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Dokumentenidentifikation DE60202915T2 19.01.2006
EP-Veröffentlichungsnummer 0001293357
Titel Thermotransferblatt, Verfahren zu dessen Herstellung und Verfahren zur Bilderzeugung unter Verwendung des Thermotransferblattes
Anmelder Dai Nippon Printing Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Tamura, Yoshihiko, Tokyo-to, JP;
Aso, Kenichi, Tokyo-to, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 60202915
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.09.2002
EP-Aktenzeichen 020204798
EP-Offenlegungsdatum 19.03.2003
EP date of grant 09.02.2005
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.01.2006
IPC-Hauptklasse B41M 5/38(2000.01)A, F, I, ,  ,  ,   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Thermotransferblatt und insbesondere ein Thermotransferblatt, das einen thermisch übertragenen Druck bereitstellen kann, der hervorragende Echtheits- oder Beständigkeitseigenschaften aufweist, wie z.B. eine hervorragende Abriebbeständigkeit, Lichtechtheit und Eigenschaften, die eine Veränderung verhindern, bei dem es weniger wahrscheinlich ist, dass eine Beschädigung eines Objekts verursacht wird, das keine Verschlechterung der Qualität des Drucks aufweist und das keine Zunahme der Herstellungskosten verursacht, ein Verfahren zur Herstellung des Thermotransferblatts, ein Verfahren zur Bilderzeugung unter Verwendung des Thermotransferblatts und ein Objekt mit einem erzeugten Bild.

Ein Thermotransfer kann in einfacher Weise verschiedene Informationen aufzeichnen und wird folglich bei vielen Anwendungen umfangreich verwendet. Der Thermotransfer ist ein Verfahren, das die Schritte umfasst: Legen eines Thermotransferblatts, das eine Farbstoff- bzw. Farbmittelschicht umfasst, die auf einem Substrat bereitgestellt ist, oben auf ein Objekt, das gegebenenfalls mit einer Aufnahmeschicht ausgestattet ist; Pressen des Aufbaus zwischen einer Heizvorrichtung, wie z.B. einem Thermokopf, und einer Andruckwalze; und selektives Erhitzen der Heizvorrichtung in ihrem Heizabschnitt gemäß der Bildinformation, um das Farbmittel, das in der Farbmittelschicht auf dem Thermotransferblatt enthalten ist, auf das Objekt zu übertragen. Thermotransferverfahren werden grob in einen Thermotintentransfer (Thermotransfer des Heißschmelztyps) und einen Thermofarbstoffsublimationstransfer (Thermotransfer des Sublimationstyps) eingeteilt.

Der Thermotintentransfer ist ein Verfahren zur Bilderzeugung, bei dem ein Thermotransferblatt, das darauf eine Wärmeschmelztintenschicht aufweist, mit der vorstehend genannten Heizeinrichtung erwärmt wird, und die Komponente der erweichten Wärmeschmelztintenschicht zur Bildung eines Bilds auf ein Objekt wie z.B. ein Naturfaserpapier oder eine Kunststofffolie übertragen wird. Die hier verwendete Wärmeschmelztintenschicht wird aus einer Dispersion eines Farbmittels, wie z.B. eines Pigments, in einem Bindemittel, wie z.B. einem Wärmeschmelzwachs oder -harz gebildet und ist auf einem Substrat wie z.B. einem Kunststoffblatt geträgert. Das gebildete Bild weist eine hohe Dichte und eine große Schärfe auf und dieses Verfahren ist zum Aufzeichnen binärer Bilder wie z.B. Buchstaben und Linienzeichnungen geeignet.

Andererseits ist der Thermofarbstoffsublimationstransfer ein Verfahren zur Bilderzeugung, bei dem ein Thermotransferblatt, das darauf eine sublimierbare Farbstoffschicht aufweist, mit der vorstehend genannten Heizeinrichtung erwärmt wird, um den sublimierbaren Farbstoff, der in der Farbstoffschicht enthalten ist, zu sublimieren und auf eine auf einem Objekt bereitgestellte Aufnahmeschicht zu übertragen, wodurch auf dem Objekt ein Bild gebildet wird. Die hier verwendete sublimierbare Farbstoffschicht wird aus einer Lösung oder Dispersion eines sublimierbaren Farbstoffs, der als Farbmittel verwendet wird, in einem Bindemittelharz ausgebildet, und auf einem Substratblatt wie z.B. einem Kunststoffblatt geträgert. Gemäß dieses Verfahrens kann die Wiedergabe der Gradation durch Variieren der Dichte realisiert werden, da die Menge des übertragenen Farbstoffs Punkt für Punkt gemäß der Energiemenge reguliert werden kann, die auf eine Heizvorrichtung, wie z.B. einen Thermokopf angewandt wird.

Folglich weisen das Thermotintentransferverfahren und das Thermofarbstoffsublimationstransferverfahren jeweils die Merkmale auf, dass das Thermotintentransferverfahren in einfacher Weise und klar Bilder von Buchstaben, Zahlen und dergleichen ausbilden kann, während das Thermofarbstoffsublimationstransferverfahren eine hervorragende Gradationswiedergabe aufweist und Bilder wie z.B. Photographie-artige Bilder eines Gesichts in einer originalgetreuen klaren Weise bilden kann.

Bilder, die mit den vorstehend genannten Thermotransferverfahren gebildet worden sind, und zwar unabhängig davon, ob die Bilder mit dem Thermotintentransferverfahren oder dem Thermofarbstoffsublimationstransferverfahren gebildet worden sind, sind bezüglich der Echtheits- oder Beständigkeitseigenschaften, wie z.B. einer Abriebbeständigkeit, Lichtechtheit und bezüglich Eigenschaften, die eine Veränderung verhindern, nicht zufrieden stellend. Um die nicht zufrieden stellenden Echtheits- oder Beständigkeitseigenschaften zu berücksichtigen, wurde auf dem Bild bisher eine Schutzschicht ausgebildet. Beispielsweise beschreibt das japanische Patent mit der Offenlegungsnummer 159795/1991, dass Informationen, wie z.B. Bilder und Buchstaben, auf einem Kartensubstrat gebildet werden, und dass eine transparente Schutzschicht auf mindestens einem Teil der Oberfläche der Informationen bereitgestellt ist. In diesem Fall werden zwei oder mehr Schutzschichten derart übertragen, dass sie miteinander überlappen und bezüglich der Transferflächen voneinander verschieden sind. Mindestens eine der Schutzschichten enthält einen Aufheller und/oder ein Ultraviolettabsorptionsmittel. In diesem Verfahren ist jedoch die Beschädigung eines Objekts stark, da der Transfer der Schutzschicht zweimal oder häufiger durchgeführt wird. Ferner ist die Anzahl der Schritte (Transfer), die zur Herstellung eines Drucks erforderlich ist, groß, und es ist viel Zeit erforderlich. Daher ist es wahrscheinlich, dass in nachteiliger Weise z.B. eine Verschlechterung der Druckqualität und eine Zunahme der Herstellungskosten stattfinden.

Die JP-A-07 205 460 beschreibt eine Thermotransferdruckertechnik, bei der eine Tinte von einer Filmschicht mit konkaven Abschnitten abhängig von der Ausbreitung der Wärme in einem jeweiligen Heizelement, die der Gradation entspricht, selektiv abgelöst wird. Die JP-A-62 233 290 beschreibt ein Verfahren zum Thermotransferaufzeichnen, bei dem ein Aufnahmemedium, das auf dessen unregelmäßiger Oberfläche mit einer Beschichtungsschicht ausgestattet ist, die pro Einheitsaufzeichnungspixel einen oder mehrere vorgewölbte(n) Abschnitt(e) aufweist, beim Thermotransferaufzeichnen verwendet wird. Die JP-A-61 258 791 beschreibt ein schwarzes Thermotransferaufzeichnungsblatt, bei dem ein Graphitpulver als Tintenfarbgebungsmaterial und Tintenträgermaterial verwendet wird. Die JP-A-03 275 388 beschreibt ein Thermotransferblatt zum Bilden eines geprägten Musters, das aus einem Basismaterial, einer ablösbaren Tintenschicht, einer wärmeschrumpfbaren Mustertintenschicht, einer Abdeckschicht und einer Haftmittelschicht besteht. Die EP-A-0 034 376 beschreibt ein Thermoaufzeichnungsverfahren, das durch die kombinierte Verwendung eines wärmeempfindlichen Stereoaufzeichnungsmaterials, das im Wesentlichen aus thermisch expandierbaren Mikrokügelchen besteht, und eines Thermoaufzeichnungsmediums, das eine Beschichtungsschicht aus einer thermoplastischen Tinte aufweist, konkav-konvexe Stereoinformationen übertragen oder aufzeichnen kann.

Das japanische Patent mit der Offenlegungsnummer 177249/2000 beschreibt eine Aufzeichnung, die durch Bilden eines Farbbilds auf einem Aufzeichnungspapier und Bilden eines transparenten Bilds aus einer transparenten Tinte auf dem Farbbild erzeugt wird, und beschreibt ferner, dass zwischen dem Farbbild und dem transparenten Bild eine Deckbeschichtung ausgebildet ist. Der behauptete Vorteil der Aufzeichnung besteht darin, die Wetterbeständigkeit und die Abriebbeständigkeit des Farbbilds zu verbessern und ein Betrachten des transparenten Bilds des Farbbilds durch die Reflexion von Licht gemäß dem Winkel der Betrachtungslinie zu der aufgezeichneten Fläche des transparenten Bilds zu ermöglichen. Auch in diesem Fall ist jedoch die Beschädigung des Objekts stark, da der Transfer auf das Farbbild auf dem Aufzeichnungspapier mehrmals durchgeführt wird, d.h. da das transparente Bild und die Deckbeschichtung auf das Farbbild auf dem Aufzeichnungspapier übertragen werden. Ferner ist die Anzahl der Schritte (Transfer), die zur Herstellung eines Drucks erforderlich sind, groß, und es ist viel Zeit erforderlich. Daher ist es wahrscheinlich, dass in nachteiliger Weise eine Verschlechterung der Druckqualität und eine Zunahme der Herstellungskosten auftreten.

Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die Lösung der vorstehend genannten Probleme des Standes der Technik gemacht und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Thermotransferblatt, das einen thermisch übertragenen Druck bereitstellen kann, der hervorragende Echtheits- oder Beständigkeitseigenschaften aufweist, wie z.B. eine hervorragende Abriebbeständigkeit, Lichtechtheit und Eigenschaften, die eine Veränderung verhindern, bei dem es weniger wahrscheinlich ist, dass eine Beschädigung eines Objekts verursacht wird, das keine Verschlechterung der Qualität des Drucks aufweist und das keine Zunahme der Herstellungskosten verursacht, ein Verfahren zur Bilderzeugung unter Verwendung des Thermotransferblatts und ein Objekt mit einem erzeugten Bild bereitzustellen.

Die vorstehend genannte Aufgabe kann durch ein Thermotransferblatt gelöst werden, umfassend ein Substrat und eine oder eine Mehrzahl von Schicht(en), einschließlich einer an einer Seite des Substrates bereitgestellten Thermotransferschicht, wobei die Thermotransferschicht auf der obersten Oberfläche des Thermotransferblattes angeordnet ist, wobei die Thermotransferschicht eine mehrschichtige Struktur von mindestens zwei Schichten aufweist, wobei die zwei Schichten die Thermotransferschicht in einer konvexen Form und die unter der Thermotransferschicht in einer konvexen Form liegende Thermotransferschicht sind.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Thermotransferschicht hauptsächlich ein thermoplastisches Harz mit einer Glasübergangstemperatur von 50 bis 120°C. Die Verwendung dieses Harzes kann ein gutes Transfervermögen und eine gute Fixierung an einem Objekt bereitstellen.

Mehr bevorzugt ist das thermoplastische Harz aus einem Polyesterharz mit einem Zahlenmittel des Molekulargewichts von 2000 bis 30000, einem Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymer mit einem durchschnittlichen Polymerisierungsgrad von 150 bis 500 und einem Homopolymer oder Copolymer eines Monomers auf Methacrylatbasis mit einem Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 20000 bis 60000 ausgewählt. Die Verwendung dieses Harzes kann die Funktion der Thermotransferschicht als Schutzschicht nach dem Transfer auf einen Gegenstand verbessern, d.h. sie kann Echtheits- oder Beständigkeitseigenschaften wie z.B. die Abriebbeständigkeit, Lichtechtheit und Eigenschaften, die eine Veränderung verhindern, verbessern.

In einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts ist eine Trennschicht zwischen dem Substrat und der Thermotransferschicht bereitgestellt und die Trennschicht ist nicht von der Substratseite abtrennbar. Die Bereitstellung der Trennschicht kann die Übertragbarkeit der Thermotransferschicht verbessern.

Vorzugsweise ist zwischen dem Substrat und der Thermotransferschicht eine Abziehschicht bereitgestellt und die Abziehschicht ist von der Substratseite abtrennbar. Die Bereitstellung der Abziehschicht kann die Übertragbarkeit verbessern, da die Thermotransferschicht bei der Übertragung auf ein Objekt zusammen mit der Abziehschicht von dem Thermotransferblatt übertragen wird.

Mehr bevorzugt ist die Abziehschicht zwischen der Trennschicht und der Thermotransferschicht bereitgestellt. Dies erleichtert die Übertragung der Thermotransferschicht zusammen mit der Abziehschicht auf ein Objekt.

In dem erfindungsgemäßen Thermotransferblatt weist die Thermotransferschicht in einer konvexen Form, die in der Thermotransferschicht bereitgestellt ist, eine Höhe von 0,2 bis 5,0 &mgr;m auf. Wenn die Höhe der Thermotransferschicht in einer konvexen Form in dem vorstehend definierten Bereich liegt, wird die Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der auf das Objekt übertragenen Thermotransferschicht durch die Reflexion von Licht gemäß dem Winkel der Betrachtungslinie zu der Übertragungsfläche leicht lesbar.

Gemäß eines weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines Thermotransferblatts bereitgestellt, wobei das Verfahren die Schritte Bereitstellen zweier Thermotransferblätter, wobei jedes ein Substrat und eine oder eine Mehrzahl von Schicht(en), einschließlich einer auf dem Substrat bereitgestellten Thermotransferschicht, wobei die Thermotransferschicht auf der obersten Oberfläche des Thermotransferblattes angeordnet ist, umfasst; Aufeinanderlegen der zwei Thermotransferblätter derart, dass die Thermotransferschicht in einem der Thermotransferblätter der Thermotransferschicht in dem anderen Thermotransferblatt gegenüberliegt; und partielles Erwärmen des Aufbaus der Thermotransferblätter, um einen Teil der Thermotransferschicht in einem der Thermotransferblätter auf die Thermotransferschicht in dem anderen Thermotransferblatt zu übertragen, wodurch eine Thermotransferschicht in einer konvexen Form auf einem Teil der Thermotransferschicht in einem der Thermotransferblätter gebildet wird, umfasst. Die Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt, das eine Thermotransferschicht in einer konvexen Form in einem Teil davon umfasst, die auf einer Seite des Substrats an einer Position bereitgestellt ist, die am weitesten von dem Substrat entfernt ist, wird auf ein Objekt übertragen. Beispielsweise wird ein Bild im Vorhinein durch das Thermotransferaufzeichnen oder dergleichen auf das Objekt übertragen, auf das die Thermotransferschicht übertragen wird, und die Thermotransferschicht wird auf das Bild übertragen. Dies kann das Bild schützen und ermöglicht, dass die Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der Thermotransferschicht, die auf das Objekt übertragen wird, durch die Reflexion von Licht gemäß dem Winkel der Betrachtungslinie zu der Fläche, auf der das Bild aufgezeichnet ist, lesbar ist.

Gemäß eines weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Bilderzeugung unter Verwendung des erfindungsgemäßen Thermotransferblattes bereitgestellt, wobei das Verfahren die Schritte Legen des Thermotransferblattes oben auf ein Thermotransferaufnahme- bzw. -aufzeichnungsmedium, umfassend ein Substrat und eine mindestens auf einer Seite des Substrates bereitgestellte Thermotransfertintenschicht, welche ein thermoplastisches Harz und einen Farbstoff bzw. ein Farbmittel umfasst, so dass die Thermotransferschicht der Thermotransfertintenschicht gegenüberliegt; bildweises Erwärmen des geschichteten Thermotransferaufnahmemediums, um die Thermotransfertintenschicht oder den Farbstoff bzw. das Farbmittel bildweise auf die Thermotransferschicht mit der Thermotransferschicht in einer konvexen Form in dem Thermotransferblatt zu übertragen, wodurch einmal ein umgekehrtes Bild auf dem Thermotransferblatt gebildet wird; danach Legen des Thermotransferblattes mit dem darauf gebildeten umgekehrten Bild oben auf ein Objekt, so dass die Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt einer bilderzeugenden Fläche in dem Objekt gegenüberliegt; und Erwärmen des geschichteten Thermotransferblattes von der Oberfläche davon, entfernt von der Thermotransferschicht, um die Thermotransferschicht mit dem darauf gebildeten umgekehrten Bild auf das Objekt zu übertragen, wodurch ein Bild auf dem Objekt gebildet wird, umfasst.

Ferner ist die Thermotransferschicht vorzugsweise durchsichtig oder lichtdurchlässig. Gemäß dieses Aufbaus kann das Bild selbst dann, wenn die Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der Thermotransferschicht mit dem Bild der Thermotransfertintenschicht überlappt, klar betrachtet werden, da sich die Thermotransferschicht in einer konvexen Form und das Bild nicht gegenseitig beeinflussen.

Mehr bevorzugt sind die Lichtdurchlässigkeitseigenschaften der Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der Thermotransferschicht unterschiedlich zu den Lichtdurchlässigkeitseigenschaften des Abschnitts, der von der der Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der Thermotransferschicht verschieden ist. Dies kann die Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der Thermotransferschicht deutlich erkennbar machen.

Gemäß eines weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung wird ein Objekt mit einem erzeugten Bild (ein Thermotransferdruck) bereitgestellt, das ein auf einem Objekt mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren zur Bilderzeugung erzeugtes Bild umfasst. In dem mit diesem Verfahren erzeugten Objekt mit einem erzeugten Bild ist das Bild, das durch die Übertragung der Thermotransfertintenschicht gebildet worden ist, durch eine durchsichtige oder lichtdurchlässige Thermotransferschicht geschützt und weist folglich hervorragende Echtheits- oder Beständigkeitseigenschaften wie z.B. eine Abriebbeständigkeit, Lichtechtheit und Eigenschaften, die eine Veränderung verhindern, auf. Ferner ist die Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der auf das Objekt übertragenen Thermotransferschicht durch die Reflexion von Licht gemäß dem Winkel der Betrachtungslinie zu der Fläche mit dem aufgezeichneten Bild des Objekts mit dem erzeugten Bild lesbar.

Ferner kann das Thermotransferblatt, bei dem die Thermotransferschicht, die in einem Teil davon eine Thermotransferschicht in einer konvexen Form aufweist, auf einer Seite des Substrats an dessen Position, die sich am weitesten von dem Substrat entfernt befindet, bereitgestellt ist, und bei dem ein Bild durch die Übertragung der Thermotransfertintenschicht von dem Thermotransferaufzeichnungsmedium, das mit der Thermotransfertintenschicht ausgestattet ist, ausgebildet worden ist, als Zwischentransferaufzeichnungsmedium wirken, und eine Thermotransferschicht als Schutzschicht und eine Thermotransferschicht in einer konvexen Form können auf dem Objekt durch einen einzelnen Übertragungsvorgang gebildet werden. Daher kann dies die Beschädigung des Objekts vermindern, die durch die Übertragung verursacht worden ist, und es kann eine Verschlechterung der Bildqualität und eine Zunahme der Herstellungskosten unterdrücken.

1 ist eine Querschnittsansicht, die eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts zeigt;

2 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts zeigt;

3 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts zeigt;

4 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts zeigt;

5 ist eine schematische Ansicht, die eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung des Thermotransferblatts veranschaulicht;

6 ist eine schematische Ansicht, die das erfindungsgemäße Verfahren zur Bilderzeugung veranschaulicht;

7 ist eine schematische Ansicht, die das erfindungsgemäße Verfahren zur Bilderzeugung veranschaulicht;

8 ist eine schematische Ansicht, die das erfindungsgemäße Verfahren zur Bilderzeugung veranschaulicht; und

9 ist eine schematische Ansicht, die das erfindungsgemäße Verfahren zur Bilderzeugung veranschaulicht.

Zunächst werden bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts detailliert unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Die 1 ist eine Querschnittsansicht, die eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Thermotransferblatts 1 zeigt. In dem Thermotransferblatt 1 sind eine Thermotransferschicht 31 und eine Thermotransferschicht 32 auf einem Substrat 2 geschichtet. Die Thermotransferschicht 32 liegt in einer konvexen Form vor und befindet sich an einer Position, die von dem Substrat 2 am weitesten entfernt liegt. Das in der 1 gezeigte Thermotransferblatt 1 wird oben auf ein Objekt gelegt, so dass die Thermotransferschicht 3 in dem Thermotransferblatt 1 auf das Objekt gerichtet ist und mit diesem in Kontakt kommt, und der Aufbau bzw. die Anordnung wird mit einem Thermokopf, einem Laserstrahl oder dergleichen von der Rückseite des Substrats 2 her erwärmt, um die Thermotransferschicht 31 und die Thermotransferschicht 32 auf das Objekt zu übertragen.

Die 2 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Thermotransferblatts 1 zeigt. In dem Thermotransferblatt 1 sind eine Trennschicht 4, eine Thermotransferschicht 31 und eine Thermotransferschicht 32 in dieser Reihenfolge auf einem Substrat 2 geschichtet. Die Thermotransferschicht 32 liegt in einer konvexen Form vor und befindet sich an einer Position, die von dem Substrat 2 am weitesten entfernt liegt. Ferner ist eine Rückseitenschicht 6 auf der anderen Seite des Substrats 2 bereitgestellt. Das in der 2 gezeigte Thermotransferblatt 1 wird oben auf ein Objekt gelegt, so dass die Thermotransferschicht 3 in dem Thermotransferblatt 1 auf das Objekt gerichtet ist und mit diesem in Kontakt kommt, und der Aufbau bzw. die Anordnung wird mit einem Thermokopf, einem Laserstrahl oder dergleichen von der Rückseitenschicht 6 her erwärmt, um die Thermotransferschicht 31 und die Thermotransferschicht 32 auf das Objekt zu übertragen, während die Trennschicht 4 auf der Seite des Substrats 2 zurückbleibt.

Die 3 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Thermotransferblatts 1 zeigt. In dem Thermotransferblatt 1 sind eine Abziehschicht 5, eine Thermotransferschicht 31 und eine Thermotransferschicht 32 in dieser Reihenfolge auf einem Substrat 2 geschichtet. Die Thermotransferschicht 32 liegt in einer konvexen Form vor und befindet sich an einer Position, die von dem Substrat 2 am weitesten entfernt liegt. Das in der 3 gezeigte Thermotransferblatt 1 wird oben auf ein Objekt gelegt, so dass die Thermotransferschicht 3 in dem Thermotransferblatt 1 auf das Objekt gerichtet ist und mit diesem in Kontakt kommt, und der Aufbau bzw. die Anordnung wird mit einem Thermokopf, einem Laserstrahl oder dergleichen von der Rückseite des Substrats 2 her erwärmt, um die Abziehschicht 5, die Thermotransferschicht 31 und die Thermotransferschicht 32 auf das Objekt zu übertragen.

Die 4 ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Thermotransferblatts 1 zeigt. In dem Thermotransferblatt 1 sind eine Trennschicht 4, eine Abziehschicht 5, eine Thermotransferschicht 31 und eine Thermotransferschicht 32 in dieser Reihenfolge auf einem Substrat 2 geschichtet. Die Thermotransferschicht 32 liegt in einer konvexen Form vor und befindet sich an einer Position, die von dem Substrat 2 am weitesten entfernt liegt. Das in der 4 gezeigte Thermotransferblatt 1 wird oben auf ein Objekt gelegt, so dass die Thermotransferschicht 3 in dem Thermotransferblatt 1 auf das Objekt gerichtet ist und mit diesem in Kontakt kommt, und der Aufbau bzw. die Anordnung wird mit einem Thermokopf, einem Laserstrahl oder dergleichen von der Rückseite des Substrats 2 her erwärmt, um die Abziehschicht 5, die Thermotransferschicht 31 und die Thermotransferschicht 32 auf das Objekt zu übertragen, während die Trennschicht 4 auf der Seite des Substrats 2 zurückbleibt.

Die Schichten und dergleichen, die das erfindungsgemäße Thermotransferblatt aufbauen, werden nachstehend detailliert beschrieben.

Substrat

Als Substrat 2 in dem erfindungsgemäßen Thermotransferblatt kann das gleiche Substrat verwendet werden, das in einem herkömmlichen Thermotransferblatt eingesetzt wird. Ferner können ohne spezielle Beschränkung auch Substrate verwendet werden, bei denen eine Oberfläche einer haftungsfördernde Behandlung und dergleichen unterworfen worden ist. Spezielle Beispiele bevorzugter Substrate umfassen: Blätter aus Kunststoffen, einschließlich Polyethylenterephthalat und ferner Polyestern, Polycarbonaten, Polyamiden, Polyimiden, Celluloseacetat, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylchlorid, Polystyrol, Fluorharz, Polypropylen, Polyethylen und Ionomeren; Papiere wie z.B. Pergamentpapier, Kondensatorpapier und Paraffin-gewachstes Papier, sowie Cellophan. Ferner kann auch ein Verbundblatt verwendet werden, das durch Schichten von zwei oder mehr dieser Blätter aufeinander erzeugt wird. Die Dicke des Substrats 2 kann abhängig von den Materialien in geeigneter Weise variieren, so dass das Substrat eine geeignete Festigkeit und Wärmebeständigkeit aufweist. Im Allgemeinen beträgt die Dicke des Substrats jedoch vorzugsweise 2 bis 100 &mgr;m.

Thermotransferschicht

In dem erfindungsgemäßen Thermotransferblatt ist die Thermotransferschicht 3 auf dem Substrat an einer Position bereitgestellt, die sich am weitesten von dem Substrat entfernt befindet und weist eine Thermotransferschicht 32 in einer konvexen Form auf. Die Thermotransferschicht 3 weist eine Mehrschichtstruktur aus mindestens zwei Schichten auf. Die beiden Schichten sind die Thermotransferschicht 32 in einer konvexen Form und die Thermotransferschicht 31, die unter der Thermotransferschicht 32 in einer konvexen Form liegt. Ein thermisch übertragenes Bild 7 wird auf der Thermotransferschicht 3 durch Übertragung von einem Thermotransferaufzeichnungsmedium 5 gebildet, das eine Thermotransfertintenschicht 6, die auf einem Substrat 22 bereitgestellt ist, umfasst, und die Thermotransferschicht 3, die das Bild 7 umfasst, wird auf ein Objekt (ein Bilderzeugungsobjekt) 8 übertragen. Diese Thermotransferschicht 31 dient als Schutzschicht des Bilds 7 und trägt zu den Echtheits- oder Beständigkeitseigenschaften des Bilds bei, wie z.B. zur Abriebbeständigkeit, Lichtechtheit und zu Eigenschaften, die eine Veränderung verhindern. Bei der Übertragung auf das Objekt ist die Thermotransferschicht 32 in der konvexen Form durch die Reflexion von Licht gemäß dem Winkel der Betrachtungslinie zu der übertragenen Fläche lesbar und kann somit Eigenschaften, die eine Veränderung verhindern, und ein dreidimensional gutes Aussehen verleihen. Die Thermotransferschicht 32 bildet einen konvexen Bereich eines Buchstabens oder eines Bildmusters.

Wie es vorstehend beschrieben worden ist, weist die Thermotransferschicht eine Mehrschichtstruktur von mindestens zwei Schichten aus der Thermotransferschicht 31 und der Thermotransferschicht 32 auf. Alle diese Schichten können aus dem identischen Material ausgebildet sein. Die Thermotransferschicht kann aus einem geeigneten Harz mit einer hervorragenden Abriebbeständigkeit, Transparenz, Härte und anderen Eigenschaften ausgebildet sein. Spezielle Beispiele für Harze, die hier verwendet werden können, umfassen Polyesterharz, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, Polystyrolharz, Acrylharz, Polyurethanharz, acryliertes Urethanharz, Polycarbonatharz, Silikon-modifizierte Produkte dieser Harze und Gemische dieser Harze. Beispielsweise kann auch ein Harz verwendet werden, das durch Vernetzen und Härten eines Acrylmonomers oder dergleichen durch Bestrahlen mit ionisierender Strahlung oder dergleichen erzeugt wird. Spezielle Beispiele für Acrylmonomere umfassen Ethylenglykoldi(meth)acrylat, Hexandioldi(meth)acrylat, Trimethylolpropantri(meth)acrylat, Trimethylolpropandi(meth)acrylat, Pentaerythrittetra(meth)acrylat, Dipentaerythrithexa(meth)acrylat, Ethylenglykoldiglycidyletherdi(meth)acrylat, Propylenglykoldiglycidyletherdi(meth)acrylat, und Sorbittetraglycidylethertetra(meth)acrylat. Das Material, das durch die ionisierende Strahlung gehärtet werden soll, ist nicht auf das Monomer beschränkt und es kann als Oligomer verwendet werden. Ferner können auch Polymere oder Derivate der vorstehend genannten Materialien, wie z.B. reaktive Acrylpolymere, wie z.B. Polyesteracrylat, Epoxyacrylat, Urethanacrylat und Polyetheracrylatpolymere verwendet werden. Die vorstehend genannten Materialien können auch in einer Kombination mit (einem) anderen Acrylharz(en) verwendet werden.

Diese Harze können im Hinblick auf die Übertragbarkeit dieser Harze z.B. hochtransparente feine Teilchen aus Siliziumdioxid, Aluminiumoxid, Calciumcarbonat, Kunststoffpigmenten oder dergleichen oder Wachs enthalten, und zwar in Mengen, welche die Transparenz nicht beeinträchtigen. Ferner können diese Harze im Hinblick auf die Verbesserung der Abriebbeständigkeit, des Glanzes und dergleichen Gleitmittel oder dergleichen enthalten.

Die Thermotransferschicht ist vorzugsweise hauptsächlich aus einem thermoplastischen Harz mit einem Glasübergangspunkt von 50 bis 120°C zusammengesetzt. In diesem Fall wirkt die Thermotransferschicht nach der Übertragung auf das Objekt als Schutzschicht, die hervorragende Echtheits- oder Beständigkeitseigenschaften wie z.B. eine hervorragende Abriebbeständigkeit und Lichtechtheit verleihen kann. Das thermoplastische Harz ist vorzugsweise ein Polyesterharz mit einem Zahlenmittel des Molekulargewichts von 2000 bis 30000, ein Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymer mit einem durchschnittlichen Polymerisierungsgrad von 150 bis 500 oder ein Homopolymer oder Copolymer eines Methacrylatmonomers mit einem Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 20000 bis 60000. Dies kann die Übertragbarkeit und die Fixierung der Thermotransferschicht auf dem Objekt verbessern.

Bezüglich des Polyesterharzes umfassen Beispiele für aromatische Säuren, die als Säurekomponente verwendet werden können, Terephthalsäure, Isophthalsäure, o-Phthalsäure und 2,6-Naphthalindicarbonsäure, und Beispiele für aliphatische oder alicyclische Dicarbonsäuren, die als Säurekomponente verwendet werden können, umfassen Bernsteinsäure, Adipinsäure, Azelainsäure, Sebacinsäure, Dodecandisäure, Dimersäure, Tetrahydrophthalsäure, Hexahydrophthalsäure, Hexahydroisophthalsäure und Hexahydroterephthalsäure. Es können auch trifunktionelle oder höherfunktionelle Polycarbonsäuren wie z.B. Trimellithsäure und Pyromellithsäure verwendet werden.

In dem erfindungsgemäßen Thermotransferblatt wird die Thermotransferschicht vorzugsweise aus einem Polyesterharz ausgebildet, bei dem insbesondere Terephthalsäure, Isophthalsäure und Trimellithsäure als Bestandteilsmonomere der Säurekomponente verwendet werden. In diesem Fall wirkt die Thermotransferschicht bei der Übertragung auf das Objekt als Schutzschicht, die hervorragende Echtheits- oder Beständigkeitseigenschaften verleihen kann, wie z.B. eine hervorragende Abriebbeständigkeit und Lichtechtheit.

Beispiele für die Alkoholkomponente als weitere Komponente des Polyesterharzes umfassen Ethylenglykol, 1,2-Propylenglykol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol, Neopentylglykol, 1,5-Pentandiol, 1,6-Hexandiol, 1,4-Cyclohexandimethanol und Tricyclodecanglykol. im Hinblick auf die Echtheits- oder Beständigkeitseigenschaften, wie die Abriebbeständigkeit und die Lichtechtheit, die Übertragbarkeit, die Fixierung und dergleichen als Schutzschicht ist ein Polyesterharz bevorzugt, bei dem insbesondere mindestens zwei oder mehr von Ethylenglykol, Neopentylglykol und Tricyclodecanglykol als Bestandteilsmonomere verwendet werden, da der Glasübergangspunkt und das Zahlenmittel des Molekulargewichts einfach auf den Bereich von 50 bis 120°C bzw. den Bereich von 2000 bis 30000 eingestellt werden können.

Ein Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer kann als bevorzugtes thermoplastisches Harz genannt werden, das in der Thermotransferschicht verwendet wird. Das Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer weist vorzugsweise einen Glasübergangspunkt im Bereich von 50 bis 120°C und einen durchschnittlichen Polymerisierungsgrad im Bereich von 150 bis 500 auf. Bei der Herstellung dieses Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymers werden vorzugsweise 5 bis 40 Gew.-% eines Vinylacetat-Monomers formuliert. Wenn die Menge des formulierten Vinylacetats über der Obergrenze des vorstehend definierten Mengenbereichs liegt, ist es wahrscheinlich, dass eine Blockierung stattfindet. Wenn die Menge des formulierten Vinylacetats andererseits unter der Untergrenze des vorstehend definierten Mengenbereichs liegt, ist die Löslichkeit des Copolymers in einem Lösungsmittel zum Zeitpunkt des Aufbringens des Copolymers auf das Substrat so gering, dass das Beschichtungsvermögen schlecht ist.

Das thermoplastische Harz, das die Thermotransferschicht bildet, ist vorzugsweise ein Monopolymer oder Copolymer eines Methacrylatmonomers.

Hier verwendbare Methacrylatmonomere umfassen z.B. Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, n-Propylmethacrylat, i-Propylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, i-Butylmethacrylat, sec-Butylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat, Benzylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, 2-Hydroxyethylmethacrylat und 2-Hydroxypropylmethacrylat.

Die Thermotransferschicht kann durch Zusetzen erforderlicher Additive zu dem vorstehend genannten Harz für die Thermotransferschicht, Lösen des Gemischs in einem geeigneten organischen Lösungsmittel oder Dispergieren des Gemischs in einem organischen Lösungsmittel oder Wasser, Aufbringen der Lösung oder der Dispersion auf ein Substrat durch ein Formgebungsmittel, wie z.B. mittels Tiefdruckbeschichten, Tiefdruck-Umkehrbeschichten oder Walzenbeschichten, und Trocknen der Beschichtung gebildet werden. Die Thermotransferschicht kann in einer beliebigen gewünschten Dicke ausgebildet werden. Vorzugsweise beträgt die Bedeckung der Thermotransferschicht 0,1 bis 50 g/m2, mehr bevorzugt 0,2 bis 10 g/m2, auf einer Trockenbasis.

Wie es vorstehend beschrieben worden ist, kann bei der Bildung der Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form in einem Teil davon auf dem Substrat eine Thermotransferschicht in einer konvexen Form durch partielles Erwärmen eines separat bereitgestellten Thermotransferblatts mit einer Wärmequelle wie z.B. einem Thermokopf, um einen Teil der Thermotransferschicht in einem der Thermotransferblätter auf die Thermotransferschicht in einem anderen Thermotransferblatt zu übertragen, bereitgestellt werden. Die Bildung der Thermotransferschicht in einer konvexen Form ist nicht auf diejenige mit dem Thermotransfermittel beschränkt. In der vorliegenden Erfindung wird die Thermotransferschicht in einer konvexen Form z.B. mit einem Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren gebildet, bei dem eine transparente Tintenstrahlaufzeichnungstinte bereitgestellt und durch eine Düse auf einen Teil der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt ausgestoßen wird. Alternativ kann ein elektrophotographisches Verfahren eingesetzt werden, das die Schritte umfasst: Bilden eines elektrostatisch latenten Bilds auf einem Photorezeptor durch Belichten, Entwickeln des latenten Bilds mit einem transparenten Toner und dann Übertragen des Tonerbilds auf das Thermotransferblatt zur Bildung einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form.

In dem erfindungsgemäßen Thermotransferblatt ist eine Thermotransferschicht trennbar auf dem Substrat bereitgestellt. Die Thermotransferschicht kann auf dem Substrat mittels einer Trennschicht bereitgestellt sein. In diesem Fall kann die Thermotransferschicht beim Erhitzen leichter von dem Substrat getrennt werden. Zum Zeitpunkt des Thermotransfers wird die Trennschicht nicht von dem Substrat getrennt und bleibt auf der Substratseite zurück.

Trennschicht

In dem Thermotransferblatt führen einige Kombinationen des Materials für das Substrat mit dem Material für die Thermotransferschicht zum Zeitpunkt des Thermotransfers manchmal zu einer nicht zufrieden stellenden Trennung der Thermotransferschicht von dem Substrat. In diesem Fall kann eine Trennschicht 4 im Vorhinein auf dem Substrat bereitgestellt werden. Die Trennschicht kann aus einem Material oder einem Gemisch von zwei oder mehr Materialien ausgebildet sein, die aus Wachsen, Silikonwachs und Harzen wie z.B. Silikonharzen, Fluorharzen, Acrylharzen, Polyvinylalkohol, Urethanharzen, Celluloseharzen, wie z.B. Celluloseacetat, Polyvinylacetalharzen und Polyvinylbutyralharzen gebildet werden. Wenn zwei oder mehr Materialien gemischt werden, kann gegebenenfalls ein wasserlösliches Harz verwendet werden. Die Trennschicht kann durch Aufbringen einer Beschichtungsflüssigkeit, die hauptsächlich aus diesen Harzen oder dergleichen zusammengesetzt ist, mit einem herkömmlichen Verfahren, wie z.B. Tiefdruckbeschichten oder Tiefdruck-Umkehrbeschichten, und Trocknen der Beschichtung hergestellt werden. Eine Bedeckung der Beschichtung von 0,01 bis 2 g/m2 reicht für die Trennschicht aus. Bei der Auswahl des Materials für die Trennschicht sollte auf eine geeignete Trennbarkeit der Trennschicht von der Thermotransferschicht sowie auf die Erfüllung der Anforderung geachtet werden, dass die Haftung zwischen der Trennschicht und dem Substrat größer ist als die Haftung zwischen der Trennschicht und der Thermotransferschicht. Eine unzureichende Haftung zwischen der Trennschicht und dem Substrat ist ursächlich für eine anomale Übertragung wie z.B. eine Übertragung der Trennschicht zusammen mit der Thermotransferschicht. Wenn in dem Druck nach der Übertragung der Transferschicht ein mattes Aussehen gewünscht ist, kann die Oberfläche des Drucks nach der Übertragung der Thermotransferschicht durch Einbringen verschiedener Teilchen in die Trennschicht oder durch die Verwendung eines Substrats, auf dem die Oberfläche der Trennschichtseite mattiert worden ist, mattiert werden.

In dem erfindungsgemäßen Thermotransferblatt wird die Thermotransferschicht trennbar auf dem Substrat bereitgestellt. Die Thermotransferschicht kann auf dem Substrat mittels einer Abziehschicht bereitgestellt werden. In diesem Fall kann die Thermotransferschicht beim Erwärmen leichter von dem Substrat getrennt werden. Diese Abziehschicht kann von dem Substrat zum Zeitpunkt des Thermotransfers getrennt werden.

Abziehschicht

Die Abziehschicht 5 kann durch Aufbringen einer Beschichtungsflüssigkeit, die z.B. Wachse, Silikonwachs, Silikonharze, Fluorharze, Acrylharze, Polyvinylalkoholharze, Cellulosederivatharze, Polyvinylacetalharze, Polyvinylbutyralharze, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer oder ein chloriertes Polyolefin oder ein Copolymer aus einer Gruppe dieser Harze oder dergleichen enthält, durch herkömmliche Formgebungsmittel wie z.B. Tiefdruck, Siebdruck oder Umkehrwalzenbeschichten unter Verwendung einer Tiefdruckplatte, und Trocknen der Beschichtung gebildet werden.

Die Bedeckung der Abziehschicht beträgt 0,01 bis 5 g/m2 auf einer Trockenbasis.

Ferner kann in dem Thermotransferblatt eine Haftmittelschicht auf der auf dem Substrat bereitgestellten Thermotransferschicht bereitgestellt sein, um die Fixierung der Transferschicht auf einem Objekt zum Zeitpunkt des Thermotransfers zu verbessern. Die Haftmittelschicht ist vorzugsweise aus einem Material ausgebildet, das beim Erwärmen eine Hafteigenschaft entwickeln kann. Beispielsweise kann die Haftmittelschicht unter Verwendung eines thermoplastischen synthetischen Harzes, eines natürlich vorkommenden Harzes, eines Kautschuks, eines Wachses oder dergleichen mit dem gleichen Formgebungsmittel gebildet werden, wie es bei der Bildung der Abziehschicht verwendet worden ist. Die Bedeckung der Haftmittelschicht beträgt 0,01 bis 5 g/m2.

Rückseitenschicht

In dem Thermotransferblatt kann auf dem Substrat auf dessen Seite, die von der Thermotransferschicht entfernt liegt, im Hinblick auf die Verhinderung eines Blockierens zwischen dem Thermotransferblatt und einem Thermokopf oder dergleichen und gleichzeitig im Hinblick auf eine Verbesserung des Gleitvermögens eine Rückseitenschicht 6 bereitgestellt werden.

Die Rückseitenschicht 6 kann aus einem einzelnen Harz oder einem Gemisch aus zwei oder mehr Harzen gebildet werden, die aus natürlich vorkommenden oder synthetischen Harzen ausgewählt sind, wie z.B. Celluloseharzen, wie z.B. Ethylcellulose, Hydroxycellulose, Hydroxypropylcellulose, Methylcellulose, Celluloseacetat, Celluloseacetatbutyrat und Nitrocellulose, Vinylharzen, wie z.B. Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat, Polyvinylbutyral, Polyvinylacetal und Polyvinylpyrrolidon, Acrylharzen, wie z.B. Polymethylmethacrylat, Polyethylacrylat, Polyacrylamid und Acrylnitril-Styrol-Copolymer, Polyamidharz, Polyvinyltoluolharz, Cumaron-Inden-Harz, Polyesterharz, Polyurethanharz und Silikon-modifiziertes oder Fluor-modifiziertes Urethan. Um die Wärmebeständigkeit der Rückseitenschicht weiter zu verbessern, wird von den vorstehend genannten Harzen ein Harz, das eine reaktive Gruppe auf der Basis einer Hydroxylgruppe enthält, in einer Kombination mit Polyisocyanat oder dergleichen zur Bildung einer vernetzten Harzschicht als Rückseitenschicht verwendet.

Um ein Gleitvermögen bezüglich des Thermokopfs zu verleihen, kann der Rückseitenschicht ein festes oder flüssiges Trennmittel oder Gleitmittel zugesetzt werden, um der Rückseitenschicht ein wärmebeständiges Gleitvermögen zu verleihen. Trennmittel oder Gleitmittel umfassen z.B. verschiedene Wachse, wie z.B. Polyethylenwachs und Paraffinwachs, höhere aliphatische Alkohole, Organopolysiloxane, anionische oberflächenaktive Mittel, kationische oberflächenaktive Mittel, amphotere oberflächenaktive Mittel, nicht-ionische oberflächenaktive Mittel, Fluor-enthaltende oberflächenaktive Mittel, organische Carbonsäuren und Derivate davon, Fluorharz, Silikonharz und feine Teilchen anorganischer Verbindungen wie z.B. Talk und Siliziumdioxid. Der Gehalt des Gleitmittels in der Rückseitenschicht beträgt 5 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 30 Gew.-%.

Die Rückseitenschicht kann durch Lösen oder Dispergieren des vorstehend genannten Harzes, gegebenenfalls zusammen mit einem Trennmittel, einem Gleitmittel und dergleichen, in einem geeigneten Lösungsmittel zur Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit, Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit mit einem herkömmlichen Beschichtungsverfahren wie z.B. Tiefdruckbeschichten, Walzenbeschichten oder "Wire-bar"-Beschichten, und Trocknen der Beschichtung gebildet werden. Die Bedeckung der Rückseitenschicht beträgt 0,1 bis 10 g/m2 auf einer Trockenbasis.

Als nächstes wird das Verfahren zur Herstellung des vorstehend beschriebenen Thermotransferblatts beschrieben. Die 5 ist eine schematische Ansicht, die eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung des Thermotransferblatts veranschaulicht. Ein Thermotransferblatt 11, das eine Trennschicht 4 und eine Thermotransferschicht 32 umfasst, die in dieser Reihenfolge auf einer Seite eines Substrats bereitgestellt worden sind, d.h. ein Thermotransferblatt 11, bei dem eine Thermotransferschicht 32 an einer Position bereitgestellt ist, die am weitesten von einem Substrat 2 entfernt ist, wird oben auf ein Thermotransferblatt 12 gelegt, das eine Thermotransferschicht 31 umfasst, die auf einer Seite eines Substrats 2 bereitgestellt ist, d.h. ein Thermotransferblatt 12, bei dem eine Thermotransferschicht 31 an einer Position bereitgestellt ist, die am weitesten von einem Substrat 2 entfernt ist, so dass die Thermotransferschicht 32 in dem Thermotransferblatt 11 der Thermotransferschicht 31 in dem Thermotransferblatt 12 gegenüber liegt. Der Aufbau wird mittels eines Thermokopfs 8 von der Rückseite des Thermotransferblatts 11 her partiell erwärmt. Alternativ können die beiden Thermotransferblätter in einem Zustand, bei dem das Thermotransferblatt 11 und das Thermotransferblatt 12 aufeinander gelegt worden sind, zwischen dem Thermokopf 8 und einer Andruckwalze 9 gepresst werden. Folglich wird ein Teil der Thermotransferschicht 32 in dem Thermotransferblatt 11 auf die Thermotransferschicht 31 in dem Thermotransferblatt 12 übertragen, wodurch ein Thermotransferblatt 12 bereitgestellt wird, das mit einer Thermotransferschicht 32 in einer konvexen Form ausgestattet ist. In diesem Thermotransferblatt 12 ist auf einer Seite des Substrats 2 an einer Position, die am weitesten von dem Substrat 2 entfernt liegt, eine Thermotransferschicht 32 in einer konvexen Form in einem Teil davon bereitgestellt.

Gemäß der vorstehenden Beschreibung kann bei der Bildung der Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form in einem Teil davon auf dem Substrat die Thermotransferschicht in einer konvexen Form durch partielles Erwärmen eines separat bereitgestellten Thermotransferblatts mittels einer Wärmequelle wie z.B. einem Thermokopf gebildet werden, um einen Teil der Thermotransferschicht von dem Thermotransferblatt thermisch auf eine Thermotransferschicht in einem anderen Thermotransferblatt zu übertragen. Die Bildung der Thermotransferschicht in einer konvexen Form ist nicht auf diejenige durch das Thermotransfermittel beschränkt. In dieser Erfindung kann die Thermotransferschicht in einer konvexen Form z.B. durch ein Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren gebildet werden, bei dem eine Tintenstrahlaufzeichnungstinte bereitgestellt und durch eine Düse auf einen Teil der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt ausgestoßen wird. Alternativ kann ein elektrophotographisches Verfahren eingesetzt werden, das die Schritte umfasst: Bilden eines elektrostatisch latenten Bilds auf einem Photorezeptor durch Belichten, Entwickeln des latenten Bilds mit einem transparenten Toner und dann Übertragen des Tonerbilds auf das Thermotransferblatt zur Bildung einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form.

In der Thermotransferschicht, die mit dem vorstehenden Verfahren gebildet worden ist, ist dann, wenn die Höhe (Dicke) der Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der Thermotransferschicht, die auf diese Weise gebildet worden ist, im Bereich von 0,2 bis 5,0 &mgr;m liegt, die Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der Thermotransferschicht, die auf das Objekt übertragen worden ist, durch die Reflexion von Licht gemäß dem Winkel der Betrachtungslinie zu der Übertragungsfläche leicht lesbar. Daher liegt die Dicke (Höhe) der Thermotransferschicht in einer konvexen Form vorzugsweise im Bereich von 0,2 bis 5,0 &mgr;m. Wenn beispielsweise die Thermotransferschicht in einer konvexen Form durch einen Thermotransfer ausgebildet wird, wird vorzugsweise ein Verfahren eingesetzt, bei dem eine Thermotransferschicht zur Bildung der Thermotransferschicht in einer konvexen Form im Vorhinein in der Form eines Thermotransferblatts mit der vorstehend genannten Dicke bereitgestellt wird und die Thermotransferschicht thermisch auf einmal in der Dickenrichtung übertragen wird, d.h. ohne dass die Thermotransferschicht auf der Substratseite zurückgelassen wird.

Als nächstes wird eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens zur Bilderzeugung unter Verwendung des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts detailliert unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Es gibt zwei Verfahren zur Übertragung der Thermotransferschicht auf ein Objekt zur Bildung eines Bilds auf dem Objekt unter Verwendung des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts.

Eines der Verfahren umfasst die Schritte des Bereitstellens eines Objekts, auf das die vorstehend genannte Thermotransferschicht übertragen werden soll und auf dem ein Bild im Vorhinein mit einem Thermotransferaufzeichnungsverfahren oder dergleichen gebildet worden ist, und des Übertragens der vorstehend genannten Thermotransferschicht auf das Bild (direktes Übertragungsverfahren). Die übertragene Schicht kann das Bild schützen und ermöglicht es, dass die Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der auf das Objekt übertragenen Thermotransferschicht durch die Reflexion von Licht gemäß dem Winkel der Betrachtungslinie zu der Fläche mit dem aufgezeichneten Bild lesbar ist.

Andererseits wird in dem anderen Verfahren ein Bild nicht direkt auf dem Objekt gebildet. Insbesondere umfasst das andere Verfahren die Schritte: Bereitstellen des erfindungsgemäßen Thermotransferblatts und eines Thermotransferaufnahmemediums, umfassend ein Substrat und eine mindestens auf einer Seite des Substrates bereitgestellte Thermotransfertintenschicht, welche ein thermoplastisches Harz und einen Farbstoff bzw. ein Farbmittel enthält, Legen des Thermotransferblattes oben auf das Thermotransferaufnahmemedium, so dass die Thermotransferschicht der Thermotransfertintenschicht gegenüberliegt; bildweises Erwärmen des geschichteten Thermotransferaufnahmemediums, um die Thermotransfertintenschicht oder den Farbstoff bzw. das Farbmittel bildweise auf die Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt zu übertragen, wodurch einmal ein umgekehrtes Bild auf dem Thermotransferblatt gebildet wird; danach Legen des Thermotransferblattes mit einem darauf gebildeten Bild oben auf ein Objekt, so dass die Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt der bilderzeugenden Fläche in dem Objekt gegenüberliegt; und Erwärmen des geschichteten Thermotransferblattes von dessen Seite, die von der Thermotransferschicht entfernt ist, um die Thermotransferschicht mit einem darauf gebildeten Bild auf das Objekt zu übertragen, wodurch ein Bild auf dem Objekt gebildet wird (Rückübertragungsverfahren). In diesem Fall wird das Bild in dem Objekt mit dem erzeugten Bild durch die Thermotransferschicht geschützt und die Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der auf das Objekt übertragenen Thermotransferschicht ist durch die Reflexion von Licht gemäß dem Winkel der Betrachtungslinie zu der Fläche mit dem aufgezeichneten Bild lesbar.

Die 6 bis 9 sind schematische Ansichten, die das erfindungsgemäße Verfahren zur Bilderzeugung veranschaulichen. Ein Thermotransferblatt 1, das ein Substrat 21, eine Thermotransferschicht 31, die auf einer Seite des Substrats 21 bereitgestellt ist, und eine Thermotransferschicht 32 umfasst, die auf einem Teil der Thermotransferschicht 31 bereitgestellt ist, d.h. ein Thermotransferblatt, bei dem eine Thermotransferschicht 3 mit einer Thermotransferschicht 4 in einer konvexen Form in einem Teil davon auf einer Seite eines Substrats 21 an einer Position bereitgestellt ist, die sich von dem Substrat 21 am weitesten entfernt befindet, und ein Thermotransferaufzeichnungsmedium 5, das ein Substrat und eine auf mindestens einer Seite des Substrats 22 bereitgestellte Thermotransfertintenschicht 6 umfasst, die ein thermoplastisches Harz und ein Farbmittel enthält, werden bereitgestellt. Das Thermotransferblatt 1 und das Thermotransferaufzeichnungsmedium 5 werden derart übereinander gelegt, dass die Thermotransferschicht 3 in dem Thermotransferblatt 1 der Thermotransfertintenschicht 6 in dem Thermotransferaufzeichnungsmedium 5 gegenüber liegt. Der Aufbau wird bildweise erwärmt. In diesem Fall wird das Erwärmen mittels eines Thermokopfs 9 durchgeführt. Insbesondere werden das Thermotransferblatt 1 und das Thermotransferaufzeichnungsmedium sandwichartig zwischen dem Thermokopf 9 und einer Andruckwalze 10 angeordnet und in dieser Ausführungsform wird der Aufbau durch den Thermokopf 9 von der Seite des Thermotransferaufzeichnungsmediums 5 her, entfernt von der Thermotransfertintenschicht 6 bildweise erwärmt (vgl. die 6).

Nach dem Erwärmen werden das Thermotransferblatt 1 und das Thermotransferaufzeichnungsmedium 5, die geschichtet sind, voneinander getrennt, um die Thermotransfertintenschicht 6 oder das Farbmittel, das in der Thermotransfertintenschicht 6 in dem Thermotransferaufzeichnungsmedium 5 enthalten ist, als Bild 7 auf die Thermotransferschicht 3 in dem Thermotransferblatt 1 zu übertragen. Dieses Bild 7 ist ein umgekehrtes Bild (ein Spiegelbild), wenn es in der durch A angegebenen Richtung betrachtet wird, und ein nicht-umgekehrtes Bild, wenn es in der durch B angegebenen Richtung betrachtet wird (vgl. die 7).

Als nächstes wird das Thermotransferblatt 1 mit dem darauf ausgebildeten Bild 7 oben auf ein Objekt 8 gelegt, so dass die Thermotransferschicht 3 in dem Thermotransferblatt 1 der Bilderzeugungsfläche des Objekts 8 gegenüber liegt. Der Aufbau wird mit einer Heizwalze 11 von dem Thermotransferblatt 1 her auf dessen Seite erwärmt, die von der Thermotransferschicht 3 entfernt ist. Bei dem Erwärmen durch die Heizwalze 11 werden das Thermotransferblatt 1 und das Objekt 8 sandwichartig zwischen der Heizwalze 11 und der Andruckwalze 10 angeordnet, erwärmt und gepresst (vgl. die 8).

Nach dem Erwärmen werden das Thermotransferblatt 1 und das Objekt 8, die geschichtet sind, voneinander getrennt, wodurch die Thermotransferschichten 31, 32 in ihrem Abschnitt, der durch den Thermokopf 9 einschließlich des Bilds 7 und der Thermotransferschicht 4 in einer konvexen Form in dem Thermotransferblatt 1 erwärmt wird, auf das Objekt 8 übertragen werden (vgl. die 9).

Die Thermotransferschicht in dem in der vorliegenden Erfindung verwendeten Thermotransferblatt ist vorzugsweise durchsichtig oder lichtdurchlässig, so dass das aus der Thermotransfertintenschicht, die von dem Thermotransferaufzeichnungsmedium stammt, gebildete Bild durch das Bild der Thermotransfertintenschicht nach dem Transfer auf das Objekt sichtbar ist. "Lichtdurchlässig" bezieht sich auf einen Zustand zwischen einem durchsichtigen Zustand und einem lichtundurchlässigen Zustand. D.h., im dem Fall einer transparenten Thermotransferschicht, wenn das Objekt mit dem erzeugten Bild betrachtet wird, ist die Differenz des Brechungsindex von Licht zwischen dem übertragenen Bildteil, der aus der Thermotransfertintenschicht ausgebildet ist, die von dem Thermotransferaufzeichnungsmedium stammt, und dem Thermotransferschichtabschnitt, der auf das Objekt übertragen worden ist, so gering, dass der übertragene Bildabschnitt leicht durch die Thermotransferschicht sichtbar ist. Wenn andererseits die Thermotransferschicht lichtundurchlässig ist, ist die Differenz des Brechungsindex von Licht zwischen dem übertragenen Bildteil, der aus der Thermotransfertintenschicht ausgebildet ist, und dem Thermotransferschichtabschnitt, der auf das Objekt übertragen worden ist, so groß, dass der übertragene Bildabschnitt nicht durch die Thermotransferschicht sichtbar ist, d.h. Licht kann nicht durch die Thermotransferschicht hindurchtreten.

Ferner unterscheiden sich die Lichtdurchlässigkeitseigenschaften der Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt vorzugsweise von den Lichtdurchlässigkeitseigenschaften der Thermotransferschicht in einem von der Thermotransferschicht in einer konvexen Form verschiedenen Abschnitt. Wenn die Thermotransferschicht in diesem Thermotransferblatt auf ein Objekt übertragen wird, ist die Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der auf das Objekt übertragenen Thermotransferschicht durch die Reflexion von Licht gemäß dem Winkel der Betrachtungslinie zu der Fläche mit dem aufgezeichneten Bild des Objekts mit dem erzeugten Bild leicht lesbar. Zu diesem Zweck kann ein Verfahren eingesetzt werden, bei dem die Lichtdurchlässigkeitseigenschaften der Thermotransferschicht 31, die das Objekt zu einem großen Teil bedeckt, um als Schutzschicht zu wirken, etwas besser gemacht werden als die Lichtdurchlässigkeitseigenschaften der Thermotransferschicht 32 in der konvexen Form oder umgekehrt.

In der vorliegenden Erfindung bedeuten verschiedene Lichtdurchlässigkeitseigenschaften, dass ein Unterschied bei der Trübung, der Lichtdurchlässigkeit oder der Lichtundurchlässigkeit vorliegt.

Verfahren, die zur Einstellung der Durchsichtigkeit oder der Lichtdurchlässigkeitseigenschaften der Thermotransferschicht geeignet sind, umfassen ein Verfahren, bei dem ein herkömmliches Farbmittel in die Thermotransferschicht eingebracht wird, ein Verfahren, bei dem Teilchen in die Thermotransferschicht eingebracht werden, und ein Verfahren, bei dem die Struktur der Thermotransferschicht als poröse Netzwerkstruktur ausgebildet wird.

Von den organischen oder anorganischen Pigmenten oder Farbstoffen können Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz oder andere Farbtöne zweckmäßig als Farbmittel ausgewählt werden. Es können auch Pigmente mit einem metallischen Glanz, wie z.B. einer Goldfarbe, einer Silberfarbe oder einer Kupferfarbe, fluoreszierende anorganische oder organische Pigmente oder Farbstoffe und Pigmente oder Farbstoffe mit einer weißen Farbe oder mit Zwischenfarben, wie z.B. Grün, Orange und Violett verwendet werden. In diesem Fall sollte die Menge des zugesetzten Farbmittels so eingestellt werden, dass das Farbmittel das aus der Thermotransfertintenschicht ausgebildete übertragene Bild nicht verdeckt und das übertragene Bild durch die Transferschicht sichtbar ist. Um die Lichtdurchlässigkeitseigenschaften zu verbessern, liegt das Farbmittel vorzugsweise in einem Zustand einer Lösung in der Beschichtungsflüssigkeit für die Thermotransferschicht vor. Diesbezüglich ist die Verwendung eines Farbstoffs als Farbmittel bevorzugt.

Teilchen, die zur Einstellung der Durchsichtigkeit oder der Lichtdurchlässigkeitseigenschaften der Thermotransferschicht geeignet sind, umfassen anorganische Teilchen wie z.B. Teilchen von Siliziumdioxid, Titanoxid und Calciumcarbonat, und organische Teilchen wie z.B. synthetische Harzfüllstoffe.

Die poröse Netzwerkstruktur der Thermotransferschicht kann mit einem herkömmlichen Verfahren ausgebildet werden. Beispielsweise wird ein transparenter Harzlack als Beschichtungsflüssigkeit für die Thermotransferschicht, der ein Harz, ein gutes Lösungsmittel mit einem relativ niedrigen Siedepunkt und ein schlechtes Lösungsmittel mit einem relativ hohen Siedepunkt umfasst, auf ein Substrat aufgebracht. Dieser Harzlack wird im Allgemeinen mit einem herkömmlichen Beschichtungsverfahren, wie z.B. durch Tiefdruckbeschichten oder Siebdruckbeschichten, bis zu einer Dicke von 0,5 bis 10 &mgr;m aufgebracht. Als nächstes wird die Harzlackbeschichtung getrocknet. In diesem Trocknungsschritt verdampft das gute Lösungsmittel mit einem relativ niedrigen Siedepunkt bevorzugt. Wenn das Verdampfen des guten Lösungsmittels fortschreitet, wird die Harzphase in dem Harzlack von der verbleibenden Phase mit dem schlechten Lösungsmittel getrennt. In diesem Fall geliert das Harz, während das schlechte Lösungsmittel die Form von Teilchen annimmt, die in dem Harz dispergiert sind. Bei weiter fortschreitendem Trocknen schreitet die Verdampfung des hochsiedenden schlechten Lösungsmittels in einer Teilchenform fort. Bei der Vervollständigung der Verdampfung des schlechten Lösungsmittels wird die Thermotransferschicht mit einer porösen Struktur gebildet. Der Porendurchmesser der porösen Struktur kann durch Einstellen der Temperatur, des Luftstroms und dergleichen beim Trocknen eingestellt werden. Diesbezüglich sollte der folgende Punkt beachtet werden. Im Fall der Thermotransferschicht mit einer porösen Struktur wird der Porendurchmesser der porösen Struktur unter Berücksichtigung der Durchsichtigkeit und der Lichtdurchlässigkeitseigenschaften der Thermotransferschicht nach der Übertragung auf das Objekt, und nicht der Durchsichtigkeit und der Lichtdurchlässigkeitseigenschaften der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt eingestellt, das mit einem später beschriebenen Herstellungsverfahren hergestellt wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass bei der Thermotransferschicht mit einer porösen Struktur das Erhitzen zum Zeitpunkt des Thermotransfers in manchen Fällen eine Änderung der porösen Struktur und folglich eine Verstärkung der Durchsichtigkeit und der Lichtdurchlässigkeitseigenschaften verursacht.

Als nächstes wird das in der vorliegenden Erfindung verwendete Thermotransferaufzeichnungsmedium 5, bei dem die Thermotransfertintenschicht 6, die ein thermoplastisches Harz und ein Farbmittel enthält, auf mindestens einer Seite des Substrats 22 gebildet worden ist, beschrieben.

Substrat

Als Substrat 22, das in dem Thermotransferaufzeichnungsmedium verwendet wird, kann ein beliebiges Substrat verwendet werden, das bisher als Substrat für Thermotransferaufzeichnungsmedien verwendet worden ist, soweit es die Thermotransfertintenschicht tragen kann und eine Festigkeit und Wärmebeständigkeit aufweist. Insbesondere kann das Substrat 22 aus Materialien ausgebildet sein, wie sie vorstehend im Zusammenhang mit dem Substrat für das Thermotransferblatt beschrieben worden sind.

Die Dicke des Substrats kann abhängig von den Materialien zweckmäßig derart ausgewählt werden, dass die Festigkeit, die Wärmebeständigkeit und dergleichen geeignet sind. Im Allgemeinen beträgt die Dicke jedoch vorzugsweise 1 bis 50 &mgr;m.

Thermotransfertintenschicht

Die auf dem Substrat bereitgestellte Thermotransfertintenschicht 6 kann unter Verwendung einer Beschichtungsflüssigkeit ausgebildet werden, die ein thermoplastisches Harz und ein Farbmittel und gegebenenfalls Additive wie z.B. Gleitmittel wie Wachse, Dispergiermittel und Antiabsetzmittel enthält.

Als Farbmittel können verschiedene herkömmliche Farbmittel verwendet werden. Von den organischen oder anorganischen Pigmenten oder Farbstoffen sind diejenigen als Farbmittel bevorzugt, die gute Eigenschaften als Aufzeichnungsmaterial aufweisen, wie z.B. diejenigen, die eine zufrieden stellende Farbdichte aufweisen und bei denen es weniger wahrscheinlich ist, dass sie beim Aussetzen z.B. gegenüber Licht, Wärme und Temperatur eine Farbänderung und ein Ausbleichen verursachen. Farbmittel mit Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz und anderen Farbtönen können zweckmäßig ausgewählt werden. Es können auch Pigmente mit einem metallischen Glanz, wie z.B. einer Goldfarbe, einer Silberfarbe oder einer Kupferfarbe, fluoreszierende anorganische oder organische Pigmente oder Farbstoffe und Pigmente oder Farbstoffe mit einer weißen Farbe oder mit Zwischenfarben, wie z.B. Grün, Orange und Violett, verwendet werden.

Von den metallischen Pigmenten wie z.B. Gold, Silber, Kupfer, Zink, Aluminium, Chrom und anderen Metall- oder Legierungspulvern wird vorzugsweise ein Aluminiumpigment verwendet, da ein hervorragender metallischer Glanz und ein lichtundurchlässig machender Effekt unabhängig z.B. von der Farbe des Untergrunds der Übertragungsfläche des Objekts realisiert werden kann. Das Aluminiumpigment kann in einer Kugelform oder einer kugelähnlichen Form vorliegen. Ein plättchenförmiges Aluminiumpigment ist jedoch bevorzugt, da ein hervorragender metallischer Glanz und ein hervorragender lichtundurchlässig machender Effekt bereitgestellt werden können. Das in der Thermotransferschicht verwendete Aluminium weist vorzugsweise eine durchschnittliche Länge von 1 bis 20 &mgr;m und eine durchschnittliche Dicke von 0,01 bis 5 &mgr;m auf, da dann die Dispergierbarkeit in der Beschichtungsflüssigkeit und der metallische Glanz des gebildeten Bilds hervorragend sind.

Das erfindungsgemäße Thermotransferaufzeichnungsmedium umfasst ein Substrat und eine auf einer Seite des Substrats bereitgestellte Thermotransfertintenschicht. Hier verwendbare Thermotransfertintenschichten werden grob in zwei Typen eingeteilt, nämlich Wärmeschmelztintenschichten oder sublimierbare Farbstofftintenschichten. Die Wärmeschmelztintenschicht umfasst herkömmliche Farbmittel und Bindemittel und gegebenenfalls verschiedene Additive, wie z.B. Mineralöle, Pflanzenöle, höhere Fettsäuren, wie z.B. Stearinsäure, Weichmacher und Füllstoffe. Beispiele für die Harzkomponente, die als Bindemittel verwendet wird, umfassen Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, Ethylen-Acrylsäureester-Copolymer, Polyethylen, Polystyrol, Polypropylen, Polybuten, Erdölharz, Vinylchloridharz, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, Polyvinylalkohol, Vinylidenchloridharz, Methacrylsäureharz, Polyamid, Polycarbonat, Fluorharz, Polyvinylformal, Polyvinylbutyral, Acetylcellulose, Nitrocellulose, Polyvinylacetat, Polyisobutylen, Ethylcellulose, Polyacetal und Polyester.

Beispiele für die Wachskomponente, die als Bindemittel verwendet wird, umfassen verschiedene Wachse, wie z.B. mikrokristallines Wachs, Carnaubawachs und Paraffinwachs und ferner andere verschiedenartige Wachse wie z.B. Fischer-Tropsch-Wachs, verschiedene Typen von Polyethylen mit niedrigem Molekulargewicht, Japanwachs, Bienenwachs, Walrat, Insektenwachs, Wollwachs, Schellackwachs, Candelillawachs, Rohvaseline, Polyesterwachs, teilweise modifiziertes Wachs, Fettester und Fettamide.

Vorzugsweise weist das thermoplastische Harz als das Bindemittel, das in der Wärmeschmelztintenschicht enthalten ist, eine Struktur auf, die der Struktur des Bindemittelharzes in der Thermotransferschicht, auf welche die Tintenschicht übertragen werden soll, ähnlich ist. In diesem Fall kann eine hohe Verträglichkeit bereitgestellt werden. Dadurch kann eine hervorragende Übertragbarkeit und Fixierung auf der Thermotransferschicht realisiert werden.

Das Farbmittel kann zweckmäßig aus den vorstehend beschriebenen herkömmlichen organischen oder anorganischen Pigmenten oder Farbstoffen ausgewählt werden. Ferner kann in die Wärmeschmelztintenschicht im Hinblick auf die Verleihung einer guten Wärmeleitfähigkeit und Wärmeschmelzübertragbarkeit ein wärmeleitendes Material als Füllstoff für das Bindemittel eingebracht werden. Solche Füllstoffe umfassen z.B. kohlenstoffhaltige Materialien wie z.B. Ruß, und Metalle und Metallverbindungen wie z.B. Aluminium, Kupfer, Zinnoxid und Molybdändisulfid.

Die Wärmeschmelztintenschicht kann durch die Bereitstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine Wärmeschmelztintenschicht, die durch Mischen der Farbmittelkomponente, der Bindemittelkomponente und gegebenenfalls einer Lösungsmittelkomponente, wie z.B. Wasser oder eines organischen Lösungsmittels, hergestellt wird, und Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit mit einem herkömmlichen Verfahren wie z.B. Heißschmelzbeschichten, Heißspritzlackbeschichten, Tiefdruckbeschichten, Tiefdruck-Umkehrbeschichten oder Walzenbeschichten gebildet werden. Es kann auch ein Bildungsverfahren unter Verwendung einer wässrigen oder nicht-wässrigen Emulsionsbeschichtungsflüssigkeit verwendet werden. Die Bedeckung der Wärmeschmelztintenschicht sollte so festgelegt werden, dass eine Ausgewogenheit zwischen der erforderlichen Druckdichte und der erforderlichen Wärmeempfindlichkeit erhalten wird, und die Bedeckung liegt vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 30 g/m2, mehr bevorzugt von 1 bis 20 g/m2.

Die sublimierbare Farbstofftintenschicht als Thermotransfertintenschicht ist eine Schicht, die einen auf einem Bindemittelharz geträgerten sublimierbaren Farbstoff umfasst. Farbstoffe, die in herkömmlichen Thermotransferaufzeichnungsmedien verwendet werden, können ohne spezielle Beschränkung effektiv verwendet werden. Die folgenden Farbstoffe können als Beispiele für bevorzugte Farbstoffe genannt werden. Insbesondere können MS Rot G®, Macrolex Rot Violett R®, Ceres Rot 7B®, Samaron Rot HBSL® und Resolin Rot F 3BS® als rote Farbstoffe genannt werden. Phorone Brilliant Gelb 6 GL®, PTY-52®, Macrolex Gelb 6G® und dergleichen können als gelbe Farbstoffe genannt werden. Kayaset Blau 714®, Waxoline Blau AP-FW®, Phorone Brilliant Blau S-R® und MS Blau 100® können als blaue Farbstoffe genannt werden.

Zum Trägern der vorstehend genannten sublimierbaren Farbstoffe kann ein beliebiges Bindemittelharz (thermoplastisches Harz) verwendet werden und Beispiele für bevorzugte Bindemittelharze umfassen: Celluloseharze, wie z.B. Ethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Ethylhydroxycellulose, Hydroxypropylcellulose, Methylcellulose, Celluloseacetat und Celluloseacetatbutyrat; Vinylharze, wie z.B. Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat, Polyvinylbutyral, Polyvinylacetal, Polyvinylpyrrolidon und Polyacrylamid; und Polyester.

Um die Trennbarkeit der Thermotransfertintenschicht von der Thermotransferschicht als Bildaufnahmeseite zum Zeitpunkt der Bildung eines thermisch übertragenen Bilds zu verstärken, kann als Bindemittelharz zum Trägern des thermisch übertragbaren Farbstoffs ein Pfropfcopolymer verwendet werden, das mindestens ein freisetzbares Segment aufweist, das aus einem Polysiloxansegment, einem Fluorkohlenstoffsegment und einem langkettigen Alkylsegment ausgewählt ist, wobei jedes Pfropfsegment an die Hauptkette eines Acryl-, Vinyl-, Polyester-, Polyurethan-, Polyamid- oder Celluloseharzes gebunden ist.

Die Verwendung eines färbbaren thermoplastischen Harzbindemittels ist in der Thermotransferschicht zur Aufnahme des Farbstoffs in der sublimierbaren Farbstofftintenschicht erforderlich. Ferner kann in die sublimierbare Farbstofftintenschicht gegebenenfalls ein Trennmittel, wie z.B. ein Fluor-enthaltendes oberflächenaktives Mittel, ein Silikonöl und/oder ein gehärtetes Produkt davon eingebracht werden, so dass beim Erwärmen zum Zeitpunkt der Bildung eines Bildes die sublimierbare Farbstofftintenschicht und die Thermotransferschicht glatt voneinander getrennt werden können, ohne dass ein Wärmeverschmelzen stattfindet. Fluor-enthaltende oberflächenaktive Mittel umfassen Fluorad FC-430® und FC-431®, die von 3M hergestellt werden. Silikonöle umfassen verschiedene modifizierte Silikonöle und gehärtete Produkte davon, wie sie in „Sirikohn Handobukku (Silicone Handbook)", das von The Nikkan Kogyo Shimbun, Ltd. veröffentlicht worden ist, beschrieben sind. Wenn nach der Bildung eines Farbstoffbilds, das aus der sublimierbaren Farbstofftintenschicht auf der Thermotransferschicht ausgebildet ist, eine Übertragung und ein Anhaften der Thermotransferschicht mit ausgebildetem Bild auf einem Objekt folgt, ist die Verwendung eines Fluor-enthaltenden oberflächenaktiven Mittels und eines ungehärteten Silikonöls besonders bevorzugt, da diese eine sehr gute Haftung aufweisen. Selbstverständlich kann die Verwendung des Pfropfcopolymers mit einem trennbaren Segment als Bindemittelharz in der Thermotransferschicht den Bedarf zur Zugabe eines Trennmittels ausschließen und eine sehr gute Haftung zwischen dem Objekt und der Thermotransferschicht mit ausgebildetem Bild realisieren und ist deshalb bevorzugt.

Die sublimierbare Farbstofftintenschicht kann zusätzlich zu dem Farbstoff und dem Bindemittelharz gegebenenfalls verschiedene herkömmliche Additive enthalten. Die sublimierbare Farbstofftintenschicht kann durch Lösen oder Dispergieren des Farbstoffs, des Bindemittelharzes und der Additive in einem geeigneten Lösungsmittel zur Herstellung einer Tinte und Aufbringen der Tinte auf das Substrat mit dem gleichen Beschichtungsverfahren, wie es vorstehend im Zusammenhang mit der Wärmeschmelztintenschicht beschrieben worden ist, gebildet werden. Die Bedeckung der sublimierbaren Farbstofftintenschicht beträgt 0,1 bis 5,0 g/m2, vorzugsweise 0,4 bis 2,0 g/m2.

Rückseitenschicht

In dem Thermotransferaufzeichnungsmedium kann auf dem Substrat auf dessen Seite, die von der Thermotransfertintenschicht entfernt liegt, im Hinblick auf die Verhinderung eines Blockierens zwischen dem Thermotransferaufzeichnungsmedium und einem Thermokopf und gleichzeitig im Hinblick auf eine Verbesserung des Gleitvermögens eine Rückseitenschicht bereitgestellt werden. Diese Rückseitenschicht kann aus dem gleichen Material ausgebildet sein, wie es bei der Bildung der Rückseitenschicht verwendet wird, die in dem Thermotransferblatt bereitgestellt werden kann.

In dem Thermotransferaufzeichnungsmedium, das mit einer Wärmeschmelztintenschicht als Thermotransfertintenschicht ausgestattet ist und das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann die Thermotransfertintenschicht mittels einer Abziehschicht bereitgestellt sein, um die Trennung der Thermotransfertintenschicht von dem Substrat beim Erwärmen weiter zu erleichtern. Ferner kann eine Haftmittelschicht, eine Zwischenschicht oder dergleichen auf der Thermotransfertintenschicht in dem Thermotransferaufzeichnungsmedium bereitgestellt sein. Andererseits ist im Fall des Thermotransferaufzeichnungsmediums, das mit einer sublimierbaren Farbstofftintenschicht als Thermotransfertintenschicht ausgestattet ist, die Thermotransfertintenschicht auf dem Substrat bereitgestellt. In diesem Fall kann eine Zwischenschicht, wie z.B. eine Haftvermittlerschicht, zwischen dem Substrat und der Thermotransfertintenschicht bereitgestellt sein, um die Haftung zwischen dem Substrat und der Thermotransfertintenschicht zu verstärken.

Für die Abziehschicht und die Haftmittelschicht in dem Thermotransferaufzeichnungsmedium können das gleiche Material und das gleiche Bildungsverfahren wie bei der Abziehschicht und der Haftmittelschicht in dem Thermotransferblatt verwendet werden.

Verfahren zur Bilderzeugung

In dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Bilderzeugung können die Mittel zum bildweisen erwärmen, die bei der Bildung eines Bilds auf der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt durch den Thermotransfer der Thermotransfertintenschicht in dem Thermotransferaufzeichnungsmedium verwendet werden, herkömmliche Mittel zum Anwenden von Wärmeenergie für den Thermotransfer, wie z.B. ein Erwärmen mittels eines Thermokopfs oder eine Bestrahlung mit einem Laserstrahl, sein.

Beispiele für Mittel zum Übertragen der Thermotransferschicht mit einem Bild, das darauf unter Verwendung der Thermotransfertintenschicht ausgebildet worden ist, auf ein Objekt, umfassen einen Thermokopf, der bei der Bildung eines übertragenen Bilds verwendbar ist, eine Linienheizeinrichtung, eine Heizwalze und einen Heißstempel.

Um eine Ausrichtung des schließlich erhaltenen Bilds in dem Objekt mit einem erzeugten Bild in einer geeigneten Richtung zu erreichen, sollte in der Thermotransferschicht auf dem Thermotransferblatt ein Bild mit einer Spiegelbildbeziehung zu dem fertigen Bild gebildet werden. Das Objekt, auf dem ein Bild durch die Rückübertragung der Thermotransferschicht mit dem ausgebildeten Bild in dem Thermotransferblatt gebildet wird, ist nicht speziell beschränkt. Beispiele dafür umfassen Blätter oder dreidimensionale Formprodukte aus einfachem Papier, holzfreiem Papier, Transparentpapier, verschiedenen Kunststoffen oder dergleichen. Das Objekt kann in der Form von Karten, Postkarten, Pässen, Briefpapieren oder Schreibblöcken, Berichtblöcke, Notizbüchern, Katalogen, Tassen, Hüllen, Baumaterialien, Platten, Elektronikkomponenten, wie z.B. Telefonen, Radios und Fernsehgeräten und wiederaufladbaren Batterien vorliegen. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Bilderzeugung kann eine Aufzeichnung selbst auf Objekten, die aus einem kaum haftenden Kunststoffmaterial ausgebildet sind, wie z.B. aus Polycarbonatharz, Polypropylenharz, Polyethylenharz, Polyethylenterephthalatharz oder Polymethylmethacrylat, mit einer guten Übertragbarkeit und Haftung durchgeführt werden.

Beispiele

Die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele dienen zur weiteren Veranschaulichung der vorliegenden Erfindung. In der folgenden Beschreibung bezieht sich „Teile" oder „%" auf das Gewicht.

Herstellung der Thermotransferblätter 1 bis 31

Thermotransferblätter 1 bis 31 wurden unter Bedingungen hergestellt, die für jede Schicht in der Tabelle 5 angegeben sind. Insbesondere wurde eine Rückseitenschicht mit einer Zusammensetzung, die in der Tabelle 4 angegeben ist, bei einer Bedeckung von 0,2 g/m2 auf einer Feststoffbasis auf ein in der Tabelle 5 angegebenes Substrat aufgebracht. Eine Trennschicht, eine Abziehschicht und eine Thermotransferschicht wurden in dieser Reihenfolge auf der anderen Seite des Substrats unter den in der Tabelle 5 angegebenen Bedingungen gebildet. Die Zusammensetzung der Harzschicht ist in der Tabelle 5 gezeigt und Details der verwendeten Harze sind in der Tabelle 2 gezeigt.

Die Zusammensetzung der Abziehschicht ist in der Tabelle 5 gezeigt und Details der verwendeten Harze sind in der Tabelle 3 gezeigt.

Die Zusammensetzung der Thermotransferschicht ist in der Tabelle 5 gezeigt und Details der verwendeten Harze sind in der Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1 Polyesterharze für die Thermotransferschicht
Methacrylat-Copolymer/Homopolymer für die Thermotransferschicht
Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymer für die Thermotransferschicht
Tabelle 2 Wasserlösliches Polyvinylacetal für die Trennschicht
Polyvinylalkohol für die Trennschicht
Tabelle 3 Methacrylat-Copolymer/Homopolymer für die Abziehschicht
Tabelle 4
Herstellung von Thermotransfertintenfolien 1 bis 5

Thermotransfertintenfolien 1 bis 5 für die Bildung von Farbbildern wurden unter den Bedingungen hergestellt, die für jede Schicht in der Tabelle 6 angegeben sind.

Objekt

Eine 200 &mgr;m dicke weiße flexible Vinylchloridfolie oder eine 200 &mgr;m dicke schwarze Polycarbonatfolie wurde als Objekt zur Bewertung der Thermotransferblätter bereitgestellt.

Beispiele 1 bis 27 und Vergleichsbeispiele 1 bis 4

In den in der Tabelle 7 angegebenen Kombinationen wurde ein Thermotransferblatt A derart oben auf ein Thermotransferblatt B gelegt, dass die Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt A der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt B gegenüber lag. Der Aufbau wurde mit einem Thermokopf bildweise von der Rückseite des Thermotransferblatts A her erwärmt, um die Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt A bildweise auf die Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt B zu übertragen. Folglich wurden zur Verwendung in den Beispielen und Vergleichsbeispielen Thermotransferblätter bereitgestellt, bei denen eine Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form derart auf einem Substrat ausgebildet worden ist, dass die Thermotransferschicht in einer konvexen Form am weitesten von dem Substrat entfernt war.

In den Thermotransferblättern, die mit einer Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form ausgestattet waren, wurde die Dicke (Höhe) der Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der Thermotransferschicht gemessen und als Dicke der Thermotransferschicht in einer konvexen Form in der Tabelle 7 angegeben.

Bei der Bildung der Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form wurde das Erwärmen mit einem Thermokopf unter den folgenden Druckbedingungen durchgeführt.

In diesem Fall wurde ein Drucker zur Bewertung unter Druckbedingungen mit einer Liniengeschwindigkeit von 2,8 ms/Linie, einem Tastverhältnis von 80%, einer Auflösung des Thermokopfs von 118 Punkten/cm (300 dpi), einem Widerstandswert des Thermokopfs von 1600 &OHgr; und einer angelegten Spannung von 17,5 V verwendet.

Verfahren zur Bildung eines Farbbilds und eines nicht-farbigen Bilds (direktes Übertragungsverfahren)

Ein Objekt und die Thermotransfertintenfolie wurden so übereinander gelegt, dass eine Seite des Objekts auf die gefärbte Schicht in der Thermotransfertintenfolie gerichtet war. Die Thermotransfertintenfolie wurde bildweise von dessen Rückseite aus mit einem Thermokopf erwärmt, um das Farbmittel allein oder eine Kombination aus dem Farbmittel und dem Bindemittel auf das Objekt bildweise zu übertragen, wodurch ein Farbbild direkt auf dem Objekt gebildet wurde (bei den Thermotransfertintenfolien 1 und 2 wurden das Farbmittel und das Bindemittel auf das Objekt übertragen, während bei den Thermotransfertintenfolien 3, 4 und 5 nur das Farbmittel auf das Objekt übertragen wurde). Danach wurden das Objekt mit dem darauf ausgebildeten Farbbild und das Thermotransferblatt, das mit einer Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form ausgestattet war und mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren hergestellt worden ist, so übereinander gelegt, dass die Fläche mit dem ausgebildeten Bild in dem Objekt der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt gegenüber lag. In diesem Zustand wurde dann die gesamte Fläche des Thermotransferblatts mittels einer Heizwalze, die mit Kautschuk bedeckt und auf 180°C aufgeheizt worden ist, von der Rückseite des Thermotransferblatts her erwärmt, um die gesamte Fläche der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt auf das Objekt zu übertragen. Auf diese Weise wurde ein nicht-farbiges Bild auf dem Objekt gebildet.

In diesem Fall wurde das Farbbild unter den gleichen Bedingungen gedruckt, wie sie zur Herstellung des Thermotransferblatts, das mit einer Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form ausgestattet ist, verwendet worden sind.

Verfahren zur Bildung eines Farbbilds und eines nicht-farbigen Bilds (Rückübertragungsverfahren)

Das Thermotransferblatt, das mit einer Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form ausgestattet ist und das mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren hergestellt worden ist, und die Thermotransfertintenfolie wurden so übereinander gelegt, dass die Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt der gefärbten Schicht in der Thermotransfertintenfolie gegenüber lag. In diesem Zustand wurde die Thermotransfertintenfolie dann bildweise von deren Rückseite aus mit einem Thermokopf erwärmt, um das Farbmittel allein oder eine Kombination aus dem Farbmittel und dem Bindemittel auf die Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt bildweise zu übertragen, wodurch ein Farbbild auf der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt gebildet wurde. Danach wurden ein Objekt und das Thermotransferblatt, das mit einer Thermotransferschicht, die ein Bild aufwies, ausgestattet war, so übereinander gelegt, dass das Objekt der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt gegenüber lag. In diesem Zustand wurde dann die gesamte Fläche des Thermotransferblatts mittels einer Heizwalze, die mit Kautschuk bedeckt und auf 180°C aufgeheizt worden ist, von der Rückseite des Thermotransferblatts her erwärmt, um die gesamte Fläche der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt zu übertragen. Auf diese Weise wurden ein Farbbild und ein nicht-farbiges Bild auf dem Objekt gebildet.

In diesem Fall wurde das Farbbild unter den gleichen Bedingungen gedruckt, wie sie zur Herstellung des Thermotransferblatts, das mit einer Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form ausgestattet ist, verwendet worden sind.

In den Beispielen 1 bis 25 und den Vergleichsbeispielen 1 bis 4 wurden das Thermotransferblatt, das mit einer Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form ausgestattet war und das in jedem Beispiel bereitgestellt worden ist, die Thermotransfertintenfolie zur Bildung eines Farbbilds und das Objekt kombiniert verwendet, wie es in der Tabelle 7 angegeben ist. Ferner wurden das Farbbild und das nicht-farbige Bild auf dem Objekt gemäß dem in der Tabelle 7 angegebenen Verfahren gebildet.

Das Objekt mit einem darauf ausgebildeten Farbbild und einem darauf ausgebildeten nicht-farbigen Bild und das Thermotransferblatt mit einer Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form wurden wie folgt bewertet.

Sichtbarkeit des nicht-farbigen konvexen Bilds

Die Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt A wurde in der Form von Buchstaben „ABC" mit einer Größe von 7 Punkt auf die Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt B übertragen, um ein Thermotransferblatt, das mit einer Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form ausgestattet war, zur Verwendung bei der Bewertung herzustellen. Ein nicht-farbiges Bild und ein Farbbild wurden auf dem Objekt mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren unter Verwendung dieses Thermotransferblatts gebildet, das mit einer Thermotransferschicht mit einer Thermotransferschicht in einer konvexen Form ausgestattet war, und die Lesbarkeit der Buchstaben „ABC" wurde bewertet.

Übertragbarkeit

Das Objekt mit einem nicht-farbigen Bild und einem Farbbild, die darauf mit dem vorstehend beschriebenen Verfahren ausgebildet worden sind, wurde bezüglich der folgenden Merkmale visuell untersucht, um die Übertragbarkeit zu bewerten.

  • – Übertragungsversagen (ein Teil der Thermotransferschicht in dem Thermotransferblatt wurde nicht übertragen)
  • – Schweifbildung (die auf das Objekt übertragene Thermotransferschicht stand vom Ende des Objekts vor)

Abriebbeständigkeit

Das Objekt mit einem nicht-farbigen Bild und einem Farbbild, die darauf ausgebildet worden sind, wurde einem Abriebbeständigkeitstest bei 200 U/min mit einem TABER-Testgerät unter Verwendung eines Abriebrads CS-10F unter einer Last von 4,9 N (500 gf) unterworfen und das Objekt wurde dann bezüglich eines Farbbildverlusts bewertet.

Wärmebeständigkeit

Die Thermotransferblätter wurden so übereinander gelegt, dass die Thermotransferschicht in einem der Thermotransferblätter der Rückseitenschicht in dem anderen Thermotransferblatt gegenüber lag. Die Anordnung wurde zwei Tage bei 50°C gelagert und dann bezüglich eines Blockierens untersucht.

Die Ergebnisse der Bewertung für die Beispiele und die Vergleichsbeispiele sind in der Tabelle 7 gezeigt.

Im Hinblick auf die Sichtbarkeit der Thermotransferschicht in einer konvexen Form als nicht-farbiges Bild waren die Objekte mit den erzeugten Bildern, die in den Beispielen 25 und 26 hergestellt worden sind, verglichen mit den Objekten mit den erzeugten Bildern, die in den Beispielen 1 bis 24 hergestellt worden sind, in ihren Thermotransferschichten in einer konvexen Form geringfügig undurchsichtig und lichtundurchlässig, da die Thermotransferschicht in ihrem Abschnitt angrenzend an die Thermotransferschicht in einer konvexen Form transparent war, und die Lichtdurchlässigkeit der Thermotransferschicht in einer konvexen Form von der Lichtdurchlässigkeit der Thermotransferschicht in ihrem Abschnitt angrenzend an die Thermotransferschicht in einer konvexen Form verschieden war, wodurch die Thermotransferschicht in einer konvexen Form deutlich hervortritt.


Anspruch[de]
  1. Thermotransferblatt (1), umfassend ein Substrat (2) und eine oder eine Mehrzahl von Schichten, einschliesslich einer an einer Seite des Substrates (2) bereitgestellten Thermotransferschicht (3), wobei die Thermotransferschicht (3) auf der obersten Oberfläche des Thermotransferblattes (1) angeordnet ist, wobei die Thermotransferschicht (3) eine mehrschichtige Struktur von mindestens zwei Schichten aufweist, wobei die zwei Schichten die Thermotransferschicht (32) in einer konvexen Form und die unter der Thermotransferschicht (32) in einer konvexen Form liegende Thermotransferschicht (31) sind.
  2. Thermotransferblatt (1) nach Anspruch 1, wobei die Thermotransferschicht (3) hauptsächlich ein thermoplastisches Harz mit einem Glasübergangspunkt von 50 bis 120°C umfasst.
  3. Thermotransferblatt (1) nach Anspruch 2, wobei das thermoplastische Harz aus einem Polyesterharz mit einem Zahlenmittel des Molekulargewichts von 2000 bis 30000, einem Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymer mit einem durchschnittlichen Polymerisierungsgrad von 150 bis 500 und einem Homopolymer oder Copolymer eines Monomers auf Methacrylatbasis mit einem Gewichtsmittel des Molekulargewichts von 20000 bis 60000 ausgewählt ist.
  4. Thermotransferblatt (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei eine Trennschicht (4) zwischen dem Substrat (2) und der Thermotransferschicht (3) derart bereitgestellt ist, dass sie nicht von der Substratseite abtrennbar ist.
  5. Thermotransferblatt (1) nach Anspruch 4, wobei eine Abziehschicht (5) zwischen dem Substrat (2) und der Thermotransferschicht (3) derart bereitgestellt ist, dass sie von der Substratseite abtrennbar ist.
  6. Thermotransferblatt (1) nach Anspruch 5, wobei die Abziehschicht (5) zwischen der Trennschicht (4) und der Thermotransferschicht (3) bereitgestellt ist.
  7. Thermotransferblatt (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Thermotransferschicht (32) in einer konvexen Form eine Höhe von 0,2 bis 5,0 &mgr;m aufweist.
  8. Verfahren zur Herstellung des Thermotransferblattes (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Verfahren die Schritte

    Bereitstellen zweier Thermotransferblätter (11, 12), wobei jedes ein Substrat (2) und eine oder eine Mehrzahl von Schichten, einschliesslich einer auf dem Substrat bereitgestellten Thermotransferschicht (31, 32), wobei die Thermotransferschicht (31, 32) auf der obersten Oberfläche des Thermotransferblattes (11, 12) angeordnet ist, umfaßt;

    Aufeinanderlegen der zwei Thermotransferblätter (11, 12) derart, dass die Thermotransferschicht (31, 32) in einem der Thermotransferblätter (11, 12) der Thermotransferschicht (31, 32) in dem anderen Thermotransferblatt (11, 12) gegenüberliegt; und

    partielles Erwärmen des Aufbaus der Thermotransferblätter (11, 12), um einen Teil der Thermotransferschicht (31, 32) in einem der Thermotransferblätter (11, 12) auf die Thermotransferschicht (31, 32) in dem anderen Thermotransferblatt (11, 12) zu übertragen,

    wodurch eine Thermotransferschicht (32) in einer konvexen Form auf einem Teil der Thermotransferschicht (31) in einem der Thermotransferblätter (11, 12) gebildet wird, umfaßt.
  9. Verfahren zur Bilderzeugung unter Verwendung des Thermotransferblattes (1) nach Anspruch 1, wobei das Verfahren die Schritte

    Legen des Thermotransferblattes (1) oben auf ein Thermotransferaufnahmemedium (5), umfassend ein Substrat (22) und eine mindestens auf einer Seite des Substrates (22) bereitgestellte Thermotransfertintenschicht (6), welche ein thermoplastisches Harz und einen Farbstoff umfasst, so dass die Thermotransferschicht (3) der Thermotransfertintenschicht (6) gegenüberliegt;

    bildweises Erwärmen des geschichteten Thermotransferaufnahmemediums (5), um die Thermotransfertintenschicht (6) oder den Farbstoff bildweise auf die Thermotransferschicht (3) mit der Thermotransferschicht in einer konvexen Form in dem Thermotransferblatt (1) zu übertragen,

    wodurch einmal ein umgekehrtes Bild (7) auf dem Thermotransferblatt (1) gebildet wird;

    danach Legen des Thermotransferblattes (1) mit dem darauf gebildeten umgekehrten Bild (7) oben auf ein Objekt (8), so dass die Thermotransferschicht (3) in dem Thermotransferblatt (1) einer bilderzeugenden Fläche in dem Objekt (8) gegenüberliegt; und

    Erwärmen des geschichteten Thermotransferblattes (1) von der Oberfläche davon, entfernt von der Thermotransferschicht (3), um die Thermotransferschicht (3) mit dem darauf gebildeten umgekehrten Bild (7) auf das Objekt (8) zu übertragen,

    wodurch ein Bild auf dem Objekt (8) gebildet wird, umfaßt.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Thermotransferschicht (3) durchsichtig oder lichtdurchlässig ist.
  11. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Lichtdurchlässigkeitseigenschaft von der Thermotransferschicht (4, 32) in einer konvexen Form unterschiedlich zu der Lichtdurchlässigkeitseigenschaft der Thermotransferschicht (31) ist.
Es folgen 3 Blatt Zeichnungen






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