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Dokumentenidentifikation DE202005015112U1 26.01.2006
Titel Trinkgefäß für heiße Schokolade
Anmelder Kuchenreuther, Susn, 99096 Erfurt, DE
DE-Aktenzeichen 202005015112
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 26.01.2006
Registration date 22.12.2005
Application date from patent application 24.09.2005
IPC-Hauptklasse A47G 19/22(2006.01)A, F, I, ,  ,  ,   
IPC-Nebenklasse A47J 43/27(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      A23G 1/50(2006.01)A, L, I, ,  ,  ,      

Beschreibung[de]
1. Beschreibung

Das wesentliche Grundmerkmal der technischen Neuerung ist es, die innere Fläche eines Trinkgefäßes so auszuformen, dass sie einen Schokoladenkörper für die Zubereitung heißer Getränke, wie z.B. heiße Schokolade oder Kakao (im Folgenden nur heiße Schokolade genannt), aufnehmen kann. Die innere Struktur ist so beschaffen, dass sie den Schokoladenkörper in sich fixiert.

2. Stand der Technik

Derzeit werden für heiße Schokolade oder Trinkgefäße verwendet, die unterschiedliche Formen besitzen. In diesen Trinkgefäßen kann die heiße Schokolade zubereitet und im Anschluss serviert werden. Zur Zubereitung wird die Schokolade in Form von Pulver, Flocken, Kugeln oder Täfelchen in das Trinkgefäß gegeben, mit heißer Milch übergossen und verrührt. Verwendung finden derartige Trinkgefäße sowohl als Tisch- oder Tafelgeschirr in Privathaushalten als auch im gewerblichen Bereich, z.B. in Cafés, Restaurants oder Bistros. Eine eigentümliche Formung der Schokolade oder des Kakaos, die zur Zubereitung eines Getränkes in einem speziellen Trinkgefäß mit einer bestimmten Gegenform vorgesehen ist, ist jedoch nicht bekannt. Die Schokolade hat keine Zugehörigkeit zu dem Gefäß, aus dem die heiße Schokolade getrunken wird und kann demzufolge in jedem beliebigen hitzebeständigen Gefäß zubereitet werden.

Die bekannten Trinkgefäße für heiße Schokolade sind so gestaltet, dass jedes beliebige Getränk darin zubereitet oder daraus getrunken werden kann. Außerdem ist es üblich, die bereits zubereitete heiße Schokolade zu servieren, ohne den Gast an der Zubereitung teilhaben zu lassen. Die Innenseiten dieser Trinkgefäße sind in den meisten Fällen eben. Eine fallweise vorhandene Struktur der Innenfläche der Trinkgefäße hat keine für die Zubereitung des Getränkes erforderliche Funktionalität. Nachteilig bei den verwendeten Trinkgefäßen ist, dass die Zubereitung des Getränkes nur als erforderliche Handlung wahrgenommen wird. Die Möglichkeiten, die Zubereitung als Zeremonie der Vorbereitung des Trinkgenusses erlebbar zu machen, sind beschränkt. Deshalb eignen sich herkömmliche Trinkgefäße zum Beispiel nicht für die Zubereitung heißer Schokolade am Tisch.

3. Aufgabe

Aufgabe der vorliegenden technischen Neuerung ist es, die Form eines Trinkgefäßes und die Gestalt des Schokoladenkörpers so aufeinander abzustimmen, dass sich dem Nutzer der Akt des Zusammenfügens beider Teile eindeutig erschließt.

Weiterhin ist es Aufgabe der Neuerung, eine Lösung zu entwickeln, mit der die Zeremonie der Zubereitung im Vordergrund steht, wobei eine Ästhetik des Zusammenspiels der einzelnen Komponenten der Zubereitung (Trinkgefäß, Schokoladenkörper) erreicht wird.

4. Lösung

Diese Aufgabe wird mit dem entwickelten Trinkgefäß (im Folgenden „Chocup" Trinkbecher genannt) folgendermaßen verwirklicht: Die Zubereitung der heißen Schokolade erfolgt durch das Einbringen oder Einsetzen eines speziell geformten Schokoladenkörpers in den „Chocup" Trinkbecher, in den anschließend heiße Milch eingefüllt und zusammen mit der Schokolade schaumig gerührt wird. Diese Schritte machen den Zubereitungsprozess erlebbar.

5. Technische Beschreibung

Die Struktur der Innenseite des „Chocup"-Trinkbechers ist so beschaffen, dass sie den Schokoladenkörper in einer eindeutigen Position aufnehmen kann. Beide Teile treffen passgenau aufeinander und ergänzen sich zu einer geschlossenen Fläche.

Der „Chocup"-Trinkbecher kann transparent bzw. transluzent sein, um das Einfügen des Schokoladenkörpers und dessen allmähliches Auflösen in heißer Milch sichtbar und damit erlebbar zu machen.

Die Ausprägung der Innenstruktur des „Chocup"-Trinkbechers kann durch eine Prägevorrichtung beim Pressen des Glases erreicht werden. Der Schokoladenkörper kann in einem herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von Schokoladenformkörpern hergestellt werden. Dabei wird spezielle Schokolade verwendet, die sich für die Zubereitung heißer Schokolade eignet.

6. Abbildungen

Die 1a und 1b zeigen jeweils die Ansicht des „Chocup" von vorn, wobei 1a ohne und 1b mit eingefügtem Schokoladenkörper dargestellt ist.

Die 2a und 2b zeigen jeweils die Ansicht des „Chocup" von links, wobei 2a ohne und 2b mit eingefügtem Schokoladenkörper dargestellt ist.


Anspruch[de]
  1. Trinkgefäß für die Zubereitung und den Verzehr von heißer Schokolade oder Kakao, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Fläche (2) jedweden Trinkgefäßes so ausgeformt ist, dass sie einen dafür vorgesehenen Schokoladenkörper (4) in einer bestimmten Position aufnehmen kann.
  2. Trinkgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausformung (3) der inneren Fläche (2) so strukturiert ist, dass sich der Schokoladenkörper (4) formschlüssig zur Innenseite (2) des Trinkbechers ergänzt.
  3. Trinkgefäß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Form (1) des Bechers konisch, gewölbt oder zylindrisch ist.
  4. Trinkgefäß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieser aus transparentem bzw. transluzentem Material gefertigt ist.
  5. Trinkbecher nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass anstelle des Schokoladenkörpers (4) andere in Flüssigkeit lösliche als Formkörper hergestellte Getränke-Zusatzmittel, wie z.B. Kaffeeextrakt, Surrogat oder einer auf Zuckerbasis aufbauende Substanzen, verwendet werden, welche durch Zugabe heißer Milch zu einem Heißgetränk verrührt werden können.
Es folgt ein Blatt Zeichnungen






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