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Dokumentenidentifikation DE102005028693A1 26.01.2006
Titel Druckerpresse
Anmelder Ryobi Ltd., Fuchu, Hiroshima, JP
Erfinder Fujiwara, Shigeo, Fuchu, Hiroshima, JP
Vertreter PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner GbR, 80801 München
DE-Anmeldedatum 21.06.2005
DE-Aktenzeichen 102005028693
Offenlegungstag 26.01.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.01.2006
IPC-Hauptklasse B41F 27/12(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
Zusammenfassung Eine Druckerpresse ist vorgesehen, welche eine Vergrößerung der Gesamtgröße einer Plattenausstoßvorrichtung begrenzen kann, während sie eine Druckplatte in einer Plattenausstoßrichtung ausreichend weit bewegt. Die Plattenausstoßvorrichtung ist mit einer Zylindervorrichtung versehen. Eine erste Klemmwalze ist über ein Ritzel an einem Befestigungselement befestigt, welches an einem Stab der Zylindervorrichtung befestigt ist. Eine Zahnstange ist mit dem Ritzel in kämmenden Eingriff angeordnet. Eine zweite Klemmwalze ist am Befestigungselement derart vorgesehen, dass sie näher zur ersten Klemmwalze und von derselben entfernt über eine Schalteinrichtung bewegbar ist.

Beschreibung[de]
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNG

Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der japanischen Patentanmeldung Nr. 2004-188021, welche durch Verweis hierin enthalten ist.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckerpresse und insbesondere eine Struktur eines Druckabschnitts, welcher zwischen einem Bogenzuführungsabschnitt und einem Bogenausstoßabschnitt angeordnet ist, um eine Druckplatte einem Klemmgreifer zuzuführen, welcher auf einem Plattenzylinder befestigt ist, und dieselbe auf dem Plattenzylinder zu befestigen.

2. Verwandte Technik

Eine Bogendruckerpresse (hiernach einfach als Druckerpresse bezeichnet) beinhaltet allgemein einen Druckabschnitt zwischen einem Bogenzuführungsabschnitt und einem Bogenausstoßabschnitt. Dieser Druckabschnitt dient zum Drucken auf Bögen durch eine auf einem Plattenzylinder befestigte Druckplatte. Die Druckerpresse ist allgemein mit einer Druckplattenbefestigungsvorrichtung ausgestattet, welche eine Druckplatte automatisch befestigt, welche manuell in einen auf dem Plattenzylinder befestigten Klemmgreifer eingeführt wurde. Gemäß einer kürzlich vorgeschlagenen Druckerpresse wird eine automatische Zuführeinrichtung eingesetzt, um eine Druckplatte (eine neue Platte) automatisch einem Klemmgreifer zuzuführen, welche durch eine Bedienperson einmal an einer vorbestimmten Position eingestellt wurde.

Es gibt auch eine andere Art einer Druckerpresse, welche mit einer Plattenausstoßvorrichtung ausgestattet ist, welche eine Druckplatte (verwendete Platte) nach dem Ende der Druckoperation in einer Plattenausstoßrichtung ausstößt. Das japanische Patent Nr. 2844231 schlägt beispielsweise eine Plattenausstoßvorrichtung vor, bei welcher eine Druckplatte an einer hinteren Kante in Eingriff mit einem Plattenhaken innerhalb einer Ladeeinrichtung gehalten wird; dieser Plattenhaken ist mit einer Blattfeder verbunden, welche um eine konvexe Form gewickelt ist, so dass die Druckplatte durch eine Federrückstellkraft der Blattfeder in der Plattenausstoßrichtung herausgezogen wird. Bei dieser Plattenausstoßvorrichtung ist der Plattenhaken angeordnet, um schwenkend um eine Trägerwelle bewegt zu werden, um durch eine Schraubenfeder gegen eine Führungswand der Ladeeinrichtung gedrückt zu werden, und nimmt eine aufrechte Stellung ein, wenn er sich nicht in einer Plattenausstoßoperation befindet. Wenn in einer Plattenausstoßoperation eine separat vorgesehene Zylindervorrichtung angetrieben wird, um zuzulassen, dass der Stab derselben den Plattenhaken drückt, welcher wiederum schwenkend von der Führungswand entfernt wird, um eine Kippstellung einzunehmen, wodurch ein Zwischenraum in Bezug auf die Führungswand gebildet wird, in welchen eine hintere Kante der Druckplatte einführbar ist. Während sich der Plattenzylinder dreht, wird die hintere Kante der Druckplatte zwischen dem Plattenhaken und der Führungswand eingeführt. Dann wird der Plattenhaken schwenkend bewegt, um wieder die aufrechte Stellung durch das Ablassen des Drucks der Zylindervorrichtung aus derselben einzunehmen, und lässt zu, dass die hintere Kante der Druckplatte durch den Plattenhaken gehalten wird. Zu diesem Zeitpunkt ist die Druckplatte zwischen dem Plattenhaken und der Führungswand angeordnet, so dass der Plattenhaken nicht mehr mit der Führungswand in Eingriff steht und infolgedessen durch eine Federkraft der Blattfeder in der Plattenausstoßrichtung herausgezogen wird. Bei dieser Vorrichtung ist es möglich eine Druckplatte in der Plattenausstoßrichtung ausreichend weit herauszuziehen, was vom Abstand zwischen der konvexen Form und der Position abhängt, an welcher der Plattenhaken befestigt ist.

Gemäß der oben erwähnten, herkömmlichen Plattenausstoßvorrichtung der Druckerpresse ist es möglich eine Druckplatte in der Plattenausstoßrichtung ausreichend weit herauszuziehen. Diese Plattenausstoßvorrichtung, welche die konvexe Form mit der darum gewickelten Blattfeder, den Plattenhaken, die Schraubenfeder zum Halten des Plattenhakens in der aufrechten Stellung, eine Zylindervorrichtung zum Drücken des Plattenhakens und eine Vorrichtung zum Zulassen, dass der Plattenhaken gegen die Führungswand gedrückt wird, aufweist, verursacht jedoch, dass die gesamte Vorrichtung eine komplizierte Struktur aufweist. Um dieses Problem anzugehen kann es denkbar sein eine relativ einfache Struktur mit Walzen zum Befestigen der hinteren Kante einer Druckplatte zu liefern, bei welcher diese Walzen durch die Verwendung einer Zylindervorrichtung in der Plattenausstoßrichtung bewegt werden und folglich das Ausstoßen der Druckplatte erzielen. Um die Druckplatte in der Plattenausstoßrichtung ausreichend weit zu bewegen, ist es jedoch notwendig eine Zylindervorrichtung mit einem langen Hub zu liefern, was zum Vergrößern der Gesamtgröße der Vorrichtung führen kann. Eine Vergrößerung der Gesamtgröße der Vorrichtung stellt ein Problem dar, die nachgeschaltete Seite eines Farbbehälters zu verschließen, welcher daran angrenzend vorgesehen ist, und verschlechtert infolgedessen die Leistung zum Betätigen des Farbbehälters, wie z.B. beim Zuführen von Tinte, Reinigungs- und Wartungsoperationen.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Druckerpresse zu liefern, welche zum ausreichend weiten Herausziehen einer Druckplatte in der Plattenausstoßrichtung fähig ist, während sie die Vergrößerung der Gesamtgröße der Plattenausstoßvorrichtung beschränkt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Nach der vorliegenden Erfindung ist eine Druckerpresse mit einem Plattenzylinder geliefert, auf welchem eine Druckplatte zu befestigen ist. Die Druckerpresse beinhaltet einen Klemmgreifer, welcher auf dem Plattenzylinder vorgesehen ist, um eine Kante der Druckplatte festzuklemmen, und eine Plattenausstoßvorrichtung zum Bewegen der Druckplatte in einer Plattenausstoßrichtung mit einer hinteren Kante der Druckplatte als Vorderkante, nachdem die Druckplatte aus einem Klemmverhältnis mit dem Klemmgreifer freigegeben wurde. Die Plattenausstoßvorrichtung beinhaltet: ein Plattenführungselement zum Bilden eines Plattenausstoßdurchgangs in der Plattenausstoßrichtung; ein Transferelement, welches entlang dem Plattenausstoßdurchgang angeordnet ist, um mit einer Druckplatte in Berührung gebracht zu werden, welche aus dem Klemmverhältnis mit dem Klemmgreifer freigegeben wurde, um die Druckplatte in der Plattenausstoßrichtung weiterzuleiten; eine ausziehbare Vorrichtung zum Hin- und Herbewegen des Transferelements entlang dem Plattenführungselement durch die Länge des hin- und hergehenden Hubs derselben; und eine Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung zum Zulassen, dass die in Berührung mit dem Transferelement gehaltene Druckplatte in der Plattenausstoßrichtung durch eine Strecke bewegt wird, welche durch das Addieren einer gegebenen Strecke zur der Länge des hin- und herbewegenden Hubs der ausziehbaren Vorrichtung entsprechenden Strecke erhalten wird.

Mit der folglich angeordneten Druckerpresse wird, als Bewegungsstrecke der Druckplatte in der Plattenausstoßoperation eine gegebene Strecke, welche durch die Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung erhalten wird, zur Strecke addiert, welche der Länge des hin- und hergehenden Hubs der ausziehbaren Vorrichtung entspricht. Daher ist es möglich, die Bewegungsstrecke der Druckplatte in der Plattenausstoßoperation zu vergrößern, ohne dass die Größe der ausziehbaren Vorrichtung vergrößert werden muss, und eine Leichtigkeit der Plattenausstoßoperation sogar mit einer Plattenausstoßvorrichtung mit einer einfachen Struktur zu erzielen.

Bevorzugt wird das Transferelement durch die Verwendung eines Paars an Klemmwalzen zum Festklemmen der Druckplatte von gegenüberliegenden Seiten derselben zu bilden und zudem eine Verschiebungsvorrichtung zum Verschieben der Klemmwalzen zwischen einer Platteneinführposition, bei welcher die Klemmwalzen auseinander bewegt werden, um zuzulassen, dass die Druckplatte dazwischen eingeführt wird, und einer Klemmposition, bei welcher die Klemmwalzen näher zusammen bewegt werden, um die Druckplatte dazwischen festzuklemmen, entlang dem hin- und hergehenden Hub der ausziehbaren Vorrichtung zu beinhalten.

Mit der oben erwähnten Anordnung wird die aus dem Klemmeingriff mit dem Klemmgreifer freigegebene Druckplatte zwischen den Klemmwalzen eingeführt, welche durch die Verschiebungseinrichtung zur Platteneinführposition verschoben wurden, dann durch diese Klemmwalzen festgeklemmt und durch eine Strecke in der Plattenausstoßrichtung bewegt, welche durch das Addieren einer gegebenen Strecke zur der Länge des hin- und hergehenden Hubs der ausziehbaren Vorrichtung entsprechenden Strecke erhalten wird. Folglich ist es möglich die Druckplatte in der Plattenausstoßrichtung ausreichend weit weiterzuleiten.

Die Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung besteht vorzugsweise aus einem Ritzel, welches drehbar mit einem ausziehbaren Teil der ausziehbaren Vorrichtung verbunden ist, und einer Zahnstange, welche in ineinander greifenden Eingriff mit dem Ritzel steht, bei welcher zumindest eine der Klemmwalzen angeordnet ist, um mit dem Ritzel einstückig drehbar zu sein. Mit dieser Anordnung wird das Ritzel zusammen mit dem hin- und hergehenden Hub der ausziehbaren Vorrichtung gedreht und die Klemmwalzen durch die Drehkraft dieses Ritzels gedreht, damit die Druckplatte um eine Strecke bewegt wird, welche nicht der Strecke gleicht, welche der Länge des hin- und hergehenden Hubs der ausziehbaren Vorrichtung entspricht, sondern einer Strecke, welche der Summe dieser Strecke der ausziehbaren Vorrichtung und der geradlinigen Strecke gleicht, welche der Drehstrecke der Klemmwalzen entspricht.

Nach der Druckerpresse der vorliegenden Erfindung ist die Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung vorgesehen, um zuzulassen, dass die Druckplatte durch eine Strecke bewegt wird, welche durch das Addieren einer gegebenen Strecke zu der Strecke erhalten wurde, welche der Länge des hin- und hergehenden Hubs der ausziehbaren Vorrichtung entspricht. Mit dieser Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung ist es nicht notwendig eine ausreichende Länge des hin- und hergehenden Hubs durch das Vergrößern der Größe der ausziehbaren Vorrichtung selbst ausschließlich für diesen Zweck zu sichern, während sie ermöglicht, die Druckplatte ausreichend weit zu bewegen. Da eine Vergrößerung der Gesamtgröße der Vorrichtung beschränkt werden kann, ist es möglich solch einen Zustand zu verhindern, in welchem die nachgeschaltete Seite des Farbbehälters geschlossen ist, und daher eine Verschlechterung der Leistung zum Betätigen des Farbbehälters zu verhindern.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die oben erwähnten und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der detaillierten Beschreibung derselben in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen hervorgehen. Es zeigen:

1 ist eine schematische Querschnittsansicht, welche die Bewegung einer Druckerpresse in einer Plattenzuführoperation nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.

2 ist eine schematische Querschnittsansicht, welche die Bewegung der Druckerpresse in einer Plattenausstoßoperation veranschaulicht.

3 ist eine Ansicht einer Druckplatten-Führungsplatte mit einer Plattenzuführungsvorrichtung der Druckerpresse von hinten.

4 ist eine Ansicht einer auf einer nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte der Druckerpresse von vorne.

5 ist eine seitliche Querschnittansicht der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte mit der Plattenzuführungsvorrichtung.

6 ist eine vergrößerte Ansicht der Plattenzuführungsvorrichtung mit einem Teilausschnitt.

7 ist eine Betätigungsansicht, welche eine Platteneinführposition der Klemmwalzen der Plattenausstoßvorrichtung veranschaulicht.

8 ist eine Betätigungsansicht, welche eine Klemmposition der Klemmwalzen der Plattenausstoßvorrichtung veranschaulicht.

9 ist eine Betätigungsansicht am Ende der Plattenausstoßoperation durch die Plattenausstoßvorrichtung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Nun wird die Beschreibung für eine Ausführungsform einer Druckerpresse durch das Nehmen beispielsweise einer Bogendruckerpresse in Bezug auf die hieran angefügten Zeichnungen erfolgen. Die 1 und 2 sind schematische Seitenansichten eines Druckabschnitts einer Bogendruckerpresse im Querschnitt. 3 ist eine Ansicht einer Druckplatten-Führungsplatte von hinten, welche die Struktur einer Plattenzuführungsvorrichtung veranschaulicht. 4 ist eine Ansicht einer auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte von vorne. 5 ist eine seitliche Querschnittsansicht, welche die Struktur der Plattenzuführungsvorrichtung veranschaulicht. 6 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teilausschnitts der 3. Die 79 sind Betätigungsansichten der Plattenausstoßvorrichtung.

Im Allgemeinen weist eine Bogendruckerpresse einen Bogenzuführungsabschnitt auf der vorgeschalteten Seite, einen Bogenausstoßabschnitt auf der nachgeschalteten Seite und einen Druckabschnitt (auch als Druckeinheit bezeichnet) zwischen denselben auf. Alle hieran angefügten Zeichnungen veranschaulichen die Struktur eines Druckabschnitts 1. In dieser Ausführungsform wird nur der einzelne Druckabschnitt 1 zur Erleichterung der Erklärung veranschaulicht, obwohl mehrfache Anzahlen von Druckabschnitten zwischen dem Bogenzuführungsabschnitt und dem Bogenausstoßabschnitt gemäß der Anzahl von zum Drucken zu verwendenden Tintenfarben anzuordnen sind.

Wie in den 1 und 2 veranschaulicht, beinhaltet der Druckabschnitt 1 eine Körperabdeckung 2, einen Plattenzylinder 4, welcher in der Körperabdeckung 2 zum Befestigen einer Druckplatte 3 auf demselben angeordnet ist, ein Farbwerk mit mehrfachen Farbwalzen 6 zum Zuführen von Tinte zum Plattenzylinder 4 und eine Plattenzuführungsvorrichtung A zum Zuführen einer Druckplatte zum Plattenzylinder 4. Der Plattenzylinder 4 wird durch gegenüberliegende Seitenplatten 8, 9 über eine Trägerwelle 4a drehbar getragen. Eine Bezugsnummer 5 stellt eine Gummiwalze (einen Gummizylinder) dar, welche auf drehbare Weise mit dem Plattenzylinder in Kontakt zu halten ist.

Die Körperabdeckung 2 beinhaltet eine auf der nachgeschalteten Seite angeordnete Frontplatte 10, welche auf einer nachgeschalteten Seite B1 zwischen den gegenüberliegenden Seitenplatten 8, 9 angeordnet ist. Die auf der nachgeschalteten Seite angeordnete Frontplatte 10 ist zwischen den gegenüberliegenden Seitenflächen 8, 9 derart befestigt, um in Vertikalrichtung bewegbar zu sein, und ermöglicht dadurch das Verschließen und Öffnen der nachgeschalteten Seite B1 zwischen den gegenüberliegenden Seitenplatten 8, 9.

Der Plattenzylinder 4 beinhaltet einen bekannten Klemmgreifer 15 zum Greifen der Druckplatte 3, welcher ein Element 21 zum Festklemmen einer Vorderkante zum Greifen einer Vorderkante 20 (als eine Empfangskante des Greifers) der Druckplatte 3 und ein Element 23 zum Festklemmen einer hinteren Kante zum Greifen einer hinteren Kante 22 der Druckplatte 3 beinhaltet, wobei beide Elemente 23 paarweise in Umfangsrichtung angeordnet sind. Wie in 3 veranschaulicht, weist das Element 21 zum Festklemmen einer Vorderkante ein Paar an Vorsprüngen 25, 26 mit jeweils einer zylindrischen Säulenform auf, welche mit einem gegebenen Abstand voneinander in Axialrichtung B des Plattenzylinders 4 (hiernach als eine Breitenrichtung B bezeichnet) angeordnet sind. Die Vorderkante 20 der Druckplatte 3 bildet Ausschnitte 27, 28 zum Eingriff mit den Vorsprüngen 25, 26. Mindestens einer der Ausschnitte 27, 28 weist eine Bodenwand 27b oder 28b einer halbkreisförmigen Form mit einer Wölbung, welche im Wesentlichen einer Wölbung eines Außenumfangs 25a oder 26a des Vorsprungs 25 oder 26 entspricht, und Seitenflächenwände 27a, 28a auf, welche sich von den gegenüberliegenden Enden aller Bodenwände 27b, 28b gerade erstrecken.

Wie in den 3 und 4 veranschaulicht, weist die auf der nachgeschalteten Seite angeordnete Frontplatte 10 einen unteren Abschnitt auf, welcher eine Öffnung 30 einer rechteckigen Form zur Einführung der Druckplatte 3 bildet. Die Plattenzuführungsvorrichtung A weist eine Druckplatten-Führungsplatte 31 zum Öffnen und Verschließen der Öffnung 30 auf. Die Druckplatten-Führungsplatte 31 weist eine Breite L1 auf, welche breiter als eine Breite L2 der Druckplatte 3 ist. Die Druckplatten-Führungsplatte 31 ist über eine Trägerwelle 31a schwenkend bewegbar befestigt, welche sich zwischen den gegenüberliegenden Seitenabschnitten der Rückseite der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 erstreckt. Die auf der nachgeschalteten Seite angeordnete Frontplatte 10 weist seitliche Abschnitte 35 auf, an welchen die Zylindervorrichtungen 36 schwenkend bewegbar befestigt sind, um die Druckplatten-Führungsplatte 31 zwischen einer Druckplatten-Einstellposition C1, an welcher die Öffnung 30 mit der Führungsplatte 31 verschlossen ist, und einer Druckplatten-Zuführposition C2 zu verschieben, an welcher die Führungsplatte 31 schwenkend zum Klemmgreifer 15 bewegt wird. Ein vorderes Ende eines Stabs 36a jeder Zylindervorrichtung 36 ist parallel zur Breitenrichtung B an einem Betätigungswellenelement 31b befestigt, um die Position der Druckplatten-Führungsplatte 31 zu steuern. Dieses Betätigungswellenelement 31b ist über ein Verbindungselement 31c mit einer Trägerwelle 31a verbunden, welche sich parallel zur Breitenrichtung erstreckt, um welche die Trägerwelle 31a der Druckplatten-Führungsplatte 31 schwenkend bewegt wird. Die Trägerwelle 31a ist schwenkend bewegbar an einem entsprechenden Abschnitt der seitlichen Abschnitte 35 der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 befestigt. Die Druckplatten-Führungsplatte 31 wird einstückig mit der Trägerwelle 31a über die Verbindungselemente 31c durch das nach vorne und hinten Bewegen der Stäbe 36a nach dem Antreiben der Zylindervorrichtungen 36 schwenkbar bewegt, um zwischen der Druckplatten-Einstellposition C1 und der Druckplatten-Zuführposition C2 verschoben zu werden. Eine Plattenfläche der Druckplatten-Führungsplatte 31 weist mehrfache Schlitzöffnungen 40 auf, welche sich entlang der Plattenfläche in einer zur Breitenrichtung B senkrechten Richtung erstrecken (hiernach als Vertikalrichtung bezeichnet) und in der Breitenrichtung B zueinander axial ausgerichtet sind.

Die Plattenzuführungsvorrichtung A weist auf der Vorderseite der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 ein Empfangsrahmenelement 42 mit einer im Wesentlichen der Breite der Druckplatten-Führungsplatte 31 gleichenden Länge auf, welches einer unteren Kante der Öffnung 30 auf überlappende Weise mit derselben nachgeschaltet angeordnet ist. Das Empfangsrahmenelement 42 weist auf der zur Druckplatten-Führungsplatte 31 weisenden Seite ein Paar an Positionierungselementen (Vorsprünge 42a, 42b) auf, welche mit Abschnitten (Ausschnitten 27, 28) der Druckplatte 3 in Eingriff gebracht werden können, wodurch die Druckplatte 3 an der richtigen Stelle getragen wird. Zwischen dem unteren Abschnitt der Druckplatten-Führungsplatte 31 und dem Empfangsrahmenelement 42A ist ein Abstand bzw. Spiel zum Zulassen der Einführung der Vorderkante 20 der Druckplatte 3 vorgesehen, wenn die Öffnung 30 mit der Druckplatten-Führungsplatte 31 verschlossen wird. Ein Paar an Druckplatten-Führungsstäben 45, 46, welche sich parallel über- und untereinander befinden, sind über Träger 45c, 46c auf dem vorderen oberen Abschnitt der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 drehbar befestigt, wobei beide Stäbe länger als die Druckplatte 3 in Breitenrichtung B sind. Diese Druckplatten-Führungsstäbe 45, 46 sind mit einem gegebenen Abstand in Vertikalrichtung angeordnet, wobei sie jeweils ein Spiel eines Abstands 6 aufweisen, welches ein Passieren der Druckplatte 3 durch dasselbe von der Vorderseite der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 zulässt. Die Druckplatten-Führungsstäbe 45, 46 weisen jeweils Abschnitte 45b, 46b mit einem großen Durchmesser auf, welche einen etwas größeren Durchmesser als herkömmliche Durchmesserabschnitte 45a, 46a zwischen den gegenüberliegenden Enden der Druckplatten-Führungsstäbe 45, 46 aufweisen.

Die Plattenzuführungsvorrichtung A weist einen Sauger 50 zum Ansaugen einer Rückseite der Druckplatte 3 und Halten der Druckplatte 3 auf. Der Sauger 50 ist auf der Rückseite der Druckplatten-Führungsplatte 31 angeordnet. Der Sauger 50 beinhaltet ein Ansaugrohr 51 mit einer Länge, welche kleiner als die Druckplatten-Führungsplatte 31 in Breitenrichtung ist, und mehrfache Ansaugdüsen 52, welche vom Ansaugrohr 51 nach vorne vorstehen, um jeweils in die Schlitzöffnungen 40 eingeführt zu werden. Dieser Sauger 50 ist zwischen einer Ansaugposition E1, welche zulässt, dass die Ansaugdüsen 52 an den oberen Abschnitten der entsprechenden Schlitzöffnungen 40 gehalten werden und die Druckplatte 3 ansaugen, und einer Plattenzuführposition E2 verschiebbar, welche zulässt, dass die Ansaugdüsen 52 mit der mit denselben angesaugten Druckplatte 3 an den unteren Abschnitten der entsprechenden Schlitzöffnungen 40, d.h. in der Nähe des Klemmgreifers 15 gehalten werden. Das Ansaugrohr 51 mit verschlossenen gegenüberliegenden Enden ist an einer Saugpumpe (nicht gezeigt) über eine Ansaugverbindung 53 angeschlossen, welche mit einem mittleren Abschnitt des Ansaugrohrs 51 verbunden ist.

Wie in 5 veranschaulicht, sind die Ansaugdüsen 52 am Ansaugrohr 51 befestigt, um jeweils Düsenöffnungen 54 aufzuweisen, welche etwas aus der Druckplatten-Führungsplatte 31 nach vorne vorstehen, und weisen jeweils in der Mitte derselben eine Ansaugöffnung 52a zur Verbindung mit dem Ansaugrohr 51 auf. Wie in 6 veranschaulicht, beträgt eine Breite b1 jeder Schlitzöffnung 40 mehr als ein maximaler Durchmesser b2 der Düsenöffnung 54 der entsprechenden Ansaugdüse 52, damit Spiele 40a mit jeweils einer Breite b3 zwischen den gegenüberliegenden Umfangswänden 40b der Schlitzöffnungen 40 und Düsenöffnung 54 vorgesehen sind.

Ein Paar an Trägervorrichtungen 55 ist vorgesehen, um das Ansaugrohr 51 zu tragen, und lässt zu, dass das Ansaugrohr 51 in Vertikalrichtung hin- und herbewegt wird und dasselbe entlang der Plattenfläche der Druckplatten-Führungsplatte 31 in der Breitenrichtung B hin- und herbewegt wird. Das Paar an Trägervorrichtungen 55 ist an den gegenüberliegenden Enden des Saugers 50 in der Breitenrichtung B auf der Rückseite der Druckplatten-Führungsplatte 31 befestigt. Die beiden Trägervorrichtungen 55 weisen eine identische Struktur auf und daher wird die Beschreibung nur für eine der Trägervorrichtungen 55 erfolgen. Die Trägervorrichtung 55 beinhaltet einen Träger 60, welcher an einem gebogenen Plattenabschnitt 56, welcher durch das Biegen eines seitlichen Abschnitts der Druckplatten-Führungsplatte 31a gebildet ist, mittels einer Befestigungsvorrichtung 57 in Form eines Bolzens und einer Schraubenmutter befestigt ist, eine Zylindervorrichtung (Luftzylindervorrichtung) 37, welche an einem oberen Plattenabschnitt 61 dieses Trägers 60 befestigt ist, einen an einem vorderen Ende eines Stabs 62 der Zylindervorrichtung 37 befestigten Trägerblock 65 und eine Blockpositionierungseinrichtung 72, welche für den Trägerblock 65 und den oberen Plattenabschnitt 61 des Trägers 60 vorgesehen ist.

Der Träger 60 weist einen Befestigungsabschnitt 66 zum Zulassen auf, dass derselbe an dem gebogenen Plattenabschnitt 56 über die Befestigungsvorrichtung 57 befestigt wird, wobei der obere Plattenabschnitt 61 durch das Biegen eines oberen Teils des Befestigungsabschnitts 66 gebildet ist und ein unterer Plattenabschnitt 71 auf einem unteren Teil des Befestigungsabschnitts 66 gebildet ist und eine Sperrung 70 (hiernach beschrieben) aufweist und folglich eine umgekehrte C-Form bildet, wobei die linke Seite derselben bei Betrachtung von der Vorderseite geöffnet ist. Die Zylindervorrichtung 37 ist konstruiert zuzulassen, dass der Stab 62 durch das Aufweisen eines am oberen Plattenabschnitt 61 in Vertikalrichtung befestigten Zylinderabschnitts 73 vertikal hin- und herbewegt wird. Die Luftzuführungsverbindungen 74 und 75 sind auf den Seitenflächen der gegenüberliegenden Längsseiten des Zylinderabschnitts 73 vorgesehen.

Der Trägerblock 65 weist eine kleinere Größe als die Höhe in Längsrichtung des Befestigungsabschnitts 66 des Trägers 60 auf und ist zwischen dem oberen Plattenabschnitt 61 und dem unteren Plattenabschnitt 71 angeordnet. Dieser Trägerblock 65 weist einen am vorderen Ende des Stabs 62 befestigten Körper 80 und Trägerstücke 81, 82 auf, welche jeweils auf den gegenüberliegenden Seiten des Körpers 80 in Längsrichtung (Vertikalrichtung) im Wesentlichen parallel zu den oberen und unteren Plattenabschnitten 61, 71 angeordnet sind und folglich eine umgekehrte C-Form bilden, wobei die linke Seite derselben bei Betrachtung von der Vorderseite geöffnet ist. Die Sperrung 70 ist gegenüber dem Körper 80 des Trägerblocks 65 in Längsrichtung angeordnet, um ein nach oben aus dem unteren Plattenabschnitt 71 zum Körper 80 des Trägerblocks 65 vorstehendes oberes Ende aufzuweisen.

Die Blockpositionierungseinrichtung 72 weist einen Vorsprung 85, welcher auf dem oberen Plattenabschnitt 61 des Trägers 60 befestigt ist, ein Bewegungselement 86, welches sich durch die Trägerstücke 81, 82 des Trägerblocks 65 erstreckt, und eine Schlitzöffnung 41 auf, welche zum Zulassen, dass ein Wellenabschnitt 86a des Bewegungselements 86 in dieselbe derart eingeführt wird, um in der Breitenrichtung B bewegbar zu sein, in den Trägerstücken 81, 82 gebildet ist.

Der Vorsprung 85 weist ein proximales Ende 85a auf, welches in den oberen Plattenabschnitt 61 des Trägers 60 eingeführt und daran befestigt wird, wohingegen der Vorsprung 85 ein distales Ende 85b aufweist, welches eine Kegelform mit einem allmählich abnehmenden Durchmesser aufweist. Ein Kopf 86b des Bewegungselements 86 weist einen größeren Durchmesser als die Schlitzöffnung 41 und in der Mitte desselben eine Aussparung 86c auf, um zuzulassen, dass das distale Ende 85b des Vorsprungs 85 mit derselben in und außer Eingriff gebracht wird. Das Bewegungselement 86 weist ein Ende auf, welches mit einem Halteelement 86d zum Verhindern versehen ist, dass der Wellenabschnitt 86a des Bewegungselements 86 aus der Schlitzöffnung 41 fällt. Ein entsprechendes Ende der gegenüberliegenden Enden des Ansaugrohres 51 befindet sich zwischen den Trägerstücken 81, 82 des Trägerblocks 65 und ist mit einem Verschlusselement 87 einstückig gebildet, welches um den Wellenabschnitt 86a des Bewegungselements 86 zum Verschließen des entsprechenden Endes der gegenüberliegenden Enden des Ansaugrohrs 51 befestigt ist.

Die Plattenzuführungsvorrichtung A weist eine Hilfsführung 96 zum Führen der Druckplatte 3 während den Plattenzuführ- und Plattenausstoßoperationen auf. Die Hilfsführung 96 beinhaltet eine sich schwenkend bewegende Platte 97, welche an den gegenüberliegenden axialen Enden der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 über eine Trägerwelle 96a getragen wird. Die sich schwenkend bewegende Platte 97 beinhaltet ein an der Vorderseite derselben angeordnetes Stabelement 98, Führungswalzen 99 zum Zuführen einer Platte, welche in Abständen auf dem Stabelement 98 befestigt sind, um die Oberfläche der Druckplatte 3 nur dann zu berühren, wenn die Druckplatte 3 zuzuführen ist, und Führungselemente (nicht gezeigt) zum Ausstoßen einer Platte, welche auf dem Stabelement 98 zwischen den angrenzenden Führungswalzen 99 zum Zuführen einer Platte zum Führen der Druckplatte 3 durch die Berührung mit derselben befestigt sind, wenn die Druckplatte 3 auszustoßen ist. Die sich schwenkend bewegende Platte 97 ist konstruiert, verschiedene Neigungswinkel relativ zu einer Horizontalebene P für die Plattenzuführoperation bzw. Plattenausstoßoperation durch das Verwenden einer Verbindungsvorrichtung oder ähnlichem (nicht gezeigt) aufzuweisen. Insbesondere ist die sich schwenkend bewegende Platte 97 bei der Plattenausstoßoperation im Wesentlichen parallel zur Horizontalebene P und bei der Plattenzuführoperation durch einen Winkel &thgr; relativ zur Horizontalebene P nach oben geneigt. Folglich wird die sich schwenkend bewegende Platte 97 schwenkend bewegt, um auszuwählen, ob die Führungswalzen 99 zum Zuführen der Platte oder die Führungselemente zum Ausstoßen der Platte die Druckplatte 3 jedes Mal berühren soll, wenn die Operation von der Plattenzuführoperation zur Plattenausstoßoperation oder umgekehrt geändert wird. Der Grund warum solch eine Operation durchzuführen ist, ist zu verhindern, dass Tinte der Druckplatte 3 (verwendete Platte) während der Plattenzuführoperation auf die Druckplatte 3 (neue Platte) aufgetragen wird. Diese Operation lässt zu, dass Tinte nur in der Plattenausstoßoperation auf die Führungselemente zum Ausstoßen einer Platte aufgetragen wird, während sie verhindert, dass dieselbe auf die Führungswalzen 99 zum Zuführen der Platte aufgetragen wird. Dies ermöglicht zu verhindern, dass Tinte auf die neu zugeführte Druckplatte 3 aufgetragen wird.

Wie in den 1 und 2 veranschaulicht, weist der Druckabschnitt 1 eine Plattenausstoßvorrichtung 90 zum Ausstoßen der auf dem Plattenzylinder 4 befestigten Druckplatte 3 durch einen oberen Abschnitt der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 auf. Die Plattenausstoßvorrichtung 90 ist auf der Rückseite der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 angeordnet und weist ein Paar an plattenähnlichen Führungselementen 91, 92 zum Ausstoßen einer Platte auf, welche aneinander angrenzend angeordnet sind, um einen Plattenausstoßdurchgang 58 in einer Plattenausstoßrichtung C zu bilden. Die Führungselemente 91, 92 zum Ausstoßen einer Platte sind an der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 befestigt. Die Führungselemente 91, 92 zum Ausstoßen einer Platte weisen untere Abschnitte, welche auseinander gebogen sind, um eine Einführöffnung 9a zur Erleichterung der Einführung einer Druckplatte 3 zwischen den Führungselementen 91, 92 zum Ausstoßen der Platte zu bilden, und obere Abschnitte auf, welche parallel zueinander angeordnet sind, um am oberen Ende eine Plattenausstoßöffnung 9b zu bilden.

Die Plattenausstoßvorrichtung 90 weist Klemmwalzen 93, 94 zum Festklemmen der Druckplatte 3 von der Vorder- und Rückseite (gegenüberliegenden Seiten) auf, welche beide als Transferelement wirken. Die Klemmwalze 94 ist konstruiert, zwischen einer Platteneinführposition D1, an welcher die Klemmwalze 94 von der Klemmwalze 93 wegbewegt wird, um zuzulassen, dass die Druckplatte 3 dazwischen eingeführt wird, und einer Klemmposition D2 verschiebbar, an welcher die Klemmwalze 94 nahe zur Klemmwalze 93 bewegt wird, um die Druckplatte 3 dazwischen festzuklemmen.

Die Plattenausstoßvorrichtung 90 weist eine Zylindervorrichtung (Luftzylindervorrichtung) 68 als eine ausziehbare Vorrichtung zum hin- und herbewegbaren Tragen der Klemmwalzen 93, 94 entlang dem Plattenausstoßdurchgang 58 auf. Die Klemmwalze 93 wird über eine Trägerwelle 93a durch ein Befestigungselement 67 drehbar getragen, welches am vorderen Ende eines Stabs 76 der Zylindervorrichtung 68 befestigt ist. Die Klemmwalze 94 wird über einen Stift 77a durch ein vorderes Ende eines Arms 77 drehbar getragen. Der Arm 77 ist über einen Stift 67a schwenkend bewegbar an einem mittleren Abschnitt des Befestigungselements 67 befestigt.

Die Plattenausstoßvorrichtung 90 weist eine Verschiebungsvorrichtung 59 zum Verschieben der Klemmwalzen 93, 94 von der Platteneinführposition D1 zur Klemmposition D2 oder umgekehrt auf. Die Verschiebungsvorrichtung 59 besteht aus dem Arm 77, einer Schraubenfeder (Spannfeder) 78 zum Drücken der Klemmwalze 94 mittels der Feder zur Klemmwalze 93 und einem Anker 79 mit einem rechteckigen Querschnitt, welcher zulässt, dass die Klemmwalze 94 mit dem Anker 79 durch einen Außenumfang der Klemmwalze 94 in und außer Eingriff gerät. Der Anker 79 ist an einem unteren Abschnitt des Führungselements 92 zum Ausstoßen der Platte befestigt. Die Schraubenfeder 78 weist ein durch den Stift 77a gehaltenes Ende und ein anderes durch den Stift 67b gehaltenes Ende auf, welcher am vorderen Ende des Befestigungselements 67 angeordnet ist.

Die Plattenausstoßvorrichtung 90 weist eine Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung 88 zum Zulassen, dass die in Berührung mit den Klemmwalzen 93, 94 oder in diesem Fall im festgeklemmten Zustand mit den Klemmwalzen 93, 94 gehaltene Druckplatte 3 in der Plattenausstoßrichtung C durch eine Strecke bewegt wird, welche durch das Addieren einer gegebenen Strecke zu der Strecke erhalten wird, welche der Hublänge (der Länge des hin- und hergehenden Hubs) des Stabs 76 der Zylindervorrichtung 68 entspricht. Als Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung 88 wird eine Zahnstangeneinrichtung verwendet, welche aus einer parallel zur Axialrichtung der Zylindervorrichtung 68 angeordneten Zahnstange 29 mit einer gegebenen Länge und einem Ritzel 47 zum Eingreifen mit der Zahnstange 29 besteht, welches auf dem Umfang der Trägerwelle 93a angeordnet ist. Die Zahnstange 29 ist an einem unteren Abschnitt des Führungselements 91 zum Ausstoßen der Platte befestigt.

Nun erfolgt die Beschreibung für die Befestigungsoperation zum Befestigen der Druckplatte 3 auf dem Plattenzylinder 4 im folglich angeordneten Druckabschnitt 1. In diesem Fall führt die Bedienperson die Druckplatte 3 in ein Spiel zwischen der Vorderseite der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 und dem Druckplatten-Führungsstab 45 während dem Halten der Druckplatten-Führungsplatte 31 an der Druckplatten-Einstellposition C1 ein, an welcher die Öffnung 30 verschlossen ist. Die Druckplatte 3 wird durch das in Eingriff bringen der in Eingriff stehenden Abschnitte (Ausschnitte 27, 28), welche in der Vorderkante 20 der Druckplatte 3 gebildet sind, mit den Positionierungselementen (Vorsprüngen 42a, 42b) des Empfangsrahmenelements 42 an der richtigen Stelle gehalten. Dann wird die Druckplatte 3 nach unten bewegt, um in ein Spiel zwischen der Vorderseite der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 und dem Druckplatten-Führungsstab 46 eingeführt zu werden, und weist infolgedessen die Vorderkante 20 auf, welche zwischen der Druckplatten-Führungsplatte 31 und dem Empfangsrahmenelement 42 eingeführt wird.

Dann bedient die Bedienperson einen Ansaugschalter (nicht gezeigt), um die Saugpumpe des Saugers 50 anzutreiben und dadurch eine Ansaugkraft der Saugpumpe zu den jeweiligen Ansaugdüsen 52 über das Ansaugrohr 51 zu übertragen, um die Rückfläche der Druckplatte 3 anzusaugen und zuzulassen, dass ein Abschnitt der Druckplatte 3 in der Nähe der Vorderkante 20 entlang der Druckplatten-Führungsplatte 31 gehalten wird. In diesem Fall ist das Ansaugrohr 51 in den oberen Bereichen der Schlitzöffnungen 40 positioniert und daher werden die Ansaugdüsen 52 auch an der Ansaugposition E1 gehalten, welche sich in diesen oberen Bereichen befindet.

Dann bedient die Bedienperson einen Plattenzuführungsschalter (nicht gezeigt), um das Element 21 zum Festklemmen der Vorderkante an einer Position anzuhalten, an welcher die Vorderkante 20 der Druckplatte 3 einzuführen ist, und anschließend die Zylindervorrichtungen 36 anzutreiben, wobei ein Umfang der Vorderkante 20 der Druckplatte 3 entlang der Druckplatten-Führungsplatte 31 gehalten wird, so dass die Druckplatten-Führungsplatte 31, welche bis dahin die Öffnung 30 verschlossen hat, schwenkend zum Plattenzylinder 4 um die Trägerwelle 31a bewegt wird (entgegen dem Uhrzeigersinn der 1) und dann zur Druckplatten-Zuführposition C2 verschoben wird. Durch diese Bewegung wird die Vorderkante 20 der Druckplatte 3 in die Nähe des Klemmgreifers 15, insbesondere des Elements 21 zum Festklemmen der Vorderkante des Plattenszylinders 4 bewegt. Andererseits wird zusammen mit der Schwenkbewegung der Druckplatten-Führungsplatte 31 zum Plattenzylinder 4 die sich schwenkend bewegende Platte 97 der Hilfsführung 96, welche bis dahin im wesentlichen horizontal gehalten wurde, durch einen Winkel &thgr; relativ zur Horizontalebene P schwenkend bewegt, wie in den Phantomlinien bzw. Strichpunktlinien dargestellt, um zuzulassen, dass sich das an der Vorderseite der sich schwenkend bewegenden Platte 97 angeordnete Stabelement 98 näher zur Vorderkante 20 auf der Druckplatten-Führungsplatte 31 bewegt.

Dann wird die Zylindervorrichtung 37 angetrieben den Stab 62 auszufahren, was zulässt, dass sich der Trägerblock 65 zur Sperrung 70 entlang der Druckplatten-Führungsplatte 31 durch den auf dem Stab 62 befestigten Körper 80 bewegt. Andererseits, wird der Vorsprung 85, welcher bis dahin in Eingriff mit dem Kopf 86b des Bewegungselements 86 gehalten wurde, aus dem Eingriff mit demselben ausgerückt und der Sauger 50 zur Plattenzuführposition E2 bewegt, an welcher die Ansaugdüsen 52 in den unteren Bereichen der Schlitzöffnungen 40 positioniert sind. D.h. mit der Anordnung, bei welcher das Ansaugrohr 51 am Trägerblock 65 über das Bewegungselement 86 und das Verschlusselement 87 befestigt ist und die Ansaugdüsen 52 am Ansaugrohr 51 befestigt sind, bewegen sich die Ansaugdüsen 52 zum Element 21 zum Festklemmen der Vorderkante des Klemmgreifers 15 entlang den Schlitzöffnungen 40, während sie die Druckplatte 3 durch die Ansaugkraft halten, wenn sich der Trägerblock 65 zur Sperrung 70 entlang der Druckplatten-Führungsplatte 31 bewegt.

Wenn sich der Sauger 50 zur Plattenzuführposition E2 bewegt hat, wobei die Druckplatte 3 relativ zum Plattenzylinder 4 in der Breitenrichtung B richtig positioniert ist, werden die Ausschnitte 27, 28, welche in der Vorderkante 20 der Druckplatte 3 gebildet sind, jeweils mit den Vorsprüngen 25, 26 des Elements 21 zum Festklemmen der Vorderkante in Eingriff gebracht. Nach dem Eingriff der Ausschnitte 27, 28 der Vorderkante 20 der Druckplatte 3 mit den Vorsprüngen 25, 26 des Elements 21 zum Festklemmen der Vorderkante hält die Zylindervorrichtung 37 ein weiteres Ausziehen des Stabs 62 durch eine Last an, welche sich aus der Eingriffskraft ergibt, und das Element 21 zum Festklemmen der Vorderkante wird in diesem Zustand angetrieben, die Vorderkante 20 der Druckplatte 3 festzuklemmen.

Mit den Ausschnitten 27, 28 der mit den Vorsprüngen 25, 26 des Elements 21 zum Festklemmen der Vorderkante in Eingriff gehaltenen Druckplatte 3, hält die Zylindervorrichtung 37 folglich an, bevor der Trägerblock 65 die Sperrung 70 berührt, so dass sich der Sauger 50 sogar dann zu einer gegebenen Plattenzuführposition E2 bewegt und die weitere Bewegung desselben stoppt, wenn sich der Trägerblock 65 zur Sperrung 70 entlang der Druckplatten-Führungsplatte 31 bewegt. In solch einem Fall, in welchem die Bedienperson den Ansaugschalter fälschlicherweise betätigt, wenn die Druckplatte 3 nicht in das Spiel zwischen der Vorderseite der auf der nachgeschalteten Seite angeordneten Frontplatte 10 und dem Empfangsrahmenelement 42 eingeführt wird, nehmen die Ausschnitte 27, 28 der Druckplatte 3 jedoch nicht die Vorsprünge 25, 26 des Elements 21 zum Festklemmen der Vorderkante in Eingriff, und daher behält der Stab 62 die Ausziehbewegung bei, wobei keine Last an der Zylindervorrichtung 37 angelegt wird. Dieses Ausziehen des Stabs 62 der Zylindervorrichtung 37 wird jedoch durch das Anlegen einer Last an der Zylindervorrichtung 37 angehalten, was sich aus dem Kontakt des Trägerblocks 65 mit der Sperrung 70 ergibt.

Nun wird der Fall beschrieben werden, in welchem die Druckplatte 3 nicht richtig relativ zum Plattenzylinder 4 in der Breitenrichtung B positioniert ist. In diesem Fall befinden sich die Ausschnitte 27, 28 in der Breitenrichtung B nicht in axialer Ausrichtung mit den Vorsprüngen 25, 26 und können daher wahrscheinlich nicht miteinander in Eingriff gebracht werden. Um dieses Problem anzugehen ist die Blockpositionierungseinrichtung 72 an jedem der gegenüberliegenden Enden des Saugers 50 vorgesehen. D.h. die Blockpositionierungseinrichtung 72 weist an jedem Ende eine Schlitzöffnung 41 in den Trägerstücken 81, 82 auf, um zuzulassen, dass der Wellenabschnitt 86a des Bewegungselements 86 in dieselbe eingeführt wird, während er in der Breitenrichtung B bewegbar ist, und der Vorsprung 85 ist vom Kopf 86b des Bewegungselements 86 entfernt positioniert, so dass das Bewegungselement 86 auf solch eine Weise gehalten wird, um entlang der Schlitzöffnung 41 an der Plattenzuführposition E2 des Saugers 50 bewegbar zu sein.

Wenn die Vorderkante 20 der Druckplatte 3 zum Element 21 zum Festklemmen der Vorderkante an der Druckplatten-Zuführposition C2 bewegt wurde, an welcher die Druckplatten-Führungsplatte 31 schwenkend zum Klemmgreifer 15 bewegt wurde, um die Öffnung 30 zu öffnen, werden mit der folglich angeordneten Positionierungseinrichtung 72, welche an jedem Ende des Saugers 50 vorgesehen ist, die Ausschnitte 27, 28, welche sich in der Breitenrichtung B nicht in axialer Ausrichtung mit den Vorsprüngen 25, 26 befanden, in axiale Ausrichtung mit denselben gebracht, solange ein leichter Eingriff oder nur eine Art eines hakenartigen Eingriffs (erfordert keinen vollständigen Eingriff) zwischen den Außenumfängen 25a, 26a der zylinderförmigen Vorsprünge 25, 26 und den Seitenflächenwänden 27a, 28a der Ausschnitte 27, 28 vorhanden ist, deren Eingriff verursacht, dass die Vorsprünge 25, 26 gegen die Seitenflächenwände 27a, 28a der Ausschnitte 27, 28 drücken und folglich die Ausschnitte 27, 28 in axiale Ausrichtung mit den Vorsprüngen 25, 26 bringen und infolgedessen zulassen, dass die Druckplatte 3 an einer richtigen Position relativ zum Plattenzylinder 4 in der Breitenrichtung B befestigt wird.

Dann lassen die Ansaugdüsen 52 zu, welche zusammen die Druckplatte 3 ansaugen und dieselbe fest halten, dass sie selbst und das Ansaugrohr 51 sich zusammen mit der Druckplatte 3 zum Element 21 zum Festklemmen der Vorderkante bewegen, während sie sich in der Breitenrichtung B bewegen, damit die Vorderkante 20 der Druckplatte 3 durch das Antreiben des Elements 21 zum Festklemmen der Vorderkante festgeklemmt wird. Inzwischen wird angenommen, dass sogar wenn die Druckplatte 3 nicht an einer richtigen Position relativ zum Plattenzylinder 4 in der Breitenrichtung 8 befestigt ist, die Verschiebung dazwischen im Allgemeinen gering ist. Sogar mit einem leichten Eingriff oder nur einer Art eines hakenartigen Eingriffs (erfordert keinen vollständigen Eingriff) zwischen den Ausschnitten 27, 28 und den Vorsprüngen 25, 26, können daher die Vorsprünge 25, 26 durch ihre Außenumfänge gegen die Seitenflächenwände 27a, 28a der Ausschnitte 27, 28 drücken, so dass die Druckplatte 3 in Bezug auf die Breitenrichtung B richtig positioniert werden kann.

Die Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn (1) des Plattenzylinders 4 mit dem Element 21 zum Festklemmen der Vorderkante, welches angetrieben wird und die Vorderkante 20 der Druckplatte 3 festklemmt, verursacht, dass die Druckplatte 3 auf dem Plattenzylinder 4 befestigt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die sich schwenkend bewegende Platte 97 durch den Winkel &thgr; relativ zur Horizontalebene P schwenkend nach oben bewegt und lässt daher zu, dass die Druckplatte 3 entlang den Führungswalzen 99 zum Zuführen einer Platte geführt wird, welche auf der sich schwenkend bewegenden Platte 97 angeordnet sind. Dann klemmt das Element 23 zum Festklemmen der hinteren Kante des Klemmgreifers 15 die hintere Kante 22 der Druckplatte 3 fest, und lässt zu, dass die Druckplatte 3 fest auf dem Plattenzylinder 4 befestigt wird. Folglich wird der Druckabschnitt in einem Zustand zum Starten einer Druckoperation eingestellt. wenn die Befestigungsoperation der Druckplatte 3 auf dem Plattenzylinder einmal beendet wurde, wird andererseits die Zylindervorrichtung 37 wieder angetrieben, damit der Stab 62 derselben wieder zum Zylinderabschnitt 73 zurückkehrt, wodurch sich der Sauger 50 völlig nach oben bewegt; die Ansaugdüsen 52 zur Ansaugposition E1 zurückkehren, an welcher sie die anschließend zuzuführende Druckplatte 3 ansaugen; der Vorsprung 85 der Blockpositionierungseinrichtung 72 an jedem Ende des Saugers 50 den Kopf 86b des Bewegungselements 86 in Eingriff nimmt; und der Sauger 50 völlig an der richtigen Stelle derart befestigt ist, um relativ zur Breitenrichtung B nicht bewegbar zu sein. Im Wesentlichen zur gleichen Zeit kehrt die Druckplatten-Führungsplatte 31 durch das Antreiben der Zylindervorrichtung 36 von der Druckplatten-Zuführposition C2 zur Druckplatten-Einstellposition C1 zurück. Zu diesem Zeitpunkt kehrt die sich schwenkend bewegende Platte 97 zu ihrer Ausgangsstellung zurück, bei welcher sie in der im Wesentlichen horizontalen Ausrichtung gehalten wird.

Nun wird die Druckplatten-Ausstoßoperation der Plattenausstoßvorrichtung 90 nach dem Ende des Druckens beschrieben. Wenn das Drucken beendet wurde, wird die Zylindervorrichtung 68 mit der maximalen Verlängerung des Stabs 76 gehalten, wie in 7 veranschaulicht. Daher befindet sich das Befestigungselement 67 an der untersten Position, welche der Einführöffnung 9a am nächsten ist. Da sich das Befestigungselement 67 an der untersten Position befindet, wird das Ritzel 47 der Trägerwelle 93a der Klemmwalze 93 im ineinander greifenden Eingriff mit der Zahnstange 29 an der untersten Position gehalten. Die Klemmwalze 94 berührt auch den Anker 79 an der untersten Position und wird mit dem Anker 79 gegen die Federkraft der Schraubenfeder 78 gedrückt, so dass ein Winkel zwischen einer Mittellinie 67c des Befestigungselements 67 und einer Mittellinie 77b des Arms 88 groß wird. Folglich wird die Klemmwalze 94 bei der Plattenzuführposition D1 mit einem Abstand von den Klemmwalzen 93 gehalten.

Nach dem Ende des Druckens steuert eine Steuereinrichtung (nicht gezeigt) den Plattenzylinder 4 sich zu drehen, um den Klemmgreifer 15 zu einer gegebenen Position gemäß den Notwendigkeiten und Umständen zurückzubringen, und das Element 23 zum Festklemmen einer hinteren Kante aus seinem Klemmeingriff mit der hinteren Kante 22 der Druckplatte 3 zu lösen, wodurch die hintere Kante 22 der Druckplatte 3 vom Plattenzylinder 4 über die Federkraft der Druckplatte 3 entfernt wird und mit den Führungselementen zum Ausstoßen einer Platte der sich schwenkend bewegenden Platte 97 in Eingriff gebracht werden, welche in der im wesentlichen horizontalen Ausrichtung gehalten wird. Dann wird der Plattenzylinder 4 im Uhrzeigersinn der 2 gedreht und bewegt dadurch einen Abschnitt der Druckplatte 3 in Anschluss an die hintere Kante 22 vom Plattenzylinder 4 weg und lässt infolgedessen zu, dass die hintere Kante 22 der Druckplatte 3 in die Einführöffnung 9a zwischen den Führungselementen 91, 92 zum Ausstoßen einer Platte gezogen wird und dann zwischen die Klemmwalzen 93, 94 gezogen wird.

Der Plattenzylinder 4 wird weiter im Uhrzeigersinn der 2 gedreht, um das Element 21 zum Festklemmen einer Vorderkante aus dem Klemmzustand an einer gegebenen Position zu lösen, wodurch der Stab 76 der Zylindervorrichtung 68, welcher in einem Verlängerungszustand gehalten wurde, beginnt sich einzuziehen (nach oben zu bewegen) und der Arm 77 durch die Federrückstellkraft der Schraubenfeder 78 zurückgezogen wird, damit sich die Klemmwalze 94 zur Klemmwalze 93 in solch einer Richtung bewegt, um den Winkel zwischen der Mittellinie 67c des Befestigungselements 67 und der Mittellinie 77b des Arms 77 zu verringern, während sie sich auf einer oberen Oberfläche (Kontaktfläche) 79a des Ankers 79 dreht. Wie in 8 veranschaulicht, bewegt sich dann, wenn sich der Stab 76 weiter einzieht, die Klemmwalze 94 näher zur Klemmwalze 93 in die Klemmposition D2, bei welcher die Klemmwalzen 93, 94 zusammen dem Mittelabschnitt der Druckplatte 3 von gegenüberliegenden Seiten festklemmen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Klemmwalze 94 zur Klemmwalze 93 durch die Federkraft der Schraubenfeder 78 gedrückt, so dass die Druckplatte 3 sicher von den gegenüberliegenden Seiten festgeklemmt werden kann.

Da sich der Stab 76 weiter einzieht, wird die Druckplatte 3 entlang den Führungselementen 91, 92 zum Ausstoßen einer Platte nach oben bewegt, während sie durch die Klemmwalzen 93, 94 festgeklemmt ist. Da die Zahnstange 29 im ineinander greifenden Eingriff mit dem Ritzel 47 gehalten wird, wird die Klemmwalze 93 zu diesem Zeitpunkt entgegen dem Uhrzeigersinn der 9 zusammen mit der Drehung des Ritzels 47 gedreht, während sie nach oben bewegt wird. Andererseits beginnt sich die Klemmwalze 94, welche durch die Federkraft der Schraubenfeder 78 zur Klemmwalze 93 gedrückt wird, nach dem Empfangen der Rotationskraft über die Druckplatte 3 zu drehen. Folglich wird die Druckplatte 3 durch die Drehung beider Klemmwalzen 93, 94 in der Plattenausstoßrichtung C weitergeleitet. D.h., die durch die Klemmwalzen 93, 94 festgeklemmte Druckplatte 3 bewegt sich durch eine Strecke, welche nicht der Einziehstrecke des Stabs 76 der Zylindervorrichtung 68 im Rückwärtshub gleicht, aber der Summe dieser Einziehstrecke des Stabs 76 und dem geradlinigen Strecke gleicht, welche der Rotationsstrecke der Klemmwalzen 93, 94 gleicht, wenn in der Plattenausstoßrichtung weitergeleitet.

Die folglich in der Plattenausstoßrichtung C weitergeleitete Druckplatte 3 wird beispielsweise durch die Bedienperson manuell durch die Körperabdeckung 2 nach außen herausgenommen. Nach dem Herausnehmen der Druckplatte 3 wird die Zylindervorrichtung 68 angetrieben, den Stab 76 auszuziehen, um die Klemmwalzen 93, 94 nach unten zu bewegen. Nach der Berührung der Klemmwalze 94 mit dem Anker 79, wird die Klemmwalze 94 durch den Anker 79 gedrückt, um um den Stift 67a des Befestigungselements 67 schwenkend bewegt zu werden und dadurch den Winkel zwischen der Mittellinie 67c des Befestigungselements 67 und der Mittellinie 77b des Arms 77 zu vergrößern. Daher kehrt die Klemmwalze 94 zur Platteneinführposition D1 mit einem Abstand von der Klemmwalze 93 zurück.

In einem Stand der Technik ist es notwendig, wenn die Druckplatte 3 in die Plattenausstoßrichtung C ausreichend weit weiterzuleiten ist, eine Zylindervorrichtung mit einer großen Hublänge eines Stabs zu verwenden, was zum Vergrößern der Gesamtgröße der Plattenausstoßvorrichtung führt. Nach dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verursacht der Rückwärtshub des Stabs 76 zum Ausstoßen der Druckplatte 3, dass sich die Klemmwalze 93 zusammen mit dem Ritzel 47 dreht, welches in ineinander greifenden Eingriff mit der Zahnstange 29 gehalten wird, so dass die geradlinige Strecke, welche der Rotationsstrecke entspricht, zur Einziehstrecke des Stabs 76 addiert wird. Daher ist es nicht notwendig eine Zylindervorrichtung mit einer großen Hublänge eines Stabs zu verwenden, wohingegen es möglich ist, die Druckplatte 3 in der Plattenausstoßrichtung C durch eine Strecke weiterzuleiten, welche zum Ausstoßen der Platte ausreichend ist. Folglich kann eine Plattenausstoßoperation (Herausnahmeoperation) leicht durchgeführt werden.

Zwar wurde die Zylindervorrichtung 68 als eine ausziehbare Vorrichtung in der oben erwähnten Ausführungsform verwendet, aber es ist nicht notwendig, die vorliegende Erfindung darauf zu beschränken. Beispielsweise kann anstelle der Zylindervorrichtung 68 eine zusätzliche Zahnstangeneinrichtung vorgesehen sein. In dieser Anordnung wird ein Ritzel an der richtigen Stelle gehalten, um durch das Verwenden eines Motors oder eines sich drehenden Luftzylinders gedreht zu werden; ist eine Zahnstange angeordnet, um in Vertikalrichtung (einer Richtung entlang dem Plattenausstoßdurchgang 58) durch die Rotationskraft des Ritzels bewegbar zu sein; und das Befestigungselement 67 an dieser Zahnstange befestigt. Die übrige Struktur kann die gleiche wie die der oben erwähnten Ausführungsform sein. Diese Anordnung mit einer zusätzlichen Zahnstangeneinrichtung, welche anstelle der Zylindervorrichtung 68 eingesetzt sind, kann auch eine Vergrößerung in der Gesamtgröße der Vorrichtung beschränken, während die Leistung derselben zum Weiterleiten der Druckplatte 3 durch eine ausreichende Menge beibehalten wird.

Zwar wurde die Zahnstangeneinrichtung als eine Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung in der oben erwähnten Ausführungsform verwendet, aber es ist nicht notwendig, die vorliegende Erfindung darauf zu beschränken. Beispielsweise ist es möglich anstelle der Zahnstangeneinrichtung eine andere Anordnung einzusetzen, bei welcher ein Motor oder ein sich drehender Luftzylinder mit der Klemmwalze 93 verbunden wird, um dieselbe um die Trägerwelle 93a zu drehen, und dieser Motor oder sich drehende Luftzylinder wird gesteuert zusammen mit dem Rückwärtshub des Stabs 76 der Zylindervorrichtung 68 angetrieben zu werden. Diese Anordnung kann auch eine Vergrößerung in der Gesamtgröße der Vorrichtung begrenzen, während die Leistung zum Weiterleiten der Druckplatte 3 durch eine ausreichende Menge beibehalten wird.

Zwar wurde in der oben erwähnten Ausführungsform die Zahnstangeneinrichtung auf der Seite des Stabs 76 als die Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung vorgesehen, so dass die Klemmwalze 93 zusammen mit dem Rückwärtshub des Stabs 76 gedreht wird, aber die Zahnstangeneinrichtung kann auch nicht auf der Seite des Stabs 76, sondern auf der Seite eines Zylinders 68a vorgesehen sein. Insbesondere ist eine Zahnstange auf einer Seitenfläche des Zylinders 68a vorgesehen und ein Ritzel wird an der richtigen Stelle getragen, um mit dieser Zahnstange in Eingriff gebracht und durch einen Motor oder einen sich drehenden Luftzylinder gedreht zu werden. Diese Anordnung lässt nicht zu, dass die Klemmwalze 93 zusammen mit dem Rückwärtshub des Stabs 76 gedreht wird, aber die Bewegungsstrecke des Zylinders 68a wird zur Einziehstrecke des Stabs 76 addiert. Daher kann diese Anordnung auch eine Vergrößerung in der Gesamtgröße der Vorrichtung beschränken, während sie die Leistung derselben zum Weiterleiten der Druckplatte 3 durch eine ausreichende Menge beibehält. In dieser Anordnung ist es nicht notwendig, das Transferelement auf ein Element einer Walzenart zu beschränken. Das Transferelement kann solch eine Form aufweisen, welche das Festklemmen der Druckplatte 3 von gegenüberliegenden Seiten durch nicht abgerundete Oberflächen sondern flache Oberflächen zulässt. Für alle der oben erwähnten Ausführungsformen kann gesagt werden, dass es möglich ist, da die Vergrößerung der Gesamtgröße der Vorrichtung beschränkt werden kann, zu verhindern, dass die nachgeschaltete Seite des Farbbehälters (nicht gezeigt) verschlossen wird, und daher eine Verschlechterung der Leistung zum Betätigen des Farbbehälters zu verhindern.

Zwar wurden die Klemmwalzen 93, 94 zum Festklemmen der Druckplatte 3 als Transferelement in der oben erwähnten Ausführungsform verwendet, aber es ist nicht notwendig die vorliegende Erfindung darauf zu beschränken. Beispielsweise kann das Transferelement ein Halteelement zum Halten der Druckplatte 3 an einer gegebenen Position sein. Nach dieser Anordnung kann es jedoch schwierig sein, das Halteelement anders als die Klemmwalzen 93, 94 direkt zu drehen. Solange die Zahnstangeneinrichtung als Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung verwendet wird, ist es daher notwendig eine Einrichtung zum Umwandeln der Rotationsbewegung des Ritzels 47 in die Linearbewegung in der Plattenausstoßrichtung C zu verwenden und die geradlinige Strecke zur Einziehstrecke des Stabs 76 der Zylindervorrichtung 68 zu addieren.

In der oben erwähnten Ausführungsform wird zum Erzielen der Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung das Ritzel 47 drehbar mit dem Stab 76 der Zylindervorrichtung 68 verbunden; die Zahnstange 29 vorgesehen, mit dem Ritzel 47 in Eingriff gebracht zu werden; und die Klemmwalze 93 vorgesehen, einstückig mit dem Ritzel 47 gedreht zu werden. Die Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung ist nicht notwendigerweise auf diese Anordnung beschränkt. Beispielsweise ist es möglich eine Anordnung einzusetzen, bei welcher ein Kettenrad anstelle des Ritzels 47 verwendet wird, wohingegen eine Kette anstelle der Zahnstange 29 verwendet wird. Zudem ist es möglich eine Anordnung einzusetzen, bei welcher eine Riemenscheibe anstelle des Ritzels 47 verwendet wird, wohingegen ein Synchronriemen anstelle der Zahnstange 29 verwendet wird. In beiden Anordnungen ist es möglich eine Vergrößerung der Gesamtgröße der Zylindervorrichtung 6 zu beschränken, während die Leistung derselben beibehalten wird, um die Druckplatte durch eine ausreichende Menge weiterzuleiten.

Diese Beschreibung soll keinesfalls die vorliegende Erfindung auf die bevorzugten Ausführungsformen beschränken, welche darin dargelegt wurden. Verschiedene Änderungen der Druckerpresse, wie hierin beschrieben, können durch jemanden mit technischen Fähigkeiten vorgenommen werden, ohne vom Wesen und Bereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen, die in den anhängenden Ansprüchen definiert ist.


Anspruch[de]
  1. Druckerpresse mit einem Plattenzylinder, auf welchem eine Druckplatte zu befestigen ist, bestehend aus:

    einem auf dem Plattenzylinder vorgesehenen Klemmgreifer zum Festklemmen einer Kante der Druckplatte; und aus

    eine Plattenausstoßvorrichtung zum Bewegen der Druckplatte in einer Plattenausstoßrichtung mit einer hinteren Kante der Druckplatte als Vorderkante, nachdem die Druckplatte aus einem Klemmverhältnis mit dem Klemmgreifer freigegeben wurde;

    wobei die Plattenausstoßvorrichtung Folgendes aufweist:

    ein Plattenführungselement zum Bilden eines Plattenausstoßdurchgangs in der Plattenausstoßrichtung;

    ein Transferelement, welches entlang dem Plattenausstoßdurchgang angeordnet ist, um mit einer Druckplatte in Berührung gebracht zu werden, welche aus dem Klemmverhältnis mit dem Klemmgreifer freigegeben wurde, um die Druckplatte in der Plattenausstoßrichtung weiterzuleiten;

    eine ausziehbare Vorrichtung zum Hin- und Herbewegen des Transferelements entlang dem Plattenführungselement über die Länge des hin- und hergehenden Hubs derselben; und

    eine Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung zum Zulassen, dass die in Berührung mit dem Transferelement gehaltene Druckplatte in der Plattenausstoßrichtung über eine Strecke bewegt wird, welche sich durch das Addieren einer gegebenen Strecke zu der Länge der entsprechenden Strecke des hin- und herbewegenden Hubs der ausziehbaren Vorrichtung ergibt.
  2. Druckerpresse nach Anspruch 1, wobei das Transferelement ein Paar an Klemmwalzen zum Festklemmen der Druckplatte von gegenüberliegenden Seiten derselben aufweist, und wobei die Druckerpresse zudem eine Verschiebungseinrichtung zum Verschieben der Klemmwalzen zwischen einer Platteneinführposition, an welcher die Klemmwalzen auseinander bewegt sind, um zuzulassen, dass die Druckplatte dazwischen eingeführt wird, und einer Klemmposition besitzt, an welcher die Klemmwalzen zum Festklemmen der Druckplatte zwischen denselben entlang dem hin- und hergehenden Hub der ausziehbaren Vorrichtung näher zueinander bewegt sind.
  3. Druckerpresse nach Anspruch 2, wobei die Bewegungsstrecken-Additionseinrichtung ein Ritzel, welches drehbar mit einem ausziehbaren Teil der ausziehbaren Vorrichtung verbunden ist, und eine Zahnstange aufweist, welche im kämmenden Eingriff mit dem Ritzel angeordnet ist, und wobei zumindest eine der Klemmwalzen mit dem Ritzel einstückig drehbar angeordnet ist.
  4. Druckerpresse nach Anspruch 1, wobei die ausziehbare Vorrichtung eine Zylindervorrichtung aufweist.
Es folgen 9 Blatt Zeichnungen






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