheit 7 mit dem Abschnitt 3 und die Kraft zum Lösen der Einheit 7 von dem Abschnitt 3 durch Änderung der Winkel &thgr;1 und &thgr;2 eingestellt werden. Die Anzahl der Schnapparme 67 des Verbindungsrohrs 65 ist nicht auf zwei begrenzt. Ebenso gut kann das Rohr 65 drei, vier oder mehr Schnapparme besitzen.

Im folgenden wird erläutert, wie die Antriebseinheit 9 mit dem Aufbau, der aus dem Betätigungsabschnitt 3 und der Hülleneinheit 7, mit der der Abschnitt 3 auf die oben erläuterte Weise verbunden ist, besteht, verbunden wird.

Zunächst wird der bewegliche Griff 71 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, bis er an die Gummikappe 76 anstößt, wie es in 11B gezeigt ist. Danach wird die Antriebseinheit 9 in die Hülleneinheit 7 durch deren fernes offenes Ende eingeführt. Genauer gesagt wird zunächst der Kugelabschnitt 47 des Verbindungselementes 46 in die Hülleneinheit 7 eingeführt.

Anschließend wird die Antriebseinheit 9 tiefer in die Hülleneinheit 7 gestoßen, bis der Kugelabschnitt 47 nach außen von der Höhlung 76a der Gummikappe 76 vorsteht, die an dem hinteren Endabschnitt des Verbindungsabschnitts 73 angebracht ist, der in dem Betätigungsabschnitt 3 vorgesehen ist. Die Positioniervorstehung 23 der Antriebseinheit 9 und die Positioniervorstehung 58 der Hülleneinheit 7 können aneinander anstoßen, wodurch sie nicht in einer überlappenden Position aneinander passen. Dieses bedeutet, dass die Antriebseinheit 9 nicht geeignet um ihre Achse in Bezug auf die Hülleneinheit 7 gedreht wird. In diesem Fall kann die Antriebseinheit 9 nicht weiter in die Hülleneinheit 7 eingeführt werden. Da außerdem die Vorstehungen 23 und 58 länger als der Abstand zwischen der Position, an der der Kugelabschnitt 47 in die Hülleneinheit 7 eintritt, und der Position, an der sie vollständig in die Hülleneinheit 7 eingeführt ist, ist, steht der Kugelabschnitt 47 des Verbindungselements 46 nach außen von der Höhlung 76a vor, aber nur um einen kurzen Abstand. Der Kugelabschnitt 47 kann nicht in seiner Gesamtheit innerhalb des ersten Führungslochs 80b des beweglichen Griffes 71 gehalten werden, obwohl der bewegliche Griff 71 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wurde, wobei er an die Gummikappe 76 stößt, wie es in 11B dargestellt ist.

Danach wird die Antriebseinheit 9 um ihre Achse in Bezug auf die Hülleneinheit 7 gedreht, bis die Positioniervorstehungen 23 und 58 in einer überlappenden Position zusammenpassen, wie es in 12A dargestellt ist. Nachdem die Antriebseinheit 9 somit zur Hülleneinheit 7 positioniert wurde, wird die Betätigungswelle 12 in ihrer Vorwärtsposition gehalten, wobei beide Zangenelemente 5 des Instrumentenabschnitts 6 geschlossen werden. In diesem Zustand wird die Antriebseinheit 9 weiter in die Hülleneinheit 7 eingeführt.

Solange wie die Positioniervorstehung 23 der Antriebseinheit 9 und die Positioniervorstehung 58 der Hülleneinheit 7 in einer überlappenden Position verbleiben, steht der Kugelabschnitt 47, der hinten an der Antriebseinheit 9 vorgesehen ist, von der Gummikappe 76 um einen Abstand, der größer ist, als es in 11B gezeigt ist, vor, wie es in 12B gezeigt ist,.

Die Antriebseinheit 9 erreicht gegebenenfalls die Position, bei der die Vorstehung 23 beginnt, die Vorstehung 58 der Hülleneinheit 7 zu überlappen. Zu diesem Zeitpunkt stoßen die Vorstehungen 41, die einstückig mit den Schnapparmen 40 des Schnappabschnitts 38 ausgebildet sind, der in der Antriebseinheit 9 enthalten ist, an die vordere Neigung 55a der ringförmigen Vorstehung 55 an, die an dem Verbindungsrohr 53 vorgesehen ist, das in der Hülleneinheit 7 enthalten ist. Die Schnapparme 40 werden dadurch nach innen gebogen.

Wenn die Antriebseinheit 9 tiefer in die Hülleneinheit 7 gestoßen wird, erstrecken sich die Vorstehungen 41 jenseits der ringförmigen Vorstehung 55 in den Einschnitt 56 in der inneren Umfangsoberfläche des Verbindungsrohrs 53. Die ferne Neigung 41a der Vorstehung 41 stößt an den Stufenabschnitt 57 an, der zwischen der ringförmigen Vorstehung 55 und dem Einschnitt 56 vorgesehen ist. Das hintere Ende der Positioniervorstehung 23 der Antriebseinheit 9 stößt an das ferne Ende der Positioniervorstehung 58 der Hülleneinheit 7 an. Die Vorstehungen 23 und 58 passen daher vollständig aneinander. Zu diesem Zeitpunkt erreicht die Antriebseinheit 9 letztendlich die gewünschte Position innerhalb der Hülleneinheit 7. Genau zu diesem Zeitpunkt gelangt der Kugelabschnitt 47 der Antriebseinheit 9 in Eingriff mit der Verbindungsnut 80 des beweglichen Griffs 71. Genauer gesagt wird der Kugelabschnitt 47 in das Einlassloch 80a eingeführt.

Die Antriebseinheit 9 wird weiter in die Hülleneinheit 7 gestoßen. Der Kugelabschnitt 47 stößt den beweglichen Griff 71 rückwärts und dreht ihn im Uhrzeigersinn, wie es in 12B gezeigt ist. Daraus resultierend wird der Kugelabschnitt 47 des Verbindungselements 46 vollständig im Einlassloch 80a gehalten, wie es in 12B dargestellt ist.

Wenn der bewegliche Griff 71 im Uhrzeigersinn gedreht wird, bewegt sich der Kugelabschnitt 47 in das erste Führungsloch 80b, das außerdem Bestandteil der Verbindungsnut 80 ist. Der Abschnitt kleinen Durchmessers 48 und der Abschnitt mittleren Durchmessers 49 des Verbindungselements 46 treten daher aufeinanderfolgend in das zweite Führungsloch 80c ein. Somit wird die Antriebseinheit 9 mit dem Aufbau verbunden, der aus dem Betätigungsabschnitt 3 und der Hülleneinheit 7 besteht.

Das Verbindungselement 46 besitzt eine derartige Länge, dass der Kugelabschnitt 47 nicht in seiner Gesamtheit in der Verbindungsnut 80 oder dem Führungsloch 80b des beweglichen Griffs 71 gehalten wird, wenn die Vorstehung 23 der Antriebseinheit 9 an die Vorstehung 58 der Hülleneinheit 7 anstößt, wie es in den 11A und 11B gezeigt ist. Somit wird sogar dann, wenn der bewegliche Griff 71 im Uhrzeigersinn gedreht wird, keine Kraft ausgeübt, um die Vorstehung 58 an die Vorstehung 23 anzustoßen, die so groß ist, dass sie die Vorstehung 23 oder die Vorstehung 8 oder beide beschädigt.

Solange wie die Antriebseinheit 9 die gewünschte Position innerhalb der Hülleneinheit 7 annimmt, verbleibt die Betätigungswelle 12 der Antriebseinheit 9 in das Verbindungsrohr 65 eingeführt und durch die Schnapparme 67 an Ort und Stelle gehalten. In diesem Zustand verhindert die Welle 12, dass sich beide Schnapparme 67 nach innen biegen. Dieses kommt daher, dass der Rohrdeckel 45, der für die Welle 12 vorgesehen ist, und die Wärmeschrumpfröhre 51, die an dem Verbindungselement 46 angebracht ist, äußere Durchmesser aufweisen, die im wesentlichen gleich dem inneren Durchmesser des Verbindungsrohrs 65 sind. Da sich die Schnapparme 67 nicht nach innen biegen, wird sich die Hülleneinheit 7 nicht von dem Betätigungsabschnitt 3 lösen. D.h. dass, wenn die Betätigungseinheit 3, die Hülleneinheit 7 und die Antriebseinheit 9 einmal miteinander kombiniert sind, die Hülleneinheit 7 nicht von dem Betätigungsabschnitt 3 entfernt wird, wodurch keine Probleme während der Verwendung der Pinzette 1 entstehen.

Die Kraft, die benötigt wird, um die Antriebseinheit 9 mit der Hülleneinheit 7 zu verbinden und von dieser zu lösen, kann allein durch den Neigungswinkel der fernen Neigung 41a oder der nahen Neigung 41b eines jeweiligen Schnapparmes 40, den Neigungswinkel der vorderen Neigung 55a oder der hinteren Neigung 55b der ringförmigen Vorstehung 55, die an dem Verbindungsrohr 53 vorgesehen ist, die Anzahl der Schnapparme 40 und/oder der Elastizität der Schnapparme 40 auf jeden gewünschten Wert geändert werden. Dieses Verfahren zur Änderung der Kraft ähnelt dem oben genannten Verfahren zur Änderung der Kraft zum Verbinden der Hülleneinheit 7 mit und dem Lösen derselben von der Betätigungseinheit 3.

Im folgenden wird erläutert, wie die Pinzette 1 zum Klammern von lebendem Gewebe betätigt bzw. genutzt wird.

Zum Öffnen der Zange 5 des Instrumentenabschnitts 6 dreht ein Chirurg den beweglichen Griff 17 entgegen dem Uhrzeigersinn von der Position, die in 1 gezeigt ist, wodurch die Betätigungswelle 12 der Antriebseinheit 9 vorwärts gestoßen wird. Wenn sich die Welle 12 vorwärts bewegt, bewegen sich die Führungsstifte 36 der Zange 5 entlang der bogenförmigen Nuten 20 des Nockenelementes 16 in Richtung der hinteren Enden dieser Nuten 20, wodurch die Zange 5 schrittweise geöffnet wird. Wenn sich die Welle 12 weiter vorwärts bewegt, stößt das Nockenelement 16 die Führungsstifte 36 vorwärts, da die Führungsstifte 36 an die hinteren Kanten 20b der bogenförmigen Nuten 20 anstoßen. Die Zangenelemente 5 werden vorwärts gestoßen und außerdem in Öffnungsrichtung um den Drehachsenstift 35, der durch die länglichen Löcher 34 der Verbindungsarme 33 geführt wird, die von den nahen Enden der Zangenelemente 5 vorstehen, rotiert. Die Zangenelemente 5 werden dadurch vollständig geöffnet, wie es in 15A dargestellt ist.

Zu diesem Zeitpunkt wird der dünne ferne Ring 15C, der an der Verbindungsstange 15 der Antriebseinheit 9 angebracht ist, vollständig in den Schnappabschnitt 38 mit den Schnapparmen 40 eingeführt, wie es in 15B dargestellt ist. Die Schnapparme 40 biegen sich daher nicht nach innen, und die Vorstehungen 41 gelangen nicht aus dem Eingriff mit der ringförmigen Vorstehung 55, die in der Hülleneinheit 7 enthalten ist. Daraus folgt, dass die Antriebseinheit 9 nicht von der Hülleneinheit 7 entfernt wird, wenn der Chirurg den beweglichen Griff 71 entgegen dem Uhrzeigersinn in 1 dreht, um die Zange 5 zu öffnen.

Zusätzlich dient der Zentrierungsabschnitt 15b des hinteren Endabschnitts der Verbindungsstange 15 dazu, die Stange 15 und das Innenrohr 44 in vollständiger axialer Ausrichtung zueinander einzustellen. Die Stange 15 kann rückwärts und vorwärts entlang ihrer Achse bewegt werden, um die Zange 5 zu öffnen und zu schließen, ohne sich in radialer Richtung zu bewegen, während der Betätigungsabschnitt 3, die Hülleneinheit 7 und die Antriebseinheit 9 zusammengebaut bleiben. Der ferne Ring 15c, der an der Verbindungsstange 15 angebracht ist, wird in axialer Ausrichtung zum Schnappabschnitt 38 gehalten. Das ferne Ende des Ringes 15c stößt nicht an die fernen Enden der Schnapparme 40 des Schnappabschnitts 38 an. Der ferne Ring 15c kann glatt in den Schnappabschnitt 38 eingeführt werden und aus diesem herausgezogen werden.

Solange wie der ferne Ring 15c innerhalb des Zwischenraums verbleibt, der durch die Schnapparme 40 definiert wird, wird die Antriebseinheit 9 sogar dann nicht von der Hülleneinheit 7 entfernt, wenn die Zange 5 geöffnet wird.

Um die Zange 5 des Instrumentenabschnitts 6 zu schließen, dreht der Chirurg den beweglichen Griff 71 im Uhrzeigersinn in 1. Die Betätigungswelle 12, die in der Antriebseinheit 9 vorgesehen ist, wird dadurch rückwärts gezogen, wodurch das Nockenelement 16 in derselben Richtung angetrieben wird. Somit bewegen sich, da die Welle 12 gezogen wird, die Führungsstifte 36 der Zangenelemente 5 entlang den bogenförmigen Nuten 20 des Nockenelements 16 in Richtung der vorderen Enden dieser Nuten 20, wobei die Zangenelemente 5 schrittweise um den Drehachsenstift 35 in Schließrichtung gedreht werden.

Jede bogenförmige Nut 20 besitzt einen Freiraum S1, der sich vorwärts von der Position erstreckt, die der Führungsstift 36 einnimmt, wenn die Zange geschlossen ist. Aufgrund dieses Freiraums S1 stößt der Führungsstift 36 nicht an die ferne Kante der. Nut 20, wenn die fernen Enden der Zangenelemente 5 einander kontaktieren. Die Betätigungswelle 12 kann weiter rückwärts um einen Abstand gezogen werden, der gleich dem Freiraum S1 ist. Die Kraft, die auf den beweglichen Griff 71 ausgeübt wird, wird daher zu den fernen Endabschnitten der Zangenelemente 5 übertragen, was es ermöglicht, dass die Zangenelemente 5 eine dünne Gewebemembran fest und zuverlässig klammern können.

Der Freiraum S1 kann entsprechend der Kraft, die auf die Zangenelemente 5 auszuüben ist, eingestellt werden. In einigen Fällen können die bogenförmigen Nuten 20 länger sein und die ferne Kante des Nockenelements 16 erreichen.

Die Pinzette 1 ist so ausgelegt, dass sich das Einlassloch 80a oder das Führungsloch 80b des beweglichen Griffs 71 fast in rechten Winkeln zur Achse des Verbindungselements 46 erstrecken, wenn die Zangenelemente 5 geschlossen sind, wie es in 13B gezeigt ist. Daher kann eine Kraft von dem Griff 71 über den Kugelabschnitt 47 auf das Verbindungselement 46 ausgeübt werden, wenn der Chirurg den Griff 71 im Uhrzeigersinn in 1 dreht. Das Verbindungselement 46 wird dadurch rückwärts entlang seiner Achse gezogen. Dieses ermöglicht es, die Kraft zu den Zangenelementen 5 zu übertragen, um diese mit sehr hoher Genauigkeit zu schließen. Die Zangenelemente 5 können lebendes Gewebe stabil zwischen ihnen einklammern, sogar wenn das Gewebe eine dünne Membran ist.

In der vorliegenden Ausführungsform erstrecken sich das Führungsloch 80b oder 80c fast vertikal, während die Zange 5 geschlossen bleibt. Stattdessen kann die Pinzette 1 so ausgelegt sein, dass sich beide Führungslöcher 80b und 80c des Griffs 71 vertikal erstrecken, wenn die Zange 5 geöffnet ist, wobei sie einen gegebenen Winkel dazwischen definieren, um eine vergleichsweise dicke Gewebemembran zu klammern.

Die Pinzette 1 ist so ausgelegt, dass der Abschnitt kleinen Durchmessers 48 des Verbindungselements 46 geschnitten wird, wenn der bewegliche Griff 71 im Uhrzeigersinn mit einer Kraft, die viel größer ist, als benötigt wird, um lebendes Gewebe geeignet zu klammern, gedreht wird, um die Zange 5 zu schließen. Wenn das Verbindungselement 46 einmal gebrochen ist, wird die übermäßige Kraft nicht länger zur Zange 5 übertragen. Dieses verhindert, dass die Zangenelemente 5 das zwischen ihnen eingeklammerte lebende Gewebe schneiden.

Wie es in 6A gezeigt und oben beschrieben ist, besitzt der Verbindungsarm 33 eines jeweiligen Zangenelements 5 einen Abschnitt kleinen Durchmessers 83, der in der Nähe des Fußes des Führungsstiftes 36 angeordnet ist. Der Abschnitt kleinen Durchmessers 83 ist der erste, der bricht, sollte eine übermäßige Kraft von der bogenförmigen Nut 20 des Nockenelements 16 auf den Führungsstift 36 ausgeübt werden. Wenn das Verbindungselement 46 einmal gebrochen ist, wird die übermäßige Kraft nicht auf die Zangenelemente 5 übertragen, und die Zangenelemente 5 schneiden nicht in das zwischen diesen eingeklammerte lebende Gewebe.

Während der Verwendung der Pinzette 1, des Nockenelements 16, hält die Isolierröhre 52 das Halteelement 21 und die Vorstehung 23 bedeckt. Sollte der Abschnitt kleinen Durchmessers 83 brechen, würden die Bruchteile der Führungsstifte 36 oder ähnlichem nicht außerhalb der Isolierröhre 52 gelangen, um in die Körperhöhle zu fallen, in der der Instrumentenabschnitt 6 angeordnet ist.

Außerdem besitzt, wie es oben gezeigt ist, die bogenförmige Nut 20 ein Spiel S2 zwischen seiner hinteren Kante 20b und dem Führungsstift 36, wenn der Führungsstift 36 an die vordere Kante 20a der bogenförmigen Nut 20 anstößt, wie es in 6B gezeigt ist. Jeder Führungsstift 36 kann an die hintere Kante 20b der bogenförmigen Nut 20 anstoßen, nachdem sich das Nockenelement 16 um einen Abstand bewegt hat, der gleich dem Spiel S2 ist, wenn der Chirurg den beweglichen Griff 71 entgegen dem Uhrzeigersinn (1) dreht, wobei die Betätigungswelle 12 und das Nockenelement 16 vorwärts gestoßen werden, um die Zange 5 zu öffnen. Der dünne ferne Ring l5c, der an der Verbindungsstange 15 angebracht ist, kann in den Schnappabschnitt 38 um einen Abstand eingeführt werden, der gleich dem Spiel S2 ist, wie es in 14B gezeigt ist, bevor das Nockenelement 16 die Führungsstifte 36 vorwärts stößt. Der dünne ferne Ring 15c wird dadurch daran gehindert, die Schnapparme 40 des Schnappabschnitts 38 nach innen zu biegen. Die Vorstehungen 41, die einstückig mit den Schnapparmen 40 ausgebildet sind, können sich jeweils nicht länger nach innen bewegen. Die ferne Neigung 41a eines jeweiligen Schnapparms 40 verbleibt in Kontakt mit der hinteren Neigung 55b der ringförmigen Vorstehung 55. Dieses verhindert zuverlässig, dass die Antriebseinheit 9 von der Hülleneinheit 7 gelöst wird.

Es wird angenommen, dass der Instrumentenabschnitt 5 der Pinzette 1 in einen Spalt H1 des lebenden Gewebes H eingeführt ist, wobei die Zange 5 geschlossen ist, wie es in 14A dargestellt ist. Wenn die Zange 5 geöffnet wird, um das Gewebe H in zwei Teile zu reißen, reagiert das Gewebe H auf die Zangenelemente 5, um diese zu schließen. Ohne Spiel S2 zwischen der hinteren Kante 20b der jeweiligen bogenförmigen Nut 20 und dem Führungsstift 36 des jeweiligen Zangenelements 5 würde eine Kraft auf die Betätigungswelle 12 ausgeübt werden, um die Welle 12 vorwärts zu stoßen und die Antriebseinheit 9 von der Hülleneinheit 7 zu entfernen, wenn der bewegliche Griff 71 im Uhrzeigersinn (1) gedreht wird, wodurch die Zange 5 geöffnet wird. Die Schnapparme 40 würden sich dann nach innen biegen, und die ferne Neigung 41a des jeweiligen Schnapparms 40 würde von der ringförmigen Vorstehung 55 freigegeben, was möglicherweise die Antriebseinheit 9 von der Hülleneinheit 7 löst.

Dank des Spiels S2, das an jeder bogenförmigen Nut 20 vorgesehen ist, kann der Instrumentenabschnitt 6 in den Spalt H1 des Gewebes H eingeführt werden, wobei die Zange geschlossen ist. Die Antriebseinheit 9 wird daran gehindert, aus der Hülleneinheit 7 zu gleiten, während die Pinzette 1 verwendet wird. Dieses gewährleistet eine sichere Behandlung und Operation des lebenden Gewebes H.

Wie es oben beschrieben ist, sind die ferne Welle 13 und das Nockenelement 16 Ende an Ende durch Schraubeneingriff aneinander befestigt, und die ferne Welle 13 und die Verbindungsstange 15 sind ebenfalls Ende an Ende durch Schraubeneingriff miteinander verbunden. Die Position, die die Stange 15 in Bezug auf die Schnapparme 40 einnimmt, d.h. die Position des dünnen fernen Ringes 15c der Stange 15 kann entlang der Achse der Stange 15 durch alleiniges Rotieren der fernen Welle 13, der Verbindungsstange 15 und des Nockenelements 16 eingestellt werden.

Die ferne Welle 13 kann einstückig mit dem Nockenelement 16 oder einstückig mit der Verbindungsstange 15 ausgebildet sein. Alternativ können die nahe Welle 14 und die Verbindungsstange 15 einstückig ausgebildet sein. Weiter alternativ können die ferne Welle 13, die nahe Welle 14 und die Verbindungsstange 15 einstückig ausgebildet sein.

Wie es oben beschrieben ist, besitzt die ferne Endoberfläche 36a eines jeweiligen Führungsstiftes 36 einen Kurvenradius, der im wesentlichen gleich demjenigen der vorderen Kante 20a der bogenförmigen Nut 20 ist, und die nahe Endoberfläche 36b des Führungsstiftes 36 besitzt einen Kurvenradius, der virtuell gleich demjenigen der hinteren Kante 20b der bogenförmigen Nut 20 ist. Somit sind der Bereich, in dem sich die ferne Endoberfläche 36a und die vordere Kante 20a einander kontaktieren, und der Bereich, in dem sich die Oberfläche 36b und die hintere Kante 20b kontaktieren, größer als in dem Fall, in dem Führungsstifte, die einen runden Querschnitt aufweisen, verwendet werden. Dieses hilft bei der Verringerung des Verschleißes der fernen Endoberfläche 36a und der nahen Endoberfläche 36b.

Der Kurvenradius der fernen Endoberfläche 36a und der nahen Endoberfläche 36b eines jeweiligen Führungsstiftes 36 kann nach Bedarf geändert werden. Außerdem können die ferne Endoberfläche 36a und die nahe Endoberfläche 36b flach anstatt gekrümmt sein.

Um das Gewebe H zwischen den Zangenelementen 5 zu halten, betätigt der Chirurg zunächst den Betätigungsabschnitt 3, wie es oben erläutert ist, was die Zangenelemente 5 öffnet, wie es durch die Ein-Strich-Zwei-Strich-Linien in 1 gezeigt ist, und rotiert dann den beweglichen Griff 71 im Uhrzeigersinn in 1, was die Zangenelemente 5 schließt, wie es durch die durchgezogene Linien in 1 gezeigt ist.

Danach befestigt der Chirurg die Kappe der elektrischen Kabel (nicht gezeigt) an dem Elektrodenstift 74 des Betätigungsabschnitts 3. Die elektrischen Kabel sind mit der Hochfrequenzenergieversorgung (nicht gezeigt) verbunden. Somit kann ein Hochfrequenzstrom von dem Elektrodenstift 74 durch den Verbindungsabschnitt 73, den Schnappabschnitt 64, das Innenrohr 42, das Verbindungsrohr 53, den Schnappabschnitt 38, das Halteelement 21 und den Drehachsenstift 35 den Zangenelementen 5 zugeführt werden. Daraus resultierend ätzen die Zangenelemente 5 das lebende Gewebe H oder stoppen die Blutung am Gewebe H.

Da die Verbindungsarme 33 der Zangenelemente 5, das Nockenelement 16, das Halteelement 21 und ähnliches mit der Isolierröhre 52 bedeckt sind, wird der Hochfrequenzstrom nicht von den Armen 33, dem Element 16 oder dem Element 21 lecken. Der Strom fließt nur zu den Zangenelementen 5, wodurch nur das Gewebe H, das zwischen den Zangenelementen 5 geklammert ist, zuverlässig geätzt wird. Es besteht keine Möglichkeit, dass das Halteelement 21, das Nockenelement 16 und die Verbindungsarme das lebende Gewebe H ätzen, wenn es vorkommen sollte, dass sie das Gewebe H berühren.

Während der Chirurg den beweglichen Griff 71 im Uhrzeigersinn in 1 dreht, wodurch die Zange 5 geschlossen wird, was das Gewebe H fest einklammert, wird das Verbindungselement 46 stark rückwärts gezogen. Die gesamte Antriebseinheit 9 wird dadurch auch nach rückwärts gezogen. Das Verbindungsrohr 53, das an das Halteelement 21 der Antriebseinheit 9 anstößt, wird stark auf den Verbindungsabschnitt 73 des festen Griffes 70 gezwungen. Dieses bewirkt, dass der Stufenabschnitt 65a des Verbindungsrohrs 65 erzwungen an den Stufenabschnitt 77a anstößt, der an der Verbindungsstelle des Lochs großen Durchmessers 77 und des Lochs kleinen Durchmessers 78 vorgesehen ist, das im Verbindungsabschnitt 73 des festen Griffs 70 vorhanden ist. Wenn der Stufenabschnitt 65a an den Stufenabschnitt 77a anstößt, entsteht eine große Reibung zwischen diesen Stufenabschnitten 65a und 77a. Die Reibung verhindert, dass sich die Hülleneinheit um ihre Achse dreht.

Während die Zange 5 geschlossen bleibt und lebendes Gewebe klammert, kann die Hülleneinheit 7 aufgrund der Reibung, die zwischen dem Stufenabschnitt 65a des Verbindungsrohrs 65 und dem Stufenabschnitt 77a des Verbindungsabschnitts 73 erzeugt wird, kaum gedreht werden. Trotzdem kann die Hülleneinheit 7 leicht gedreht werden, solange wie die Zange 5 geöffnet bleibt, wenn der Chirurg den Knopf 61, der an dem nahen Koppelelement 60 vorgesehen ist, dreht. Die Positioniervorstehung 58, die von dem fernen Ende des Verbindungsrohrs 53 vorsteht, passt in überlappender Position mit der Vorstehung 23 zusammen, die von dem hinteren Ende des Elements 21 vorsteht. Wenn die Hülleneinheit 7 um ihre Achse gedreht wird, wird die Antriebseinheit 9 in derselben Richtung gedreht.

Um die Antriebseinheit 9 von der Hülleneinheit 7 zu entfernen, dreht der Chirurg den beweglichen Griff 71 im Uhrzeigersinn in 1, nachdem er die Zange 5 vollständig geschlossen hat, wie es in den 5A und 5B dargestellt ist. Während er den beweglichen Griff 71 dreht, zieht der Chirurg die Betätigungswelle 12 der Antriebseinheit 9 rückwärts, bis der dünne ferne Ring 15c, der an der Verbindungsstange 15 angebracht ist, vollständig aus den Schnapparmen 40 gezogen ist. Danach hält der Chirurg die Antriebseinheit 9 mit den Fingern und zieht diese.

Wenn die Antriebseinheit 9 gezogen wird, werden die Vorstehungen 41, die einstückig mit den Schnapparmen 40 ausgebildet sind, nach innen gestoßen, da ihre fernen Neigungen 41a die hintere Neigung 55b der ringförmigen Vorstehung 55 kontaktieren. Somit gestoßen bewegen sich die Vorstehungen 41 vorwärts jenseits der ringförmigen Vorstehung 55. Der Chirurg zieht die Antriebseinheit 9 weiter. Gleichzeitig dreht er den beweglichen Griff 71 entgegen dem Uhrzeigersinn (1) bis zur in 11B gezeigten Position. Der Kugelabschnitt 47 des Verbindungselements 46 wird dadurch von dem Führungsloch 80b wegbewegt. Nachdem dieses erfolgt ist, kann die Antriebseinheit 9 vollständig von der Hülleneinheit 7 entfernt werden.

Wie oben gezeigt besitzt der dünne ferne Ring 15c der Verbindungsstange 15 einen Kegelabschnitt 15d am fernen Ende, und die Schnapparme 40 besitzen jeweils eine Kegeloberfläche 40a auf der inneren Umfangsoberfläche des hinteren Endabschnitts. Die Kegeloberfläche 40a eines jeweiligen Schnapparmes 40 stößt an den Kegelabschnitt des dünnen fernen Ringes 15c an, wenn die Vorstehung 41, die einstückig mit dem Schnapparm 40 ausgebildet ist, nach innen gestoßen wird. Die Verbindungsstange 15 wird dadurch nach hinten gestoßen. Der dünne ferne Ring 15c der Stange 15 kann leicht von dem Schnappabschnitt 38 nach hinten gestoßen werden. Dieses erleichtert das Entfernen der Antriebseinheit 9 von der Hülleneinheit 7.

Wie es in 14A gezeigt ist, besitzt der Verbindungsarm 33 eines jeweiligen Zangenelements 5 einen Buckelabschnitt 81 in der Nähe seines Halteelements 31. Der Buckelabschnitt 81 ist gerade vor der Isolierröhre 52 angeordnet, und steht ein wenig in radialer Richtung der Isolierröhre 52 von dieser vor. Der Buckelabschnitt 81 schließt fast das ferne Ende der Isolierröhre 52, während die Zange 5 geschlossen bleibt.

Wenn die Verbindungsarme 33 die Buckelabschnitte 81 nicht aufweisen würden, würde eine Lücke zwischen jedem Verbindungsarm 33 und dem fernen Ende der Isolierröhre 52 vorhanden sein. In diese Lücke könnte der luftdichte Ventilkörper, der in einer Trokarröhre vorgesehen ist, gleiten, wenn die Pinzette 1 durch den Trokar in eine Körperhöhle eingeführt oder aus dieser herausgezogen wird. Der Ventilkörper würde, wenn er in der Lücke gefangen wäre, eine glatte Einführung oder Entfernung der Pinzette 1 unmöglich machen. Somit dienen die Buckelabschnitte 81 des Verbindungsarms 33 dazu, eine glatte Einführung der Pinzette 1 in eine Körperhöhle und ein glattes Entfernen der Pinzette 1 aus der Körperhöhle zu erreichen.

Der Gummistopfen 63 kann von dem Wasserzufuhrzapfen 44 entfernt werden, und es kann eine Wasserzufuhrröhre (nicht gezeigt) mit dem Zapfen 44 verbunden sein. Danach kann Wasser oder eine physiologische Salzlösung der Pinzette 1 zugeführt werden. Das Wasser oder die physiologische Salzlösung fließt von dem fernen Ende der Isolierröhre 52 nach Passieren der Lücke zwischen der inneren Umfangsoberfläche des Innenrohrs 42 und der nahen Welle 14 der Antriebseinheit 9 durch die Lücke zwischen den flachen Seiten 43 der Verbindungsstange 15 und der inneren Umfangsoberfläche des Innenrohrs 42 und durch die Lücke zwischen der Umfangsoberfläche des Schnappabschnitts 38 und der fernen Welle 13 sowie durch die Wasserzufuhrnuten 17b des Nockenelements 16. Es ist daher möglich, nicht nur eine physiologische Salzlösung in eine Körperhöhle durch die Pinzette 1 zuzuführen, sondern auch das Innere des Innenrohrs 42 der Hülleneinheit 7 durch Leiten von Wasser durch das Rohr 42 zu waschen.

Der Gummistopfen 63 der Hülleneinheit 7 und die Gummikappe 76 des Betätigungsabschnitts 3 besitzen die gleiche Farbe, so dass der Chirurg den Betätigungsabschnitt 3 nicht mit einer falschen Hülleneinheit oder die Hülleneinheit 7 mit einem falschen Betätigungsabschnitt verbindet. Auf ähnliche Weise besitzen der Rohrdeckel 45 und die Wärmeschrumpfröhre 51 der Hülleneinheit 7 dieselbe Farbe wie die Gummikappe 76 der Betätigungseinheit 3, um eine Verbindung der Hülleneinheit 7 mit einer falschen Betätigungseinheit und umgekehrt zu verhindern.

Die oben beschriebene Pinzette 1 ist hinsichtlich verschiedener Aspekte vorteilhaft.

Erstens wird verhindert, dass der Führungsstift 36 eines jeweiligen Zangenelements 5 die hintere Kante 20b der bogenförmigen Nut 20 erreicht, wenn die Zange 5 geschlossen ist, da die bogenförmige Nut 20 einen Freiraum S1 besitzt, der sich nach vorne von der Position erstreckt, die der Führungsstift 36a annimmt, wenn die Zange 5 geschlossen ist. Daher können die Führungsstifte 36 weiter entlang der bogenförmigen Nuten 20 vorwärts bewegt werden, wenn der bewegliche Griff 71 weiter gedreht wird, nachdem die Zange 5 geschlossen wurde, wodurch die Zange 5 eine dünne Gewebemembran wie z.B. das Gekröse fest und stabil genug klammern kann, um die Membrane zuverlässig abzulösen.

Zweitens ermöglicht der Schnappabschnitt 64, der am nahen Ende der Hülleneinheit 7 vorgesehen ist, ein einfaches Verbinden der Hülleneinheit 7 mit und Lösen von der Betätigungseinheit 3 durch alleiniges Einstellen der Vorstehungen 68 der Schnapparme 67 in und aus dem Eingriff mit dem Stufenabschnitt, der an dem hinteren Ende des Verbindungsabschnitts 73 des Betätigungsabschnitts 3 vorgesehen ist. Die Hülleneinheit 7 kann daher leicht und schnell mit der Betätigungseinheit 3 verbunden werden und von dieser gelöst werden.

Drittens kann die Antriebseinheit 9 einfach mit der Hülleneinheit 7 innerhalb kurzer Zeit verbunden und von dieser gelöst werden, da der Schnappabschnitt 38 der Antriebseinheit 9 leicht und schnell mit der ringförmigen Vorstehung 55 des Verbindungsrohrs 53, das in der Hülleneinheit 7 enthalten ist, verbunden und von dieser gelöst werden kann. Die Pinzette 1 kann daher durch Kombinieren der Betätigungseinheit 3, der Hülleneinheit 7 und der Antriebseinheit 9 zusammengebaut und durch Lösen dieser Einheiten 3, 7 und 9 voneinander noch leichter und schneller als die herkömmliche Pinzette, deren Komponenten mittels Schrauben miteinander verbunden sind, überholt werden.

Viertens ist die Pinzette 1, da sie keine Schraubenkupplungen zum Verbinden der Betätigungseinheit 3, der Hülleneinheit 7 und der Antriebseinheit 9 aufweist, noch leichter zu waschen als sonst, da viel Zeit benötigt wird, um jede Schraubenkupplung zu waschen, die ein Gewindeelement aufweist. Nicht nur das Innere der Hülleneinheit 7, sondern auch die Verbindungsarme 33, das Nockenelement 16 mit den bogenförmigen Nuten 20 und der Schnappabschnitt 38, die an den Verbindungsstellen zwischen den Einheiten 3, 7 und 9 angeordnet sind, sind leicht zu waschen und zu sterilisieren. Die Pinzette 1 kann sauber und sterilisiert gehalten werden, wie es für jegliche Art von medizinischem Instrumenten notwendig ist.

In der ersten Ausführungsform kann die nahe Welle 14 der Antriebseinheit 9 aus einer superelastischen Legierung bestehen, die eine Legierung mit Formgedächtnis darstellt. Ein repräsentatives Beispiel einer superelastischen Legierung ist eine Ni-Ni-Legierung. Die nahe Welle 14 ist, wenn sie aus einer superelastischen Legierung besteht, hinsichtlich der folgenden beiden Aspekte vorteilhaft.

Erstens wird die nahe Welle 14 verlängert, wenn die Betätigungswelle 12 der Antriebseinheit 9 einer Kraft ausgesetzt wird, die größer ist als es zum festen und stabilen Klammern einer dünnen Gewebemembran durch die Zangenelemente notwendig ist. Mit anderen Worten absorbiert die nahe Welle 14 eine übermäßige Kraft, die nicht auf die Zangenelemente 5 übertragen wird. Die Gewebemembran wird nicht beschädigt. Außerdem bricht die Betätigungswelle 12 nicht.

Zweitens kann die nahe Welle 14 ihre ursprüngliche Länge wieder erlangen, wenn die Kraft von der Betätigungswelle 12 zurückgenommen wird, vorausgesetzt, dass bestimmte Maßnahmen durchgeführt werden, um zu verhindern, dass sich der bewegliche Griff 71 übermäßig dreht.

Außerdem kann der Antriebsmechanismus 8, der den Nockenmechanismus K aufweist, durch einen Antriebsmechanismus ersetzt werden, der einen Verbindungsmechanismus enthält. Wenn dieses der Fall ist, kann die Betätigungswelle des Antriebsmechanismus ebenfalls aus einer superelastischen Legierung bestehen, um dieselben Vorteile wie in den vorhergehenden Absätzen beschrieben zu erhalten.

Es braucht nicht erwähnt zu werden, dass die Betätigungswelle 12 aus einem beliebigen anderen elastischen Material als aus einer superelastischen Legierung bestehen kann. Z.B. kann die Welle 12 aus Stahl bestehen, das bei der Herstellung von Pianoseiten und -federn verwendet wird. In diesem Fall können ebenfalls dieselben Vorteile wie in den vorherigen Absätzen beschrieben erzielt werden, nur wenn geeignete Werte für den längsten Abstand, um den sich die Welle 12 bewegen kann, wenn der bewegliche Griff 71 des Betätigungsabschnitts 3 gedreht wird, und für die maximale Kraft, die auf die Welle 12 ausgeübt werden kann, ausgewählt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass der größte Abstand, mit dem sich die Welle 12 bewegen kann, durch das Hebelverhältnis des Griffes 71 (d.h. das Verhältnis des Abstands zwischen einem Ende des Hebels 71 und der Drehachse zum Abstand zwischen dem anderen Ende und der Drehachse) bestimmt wird. Es können bestimmte Maßnahmen ergriffen werden, um zu verhindern, dass sich der bewegliche Griff 71 übermäßig dreht, wie im Fall der Welle 12, die aus einer superelastischen Legierung besteht.

Im folgenden wird mit Bezug auf die 16A bis 16D eine Pinzette gemäß der zweiten Ausführungsform beschrieben.

Die zweite Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass, wie es in 16A gezeigt ist, ein Schraubenkupplungsabschnitt 91 vorgesehen ist, der das Halteelement 31 einer Antriebseinheit 9 mit dem Verbindungsrohr 37 des Schnappabschnitts 38 verbindet. Außerdem steht, wie es in 16B gezeigt ist, eine hohle zylindrische Vorstehung 92 von den hinteren Enden der Schnapparme 40 nach hinten vor. Wie es in 16D gezeigt ist, besitzt die Vorstehung 92 ein ringförmiges Element 93 an seinem nahen Endabschnitt.

Wie es anhand der 16B und 16C zu sehen ist, besitzt der Schnappabschnitt 38 vier längliche Löcher 94, die keine Schlitze darstellen, wie sie in dem Verbindungsrohr 37 ausgebildet sind, das in der ersten Ausführungsform verwendet wird. Diejenigen Teile des Schnappabschnitts 38, die zwischen den länglichen Löchern 94 liegen, dienen als Schnapparme 40. Die Anzahl der länglichen Löcher 94 und deren Breite kann nach Bedarf geändert werden. Die Vorstehung 41, die einstückig mit einem jeweiligen Schnapparm 40 ausgebildet ist, ist am Mittelteil des entsprechenden länglichen Lochs 94 des Schnappabschnitts 38 angeordnet. Der dünne ferne Ring 15c einer Verbindungsstange 15 ist um den Abstand zwischen der Vorstehung 41 und dem ringförmigen Element 93 länger als sein Gegenstück, das in der ersten Ausführungsform verwendet wird.

Die anderen Komponenten der zweiten Ausführungsform sind identisch mit denjenigen der ersten Ausführungsform. Daher werden sie in den 16A bis 16D mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nicht näher beschrieben.

Ähnlich der ersten Ausführungsform besitzt die zweite Ausführungsform keine Schraubenkupplungen zum Verbinden der Betätigungseinheit 3. Somit kann die Pinzette gemäß der zweiten Ausführungsform daher durch Kombinieren der Betätigungseinheit 3, der Hülleneinheit 7 und der Antriebseinheit 9 leichter und schneller als die herkömmliche Pinzette, deren Komponenten mittels Schraubeneinrichtungen miteinander verbunden sind, zusammengebaut werden und durch Lösen dieser Einheiten 3, 7 und 9 voneinander überholt werden.

Die zweite Ausführungsform ist hinsichtlich zwei Aspekten vorteilhaft. Erstens können die Vorstehungen 41, die einstückig mit den Schnapparmen 40 ausgebildet sind, und das Verbindungsrohr 37, das in dem Schnappabschnitt 38 vorgesehen ist, wenn sie abgenutzt und beschädigt sind, durch neue durch alleiniges Drehen des Schraubenkupplungsabschnitts 91 und Lösen des Rohrs 37 vom Halteelement 21 ersetzt werden. Da die Schnapparme 40 am fernen Ende und am nahen Ende durch ein ringförmiges Element 93 miteinander verbunden sind, werden sie zweitens kaum nach außen gebogen, sogar dann nicht, wenn sie an irgendetwas anstoßen, während die Antriebseinheit 9 mit der Hülleneinheit 7 verbunden wird oder von dieser gelöst wird. Die Antriebseinheit 9 kann daher mit hoher Zuverlässigkeit mit der Hülleneinheit 7 verbunden oder von dieser gelöst werden.

Im folgenden wird mit Bezug auf die 17A bis 17C eine Pinzette gemäß der dritten Ausführungsform beschrieben.

Die dritte Ausführungsform ist durch einen Instrumentenabschnitt 103 gekennzeichnet, der eine Modifikation des Instrumentenabschnitts 6 ist, der in den ersten und zweiten Ausführungsformen enthalten ist.

Wie es in den 17A und 17B gezeigt ist, weist der Instrumentenabschnitt 103 eine feste Klinge 101 und eine bewegliche Klinge 102 anstelle der Zangenelemente 5 auf, die in den ersten und zweiten Ausführungsformen verwendet werden. Die feste Klinge 101 ist mit dem fernen Ende des ersten Unterstützungsarmes 22 verbunden, der von dem Halteelement 21 vorsteht. Die feste Klinge 101 besitzt eine bogenförmige Kante 104. Wie es am besten anhand der 17D zu sehen ist, ist ein Drehachsenstift 105 an einem Ende an der festen Klinge 101 und an dem anderen Ende an dem fernen Endabschnitt des zweiten Unterstützungsarms 22 befestigt. Die bewegliche Klinge 102 ist drehbar an dem somit verstemmten Drehachsenstift 105 angebracht.

Die ferne Welle 13, die Teil einer Betätigungswelle 12 des gleichen Typs ist, wie er in der ersten Ausführungsform verwendet wird, erstreckt sich vorwärts. Das nahe Ende der beweglichen Klinge 102 ist drehbar mit dem fernen Ende der Welle 13 mittels eines Stiftes 106 verbunden. Die ferne Welle 13 besitzt einen flachen fernen Abschnitt 107, wie es in 17E dargestellt ist. Der ferne Abschnitt 107 besitzt ein längliches Loch 108, in dem der Stift 106 mittels Verstemmen gehalten wird. Ein geeignetes Spiel S2 ist zwischen dem Stift 107 und der nahen Kante des länglichen Lochs 108 vorgesehen.

Wie es in 17F gezeigt ist, besitzt die ferne Welle 13 eine flache Seite 109, die einen Zwischenraum schafft, durch den die bewegliche Klinge 102 um den Drehachsenstift 105 gedreht werden kann, ohne an die innere Umfangsoberfläche des Halteelements 21 anzustoßen. D.h., dass sich die Klinge 102 drehen kann, wenn sich die ferne Welle 13 vorwärts und rückwärts bewegt, wenn ein Chirurg den beweglichen Griff 71 des Betätigungsabschnitts 3 dreht. Da die bewegliche Klinge 102 gedreht wird, kann sich die ferne Welle 13 auf und ab bewegen. Trotzdem kontaktiert die Welle 13 die innere Umfangsoberfläche des Halteelements 21 dank der flachen Seite 109 nicht.

Die dritte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform darin, dass das Halteelement 21 und der Schnappabschnitt einstückig ausgebildet sind. Außerdem besitzt, wie es in 17G gezeigt ist, der Zentrierabschnitt 15b der Verbindungsstange 15 zwei flache Seiten 43. Die flachen Seiten 43 definieren zwei Wasserleitungen bzw. -passagen. Der Abschnitt 15b kann mehr oder weniger flache Seiten aufweisen. Er kann gekrümmte Seiten anstelle von flachen Seiten aufweisen.

Die anderen Komponenten der dritten Ausführungsform sind identisch mit denjenigen der ersten Ausführungsform. Daher werden diese in den 17A bis 17G mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nicht näher beschrieben.

Im folgenden wird erläutert, wie die dritte Ausführungsform betätigt bzw. benutzt wird.

Zunächst dreht der Chirurg den beweglichen Griff 71, wodurch er die Betätigungswelle 12 vorwärts oder rückwärts bewegt, wodurch die bewegliche Klinge 102 um den Drehachsenstift 105 gedreht wird und eine Öffnungsposition oder eine Schließposition in Bezug auf die feste Klinge 101 annimmt. Lebendes Gewebe oder ähnliches wird, wenn es zwischen den Klingen 101 und 102 eingeklemmt ist, geschnitten, wenn die bewegliche Klinge 102 in die Schließposition gedreht wird.

Um die bewegliche Klinge 102 zu öffnen, dreht der Chirurg den beweglichen Griff 71, wodurch die ferne Welle 13 vorwärts gleitet. Wenn sich die ferne Welle 13 um einen bestimmten Abstand geführt durch den Stift 106, der in das längliche Loch 108 in dem flachen fernen Abschnitt 107 der Welle 13 eingeführt ist, der gleich dem Spiel S2 ist, vorwärts bewegt, stößt der Stift 106 an die nahe Kante des länglichen Lochs 108. Zu diesem Zeitpunkt tritt der dünne ferne Ring 15c einer Verbindungsstange 15 in den Zwischenraum unter den Schnapparmen 40 des Schnappabschnitts 38 auf dieselbe Weise wie in der ersten Ausführungsform ein. Die Vorstehungen 41, die einstöckig mit den Schnapparmen 40 ausgebildet sind, werden dadurch daran gehindert, sich nach innen zu biegen. Demzufolge wird die Antriebseinheit 9 nicht von der Hülleneinheit 7 entfernt. Die Betätigungswelle 12 wird weiter vorwärts gestoßen, nachdem der Stift 106 an die nahe Kante des länglichen Lochs 108 angestoßen ist, wobei die bewegliche Klinge 102 um den Drehachsenstift 105 gedreht wird.

Ähnlich der ersten Ausführungsform besitzt die dritte Ausführungsform keine Schraubenkupplungen zum Verbinden der Betätigungseinheit 3. Somit kann die Pinzette gemäß der dritten Ausführungsform noch leichter und schneller als die herkömmliche Zange, deren Komponenten mittels Schraubeneinrichtungen miteinander verbunden sind, durch Kombinieren der Betätigungseinheit 3, der Hülleneinheit 7 und der Antriebseinheit 9 zusammengebaut und durch Lösen dieser Einheiten 3, 7 und 9 voneinander überholt werden.

Im folgenden wird mit Bezug auf die 18A bis 18C und die 19A und 19B die vierte Ausführungsform beschrieben.

Die vierte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zangenelemente 3 modifiziert sind, wie es in den 18A bis 18C gezeigt ist, und dass die Hülleneinheit 7 modifiziert ist, wie es in den 19A und 19B dargestellt ist.

Wie es in der 18A gezeigt ist, weist jedes Zangenelement 5 einen Hauptkörper 111 auf. Der ferne Endabschnitt 112 des Hauptkörpers 111 ist gekrümmt und besitzt eine innere gekrümmte Oberfläche 112a und eine äußere gekrümmte Oberfläche 112b. Die innere gekrümmte Oberflächen 112a besitzt einen Kurvenradius, der im wesentlichen gleich dem Radius eines röhrenförmigen Gewebes wie z.B. einem Blutgefäß ist. Der ferne Endabschnitt 112 ist nämlich derart gestaltet, dass er röhrenförmiges Gewebe halten kann.

Wie es in 18C gezeigt ist, sind zwei Nuten 113 in der Gewebehalteoberfläche des Hauptkörpers 111 vorgesehen, die der Gewebehalteoberfläche des anderen Zangenelements 5 gegenüberliegen. Beide Nuten 113 sind in der derselben Richtung wie der ferne Endabschnitt 112 gekrümmt. Diese Nuten 113 helfen zu verhindern, dass sich das lebende Gewebe seitwärts auf der Gewebehalteoberfläche des Hauptkörpers 111 bewegt. Somit erleichtern sie das Halten und Ablösen von Gewebe. Der Hauptkörper 111 besitzt eine rechtwinklige Nut 114 im nahen Abschnitt, wie es in den 18A und 18B gezeigt ist. Die rechtwinklige Nut 114 kann auch kreisförmig sein oder jede andere beliebige Gestalt annehmen.

18D stellt ein modifiziertes Zangenelement zur Verwendung in der vierten Ausführungsform dar. Das modifizierte Zangenelement besitzt einen Hauptkörper 111, der einen gekrümmten Abschnitt 115 aufweist. Der Abschnitt 115 ist sanft gekrümmt. Zwei Nuten 113 sind in der Gewebehalteoberfläche des Hauptkörpers 111 vorgesehen, die entlang der inneren gekrümmten Oberfläche 115a des Hauptkörpers 111 gekrümmt sind, und zwei andere Nuten 113 sind in der Gewebehalteoberfläche des Hauptkörpers 111 enthalten, die entlang der äußeren gekrümmten Oberfläche 115b des Hauptkörpers 111 gekrümmt sind.

Zwei Paar Nuten 113 dienen dazu zu verhindern, dass sich das lebende Gewebe seitwärts auf der Gewebehalteoberfläche des Hauptkörpers 111 bewegt. Somit erleichtern sie das Halten und Ablösen von Gewebe. Die Richtung und der Radius, mit dem der Hauptkörper 111 gekrümmt ist, und die Anzahl und die Länge der Nuten 113 kann nach Bedarf geändert werden.

Wie es in den 19A und 19B gezeigt ist, ist eine Isolierröhre 52 nur am fernen Endabschnitt der Hülleneinheit 7 angebracht. Der ferne Endabschnitt der Röhre 52 bedeckt den fernen Endabschnitt des Innenrohrs 42, das in der Hülleneinheit 7 vorgesehen. Außerdem ist ein Rohr großen Durchmessers 116 auf dem Innenrohr 42 der Hülleneinheit 42 angebracht. Das Rohr 116 wird durch Strangpressen ausgebildet und besteht z.B. aus mit Glasfaser verstärktem Polysulfon. Sein Außendurchmesser beträgt etwa das zweifache des Außendurchmessers des Innenrohrs 42. Wie es in 19A gezeigt ist, erstreckt sich das Rohr großen Durchmessers 116 vorwärts zu einer Position, in der es den hinteren Endabschnitt der Isolierröhre 52 bedeckt. Es erstreckt sich rückwärts zum nahen Kopplungselement 60, das an dem nahen Ende der Hülleneinheit 7 vorgesehen ist, und ist an dem Element 60 mittels Klebstoff oder ähnlichem befestigt. Das Rohr 116 kann je nach Wunsch bzw. Anwendungsfall einen beliebigen äußeren Durchmesser aufweisen. Trotzdem besitzt das Rohr 116 in dieser Ausführungsform einen derartigen Außendurchmesser, dass es durch einen Trokar großen Durchmessers (nicht gezeigt) geführt werden kann.

Wenn die Antriebseinheit 9, die die Zangenelemente des in den 18A bis 18C gezeigten Typs aufweist, mit der Hülleneinheit 7, die in den 19A und 19B gezeigt ist, verbunden wird, kann die sich daraus ergebende Pinzette durch einen Trokar großen Durchmessers geführt werden. Wenn die Antriebseinheit 9 mit der Hülleneinheit der ersten Ausführungsform verbunden sein würde, könnte die sich ergebende Pinzette nicht durch einen Trokar geringen Durchmessers geführt werden. Dieses kommt daher, dass sich der gekrümmte ferne Endabschnitt 112 jedes Zangenelements 5 außerhalb von der Isolierröhre 52 im Hinblick auf deren axialer Richtung erstrecken würde.

Wie es in 19B gezeigt ist, besitzt derjenige Abschnitt des Gummistopfens 63, der an dem Wasserzapfen 44 angebracht ist, einen Innendurchmesser, der sich graduell in Richtung der Innenröhre 42 verringert. Da der Gummistopfen 63 ein kegelförmiges axiales Loch 63a aufweist, sammelt sich kaum Staub in dem tiefen Teil des Inneren, und der Gummistopfen 63 ist leicht zu waschen und zu sterilisieren.

Im folgenden wird mit Bezug auf die 20A bis 20E eine modifizierte Hülleneinheit zur Verwendung in der vierten Ausführungsform beschrieben.

Die modifizierte Hülleneinheit weist zwei Isolierbuchsen 121 und 122 anstelle des Rohrs großen Durchmessers 116 auf, das in der vierten Ausführungsform verwendet wird. Beide Buchsen 121 und 122 bestehen aus einem Isoliermaterial wie z.B. Polysulfon. Die erste Isolierbuchse 121 ist am fernen Ende der Hülleneinheit 7 vorgesehen, wie es in 20A gezeigt ist. Die zweite Isolierbuchse 122 ist am nahen Ende der Hülleneinheit 7 vorgesehen, wie es in 20B gezeigt ist. Die modifizierte Hülleneinheit weist außerdem ein Verstärkungsrohr 123 und eine Isolierröhre 124 auf. Das Rohr 123 besteht z.B. aus rostfreiem Stahl. Dessen Endabschnitte sind jeweils an dem hinteren Endabschnitt der ersten Buchse 121 und dem vorderen Endabschnitt der zweiten Buchse 122 angebracht. Die Buchsen 121 und 122 sind daher mit dem Verstärkungsrohr 123 verbunden. Die Röhre 124 besteht aus einem Isoliermaterial wie z.B. Fluorharz und ist am Verstärkungsrohr 123 angebracht, das es bedeckt.

Wie es anhand der 20C bis 20E zu sehen ist, sind die Isolierbuchsen 121 und 122, das Verstärkungsrohr 123 und das Isolierrohr 124 exzentrisch zum Innenrohr 42 angeordnet. Somit kann sich, wenn die Antriebseinheit 9 mit den in den 18A bis 18C gezeigten Hauptkörpern 111 mit der modifizierten Hülleneinheit 7 verbunden ist, der gekrümmte ferne Endabschnitt 112 jedes Zangenelements 5 auswärts von der Isolierröhre 52 um einen gewissen Abstand erstrecken, da die Hülleneinheit 7 exzentrisch zum Innenrohr 42 angeordnet ist.

Die erste Isolierbuchse 121 besitzt einen Außendurchmesser X, der kleiner als der Außendurchmesser Y der Isolierröhre 124 ist, der wiederum kleiner als der Außendurchmesser Z der zweiten Isolierbuchse 122 ist. D.h. es gilt X < Y < Z. Daher kann die Kombination aus der modifizierten Hülleneinheit 7 und der Antriebseinheit 9 der 18A bis 18C leicht durch einen Trokar in eine Körperhöhle geführt und daraus entfernt werden. Nach Bedarf können die Buchsen 121 und 122 und die Isolierröhre 124 denselben Außendurchmesser aufweisen, d.h. X = Y = Z.

Die 21A und 21B zeigen einen ersten modifizierten Instrumentenabschnitt zur Verwendung in der ersten Ausführungsform, genauer gesagt die Zangenelemente 5 des modifizierten Instrumentenabschnitts. Wie es in den 21A und 21B gezeigt ist, weist jedes Zangenelement 5 einen Hauptkörper 131 mit einer Gewebehalteoberfläche 131a auf. Ein Isolierelement 132 aus Kunststoff, das durch Einfügungsgießen (insert molding) oder ähnlichem ausgebildet ist, ist an der Außenoberfläche des Hauptkörpers 131 angebracht, d.h. derjenigen Oberfläche, die von der Gewebehalteoberfläche 131a weg weist. Das Isolierelement 132 kann aus einem Isoliermaterial wie z.B. Keramik bestehen.

Wie es in den 21A und 21B gezeigt ist, besitzt der Hauptkörper 131 zwei Nuten 133 in seiner äußeren Oberfläche. Das Material des Isolierelements 132 füllt die Nuten 133 und bildet Vorstehungen 134 aus. Durch die in den Nuten 133 eingepassten Vorstehungen 134 wird das Element 132 daran gehindert, von dem Hauptkörper 131 abzufallen. Die Nuten 133 können durch Löcher ersetzt werden.

Da die äußere Oberfläche des Hauptkörpers 131 mit dem Isolierelement 132 bedeckt ist, dient ein Hochfrequenzstrom, der durch den Hauptkörper 131 fließt, nur zum Ätzen desjenigen Gewebes, das die Gewebehalteoberfläche 131a kontaktiert, jedoch niemals zum Ätzen des Gewebes, das zufällig das Isolierelement 132 berührt. Mit anderen Worten besteht kein Risiko, dass der Hochfrequenzstrom an das Gewebe gelangt, das der Chirurg nicht ätzen will.

Nicht nur die äußere Oberfläche, sondern auch die Gewebehalteoberfläche 131a können teilweise von einem Isolierelement bedeckt sein. Das Zangenelement 5 kann zunächst durch Ausbilden einer Isolierschicht auf allen Oberflächen des Hauptkörpers 131 und anschließendes Entfernen eines Teils der Schicht hergestellt werden, wodurch nur ein Teil des Hauptkörpers 131 freigelegt wird, von dem aus der Hochfrequenzstrom dem lebenden Gewebe zugeführt wird.

21C ist eine Seitenansicht eines zweiten modifizierten Instrumentenabschnitts 142 zur Verwendung in der ersten Ausführungsform. Der modifizierte Instrumentenabschnitt 142 weist Zangenelemente 141 auf, die wie eine Schere ausgebildet sind. Der Abschnitt 142 ist mit dem fernen Ende der Antriebseinheit 9 verbunden. Das ferne Ende eines jeweiligen scherenförmigen Zangenelements 141 ist mit einem Krümmungsradius R gerundet, der gleich dem Abstand zwischen diesem und dem Drehachsenstift 35 ist, der die Zangenelemente 141 miteinander koppelt. Mit Ausnahme der hier genannten Merkmale ist der Instrumentenabschnitt 142 identisch mit dem Instrumentenabschnitt 6, der in der ersten Ausführungsform verwendet wird. Die Komponenten, die identisch oder ähnlich denjenigen des Abschnitts 6 sind, werden in der 21C mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und nicht weiter beschrieben.

Die 22A und 22B stellen einen dritten modifizierten Instrumentenabschnitt 152 zur Verwendung in der ersten Ausführungsform dar. Wie es anhand der 22A und 22B zu sehen ist, ist der Instrumentenabschnitt 152 mit dem fernen Ende der Antriebseinheit 9 verbunden. Er besitzt ein Paar Zangenelemente 151, die wie eine Schere gestaltet sind.

Wie es in 22A gezeigt ist, besitzt das blockförmige Element 18 des Nockenelements 16 einen schmalen Teil 153 und einen breiten Teil 154, die beide zwischen den Verbindungsarmen 33, die mit den scherenförmigen Zangenelementen 151 verbunden sind, angeordnet sind. Der schmale Teil 153 besitzt eine Breite, die kleiner als die Lücke zwischen den Verbindungsarmen 33 ist. Der breite Teil 154 besitzt eine Breite, die im wesentlichen gleich der Lücke zwischen den Verbindungsarmen 33 ist. Mit Ausnahme dieser Merkmale ist der Instrumentenabschnitt 152 identisch mit dem Instrumentenabschnitt 6, der in der ersten Ausführungsform verwendet wird. Die Komponenten, die identisch oder ähnlich denjenigen des Abschnitts 6 sind, werden in den 22A und 22B mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nicht näher beschrieben.

Wenn die Betätigungswelle 12 der Antriebseinheit 9 vorwärts bewegt wird, um die scherenförmigen Zangenelemente 151 zu öffnen, wird keine Reibung zwischen dem schmalen Teil 153 und den Verbindungsarmen 33 erzeugt, solange wie der schmale Teil 153 zwischen den Verbindungsarmen 33 angeordnet ist. Die Betätigungswelle 12 kann daher glatt vorwärts bewegt werden. Wenn die nahen Enden beider Verbindungsarme 33 den Stufenabschnitt, der zwischen dem schmalen Teil 153 und dem breiten Teil 154 des blockförmigen Elements 18 vorgesehen ist, erreichen, tritt der dünne ferne Ring 15c einer Verbindungsstange 15 in den Zwischenraum ein, der durch die Vorstehungen 41, die einstückig mit den Schnapparmen 40 ausgebildet sind, definiert wird.

Wenn sich der breite Teil 154 des blockförmigen Elements 18 in die Lücke zwischen den Verbindungsarmen 33 bewegt, wenn die Betätigungseinheit 12 weiter vorwärts bewegt wird, wird eine größere Kraft benötigt, um die Welle 12 noch weiter vorwärts zu bewegen. Da sich der dünne ferne Ring 15C nun innerhalb des Zwischenraums befindet, der durch die Vorstehungen der Schnapparme 40 definiert wird, biegen sie sich nicht nach innen, sogar wenn eine Kraft ausgeübt wird, um die Antriebseinheit 9 von der Hülleneinheit 7 zu ziehen. Somit besteht keine Möglichkeit, dass die Antriebseinheit 9 von der Hülleneinheit 7 gelöst wird, während die scherenförmigen Zangenelemente 151 geöffnet werden.

Im folgenden wird mit Bezug auf die 23A bis 25B eine modifizierte Pinzette 1 beschrieben. Von diesen Figuren zeigen die 23A und 23B die Hülleneinheit 7, die in einer Modifikation enthalten ist, die von der ersten Ausführungsform abgeleitet wird, und die 24A bis 24C sowie die 25A und 25B zeigen die Antriebseinheit 9 der Modifikation.

Die Hülleneinheit 7 ist fast identisch mit ihrem Gegenstück der vierten Ausführungsform. D.h. dass ein Rohr großen Durchmessers 161 an dem Innenrohr 42 angebracht ist. Wie es in 23A gezeigt ist, erstreckt sich der ferne Endabschnitt des Rohrs großen Durchmessers 161 ein wenig vorwärts von dem fernen Ende des Verbindungsrohrs 53. Das Rohr 161 bedeckt das Verbindungsrohr 53. Eine Isolierröhre 162 ist an dem Rohr großen Durchmessers 161 angebracht und bedeckt das Rohr 161. Der Innendurchmesser der Isolierröhre 162 ist gleich dem Außendurchmesser des Rohrs großen Durchmessers 161. Die Außendurchmesser des Rohrs großen Durchmessers 161 und der Isolierröhre 162 sind kleiner als der Innendurchmesser einer Trokarröhre, so dass die Hülleneinheit 7 durch die Trokarröhre hindurch geführt werden kann.

Das Halteelement 21 der Antriebseinheit 9 besitzt einen relativ großen Außendurchmesser, so dass es innerhalb der Isolierröhre 162 der Hülleneinheit 7 angeordnet werden kann. Das Nockenelement 16 besitzt ebenfalls einen Außendurchmesser, der groß im Verhältnis zum Außendurchmesser des Halteelements 21 ist. Außerdem besitzt der Hauptkörper 163 eines jeweiligen Zangenelements 5 einen vergleichsweise großen Außendurchmesser, ist aber dünn genug, um innerhalb der Isolierröhre 162 der Hülleneinheit 7 angeordnet zu werden. Der Hauptkörper 163 eines jeweiligen Zangenelements 5 besitzt einen fernen Abschnitt 164, der nach innen gekrümmt ist, wie es in

24A gezeigt ist. Wie es in 24C gezeigt ist, besitzt der ferne Abschnitt 164 an seiner Spitze ein dreieckiges Fenster 165.

Die Modifikation ist in zwei Aspekten vorteilhaft. Erstens kann, da das Rohr 161 am fernen Ende des Einführungsabschnitts 2 vorgesehen ist und der Hauptkörper 163 eines jeweiligen Zangenelements einen großen Durchmesser aufweist, die Pinzette 1 zuverlässig ein relativ großes Gewebe, das in einer Körperhöhle vorhanden ist, klammern. Zweitens sind, da beide Zangenelemente 5 relativ lang sind, diese flexibler als wenn sie kürzer wären, wodurch das Risiko minimiert wird, dass eine übermäßige Klammerkraft auf das lebende Gewebe ausgeübt und dieses beschädigt wird.

26 ist ein Längsschnitt der ersten Ausführungsform, der eine A-Kabelkappe 172 zeigt, die mit dem Elektrodenstift 74 verbunden ist, der an dem festen Griff 70 angebracht ist. Die Kappe 172 weist einen Stiftverbinder 173 und eine Isolierröhre 174 auf. Der Stiftverbinder 173 besteht aus Metall wie z.B. rostfreiem Stahl. Die Isolierröhre 174 ist am Verbinder 173 angebracht und besteht aus Kunststoff wie z.B. Polysulfon oder einem anderen Isoliermaterial. Das ferne Ende 174a der Isolierröhre 174 ist vor dem fernen Ende 173a des Stiftverbinders 173 angeordnet. Der Stiftverbinder 173 ist mit dem Draht 175 verbunden, der in dem A-Kabel 171 vorgesehen ist. Ein Hochfrequenzstrom wird von einer Hochfrequenzenergiequelle (nicht gezeigt) durch den Draht 175 dem Stiftverbinder 173 zugeführt. Der Strom wird dann von dem Stiftverbinder 173 dem Elektrodenstift 74 der Pinzette 1 zugeführt.

Da das ferne Ende 174a der Isolierröhre 174 vor dem fernen Ende 172a des Stiftverbinders 173 angeordnet ist, ist es weniger wahrscheinlich, dass der Hochfrequenzstrom von der Zwischenfläche 176 zwischen dem fernen Ende 174 der Isolierröhre 174 und dem Verbindungsabschnitt 73 des festen Griffs 70 leckt, im Vergleich zu dem Fall, in dem das ferne Ende 174a mit dem fernen Ende 173a des Stiftverbinders 173 bündig ist.

27A stellt eine erste Struktur einer Verbindung der A-Kabelkappe 171 mit dem Elektrodenstift 74 dar. Die Isolierröhre 174 besitzt in ihrem unteren Endabschnitt eine kegelförmige Innenumfangsoberfläche 174b, die sich in Richtung des unteren Endes der Isolierröhre 174 erweitert. Das Isolierrohr 75 besitzt eine kegelförmige Außenumfangsoberfläche 75a an seinem unteren Endabschnitt, die sich in Richtung des unteren Endes des Isolierrohrs 75 aufweitet. Somit kann der untere Endabschnitt des Isolierrohrs 75 fest in den unteren Endabschnitt der Isolierröhre 174 eingepasst werden.

Wenn die A-Kabelkappe 171 mit dem Elektrodenstift 74 verbunden ist, ist der untere Endabschnitt des Rohrs 75 aufgrund der kegelförmigen Innenumfangsoberfläche 174b und der kegelförmigen Außenumfangsoberfläche 75a fest im unteren Endabschnitt der Isolierröhre 174 eingepasst. Flüssigkeit wie z.B. Wasser oder einer physiologischen Salzlösung wird daran gehindert, zum unteren Ende des Stiftverbinders 173 zu fließen. Die Zwischenfläche 176 zwischen dem fernen Ende 174a der Röhre 174 und dem Verbindungsabschnitt 73 kann trocken bzw. rein von jeglicher elektrisch leitenden Substanz bleiben. Somit wird der Hochfrequenzstrom nicht von der Zwischenfläche 176 lecken.

27B zeigt eine zweite Struktur einer Verbindung der A-Kabelkappe 172 mit dem Elektrodenstift 74. Diese Struktur ist dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierrohr 75 an seiner Spitze einen Hohlzylinder 181 aufweist, der am unteren Endabschnitt der Isolierröhre 174 angebracht ist. Mit dem Hohlzylinder 181 versehen kann die zweite Struktur noch zuverlässiger verhindern, dass der Hochfrequenzstrom von der Schnittfläche 176 leckt, als es die in 26 gezeigte erste Struktur kann.

Die 28A und 28B zeigen den fernen Endabschnitt der Pinzette gemäß der fünften Ausführungsform, und 28C stellt die Schnapparme der Antriebseinheit der fünften Ausführungsform dar.

Wie es in 28B gezeigt ist, besitzt das längliche Loch 34 des Verbindungsarms 33 eines jeweiligen Zangenelements 5 einen Freiraum S3, der sich vorwärts von der Position erstreckt, die der Führungsstift 36 annimmt, wenn die Zange 5 geschlossen ist. Mit Ausnahme dieses Merkmals ist der ferne Endabschnitt der fünften Ausführungsform identisch mit demjenigen der ersten Ausführungsform. Die Komponenten, die identisch oder ähnlich denjenigen des fernen Endabschnitts der ersten Ausführungsform sind, werden in den 28A und 28B mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nicht näher beschrieben.

Der Freiraum S3, der in dem länglichen Loch 34 vorgesehen ist, ermöglicht es, dass sich die Zange 5 elastisch biegt, wenn eine Kraft, die eine Schließkraft darstellt, auf die Zange 5 ausgeübt wird, nachdem die Zange 5 geschlossen wurde. Die Zange 5 kann daher eine dünne Gewebemembran noch fester und stabiler klammern.

Im folgenden wird mit Bezug auf die 29A und 29B eine Pinzette gemäß der sechsten Ausführungsform beschrieben. Wie es in diesen Figuren gezeigt ist, sind zwei Zangenelemente 5 an ihren nahen Enden durch Stifte 191 mit dem fernen Ende eines Nockenelements 16 drehbar gekoppelt, das am fernen Ende der fernen Welle 13 vorgesehen ist, d.h. dem fernen Endabschnitt einer Betätigungswelle 12. Jedes Zangenelement 5 besitzt ein längliches Loch 192, das sich zwischen dem fernen Endabschnitt 5a und dem Stift 191 erstreckt und als eine Nockennut eines Nockenmechanismus K dient. Ein Nockenstift 193 führt durch die länglichen Löcher 192 der Zangenelemente 5.

Die Enden des Nockenstifts 193 sind jeweils mit den fernen Endabschnitten der Unterstützungsarme 22 eines Halteelements 21 befestigt. Das längliche Loch 192 eines jeweiligen Zangenelements 5 ist länger als es notwendig ist, um zu ermöglichen, dass sich der Nockenstift 193 bewegt, während die Zange 5 von ihrer Öffnungsposition, gezeigt in 29A, in ihre Schließposition, gezeigt in 29B, dreht. Das längliche Loch 192 besitzt einen Freiraum S4, der sich vorwärts von der Position erstreckt, die der Nockenstift 193 annimmt, wenn die Zange 5 geschlossen ist. Mit Ausnahme dieser strukturellen Merkmale ist die Pinzette gemäß der sechsten Ausführungsform identisch mit der ersten Ausführungsform. Die Komponenten, die identisch oder ähnlich zu denen der ersten Ausführungsform sind, werden in den 29A und 29B mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nicht näher erläutert.

Um die Zange 5 von der Öffnungsposition (29A) zur Schließposition (29B) zu drehen, dreht ein Chirurg den beweglichen Griff 71 des Betätigungsabschnitts 3 im Uhrzeigersinn in 1. Die Betätigungswelle 12 der Antriebseinheit 9 wird dadurch rückwärts gezogen, wodurch der Stift 191 in die gleiche Richtung gezogen wird. Der Stift 191 zieht die Zangenelemente 5 rückwärts. Da diese so gezogen werden, drehen sich die Zangenelemente 5 graduell in Richtung ihrer Schließposition, da der Nockenstift 193, der durch die länglichen Löcher 192 beider Zangenelemente 5 führt, an Ort und Stelle fixiert ist. Wenn der Chirurg den beweglichen Griff 71 weiter dreht, nachdem die Zange 5 geschlossen wurde, wird eine Kraft ausgeübt, um die Zange 5 weiter zu schließen. Demzufolge biegen sich die Zangenelemente 5 elastisch bis sich der Freiraum S4 auf Null verringert.

Der Nockenstift 193 hat noch an die fernen Kanten der länglichen Löcher 192 der Zangenelemente 5 anzustoßen, wenn die fernen Endabschnitte 5a der Zangen 5 einander kontaktieren. Die Betätigungswelle 12 kann dadurch weiter rückwärts gezogen werden, bis sich der Freiraum S4 auf Null verringert. Somit wird die zusätzliche Kraft, die durch Drehen des Griffs 71 ausgeübt wird, zuverlässig zu den fernen Endabschnitten 5a der Zangenelemente 5 übertragen. Die Zangenelemente 5 können dadurch eine dünne Gewebemembran fest und stabil klammern.

30 zeigt den fernen Endabschnitt einer Pinzette gemäß der siebten Ausführungsform der Erfindung.

Wie es in 30 gezeigt ist, ist der Instrumentenabschnitt 203 der siebten Ausführungsform ähnlich seinem Gegenstück der dritten Ausführungsform der 17A bis 17G. Genauer gesagt weist der Instrumentenabschnitt 203 ein festes Zangenelement 201 und ein bewegliches Zangenelement 202 auf. Das feste Zangenelement 201 ist einstückig mit einem Halteelement 21 ausgebildet. Das bewegliche Zangenelement 202 ist mit dem festen Zangenelement 201 durch einen Drehachsenstift 206 drehbar gekoppelt. Der Drehachsenstift 206 ist an einem Ende des fernen Endes der fernen Welle 13 befestigt, d.h. einem fernen Endabschnitt einer Betätigungswelle 12.

Das bewegliche Zangenelement 202 besitzt ein längliches Loch (Nockenloch) 204. Ein Nockenstift 205 ist an Enden mit den Unterstützungsarmen 22 des Halteelements 21 befestigt und führt durch das längliche Loch 204 des beweglichen Zangenelements 202. Das längliche Loch 204 besitzt einen Freiraum S5, der sich vorwärts von der Position erstreckt, die der Nockenstift 205 annimmt, wenn das bewegliche Zangenelement 202 an das feste Zangenelement 201 anstößt.

Wenn das bewegliche Zangenelement 202, das um den Stift 206 von seiner Öffnungsposition dreht, an das feste Zangenelement 201 anstößt, stößt der Nockenstift 205 nicht an die ferne Kante des länglichen Lochs 204 an. Somit kann die Betätigungswelle 12 weiter rückwärts gezogen werden, wenn der bewegliche Griff 71 des Betätigungsabschnitts 3 im Uhrzeigersinn gedreht wird (1), bis der Nockenstift 205 an die ferne Kante des länglichen Lochs 204 anstößt, wodurch der Freiraum S5 auf Null verringert wird. Die zusätzliche Kraft, die durch Drehen des Griffs 71 ausgeübt wird, wird zuverlässig an die fernen Endabschnitte des beweglichen Zangenelements 202 übertragen. Die Zangenelemente 201 und 202 können dadurch eine dünne Gewebemembran fest und stabil klammern.

Die 31A und 31B zeigen den fernen Endabschnitt einer Pinzette gemäß der achten Ausführungsform.

Wie es anhand der 31A und 31B zu sehen ist, stehen zwei Nockenstifte 211 von den Seiten eines blockförmigen Elements 18 vor, das identisch mit demjenigen ist, das in der ersten Ausführungsform enthalten ist. Der Verbindungsarm 33 eines jeweiligen Zangenelements 5 besitzt ein längliches Loch (Nockenloch) 212 in seinem fernen Endabschnitt. Die Nockenstifte 211 führen jeweils durch die länglichen Löcher 212 der Verbindungsarme 33.

Die Löcher 212 sind länger als es notwendig ist, um zu ermöglichen, dass sich die Nockenstifte 211 bewegen, während sich die Zangenelemente 5 von ihrer Öffnungsposition in ihre Schließposition drehen, wie es in 31A gezeigt ist. Jedes längliche Loch 212 besitzt einen Freiraum S6, der sich rückwärts von der Position erstreckt, die der Nockenstift 211 annimmt, wenn die Zange 5 geschlossen ist.

Wenn der bewegliche Griff 71 des Betätigungsabschnitts 3 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird (1), wobei das Nockenelement 16 zusammen mit der Betätigungswelle 12 vorwärts gestoßen wird, bewegen sich die Nockenstifte 211 geführt durch die länglichen Löcher 212 der Verbindungsarme 33 vorwärts in horizontaler Richtung. Demzufolge werden beide Zangenelemente 5 um den Drehachsenstift 35 gedreht und nehmen die Öffnungsposition an.

Um die Zangenelemente 5 des Instrumentenabschnitts 6 von der Öffnungsposition in die Schließposition zu drehen, die in 31A gezeigt ist, dreht der Chirurg den beweglichen Griff 71 des Betätigungsabschnitts 3 im Uhrzeigersinn (1). Wenn der Griff 71 so gedreht wird, wird die Betätigungswelle 12 rückwärts gezogen, wobei die Nockenstifte 211 des Nockenelements 16 rückwärts gezogen werden. Die nahen Endabschnitte beider Zangenelemente 5 werden dadurch auch rückwärts gezogen. Demzufolge werden die Zangenelemente 5 um den Drehachsenstift 35 in die Schließposition gedreht, und die Zähne 32 des ersten Zangenelements 5 greifen in die Zähne 32 des zweiten Zangenelements 5 ein.

Wenn der bewegliche Griff 71 weiter im Uhrzeigersinn gedreht wird, nachdem die Zange 5 geschlossen wurde, wird die Betätigungswelle 12 weiter rückwärts gezogen, wobei die Verbindungsarme 33 rückwärts gezogen werden, um den Freiraum S6 in dem jeweiligen länglichen Loch 212 zu verringern. Daher wird eine Kraft auf beide Zangenelemente 5 ausgeübt, um diese zu schließen. Die Zangenelemente 5 werden bis zu einem gewissen Ausmaß elastisch gebogen.

Wenn die Zangenelemente 5, die sich von ihrer Öffnungsposition um den Drehachsenstift 35 drehen, an ihren Zähnen 32 aneinander stoßen, stoßen die Nockenstifte 211 nicht an die nahen Kanten der länglichen Löcher 212. Somit kann die Betätigungswelle 12 weiter rückwärts gezogen werden, wenn der bewegliche Griff 71 des Betätigungsabschnitts 3 im Uhrzeigersinn (1) gedreht wird, bis der Nockenstift 211 an die nahen Kanten der länglichen Löcher 212 anstößt, wodurch der Freiraum S6 auf Null verringert wird. Die zusätzliche Kraft, die durch Drehen des Griffs 71 ausgeübt wird, wird zuverlässig auf die fernen Endabschnitte beider Zangenelemente 5 übertragen. Die Zange 5 kann dadurch eine dünne Gewebemembran fest und stabil klammern.

Die 32A, 32B und 32C zeigen den fernen Endabschnitt einer Pinzette gemäß der neunten Ausführungsform.

Wie es in 32C dargestellt ist, besitzt ein Nockenelement 16, das demjenigen ähnelt, das in der achten Ausführungsform (31A und 31B) verwendet wird, zwei flache Seiten 221. Das Element 16 ist zwischen den Unterstützungsarmen 22 eines Halteelements 21 angeordnet, wobei die flachen Seiten 221 die Unterstützungsarme 22 kontaktieren.

Da seine flachen Seiten 221 die Unterstützungsarme 22 kontaktieren, wird das Nockenelement 16 daran gehindert, sich um seine Achse zu drehen. Das Drehmoment der Betätigungswelle 12 oder des Nockenelements 16 wird nicht auf die Verbindungsarme 33 der Zangenelemente 5 übertragen. Somit brechen die Nockenstifte 211 des Elements 16 oder die Verbindungsarme 33 nicht. Außerdem werden die Nockenstifte 211 nicht aus den länglichen Löchern 212 in den Verbindungsarmen 33 gleiten.

Die 33A bis 33F stellen den fernen Endabschnitt einer Pinzette 231 gemäß der zehnten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar.

Die zehnte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus 8 zum Öffnen und Schließen der Zange 5 anstelle des Nockenmechanismus K, der in der ersten Ausführungsform verwendet wird, einen Verbindungsmechanismus 232 aufweist, der eine Parallelogrammverbindung darstellt,.

Wie es in 33E gezeigt ist, besitzt der Verbindungsmechanismus 232 ein Paar Verbindungsarme 233. Die Verbindungsarme 233 sind an ihren nahen Endabschnitten mit dem fernen Ende eines Nockenelements 16 mittels eines Drehachsenstifts 234 befestigt. Wie es in 33D gezeigt ist, ist jeder Verbindungsarm 233 an seinem fernen Endabschnitt mittels eines Drehachsenstifts 235 an dem nahen Ende des Verbindungsabschnitts 33 des Zangenelements 5 drehbar befestigt. Wie es in 33F gezeigt ist, weist das Nockenelement 16 auf ähnliche Weise zwei flache Seiten 236 auf. Das Element 16 ist zwischen den Unterstützungsarmen 22 eines Halteelements 21 angeordnet, wobei die flachen Seiten 236 die Unterstützungsarme 22 kontaktieren.

Mit Ausnahme dieser Merkmale ist die Pinzette gemäß der zehnten Ausführungsform identisch zur ersten Ausführungsform. Die Komponenten, die identisch oder ähnlich denjenigen der ersten Ausführungsform sind, werden in den

33A bis 33F mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und nicht näher beschrieben.

Während der Betätigung, wenn die Betätigungswelle 12 gestoßen und gezogen wird, treibt das Nockenelement 16 den Verbindungsmechanismus 232 an, um die Zange 5 zu öffnen und zu schließen. Da seine flachen Seiten 236 die Unterstützungsarme 22 kontaktieren, wird das Nockenelement 16 daran gehindert, sich um seine Achse zu drehen. Das Drehmoment der Betätigungswelle 12 oder des Nockenelements 16 wird nicht auf die Verbindungsarme 33 der Zangenelemente 5 übertragen. Somit brechen der Stift 234, die Verbindungsarme 233 oder die Verbindungsarme 33 nicht.

Im folgenden wird mit Bezug auf die 34 bis 48 eine Pinzette 301 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Wie es in 34 gezeigt ist, besitzt die Pinzette 301 eine Sperrklinke und weist einen Einführungsabschnitt 302 und einen Betätigungsabschnitt 303 auf. Der Einführungsabschnitt 302 wird in eine Körperhöhle eingeführt. Der Betätigungsabschnitt 303 ist mit dem nahen Ende des Einführungsabschnitts 302 verbunden. Am fernen Ende des Einführungsabschnitts 302 ist ein Instrumentenabschnitt 305 befestigt, der aus einem Paar Zangenelementen 304a und 304b besteht.

Wie es in 37 gezeigt ist, weist der Einführungsabschnitt 302 eine röhrenförmige Hülle 317, ein Halteelement 318 und eine Isolierröhre 319 auf. Die röhrenförmige Hülle 316 besteht aus Metall wie z.B. rostfreiem Stahl oder aus Harz wie z.B. Polysulfon. Das Halteelement 318 besteht aus Metall wie z.B. rostfreiem Stahl und ist an dem fernen Ende der Hülle 316 befestigt. Die Isolierröhre 319 besteht aus Harz wie z. B. PTFE und ist auf der röhrenförmigen Hülle 317 und dem Halteelement 318 angebracht und bedeckt diese somit. Das Halteelement 318 besitzt zwei Unterstützungsarme 318a und 318b, die von dem fernen Ende des Halteelements 318 vorstehen. Ein Unterstützungsstift 321 erstreckt sich zwischen den Unterstützungsarmen 318a und 318b und ist an Enden daran befestigt, wobei er die Zangenelemente 304a und 304b unterstützt.

Wie es in 34 gezeigt ist, sind am nahen Endabschnitt des Einführungsabschnitts 302 ein Knopf 306, eine Wasserzufuhrkappe 308 und eine Kappe 309 vorgesehen. Der Knopf 306 wird verwendet, um den Einführungsabschnitt 302 und den Instrumentenabschnitt 305 um ihre Achsen in Bezug auf den Betätigungsabschnitt 303 zu drehen. Wie es in 35 gezeigt ist, kommuniziert die Wasserzufuhrkappe 308 an ihren unteren Enden mit dem Inneren 307 der röhrenförmigen Hülle 317. Die Kappe 309 ist entfernbar an dem oberen Endabschnitt der Wasserzufuhrkappe 308 angebracht, was verhindert, dass Gas von einer Körperhöhle durch die Hülle 317 leckt. Die Kappe 309 wird entfernt, wobei die Wasserzufuhrkappe 308 geöffnet wird, wodurch Wasser von der Wasserquelle (nicht gezeigt), die mit der Kappe 308 verbunden ist, dem fernen Ende des Einführungsabschnitts 302 über das Innere 307 der röhrenförmigen Hülle 317 zugeführt werden kann.

Der Betätigungsabschnitt 303 besitzt einen festen Griff 310 und einen beweglichen Griff 311. Der bewegliche Griff 311 ist drehbar mit dem festen Griff 310 durch einen Unterstützungsstift 312 gekoppelt. Eine Gummikappe 313 aus einem weichen Material wie z.B. Silikon ist am hinteren Ende des festen Griffs 310 befestigt, was eine luftdichte Versiegelung der röhrenförmigen Hülle 317 bewirkt.

Eine Betätigungswelle 324 ist innerhalb des Einführungsabschnitts 302 zum Übertragen einer Kraft beweglich angeordnet, die durch Drehen des beweglichen Griffs 311 auf den Instrumentenabschnitt 305 ausgeübt wird. Ein kugelförmiger Verbinder 322 ist am nahen Ende der Betätigungswelle 324 befestigt. Der Verbinder 322 ist lose in eine Nut 323 in dem Oberteil des beweglichen Griffs 311 eingepasst und kann in der Nut 323 auf und ab gleiten. Der Verbinder 322 und die Nut 323 wandeln die Drehung des beweglichen Griffs 311 in eine lineare Bewegung der Betätigungswelle 324 um.

Wie es in 37 gezeigt ist, besitzt die Betätigungswelle 324 an ihrem fernen Ende ein Antriebselement 327. Das Antriebselement 327 ist ein rechtwinkliger Block, der zwischen den Unterstützungsarmen 318a und 318b des Halteelements 318 angeordnet ist. Wie es in den 38 und 40 gezeigt ist, besitzt das Element 327 zwei Nockennuten 325a und 325b, die in den Seiten ausgebildet sind. Die Nockennuten 325a und 325b führen die nahen Enden der Zangenelemente 304a und 304b derart, dass die Zange geöffnet oder geschlossen wird.

Die Zangeelemente 304a und 304b des Instrumentenabschnitts 305 besitzen jeweils längliche Löcher 320a und 320b. Der Unterstützungsstift 321 führt durch die Löcher 320a und 320b, wodurch die Zangenelemente 304a und 304b von der Achse der Isolierröhre 319 weggeführt werden, wenn sie um den Stift 321 von der Schließposition zur Öffnungsposition gedreht werden.

Wie es in 40 gezeigt ist, stehen die Nockenstifte 326a und 326b jeweils nach innen von den nahen Endabschnitten der Zangenelemente 304a und 304 vor. Die Nockenstifte 326a und 326b sind gleitend in die Nockennuten 325a und 325b, die in den Seiten des Antriebselements 327 enthalten sind, eingeführt. Wenn sich das Antriebselement 327 entlang seiner Achse bewegt, bewegen sich die Nockenstifte 326a und 326b entlang den Nockennuten 325a und 325b, wodurch die Zangenelemente 304a und 304b um den Unterstützungsstift 321 zur Öffnungsposition oder Schließposition gedreht werden.

Die länglichen Löcher 320a und 320b und die Nockennuten 325a und 325b sind derart gestaltet und an derartigen Positionen angeordnet, dass die folgenden Gleichungen gelten, solange wie die Zangenelemente 304a und 304b in der Schließposition verbleiben, wie es in 38 dargestellt ist: f1 = f cos&thgr;2 f2 = f cos &thgr;1 · cos (&thgr;3 – &thgr;1), wobei f1 die Kraft ist, die in der Tangente zur Krümmungsachse einer jeweiligen Nockennut (325a, 325b) wirkt, wie es in 42 gezeigt ist, f die Last ist, die vorwärts auf die Betätigungswelle 324 wirkt, &thgr;2 der Winkel zwischen der Tangente und der Achse der Welle 324 ist, f2 die Kraft ist, die entlang der Achse jedes länglichen Lochs (320a, 320b) wirkt, wie es in 42 gezeigt ist, &thgr;1 der Winkel zwischen der Achse der Betätigungswelle 324 und derjenigen Linie ist, die die Achse des Unterstützungsstifts 321 und die Achse eines jeweiligen Nockenstifts (326a, 326b) verbindet, und &thgr;3 der Winkel zwischen der Achse der Betätigungswelle 324 und der Achse des jeweiligen länglichen Lochs (320a, 320b) ist.

Die Kraft f1 ist kleiner als die Kraft f2, d.h., f1 < f2. Somit: cos&thgr;2 < cos&thgr;1 · cos (&thgr;3 – &thgr;1).

Die länglichen Löcher 320a und 320b und die Nockennuten 325a und 325b sind derart gestaltet und an derartigen Positionen angeordnet, dass die folgenden Gleichungen gelten, solange wie die Zangenelemente 304a und 304b in der vollständig geöffneten Position verbleiben, wie es in 41 dargestellt ist: F1 > F2, oder cos&thgr;5 > cos&thgr;4 · cos (&thgr;6 – &thgr;4), wobei F1 die Kraft ist, die entlang der Tangente zur Achse der jeweiligen Nockennut (325a, 325b) wirkt, F2 die Kraft ist, die entlang der Tangente zur Achse des jeweiligen länglichen Lochs (320a, 320b) wirkt, und &thgr;4, &thgr;5 und &thgr;6 Winkel sind, die den Winkeln &thgr;1, &thgr;2 und &thgr;3, die oben definiert sind, entsprechen.

Um die obigen Bedingungen noch zuverlässiger zu erfüllen, kann jede der Nockennuten 325a und 325b eine vordere Kante L1 und eine hintere Kante L2 aufweisen, die, wie es in 44 gezeigt ist, Bögen mit unterschiedlichen Zentren sind.

Die Nockennuten 325a und 325b sind so angeordnet, dass die Nockenstifte 326a und 325b stets in der Nähe der Love-Kanten (love edges) der Nuten 324a und 325b und somit unterhalb der Achse der Betätigungswelle 324 angeordnet sind. Somit können beide Nockenstifte 326a und 326b immer entlang der Achse der Betätigungswelle 324 zurück und vorwärts bewegt werden,.

Wie es in den 38 und 41 gezeigt ist, besitzen die Zangenelemente 304a und 304b einen Buckelabschnitt 304p am jeweiligen nahen Endabschnitt. Die Buckelabschnitte 304p der Zangenelemente 304a und 304b, die sanft gekrümmt sind, dienen dazu, eine glatte Einführung der Pinzette 1 in eine Körperhöhle und ein glattes Entfernen der Pinzette 1 daraus durch einen Trokar zu erzielen.

Wie es aus der 45 zu sehen ist, besitzen die Zangenelemente 304a und 304b Gewebehalteabschnitte 304q. Die Gewebehalteabschnitte 304q sind lang genug (50mm oder mehr), um große röhrenförmige Gewebe (z.B. den Darm) zu halten, und so dünn wie möglich, aber starr genug, um ein röhrenförmiges Gewebe stabil zu halten. Die Gewebehalteoberfläche 330 besitzt gerundete seitliche Kanten 330, so dass das Gewebe, das zwischen den Abschnitten 304q geklammert ist, nicht beschädigt werden kann.

Der Betätigungsabschnitt 303 besitzt einen Sperrklinkenmechanismus 300 zum Halten des beweglichen Griffs 311 in einem gewünschten Winkel in Bezug auf den festen Griff 310. Wie es in 36 gezeigt ist, weist der Sperrklinkenmechanismus 300 ein längliches Element 314, eine Sperrklinke 315 und einen Arm 341 auf. Das Element 314 ist am festen Griff 310 befestigt und besitzt eine Vorstehung 314a. Die Sperrklinke 315 besteht aus Metall wie z.B. rostfreiem Stahl und ist entfernbar in Eingriff mit dem länglichen Element 314 eingerichtet. Der Arm 341 ist in ein Durchgangsloch 310a im festen Griff 310 eingeführt. Der Arm 341 besitzt Zähne 342. Die Vorstehung 314a kann in die Lücke zwischen beliebigen zwei benachbarten Zähnen 342 gleiten, wodurch die Sperrklinke an dem festen Griff 310 gehalten wird.

Wie es in 34 gezeigt ist, besitzt der Arm 341 einen L-förmigen Endabschnitt 344. An dem L-förmigen Abschnitt 344 ist der Arm durch einen Stift 343 mit dem beweglichen Griff 311 gekoppelt und kann um den Stift 343 rotieren. Eine Blattfeder 316 ist an einem Ende an dem beweglichen Griff 311 befestigt. Das andere Ende der Blattfeder 316 kontaktiert den L-förmigen Abschnitt 344. Die Feder 316 spannt die Sperrklinke 315 vor, wobei die Vorstehung 314a des länglichen Elementes 314 in der Lücke zwischen beliebigen benachbarten zwei Zähnen 342 gehalten wird. Der bewegliche Griff 311 wird dadurch in einem gewünschten Winkel in Bezug auf den festen Griff 310 gehalten.

Die Sperrklinke 315 ist so ausgelegt, dass der Arm 341 gegen die Kraft der Blattfeder 316 abwärts rotiert (34), um die Vorstehung 314a des Elements 314 von den Zähnen 342 freizugeben. Wenn die Vorstehung 314a einmal von den Zähnen 342 freigegeben ist, kann der bewegliche Griff 311 frei gedreht werden.

Im folgenden wird erläutert, wie die Pinzette 301 betätigt wird.

Wenn ein Chirurg den beweglichen Griff 311 von dem festen Griff 310 weg bewegt, gleitet der kugelförmige Verbinder 322 vorwärts, wodurch die Betätigungswelle 324 vorwärts gestoßen wird. Das Antriebselement 327 wandelt die Vorwärtsbewegung der Welle 324 in die Drehung der Zangenelemente 304a und 304b um. Genauer gesagt bewegen sich die länglichen Löcher 320a und 320b zunächst linear vorwärts, wobei beide Zangenelemente 304a und 304b linear gestoßen werden. Dieses kommt daher, dass die Kraft der Welle 324, die entlang der Tangente der Achse der länglichen Löcher 320a und 320b ausgeübt wird, größer als die Kraft ist, die auf die Nockenstifte 326a und 326b wirkt. Danach gleiten die Nockenstifte, die an den Zangenelementen 304a und 304b befestigt sind, entlang den Nockennuten 325a und 325b, wodurch die Zangenelemente 304a und 304b um den Unterstützungsstift 321 in Öffnungsrichtung gedreht werden.

Wenn im Gegensatz dazu der Chirurg den beweglichen Griff 311 in Richtung des festen Griffes 310 dreht, gleitet der kugelförmige Verbinder 322 rückwärts, wobei die Betätigungswelle 324 rückwärts gezogen wird. Das Antriebselement 327 wandelt die Rückwärtsbewegung der Welle 324 in die Drehung der Zangenelemente 304a und 304b um. Genauer gesagt bewegen sich die länglichen Löcher 320a und 320b zunächst linear rückwärts, wobei beide Zangenelemente 304a und 304b linear gezogen werden. Dieses kommt daher, dass die Kraft der Welle 324, die entlang der Tangente der Achse der länglichen Löcher 320a und 320b ausgeübt wird, kleiner als die Kraft ist, die auf die Nockenstifte 326a und 326b wirkt. Danach gleiten die Nockenstifte, die an den Zangenelementen 304a und 304b befestigt sind, entlang den Nockennuten 325a und 325b, wodurch die Zangenelemente 304a und 304b um den Unterstützungsstift 321 in die Schließposition gedreht werden.

Da die Betätigungswelle 324 weiter rückwärts gezogen wird, nachdem die Zangenelemente 304a und 304b gedreht wurden, so dass sie parallel zueinander sind, wie es in 46 dargestellt ist, bewegen sich die länglichen Löcher 320a und 320b parallel zur Achse der Betätigungswelle 324. Demzufolge nähern sich die Zangenelemente 304a und 304b aneinander an, wobei sie nicht um den Unterstützungsstift 321 rotieren. Die Zangenelemente 304a und 304b üben dadurch eine einheitliche Kraft auf das röhrenförmige Gewebe 331 aus, das zwischen den Zangenelementen 304a und 304b eingeklammert ist. Das röhrenförmige Gewebe 331 wird dadurch stabil in seiner Gesamtheit gehalten.

Wenn das Antriebselement 327 in Richtung des Pfeils 332 der 48 vorwärts gestoßen wird, um die Zangenelemente 304a und 304b zu öffnen, werden die Nockenstifte 326a und 326b aufwärts in Richtung des Pfeils 333 bewegt. Dieses kommt daher, dass die Nockenstifte 326a und 326b immer oberhalb der Achse S der Betätigungswelle 324 angeordnet sind. Die Nockenstifte 326a und 326b werden abwärts bewegt, wenn das Antriebselement 327 rückwärts gezogen wird, um die Zangenelemente 304a und 304b zu schließen.

Wie es oben erläutert ist, werden die Zangenelemente 304a und 304b zunächst so gedreht, dass sie parallel zueinander sind, wenn die Betätigungswelle 324 rückwärts gezogen wird, und sich danach, wenn die Betätigungswelle 324 weiter rückwärts gezogen wird, aneinander annähern, wobei sie nicht um den Unterstützungsstift 321 rotieren. Die Lücke, die zwischen den Zangenelementen 304a und 304b vorgesehen ist, nachdem die Zangenelemente parallel zueinander angeordnet sind, kann entsprechend der Wanddicke des röhrenförmigen Gewebes 331, das die Zangenelemente 304a und 304b zu klammern haben, eingestellt werden. Mit anderen Worten kann die Pinzette 301 gemäß der elften Ausführungsform das röhrenförmige Gewebe 331 unabhängig von der Wanddicke des röhrenförmigen Gewebes 331 zuverlässig klammern und zusammenklappen.

Die Nockennuten 325a und 325b werden immer in gleicher Richtung bewegt, und dieses gilt ebenfalls für die Nockenstifte 326a und 326b. Daher kann die Betätigungswelle 324 eine Kraft auf die Zangenelemente 304a und 304b sanft ausüben, und die Nockenstifte 326a und 326b üben jeweils nur eine sehr geringe Kraft auf die Kanten der Nockennuten 325a und 325b aus. Die Reibung zwischen einem jeweiligen Nockenstift und der Nockennut ist gering.

Die elfte Ausführungsform kann modifiziert werden. Z.B. kann eines der Zangenelemente fixiert sein, während das andere Zangenelement beweglich ist. Außerdem kann die Betätigungswelle 324 aus einer superelastischen Legierung bestehen, die eine Legierung mit Formgedächtnis ist. Wenn die Welle 324 aus einer superelastischen Legierung besteht, wird sie elastisch verlängert, wenn der Chirurg den beweglichen Griff 311 mit einer übermäßig großen Kraft in Richtung des festen Griffes 310 dreht. Da die Welle 324 so verlängert wird, gleitet die Vorstehung 314a des länglichen Elements 314 aus der Lücke zwischen zwei benachbarten Zähnen 342 in die nächste Lücke zwischen den Zähnen 342, ohne die Klammerkraft der Zangenelemente 304a und 304b zu erhöhen. Somit kann die Sperrklinke 315 den beweglichen Griff 311 in einer Position derart halten, dass die Zangenelemente 304a und 304b das Gewebe 331 mit einer gewünschten Kraft klammern, trotz des relativ langen festen Versatzes der Zähne 342 auf der Sperrklinke 315. Es ist nicht notwendig, den Versatz der Zähne 342 zu verringern. Bei Zähnen mit einem langen Versatz ist die Sperrklinke 315 mechanisch stärker als sonst. Da die Sperrklinke 315 eine vergleichsweise geringe Anzahl von Zähnen aufweist, kann der Sperrklinkenmechanismus 300 mit geringen Kosten hergestellt werden.

Im folgenden wird eine Pinzette 351 gemäß der zwölften Ausführungsform mit Bezug auf die 49 und 50 beschrieben, die den fernen Endabschnitt der Pinzette darstellen.

Wie es in den 49 und 50 gezeigt ist, ist ein Instrumentenabschnitt 355 mit dem fernen Ende des Einführungsabschnitts 352 verbunden. Der Instrumentenabschnitt 355 weist ein Paar Zangenelemente 353 und 354 und einen Vier-Verbindungs-Antriebsmechanismus 356 zum Antreiben der Zangenelemente 353 und 354 auf.

Der Einführungsabschnitt 352 weist eine lange röhrenförmige Hülle 357, eine Isolierröhre 358, und ein Paar Halteelemente 359 auf. Die Isolierröhre 358 ist an der Hülle 357 angebracht. Die Halteelemente 359 stehen parallel zueinander von dem fernen Ende der röhrenförmigen Hülle 357 vor und halten den Vier-Verbindungs-Mechanismus 356 zwischen ihnen. Zwei Unterstützungsstifte 360 stehen in Richtung der Achse der Hülle 357 von den fernen Endabschnitten der Halteelemente 359 vor. Die Unterstützungsstifte 360 unterstützen die Zangenelemente 353 und 354, die um die Stifte 360 rotieren können.

Das erste Zangenelement 353 besteht aus einem Hauptkörper 361 mit Zähnen und einem Kupplungsarm 362, der mit dem nahen Ende des Hauptkörpers 361 verbunden ist. Auf ähnliche Weise besteht das zweite Zangenelement 354 aus einem Hauptkörper 363 mit Zähnen und einem Kupplungsarm 364, der mit dem nahen Ende des Hauptkörpers 363 verbunden ist. Die nahen Endabschnitte beider Kupplungsarme 362 und 364 sind zwischen den Halteelementen 359 des Einführungsabschnitts 352 angeordnet.

Der Verbindungsmechanismus 356 besitzt zwei Zwischenverbindungen 365 und 366. Das ferne Ende der ersten Zwischenverbindung 365 ist durch einen ersten Stift 367 mit dem fernen Endabschnitt des Kupplungsarms 362 verbunden. Auf ähnliche Weise ist das ferne Ende des zweiten Zwischenverbinders 366 durch einen zweiten Stift 368 mit dem fernen Endabschnitt des Kupplungsarms 364 verbunden.

Wie es in 50 gezeigt ist, kann sich eine Betätigungswelle 369 durch die röhrenförmige Hülle 357 vor und zurück bewegen. Die Welle 369 ist an ihrem nahen Ende mit einem Betätigungsabschnitt 303 des in 34 gezeigten Typs und an ihrem fernen Ende mit einer Antriebswelle 370 verbunden. Die Zwischenverbindungen 365 und 366 sind mit dem fernen Ende der Antriebswelle 370 mittels eines dritten Stiftes 371 drehbar gekoppelt.

Wenn die Zangenelemente 353 und 354 geschlossen sind, wie es in 49 gezeigt ist, stoßen ihre Hauptkörper 361 und 363 an den fernen Endabschnitten 361a und 363a aneinander an. In diesem Zustand ist das Hinterteil 362a des Kopplungsarms 362 zur Seite 366a der zweiten Zwischenverbindung 366 beabstandet, wobei ein Zwischenraum zwischen diesen geschaffen wird. Dieser Zwischenraum ermöglicht es den Zangenelementen 353 und 354, sich zu drehen, um sich weiter zu schließen. Der dritte Stift 371 ist in ein längliches Loch 370a in der Antriebswelle 370 eingeführt. Das Loch 370a ist länger als der Durchmesser des dritten Stifts 371. Das Loch 370a und der dritte Stift 371 definieren daher einen wirkungslosen Hub.

Wenn die Zangenelemente 353 und 354 geöffnet sind, kontaktiert die Seite 362b des Kupplungsarms 362 des ersten Zangenelements 353 die Schulter 363b des Hauptkörpers 363 des zweiten Zangenelements 354. In diesem Zustand ist das Hinterteil 362a des Kopplungsarms 362 zur Seite 366a der zweiten Zwischenverbindung 366 beabstandet, wobei ein Zwischenraum zwischen diesen geschaffen wird. Dieser Zwischenraum ermöglicht es den Zangenelementen 353 und 354, sich zu drehen, um sich weiter zu öffnen. Der dritte Stift 371 ist in ein längliches Loch 370a in der Antriebswelle 370 eingeführt. Das Loch 370a ist länger als der Durchmesser des dritten Stiftes 371. 50 zeigt die weiter geöffneten Zangenelemente 353 und 354, nachdem der dritte Stift 371 über den wirkungslosen Hub bewegt wurde.

Wenn ein Chirurg eine übermäßig große Kraft auf den beweglichen Griff 311 ausübt, um die Zangenelemente 353 und 354 zu schließen, wird der Vier-Verbindungs-Antriebsmechanismus 356 verformt, wobei der Zwischenraum zwischen dem Hinterteil 362a des Kupplungsarms 362 und der Seite 366a der zweiten Zwischenverbindung 366 verringert wird, sogar nachdem die Hauptkörper 361 und 363 an den fernen Endabschnitten 361a und 363a aneinander anstoßen. Derart verformt absorbiert der Mechanismus 356 die übermäßig große Kraft, die der Chirurg auf den beweglichen Griff 311 ausgeübt hat.

Wenn im Gegensatz dazu der Chirurg eine übermäßig große Kraft auf den beweglichen Griff 311 ausübt, um die Zangenelemente 353 und 354 zu öffnen, wird der Vier-Verbindungs-Antriebsmechanismus 356 verformt, was den Zwischenraum zwischen dem Hinterteil 362a des Kupplungsarme 362 und der Seite 366a der zweiten Zwischenverbindung 366 verringert, sogar nachdem die Hauptkörper 361 und 363 vollständig geöffnet sind, wobei die Seite 362b des Kupplungsarms 362 und die Schulter 362b des Hauptkörpers 363 aneinander anstoßen. Derart verformt absorbiert der Mechanismus 356 die übermäßig große Kraft, die der Chirurg auf den beweglichen Griff 311 ausübt.

Da der Vier-Verbindungs-Antriebsmechanismus 356 sogar betätigt werden kann, nachdem die Zangenelemente 353 und 354 vollständig geschlossen oder geöffnet wurden, kann die Pinzette 351 dieselben Vorteile wie die erste Ausführungsform, die einen Nockenmechanismus enthält, erzielen.

Die Pinzette 351 kann so modifiziert sein, dass sie entweder das Zangenelement 353 oder das Zangenelement 354 als festes und unbewegliches Element aufweist. In diesem Fall genügt es, nur eine Hälfte des Vier-Verbindungs-Antriebsmechanismus 356 zu verwenden.

51 ist eine weggeschnittene Seitenansicht, die den fernen Endabschnitt einer Pinzette gemäß einer dreizehnten Ausführungsform der Erfindung zeigt, wobei die Zangenelemente eine geschlossene Position annehmen.

Eine Pinzette 381, die die dreizehnte Ausführungsform darstellt, wird im folgenden mit Bezug auf die 51 und 52, die den fernen Endabschnitt der Pinzette zeigen, beschrieben.

Die Pinzette 381 besitzt einen Verbindungs-Antriebsmechanismus 382, der sich von dem Vier-Verbindungs-Antriebsmechanismus 356 darin unterscheidet, dass er keine Zwischenverbindungen zum Kuppeln der Antriebswelle mit den zwei Zangenelementen aufweist.

Wie es in 51 gezeigt ist, ist die feste Klaue 384 an dem fernen Ende des Einführungsabschnitts 383 befestigt. Eine bewegliche Klaue 385 ist drehbar durch einen ersten Stift 388 mit dem nahen Endabschnitt der festen Klaue 384 gekoppelt. Genauer gesagt besitzt der Einführungsabschnitt 383 eine lange röhrenförmige Hülle 386, und das nahe Ende der festen Klaue 384 ist einstückig mit dem fernen Ende der röhrenförmigen Hülle 386 ausgebildet.

Die röhrenförmige Hülle 386 enthält eine Betätigungswelle 389, die sich in axialer Richtung vor und zurück bewegen kann. Der Verbindungs-Antriebsmechanismus 382 enthält ein Antriebselement 390, das mit dem fernen Ende der Betätigungswelle 389 gekoppelt ist. Das Antriebselement 390 ist teilweise in einen Schlitz 387 in der festen Klaue 384 eingeführt. Die bewegliche Klaue 385 ist durch einen zweiten Stift 392 mit dem fernen Endabschnitt des Antriebselements 390 drehbar gekoppelt.

Wenn die Betätigungswelle 389 vorwärts gestoßen wird, stößt sie das Antriebselement 390 vorwärts. Das Antriebselement 390 stößt den zweiten Stift 392 vorwärts; wobei die bewegliche Klaue 385 um den ersten Stift 388 in die Öffnungsposition gedreht wird. Wenn die Betätigungswelle 389 rückwärts gezogen wird, zieht sie das Antriebselement 390 rückwärts. Das Antriebselement 390 wiederum zieht den zweiten Stift 392 zurück, wobei die bewegliche Klaue 385 um den ersten Stift 388 in die geschlossene Position gedreht wird.

Das hintere Ende 385a der beweglichen Klaue 385 wird so lange in Kontakt mit der hinteren Kante 387a des Schlitzes 387 in der festen Klaue 384 gehalten wie die bewegliche Klaue 385 in der geschlossenen Position verbleibt, wie es in 51 gezeigt ist. In diesem Zustand bilden die bewegliche Klaue 385 und das Antriebselement 390 einen Gleit-Kurbelmechanismus, bei dem Punkt A der 51 dem oberen Totpunkt entspricht. Wenn das hintere Ende der beweglichen Klaue 385 die hintere Kante 387a des Schlitzes 387 nicht kontaktiert, würde nichts die Bewegung des Gleit-Kurbelmechanismus einschränken, und die Achse des zweiten Stiftes 392 könnte am Punkt A angeordnet sein. Die Achse des Stiftes 392 verbleibt jedoch im Punkt B, da das hintere Ende der beweglichen Klaue 385 die hintere Kante 387a des Schlitzes 387 kontaktiert. Somit kann das Antriebselement 390 sogar eine Kraft auf die bewegliche Klaue 385 ausüben, nachdem die bewegliche Klaue 385 in die geschlossene Position gedreht wurde.

Das Hinterteil 390a des Antriebselements 390 wird so lange in Kontakt mit dem Vorderteil 391a des Schlitzes 391 in der beweglichen Klaue 385 gehalten wie die bewegliche Klaue 385 in der geöffneten Position verbleibt, wie es in 52 gezeigt ist. In diesem Zustand bilden die bewegliche Klaue 385 und das Antriebselement 390 einen Gleit-Kurbelmechanismus, bei dem Punkt C in 52 dem unteren Totpunkt entspricht. Wenn das Hinterteil 390a des Antriebselements 390 das Vorderteil 391a des Schlitzes 391 nicht kontaktiert, würde nichts die Bewegung des Gleit-Kurbelmechanismus beschränken, und die Achse des zweiten Stiftes 392 könnte am Punkt C angeordnet sein. Die Achse des Stiftes 392 verbleibt jedoch im Punkt D, da das Hinterteil 390a des Antriebselements 390 das Vorderteil 391a des Schlitzes 190 kontaktiert. Somit kann das Antriebselement 390 sogar eine Kraft auf die bewegliche Klaue 385 ausüben, nachdem die bewegliche Klaue 385 in die geöffnete Position gedreht wurde.

Da der Verbindungs-Antriebsmechanismus 383 sogar dann betätigt werden kann, nachdem die bewegliche Klaue 385 vollständig geschlossen oder geöffnet wurde, kann die Pinzette 381 dieselben Vorteile wie die erste Ausführungsform, die einen Nockenmechanismus enthält, erzielen. Zusätzlich besitzt der Verbindungs-Antriebsmechanismus 383 einen wirkungslosen Hub, der dem Spiel entspricht, der in der dritten Ausführungsform vorgesehen ist.


Anspruch[de]
  1. Medizinisches Instrument (301), das aufweist:

    einen Einführungsabschnitt (302), der in eine Körperhöhle einzuführen ist, ein Paar Behandlungselemente (304a, 304b), die mit einem fernen Ende des Einführungsabschnitts (302) verbunden sind, und einen Betätigungsabschnitt (303), der mit einem nahen Ende des Einführungsabschnitts (302) zum Öffnen und Schließen der Behandlungselemente (304a, 304b) verbunden ist,

    wobei das Paar Behandlungselemente (304a, 304b) durch eine Unterstützungswelle (321) mit dem Einführungsabschnitt (302) drehbar verbunden ist,

    eine Betätigungswelle (324), die sich durch den Einführungsabschnitt (302) erstreckt und in der Lage ist, sich zurück und vor zu bewegen, wenn der Betätigungsabschnitt (303) betätigt wird, und

    einen Antriebsmechanismus (327), der zwischen einem fernen Ende der Betätigungswelle (324) und nahen Enden der Behandlungselemente (304a, 304b) zum Öffnen und Schließen der Behandlungselemente (304a, 304b) durch Bewegen naher Endabschnitte der Behandlungselemente (304a, 304b) in derselben Richtung, in der sich die Betätigungswelle (324) bewegt, vorgesehen ist,

    wobei die Behandlungselemente (304a, 304b) Löcher (320a, 320b) aufweisen, durch die die Unterstützungswelle (321) führt,

    dadurch gekennzeichnet, dass

    die Löcher (320a, 320b) länglich sind, um die Behandlungselemente (304a, 304b) von der Achse des Einführungsabschnitts (302) wegzubewegen, wenn die Behandlungselemente (304a, 304b) von einer geschlossenen Position in eine geöffnete Position rotieren.
  2. Medizinisches Instrument (301) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (327) Nockennuten (325a, 325b) und Nockenstifte (326a, 326b) zum jeweiligen Bewegen entlang der Nockennuten (325a, 325b) aufweist, wobei sich die Nockennuten (325a, 325b) in einer Richtung erstrecken, in der sich die Nockenstifte (326a, 326b) bewegen, wenn die Behandlungselemente (304a, 304b) von einer geschlossenen Position in eine geöffnete Position rotieren, ohne eine Linie (S) zu erreichen, die eine Achse der Unterstützungswelle (321) passiert und die sich parallel zu einer Achse des Einführungsabschnitts (302) erstreckt.
  3. Medizinisches Instrument (301) gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass

    der Antriebsmechanismus (327) einen Öffnungs- und Schließbewegungserzeugungsmechanismus enthält, der Nockennuten (325a, 325b) und Nockenstifte (326a, 326b) enthält, die in eine entsprechende der Nockennuten (325a, 325b) eingreifen und entlang der entsprechenden Nockennut (325a, 325b) gleiten, wenn sich die Betätigungswelle (324) axial innerhalb eines ersten beweglichen Bereichs zurück und vor bewegt, was bewirkt, dass sich die Behandlungselemente (304a, 304b) zwischen der geöffneten Position und der geschlossenen Position schwingend verschieben, wobei

    wenn die Betätigungswelle (324) innerhalb eines zweiten beweglichen Bereichs, der an den ersten beweglichen Bereich angrenzt, gleitet, Verschiebungen in der Position innerhalb der Löcher (320a, 320b) bewirken, dass sich die Behandlungselemente (304a, 304b) entlang der Mittenachse der Betätigungswelle (324) translatorisch bewegen.
  4. Medizinisches Instrument (301) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungs- und Schließerzeugungsmechanismus bewirkt,

    dass die Behandlungselemente (304a, 304b) auf der Unterstützungswelle (321) schwingen, bis sie die geschlossene Position erreichen, bei der die Behandlungselemente (304a, 304b) einander treffen und sich parallel zur Betätigungswelle (324) erstrecken, wenn die Betätigungswelle (324) innerhalb des ersten beweglichen Bereichs gleitet, um die Behandlungselemente (304a, 304b) zu schließen, und bewirkt,

    dass die Behandlungselemente (304a, 304b) in die Nähe der Mittenachse der Betätigungswelle (324) kommen, wobei die parallele Beziehung der Behandlungselemente (304a, 304b) in Bezug auf die Betätigungswelle (324) aufrechterhalten wird, wenn die Betätigungswelle (324) innerhalb des zweiten beweglichen Bereichs gleitet, um die Behandlungselemente (304a, 304b) zu schließen.
Es folgen 39 Blatt Zeichnungen






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